Informationen des Thüringer Pfarrvereins e.V. April - Juni 2013

 

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Neues aus dem Thüringer Pfarrverein

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Thüringer Pfarrverein April / Mai / Juni 2013 April - Juni 2013 Nr. 2 | 3. Jahrgang 2013 3 Editorial 5 GAW Thüringen - aktuelle Entwicklungen 8 Arbeit von Vorstand und Pfarrvertretung beeinträchtigt 8 Freie Ferienobjekte in Lubmin und Zoppoten (S.4) 9 Einladung zum Pfarrertag 13 Mobbing und Fürsorgepflicht im Pfarrdienst verhältnis - Vortrag von Hartmut Schwan 35 Geburtstage

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EIN SCHÖNES GEFÜHL. RÜCKHALT. Man kann Leben einfach versichern. Man kann es aber auch einfach sicherer und lebenswerter machen. Gemeinsam tun wir das und unterstützen kirchliche und soziale Projekte. Gute Beratung braucht Zeit für Gespräche. Wir sind für Sie da. Regionaldirektion Hessen-Thüringen Heinrich von Bibra Platz 14 A .36037 Fulda Telefon 0661 72651 thomas.schulze@bruderhilfe.de Menschen schützen. Werte bewahren.

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Editorial von Altbischof Werner Leich, Eisenach, über _Johannes 21, 15 - 18 „Petrus und Johannes“ Wenn ich dreimal hintereinander dieselbe Frage höre, raste ich bestimmt aus. Petrus reagiert anders. Er wird traurig. Von Trauer spricht der Evangelist Johannes nur noch in den Abschiedsreden. Trauer überkommt die Jünger durch die Trennung von ihrem Meister. Petrus kennt das und spürt in der wiederholten Frage eine Anspielung. Dreimal stritt er ab, mit Jesus etwas zu tun zu haben. Jetzt kann er durch sein dreifaches Ja Trennung und Verleugnung aufheben. Der auferstandene Herr bekräftigt das. Er setzt Petrus neu ein.. Der gute Hirte fordert den Jünger auf: „Weide meine Schafe!“ Hören wir diese Frage noch persönlich? Der gute Hirte fragt uns, seine Hilfskräfte: Hast du mich lieb? Die liebevolle Bindung an den Meister ist Voraussetzung für unseren Dienst als Pfarrer und Pastorinnen. Liebe achtet den Willen des guten Hirten höher als eigene Wünsche und Ansichten der Zeitgenossen, höher als die so genannte Realität des Lebens. Jüngst charakterisierte ein katholischer Theologe die Evangelische Kirche in Deutschland als „Zeitgeist-Kirche“. Macht uns das nachdenklich? Bewerten wir unsere Erfahrungen mit der gegenwärtigen Art zu leben höher als den Willen unseres Meisters? Sehen wir noch, dass Luthers sola scriptura aus der Frage hervorgeht Hast du mich Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013 lieb? Oder hat uns der Höhenrausch unserer Zeit erfasst, der keine Grenzen für die Möglichkeiten des Menschen duldet? Von Petrus können wir auch dies lernen: Die Liebe zu Jesus macht bescheiden. Der Apostel antwortet ausweichend auf die Frage „Hast du mich lieber, als mich diese haben?“ „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ Er will sich nicht über seine Mitbrüder erheben. Das tat er vor seiner Verleugnung. Jetzt ist das vorbei. – Ein bescheidener Petrus erinnert an die ersehnte Einheit der Kirche in versöhnter Vielfalt. Dieses Ziel verfolgt ein bescheidener Petrus-Dienst. Bisher lebt das der neue Nachfolger auf dem Stuhl Petri eindrucksvoll vor. Wir erwarten von Papst Franziskus die Erneuerung der Kirche nach dem Vorbild des Heiligen Franz von Assisi, arm, fest 3

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im Evangelium verwurzelt, Gottes gute Schöpfung achtend und in der Liebe tätig.- Wie sieht es aus mit unserer Bescheidenheit im Blick auf die Ökumene? Machen wir uns selbst zum Maßstab für das Zusammenwachsen der getrennten Kirchen? Ehrliches ökumenisches Handeln ist bescheiden. Angestrebte Veränderungen in der eigenen Kirche können nicht ohne Rücksicht auf die ökumenischen Partner umgesetzt werden. Wie wirken sie sich aus auf die ersehnte Gemeinschaft? Ebnen sie ein oder vertiefen sie die Spaltung? Nur wenn es die Heilige Schrift eindeutig fordert, muss auch gegen die Überzeugung des Partners gehandelt werden. Im anderen Fall steht der Weg zur Einheit über den eigenen Absichten. Die Missionswissenschaftler aller Kirchen sind sich darin einig, dass die Spaltungen in der Christenheit ein schweres Hindernis sind für die Ausbreitung des Evangeliums. Haben die Verantwortlichen in unserer Evangelischen Kirche darüber nachgedacht, wie die Segnung homosexueller Partner auf unsere ökumenischen Partner wirkt? Was der auferstandene Herr dem Petrus voraussagt, trifft auch für die Kirche Jesu Christi zu. Petrus wird sich nicht selbst gürten wie in seiner Jugendzeit, ein anderer wird in gürten und führen, wohin er nicht will. Von „gürten“ spricht das Neue Testament nur noch einmal, auch auf Petrus bezogen. Der liegt zwischen Wachposten mit Ketten gefesselt und des Todes gewärtig. Aber der Engel Gottes sprengt die Fesseln und befiehlt: 4 „Gürte dich und ziehe deine Schuhe an!“ Petrus folgt des Weisung und wird gerettet. Sich aufmachen und der Weisung Gottes folgen, darin liegt die Hoffnung für die Kirche und für jeden Christen. Das will ich beherzigen, für unsere Kirche und für mich selbst auf der letzten Wegstrecke. Mit allen Christen vertraue ich darauf: Über allen Versuchen, den Willen Gottes unverfälscht durch eigene Wünsche zu erkennen, waltet die vergebende Barmherzigkeit unseres Herren. Altbischof Werner Leich Freie Termine in der Vor- und Nachsaison in den Ferienbungalows in Zoppoten - zu belegen mit 1-6 Personen - einfach und modern und eingerichtet - preiswert - familienfreundliche Lage nahe an Wald und Wasser Weitere Informationen und Anmeldung im Büro des Vorstandsvorsitzenden bei Frau Heide Tomschke-März in Steinach (Anschrift auf der Rückseite des Heftes) Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013

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GAW Thüringen wir sind das Original und nicht die Kopie - Fortsetzung Ein kurzer Abriss der jüngsten Geschichte des Gustav-Adolf-Werkes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen - Teil 4 In den Heften 2 und 4 des letzten Jahres und Heft 1 diesen Jahres wurde ein Abriss der wichtigsten Ereignisse um das GAW Thüringen von der Gründung bis zum September 2012 gegeben. Wegen der jüngsten Entwicklungen bedarf es wiederum einer Fortsetzung: Januar 2013 Mit Schreiben vom 22.01.2013 wird das Personaldezernat darauf hingewiesen, dass gegen Propst Reinhard Werneburg ebenfalls ein Disziplinarverfahren einzuleiten sei, weil er im Mai 2012, als es das GAW Thüringen ohne jeden Zweifel gab, die Pfarrämter aufgefordert hat, die GAW-Konfirmandengabe, für die das GAW Thüringen geworben hat, auf ein Konto des Landeskirchenamtes zu überweisen. Das sei Spendenbetrug. Außerdem sei der Vorstand des GAW Thüringen am 22.05.2012, also bereits vor dem in Zweifel zu ziehenden Auflösungsbeschluss nicht mehr zur Vertreterversammlung des GAW der EKD eingeladen worden. Diesbezüglich müsse es Hinweise seitens der EKM gegeben haben, die dem LandeskirchenratsbeMitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013 schluss vorgegriffen haben, und folglich den Verdacht einer Amtspflichtverletzung nahelegen. Bereits am 29.01.2013 erfolgte die Antwort, dass es keine Anhaltspunkte für den Verdacht einer Amtspflichtverletzung gebe. In einem Schreiben mit Datum vom 24.01.2013 wendet sich der Vorsitzende des Deutschen Pfarrerverbandes Pfarrer Thomas Jakubowski an die Landesbischöfin Ilse Junkermann. Darin heißt es: „Sehr geehrte Frau Landesbischöfin Junkermann, mit Bestürzung haben der Vorstand des Verbands evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer e.V. und die in der Fuldaer Runde zusammengeschlossenen Vorsitzenden der Pfarrervertretungen der Gliedkirchen und der Vorsitzenden der deutschen Pfarrervereine bei ihrer Sitzung am 19.1.2013 das Vorgehen von Gremien und Personen der EKM gegen Verantwortliche des GAW Thüringen zur Kenntnis genommen. Die Verbandsgremien haben registriert, dass Pfarrer Martin Michaelis, Mitglied des Verbandsvorstands und Vorsitzender der Pfarrervertretung der EKM, durch die Maßnahmen der EKM in seiner Vertretungstätigkeit massiv beeinträchtigt wird. Verbandsvorstand und Fuldaer Runde finden es außerordentlich bedauerlich und halten es für kirchenleitende Gremien und Personen in einer evangelischen Kirche für völlig unangemessen, dass ein bestehender Konflikt nicht durch rechtzeitig vereinbarte Gespräche bearbeitet worden ist. 5

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Besonders bedauerlich ist es, dass das Schreiben vom 29.11 2012, mit dem durch den Personalreferenten ein Gespräch am 7.12.2012 angeboten worden war, offenbar durch Organisationsmängel im Landeskirchenamt einige der Vorstandsmitglieder des GAW erst am oder nach dem 7.12. erreichte und dass dieses Gesprächsangebot vom Landeskirchenamt zurückgezogen wurde, obwohl von Seiten des GAW-Vorstands bereits Terminvorschläge unterbreitet waren worden waren. Dass anstelle eines klärenden Gesprächs die Vorstandsmitglieder mit der Ankündigung der Einleitung eines Disziplinarverfahrens unter Druck gesetzt werden, ist aus Sicht von Verbandsvorstand und Fuldaer Runde so weit von einem kirchengemäßen Vorgehen entfernt, dass sich eine Qualifizierung unserseits verbietet. Der Verbandsvorstand bietet an, sich in meiner Person als Vermittler für eine Beilegung des bestehenden Konflikts mit dem GAW Thüringen einzuschalten. Nach Meinung der Gremien des Pfarrerverbands ist es noch nicht zu spät, durch Verhandlungen die bestehenden Differenzen auszuräumen. Falls die Gremien der EKM allerdings nicht bereit sein sollten, die strittigen Fragen auf dem Verhandlungsweg zu lösen und die Einleitung der Disziplinarverfahren gegen die betroffenen Pfarrer nicht zurückzunehmen, wird der Verband den angegriffenen Pfarrern jede nur denkbare rechtliche und moralische Unterstützung gewähren. Sehr geehrte Frau Landesbischöfin Junkermann, für ein persönliches Gespräch über diese Angelegenheit ste6 he ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. Herzliche Grüße IhrThomas Jakubowski“ Februar 2013 Am 01.02.2013 findet das von Präsidentin Brigitte Andrae mit Datum vom 20.12.2012 angebotene Gespräch im LKA unter der Moderation von Pfr. i.R. Bittighofer aus Württemberg statt. Dabei werden die unterschiedlichen Auffassungen deutlich benannt, allerdings ohne eine Klärung herbeiführen zu können. Vom stellvertretenden Vorsitzenden des GAW Thüringen, Pfarrer Martin Michaelis, wird betont, dass es von Thüringer Seite immer die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und zu Gesprächen gegeben habe, nicht aber unter der Voraussetzung, dass die Existenz des GAW nicht in Frage gestellt würde. Zu Gesprächen, deren erklärtes Ziel die Auflösung des GAW Thüringen ist, sei man nicht bereit gewesen. Da es eine solche Zusage nicht gegeben habe, waren Gespräche auch nicht zustande gekommen. Im Protokoll von Herrn OKR Christoph Hartmann, Gemeindedezernat, heißt es: Ziel eines solchen (weiteren) Gesprächs sei es, Gesichtspunkte für die zukünftige Diasporaarbeitder EKM zusammenzutragen. Als Voraussetzung für ein weiteres Gespräch wird u.a. festgehalten: Gegenstand des Gesprächs sind nicht das derzeit laufende Verfahren der Feststellungsklage vor dem Verwaltungsgericht der EKD und die derzeit ausgesetzten Disziplinarverfahren. Mit Datum vom 04.02.2013 verlassen zwei Schreiben das LKA: Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013

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1. Schreiben: OKR Christoph Hartmann antwortet auf das Schreiben des Verbandsvorsitzenden an Landesbischöfin Junkermann: „... vielen Dank für Ihr Schreiben vom 24.01.2013, das mir die Landesbischöfin zur weiteren Bearbeitung übergeben hat. Sie bieten die Vermittlung zur Beilegung des Konflikts zwischen dem Vorstand des ehemaligen Gustav-AdolfWerkes Thüringen und er Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland an. Wir bedauern, dass es trotz intensiver Bemühungen der Landeskirche nicht gelungen ist, im Vorfeld anstehender Entscheidungen bestehende Differenzen auszuräumen. Zu Ihren Ausführungen möchte ich Folgendes bemerken: Sehr frühzeitig sind seit dem Jahr 2010 dem Vorstand des GAW Thüringen mehrfach Gesprächsangebote unterbreitet worden, die zu unserem Bedauern nicht genutzt worden sind. Zwischen den Vertretern des ehemaligen GAW Thüringen und dem Landeskirchenrat besteht ein Dissens hinsichtlich des Beschlusses zur Auflösung des ehemaligen GAW Thüringen. Um diese grundlegende Frage von unabhängiger Seite prüfen zu lassen, hat die EKM eine Feststellungsklage beim Verwaltungsgericht der EKD eingereicht. Aus unserer Sicht bleibt das Ergebnis abzuwarten, bevor weitere Klärungen erfolgen können. Am 01.02.2013 hat ein Gespräch zwischen Vertretern des Vorstandes des ehemaligen GAW Thüringen und dem Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013 Landeskirchenamt unter externer Moderation stattgefunden. Im Ergebnis werden unabhängig von der laufenden rechtlichen Klärung Gespräche zwischen den Vertretern des ehemaligen GAW Thüringen , dem GAW der EKM und dem GAW der EKD vereinbart. Aus diesem Grund halten wir weitere Vermittlungsversuche im Moment nicht für hilfreich und danken für Ihr Angebot. Mit freundlichen Grüßen ...“ 2. Schreiben: Die Überschrift des zweiten Schreibens: „Einleitung eines Disziplinarverfahrens“ Gegen alle geistlichen Vorstandsmitglieder des GAW Thüringen wird das Disziplinarverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe sind identisch mit der Ankündigung vom 19.12.2012. Allerdings wird interessanterweise der Vorwurf des Spendenbetrugs fallen gelassen. Damit sind zwei Mitglieder der Pfarrvertretung von einem Disziplinarverfahren betroffen, Pfarrer Michael Thurm, gewählt für den Propstsprengel Meinigen-Suhl, und der Vorsitzende der Pfarrvertretung Pfarrer Martin Michaelis, entsendet durch den Thüringer Pfarrverein. Seitens des Personaldezernats wird zwar erklärt, die betroffenen Mitglieder könnten ihr Mandat weiter wahrnehmen, da das Verfahren ausgesetzt sei. Das ist aber rechtlich nicht möglich, weil in der Begründung des Pfarrvertretungsgesetzes klargestellt wird, dass das Amt mit der Einleitung des Verfahrens ruhe. 7

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Arbeit des Vorstandes des Thüringer Pfarrvereins und der Pfarrvertretung massiv beeinträchtigt Am 04.02.2013 wurde gegen alle geistlichen Vorstandsmitglieder des GAW Thüringen ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Drei der Vorstandsmitglieder sind zugleich Vorstandsmitglieder des Thüringer Pfarrvereins (betroffen sind der Vorsitzende Pfarrer Martin Michaelis, sein Stellvertreter Pfarrer Michael Thurm und ein weiteres Mitglied), zwei Mitglieder der Pfarrvertretung der EKM (Vorsitzender und das gewählte Mitglied der Propstei Meiningen-Suhl). So ist festzustellen, dass gegen alle im aktiven Dienst stehenden Vorstandmitglieder des Thüringer Pfarrvereins entweder ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde oder ein Abberufungsverfahren läuft. In der Pfarrvertretung sind 25% der Mitglieder betroffen. Zwar wurde seitens des Landeskirchenamtes erklärt, dass die Mitglieder der Pfarrvertretung ihr Mandat weiter wahrnehmen können, solange das Verfahren ausgesetzt sei. Diese Ansicht ist aber rechtlich nicht haltbar, das in der Begründung zum Pfarrvertretungsgesetz eindeutig die Einleitung des Verfahrens als Kriterium benannt ist. Aus diesem Grund haben der Vorsitzen8 de der Pfarrvertretung Pfarrer Martin Michaelis und Pfarrer Michael Thurm erklärt, das Amt solange ruhen zu lassen, bis die Verfahren abgeschlossen sind. Dies ist einerseits aus rechtlichen Gründen unumgänglich, andererseits ist es unzumutbar, als selbst von einem solchen Verfahren Betroffener, andere in ähnlichen Situationen vertreten zu sollen. Zum Schutz der Gesundheit konnte es hier keine andere Entscheidung geben. Auch müssen diejenigen, die die Pfarrvertretung in Anspruch nehmen, fürchten, nicht wie in der bisherigen Weise uneingeschränkt unterstützt zu werden, sowohl, weil von den betroffenen Mitgliedern der Pfarrvertretung nicht die gleiche Leistungsfähigkeit erwartet werden kann, als auch, weil diese selbst massiv unter Druck gesetzt werden. Freie Termine im Feriendorf Lubmin von jetzt bis 02.06.2013 20. - 26.06.2013 (1 Haus) 11. - 17.07.2013 (1 Haus) 25. - 31.07.2013 (4 Häuser) 29.08. - 04.09.2013 (1 Haus) 12.09. - 30.11.2013 Nähere Angaben zur Anmeldung und Fotos der Objekte siehe Heft 01 2013 und im Büro des Vorstandsvorsitzenden bei Frau Heide Tomschke-März ( siehe Rückseite des Heftes). Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013

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Einladung zum Pfarrertag am Donnerstag, dem 13.06.2013 im Zinzendorfhaus in Neudietendorf Thema des Pfarrertages: Engagiert bis zum Umfallen Vortrag 1: Burnout Entstehung und Prävention: Ansätze für Person und Organisation Prof. Dr. Rüdiger Trimpop - Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für ArbeitsBetriebs- und Organisationspsychologie Vortrag 2: Die Strukturveränderungen in unserer Kirche und die Freiheit des Pfarrberufs. Herausforderungen für Pfarrerschaft und Kirchenleitung Oberkirchenrat Michael Lehmann – Personaldezernent der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland 10.00 Uhr 10.15 Uhr 11.15 Uhr 12.30 Uhr 13.15 Uhr anschließend ca. 16 Uhr Andacht Referat: Prof. Dr. Rüdiger Trimpop Referat: OKR Michael Lehmann Mittag Gruppenarbeit Diskussionsrunde im Plenum Ende mit Gebet und Segen Wann leuchtet ein Stern am hellsten? Kurz bevor er kollabiert. Oder gehört die helle Leuchten schon zum Kollabieren? Man nennt es Supernova. Kaum jemand hat es mit eigenen Augen gesehen. Wir wissen, dass es so etwas gibt. Es kommt ja nicht so oft vor. Und so in unserer Nähe, dass es uns betreffen könnte, wird es schon nicht geschehen. 150 Lichtjahre, na und, bis die um sind. Doch falsch gedacht! Erst in dem Moment, in dem sie um sind, können wir die Katastrophe wahrnehmen. Wann erbringen wir die glanzvollsten Leistungen? Kurz vor dem Kollaps? Oder sind die Höchstleistungen schon Teil dieses Zusammenbruchs, gewissermaßen dazu da, um sich selbst darüber hinwegzutäuschen, dass er kurz bevorsteht? Es ist eine gefährliche Vermeidungsstrategie, noch mehr leisten zu wollen, wenn es eigentlichschon nicht mehr geht. Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013 9

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Burnout ist keine Supernova, jeder Vergleich hat seine Grenzen. Wir haben auch keine 150 Lichtjahre Zeit. Für die Betroffenen kommt es oft schneller als gedacht. Gegen eine Supernova können wir gar nichts machen. Das ist vielleicht der wichtigste Unterschied. Deshalb laden wir ein. Ursachen, Anzeichen, Hilfsmöglichkeiten - danach wollen wir fragen, uns Antworten geben lassen und selbst gemeinsam suchen. Betroffenen zu helfen, ist die eine wichtige und richtige Seite. Wenn es ein gesellschaftliches Phänomen ist, das, so Prof. Dr. Rüdiger Trimpop, am meisten Therapeuten, Pfarrer und Lehrer (be)trifft, muss es außerdem Ursachen geben, die nicht nur in der einzelnen Person liegen, sondern auch im Umfeld. Er sagt: „Viele nehmen die Sorgen mit nach Hause.“ Haben wir Pfarrerinnen und Pfarrer da etwa gar keine Chance? Wir brauchen die Probleme nicht erst mit nach Hause zu nehmen. Wir haben bei den Problemen unser Zuhause zu nehmen. § 38 Pfarrerdienstgesetz: „Eine für sie bestimmte Dienstwohnung haben sie zu beziehen.“ Und der Druck geht noch weiter: Wenn ich die Probleme nicht bewältige, verliere ich mein Zuhause mit sämtlichen sozialen Bezügen. Es ist eine Überlegung wert, welchen Einfluss die Ansprüche an die eigene Leistungsfähigkeit und fortdauernde Strukturveränderungen auf unser Befinden haben, denn die Pfarrhäuser verwaisen zuerst in den Gemeinden, die nicht mehr geeignet sind genügend Leistung abfordern. Welche Notwendigkeit und welche Ansätze gibt es für eine veränderte Sicht- und Lebensweise, die nicht zuletzt dem reformatorischen sola gratia - allein aus Gnade - gerecht wird? Es ist eine Anfrage an die gelebte Frömmigkeit im Pfarrhaus, so gesehen sogar eine Frage unserer Glaubwürdigkeit. Synodale, Mitarbeiter und Kirchenbeamte sind ebenfalls zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Selbstverständlich sind Gäste über landeskirchliche Grenzen hinaus wieder willkommen. Das Mittagessen ist frei. Die anfallenden Fahrtkosten werden Mitgliedern des Thüringer Pfarrvereines erstattet. Um Bildung von Fahrgemeinschaften wird gebeten. 10 Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013

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Anmeldung zum Pfarrertag in Neudietendorf bis zum 31. Mai 2013 per Post, Fax oder E-Mail an: Frau Heide Tomschke-März Berggasse 2 96523 Steinach Tel: 036762 / 32203 Fax: 036762 / 12495 E-Mail: pfarrverein-buero@web.de Anmeldung Hiermit melde ich mich zum Thüringer Pfarrertag am 13. Juni 2013 im Zinzendorfhaus in Neudietendorf verbindlich an. Name, Vorname: Anschrift: Tel./Fax: E-Mail: Ich nehme am Mittagessen teil: Ich bin Mitglied des Pfarrvereins: Ort, Datum, Unterschrift Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013 11 Ja / Nein Ja / Nein

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Vorankündigung - Termin bitte Vormerken ! Mitgliederversammlung des Thüringer Pfarrvereins am 18. September 2013, 10 Uhr in Neudietendorf 1. Mit Vorstandsbericht und Bericht des Schatzmeisters 2. Pfarrer und Betriebsseelsorger Hartmut Zweigle aus Sindelfingen, Vorsitzender des Württem bergischen Pfarrvereins „Von der Wirtschaft lernen, heißt Siegen lernen“ Die Klippen in fremden Gewässern für das Schiff, das sich Gemeinde nennt. 12 Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013

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Vortrag von Prof. Dr. Harmut Schwan Mobbing und Fürsorgepflicht im Pfarrdienstverhältnis Mobbing und Fürsorgepflicht im Pfarrerdienstverhältnis 1 Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Hartmut Schwan können wir den Vortrag, den er zum Thema auf dem Thüringer Pfarrertag am in Neudietendorf gehalten hat nochmals abdrucken. Professor Dr. Hartmut Schwan ist Präsident des Thüringer Oberverwaltungsgerichts in Weimar. Er wurde 2011 zum Honorarprofessor an der Universität Jena berufen. Bei der Lektüre ist zu beachten, dass dem Vortrag noch das damals gültige Pfarrergesetz der VELKD zugrunde liegt, nicht das derzeit gültige Pfarrdienstgesetz der EKD. Deshalb gibt es Abweichungen bei den Angaben der Paragrafen, die aber inhaltlich auch im neuen Pfarrdienstgesetz aufgenommen worden sind. Das Thema „Mobbing am Arbeitsplatz“ wird erst seit einigen Jahren öffentlich diskutiert.2 Die Größenordnung mobbingbedingter Rechtsverletzungen am Arbeitsplatz ist erschreckend: Es sollen 5,5% der in Deutschland Erwerbstätigen3 und 9% der Beschäftigten in Europa, das sind etwa 12 Millionen Menschen,4 von Mobbing betroffen sein. Und zwar in allen Berufsgruppen, Branchen und Betriebsgrößen sowie Hierarchiestufen.5 Das Phänomen ist 2 Zur Medienpräsenz bei vgl. in: die ausführlichen (Hrsg.), Heidelberg Nachweise Wickler, Wickler Handbuch-Mobbingrechtsschutz, 2004 (im Folgenden zit.: HMR), Teil 1 Rn 2 Fn 12. In Deutschland war der Fall der in den Suizid gemobbten Polizistin Sylvia Braun sogar Vorlage zweier TV-Spielfilme. „Der Tod ist kein Beweis“, ZDF 21.10.2002; „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, ARD 4.3.2002. Im Zeitraum von April 1998 bis September 2002 brachte das Deutsche Ärzteblatt 17 Beiträge und Berichte, die sich mit dem Thema „Mobbing“ befassten (Archiv-Recherche: www.aerzteblatt.de). 3 Repräsentativstudie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin „Der MobbingReport“BMA, Pressemitteilung vom 11.6.2002. 4 Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in FACTS (Factsheet) Nr. 23 „Mobbing“ (http://agency.osha.eu.int) unter Bezugnahme auf Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, „Third European Survey on working conditions 2000“, Luxemburg 2001. 5 Meschkutat/Stackelbeck, Mobbing am Arbeitsplatz: Ergebnisse einer Repräsentativstudie, in: von Saldern (Hrsg.) Mobbing, Hochgehren 2002, 70, 71. 13 Einleitung 1. Öffentliche Diskussion 1 Der Beitrag beruht auf einem Vortrag, den der Verfasser, der von 1998 bis 2004 Vorsitzender der Schlichtungsstelle der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen war, am 26.5.2004 auf Einladung des Thüringer Pfarrervereins in Neudietendorf gehalten hat. Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013

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nicht nur auf Arbeitnehmer und Beamte6 beschränkt.7 Gemobbt wird unter Soldaten und Wehrpflichtigen8, in Schulen9, in Strafanstalten10 und Vereinen11. Das Problem stellt sich offenbar auch im Bereich der Kirche,12 wie bereits aus der Existenz von „Hilfsvereinen“ gegen Mobbing im Bereich der Evangelischen Kirche13 hervorgeht. Überraschend ist, dass die im Internet veröffentlichten Äußerungen aus dem kirchlichen Bereich zum Teil in außergewöhnlich scharfer und emotionalisierter Form gehaltenen sind14 und dass den Kir6 Vgl. auch die Beispiele in Focus Nr. 20/2002 S. 60 ff.. 7 Ebenso Rieble/Klumpp, Mobbing und die Folgen, ZIP 2002, 370. 8 Vgl. Urteil des SG Hamburg vom 30.5.2002 – S 33 V 22/98 – (quälende Behandlung eines Bundeswehrsoldaten); vgl. insoweit auch Fall der Fliegerärztin Christine Bauer, („Mobbingfall bei der Bundeswehr – Fliegerärztin tot“, Focus Nr. 20/2002 S. 66; Die Welt 21.6.2001 S. 36) 9 Vgl. OlG Zweibrücken, NJW 1998, 2215; Urteil des OVG Münster vom 22.12.1999 – 19 B 2086/99 – (Schulentlassung eines wegen Haschischhandel und Mobbing aufgefallenen Schülers); VG Göttingen, Beschluss vom 26. 1.1990 -12A14/89 (n.v.). 10 In der Tötung des Opfers endende Tyrannisierung eines Strafgefangenen durch Mithäftlinge („So würde man kein Tier behandeln“, Der Spiegel Nr. 41/2002 S. 72). 11 Vgl. BSG, Urteil vom 14.2.2001, BSGE 87, 276 = NJW 2001, 3213 (quälende Behandlung eines Abteilungskommandanten der freiwilligen Feuerwehr, näheres im Kapitel C.II. HMR). 12 Vgl. Müller, Reizwort Mobbing – „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben“, ZMV 2000, 99. 13 Z.B.: D.A.V.I.D., www.david-uwd.de. 14 Z.B.: „...In praktizierter Gutsherrenart werden für solch ungesetzlichen Wege finanzielle Vergünstigungen und etwas attraktivere Ersatzbeschäftigungen bereitgehalten, als sie im Fall der Gegenwehr aufgedrückt werden. Die Pfarrer werden so an die individuelle Willkür ihrer in vermeintlicher Fürsorge 14 chengerichten nicht zugetraut wird, die im Zusammenhang mit Mobbing auftretenden Probleme sachgerecht zu lösen.15 2. Definition von Mobbing Die Bezeichnung „Mobbing“ ist nicht eindeutig. Sie wird durchaus als „Kampfbegriff“ gebraucht, dessen –inhaltlich beliebige- Verwendung in erster Linie dazu bestimmt ist, ohne sachliche Argumentation die Interessen des Verwenders durchzusetzen. Es muss in diesem Zusammenhang auch darauf hingewiesen werden, dass die zunehmende handelnden Vorgesetzten gebunden. Die Vorgesetzten missbrauchen in Wahrheit Macht und Kirchensteuer und tun wohl, wem sie wollen und schaden, wem sie schaden wollen. Funktionäre nötigen in den vorgeblich krankheitsbedingten Ruhestand und belasten die Gewissen von Pfarrern und Ärzten. Das Muster ist bekannt : Diskreditieren, isolieren, diskriminieren, eliminieren. Viele der Betroffenen halten das nicht aus. Sie werden in Folge des mangelnden Rechtsschutzes körperlich krank...“ (Einem ins Internet gestellten Referat eines Vorsitzenden Pfarrers i.R. (Roland Reuter, 43 Jahre) zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen kirchlichen Rechtsschutzes“ -Aus Sicht von Mitarbeiterschaft und Betroffenen- entnommen.) 15 ...“Verkappte Häresieverfahren“. In der sonstigen Umwelt heißt Ähnliches „Mobbing“. Dort gibt es freilich Rechtsschutz. …Die Kosten der Verteidigung sprengen Versicherungsleistungen und Vermögen der Familien. Kirchenleitungen setzen nicht nur ihre Haus eigenen Juristen ein, sie lassen sich auch noch zusätzlich durch externe Anwälte vertreten. Auch daraus erwächst die erstickende Ohnmacht der Pfarrfamilien angesichts eines übermächtigen Gegners. Kirchensteuerzahlende Pfarrer sind ohne kirchlich finanzierten unabhängigen Beistand oder Rechtsschutz.“(Einem ins Internet gestellten Referat eines Vorsitzenden Pfarrers i.R. (Roland Reuter, 43 Jahre) zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen kirchlichen Rechtsschutzes“ -Aus Sicht von Mitarbeiterschaft und Betroffenen- entnommen.) Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013

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schlagwortartige Berufung auf das Vorliegen von Mobbing ohne Mitteilung einer substanziellen Begründung, also Mobbing als Allzweckargument, besonders bei den Arbeitsgerichten eine verbreitete Erscheinung geworden ist und dies leider dazu beiträgt, dass die Justiz dem Thema Mobbing mit latentem Misstrauen begegnet, was für die Position der wirklichen Mobbingopfer in einem Gerichtsverfahren nicht gerade förderlich ist.16 Eine Auseinandersetzung mit dem Begriff ist deshalb unerlässlich. Schließlich ist zu untersuchen, ob er juristisch fassbar, notwendig oder mindestens hilfreich ist. a) Mobbingdefinition im kirchlichen Bereich Aus dem Bereich der Kirche sind etwa folgende Definitionen mitgeteilt worden: Unter Mobbing am Arbeitsplatz versteht man eine konfliktbelastete Kommunikation unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder mehreren anderen Personen systematisch und während längerer Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes direkt oder indirekt angegriffen wird.17 Mobbing ist unethische Kommunikation mit dem Ziel, eine Person oder 16 Wickler, in: HMR Teil 1 Rn 27. 17 Aus einer Info-Broschüre der Allgemeinen Ortskrankenkasse, der Deutschen AngestelltenGewerkschaft und des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt, Hamburg. Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 02-2013 eine Gruppe zu schädigen und zu vertreiben. Negative Kommunikationsformen in der Kirche haben eine besondere Problematik. Sie geschehen unter dem Deckmantel der Nächstenliebe und sind deswegen schwer zu benennen und aufzudecken. Der Ruf der Betroffenen wird demontiert. Es wird ein lückenlos negatives Umfeld um das Opfer aufgebaut, das dieses wehrlos macht und bis in die Krankheit führen kann. Die betroffenen Gemeinden werden schwer geschädigt.18 b) Begriff im Alltag Im alltagssprachlichen Gebrauch versteht man in Deutschland unter Mobbing das ständige Schikanieren von Arbeitskollegen mit der Absicht, sie von ihrem Arbeitsplatz zu vertreiben.19 Einigkeit dürfte inzwischen in der Wissenschaft, der Verwaltungssprache und der Rechtsprechung darin bestehen, dass Mobbing durch eine fortgesetzte, prozesshafte Wiederholung von Angriffen auf die psychische Stabilität und soziale Geltung von Personen gekennzeichnet ist. 20 Wobei es sich um die Wiederholung derselben Handlung, 18 Aus dem Faltblatt von D.A.V.I.D. („Unabhängige Dokumentationsstelle e.V. gegen Mobbing in der Evangelischen Kirche“). 19 So die ab der 21. Auflage 1996 erstmals in den Duden aufgenommene Begriffsbestimmung; zu Begriff und Entstehung; vgl. ausführlich: Kollmer, Mobbing im Arbeitsverhältnis, 3. Aufl., Heidelberg 2002, Rn. 4 ff.; Wolmerath, Mobbing im Betrieb - Rechtsansprüche und ihre Durchsetzbarkeit, Baden-Baden 2001,. 22. 20 Wickler, in: HMR Teil 1 Rn 1 mit weiteren Nachweisen. 15

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