Presseinformation Jaguar XJ

 

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Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION November 2012 Heiner Stertkamp LYONS‘ JAGUAR XJ Ein Vermächtnis in drei Serien NEUERSCHEINUNG: Edition Monsenstein & Vannerdat | LYONS‘ JAGUAR XJ, Ein Vermächtnis in drei Serien LESEPROBE: LYONS‘ JAGUAR XJ | Vor dem XJ | Projekt XJ ANSICHTEN: LYONS‘ JAGUAR XJ, Ein Vermächtnis in drei Serien Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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NEUERSCHEINUNG Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION November 2012 Serien I bis III Entwicklung und Prototypen/Daimler und Vanden Plas/alle Ausstattungen und Farbkombinationen/umfangreiches Register Halbleinen, geprägt 24 x 28 cm/288 Seiten 330 Abbildungen Preis: 89,- Euro ISBN: 978-3-942153-10-2 Heiner Stertkamp LYONS‘ JAGUAR XJ Ein Vermächtnis in drei Serien Am 26. September 1968 stellte Jaguar mit dem XJ den Nachfolger aller bis dato gebauten Jaguar-Limousinen vor. Zugleich war dies das letzte Modell, welches vom Firmengründer Sir William Lyons maßgeblich gestaltet wurde. Dem britischen Automobilhersteller gelang ein weiterer Meilenstein der Design- und Ingenieurskunst, dessen gelungene Linienführung auch von den nachfolgenden Modellen zitiert wurde. Zum Zeitpunkt seines Erscheinens stellte der XJ das Non-Plus-Ultra des in einer Großserie technisch machbaren dar und wurde gleich mehrfach hintereinander zum Auto des Jahres gewählt. Lange Zeit fristete der laut Lyons vollendetste Jaguar ein Schattendasein hinter den Szene-Ikonen E-Type, XK oder Mark II. Doch das Blatt wendet sich langsam und rückt den XJ in das Licht, das er verdient. Aus den einst preiswert im »abgerockten« Zustand zu bekommenden Oberklasse-Fahrzeugen sind längst begehrte Sammlerstücke geworden. Allen voran die Coupès und die erste Serie als Sechs- oder Zwölfzylinder, als Daimler oder Vanden Plas. Heiner Stertkamp – Autor des Standardwerks »Jaguar - Die komplette Chronik« – betritt mit »Lyons‘ XJ« Neuland mit dem Versuch, nicht nur die technischen Veränderungen, sondern insbesondere auch die Anpassungen an die verschiedenen Märkte dieser Welt zu erfassen. Für die exakte Typisierung, die Rückrüstung auf den Originalzustand oder eine originalgetreue Restaurierung wird dieses Buch sicherlich eine große Hilfe sein. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne druckfähiges Bildmaterial oder ein Rezensionsexemplar zu. Weiteres Pressematerial finden Sie außerdem auf unserer Homepage unter Presse. www.monsenstein-und-vannerdat.de Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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LESEPROBE Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION November 2012 Heiner Stertkamp LYONS‘ JAGUAR XJ Ein Vermächtnis in drei Serien Vor dem XJ Die Lebensgeschichte von Sir William Lyons, um dessen automobiles Vermächtnis es vorliegend gehen soll, findet sich bereits andernorts eingehend beschrieben. Sie in ihren vielen Facetten aufleuchten zu lassen, war beispielsweise mit dem der gleichen Feder wie dieses Werk entstammenden Buch »Jaguar – die komplette Chronik« bezweckt. Lassen wir es hier also bei einem kurzen Überblick bewenden: Billy Lyons erblickte am 4. September 1901 im englischen Seebad Blackpool als Sohn eines Musikers und Musikalienhändlers irischer Herkunft das Licht der Welt. Bereits als Jugendlicher batelte er an Fahrrädern herum und reparierte die Motorräder seiner älteren Mitschüler. Im Sommer 1917 sah der mechanisch begabte junge Billy einer Lehre bei Vickers’ angesehener Schiffswerft entgegen, doch eine Zufallsbekanntschaft des Vaters mit dem Generaldirektor der Fahrzeugfabrik Crossley bahnte ihm statt dessen den Weg in die ihn viel mehr interessierende Automobilproduktion. Während des Weltkrieges hatte Crossley sich auf Nutzfahrzeuge konzentriert, die Billy allerdings ebenso wenig zu fesseln vermochten wie Hochseeschiffe. So endete die Laufbahn des Fahrzeugtechnikers Billy Lyons schon nach wenigen Monaten, ohne überhaupt richtig begonnen zu haben! Jack Mallalieu, bisher General Manager des örtlichen Autohauses Jackson Brothers und Kamerad aus dem Blackpool, Fylde & District Motor Club, zu dessen Gründungsmitgliedern Lyons gezählt zu haben die Ehre hatte, ermöglichte ihm Anfang 1919 den Einstieg in den Fahrzeugverkauf, der ihn bei Brown & Mallalieu neben zahlreichen anderen Aufgaben hauptsächlich beschäftigen sollte. Dort wurde ihm jedoch nach ungefähr zwei Jahren relativ freien und eigenverantwortlichen Arbeitens Charles Hayes als General Manager vor die Nase gesetzt. Bald darauf sah Lyons sich vollständig vor die Tür gesetzt und verdingte sich erst einmal, mit wenig Begeisterung, in der elterlichen Klavier- und Musikalienhandlung. Seine nun reichliche Freizeit füllte er mit der Teilnahme an Motorradrennen aus, seiner wahren Leidenschaft. Seine rasanten Maschinen sicherten ihm manchen beachtlichen Erfolg bei Bergrennen! Im Frühsommer 1921 zog eine aus Stockport stammende Familie Walmsley in das – dem Heim Billy Lyons‘ schräg gegenüber liegende – Haus Nr. 23 der King Edward Avenue ein. Bald entdeckte Billy Lyons dort ein Motorrad mit einem silbrig glänzenden, höchst eleganten und ungewöhnlich niedrig gebauten Beiwagen. Der Sohn der Familie, der 1892 geborene William Walmsley, hatte bereits seit 1920 ein paar solcher Gefährte in Stockport hergestellt und setzte diesen amüsanten Zeitvertreib nun in einem Schuppen an der durch einen schmalen Weg erschlossenen Gartenrückseite fort. Dazu fertigte er mit Unterstützung einiger Familienmitglieder aus Eschenholzstäben ein längliches, vorn fast spitz zulaufendes Gestell, das außen mit Aluminium und innen mit Kunstleder verkleidet wurde. Der selbst gebaute und bezogene Sitz wurde auf dem Boden montiert; eine kleine Windschutzscheibe und eine elektrische Leuchte – beide aus dem Zubehörhandel – kamen noch dazu. Das Ganze wurde auf einem Beiwagenfahrgestell befestigt, das damals komplett beim Hersteller erhältlich war, mit den nötigen Halterungen für den Motorradrahmen auf der einen und einem Speichenrad auf der anderen Seite. Dieses Speichenrad wurde schließlich noch mit einer blank polierten, leicht kegelförmigen Aluminiumscheibe verkleidet. Mit Motorrad-Beiwagen wagte William Lyons 1922 den Schritt in die Selbständigkeit. Hier das beliebte »Model 4«. Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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LESEPROBE Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION November 2012 Heiner Stertkamp LYONS‘ JAGUAR XJ Ein Vermächtnis in drei Serien Lyons erwarb von Walmsley einen dieser ihm so elegant und sportlich erscheinenden Beiwagen. Immer wieder wurde er von Enthusiasten auf der Straße mit der Frage angesprochen, wo man denn ein so schnittiges »Boot« erwerben könne. Sehr schnell wurde Lyons dadurch klar, dass auf diesem Fahrzeug ein ordentliches Geschäft aufgebaut werden könnte, wenn Produktion und Vertrieb ein wenig professioneller angegangen würden. Seine Überredungskünste überzeugten Walmsley aber erst während des Jahres 1922, und das gemeinsame Unternehmen namens W almsley & L yons wurde mit Wirkung vom 11. September 1922 amtlich registriert, sehr bald aber in Swallow Sidecar Company umbenannt. Die geschäftliche Initiative ging von Anfang an viel stärker von Lyons aus als vom Bastler Walmsley. Billy Lyons verstand es nicht zuletzt dank der aus seiner eigenen rennsportlichen Karriere stammenden guten Beziehungen zu einigen Herstellern hochwertiger Motorräder (u.a. zu George Brough, dem Erbauer der exklusiven Brough-Superior) und der Rennerfolge bei dem viel beachteten Rennen auf der Isle of Man um die Tourist Trophy, seine Beiwagen in immer größeren Zahlen an den Mann zu bringen. Der Sportfahrer Emil Frey aus Zürich begeisterte sich für die Swallow Sidecars und begann 1926, sie in die Schweiz und bald auch nach Deutschland zu importieren. Projekt XJ Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr, dass der noch heute bekannte und beliebte Jaguar E-Type, der auf dem 31. Genfer Salon de l’Automobile schon mit grenzenloser Begeisterung empfangen worden war, im Anschluss an sein nicht minder glänzendes amerikanisches Debut am 1. April 1961 auf der 5th International Automobile Show im New York Coliseum dem stets um die Nachfrage nach seinen Fahrzeugen besorgten Jaguar-Chairman Sir William Lyons eine weitere unternehmerische Chance zu öffnen schien. Zu laut hatten die Bitten der Händler um eine viersitzige Ausführung des rasanten Coupés auf der Messe getönt – in den USA war der ursprünglich nur ausgesprochene Sportfahrer ansprechende Ford Thunderbird erst zum Verkaufsschlager geworden, nachdem man ihm eine Rückbank spendiert hatte. Lyons litt damals oft unter Migräne-Attacken, denen die Medizin weitgehend ratlos gegenüberstand. Unbeeindruckt davon reifte in ihm noch während seines Aufenthalts in den USA der Entschluss, einen E-Type für die ganze Familie zu konzipieren. Sogleich rief Lyons daheim bei George Mason – dem Superintendent der Jaguar-Entwicklungsabteilung – an, er wolle bei seiner Rückkehr ein verlängertes, geräumigeres Exemplar des Coupés sehen. Das Projekt erhielt bald die Bezeichnung XJ4, als Jaguar dazu überging, die Entwicklungsprojekte mit dieser für »Experimental Jaguar« stehenden Abkürzung und einer Zählnummer dahinter zu bezeichnen. Es half nicht eben Verwirrung zu vermeiden, dass man nur gut ein Dutzend Jahre früher die vier- und sechszylindrigen Vorstufen der XK-Maschine zufällig ebenfalls als XJ4 und XJ6 bezeichnet hatte. So wurde für das neue Projekt im internen Schriftverkehr das Aktenzeichen ZX 554 verwendet, und auf etwas verschlungenen Pfaden wurde daraus später das bekannte Modell XJ6. Die Anfänge dieses Weges hat Technikvorstand William Heynes dankenswerterweise in einem Vermerk an Lyons vom 4. Dezember 1963 mit folgenden Worten festgehalten: »Ich schlage vor, dass wir uns auf die folgenden drei Modelle konzentrieren, mit welcher Priorität auch immer: 1. Nachfolger des Mark 2 2. Konkurrenz für den Ford Thunderbird in USA 3. Für den Übergang eine viersitzige Version des E-Type wie gestern mit Ihnen besprochen… Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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ANSICHTEN Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION November 2012 Heiner Stertkamp LYONS‘ JAGUAR XJ Ein Vermächtnis in drei Serien Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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ANSICHTEN Edition Monsenstein & Vannerdat PRESSEINFORMATION November 2012 Heiner Stertkamp LYONS‘ JAGUAR XJ Ein Vermächtnis in drei Serien Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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