Biomeditation_EBB_Extrasens_2013

 

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Zeitschrift des EBB

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BIOENERGETIKER EXTRASENS Hoffnung Drei Ärzte und die Biomeditation September 2013 Die Zeitschrift des Europäischen Berufs- und Fachverbandes für Biosens e.V. Interview TV-Schauspieler Robert Lohr: „Ich spüre, wie ich stärker werde.“ Schulprobleme Depressionen Wie eine Mutter anfing, ihr Kind zu lieben, so wie es ist. Was hilft, wenn die Seele Trauer trägt. Frieden Viktor Philippi über die 3. große Friedensmeditation Schutzgebühr 4,50 € / 5,50 CHF

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„ Ich bin mit großen Erwartungen zum Kurs gekommen. Diese Erwartungen wurden um ein Vielfaches übertroffen! Ich habe Antworten bekommen auf Dinge, die ich mir bisher nicht erklären konnte.“ Seminarteilnehmerin Dr. med. U.G., Fachärztin für Augenheilkunde Die Fachausbildung zum Biosens Die Fachausbildung zum Biosens richtet sich an alle, die selbst heiler werden möchten, sowie an Mediziner, Heilpraktiker oder Therapeuten, die eine sanfte und effektive Methode suchen, um ihren Patienten auf einfache Weise ganzheitlich helfen zu können. Der Kurs vermittelt tiefgreifendes Wissen über den Einfluss energetischer Blockaden auf das Wohlbefinden. Die Kursteilnehmer lernen bereits in der ersten Seminareinheit, diese Blockaden aufzulösen und somit ihre Gesundheit ganzheitlich zu stärken. Eine besondere Rolle spielt dabei der energetische Schutz, der vielen im Alltag fehlt. Die komplexen Zusammenhänge, die zwischen Seele, Geist und Körper bestehen, werden leicht verständlich vermittelt. Neue Sichtweisen zeigen, wie man mit leichten Veränderungen seiner Denkmuster dazu beitragen kann, dem eigenen Leben mehr Freude zu geben, wie man also gesünder, zufriedener und glücklicher werden kann. Mehr als 3.000 Menschen haben seit 1996 die Fachausbildung „H(h)eiler werden“ besucht. Sehr viele von ihnen wurden gesünder, denn jeder ist schon nach der ersten Seminareinheit – ohne jegliche Vorkenntnisse – in der Lage, sich und anderen zu helfen. Ausbildungsdauer: Fünf Monate mit einer zweitägigen Seminareinheit pro Monat Ausbildungsorte: • • • Taubenheim (Oberlausitz, ca. 45 Autominuten von Dresden entfernt) Leverkusen (nahe Köln) Egg (Österreich, Bregenzerwald) Ausführliche Informationen finden Sie im Internet unter www.viktorphilippi.de. Kontaktdaten: Forschungs- und Lehrakademie für Bioenergetik und Bioinformatik Oberes Schloss – Sohlander Straße 2 D-02689 Sohland/Spree, OT Taubenheim Tel.: 035936 / 45700 – Mail: viktor.philippi@gmx.de

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Editorial Dranbleiben Vom Verstand her weiß ich das schon länger, doch jetzt, in meinem fünften Jahr als Biosens, scheint dieses Wissen auch im Herzen anzukommen: Es gibt einen Unterschied zwischen „viel zu tun haben“ und „Stress haben“. Habe ich viel zu tun, werde ich am Abend rechtschaffend müde ins Bett fallen, erholsam schlafen und den nächsten Tag frisch in Angriff nehmen. Stress dagegen entsteht aus Ängsten, etwa: den Abgabetermin zu verpassen; den Job zu verlieren; die Familie nicht ernähren zu können; im Alter schlecht versorgt zu sein; kein so ein schönes Haus oder Auto oder keinen so schönen Urlaub zu haben wie der Nachbar; die Angst abgelehnt zu werden, nicht geliebt zu sein oder dass jemand schlecht von mir denken könnte; überhaupt die Angst, nicht gut genug zu sein – für wen auch immer in Familie oder Beruf. Wer sagt, dass er Stress hat, sagt damit vor allem, dass er viele Ängste hat. Existenzängste, Verlustängste, Versagensängste – ich habe noch genügend davon. Aber irgendwie mache ich mir seit der dritten Friedensmeditation am 6. Juni viel weniger Stress, obwohl ich viel zu tun habe. Immer wieder habe ich jetzt sogar Momente, in denen ich einfach glücklich bin. Egal was im Außen gerade wieder los ist und mich belastet, ich kann es jetzt oft loslassen wie auf Knopfdruck, wo ich früher in Stress, Angst und hektische Aktivität verfallen wäre. Eine Aktivität, die sich im Nachhinein meist als völlig sinnlos entpuppte und mich nur Kraft und Lebensfreude kostete. Statt im Außen zu agieren, zu kämpfen oder etwas verändern zu wollen, suche ich jetzt zuerst diesen Knopf in mir, der mich glücklich macht. Ich erlebe immer öfter, dass ich mir mit Dankbarkeit, Vergebung und Annahme selbst die Liebe und die Freude geben kann und komischerweise ergeben sich im Außen dann oft die passenden Veränderungen wie von selbst. Diese Erfahrung deckt sich für mein Gefühl sehr mit den Ausführungen von Viktor Philippi zu den von ihm initiierten Friedensmeditationen (S. 28). So klar und eindrücklich wie in diesen Texten hat mir noch keiner erklärt, warum der Schlüssel zum Frieden in jedem Einzelnen von uns liegt und wie man das Schloss dazu in uns auch finden kann. Hier gibt es noch viel zu tun – bleiben wir gelassen, aber bleiben wir auch dran! Zum ersten Mal, seit ich für dieses Heft verantwortlich bin, haben wir einen „Promi“ im Interview – oder sagen wir besser: jemanden, den inzwischen viele aus dem Fernsehen kennen. Es ist mein Bruder, Robert Lohr, der mich mit seinen Aussagen sehr überrascht und erfreut hat. Müsste ich sie in einem Wort zusammenfassen, es wäre: dranbleiben! Ob von Klienten oder Patienten, von Biosens, Heilpraktikern oder Ärzten – in diesem Heft finden Sie wieder viele Geschichten, die mich persönlich sehr berührt haben und von denen ich hoffe, dass sie Ihnen Mut und Hoffnung geben können, den Weg zu Ihrer Gesundheit zu finden und zu beschreiten. Bedanken möchte ich mich ganz besonders bei Isabel de Crasto für ihre schönen Texte, ihre liebevolle Bildredaktion und ihren wahrhaft unermüdlichen Einsatz für dieses Heft. Und mein ganz großer Dank gilt all jenen, die uns Erfahrungsberichte gesendet haben. Davon lebt unser Heft. Erzählen Sie uns doch einfach mal Ihre Geschichte mit der Biomeditation! Herzlichst Ihr Dr. Andreas Lohr Chefredakteur Isabel de Crasto Redaktion und Bildredaktion Bioenergetiker Extrasens – 09/2013 3

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INHALTSVERZEICHNIS 6 Allgemein Gemeinsam meditieren 10 18 22 28 32 36 Themen „Lassen Sie sich von niemandem die Hoffnung nehmen!“ Interview: „Rauf und Runter“ Wenn die Seele Trauer trägt Frieden für die Welt – Friedensmeditation am 6.6.2013 Nachdenken – aber wie? Unterstützen auch Sie die Theomedizin! 40 44 46 50 54 56 59 60 64 66 68 70 74 78 80 81 82 84 85 Menschen Interview: „Ich spüre, wie ich stärker werde.“ Vertrauen und Gelassenheit in Lebenskrisen „Die Wirkung der Biomeditation hat uns überzeugt.“ Gleiche OPs, verschiedene Welten Vom aufsässigen Teenager zu einem glücklichen Mädchen „Ich hab dich lieb, so wie du bist!“ Im Einklang mit der Natur? Es ist gut, so wie es ist! Willi Waldmaus – Das Danke-Spiel Was Kinder von der Biomeditation berichten Wer bist du, lieber Gott? Spurensuche: Angst und Schmerz „Ich dachte: Jetzt spinnt der auch noch!“ Es gibt keine ausweglose Situation Eine ungewöhnlich schnelle Heilung Hilfe bei Makuladegeneration Mein Weg aus der Depression Keine OP notwendig – Wachstum von Prostatakarzinom verhindert Morgenröte 4 Bioenergetiker Extrasens – 09/2013

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INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis 88 90 91 92 93 Tiere Kater Paulus von Tumor befreit Gesunde Kühe und glückliche Hühner Schnelle Schmerzlinderung beim Hund Auf gutem Weg zu einem besseren Hundeleben Es ist ein Ros entsprungen 94 98 Berufsbild Biosens „Ich bin stolz darauf, im EBB zu sein.“ Gesund werden mit System – Leseprobe 3 27 Sonstiges Editorial Impressum Bioenergetiker Extrasens – 09/2013 5

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GEMEINSAM MEDITIEREN Gemeinsam meditieren Vor ein paar Jahren wurde das Thema noch belächelt, heute beschäftigen sich damit die moderne Wissenschaft und die Medizin. Eine bessere Konzentration, eine stärkere Gesundheit sowie eine höhere Sozialkompetenz werden den Menschen nachgesagt, die regelmäßig meditieren. Für immer mehr Menschen sind das gute Gründe, um sich näher mit Meditation zu beschäftigen. Nicht allen ist dabei bewusst, dass sich die Wirkung der Meditation verstärken kann, wenn viele Menschen gleichzeitig meditieren und dabei ihre positiven Gedanken zu einem Thema bündeln. Bereits seit 1999 finden die gemeinsamen Meditationen regelmäßig zu verschiedenen Themen statt. Jeweils am 2., 9., 16. und 23. jeden Monats möchten wir Sie herzlich einladen, in der Zeit von 21 bis 22 Uhr mit uns für ein friedvolleres, liebevolleres Miteinander zu meditieren. Jede Meditation ist einem Thema gewidmet, das eng mit dem Alltag verbunden ist und somit kleine Denkanstöße gibt. Wie sich das eigene Leben entwickelt, wie man sich fühlt oder wie man sich mit Familienangehörigen, Nachbarn oder Arbeitskollegen versteht, hängt auch davon ab, was man bereit ist, für sich selbst und für seinen Nächsten zu tun. Die Meditationen helfen ebenso dabei, das Bewusstsein für unsere Mutter Erde zu stärken. In der modernen Zeit gerät immer mehr in Vergessenheit, dass unser Dasein nur dank der Erde mit all ihren Tieren und Pflanzen möglich ist. Albert Einstein soll einmal gesagt haben: „Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.“ Wenn immer mehr Menschen verstehen, dass sie mit ihren positiven Gedanken etwas verändern können, wäre uns allen geholfen. Sie können die Meditationen zu Hause im Sitzen oder Liegen durchführen. Die Wirkung können Sie durch das Hören der speziell konzipierten Meditations-CDs „13 Engel von Atlantis“ oder „Ewigkeit“ (zu erwerben unter www.bepshop.de) vertiefen, da diese CDs zur Entspannung beitragen und gleichzeitig Blockierungen und Ängste auflösen. Wenn Sie liegen, dann kreuzen Sie bitte nicht die Beine und legen die Hände geöffnet neben ihren Körper. Denken Sie an das aktuelle Meditationsthema und lassen Sie Ihre Gedanken – verbunden mit guten Wünschen an Ihre Nächsten, die Menschen allgemein und Mutter Erde – frei fließen. 6 Bioenergetiker Extrasens - 09/2011

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GEMEINSAM MEDITIEREN Im Folgenden finden Sie jeweils eines der vier Themen eines Monats. Das aktuelle Meditationsthema können Sie stets unter www.gemeinsam-meditieren.de einsehen. „Gemeinsam meditieren“ ist eine Initiative der Forschungs- und Lehrakademie für Bioenergetik und Bioinformatik (Viktor Philippi) und des EBB e.V. 09. September: Ich denke, ich fühle, ich lebe Mit unserem Verstand können wir vieles erfassen, doch was Leben wirklich bedeutet, können wir nur dank unserer Gefühle erfahren. In dem Moment, in dem man Dankbarkeit, Vergebung und Annehmen mit dem Herzen fühlt, wird erkennbar, welche Kraft in einem wohnt. Es ist die Kraft der Liebe, die einen selbst und die Welt verändern kann. Man erinnert sich gern an schöne Erlebnisse – den ersten Kuss, die große Liebe, romantische Stunden zu zweit oder ein helles Kinderlachen an einem schönen Sommertag. Unsere Gefühle ermöglichen es uns, dass diese Erlebnisse noch Jahre später unser Herz erwärmen. Je mehr wir sie in uns zulassen und nicht verbergen, ihnen nachgehen und sie entwickeln, desto mehr wird es uns möglich sein, unsere Welt, die Natur und unsere Mitmenschen mit dem Herzen zu sehen. 16. Oktober: Liebe zu den Mitmenschen Wahre Liebe stellt keine Bedingungen, hat keine Erwartungen und kennt keine Rechte und Pflichten im Umgang mit den Mitmenschen. Sie ist frei, freiwillig und frei zugänglich. Sie engt nicht ein und stiehlt keine Zeit. Sie ist auch nicht opfernd, sondern beschenkt und bereichert das eigene Leben genauso wie das der Mitmenschen. Diese Art der Liebe ist es, die wir – wenn wir unsere Herzen öffnen – jederzeit empfangen und an unsere Mitmenschen weitergeben können. Dann kann der Frieden zu allen und allem wachsen und das Leben wird glücklicher und harmonischer für alle werden. 23. November: Liebe, Vertrauen und Hoffnung für alle Menschen In der heutigen Zeit fehlen dem Menschen vielmals Gleichgewicht und inneres Maß. Er ist umgeben von negativen Gedanken, Worten und Taten, die genährt werden von Neid, Gier, Eifersucht und Hass, die nur Zwietracht und Verzweiflung säen. Diese zerstörerischen Kräfte können durch die Kraft der Liebe, das Vertrauen in das Gute und durch die Hoffnung auf Besserung umgewandelt werden. Durch unsere guten Gedanken, Worte und Taten wird das Negative geschwächt und dabei gleichzeitig das Gute gestärkt. „Ich sende die Liebe, das Vertrauen in das Gute und die Hoffnung auf Gesundheit für alles und jeden an alle Seelen und unsere Mutter Erde. Dies tue ich durch meine liebevollen Gedanken in dem Bewusstsein, dass mein stetiges Handeln seine Wirkung entfaltet und alles Negative entkräftet.“ 02. Dezember: Gelebte Liebe zum Mitmenschen Die Liebe sollte man nicht – aus Angst vor Ablehnung – in sich verstecken. Sie will, sie darf und sie soll gelebt werden, denn nur so kann sich ein besseres Verständnis für den Nächsten entwickeln. Der Liebe zu vertrauen ist eines, sie zu leben und trotz aller Widrigkeiten weiterzugeben, bedarf eines immerwährenden geduldigen Bemühens. Wenn Sie Ihren Mitmenschen von ganzem Herzen Kränkungen vergeben und danach streben, mit ihnen in Frieden zu leben, dann ist das gelebte Liebe. Wenn Sie versuchen, Ihre Mitmenschen in Dankbarkeit anzunehmen, dann ist das gelebte Liebe, die Sie – wenn Sie geduldig sind – glücklich machen wird. Schenken Sie dem, dessen Seele trauert, Trost und helfen Sie denen, die Ihrer Hilfe bedürfen. Spenden Sie den Angsterfüllten Mut und richten Sie die Verzweifelten auf. Seien Sie sich dessen gewiss: Das Gute, das man tut, wird mit der Zeit immer wieder von neuem Gutes hervorbringen. Bioenergetiker Extrasens – 09/2013 7

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THEMEN / Theomedizinkongress „Lassen Sie sich von niemandem die Hoffnung nehmen!“ Bereits zum siebten Mal bereichern die drei Ärzte und Biosens Dr. med. Julia Günther-Pusch, Marion Winter und Dr. med. Herbert Campidell mit ihrer Podiumsdiskussion den Internationalen Kongress für Theomedizin. Lebendig und mit Herz schildern sie ihre Erfahrungen mit der Theomedizin in der ärztlichen Praxis. Dazu berichtet Margot Stumvoll-Winder, die 2008 an Brustkrebs erkrankt ist, von ihrem Genesungsweg mit Hilfe der Biomeditation. Von Isabel de Crasto I ch habe gehört, dass Sie irgendwie anders arbeiten…“ Mit diesem Satz, in dem leise Hoffnung zu erahnen ist, suchen viele Krebspatienten Dr. med. Julia Günther-Pusch in ihrer Praxis auf. Die Fachärztin für Psychosomatische Medizin hat im Laufe ihrer beruflichen Weiterbildung verschiedene Naturheilverfahren erlernt und war immer auf der Suche nach einer Möglichkeit, ihren Pa- tienten noch besser und tiefergreifend helfen zu können. „Irgendwann bin ich Viktor Philippi begegnet und hatte das Gefühl: Jetzt bin ich angekommen.“ In seiner Arbeit werde eine tiefere Ebene angesprochen als bei allen anderen Methoden, die die Ärztin kennengelernt hat. 2005 machte sie ihre Ausbildung zur Biosens und wendet die Biomeditation seitdem regelmäßig in ihrer Praxis an. „Die Bioenergetische Meditation eröffnet vielfältige Möglichkeiten. Man kann sie auf verschiedene Weise in die Behandlung einfließen lassen, sei es über die Kommunikation im Gespräch, durch Energetisieren von Medikamenten oder dadurch, dass ich meinen Patienten jeden Abend Energie und Liebe sende. Das ist für mich eine wirklich ganzheitliche Medizin, die sehr umfassend ist.“ In ihrer Praxis habe Dr. med. Julia Günther-Pusch sehr viel mit chronisch kranken, teilweise auch als „austherapiert“ geltenden Menschen zu tun, bei denen sich die Situation seit Jahren nicht verbessert habe und man nur noch versuche, ihren Zustand mit Medikamenten so weit wie möglich stabil zu halten. „Was man bei ihnen mit der Biomeditation und dem Ansatz des Gesunden Denkens an Besserung erreichen kann, lässt sich schulmedizinisch oft gar nicht erklären“, so die Ärztin. „Ich bin immer wieder erstaunt, was sich noch verbessert, wenn man schon dachte, der Zustand des Patienten ist das ‚Ende der Fahnenstange‘ und lässt sich vielleicht noch über Jahre so halten, doch mehr ist nicht möglich.“ Die Biomeditation beeinflusst unser Informationssystem Ich bin der Meinung, dass die Bioenergie das hierarchisch Stärkste, Größte und Tiefstgreifende ist“, fährt Julia GüntherPusch fort. „Alles andere kann eine zusätzliche Unterstützung für den Körper oder das energetische System sein. Aber das Wesentliche ist, dass durch die Bioinformation, die in der Bioenergie enthalten ist, das Informationssystem und somit unsere grundlegende Programmierung beeinflusst wird. Das ist in meinen Augen das Stärkste, was man für sich tun kann.“ Die Ärztin ist überzeugt davon, dass die Biomeditation noch größere Kreise zie- 10 Bioenergetiker Extrasens – 09/2013

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THEMEN / Theomedizinkongress hen und auch andere Bereiche erreichen wird. „Ich besuche viele Kongresse im Bereich Naturheilverfahren und kann beobachten, dass die spirituellen Aspekte immer mehr kommuniziert werden und Raum gewinnen. Ich habe auch andere Entspannungsverfahren und spirituelle Richtungen kennengelernt, doch ich glaube, dass die Biomeditation das einzige Verfahren ist, das so stark ist und sehr gut in die unterschiedlichsten medizinischen Alltagsbereiche integriert werden kann. Jeder Einzelne kann es für sich anwenden und zum eigenen und dem Wohl seiner Umwelt einsetzen. Ich bin sehr glücklich, diese Methode gefunden zu haben und in meiner Praxis anwenden zu können.“ Entspannungsverfahren, bis sie im Jahre 2005 Viktor Philippi und seine Methode der Bioenergetischen Meditation kennenMarion Winter, ebenfalls Fachärztin für gelernt hat. „Ich habe begonnen, einige Psychosomatische Medizin mit eigener ausgewählte Patienten damit zu behandeln Praxis in Bad Hersfeld, hatte schon immer und kann heute aus meiner Erfahrung saden Wunsch, „heilen“ zu können. „Mein gen, dass allein schon die Zufriedenheit, Weg ging über ein Medizinstudium. Ich die bei Patienten entsteht, über das, was merkte jedoch schon während des Stu- ich mit der Psychotherapie erreichen kann, diums, dass der Anteil des Sprechens in sehr weit hinausgeht. Dafür bin ich dankder Medizin erheblich zu kurz kommt. So bar“, so Marion Winter. „Ich wünschte bin ich schon durch mir, dass viele meine FacharztausMenschen diese bildung in diese „Niemand zweifelt daran, dass ganz einfache, aber Richtung gegangen eine Schnittwunde oder eine Ab- geniale Philosophie und habe es immer schürfung innerhalb einer Wo- der Goldenen Pyraals sehr hilfreich che verheilt. Leider fehlt uns bei mide für sich entdeerlebt, viel Zeit für schwereren Krankheiten wie Krebs cken können. Auch meine Patienten zu dieser selbstverständliche Glaube in diesem anstrenhaben.“ Im Laufe an Heilung.“ genden Beruf macht ihrer Berufserfahes sehr viel Freude, rung habe sie jedoch mit Hilfe suchenden feststellen können, dass sich oft trotz der Menschen zu arbeiten, die sehr krank, oft psychotherapeutischen Zuwendung dem verzweifelt und mit wenig Hoffnung in die Patienten gegenüber dessen Zustand nicht Praxis kommen und ihnen etwas mitgeben sehr verbesserte. So suchte sie weiter und zu können: ‚Ja, ich habe da noch etwas integrierte in ihre Praxis verschiedene Me- für Sie‘.“ thoden wie Präventionsmedizin, Erfahrensmedizin, orthomolekulare Medizin, Dr. Herbert Campidell, AllgemeinmediNaturheilverfahren, Homöopathie und ziner und Zahnarzt, war ebenso auf der Bioenergetiker Extrasens – 09/2013 Dass das funktioniert, war für mich einfach unglaublich Suche nach einer Heilmethode, die den ganzen Menschen umfasst mit Seele, Geist und Körper. „Im Medizinstudium wurde nur die körperliche Ebene betrachtet, aber mit den Jahren der Praxis merkt man, dass einfach mehr dazu gehört als nur das rein Körperliche.“ Campidell lernte mehrere Methoden kennen und machte auch Ausbildungen, „aber die Methode von Viktor Philippi ist mit Abstand die effizienteste, die ich kenne“, sagt der Arzt überzeugt. „Bei niemandem bekommt man die Kanäle so weit geöffnet, dass man bereits nach dem ersten Seminar fernbehandeln kann. Dass das funktioniert, war für mich einfach unglaublich. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Bioinformationstherapie kennengelernt habe, und hoffe, noch möglichst vielen Menschen helfen zu können.“ Im wissenschaftlichen Bereich könne man einen Wandel feststellen von einer rein materialistischen Sicht zu einer spirituellen (Anm. d. Redaktion: Siehe Zitate von Naturwissenschaftlern in anschließendem Infokasten). Campidell: „Die moderne Physik hat den Paradigmenwechsel – die Änderung der geltenden Lehrmeinung – bereits vollzogen. Leider hängen andere Bereiche der Wissenschaft – dazu gehört die Medizin – noch am alten, mechanistischen Weltbild und haben Schwierigkeiten, sich dem neuen Weltbild zu öffnen.“ Die Hauptgründe hierfür seien sicherlich wirtschaftlicher Natur. „Offensichtlich bestimmen Pharmakonzerne den Paradigmenwechsel, denn wenn man davon ausgeht, dass alles geistig ist und Materie nur eine Illusion ist, kann man schlussfolgern, dass ein Therapieansatz auf seelisch-geistiger 11

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THEMEN / Theomedizinkongress Ebene natürlich wesentlich effizienter ist als chemische Produkte.“ „Wir können Viktor Philippi unseren Dank aussprechen, dass er den Mut hatte, vor sieben Jahren den Theomedizinkongress ins Leben zu rufen. Damit hat er eine Pionierleistung vollbracht auf dem Weg von der materialistischen zur spirituellen Sichtweise. Und allein schon durch unsere Teilnahme an diesem Kongress sind wir bereits aktiv auf dem Weg zu diesem Wandel.“ Das Ideal für den Patienten liegt für Dr. Campidell in einem Zusammenwirken von Schulmedizin, Komplementärmedizin und energetischen Heilweisen. Nicht gegen Krankheiten kämpfen, sondern die Gesundheit stärken Die Theomedizin sehe im Unterschied zur Schulmedizin den Menschen in seiner Ganzheit, bestehend aus Seele, Geist und Körper. Herbert Campidell erläutert: „Das Herzstück der Theomedizin ist die Bioenergetische Meditation, die sich im Zusammenwirken mit dem Gesunden Denken als geeignete Methode anbietet, dem krankhaften Geschehen an der Wurzel zu begegnen und durch die Aufhebung der Informationsstörung einen natürlichen Heilungsprozess in Gang zu bringen. Wie keine andere Methode ist die Bioenergetische Meditation geeignet, die Selbstheilungskräfte im Organismus zu aktivieren.“ Was ein wesentlicher Unterschied zu anderen Methoden sei: „Sie kämpft nicht gegen Krankheiten, sondern stärkt die Gesundheit. Sie aktiviert und stärkt Immunsystem, Stoffwechsel und Nervensystem – die drei wichtigsten Säulen, die die Basis unserer Gesundheit bilden.“ Dazu werde der Hilfe Suchende motiviert, seine Heilung durch positive Veränderung seiner Denkmuster zu unterstützen im Sinne des „Gesunden Denkens“: Dankbarkeit, Vergebung und Annahme. „Wir wissen heute, dass wir durch negatives Denken, d. h. durch Glauben an Falsches, krank werden können; dass man umgekehrt durch Gesundes Denken Ich habe wieder Freude im Leben Bei Margot Stumvoll-Winder wurde 2008 ein Tumor in der linken Brust entdeckt. Darauf folgten gleich zwei Operationen, bei denen sechs Lymphknoten entfernt wurden. Zwei davon waren befallen. Anschließend bekam sie sieben Chemotherapien und 30 Bestrahlungen. Daneben suchte sie nach einer ergänzenden Methode, die ihre Ängste nehmen sollte. „Ich arbeitete mit Visualisierung nach Simonton, las Bücher von Louise Hay mit Affirmationen, praktizierte Shin Jitsu sowie Yoga und Atemübungen. Das waren schöne Dinge, doch die Biomeditation ist die einzige Methode, die mir geholfen hat, die Ängste dauerhaft zu nehmen.“ Margot Stumvoll-Winder bekommt nach wie vor regelmäßig Kontaktsitzungen und macht mindestens zweimal im Jahr eine Intensivkur mit jeweils drei Sitzungen pro Tag an drei Tagen hintereinander. „Jetzt kann ich sagen: Ich habe keinerlei Nebenwirkungen von den Chemos mehr. Die Ärzte bestätigen mir Gesundheit und das sagt mir auch mein Gefühl. Heute habe ich wieder Freude in meinem Leben, Frieden, Sicherheit und Harmonie. Und vor allem Zufriedenheit. Ich kann ich nur jedem Patienten empfehlen: Suchen und finden Sie die Methode für sich, zu der Sie Vertrauen haben. Sprechen Sie mit Menschen, die mit dieser Methode Erfahrungen gemacht haben. Und was noch enorm wichtig ist: Lassen Sie sich von niemandem die Hoffnung nehmen!“ Bioenergetiker Extrasens – 09/2013 12

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THEMEN / Theomedizinkongress Dr. med. Julia Günther-Pusch: „Ich bin der Meinung, dass die Bioenergie das hierarchisch Stärkste, Größte und Tiefstgreifende ist. Alles andere kann eine zusätzliche Unterstützung für den Körper oder das energetische System sein.“ gesund werden kann – daran zu glauben, haben wir noch Schwierigkeiten.“ Das war das erste Mal, dass ich Halt und Hoffnung bekommen habe. Der Glaube sei ein Aspekt, der den Heilungsprozess mit beeinflusse. „Niemand zweifelt daran, dass eine Schnittwunde oder eine Abschürfung innerhalb einer Woche verheilt“, so der Südtiroler Arzt. „Leider fehlt uns bei schwereren Krankheiten wie Krebs dieser selbstverständliche Glaube an Heilung.“ Margot Stumvoll-Winder aus dem Bregenzerwald ist 2008 an Brustkrebs erkrankt. Bei der Mutter von zwei Mädchen (damals vier und acht Jahre) wurde ein Tumor in der linken Brust entdeckt. „Darauf folgten gleich zwei Operationen, bei denen sechs Lymphknoten entfernt wurden. Zwei davon waren befallen. Anschließend bekam Dr. med. Herbert Campidell: „Für mich liegt das Ideal für den Patienten in einem Zusammenwirken von Schulmedizin, Komplementärmedizin und energetischen Heilweisen.“ Marion Winter: „Ich wünschte mir, dass viele Menschen dieses Gut dieser ganz einfachen, aber genialen Philosophie der Goldenen Pyramide für sich entdecken können.“ ich sieben Chemotherapien und 30 Be- legen und zwei Sitzungen bekommen“, strahlungen.“ Daneben suchte sie nach ei- fährt die Österreicherin fort. „Dabei hatte ner ergänzenden Methode, die ihre Ängste ich auch die Möglichkeit, mit Viktor zu nehmen sollte. „Ich arbeitete mit Visua- sprechen. Das war das erste Mal, dass lisierung nach Simonton, las Bücher von ich Halt und Hoffnung bekommen habe.“ Louise Hay mit Affirmationen, praktizierte Shin Jitsu sowie Yoga und Atemübungen. Danach ging sie regelmäßig zur BiomediDas waren schöne Dinge, die mir aber tation zu einer Biosens in ihrer Nähe. Ein meine Ängste nicht paar Monate später genommen haben.“ „Wir wissen heute, dass wir durch machte sie selbst negatives Denken, d. h. durch Glau- die Ausbildung zur Im Februar 2009, ben an Falsches, krank werden Biosens. „Dadurch zu Beginn ihrer können; dass man umgekehrt durch durfte ich nicht nur zweiten Chemo- Gesundes Denken gesund werden sehr viel lernen, therapie, hatte sie sondern hatte auch kann – daran zu glauben, haben wir die Möglichkeit, „das Glück, Viktor Philippi kennenzu- noch Schwierigkeiten.“ von den starken lernen“. Ihre beiden Nebenwirkungen Brüder hatten schon mehrmals Vorträge der Chemotherapie befreit zu werden“, von Philippi besucht und kannten da- erzählt Margot Stumvoll-Winder. „Über durch ihn und seine Methode der Bio- Monate hatte ich mit starkem Schwindel meditation. „Während eines Seminars und Kopfschmerzen zu tun, außerdem in Egg durfte ich mich mit auf die Liege litt ich an einem Tinnitus im linken Ohr Bioenergetiker Extrasens – 09/2013 13

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THEMEN / Theomedizinkongress Die Ärztin Marion Winter macht bewusst: „Margot hat sieben Chemotherapien bekommen –und diese Chemie sitzt irgendwo im Gewebe. Ich kenne keine Therapie, welche diese Gifte aus dem Gewebe wieder herauslöst. Sie sitzen dort fest und haben schon zu gewaltigen Nebenwirkungen geführt. Auch da hilft die Bioinformationstherapie. Einen solchen tiefgreifenden Ansatz gibt es sonst nirgendwo.“ Meine Kinder hatten enorm starke Ängste Von Mitpatienten erfuhr Frau Stumvoll-Winder von teils radikal klingenden Methoden zur Entgiftung, die sie jedoch nie anwendete. „Ich habe mich in das Vertrauen in die Biomeditation begeben und fünf- bis siebenmal in der Woche meditiert. Das ist bis heute so geblieben.“ Dazu bekomme sie regelmäßig Kontaktsitzungen und mache mindestens zweimal im Jahr eine Intensivkur mit jeweils drei Sitzungen pro Tag an drei Tagen hintereinander. „Jetzt kann ich sagen: Ich habe keinerlei Nebenwirkungen mehr. Die Ärzte bestätigen mir Gesundheit und das sagt mir auch mein Gefühl.“ Auch in die Familie galt es für sie, die Biomeditation zu integrieren. „Meine Kinder hatten enorm starke Ängste. Meine ältere Tochter hatte Panikattacken und konnte über ein halbes Jahr lang nur mit Körperkontakt einschlafen. Ich durfte die Kinder mitnehmen zu den Sitzungen bei Viktor Philippi und zu Gesprächen, sie durften ihm immer Fragen stellen.“ Die Biomeditation kennengelernt zu haben, sei in vielerlei Hinsicht eine große Hilfe Bioenergetiker Extrasens – 09/2013 und Entlastung. „Wenn die Kinder krank waren, herrschte bei uns früher immer Ausnahmezustand. Ich bekam Panik, wenn ein Kind Fieber bekam, und wir haben überlegt, zu welchem Arzt wir fahren. Jetzt habe ich ein Werkzeug in der Hand, das mir und meiner Familie in jeder Situation körperlich und seelisch hilft.“ „Wenn jemand in einer Familie an Krebs erkrankt ist, besonders wenn es sich um eine Mutter mit kleinen Kindern handelt, dann sind alle Familienmitglieder enorm belastet“, macht Dr. med. Julia GüntherPusch deutlich. „Es herrschen Ängste und Sorgen bei den Kindern, beim Partner und Angehörigen. Wenn man die Biomeditation integriert, arbeitet man automatisch mit an diesen Themen. Allein schon das „Der Seele können wir immer helfen.“ Gesunde Denken, zu dem wir den Patienten anleiten, wirkt sich sehr positiv auf das Familiensystem aus. Zudem stellen wir als Theomediziner uns immer auf das Umfeld des Patienten mit ein. Ich frage nach, wie es den Angehörigen geht, und schicke Energie, Information, Liebe.“ Auch bietet die Ärztin an, den Partner zur Behandlung mitzubringen oder sich zu Hause zur Meditation mit hinzulegen. „Es gibt so vielfältige Möglichkeiten, die Theomedizin beim Patienten und auch in seinem Umfeld einzubringen und damit heilend zu wirken, und es ist so einfach.“ Margot Stumvoll-Winder: „Für mich war es wichtig, eine Methode zu finden, zu der ich Vertrauen habe und an die ich glaube. Das kann ich nur jedem Patienten empfehlen: Suchen und finden Sie die Methode für sich, zu der Sie Vertrauen haben. Sprechen Sie mit Menschen, die mit dieser Methode Erfahrungen gemacht haben. Und was noch enorm wichtig ist: Lassen Sie sich von niemandem die Hoffnung nehmen! Von keiner Aussage, von keinem Wort. Jedes Wort hat eine enorme Kraft, die man erst mit Hörbeeinträchtigung sowie einem Taubheitsgefühl in den Finger- und Zehenspitzen. Auch Schmerzen im Nieren- und Leberbereich hatte ich, aber das Schlimmste waren meine Ängste. Ich weiß nicht, welche Ängste ich nicht durchlebt hätte – von Verlustangst bis hin zu Todesangst.“ Ihre Stimme wird brüchig und sie muss kurz absetzen, bevor sie weiterspricht. „Die Biomeditation ist die einzige Methode, die mir geholfen hat, diese Ängste dauerhaft zu nehmen. Dafür möchte ich danke sagen – Viktor, allen Biosens und auch den Initiatoren dieses Kongresses. Sie wissen gar nicht, was für eine große Chance es für einen kranken Menschen ist, sich hier zu informieren, Möglichkeiten kennenzulernen und Hilfe finden zu können.“ 14

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THEMEN / Theomedizinkongress kennenlernt, wenn man schwer krank ist. tient am meisten Geld bringt und welWenn ein Arzt sagt: ‚Es ist gut, aber…‘ chen man besser gar nicht erst aufnehmen und man in Todesängsten ist, ist dieses sollte, weil er zu viel kosten würde. Da ‚Aber‘ mitunter schon zu viel.“ Doch sie fragt man sich: Wo ist diese Heilkunst, habe gelernt, dass sie mit der Biomedita- die göttlichste, geblieben?“ Das könne tion die Hoffnung in sich stärken kann. man jedoch keiner einzelnen Person „Ich wusste vorher gar nicht mehr, was zum Vorwurf machen. Es sei ein SysHoffnung ist bzw. tem, welches sich was sie in diesem „Das Wesentliche ist, dass durch die entwickelt habe Z u s a m m e n h a n g Biomeditation das Informationssys- und in sich schon soll. Aber in jeder tem und somit unsere grundlegende nicht gesund sei. Meditation bekom„In meinen Augen me ich Ruhe und Programmierung beeinflusst wird.“ hat jeder Einzelne Ausgeglichenheit, die Verantwortung werde von Druck und Angst befreit. zu überlegen: Wie kann ich es an meinem Ich habe wieder Mut und Vertrauen be- Platz anders machen? Das betrifft sowohl kommen.“ uns Ärzte als auch die Patienten. Ich glaube, es ist sehr wichtig, sich als Mediziner Liebevolle Zuwendung kommt jeden Tag darauf zu besinnen: ‚Wen habe in der Schulmedizin zu kurz ich vor mir, wer ist dieser Mensch? Wie kann ich diesem Menschen mit meiner Der Halt und die Hoffnung, die Margot liebevollen Zuwendung weiterhelfen? Stumvoll-Winder durch die Biomeditation Was braucht er wirklich – braucht er tatbekommen habe, sei ein wichtiger Punkt, sächlich eine neue Hüfte oder vielleicht greift Marion Winter das Thema auf. Ge- etwas ganz anderes? Was möchte er in nau das komme in der Schulmedizin oft seinem Leben?‘ Solche Fragestellungen zu kurz. „Ganz offensichtlich geben wir Schulmediziner in der Regel viel zu wenig Wärme, Zuwendung und Hoffnung in dieInfokasten: sem kühlen System aus dem Mitteilen der Diagnose, Überlegen, welche Therapien Diese Forscher zitierte Dr. Herbert gemacht werden müssen etc., so wie es die Campidell während seines Beitrages Leitlinien vorgeben.“ Auch wenn Ärzte, am Theomedizinkongress 2013: denen mehr Zwischenmenschlichkeit mit ihren Patienten am Herzen liegt, teilweise • „Es gibt keine Materie, nur ein Gedarunter leiden würden, so müssten sie webe von Energien, dem durch intellisich an die Leitlinien halten, um nicht genten Geist Form gegeben wurde…“ juristisch angreifbar zu werden. „Doch (Max Planck) dass das nicht immer nur gut sein muss, sieht man an diesem Beispiel deutlich“, • „Jeder, der sich ernsthaft mit der so die Ärztin. Dr. med. Julia Günther-Pusch: „Wenn ich an das Zitat von Pythagoras denke: ‚Die Heilkunst ist die göttlichste aller Künste‘, so muss ich sagen, dass uns diese Arbeit tatsächlich sehr schwer gemacht wird. Man liest und hört fast täglich in den Medien, dass Behandlungen danach verordnet werden, dass möglichst viel Profit heraus kommt, ob sie tatsächlich zwingend notwendig sind oder nicht. Im Krankenhaus wird berechnet, welcher PaWissenschaft beschäftigt, gelangt zu der Überzeugung, dass sich in den Gesetzmäßigkeiten der Welt ein dem menschlichen ungeheuer überlegener Geist manifestiert, dem gegenüber wir mit unseren bescheidenen Kräften demütig zurückstecken müssen.“ (Albert Einstein) haben gar keinen Platz mehr, weil man in vielen Fachbereichen dazu gezwungen ist, den Patienten in wenigen Minuten ‚abzuhandeln‘.“ In ihrer Fachrichtung habe die Psychotherapeutin das Glück, im Stundenrhythmus arbeiten zu können, wodurch Gespräche und Zuwendung überhaupt erst möglich seien. Auch jeder Arzt ist dankbar für eine freundliche Rückmeldung „Mir tun Kollegen sehr leid, die den Ausweg aus diesem Hamsterrad noch nicht gefunden haben und ich glaube, dass der Patient viel dazu beitragen kann“, gibt die Ärztin zu überlegen. „Eine liebevolle Zuwendung ist etwas Gegenseitiges und auch jeder Arzt ist dankbar für mal eine freundliche Rückmeldung, wenn er vor Bergen von Arbeit nicht weiß, wie er sie bewältigen soll. Es ist eine Tretmühle, in der viele stecken, und wenn erstmal eine Seite anfängt, liebevoller zu agieren, egal welche, dann wird etwas in Gang kommen und die Atmosphäre wird sich • „So zeigt sich das neue Paradigma des Universums als komplexes System, in dem Geist, Intelligenz und Information wichtiger sind als die Hardware.“ (Paul Davies/John Gribbin, Physiker, Nobelpreisträger) • „Pythagoras sagte, dass die Heilkunst die göttlichste aller Künste sei. Und wenn die Heilkunst am göttlichsten ist, muss sie sich mit der Seele ebenso befassen wie mit dem Körper; denn kein Geschöpf kann gesund sein, solange sein höherer Teil kränkelt.“ (Apollonius von Tyana) • „Das, was die Funktion der Teile bestimmt, ist nicht materiell, nicht erklärbar durch Atome und Partikel. (Roger Sperry, Medizinwissenschaftler, Nobelpreisträger) Bioenergetiker Extrasens – 09/2013 15

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