Höchstädter Bullenbote I/2014

 

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Höchstädter Bullenbote April 2014

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Besamungsverein Nordschwaben e. V. Höchstädter Bullenbote Ausgabe I/2014

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Höchstädter Bullenbote Besamungsverein Nordschwaben e.V. Gesellschafter oder Mitglied bei: Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben . . . . . . . . . . Neuentwicklung bei den genetischen Besonderheiten . . . . . . . . . . . Neues aus der Station . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . APPlaus für die neue RinderAPP – die Herde im Blick, die Fruchtbarkeit im Griff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Regio Agrar in Augsburg hat sich etabliert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eine Schau der Superlative Bayerische Jungzüchter zu Gast in Wertingen – Schwabenhalle platzt aus allen Nähten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fütterung und Klauengesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mitgliederversammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . Bullenparade am 1. Juni . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen (Ersteinsatz) . . . . . . . . Vererbungsstärken unserer Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Triesdorf öffnet die Pforten – Johannitag am 29. Juni 2014 . . . . . . . Braunvieh­, Holstein­Rot­ und Holstein­Schwarz­Bullen . . . . . . . . . . Schnellauswahlliste unserer Fleckvieh­Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 3 4 6 7 8 9 Höchstädter Klauenpflege GmbH Spermex ­ Gesellschaft für den Im­ und Export von TG­Sperma mbH InterGen GmbH 10 12 13 14 19 20 25 30 30 31 32 Vereinigung zur Förderung der Rinderzucht Verbindungen zur Besamungsstation Bestellung von Samen u. Besamungsscheinen Arbeitsgemeinschaft der Besamungsstationen in Bayern } Frau Grabski Frau Grimminger Frau Haas Frau Macoschek Frau Reitmayer 09074 / 9559 ­ 15 Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht­ und Besamungsorganisationen Zucht und Beratung Herr Köhnlein 0177 39 39 321 Außendienstmitarbeiterin Frau Espert 0170 57 04 712 Samenausfahrten Herr Montessuto 09074 / 9559 ­ 15 Stationsleiter Dr. Bosselmann 09074 / 9559 ­ 17 Zentrale Frau Zanggl 09074 / 9559 ­ 0 Buchhaltung Herr Schnürch 09074 / 9559 ­ 19 Fax: allgemeine Nachrichten 09074 / 9559 ­ 25 Fax: Samenbestellung 09074 / 9559 ­ 16 E­Mail info@bv­hoechstaedt.de Internet www.besamungsverein.de Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter Verbindungen zur Höchstädter Klauenpflege Geschäftsführer Klauenpflege Internet Mag. Reßler Frau Magosch 09074 / 9559 ­ 13 09074 / 9559 ­ 20 www.klauenpflege.de Herausgeber: Besamungsverein Nordschwaben e.V., Ensbachstr. 17, 89420 Höchstädt/Donau Erscheinungsweise: nach jeder Zuchtwertschätzung Gestaltung und Druck: Roch Druck, Einsteinstr. 21, 89407 Dillingen/Donau 2 Bild Titelseite: Mit der neuen Höchstädter RinderApp sind wir voll im Trend der Zeit. Da schaut auch der Bulle VISION ganz entspannt und neugierig nach vorn.

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Höchstädter Bullenbote Liebe Mitglieder und Freunde des Besamungsverein Nordschwaben e.V., im Rahmen des Anerkennungsverfahrens für das Zucht­ wertschätzsystem durch die Interbull wurden gering­ fügige Änderungen und Anpassungen im Zuchtwert­ schätzsystem vorgenommen. Im Ergebnis soll sich die Erwartungstreue verbessert haben und teilweise sind leicht sinkende Sicherheiten der Zuchtwerte zu verzeich­ nen. Gute Bullen, mit entsprechend hohen Zuchtwerten sind abgestraft worden, schlechte Bullen, mit niedrigen Zuchtwerten sind relativ besser geworden. Als Besamungsverein Nordschwaben e.V. sehen wir es als unsere Aufgabe, Ihnen die bestmögliche Genetik anzubieten. Unabhängige Auswertungen zeigen, dass wir Bullen bei uns einstellen, die im Durchschnitt mit den höchs­ ten genomischen Gesamtzuchtwerten und den höchsten Fitnesswerten aufwarten. Auch in den anderen Hauptmerkmalen Milch- und Fleischwert, achten wir beim Einkauf mit am stärksten auf die Qualität der Vererbungs­ leistung. Genauso sieht es bei den Exterieur­ merkmalen Euter und Fundament aus. Auch hier findet sich die Besamungsstation in Höchstädt im bayernweiten Vergleich, was die durchschnittlichen Zuchtwerte angeht auf den vordersten Plätzen wieder. Durch die guten Bul­ len, mit den hohen Zuchtwerten, die wir einkaufen, sind wir leider von der oben genannten Anpassung des Zucht­ wertschätzsystems besonders getroffen, da eben genau diese sehr guten Bullen in ihren Zuchtwerten abgestraft wurden. Nichts desto trotz sind auch unsere genomi­ schen Bullen im Verhältnis insgesamt immer noch deut­ lich über dem Durchschnitt, da die Anpassung des Zucht­ wertschätzverfahrens rangierungsneutral war. Das heißt, dass das Bessere noch immer besser ist, als das Gute! So finden sich in den Top 10 Listen aller Bullen mit Wild­ stern (HB Nr. 189938), Watt (HB Nr. 851700) und Wildnis (HB Nr. 180110) 3 Bullen aus Höchstädt wieder. Mit Witam PS (HB Nr. 180180) steht auch der aktuell höchste natür­ lich hornlose Bulle beim Besamungsverein Nordschwa­ ben e.V., auch wenn man sicherlich erwähnen muss, dass er aufgrund seiner Anlage für FH2 gezielt eingesetzt werden sollte. Durch die Anpassung im Zuchtwertschätz­ ­ verfahren sind die Bullen jedoch enger zusammen gerückt. Wir vertrauen auch weiterhin dem etablierten und zuver­ lässigen Zuchtwertschätzverfahren, wie es für das Fleck­ vieh angeboten wird und freuen uns, dass die Erwar­ tungstreue der Zuchtwerte gestiegen ist! Damit Sie künftig Ihre Besamungsplanung und Verwal­ tung noch einfacher und übersichtlicher im Griff haben, haben wir bereits viele Besamungstechnikertouren auf die elektronische Besamungserfassung umgestellt und werden in absehbarer Zukunft diesen Service für alle Touren anbieten. So stellen wir eine bessere Datenquali­ tät sicher und die Besamungen werden schneller beim LKV gemeldet. Weiterhin haben wir bei der diesjährigen Regio Agrar die neue RinderApp für Landwirte, mit vielen praktischen Funktionen, präsentiert. Diese ist auf dem Smartphone auszuführen oder auch vom heimischen PC aus anzuwenden. Neben Fruchtbarkeitszahlen, können auch Besamungen durch Eigenbestandsbesamer gemel­ det werden. Sogar bei der HIT Datenbank können Tiere an- oder abgemeldet und Ohrmarken nachbestellt wer­ den. Lesen Sie mehr zu den vielfältigen Anwendungen und Möglichkeiten, die dieses Programm bietet in diesem Heft auf Seite 8. Und das Beste: Als Service für unsere Mit­glieder ist sowohl die App als auch die Anwendung am PC kostenlos! Mit diesem Programm für den heimischen PC und das Smartphone, liegen wir ganz im aktuellen Trend, was Politik und Wirtschaft fordern. Es geht um die Erhebung, ­ Aufbereitung und Bereitstellung von Informationen, die bei der praktischen Arbeit anfallen, damit Sie zeitnah und flexibel auf Ihrem Betrieb reagieren können, falls etwas optimierungswürdig erscheint. Auch in diesem Jahr darf ich Sie wieder ganz herzlich zu unserer Bullenparade einladen. Diese findet am 1. Juni bei uns auf der Besamungsstation in Höchstadt statt. Die Präsentation der Bullen beginnt um 10:30 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ich wünsche Ihnen bis dahin einen guten Start in die Feldarbeit und viel Vergnügen beim Studieren unseres aktuellen und sehr ausgewoge­ nen Bullenangebotes! Herzlichst Ihr Dr. Frank Bosselmann 3

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Höchstädter Bullenbote Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben Mit dem ersten April kam die erste Zuchtwertschätzung in diesem Jahr. Berücksichtigt man die Abschreibung im gGZW mit einem Punkt und mit 0,9 Punkten im MW, so ist die insgesamt positive Bilanz für unsere Bullen keinesfalls ein Aprilscherz. Bei den Nachkommen geprüften Bullen lässt sich VANADIN 179356 nicht von seinem Thron verdrängen. Er hält seine Zuchtwerte auf einem sehr hohen Niveau enorm beständig. Er ist TP Anlageträger, was bei der Anpaarung zu beachten ist. Der Rau- Sohn RUMBO 186265 bestätigt mit dieser ZWS einmal mehr seine Klasse in Punkto Milch, Eiweiß, Eutergesundheit und Euter. Die knappere Fundamentvererbung und insbesondere die weichere Fessel und niedrigere Tracht gilt es zu beachten. Glanzpunkt sind sicherlich die kräftigen Striche in seinem Profil, was diesen Bullen neben der Milchleistung zusätzlich attraktiv macht. Der Rurex- Sohn RUFUSS 605828 , aus einer RepteitTochter gezüchtet, ist der beste Neueinsteiger in Höchstädt. Sein gGZW beträgt 127 und sein MW ist mit 121 für einen Rurex- Sohn überaus hoch. Begründet wird dies durch + 676 kg Milch bei positiven Inhaltstoffen. Ausgeglichen in Melkbarkeit und guter Zellzahl vererbt RUFUSS im Exterieur insgesamt ein harmonisches Exterieur. Seine knapp durchschnittliche Eutervererbung, v.a. in den Bereichen der Euteraufhängung sollte bei der Anpaarung Beachtung geschenkt werden. Das gute Fundament glänzt mit einer straffen Fessel und sehr hohen Tracht. Der bereits als genomischer Jungvererber stark eingesetzte Inder- Sohn INDOSSAR 192876 schaffte ebenfalls den Sprung in den Wiedereinsatz als Nachkommen geprüfter Bulle. Mit gGZW 124 ist er auch hier in einem überzeugend guten Bereich wiederzufinden. In der Leistungsvererbung kann er seinem Vater nicht ganz das Wasser reichen. Aus diesem Grund ist bei der Anpaarung auf genügend Milchsicherheit zu ach4 ten. INDOSSAR-Töchter sind im mittleren Rahmen bei durchschnittlicher Bemuskelung. Somit sind seine Töchter vom gesamten Körper und Kaliber deutlich besser als die seines Vaters Inder. Mit Tendenz zu mehr Winkel im Sprunggelenk stehen INDOSSARTöchter auf einem guten Fundament, das mit einer straffen Fessel ausgestattet ist. Die Euter dieses Kalbinnen geeigneten Bullen sind eine Klasse für sich. INDOSSAR präsentiert sich als ein absoluter Euterspezialist. Mit Euter-ZW 125 gehört er zu den besten Bullen in diesem Merkmal. Der Altmeister WEINREG 161658 hält seine Zuchtwerte extrem gut und kann nach wie vor als Milchund Fundamentverbesserer in Ihren Herden eingesetzt werden. Der nächste äußerst interessante Neueinsteiger in dieser ZWS ist der sehr breit einsetzbare Hades- Sohn HADIL 179669 . Seine Mutter, eine extrem große, kalibrige WalTochter konnte sowohl im Exterieur als auch in der Leistung voll überzeugen. Mit gGZW 121 und MW 120 bei + 664 kg Milch und positiver Eiweißvererbung steht HADIL im Fokus. Dieser gute Befruchter sollte nur auf Kühe eingesetzt werden. Die Exterieurvererbung dieses Bullen lässt kaum Wünsche offen. Er ist ein enormer Rahmenvererber (123). Zudem sind seine Töchter gut bemuskelt und überzeugen sowohl im Fundament und Euter mit jeweils einem Zuchtwert von 114. HADIL-Töchter neigen zu etwas mehr Winkel im Sprunggelenk. Äußerst erfreulich sind die kräftigeren Striche seiner Töchter. RASUL 179629 ist ein weiterer Neueinsteiger dieser ZWS. Der Rau- Sohn mit MV Roberto stammt aus einem leistungsstarken und langlebigen Kuhstamm. Sein gGZW liegt mit 121 ebenfalls im positiven Bereich. Neben einer guten Eutergesundheit stimmt auch der Milchfluss seiner Töchter. Auch RASUL sollte nur auf Kühe eingesetzt werden. Seine kleinen Töchter sind im Fundament etwas schwächer. Die weichere Fessel und niedrige Klauentracht sollten bei der Anpaarung beachtet werden. Die besonders guten, drüsigen Euter (119) seiner Töchter stechen im Vererbungsprofil heraus. Der Kalbinnen geeignete MANIMANO 179469 bestätigt einmal mehr seine gute und ausgeglichene Vererbung. Er vererbt neben einem großen Rahmen ein überaus gutes Fundament.

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Höchstädter Bullenbote Der Inhof- Sohn IKEBANA 186298 findet sich nun in einem etwas knapperen Zuchtwertbereich mit einem gGZW und MW von 116 wieder. Bei der Anpaarung muss seine knappere Leistungsvererbung beachtet werden. Glanzpunkt ist neben seiner Rahmenverer­ bung (110) das exzellente Euter (118). Eine echte Überraschung ist die erfreuliche Entwicklung des Idiom- Sohns INFORMANT 850773 . Er konnte sei­ nen gGZW um 6 Punkte, ent­ gegen der Abschreibung, auf nun 114 steigern. + 663 kg Milch, die Ausgeglichenheit in Melkbarkeit und Zellzahl und eine nahezu perfekte Exterieurvererbung runden das einwandfreie Verer­ bungsprofil dieses Kalbinnen geeigneten Bullen ab. Neben einem guten Rahmen (113) überzeugen die exzellenten Euter (123) seiner Töchter. In der Kategorie der genomischen Jungvererber kann sich der Wildwest- Sohn WILDSTERN 189938 nach wie vor an der Spitze aller Besamungsbullen behaup­ ten. Sein enorm hoher gGZW von 145 und MW von 133 bei einem guten FW von 117 sind der Beweis dafür. Bei der Anpaarung muss auf eine gute Euter­ grundlage geachtet werden. Auch der Willenberg- Sohn WATT 851700 findet sich in der Gesamtliste aller Fleck­ viehbullen ganz oben wieder. Mit einem gGZW von 142 und MW von 125 bei einer hohen Milchmengenvererbung von +  1062  kg kann der fit­ nessstarke WATT überzeugen. Seinen mittelrahmigen Töchtern wird eine gute Fundament- und Euterver­ erbung vorhergesagt. Leider ist das Sperma dieses Ausnahmebullen immer noch knapp. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir nicht allen Bestellungen umgehend in vollem Umfang nachkommen können. Der Wille- Sohn WISCONA 163940 aus der außerge­ wöhnlich schönen und auf Ausstellungen siegreichen Ruap-Tochter Jana ist neu in der Empfehlung. Sein gGZW liegt mit 136 und sein MW mit 126 sehr hoch. Ihm wird eine hervorragende Eutergesundheit seiner Töch­ ter vorhergesagt, bei gleich­ zeitig guter Melkbarkeit. Auch die Exterieurvererbung wird in allen Merkmalen überzeu­ gen können. Unverändert ist das gute, ausgeglichene Vererbungs­ profil des Wille- Sohns WILLIAMS 180078 aus einer auffallend schönen Inhof-Tochter. Er gilt auch weit über die nordschwäbischen Grenzen hinaus als der top Exterieurvererber unter den zahlreichen WilleSöhnen. Mit dem Bullen VISION 173009 freuen wir uns, unse­ ren Mitgliedern einen besonders guten und ausge­ glichenen Sohn des Bullen Reumut zum Grundpreis anbieten zu können. Da sein Vater Reumut praktisch nicht verfügbar ist, können Sie somit sehr gut auf VISION ausweichen. Er übertrifft in seinen genomi­ schen Zuchtwerten seinen Vater merklich. Mit einem gGZW von 131, MW von 124 bei einer hohen Milchmen­ genvererbung von + 925 kg kann der vermutlich Kalbin­ nen geeignete VISION (Kvp 113 bei 61  %  Si.) auch mit einer hervorragenden Melkbarkeit überzeugen. VISION stammt aus einer langlebigen und leistungs­ starken Kuhfamilie. Seine Großmutter, eine RomelTochter, kann aktuell mit 10 Kalbungen und einer Lebensleistung von über 100.000 kg, immer noch mit jugendlichem Esprit und ausgezeichnetem Euter über­ zeugen. Das Prachtstück in seinem Profil wird die Eutervererbung mit einem Zuchtwert von 120 sein! Ebenfalls neu ist der ZauberSohn ZOMBIE 180175, der aus einer extrem langlebigen und unwahrscheinlich leis­ tungsstarken Kuhfamilie her­ vorgeht. Seine Großmutter brachte es auf 8 Kalbungen und einer Durchschnitts­ leistung von über 13.000 kg Milch! ZOMBIE hat einen gGZW von 131, MW von 120, FW von 108 und FIT-ZW von 123. Der vermutlich leichtkalbige Bulle ZOMBIE (Kvp. 116 bei 67  %  Si.) empfiehlt sich als Exterieur­ vererber. Vor allem die Fundament- und Euterverer­ bung von 115 bzw. 121 stechen heraus. Er wird allem Anschein nach kräftige Striche vererben. Mit dem Bullen HUSKY 172980 können wir Ihnen eine echte Linienalternative anbieten. Sein Vater Hulkor ist von der Blutlinie ähnlich selten wie sein Muttervater Gebalot und Muttermuttervater Henry. Er bewirbt sich mit einem gGZW von 129 und einem MW von 118 um die Gunst ihrer Kühe. Seine Töchter werden im Rahmen etwas knapper sein. Allerdings werden diese auf einem sehr guten Fundament (115) stehen und die Euter der HUSKY-Töchter werden mit einem Euterzucht­ wert von 116 überaus gut vo­rausgesagt. Bei den natürlich hornlosen Bullen ist nach wie vor der Witzbold- Sohn WITAM PS 180180 über alle Sta­ 5

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Höchstädter Bullenbote tionen hinweg das Maß aller Dinge. Er überzeugt mit einem gGZW von 140, einem MW von 125 bei einer hohen Milchmengenvererbung von + 910 kg und posi­ tiver Eiweißvererbung. Neben diesen hervorragen­ den Milcheigenschaften überzeugt WITAM PS als Doppelnutzungsbulle (FW 120). Eine exzellente Melk­ barkeit (111) und erfreuliche Eutergesundheit (ZW-ZZ 114) wird dem Bullen genauso vorhergesagt wie eine beeindruckende Persistenz (126). Die mittelrahmigen WITAM PS-Töchter werden etwas knapper bemuskelt sein. Im Euter scheint WITAM PS fehlerfrei zu verer­ ben. Einzig bei der Anpaarung sollte beachtet wer­ den, dass WITAM PS nicht auf Madera- oder MomoNachkommen eingesetzt wird, da er Anlageträger von FH2 ist. Der Ralmesbach PS -Blut freie natürlich hornlose Wal- Sohn WALLOS PS 179939 steht bei einem gGZW von 118 und einen noch höheren MW von 120. Er ist vom gesamten Vererbungsprofil ausgeglichen und wird das gewünschte Hornlos­ gen in ihren Betrieben veran­ kern. Seine Töchter werden knapp im mittleren Rahmen sein. Fundament und Euter werden ihm als überdurch­ schnittlich prophezeit. Wir freuen uns, Ihnen einen bunten Frühlingsstrauß an sehr ausgewogenen und rundum äußerst attrak­ tiven Bullen anbieten zu können. Für die nächsten Wochen wünschen wir Ihnen einen guten und rei­ bungslosen Start in die Feldarbeit, damit ausreichend Zeit für die Bullenauswahl bleibt. Köhnlein Benjamin (Zucht & Beratung) Neuentwicklung bei den genetischen Besonderheiten Eine neue genetische Besonderheit mit dem Kür­ zel „FH4“ ist beschrieben. Bei der Untersuchung der umfangreichen Genotypendaten beim Fleck­ vieh ist aufgefallen, dass auf dem Chromosom 12, in einer bestimmten Region keine homozygote Ausprägung bei lebenden Tieren auftritt, obwohl dies zu erwarten ist. Daraus konnte die Wissenschaft ableiten, dass die Embryonen bereits innerhalb einer Woche nach der Befruchtung im Mutterleib absterben und die Kühe nach drei Wochen zur Nachbesa­ mung anstehen. Aufgrund der geringen Genfre­ quenz von 3,5  % in der Population hat man errechnet, dass 12 Embryonen von 10.000 Träch­ tigkeiten bei zufälligen Anpaarungen aufgrund dieser genetischen Besonderheit abgehen. Die Trächtigkeit endet nur, wenn die unerwünschte Genvariante vom Vater und der mütterlichen Seite zusammen treffen. Sicherlich ist gerade die ­ Fruchtbarkeit ein sehr sensibles und wichtiges Thema auf Ihrem Betrieb. In diesem Punkt kön­ nen die neuen Erkenntnisse im Prinzip Entwar­ nung geben. Die Non-Return Ergebnisse der Bul­ len, die Anlageträger sind, fallen praktisch nicht durch schlechtere Fruchtbarkeitsergebnisse auf. Von daher wurde beschlossen, dieses Merkmal zu beobachten und zu versuchen, es moderat innerhalb der Population zu reduzieren. Aufgrund des geringen wirtschaftlichen Schadens und der kaum messbaren unterschiedlichen Befruch­ 6 tungsraten bei den Bullen, wird der Besamungs­ verein Nordschwaben e.V. auch weiterhin solche einsetzen.

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Höchstädter Bullenbote Neues aus der Station Neue Mitarbeiterin im Außendienst Seit 15.04.2014 bereichert Frau Eva Espert das Serviceangebot des Besamungsverein Nord­ schwaben e.V. Frau Espert stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb und konnte durch ihre tatkräf­ tige Mithilfe im elterlichen Betrieb viel Erfahrungen und Wissen rund um die Rinder­ zucht sammeln. Während ihres landwirtschaft­ lichen Studiums in Triesdorf absolvierte Sie zusätzlich ein freiwilliges Praktikum bei einem Rinderzuchtverband. Nach ihrer Lehre zur Kauffrau für Bürokommu­ nikation hat sich Frau Espert entschlossen ein landwirtschaftliches Studium zu beginnen. Ihre Bachelorarbeit hat „Die Entwicklungsmöglichkei­ ten der Hornloszucht in Bayern“ zum Thema. Mit ihrem Wissen wird Frau Espert für Sie auf ihren Betrieben vor Ort in allen Fragen rund um die Zuchtvieh- und Kälbervermarktung, sowie in Fragen der Zucht und Anpaarungsberatung Ansprechpartnerin sein und Sie unterstützen. So wird sie das Anpaarungsprogramm „Optibull“ federführend betreuen und bei Bedarf gerne auf ihren Betrieben anwenden. Wir freuen uns sehr, dass uns Frau Espert bei der weiteren Verbesserung unseres Serviceangebo­ tes auf ihren Betrieben unterstützen wird. Beson­ ders freut uns, dass Frau Espert nicht nur für den Besamungsverein Nordschwaben e.V. tätig sein wird, sondern durch die gemeinsame Anstellung beim Zuchtverband für das Schwäbische Fleck­ vieh e.V. ein Bindeglied zwischen den beiden starken Partnern in der Rinderzucht und -ver­ marktung in Schwaben darstellt. schlossen. Als Quereinsteige­ rin hat sich Frau Schiller sehr schnell in das neue Aufgaben­ gebiet eingearbeitet und hat bereits Erfahrungen im Umgang mit Mensch und Tier im Tätigkeitsfeld der Besamungs­ station sammeln können. Herr Hubert Glass ist gelern­ ter Landwirt und bewirtschaf­ tet einen eigenen Hof. Beim Besamungsverein Nordschwa­ ben hat er die Ausbildung zum Besamungstechniker sehr erfolgreich durchlaufen. Bereits seit November ist Herr Glass weitestgehend selbstständig unterwegs und erzielt hier sehr gute Ergebnisse. Auch er hat erst vor kurzem den Lehrgang zum Besamungsbeauftragten erfolgreich absolviert. Der neueste Zugang in der Riege der Besamungsbeauf­ tragten ist Herr Bunyod Matyakubov. Er stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb in Usbekistan. Herr Matyako­ bov hat an der Hochschule in Triesdorf ein Masterstudium im Studiengang Agrarmana­ gement absolviert. Seit Februar ist er beim Besa­ mungsverein Nordschwaben beschäftigt und hat ebenfalls vor kurzem den Lehrgang für Besa­ mungsbeauftrage mit Erfolg absolviert. Alle drei Besamungsbeauftragten werden in der Anfangszeit ihrer Tätigkeit als Vertretungstechni­ ker eingesetzt. Dadurch lernen die drei neuen Kolleginnen und Kollegen das gesamte Gebiet kennen und können sich einen breiten Erfah­ rungsschatz aufbauen. Durch ihre Ausbildung und interne Schulungen sind sie bestens auf ihre neue Herausforderung, die Fruchtbarkeit Ihrer Kühe, vorbereitet. Wir hoffen, dass sich eine genauso gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen entwickelt, wie dies bei den bereits erfahreneren Kollegen der Fall ist. Wir wünschen Frau Schiller, Herrn Glass und Herrn Matyakubov einen erfolgreichen Start und Ihnen eine „fruchtbare“ Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen. 7 Der Besamungsverein Nord­ schwaben e.V. freut sich Ihnen eine neue Besamungs­ technikerin und zwei neue Besamungs­ techniker vorstellen zu können. Frau Elke Schiller hat beim Besamungsverein Nordschwa­ ben im September 2013 ein Prakti­ kum zur Besamungsbeauftragten begonnen und hat dieses vor wenigen Tagen mit der Prüfung zur Besamungsbeauftragten mit Erfolg abge­

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Höchstädter Bullenbote APPlaus für die neue RinderAPP – die Herde im Blick, die Fruchtbarkeit im Griff Erstmalig auf der Messe Regio Agrar in diesem Frühjahr vorgestellt, bietet der Besamungsverein Nordschwaben e.V. die neue RinderApp für seine Mitglieder an. Das praktische Programm, das zunächst auf Android Smartphones installiert wer­ den kann, ist ein hilfreiches Instrument, um immer einen aktuellen Überblick über die eigene Herde und die Fruchtbarkeitssituation der Kühe auf dem Betrieb zu haben. Auch für iOs wird die RinderApp bald verfügbar sein. mer der verwendeten Paillette eingetragen wurde, werden die Daten auf dem Telefon gespeichert. Sobald das Smartphone Kontakt mit dem Internet hat, werden die durchgeführten Besamungen gemeldet. Die App funktioniert immer, auch wenn im Stall keine Internetverbindung besteht! Eine Übersichtsliste, welche Kühe mit welchem Bullen besamt wurden, gibt Ihnen einen Überblick, welche Bullen Sie einsetzen. Die Herde im Überblick Es werden unterschiedliche Listen angezeigt. Auf diesen werden die Kühe sortiert aufgeführt, die zur Besamung, zur Trächtigkeitsuntersuchung oder zum Trockenstellen anstehen. Zusätzlich können brünstige Tiere eingetragen werden und die Lakta­ tionsdauer jeder einzelnen Kuh ist auf den ersten Blick ersichtlich. Meldung von Zugängen und Abgängen bei der HIT Datenbank Zusätzlich sind die wichtigsten Funktionen der HIT Datenbank direkt in der RinderApp eingebaut. Wenn das Smartphone einen Internetzugang hat, können die Tiere, wie in der HI Tier auf Ihrem Betrieb anoder abgemeldet werden. Auch neue Kälber mit der entsprechenden Ohrmarke können über die App bei der HIT Datenbank eingetragen werden und die Bestellung neuer Ohrmarken ist möglich, wenn man bemerkt, dass eine Ohrmarke fehlt. Dadurch kann man die Arbeit erledigen, in dem Moment, in dem sie anfällt und man vergisst keine Meldung. Meldung der Besamung Neben den praktischen Übersichtslisten können die Besamungen direkt über die App gemeldet werden. Dafür kann nach verschiedenen Kriterien nach der entsprechenden Kuh gesucht werden und anschlie­ ßend wird der Bulle, mit dem die Besamung durch­ geführt wurde, eingetragen. Das System hilft Fehler zu vermeiden, in dem es gleich vorschlägt, die wie­ vielte Besamung bei der entsprechenden Kuh durchgeführt wurde. Nachdem die Chargennum­ 8 Immer auf dem aktuellsten Stand Mit dem Bullenbrowser sind Sie stets bestens über das aktuelle Höchstädter Bullenangebot informiert. Hier werden die Bullen in den einzelnen Kategorien, Ersteinsatzbullen, genomische Bullen, Nachkom­ men geprüfte Bullen, hornlose Bullen und Zukauf­

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Höchstädter Bullenbote wird, wird die Portion des verwendeten Bullen aus Ihrem Containerbestand automatisch abgezogen. Nicht nur für Eigenbestandsbesamer Natürlich ist die RinderApp nicht nur für Eigenbe­ standsbesamer hoch interessant. Auch Landwirte, die ihre Kühe von Tierärzten oder Technikern besa­ men lassen sind mit dieser App immer auf dem aktuellsten Stand. Vor allem, wenn die Besamun­ gen, wie bei den Technikern weitestgehend üblich, elektronisch erfasst und übermittelt werden. bullen angezeigt. Auch das aktuelle Angebot ande­ rer Rassen wird mit dem Bullenbrowser dargestellt. Im Fokus steht ganz klar der Service für unsere Mit­ glieder und der Bullenbrowser hilft bei der Auswahl der, für Ihren Betrieb, besten Bullen. Auch auf dem PC anwendbar Sollten Sie kein Smartphone haben, so können Sie selbstverständlich mit den Zugangsdaten, die wir Ihnen zuschicken alle Funktionen auch bequem vom PC aus nutzen. Den Container im Blick Wenn an einen Containerhalter oder Eigenbe­ standsbesamer frischer Samen geliefert wird, so wird unter der Rubrik „Container“ automatisch nach der Lieferung der Bestand an Samenportio­ nen in Ihrem Container aktualisiert. So haben Sie stets einen aktuellen Überblick über die Portionen, die Sie aktuell zur Verfügung haben, um Ihre Kühe zu besamen. Wenn eine Besamung durchgeführt Und das Beste zum Schluss Die RinderApp ist für Mitglieder des Besamungs­ verein Nordschwaben e.V. kostenlos. Senden Sie uns eine E-Mail an service@bv-hoechstaedt.de. In der E-Mail, die wir Ihnen dann zuschicken, erhalten Sie die App sowie alle weiteren Informationen zur Anwendung auf dem Handy oder Computer. Regio Agrar in Augsburg hat sich etabliert Bereits zum dritten Mal war der Besamungsver­ ein Nordschwaben e.V. auf der Regio Agrar in Augsburg, einer noch sehr jungen, aber doch bereits über die schwä­ bischen Grenzen be­kannten Landwirtschafts­ messe, mit einem Stand vertreten. Es freut uns außerordentlich, dass sich der Messeauftritt der „Höchstädter“ zu einem DER Treffpunkte vieler Landwirte etabliert hat. Unser Stand, auf dem sich die Besamungsstation und die Höchstädter Klauenpflege GmbH präsen­ tierten, war stets zu jeder Zeit sehr gut besucht. Trotz der vielen Besucher blieb auch Zeit für inten­ sive Einzelgespräche und man konnte sich über die neuste Genetik und den Höchstädter Service informieren. So wurde auf der Regio Agrar unter anderem die brandneue RinderAPP für Smart­ phones vorgestellt. Nähe­ re Informationen zu die­ ser RinderAPP finden Sie auf Seite 8. Wir danken allen Besu­ chern und Gästen, die bei uns vorbei geschaut haben für ihren Besuch und freuen uns, Sie auch nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen! 9

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Höchstädter Bullenbote Eine Schau der Superlative Bayerische Jungzüchter zu Gast in Wertingen – Schwabenhalle platzt aus allen Nähten Schon zum 4. Mal war kürzlich im Abstand von jeweils 2 Jahren Bayerns Züchternachwuchs zu Gast in der Schwabenhalle Wertingen. Das Bayerische Landwirtschaftliche Wochenblatt berichtete ausführlich im Rinderteil der Ausgabe vom 14.3. Hier nun eine Nachlese aus Sicht der gastgebenden Wertinger Jungzüchter. Bei der 4. Bayerischen JungzüchterNight-Show platzte die Halle aus allen Nähten. Auch aus dem benachbarten Baden-Württemberg und Österreich waren zahlreiche Jungzüchter angereist. 120 Kühe und Rinder der Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Holsteins traten in Konkurrenz. In 25 Bewertungsringen wurde um die begehrten Preise gerittert; die Champion-Entscheidungen fielen dabei erst kurz vor Mitternacht. Danach wurden natürlich die Erfolge bei der After-Show-Party im Ring ausgiebig gefeiert. Beim Wettbewerb wurde einerseits die jeweils typmäßig beste Kuh gewählt; diese Aufgabe übernahm Geschäftsführer Christian Straif vom Rinderzuchtverband Tirol. Zeitgleich bewertete Jungzüchterin Anne-Mette Evers aus Norddeutschland die beste Vorführleistung. Mit 29 Kühen stellten die heimischen Wertinger Jungzüchter das größte Schaukontingent, wobei die Landkreise Donau-Ries und Augsburg am stärksten vertreten waren. Alle Jungzüchter erledigten die Präsentation der Tiere in bester Manier. Die beste Vorführleistung zeigte Johannes Schwarz, der es bis zum Finale schaffte und dort nur knapp unterlag. Am erfolgreichsten schnitten in der Typbewertung die Kühe von Kraus, Julia Kanefzky (l.o.), Markus Kanefzky (l.u.) aus Roggden; Thomas Reiner aus Osterbuch (o.r.) und Markus Häusler aus Finningen, alle Landkreis Dillingen, präsentierten die Kühe hervorragend. Augsburger Jungzüchter mit Leidenschaft: (oben v.l.n.r.) Andreas Kraus, Stefanie Kraus, beide aus Deubach, Markus Meitinger aus Ried; (Mitte v.l.n.r.) Stefan Kugelmann aus Batzenhofen; Bernadette Fleiner aus Deubach, Thomas Schweihofer aus Herbertshofen, (unten v.l.n.r.) Maria Schwarz aus Affaltern und Johannes Schwarz aus Langenaltheim nahmen erfolgreich an der 4. Bayerischen Jungzüchtertierschau in Wertingen teil. Eine besondere Auszeichnung vom Landesvorsitzenden Florian Götz und der Bayerischen Milchkönigin bekamen Johannes Schwarz und Birgit Obernöder für die Kuh Alex. Sie hat mittlerweile 6 Kälber und hat seit 2008 an allen vier Jungzüchtertierschauen teilgenommen. Die beste Platzierung aus dem Landkreis Neu-Ulm erreichte bei der 4. Bayerischen Jungzüchterschau Martin Rueß (oben) mit Kuh Laika aus dem Zuchtbetrieb Landwehr sie wurde bei schwerer Konkurrenz ReserveKlassensiegerin. Auch Michael Landwehr (u.l.) vom Gurrenhof mit Veit-Tochter Sila und Matthias Hofmayr mit Hupsol-Tochter Ziller hatten ihre Kühe bestens präsentiert. Unter den Günzburger Teilnehmern erreichte bei der 4. Bayerischen Jungzüchterschau Alexander Dirr (oben) aus Großkissendorf mit Hupsol-Tochter Iris eine 1c-Platzierung. Auch die Geschwister Anja und Matthias Wiedemann aus Schneckenhofen mit Dextro-Tochter Stella und Round-up-Tochter Viktoria hatten ihre Kühe bestens präsentiert. Die erfolgreichste Platzierung aus dem Landkreis Donau-Ries, einen 1a-Preis erreichte Mareike Rehm (oben v.l.n.r) aus Lechsend mit Gaga, einer Indigo-Tochter vom Betrieb Dreger, Egermühle. Monja Dreger mit Moremio-Tochter Sahra und Christian Ruisinger, Mittelstetten mit RatgeberTochter Lola erreichten jeweils einen 1-c-Preis. Ebenfalls aktiv waren (unten v.l.n.r.) Anna-Maria Bissinger, Mertingen; Johannes Höringer, Niederschönenfeld und Michael Erhardt, Aufhausen. 10 Die beste Platzierung aus dem Landkreis AichachFriedberg erreichte bei der 4. Bayerischen Jungzüchterschau Thomas Gschoßmann (links) aus Unterschönbach mit Resolut-Tochter Ibizza. Auch Magdalena Mahl aus Aulzhausen hatte MinnedosaTochter Zoey bestens präsentiert. Fotos: M. Holand und F. Wiedenmann

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Höchstädter Bullenbote Gruppensiegerin bei den Jungkühen: Paddy, eine Safi-Tochter aus dem Betrieb Kraus, Deubach ­ Gruppensiegerin bei den Jungkühen: Franzi, eine Safari-Tochter aus dem Betrieb Kraus, Deubach ­ Gruppensiegerin bei den Zweitkalbs­ kühen: Gaga, eine Indigo-Tochter vom Betrieb Dreger, Egermühle. Außenseiter! – Fleckviehzüchter A ndreas Böhm aus Oppertshofen ­ wagte sich mit einer Braunviehkuh in den Jungzüchterwettbewerb. Neben der Platzierung im Wettbewerb wurden auch die am tollsten gestalteten Stalltafeln prämiert. Die Kinder hatten dabei viel Ehrgeiz und ­ Ideenreichtum an den Tag gelegt. Eine tolle Idee: Anna Zacher gestaltete ihre Stalltafel für Kalb Rosi mit echten Haaren, die beim Scheren einer Kuh a ­ ngefallen sind und erreichte damit den 2. Platz. Mit Begeisterung waren die vielen ­ K inder beim Kälbervorführen bei der Sache. Aus dem Wertinger Zuchtgebiet hatten 33 Kinder mitgemacht. Deubach ab; sowohl Jungkuh Paddy (V:  Safi) als auch Jungkuh Franzi (V:  Safari) erreichten den Gruppensieg (1a). Auch Zweitkalbskuh Gaga (V:  Indigo) vom Betrieb Dreger, Eger­ mühle errang den begehrten Gruppen­ sieg (1a). Zweitplatziert (1b) waren: Ramus (V:  Didimus) von Obernöder, Langen­ altheim; Ibizza (V:  Resolut) von Gschoßmann, Unterschönbach; Molli (V:  Inhof) von Meitinger, Ried; Laika (V: Rendsburg) von Landwehr Gurren­ hof und Nancy (V:  Weinold) von Schwarz, Affaltern. Die Drittplatzierten (1c): Iris (V:  Hup­ sol) von Dirr, Kissendorf; Lola (V: Rat­ geber) von Ruisinger, Mittelstetten; Sahra (V: Moremio) von Dreger, Eger­ mühle und Priese von Schweighofer, Herbertshofen. Bereits am Nachmittag hatten die Jüngsten ihren Auftritt. Auch dort war die Beteiligung so stark wie nie zuvor. Fast 60 Kinder im Alter von zwei bis vierzehn Jahren waren mit ihren Käl­ bern angereist und hatten viele Ver­ wandte und Bekannte als Fans mitge­ bracht. In der jüngeren Altersgruppe galt es, bei der Kälberralley möglichst schnell den Hindernis-Parcours zu durchlau­ fen. Die erfahreneren Kinder wagten sich bereits in die Bewertung der Vor­ führleistung. Alle waren mit riesiger Begeisterung bei der Sache. Der heimische Jungzüchterclub war mit 33 Kälbern vertreten. Neben der Platzierung im Wettbewerb wurden auch die am tollsten gestal­ teten Stalltafeln prämiert. Die Kinder hatten dabei viel Ehrgeiz und Ideen­ reichtum an den Tag gelegt. Dankenswerterweise leistete der Besamungsverein Höchstädt als einer der Hauptsponsoren der Jungzüchter­ schau einen wertvollen Unterstüt­ zungs-Beitrag und finanzierte das Zelt zur Unterbringung der Kälber. Das Resümee: Eine rundum gelungene Schau, die erneut gezeigt hat, dass es um den Züchternachwuchs in Bayern und auch in unserer Region gut bestellt ist. Solche begeisternden Veranstal­ tungen geben Kraft und Impuls für die frühzeitige Übernahme von Verant­ wortung in den landwirtschaftlichen Betrieben. Friedrich Wiedenmann Nach den letzten Entscheidungen war der Ring in kürzester Zeit zur Bar-Meile umgebaut worden. Dort wurden die Erfolge bei der After-Show-Party bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert. 11 Fotos: M. Holand und F. Wiedenmann

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Höchstädter Bullenbote Fütterung und Klauengesundheit Die Fütterung und das Fütterungsmanagement spielen im Hinblick auf Gesundheit und Produk­ tion der Milchkuh eine zentrale Rolle. Die Klaue bzw. das Klauenhorn ist als Stoffwechselprodukt besonders anfällig für Defizite in diesem Bereich. Kein anderes Gewebe zeigt so deutlich alle statt­ gefundenen Stoffwechselimbalanzen auf. In Bezug auf Auswirkungen auf die Klauenge­ sundheit steht der Gehalt an leicht fermentierba­ ren Kohlenhydraten, der Rohfasergehalt und die Energiedichte der Ration im Vordergrund. Durch die Steigerung der Milchleistung ist eine Erhöhung der Energiedichte der Futterration erforderlich. Nach der Formel von Kirchgessner (1992) ergibt sich für eine Kuh mit 600 kg Lebend­ masse und einer Milchleistung von 30  kg ein Energiebedarf von 129  MJ NEL/d. Agnew und Yan (2000) schätzen jedoch, dass der Energieer­ haltungsbedarf heutiger Genotypen um etwa 25 % höher liegt als einschlägige Energiebewer­ tungssysteme angeben, deren Basis Studien aus den 60er und 70er Jahren bilden. Wird aber der Energiegehalt durch Zugabe von großen Mengen Kraftfutter erhöht, wird die Kuh an einer Pansenazidose erkranken. Eine Pansenazidose beschreibt eine Übersäue­ rung des Vormageninhaltes infolge überschie­ ßender Bildung von Milchsäure mit Absinken des pH-Wertes im Pansensaft. Besonders die sub­ akute Pansenazidose (subacute rumen acidosis, SARA) ist ein gängiges Problem in der Milchvieh­ haltung. Nach Studien sind 15 – 26 % der frischund mittellaktierenden Kühe davon betroffen. Nach Aufnahme großer Mengen leicht verdauli­ cher Kohlenhydrate setzt eine intensive Fett­ säuregärung ein, die einen Abfall des Pansen pH-Wertes und eine vermehrte Propion- und Milchsäurebildung zur Folge hat. Während der physiologische pH-Bereich im Pansen bei Wer­ ten zwischen pH 6,5 und 7,2 liegt, wird er bei SARA auf den Bereich zwischen pH 5,6 und 5,2 definiert und kann bei akuter Pansenazidose bis unter pH 5,0 absinken. Der veränderte pH-Wert im Pansen führt zu einer Verschiebung der Pan­ senflora. Gramnegative Bakterien sterben ab und 12 Verfasser: TA Mag. Hubert Reßler Geschäftsführer Höchstädter Klauenpflege GmbH www.klauenpflege.de info@klauenpflege.de Tel. 09074 9559-13 setzen Endotoxine frei. Eine direkte Auswirkung des Absinkens des pH-Wertes im Pansensaft ist eine Entzündung der Vormagenschleimhaut, die in Folge den Übertritt von Endotoxinen in die Blutbahn ermöglicht. Als weitere Konsequenz von SARA wird neben reduzierter Futterauf­ nahme, Durchfall, schlechter Körperkondition, vermindertem Milchfettgehalt, Leberabszessen und Immunsupresssion auch die Klauenrehe diskutiert. Obwohl die exakte Ver­ ­ bindung zwi­ schen SARA und Klauenrehe noch nicht geklärt ist, wird vermutet, dass die für die Klauenrehe verantwortliche Zirkulations- und Ernährungs­ störungen der Lederhaut mit wiederholtem schubweisem Ansteigen der Milchsäure-, Endo­ toxin- und Histaminkonzentration im Vormagen­ inhalt zusammenhängt. So stellten Manson und Leaver (1988a) und Dan­ scher (2009) bei der Verfütterung von großen Mengen leicht fermentierbarer Kohlenhydraten höhere Lahmheitsnoten und längerer Lahmheits­ dauer fest, Yeruham et al. (1999) konnten so sogar akute Klauenrehe auslösen. Peterse et. al. (1984) ermittelten in einer Versuchsgruppe mit einem Gehalt von 52 % Kraftfutter der gesamten TS-Ration, doppelt so viele Sohlengeschwüre wie in der Vergleichsgruppe mit einem Gehalt von 19 % Kraftfutter. Auch hier kann davon aus­ gegangen werden, dass die Tiere der Versuchs­ gruppe mit erhöhtem Kraftfutteranteil an subkli­ nischer Klauenrehe litten, die zu minderwertigen Hornproduktion und somit zu erhöhtem Sohlen­ geschwür-Risiko führte. Stärkereiche MaissilageFütterung führt, verglichen mit Grassilage-Fütte­ rung, ebenso zu höheren Lahmheitsnoten und vermehrten Klauenläsionen innerhalb der Herde (Faye und Lescourret 1989; Amory et al. 2006). Raufutterreiche Rationen wirken sich hingegen positiv auf die Klauengesundheit aus. Livesey

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Höchstädter Bullenbote und Fleming konnten bereits 1984 bei Fütterung einer Ration mit hohem Rohfaseranteil eine deut­ lich niedrigere Inzidenz an Klauenrehe und Soh­ lengeschwüren feststellen als in der Vergleichs­ gruppe mit niedrigem Rohfaseranteil. Ein hoher Rohfaseranteil ist wichtig für die Bildung einer Schichtung des Panseninhaltes, und fördert die Wiederkautätigkeit. Das im Speichel enthaltene Bicarbonat fungiert als Puffersubstanz und ist für einen stabilen Pansen-pH unerlässlich. Zudem garantiert ein hoher Anteil gut strukturierter Rohfaser einen angemessenen Trockensubstanz­ Gehalt der Ration. Ist die Ration nicht wiederkäuergerecht, werden die Tiere zu dünn koten was das Risiko für ­Klauenhauterkrankungen, wie die Mortellaro´sche Krankheit immens erhöht, aber auch zu einer Schädigung des Klauenhorns führt. Die Bereitstellung der erforderlichen Energie heutiger Milchkühe kann in einer „wiederkäuer­ gerechten“ Ration nicht immer erreicht werden. Jede Kuh hat nach der Geburt ein physiologi­ sches Energiedefizit, welches nicht zu lange andauern darf, damit es nicht zu einem über­ schießenden Fettaubbau kommt. Eine Kuh darf nach der Geburt maximal 60 kg Körpermasse verlieren. Zur alternativen Energiegewinnung werden körpereigene Fettreserven mobilisiert und in der Leber zu Ketonkörpern abgebaut. Die Anhäufung von Ketonkörpern im Blut (Ketose) und eine Verfettung und Funktionsstörung der Leber aufgrund überschießender Körperfett­ mobilisation (Hyperlipomobilisationssyndrom) sollen zur Klauenrehe beitragen, da hier die geschädigte Leber anfallende giftige Stoffwech­ selprodukte nicht mehr zur Genüge abbauen kann und diese Gifte die Hornproduktion nach­ haltig stören. Ähnliches Szenario kann bei prote­ inreichen Rationen eintreten, da ein Überschuss an Ammoniak, das beim Eiweißabbau entsteht und in der Leber zu Harnstoff verstoffwechselt wird, den Stoffwechsel belastet und die Leber schädigt. Manson und Leaver (1988) konnten bei zu eiweißreicher Fütterung höhere Lahmheitsund Reheinzidenzen feststellen. Die Bedeutung diverser Mikronährstoffe im Zusammenhang mit Hornqualität und Klauenge­ sundheit darf nicht überbewertet werden (Kofler 2001). In der Literatur ist jedoch viel über die positive Auswirkung von Biotin in der Ration zu lesen (Campell et al. 2000; Fitzgerald et al. 2000; Voigt et al. 2000; Hedges et al. 2001). Auch die Gabe von Zink verbessert die Hornqualität und unterstützt die Heilung von Sohlengeschwüren (Stern et al. 1998; Nocek et al. 2000). Mitgliederversammlung Am 6. März fand in Attenhofen die Mitgliederversammlung des Besamungsverein Nordschwaben e.V. für den Landkreis Neu-Ulm statt. Der Vorsitzende Herr Helmut Schürer eröffnete die Versamm­ lung. Nachdem Herr Erich Schnürch den Jahresabschluss für 2012 vor­ gestellt hatte, erläuterte der Sta­ tionsleiter Dr. Frank Bosselmann viele interessante Neuigkeiten aus dem Stationsgeschehen. Herr Ben­ jamin Köhnlein stellte die aktuellen Nachkommen geprüften Bullen, vielversprechende genomisch geprüfte Bullen und einige natürlich hornlose Bullen vor. Anhand von Beispielen zeigte Herr Köhnlein die aktuellen genetischen Besonder­ heiten auf und erklärte den Mit­ gliedern wie damit auf den Höfen umgegangen werden kann. Bei der Wahl des Ausschussmitgliedes für den Landkreis Neu-Ulm stellte sich unser langjähriges Mitglied Herr Peter Reisch nicht mehr zu Wahl. Neu in den Ausschuss des Besa­ mungsverein Nordschwaben e.V. wurde Herr Stefan Durst gewählt. Herr Markus Hafner stellte sich als Stellvertreter zur Verfügung. von Links: Peter Reisch, Stefan Durst, Dr. Frank Bosselmann, 2. Vorsitzender Johann Reitmayer, Markus Hafner, 1. Vorsitzender Helmut Schürer 13

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Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen geb. 30.03.09 HADIL 179669 a a ru n P e t l ie – g ez r e ri e u t x E – iß – Eiwe g Tochter Jade, 1. Laktation Tochter Adios, 1. Laktation gGZW 121 (80 %) MW 120 (81 %) Menge kg Züchter: Böhm GbR, Oppertshofen Exterieur Merkmal / Relativzuchtwert Rahmen Bemuskelung Fundament 123 107 114 114 127 119 113 118 103 101 102 107 111 109 105 105 109 106 104 113 113 110 103 klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker schwach tief kurz dünn außen nach außen unrein erwünschter Bereich groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang viel fest stark hoch lang dick innen nach innen rein 76 88 100 112 124 Fett % Eiweiß % Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe 2572 + 664 FW 105 (88 %) Nettozunahme Ausschlachtung Handelsklasse FIT 102 (73 %) Nutzungsdauer Melkbarkeit Persistenz Zellzahl HD Fruchtbarkeit Kalbeverlauf Totgeburten Fruchtbarkeit 14 3,84 – 0,01 3,17 + 0,04 112 (95 %) 95 (70 %) 100 (94 %) Beckenneigung Sprg.winkelung Sprg.ausprägung Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge 104 104 104 93 8000 (64 %) (80 %) (81 %) (76 %) Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatzierung Strichstellung Euterreinheit Anzahl bewertete Tiere: 41 pat. mat. pat. mat. mat. 86 115 93 102 104 (93 %) (72 %) (83 %) (64 %) (58 %) Hades gGZW MW 110 110 MW 130 FW 97 FW 108 ND 111 ND 114 Hippo Genua Wal Kamel Repuls Genua Dionis Karmen Kasandr *TA GZW 135

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Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen geb. 10.04.08 RUMBO 186265 Milchmenge Eiweiß Euter Exterieur Merkmal / Relativzuchtwert Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe Beckenneigung Sprg.winkelung Sprg.ausprägung Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatzierung Strichstellung Euterreinheit 96 100 94 117 91 97 102 112 92 101 98 88 90 116 113 100 116 98 110 98 110 109 111 76 88 100 112 124 Tochter Karo, 1. Laktation gGZW 127 (87 %) MW 124 (91 %) FW 106 (88 %) FIT 107 (78 %) Fruchtbarkeit Menge kg Züchter: Melf Georg, Dietmannszell Fett % Eiweiß % 7066 + 859 Nettozunahme 3,97 – 0,13 Ausschlachtung 3,52 + 0,07 Handelsklasse 111 100 Kalbeverlauf pat. 96 mat. 115 (90 %) (77 %) 100 103 87 Totgeburten pat. 101 mat. 110 (81 %) (71 %) 101 HD klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker schwach tief kurz dünn außen nach außen unrein erwünschter Bereich FW 103 FW 96 ND 115 ND 88 Rumba Irina Safir Claudia groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang viel fest stark hoch lang dick innen nach innen rein Anzahl bewertete Tiere: 61 Rau Carmen gGZW MW 123 112 GZW 99 MW 107 Nutzungsdauer Melkbarkeit Persistenz Zellzahl 114 7508 Fruchtbarkeit mat. 97 (62 %) Malf Irisa Boss Karola geb. 06.02.09 ET RUFUSS 605828 Eutergesundheit kräftige Striche Exterieur Merkmal / Relativzuchtwert Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe Beckenneigung Sprg.winkelung Sprg.ausprägung Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatzierung Strichstellung Euterreinheit 102 98 109 99 101 103 101 107 90 103 99 115 120 100 107 92 94 94 100 104 104 100 108 76 88 100 112 124 Fundament Großmutter Mady, 5. Laktation gGZW 127 (83 %) MW 121 (85 %) FW 106 (94 %) FIT 112 (75 %) Fruchtbarkeit Menge kg Züchter: Waltraud Fried, Oberndorf /AT Fett % Eiweiß % 2460 + 676 Nettozunahme 4,06 + 0,05 Ausschlachtung 3,28 + 0,04 Handelsklasse 111 106 Kalbeverlauf pat. 105 mat. 100 (99 %) (77 %) 95 106 97 Totgeburten pat. 103 mat. 102 (94 %) (69 %) 103 HD klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker schwach tief kurz dünn außen nach außen unrein erwünschter Bereich FW 105 FW 103 ND 100 ND 108 Ruap Bambi *TA Repteit Mädy groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang viel fest stark hoch lang dick innen nach innen rein Anzahl bewertete Tiere: 36 Rurex *TA Minal gGZW MW 115 107 GZW 114 MW 110 Nutzungsdauer Melkbarkeit Persistenz Zellzahl 113 7431 Fruchtbarkeit mat. 106 (60 %) Rexon (A) Brenda Rumba Maus 15

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