SG-4

 

Embed or link this publication

Description

Zeitung

Popular Pages


p. 1

06/2014 Das Semestermagazin der Europäischen Mittelschule Schwadorf innen.ansichten Semesterspiegel 10. 13. 13. 14. 18 21. 26. 03. 06. 08. 10. 11. 14. 17. 20. 24. 25. 26. 28. Februar 2014 März 2014 Semesterbeginn Workshop: Ökolog. Bewegungen, 2ab WPF Französisch: Native Speaker Engl. Theater—Virtual Heroes Krimiworkshop 3ab Burgtheater Lumpazivagabundus Elterninformationsabend Ski4School Semmering ECDL Prüfung KET Prüfung Diavortrag Atacama St. Pölten, 4ab Kompetenztraining, 2ab Projekttag, 1ab Känguru der Mathematik Behind the Screen, 4ab Exkursion Donauauen, 2ab Start der KEL-Gespräche Top Talente Check, 3ab SOMMER,SONNE,SONNENSCHEIN SCHÖNER KÖNNTE ES NICHT SEIN Mit einer gelungenen Sportwoche in Rovinj ließen unsere Absolventen ihre Mittelschulzeit harmonisch ausklingen. Acta est fabula. 07. 08. 12. 13. 15. 16. 23. 25. 27. 27. Mai 2014 02. 07. 10. 11. 12.-16. 23. 30. April 2014 Exkursion Kraftwerk Freudenau, 2ab Bezirksm. Schwimmen, Schwechat Jugendinfomesse-Bruck/Leitha, 3ab Vorösterl. Gottesdienst Ostern in Paris, WPF Französisch Potenzialanalyse-WIFI Mödling, 3ab Prämierung Zeichenwettbewerb 01.-06. 06. 10.-14. 12. 19. 20. 21. 23. 25. 27. Juni 2014 Englischolympiade, NMS Gerasdorf Elternsprechtag, Schulforum Beratungsgespr.– Potenzialanalyse Big Challenge Projekttag: Die Wüste, 1ab Preisverleihung Jugendmesse Landesfinale Schwimmen, Südstadt Frauenlauf, Prater ECDL Prüfung Lesecontest, 1ab Sportwoche Rovinj, 4ab Orientierungstag PTS Himberg, 3ab Projektwoche Weitenmoos, 1ab Technik on Tour, NMS Schwechat Schulschlussfest, Schloss Margarethen Exkursion Albertina, 2ab Exkursion Carnuntum, 3ab Theater der Jugend, 2ab Parlamentsbesuch, 4ab Gottesdienst, Zeugnis Das Team der EMS wünscht einen wunderbaren Sommer! GOLD FISCHE DURCH STARTEN TOP RAIDER ENERGIE REICH OUT DOOR FEST IM SCHLOSS Seite 34 Seite 3 Seite 5 Seite 6 Seite 7 Seite 25

[close]

p. 2

semester.beginn Närrisches Treiben An einem Dienstag Anfang März, der an und für sich ein ganz normaler Dienst -Tag war, feierte der Fasching für dieses Jahr sein Dienst-Ende. Bald sammelten sich an runden Ecken die Na(ä)rr(inn)en, um alleine mit Freunden in den Klassen Gesellschaftsspiele zu tanzen. Überraschenderweise startete alsdann die von langer Hand geplante Faschingsdienstags-Party in der Aula. Zahlreiche SchlafsäckInnen, märchenhafte Figuren, einheimische BesucherInnen aus fernen Ländern, komische Tiere, eine Abordnung des Pensionistenverbandes und so manch andere Gestalten shakten stehend zu leiser Musik mit lautem Krach. Dabei wurde die gesunde Jause in Form von Krapfen (Danke an den Elternverein), Chips und Zuckerzeug ordnungsgemäß verdaut. Auch ein gut trainierter Fitnesscoach wurde gesichtet. Zauberhafter Schitag am Zauberberg Was braucht man für einen gelungenen Schitag? Sportliche Kinder, gute Schilehrer, viel Freude und Spaß an der Bewegung, reichlich Schnee und schönes Wetter . Wir hatten alles und verbrachten einen lustigen Tag in bester Gemeinschaft. Für heuer ist die Schisaison gelaufen, aber im nächsten Jahr wird es sicher wieder heißen: Raus aus der Klasse, rauf auf die Pisten! Wintersportwoche 2ab Die zweiten Klassen kehrten bereits eine Woche vor den Semesterferien der Schule den Rücken um in der SPORTWELT AMADE ihrer Lieblingsbeschäftigung - dem Wintersport - nachzugehen. Am Ende der Woche konnten auch die 18 AnfägerInnen schon den Aufstieg mit dem SESSELLIFT und der GONDEL wagen. Auch bei den SNOWBOARDERN und den fortgeschrittenen SCHILÄUFER/INNEN kam der Spaß nicht zu kurz und so wurden etliche Pistenkilometer in rasendem Tempo bewältigt. Unseren beanspruchten Wadeln wurden bei zahlreichen anderen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten eine kleine Auszeit vom Wintersort gegönnt. Neben einem HÜTTEN- bzw. SPIELEABEND konnten sich unsere unermüdlichen Sportler noch beim BALLSPIELEN im hauseigenen Turnsaal sowie beim abendlichen EIS LAUFEN und beim Besuch der ErlebnisTHERME AMADE austoben. Der absolute Höhenpunkt der Woche war jedoch – da waren sich alle einig – der Besuch des HERRENSLALOMS auf der SCHLADMINGER PLANAI. Seite 2

[close]

p. 3

durch.starten Goldfische 36 Teilnehmer/innen starteten bei den Bezirksmeisterschaften im Hallenbad Schwechat. Bei den Bewerben konnte in der Altersklasse C männlich (4AB + 3AB) ein Sieg in 8 x 50m Kraul und der Rettungsstaffel erkämpft werden. Im Einzelbewerb über 25m Kraul holte Teodor Platon klar die Goldmedaille nach Schwadorf. Die Mädchen unserer Schule erzielten vier zweite Plätze, auch unser Nachwuchs kann einen zweiten Platz vorweisen. Mit Medaillen und Urkunden bestückt, kamen wir zur Schule zurück und rundeten mit einer Jause den Wettkampftag ab. Drei Staffeln qualifizierten sich aufgrund der hervorragenden Zeiten für das Landesfinale in der Südstadt. Im landesweiten Bewerb konnte heuer eine beachtenswerte Bilanz gezogen werden. 10 Jahre Fauenpower Beim Frauenlauf am Sonntag, den 25. Mai, gab es nur Gewinnerinnen. Alle kamen ins Ziel, viele verbesserten ihre Zeit vom Vorjahr und einige erreichten Top-Platzierungen. Ganz herausragende Leistungen erbrachten Karoline Cart und Corina Köpper mit einer Zeit um 25 Minuten. Dank der tollen Organisation durch das Frauenlaufteam und dem Engagement unserer Lehrerinnen war es wieder ein voller Erfolg. Bereits zum zehnten Mal nahm die EMS daran teil und ein randvoll besetzter Bus mit insgesamt 50 Teilnehmerinnen startete Sonntag Früh Richtung Prater. Über 30 000 Frauen und Mädchen nahmen am Lauf teil und zeigten, dass Bewegung und Sport nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch Spaß machen. Der traditionelle Praterbesuch durfte natürlich nicht fehlen, und so ließ man den Vormittag bei einer turbulenten Autodromfahrt ausklingen. PS: Von den mangofarbenen T-Shirts mit Gepardenprint sind die Mädchen heuer besonders begeistert. Seite 3

[close]

p. 4

durch.starten Europäischer Computerführerschein Am 6.3.2014 traten 23 SchülerInnen der 3. und 4.Klassen zur aktuellen ECDL Prüfung an und absolvierten die Prüfung über die Module 1,2,3,4 und 5 (insgesamt 30 erfolgreich bestandene Modulprüfungen). Auch bei der letzten ECDL Prüfung in diesem Semester am 27.05.2014 konnten 29 glückliche Schülerinnen und Schüler über eine bestandene Modulprüfung jubeln. Wir gratulieren zu so einem tollen Ergebnis und freuen uns, dass sich so viele SchülerInnen (auch nach dem Unterricht) für Informatik begeistern können In den vierten Klassen legten sechs SchülerInnen ihre letzten Prüfungen erfolgreich ab und erhalten nun eine Urkunde und ein Zertifikat. Hinter ihnen liegen drei Jahre voll harter Arbeit, in denen sie das Betriebssystem Windows kennenlernten, sich der Schriftgestaltung mit dem Programm Word, der Arbeit mit Tabellen in Excel und dem Umgang mit Datenbanken in Access widmeten. Abschließend gestalteten sie noch eine coole Präsentation in Powerpoint und lernten den richtigen Umgang mit dem Internet kennen. Wir gratulieren Daniel te Best, Michael Smejkal, Benjamin Leinwather, Beniamin Lucuta, Florian Niessl und Florian Haumer herzlich zum bestandenen Computer-Führerschein! Cambridge Certificate Unsere ECDL-Finisher Alle 7 Modulprüfungen geschafft! Auch in diesem Schuljahr stellten sich neunzehn Kids der Herausforderung und traten in Wien zum Key English Test (KET) an. "Key for Schools shows that a student can use simple, everyday written and spoken English." Die Aufregung war groß, doch alle bewiesen Nervenstärke und konnten zeigen, was sie in den letzten Monaten gelernt hatten. Von September bis Februar wurde fleißig trainiert. Die Ergebnisse im Mai übertrafen alle Erwartungen! Känguru der Mathematik Im Prüfungsstress …. jetzt: „Masters“ of English An der EMS fand im März der Känguru–Test der Mathematik statt. Dieser Wettbewerb ist international und lädt die Kinder zum vernetzten Denken durch sehr ausgesuchte Beispiele ein. In den Bereichen Benjamin und Kadett traten unsere begabten Schülerinnen und Schüler an. Besonders stolz können wir auf 9 Kinder sein: Larissa Goldsteiner hat sogar Platz 25 in NÖ eingenommen. Auch Marcus Holland, Daniel Kisling und Florian Haumer sind in der Kategorie Kadett erwähnenswert. Im Bereich Benjamin sind an unserer Schule Magdalena Laschober, Anna Leinwather, Teresa Kolber, Daniel Predl und Danijel Mirnic anzuführen. Wir haben wirklich tüchtige Mathematiker! Nachzulesen auf: http://www.kaenguru.at Seite 4

[close]

p. 5

inter.national Big Challenge The Big Challenge is an English language contest for students between the ages of 11 and 16. It is held every year in May in schools across France, Germany, Austria, Spain and Sweden. In 2013 over 610,000 students with 30,000 teachers from 6,000 schools participated in The Big Challenge. Created in France in 1999 by a group of English teachers, its main purpose is to motivate students learning languages with an educational yet fun experience. 41 pupils from our school participated in The Big Challenge and did great. All participants got a certificate, an English magazine and other prizes (e.g. English books, DVD's, diaries, posters ). English Olympics On May 7th four kids went with Mrs. Freiler to Gerasdorf, where they took part in the English Olympics. The pupils had to prove their knowledge in understanding, reading and listening at twelve different stations and various topics including maths, music, biology, geography and so on. The students tried their best and in the end they reached the fourth place – Congratulations. Besides Mrs Freiler was surprised to meet Miss Jasmin Vacha there, a former pupil of hers. Miss Vacha is going to be an English teacher and therefore she was a member of the organisation team. For our students it was another opportunity to improve their English and to show that they are good team workers. C3C C3c (Computer Competence Certificate) ist als Initiative von österreichischen Informatik-Lehrenden gegründet worden, die auf Basis ihrer jahrelangen Erfahrung ein praxisorientiertes, motivierendes, nachhaltiges und vor allem persönlich wertschätzendes Zertifizierungsprogramm entwickelt haben, das den Menschen in den Mittelpunkt der Auszeichnung von Computerkompetenzen stellt. Im Hinblick auf das Referenzmodell für den Informatikunterricht nimmt das C3c-Programm einerseits die darin formulierten Bildungsstandards in seinen Kompetenzrahmen auf, ist aber durch sein erweiterbares BausteinPrinzip für künftige Entwicklungen oder individuelle Anforderungen offen. Bereits das zweite Mal in diesem Schuljahr nahmen die Schüler des Wahlpflichtfaches „Informatik" am C3c teil und konnten somit ihr Können unter Beweis stellen. Seite 5

[close]

p. 6

pro.jekte Top Raider—Verkehrssicherheitsprogramm Allen Schülerinnen und Schülern wurden am 22. und 23. Mai die Gefahren des Straßenverkehrs als Radfahrer, Fahrzeuginsasse und Fußgänger vor Augen gehalten und daraus die richtigen Verhaltenskonsequenzen erarbeitet. Um die Lehrmethode „Lernen durch erleben" konsequent vor Ort umzusetzen, musste ein Teil der Oberen Umfahrungsstraße gesperrt werden. Die ÖAMTCFahrtechnikinstruktoren vermittelten - durch Erproben, spielerisches Training und Perspektivenwechsel - eindrucksvoll sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Dabei kamen auch ein Kleintransporter und ein Auto mit Doppelbremspedal zum Einsatz. Folgende Fragen wurden bearbeitet: Was ist der „tote Winkel"? Wie lange dauert es, bis ein Autofahrer Gefahren wahrnimmt, reagiert und bremst? Wie lange braucht es, bis ein Auto zum Stillstand kommt? Wozu gibt es im Auto Sicherheitsgurte? Wie komme ich sicher mit dem Fahrrad durch den Straßenverkehr? „Es ist um das Bremsen des Fahrrads, um den toten Winkel des LKWs und um die Bremsfähigkeit der Autos gegangen. Uns wurde klar, wie lange ein Fahrer braucht, um zu reagieren und dann auch tatsächlich stehen zu bleiben. Großen Spaß machte es uns, die einzelnen Fahrtechniken auszuprobieren." (Karoline und Ramiza) Technik on Tour In diesem Halbjahr beschäftigen sich die Kinder der 4AB mit Steuerungstechnik, im Besondern dem Steuern durch Druckluft. Zu Beginn des Projekts lernten sie die Grundlagen der Gasgesetze kennen und führten Internetrecherchen zu den wichtigsten Pneumatik-Steuerungselementen durch. Um dieses neue Wissen zu vertiefen bzw. zu erweitern, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Pläne für Druckluftleitungen am PC zu erstellen und diese danach im Modell auf ihre Funktion zu überprüfen. Die Software und die Steuerungselemente wurden von der Fa. Festo zur Verfügung gestellt. Im Juni konnten die Technikfreaks ihr Können bei einem schulübergreifenden Projekttag an der NMS Schwechat unter Beweis stellen. Sie führten die Schwechater Kids im Stationenbetrieb durch die Welt der Technik. Seite 6

[close]

p. 7

energie.reich EIS—ENERGIE IN SCHULKÖPFEN Ein ganzes Schuljahr lang beschäftigten sich die Kinder der zweiten Klassen in Kooperation mit dem Energiepark Bruck/Leitha & Römerland Carnuntum mit dem Thema „Energie“. Bei Exkursionen, Workshops, Fachvorträgen und Projekttagen widmeten sie sich dieser Thematik aus verschiedensten Blickwinkeln. Damals in Hainburg Im Fokus dieses Workshops stand die „historische Entwicklung im Bereich Energie“. Die Besetzung der Hainburger Au und die Verhinderung des geplanten Wasserkraftwerkes stellten sich im Rückblick gesehen als Wendepunkt der österreichischen Energiepolitik heraus. Die Ereignisse in den Jahren 1983 bis 1996 - von der Aubesetzung bis zur Gründung des Nationalparks - wurden mit Hilfe einer Zeitschnur dargestellt. Die Vor-und Nachteile der unterschiedlichen Energieträger wurden im Workshop genauso behandelt wie die Allgegenwärtigkeit der Energienutzung im Alltag. Anhand von verschiedenen spielerischen Aktivitäten im Stationenbetrieb (z.B. Zuordnen von Energiesparmöglichkeiten im Haushalt) konnten die Kinder herausfinden, wie wichtig der Beitrag jedes Einzelnen ist. Die aktive Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler zeigte, dass Grundwissen und Interesse zum Jahresthema Energie vorhanden sind und die Kids viele Anregungen zum effizienten Umgang mitnehmen konnten. Im Wasserkraftwerk Freudenau Beeindruckt waren nicht nur die SchülerInnen von der Mächtigkeit der Mauern, Hallen und Schleusen. Das Vibrieren der laufenden Kaplan - Rohrturbinen war nicht nur zu hören, sondern auch zu riechen und zu spüren. Sehr anschaulich erklärten uns Spezialisten viel Wissenswertes über Oberwasser, Unterwasser, Generatoren, Reparaturmöglichkeiten mit Laufkränen bei technischen Defekten, Fischaufstiegshilfen, Wehranlage und vieles mehr – ein weiterer Schritt in unserem Projekt zu erneuerbaren, sauberen Energieformen. Ob es ein angenehmes Gefühl ist, 32 Meter unter den Fluten der Donau zu stehen? Darüber lässt sich diskutieren, ein Erlebnis war es allemal. Seite 7

[close]

p. 8

energie.reich Wozu braucht ein Biber eine Rutsche? Was ist der Unterschied zwischen Bärlauch und Herbstzeitlose? Die Antworten dazu kennen jetzt unsere SchülerInnen der 2ab, die im Zuge des EIS – Projektes eine kurze Expedition in die Donauauen unternommen haben. Von Rangern begleitet, paddelte bzw. marschierte jeweils eine Gruppe los, um das Augebiet sowohl vom Wasser aus als auch an Land unter die Lupe zu nehmen. Dabei entdeckten sie allerhand: Biberbauten in den ausgeschwemmten Steilhängen, Totholz, welches lebendiger ist, als es auf den ersten Blick aussieht und kleine Löcher, die dem gewitzten Eisvogel als Bruthöhlen dienen. Dennoch wurde uns nicht nur ein Blick in die interessante Artenvielfalt des Ökosystems gewährt sondern auch aufgezeigt, wie wichtig es ist, Schutzzonen für Arten einzurichten, die ansonsten bei ihrer Brutpflege massiv durch Besucher gestört werden. Imposant waren ebenfalls die Markierungen im Auwald selbst, die vergangene Hochwasser bis zu zwei Meter über dem Waldboden anzeigen. Sehr praxisnah hielten uns die Begleiter vor Augen, welche Frühjahrsblüher bzw. Kräuter bekömmlich für uns Menschen sind (z.B.: die Gundelrebe, das Scharbockskraut) und von welchen man besser die Finger lassen sollte (z.B.: die Herbstzeitlose). Auch historisch Interessierte kamen auf ihre Kosten. So glaubten die Römer, schlafende Elche durch angesägte Bäume außer Gefecht setzen zu können oder sie "pflückten" sich ihre Misteldrosseln einfach so von den Bäumen herunter. Fazit: Ein Erlebnis, welches so schnell nicht vergessen wird. Energiereiche Theaterproben Im Juni stellten die Kinder Kostüme und Requisiten her und probten ihre Theateraufführung, bei der übrigens alle 47 Schülerinnen und Schüler beteiligt sind, für das Schulschlussfest. Im Rahmen des Projekts "Energie in Schulköpfen" ist das Stück sozusagen das Endprodukt, in dem die Zuseher wichtige Dinge über verschiedene Energieformen erfahren. Seite 8

[close]

p. 9

pro.jekte In regelmäßigen Abständen finden an der EMS fächerübergreifende Intensivtage (FITTage) statt. Dabei beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit einem aktuellen Thema des Lehrplans. Das selbstständige, interdisziplinäre und kooperative Lernen steht im Vordergrund. Bei der Planung wird darauf geachtet, möglichst viele Intelligenzdomänen und Lerntypen anzusprechen. Die folgenden Seiten zeigen einen Querschnitt aus verschiedenen Projekten. Die Wüste-1ab Die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Wüste. Egal, ob es um die Steinwüste, die Sahara im Speziellen, Oasen oder „trockene Mathematik" und „wüste Berechnungen" ging, die Kinder waren mit großem Eifer bei der Sache. Es wurden Kopfbedeckungen anprobiert, im Internet gearbeitet, Zeichnungen angefertigt und vieles mehr. FIT-Tag 2ab FIT werden in den Bereichen der Methodenund Reflexionskompetenz war das vorgegebene Ziel für die SchülerInnen der 2.Klassen. Der Tag forderte sehr viel an Selbstdisziplin und intensivem Nachdenken über das eigene Tun und Handeln. Ob in den Klassen oder im sonnigen Schulhof - die Kinder arbeiteten hoch konzentriert, und damit der Spaßfaktor nicht zu kurz kam, durften sie ihre Lieblingsmusik hören, vorösterliche Bastelarbeiten anfertigen und sich an einer guten Jause laben. Eine Reise zum Mittelpunkt der Erde Ein trockenes - in Schülersprache – eher langweiliges Thema „Mineralien und Gesteinsschichten" wurde am 5. Juni in den dritten Klassen behandelt. Durch einen Film wurde den Kindern bewusst, dass die Erdschichten durch die Jahrhunderte immer wieder von neuen Schichten überlagert werden. Wir durchwanderten diese Schichten bis zum flüssigen Magma-Kern unseres Planeten. Danach beschäftigten wir uns mit Mineralien und Edelsteinen. Seite 9

[close]

p. 10

pro.jekte Behind the Screen Das Leben meines Computers (gleichnamig zum Dokumentarfilm) lautete das Thema des FIT-Tages der 3. und 4. Klassen. Thematisiert wurden die globalen Auswirkungen, die von trivialen Handlungen – wie dem Kauf eines Computers – ausgehen. Dabei wurde auf die Stationen des Kreislaufs eingegangen, die ein Computer von Rohstoffabbau, über Fertigung und Gebrauch, bis zur Endablagerung durchläuft. Die Schüler erfuhren dazu viel Wissenswertes über Abfall und Kreisläufe von Elektroaltgeräten, wo EAG in unserer Welt landen bzw. das Reparieren von Elektroaltgeräten von Susanne Hippmann vom Klimabündnis. Die Eindrücke der Schüler dazu: „Ich habe nicht gewusst, dass ... ... es so schlimme Arbeitsbedingungen gibt. Mich hat es betroffen, dass es eigentlich so viel Schrott auf der Welt gibt und wir nichts dagegen tun." ... so viele erfolgreiche Konzerne ihren Schrott in andere Länder bringen und nicht umweltfreundlich entsorgen." ... das Verbrennen des Elektroschrotts so gesundheitsschädlich ist und viele der Kinder darum zwischen 20 und 25 Jahren sterben. ... auch schon Kinder so hart arbeiten müssen und dafür sehr wenig Lohn bekommen." ... die Kinder dort arbeiten, um in die Schule gehen zu können und durch die Arbeit mit dem Elektroschrott krank werden." ... Leute soviel wegschmeißen und es soviel Müll auf der Welt gibt." Was könnte ich persönlich gegen Elektroschrott tun: • Nicht immer alles neu kaufen, sondern reparieren • Ausborgen und nicht kaufen • Recyclen • Handy, Computer ... länger benutzen • Sich den Kauf gut zu überlegen, brauche ich das wirklich Im Fokus: Der Zweite Weltkrieg Zwei Schwerpunkte galt es herauszuarbeiten: 1. Der Beginn: die Phase der Blitzkriege 2. Jugend und Nationalsozialismus – Mechanismen zur Verführung der Jugend Nach einem Einstiegsfilm, Originalaufnahmen vom Kriegsbeginn, vervollständigten die SchülerInnen der 4. Klassen ihre bereits beim 1. FITTag (1. Weltkrieg) begonnenen Mappen. Aktualitätsbezug: Filme im Kino Seite 10

[close]

p. 11

los.lesen Bücherkarte und Plakate—Leseprojekt Im Rahmen unseres Leseprojekts konnten sich die Schüler/innen der 2AB Bücher auswählen, die sie nach einer kurzen Vorstellung am meisten interessierten. Das Sortiment an Kinder- und Jugendliteratur wurde aus einer Bibliothek nach bestimmten Kriterien ausgesucht, denn die Lehrer/innen wollten sicher gehen, dass auch für jeden etwas Passendes dabei war. „Ich habe mir eigentlich nicht viel unter diesem Thema vorstellen können, aber das Buch war so gut geschrieben, es hat mir richtig gefallen!“, so eine Schülerin der 2a. Auch die weitere Herangehensweise war neu für die Kinder, denn dieses Mal lautete der Auftrag, eine sogenannte „Bücherkarte“ zu verfassen, die den Leseprozess begleitete. Im Anschluss daran konnten die Leser und Leserinnen ihr sprachliches und rhetorisches Können unter Beweis stellen. Ansprechende Plakate lieferten ein weiteres Ergebnis aus diesem umfangreichen Projekt, welches anschließend nicht nur von den Lehrern, sondern auch von den Schülern bewertet wurde. „Wir wollten den Schülern zeigen, auf welche Kriterien sie bei Präsentationen achten müssen und auch deutlich machen, dass objektives Bewerten nach eben diesen möglich und auch wichtig ist“, lautet die Meinung der teilnehmenden PädagogInnen. Die folgenden Plakate sind nur ein Teil des Projektes, welches von den Kindern sehr positiv aufgenommen wurde. Recycling von Chips-Dosen – einmal anders Egal ob Thriller, Krimi, Liebesgeschichte oder Fantasyroman – gelesen wurden im April und Mai von den Kindern der 3A insgesamt 9572 Seiten. Die Leserinnen und Leser gestalteten zu ihren Büchern Leserollen, die mit interessanten Beiträgen in Form von Inhaltsangaben, Zitatsammlungen, Steckbriefen, Bildern, neuen Titeln mitsamt Deckblättern, Reflexionen und diversen Gegenständen gefüllt waren. Auch die „Außenfassaden" der Rollen wurden kreativ gestaltet. Fazit: Sehr ansprechende, gelungene Beiträge. Lesecontest SchülerInnen der 1b berichten: „Am 27. Mai 2014 fand der erste Lesecontest der Schwadorfer Mittelschule statt. Es gab 4 Stationen, die uns großen Spaß machten. Es gab eine Ballade zu erzählen, nach Anleitung ein Monster oder eine Szene zu zeichnen und eine ausgedachte Sprache vorzulesen, die dann mit Musik begleitet wurde. In der Küche versuchten wir einen leckeren Aufstrich zu machen, danach fing der Lesecontest an. Es gab eine Jury (Hr. Broidl, Fr. Stummer und Fr. Direktorin Stadler), die entscheiden musste, wer die Fabel am schönsten und deutlichsten vorgelesen hatte. Insgesamt sind 20 Kinder angetreten, davon konnten sieben Kinder Pokale gewinnen. Als Belohnung gab es Schokokuchen und Urkunden für jede/n Seite 11

[close]

p. 12

los.lesen Krimiworkshop Es war ein Krimiworkshop mit allen Sinnen! Unter Anleitung der Krimiautorin Ingrid Sonnleitner haben wir Täter- und Opferbeschreibungen erarbeitet, durften in einem Koffer voller „Mordwaffen“ wühlen und selbst unsere Nasen mussten die unglaublichsten Gerüche aus der mörderischen Aroma-Bar erschnüffeln. Rock you Goethe! Dass Goethe alles andere als fad ist, das war unser Ziel, welches wir den Schülerinnen und Schülern vermitteln wollten. Und? Nachdem sie sich aus der Bandbreite, die der Autor an Gedichten und Balladen bietet, einen ansprechenden Text ausgesucht hatten, ging es erst richtig ans Werk. Während der Plakaterstellung sparten die Schüler nicht mit ihrer Kreativität und zeigten ihre Schauspielkunst mit ihrer Darbietung des Fischers, der Glocke, des Gretchens am Spinnrad und natürlich des Zauberlehrlings, und brachten damit nicht nur ihre Mitschüler zum Lachen. Das Fazit des Projektes: Rock you, Goethe! Ägypten—Minibooks Viel Freude bereitete den SchülerInnen der 1.Klassen das Kreieren eines Minibuchs zum Thema "Ägypten". Jede/r arbeitete nach eigenen Interessen, in eigenem Tempo und individueller Kreativität. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und die Kinder sind zurecht stolz auf ihre Produkte. Seite 12

[close]

p. 13

unter.richten - auf.richten Shaken im Musikunterricht Die Schüler und Schülerinnen der 2a konnten dieses Mal ganz besondere Künste unter Beweis stellen: das „Cup Spielen". Hierbei werden mit Bechern zu verschiedensten Liedern Bewegungsmuster erstellt, die dann rhythmisch zum Song passen. Angespornt durch das Lied „Cup Song" des Filmes „Pitch Perfect" übten die Kinder nicht nur, diesen Rhythmus zu erlernen, sondern auch sich der Hintergrundmusik im Tempo anzupassen. Das bedeutet: hören. Nämlich auf sich, auf den Nachbarn, auf die Gruppe und auf den Lehrer, der das Metrum vorgibt. Nur durch das unglaubliche Engagement, welches die Schüler zeigten, konnten sich schon nach einer Unterrichtsstunde die ersten Erfolge sehen lassen. Keep on shaking! Das Video zum „Cup Song“ auf: www.emsschwadorf.at Ein Steckbrief aus dem Mittelalter Im Geschichteunterricht wurde im offenen Unterricht in frei gewählten Gruppen und Räumlichkeiten je ein Herrscher aus dem Mittelalter unter die Lupe genommen. Die Kinder erstellten individuelle Steckbriefe nach teilweise vorgegebenen Kriterien und präsentierten - manche sogar mit kreativen Showeinlagen - vor dem Klassenverband. Die MitschülerInnen gaben gekonnt und motiviert wertschätzendes Feedback und unterstützten kritisch bei der Beurtei- Zu Besuch bei den Ägyptern im Kunsthistorischen Museum „Und ich hab gedacht, Museum ist fad!“, lautete die Aussage einer Schülerin aus der 1.Klasse. Genau das Gegenteil durften die Kinder der 1AB im KHM bei einer Führung durch die ägyptische Sammlung erfahren. Mit Begeisterung waren sie dabei, beantworteten und stellten viele Fragen, fotografierten seltene Exponate und benahmen sich wie gewohnt vorbildlich. Seite 13

[close]

p. 14

unter.richten - auf.richten Bruchrechnen—einmal anders In einer der letzten Mathematikstunden hat die 2B Brettspiele selbst entworfen und angefertigt. Zwecks Übung sollte das Bruchrechnen einmal von einer neuen Seite betrachtet werden. Die Kinder erstellten in Gruppen Frage- und Antwortkarten zu verschiedenen Themengebieten der Bruchrechnung. Die dazugehörenden Spielbretter wurden recht künstlerisch angefertigt, manche Gruppen ergänzten sie auch durch Spielsteine und Würfel. Beim Ausprobieren der Spiele hatten die Kinder sichtlich viel Spaß, die Pausenglocke wurde einfach überhört. American Breakfast Mmmmm... Yummy pancakes! That is what the kids from the 1A and B classes thought after they tried a typical American breakfast! Their Native English Speaking Teaching Assistant, Susan Ellis-Saller, served the children American style pancakes with maple syrup, fried and scrambled eggs, bacon, hash browns, corn flakes, Cheerios, milk, and orange juice – and the children learned about different things like the breakfast foods and necessities when eating, like forks, knives, spoons, plates, bowls, pans, and glasses. From the way the food quickly disappeared, Mrs. Ellis-Saller was convinced that the children must have really enjoyed the experience and the food ! Gesundes Frühstück Am Anfang noch etwas Skepsis…. Um geistig fit zu sein, benötigt man Kraft und Energie. Deshalb wird in der EMS Schwadorf auf Sport und gesunde Ernährung viel Wert gelegt. Ein energiereiches Frühstück sollte dabei nicht fehlen. Was so alles dazugehört, verkosteten die SchülerInnen der 1a in der Lerneingangsphase. Und siehe da – es hat allen geschmeckt! Seite 14 ….und siehe da es hat allen geschmeckt

[close]

p. 15

unter.richten - auf.richten Ein Lapbook ist ein Buch, welches entsteht, während man sich recherchierend, lesend, schreibend und bastelnd mit einem Thema auseinandersetzt. Lapbooks aus der Neuzeit Im Geschichteunterricht durften die Kinder der 2AB unter folgenden Themen aus dem Bereich der Frühen Neuzeit wählen: Überblick über die Frühe Neuzeit Erfindungen Entdeckungen und ihre Folgen Maya - Inka - Azteken oder eine Kombination aus mehreren Themen Es war wirklich schön zu beobachten, mit wie viel Eifer die SchülerInnen an die Materie herangingen. Die in der Reflexion von ihnen genannten Herausforderungen waren größtenteils der Umgang mit der Zeit, die Internetrecherche und das Durchstöbern von Sachbüchern, für einige war auch die geforderte Kreativität eine neue Erfahrung. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Jedes Exemplar ist ein Unikat und somit einzigartig. Kaiserliche Lapbooks Auch die Schüler/innen der 3a gestalteten im Geschichteunterricht ihre ersten Lapbooks. Thema „Kaiser Franz Joseph" . Die Lapbooks eignen sich als hochmotivierende Präsentationsform für die individuellen Lernergebnisse. Die Schüler/innen waren mit Eifer bei der Sache und gestalteten tolle und kreative Lapbooks. Australische Lapbooks Am 11.April präsentierten die Kids der 4A im Team ihre kreativen Ideen zum Thema Australien. Sie erzählten in englischer Sprache über die Themen: It was amazing! (Daniel und Nina) (Julia Hofbauer und Ebru) (Ugur und Christian) Aborigines ( Alexander und Julia Krill) Australian cities (Florian und Christoph) Animals in Australia ( Marie-Therese, Vanessa, Dilek) Beautiful beaches and surfing ( Benjamin) Outback (Mark) Flying doctors ( Mark) Geography of Australia (Michael und Marcel) Ayers Rock (Christina, Elisabeth, Bianca) Australian' s past School without faces Seite 15

[close]

Comments

no comments yet