Informationen des Thüringer Pfarrvereins e.V. Juli - September 2013

 

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Neues aus dem Thüringer Pfarrverein

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Thüringer Pfarrverein Juli / August / September 2013 Juli - September 2013 Nr. 3 | 3. Jahrgang 2013 3 Editorial 5 Einladung zur Mitgliederversammlung 8 Die Strukturveränderungen in unserer Kirche und die Freiheit des Pfarrberufes - Vortrag auf dem Pfarrertag von Michael Lehmann 25 Geburtstage 26 Christian Trappes Witzeecke

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Editorial von Martin Michaelis, Vorsitzender des Thüringer Pfarrvereins, Steinach Die Güte des Herrn Liebe Leserinnen und Leser, vor einiger Zeit hatten wir Besuch von einem Neunjährigen, der etwas verdutzt vor einem alten Spinnrad stand und fragte, was das denn sei. Vor hundert oder zweihundert Jahren wäre diese Szene nicht möglich gewesen, denn da hätten die Kinder das aus eigener Anschauung gewusst. Wahrscheinlich wäre ihnen sogar ein Detail bekannt gewesen, die Spindel, an der man sich den Finger stechen kann, weil die Mutter und Oma das Märchen vom Schneewittchen nicht nur einmal erzählt hätten und weil sie sich vielleicht sogar selbst einmal gestochen haben und ihres Blutes ansichtig wurden. Den Kirchen wird oft vorgeworfen, sie benutzten ein antiquiertes und deshalb überholtes Vokabular, das keiner mehr verstünde. Auch in den eigenen Reihen machen wir uns das Leben mit derartigen Vorhaltungen schwer, so genannte Kirchenerneuerer empfehlen, man müsse sich der modernen Interaktion bedienen, wer noch Konfirmanden unterrichten wolle, müsse auch deren Sprache sprechen usw... Was das Spinnrad und die Spindel betrifft, so sind nicht nur die Vokabeln aus unserem Sprachgebrauch verschwunden, - wenn man einmal davon absieht, Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013 dass jemand immer noch spinnt, der dummes Zeug redet - sondern vor allem die Gegenstände selbst gibt es nicht mehr, zumindest nicht im Alltag. Nur noch im Museum findet man sie und dorthin, so meinen einige, gehöre die Kirche, die Bibel und der Glaube eben auch. Einer der Sonntage des Kirchenjahres heißt Misericordias Domini, der barmherzige (oder auch mitleidige) Herr. Barmherzig, da haben wir schon so ein veraltetes Wort, das kaum noch einer kennt, weil es in unserer Alltagssprache keinen Platz mehr hat. Ein erbarmendes Herz, was soll das sein? Das Herz gehört in die Hände eines fähigen Kardiologen im Klinikum damit es möglichst lange seinen Dienst tut. Alles andere ist Gefühlsduselei, die niemanden voranbringt, gemeint ist: kein Geld bringt. Solch veraltete Worte gibt es viele: 3

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Schuld (wir kennen nur noch Schulden), Sünde, Vergebung, Güte, Kindersegen. Vielleicht ist es ja gar nicht die Sprache, die veraltet ist, sondern es ist mit den alten Worten viel mehr verschwunden. Welche Vokabeln wir nicht mehr kennen oder verstehen, zeigt uns, wie lieblos und unbarmherzig unser Umgang miteinander geworden ist. Gäben die Kirchen ihre scheinbar veraltete Sprache weiter auf, so ginge vielmehr verloren als ein paar Worte, um deren Verständnis sich keiner mehr mühen will. Verwundert reiben wir uns die Augen, wenn Jugendliche Kinder um Geld erpressen, derjenige, der ihnen zu Hilfe eilt, zu Tode getreten wird. Erinnern Sie sich noch oder schon vergessen? Es sind Jugendliche, denen vermutlich keiner mehr die Vokabeln Schuld und Sünde zumuten wollte. Kinder bereiten wir „rechtzeitig“ auf die Erfordernisse beruflichen Durchsetzungsvermögens vor und sind erschreckt, dass schon sie sich gegenseitig mobben, manche in Depressionen verfallen. Güte, so meinen wir, verstünden sie womöglich falsch. Dabei brauchen sie nichts nötiger als das. In diesem Punkt unterscheidet sie übrigens einmal nichts von den Erwachsenen. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland gibt Pfarrhäuser und Pfarrstellen in Größenordnungen auf. Da geht mehr verloren als einige ländliche heruntergekommene Gebäude. Das evangelische Pfarrhaus war über Jahrhunderte ein Ort, zu dem man sich flüchten konnte, wenn Leib oder Seele oder beides am Verhungern, wenn Kin4 der verwaist oder innerlich vereinsamt waren, verwahrlost und verprügelt. Das alles gibt es heute auch noch. Wohin werden sie sich zukünftig wenden? Sich sonntags um das Verständnis alter Worte, Lieder und Geschichten zu mühen, bewahrt mehr als uns gegenwärtig bewusst ist, vermag uns vor Unbarmherzigkeit und Verzweiflung zu retten. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Woche für Woche geschieht. Und wenn wir nicht bald wieder damit anfangen, diesen Worten eine Chance zu geben, Wirklichkeit werden zu können in Gemeinde und Diakonie, im Umgang miteinander, wird uns einerseits die Verkündigung immer schwerer fallen und andererseits wird es uns keiner mehr abnehmen. Wer von Konsolidierung reden will, muss zuerst hier ansetzen. Die Kirche lebt nicht vom Geld, sondern vom Geist, dem Geist der Güte, des Gutseins. Er liebt Gerechtigkeit und Recht; die Erde ist voll der Güte des HERRN. Ps 33,5. Ihr Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013

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Einladung zur Mitgliederversammlung am 18. September 2013 in Neudietendorf „Der Pfarrberuf im Wandel“ Was sich ändern muss, damit die Dinge bleiben können, wie sie sind. Referent: Pfarrer Andreas Dreyer, Landesbergen, Vorsitzender des Hannoverschen Pfarrvereins Ein Zitat von Erich Fried wird gern genutzt, um Veränderungen jeder Art zu rechtfertigen: „Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.“ Auch die Kirche müsse sich ändern und die Leute, die darin arbeiten, und die, die da hineingehen. Alle müssen sich ändern. weil ihnen sonst der Selbstverlust droht. Oder wird er etwa angedroht, damit sich ein Veränderungsdruck rechtfertigen lässt, der ganz andere Ziele verfolgt, z.B. die Machtkonzentration in den Leitungsebenen? Man kann etwas auch zu Tode ändern, solange daran herumdoktern, bis keiner mehr weiß, worum es sich überhaupt gehandelt hat. Eine Schönheitsoperation kann unter Umständen dazu führen, das ich einen Menschen nicht mehr wiedererkenne, oder dass er seine Gesichtsmuskulatur nicht mehr so gebrauchen kann, wie das früher war. Das Gesicht wird zur Maske, zur Grimasse, wunderschön nach irgend einem Ideal, aber ohne Leben, seiner Ausdrucksstärke beraubt. Da möchte ich gar nicht Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013 mehr hinsehen. Das ist nicht mehr der Mensch, den ich kannte. Oft höre ich den Satz: „Das ist nicht mehr meine Kirche!“ Natürlich liegt Erich Fried völlig richtig in Bezug auf die Art, mit der wir diese Welt ausbeuten, benutzen. Aber lässt sich dieser Satz deshalb auf alles zwingend übertragen? Gewiss nicht. Wer so viel ändern will, dass andere das nicht mehr ertragen wollen oder können, läuft Gefahr zu zerstören, was er mit seinem Veränderungswahn(sinn) gerade retten wollte. Viele haben sich in der Kirche wohlgefühlt, weil sie verlässlich war. Und manches war bisher ja auch einfach gut. Warum also alles anders machen? Früher galt einmal, wer etwas ändern will, muss dafür gute Gründe anführen können. Heute scheint sich das verkehrt zu haben: Wer etwas so lassen will, wie es ist, gilt per se als rückständig, gerät unter Druck ohne dass es dafür plausibler Gründe bedarf. Martin Luther: „Ändern und bessern ist zweierlei.“ Und Luther war bestimmt 5

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keiner, der wollte, dass alles so bleibt, wie es ist. Gewiss stehen die Kirchen gegenwärtig unter einem hohen Druck. Doch wie soll darauf sinnvoll reagiert werden? Der Pfarrberuf hat jedenfalls unter dem Veränderungsdruck derart gelitten, dass ihn immer weniger und vor allem viel zu wenige ergreifen wollen. Möglicherweise sind wir da zu hektisch in die falsche Richtung gerannt. Innehalten, Nachdenken, Besinnen helfen manchmal eher als ein Gewitter von Verbesserungsvorschlägen. Tagesordnung: 10.00 Uhr Andacht 10.20 Uhr Gedenken der Ver storbenen 10.30 Uhr Vortrag von Pfarrer Andreas Dreyer: „Pfarrberuf im Wandel“ 12.30 Uhr Mittag 13.15Uhr - Vorstandsbericht des Vor sitzenden und Aussprache Bericht des Schatzmeisters Verschiedenes Ende gegen 16.00 Uhr Für Mitglieder des Thüringer Pfarrvereines werden die anfallenden Fahrtkosten erstattet. Um Bildung von Fahrgemeinschaften wird gebeten. PfarrerInnen, die nicht Mitglied im Pfarrverein sind, KirchenbeamtInnen und MitarbeiterInnen sind ebenfalls herzlich eingeladen ! 6 Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013

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Anmeldung zur Mitgliederversammlung in Neudietendorf / Zinzendorfhaus bis zum 9. September 13 per Post, Fax oder Mail an: Frau Heide Tomschke-März Berggasse 2 96523 Steinach Tel: 036762 / 32203 Fax: 036762 / 12495 E-Mail: pfarrverein-buero@web.de Anmeldung Hiermit melde ich mich zum Thüringer Pfarrertag am 18. September 2013 im Zinzendorfhaus in Neudietedorf verbindlich an. Name, Vorname: Anschrift: Tel./Fax: E-Mail: Ich nehme am Mittagessen teil: Ich bin Mitglied des Pfarrvereins Ort, Datum, Unterschrift Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013 7 ja / nein ja / nein

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Die Strukturveränderungen in unserer Kirche und die Freiheit des Pfarrberufes. Herausforderungen für Pfarrerschaft und Kirchenleitung. Vortrag von OKR Michael Lehmann auf dem Pfarrertag am 13. Juni 2013 in Neudietendorf Einleitung Liebe Schwestern und Brüder im Dienst um die eine Kirche, was Sie von mir heute hören werden, ist erstens eine Beschreibung der gegenwärtigen Situation von Pfarrerinnen und Pfarrern unserer Landeskirche – aus meiner Sicht – und sind zweitens die Herausforderungen, die sich aus dieser Situationsbeschreibung ergeben – ebenfalls aus meiner Sicht. Ich möchte Ihnen dabei zu verstehen geben, dass wir – Pfarrerschaft und Kirchenleitung – vor gemeinsamen Problemen stehen, die darum auch gemeinsam zu diskutieren und gemeinsam zu lösen sind. Daraus ergeben sich drittens Wünsche und Erwartungen, die ich an Sie, an den Thüringer Pfarrverein als Gemeinschaft von Pfarrerinnen und Pfarrern, richten werde. Leiten möge uns die Losung, die uns für den heutigen Tag (13.06.2013) gegeben ist: Ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr 8 habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! (Römer 8,15) Und, da Sie und ich Kinder unseres lieben Vaters sind, grüße ich Sie erneut und sage: Liebe Schwestern und Brüder. Exposition 1. Thema: Situationsanalyse Wenn es an die Beschreibung der gegenwärtigen Situation von Pfarrerinnen und Pfarrern unserer Landeskirche geht, womit soll ich beginnen? Konventsbesuche Seit meinem Dienstantritt besuche ich die Konvente der Kirchenkreise unserer Landeskirche. Überall begegnet mir ein ähnliches Bild. Überall beobachte ich eine erhebliche Frustration über fortwährende Strukturveränderungen, die zu immer größer werdenden Dienstbereichen führen, und höre von enttäuschten Erwartungen an die Landeskirche, die wenig Rückhalt bietet und durch Eingriffe in die Finanzströme und deren Reform die Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013

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ohnehin schon problematische Situation für Gemeinden und Pfarrerschaft verschärft. Es sei Ihnen gesagt, dass ich in dieser Stimmung wenig Unterschiede zwischen den Kirchenkreisen der ehemaligen Kirchenprovinz und der ehemaligen Thüringischen Kirche ausmachen kann. Es sind hier wie da die gleichen Themen, die gleichen Probleme und die gleichen enttäuschten Erwartungen. Geradezu jedes Mal begegnet mir aber auch ein weiteres Phänomen: In der Konventspause kommen Pfarrerinnen und Pfarrer auf mich zu, geben mir zu verstehen, dass sie das ewige Lamento nicht mehr hören können, der Pfarrberuf sei doch immer noch einer der attraktivsten Berufe überhaupt, und mehrere sagten mir, falls ich mal jemanden suche, der Theologiestudenten erzähle, was das für ein schöner Beruf sei, dann dürfe ich ruhig auf sie zukommen. Bericht der Landesbischöfin vor der Frühjahrssynode 20131 In ihrem Bericht vor der Landessynode vor zwei Monaten zeichnete unsere Landesbischöfin Ilse Junkermann ein ungeschminktes Bild von den Problemen der Pfarrerschaft und erzählte in beeindruckenden Beispielen, wie Pfarrerinnen und Pfarrer ihre Unzufriedenheit artikulieren. Leserbriefe in der letzten Ausgabe der Kirchenzeitung „Glaube + Heimat“ Unsere Kirchenzeitung hat am 27.05.2013 einen Artikel Neue Pfarrer braucht das Land veröffentlicht, woraufhin unter mehreren Reaktionen ein Leserbrief in der letzten Ausgabe der Zeitung wie folgt reagiert: Die Belastung der immer wenigeren Mitarbeiter steigt enorm, führt zu Unzufriedenheit und zu Frust und lässt das Pfarrerbild zunehmend verkommen, sodass schon gestandene Leute guten Gewissens keine Empfehlung für den Pfarrberuf mehr geben können. Das ist der Erfolg unserer Personalpolitik, die seit Jahren falsch ist. Pfarrstellen werden nach der Gemeindegliederzahl, die abnimmt, und nicht nach der Zahl der Kirchengemeinden, die gleich geblieben ist, berechnet. Damit finden die Entfernungen in den immer größer werdenden Pfarrsprengeln und die zu deren Bewältigung erhöhten Zeitaufwendungen überhaupt keine Berücksichtigung. Pfarrer mutieren mehr und mehr zu Managern und Wegelagerern. Das muss frustrieren und die Alarmglocken schrillen lassen. Ich fürchte nur, man wird sie überhören …2 Während dieser Leserbriefschreiber mehr Pfarrstellen fordert, empfiehlt ein anderer in der gleichen Ausgabe die Einstellung von Kirchmeistern, welche die Pfarrer in Verwaltungsdingen entlasten sollen. Aber wer soll den auf die eine oder die andere Weise notwendigen Stellenaufwuchs bezahlen? Die Pfarrstellenentwicklung Tatsächlich hat sich die Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer auf dem Gebiet der 2 Leserbrief von Klaus Schulze, Prädikant in Leinefelde. In „Glaube + Heimat, Ausgabe vom 06.06.2013. 9 1 Zu finden unter http://www.ekmd.de/ kirche/landessynode/synodentagungen/18647. html Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013

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heutigen mitteldeutschen Kirche seit dem Ende der DDR nahezu halbiert. Und dies in unterschiedlicher Intensität: Es gibt viele Pfarrbereiche, in den noch in einer gut erinnerbaren Vergangenheit drei Pfarrer tätig waren. Natürlich wissen alle Beteiligte, dass eine Person nicht so viel leisten kann wie eben noch drei. Aber das führt zu einer Stimmung, die ich als Nervositätsdreieck beschreiben möchte: Erstens die Kirchengemeinde: Sie ist nervös, weil sie weiß, dass sie sich von ihren traditionellen Erwartungen an ihren Pfarrer ganz oder teilweise verabschieden muss. Aber immer, wenn das Bündel der pfarramtlichen Tätigkeiten neu aufgeschnürt wird, sei es aus Gründen der Erstellung einer Dienstbeschreibung oder der Wiederbesetzung ihrer freigewordenen Pfarrstelle, trägt sie, auch um sich gegen die Ansprüche der anderen Gemeinden im Pfarrbereich zu behaupten, ihr Wissen um den kompletten Erwartungskatalog an ehedem drei Pfarrer wieder ein. Zweitens der Pfarrer: Auch er hat Ansprüche an seine Arbeit, möchte seinen Gemeinden ein guter Pfarrer sein und wird im Gespräch mit den Ältesten die Ausrichtung und Schwerpunkte seines Dienstes vereinbaren wollen. Dann wird er schnell merken, dass das, was sich die Gemeinden von ihm wünschen, nicht zu leisten ist, und je nach Charakter wird er dieses zwangsläufig daraus resultierende Überforderungsgefühl in sich hineinfressen – dann ist er Burnout-gefährdet – oder er wird sich gegenüber den Ansprüchen und Erwartungen seiner Gemeinden abgrenzen – dann droht möglicherweise Streit; und die meisten Konflikte zwischen Kirchengemeinden und ihren Pfarrern haben irgendwann 10 genau dort ihren Anfang genommen. Drittens: auch der Kirchenkreis ist nervös. Er ist für die Verteilung der Pfarrstellen und der Personen verantwortlich und weiß, dass die Decke, die über den Kirchenkreis auszubreiten ist, immer kürzer wird. Wie viele Kirchenkreisgremien, in denen ja wiederum auch Älteste aus einzelnen Gemeinden sitzen, sind durch Streit oder durch Frustration über die fehlenden Gestaltungsmöglichkeiten in die Krise geraten. Jede Seite in diesem Dreieck ist nervös, und die Nervosität führt zu einem unguten Klima in unsere Kirche. Ein Ausweg wäre, alle drei Nervositätspartner würden erkennen, dass sie alle unter dem gleichen Problem leiden: zu wissen, dass das, was sie sich wünschen, nicht möglich ist. Sie würden merken, dass sie im gleichen Boot sitzen. Erst dann könnten sie beginnen, sich miteinander auszutauschen, welche Möglichkeiten bestehen, um in der Gegenwart, die so ist wie sie ist, Kirche zu gestalten. 2. Thema: Zum Beispiel der Entsendungsdienst An meinem ersten Arbeitstag lag eine Beschwerde von Pfarrern im Entsendungsdienst auf meinem Tisch. Sie artikulierten deutlich ihre Unzufriedenheit mit ihren beruflichen Bedingungen. Ihr Ziel war die Forderung, den schulischen Religionsunterricht aus dem Pflichtkanon des Dienstes zu streichen. Mir schien der Religionsunterricht nur der Tropfen zu sein, der das Fass zum Überlaufen brachte. Tatsächlich haben wir ein großes Problem mit unserem Entsendungsdienst. Denn wie entsteht Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013

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eine Entsendungsdienststelle? (Ich spitze einmal zu, aber Sie werden merken: In der Übertreibung tritt das Strukturproblem offen zutage.) In einer Region eines Kirchenkreises werden aus fünf Pfarrstellen drei. Zwei Kollegen bleiben. Sie erweitern ihre Dienstbereiche um Aufgaben, von denen sie sich vorstellen können, dass es ihnen gelingt, diese Aufgaben zusätzlich zu allem Bisherigen zu bewältigen. Aus den übrig gebliebenen Arbeitsfeldern wird eine folglich etwas amorph strukturierte Pfarrstelle geformt und ausgeschrieben. Aber es bleibt vieles unklar. Mit den betroffenen Gemeinden ist diese Pfarrstellenstruktur nur unzureichend abgesprochen. Manchmal ist nicht einmal der Dienstsitz festgelegt, um sich nicht dem Wettbewerb der bisherigen und nun konkurrierenden Pfarrsitzgemeinden aussetzen zu müssen. Jeder Pfarrer, der diese Ausschreibung liest, ist klug genug, sich auf eine solche Pfarrstelle nicht zu bewerben. So bleibt sie ohne Bewerber, wird ein zweites, ein drittes Mal ausgeschrieben. Wenn dann immer noch kein geeigneter Bewerber in Sicht ist, entschließt sich der Kreiskirchenrat schweren Herzens, die Stelle als Entsendungsstelle auszuschreiben. Und dann kommt ein hoch motivierter, aber noch unerfahrener Berufsanfänger, und tappt in alle Fallen: Er fragt die Ältesten, was sie von ihm erwarten; und nachdem er eingesammelt hat und auf ein Stundenbudget von vielleicht 107 Wochenstunden kommt, dreht er erneut die Runde und sagt den einen, ja, das will ich tun, und den anderen, das werden Sie von mir nicht erwarten können, was nichts anderes als Verdruss auslöst; er wird schon durch die Festlegung auf ein zu Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013 beziehendes Pfarrhaus die anderen Gemeinden, die auch die Erwartung hegten, der Pfarrer könne doch bei ihnen wohnen, vergrätzen. Auch die beiden benachbarten Kollegen verweigern jede Unterstützung; denn sie fühlen sich mit den zusätzlich übernommenen Aufgaben voll ausgelastet. Wenn dann noch der Superintendent kommt und für das neue Schuljahr vier Wochenstunden RU ankündigt, dann ist es kein Wunder, wenn dem Entsendungsdienstler der Kragen platzt. Auf Grund dieser etwas übertrieben formulierten, aber nicht ganz unrealistischen Problemlage sind wir im Personaldezernat bereits tätig geworden: 1. Wir haben die Fortbildung in den ersten Amtsjahren gestärkt. Dass sich die Entsendungsdienstler überhaupt gemeinsam und so selbstbewusst artikulieren können, liegt an der mittlerweile sehr leistungsfähigen FEA-Struktur. 2. Wir haben das Entsendungsdienstverfahren, das bislang in verschiedenen Abteilungen des Landeskirchenamtes verankert war, geklärt und gestrafft. Wenn am Ende dieses Jahres die nächste Generation vor der Tür steht, wird es für jeden ihrer Schritte je eine ganz konkrete Ansprechperson geben, d.h. nicht mehrere, die nur teilweise mit den Entsendungsdienstlern befasst sind, und auch in bestimmten Phasen ihres Weges nicht keine. 3. Wir haben bei der Veränderung des Pfarrstellengesetzes auf der letzten Frühjahrssynode den Entsendungsdienst zum Kanon der Besetzungsfälle 11

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hinzugefügt. Damit haben wir zwar lediglich den faktischen Ist-Zustand ins Gesetz aufgenommen und noch nichts an der Situation gebessert, aber dass nun immer neben dem Besetzungsrecht von Kirchengemeinde und des Landeskirchenamtes der Entsendungsdienst als reguläre Möglichkeit, eine Pfarrstelle zu besetzen, auftaucht, ist ein erster Schritt. 4. Wir führen intensive Gespräche mit den Kirchenkreisen über Zahl und Qualität der Entsendungsstellen. Wir nehmen auch nicht mehr alle Stellen entgegen. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal die Besetzung einer Entsendungsstelle auf Grund ungenügender Vorabklärungen im Kirchenkreis abgebrochen. 5. Wir sind im Rahmen der Diskussion um eine neue Musterdienstvereinbarung dabei, von den Kirchenkreisen vorab, d.h. vor einer Ausweisung einer Stelle als Entsendungsstelle, eine vorläufige Dienstbeschreibung abzufordern, damit Klärungen etwa im Blick auf Umfang des Dienstes und Dienstsitz geklärt sind, bevor die junge Person entsandt wird. 6. Schon jetzt gewähren wir den Vikarinnen und Vikaren eine individuelle Beratung, die uns hilft, die Pfarrstelle auch auf Grund persönlicher Dispositionen wie z.B. Beruf des Partners, Anzahl und Schulform der Kinder, im Sinne einer familienbewussten Personalpolitik auszuwählen. 7. Aber es bleibt für uns im Personaldezernat noch eine Menge zu tun: Noch steht die Rechtsvereinheitlichung für 12 die Zuerkennung der Anstellungsfähigkeit am Ende des Entsendungsdienstes aus, für die es in den Kirchenkreisen der ehemaligen EKKPS und ELKTh noch unterschiedliche Regelungen gibt. Gemeinsam mit dem Bildungsdezernat werden wir zudem eine Bewertung der rechtlichen Situationen des Religionsunterrichts in den vier Bundesländern, auf die sich unsere Landeskirche erstreckt, vornehmen und daraus möglicherweise länderbezogene Schlussfolgerungen ziehen müssen. Liebe Geschwister, aus all dem Vorgenannten wird ersichtlich, dass wir uns kurzfristig einer Fülle von Problemen stellen müssen. Durchführung Kommunikation Als erstes sollten wir einen Blick auf das Allerwichtigste lenken: auf die Kommunikation zwischen Landeskirche und Pfarrvertretung. Es war mir zum Zeitpunkt meines Dienstantritts wichtig, nicht nur schnell einen Kontakt zur Pfarrvertretung herzustellen, sondern auch einen Modus für verlässlich regelmäßige Gesprächsmöglichkeiten zu finden. Der erste Schritt war meine Bitte an Ihren Vorsitzenden, Bruder Martin Michaelis, als dem Vorsitzenden der Pfarrvertretung, bei der Einführung in meinen Dienst als Personaldezernent mitzuwirken und mich mit einzusegnen. Ich bin mir sicher, dass ich in meinem Dienst auf das Wohlwollen und den Segen der Pfarrvertretung als Organ der Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013

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Pfarrerschaft unserer Kirche angewiesen bin. Sodann gab es einen schnellen Besuch bei der nächsten Zusammenkunft der Pfarrvertretung, wo neben den aktuellen Gesprächsprozessen die grundsätzliche Klärung unseres Miteinanders anstand. So haben wir zügig vier verschiedene Formen der geregelten Kommunikation vereinbart: 1. Kurzfristige Treffen oder Telefonate von Vorsitzenden und Personaldezernenten, wenn operativ Inhalte zu klären sind. 2. Einmal jährlich besuche ich, gegebenenfalls mit weiteren Personen aus dem Personaldezernat, die Pfarrvertretung. Dies geschah zum ersten Mal am 26.09.2012. 3. Einmal im Jahr trifft sich die Pfarrvertretung im Landeskirchenamt mit der Möglichkeit der Einbeziehung anderer Dezernate zu inhaltlichen Themen. So fand am 23.01.2013 eine gemeinsame Sitzung mit der Beteiligung des Gemeindedezernates statt. 4. Möglichst alle 2 Jahre soll sich die Pfarrvertretung gemeinsam mit anderen berufsständischen Vertretern mit dem Erweiterten Kollegium treffen. Dieser Termin steht noch aus, ist aber noch mit den weiteren Vertretungen auszuhandeln. Erste aus meiner Sicht positive Ergebnisse dieses verlässlichen Miteinanders sind z.B., dass uns bereits eine Verständigung in einzelnen Personalfällen gelungen ist oder dass wir im Landeskirchenamt mittlerweile einen offeneren Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013 Umgang mit der Mitwirkung der Pfarrvertretung in Arbeitsgemeinschaften und Gremien pflegen; beispielhaft ist das bei den Aufnahmegesprächen für den Entsendungsdienst gelungen, wo nun den Platz, der mit „eine Pfarrerin, eine Pastorin oder ein Pfarrer mit Erfahrung in der Personalarbeit“3 beschrieben ist, ein Mitglied der Pfarrvertretung einnimmt. Doch gehört in das erste Jahr meines Dienstes eine Fülle von Besuchen der Ephorenkonvente, einer großen Zahl von Pfarrkonventen und auch der beiden Ortskonvente der Theologiestudenten in Halle und Jena. Ich weiß, dies alles löst noch kein Problem, aber es schafft die Möglichkeit, Probleme zu benennen und über deren Lösung ins Gespräch zu kommen. Natürlich steht auch für mich dahinter die Einsicht, dass die Spezialisten für den Pfarrberuf die Pfarrer selbst sind. Zielbestimmung Jede Kommunikation in diesem Zusammenhang folgt einem Ziel: der Wahrung und Stärkung der Freiheit des Pfarrberufs. Im Pfarrdienstgesetz der EKD lesen wir: Pfarrerinnen und Pfarrer sind in Gestaltung und Inhalt ihrer Verkündigung frei und nur an die Verpflichtungen aus der Ordination nach § 3 Absatz 2 und an die Ordnungen ihrer Kirche gebunden.4 Und was sind – neben jeder zuzubilligenden Freiheit – die Verpflichtungen aus der Ordination? Die Ordinierten 3 Verordnung zur Aufnahme in den Entsendungsdienst § 4,1. 4 PfDG.EKD § 24,2. Unterstreichung vom Autor. 13

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sind durch die Ordination verpflichtet, das anvertraute Amt im Gehorsam gegen den dreieinigen Gott in Treue zu führen, das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und im Bekenntnis ihrer Kirche bezeugt ist, rein zu lehren, die Sakramente ihrer Einsetzung gemäß zu verwalten, ihren Dienst nach den Ordnungen ihrer Kirche auszuüben, das Beichtgeheimnis und die seelsorgliche Schweigepflicht zu wahren und sich in ihrer Amts- und Lebensführung so zu verhalten, dass die glaubwürdige Ausübung des Amtes nicht beeinträchtigt wird.5 Damit ist der Handlungsrahmen für jede Form von Kirchenleitung beschrieben: Pfarrerinnen und Pfarrer werden in ihrem Dienst durch ihren Dienstherrn gefördert und begleitet. Die Evangelische Kirche in Deutschland, die Gliedkirchen und gliedkirchlichen Zusammenschlüsse stellen dafür geeignete Einrichtungen und den Dienst kirchlicher Leitungs- und Aufsichtsämter zur Verfügung.6 Beispiele für ein kirchenleitendes Wirken, das die Freiheit des Pfarrberufs und die Verantwortung der Kirchenleitung gegenüber den freien Pfarrern abbildet So lassen Sie mich nun zehn Beispiele für ein kirchenleitendes Wirken, das die Freiheit des Pfarrberufs und die Verantwortung der Kirchenleitung gegenüber den freien Pfarrern abbildet, nennen. Diese Beispiele erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit; sie mögen Ihnen nur vor Augen führen, wo aus 5 6 Autor. 14 meiner Sicht aktuelle Aufgaben liegen, denen wir uns in unserer Kirche gegenwärtig stellen bzw. zu stellen haben. 1. Beispiel: Aus zwei Landeskirchen wird eine … … und die neue muss erst ein Gesicht gewinnen. Tatsächlich: Jeder, der sich von seiner Landeskirche alleingelassen fühlt und ihre vertraute Rahmensetzung vermisst, hat in gewisser Weise recht. Es gibt nunmehr weder die Kirchenprovinz Sachen noch die gute alte EvangelischLutherische Kirche in Thüringen. Deren traditionelle Orte sind verlassen, der Pflugensberg verwaist und das Konsistoriumsgebäude mit anderen Personen und Funktionen bestückt. Die Fusion zur EKM beinhaltet vollkommen notwendig auch einen Abschied von den beiden bisherigen Kirchentümern mit ihren Strukturen, Kommunikationswegen, Eigenarten. Die neue Kirche muss erst noch den Beweis erbringen, dass sie zu Ihrer Kirche geworden ist. Sie muss Verlässlichkeit und Profil entwickeln. Neue Personen müssen kennengelernt und neue Strukturen müssen ausprobiert werden. Diese neue Kirche hat bereits große Schritte auf diesem Weg gemacht: Praktisch jedes Gesetz beider Teilkirchen hat die Synode in die Hand genommen und versucht, aus beiden Rechtssetzungen das jeweils Beste und Praktikabelste auszuwählen. Nun ist die Rechtsvereinheitlichung weitgehend abgeschlossen. Die vielleicht wichtigste Probe aber steht noch aus: Wir alle müssen erst Verfahrenssicherheit gewinnen, müssen die Chancen und Freiräume genauso Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013 PfDG.EKD § 3,2. PfDG.EKD § 26,1. Unterstreichung vom

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wie die Rahmensetzungen und Begrenzungen jedes Gesetzes ergründen und zu praktizieren lernen. Wir werden noch gemeinsam kritisch zu prüfen haben, ob das neue Rechtssystem konsistent und handhabbar ist. Dafür werden wir Zeit brauchen. Und es wäre gut, wenn es eine Zeit eines freimütigen Meinungsaustausches wäre. Lassen Sie mich für dieses notwendige Gespräch drei Beispiele nennen: Erstens das Finanzgesetz mit seinen Makrokriterien, die die Anzahl der Pfarrstellen, den jeder Kirchenkreis zur Verfügung hat, beschreiben und das namentlich in Thüringen zu zum Teil erheblichen Anpassungsproblemen führte, wo ein zentrales Modell abgelöst wurde, das einen Ausgleich zwischen den volkskirchlichen Gegenden im Süden und Westen mit den strukturschwächeren Gegenden im Osten und Norden zu bewältigen imstande war. Zweitens das Pfarrstellengesetz, wo die Errichtung, Veränderung und Aufhebung einer Stelle geregelt ist. Hier haben wir bereits, nach einer Erprobung eines Kompromisses zwischen beiden bisherigen Rechtssetzungen, die nicht gut funktionierte, den bisherigen thüringischen Modus eingeführt. Drittens haben wir eine Bewertung der landeskirchlichen Pfarrstellen vorgenommen, über welche die Landessynode auf ihrer letzten Sitzung beschlossen hat, damit endlich Ungleichbehandlungen aus zwei bislang unterschiedlichen landeskirchlichen Praktiken der Vergangenheit angehören. 2. Beispiel: In einem Punkt hat die LK schon ein neues Gesicht … … hinsichtlich der geteilten, besser: gemeinsamen Personalverantwortung der Landeskirche und der Kirchenkreise. Das Schwerpunktthema des Superintendentenkonvents am 10./11.02.2013 war die „Zusammenarbeit von mittlerer Ebene und Landeskirchenamt am Beispiel von wichtigen Themen aus dem Bereich Personal“. Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Personaldezernats haben mit verschiedenen Methoden folgende sechs exemplarische Themen vorgestellt und gemeinsam mit dem Superintendentenkonvent bearbeitet: 1. Auf der Suche nach neuen Mitarbeitern – was im Bewerbungsverfahren alles passieren kann 2. Was tun bei Personalproblemen – Konflikte auf und unter’m Teppich 3. Struktur (Verfahren und Kriterien): Schöner neuer Stellenplan – Veränderungen von Pfarrstellen und ihre Folgen 4. Sorgenkind Entsendungsdienst – vom Notnagel zur Zukunftsinvestition 5. Personalentwicklung am Anfang, in der Mitte und am Ende des Dienstes 6. „Mir hört ja doch wieder keiner zu.“ – Mitarbeitendenjahresgespräche Auf einem Auswertungstag und in weiteren Dienstberatungen haben wir im Personaldezernat der Superintendentenkonvent umfassend ausgewertet, haben Themen und Problemstellungen erfasst und systematisiert, haben Arbeitsaufträge übernommen und mit 15 Mitteilungen aus dem Thüringer Pfarrverein Nr. 03-2013

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