Lifechange.AT Eigenheim Frühjahr/Sommer 2014

 

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Description

Wohlbefinden und Behaglichkeit, mit einem Wort gutes Wohnen ist das Hauptthema des neuen Lifechange.AT Eigenheim-Magazins. Aber es geht nicht nur um Wohnen sondern auch um Gesundheit und Energie. Viel Spaß beim Lesen, Ihr Lifechange.AT-Team. :-)

Popular Pages


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LIFE eigenheim IMPULSE für Bauen und Leben CHANGE .at Das neue Maß für gutes Wohnen ... Wohlbefinden & Behaglichkeit

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Let your life change LIFECHANGE.AT – JETZT NEU “Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.” (Mahatma Gandhi) © rozbyshaka - shutterstock.com

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© Impuls-Zentrum IF-NE Liebe Leserin und lieber Leser! Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir innerhalb von Gebäuden, die aus energetischen Gründen immer dichter werden und kaum mehr (unkontrolliert) über Fugen und Ritze "atmen" können. Perfekt gedämmt und beste Werte bei der Energieeffizienz – aber wie geht es uns als Mensch dabei? Oder noch "breiter" gefragt: wie ist es in unserem ganz persönlichen Lebensumfeld um unsere eigene Wohnbehaglichkeit bestellt? Wie würden unsere Wohnlösungen aussehen, wenn wir unser persönliches Befinden in den Mittelpunkt stellen? Was würden wir genauso machen wie bisher – und was würden wir in Zukunft vielleicht ganz anders gestalten? Hier sind meine drei Empfehlungen für Ihr ganz persönliches Wohlbefinden zu Hause: • • • Rücken Sie die Frage der Wohngesundheit schon bei der Planung in das Zentrum – und vermeiden Sie beim Wohnen ein Zuviel an Feuchte, Lärm und Elektrosmog! Sorgen Sie für eine angemessene Wohnhygiene – und für einen guten Luftwechsel durch regelmäßiges Stoßlüften! Vergessen Sie bei der Ausgestaltung Ihres persönlichen Lebensraumes nicht auf Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse – wie wäre es zum Beispiel mit einem "Kino im Keller“ – oder einem platzsparenden 1,70 m hohen vertikalen “Kräuter-GartenModul“ im Wohn- und Essbereich? Eine genussvolle und behagliche Sommerzeit! Das wünscht Ihnen Ihr Manfred Faustmann

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3 Editorial News & Exceptionals BAUEN | WOHNEN Inhalt BAUEN | WOHNEN SANIEREN | MODERNISIEREN ENERGIE | WÄRME LEBEN | PERSPEKTIVEN MOBILITÄT | REISEN 6 8 Gesundes Bauen und Wohnen Was tun, damit die eigenen vier Wände nicht krank machen 28 Mit Sicherheit wohlfühlen Wie Alarmanlage und Zutrittssysteme das Leben behaglicher machen 29 Let your LIFE CHANGE Die neue lifechange.at ist Online! 46 Vom Bauern- zum Küchengarten Groß muss er nicht sein, dafür voll mit gesundem Gemüse 49 Genuss pur im Garten Gartenmöbel – mehr als reines Zweckobjekt SANIEREN | MODERNISIEREN 56 Sanieren nach … und schützen vor der Flut Von fachgerechter Trocknung über die Estrichsanie rung bis zu Vorbeugemaßnahmen 46 Garten Obst und Gemüse – frisch wie nie © StockLite, Studio 37 - shutterstock.com 8 Coverstory Gesundes Bauen und Wohnen

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© shutterstock.com 90 Solar Wärme und Strom mit der Kraft der Sonne ENERGIE | WÄRME 66 Ich habe Feuer gemacht Heizung im Wandel der Jahrhunderte 76 Auf Nummer sicher gehen Mit einem Kaminofen müssen Sie nie im Kalten sitzen 82 Warum in die Ferne schweifen Kaum ein anderes Energiesystem polarisiert so wie die Fernwärme 88 Grenzenloses Badevergnügen Vielseitiger Badespaß setzt flexible Technologie voraus 90 Wärme und Strom Wie kann man die schier unerschöpfliche Kraft der Sonne besonders effizient nutzen? 94 Darf’s ein bisserl mehr sein? Sind oft genannte Energieeinsparungen von bis zu 40 % mit moderner Brennwerttechnik tatsächlich möglich? 98 Sale – alles muss raus! Ein Trend, der jetzt auch in die Heizungsbranche übergreift? LEBEN | PERSPEKTIVEN 102 Malus domestica Werfen Sie einen Blick auf den ADAMAH BioHof 106 Auge in Auge mit dem Wolf Der Stammvater aller Hunde aus nächster Nähe im Tierpark Ernstbrunn 110 Whiskey Was lange währt, wird endlich gut MOBILITÄT | REISEN 112 Renault Twizy So günstig kann Flügeltürer fahren sein 116 Ibmer Moor Auf den Spuren von Orchideen und Moorziegen 122 Impressum

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News & Exceptionals Vitra Showroom in Wien Vitra, der Schweizer Möbelhersteller, der sich der Entwicklung gesunder, intelligenter, inspirierender und langlebiger Lösungen für das Büro, das Zuhause und für öffentliche Räume verschrieben hat, setzt seit 30 Jahren auch in Österreich neue Maßstäbe im Office- und Wohndesign. Nun wird der erste innerstädtische Showroom in Wien, Schottenring 12, eröffnet. Auf 750 m² kann man an sechs Tagen in der Woche in die Welt von „Projekt Vitra“ eintauchen. Um Vielfalt zu inszenieren und auf saisonale Kundenwünsche einzugehen, wird der Showroom mehrmals pro Jahr umgestaltet. www.vitra.com ©Vitra, Schaden Individuelle Gartenküche Weil Grillen nicht jedermanns Sache ist, hat die älteste Tischlerei der Steiermark eine neue Gartenküche entwickelt. Die Küche ist einfach auf Rädern in den Garten zu rollen. Je nach Wunsch kann man auf herkömmlichen oder Glaskeramik-Kochplatten, auf Gaskochstellen oder im WOK kochen. Auch Geschirr und Töpfe haben bequem in der mobilen Gartenküche von Schaden Lebensräume Platz. Bei Regen bleibt die Küche einfach im Garten: Kein Problem, denn das Holz wird für den Verbleib im Freien speziell behandelt. Das Design der mobilen Gartenküche kann je nach Wunsch angepasst werden. Unterschiedliche Holzarten, farbige Lackierung, größere oder kleinere Varianten sind wegen der jeweils individuellen Anfertigung kein Problem. www.schaden.co.at www.gartenkueche.at

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vertical – magic – garden Nach intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist es gelungen, vertikale Flächen mit Pflanzen zu gestalten und somit den Natur- und Landschaftsraum um eine neue Dimension zu erweitern. Ein sehr leichtes Kompositmaterial in Verbindung mit High-Tec Fasern ermöglicht es, Wandflächen jeder Größenordnung (indoor & outdoor) in Modulform zu begrünen. Die Firma Formingruen wurde hierfür auch schon mit dem renommierten Publikumspreis Public Forward Award ausgezeichnet. Der Zauber „grün“ umgesetzt in bepflanzte Tapestrien. Ornamente, unterschiedliche Volumen und Charaktere von Pflanzen, formen und gestalten Architektur. www.formingruen.com © Formingruen

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© Aleshyn Andrei - shutterstock.com BAUEN | WOHNEN 8 | eigenheim www.lifechange.at

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Gesundes Bauen und Wohnen Oder wenn die eigenen vier Wände krank machen TEXT: Mag. Thomas Schlatte Immer dichter werdende Gebäudehüllen und rein auf Energieeinsparung bedachte Bauweisen haben aus meiner Sicht einem wesentlichen Faktor einen zu geringen Stellenwert eingeräumt oder gar auf ihn vergessen: Den Menschen. Langsam haben wir verstanden, dass im Mittelpunkt von Bauweisen und Nutzung von Gebäuden und Wohnungen der einzelne Mensch steht und stehen soll. www.lifechange.at eigenheim | 9

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BAUEN | WOHNEN Wertewandel Neue Werte sind gefragt und manifestieren sich zusehends unter dem Begriff des „Gesunden Bauen und Wohnens“. Das Wetteifern um die energieeffizienteste Errichtung eines Hauses oder Nachrüsten einer Wohnung hat damit wohl den Höhepunkt überschritten. Energieeffizienz und gesundes Bauen und Wohnen müssen sich künftig ergänzen und in Einklang gebracht werden. Der Schwerpunkt muss jedoch dem Menschen, seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden gewidmet sein. In Wohnungen und Häusern muss man sich wohlfühlen, sie sollen Rückzugs- und Erholungsoasen darstellen und dürfen nicht krank machen. Und dabei muss es egal sein, ob es sich um eine weitläufige Villa mit Designermöbel oder um eine 45 m² Gemeindewohnung mit Selbstbaumöbel aus Schweden handelt. Denn gesundes Wohnen muss für jeden ein leistbares Recht darstellen. Nachhaltigkeit nachhaltig am Ende oder das geteilte Schicksal? Das gesunde Bauen und Wohnen erfreut sich also steigender Aufmerk- samkeit und Beliebtheit. Und das zu Recht. Denn wir verbringen den Großteil unserer Zeit in Innenräumen und davon wieder den Großteil in den eigenen vier Wänden. Das hat auch der Markt erkannt und plötzlich ist gesundes Bauen und Wohnen in “Gesundes Wohnen muss für jeden ein leistbares Recht darstellen.” aller Munde. Das Wettrennen ist eröffnet und um den Zug nicht zu verpassen wird von allen Seiten um das Thema gebuhlt und es wird je nach Bedarf gedehnt, gezerrt oder verbogen. Doch halt: Kennen wir das nicht von der „Nachhaltigkeit“? Wie sehr hat uns doch der Begriff der „Nachhaltigkeit“ die letzten Jahre begleitet. Die Verwendung des Wortes Nachhaltigkeit wurde jedoch so stark strapaziert und teilweise zweckentfremdet, dass eigentlich keiner mehr weiß, was sich tatsächlich dahinter 10 | eigenheim www.lifechange.at

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© Marburger Tapetenfabrik, wavebreakmedia - shutterstock.com www.lifechange.at eigenheim | 11

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BAUEN | WOHNEN verbirgt. Spätestens wenn sich Marketingstrategen großer Konzerne oder Politiker solcher prägenden Schlagworte widmen, muss sich der Begriff schon so manches Mal dessen Handeln anpassen anstatt umgekehrt. Die ursprüngliche Bedeutung und Konsequenz daraus gerät in den Hintergrund. Man schmückt sich damit, weil es verantwortungsbewusst klingt, in keinem Strategiepapier fehlen darf, in so manche Ausschreibungstexte aufgenommen wird und der Konsument es gerne hört. Wer weiß schon, dass sich der Begriff der Nachhaltigkeit bereits vor über 400 Jahren aus der Forstwirtschaft entwickelt hat. Es folgt dem Prinzip, dass nicht mehr Holz gefällt werden darf, als nachwachsen kann – also nachhalten kann (= nachhaltige Nutzung). Mittlerweilen herrscht eine Vielfalt an Definitionen und Deutungen und Nachhaltigkeit wird oft lediglich als Synonym oder Platzhalter verwendet. Und auch große Unternehmen verlieren – aus unterschiedlichen Beweggründen freilich – auch langsam die Lust daran: So ist nach einer neuesten internationalen Studie die Zahl derjenigen Vorstandschefs, die Nachhaltigkeit für sehr wichtig halten, von 54 Prozent vor drei Jahren auf jetzt 45 Prozent gesunken. In Europa sind es sogar nur noch 34 Prozent. Damit das gesunde Bauen und Wohnen künftig nicht das Schicksal der Nachhaltigkeit teilt und der Begriff nicht auch noch in einer hohlen, bedeutungsarmen Phrase endet, bedarf es klarer Begriffsabgrenzungen, Spielregeln und wohl auch klarer Normen oder offizieller Zertifikate und unabhängiger Institutionen oder Rechtspersönlichkeiten. Akteure wie Industrie, Architektur, Bauwesen und © Claytec, Goodluz - shutterstock.com 12 | eigenheim www.lifechange.at

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BAUEN | WOHNEN Lehm enthält keine Chemikalien mit unbekannten Langzeitwirkungen, Stäuben oder Fasern. Um an die Ausgangsstoffe zu kommen, sind keine großen Eingriffe in die Umwelt erforderlich. Das Wahrnehmen von Verantwortung für die Umwelt ist mit vielen persönlichen Gewinnen verbunden: Lehmbaustoffe nehmen Wasserdampf auf und geben diesen wieder an die Raumluft ab. Spitzen in der Feuchtebelastung werden damit gedämpft. Ein 15 mm dünner Lehmputz kann immerhin bis zu 80 g Wasser pro Quadratmeter in 12 Stunden aufnehmen. Zusätzlich absorbiert der Putz Geruchs- und Schadstoffe, was ebenfalls zu einem wesentlich gesteigerten Wohnklima beiträgt. Atmende Oberflächen werden bei den heutigen absolut dichten Bauweisen von immer größerer Bedeutung. Die Farbpalette reicht von reinem Weiß über edle Grautöne, verschiedenste Gelb-, Rot- und Brauntöne bis hin zu elegantem Jadegrün. Eine besondere Optik lässt sich darüber hinaus mit Stukturputzen erzielen. Handel sind aufgerufen, mit dem Thema verantwortungsvoll und ehrlich umzugehen. Gesundes Bauen und Wohnen – fieberfrei an der Mischmaschine? Es ist teilweise schon erstaunlich, was plötzlich als gesunder Baustoff oder gesunde Bauweise gilt und wer aller sich dieser oder ähnlicher Ausdrücke bedient. Und dabei überfordern wir den Konsumenten jetzt schon, ohne ihn je langsam an die Thematik herangeführt zu haben. Noch ganz von der Energieeffizienz überwältigt wird er gleich in die kalte Dusche des gesunden Bauen und Wohnens gestoßen. Aber was versteht eigentlich der potentielle Häuslbauer oder Wohnungsrenovierer unter „Gesundem Bauen und Wohnen“? Soll Leichtbauweise verwendet werden, um sich keine Wirbelverletzung einzuhandeln? Sollen unter Fieber- © Claytec, Poznyakov - shutterstock.com Lehm als Baustoff schüben keine schweißtreibenden Arbeiten wie am Schlagbohrer oder an der Mischmaschine verrichtet werden? Soll im Sommer beim Rasenmähen eine Pollenmaske getragen werden? Eine bleifreie Wasserwaage? Oder bedeutet es, dass wir künftig in strohbedeckten, mit Kuhdung beheizten Schilfhütten unseren Alltag verbringen? Wohl kaum. Es soll nur zeigen, wie Begriffe gedeutet werden können, wenn diese nicht konsistent und nachvollziehbar kommuniziert werden und nur als Floskel herhalten müssen ohne wirklich einfach und klar erklärt zu werden. Bio, bio an der Wand Fast 20 Jahre ist es nun her, dass in Österreich biologisch erzeugte Lebensmittel auch den Weg in die Regale eines großen heimischen Handelskonzerns gefunden haben. Der Rest ist Geschichte. Und Bio-Lebens- www.claytec.at 14 | eigenheim www.lifechange.at

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“Wenn der noch unbehandelte Grundbaustoff Holz als Bio bezeichnet wird, stellt sich die Frage, ob es ein Holz gibt, das nicht Bio ist?” Der Mensch... it einer inneren Oberfläche von rund 10.000 Quadratmetern pro Kubikzentimeter hat das Baumaterial hervorragende Auswirkungen auf das Raumklima. Es reguliert die Luftfeuchtigkeit, dient als thermische Speichermasse, nimmt Gerüche auf und wirkt schalldämmend. Wir sprechen von einem der ältesten Baumaterialien der Menschheit: Lehm. Wer mit Lehm baut oder renoviert, trägt nicht nur in sehr hohem Ausmaß Verantwortung für Mensch und Umwelt, CLAYTEC ... muss das Maß aller Räume sein. M er zeigt auch hohe Verantwortung für sich selbst und seine „Mitbewohner“ – denn: Der Mensch muss das Maß aller Räume sein! Claytec ist Ihr kompetenter Partner für Baustoffe aus Lehm. Die Systemteile bestehen dabei aus Holzweichfaser-Dämmplatten, Armierung und Lehmputz. Claytec Lehmbaustoffe GmbH Sackstraße 23 A 8010 Graz T +43 (0) 316 33 31 28 www.claytec.at, www.yosima.at www.lifechange.at eigenheim | 15

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