Presseinformation Bunty

 

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Edition Monsenstein & Vannerdat Reihe: Mensch – Maschine – Abenteuer PRESSEINFORMATION August 2014 BUNTY Halwart Schrader Erinnerungen an einen Gentleman aus bester schottisch-irischer Familie NEUERSCHEINUNG: Edition Monsenstein & Vannerdat | Reihe Mensch – Maschine – Abenteuer LESEPROBE: BUNTY | Mädchenhemden brennen heller INTERVIEW: Autor Halwart Schrader Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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NEUERSCHEINUNG Edition Monsenstein & Vannerdat Reihe: Mensch – Maschine – Abenteuer Halwart Schrader PRESSEINFORMATION August 2014 Klappenbroschur 15 x 22 cm ca. 300 Seiten rund 50 Abbildungen 66 amüsante Kurzgeschichten Preis: ca. 17,50 Euro ISBN: 978-3-942153-21-8 BUNTY Erinnerungen an einen Gentleman aus bester schottisch-irischer Familie Eine Biografie, zugleich ein Abenteuerroman, aber vor allem ein Buch, das den Liebhaber klassischer Automobile begeistern wird. Halwart Schraders »Bunty« berichtet vom höchst aufregenden Leben des bizarren David Scott-Moncrieff und erscheint Anfang August 2014 in der Edi­ tion Monsenstein & Vannerdat. David Scott-Moncrieff war einer der ganz großen Auto-Exzentriker. Diese von Halwart Schrader herausgegebene Biografie ist zugleich ein Abenteuerroman und ein Lesebuch für Liebhaber klassischer Automobile – so wie David Scott-Moncrieff (Jahrgang 1907) selbst einer war. Das Leben dieses Gentleman – zeitweilig tituliert als »weltgrößter Rolls-Royce-Gebrauchtwagenhändler« und von seinen Freunden »Bunty« genannt – verlief äußerst kurvenreich. Vom Kompressor-Mercedes SSK – in Venedig einem Waffenhändler abgekauft – bis zum fragilen Bugatti-Rennwagen oder einem Dampfmobil Baujahr 1905, hat der automobilsüchtige Bunty so ziemlich alles Ungewöhnliche, womit man auffallen konnte, auf der Straße bewegt. In Großbritannien war er schon zu Lebzeiten eine Legende und im Rest der Welt liebte ­und fürchtete ­ihn nicht nur seine Rolls-Royce-Klientel. Wäre der Geschichtenerzähler Bunty zur Bühne gegangen, hätte er wohl allabendlich eine Rekordzahl von Vorhängen bekommen. Halwart Schrader zählt zu den führenden Autoren zum Thema Automobil. 1988 erhielt er den the McKean Award of AACA für sein Buch »On the Rolls-Royce Automobile« und 2003 die Auszeichnung Award of Distinction durch die Society of Automotive Historians, 2004 die Aufnahme in die Society of Automotive Historians und 2007 die Auszeichnung als Autor des Jahres durch den Motor Presse Club, Berlin. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne druckfähiges Bildmaterial oder ein Rezensionsexemplar zu. Weiteres Pressematerial finden Sie außerdem auf unserer Homepage unter Presse. www.monsenstein-und-vannerdat.de Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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LESEPROBE Edition Monsenstein & Vannerdat Reihe: Mensch – Maschine – Abenteuer Halwart Schrader PRESSEINFORMATION August 2014 BUNTY Mädchenhemden brennen heller Erinnerungen an einen Gentleman aus bester schottisch-irischer Familie Ein aufregender Unfall mit einem anderen Mercedes, der Bunty aber keineswegs von seiner Liebe zu den Autos aus Stuttgart abzubringen im Stande war, trug sich 1938 auf einer Passstraße in der Schweiz zu. Verursacher, ein britischer Tourist namens Scott-Moncrieff, augenscheinlich ungeübt im Befahren von Alpenpässen, wie die Kantonspolizei ermittelte. Bunty hatte in Lausanne einen älteren Mercedes Tourenwagen erworben. Mit drei Freunden an Bord kurvte er ein paar Tage durch das idyllische Schweizerland. Woher die Herrschaften an jenem Unfalltage kamen und wohin sie wollten, ist nicht überliefert. An einer engen Serpentine war Bunty jedenfalls von der Straße abgekommen, weil der Lenkeinschlag des Wagens zu gering war; Bunty hätte anhalten und ein Stück zurücksetzen müssen. Stattdessen hatte er einen Ausrutscher über die Böschung riskiert, aus dem ein Salto wurde und bei dem wie durch ein Wunder niemand getötet oder auch nur ernsthaft verletzt wurde. Die Herren posierten samt Unfallauto anschließend vor einem Fotografen, lächelnd und in der Gewissheit, unter einem »guten Stern« unterwegs gewesen zu sein. Bunty: »Andere fallen vielleicht in eine Gletscherspalte, wenn sie in der Schweiz unterwegs sind, oder werden von einem Armbrustschützen angeschossen. Ich hatte Glück und stürzte nur eine harmlose Böschung hinunter ... Wir wollten vom Berner Oberland ins Wallis. Wie der Pass hieß, weiß ich nicht mehr. Grimmels oder so …?« Es war der Grimsel-Pass. Nicht nur auf der Straße überlebten Bunty und seine Kumpane die eine oder andere gefährliche Situation. Bill Tayleur wusste von einer Bootsfahrt zu berichten, die katastrophal hätte enden können – aus purem Leichtsinn natürlich. »Keiner von uns hatte eine Ahnung, wer Bunty das große Motorboot geliehen hatte, auf das er uns eingeladen hatte. Wir – das waren Phil Gillespy und ich und drei Mädchen. Bunty spielte sich als Commodore auf, drehte am Ruderrad mit lässiger Eleganz, ohne aufzupassen, wohin wir uns eigentlich bewegen – und setzte das Boot prompt auf eine Klippe. Das war bei Walton on the Naze, und die Tide hatte umgeschlagen; Ebbe setzte ein. Das Wasser unter unserem Kiel wurde immer weniger. Und es war ablandiger Wind aufgekommen. Zwischen dem Riff und einer Sandbank saßen wir fest, und da das Boot schlagseitig auflag, kam auch noch Wasser über die Bordwand – nicht viel, aber genug, um uns zu beunruhigen. Mit allem, was nach einem Gefäß aussah, schöpften wir das Wasser aus dem Rumpf. Aber irgendjemand musste uns hier rausholen, egal wie ... also zündeten wir Fackeln an, um auf uns aufmerksam zu machen. Diese Fackeln bestanden aus Garderobestücken, die wir mit Benzin tränkten, anzündeten und an der Spitze des Bootshakens befestigten, den Bunty hin und her schwenkte. Er hatte darauf bestanden, dass die Garderobe der Mädchen zuerst dran glauben musste, angeblich, weil weibliche Textilien ein helleres Licht abgaben! Denn schließlich schien die Sonne noch, und wir waren uns nicht sicher, ob jemand unser Notsignal überhaupt wahrnahm. Phil und ich schlossen uns Buntys wissenschaftlicher Begründung an, die nicht nur unsere eigene Garderobe schonte, sondern uns auch den hübschen Anblick dreier sich nach und nach auskleidender junger Damen bescherte, so dass wir fast das Wasserschöpfen darüber vergaßen. Wir betrachteten die so tapfer Entblößten als die wahren Heldinnen und hofften insgeheim, dass sich etwaige Retter viel Zeit lassen würden, zumal wir bei fortschreitender Ebbe ja die Chance hatten, das Festland übers Watt zu Fuß zu erreichen. So erschien denn auch niemand zu unserer Hilfe, und als auch kein Wasser mehr ins Boot nachfloss, gaben wir auf und krabbelten über die spitzen Klippen aufs Watt. Erst die süßen, halb nackten Girls auf allen Vieren, dann wir. Ständig ließ Bunty anzügliche Witzchen vernehmen, er fand das alles einfach wunderbar. Dabei war es nicht gerade eine gemütliche Spaziertour, die wir da vor uns hatten, aber die nur mit dem Allernotwendigsten noch bekleideten Mädchen, die mit den Schuhen in der Hand im Abendlicht vor uns dem Strand zuwateten, entschädigten uns für den erlittenen Schiffbruch und alle Beschwerlichkeiten.« Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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INTERVIEW mit dem Autor PRESSEINFORMATION August 2014 HALWART SCHRADER Halwart Schrader gehört zu den prominentesten Autoren der deutschen Automobilszene. Der Automobilhistoriker und Journalist wurde 1935 in Braunschweig geboren. Nach einem Kunststudium in Berlin arbeitete er in der Werbeabteilung des Augstein & Jahr Verlags. 1960 war er zusammen mit Friedrich W. Heye Gründer einer Werbeagentur, und in den Jahren 1961 bis 1974 zeichnete er als Chefredakteur für die Auto Union/Audi-Kundenzeitschrift, für das »BMW Journal« und war zeitweilig für das Magazin »boote« verantwortlich. 1973 gründete er zusammen mit seiner Ehefrau Mila einen Verlag für Automobil-Fachliteratur. Von 1974 bis 1985 war er Herausgeber der ersten deutschen Zeitschrift für klassische Automobile (»Automobil Chronik«). 1988 wurde er Deutschland-Redakteur des Jaguar-Magazins »Sovereign«. 1995 übertrugen Mila und Halwart Schrader ihren Verlag der Paul Pietsch Verlagsgruppe in Stuttgart. Schrader arbeitet nach wie vor als freier Autor auf den unterschiedlichsten Sachgebieten. Der erste Kontakt mit unserer Edition Monsenstein & Vannerdat ergab sich durch die Arbeit an der Neuauflage des Klassikers »Sleeping Beauties« (Seite X), an dem er vor gut 30 Jahren zusammen mit dem Fotografen Herbert W. Hesselmann gearbeitet hatte. »Bunty – Erinnerungen an einen Gentleman aus bester schottisch-irischer Familie« ist sein jüngstes Werk – druckfrisch bei Monsenstein & Vannerdat. Und wenn es nach uns ginge: Weitere Bücher sollen folgen. Es ist also höchste Zeit, dass wir Herrn Schrader in unserem »Autorenportrait« ein wenig auf den Zahn fühlen … Das Interview folgt auf der kommenden Seite … Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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INTERVIEW mit dem Autor PRESSEINFORMATION August 2014 HALWART SCHRADER Monsenstein & Vannerdat: Lieber Herr Schrader, »Bunty« ist ja gerade erst bei uns in der Reihe »Mensch – Maschine – Abenteuer« erschienen. Wie kam es, dass Sie sich so intensiv mit dem Leben dieses ungewöhnlichen Menschen beschäftigt haben? H. Schrader: Durch eine Zeitungsnotiz war ich auf ihn aufmerksam geworden. Ich war ständig auf der Suche nach bemerkenswerten, interessanten Persönlichkeiten für Geschichten, die zu schreiben mir Spaß machten, nicht nur für Autozeitschriften … Bunty und ich wurden dann gute Freunde. Monsenstein & Vannerdat: Wenn man Ihre überaus amüsanten Geschichten über Bunty liest, dann fragt man sich doch, weshalb über ihn nicht schon längst ein Buch erschienen ist – zumindest in Großbritannien, wo ihn doch viel mehr Liebhaber alter Automobile kennen sollten als bei uns in Deutschland? H. Schrader: Hazel Robinson, Buntys langjährige Vertraute, hat ja entsprechende Versuche nach dem Tode ihres Chefs – das ist nun ein Vierteljahrhundert her – unternommen, doch das, was sie zu Papier gebracht hatte, schien keinen Verlag in England zu interessieren. Ich kann über die Gründe nur rätseln. Hazel gab eines Tages auf und überließ es mir, das Material über Bunty auszuwerten, denn auch ich hatte mich mit dem facettenreichen Lebenslauf des exzentrischen Gentleman inzwischen intensiv beschäftigt. Monsenstein & Vannerdat: Kommen wir zu Ihnen und Ihrer Affinität zu historischen Automobilen. Warum können Sie sich gerade dafür so sehr begeistern? H. Schrader: Weil es mich schon als Jüngling reizte, etwas anderes zu tun als man erwartete. Als in der Zeit des Wirtschaftswunders jeder junge Geldverdiener auf ein »richtiges« Auto sparte, also auf ein neues, modernes, vernünftiges – da musste ich natürlich ein möglichst altes besitzen, ein gerade noch halbwegs fahrbares … Und das blieb so während der nachfolgenden Jahrzehnte. Meinen ersten fabrikneuen Wagen legte ich mir im Alter von 65 Jahren zu. Monsenstein & Vannerdat: Sie haben ja eigentlich Kunst studiert. Wann haben Sie begonnen, über Autos zu schreiben? Und mit welchem Buch schafften Sie den Durchbruch? H. Schrader: 1959 übertrug man mir die Aufgabe, im Kundenauftrag ein Autofahrermagazin redaktionell zu betreuen. Angeblich war ich dazu befähigt, wie mein Chef meinte, weil ich immer den ihm reservierten Parkplatz mit einem obskuren Roadster Baujahr 1939 blockierte. Doch erst 1970 erschienen die ersten zwei Bücher von mir, ein Pannenratgeber und eine etwas feuilletonistische Betrachtung über das Automobil als solches und überhaupt. Eine ziemlich überflüssige Papiervergeudung, wie ich es heute sehe. Durchbruch? Das könnte 1974 gewesen sein, mit einem Buch über in Deutschland hergestellte Spezialkarosserien. Ein Thema, zu dem noch nie zuvor ein Buch herausgekommen war. Monsenstein & Vannerdat: Sie sind Autor, Journalist, Redakteur, Übersetzer und Verleger in einer Person, gelegentlich Buchgestalter und Lektor, zuweilen bezeichnet man Sie auch als Automobilhistoriker. Daher kennen Sie das Geschäft mit automobilen Fachbüchern (und anderen Themen) von allen Seiten. Geben Sie uns doch einen Tipp: Was wünschen Sie sich von kommenden Publikationen, was würden Sie den Autobuch-Verlegern für die Zukunft empfehlen? H. Schrader: Sich solcher Themen anzunehmen, die jenseits des Mainstreams liegen, die kleine und deshalb meist vernachlässigt gebliebene Enthusiastengruppen ansprechen. Damit kann man keine hohen Auflagen erzielen, also werden dies immer sehr hochpreisige Bücher sein. Doch bei entsprechender Qualität und einer sorgfältig recherchierten, umfassend behandelten Substanz spielt der Preis beim wahren Liebhaber keine große Rolle. Auch qualitätsvollen, enzyklopädischen Werken räume ich weiterhin Chancen ein. Sonderthemen, Exklusiv-Editionen und schmale Marktnischen, abseits aller bereits bis zum Überdruss bedienter Sujets, so denke ich, dürften im Motor-Printbereich langfristig immer Beachtung finden. Herr Schrader, wir danken Ihnen für das Gespräch … Verlagskontakt & Auslieferung Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG | Am Hawerkamp 31 | D-48155 Münster Ansprechpartner | Lydia Kersting | E-Mail | kersting@mv-verlag.de Service | Tel. : 0049 (0)251 620 650 811 | Telefax: 0049 (0)251 620 650 819 | E-Mail: oldtimer@mv-verlag.de www.monsenstein-und-vannerdat.de

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