feinstoffblick 8. Ausgabe / Juli 2014

 

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Stress gilt heutzutage als einer der häufigsten Auslöser von Krankheiten. Kann Stress ansteckend sein? In der neuen Ausgabe wird dieser Frage aus der feinstofflichen Forschungsarbeit nachgegangen und es werden Lösungen für Stress und Ärger vorgestellt.

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Zeitschrift der Göthertschen Methode® | Ausgabe 8 | Juli 2014 Lösungen für Stress und Ärger Der fremde Stress in mir Rückenprobleme: Schmerzfrei nach 25 Jahren Besuch in einer Feinstoffpraxis

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EDITORIAL Der Segen der Plagen Liebe Leserin, lieber Leser, oft sagt uns ein untrügliches Gefühl in uns, was förderlich ist oder was schadet. Wir können diese innere Stimme wahrnehmen oder sie ignorieren. Wenn wir ihre Botschaft ernst nehmen, bleibt noch die Freiheit, was wir daraus machen. Wenn etwas z.B. als negativ oder schädlich erlebt wird, ist die Frage: Wie gehen wir damit um? Soll es gemieden oder bekämpft werden? Oder gibt es noch etwas Drittes? Im Umgang mit der Natur herrschte lange Zeit die Blickrichtung,„Schädlinge“ zu bekämpfen und „Unkräuter“ zu vernichten. In den letzten Jahrzehnten hat ein Umdenken begonnen. Aus dem Bewusstsein, dass diese „Plagen“ auf ein gestörtes Gleichgewicht hinweisen, können sie als wertvolles Signal gesehen werden. Statt sie zu bekämpfen werden zunehmend Methoden entwickelt, um das natürliche Gleichgewicht zu stärken, sodass „Schädlinge“ gar nicht erst in einem Maß auftreten, wo sie zur Plage werden. Ein wachsen­ des Bewusstsein für die Erde als Ganzes (z.B. in der Diskussion um einen möglichen Klimawandel) fördert dieses Umdenken, weil ein Bekämpfen der Symptome im herkömmlichen Sinn nicht möglich ist. Die Plagen können förderlich sein, wenn wir durch sie erkennen, was schief gelaufen ist. Aus dieser Erkenntnis wird es möglich, dass wir unser Handeln verändern. Gegenüber Emotionen und Verhaltensweisen im menschlichen Leben stehen wir vor einer ähnlichen Situation: Stress und Ärger, Wut, Neid oder Verurteilung … werden als etwas erlebt, was stört oder belastet, was uns selbst und der zwischenmenschlichen Begegnung schadet. Das Einbeziehen der feinstofflichen Realität kann hier zu einem Umdenken führen. Aus der jahrzehntelangen Forschung von Ronald Göthert auf dem Gebiet des Feinstofflichen hat sich gezeigt, dass ein Bekämpfen dieser „Plagen“ sie nicht auflösen kann. Wenn sie als Signal dafür erkannt werden, dass das Gleichgewicht im Menschen in Unordnung geraten ist, gibt es Möglichkeiten, dieses Gleichgewicht auf feinstofflicher Ebene wieder herzustellen. Dann können sich Stress und Ärger (oder andere Emotionen) auflösen. In diesem Heft erfahren Sie in verschiedenen Beiträgen von der Existenz des Feinstofflichen: „Der fremde Stress in mir“ zeigt die Bedeutsamkeit des Feinstofflichen für das tägliche Leben. Von dem Erleben des Feinstofflichen erzählt der Bericht „Und wo ist nun der Feinstoffkörper?“. Die „Erfahrungen aus der Studie zu Rückenproblemen“ sprechen von der Wirkung des Feinstofflichen, „Der Ärger mit dem Ärger“ von der Einsicht, die das Einbeziehen des Feinstofflichen ermöglicht, und „Der Besuch in einer Feinstoffpraxis“ von der Anwendung des Feinstofflichen. Sich mit dem Feinstofflichen zu beschäftigen kann das zu Anfang genannte untrügliche Gefühl in uns bewusster werden lassen, sodass wir (wieder) deutlicher mitbekommen, was schadet oder förderlich ist. Reiner Marks Redaktion Feinstoffblick

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Inhalt Der fremde Stress in mir Und wo ist nun der Feinstoffkörper? Aufrichtende Kraft von innen Schmerzfrei nach 25 Jahren | Ein Interview Der Ärger mit dem Ärger Der Besuch in einer Feinstoffpraxis Rückenprobleme – Lösungen zur Schmerzfreiheit Feinstoffpraktiker/in – Die Ausbildung Angebote der Feinstoffpraxen Veranstaltungshinweise 4 6 8 9 10 12 14 14 15 16 Impressum „feinstoffblick“ ist eine Zeitschrift der Göthertschen Methode® GME Verlag Ronald Göthert An der Fahrt 4 D-55124 Mainz Telefon +49 (0)6131 - 570 99 55 redaktion@feinstoffblick.de www.feinstoffblick.de Herausgeber: Ronald Göthert Verlagsleitung, Konzeption: Angela Göthert Verantwortlicher Redakteur: Reiner Marks Interviews: Dagmar Lüttgau Gestaltung: Hugo Waschkowski Technik und Internet: Gabriel Marks Druckerei: Flyeralarm, Würzburg Erscheinungsweise: 3 - 4 mal jährlich Auflage: 35.000 kostenfrei erhältlich Erscheinungstermin 9. Ausgabe: November 2014 ©2014 Die Texte sind urheberrechtlich geschützt. Abdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit schließt in den Texten die männliche Form die weibliche Form mit ein. Die Göthertsche Methode® ist weltanschaulich unabhängig und neutral. Sie kann von jedem im täglichen Leben angewandt werden. Eine Mitgliedschaft in einer speziellen Vereinigung oder Gruppierung ist weder erforderlich noch möglich. Bildnachweis: Titel sepy, Seite 4 Nivens, Seite 6 eevl, Seite 10 Minerva Studios, Seite 12 Vasilius, alle Fotolia alle anderen GME Verlag 3

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Der fremde Stress in mir von Angela Göthert Stress gilt heutzutage als einer der häufigsten Auslöser von Krankheiten. Dabei ist die Frage interessant, ob Stress auch ansteckend wirken kann. 10

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Ronald Göthert, der seit 25 Jahren über das Feinstoffliche des Menschen forscht, kann dies aus den Ergebnissen seiner Erfahrungswissenschaft bestätigen: „Es gibt eine Übertragung von Stress, und diese findet auf der Ebene des Feinstofflichen statt“, erklärt er. „Der meiste Stress mit den daraus entstehen­ den negativen Empfindungen, die wir erleben, hat im Ursprung nichts mit uns selbst zu tun“, hat er aus seiner Forschung und Praxistätigkeit festgestellt. Diese erstaunliche Aussage kann an einem Beispiel nachvollziehbar werden: Wenn ein gestresster Mensch einen Raum betritt, ist es für die Mitmenschen, die im Raum sitzen, meist deutlich spürbar, dass etwas von ihm ausgeht und sich dadurch die Atmosphäre im Raum verän­ dert. War das Gespräch im Raum vorher ruhig und inspiriert, fangen die Menschen jetzt an gehetzter zu sprechen, kürzer zu atmen, hektischer sich zu bewegen. Verlässt der gestresste Mensch den Raum, kann der von ihm ausgegangene Stress im Raum hängenbleiben, sodass der Stress für jemand, der den Raum neu betritt, auch erlebbar sein kann. Manche Menschen schaffen es, den Stress des anderen „abzuschütteln“, für andere kann der fremde Stress den ganzen Arbeitstag prägen und sogar abends in die Freizeit oder Familie hineingetragen werden … (Auch der umgekehrte Vorgang vom Privatleben in die Schule oder in die Berufstätigkeit ist möglich.) „Der Stress hat eine Schwingung, die sich in der Ebene des Feinstofflichen ausbreiten und in den eigenen Feinstoffkörper gelangen kann. Dies spüren wir und so machen wir uns den fremden Stress oft zu eigen“, erklärt Ronald Göthert den Vorgang. Das Ansteckungspotenzial von Stress soll kürzlich in einer Studie des Max-Planck-Instituts in Leipzig untersucht worden sein1. Demnach kann allein die Anwesenheit oder der Anblick eines gestressten Menschen verursachen, dass der eigene Körper Stresshormone ausschüttet. Die Schutzfunktion des Feinstoffkörpers Dabei mag es Tage geben, an denen man sich stabil fühlt und gegen den Stress der anderen „immun“ ist. Zu anderer Zeit kann es sein, dass jeder Stress, der einem von anderen Menschen entgegenkommt, einen mitreißt – wie Wellen, die ein wackeliges Ruderboot zum Kippen bringen. Wie es im physischen Körper schneller zu einer Infektion kommen kann, wenn das Immunsystem geschwächt ist, so ist man bei einem geschwächten Feinstoffkörper viel anfälliger für den Stress anderer Menschen. Ronald Göthert erklärt dies so: „Wenn der Feinstoffkörper in der Ordnung ist, bildet er einen natürlichen Schutzraum. Dieser funktioniert ähnlich wie die Erdatmosphäre, die Strahlen und Meteoriten aus dem Weltall filtert oder abhält, sodass weniger auf die Erdoberfläche gelangt. Wenn Unordnung und Blockaden im Feinstoffkörper vorhanden sind, wird dieser Schutzraum „löcherig“ – dann kann Stress (und andere Emotionen), der von außen heran­ kommt, einen viel leichter attackieren und aus der Ruhe bringen.“ Innovative Erfahrungswissenschaft Über das Immunsystem des physischen Körpers wie auch über Bakterien und Viren und die präventive Wirkung von Hygiene ist heutzutage viel bekannt. Über die feinstofflichen Übertra­ gungswege von Stress und anderen negativen Emotionen sowie die Funktionen des Feinstoffkörpers ist das Allgemein­ wissen dagegen noch relativ am Anfang – vergleichbar mit dem Wissen um die Krankheitsübertragung um das Jahr 1850. Zu dieser Zeit zog Dr. Ignaz Semmelweis aus seinen Erfahrungen als Arzt für Geburtshilfe in Wien die Schlussfolgerung, dass Krankheiten übertragbar seien. Diese Erkenntnis galt damals als revolutionär. Die Ergebnisse seiner Studie, dass durch das Händewaschen der Ärzte die Sterberate von Frauen an Kind­ bettfieber auf ein Zehntel reduziert werden konnte, sollen Kollegen als „spekulativen Unfug“ abgelehnt und das Hände­ waschen sogar verweigert haben. Die Krankheitserreger waren eben unsichtbar und deshalb in den Augen vieler einfach nicht vorhanden. Eine solche Reaktion auf neue Erkenntnisse, die nicht mit bestehenden Vorstellungen und Paradigmen zusammenpassen, nennt man den „Semmelweis-Reflex“. Ähnlich sind die Reaktionen teilweise heute noch, wenn es um das Thema Feinstofflichkeit geht. Das Feinstoffliche des Menschen ist nicht direkt sichtbar oder greifbar, von der heutigen Schulmedizin noch nicht erfasst und mit moderner Technologie nur anfänglich messbar. Doch anders als die Krankheitserreger, die vor relativ kurzer Zeit entdeckt wurden, ist das Wissen um das Feinstoffliche des Menschen schon seit Jahrtausenden bekannt. Bereits vor 4000 Jahren berichteten die alten Ägypter von zwei feinstofflichen Körpern, Ka und Ba genannt. Ebenso war im antiken Griechen­ land von zwei feineren Körpern des Menschen die Rede. Die uralte Heilkunde des Ayurveda aus Indien, die traditionelle chinesische Medizin, die Homöopathie und die anthropo­ sophische Medizin basieren u.a. ebenfalls auf der Existenz des Feinstofflichen. Ronald Göthert hat durch seine Forschung das Wissen um das Feinstoffliche des Menschen erweitert, die Erfahrung mit dem eigenen Feinstoffkörper lehrbar und lernbar gemacht sowie neue Behandlungsmethoden für den Fein­ stoffkörper entwickelt. Die Bedeutsamkeit des Feinstoff­lichen für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen wird zunehmend deutlicher erfasst, das Wissen zugänglich und erfahrbar. Forschungsergebnisse für den Alltag „Das Feinstoffliche zu verstehen heißt u.a. mit weniger Stress und Ärger zu leben“, sagt Ronald Göthert. Gegebenheiten für die Entstehung von Stress (die hier nicht thematisiert wurde) wurden ebenso erforscht wie die verschiedenen Wege, auf denen Stress übertragen wird. Über die oben beschriebene „atmosphärische“ Übertragung von Stress hinaus kann der Stress des anderen auch etwas Gleichgelagertes, Ungeordnetes im eigenen Feinstoffkörper aktivieren, was zu einer Stressreaktion führt. Dieser Effekt wird in der Göthertschen Methode als „Resonanz“ bezeichnet (siehe Artikel „Der Ärger mit dem Ärger“). Auch über das Essen kann Stress übertragen werden: So wie der Stress eines Menschen auf andere Menschen wirken kann, kann er auch auf Nahrungsmittel feinstofflich einwirken. Werden diese gegessen, kann der Stress, der am Essen haftet, auf diesem Weg übertragen werden und in den eigenen Feinstoffkörper gelangen (Näheres dazu in dem Buch „Feinstoff Nahrungs Berater“ von Ronald Göthert). Wie ein Bewusstsein für die Wichtigkeit der Hygiene u.a. durch Semmelweis entstanden ist, so möchte Ronald Göthert ein Bewusstsein für feinstoffliche Gegebenheiten wecken und über die Wichtigkeit der Feinstoffkörper in Bezug auf unsere Lebensqualität aufklären. Aus diesem Anliegen entstanden die Göthertsche Methode und die aus dieser Methode ent­wickelten Feinstoffberufe. In den Feinstoffpraxen werden durch ausgebildete Feinstoffpraktiker und Feinstoffberater neue Behandlungsmethoden angeboten, die eine wirksame und nachhaltige Präventionsmaßnahme für stressbedingte Krank­ heiten bilden. Sie können den Feinstoffkörper stärken und seine feinstoffliche Ordnung unterstützen und stabili­ sieren, sodass der natürliche Schutzraum gegeben ist. 1 http://www.mpg.de/8141685/stress_empathie 5

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BERICHT AUS EINER FEINSTOFFPRAXIS Und wo ist nun der Feinstoffkörper? von Beate-Maria Kämper Wie mag es wohl sein, durch das Leben zu gehen, ohne riechen zu können? Es würde ein wichtiger Teil fehlen, der unser Leben bereichert, farbiger, lebendiger macht. Keine Düfte aus der Natur oder von leckeren Mahlzeiten, aber auch keine unangeneh­ men Gerüche in den Bahn­ höfen und Städten. Allerdings könnte es sogar lebensgefährlich werden, wenn wir durch einen schlechten Geruch nicht mehr gewarnt wären, z.B. bei verdorbenem Essen oder Brandgeruch. Krankheiten oder Verletzungen könnten die Folge sein. 8

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Es ist schwer vorstellbar, dass wir mit etwas, was zu uns Menschen gehört, nicht umgehen können. Gehen, riechen, hören, sehen, fühlen: Soweit die Gesund­ heit es zulässt, ist der Umgang damit für uns normal und lebensbereichernd. Wenige kämen auf die Idee, freiwillig darauf zu verzichten. Ein vergessener Lebensbereich Was ist mit der feinen Hülle, dem realen substanziellen Energiefeld, das unseren physischen Körper durchdringt und umgibt? Können wir damit umgehen? Die Forschung von Ronald Göthert über das Feinstoffliche ergab, dass ein ungestörter Fluss in dem Feinstoffkörper des Menschen ein Leben mit ausreichender Lebensenergie, erfüllter Ruhe, innerer Lebendigkeit und Lebensfreude ermöglicht. Doch wer kann das schon von sich behaupten? Die Erfahrung zeigt, dass der Feinstoffkörper statt in ruhigem Fluss oft als verwirbelt, blockiert und verhärtet erlebt wird. Er ist in Unordnung gekommen. So erleben wir uns dann auch: blockiert, erschöpft, gestresst. Nur ahnen wenige, dass es hier Zusammenhänge mit dem Feinstofflichen gibt. Der Feinstoffkörper ist auch deshalb oft in Unordnung, weil wir ihn nicht mehr bewusst wahrnehmen und spüren, weil wir keinen normalen Umgang damit erlernt haben. Spüren des Feinstoffkörpers Aus diesem Grund gibt es Übungen, den eigenen Feinstoff­ körper selbst bewusst zu spüren. Es werden im Feinstoff­ lichen zwei Ebenen gespürt. Eine, die den physischen Körper in einer Entfernung von etwa 20 cm umgibt und durchdringt. Dieser erste Feinstoffkörper wirkt belebend auf den physischen Körper. Eine weitere, anders schwing­ ende Ebene ist in einem deutlich größeren Umkreis um den physischen Körper erlebbar. Unordnung in diesem zweiten Feinstoffkörper lässt uns negative Emotionen und Erschöpfung erleben und ist auch oft Ursache für anstreng­ende Gedankenkreisel. Bei einem Tagesseminar zum Thema „Hilfe, was zieht mir Energie ab?“ waren einige Menschen gekommen, die laut ihrer Aussage noch nie etwas vom Feinstofflichen gehört hatten, vom Thema jedoch sehr angesprochen waren. Wir begannen bald mit dem Spüren des eigenen ersten Fein­­stoffkörpers. Dazu sitzen die Teilnehmer und führen eine Handinnenfläche vor die Brustmitte. Den meisten Menschen ist es möglich, recht bald etwas zu erleben, denn die Feinstoffkörper haben eine substanzielle, anfassbare Realität. „Kann das sein, ich erlebe ein Kribbeln in der Hand, das sich in den Arm ausbreitet?“ – „Ich erlebe nichts in der Hand, aber eine große Freude in mir.“ – „Es drückt sehr auf der Brust.“ – „Da strömt etwas zwischen der Hand und der Brust.“ – „Ich habe das Gefühl, Watte in der Hand zu haben.“ So unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Dies sind sehr eindrückliche Erfahrungen: „Bis heute habe ich noch nie etwas vom Feinstofflichen gehört und nun kann ich es sogar spüren!“, meinte dankbar ein Teilnehmer am Ende des Seminars. „Per Du“ mit dem Feinstoffkörper In der Kursreihe „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“ ist es möglich, noch intensiver in das Spüren zu kommen – auch bei anderen Teilnehmern. Hierzu sitzt eine Person auf dem Stuhl und eine weitere hält von der Seite ihre Handfläche in einem Abstand von ca. 20 cm vor die Brust-­ mitte des Sitzenden. Interessant in der Beobachtung ist, dass es den Menschen, die meinen bei sich selbst nichts zu spüren, dann leichter möglich ist, den Feinstoffkörper bei der anderen Person wahrzunehmen. So kann es sein, dass eine Person, welche meint irgendwie wenig zu spüren, nach einem anfänglichen Druck in der Hand Wärme und Fluss erlebt, wenn sie bei einer anderen Person spürt. Auch die sitzende Person, bei welcher gespürt wurde, hat offensichtlich etwas wahrgenommen: „Zunächst war da ein leichter Druck auf der Brust, dann war Erleicht­ erung zu erleben und ein angenehmes Strömen um mich herum.“ „Das ist ja interessant!“, kommt von einer Teilnehmerin, die diesem Spüren zuschaute. „Genau das habe ich auch gerade bei mir selbst erlebt, zunächst Druck auf der Brust, dann eine Erleichterung. Was bedeutet das?“ Die Teilnehmerin hat das, was die aktiv Spürenden erlebt haben, sozusagen miterlebt. Das geschieht ständig, auch wenn wir es nicht zuordnen können. So spüren wir oft auch im eigenen Feinstoffkörper, wenn der Feinstoffkörper anderer Menschen schmerzt. Deshalb ist es wichtig, bei einem feinstofflich erlebten Schmerz (Druckgefühl, Stress, Unruhe oder Ängste) sich zu fragen, ob es der eigene ist. „Es gibt ihn also wirklich!“ Ein Teilnehmer, der eine akademische naturwissenschaft­ liche Ausbildung durchlaufen hat, zeigte beim Spüren des ersten Feinstoffkörpers große Skepsis: „Das kann auch die Körperwärme sein, die ich erlebe, und das Kribbeln kann ja von der Handhaltung kommen.“ Durchaus berechtigte Einwände. Als er jedoch bei einer anderen sitzenden Person den zweiten Feinstoffkörper in einer Entfernung von etwa zwei Metern spürte, war die Rückmeldung, sichtlich berührt: „Das kann man jetzt in der Entfernung nicht mehr physisch erklären, das muss der Feinstoffkörper sein.“ Es bedeutet etwas, wenn Lebensbereiche, die bisher verborgen lagen, plötzlich eine deutliche Erfahrung werden. Es kann wie ein Türöffner zu einem erweiterten Leben sein: Wer sich übt, die feinstofflichen Ebenen zu erleben und zu verstehen, erhält immer mehr Erklärungen für Dinge, die bisher nicht verstanden wurden und denen man sich vielleicht ausgesetzt gefühlt hat, wie z.B. stark be­ drängende Emotionen oder dauerhafte Erschöpfung. Diese tiefgreifen­ den Erfahrungen bringen die reale Existenz des Feinstoff­ körpers immer sicherer ins Erleben. Am Ende eines jeden Basiskurses bekräftigten, so wie ich mich erinnere, bisher alle Teilnehmer, dass die Existenz des Feinstoff­ körpers eine Erfahrung geworden sei, die ihnen niemand mehr wegdiskutieren könne. Das bewusste Spüren und Wahrnehmen des Feinstoff­ körpers und der Umgang mit der feinstofflichen Realität hilft uns ein Leben mit deutlich mehr Kraft, lebendiger Präsenz und Zuversicht zu führen. Wie im Physischen das Gehen, Riechen, Sehen, Hören und Fühlen zum Leben dazu gehört, so können wir durch die Wahr­ nehmung des Feinstoffkörpers immer deutlicher erleben, dass ein an­gemessener Umgang mit ihm für uns genauso lebens­ bereichernd ist. 7

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Erfahrungen aus der Studie zu Rückenproblemen „… aufrichtende Kraft von innen“ NAME BERUFLIC HE TÄTIG KEIT ALTER WOHNHA FT RÜCKBL ICK Bernd Mic h Facharzt fü ael Kramer r psychoso 62 Jahre matische M edizin Bad Säckin gen Seit 1990, als die Täti g ich etwa z weimal im keit in einer psycho somatisch Jahr einen 2011, wen en Klinik ig H begonnen sehr starke e Stunden nach ein exenschuss. wurde, ha em anstre Ischiassch tte n g m e n e rz d e e n Patiente n bei max DIAGNOS nb imaler Bew E Bandsche egungsein esuch, gab es plötz ibenvorfall lich schränkun g. ES FOLG TEN 2 Wochen K 3 Wochen linikaufenthalt R insgesamt eha ein Jahr um 50 % redu ziertes Arb Für die Ve eiten rbesserun g des körp Muskel­Au erl fbau­Train ing, Geräte ichen Befindens wu Manuelle Therapie, rde alles M training, K E Beweglich le o ö keit: Nach ktrotherapie, spezie ordinationsübunge gliche getan: n im Wass dem anfan nach der R lle Rücken er, g e g s ha ungefä y ZWISCH hr zwei Kil nur 100 Meter Geh mnastik. ENBEME en möglic ometer am RKUNG h war, kon Während Stück geh nte ich de en. Prozesse in s Klinikaufenthalte s w d u e r rd A e mir rück rbeit nicht Patienten blickend k gut a zu larer, dass am Körpe nahe gingen und ic bschließen konnte, ich r hängen, h d ie D istanz nich dass mir die Proble manche das zeigte Richtung D t wahren k me der sich als Sc epression on hweregefü . WAS ICH hl und Fre nte. Vieles blieb mir WEITER udlosigke UNTERN Durch Em OMMEN it, sogar in pfe HABE der Erfahru hlung Kontakt zur Feinstoffp ngsstudie raxis Wald Durch die „Rückenb esc sh e anthroposo igene Arbeit mit Ak hwerden“ mit fine ut­Tiengen. Teilnah well Vital upunktur me an phischen Anw und M grobstofflic hen auch edikamenten war m mit homöopathisc endungen. eine feinst h ir RESULTA offliche Eb schon naheliegen en und T d, DER FIN ene gibt, d Schmerze EWELL V n ie wichtig dass es neben der v o r den Anw ITAL wäre zu b 6­7 Punkte e ANWEND n d u n eachten. g e a UNGEN Nach zwe uf einer Skala 0­10 n (Okt. 2013): i Anwend (1 0 H öchstschm ungszykle Der Körpe erz) n (A r weniger sc fühlt sich beweglich pril 2014): 1­2 Pun kte hmerzbeh er an; leic h a jahrelang nicht meh ftet. Beim Gehen u tfüßiger, weniger b ela nd rg Zeiten. We nn Schme espürte Leichtigkeit besonders beim Re stet und wesentlich rzen komm nne anhaltend HEUTE 2 e e rlebbar. Lä n ist eine vorher n, sind sie 014 Nach den ngere sc k u rz fr istiger und finewell V klingen sc hmerzfreie ita Ich spüre hneller ab jetzt eine a l Anwendungen fä . llt u mehr voll Schaffensk frichtende Kraft von es mir viel leichter mich aufz raft. innen hera uric us. Ich füh le mich le hten. bhafter, 8

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Schmerzfrei nach 25 Jahren! Interview mit Susanne Simon geführt von Dagmar Lüttgau fsb | Welche Rückenbeschwerden waren vorhanden, als Sie die Studie begonnen haben? Susanne Simon | Ich hatte schon lange, seit etwa 1986 ziehende Dauerschmerzen zwi­schen den Schulterblättern, die eigentlich nie wirklich verschwanden. Das war be­ sonders in der Nacht schlimm, da saß ich weinend im Bett und das war für mich eine psychische Dauerbelastung. Diese Schmerzen haben mein Leben über 25 Jahre begleitet. fsb | Waren die Ursachen für diese Be­schwer­­­den bekannt? Susanne Simon | Die Ursachen waren unklar. Von orthopädischer Seite wurde darüber diskutiert, ob ich mich beim Leistungssport (Handball) abtrainiert habe. Im Brustwirbel­ bereich sei ein kleiner Morbus Scheuermann. Oder ich hätte möglicherweise auch falsch gehoben. Aber das waren nur Vermutungen. fsb | Wie stark würden Sie den Schmerz beschreiben in einer Skala von 0 bis 10 (10 als Höchstschmerz)? Susanne Simon | Meistens bei 6 oder 7. fsb | Wie waren dann die Einschränkungen für Sie? Was konnten Sie nicht machen? Susanne Simon | Eigentlich war ich gar nicht belastbar im oberen Rückenbereich. Sobald ich nur eine Tasche, eine Tüte, einen Rucksack tragen musste, wurde der Schmerz ­­ immer schlimmer. fsb | Was haben Sie dann versucht, um den Zustand zu verbessern? Susanne Simon | Von Beginn an war ich viel beim Orthopäden. Ich habe Physiotherapie, Fango, Massagen, Rückenschule, diverse Entspannungstechniken gemacht. Ich habe viel Sport gemacht. Zum Schluss war ich im Fitnessstudio (bis Anfang 2012). Dann wurde es vorübergehend besser. Aber sobald ich mal nicht dort war, nach 2-3 Wochen wurde es wieder schlimm. Es war eigentlich nie länger als sechs Wochen gut. fsb | Wie kamen Sie zu finewell Vital Anwendungen? Susanne Simon | Ich bin zum Vortrag von Herrn Göthert zum Thema Rückenprobleme im Juni 2013 in Mainz gegangen. Dort habe ich mich dann entschieden an der Studie teilzunehmen. Meine Motivation war schon eher resigniert, ich dachte, ich probier´s aus und wenn es nur ein kleines bisschen besser wird und ich damit besser leben kann, dann bin ich schon zufrieden. fsb| Was hat sich dann durch die finewell Vital Anwendungen in Bezug auf die Rückenbeschwerden verändert? Susanne Simon | Nach der zweiten Anwen­dung hatte ich das Gefühl, dass der Schmerz leicht schlimmer geworden ist, also kurz aufgeflammt ist. Nach der dritten Anwendung war es deutlich besser und nach der vierten Anwendung war der Schmerz völlig ver­ schwunden. Und ich dachte, naja das ist vorübergehend, aber weit gefehlt! Ich habe bis heute noch keine Schmerzen – auch ohne Sport – das ist interessant. Und die Anwen­ dungen waren im letzten Jahr (Juli und August 2013). fsb | Haben Sie unabhängig von der Rückenthematik weitere Veränderungen erlebt? Susanne Simon | Ja. Ich schlafe tiefer und ruhiger und habe auch mehr Energie. Ich habe ein Gefühl von tiefer innerer Ruhe, und insgesamt ein Gefühl, dass ich als Person sortierter bin. Situationen, die mich früher geärgert haben, die treffen mich kaum noch. Die ziehen an mir vorüber; eher in der Erinnerung flammt da selten noch mal ein Gefühl von Ärger auf. Mein Blick auf alles ist positiver und entspannter. fsb | Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute! Susanne Simon, Alter 51 Jahre, berufliche Tätigkeit: Heilpädagogin in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen, wohnt in Wiesbaden. Die Erfahrungsstudie zu finewell Vital® Anwendungen bei Rückenschmerzen läuft seit Mai 2013 in Feinstoffpraxen in Deutschland und Österreich. Aktuelle Auswertungen lesen Sie auf Seite 14. 9

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Der Ärger mit dem Ärger von Reiner Marks

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Sich zu ärgern wird eher als ein unangenehmes Gefühl erlebt. Warum tun wir es trotzdem immer wieder? Die Sprache sagt, dass wir es meistens selber tun („ich ärgere mich“), nicht die anderen fügen es uns zu. Im Spiegelbild „Hinten anstellen!“ Die Stimme in der Warteschlange vor der Kasse hat etwas Gereiztes, Aggressives im Ton. Nun ja – der Einkauf nach Feierabend, wenn alle nach Hause wollen, kann nervig sein. Und bei der Ausfahrt vom Parkplatz drängelt sich jemand mit seinem Wagen zwischen die Autos, die auf der Straße vor der Ampel warten: War das am Steuer nicht dasselbe Gesicht, zu dem die empörte Äußerung in der Warte­ schlange vor der Kasse gehörte? Hier scheint es jemand besonders eilig zu haben, vielleicht weil noch ein wichtiger Termin bevorsteht. Deswegen reagiert er empört über den „Vordrängler“ an der Kasse – und drängelt sich im Autoverkehr selber vor ... Oder steht etwas anderes dahinter? Oft wird der Ärger dort erlebt, wo eine eigene Schwachstelle ist: In der umgekehrten Situation verhält man sich gerade so wie diejenige Person, über die man sich besonders ärgert. Die beiden Seiten passen zusammen. In dem obi­ gen Beispiel spiegelt sich das Vordrängeln im Autoverkehr in der Empörung über das Vordrängeln eines anderen an der Kasse. Wenn dies einem selber bewusst wird, kann man erkennen: Es hat mit mir zu tun. Ob Gereiztheit, Wut oder Zorn, ob Unwille oder Unmut: Bei all den verschiedenen Formen des Ärgers kann auf­ fallen, dass andere Personen die gleiche Situation nicht so ärgerlich erleben. Wenn mir jemand sagt: „Jetzt reg dich doch nicht so auf!“, dann ist klar, dass die Emotion primär mit mir zu tun hat und wenig mit der konkreten Situation. Was ist es, das in bestimmten Momenten den Ärger in uns hervorruft? Verständnis und Differenzierung Auf feinstofflicher Ebene ist es, wie wenn man eine offene Wunde an der Haut hat, die bei Berührung schmerzt. Wenn jemand die Stelle anrührt, wird man ihn möglicherweise sogar anschreien: „Au! Nimm die Hand weg. Fass die Stelle nicht an.“ Im Feinstoffkörper kann durch bestimmte Ereignisse etwas in Unordnung geraten sein. Wenn später eine ähnliche Situation wieder auftritt, reagiert der Feinstoffkörper mit einer entsprechenden Empfindung: Das äußere Ereignis ruft etwas wie eine „Erinnerung“ an die entstandene feinstoffliche Unordnung hervor. Die Emotion überkommt einen, sie überrollt einen förmlich, man kann sich nicht beherrschen. Das Wort ärgern soll sprachgeschichtlich aus dem Wort arg hervorgegangen sein. Die Bedeutung von arg wird mit „erregt sein/beben/sich heftig bewegen“ in Zusammenhang gebracht. Daraus soll sich arg im Sinne von „schlimm/ böse/schlecht“ entwickelt haben. Das heißt – wenn man ärgern als die Steigerung von arg versteht –, dass man etwas schlimmer oder schlechter macht. Dies kann ein Hinweis auf den feinstofflichen Vorgang sein: Die innerlich erlebte heftige Bewegung, die einen überkommt, wird in der Göthertschen Methode als Resonanz bezeichnet. Ein Bereich im Feinstoffkörper, der schon früher in Unordnung geraten war, schwingt durch die äußere Situation angestoßen mit dieser mit. Aber dieser Bereich führt ein „eigenes Leben“ auf der Stufe der Ent­ wicklung, als er in Unordnung gekommen war. Deswegen kann man sich in solchen Situationen nicht beherrschen. Hier kann es als ein erster Schritt helfen zu differenzieren: Statt der eingangs genannten Einstellung „Ich ärgere mich“ ist es möglich, aus innerem Abstand die Emotion anzu­ schauen und sich zu sagen: „Ich erlebe in mir ein Gefühl von Ärger.“ Mit dieser Distanz ist ein erster Schritt getan, aus dem Ärger wieder herauszukommen – oder ihn gar nicht erst auszuleben. Solange man hingegen in der Identifikation mit dem Ärger bleibt, macht man – feinstofflich gesehen – einen einzelnen Bereich in sich zum Ganzen. Es wird die oben genannte Bedeutung des Wortes, etwas schlimmer oder schlechter zu machen, eintreten können. Wie geht der Ärger weg? Durch die Einbeziehung des Feinstofflichen wird vieles verständlich, was sonst unerklärbar bleiben würde: Der Ärger hat nur bedingt mit der akuten Situation, an der er sich entzündet, zu tun. Er deutet vielmehr auf eine fein- ­ stoffliche Verletzung in der Vergangenheit hin, die noch nicht geheilt ist – es tut jedes Mal neu weh, wenn an die verletzte Stelle gerührt wird. Damit hilft der Ärger, weil er aufmerksam macht: Hier ist noch etwas in Ordnung zu bringen. Eine Verletzung im physischen Körper schmerzt oft so lange, bis sie geheilt ist. Der Ärger tobt meist so lange, bis die frühere Ursache erkannt und feinstofflich geordnet ist. Dadurch wird der Ärger eigentlich zum Freund, weil er einen auffordert zu erkennen, was im Feinstoffkörper wieder geordnet werden will. Die Göthertsche Methode bietet hier konkrete Unterstützungsmöglichkeiten auf feinstofflicher Ebene, sodass der Ärger sich auflösen kann. Dies geschieht mit ent­ sprechender Fachkenntnis in den Feinstoffpraxen. Dabei bearbeitet man nicht den Ärger selbst, sondern die fein­ stoffliche Ursache. 11

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Der Besuch in einer Feinstoffpraxis von Sonja-Maria Münkle „In der angenehmen Atmosphäre – helle Räume, klare Strukturen und immer fiel mein Blick auf eine schöne Blume – habe ich mich sehr wohl gefühlt. Ich war auf die Arbeit mit der Göthertschen Methode sehr gespannt.“ So lautete die Aussage von einem der ersten Besucher einer Feinstoffpraxis vor einigen Jahren. Wie es sich in den zu­ nehmend zahlreicheren Feinstoffpraxen zeigt, scheinen sich die Menschen dort wohl zu fühlen. 12

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Der erste Termin Man kommt in helle, ansprechend ein­ gerichtete Räume, wird freundlich empfangen und darf (vielleicht etwas ungewöhnlich) die Straßenschuhe ablegen. Meist steht ein kleines Tischchen ­­ im Wartebereich, ein Blumenstrauß belebt das Bild und das angebotene Glas Mineralwasser trägt weiter zum Wohlbefinden bei. Während der Anmeldebogen mit persönlichen Angaben ausgefüllt werden darf, lässt die Ruhe, die in den Räumen lebt, schon manches Stressgefühl verebben. Wie gut, dass etwas Zeit bleibt ankommen zu dürfen, von der Auto­ bahn, aus dem Berufsleben oder nach dem Gang durch die Stadt. So fällt es auch nicht schwer, nochmal an das per­ sönliche Anliegen anzuknüpfen, warum man eigentlich gekommen ist. Oder man liest in den verschiedenen Ausgaben der Fachzeitschrift feinstoff­ blick, wirft vielleicht auch einen Blick in das Buch „Feinstoff Nahrungs Berater“ von Ronald Göthert, welches im Warte­ bereich meist ausliegt. Vermutlich findet man auch eine Information (Aushang oder Hand­ zettel) über den nächsten Vortrag oder Basiskurs in der Praxis. Dann bittet einen der tätige Feinstoff­ praktiker oder Fein­ stoffberater in den Praxisraum, der oft mit einem hellen Teppich ausgestattet ist. Vielleicht ist man etwas überrascht über das spar­ same Mobiliar: Einige bequeme Sitzgele­ genheiten mit kleinen Tischchen, eine Liege mit Kopfteil, Knieunterlage und Decken steht im Raum und ein Flipchart gewöhnlich in der Ecke. Vergeblich sucht man nach Räucherstäbchen, Duftlampen oder ähnlichem Accessoire. Oft gibt es noch ein kleines höheres Tischchen, auf dem Blätter liegen für die feinstoffliche Betrachtung, die zu Beginn und am Schluss einer finewell Vital Anwendung oder Beratung stattfindet. Dabei wird der Zustand der Feinstoff­ körper des Menschen betrachtet und entsprechend notiert als Grundlage der Arbeit. – Der etwas fragende Blick könnte an der Bildhaften Darstellung nach der Göthertschen Methode hängen bleiben oder an dem finewell Vital-Bild, dessen leuchtende Farben kraftvoll zur Wirkung kommen. „Die Darstellung werde ich Ihnen gleich ausführlicher erklären“, folgt u.U. die Aussage des Feinstoffprak­ tikers oder Feinstoffberaters. So ungefähr kann man sich die Grund­ ausstattung einer Feinstoffpraxis vor­stellen. Natürlich individuell gestaltet und in Variationen bei den unterschied­ lichen Praxen in Deutschland und Österreich. Beginn der Arbeit Am Anfang des Termins (der eine bis eineinhalb Stunden dauert) setzt man sich für ein kurzes Gespräch über das eigene Anliegen. Dann erklärt der Feinstoffpraktiker oder Feinstoffberater in Kürze die Göthertsche Methode, nach der in der Feinstoffpraxis gearbeitet wird. Das Gefühl von Ruhe und Entspannung tritt schon ein, bevor die eigentliche Arbeit auf der Liege beginnt. In den Beratungen darf man auch eine erste Erfahrung machen, den Feinstoffkörper selbst zu spüren. Das gelingt erfahrungs­ gemäß den meisten Menschen unter fachkundiger Anleitung anfänglich ganz gut. Oft ist ein überraschtes, erfreutes Lächeln zu erleben: Es ist ja gar nicht so schwer, den Feinstoffkörper zu spüren! Plötzlich wird die Arbeit real und vorstellbar. Man legt sich auf die Liege, bequem auf den Rücken und bekommt eine Decke über den Körper. „Falls Sie etwas fragen wollen oder Ihnen etwas Ungewöhn­ liches auffällt, können Sie mich gerne ansprechen“, ergänzt der Feinstoffprak­ tiker oder Feinstoffberater. Die feinstoffliche Unterstützung Der Feinstoffpraktiker oder Feinstoff­ berater beginnt mit der bereits oben genannten Betrachtung des Feinstoff­ körpers. Dabei erspürt er ca. eine Handbreit vom physischen Körper entfernt an verschiedenen Energie­ punkten den momentanen Zustand des Feinstoff­ körpers mit der Hand und macht sich dazu Notizen. Dann beginnt die feinstoffliche Unter­ stützung – ebenfalls ohne physische Berührung. Eine angenehme Entspann­ ung tritt meist nach kurzer Zeit ein, der Atem geht tiefer, freier. Manche Menschen verfolgen die Unterstützung wach und mit Interesse oder teilen eigene Erlebnisse mit. Manchmal kommt ein erstaunter Blick und die Bemerkung, dass es sich nun viel leichter anfühlt oder dass das Engegefühl weicht. Andere schlafen ein. Die Wirkung ist davon ganz unabhängig. Der Feinstoff­ körper entspannt sich und beginnt sich zu ordnen. Als Auswirkung können Gefühle wie Wohlbefinden, Vitalität oder Lebensfreude wieder lebendiger werden. Etwa eine Stunde dauert die Unterstüt­ zung auf der Liege, zum Abschluss wird noch die feinstoffliche Wirbelsäule unterstützt. Dabei sitzt man am Ende der Liege und der Feinstoffpraktiker oder Feinstoffberater arbeitet hinten am 13 Rücken, wieder ohne physische Berüh­ rung. Oft kommt es auch hier zu ersten Erfahrungen, dass man einen strömen­ den Fluss im Rücken spürt, der Nacken freier wird, die Schultern sich entspann­ ter anfühlen. Zum Abschluss Dann wird die feinstoffliche Arbeit beendet und man kann das Erfahrene wirken lassen, während der Feinstoff­ praktiker oder Feinstoffberater sich die Hände waschen geht. „Gibt es noch Fragen?“ Auch dafür ist noch etwas Zeit. Auf Grund der intensi­ ven Arbeitsweise, die sehr effektiv wirkt, können nur vier Menschen am Tag die Arbeit in Anspruch nehmen. So ist Raum und Zeit gegeben für jeden Einzelnen und sein Anliegen. Im Anschluss werden ggf. weitere Termine vereinbart. (Es sind in der Regel zwischen drei und fünf Termine.) Das Finanzielle wird im Vorraum geregelt, meist in bar. Natürlich gibt es eine Rech­ nung oder Quittung darüber. Die Worte bei der Verabschiedung können sein: „Alles Gute – und bis nächste Woche!“ Nicht selten folgt ein herzliches „Dankeschön“.

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Rückenprobleme? Lösungen zur Schmerzfreiheit Die Ausbildung zum Feinstoffpraktiker NDGM Im Juni/Juli findet eine weitere Vortragsreise zum Thema „Rückenprobleme? Lösungen zur Schmerzfreiheit“ von Ronald Göthert in Deutschland und Österreich statt. Dabei wird er aus seiner Erfahrungswissenschaft und Praxistätig­ keit darstellen, dass Rückenbeschwerden ihre Ursache oft in Blockaden an der feinstofflichen Wirbelsäule haben. Dieser Zusammenhang kann neue Lösungen zur Schmerz­ freiheit bei Rückenproblemen ermöglichen. Darüber hinaus zeichnet sich auch ab, dass eine Verbindung zwischen Rückenproblemen einerseits und Müdigkeit und Erschöpf­ ung andererseits gegeben scheint. Zwischenbericht der Erfahrungsstudie zu 1 finewell Vital® Anwendungen bei Rückenschmerzen Die Erfahrungsstudie läuft seit Mai 2013 in Feinstoffpraxen in Deutschland und Österreich. Aktuelle Auswertungen zeigen: Bei mehr als 2/3 aller Studienteilnehmer sind die zu Anfang vorhandenen Rückenschmerzen im Verlauf der durchschnittlich fünf finewell Vital® Anwendungen um 50 bis 100 % zurück­ gegangen. Interessant ist der Aspekt der Nachhaltigkeit: 6 Monate nach den Anwendungen haben 24 % der Personen Schmerzfreiheit angegeben.Bewegungs-­ einschränkungen auf Grund der Rückenprobleme haben sich sogar bei über 44 % der Studienteilnehmer innerhalb dieser Zeit aufgelöst. Darüber hinaus berichten fast alle Teilnehmer von positiven Nebeneffekten wie z.B. mehr Lebensenergie, geistiger Präsenz oder erholsamerem Schlaf (siehe Interview „Schmerzfrei nach 25 Jahren“ und Kurz­ bericht „Aufrichtende Kraft von innen“). Es sind noch Plätze frei Personen mit Rückenproblemen, die an der Studie teilneh­men wollen, können sich an eine Feinstoffpraxis in ihrer Nähe wenden und dort nach der „Rückenstudie finewell Vital“ fragen. Die Studienteilnahme beinhaltet fünf finewell Vital® Anwendungen mit 20% Rabatt sowie zwei Nach­ untersuchungen nach 3 und 6 Monaten (kostenfrei). Weitere Informationen finden Sie unter www.göthertsche-methode.de/rueckenprobleme Menschen, die nach der Göthertschen Methode arbeiten, sind als Spezialisten für die Behandlung der Feinstoffkörper ausgebildet worden. Sie haben die Befähigung erlangt, die feinstofflichen Ebenen zu sehen und zu spüren sowie deren Befindlichkeit zu ertasten und zu unterstützen. Die hoch­ spezialisierten Techniken, die sie erlernt haben, ermöglichen ein sehr effektives Arbeiten an den Feinstoff­ körpern und dadurch eine Verbesserung des feinstofflichen Zustands innerhalb von wenigen Behandlungsterminen. Vergleichbar mit dem Erlernen eines Musikinstrumentes, erfordert das Erlernen dieser feinstofflichen Arbeitstech­ niken neben vielen Unterrichtsstunden auch intensives Üben. Damit jede Person in der Fachausbildung den Raum hat, diese komplexen Vorgänge zu erlernen und durch individuelle Förderung die erforderlichen Entwicklungs­ schritte zu voll­ ziehen, werden pro Fachausbildung höchstens 8-10 Personen ausgebildet. Begleitend un­ ter- ­ stützen fachspezifische Fortbildungen und Hospitationen in bestehenden Feinstoffpraxen, dass die Arbeitstechniken weiter verfeinert werden. Die Qualifikation, als Zertifizierter Feinstoffpraktiker nach der Göthertschen Methode (NDGM) zu arbeiten, wird in einer dreijährigen berufsbegleitenden Ausbildung erlangt. Die Ausbildung beinhaltet drei Phasen: Die Befähigungsphase (ca. 10 Monate) besteht aus der Teilnahme an der Kursreihe „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“ (Basiskurs und Aufbaukurs I) bei einem NDGMzertifizierten Feinstofflehrer. In den Kursreihen wird u.a. gelernt, die verschiedenen Feinstoffkörper wahrzunehmen. Diese und andere Fähigkeiten bilden die Voraussetzung für die Fachausbildung. Die Qualifikationsphase (7 Monate) umfasst die Fachaus­ bildung zum Feinstoffpraktiker NDGM an der Akademie für die Göthertsche Methode. In dieser Ausbildung werden sechs unterschiedliche Arbeitstechniken erlernt, die in Einzelan­ wendungen oder Anwendungszyklen zum Einsatz kommen. In der Zertifizierungsphase (18 Monate) beginnt die eigene Praxistätigkeit, unterstützt durch regelmäßige Fort­­ bildungen, die Begleitung durch einen Mentor und durch das Netzwerk der tätigen Kollegen. Die Fachausbildung zum Feinstoffpraktiker findet jährlich statt. Der nächste Beginn ist im Oktober 2014. Weitere Informationen zu den Ausbildungen und den Feinstoffberufen erhalten Sie bei Dr. Manuela Münkle, Tel. 06131-570 99 20 oder unter www.akademie-goeme.de Besserung der Schmerzen 1 finewell Vital® Anwendungen werden begleitend eingesetzt und dienen nicht der Behandlung und Heilung von Krankheiten, sondern sind als Gesundheits- und Lebensberatung zu verstehen, die notwendige ärztliche oder heilpraktische Maßnahmen nicht ersetzen kann. 14

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finewell Vital®Anwendungen Sie möchten • in Zeiten von hoher Belastung und Anspannung innere Ruhe finden • weiterer Erschöpfung vorbeugen • nach Krankheit oder Operation wieder schneller „auf die Beine kommen“ Durch finewell Vital® Anwendungen bei einem zertifizierten Feinstoffpraktiker können Sie schon mit 3 oder 5 Terminen eine spürbare Verbesserung erleben. Feinstoffberatungen Kompetente Unterstützung bei • Trennungsschmerz oder Ängsten • traumatischen Erlebnissen • innerer Unruhe oder Bedrücktheit • Traurigkeit und innerer Lähmung finden Sie in Einzelberatungen bei zertifizierten Feinstoffberatern. Feinstoffberatungen ermöglichen ein effektives Bearbeiten der feinstofflichen Ursache in wenigen Terminen. Die Lösung der seelischen Belastungen wird als wirksam und nachhaltig beschrieben. Termine für Kursreihen, finewell Vital® Anwendungen und Feinstoffberatungen können Sie in den jeweiligen Feinstoffpraxen erfragen: www.feinstoffliches-erleben.de/praxen Kursreihen Sie möchten • weniger Sorgen und Ängste haben • mehr Zufriedenheit und innere Ruhe erleben • erhöhte Lebensenergie und Kreativität spüren Ihnen ist wichtig • den beruflichen Arbeitstag besser abschließen zu können und eine gesteigerte Qualität im Privatleben zu haben • einen entspannteren Umgang mit anderen Menschen zu pflegen In den Kursreihen „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“, die von zertifizierten Feinstofflehrern durch­ geführt werden, lernen Sie, wie man Lebensfreude und Zuversicht als Ausdruck einer inneren Ordnung dauerhaft erleben kann. Herzlichen Glückwunsch! Zur Qualifikation und zum Beginn der beruflichen Tätigkeit als Feinstoffpraktiker/in NDGM: Valentina Eckerstorfer, Stephanie Hausy, Katrin Hertel, Sonja Schneider, Ute Vath, Beate Ziegler, Marc Altmeyer Feinstoffpraxen bereits bestehend in Planung Feinstoff Nahrungsberatung • Wie kann man mehr Vitalität durch das Essen erleben? • Wie kann man aus dem Kreislauf des gegenseitigen Energieentzugs heraustreten? In Seminaren zum Thema der feinstofflichen Nahrung erleben Sie durch Darstellung und Übungen, wie sich die feinstoffliche Beschaffenheit des Essens auf das eigene Befinden auswirkt. Das Buch von Ronald Göthert „Feinstoff Nahrungs Berater“ zeigt in einer leicht verständlichen Sprache die Zusammenhänge zwischen dem seelischen Befinden und der Nahrungsaufnahme sowie die Hintergründe des gegenseitigen Energieentzugs auf. Zur Neueröffnung der Feinstoffpraxis: Valentina Eckerstorfer Feinstoffpraxis Wals-Siezenheim (A) Beate Ziegler Feinstoffpraxis Karlsruhe-Durlach Marc Altmeyer Feinstoffpraxis Marc Altmeyer, Saarbrücken Sonja-Maria Münkle Feinstoffpraxis Detmold Zum Bezug eigener Praxisräumlichkeiten: Ingrid Bürger Feinstoffpraxis Aachen Mitte Zum Start in einer bestehenden Feinstoffpraxis: D A 15 Stephanie Hausy Feinstoffpraxis Waldshut-Tiengen Sonja Schneider Feinstoffpraxis Göttingen

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