Vereinszeitung SC Impuls e.V.

 

Embed or link this publication

Description

Vereinszeitung SC Impuls e.V.

Popular Pages


p. 1

Zeitschrift des sc im·puls erfurt e.V. Nummer 2-2014 Im·pulser mit starkem Heimspiel Vielseitiger Spreewaldmarathon Klassikercup in Heyda und Gotha Liechtenstein-Marathon mit 1870 HM Werraradtour mit positiven Eindrücken Bleilochtalsperrenlauf lockt mit Landschaft Bestzeit für Im·pulsmänner beim Staffellauf

[close]

p. 2

sc im·puls – Nachrichten Sommerfest am 30.08.2014 Der Kommentar Auch in diesem Jahr möchten wir wieder ein kleines Sommerfest feiern. Wer Lust hat und gute Laune mitbringt ist herzlich willkommen. Beginn 17:00 Uhr im Vereinsheim. Teilnahmezusagen bitte an die Geschäftsstelle. Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag hersteller, die Marke mit der schwarzen Katze, mal eingeladen, um unter extremen Bedingungen die unterschiedlichsten Schuhmodelle zu testen. Die Wetterbedingungen hätten an diesem Tag nicht besser sein können. Sonnenschein, Straße und Waldwege trocken, Regen, Schlamm und große Pfützen, es war alles dabei! Dementsprechend sahen auch die getesteten Schuhe aus. Den Jungs von Puma, die uns freundlicherweise diesen Test ermöglichten, hatte es, obwohl ihnen noch die Schuhreinigung (ca. 30 Paar) bevorstand, sichtlich Spaß gemacht. Uns übrigens auch. Olaf Kleinsteuber 50 Unschön Viele Sportler planen exakt ihre Ernährung, das Training sowie ihre Starts bei Wettbewerben. Weniger konsequent betreiben wir dabei die Planung unserer Erholung und Regeneration, aber dies gehört zum Sport genauso dazu. Leider merken wir es manchmal zu spät, dass wir zu wenig auf unseren Körper gehört haben. Zum Glück gibt es dann Ärzte, Physiotherapeuten und Pillen, damit wir schnell wieder auf die Beine kommen, aber auch den Schmerz ausblenden. Der leidvolle Zustand, statt als Aktiver sich in der Rolle des Zuschauers wieder zu finden, ist dann die Folge. Als Zuschauer bzw. als Helfer war ich in diesem Jahr mitten in dieser schmerzvollen Situation drin. Und das war nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Teilweise erschreckend und erschütternd waren die Eindrücke, die ich beim Rennsteiglauf und Erfurter Waldlauf erlebt habe. Im Vordergrund sollten doch der Spaß, der Genuss und das Miteinander stehen. Stattdessen gab es oft Gesichter zu sehen, die vor Verbissenheit verzerrt waren. Übrigens mehr bei Männern als bei Frauen. Aber auch Helfer wurden beschimpft. Läufer haben in ihrer Hatz die gut sichtbaren Markierungen nicht gesehen, aber auch Gestürzten bzw. Verletzten wurde nicht geholfen. So sollte der Sport nicht gelebt werden, bei aller Achtung vor den sportlichen Leistungen. Nun sollte nicht erst jeder eine Verletzung haben, um sein Verhalten als Aktiver zu bewerten, aber gegenseitige Achtung und Unterstützung sind wichtiger als Pokale, Medaillen und Podestplätze. Andree Jeziorski 2 Juli 2014 Gerbach, Ronny Münch, Heiko Fischer, Falk Kuhnt, Birgit Philippus, Susanne Hartmann, Silke Hartkopf, Werner Peschke, Steffen Nagel, Charlotte Föhr, Eckard Fricke, Christina August 2014 Wünsch, Verena Krone, Heinz Sauerbrei, Dieter Linge, Johanna Gabriele Heise, Reiner Kleinsteuber, Olaf Wenzel, Bruno Liedtke, Gerlinde September 2014 Hohberg, Matthias Jakstat, Ulrike Lege, Tobias Philippus, Udo Günsch, Lars Heimbürger, Egbert 02.07. 04.07. 07.07. 07.07. 15.07. 16.07. 18.07. 19.07. 24.07. 26.07. 30.07. 01.08. 05.08. 11.08. 15.08. 26.08. 27.08. 28.08. 29.08. 07.09. 12.09. 18.09. 20.09. 22.09. 29.09. 50 Ronny Gerbach umrundet den Vättern-See Alljährlich findet am Wochenende vor dem Mittsommernachtsfest in Südschweden die größte Volksradtour der Welt statt. Über 20.000 Radfahrer aus 35 Ländern stellten sich in diesem Jahr der Herausforderung den See zu umrunden. Das extreme dieser Tour sind nicht die Berge, es ist die Entfernung – 300 km! Ronny war für seinen ersten Dreihunderter gut vorbereitet und bewältigte die Strecke in ausgezeichneten 9:30 Stunden (reine Fahrzeit)! Glückwunsch! 70 75 Lauftreff mit Schuhtest Laufschuhe, ein Heiligtum bei passionierten Wald-Aktiven, werden oft vor dem Kauf im Fachgeschäft nicht nur auf die Passform hin geprüft. Sehr entscheidend sind auch die Dämpfung im Unterbau und das Sohlenprofil. Je nachdem, ob Straße oder Gelände, ob Training oder Wettkampf gelaufen wird. Aber kann man das im Geschäft so alles testen? Nicht immer, und so hatten die Läuferinnen und Läufer des sc im·puls sich einen Schuhim·puls Nummer 2 - 2014

[close]

p. 3

sc im·puls – Bericht Im·pulser mit starkem Heimspiel 14. Thüringer Frauenlauf und 2. Erfurter Waldlauf 4. Wertungslauf des Thüringer Klassiker-Cup Der Wettergott meinte es gut mit den rund 250 großen und kleinen Läufern, die sich am 1. Juni im Rahmen des Thüringer KlassikerCup, auf der Reitwiese im Erfurter Steigerwald, zum 4. Wettkampf dieses Jahres trafen. Bei idealem Läuferwetter machten sich Bambinis, Schüler, Frauen und Männer auf die verschiedenen Lauf- und Walkingdistanzen quer durch den Steiger. Die Strecken waren, trotz des Regens am Himmelfahrtstag, in überwiegend gutem Zustand und bestens markiert. Viele Teilnehmer hatten aber offensichtlich erst abgewartet, ob das Wetter mitspielt, bevor sie sich in den Steiger aufmachten. So mussten noch bis kurz vor dem Start rund 100 Nachmeldungen in die Starterlisten aufgenommen werden. Da hieß es für das Zeitnehmerteam, einen kühlen Kopf zu bewahren, auch wenn die Meldezettel nicht immer vollständig ausgefüllt waren. Für den reibungslosen Ablauf, vom Auf- und Abbau der Zelte, über die Versorgung der Teilnehmer mit Getränken, Bratwürstchen und selbstgebackenen Kuchen, bis hin zu den vielen kleinen und größeren Dingen, die bedacht und organisiert werden mussten, sorgten wieder viele Mitglieder und Helfer des Vereins. Die Läuferinnen und Läufer des sc im·puls waren bei ihrer Heimveranstaltung mit einer starken Mannschaft angetreten und konnten sich über etliche vordere Platzierungen freuen. Besonders hervorzuheben ist sicherlich die Leistung von David Münch, der den Routinier Marcel Knape (USV Erfurt) erst kurz vor dem Ziel ziehen lassen musste und Zweiter des Männerfeldes wurde. Platzierungen: 2. Erfurter Waldlauf (11 km) MJU16-17: 1. Moritz Sparbrod 42:45 Min, Männer: 1. David Münch 39:07 Min, 3. Sören Föt 43:45 Min, 6. Martin Sommer 45:52 Min, 10. Hannes Selig 50:17 Min, M40: 1. Ingo Thurm 39:50 Min, 2. Bruno Wenzel 40:18 Min, 5. Tobias Schramm 45:46 Min, 8. Jörg Braun 52:39 Min, M45: 5. Heiko Münch 43:37 Min, M50: 10. Steffen Peschke 50:15 Min, M55: 1. Peter Grüning 42:20 Min, 2. Michael Herrmann 44:44 Min, M60: 8. Günther Münch 01:00:44 Min, 14. Thüringer Frauenlauf (10 km): W40: 4. Jacqueline Finger 51:28 Min, 5. Anne Bodenstein 51:36 Min, W45: 4. Birgit Münch 49:02 Min, 11.Martina Sparbrod 57:33 Min, W50: Dagmar Jesche 51:25 Min; W55: 3. Heike Franke 57:15 Min. Schülerlauf (2 km): MK U10: 2. Luis Herrmann Text: Susanne Philippus Foto: Jens Batschkus 9:11 Min. im·puls Nummer 2 - 2014 3

[close]

p. 4

sc im·puls – Nachrichten Osterlauf ohne Schnee Zwei Runden in Heyda reichten einigen nicht aus City-Lauf zum Muttertag Sparkasse neuer Hauptsponsor Gotha hat ein alt ehrwürdiges Pflaster auf dem schon so manch Adlige daherkam, unlängst beispielsweise Königin Silvia von Schweden. Auf dem gleichen Pflaster und mitten durch den Schlosshof von Schloss Friedenstein durften über 1100 Läuferinnen und Läufer beim 21. Citylauf um Zeiten und Platzierungen kämpfen. Dabei waren unterschiedliche Strecken im Angebot. Erfreulich war die hohe Anzahl bei den Schülerläufen. Dank der Sparkasse Gotha, die sich für mehrere Jahre als Hauptsponsor bekannt hat, konnte die Veranstaltung wieder auf ein solides finanzielles Fundament gestellt werden. Im Hauptlauf über 11,1 km war der sc im·puls erneut gut vertreten und konnte mit 13 Aktiven gesamt 574 Punkte für die Mannschaftswertung im Thüringer Klassikercup einfahren. Da auch in diesem Jahr das Wetter mitspielte, es regnete erst nach dem Lauf, waren auch viele Zuschauer an der Strecke und im Start-Zielbereich. Zu den Siegerehrungen, die auf der Hauptbühne stattfanden, durften auch mehrere Impulser aufs Treppchen. Olaf Kleinsteuber Ergebnisse siehe: www.sc-impuls.de Nach den Wetterkapriolen im vergangenen Jahr waren die Organisatoren sichtlich erfreut über die ersten warmen Sonnenstrahlen vor Ostern und die dadurch gut belaufbare einhergehenden Strecke „Rund um die Talsperre“ in Hayda. Erneut nutzten viele Läuferinnen und Läufer das lange Wochenende neben der Eiersuche auch für eine sportliche Betätigung. Einige schlammige Stellen auf der 9 km-Runde wurden dem Osterwochenende entsprechend mit einem kleinen Eiertanz gemeistert. Insgesamt konnten sich 564 Läufer/innen in die Ergebnislisten eintragen. Für die kurze Strecke, die für die Wertung zum Thüringer Klassiker-Cup ausgeschrieben war, erreichten 374 Aktive eine Nennung. Mit von der Partie waren auch 14 Impulser, die gesamt 621 Punkte für die Mannschaftswertung erreichen konnten. Für die Vorbereitung auf den RennsteiglaufSupermarathon sind 9 km etwas zu kur z, so Dagmar Jesche, deshalb auch die Entscheidung für die 18 km. Aber auch das reichte als gestecktes Tagesziel nicht, und so wurde noch eine Runde (oder waren es sogar zwei?) nach dem Zieldurchlauf zusätzlich gelaufen. 4 im·puls Nummer 2 - 2014

[close]

p. 5

sc im·puls – Bericht 29. HAMBURG-Marathon Steigerungslauf über 42 km Nach längerer Pause wollten Dagmar und ich wieder einmal das besondere Flair eines Stadtmarathons erleben. Wir entschieden uns für Hamburg, da dieser auf das lange freie Wochenende fiel und noch in unserer „Sammlung“ fehlte. Nach der Anreise am Donnerstag folgte Freitag und Samstag ohne Stress die Besichtigung aller Sehenswürdigkeiten, an denen wir im Marathon auch vorbeilaufen würden: Reeperbahn, Elbchaussee, Fischmarkt, Hafen, Elbphilharmonie, Speicherstadt, Jungfernstieg, Binnenalster und Außenalster. Der Sonntag hielt bestes Laufwetter bereit: kühl und trocken. An die vielen Starter eines Stadtlaufes mussten wir uns erst wieder gewöhnen, sogar unmittelbar vor dem Start an den Messehallen waren die Schlangen vor den zu wenigen Dixi`s noch unendlich lang. Der Startbereich war so eng, dass wir erst in unseren mittleren Startblock kamen, als dieser 10 Minuten nach dem Startschuss nach vorn rückte. Obwohl wir nicht allzu schnell begannen, mussten wir bereits auf den ersten Kilometern viele langsamere Läufer überholen. Nach 10 km hatten wir uns eingerollt und fühlten uns so gut, dass auf einmal die 4-Stunden-Grenze möglich schien. Der Versuch war es wert und das Tempo wurde erhöht. An der Strecke waren viele Zuschauer und Musikbands, welche die Läufer lautstark anfeuerten. Trotz unseres Steigerungslaufes haben wir die 4 Stunden leider um ganze 5 Sekunden verpasst. Da wir aber vorher wegen fehlender schneller Trainingseinheiten nicht daran gedacht haben, dass wir solch eine Zeit laufen können, hielt sich die Trauer darüber in Grenzen. Insgesamt gab es 12867 Finisher. Erwähnenswert finde ich vor allem die Siegerzeit in der Altersklasse M80: hervorragende 5:04 Stunden! Text: Silvo Jesche Fotos: Dagmar und Silvo Jesche im·puls Nummer 2 - 2014 5

[close]

p. 6

sc im·puls – Sprechstunde Sprechstunde mit Dr. Uwe Kahl Liebe Lauffreunde, bereits in den letzten beiden Themenbereichen wurde die Bedeutung des Laufschuhs hervorgehoben. Kein Wunder, denn 50 % der Überlastungsschäden beim Laufen betreffen die untere Extremität. Auch unter diesem Aspekt wurde jüngst eine Studie veröffentlich, in der der Einfluss der Sohlenhärte des Laufschuhs auf die Verletzungshäufigkeit untersucht wurde. Über einen Zeitraum von fünf Monaten beobachtete man 247 Freizeitläufer mit Laufschuhen identischer Bauart und Dämpfungseigenschaften, aber unterschiedlicher Sohlenhärte. Alle laufassoziierten Beschwerden, die länger als einen Tag anhielten, wurden in der Analyse berücksichtigt, wobei sich keine Abhängigkeit der Sohlenhärte im Bezug auf die Beschwerdehäufigkeit zeigte. Ein anderer interessanter Aspekt der Studie zeigt, dass Läufer, die zusätzlich noch andere Sportarten ausübten, eine geringe Rate an Überlastungsbeschwerden aufweisen. Neueinsteiger und Läufer mit höherem BMI (Body-Mass-Index) litten häufiger unter Beschwerden. Zudem wurde gezeigt, dass Barfußläufer eher auf dem Vorfuß, und damit biomechanisch günstiger laufen. Läufer mit dickeren Sohlen belasten eher den Mittelfuß. Eine Empfehlung, dass schwere Läufer Sohlen mit besonderer Dämpfung tragen sollten, konnte nicht ausgesprochen werden. Für den bevorstehenden Sommerurlaub hier noch einige Laufempfehlungen. Wer in den Süden reist, freut sich natürlich über Sonne und Meer, aber beim Laufen im Süden gibt es einiges zu beachten. Die Temperatur Oft sind die Temperaturen tagsüber um die 30°C oder wärmer. Deshalb sollte man möglichst in den frühen Morgenstunden laufen und für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen. Am Morgen ist die Luft noch frisch und die Temperaturen sind angenehm. Trinkmenge Die empfohlene tägliche Flüssigkeitsmenge sollte unter normalen Bedingungen mehr als zwei Liter betragen. Da man bei hohen Temperaturen unter körperlicher Belastung einen 6 drei- bis vierfach höheren Flüssigkeitsbedarf hat, muss man seine Trinkgewohnheiten darauf einstellen. Um einem zusätzlichen Mineralsalzverlust vorzubeugen, sind Mineralwasser oder Fruchtschorlen geeignet. Schon ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent führt zu einer deutlichen Verringerung unseres Leistungsvermögens. Da das Durstgefühl erst bei deutlich größeren Flüssigkeitsverlusten auftritt, sollte man kontrolliert trinken. Je nach Belastungsdauer ist dem Körper eine Flüssigkeitsmenge von 500 bis 1000 ml/h zuzuführen. Die Einzeltrinkmenge sollte dabei nicht über 200 ml liegen. Folgende Trinkempfehlungen können gegeben werden: zwei Stunden vor der Ausdauerbelastung: 300 – 500 ml, kurz vor Beginn der Belastung: 150 – 300 ml, während der Belastung: alle 10 bis 15 Minuten mindestens 200 ml, nach der Belastung: 300 – 500 ml. Ein Gramm Kochsalz pro Liter und eine leicht gekühlte Getränketemperatur fördern die Flüssigkeitsaufnahme im Darm. anstrengender und die Gefahr von Überlastungsschäden ist größer. Im Vergleich zu Asphalt verbraucht man doppelt soviel Energie. Deshalb sollte man am Anfang mit seinem Laufschuh im Sand laufen. Um dem Körper die Möglichkeit der Anpassung zu geben, sollte die Zeitspanne anfangs nicht mehr als 15 Minuten betragen. Hat man sich an diese Form der Belastung gewöhnt, kann man auch barfuß laufen und die Umfänge steigern. Aber Achtung! Da das Ufer geneigt ist und die Gelenke unterschiedlich belastet werden, sollte man nicht nur in eine Richtung laufen, sondern häufiger die Richtung wechseln. Der Pool Strandläufe –lieber kürzer und dafür öfter Wer nutzt nicht gern die Möglichkeit am Strand im Sand zu laufen. Dies ist eine sehr intensive Trainingsmethode, doch wer das Laufen im Sand nicht gewohnt ist, sollte folgendes beachten: Laufen Sie besonders konzentriert, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren! Der Sand stellt hohe Anforderungen an Koordination und Stabilität der unteren Extremitäten. Zudem ist das Laufen im Sand deutlich Erfrischende Wirkung kann auch eine Konditionseinheit im Pool haben. Neben dem Schwimmen steigert ein intensives Aquajogging die Leistungsfähigkeit des Herz-KreislaufSystems. Der Flüssigkeitsverlust des Körpers ist zudem geringer und die Belastung ist deutlich gelenkschonender. Ich wünsche Ihnen einen erholsamen und verletzungsfreien Sommer und verbleibe mit sportlichen Grüßen Ihr Dr. Uwe Kahl im·puls Nummer 2 - 2014

[close]

p. 7

sc im·puls – Porträt Sport und die erste Geige Bruno Wenzel kann richtig schnell laufen und richtig gut sein Instrument spielen Bruno Wenzel ist richtig gut unterwegs: Zu Fuß oder auf dem Rad. Denn Sport spielt in seiner Freizeit ebenso die erste Geige wie er im Erfurter Orchester. Der schnelle Mann ist immer wieder auf der Jagd nach neuen Bestzeiten. Die geben ihm während der Wettkämpfe den richtigen Kick. Immer noch eine Sekunde schneller oder gar, auf den langen Kanten, eine Minute. Das war schon so, als er sich über seinen ersten Marathon jagte. 2002, er ist gerade mal Dreißig. Bei 3:30 Stunden blieb die Zeit stehen. Soll er den noch einmal laufen? O ja. Am besten unter drei Stunden. Dieses Ziel verfehlt Bruno Wenzel in Leipzig, der Geburtsstadt seines Vaters, nur knapp. Vier Minuten ist er drüber. Dann läuft er in Frankreich. Noch eine einzige Minute fehlt. Also rast er 2004 noch einmal über Münchens Straßen. Bei 2:57 Stunden bleiben die Uhren stehen. Ob er das in seinem Geburtsland, ob er das in Paris 2005 wiederholen kann und vielleicht noch eine Minute schneller? Bruno Wenzel bricht bei Kilometer 34 ab. „Es wären über drei Stunden geworden“, sagt er. Seither ist er keinen Marathon mehr gelaufen. im·puls Nummer 2 - 2014 „Ich liebe alles zwischen zehn Kilometern und dem Halbmarathon“, sagt er. Auch da rast er zu neuen persönlichen Bestzeiten. Zum Beispiel auf dem Rennsteig. Bei 1:21:01 Stunden blieb die Uhr im Ziel stehen und er durfte aufs Treppchen. Zweiter Platz. „Nächstes Jahr soll es unter die 1:20 gehen“, sagt er. Trainiert wird genauso oft wie probiert. „Wenn man Sport wirklich mag, findet man auch die Zeit“, sagt Bruno Wenzel. Das sagt einer, der auch abends viel unterwegs ist. Weil das Erfurter Orchester natürlich in nahezu allen Vorstellungen gebraucht wird. Auch demnächst wieder, wenn der „Jedermann“ von Hofmannsthal als Rockoper uraufgeführt wird. Irgendwie gehören Musik und Sport für Bruno Wenzel zusammen. Gebraucht werden neben Talent Training und Technik. Ob das Spiel der schnellen Tonleiter auf der Geige oder aber die Tempoläufe. Ob die Doppelgriffe oder das Ausdauertraining. Ob der Wettkampf oder die Aufführung. Die erste Geige zu spielen, ist halt nicht nur eine Geschichte im Orchestergraben. Zumindest nicht für Bruno Wenzel. Esther Goldberg 7 Foto: Fototeam Müller

[close]

p. 8

sc im·puls – Bericht Dem Regen Der Werra-Rad-Weg mit positiven Nach 13 Jahren Rennsteig-Radtour wollte eine kleine Gruppe von 15 Radfreunden mal etwas Neues ausprobieren. Eine Testfahrt auf dem Rad, das klang gut. Man hatte sich auf den Werra-Radweg von Masserberg bis nach Hannoversch Münden geeinigt. Also rund 300 Kilometer in zwei Tagen. Da der Straßen- bzw. Wegebelag laut einschlägiger Literatur zum größten Teil Wald- und Wirtschaftswege verspricht, war die Wahl des Radtyps schnell geklärt. Dicke Reifen sind angebracht! Einen Strecken- und Marschplan mit den entsprechenden Versorgungspunkten und Eckzeiten war schnell aufgestellt. Sollte die Tour doch an den Markierungen des WerraRadweges entlang führen. Auch eine bezahlbare Unterkunft auf der Streckenhälfte wurde in Obersuhl gefunden. Also alles vorbereitet, die Tour konnte starten. Als wir uns am 17.Mai um 08:00 Uhr zum Start auf dem Rennsteigparklatz in Masserberg trafen, waren es gefühlte 4°C und der Wettergott hatte für das Wochenende auch ergiebige Regenschauer vorhergesagt. Optimale Bedingungen sehen anders aus. Nach den ersten hundert Metern und einem Gruppenfoto an der Werraquelle ging es in flotter Fahrt talabwärts in Richtung Eisfeld. Die Sonne schaute vorbei, erste Jacken und Ärmlinge wurden ausgezogen ,und schon waren wir frohgelaunt an der ersten Verpflegungsstelle in Reurieht, wo uns Bärbel und Dieter Sauerbrei erwarteten. Mit einem 24er Schnitt ging es weiter entlang der Werra. Nach Themar und Meiningen erreichten wir nach ca. 78km unseren zweiten Stopp in Walldorf. Mittag! Bärbel Kleinsteuber und Siggi Herrmann überraschten uns mit einer selbst gekochten Radfahrersuppe. Eine Gemüsesuppe quer über ein riesiges Gartenbeet sozusagen. Gestärkt und froh gelaunt ging es weiter. Über die Stationen Wasungen, Breitungen, Tiefurt und Vacha erreichten wir nach 155 km unser Tagesziel Obersuhl. Das Hotel Sonnenhof, in dem wir im·puls Nummer 2 - 2014 8

[close]

p. 9

sc im·puls – Bericht davon gefahren Eindrücken und einigen Reserven übernachteten, können wir nur empfehlen. Klasse Zimmer, super Essen! Nach einem ausgiebigen Frühstück und mit Sonnenschein im Rücken starteten wir am zweiten Tag in Richtung Gerstungen und folgten weiter der Markierung des Werraradweges nach Hannoversch Münden. Allerdings zwang uns der Pannenteufel gleich hinter Gerstungen zu einer 30 minütigen Bastelpause. Nach dem ersten Teilabschnitt, der landschaftlich zu den Schönsten der Tour zählte, machten wir an der Werrabrücke in Mihla Rast. Über Falken, Treffurt und Wanfried erreichten wir Eschwege, wo bei km 228 erneut eine kleine Rast geplant war. Unsere Helfer/innen hatten am wunderschön gelegenen Werratalsee das Büffet aufgebaut. Wie so oft in den zwei Tagen wechselten wir nach Bad Soden-Allendorf vom Hessischen in das Thüringische, um dann bei Lindewerra, bekannt für die Produktion von Wanderstöcken, wieder in das Hessische zu fahren. Nach Witzenhausen, es waren nur noch 40 km bis zum Ziel nach Hannoversch Münden, wurde noch einmal der Turbo gezündet. Und es war gut so. Denn nach der Ankunft am Wesserstein und dem obligatorischen Gruppenfoto war nochmals Eile angesagt. Schwarze Wolken waren in Sicht. Ein großes Dankeschön galt es am Ende der Tour Bärbel Kleinsteuber, Siggi Herrmann und Bärbel und Dieter Sauerbrei. Dank ihrer Hilfsbereitschaft konnten wir diesen Radspaß erleben. Zehn Minuten nach Abfahrt in Hannoversch Münden kam das, was man uns vorhergesagt hatte. Der Regen! Das Fazit der Tour: Kein Regen, keiner musste durch eine Panne aufgeben, kein Sturz, zumeist gut befahrbare Wege, gute Stimmung und viele landschaftlich schöne Eindrücke. Allerdings war die Streckenkennzeichnung, die mehrfach fehlte beziehungsweise verspätet angezeigt wurde, eine Schwachstelle. Olaf Kleinsteuber im·puls Nummer 2 - 2014 9

[close]

p. 10

sc im·puls – Bericht 10. Bleilochlauf mit 1. Bleilochmarathon Bergmarathon am Thüringer Meer In Vorbereitung auf den Rennsteig-Supermarathon wollten Cordula, Dagmar und ich einen Marathon laufen. Zum Glück gab uns Cordula den entscheidenden Tipp, dass es an der Bleilochtalsperre einen kleinen familiären Lauf über 12 und 24 km gibt, bei dem zum 10jährigen Jubiläum einmalig die gesamte Talsperre umrundet werden kann (46 km). Dass die Wege um den Bleilochtalsperre nicht gerade flach sind ahnten wir, aber auf den 46 km über größtenteils Wald- und Feldwege kamen unerwartete stolze 1150 Höhenmeter hoch und auch wieder runter zusammen. Der Start für alle Strecken erfolgte im Seesportzentrum in Kloster. Petrus hatte fast die gesamte Palette im Angebot: anfangs war es neblig und kühl, dann regnete es zeitweise und fast zum Schluss schien auch die Sonne. Auf der Marathonstrecke liefen wir zuerst von Kloster nach Saalburg, dann auf die westliche Seite der Talsperre und dort eine ganze Zeit entlang des Ufers. Vor der Staumauer Burgkhammer erwartete uns ein wunderschöner kleiner schmaler Trail am Steilufer und erforderte höchste Aufmerksamkeit. Auf der anderen Seeseite sahen wir die schnelleren Läufer, gut dass wir nicht wussten, dass wir bis dort noch 1,5 Stunden benötigen würden. In Dörflas liefen wir an der Nikolaus-Kapelle vorbei, die kleinste Kirche Mitteldeutschlands. Ein Verpflegungspunkt war idyllisch direkt im Schloss Burgk aufgebaut, dann folgte ein Teilstück über blühende Streuobstwiesen. Dass wir im Feld der erfahrenen Ultraläufer in 5:53 Std im hinteren Teil ins Ziel liefen, hat uns bei dieser schönen Laufstrecke nicht weiter gestört. Sieger beim Marathon wurde Christian Seiler in tollen 3:11 Std, bei den Frauen siegte Bianca Josten in überragenden 3:47 Std (8. der Gesamtwertung!). Für uns war es der perfekte Trainingslauf. Die Start- und Nachmeldegebühren waren in Ordnung, die Organisation top und die Landschaft hervorragend. Nur die teils vegane Verpflegung unterwegs und im Ziel (vegane Wiener und Riegel) war nicht ganz unser Geschmack… Unabhängig davon sind wir gespannt, ob der Veranstalter die hohe Teilnehmerzahl am Marathon (113 Läufer) zum Anlass nimmt, diese Strecke nächstes Jahr doch wieder anzubieten. Text: Dagmar und Silvo Jesche Fotos: Cordula Ratzlow Entdecken Sie einmalige Events der Extraklasse! Starker Körper, starkes Leben ganzjährig, nach Terminvereinbarung Inhalt Erleben. Kieser Training Fitness Preis Ihr trainierter Körper ist die wichtigste Voraussetzung für ein aktives und beschwerdefreies Leben in jedem Alter. Egal, ob Sie für den Arbeitsalltag Ihren Rücken stärken, die Muskeln für Ihren Lieblingssport aufbauen oder ganz einfach besser aussehen wollen. In unserem acht Wochen Kieser Training Startpaket vermitteln wir Ihnen alles, was Sie über effizientes Körpertraining wissen müssen. Sie erhalten vier begleitete Einführungstrainings und eine ärztliche Trainingsberatung. Dazu erstellen wir das Kraftprofil Ihrer tiefen Rückenmuskulatur. Starten Sie jetzt und bleiben Sie stark! 149,00 € pro Person 139,00 € pro Person (TA / OTZ / TLZ Abovorteilspreis) Jetzt informieren und buchen: Weitere Angebote finden Sie unter www.thueringen-akademie.de ) 03 61 – 22 75 22 7 I www.thueringen-akademie.de I TA/OTZ/TLZ-Pressehäuser / Service-Center I Service-Partner 10 im·puls Nummer 2 - 2014

[close]

p. 11

Spannendes Wochenende mit Spitzenzeiten und stimmigen Wettbewerben sc im·puls – Bericht Teil neu hergerichteten Ferienwohnungen und Ferienhäusern hatten einige von uns ihr Quartier bezogen. Bei Köstlichkeiten vom Grill, Läuferbier und guter Laune wurden erste Eindrücke ausgetauscht. Als Überraschung stellte sich auch noch unser Vermieterehepaar in klassischer Tracht der Sorben vor. Somit ging ein erlebnisreiches, aktives langes Wochenende in herrlicher Natur, bei sehr schönem Wetter und mit vielen persönlichen Eindrücken und Erfolgen zu Ende. Text: Birgit Münch Fotos: Olaf Kleinsteuber Im·pulser nahmen am 12. Wettbewerb im Spreewald teil und ließen sich von dem Motto „Auf die Gurke-fertig-los“ mitreißen „Auf die Gurke-fertig-los“, hieß es bereits zum 12. Mal bei der wohl größten sportlichen Vielseitigkeitsveranstaltung Deutschlands. Rund um Lübben, Lübbenau, Straupitz und Burg, dem landschaftlich wunderschönen Spreewald, wurden am letzten Wochende im April 27 Wettkämpfe ausgetragen. Ob Halbmarathon im Biosphräenreservat oder klassisch, Marathon, Kinderläufe, NachtErlebnislauf, Walken, Wandern oder Paddeln, Skaterrennen oder Radtouren auf den unterschiedlichen Distanzen, für alle war etwas dabei. So zieht das Sportwochenende jedes Jahr um die 10.000 Aktive an, unter anderem dieses Mal auch eine kleine Abordnung unseres Vereins. Am Samtag starteten Ingo Thurm und Heike Franke beim Biosphärenreservatslauf, einem Halbmarathon über 22 km, durch herrliche Natur und über 14 Brücken. Start und Ziel war der Marktplatz in Lübbenau. Mit einer Siegerzeit von 1:21:05 wurde Ingo überragender Erster und hatte über vier Minuten Vorsprung auf den Zweiten. Heike Franke erreichte einen 3. Platz in ihrer Altersklasse. Tolle Stimmung herrschte hier, nicht zuletzt dank des launigen Moderators Gerhard Adolph, besser bekannt als ADI vom DDR Fernsehen und der Sendung: Mach’s mit, machs’s nach, mach’s besser. Begeistert begrüßte er unseren Thüringer Sieger im Ziel und sorgte mit seinen flotten Sprüchen, guter Laune und spritzigen Art für eine sehr angenehme Stimmung, nicht nur auf dem Marktplatz in Lübbenau. Auch ein Tag später in Burg war er den ganzen Tag im Einsatz und sorgte für Stimmung und Unterhaltung bei Halbmarathon, Marathon und Kinderläufen. Hier starteten Heiko und ich über die 21,1 km. Bei besten Laufbedingungen und einem Kurs ohne erkenntliche Höhenmeter konnte Heiko mit einer ausgezeichneten Zeit von 1:25:58 im·puls Nummer 2 - 2014 den 6. Platz der Gesamtwertung erlaufen, was Platz 3 in der Alterklasse bedeutete. Ich wollte auf dieser Distanz eine Hausmarke setzen, denn die hatte ich noch nicht. Mein Ziel, um die 1:45 zu laufen, gelang perfekt, Punktlandung! Überglücklich nahm ich meine Urkunde entgegen, denn darauf stand: 1. Platz in der Alterklasse und 11. Frau gesamt. Dann jubelten wir auch noch unserem jüngsten Starter Luis, dem Enkel vom Siggi und Michael Herrmann, beim 400 m Kinderlauf zu und spornten ihn kräftig an. Mächtig stolz war er auf seine Leistung und nahm die Belohnung, die Medaille in Form einer Spreewaldgurke, in Empfang. Diese erhielten übrigens alle Finisher der Wettkämpfe in den unterschiedlichsten Farben – je nach Wettkampf. Bereits am Samstag waren auch die Radler unterwegs. Michael Herrmann bestach mit einem klasse Durchschnitt von 33,5 km über die 200 km-Distanz. Etwas ruhiger absolvierten Peter Krone, Torsten Schulz, Heinz Krone und Olaf Kleinsteuber die 117 km. Selbst Luis zeigte wieder vollen Einsatz beim Kinderradrennen. Doch nicht nur den Sport gab es hier zu genießen. Auch der Besuch kultureller Einrichtungen und die obligatorische Fahrt mit den Spreewaldkahn standen auf dem Programm. Auf der Kahnfahrt erfuhren wir vom Steuermann viel Wissenswertes über die Region und probierten einheimische Erzeugnisse wie Spreewaldgurken oder Gurkenbier. Bei der Fahrt mit dem Kanu auf eigene Initiative konnte man sich auf den vielen gleich aussehenden Fließen aber auch leicht verpaddeln. Samstag trafen sich alle Aktiven und Familienmitglieder zu einem gemütlichen Beisammensein „Penkehof“, einem klassischen Bauernhof des Spreewaldes. In diesen zum 11

[close]

p. 12

sc im·puls – Bericht Elefanten in Liechtenstein gewonnen Thüringer Sieg beim 15. LGT Alpin Marathon Zum 15. LGT Alpin Marathon in Liechtenstein hatten sich 936 Aktive angemeldet. Zur Auswahl standen der Marathon, ein StaffelMarathon und der Halbmarathon+ über die Distanz von 25 km. Aus Thüringen waren die Teilnehmer wieder zahlreich vertreten. Neben den Aktiven, die an der wieder perfekt organisierten Reise des Laufladens Erfurt teilnahmen, waren auch Aktive individuell vor Ort angereist. Die Aktiven, die sich am 14. Juni 2014 dem Starter in Bendern stellten, waren in Bezug des Starts eines Bergmarathons keine Anfänger, dennoch ist dies einer der schwersten Läufe in den Schweizer Alpen und verlangt eine gewissenhafte Vorbereitung. Entsprechend vorbereitet starteten auch von unserem Verein Cordula Ratzlow und Jürgen Schulz auf der Marathondistanz. Martina und Frank Lehmann, Peter Grüning, Helmut Goetz und Eckehard Föhr begaben sich auf die Distanz von 25 km, dem sogenannte HM+. Bei idealem Laufwetter begaben sich die Teilnehmer um 09:00 Uhr auf ihre verschiedenen Laufstrecken. Dabei ging es zunächst entlang des Rheins bis nach Vaduz, der Hauptstadt Liechtenstein leicht bergan. Aber spätestens nach dem passieren des Schlosses, dem Sitz der Fürstenfamilie, wurde jedem Aktiven bewusst, dass dies ein schwerer Bergmarathon wird. Auf der Passhöhe in der Nähe von Silum bei 1539 Metern waren nach 22 km die ersten 1000 Höhenmeter geschafft. Vor den Läufern lag der Ort Stegen, bei dem für die Staffeln der Wechsel erfolgte bzw. für die 25 kM+ Läufer das Ziel sein sollte. Für Peter Grüning war dies nach 2:15:33 Std. erreicht und war mit diesem Ergebnis 2 in der AK 55. Er gehörte damit zu den Spitzenläufern auf dieser Distanz. Aber auch Respekt allen anderen Aktiven, die diese Strecke in Steg beendeten. Aber für die Marathonis hieß es hier nur kurz Kraft tanken und sich den nächsten 17 km zu stellen. Das Höhenprofil in der Ausschreibung zeigte ein längere Flachstrecke an, was jedoch in den Bergen unter flach zu verstehen ist, wurde danach schnell deutlich. Bis zur höchsten Stelle von 1771 Metern waren 5 km durch Wälder, über Kuhweiden und Geröllpassagen zu passieren. Danach ging es wieder abwärts in Richtung Ziel. Jedoch ging es nur ca. 50 Meter am Ziel vorbei um 12 die letzten Kilometer im Talkessel von Malbun zu laufen. Immer begleitet von der Musik und Ansagen des Sprechers, die weit in das Tal hineinschallten. Am Ende des Marathons gab es einen Sieger, der in Thüringen das Laufen erlernt hat. Stefan Hubert vom FSV Sömmerda, der zurzeit in der Schweiz wohnt, gewann in 3:07:57 Std. den Marathon. Von unserem Verein erreichten Cordula Ratzlow nach 6:17 Std. und Jürgen Schulz nach 6:46 Std. das Ziel. Dabei spielten die Zeiten nur eine untergeordnete Rolle, denn Ankommen in Malbun war die Devise. Alle Finisher erhielten neben ihrem T-Shirt einen kleinen Elefanten aus farbigem Kristall, von einem bekannten Hersteller, als Auszeichnung für ihre Mühen. Aber nicht nur wegen dem Lauf waren wir in Liechtenstein. Auch die Bergwelt dieses kleinen Landes ist eine Reise wert. Auf 25 km Länge und 12 km Breite erstreckt sich eine schöne Bergwelt, die bequem zu erwandern ist. Aber auch anspruchsvollere Touren sind möglich. Sehr zu empfehlen sind die Touren zu Pfälzer- oder zur Valüna-Hütte. Mit einer gewissen Kondition und Ausrüstung sind diese Touren zu bewältigen und können in den Hütten mit einer leckeren Brotzeit belohnt werden. Die diesjährige Reise mit dem Laufladen Erfurt war wieder ein Höhepunkt für die mitgereisten Sportler und Begleiter. Andree Jeziorski im·puls Nummer 2 - 2014

[close]

p. 13

sc im·puls – Bericht Spannung bis zum Schluss Toller Einsatz der Athletikgirls und Im·puls-Männer beim Rennsteigstaffellauf erreicht. Den Notstart konnten wir locker umgehen und unsere Schlussläuferin Simone benötigte noch nicht einmal ihre Stirnlampe. Unterwegs wurden wir von vier Radbegleitern auf den unterschiedlichen Etappen betreut. Als 12. Damenteam in einer Zeit von 17:01:26 h liefen wir überglücklich durch das Ziel und warfen traditionell den mitgeführten Stein in die Hörschel. Den langen Abend konnten dann alle ganz entspannt ausklingen lassen, ob bei Kaffee und Kuchen vom Bäcker, im Festzelt bei Musik vom Band, beim Public Viewing der deutschen Mannschaft oder in auswertenden Diskussionen der Läufer untereinander. Eine interessante Frage war dabei wieder ein Mal, wie lang denn welche Etappe nun wirklich war und welche Zwischenresultate sich daraus ergeben. Schade, dass es keine fleischfreie Läuferversorgung im Ziel gab und somit bei einigen hungrigen Aktiven lange Gesichter. Um 23 Uhr wurde dann zum „Zapfenstreich“ geblasen. 228 Mannschaften waren es diesmal, die am 21. Juni mit ihren jeweils zehn Aktiven von Blankenstein bis Hörschel die 168 km bezwangen. Organisiert und durchgeführt wurde dieses Thüringer Laufereignis zum ersten Mal unter alleiniger Verantwortung des Rennsteiglaufvereins. Ob als Läufer, Radbegleitung, Betreuer, Freunde, Familienangehörige oder ehrenamtliche Helfer, fast 4000 Menschen waren an diesem Tag auf und neben dem Rennsteig unterwegs. Auf den vorderen Plätzen gab es die zu erwarteten Favoritensiege. Bei den Männern siegte das Team „Günters Männer ohne Waffen“ in einer Zeit von 10:18:21 h. Siegreiche Mixstaffel wurde das „Haglöf Laufteam Erfurt“ in 11:31:53 h und bei den Damen siegten die „Oßwald Skickas“ in einer Zeit von 13:03:24 h. Von unserem Verein starteten diesmal eine Männer- und eine Frauenstaffel. Dabei war es schon vom Tag der Anmeldung an spannend. Keine zwei Minuten dauerte es bei der Online-Anmeldung am 5.1., bis alle 230 Startplätze vergeben waren. Auch der hohe organisatorische Aufwand im Vorfeld rund um die Logistik, Besetzung der einzelnen Positionen, Ausfälle mit Ersatzläufern zu kompensieren…, kosteten doch ganz schön Nerven. Noch eine Woche zuvor fehlte eine Läuferin für die Frauenstaffel. Doch dabei sein wollten wir schon. Die Männerstaffel setzte sich zum Ziel, schneller als 2013 zu sein. Das gelang ihr im·puls Nummer 2 - 2014 mit Bravour, und auf jeder Etappe wurden neue Bestzeiten erreicht. Auch die Wechsel klappten diesmal. In der Besetzung: Martin Sommer, Ingo Thurm, Tobias Schramm, Heiko Münch, David Münch, Bruno Wenzel, Moritz Sparbrod, Michael Herrmann, Peter Grüning und Sören Föt liefen sie nach 11:57:59 h ins Ziel und blieben damit unter 12 Stunden. Das bedeutete Platz 10 in diesem hochklassigen Läuferfeld. Denn der Rennsteigstaffellauf ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei der die Weltelite neben den vielen ambitionierten Freizeitsportlern und Volksläufern gemeinsam sportlich unterwegs ist. Somit war Staffelchef Ingo hochzufrieden mit seinem Team. Übrigens wurden unsere Männer die gesamte Strecke über von Fahrradbegleiter Andreas Jacobi betreut. Für uns„Athletikgirls“ hieß es wieder einmal: kein Notstart und vor Einbruch der Dunkelheit das Ziel zu erreichen. Auch dieses Jahr gelang beides! Die Spannung, ob auch alles andere klappt, näherte sich dem Höhepunkt. Waren doch auf Grund einiger Ausfälle hier einige „Neulinge“ am Start und diese besonders aufgeregt. Im eigens eingerichteten Gruppenchat per „Whats App“ wurden schon vor, während und nach dem Staffellauf pausenlos Information ausgetauscht. In der Besetzung: Jaqueline Finger, Odette Schirmbacher, Martina Sparbrod, Birgit Münch, Anne Bodenstein, Aenne Kalinke, Anke Pawlicki, Ute Hillhoff, Katrin Theeg und Simone Hitzner wurden fast Ziele Text: Birgit Münch Fotos: Jörg Sparbrod 13

[close]

p. 14

sc im·puls – Laufsplitter Scharfensteinlauf 2014 Rekordbeteiligung – 365 Aktive Dieser Traditionslauf ist einer der ältesten in Thüringen und existiert nunmehr schon seit 89 Jahren, wobei die Premiere 1925 stattfand unter der alten Burg hoch über Beuren. An exponierter Stelle, unmittelbar an der Burg Scharfenstein war heuer Start und Ziel. Der Scharfensteinlauf war wieder eingebettet in den Neunspringer-Eichsfeldcup. Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten die Aktiven aus vier Laufdistanzen mit 18; 9; 2,3 und 1km plus eine Nordic Walking Distanz (9km) auswählen. 120 Aktive fanden einen anspruchsvollen Rundkurs über 9km vor, wobei 205 Höhenmeter zu absolvieren waren. Auf der 18km Strecke, mit 75 Aktiven, waren diese Höhenmeter zweimal zu absolvieren. Auf der 9km-Distanz siegte Karsten Lind (Eschweger TSV) in 34:20min. vor Sebastian Rosenbaum (SV Mühlhausen) in 35:33min. und Bernd Keppler (Möllner SV) in 37:00min. Coburg) in 24:03min mit 5 Minuten Vorsprung auf Sina Eckstein (Scheibe-Alsbach, 29:03min) und Michelle Ehrenhold (SV Rennsteig Neuhaus) in 29:04min. Im Männerbereich siegte Christian Marquardt (LAC Rudolstadt) in 19:13min. Als Zweiter überquerte Sebastian Seyfarth (1.SV Gera) in 19:27min die Ziellinie, gefolgt von Chris Oemus (Team Lauf-Rad Dröbischau, 19:55min). Nachdem 2013 der Mensch den Wettbewerb mit der Bergbahn gewann war heuer wieder die Bergbahn schneller mit ihren 18min. auf den 1,4km. Kickelhahn-Berglauf 95 Teilnehmer auf den 5,3km Nach den Regenfällen der voran gegangenen Tage war die Strecke teilweise sehr aufgeweicht. Dazu war das Wetter nicht so prickelnd, dennoch nahmen 95 Aktive den anspruchsvollen Kurs, mit 371 Höhenmetern, unter ihre Füße. und Carola Rudorfer (Ilmenau) in 35:17min. Drei-Länder-Lauf Arenshausen Silbernes Jubiläum 2014 284 Aktive nahmen an dieser Laufveranstaltung teil. Sie konnten zwischen den Distanzen von 1,2; 2; 5 und 13km wählen. Der Lauf ist Teil des Niedersachsen-Cups und auch Bestandteil des Eichsfeld-Cups. Es werden drei Bundesländer (Hessen, Thüringen, Niedersachsen) belaufen. Im Frauenbereich über 5km siegte Anke von Gaza (Göttingen) in 20:43min. vor Antonia Fruntke (SV 1899 Mühlhausen, 21:10min) und Inga Vollmer (Worbis, 22:03min). Doppelstarter Michael Müller, er ist einer von vier, welcher alle 25 Läufe bestritten hat, (SV GA Sondershausen) siegte über die kurze Strecke in 15:44min. Zweiter wurde hier Chris Lemke (PEDO Schweißtechnik, 17:03min) vor Florens Lau (com-B-naZion-s, 17:26min). Über die 13km siegte bei den Herren im Spurt Auch der sc im·puls erfurt war mit Dirk Bomberg vertreten. Er erreichte in sehr guten 43:22min den 3.Platz seiner AK. Glückwunsch. Bei den Frauen setzte sich Magdalena-Maria Hofmann (SV Einheit Worbis) in 38:39min. souverän durch. Ihr folgten auf den Plätzen 2 und 3 Anke von Gaza (LG Göttingen, 44:16min.) und Antonia Fruntke (SV Mühlhausen, 47:03min). Auf dem langen Kanten siegte mit über vier Minuten Vorsprung Michael Müller (SV GA Sondershausen, 01:10:17h). Matthias Hupe (Team Eichsfeld/L AC, 01:14:21h) und Dennis Lämmerhirt (1. Eichsfelder SC, 01:17:14h) belegten die Plätze 2 und 3. Die Frauenkonkurrenz gewann Agata Krafczyk (Läufer Team Oker) in 01:27:34h. Platz zwei erreichte Yvonne Ittershagen (1. Eichsfelder SC) in 01:30:19h. Das Podest vervollständigte Nicole Jurisinac (Run for fun Duderstadt) in 01:39:19h als Dritte. Bergbahnlauf Lichtenhain 142 Aktive bei der 15. Auflage Ideales Laufwetter bei herrlichen Temperaturen waren perfekte Bedingungen für die 28 Läuferinnen und 114 Läufer, welche die 323 Höhenmeter auf der 4,1km Distanz, von der Obstfelderschmiede bis zur Bergstation Lichtenhain, in Angriff nahmen. Der Bergbahnlauf war unter anderem Wertungslauf für den Thüringen-Cup und dem SparkassenCup des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt. Bei den Frauen siegte Anke Härtel (TV 14 Bei den Männern überquerte Thomas Kühlmann (NSV Wernigerode) den Zielstrich am Kickelhahnturm als Erster in 22:50min. Mit etwas Abstand folgte auf Platz 2 Christoph Weigel (SV TU Ilmenau) in 25:18min, gefolgt von Chris Oemus (Team Lauf-Rad Dröbischau) in 25:40min. Im Frauenbereich setzte sich Anke Härtl (TV 1848 Coburg) durch. In einer Zeit von 31:20min siegte sie vor Silvia Bärwolf (Lauftreff Breitungen/SV TU Ilmenau, 35:06min.) auf der Zielgeraden ebenfalls Michael Müller in 47:16min. Oliver Degenhardt (LAG Wesertal, 47:22min) und Sebastian Rosenbaum (SV Mühlhausen, 48:39min) vervollständigten das Podest. Bei den Frauen setzte sich Melanie Pfitzner (Ballenhausen) in55:29min durch, gefolgt von Melanie Räder (TSV Heiligenstadt, 56:27min) und Henriette Thorhauer (SV GA Sondershausen) in 01:00:42h. Zusammengestellt von Ralf Höhn im·puls Nummer 2 - 2014

[close]

p. 15

sc im·puls – Schlemmerecke Leckeres zur Erdbeerzeit Erdbeer-Biskuit-Schichtdessert ( 6 Personen) Zutaten: 350 g frische Erdbeeren 3 EL Holunderblütensirup ½ Bund frische Zitronenmelisse oder Minze 150 g Löffelbiskuit Abrieb und Saft einer ½ Zitrone 200 g Schmand 150 g Naturjoghurt 1 Pck. Bourbonvanillezucker 6 EL. Dessertwein (Moscato d’Asti) oder Orangensaft 150 g Sahne Zubereitung: Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und in feine Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit dem Sirup beträufeln. Kräuter fein hacken und vorsichtig unter die Erdbeeren heben. Zugedeckt 20 Min. ziehen lassen. Löffelbiskuits in einer flachen Auflaufform verteilen. Den Dessertwein darüber geben. Zitronenabrieb, Saft, Schmand und Joghurt mit dem Schneebesen glattrühren. Vanillezucker zugeben und abschmecken. Sahne steif schlagen und unter die Creme ziehen. Die Creme auf die Löffelbiskuits streichen. Darauf die marinierten Erdbeeren geben. Das Schichtdessert zugedeckt mindestens 2 Stunden gut durchkühlen lassen. Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Bärbel Kleinsteuber Siebdruck | Offsetdruck | Digitaldruck | Druckveredelung | Folienprägung | Grafik-Design | Satz | Beschriftung Wenn alle Telefone gleichzeitig klingeln… …dann muss es schnell gehen Jeder muss mit anpacken „Eilauftrag-Staffellauf “ Herausgeber: sc im·puls erfurt e.v. Schützenstraße 4, 99096 Erfurt Tel.: 0361/7443655, Fax: 7443654 sc-impuls-erfurt@t-online.de www.sc-impuls.de Redaktion: Esther Goldberg, Ralf Höhn, Birgit Münch, Olaf Kleinsteuber, Andree Jeziorski Titelfoto: Olaf Kleinsteuber Layout: Frank Naumann, Arnstädter Straße 14, 99096 Erfurt, Tel.: 0361/6435751 FrankNaumann-Erfurt@t-online.de www.art-franknaumann.de Anzeigen und Druck: Handmann Werbung GmbH Vertrieb: Zeitungsgruppe Thüringen Erscheinungsweise: alle drei Monate Einzelbezugspreis: 1,40 „Telefonhörer-Stemmen“ Sprung“ „GedankenGute Ideen und zügige Umsetzung sind gefragt „Mailingbox-Reißen“ MedienSporttest Unser Kunde ist zufrieden – Alles hat gut geklappt… „Bauchmuskel-Training“ Wir sagen Danke an unsere Mitarbeiter! „Siegerehrung“ Wir für Sie in Erfurt HANDMANN WERBUNG GmbH · Druckerei & Werbeatelier Heinrich-Credner-Straße 2 · 99087 Erfurt · Telefon 03 61 | 7 40 29-0 · E-Mail: druckerei@handmann.de im·puls Nummer 2 - 2014 15

[close]

Comments

no comments yet