Firmenzeitung Mai 2014

 

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Firmenzeitung LuK Helmbrechts Mai 2014

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Ausgabe Nr. 13 /Mai 2014 ZEIT FÜR ENERGIE Naherholung mit Tradition Großer Waldstein bietet historische und geologische Schätze Kundenzeitung der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und der Gasversorgung Frankenwald GmbH EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser! Jeden Tag sorgen wir dafür, dass unsere Kunden reibungslos und sicher mit Energie und Trinkwasser versorgt werden sowie mit hoher Geschwindigkeit im Internet surfen können. Die Aufgaben, die damit zusammenhängen, sind vielfältig. Angefangen bei Bau und Wartung der Netze über Energieeinkauf reichen sie bis hin zu Kundenservice und Abrechnung. Auch in dieser Ausgabe von „Zeit für Energie“ möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Tätigkeiten geben. So erfahren Sie beispielsweise mehr über unsere Stromabteilung, über anstehende Baumaßnahmen oder Gasleitungsnetzkontrollen. Das Thema Energiewende ist uns ebenfalls ein Anliegen. In Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen und Diskussionen zeigen wir auf, mit welchem Engagement die LuK selbst zu einer effizienten und ökologischen Energiegewinnung beiträgt, und stellen Ihnen das aktuelle Windkraftprojekt der ZukunftsEnergie Fichtelgebirge GmbH vor, an der die LuK beteiligt ist. Ebenso blicken wir in unser Netzgebiet: Wussten Sie, dass Harsdorf einen „Gesundheitsbahnhof“ hat und Sparneck mit dem Waldstein ein herrliches Ausflugsziel? Auch darüber erfahren Sie mehr in unserem Magazin. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Vom Pavillon auf dem Gipfel des Großen Waldsteins haben Wanderer einen herrlichen Blick auf die Umgebung. Bereits um 1800 wurde das Waldsteinmassiv im nördlichen Fichtelgebirge als beliebtes Ausflugsziel entdeckt. Noch heute gilt der Gipfel des Großen Waldsteins als einer der schönsten und meist besuchten im Fichtelgebirge. Von der felsigen Erhöhung aus bietet sich ein hervorragender Blick auf die hügelige Umgebung. Doch nicht nur in die Ferne schweifen ist angesagt – bereits ein Gipfelrundgang auf dem 877 Meter hohen Berg hat einiges zu bieten. Über Steinstufen und Holztreppen betreten Gipfelstürmer am Waldstein einen Aussichtspavillon, der auf der Schüssel, einer wild übereinander getürmten Felsformation, errichtet wurde. Nach dem weiten Ausblick ins Land warten Spuren alter Burgen, Legenden und imposante Naturschauspiele auf die Interessierten. Bei einer Entdeckungstour lässt sich unter anderem die Ruine „Rotes Schloss“, das die Herren von Sparneck im 14. Jahrhundert erbaut haben, erkunden. Heute zeugen nur noch mächtige Mauerreste von der Zeit der Ritter und Burgfräulein. Auch von der älteren Ostburg, erbaut um 1150, gibt es noch Überbleibsel zu sehen. Legenden und Märchen ranken sich auch um den „Teufelstisch“, eine gewaltige ovale Granitplatte. Einer Sage nach soll sich hier der Teufel mit seinen Kumpanen zum wilden Kartenspiel getroffen haben. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der aus Granitquadern im 17. Jahrhundert errichtete Bärenfang. Die Raubtierfalle gilt als historisches Juwel, ist sie doch die einzige dieser Art, die noch in den deutschen Mittelgebirgen zu finden ist. Fortsetzung auf Seite 6 Unsere Kunden Der Gesundheitsbahnhof in Harsdorf Seite 3 ZukunftsEnergie Fichtelgebirge GmbH Energiewende vor Ort Seite 12 Jürgen Wolf Geschäftsführer Gerd Dilsch Geschäftsführer

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LuK-News Mit dem Gasspürgerät im Einsatz In Sachen Erdgasversorgung steht Sicherheit an erster Stelle. Aus diesem Grund finden auch bei LuK und GFW regelmäßige Überprüfungen der Ferngasleitungen und der Gasortsnetzleitungen statt. Unter der Regie der Gasmeister der LuK startet im Mai eine neue Kontrollrunde von Ortsnetzen. Zusammen mit ihrem Team inspizieren die LuK-Gasmeister Hans Wagner und Detlef Mann u. a. auch diverse Gasniederdruckleitungen und schauen, ob diese in einwandfreiem Zustand sind. Bei ihrer Tour nehmen die Fachleute auch ein Gasspürgerät zu Hilfe. Es zeigt an, ob Gas austritt. Dies kommt jedoch äußerst selten vor. Schäden an Leitungen können beispielsweise durch nicht ordnungsgemäß durchgeführte Tiefbauarbeiten verursacht worden sein. Neben den Gasortsnetzleitungen werden auch die Hausanschlussleitungen kontrolliert. Die LuK-Mitarbeiter bitten um Verständnis, dass hierzu auch die privaten Grundstücke betreten werden müssen. Auf Wunsch können die Dienstausweise vorgelegt werden. Wichtig: Auch Privatpersonen sind dazu verpflichtet, sich vor anstehenden Tiefbauarbeiten über die Lage der Leitungen und Kabel zu informieren, um Schäden zu vermeiden. Die Kontaktdaten der Gasmeister und für Planauskünfte finden Sie unter „Service und Kontakt“ in dieser Ausgabe von „Zeit für Energie“. LuK und GFW kontrollieren turnusmäßig das Gasnetz in der Region Geplante Ortsnetzkontrollen im LuK-Gebiet Mai Mai / Juni Juni Juli September Wüstenselbitz, Bärenbrunn, Ort Naila Enchenreuth Bindlach Leupoldsgrün Geplante Ortsnetzkontrollen im GFW-Gebiet Juli August August /  September Berg, Hadermannsgrün, Reitzenstein, Issigau Stammbach Weißenstadt Stadtwerke sind wichtige Partner beim Klimaschutz Vier Meinungen zur Energiewende Die Energiewende ist nach wie vor (dauer)präsent in den Medien und birgt so viel Diskussionspotenzial wie kaum ein anderes Thema. „Zeit für Energie“ hat Stefan Pöhlmann, den LuK-Aufsichtsratsvorsitzenden und Helmbrechtser Bürgermeister, Alexander Eberl, den ehemaligen stellvertretenden Landrat des Landkreises Hof, sowie Jürgen Wolf und Gerd Dilsch, die beiden Geschäftsführer von LuK und GFW, nach ihrer Meinung gefragt. Stefan Pöhlmann: Es gibt nur noch wenige Gasnetzbetreiber, die weiterhin in den Ausbau des Erdgasnetzes investieren. LuK und GFW hingegen schließen, wie beispielsweise im Falle von Thurnau, noch ganze Ortschaften an das Ferngasleitungsnetz an. Das kommt den Verbrauchern ebenso wie der regionalen Wirtschaft zugute, denn dadurch erfolgt die Wertschöpfung in der Region. Letztendlich profitiert davon auch das Projekt „Energiewende“. Alexander Eberl: Um die Energiewende erfolgreich zu gestalten, sollte die Bundesregierung die Bemühungen auf regionaler Ebene stärker honorieren und unterstützen. Denn unsere Stadtwerke sind wichtige Partner beim Klimaschutz und stehen für eine dezentrale Energieversorgung. Sie schaffen Arbeitsplätze, vergeben Aufträge an Unternehmen in der Umgebung und die Gewinne bleiben vor Ort und kommen damit letztlich allen zugute. Ich weiß, was wir an ihnen haben! Jürgen Wolf: Ein wichtiger Punkt bei der Umsetzung der Energiewende ist die Verbindung von wetterabhängigen Energiequellen mit wetterunabhängigen, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Bestehende Windkraftanlagen bieten hier gemeinsame mit regelbaren dezentralen Blockheizkraftwerken eine gute Lösung. Mittelfristig kann auch das Erdgasnetz als großer Speicher und Transportnetz für Bioerdgas eine zentrale Rolle in der Energiewende spielen. Zudem haben wir unsere beiden großen Spitzenstromerzeugeraggregate bereits für ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie zur Verfügung gestellt. 2 Gerd Dilsch: Es gab in den vergangenen Monaten heftige Diskussionen um die geplanten Stromtrassen, die auch quer durch die Netzgebiete von LuK und GFW verlaufen sollen. Es gehen die Meinungen auseinanVon links: Alexander der, ob diese milliardenschweren BauvorhaEberl, der ehemalige ben, deren Kosten letztendlich der Stromstellvertretende Land- kunde übernehmen muss, für das Erreichen rat des Landkreises der Energiewende wirklich notwendig Hof, Gerd Dilsch und sind. Aber dieser Sachverhalt zeigt, dass ein Jürgen Wolf, die beidurchdachtes Konzept für die Energiewende den Geschäftsführer von LuK und GFW, so- in unserem Land fehlt. Die LuK versucht im wie Stefan Pöhlmann, Rahmen der Möglichkeiten die Energiewender Bürgermeister von de vor Ort mitzugestalten. Sei es durch die Helmbrechts, vor dem Beteiligung an Windkraftanlagen, durch den Dachs, einem von drei Blockheizkraftwerken Einsatz von Blockheizkraftwerken oder aber auch durch Investitionen in die Erdgasinfraim LuK-Verwaltungsgebäude. struktur.

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Unsere Kunden So soll der Gesundheitsbahnhof nach Abschluss der Bauarbeiten einmal aussehen. Vom alten Bahnhofsgebäude zum Gesundheitsbahnhof Ein „oberfränkisches Leuchtturmprojekt“ in Harsdorf Es herrscht wieder Leben in dem historischen Bahnhofsgebäude von Harsdorf. Anfang Februar 2014 hat Dr. Jürgen Berthold Bauer hier eine internistische Hausarztpraxis eröffnet. Mit ihm wurde der Bahnhof zum sogenannten Gesundheitsbahnhof. Um diesen realisieren zu können, haben die Gemeinde, die Bürger und der neue Arzt an einem Strang gezogen. „Wir sind stolz auf das modernisierte Bahnhofsgebäude und dass Harsdorf nach mehr als 50 Jahren wieder einen praktizierenden Arzt im Ort hat“, sagt Günther Hübner, der Erste Bürgermeister der Gemeinde. Die Kombination aus historischem Gebäude und modernem Anbau sticht ins Auge. Auch der neue Eingangsbereich auf der rechten Seite fällt auf. Hier geht es hinein in die Arztpraxis des Gesundheitsbahnhofs, in der Dr. Bauer gemeinsam mit den beiden Arzthelferinnen Bettina Kießling und Birgit O‘Toole die Patienten betreut. Hell, offen und modern zeigen sich die Räume. Das frische Grün an den Wänden trägt zusätzlich zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Auch der Charme des alten Bahnhofs ist an vielen Stellen noch zu spüren. Türen und Mauerblenden wurden sorgsam restauriert und in die neuen Praxisräume integriert, das alte Stellwerk wurde wieder aufgebaut und wird nun als Aufenthalts- und Seminarraum genutzt und im Wartezimmer fühlt man sich ein bisschen wie in einem ICE. Denn hier nimmt man in originalen Sitzen aus einem solchen Zug Platz. Diese hat die Deutsche Bahn extra für den Gesundheitsbahnhof zur Verfügung gestellt. Dr. Bauer ist passionierter Eisenbahnfan. Nicht zuletzt deshalb ist die Praxis im Bahnhof für ihn etwas ganz Besonderes. Auch das originale Flügelsignal, das dank ehrenamtlicher Arbeit seit Mitte März vor dem Gebäude an den Gleisen steht, erfüllt ihn mit Stolz. Ein solches Signal stand bereits früher am Bahnhof und findet sich auch im Logo der Praxis wieder. Der Clou: Das Eisenbahnsignal ist funktionstüchtig. Steht es auf Grün, ist die Praxis geöffnet. Zeigt es Rot, ist der Arzt nicht anwesend. Von links: Arzthelferin Bettina Kießling, Bürgermeister Günther Hübner, Dr. Jürgen B. Bauer und Arzthelferin Birgit O‘Toole vor dem Gesundheitsbahnhof. Dr. Jürgen B. Bauer und Bürgermeister Günther Hübner testen die ICE-Sitze im Wartezimmer. Gemeinde als Bauträger „Das Projekt Gesundheitsbahnhof ist für die Gemeinde ein finanzieller und bautechnischer Kraftakt gewesen, der letztendlich nur funktioniert hat, weil alle Beteiligten gut zusammengearbeitet haben“, sagt Günther Hübner. Nachdem Dr. Bauer Anfang 2013 auf Anfrage Interesse zeigte und eine mögliche Machbarkeit einer Arztpraxis im Bahnhof signalisiert hatte, wurde ein Konzept erstellt und Zuschüsse ausgelotet. Nach einstimmigem Beschluss im Gemeinderat kaufte die Gemeinde schließlich das alte Gebäude und begann mit dem Umbau. Ein hoher Teil der Kosten wurde direkt aus der Gemeindekasse gedeckt. Zudem ist das Projekt mit Mitteln der Städtebauförderung, der Bayerischen Landesstiftung, des Denkmalschutzes, der Oberfrankenstiftung und des Landkreises Kulmbach gefördert worden. Mit dem Architekturbüro Just aus Bindlach wurde außerdem ein engagierter und verständnisvoller Partner gefunden, der die Wünsche des Bauherrn und der Mieter immer unter einen Hut brachte. Noch sind die Bauarbeiten nicht ganz abgeschlossen und die Gestaltung des Außengeländes mit einem Bewegungs- oder Therapiegarten ist noch in Planung. Außerdem entsteht im ersten Obergeschoss gerade eine Physiotherapiepraxis. Die offizielle Einweihung des Gesundheitsbahnhofs ist für Herbst geplant. Die bisherigen Arbeiten und Mühen haben sich gelohnt: „Man kann fast sagen, dass wir hier ein oberfränkisches Leuchtturmprojekt umgesetzt haben“, sagt Hübner. „Bürger, Gemeindeverwaltung sowie auch die Zuschussgeber sind mit dem Projekt sehr zufrieden und die ganze Region profitiert.“ Auch die Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH freuen sich über den neuen Gesundheitsbahnhof, schließlich dürfen sie seit November 2013 das Erdgas für die neu installierte und sehr moderne Brennwertheizung des Gebäudes liefern. 3

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LuK-News Die Stromabteilung – ein Kernbereich der LuK Die Aufgaben der Abteilung umfassen weit mehr als nur die Stromversorgung Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung ist heute unabdingbar. Bei der Stromabteilung der LuK sorgen deshalb zehn Mitarbeiter unter der Leitung von André Hoyer dafür, dass diese reibungslos funktioniert. Die Aufgaben der Abteilung sind dementsprechend nicht nur sehr umfangreich, sondern auch mit großer Verantwortung verbunden. Die Stromabteilung der LuK ist eines der Herzstücke des Unternehmens und besteht wie die Gasabteilung bereits seit über 90 Jahren. Neben der Stromversorgung für die Stadt Helmbrechts kamen zu Beginn der 1980er-Jahre auch die Stromversorgung der eingemeindeten Ortsteile Wüstenselbitz, Oberweißenbach und Kleinschwarzenbach hinzu. Heute kümmert sich die Stromabteilung um das über 230 Kilometer lange Kabel- und Freileitungsnetz der LuK, an dem mehr als 5.000 Stromzähler angeschlossen sind. Doch das ist noch längst nicht alles: Spartenübergreifend sind die Mitarbeiter auch mit der Betreuung der elektrischen Anlagen des Gasnetzes der GFW sowie des Gas- und Trinkwassernetzes der LuK betraut. Somit ist die Stromabteilung auch für die Prozessleittechnik aller Strom-, Gas- und Wasserversor- Die Stromabteilung der LuK: (von links) Axel Schürer, Peter Seuß, Matthias Söllner, Harry Mikosch, André Hoyer, Reinhard Gahn, Markus Richter, Thomas Goller, Volker Wolfrum, Marco Zuber, Gerhard Buchta. gungsanlagen des regionalen Versorgers zuständig und betreut ebenfalls die innerbetrieblichen Strom- und IT-Netzwerkkabel sowie die Brandmelde- und Alarmanlagen und ganz aktuell auch das gesamte Telekommunikationsnetz für „komDSL“. Gewerbekunden sowie für öffentliche Gebäude und Einrichtungen, wie Wellenhallenbad, Baubetriebshof, Rathaus, Schulen und Feuerwehrgerätehäuser, elektrotechnische Planungen und Arbeiten durch. Die Netzplanungen erfolgen dabei fast ausschließlich durch das eigene Fachpersonal. Gleiches gilt für KabelverleElektrotechnische Dienstleisgearbeiten und für Wartungsarbeiten tungen für externe Firmen an elektrotechnischen Anlagen. Auch technische Dienstleistungen für andere Die Stromabteilung errichtet und Stromnetzbetreiber, wie die Energiewartet den überwiegenden Teil der Straßenbeleuchtungsanlagen der Stadt versorgung A9 Mitte, fallen in den Aufgabenbereich der Abteilung. Helmbrechts. Darüber hinaus führen die Mitarbeiter auch für Industrie- und Reinhard Gahn geht in den Ruhestand Technischer Leiter war fast 50 Jahre bei der LuK beschäftigt Im Dezember 2013 verabschiedete sich die LuK bei einer Feierstunde von Reinhard Gahn, der den Ruhestand antrat. „Das Urgestein der Firma“, wie ihn der kaufmännische Geschäftsführer Jürgen Wolf bezeichnete, war seit fast 50 Jahren bei der LuK beschäftigt. Viele Jahre davon in wichtiger leitender Position. Im September 1964 kam Reinhard Gahn zur LuK und begann eine Ausbildung zum Elektroinstallateur. 1974 bildete er sich zum Elektromeister fort. Mit dieser Qualifikation wurde ihm bereits ein Jahr später die stellvertretende und schließlich ab 1982 die Leitung der Stromabteilung übertragen. Im Jahr 1997 wurde Gahn zudem zum Stellvertreter des technischen Geschäftsführers der LuK und damit zum technischen Leiter mit Handlungsvollmacht ernannt. Gahn hat das Unternehmen mit geprägt. So wurde seit 1982 unter seiner Regie das Stromnetz um rund 50 Kilometer erweitert und unter anderem der Gewerbepark A9 Mitte erschlossen. Bei der Verabschiedung hob Jürgen Wolf auch die wichtige Rolle hervor, die Gahn bei komDSL, dem schnellen Internet der LuK, zukommt. „Die Leerrohre die Gahn vorausschauend neben wichtigen Kabeltrassen mit verlegen ließ, stellten die Basis für den Aufbau eines eigenen Glasfasernetzes dar, das schließlich unter seiner Regie in den letzten Monaten errichtet wurde“, so der kaufmännische Geschäftsführer. Als neuer Leiter der Stromabteilung tritt nun André Hoyer die Nachfolge von Reinhard Gahn an. „Bei einem solchen Vorgänger wohl keine leichte Aufgabe“, sagte Gerd Dilsch, der technische Geschäftsführer, und machte Hoyer gleichzeitig Mut: Auf seine Abteilung und auch auf die anderen Kolleginnen und Kollegen kann er sich stets verlassen. 4

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Aquawell – das Erlebnisbad in Helmbrechts Badeinsel statt Kinosessel Zweiter Aqua-Movie im Aquawell begeisterte Besucher Schwimmbad oder Kino? Wer sich nicht entscheiden konnte, welches Freizeitvergnügen er wählen soll, konnte am 7. März beides haben. Bereits zum zweiten Mal verwandelte sich das Aquawell in einen Kinosaal. Statt Kinosessel konnten die zahlreichen Badegäste auf bequemen Minibadeinseln Platz nehmen und den Film „Ich – Einfach unverbesserlich II“ verfolgen. Eine Filmvorführung der etwas anderen Art! Nach dem großen Erfolg des ersten Aqua-Movies im vergangenen Jahr ging die Veranstaltung nun in die zweite Runde. Die Badegäste erwartete ein rundum gelungener Nachmittag und Abend. Mit lustigen Actionspielen im Wasser sorgte ein Animationsteam bei kleinen und auch schon größeren Besuchern für gute Laune. Und nachdem sich jeder so richtig im Wasser ausgepowert hatte, hieß es entspannen auf den kleinen Badeinseln und den Film genießen. SERVICE UND KONTAKT Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und Gasversorgung Frankenwald GmbH Münchberger Str. 65 95233 Helmbrechts Tel. 09252 704-0, Fax 09252 704-111 mail@luk-helmbrechts.de www.luk-helmbrechts.de www.gfw-helmbrechts.de Nächtliches Badeerlebnis Gut besucht war nach Angaben von Betriebsleiter Rico Horlbeck auch das Nachtschwimmen eine Woche später. „Die Veranstaltung ist gerade bei der Jugend sehr beliebt“, so Horlbeck. Die Jongliergruppe „Third Hand“ bot nach Einbruch der Dunkelheit eine atemberaubende Feuershow am Außenbecken und für die richtige Musik sorgte DJ Sedrik. Außerdem bot sich die Gelegenheit, sich kunstvolle Airbrush-Tattoos auf die Haut sprühen zu lassen – wasserfest selbstverständlich! Die Veranstaltung wurde zusammen mit der PUR – Stadtjugendarbeit Helmbrechts, dem Aquawell, der Wasserwacht und der DLRG Helmbrechts organisiert. Öffnungszeiten: Mo – Mi: 7 – 12 Uhr und 13 – 16.15 Uhr Do: 7 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr Fr: 7 – 12.15 Uhr Bereitschaftsdienst: Tel. 09252 704-0 (24 Stunden) Direkte Ansprechpartner: Anmeldung und Vermittlung Melanie Dümmling  Tel. 704-0 Beratung rund um die Belieferung mit Erdgas, Strom, Trinkwasser und komDSL, Rückfragen zur Verbrauchsabrechnung, Mitteilung von Zählerständen. Corinna Steudtner  Angela Lein  Jörg Köppel  Tel. 704-161 Tel. 704-141 Tel. 704-149 Kunden- und Energieberatung, Verkauf von Gasnetzanschlüssen, Infos über Blockheizkraftwerke, Kundendienst. Udo Meister  Aktion im Aquawell: Nachtschwimmen und Aqua-Movie begeistern vor allem die Jugend. Tel. 704-166 Tel. 704-137 Tel. 704-157 Tel. 704-156 Tel. 704-153 Helmut Wolfrum  Stefan Franz  Andreas Köbrich  Torsten Vogel  Pizza, Pasta und Co. „Palmera“ überzeugt durch hervorragende Küche Ein Tag im Wellenbad kann ganz schön hungrig machen. Zum Glück verwöhnt das „Palmera“ die Badegäste mit leckeren Speisen – und das sowohl an der Poolbar als auch im angrenzenden Restaurant. Seit Oktober sind Christa Büscher und Günter Zeidler die neuen Pächter und haben die Gaststätte nicht nur bei Badegästen zu einem Anziehungspunkt werden lassen. Hauptaugenmerk liegt auf der italienischen Küche. Pizza, Pasta und knackige, mediterrane Salate stehen im Mittelpunkt. Die leckeren Pizzas aus dem Steinofen sind bei den Gästen besonders beliebt. „Wir setzen auf frische Zutaten und verwenden weder Geschmacksverstärker noch Analogkäse oder Formvorderschinken“, betont Günter Zeidler. Gerne können Pizza und Pasta auch zum Abholen bestellt werden, dann gibt’s auf den Preis sogar zehn Prozent Nachlass. Doch es lohnt sich auch in dem liebevoll eingerichteten Lokal zu verweilen und so einen gelungenen Badetag kulinarisch ausklingen lassen. Planauskünfte und Projektleitungen Stromnetz – technische Beratung André Hoyer  Gerhard Buchta  Hans Wagner  Detlef Mann  Thomas Mertel  Tel. 704-200 Tel. 704-201 Tel. 704-202 Tel. 704-205 Tel. 704-204 Erdgasnetz – technische Beratung Wassernetz – technische Beratung Frank Gausche  Karl Schöpf  Tiefbauabteilung Thomas Baderschneider Tel. 704-240  Thomas Kraus  Tel. 704-240 Tel. 704-241 Tel. 704-239 5

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So schön ist unser Versorgungsgebiet Erholung am Rande des Fichtelgebirges Sparneck punktet mit aktivem Gemeindeleben und vielfältigem Freizeitangebot Der Fichtelgebirgsort begrüßt seine Gäste aus nah und fern. Das Rathaus im Zentrum von Sparneck (links). Am Fuße des Waldsteinmassivs, inmitten einer reizvollen Landschaft liegt Sparneck. Die Marktgemeinde im Landkreis Hof beheimatet knapp 2.000 Einwohner. Neben einem regen Vereinsleben genießt hier die Naherholung einen besonders hohen Stellenwert. Wanderwege, zahlreiche Badeund Wintersportmöglichkeiten laden in und um Sparneck zum Freizeitspaß ein. Außerdem können die Gemeinde und ihre Umgebung auf eine lange und interessante Geschichte zurückblicken. Eng verbunden ist der Ort seit dem Mittelalter mit dem gleichnamigen Adelsgeschlecht. Zum ersten Mal erschien der Ortsname in einer Urkunde aus dem Jahre 1223, 6 Das Feez‘sche Amtshaus aus dem 18. Jahrhundert. eine Burg gleichen Namens wurde 75 Jahre später erstmalig erwähnt. In den darauffolgenden 300 Jahren bestimmten die Herren von Sparneck die Geschicke der Region nördlich des Waldsteins. 1523 fand ihre Herrschaft jedoch ein plötzliches Ende: Nachdem ein Raubritter entführte Kaufleute und Adelige auf der nahe gelegenen Burg auf dem Waldstein eingesperrt hatte, griff der Schwäbische Bund ein, trommelte ein gewaltiges Heer zusammen und zog Richtung Fichtelgebirge. Die Soldaten brannten die Burg auf dem Waldstein wie auch das Schloss Sparneck bis auf die Grundmauern nieder. Von diesem schweren Schlag sollte sich das Adelsgeschlecht nicht wieder erholen. Auf den Mauern des Sparnecker Schlosses wurde schließlich 1730 das Hartung’sche Amtshaus erbaut – Burgstall, Keller und Teile des Grabens des Vorgängerbaus sind noch erkennbar. Eine weitere Sehenswürdigkeit Sparnecks ist die evangelische Pfarrkirche St. Veit, die aus einer 1477 fertiggestellten Klosterkirche entstanden ist. Der schön verzierte Chorraum ist ein letztes Überbleibsel davon. Besonders sehenswert im Gotteshaus sind die wertvollen Epitaphien. Moderne Gemeinde mit regem Vereinsleben Neben der spannenden Historie und der malerischen Natur bestimmt auch ein aktives Gemeindeleben die Charakteristik des Ortes. Besonders die vielfältige Vereinslandschaft in den Bereichen Kultur und Sport bereichert die Marktgemeinde. Darüber hinaus sind Einrichtungen wie Kinderkrippe, -garten und -hort, Grundschule und Kirchengemeinden vorhanden. Wo früher die Textilindustrie dominierte, gibt es heute zahlreiche Einzelhandelsund Dienstleistungs-Unternehmen sowie Handwerksbetriebe. Freizeitspaß im Sommer und im Winter Doch nicht nur für Einheimische, auch für Urlauber aus nah und fern hat die Gemeinde, die auf 560 Metern Höhe liegt, einiges zu bieten. Für die nötige Abkühlung im Sommer sorgen die Naturfreibäder und Schwimmbäder der Umgebung. Der nahe gelegene Weißenstädter See und der Förmitzspeicher laden nicht nur zum Baden, sondern auch zum Surfen, Tauchen,

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Ausflugstipp von Alt-Bürgermeister Gerhard Loy Sparneck ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen – zum Beispiel über die Saale-Quelle zum Großen Waldstein. Ab der Wandertafel am Mühlteichplatz sind Wanderer bestens mit allen Informationen gerüstet. Über die Schlossgasse und Humbertstraße (Markierung: blaues Dreieck auf weißem Grund) geht es nach Reinersreuth. Nach dem Ortsende steigt der Weg steil an, Wanderer biegen jedoch scharf rechts auf die alte Zeller Straße (ohne Markierung) ein und folgen ihr bis nach Zell, wo sie oberhalb vom Marktplatz auf den Quellenweg (schwarzes Q auf gelbem Grund) stoßen. Nach etwa zwei Kilometern auf diesem Weg erreicht man die Quelle der Sächsischen Saale. Hier ist auch der Ausgangspunkt des Saale-Radwegs, der bis zur Mündung in die Elbe führt. Nach einer kurzen Pause geht’s weiter auf dem mit einem blauen Kreuz markierten Wanderweg zum Großen Waldstein (877 m). Ein neu eröffneter Rundwanderweg um das riesige Felsmassiv weist dort mit vielen Tafeln auf historische und geologische Besonderheiten hin. Das Unterkunftshaus des Fichtelgebirgsvereins lädt anschließend zur Rast ein. Viel Spaß beim Wandern wünscht der Alt-Bürgermeister des Markts Sparneck, Gerhard Loy. Die Pfarrkirche St. Veit besticht durch einen prächtigen Innenraum und historische Grabtafeln. Segeln und Angeln ein. Im Winter hingegen bieten eine Rodelbahn und eine Eislauffläche im Sparnecker Freizeitgelände Sport und Spaß, im nahen Waldsteingebiet finden sich für Langläufer gut gespurte Loipen. In den Anhöhen des Fichtelgebirges rund um Sparneck, zwischen historischen Schätzen und imposanten Felsformationen kommen insbesondere Wanderer und Radfahrer auf ihre Kosten. Im Naherholungsgebiet Sparneck werden rund 60 Kilometer Wanderwege von den Sparnecker Siebensternlern betreut. Überregionale Wander- und Radwege tangieren Sparneck ebenso, etwa der Jean-Paul-Wanderweg, der Via-Porta-Pilgerweg und der Saale-Radwanderweg. Wenige Kilometer entfernt, am Fuße des Waldsteins, entspringt die Saale – auch hierhin empfiehlt sich eine Wanderung, ebenso wie zum Gipfel des Waldsteins (877 m) oder den des benachbarten Epprechtsteins (789 m). Letzteren krönt eine stolze Ruine, die einstmals Sitz des gleichnamigen Adelsgeschlechts gewesen ist. Überreste aus vielen Jahr- hunderten warten auch auf Gipfelbesteiger am Waldstein. Von dort wurde anfangs des 13. Jahrhunderts die Gegend besiedelt. Ein markanter Punkt ist diese höchste Erhebung der Nordkette heute noch: Dort treffen zehn Wanderwege aufeinander. Außerdem finden auf der romantischen Felsenbühne in unregelmäßigen Abständen die traditionsreichen Waldstein-Festspiele statt. In diesem Jahr sind Ende Juli/Anfang August vier Vorstellungen von „Des Waldsteins Wunderblume“ geplant. ENERGIE IN SPARNECK Bis zum Jahr 2001 versorgte die Ferngas Nordbayern GmbH lediglich einzelne Industriebetriebe in Sparneck mit Erdgas. Danach begann die GFW mit dem Aufbau des eigenen bisher ca. 8,5 Kilometer langen Gasversorgungsnetzes, an den aktuell 125 Hausanschlüsse angebunden sind. 7

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LuK-News Das Leitungsnetz von LuK und GFW wächst weiter Erdgas oder Nahwärme für Kasendorf? Nach dem Ferngasanschluss von Thurnau sollte eigentlich der Netzausbau bis nach Kasendorf weitergehen. Jetzt aber ist unklar, ob die Erdgasinfrastruktur in der Gemeinde realisiert werden kann, denn auch der Bau eines Nahwärmenetzes steht seit Kurzem zur Debatte. In vielen anderen Orten schreitet der Leitungsausbau durch LuK und GFW dagegen weiter voran. Bereits seit knapp drei Jahren plant die LuK Kasendorf an das Erdgasnetz anzuschließen. Nachdem 2013 mit der Marktgemeinde ein Konzessionsvertrag geschlossen wurde, sollte in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Es war geplant, vom bestehenden Gasleitungsnetz bei Döllnitz eine rund 3,5 Kilometer lange Anschlussleitung über Heubsch bis nach Kasendorf zu verlegen. Bis April hatten sich in Kasendorf fast 50 Gebäudeeigentümer für einen Erdgasanschluss entschieden und viele Rückmeldungen standen noch aus. Informationsabend der LuK: Das Kasendorfer Musikheim war voll besetzt. Ob dieses im geplanten Umfang wirtschaftlich ist, steht noch nicht fest. Genaue Daten werden voraussichtlich im Herbst nach Durchführung einer Machbarkeitsstudie vorliegen. „Auch wir werden ggf. die Ergebnisse der Studie abwarten. Erst dann können wir konkrete Aussagen darüber treffen, ob und wie sich eine Anbindung an das Erdgasnetz für Kasendorf realisieren lässt“, sagt Gerd Dilsch, technischer Geschäftsführer der LuK. „Beide Varianten in der Marktgemeinde im vorgestellten Umfang umzusetzen, wäre wirtschaftlich sicherlich nicht sinnvoll.“ Fortgang des Leitungsbaus im Netzgebiet der LuK und GFW In Thurnau dagegen sind die Baufahrzeuge der Firma ASK bereits angerückt. Hier soll das Erdgasnetz von der Hutschendorfer Straße noch bis zum Gewerbegebiet an der Autobahn A70 verlängert werden. Ebenso wird der Netzausbau in Richtung Bahnhofstraße weitergehen. In Lichtenberg, Zell, Bindlach und Harsdorf, wo bereits im letzten Jahr umfangreichere Baumaßnahmen erfolgten, wird in diesem Jahr die Verlegung von neuen Erdgasleitungen voranschreiten. Auch das Leitungsnetz in Geroldsgrün soll weiter wachsen. In den kommenden zwei bis drei Jahren könnte wieder in Verbindung mit der Antennengemeinschaft Geroldsgrün das Erdgasnetz ausgebaut und gleichzeitig auch Glasfaserkabel für TV und schnelles Internet verlegt werden. Gebaut wird auch in Weißenstadt. Hier soll ein Heizwerk für ein Nahwärmenetz und ein großes Kurzentrum entstehen. Im Rahmen dessen wird im Bereich Eger eine weitere Gasdruckregelanlage aufgestellt, um die Kapazität des Erdgasnetzes zu erhöhen. Pläne für ein Nahwärmenetz Vor etwas über einem Jahr haben die Pläne, das Erdgasnetz bis nach Kasendorf auszubauen, Konkurrenz bekommen. Denn die Nahwärme Kasendorf GbR plant ein Nahwärmenetz für die Marktgemeinde. Auch für einen Anschluss an das Nahwärmenetz interessiert sich eine Anzahl von Hauseigentümer. Info Sie haben Interesse an einem Gasnetzanschluss? Gerne können Sie unter der Telefonnummer 09252 704-166 ein unverbindliches Beratungsgespräch mit Kundenberater Udo Meister vereinbaren. 8

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In den Netzgebieten von LuK und GFW wurden im vergangenen Jahr fast 400 neue Gasnetzanschlüsse installiert. „Wenn alle Baumaßnahmen, die geplant sind, umgesetzt werden können, rechnen wir in diesem Jahr mit einer ähnlich hohen Zahl“, so Geschäftsführerkollege Jürgen Wolf. Die Liste aller Baumaßnahmen von LuK und GFW ist natürlich noch viel umfangreicher. Deshalb möchte die LuK demnächst auf ihrer Homepage unter www.luk-helmbrechts.de die Rubrik „aktuelle Baustellen“ installieren, die ständig auf den neuesten Stand gebracht wird. Die Energie Erdgas interessiert Im Januar luden die Licht- und Kraftwerke Helmbrechts zu einem Informationsabend im Kasendorfer Musikheim ein. Hier stellten die beiden Geschäftsführer Jürgen Wolf und Gerd Dilsch sowie der LuK-Kundenberater Udo Meister die aktuellen Pläne für Kasendorf sowie die Vorteile eines Erdgasanschlusses vor und informierten außerdem über die verschiedenen Heizungstechniken. Dass der Saal nahezu bis auf den letzten Platz besetzt war und anschließend fast 80 Erdgasanfragen bei der LuK eingegangen sind, zeigt das große Interesse, für diese Art der Energie. „Es ist uns ein großes Anliegen die Bürgerinnen und Bürger ausführlich zu informieren. Zum einen über Veranstaltungen wie diese, zum anderen über unser Kundenmagazin oder die Presse“, so Wolf. Im vergangenen Jahr wurde der Markt Thurnau an das Erdgasnetz angeschlossen. Hier geht der Netzausbau weiter. 30 Gas-Konzessionsverträge in fünf Landkreisen LuK und GFW gehen 16-mal in die Verlängerung Mit insgesamt 30 Städten und Gemeinden unterhalten LuK und GFW derzeit Konzessionsverträge. Allein 16 davon wurden kürzlich verlängert oder sollen es dieses Jahr noch werden. Ein erfreuliches Ergebnis für LuK und GFW, denn eine GasKonzession zeugt auch von großem Vertrauen. Vom Frankenwald und Thüringen übers Fichtelgebirge bis hinüber ins „Bayreuther und Kulmbacher Land“ erstreckt sich mittlerweile das Versorgungsgebiet von LuK und GFW. Mit vielen Städten und Gemeinden verbinden die regionalen Energieversorger eine lange Partnerschaft. Denn ein Konzessionsvertrag erstreckt sich meist über 20 Jahre. Von 30 bestehenden Konzessionsverträgen sind 16 allein in den letzten vier Jahren ausgelaufen. „Zwischenzeitlich konnte mit allen der betreffenden Städte und Gemeinden wieder ein neuer Vertrag unterzeichnet werden oder man steht kurz vor dem Abschluss eines Vertrages“, bemerkt Geschäftsführer Jürgen Wolf. Außerdem konnten im gleichen Zeitraum mit Issigau, Berg, Harsdorf, Thurnau und Kasendorf fünf neue Verträge abgeschlossen werden. KONZESSIONSVERTRÄGE LuK und GFW als Netzbetreiber schließen mit den Städten und Gemeinden im Versorgungsgebiet sogenannte Konzessionsverträge. Diese bilden die Basis, um auf öffentlichem Grund und Boden, wie beispielsweise entlang des Straßennetzes, Strom-, Gas und Wasserleitungen verlegen und betreiben zu dürfen. In der Regel laufen diese Verträge über 20 Jahre. Zwei Jahre, bevor die Vertragslaufzeit um ist, muss die Kommune dies veröffentlichen und den Vertrag im Bundesanzeiger nach den Vorgaben im Energiewirtschaftsgesetz neu ausschreiben. Netzbetreiber können sich dann um den Vertrag bewerben. Ist der aktuelle Netzbetreiber an einer Verlängerung interessiert, muss auch er am Bewerbungsverfahren teilnehmen. Erhält ein neuer Netzbetreiber den Zuschlag, muss er dem bisherigen Netzbetreiber die bestehenden Netze abkaufen. Gute Zusammenarbeit und Vertrauen „Wenn eine Konzession neu geschlossen und vor allem verlängert wird, dann zeugt dies von guter Zusammenarbeit und gegenseitigem Vertrauen“, sagt Wolf. Gemeinsam mit Geschäftsführer Gerd Dilsch möchte er sich dafür bei den Bürgermeistern, den Kommunalverwaltungen und betreffenden Gremien herzlich bedanken. 9

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komDSL Schnelles Internet für ganz Helmbrechts LuK will Glasfasernetz weiter ausbauen Emails versenden, die täglichen Nachrichten lesen, einkaufen oder mit Freunden in Verbindung bleiben – ein Leben ohne schnelles Internet ist für viele Menschen heute kaum noch vorstellbar. Um dieses realisieren und anbieten zu können, setzt die Stadt Helmbrechts auch auf ein neues staatliches Förderprogramm. In den vergangenen zwei Jahren konnte die LuK zusammen mit der Thüga MeteringService GmbH (TMS) im Stadtkern von Helmbrechts sowie in 14 weiteren Ortsteilen ein eigenes Glasfasernetz verlegen und damit ein schnelles Internet mit Übertragungsraten bis zu 50 Megabit pro Sekunde realisieren. Auch wenn die LuK einen großen Teil der Investitionen getragen hat, ohne staatliche Zuschüsse hätte das Projekt in diesem Umfang nicht umgesetzt werden können. „Die Licht- und Kraftwerke Helmbrechts kalkulieren zwar sehr langfristig, aber die Investitionen müssen sich zumindest in einen überschaubaren Zeitabschnitt rechnen“, so Geschäftsführer Gerd Dilsch. bindung in den genannten Ortsteilen deutlich verbessern zu können. Jedoch ist dafür unter anderem ein Markterkundungsverfahren notwendig. Das heißt, es muss in Erfahrung gebracht werden, in welchem Umfang schnelles Internet benötigt wird und ob andere Netzbetreiber bereit wären, die Breitbandanbindung auch ohne staatliche Förderungen zu verbessern. „Das Markterkundungsverfahren, die Vorplanungen und die Ausschreibung werden in den nächsten Monaten durchgeführt, sodass konkrete Erschließungsmaßnahmen ab Anfang des nächsten Jahres möglich sind“, sagt Stefan Pöhlmann, Bürgermeister der Stadt Helmbrechts. Wo es sich anbietet, lässt die Stadt Helmbrechts zwischenzeitlich außerdem im Zuge von Kanal- und Straßenbaumaßnahmen gleich Leerrohre für den späteren Aufbau von Glasfasernetzen verlegen. Stadt Helmbrechts setzt auf neues Förderprogramm In den Ortsteilen Enchenreuth, Gösmes, Baiergrün, Edlendorf, Günthersdorf und Almbranz sowie Taubaldsmühle, Suttenbach, Stechera und Lehsten ist schnelles Surfen jedoch immer noch nicht möglich bzw. funktioniert überhaupt nicht! „Hier war der derzeitige Telekommunikationsanbieter bislang nicht bereit, in die Breitbandanbindung zu investieren“, sagt Wolf, „ein Ausbau durch die LuK würde sich aber ohne entsprechende Zuschüsse nicht darstellen lassen.“ Nun ist ein neues Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung in Planung, das Fördersummen bis zu rund einer Million Euro pro Kommune verspricht. Die Stadt Helmbrechts möchte dieses Förderprogramm in Anspruch nehmen, um die Breitbandan- 10

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komDSL / Förderprogramme für Heizungsumstellung & Co. Großer Andrang bei Informationsveranstaltung in Lehsten Dass großer Bedarf am schnellen Internet herrscht, zeigte unter anderem die Informationsveranstaltung im Ortsteil Lehsten, zu der die Stadt Helmbrechts im vergangenen Februar eingeladen hatte. Bürgermeister Stefan Pöhlmann freute sich über das enorme Interesse, denn das Feuerwehrgerätehaus, in dem die Veranstaltung stattfand, platzte aus allen Nähten. Pöhlmann erläuterte den Bürgerinnen und Bürgern die Pläne der Stadt und ging kurz auf das geplante staatliche Förderprogramm ein. LuK-Geschäftsführer Jürgen Wolf informierte die Zuhörer, wie eine Verbesserung der Breitbandanbindung in Lehsten, Suttenbach, Stechera und der Taubaldsmühle in Verbindung mit einer staatlichen Förderung möglich wäre, während sein Kollege Gerd Dilsch die bisherigen Aktivitäten seitens LuK in Sachen Telekommunikation vorstellte und die technischen Einzelheiten eines möglichen DSL-Ausbaus veranschaulichte. In den nächsten Wochen werden auf jeden Fall weitere Informationsveranstaltungen in und um Helmbrechts in Sachen schnelles Internet stattfinden. Über die einzelnen Termine werden die Bürgerinnen und Bürger durch die Presse und per Flyer informiert. Finanzspritzen für Heizungsumstellung & Co. LuK-Kundenberater Udo Meister im Interview Modernisierungsarbeiten, nach denen in Haus oder Wohnung weniger Primärenergie verbraucht wird, lohnen sich, egal ob es sich um die Installation einer modernen Heizungsanlage oder um eine Dämmung handelt. Langfristig wird nicht nur die Haushaltskasse weniger belastet, sondern es werden auch wichtige Ressourcen geschont und der CO2-Ausstoß gemindert. Deshalb werden viele energetische Maßnahmen staatlich gefördert. Udo Meister, Kundenberater der LuK, weist im Gespräch mit „Zeit für Energie“ darauf hin, über welche Anlaufstellen Bauherren eine finanzielle Förderung erhalten können. Frage: An welche Institutionen sollte man sich als Eigenheimbesitzer wenden, wenn man für eine energetische Sanierung Fördermittel erhalten möchte? Udo Meister: Eine wichtige Anlaufstelle ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), diese vergibt für eine breite Palette an Modernisierungsmaßnahmen Zuschüsse sowie zinsgünstige Kredite. Ebenso vergibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Förderungen. Darüber hinaus lohnt es sich, beim jeweiligen Energieversorger nachzufragen, auch diese greifen Bauherren zum Teil mit Zuschüssen unter die Arme. Frage: Können Sie konkrete Beispiele nennen? Udo Meister: Wie erwähnt, bei der KfW ist die Liste der Maßnahmen sehr lang. Wärmedämmung, sei es der Wände, des Daches oder der Geschossdecken, werden durch die Kreditanstalt ebenso gefördert wie die Erneuerung von Fenster und Türen oder auch der Austausch der Heizungssowie der Warmwasseraufbereitungsanlage. Dafür erhalten Bauherren zinsgünstige Kredite bis zu 50.000 Euro oder Zuschüsse bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit. Hat das Gebäude hinterher den Status eines „KfWEffizienzhauses“, so sind Kredite bis zu 75.000 Euro und Zuschüsse bis zu 18.750 Euro je Wohneinheit möglich. Das BAFA fördert zum Beispiel den Aufbau von Solarkollektoren, den Einbau von Mini-Blockheizkraftwerken (Mini-BHKW) oder von bestimmten Wärmepumpen. Frage: Gehört auch die LuK zu den regionalen Versorgern, die Förderungen anbieten? Udo Meister: LuK und GFW unterstützen beispielsweise jede Heizungsumstellung auf Erdgas mit bis zu 500 Euro. Bei der Installation eines Mini-BHKW mit bis zu 6 kW Leistung können 1.000 Euro und Fördermittel bei einem Mini-BHKW zwischen 6 und 50 kW Leistung können 2.000 Euro Förderung beantragt werden. Voraussetzung ist natürlich der Abschluss eines entsprechenden Erdgas-Liefervertrages. Mehr Informationen zu den einzelnen Programmen sowie die Förderbedingungen erhalten Interessierte unter www.bafa.de und www.kfw-foerderbank.de sowie unter www.luk-helmbrechts.de unter der Rubrik Gas. 11

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Energiewende in der Region Frischer Wind für die Energiewende vor Ort LuK ist seit über zwei Jahren Gesellschafter der ZukunftsEnergie Fichtelgebirge GmbH Die ZukunftsEnergie Fichtelgebirge GmbH (ZEF) leistet mit Planung, Bau und Betrieb von Windparks im Fichtelgebirge einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung in Oberfranken. Im Sommer soll mit dem Windpark „Blausäulenlinie“ das zweite Großprojekt fertiggestellt werden. Die Rotorblätter des Windrades in Braunersgrün, der ersten Windanlage, die die ZEF realisierte, drehen sich nun seit Anfang 2012. Pro Jahr werden durch sie rund 6,6 Millionen Kilowattstunden regenerativer Strom erzeugt. Damit lässt sich der Strombedarf von etwa 2.400 Haushalten mit drei Personen decken und rund 5.650 Tonnen Kohlendioxid werden eingespart. Drei Windräder an der „Blausäulenlinie“ von links: Johannes Fangauer von den Bayerischen Staatsforsten, Karl-Willi Beck, Bürgermeister von Wunsiedel & stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der ZEF, Horst Weidner, stellv. Landrat, Gerhard Schneider, Leiter des Forstbetriebes, Thomas Engel von der Regierung v. Oberfranken, Marco Krasser, Geschäftsführer der ZEF, Stefan Göcking, Bürgermeister von Arzberg, Thomas Schwarz, Aufsichtsratsvorsitzender der ZEF & Bürgermeister von Kirchenlamitz und Dr. Rolf Bungart, Geschäftsführer von Ostwind. Windräder von der Regensburger OSTWIND-Gruppe, mit der die ZEF Die nächste Windanlage soll bereits im auch bei der Anlage in Braunersgrün erfolgreich zusammenarbeitete. Herbst in Betrieb gehen. Derzeit entstehen an der „Blausäulenlinie“, einem Die Projekte der ZEF sind ein vorbildWaldstück im Süden von Arzberg, drei liches Beispiel dafür, wie die Energiewende in der Region gelingen Windräder mit einer Leistung von je kann: „Es wird regenerativer Strom 2,4 Megawatt. Die „Blausäulenlinie“ vor Ort erzeugt und genutzt“, sagt liegt innerhalb zweier Windvorranggebiete und wird von den bayerischen LuK-Geschäftsführer Gerd Dilsch. „Das kann große Stromtrassen überflüssig Staatsforsten bewirtschaftet. Um alle forstlichen Belange zu berücksichtigen, machen. Und da ausschließlich Kommunen und Unternehmen wurde die Planung bereits frühzeitig aus Nordbayern beteiligt abgestimmt. Errichtet werden die sind, wird zudem die regionale WirtBürger können sich direkt schaft gestärkt.“ beteiligen Bürgerinnen und Bürger gewinnen beim Windpark „Blausäulenlinie“ nicht nur sauberere Energie. Wer dieses Projekt durch ein qualifiziertes Nachrangdarlehen unterstützt, profitiert zusätzlich von Zinsen, die deutlich über dem derzeitigen Sparbuchniveau liegen. Auf dem Online-Portal der ZEF finden Interessierte nicht nur alle wichtigen Informationen, sie können ihre Beteiligung auch direkt und einfach organisieren. Der Mindestbetrag liegt bei 500 Euro, die Laufzeit bei mindestens zehn Jahren. Mehr dazu auf www.zef-buergerbeteiligung.de. SWW Wunsiedel GmbH gehört gemeinsam mit den Kommunen Arzberg, Wunsiedel und Kirchenlamitz zu den Gründungsmitgliedern. Die LuK sowie die Kommunen Marktleuthen, Tröstau, Nagel und das Kommunalunternehmen der Stadt Marktredwitz kamen später neu als Gesellschafter hinzu. Gemeinschaftsprojekt für die Region Die ZukunftsEnergie Fichtelgebirge GmbH wurde 2011 gegründet und ist ein regionales Gemeinschaftsprojekt mit dem klaren Ziel, eine regionale und regenerative Energieversorgung zu etablieren, bei der die gesamte Wertschöpfung vor Ort geschieht. Die 12

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Kundeninformation EnEV 2014 Novelle der Energieeinsparverordnung seit Mai in Kraft Die Bundesregierung hat ambitionierte Ziele: Der Energiebedarf im Gebäudebestand soll weiter reduziert und bis 2050 nahezu klimaneutral gestaltet werden. Damit dies gelingen kann, wurde die Energiesparverordnung (EnEV) nochmals überarbeitet. Bereits seit Mai dieses Jahres gilt die neue Fassung. LuK und GFW stellen die wesentlichen Änderungen vor. Die energetischen Bestimmungen für Neubauten werden ab Januar 2016 noch strenger: Der vorgeschriebene Jahres-Primärenergiebedarf muss um 25 Prozent gesenkt werden. Zudem soll die Gebäudehülle besser gedämmt werden, und zwar um durchschnittlich 20 Prozent gegenüber der jetzigen Regelung. In Bestandsgebäuden ist eine Dämmung der obersten Geschossdecke erforderlich, wenn diese bisher nicht den Anforderungen an den Mindestwärmeschutz entspricht. Außerdem müssen veraltete, ineffiziente Heizkessel sukzessive gegen neue ausgetauscht werden. Ab 2015 müssen Anlagen, die vor dem 1. Januar 1985 eingebaut wurden, außer Betrieb genommen werden. Künftig gilt dies auch für Heizkessel, die nach diesem Datum installiert wurden, sobald sie länger als 30 Jahre in Betrieb waren. Von der Regel ausgenommen sind jedoch Brennwert- und Niedertemperaturkessel mit hohem Wirkungsgrad. Auch manche Heizanlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern sind nicht von der Austauschpflicht betroffen, und zwar dann, wenn die Besitzer bereits zum 1. Februar 2002 mindestens eine Wohnung in ihrem Haus selbst bewohnt haben. Der Energieausweis für Wohngebäude spielt bereits ab Mai eine größere Rolle als bisher. Allein optisch hat er sich verändert: Neben der neuen Skala des Bandtachos bis 250 kWh/(m2a) enthalten neu ausgestellte Energiepässe nun die Energieeffizienzklassen A+ bis H. Wird eine Wohnung oder ein Gebäude verkauft oder vermietet, müssen die energetischen Kennwerte der Immobilie in der Anzeige angegeben werden. Wer bereits den neuen Energieausweis hat, muss Auskunft über die Effizienzklasse erteilen. Darüber hinaus ist den Interessenten bei einer Wohnungsbesichtigung der Energiepass unaufgefordert zu zeigen. Bisher musste dies nur geschehen, wenn der potenzielle Mieter oder Käufer ausdrücklich Einsicht Mit der EnEV 2014 steigen die energetischen Anforderungen an Neubauten. Auch beim Energieausweis gibt es Neuerungen. verlangte. Bei Verkauf oder Neuvermietung ist der Energieausweis an den Käufer bzw. Mieter auszuhändigen. Außerdem sieht die EnEV 2014 Stichprobenkontrollen für Energieausweise und für Inspektionsberichte von Klimaanlagen vor. Übrigens stellt die Erdgasversorgung die ideale Brückentechnologie dar, um bis 2050 das „klimaneutrale Zeitalter“ erreichen zu können. In den Erdgasleitungsnetzen wird bereits schon heute teilweise regenerativ erzeugtes und somit klimaneutrales Erdgas transportiert. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Interessierte auch unter www.dena.de, www.bmvi.de sowie www.zukunft-haus.info. Energie zum Verschenken Gutschein für Strom oder Erdgas Sie suchen ein ganz besonderes Geschenk, das zu jedem Anlass passt? Dann werden Sie bei LuK und GFW fündig. Mit dem neuen Energie-Gutschein lässt sich ganz einfach Licht und Energie schenken. Energie-Gutschein für Strom und Erdgas über EUR für Kunden-/Verbrauchsstellennummer Stempel und Unterschrift Die Energie-Gutscheine erhalten Sie im Kundencenter der LuK in der Münchberger Straße. Die Höhe des Eurobetrages auf dem Gutschein können Sie selbst bestimmen und den Betrag direkt einzahlen. Sobald die Einzahlung durch die LuK auf dem Gutschein bestätigt ist (Stempel und Unterschrift), erhält dieser seine Gültigkeit. Der Beschenkte, der natürlich bereits LuK- oder GFW-Kunde sein sollte, kann den Betrag dann bei seiner Jahresendabrechnung für Strom und/oder Gas gutschreiben lassen. Eine Barauszahlung des Gutscheinbetrages ist nicht möglich und der Gutschein ist auch nicht übertragbar. 13

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Ausflugstipp Erfrischung in märchenhaftem Ambiente Der Goldbergsee punktet mit sehr guter Wasserqualität und idyllischer Lage Malerisch und geheimnisvoll liegt er da, umrahmt von Felsen und dichtem Wald: Der Goldbergsee im oberfränkischen Marktschorgast lockt Badegäste und Wanderer durch seine naturbelassene Schönheit an. Von Christi Himmelfahrt bis Anfang September dauert die Badesaison und Schwimmer können sich ins kühle Nass des Naturfelsenbades stürzen. Vor über 100 Jahren war es ein Zufall, der den Grundstein für das Badeparadies in Marktschorgast legte. Im Jahr 1912 führten Arbeiter Sprengungen durch und stießen dabei versehentlich auf den Grundwasserspiegel – Wassermassen füllten in kürzester Zeit den Steinbruch. Der Legende nach wurden die Handwerker davon so sehr überrascht, dass sie ihr Werkzeug und einen Bierkasten zurücklassen mussten. Ob diese Geschichte nun wahr ist oder nicht: Generationen von Tauchern haben sich schon auf die Suche nach dem zurückgelassenen Bierkasten gemacht – bisher vergeblich. Das kühle Nass selbst hat Trinkwasserqualität. Mit seinem ganz besonderen Charakter ist der See für ungeübte Schwimmer nicht ungefährlich. Damit nichts passiert, ist eine Badeaufsicht bei geöffneter Anlage vor Ort, die durch die Wasserwacht Marktschorgast unterstützt wird. Außerdem gibt es am Goldbergsee ein Nichtschwimmerbecken mit einer Kinder-Wasserrutsche und ein Planschbecken für die Kleinsten mit angenehmen Temperaturen. Das Wasser wird ganz umweltfreundlich mittels Solarplatten über dem Dach der Umkleidekabinen von der Sonne aufgeheizt. Darüber hinaus gehört ein weitläufiges Gelände zum Naturfreibad, auf dem jeder bei der Suche nach seinem Wunschplatz fündig wird. Für den kleinen Snack zwischendurch ist am Kiosk gesorgt. Der nahe gelegene Zeltplatz ist speziell Der Goldbergsee bietet Badespaß in malerischer Umgebung. Planschbecken und Nichtschwimmerbecken ziehen auch die kleinen Gäste an. für Jugendliche und Gruppen bestens geeignet. Weitere Informationen zur Bade- und Freizeitanlage Goldbergsee erhalten Interessierte unter www.marktschorgast.de. Von der „Schiefen Ebene“ zu den „Schwarzen Giganten“ Wer statt Badevergnügen lieber die Wanderstiefel schnüren und ein wenig Historienluft schnuppern will, ist in Marktschorgast ebenfalls richtig. Von hier aus geht es auf einem Lehrpfad bis zum Deutschen Dampflokomotivmuseum in Neuenmarkt-Wirsberg. Einst quälten sich hier die Dampfrösser hinauf: Der Abschnitt „Schiefe Ebene“ ist die älteste Eisenbahnsteilstrecke Europas. Heute führt dort ein tech- Wärmeres Wasser im Nichtschwimmerbecken 14 Jeden Sommer lockt das Naturfreibad Sonnenanbeter aus nah und fern an.

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nik- und baugeschichtlicher Lehrpfad entlang der markantesten Kunstbauwerke – Schautafeln liefern spannende Informationen. Los geht die Wanderung im Dokumentationszentrum „Schiefe Ebene“ in Marktschorgast, der früheren Bergstation an der Steilrampe. Auf den rund acht Kilometern bis zum Ortsteil Neuenmarkt warten steile Wege auf die Wanderer, für die sie mit erstklassigen Aussichten belohnt werden. Ein Eisenbahnerlebnis der ganz besonderen Art erwar- Die „Schwarzen Giganten“ locken Eisenbahnfreunde aus nah und fern nach Neuenmarkt-Wirsberg. tet Besucher schließlich im Deutschen Dampflokomotivmuseum in NeuenmarktWirsberg. Der Abschied vom Zeitalter der „Schwarzen Giganten“, den Dampfloks, in den 1970er-Jahren stellte gleichzeitig den Beginn des Spezialmuseums auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks dar. Heute beherbergt es mehr als 30 historische Loks, die die deutsche Eisenbahngeschichte erlebbar machen. Zu besichtigen sind unter anderem ein Führerstand sowie – über eine Achsensenke – eine Lok von unten. Ein besonderes Erlebnis bietet eine Fahrt auf der „Schiefen Ebene“. Auch Salon- und Speisewagen vergangener Tage, letzterer mit Gastronomiebetrieb für den kleinen Hunger zwischendurch, Bitte ankreuzen: sind zu erkunden. Eisenbahnfreunde werden ihre  Ich bin an einem Gas-Netzanschluss interessiert. wahre Freude außerdem an  Ich möchte meine Heizungsanlage auf Erdgas umstellen und der circa 42 Quadratmeter mir den Förderbonus sichern. elles großen Modellanlage der rschn ET . supe NTERN IE .. -I L S R S E  Ich interessiere mich für ein Erdgas-Blockheizkraftwerk. D N S E m „Schiefen Ebene“ haben. A ko ERLEB GLASF E FÜR ANFORDERUNG VON INFOS Li ch t- af tw un d Kr er ke He lm br ec ht bH s Gm Darüber hinaus veranstaltet das Museum in den Sommermonaten jedes Jahr mehrere Sonderfahrten über die „Schiefe Ebene“ – ein Highlight für jeden Dampflokliebhaber. Aktuelle Termine sind der Internetseite www.dampflokmuseum.de zu entnehmen. ium :  Bitte vereinbaren Sie mit mir gsmed chnell einen agun rs t supe ernste Übertr trem hohe ex DSL is od 1. kom er ist das m schon heute Beratungstermin. as nd sf si Gla Damit öglich. te sicher Ihr In  Bitte übersenden Sie mir Unterlagen über komDSL. kunfts lasfaser ist zu ha ndzu iert Mit G SL ist m upt. aten überha ploadr und U Down- 5 GUTE D GRÜN BIS N MIT SURFE /s it b M 50 ZU : rnet- 2. kom Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten bei der LuK, deren Tochtergesellschaften oder von der LuK beauftragten Subunternehmen gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Meine Daten werden von den genannten r bot de GmbH mir Unternehmen benutzt, um mit mir in Kontakt zu treten und mir dadurch die htsvon n Ange lmbrec L ist ei ke He komDS af twer r zu lassen. Im und Kr erbetenen Informationen auf dem von mir gewählten Wege zukommen tde it ch Li nm GmbH eratio e op vic er in Ko eringS Übrigen habe ich die Bestimmungen der o. a. Erklärung zum Datenschutz zur Kenntnis mbH a Met hts G Thüg lmbrec ke He af twer genommen. Der weiteren Nutzung meiner Daten kann ich jederzeit gegenüber der LuK und Kr LichtStr. 65 er rg s ünchbe widersprechen. Darüber hinaus werden meine Daten für andere M Zwecke brecht ohne meine 3 Helm 0 49523 70 2 0925 besondere Einwilligung nicht an Dritte weitergegeben. 4-111 Tel. 252 70 de 09 hts. Fax. lmbrec luk-he hts.de mail@ lmbrec luk-he w w w. e: mpliz für Si nloadr unko deutet n Dow cht nu hig. hohe Das be nftig ni sbaufä enorm uss kü nlos au ch die au anschl n en er gr ze tisch n, sond ak en: be pr e ha sräum für Si ng nd si lu Bal tz raten nur in aserne nicht ähiges Glasf oßen ’s gr n bt de sf n DSL gi n istung , die vo hlosse 3. kom gen hochle reiche d ersc in en Be eichen Wir br gional t ausr die re ch ni in ch auch ern no ib re et Netzb sind. die n für Regio n t nah: s der nlange DSL is et au stunde da! 4. kom Intern keine r Sie SL ist lich fü gibt es komD ön s rs un i pe n. Be ir sind w – Regio n hleife sc te War : s der hängig Angebot au t unab ngiges twerke DSL is abhä d Kraf nkret: 5. kom ein un cht- un SL ist utet ko die Li de d m be komD as er de ätze un eht. D n, hint beitspl bH st Regio kale Ar s Gm lo ht n ec ft. er br d sich irtscha Helm W un e n ch haffe heimis Wir sc it die n som stärke D für Ih r ZUH AUSE 15

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