Presseinformation Auto-Mobilität

 

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Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION Dezember 2011 Roland Löwisch Auto–Mobilität Wie der Mensch das Laufen verlernte | 500.000 v Chr. bis heute NEUERSCHEINUNG: Edition Monsenstein & Vannerdat | Auto–Mobilität LESEPROBE: Auto–Mobilität | Feuer und Pfade | Newcomen und Dampf ANSICHTEN: Auto–Mobilität INTERVIEW: Autor Roland Löwisch Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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NEUERSCHEINUNG Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION Dezember 2011 Holzschuber Leineneinband geprägt, Zeichenlitze 26 cm x 30 cm x 7,2 cm Roland Löwisch über 500 Seiten 170 größtenteils farbige Abbildungen Preis: 149,- Euro Wie der Mensch das Laufen verlernte | 500.000 v Chr. bis heute ISBN: 978-3-942153-04-1 Auto–Mobilität Ein schweres Buch, schwer von Bedeutung! Unerschöpfliches Wissen auf über 500 Seiten. Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie der Mensch das Laufen verlernte? Schlagen Sie es nach in Roland Löwischs großem Werk der Auto-Mobilität. Alle wichtigen Fakten, Daten, Personen, Erfindungen, Entwicklungen, Techniken, Erfinder, Pioniere, Marken und Modelle, in einem umfangreichen Register zum Nachschlagen, informativ und spannend. Wussten Sie, dass es einen Motor gab, der mit Schweineschmalz geschmiert wurde? Oder es bis 1884 verboten war, mit dem Fahrrad in Berlin zu fahren? ... der Peterwagen nur so heißt, weil niemand den richtigen Namen aussprechen konnte? ... die erste Ampel gleich nach der Installation explodierte? Aber was war vorher? Kam das Auto aus dem Nichts? Im Gegenteil. Erst eine unglaubliche Vielzahl von Vorarbeiten, Erfindungen, Ideen und Fantasien führten zum Auto und Straßenverkehr der heutigen Zeit. So zum Beispiel der Motor von Siegfried Marcus, die Erfindung der Dampfmaschine, das Fahrrad, der Asphalt, sogar Verkehrsregeln wie die ersten Innenstadt-Fahrverbote im alten Rom ... Und am Anfang war das Feuer. Wenn Sie denken, Ihr Wissen sei noch nicht vollkommen, dann blättern Sie in diesem mächtigen Nachschlagewerk. Ein schwerer Wälzer, verpackt in einem hochwertigen Holzschuber und eingebunden in Leinen, berichtete von der unglaublichen Geschichte der Auto-Mobilität. Das perfekte Weihnachtsgeschenk für jeden Autoliebhaber und Enthusiasten und alle, die es noch werden wollen! Autos? Autos! Autor Roland Löwisch, einst STERN-Motorredakteur, Auto-Bild-Chefreporter, Sportscars-Redaktionsleiter und jetzt freier Journalist, schreibt heute unter anderem für die WELT, den Playboy und ramp – natürlich über Autos. Und Menschen. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne druckfähiges Bildmaterial oder ein Rezensionsexemplar zu. Weiteres Pressematerial finden Sie außerdem auf unserer Homepage unter Presse. www.monsenstein-und-vannerdat.de Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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LESEPROBE Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION Dezember 2011 Roland Löwisch Auto–Mobilität Feuer und Pfade Für diese Zeitspanne ist es unmöglich, ein auch nur annähernd vollständiges Bild aller Wegund Wagenentwicklungen zu leisten. Es wurden deswegen nur exemplarisch besondere Anlässe herausgegriffen, die den Stand der technischen Entwicklung abbilden sollen. Vielleicht bekam einer der frühen Menschen einfach nur einen Schreck. Hat ein glühendes Stück Holz, auf seine behaarte Haut gefallen, instinktiv weggewischt. Und dann gesehen, dass diese Glut woanders Feuer verursacht. Und nachgedacht ... Feuer, das war bislang etwas zum Weglaufen. Es kam vom Himmel, meist in Form von Blitzen. Es bildete sich am Boden, vielleicht durch von Wassertropfen gebündeltes Sonnenlicht, das auf trockenes Holz fiel. Aber irgendein Hominide der Gattung Homo Erectus muss vor etwa 500.000 Jahren bemerkt haben, was man mit Feuer anstellen kann, wenn man es bewegt, benutzt, und letztlich beherrscht ... Dürfte die Entdeckung von Feuer als Hilfsmittel für Menschen noch Zufall gewesen sein, wissen wir durch Ausgrabungen, dass Menschen um 200.000 vor Christus Feuer zielgerichtet einsetzen, um zum Beispiel Nahrung zu garen. Sie fertigen vermutlich um 75.000 v. Chr. die ersten primitiven Fackeln, und gegen 20.000 v. Chr. werden mit Fett gefüllte Steinschalen als Lichtquelle benutzt, wie es altsteinzeitliche Höhlenmalereien in Frankreich und Spanien belegen. Um 15.000 v. Chr. wird das erste zaumzeugartige Geschirr für Pferde datiert, was beweist, dass der Mensch noch gar nicht so lange die Hilfe von Tieren für seine Arbeit in Anspruch nimmt – erst rund 5.000 Jahre später ist das Rentier im nördlichen Eurasien das namentlich erste erwähnte domestizierte Haustier. Es wird als Zugtier eingesetzt. Wege gibt es nicht viele, der Mensch nutzt meistens tierische Trampelpfade, um sich den Weg durch die Flora zu vereinfachen. Bald schon gibt es zu viele Wege, um sich noch problemlos zurecht zu finden. Irgendwer kommt auf die Idee, sich die Navigation zu vereinfachen: Auf einem Mammut-Zahn, auf das Jahr um 11.500 Wie der Mensch das Laufen verlernte | 500.000 v Chr. bis heute v. Chr. bestimmt, ist der Plan eines Flusses und von Wohnbehausungen verewigt. Er gilt als einer der ältesten Nachweise für frühe Kartographie. Auf etwa 10.000 v. Chr. lässt sich der Beginn des Städtebaues datieren: Jericho wird gegründet. Denn 3000 Jahre später ist es vermutlich die erste Wohnsiedlung, die nach modernen Maßstäben als Stadt bezeichnet werden kann. In Mesopotamien ist inzwischen Asphalt bekannt, es wird benutzt als Kitt für Waffen und Geräte sowie als Farbe für Schmuck und Skulpturen. Natürlicher Asphalt entsteht aus Erdöl durch Sauerstoffaufnahme, wobei die leichtflüchtigen Stoffe verdunsten. Um 8000 v. Chr. werden die ersten Metalle verarbeitet, und etwa 1000 Jahre später beginnt die systematische Zähmung wilder Tiere. Besonders Ochsen bieten sich als besonders geeignete Arbeitskräfte an. Jericho hat inzwischen 2000 Einwohner. Anfang 2002 der modernen Zeitrechnung wird allerdings eine Stadt im Golf von Cambay nördlich von Bombay 40 Meter unter dem Meer entdeckt, die möglicherweise rund 2000 Jahre älter ist. Um 6700 v. Chr. entsteht in der heutigen Türkei die Siedlung Catal Hüyük. Die Siedlungsfläche bedeckt 13 Hektar, sie ist damit viermal so groß wie die Jerichos. Es gibt bereits mehrstöckige Häuser. In den Resten von Catal Hüyük wird eine Art Stadtplan gefunden: Er gilt als einer der ältesten Nachweise für so ein umfangreiches Werk. Ungefähr um diese Zeit benutzen bereits Ägypter, Kreter, Griechen und Römer einfachen Zement für ihre Unterkünfte. Und wo Städte sind, müssen Straßen her ... Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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LESEPROBE Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION Dezember 2011 Roland Löwisch Auto–Mobilität Newcomen und Dampf 1701 Nordamerika Der französische Kapitän Antoine de la Mothe-Cadillac gründet eine Pelzhandelsstation am Lake Michigan. Er erreicht seinen erwählten Ort am 24. Juli. Er gibt dem Ort zunächst den Namen »Fort Portchartrain«, später »Ville d’Etroit« (»Stadt an der Meerenge«). Viele Jahre später wird daraus Detroit, das zu Autopionier-Zeiten den Spitznamen »Motown« (Motor-Stadt) erhält. Es wird die Wiege der amerikanischen Motorisierung und ist heute noch die wichtigste amerikanische Autostadt. 1705 Frankreich Auf Rat des königlich-französischen Straßenbauingenieurs Hubert Gautier erscheint vermutlich erstmals eine amtliche Vorschrift über den modernen Straßenbau. England Der Schmiedemeister Thomas Newcomen beginnt mit der Entwicklung einer Feuermaschine nach dem Prinzip Denis Papins. Die Dampfmaschine funktioniert. Sie arbeitet abwechselnd mit Dampf und Luftdruck und erhält damit den Namen »atmosphärische Dampfmaschine«. Der Wirkungsgrad liegt allerdings nur bei einem Prozent – das heißt, 99 Prozent der eingebrachten Energie (in diesem Fall Kohle) verpuffen wirkungslos. 1707 Frankreich Der französische Arzt und Physiker Denis Papin baut ein durch einen Dampfzylinder und Muskelkraft angetriebenes Schaufelradboot und will es auf Fulda und Weser überführen. Das Schaufelradboot wird aber im Streit um Passierrechte von der Mündener Schiffergilde zerstört. Daraufhin gibt Papin seine Forschungen zur Dampfmaschine auf. 1709 Großbritannien Abraham Darby entdeckt die Eisengewinnung durch Steinkohlekoks statt mit Holzkohle. Wie der Mensch das Laufen verlernte | 500.000 v Chr. bis heute 1712 Schweiz Eyrinis d’Eyrinis, ein griechischer Arzt, entdeckt in der Schweizer Jura natürliche Vorkommen von Asphaltgestein. Er stellt durch Verschmelzen des zerstoßenen Gesteins mit heißem Teer Asphaltmastik her. Er kann damit das Wasserbassin des französischen Königs abdichten und wird dafür sehr bewundert. Als Baustoff setzt es sich jedoch nicht durch. Frankreich Der französische Straßenbauingenieur Hubert Gautier veröffentlicht das Buch »Traité de la Constructions des Chemins«. Es ist das erste Lehrbuch über Straßenbau. In dreizehn Kapiteln gibt er Ratschläge und Anweisungen. Er rät von Bäumen am Straßenrand ab, weil sie zuviel Schatten spenden und das schnelle Abtrocknen der Fahrbahn verhindern. Er verlangt tiefe Straßengräben zum Entwässern. Das Feststampfen der Straßenschüttung will er dem reisenden Verkehr überlassen. Großbritannien Thomas Newcomen ist in England einer der ersten Erfinder, der eine brauchbare Dampfmaschine herstellt. Sie wird in Dudley im Black Country zum Abpumpen von Grubenwasser beim Bergbau in Betrieb genommen. Sie funktioniert nach dem atmosphärischen Prinzip: Luftdruck erbringt die eigentliche Leistung. Das Pumpgestänge ist derart mit einem Kolben in einem Zylinder verbunden, dass ihn das Gewicht des Gestänges nach oben zieht. Zur gleichen Zeit strömt Dampf aus einem Kessel in den Zylinder. Steht der Kolben oben, kann kein neuer Dampf hinzukommen, die Verdichtung übernimmt kaltes Wasser. Daraus folgt Unterdruck, und der atmosphärische Unterdruck presst den Kolben nach unten, das Pumpgestänge wird nach oben gedrückt. John Smeaton verbessert kurz darauf Newcomens Maschine, so dass der Kohleverbrauch um rund die Hälfte reduziert wird. 1714 Frankreich Der französische Arzt, Physiker und Dampfmaschinenexperte Denis Papin stirbt. ... Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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ANSICHTEN Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION Dezember 2011 Roland Löwisch Auto–Mobilität Wie der Mensch das Laufen verlernte | 500.000 v Chr. bis heute Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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INTERVIEW mit dem Autor PRESSEINFORMATION Dezember 2011 ROLAND LÖWISCH Kurzbiografie ■ Geboren 26.9.1959 in Stuttgart ■ Abitur 1978 am Gymnasium Othmarschen in Hamburg ■ Studium Betriebswirtschaftslehre an der Uni Hamburg. ■ Abschluss zum Dipl. Kfm. ... erst 1988, nachdem die erste Diplomarbeit mit dem Argument »zu journalistisch« abgelehnt worden war, oft genug kein Parkplatz für seinen MB/8 200 D oder BMW 320 in Fußnähe zu finden war und er als Taxifahrer in Hamburg (an den Wochenenden) und als Chauffeur einer wohlhabenden Familie im Jaguar XJ12 (in den Semesterferien) notwendiges Geld verdienen musste ■ Volontariat beim Pinneberger Tageblatt, dann dort ab 1990 ein halbes Jahr lang Lokalredakteur ■ Von Mitte 1990 bis 1994 Redakteur bei Auto Bild, zunächst im Service- und Nachrichtenressort, später zuständig für Reportagen 1994 bis 1998 Motorredakteur beim STERN ■ 1998 zurück zum Springer-Verlag, zunächst gleichzeitig als Chefreporter bei »Auto Bild« und beim Edel-Autoblatt »Auto Forum«. Später zusätzlich Redaktionsleiter »Auto Bild test & tuning«, das bald darauf in »Auto Bild Sportscars« umbenannt wurde ■ Seit 2006 in Hamburg Freier Motorredakteur und Autor, unter anderem mit Veröffentlichungen in DIE WELT, Spiegel Online, STERN, Focus, Bilanz, Playboy (Deutschland), ramp, Vectura, Züricher Sonntagszeitung, Sonntagsblick, Der Hamburger, Cabrio life, Gute Fahrt, Porsche Klassik, Auto Illustrierte Classic, Pitwalk, kicker sowie in diversen Hersteller-Kundenmagazinen ■ Seit 2012 – auch als Freelancer – stellvertretender Chefredakteur des Hamburger Klassik-Drivestyle-Magazins Träume Wagen Das Interview folgt auf den kommenden Seite … Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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INTERVIEW mit dem Autor PRESSEINFORMATION Dezember 2011 ROLAND LÖWISCH Monsenstein & Vannerdat: Lieber Herr Löwisch, Sie sind Autor des bei uns erschienenen Buchs »Auto-Mobilität«, das in der Fachpresse sehr viel Anerkennung erfahren hat. Wie kam es dazu, dass Sie ein so umfassendes Nachschlagewerk geschrieben haben? Roland Löwisch: Das war anfangs reine Faulheit. Denn immer, wenn ich über die Historie von Automodellen recherchierte, fand ich in Markenbüchern natürlich nur Infos über die Autos der jeweiligen Marke. Wenn ich wissen wollte, was eine andere Marke zur gleichen Zeit im Portfolio hatte, plante oder tat, musste ich in einem weiteren Buch nachschlagen. Damit ich das nicht beim nächsten Mal wieder tun musste, begann ich aufzuschreiben, wann bei welchem Autohersteller was los war, und zwar nur dann, wenn es genau auf ein Jahr, besser noch auf einen Monat oder einen genauen Tag datiert war – »Anfang der Dreißiger Jahre ...« war für mich keine zuverlässige Aussage ... Bald interessierte mich aber auch das Gründungsdatum einer Marke, wer sie auf die Beine stellte, wer wann was erfand, berühmte Zitate, Nebenschauplätze und vieles mehr. So wuchs meine Recherchehilfe ständig, bis es so viel wurde, dass ich dachte, ein Buch wäre eine gute Idee – das erste Werk, das vergleichbar macht, was wann bei welcher Automarke geschah. Monsenstein & Vannerdat: Wie lange haben Sie daran gearbeitet? Roland Löwisch: Rund 15 Jahre. Ich konnte ja nur abends oder am Wochenende Daten zusammentragen oder nachrecherchieren. Und, ehrlich gesagt, ich habe mich auch nicht jeden Abend daran gesetzt ... Monsenstein & Vannerdat: Als Motor-Journalist beschäftigen Sie sich täglich in Wort und Bild mit dem Thema Automobil. Ist diese Arbeit mit der eines Buchautors vergleichbar, oder mussten Sie komplett umdenken? Roland Löwisch: Sowohl als Redakteur als auch als Buch-Autor versuche ich in erster Linie, den Lesern Informa- tionen so unterhaltsam wie möglich nahe zu bringen. Beim Buch hatte ich zuerst nur reine Fakten zusammengetragen, bis ich merkte, dass das sehr leseunfreundlich ist. So sind auch hier nach und nach kleine Geschichten daraus geworden – wenn es sich anbot. Monsenstein & Vannerdat: Welche Augenblicke während der Entstehungsphase des Buches sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben und weshalb? Roland Löwisch: Da gibt es einige. Zum Beispiel immer wieder die Fassungslosigkeit, wie viele falsche und verschiedene Angaben, besonders zu Daten, in diversen Büchern stehen. Manchmal habe ich drei oder vier unterschiedliche Daten zu dem gleichen Ereignis gefunden. Ein Anruf bei dem betreffenden Hersteller hat den Sachverhalt geklärt. Allerdings konnte auch nicht jeder jede Frage beantworten. Ein anderes Mal interessierte sich eine Agentur für das Buchprojekt und machte daraus im ersten Entwurf ein Bilderbuch mit ein paar Texten – nein danke. Denn davon gibt es schon genug. Das Schwierigste aber war, den Zeitpunkt zu bestimmen, das Buch abzuschließen. Denn noch heute finde ich täglich Dinge und Angaben, die ich noch hätte integrieren können. Trotzdem – ich glaube, es gibt nichts Vergleichbares. Monsenstein & Vannerdat: Wie kam es eigentlich, dass Sie Autos zu Ihrem Beruf gemacht haben? Roland Löwisch: Reines Interesse. Wie alle Jungs habe ich fast ausschließlich mit Modellautos gespielt, und später ist die Neugier auf die großen Exemplaren geblieben. Während des Volontariats war ich bei der kleinen Lokalzeitung der Einzige, der sich um Autothemen gekümmert hat – die lokale Autoausstellung, den aufgebrezelten Feuerwehrwagen, den Scheunenfund auf dem Lande. Zunächst allerdings ging es mir mehr um Design, Historie und die Menschen, die damit zu tun hatten. Das Interesse an der Technik kam erst später – allerdings bin ich bis heute kein »Schrauber«. Leider. Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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INTERVIEW mit dem Autor PRESSEINFORMATION Dezember 2011 ROLAND LÖWISCH Monsenstein & Vannerdat: »Auto-Mobilität« ist nicht Ihr einziges Buch. Welches ist Ihr aktuelles Projekt? Roland Löwisch: Eines der ganz anderen Art: Im Auftrag von Land Rover habe ich »Bis zum Dach der Welt« (teNeues) geschrieben, ein Buch zum Jubiläum von zehn »Land Rover Experience Touren«. Hier erzählt der Chef der markeneigenen Abenteuerreisen, Dag Rogge, in Ich-Form, wie es zu den Touren kam und was er und seine Leute dabei alles erlebten. Es war ausgesprochen spannend, sich in einen anderen Menschen hineindenken zu müssen. Zusammen mit den besten Fotos der zehn Touren gibt es nun einen perfekten Eindruck in die Welt von Land Rover. Und macht Lust auf mehr. Monsenstein & Vannerdat: Und was liegt bei Ihnen noch in der Schublade? Roland Löwisch: Aus Zeitgründen leider zu wenig, um in Kürze daraus etwas fertig zu machen. Aber ich habe schon lange die Idee, einen Krimi im gehobenen Automilieu spielen zu lassen. Der Plot nimmt langsam konkrete Formen an, und obwohl ich dazu gar nicht lange recherchieren müsste, denke ich, dass die Realisierung noch ein paar Jahre auf sich warten lassen wird. Mal sehen, was zwischendurch noch so kommt ... Herr Löwisch, wir danken Ihnen für das Gespräch ... Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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