Presseinformation Gedacht Gemacht

 

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Edition Monsenstein & Vannerdat Reihe: Mensch – Maschine – Abenteuer Elisabeth Oertel, Joseph Sparsbrod, Johannes Fötsch, Nikolaus Faßlrinner, Sven Klatt PRESSEINFORMATION März 2014 Gedacht Gemacht Mit vier alten Simson-Mopeds auf dem Weg nach Indien NEUERSCHEINUNG: Edition Monsenstein & Vannerdat | Reihe Mensch – Maschine – Abenteuer LESEPROBE: Gedacht Gemacht | 13. – 14.08.2013 Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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NEUERSCHEINUNG Edition Monsenstein & Vannerdat Reihe: Mensch – Maschine – Abenteuer Elisabeth Oertel, Joseph Sparsbrod, Johannes Fötsch, Nikolaus Faßlrinner, Sven Klatt PRESSEINFORMATION März 2014 Klappenbroschur 15 x 22 cm ca. 320 Seiten reichhaltig bebildert und illustriert Preis: ca. 19,- Euro ISBN: 978-3-942153-15-7 Gedacht Gemacht Mit vier alten Simson-Mopeds auf dem Weg nach Indien Joseph, Elle, Johannes, Nikolaus und Sven nehmen uns mit! Wo die Reise hinführt? Ödland, sandige Ebenen, Landschaften aus Olivenbäumen und Nadelwälder, kleine einsame Dörfer und große Städte voller buntem Treiben, Nachtleben und Trubel beschreiben die Orte, die die Moped-Gang auf ihren alten Simsons auf ihrer abenteuerlichen Reise durchqueren. Dieses Buch soll aber weder die Technik einer Simson, noch ein präzises Bild der durchstreiften Länder vermitteln. Vielmehr ist es eine Art Protokoll eines wahnwitzigen Vorhabens. Festgehalten in Tagebuchnotizen, Zeichnungen und Fotos. Wo die Reise enden wird? Das geplante Ziel ist Indien. Doch nicht jede Hürde ist einfach zu nehmen, denn ohne jegliche Kenntnisse über alte Simsons und die Fähigkeit sie zu reparieren, kommt man so einige Male ins Straucheln und wird an den Rand der Verzweiflung geführt. Und wie sich herausstellt, ist der Verzicht auf jeglichen Luxus bei einer solchen Tour Voraussetzung. Mit Witz und Charme beschreiben Elle und Joseph auf ihre ganz eigene Art diese erste Reise einer Folge abenteuerlicher Unternehmungen, in die sie sich ohne Vorbereitungen begeben, was uns zweifelsohne immer wieder ein wahnwitziges Abenteuer garantieren wird. Nach dieser Lektüre möchte man nur eines: Fahren, fahren, fahren, den Wind in den Haaren spüren, die Hitze auf der Haut, das beruhigende Summen des Motors im Ohr und die weite Landschaft und immer fortführende Straße vor Augen haben, die nicht zu enden scheint. Elisabeth Oertel (1985), Joseph Sparsbrod (1984), Johannes Fötsch (1984), Nikolaus Faßlrinner (1986) und Sven Klatt (1984) bilden gemeinsam eine Art Konzeptkünstler-Reisegruppe: Sie studieren gemeinsam, wohnen gemeinsam (in Halle/Saale) und reisen gemeinsam. Durch ihren Mut, sich ohne Vorbereitungen und Vorkenntnisse in eine aufregende Reise zu stürzen, geraten sie immer wieder in Abenteuer, die sie in Texten, Bildern und Zeichungen festhalten. Und die nächste Tour? Ein aberwitziges Abenteuer mit russischen Motorrad-Gespannen auf dem Landweg über Sibirien bis nach Kanada. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne druckfähiges Bildmaterial oder ein Rezensionsexemplar zu. Weiteres Pressematerial finden Sie außerdem auf unserer Homepage unter Presse. www.monsenstein-und-vannerdat.de Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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LESEPROBE Edition Monsenstein & Vannerdat Reihe: Mensch – Maschine – Abenteuer Elisabeth Oertel, Joseph Sparsbrod, Johannes Fötsch, Nikolaus Faßlrinner, Sven Klatt PRESSEINFORMATION März 2014 Gedacht Gemacht Freitag 13.08.2010 Guten Morgen, Griechenland. Es ist neun Uhr am Morgen und du bist schon 32 Grad heiß. Xanthi haben wir hinter uns gelassen. Heute Morgen sind wir um fünf Uhr aufgestanden und haben im Sonnenaufgang geduscht. Unsere momentane Position: ungefähr 50 Kilometer vor der türkischen Grenze. Zeit für einen Reifenwechsel! Johannes hat einen Platten und wir haben mal wieder keine Ahnung, wie man diesen Bolzen entfernt, um das Hinterrad auszubauen. Ich sitze an der Straße und halte Wache. Vorbeifahrende Autos hupen mich an. Die Jungs suchen einen Service und passendes Werkzeug. Es ist gut, das die Panne hier passiert ist und nicht im unwegsameren Gelände. Ich bin immer noch betäubt von der Schönheit der letzten Nacht. Im Dunkeln waren wir schwimmen. Die Hand bewegt sich im Wasser und das im Meer schwimmende Plankton kriegt Angst und beginnt zu funkeln. Überall Reflexionen im Wasser … Meiner Träumerei entrissen, zurück zum Reifenproblem: Ich sehe die Jungs gerade zurückschieben. Erst nach links gegangen, wird die Mopedgang nun nach rechts geleitet, zum nächsten Motorradladen … und das mitten in Griechenland! Nach kurzer Zeit haben die Jungs den Reifen gewechselt und es kann weiter gehen. Im Schatten meiner Karosse schreibe ich … Unsere Haare bleichen immer mehr aus und unsere Haut färbt sich stetig dunkler. Die Nacht verbringen wir wieder am Strand. Der Weg dorthin führt uns über eine rote Schotterpiste. Im dämmernden Licht wirbelt der Staub um unsere Simsons. Es ist eine wahre Freude, durch die Staubwolken zu sausen. Die Füße stets abfangbereit, knapp über dem Schotter, fahren wir rasant … bis uns das Lächeln vergeht: Johannes hat erneut eine Reifenpanne! Aber nachdem die Jungs heute Nachmittag ihre Generalprobe erfolgreich meistern konnten, ist das nun kein großes Problem mehr. Gemütlich wollen wir den Abend am Feuer ausklingen lassen. Klaus, der sich seit ein paar Tagen über unseren Alkoholkonsum beschwert, ist verschwunden. Sven sucht nach irgendwelchen Tieren im Gras. Ich entspanne mich und helfe Johannes, den Reifen zu wechseln. Mit vier alten Simson-Mopeds auf dem Weg nach Indien Nach einiger Zeit stolpert ein riesiger Mensch Richtung Feuer! Es ist Klaus! Leicht angeschwipst erzählt er uns von seinen neuen Bekannten, die alle »da hinten« auf uns warten. Große Lust hatten wir zunächst nicht. Es ist ja schön, auch mal alleine zu chillen. Doch Klaus überredet uns. Gott sei Dank! Wir starten also in die Nacht mit unseren neuen Freunden aus Alexandroupoli. Viel Ouzo und griechischer Volkstanz liegen noch vor uns. Um Mitternacht gehen wir alle schwimmen und fangen kleine Krebse. Diese verspeisen wir später. Sie schmecken fürchterlich. Zurück im Moped-Camp entfachen wir ein Feuer und eine beinah schamanische Atmosphäre kommt auf. Der Schweiß perlt sich auf der Stirn. Die Mopeds, immer noch mit den Ziegenschädeln aus Serbien dekoriert, werfen dämonische Schattengebilde auf den Sand. Ein indianischer Hauch weht durch unser Lager. Samstag 14.08.2010 Als hätte der Sheriff uns in der Morgendämmerung durch die Schwingtür eines Saloons werfen lassen – derart verstreut liegen wir am erloschenen Feuer im Sand. Es ist neun Uhr und schon sind es weit über 30 Grad. Kein Schatten in Sicht. Verkatert satteln wir auf und starten nach einem langen Bad im Meer in den Tag. Vorbei an Miniatur-Kirchenbauten am Straßenrand. Wir finden heraus, dass diese »Modelle« den Verkehrstoten gedenken sollen. Einem Hitzerausch verfallen, fahren wir bergauf und bergab, durch die Kurven, ohne jegliche Erinnerung daran. Ich stehe kurz vor einer Ohnmacht. Trunken vom Klima kann mir nur noch eine kalte Cola einen klaren Kopf verschaffen. Nun sitze ich am Straßenrand, von Staub und Sand bedeckt, ein wenig stinkend, aber glücklich. Hallo Türkei! Um es mit den Worten des Grenzbeamten zu sagen: »Endlich frei: in der Türkei!« Die erste Stadt nach der Grenze … unfassbar, man fühlt sich in die Vergangenheit zurück versetzt. Für mich wird die Welt gerade vollkommen neu gezeichnet. Menschengruppen versammeln sich um unsere Mopeds. Die Straßen wirken vernarbt. Ähnlich fossiler Abdrücke stempelt sich das Muster der Lkw-Reifen in den Asphalt ... Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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