Pfarrblatt Herbst 2014

 

Embed or link this publication

Description

Pfarrblatt der Pfarre Baumgartenberg

Popular Pages


p. 1

Nr. 3/2014 - Herbst 2014

[close]

p. 2

Seite 2 Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 LIEBE PFARRGEMEINDE! Eine Ikone wandert durch unser Dekanat „Gott zu Gast bei uns“ Laden Sie gerne Gäste zu sich ein? Sind Sie selber gerne auf Besuch? Und was würden Sie sagen/tun, wenn sich Gott bei Ihnen als Gast ankündigt? Gastfreundschaft. Ein Thema, das uns seit ein paar Wochen beschäftigt. „Gott zu Gast bei Abraham und Sara“ – eine Darstellung dieser biblischen Erzählung (Gen 18,1 -33) findet sich auf einer Ikone, die seit dem Jahrestreffen der Seelsorgeteams im Jänner 2014 durch unsere Dekanate wandert und die Seelsorgeteams, Pfarrgemeinderäte, Pfarrgruppen, Familien …. begleitet. Gott macht sich selbst zum Gast – ist die Botschaft dieser Ikone. Wo er Aufnahme findet, lässt er Segen und Fruchtbarkeit zurück. Unser Seelsorgeteam hat diese Ikone am 26. August 2014 von Leonstein, Dekanat Molln, abgeholt. Derzeit ist sie in der Pfarre Naarn. Im Advent werden wir sie beherbergen und unsere AdventGottesdienste unter das Thema „Gott zu Gast bei uns“ stellen. Am Die Mitglieder des Seelsorgeteams Leonstein haben uns in einer stimmungsvollen Feier die Wanderikone übergeben Fotos: SST Leonstein 8. Dezember laden wir um 19 Uhr zu einer meditativen Stunde mit der Ikone ein. Sie kann in den 4 Adventwochen auch als Herbergsbild in die Familien mitgenommen werden. Für Menschen im Orient ist Gastfreundschaft etwas Heiliges. In der Bibel wird davon an mehreren Stellen erzählt. In der Abrahamserzählung ist Gott selbst zu Gast. In der Gestalt von drei Männern – so berichtet es die Bibel – kommt Gott zur Zeit der Mittagshitze bei Abraham und Sara vorbei. Großzügig bewirten die beiden die drei Fremden, ohne zu wissen, wen sie vor sich haben. Vor dem Fortgehen verheißt der „göttliche Gast“ Abraham und Sara den lang ersehnten Sohn, zum Lachen für Sara. Sie ist Realistin genug, denn sie und ihr Mann sind bereits alte Leute. Doch Gott hält sein Wort. Abraham und Sara werden mit einem Sohn beschenkt, dem sie den Namen „Isaak“ geben, das heißt übersetzt „er lacht“. Die Offenheit und Gastfreundschaft von Abraham und Sara lassen Wunder geschehen, lassen Menschen lachen. Wenig zu lachen haben Asylsuchende. Die Herbergen sind voll, heißt es. Gastfreundschaft kommt immer wieder an ihre Grenzen, wo es um Fremde geht. Ängste und Vorurteile verunsichern. Im Hebräerbrief heißt es: „Vergesst die Gastfreundschaft nicht, denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt“. Auch als Kirche ringen wir darum, ein gastfreundlicher Ort für alle Menschen zu sein, wie Jesus es uns vorgelebt hat. Leider fühlen sich Menschen oft ausgeschlossen, weil ihre Lebensform nicht der offiziellen Lehrmeinung der Kirche entspricht. Gastfreundschaft aber hat mit Barmherzigkeit zu tun, in ihr zeigt sich der liebende und gütige Gott. Als Pfarre wollen wir gastfreundlich unsere Türen öffnen! Wir wollen ein Ort sein, den Menschen gerne aufsuchen und wo sie als Beschenkte weggehen. Sie sind herzlich willkommen! Elfriede Neugschwandtner Pastoralassistentin Mit einem Jausenkorb mit ländlichen Produkten aus Baumgartenberg bedankten wir uns bei den Mitgliedern des Seelsorgeteams Leonstein für die Einladung.

[close]

p. 3

Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 Seite 3 GASTFREUNDSCHAFT IN DER BIBEL Das AT kennt einige sehr schöne Beispiele von Gastfreundschaft. So findet sich neben der erwähnten Abrahamserzählung in 1 Kön 17,8-24 die Erzählung von einer Witwe, die in Sarepta zur Zeit der Hungersnot den Propheten Elija mit ihrem letzten Gebäck versorgt, worauf ihr Mehltopf und ihr Ölkrug nicht leer wurden. In Jes 58,7 wird u.a. die Gastfreundschaft für den Armen als ein Fasten, wie JHWH es liebt, qualifiziert („das ist ein Fasten wie ich es liebe … an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen…“). Im Neuen Testament begegnet uns die Gastfreundschaft in Jesu Gleichnissen, wie z. B. im bekannten Gleichnis vom barmherzigen Samariter, der den Verwundeten in eine Herberge bringt und für ihn die Unterkunft bezahlt oder wenn Jesus vom Freund erzählt, der spät in der Nacht anklopft und um Brot bittet und nicht abgewiesen wird (vgl. Lk 10,34f; 11,5f). In Mt 25,35-40 ist es Jesus selbst, der uns im Fremden begegnet – „ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben….“. Jesus erweist sich auch selbst als Gastgeber, der den Seinen die Füße wäscht (Joh 13), der die Sünder an den Tisch ruft (Mk 2,15), der alle, die zu ihm kommen, reichlich bewirtet (Brotvermehrung) und schließlich sich selbst zur Speise gibt als Stärkung auf dem Weg (Joh 6). (vgl.: Herders Neues Bibellexikon, Bibelwerk Linz) Ikone „Gott zu Gast bei Abraham“ Ikonen (griech. eikon – Bild, Abbild) sind Heiligenbilder, die besonders in der Ostkirche von Bedeutung sind. Sie wollen in das dargestellte Geschehen hineinnehmen. Im Anblick der Ikone erfährt sich der betrachtende Mensch als Angesehener. Sie sind Fenster zur Ewigkeit. Gastfreundschaft Eine Tür ist geöffnet Verweilen für kurze Zeit Gastfreundschaft Zuspruch erfahren Bestärkung für den Weg Gastfreundschaft Eine Tür ist geöffnet Elfriede Neugschwandtner ZUM TITELBILD: Gott zu Gast bei uns „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“. Gott ist auch bei uns immer wieder zu Gast. Beim Erntedankfest am 5. Oktober 2014 blickte Pfarrer Zauner auf die letzten Monate zurück: Regen und Sonne zur rechten Zeit sorgten dafür, dass es eine gute Ernte wurde. An Gottes Segen ist alles gelegen - daher dankten an diesem Tag die Landjugend, die Ortsbauernschaft, die Kindergarten - und Volksschulkinder und mit ihnen die gesamte Pfarrbevölkerung den Herrn für seinen Schutz und Segen. Foto: Albert Kern

[close]

p. 4

Seite 4 Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 PFARRWALLFAHRT ZUM AIGNERKREUZ Am Sonntag den 21. September 2014 fand auf Initiative der KFB und des Fachausschusses Ehe und Familie die Fußwallfahrt zum Aigner Kreuz statt. Bei schönem Wetter machten wir uns als Pfarrgemeinde mit einer Pilgergruppe von 28 Personen auf den Weg. Begleitendes Thema auf diesem Weg war: „ AN DER TÜR ZUM LEBEN“ – einander begegnen. Mutter Teresa, Missionarin der Nächstenliebe, sagt sehr viel im folgenden Satz zu diesem Thema aus: „Lass nicht zu, dass du jemanden begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.“ Wir haben bei drei Stationen inne gehalten mit Liedern, einer kurzen Bibelstelle, einem passenden Impuls dazu und einem gemeinsamen Gebet. Die Themen zur Vertiefungen waren: … dass die Begegnung die Tür zum Leben ist. „Jesus ist die Tür zum Leben“ … dass die Veränderung auch eine Tür zum Leben sein kann. „Jesus zeigt uns den Weg“ … dass einander begleiten eine Tür zum Leben öffnen kann. „Jesus die Fülle des Lebens“ Am Ziel beim Aigner Kreuz feierten wir eine Wortgottesfeier mit dem Evangelium vom Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Da hinein legten wir all unsere Freude und Sorgen. Im Weinberg unserer Welt schenkt uns Gott immer mehr, als wir brauchen. Darin erkennen wir seine Güte und Barmherzigkeit. Gott ist die Tür zum Leben in allen Lebenssituationen. Mit diesem Impuls ging unsere Wallfahrt zu Ende. Danke für das gemeinsame Pilgern. Die Familie Brandstätter (Grundbirner) hat uns wieder zur Stärkung einen Tisch mit Brot und Most bereit gestellt. Hiermit möchten wir dafür DANKE sagen. Berta Freinhofer kfb Baumgartenberg Die Wallfahrergruppe bei der Kapelle beim Aigner Kreuz

[close]

p. 5

Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 Seite 5 KFB-ADVENT IM PFARRHOF Am ersten Adventwochenende laden wir zum „kfb-Advent im Pfarrhof“ herzlich ein. Dieser findet im Gemeinschaftsraum des Pfarrhofes, in der Kirchenvorhalle und am Kirchenvorplatz statt. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Samstag, 29. November 2014, 13.30 - 16.30 Uhr Adventkranzsegnung um 16.30 Uhr in der Pfarrkirche Sonntag, 30. November 2014, 8.30 - 11.00 Uhr Am Donnerstag 6.11.2014 findet um 19.30 Uhr eine Besprechung für den Adventmarkt für alle kfb-Mitarbeiterinnen im Pfarrhof statt. DIE KFB-FRAUEN GRATULIEREN Unserer lieben Mitarbeiterin Maria Palmanshofer und ihrem Gatten Gerhard zur Silbernen Hochzeit Thekla Fröschl, Obergassolding, zum 85. Geburtstag Frieda Fröschl (Schopper), Knappetsberg zum 85. Geburtstag Fotos: kfb NEUER DEKANATS-JUGENDLEITER Hallo, mein Name ist Johannes Ebner und ich bin seit Anfang September der neue Jugendleiter im Dekanat Perg. In dieser Funktion darf ich mich nun hier vorstellen. Wohnhaft bin ich aktuell in Schönau im Mühlkreis wo ich gemeinsam mit Frau, Tochter und meinen Eltern einen kleinen Bauernhof mit Schafzucht betreibe. Neben der Tätigkeit als Jugendleiter habe ich auch eine Projektanstellung bei der Katholischen Männerbewegung für den Schwerpunkt Jungväterarbeit. Zu meiner Arbeit als Jugendleiter gehören die Betreuung der pfarrlichen Jugendarbeit in den 12 Pfarren des Dekanates, die Jungschardekanatsarbeit, Angebote in der Firmpastoral sowie verschiedene Veranstaltungen. Persönlich bin ich gern in der Natur unterwegs und genieße die Freizeit mit Frau, Kind und Hund. Ich freue mich auf viele spannende Begegnungen im Dekanat. Erreichen kannst du mich unter: Johannes Ebner Hauptplatz 20 4320 Perg T 0676/87765635 M johannes.ebner@dioezese-linz.at

[close]

p. 6

Seite 6 Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 MÜTTERRUNDE An jedem dritten Mittwoch im Monat trifft sich die Mütterrunde zu einem abwechslungsreichen Programm. Juli 2014 Am 16.7. hatten wir heuer unseren Ausflug. Wir trafen uns beim Parkplatz bei der Kirche und fuhren in unseren Nachbarort Saxen, wo wir beim Friedhof parkten. Von dort ging’s per pedes mit unseren Jüngsten zum Lachbauerhof. Zunächst hatten die Kinder große Freude mit den Tieren, die sie beobachten, streicheln und füttern durften. Dann machten wir es uns im Garten auf Picknickdecken gemütlich. Wir begrüßten mit Musikinstrumenten die Vögel, Wolken, Käfer, Blumen, … Die Kinder experimentierten mit Wasserspritzen, spielten mit Bällen und Seifenblasen. Dann gab’s für jedes Kind eine Knacker mit Semmel und für die Mamas einen guten Kaffee. Als Höhepunkt wartete noch Eis zur Abkühlung auf die Kinder, denn zum Glück erwischten wir einen sehr heißen Vormittag. August 2014 Auch im August gab es ein Mütterrundentreffen – es wurde mit Knetmasse gearbeitet. Kerzen austragen bei Birgit Hann mit Luisa am Mühlberg Fotos: Mütterrunde Oktober 2014 Im Oktober (15.10.) planen wir ein kleines Erntedankfest. Es wird Sprüche und Spiele passend zum Herbst geben. Auf jedes Kind wartet eine kleine Überraschung! Außerdem freuen wir uns, dass wir Irene Brandner im Planungsteam begrüßen dürfen! Basteln mit Knetmasse September 2014 Im September starteten wir wieder neu. Wir gestalteten eine Raupe, auf deren Körperteilen die Fotos der Kinder aufgeklebt wurden. Wir freuen uns natürlich, wenn sie im Laufe Nächste Treffen: Mittwoch, 19. November 2014 9 Uhr, Gruppenraum des Pfarrhofes Ende November helfen wir beim Adventmarkt der kfb wieder mit - davor gemeinsames Kranz binden. Mittwoch, 17. Dezember gibt es eine besinnliche Weihnachtsfeier für Groß und Klein. Roswitha Mitterer Mütterrunde Baumgartenberg Einstieg jederzeit möglich! Beim Basteln der Raupe der Zeit noch länger wird! Neben Kniereiter- und Schoßspielen darf auch das freie Spielen nie zu kurz kommen. Nach Kaffee und Kuchen gibt es immer einen regen Austausch zwischen den Müttern. Wir treffen uns jeden 3. Mittwoch im Monat im Gruppenraum im 1. Stock im Pfarrheim und laden dazu alle Mütter mit ihren Babys und Kleinkindern recht herzlich ein. Euer Kind kann auch jünger als ein Jahr sein. Die Mütterrunde ist gratis.

[close]

p. 7

Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 Seite 7 TOTENGEDENKEN Allerseelentag: Abendandacht am Ortsfriedhof Am Abend des Allerseelentages wollen wir im Rahmen einer gemeinsamen Feier am Ortsfriedhof unserer verstorbenen Angehörigen gedenken, in besonderer Weise all jener, die in den letzten zwölf Monaten auf unserem Friedhof beigesetzt wurden. Es sind dies: LEHBRUNNER Hedwig, Deiming HOCHGATTERER Ignaz, Amesbach HOHL Johann, Baumgartenberg WEILIG Maria, Baumgartenberg OBERKLAMMER Hermine, ehem. Pitzing KILLINGER Lisa, Baumgartenberg PECHBÖCK Josefa, ehem. Pitzing KLOIBHOFER Annemarie, Bruderau SCHÖN Theresia, Schneckenreit 11.10.2013 05.12.2013 27.12.2013 14.01.2014 28.01.2014 28.04.2014 05.08.2014 07.09.2014 19.09.2014 Friedhofskreuz Baumgartenberg Hedwig Lehbrunner (76) Ignaz Hochgatterer (91) Johann Hohl (79) Maria Weilig (92) Hermine Oberklammer (98) Lisa Killinger (21) Josefa Pechböck (93) Annemarie Kloibhofer (83) Theresia Schön (88) Allerheiligen, Sa. 1.11.2014: 9 Uhr Hl. Messe, 14.00 Uhr Andacht in der Pfarrkirche, anschl. Friedhofgang Allerseelen, So. 2.11.2014: 9 Uhr Wortgottesfeier, 19.00 Uhr Totengedenken am Ortsfriedhof

[close]

p. 8

Seite 8 Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 MINISTRANTEN „Höhlen und Bären“ - MiniAusflug ins Waldviertel Beste Stimmung herrschte am 5. September beim Mini-Ausflug ins Waldviertel nach Altmelon und Arbesbach. Zunächst durchstreiften wir beinahe drei Stunden lang einen Wald in Altmelon und wanderten von einem „Höhlensystem“ zum anderen. Riesige, übereinander liegende Granitblöcke luden unsere Kinder zum Klettern und Durchkriechen auf allen Vieren ein. Nach einem ausgiebigen Mittagessen in Altmelon fuhren wir zum „Bärenwald“ in Arbesbach. Dort finden Bären, die nicht artgerecht gehalten wurden, eine gute Bleibe. Nach der interessanten Führung, bei der wir einige Braunbären beobachten konnten, Es waren alle Minis mit!!!! war noch Zeit zum Herumtoben am Spielplatz. Abschließend gab es noch ein Eis in Arbesbach und eine Dankfeier in der Kirche für diesen interessanten und fröhlichen Tag! Einige Eindrücke unserer Kinder: „Es war cool, dass wir Bären gesehen haben!“ - „Die Führung im Bärenwald war sehr interessant!“ - „Ich habe einen Parasol gefunden!“ - „Das Wandern zu den Höhlen war super!“ Familie Buchberger: Danke für die tolle Planung und perfekte Organisation! Mich hat vor allem fasziniert, dass die Kinder so nett miteinander umgegangen sind und das obwohl die Altersspanne in der Gruppe sehr groß war - von 7 Jahren bis - ich glaube - 14 Jahren. Danke allen Eltern, die uns begleitet haben! Elfriede Neugschwandtner Pastoralassistentin Weitere Fotos auf der Homepage der Pfarre Baumgartenberg Fotos: Holzmann / Buchberger

[close]

p. 9

Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 Seite 9 KATH. JUNGSCHAR Übergabe der Jungscharleitung Im Rahmen des autofreien Sonntags am 7. September machten sich auch mehrere Jungscharkinder gemeinsam mit den „alten“ und „neuen“ Gruppenleiterinnen auf den Weg von Obergassolding zur Pfarrkirche. Im Rahmen der Wortgottesfeier haben wir Madeleine Langzauner und Magdalena Radinger für ihre sieben Jahre lange Jungschararbeit gedankt und ihnen ein Geschenk überreicht. Im Gegenzug haben wir von ihnen JS-Kissen bekommen. Zu unserer ersten Jungscharstunde am 4. Oktober konnten wir 12 Kinder begrüßen. Die nächsten Termine findet ihr auf der Pfarrhomepage. Anna Palmetshofer Kath. Jungschar Madeleine Langzauner (links im Bild) und Magdalena Radinger (rechts im Bild) legen die Leitung in die Hände von Anna -Maria Manner, Anna Palmetshofer, Michaela Lang und Caroline Ebmer Foto: A. Kern FACHAUSSCHUSS CARITAS Augustsammlung Herzlichen Dank für Ihre Spenden in Höhe von EUR 688,90! Heilungskrankengottesdienst Sehr gut besucht war der Heilungskrankengottesdienst am 20. September. Danke an Herrn Pfarrer Zauner für die schöne Gestaltung der Messe. November: Pfarrcafe und Elisabeth-Sammlung Am Sonntag, 2. November 2014 laden wir vom Fachausschuss Caritas nach der Wortgottesfeier sehr herzlich zum Pfarrcafe in den Gemeinschaftsraum des Pfarrhofes. Wir freuen uns auf Euer Kommen! Am Sonntag, 16. November 2014 bitten wir bei der Elisabethsammlung um Spenden für Menschen in Not in Oberösterreich. Heidi Brunner Fachausschuss Caritas BUCHAUSSTELLUNG Die Pfarrbücherei Baumgartenberg lädt Sie zum Besuch der diesjährigen Weihnachtsbuchausstellung ein. Dabei können Sie ungestört in einer Vielzahl von Romanen, Kinder-, Jugend- und Sachbüchern, Kalendern und Spielen, zusammengestellt von der Buchhandlung Thalia, schmöckern und ihre Bestellung abgeben. Ende November stehen dann die Waren zur Abholung in der Pfarrbücherei bereit. Mit Ihren Einkäufen unterstützen Sie die Arbeit unserer Pfarrbücherei. Samstag, 8. November 2014, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr Sonntag, 9. November 2014, 8.30 Uhr bis 11.00 Uhr Gemeinschaftsraum des Pfarrhofes Baumgartenberg Wir laden Sie ein, dieses Angebot zahlreich zu nutzen !

[close]

p. 10

Seite 10 Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 FACHAUSSCHUSS FINANZEN Baustellen prägen das Bild Vor kurzem wurde mit der Errichtung des Seniorium Baumgartenberg begonnen. Ein großer Baukran steht weithin sichtbar dort, wo gerade noch zahlreiche Obstbäume standen. Gleichzeitig werden Grabungsarbeiten für diverse Leitungen durchgeführt, die nicht zuletzt auch das Alten- und Pflegeheim mit der nötigen Infrastruktur versorgen sollen. Auch die Umsetzung des Verkehrskonzepts hat nun begonnen. Ing. Mader von der Diözese Linz statt. Das Gutachten liegt nun vor, ebenso eine Kostenschätzung vom Baureferat der Diözese. Wir haben für 23. Oktober eine Finanzausschuss-Sitzung angesetzt, in der wir uns schwerpunktmäßig mit diesem Projekt beschäftigen werden. Arbeitsplatz unserer Pastoralassistentin Eine erfolgreiche und konstruktive Arbeit setzt einen zeitgemäßen Arbeitsplatz voraus! Daher war es notwendig, den Bereich EDV für Elfriede Neugschwandtner auf aktuellen Stand zu bringen. An dieser Stelle danken wir besonders Ambros Kastler für die fachkundige Unterstützung, dadurch konnte diese Adaptierung sehr kostengünstig durchgeführt werden! Schäden am Kirchendach Was findet man wo? Das Dach an der Apsis weist schadhafte Stellen auf, was dazu führte, dass Wasser in den Dachraum eindringt. Durch das Entgegenkommen der Versicherung wird diese Reparatur das Pfarrbudget aber nicht belasten. Die Reparaturarbeiten werden demnächst von der Fa. Grillenberger mit Hilfe eines 40-Meter-Hubsteigers erledigt. Homepage der Pfarre ist seit einem Jahr online Im September 2013 ging unsere Homepage ans Netz und zählt bis heute über 4.700 Zugriffe und über 18.000 Seitenaufrufe. Die meistbesuchte Seite ist „TermineVerlautbarungen“, aber auch „Rückblick-Chronik“ erfreut sich großem Interesse. Alle Gruppierungen der Pfarre werden präsentiert, ebenso dient die Homepage als Informationsseite für Besucher aus nah und fern. Ein neuer Blick auf die Kirche Fotos: Schwandl Desolater Dachstuhl südseitigem Pultdach bei So wird sich das Bild von Baumgartenberg laufend verändern. Durch das Roden der Bäume im ehemaligen Klostergarten ist ein neuer Blick auf unsere Kirche entstanden. Aber auch dieser Blick wird sich nochmals verändern, sobald wie geplant die Klostermauer entlang der Machlandstraße in einer Länge von ca. 30 Metern entfernt wird. Aber auch die Kirche selbst wird von Bauarbeiten nicht verschont. Durch die Tatkraft von Felix Radinger konnte der Aufgang zur Orgelempore mit einem Handlauf versehen werden. Die Chormitglieder und insbesondere unsere Organistin Sr. Michaela sind dafür sehr dankbar. Ein größeres Problem für die Pfarre ist jedoch – wie bereits berichtet – der Zustand des Dachstuhls über dem südlichen Seitenschiff. Am 12. August 2014 fand eine Begutachtung durch den Ziviltechniker DI Weilhartner und dem Baumeister Besuchen Sie die Pfarre im Internet – sie werden über das Angebot und die vielen Aktivitäten in der Pfarre Baumgartenberg erstaunt sein. www.pfarre-baumgartenberg.at Gerhard Schwandl Fachausschuss Finanzen Begehung mit dem Ziviltechniker DI Weilhartner

[close]

p. 11

Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 Seite 11 KIRCHENFÜHRUNGEN Kirchenführungen in der ehemaligen Stiftskirche Seit September 2013 fanden in unserer wunderschönen Kirche 25 Führungen mit Gruppen statt. Einerseits durch verstärkte Werbung, aber vor allem durch persönliche Kontakte und das Angebot an Spezialführungen (Nachtführung und „Verborgene Winkel“) konnten Besucher angelockt werden. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an die Schwestern vom Guten Hirten, die auf Anfrage auch immer wieder ihre Tore für unsere Gäste öffnen. Einzigartige Nachführungen Da es im Herbst und Winter bald dunkel wird, bieten sich in dieser Jahreszeit Nachtführungen besonders an. So laden wir Vereine, Familien oder Firmen ein, eine derartige und einzigartige Führung zu buchen. Maximal können pro Führung 25 Personen teilnehmen. Die Führungspauschale beträgt 80 Euro und beinhaltet eine Agape zum Abschluss (Wein oder Glühwein). Als Einstimmung für eine Weihnachtsfeier ideal! Die Einnahmen aus den Führungen kommen zu hundert Prozent der Pfarre zu Gute. Der hl. Bernhard Anfragen zu Kirchenführungen und Nachtführungen an Gerhard Schwandl, Tel. 0664/5314280 ADVENTAUSSTELLUNG IM PFARRGARTEN Vom 21. bis 23. November lädt das Stiftsatelier Serve & Style zu einer Adventausstellung in den Pfarrgarten Baumgartenberg. Auch heuer ist die Pfarre mit einem Stand der Katholischen Frauenbewegung sowie einem Stand des Pfarrgemeinderates vertreten. Aufgrund des großen Erfolges gibt es diesmal wieder einen Farbkalender „Baumgartenberg 2015“ im A3 Format zum Preis von EU 12,--. Öffnungszeiten der Adventausstellung Freitag, 21. November 2014:17.00 Uhr bis 21.00 Uhr Samstag, 22. November 2014: 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr Sonntag, 23. November 2014: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Pfarrgarten Baumgartenberg

[close]

p. 12

Seite 12 Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 PILGERN Beim diesjährigen Kirchweihfest haben wir unsere Pilgerbegleiter in den Mittelpunkt gestellt: Rudi Killinger, der bereits seit mehreren Jahren Pilgerwanderungen organisiert und im Vorjahr zu Fuß von Baumgartenberg nach Assisi marschierte, sowie Josef und Eva Nöbauer, die seit 2013 eine umfassende Ausbildung absolvieren. Für diese Ausgabe des Pfarrblattes haben wir das Ehepaar Nöbauer gebeten, uns genaueres über diesen Kurs zu erzählen. Pfarrblattredakteur Albert Kern hat mit Josef und Eva Nöbauer das folgende Interview geführt: Wie ist diese Ausbildung für PilgerbegleiterInnen aufgebaut? Im KBW -Ausbildungsprogramm ist mir schon vor einigen Jahre dieses Angebot aufgefallen. Im Jahr 2013 haben wir uns dann gemeinsam dazu angemeldet. Es gibt bei der „Ausbildung für PilgerbegleiterInnen nach christlich-spirituellen Grundlagen“ 5 Module. 9 Tage verbrachten wir in unterschiedlichen Bildungshäusern (Greisinghof in Tragwein, Stift Schlägl, Stift Reichersberg und im Bildungshaus St. Klara in Vöcklabruck) und 4 Tage waren wir als Gruppe auf dem Wolfgangweg unterwegs und konnten sehr viel Interessantes von Christine Dittlbacher, die unseren Lehrgang leitete, hören. Die Ausbildung endete für uns am 11. Oktober mit der Präsentation unserer Projektarbeiten. Wie bereitet ihr euch auf eine Pilgerwanderung vor? Am Beginn steht die Auswahl des Zieles. Es folgt die Planung des Weges, da wir ja nicht auf bereits „fertigen“ Wanderrouten unterwegs sind. Unterschiedliches Kartenmaterial und ein „Wander-Navi“ helfen uns dabei. Bei der Einteilung der Tagesetappen werden natürlich Höhenmeter und die Entfernungen berücksichtigt, damit die Wanderung nicht nur eine sportlichanspruchsvolle Unternehmung wird, Das Seelsorgeteam überreicht den Pilgerbegleitern ein Jausen-Pinkerl sondern auch Zeit für besinnliche Impulse, Energie und Freude für die Gemeinschaft und Genießen der Landschaft möglich ist. Die Suche und Auswahl von Nachtquartieren hängt mit der Einteilung der Tagesetappen eng zusammen, denn nicht überall findet sich im passenden Abstand ein Gasthaus, das die nötige Bettenanzahl in einer passenden Preisklasse bietet. Schließlich werden noch Einkehrmöglichkeiten und Kaufhäuser auf dem Weg für Jause, Trinkpause bzw. Mittagessen ausfindig gemacht. Die Reservierung der Quartiere, Anmeldung für Mittagessen, Kirchenbesuch etc. erfolgen meist persönlich oder mittels Mail und kurz vor der Pilgerwanderung nochmals telefonisch. Die Wahl eines Themas, die Lektüre zu diesem Thema, Recherche im Internet (Wissenswertes zu Kirchen, Orten, Stationen auf dem Weg, die zum Thema passen) läuft oft parallel dazu. Sobald das Grundkonzept feststeht, erstellen wir die Einladung und versenden diese an Personen, die bereits mit uns unterwegs waren oder am Pilgern grundsätzlich interessiert sind. (Wir nehmen Sie/dich gerne in unseren Mailverteiler auf!) Bei der Veröffentlichung der Pilgerwanderungen werden wir auch durch Albert Kern (Pfarrblatt) und Gerhard Schwandl (Homepage der Pfarre) unterstützt. Schließlich gehen wir den geplanten Weg und können ihn noch optimieren. Beim Planen der Impulse, Texte, Gebete und Lieder ist uns wichtig, dass wir den Weg bereits kennen, damit wir die örtlichen Gegebenheiten einbeziehen und Verbindungen zum Thema besser herstellen können. Was ist für euch das Besondere am Pilgern? Das Erleben der Natur, die Begegnung und die Gespräche mit Menschen auf dem Weg, die Offenheit in der Pilgergemeinschaft, die Freude Rückblicke in Wort und Bild auf die vergangenen Pilgerwanderungen sowie eine Vorschau auf geplante Unternehmungen finden Sie auf der Pfarr-Homepage in der Rubrik: „Angebote der Pfarre / Pilgerwanderungen“

[close]

p. 13

Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 Seite 13 Fortsetzung von Seite 12 am gemeinsam erreichten Ziel – das alles ist beim Gehen intensiver als beim Radfahren oder Autofahren. Man steigt als Pilger aus seinem Alltag heraus und hat möglicherweise die nötige Zeit und Distanz um sein Leben, seine Einstellungen und Handlungsweisen zu überdenken. Man entdeckt, dass in diesen Tagen eigentlich nur wenige Dinge wirklich wichtig sind: man kann sie in einen Rucksack packen! Welche Wallfahrtsziele habt ihr für die kommenden Jahre? In Zusammenarbeit mit Berta Freinhofer und Rudi Killinger, die schon seit Jahren Fußwallfahrten organisieren, möchten wir noch weitere neue Ziele entdecken und andere daran teilhaben lassen. Wir wollen jedes Jahr einige Tagespilgerwanderungen anbieten: z.B. am 21. März 2015 den Kollmitzberg, auch zum Sonntagberg wollen wir einmal gehen. Weiters sind wir bereits in den Vorbereitungen für eine mehrtägige Pilgerwanderung von Suben nach Baumgartenberg, die wir anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Schwestern vom Guten Hirten in Baumgartenberg“ von 30. Mai bis 3. Juni 2015 durchführen werden. Auch eine Wallfahrt nach Maria Dreieichen im Waldviertel unter der Leitung von Rudi Killinger von 29. Juli bis 2. August 2015 ist bereits fixiert. Wo liegt der Unterschied zwischen einer Wallfahrt und dem Pilgern? tanken, die von heiligen Orten und faszinierenden Landschaften ausgeht), Ankommen (gestärkt und ermutigt), Dasein (in den Alltag zurückkehren, aber mit neuen Erkenntnissen und Erfahrungen). Wir sind der Meinung, dass sowohl Wallfahrt als auch Pilgern bedeutet: es tut gut sich aufzumachen, um Gott zu begegnen – im Äußeren wie im Inneren. Deshalb bleibt es meist nicht bei einer einmaligen Pilgerwanderung oder Wallfahrt, sondern man bekommt Lust auf mehr. Das Motto dieses Pfarrblatt lautet “Gott zu Gast bei uns” – wie spürt ihr das bei euren Pilgerwanderungen? „Gott zu Gast bei uns“ motiviert uns Pilger zum Aufbruch: Wir wissen, dass manches anstrengend wird, dass wir es uns „einfacher“ machen könnten und gehen trotzdem. „Gott zu Gast bei uns“ begleitet uns beim Pilgern: Er lässt uns „Durststrecken“ überwinden, aber auch „Höhepunkte“ erleben. Wir fühlen uns zum Teil „getragen“. „Gott zu Gast bei uns“ begegnet uns am Pilgerziel: Wir gehen dem Ziel entgegen und Gott geht auf uns zu, er empfängt uns. „Gott zu Gast bei uns“ geht mit uns auch zurück in den Alltag: Wir denken an die positiven Erlebnisse und Erfahrungen und danken Gott dafür! Ich danke euch im Namen der Pfarrbevölkerung für das große ehrenamtliche Engagement, dass ihr mit euren Aktivitäten aufbringt. Wir freuen uns auf kommenden Pilgerwanderungen! Interview: Albert Kern Bei unserer Ausbildung wurde uns folgender Unterschied vermittelt: Bei einer Wallfahrt kommt der Anlass von außen: ein Wallfahrtsort, zu dem man mit einer Bitte oder einem Dank betend geht oder auch eine Tradition (Großglocknerwallfahrt). Beim Pilgern kommt der Anlass von innen. Pilger suchen Orientierung in ihrem Leben, sie möchten Gott bewusst begegnen, sich mit Gott und dem Leben versöhnen oder sie suchen Kraftquellen für ihr Berufs- und Alltagsleben. Beim Pilgern (über mehrere Tagen oder sogar Wochen) durchläuft man unterschiedliche Phasen: Anlass (der Hektik entfliehen, eine Krise), Aufbrechen (sich aufmachen, entschleunigen), Unterwegssein (mit anderen das Er/Leben teilen, achtsam sein, Grenzen erfahren, intensiv leben, im Schweigen auf die innere Stimme hören, Kraft und Energie Pilgerwanderung nach St. Thomas im März 2014

[close]

p. 14

Seite 14 Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 FACHAUSSCHUSS SCHÖPFUNGSVERANTWORTUNG Autofrei zur Kirche am Sonntag 7.9.2014 Der Fachausschuss Schöpfungsverantwortung lud die Pfarrbevölkerung an diesem Sonntag ein, das Auto in der Garage zu lassen und trotzdem in den Gottesdienst zu kommen. So nahmen 115 Gottesdienstbesucher zu Fuß oder per Fahrrad den Weg zur Kirche auf. Der Kirchenplatz machte einen ungewohnt leeren Eindruck. Gemeinsam haben die Baumgartenberger 198,6 Kilometer auf dem Weg zur Kirche autofrei zurückgelegt was einer Ersparnis von 27,65 kg CO² bedeutet. Auch im Gottesdienst wurde die Thematik Umweltschutz und Ressourcenschonung aufgenommen. Mehr als 30 Personen vertieften das Thema beim anschließenden KBW-Vortrag mit Heinrich Höbarth (siehe Beitrag KBW). Auf den Internetseiten www.autofasten.at und www.schoepfung.at gibt es Tips, Berichte und Informationen betreffend Energiesparen, einen persönlichen CO² Einsparungsrechner und wie wir Schöpfungsverantwortung persönlich leben und umsetzten können. Leben Sie Schöpfungsverantwortung, werden wir dadurch Vorbild und zeigen wir unser Engagement damit wir eine Umwelt an unsere Kinder und Enkel übergeben können in der es weiterhin lebenswert ist. Johann Langeder FA Schöpfungsverantwortung Aus allen Ortschaften gingen oder radelten die Gottesdienstbesucher zur Pfarrkirche Beim Sammelpunkt in Steindl trafen die Teilnehmer aus Hehenberg, Kolbing, Amesbach und Obergassolding sowie die Jungscharkinder mit ihren Begleiterinnen zusammen. Gemeinsam gings zur Pfarrkirche. Insgesamt legten an diesem Sonntag 115 Gottesdienstbesucher insgesamt 198,6 km autofrei zurück. Fotos: Albert Kern KBW-Vortrag: Merkmale einer nachhaltigen Mobiliät Am 7.9.2014 fand im Gemeinschaftsraum des Pfarrhofes der Vortrag „Merkmale einer nachhaltigen Mobilität“ statt. Nicht nur die Atomenergie, sondern auch die Nutzung von Kohle, Erdölprodukten und Erdgas ist mit enormen langfristigen Problemen verbunden. So ist z. B. die Klimaerwärmung eine Folge der Verbrennung fossiler Brenn- und Treibstoffe. Das heißt, der Umstieg auf erneuerbare Energien ist dringend notwendig. Wir stehen deshalb auch im Verkehrssektor vor gewaltigen Herausforderungen, Heinz Höbarth sowohl technischer, struktureller und organisatorischer Art als auch bezüglich Verkehrsverhalten und Verkehrspolitik. Mehr als 30 Besucher fanden sich im Pfarrhof ein und hörten sich die interessanten Ausführungen von Herrn Konsulent Heinrich Höbarth – ehemaliger Hauptschullehrer in Baumgartenberg und Sprecher der OÖ. Plattform für Klima, Energie und Verkehr – an. Der Referent versuchte in seinem interessanten Vortrag, die Besucher zu sensibilisieren und das Bewusstsein für eine nachhaltige Ressourcennutzung zu stärken. Nach dem Vortrag gab es eine rege Diskussion mit dem Vortragenden, womit dokumentiert wurde, dass dieses Thema vielen ein großes Anliegen ist und die Menschen sich über die Klimaerwärmung ernsthaft Sorgen machen. Johann Langeder KBW Baumgartenberg

[close]

p. 15

Baumgartenberger Pfarrblatt 3/2014 Seite 15 KATH. BILDUNGSWERK Ein Vorschau auf die kommenden Vorträge vom KBW Baumgartenberg: Papst Franziskus – die letzte Chance der Kirche in Europa? Papst Franziskus ist die letzte Chance der katholischen Kirche und er nutzt diese Chance. Im Stakkato erfahren die Katholikinnen und Katholiken vom Umbau der Kurie, von Themen, die lange Tabu waren und plötzlich diskutabel sind, und sie reagieren darauf erstaunt, erfreut und geschockt. Je nachdem. Gelingt ihm der Umbau der katholischen Kirche nicht, droht ihr zumindest in der westlichen Hemisphäre der Gang in die völlige Bedeutungslosigkeit. Referent: Bert Brandstetter Präsident der Kath. Aktion in OÖ Donnerstag, 22. Jänner 2015, Beginn: 19.30 Uhr Gemeinschaftsraum des Pfarrhofes BGB Eintritt: Einzelkarte EUR 4,-- / Partnerkarte EUR 6,-Eintritt: freiwillige Spenden, der Erlös kommt der Dachsanierung unserer Pfarrkirche zugute Faszination Indien - die Kinderdörfer in Delhi und Goa Anna Maria Kloibhofer, geb. in Klam, die seit August 1988 mit dem Kinderdorfverein Steyr-Tabor hilft, Waisen- und Halbwaisenkinder eine Schulund Berufsausbildung zu ermöglichen, zeigt in ihren Bildern der letzten Reise das Leben in Indien mit dem Besuch der Kinderdörfer in Delhi und Goa. Musikalisch umrahmt wird der Abend vom indischen Priester Pater Ransom Pereira, ein begnadeter Musiker aus Goa, der nun schon seit 5 Jahren Seelsorger in der Pfarre Steyr Tabor ist. Es wird auch Kostproben indischer Köstlichkeiten geben. Mittwoch, 18. März 2015, Beginn: 19.30 Uhr Aula der Neuen Mittelschule Baumgartenberg Eintritt: Freiwillige Spenden werden für die Kinderdörfer in Delhi und Goa erbeten www.agnelashram.at Anna Maria Kloibhofer mit indischen Kindern

[close]

Comments

no comments yet