Unsere Wärme Ausgabe 1/2014

 

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Unsere Wärme Ausgabe 1/2014

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Ausgabewww.iwo-austria.at 1·2014 Österreichische Post AG Firmenzeitung 12Z039355 F Retouren an Postfach 555, 1008 Wien . gen Z einmali eue Ölheizung Ihre n at nmitöl. ize www.he Euro 0 0 0 3. uschuss für ie sich S n e l o H bis zu 4 1 0 2 r fü BRANCHENTALK Der IWO Neujahrscocktail 2014 WENIGER TREIBHAUSGASE EU-Klimaziel 2030 EFFIZIENT & GÜNSTIG Die Ölheizung mit Brennwerttechnik

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HEIZEN MIT ÖL 3.000 E uro einm Holen S für 2014 ie sich bis zu 30.000ster Förderantrag zum 5-jährigen Jubiläum ie Heizen mit Öl GmbH, die den Umstieg von alten Ölheizungen auf moderne Öl-Brennwertanlagen finanziell unterstützt, erwartet in Kürze den 30.000sten Förderantrag. alige Ihre neu n Zuschuss fü r e Ölhei z u n g. www.he ize nmitöl. at EFFIZIENTE ÖL-BRENNWERTANLAGEN LIEGEN WEITERHIN IM TREND D Seit Mai 2009 hilft die Initiative energieineffizienten Haushalten bei der Heizungssanierung. Wer sich den Zuschuss 2014 sichern möchte, sollte den Antrag am besten schon im Frühling einreichen. Denn die Förderung in Höhe von 2.000 bis 5.000 Euro ist nur bis zur Ausschöpfung der verfügbaren Jahresmittel erhältlich. Mit den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen beginnen viele Haushalte Sanierungs- und Effizienzmaßnahmen zu planen und umzusetzen. Die Heizungserneuerung steht dabei meist ganz oben auf der Liste. Martin Reichard, Geschäftsführer der HMÖ, meint dazu: „Die Modernisierung des Heizsystems ist zu Recht eine der ­beliebtesten Sanierungsmaßnahmen. Moderne Ölheizungen sind günstig in der Anschaffung und sparen mit einem Schlag bis zu 40 Prozent Energie. Weder ein Fenstertausch noch die Dämmung von Dach und Fassade können mit dieser Kosten-NutzenRechnung mithalten.“ Nachfrage bleibt ungebrochen hoch Die Anzahl der Förderanträge bewegt sich auf kontinuierlich hohem Niveau. „Wir feiern heuer nicht nur das 5-jährige Bestehen der HMÖ-Initiative, sondern auch den 30.000sten Förderantrag. Diese Tatsache bestätigt uns, dass moderne Ölheizungen nach wie vor sehr gefragt sind“, so Reichard. Je nach Alter und Größe der zu tauschenden Anlage beträgt die Förderhöhe 2.000, 3.000 oder 5.000 Euro. „Da wir nach dem Prinzip ‚first come, first serve‘ agieren, ist es ratsam, bereits jetzt das Antragsformular auszufüllen und einzureichen“, erklärt Reichard. Info Heizen mit Öl GmbH Telefon 01/890 90 36, Fax: -50 DW foerderung@heizenmitoel.at www.heizenmitoel.at 01·14 | unsere wärme

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INHALT EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser, 13 NEWS 02 Kurzmeldungen KULTURMIX 04 Kunst & Kultur FRÜHJAHRSMESSEN 06 Die HMÖ informiert CHARITY 07 Spendenaktionen BRANCHENTALK 08 Der IWO Neujahrscocktail ÖL-BRENNWERTTECHNIK 09 Gute Testergebnisse KOSTEN 10 Saubere Abrechnung ENERGIE 11 Freie Wahl des Heizsystems ZUKUNFT 12 EU-Klimaziel 2030 BERATUNG 13 Kostenlose Energieberatung STEUERVORTEIL 14 Der Handwerkerbonus GESUNDHEIT 15 Medical Fitness DENKSPORT 16 Rätsel 05 Auch wenn der Winter im Osten Österreichs sehr mild ausgefallen ist, zahlt es sich immer aus, seine Energiekosten im Fokus zu haben. Die HMÖ GmbH bietet Ihnen deshalb seit Jänner eine kostenlose Energiebuchhaltung und liefert dazu passende Tipps. Wenn wir uns dazu die EU-Ziele bis 2030 ansehen, dann ist das auch dringend erforderlich. HMÖ ist bisher die einzige österreichische Initiative, die von der Internationalen Energieagentur als „Best-Practice-Beispiel“ gelobt wurde. Darauf sind wir zu Recht stolz und werden nicht aufhören, diese Aktion fortzusetzen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen mit der ersten Ausgabe im heurigen Jahr alles Gute 06 12 Mag. Martin Reichard Geschäftsführer Heizen mit Öl GmbH Impressum ZAHL DES QUARTALS 30.000 Österreicher haben seit 2009 bei der Heizen mit Öl GmbH einen Förderantrag zur Heizungssanierung eingereicht. Medieninhaber und Herausgeber: Heizen mit Öl GmbH, 1020 Wien, Untere Donaustr. 13–15/ 3. OG., Tel.: 01/890 90 36, Fax: 01/890 90 36-50 Geschäftsführer: Mag. Martin Reichard Unternehmensgegenstand: Förderung des Austausches von Ölheizungsanlagen durch Anreizbildung für den umwelt- und klimafreundlichen Ersatz von alten Heizungsanlagen durch moderne, sparsame und effiziente Ölheizungsanlagen. Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, Grünbergstraße 15, 1120 Wien, Tel.: (01) 546 64-0, E-Mail: office@wirtschaftsverlag.at Geschäftsführung: Thomas Zembacher Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Martin Reichard (HMÖ) Koordination: Ing. Kersten Viehmann, Titelbild: Foto: Petra Spiola Druck: LEYKAM Let’s Print, Bickfordstraße 21, 7201 Neudörfl Auflage: 66.460 Stück unsere wärme | 01·14 1

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NEWS Was kostet der Winter? Die „Krone Steiermark“ hat nachgerechnet, wie hoch im heurigen Winter die Heizkosten ausfallen. Laut Energie Steiermark liegt die Ersparnis für Fernwärmekunden bei 1 bis 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch wer seine vier Wände mit Heizöl warm hält, darf sich über geringere Kosten freuen. Denn die Preise sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. So kosten 3.000 Liter im Schnitt 2.766 Euro. Pellets-Kunden müssen dagegen mit höheren Kosten rechnen. Für die Tonne Pellets werden heuer rund 6,9 Prozent mehr verlangt.  Peak Oil nicht absehbar Wie die Fachzeitschrift European Energy Review bekannt gab, sehen führende Experten die wissenschaftliche Diskussion um den Peak Oil als nicht mehr zeitgemäß an. So erklären zum Beispiel Energieexperten der Citigroup, dass das Konzept des Peak Oil bereits begraben wurde. Technologische Neuerungen sowie Entdeckungen neuer Ölfelder besiegeln das vorläufige Ende der Debatte um Peak Oil. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sind mehrere Faktoren. Zum einen werden immer neue Ölfelder insbesondere im Offshorebereich entdeckt und zum anderen lohnen sich durch technologische Neuerungen Explorationen von Ölquellen, die sich vor einigen Jahren noch nicht rentiert haben. Ein Beispiel dafür sind kanadische Ölsandfelder, deren wirtschaftlicher Abbau sich ab einem Ölpreis von etwa 100 US-Dollar rechnet. Zusätzlich zu neuen Explorationsmöglichkeiten sinkt in den westlichen Ländern der Energieverbrauch signifikant. Für diese Entwicklung sind technologischer Fortschritt – wie effizientere Verbrennungsmotoren oder Niedrigenergiehäuser – sowie ein ressourcenschonendes Konsumverhalten verantwortlich. iStock Hybridsysteme gewinnen an Bedeutung Gut abgestimmte Hybridsysteme liefern heute Wärme und Warmwasser. Grundsätzlich, so die Vereinigung der österreichischen Kessellieferanten, waren im abgelaufenen Jahr zwei Produkttrends erkennbar: Hybridsysteme auf dem letzten Stand der Technik und einfache, kostenoptimierte Heiz­ systeme. Daneben natürlich auch immer noch ein nicht unerheblicher Anteil an reinen Reparaturanlagen – die Heizung wird erst getauscht, wenn der Ofen tatsächlich „aus“ ist. Das ist bedauerlich, weil selbst gut funktionierende Anlagen bereits bei geringer Lebensdauer effizienter arbeiten könnten. Heizöl wurde billiger Der milde Winter hat den österreichischen Haushalten bisher ein Minus bei den Heizkosten beschert. Während normalerweise die Heizölpreise im Winter ansteigen, wurden sie heuer außerdem um rund 5,4 Prozent billiger. „Es lohnt sich also, die Tanks noch aufzufüllen“, so Martin Reichhard, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Öltechnik.  Marktzahlen 2013 Bei Ölkesseln konnte der Absatz um etwa 5 Prozent gegenüber 2012 erhöht werden. Rückläufig war der Absatz von Biomasseheizungen, wobei rund 11.000 Pelletsheizungen und rund 8.000 Festbrennstoffanlagen installiert wurden; in Summe ergibt sich dennoch ein Minus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Abwärtstrend bei Solarthermie konnte auch 2013 nicht gestoppt werden. Es wird ein Minus von über 20 Prozent für das abgelaufene Jahr erwartet. Der Absatz von Wärmepumpen dürfte dank der regen Nachfrage nach Luftwärmepumpen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bei etwa 17.500 liegen. www.heizungs.org 98,47 US-Dollar Der Ölpreis bleibt laut Prognose des IWF auf Sinkflug: Der Mittelwert der Barrelpreise der drei wichtigsten Ölsorten, Brent, Dubai Fateh und WTI, soll nach 104,11 US-Dollar im Vorjahr heuer auf 103,84 US-Dollar und 2015 sogar unter 100 auf 98,47 US-Dollar sinken.  2 01·14 | unsere wärme iStock

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NEWS USA: Frackingboom Die USA haben wegen des anhaltenden Förderbooms aus Schiefergestein ein seit Jahrzehnten geltendes Öl-Export­ verbot gelockert. Das Handelsministerium in Washington habe seit dem vergangenen Jahr jeweils zwei Lizenzen für Ausfuhren nach Großbritannien und Italien erteilt, wie aus der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Dokumenten hervorgeht. Eine Genehmigung für Ölexporte auch nach Deutschland werde derzeit geprüft. Seit Jänner 2013 seien insgesamt 120 Lizenzen erteilt worden, davon seien knapp 90 Prozent für Ausfuhren nach Kanada beantragt worden. In den USA hat die Förderung von Öl und Gas aus Schiefergesteinsschichten zu einem massiven Rückgang der Energiekosten beigetragen. Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur iStock IEA könnten die USA in diesem Jahr dank des Frackingbooms Russland als weltweit größter Ölförderer ablösen. Der Öl-Brennwertkessel Logano plus GB145 von Buderus ist durch „Internet inside“ für die Zukunft bestens vorbereitet. Er kann mit einem Smartphone oder einem Tablet-PC und der App EasyControl auch von unterwegs bedient und überwacht werden. Diese hohe Flexibilität erleichtert die Bedienung und Funktionskontrolle der Heizungsanlage, denn das Regelgerät verfügt serienmäßig über einen LANAnschluss und kann ohne ein zusätzliches Modem mit einem Router und damit mit dem Internet verbunden werden. Konzipiert wurde der bodenstehende Kessel mit 15 kW Leistung und einem Normnutzungsgrad von bis zu 105 Prozent bezogen auf den Heizwert (Hi) für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser. Die Entwicklung dieses Öl-Brennwertkessels mit einem modulierenden ÖlVerdampfungsbrenner setzt gleich mehrfach Akzente. Der Logano plus GB145 wiegt weniger als 70 Kilogramm (Kesselgröße 15 kW) und lässt sich alleine deshalb schon besonders leicht einbringen. Bei dem patentierten Öl-Verdampfungsbrenner Logatop BM1.0 ersetzt ein Einspritzventil die klassische Öl-Zerstäuberdüse. Der Brenner kalibriert sich selbst, deshalb müssen weder bei der Inbetriebnahme noch bei Wartungsarbeiten Öldruck und Luftmenge eingestellt werden. Besonders seine extrem leise Betriebsweise bietet einen hohen Komfort und bietet Flexibilität hinsichtlich des Aufstellortes.  www.buderus.at Windräder: Flut von Einwänden Rund 1.100 Stellungnahmen sind zum umstrittenen Windkraft-Zonenplan beim Land NÖ eingegangen. „Bei den Stellungnahmen ist alles dabei. Manche wollen eine Verkleinerung der Zonen, andere eine Ausweitung. Wieder andere lehnen unseren Zonenplan gänzlich ab“, bilanziert Umweltlandesrat Stephan Pernkopf. Die Einwände werden nun jeder für sich geprüft. Pernkopf rechnet bis Ende Mai mit einer endgültigen Kartierung der Ausbauzonen. Handwerkerbonus Ab Juli 2014 kann sich jeder Privatkunde, der einen Handwerker engagiert, bei Arbeitsstunden im Wert von bis zu 3.000 Euro pro Jahr, die Umsatzsteuer zurückerstatten lassen. Das sind maximal 600 Euro pro Jahr. Insgesamt hat der Staat 2014 zehn Millionen Euro dafür vorgesehen. (Mehr dazu auf Seite 14) unsere wärme | 01·14 Buderus iStock Für die Zukunft vorbereitet 3

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ST KULTURMIX Buchtipp: „Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind“ von Hans-Joachim Zillmer, erschienen im Verlag Herbig, ISBN-10: 3776650397 und ISBN-13: 978-3776650396, 336 Seiten, Preis: 9,99 Euro >made in austria< Das ist die titelgebende Ausstellung für das Jahresmotto 2014 des Essl Museums, das heuer sein 15-jähriges Bestehen feiert. Karlheinz Essl, der die Ausstellung selbst kuratiert, zeigt seine persönlichen Schwergewichte der jüngeren österreichischen Kunstgeschichte und setzt ihre Werke in den Galerieräumen in reizvolle Beziehungen zueinander. Zu sehen sind Werke von Friedensreich Hundertwasser, Max Weiler, Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Markus Prachensky, Josef Mikl, Wolfgang Hollegha, Herbert Brandl, Hubert Scheibl, Franz West, Erwin Wurm, Franz Ringel, Martha Jungwirth, Kurt Kocherscheidt, Günter Brus, Valie Export und Hermann Nitsch. © Thinkstock Wer vor der Endlichkeit fossiler Brennstoffe warnt, ignoriert die Fakten: Tief in der Erdkruste befindet sich ein unbegrenztes Energiereservoir. Denn austretende Gase auf dem Meeresgrund und aus den Festlandsockeln beweisen, dass dort wertvolles Methan in riesigen Mengen vorhanden ist. Jüngste Forschungen zeigen auch, dass sich die natürlichen Erdöllagerstätten periodisch regenerieren und neu mit Öl auffüllen. Von der allgemein prophezeiten Energiekrise kann folglich keine Rede sein. Geschweige denn von der von Menschen gemachten Klimakatastrophe – schließlich entweichen neben Methan weitere Gase aus geologischen Schichten. Sie allein machen 50 Prozent der in Klimamodellen berechneten Mengen an Propan und Ethan aus. Bestsellerautor Hans-Joachim Zillmer stellt mit revolutionären, wissenschaftlich fundierten Thesen etablierte Denkmodelle infrage, präsentiert innovative Ideen und widerlegt energie- und klimahysterische Angstprognosen. Seine Ansätze eröffnen neue überzeugende Perspektiven für die Zukunft. Der Kern der Sammlung „Museen sind das kollektive kulturelle Gedächtnis einer Gesellschaft. Oft hörte ich, dass wir nun für zeitgenössische Kunst jene Aufgabe erfüllen, welche viele öffentliche Museen für alte Kunst innehaben. Unsere Sammlung ist natürlich gewachsen – auf heute mehr als 7.000 Kunstwerke. Sie bildet einen Großteil dessen ab, was seit dem Ende des Krieges in der österreichischen Kunst in einem internationalen Kontext geschehen ist. Im 15. Jahr unseres Bestehens möchten wir diesen österreichischen Kern ins Zentrum des Ausstellungsgeschehens rücken. Mit >made in austria< präsentiere ich meinen ganz persönlichen Blick auf dieses Kunstgeschehen“, so Karlheinz Essl. Der Sammler zeigt jene Künstlerinnen und Künstler, die für ihn ihre Spuren deutlich in der österreichischen, aber auch in der internationalen Kunstwelt hinterlassen und das weltweite Kunstgeschehen beeinflusst haben. In der Ausstellung stellt Karlheinz Essl spannungsvolle Bezüge zwischen den einzelnen künstlerischen Positionen und Kunstwerken her – mit Dialogen, aber auch Reibungspunkten, mit un­ erwarteten Einblicken und Über­ raschungen. Ausstellungsdauer >made in austria< 27. Februar bis 24. August 2014 in den Galerieräumen des Essl Museums, An der Donau-Au 1, 3400 Klosterneuburg bei Wien www.essl.museum Picknick im Weinviertel Tipps für die besten Picknickplätze für verliebte Paare und aufgeweckte Familien liefern die Weinstraßen-Wirte, genauso wie die regionalen Köstlichkeiten für Ihren Picknickkorb. Angeboten werden Picknickkörbe für zwei Personen um 48 Euro oder der Familienkorb um 69 Euro. www.veltlinerland.at Herrlich entspannend, so ein Picknick unter freiem Himmel © Thinkstock 4 01·14 | unsere wärme © Essl

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KULTURMIX ST Buchtipp: „Energie – Grundlage des Lebens – Von grundlegenden Energiezentren bis zu Energieräubern“ von Nathalie Schmidt, erschienen im Verlag Schirner, ISBN-13: 9783843410540 und ISBN-10: 3843410542, 200 Seiten, Preis: 12,95 Euro © Arche Noah Arche-Noah-Schaugarten in Schiltern Bunte Vielfalt: Die Arche Noah Lernen Sie Raritäten von Gemüse, Kräutern, Getreide, Obst und Beerenobst kennen, erfahren Sie Neues über ihren Anbau und ihre Verwendung. Die ARCHE NOAH entstand 1989 auf Initiative von GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen, die das Saatgut als Grundlage der Ernährung buchstäblich wieder in die eigenen Hände nehmen wollten. Heute gefährden Gentechnik, Saatgutmonopole, Klimawandel und Kriege dieses kostbare Erbe. Geboten werden rare Gemüseschätze, Handwerk und Bioleckereien, kosten kann man sich unter anderem quer durch seltene Fisolen- und Paradeisersorten. Dazu: Führungen und LiveKochshows! Ausstellungsdauer Der Schaugarten & der Pflanzenverkauf sind im Jahr 2014 von 4. April bis 5. Oktober geöffnet. ARCHE NOAH, Obere Straße 40, A-3553 Schiltern Tel.: +43(0)2734/8626 Dienstag 8 bis 16 Uhr und Mittwoch bis Freitag von 8 bis 12 Uhr www.arche-noah.at Raus aus der Stadt! Es wird wieder wärmer. Nutzen Sie die Gelegenheit für Ausflüge in die Natur. Machen Sie zum Beispiel eine Tschaikenfahrt und einen Au-Spaziergang – Kombitour in den Donau-Auen. Von Nationalpark-RangerInnen begleitet, besteigen Sie die Tschaike, ein nachgebautes historisches Schiff, lernen die Flussdynamik kennen und hören Interessantes aus der Vergangenheit der Schifffahrt. Beim anschließenden Au-Spaziergang erleben Sie die Tier- und Pflanzenwelt der Donau-Auen. Energie betrifft alle, denn ohne Energie existiert nichts. Energie ist die Basis der Existenz. Autorin Nathalie Schmidt hat sich beruflich sehr intensiv mit Leben und Tod auseinandergesetzt und so die Energie des Menschen in zahlreichen Formen beobachtet sowie ihre Macht über das menschliche Leben erkannt. Dieses erste von zwei Grundlagenbüchern über Energie beleuchtet Energie von allen Seiten: • Was ist Energie überhaupt? • Welchen Einfluss hat sie? • W  ie viel Energie braucht der Mensch, um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen? Weitere Schwerpunkte sind: • zwischenmenschlicher Energieaustausch •  sowie hilfreiche Übungen, z. B. für die Ermittlung von Energie­ blockaden und deren Auflösung. Nathalie Schmidt arbeitete als examinierte Krankenschwester. Durch diesen Beruf kam sie mit Leben und Tod in Kontakt und setzte sich damit auseinander. unsere wärme | 01·14 Information und Anmeldung Erkunden Sie den Nationalpark Donau-Auen per Schiff. © Schiffmühle Orth/Donau schlossORTH Nationalpark-Zentrum Tel.: 0 22 12/35 55 E-Mail: schlossorth@donauauen.at Anmeldung bis drei Tage vor dem Termin erforderlich www.donauauen.at 5

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FRÜHJAHRSMESSEN Kostenlose Energieberatung DIE HEIZEN MIT ÖL GMBH WAR AUCH HEUERWIEDER AUF ALLEN WICHTIGEN BAU- UND ENERGIESPARMESSEN VERTRETEN. Die HMÖ informierte auf den Messen in Wien, Graz, Innsbruck und Wels ... it im Gepäck hat die HMÖ ein neues Beratungstool, das Hausbesitzern ihr individuelles Energieeinsparungspotenzial aufzeigt. Dieser Service ist nun auch jederzeit online verfügbar unter: energieberatung.heizenmitoel.at M Info und Beratung im Mittelpunkt Den Auftakt zu den Frühjahrsmessen bildete heuer die Häuslbauermesse Graz, die Mitte Jänner über die Bühne ging. Danach folgten die Messen in Tirol, Salzburg, Wien und Dornbirn. Mit der Energiesparmesse Wels, die von 28. Februar bis 2. März lief, ging das diesjährige Messe-Frühjahr für die HMÖ zu Ende. Das Resümee fällt durchwegs positiv aus: „Energiesparen ist für viele Haushalte nach wie vor ein zentrales Thema. Die Heizungssanierung spielt hier eine wichtige Rolle und aufgrund der Förderung und des hohen Einsparungspotenzials ist die moderne Ölheizung weiterhin gefragt“, erklärt HMÖ-Geschäftsführer Martin Rei­ chard. „Die kostenlose Energieberatung wurde von den Messebesucherinnen und -besuchern hervorragend angenommen.“ Wer das Energieeinsparungspotenzial seines Eigenheimes berechnen lassen möchte, kann das ganz einfach von zu Hause aus erledigen. Energieberatung auf Knopfdruck Das System funktioniert unabhängig vom Energieträger und ist somit für jede Heizungsanlage geeignet. Besuchen Sie die Website energieberatung.heizenmitoel.at, geben Sie die notwendigen Daten zu Gebäude und Heizsystem ein und lassen Sie sich schnell und unkompliziert Ihr Einsparungspotenzial berechnen. Wo und wie Sie am besten sparen können, erfahren Sie ebenfalls in Ihrer ganz persönlichen Auswertung. Mehr dazu auf Seite 13! 6 01·14 | unsere wärme

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CHARITY Spendenaktionen MITHILFE DER HMÖ-SPENDE VON 10.000 EURO WURDEN HEUER 200 GRUFT-WINTER­ PAKETE, BESTEHEND AUS JE EINEM SCHLAFSACK UND EINER WARMEN MAHLZEIT, FINANZIERT UND VERTEILT. … zum wichtigen Thema Energiesparen. Sieger der Messe­ Gewinnspiele 2014 Graz Christian Stadler, 8121 Deutschfeistritz Josef Absenger, 8421 Wolfsberg Christian Toniutti, 8120 Peggau Karin Zechner, 8522 Groß-St. Florian Innsbruck Monika Scheitnagl, 6263 Fügen Franz Argus, 6264 Fügenberg Eveline Rössle, 5061 Elsbethen Angelika Eigentler, 6182 Gries/Sellrain Wien Erich Köllner, 3714 Sitzendorf Verena Posch, 7210 Mattersburg Salzburg Leopold Taxer, 5611 Großarl Gertrude Lintner, 5020 Salzburg Rudolf Hörbiger, 5440 Golling eit über 27 Jahren hilft die Caritas mit der „Gruft“ Menschen in Wien, die von Armut und Obdachlosigkeit betroffen sind. 1,4 Millionen Mahlzeiten wurden seither an notleidende Menschen ausgegeben und 530.000 Mal war die Gruft bereits Schlafplatz. „Ein warmes Zuhause ist auch in Österreich nicht für jeden eine Selbstverständlichkeit“, so Martin Reichard, Geschäftsführer der HMÖ. „Das Gruft-Winterpaket ermöglicht eine unkomplizierte, sinnvolle Soforthilfe, die das Leben eines obdachlosen Menschen zumindest ein bisschen erträglicher macht. Deshalb haben wir uns heuer entschieden, diese Initiative zu unterstützen.“ Hilfe ist heute wichtiger denn je, wie eine Erhebung der Caritas zeigt: 2012 wurden 19.453 Nächtigungen in der Gruft verzeichnet, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der KlientInnen, die in die Gruft S Martin Reichard, Geschäftsführer der Heizen mit Öl GmbH, bei der Spendenübergabe an Caritas-Österreich-Generalsekretär Bernd Wachter … zum Essen kommen, steigt stetig. Im Caritas Betreuungszentrum wurden 2012 insgesamt 97.285 Mahlzeiten an armutsbetroffene Menschen ausgegeben – mehr als je zuvor. Zum Vergleich: 2001 waren es „nur“ 58.500 Mahlzeiten. Dornbirn Elmar Müller, 6835 Muntlix Helgar Brunner, 6974 Gaissau Hubert Oberhauser, 6858 Schwarzach Karl Wachter, 6700 Bludenz Wels Andreas Ploberger, 4661 Roitham Rupert Würdinger, 4633 Kematen Norbert Bill, 4600 Wels Johann Glück, 4672 Bachmanning Ein Herz für Tiere: Die Heizen mit Öl GmbH engagiert sich auch für unsere vierbeinigen Freunde. Gleich drei Tierheime dürfen sich über eine Geldspende in der Höhe von 3.300 Euro freuen. … und bei der Übergabe der Spende für die Weihnachtsaktion der Kronenzeitung. unsere wärme | 01·14 7

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BRANCHENTALK Das „Italic“ in der Wiener Innenstadt bot den chilligen Rahmen … ... und Rebecca‘s Playground sorgte für ausdrucksvolle Musik. IWO lud zum Neujahrscocktail DAS INSTITUT FÜR WÄRME UND OELTECHNIK BEGRÜSSTE BEIM DIESJÄHRIGEN NEUJAHRSCOCKTAIL WIEDER ÜBER 120 NAMHAFTE GÄSTE AUS DEN BEREICHEN ENERGIE, WIRTSCHAFT UND POLITIK. ine gute Mischung aus Networking, italienischen Köstlichkeiten und unterhaltsamen Gesprächen sorgte bis spätabends für gute Stimmung bei Gastgeber Martin Reichard, dem IWO-Vorstand und seinen Gästen. E Förderinitiative überzeugte In entspannter Atmosphäre feierte das Institut für Wärme und Oeltechnik den Start ins neue Jahr. IWO-Geschäftsführer Martin Reichard und IWO-Vorstandsvorsitzender Michael Sattler nutzten die Gelegenheit, um bei der Begrüßung einen Blick auf das abgelaufene Jahr zu werfen. „Das Thema Energieeffizienz und die Nichtdiskriminierung einzelner Energieträger waren 2013 zentrale Themen unserer Arbeit. Besonders dank der Förderinitiative Heizen mit Öl konnten wir wieder viele Tausend Haushalte vom System Ölheizung überzeugen“, berichtete Reichard. Stimmungsvolles Ambiente Gefeiert wurde im „italic“ in der Johannesgasse, Wien 1, wo sich die zahlreichen Gäste über die aktuellen Entwicklungen der Branche unterhielten. Für das leibliche Wohl war Küchenchef Alexander Meidlinger mit abwechslungsreichen, italienischen Köstlichkeiten verantwortlich. Rebecca’s Playground sorgte mit ausdrucksvollen Soul- und Jazzklängen zusätzlich für ein stimmungsvolles Ambiente. Bei einem ausgewogenen Mix aus Branchenaustausch, gemütlicher Unterhaltung und kulinarischen Köstlichkeiten feierten die Gäste bis in den späten Abend hinein. Namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik besuchten das rauschende Fest. 8 01·14 | unsere wärme

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ÖI-BRENNWERTHEIZUNG Gute Testergebnisse DIE ÖLHEIZUNG GILT IM VERGLEICH ZU ANDEREN ENERGIETRÄGERN DURCH HOHE ENERGIEAUSBEUTEN UND GERINGE ANLAGENINVESTITIONEN ALS BESONDERS GÜNSTIGES HEIZSYSTEM. ie Ölheizung mit Brennwerttechnik zählt zu den effizientesten Heiztechniken. Während bei konventionellen Heizkesseln die heißen Abgase durch den Kamin entweichen, wird bei der modernen Brennwerttechnik dem Abgas sowohl die fühlbare Wärme als auch die im Wasserdampf gebundene Kondensationswärme entzogen und dem Heizsystem zugeführt. D anderen Systemen um gut 100 bis 150 Prozent höher ausfallen. Bereits seit mehreren Jahren hält die moderne Ölheizung diesen Status und lässt etwa Systeme, die mit Festbrennstoffen heizen, hinter sich. Deshalb ist es sinnvoll, neben verbrauchsgebundenen Kosten auch die Anschaffungsund Wartungskosten in die Heizkostenrechnung einzubeziehen. Prinzip der Brennwerttechnik Bei der Verbrennung entsteht Wasser aus dem im Brennstoff enthaltenen Wasserstoff und dem zugeführten Luftsauerstoff. Das Wasser ist gasförmig in den heißen Abgasen enthalten. Werden die Abgase abgekühlt, kondensiert das Wasser aus. Die dabei frei werdende Kondensationswärme kann zusätzlich zu der fühlbaren Wärme des Abgases genutzt werden. Technisch realisiert wird das durch Heizkessel mit Brennwerttechnik. Sie sind so konstruiert, dass ein Großteil des in den Abgasen enthaltenen Wasserdampfes kondensiert. Dazu müssen die Abgase bis unter die Taupunkttemperatur abgekühlt werden. Die Taupunkttemperatur ist abhängig vom Wasserstoffgehalt des Brennstoffes bzw. vom Wasserdampfgehalt des Abgases sowie vom Luftüberschuss der Verbrennung. Bei Heizöl extra leicht liegt die Taupunkttemperatur bei ca. 47 °C. Die Hersteller von Öl-Brennwertkesseln bieten üblicherweise die gemeinsam mit ihrem Produkt zugelassenen Abgassysteme an. Bestehende Kamine können z. B. durch das Einbringen von Abgasleitungen aus Kunststoff an die Erfordernisse der Öl-Brennwerttechnik angepasst werden. unsere wärme | 01·14 Heizungserneuerung lohnt sich Veraltete Heizungsanlagen und steigende Betriebskosten veranlassen heuer wieder Tausende Haushalte zu einer Heizungserneuerung. Für Ölheizungsbesitzer lohnt es sich, beim bewährten System zu bleiben: Moderne Öl-Brennwertanlagen reduzieren den Heizölverbrauch bis zu 40 Prozent und liegen im Vollkostenvergleich nach ÖNORM M7140 mit rund 2.500 Euro pro Jahr im guten Mittelfeld. Grund dafür sind vor allem die geringen Investitionskosten, die bei manch Die geringsten Investitionskosten fallen bei modernen Öl-Brennwertanlagen an. Zudem wird der Umstieg mit bis zu 3.000 Euro gefördert. Massive Kosteneinsparungen Vollkostenvergleich pro Jahr Pellets: 3.153 Euro Flüssiggas: 2.686 Euro Brennholz: 2.503 Euro Öl-Brennwertheizung: 2.495 Euro Erdwärme: 2.474 Euro Erdgas: 2.341 Euro Fernwärme: 2.356 Euro Modernisierungsbeispiel einer Heizungsanlage in einem Wohnhaus Wohnfläche: 150 m² Heizlast: 12 kW Nutzwärmeverbrauch 15.000 kWh / Jahr Betrachtungszeitraum: 15 Jahre Wenn dann auch noch bis zu 40 Prozent weniger Energie verbraucht wird, ist deutlich, dass nicht die Kosten pro Einheit wesentlich sind, sondern die Kosten, die man insgesamt für ein warmes Zuhause aufwendet. Die Investitionskosten für einen neuen Ölkessel amortisieren sich somit innerhalb weniger Jahre. Tipp: Wer eine veraltete Heizungsanlage besitzt, ist am besten beraten, zu modernisieren und dabei beim gleichen Energieträger zu bleiben. Eine Änderung des Energieträgers bedeutet fast immer wesentlich höhere Investi­ tionskosten. 9

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KOSTEN Saubere Abrechnung DER MINERALÖLHANDEL SORGT STETS FÜR EINE FAIRE ABRECHNUNG DER GELIEFERTEN HEIZÖLMENGE. nterschiedliche Temperaturen von Heizöl bei der Abgabe in den Kunden-Öltank sorgen manchmal für Diskussionen, da das Volumen mit zunehmender Temperatur zwar ansteigt, das Gewicht (die Masse) aber gleich bleibt. U Thinkstock geeichten Messgerät mit automatischer Umrechnung auch durch eine geeignete Tabelle, die mitgeführt werden muss, erfolgen. Am Kundenbeleg werden jedenfalls immer die Basistemperatur (15 °C) und das Volumen des abgegebenen Heizöls bei dieser Basistemperatur (15 °C) angegeben und verrechnet. Ein Beispiel So entsprechen 3.000 Liter HEL mit 30 °C rund 2.964 Litern mit 15 °C, da die für den Energieinhalt maßgebliche Abgabemenge jeweils 2.490 kg beträgt. Um Schwankungen des Abgabevolumens, wie sie sich durch die temperaturabhängige Änderung des Volumens ergeben, auszugleichen, werden abhängig vom Fassungsvermögen des Tankaufbaus des Lieferfahrzeugs folgende Methoden angewandt: • T  ankaufbauten, Fassungsvermögen > 1.000 Liter: Die Umrechnung erfolgt von einem geeichten Messgerät in einem automatisierten elektronischen Verfahren nach den anerkannten Regeln der Technik. • Tankaufbauten, Fassungsvermögen bis 1.000 Liter: Die Umrechnung kann neben der Methode mit dem Gesetzlicher Hintergrund Mit einer Verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Abgabe von Heizöl extra leicht aus dem Tankaufbau von Fahrzeugen wird bestimmt, dass bei der Abgabe die tatsächliche Temperatur und das tatsächlich abgegebene Volumen auf ein Volumen bei 15 Grad Celsius umzurechnen sind.  Änderung der Heizgradsummen von Heizperiode 2012/2013 zu 2013/2014: In allen Bundesländern war es im vergangenen Winter zwischen 7,4% und 13,5% wärmer als im Jahr davor -9,8 % Gesamtwert für Österreich Tirol: Salzburg: OÖ: -9,0 % -8,5 % Wien: NÖ: -8,9 % -9,8 % -13,5 % Burgenland: -9,1 % Vorarlberg: -9,0 % -7,4 % 10 01·14 | unsere wärme Kärnten: Steiermark: -8,3 %

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ENERGIE Freie Wahl des Heizsystems! DIE IN ÖSTERREICH GEPLANTE ENERGIEWENDE DARF NICHT ZULASTEN DER ENDVERBRAUCHER GEHEN. erade Ölheizungsbesitzer werden in der öffentlichen Diskussion als Klimasünder schlechthin dargestellt und kommen immer mehr unter Druck, auf kostenintensive erneuerbare Energieträger umzusteigen. Jeder Konsument muss sein Heizsystem selbst bestimmen können. Ölheizungsverbote sind bevormundend und widersprechen klar den Wünschen der Konsumenten. Die vielen Vorteile einer Ölheizung wollen wir Ihnen im folgenden Text aufzeigen. G 805.600 Haushalte heizen in Österreich mit Heizöl Anteil der Wohngebäude mit Öl-Zentralheizung in Österreich Kosteneffizienz Quelle: 2011 Energieeinsatz der Haushalte MZ Abweichungen vom Fact Sheet 2012 ergeben sich aufgrund der nunmehr verwendeten Datengrundlage Haushalte Mehrfachzählung In Österreich sind 90.000 Haushalte von Energiearmut betroffen, das heißt 2,5 Prozent aller Haushalte haben Schwierigkeiten, ihre Energiekosten zu finanzieren. Ein Beitrag der Mineralölwirtschaft gegen Energiearmut ist die Förderaktion „Heizen mit Öl“, die sich zum Ziel gesetzt hat, Ölheizungsbesitzer beim Austausch ihres alten Ölkessels finanziell zu unterstützen – denn Heizkosten sind nicht alleine mit Brennstoffkosten gleichzusetzen. Umstellung auf einen neuen Energieträger mit hohen Investitionskosten ist für diese Personengruppe schwer zu finanzieren. Brennstoffpreise Geringere Anschaffungskosten Der Austausch eines alten Ölkessels auf einen modernen Brennwertkessel verursacht Investitionskosten in der Höhe von durchschnittlich 9.000 Euro. Der Umstieg auf einen anderen Energieträger kostet hingegen leicht das Doppelte. Das Durchschnittsalter der Antragsteller der Förderaktion „Heizen mit Öl“ liegt bei 61 Jahren. Das heißt: Sehr viele sind Pensionisten, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. Eine Oft wird die nicht absehbare Entwicklung des Ölpreises als Argument gegen die Ölheizung vorgebracht. Doch Zukunftsprognosen sind auch für andere Energieträger schwierig. Wegen Verknappung und dem damit notwendigen Import kommt es auch bei festen biogenen Brennstoffen zu Verteuerungen. Auch die Kosten für Fernwärme werden steigen, da sich der Energieverbrauch durch thermische Sanierung vermindert und Fernwärme nicht mehr wirtschaftlich produziert werden kann. Besitzer individueller Heizsysteme, wie zum Beispiel Ölheizungen, haben die Möglichkeit, Energielieferant, Liefermenge und Liefertermin selbst zu bestimmen und können so Preisschwankungen ausweichen. Brennwerttechnologie ist eine der effizientesten Technologien am Markt und bedeutet niedrigste Feinstaub­ emissionen und nachhaltige CO2Reduktion. Durch die HmÖ-Förderaktion werden jährlich rund 300.000 Tonnen CO2 weniger emittiert. Außerdem verbrennt Heizöl extra leicht schwefelarm praktisch feinstaubfrei, der Anteil der Emissionen aus Heizöl für Raumwärme an den gesamten Feinstaubemissionen beträgt 0,05 Prozent. Im Vergleich emittieren feste Brennstoffe wie Stückholz und Pellets bis zu 1.200 Mal mehr Feinstaub als moderne Ölheizungen. Österreich hat einen Anteil von 1,8 Prozent an den CO2-Emissionen der EU-27. Die größten Verursacher sind die Industrie mit 34,5 Prozent und der Verkehr mit 30,6 Prozent, der Anteil der CO2-Emissionen durch Heizöl im Sektor Kleinverbrauch mit 5,6 Prozent ist marginal. unsere wärme | 01·14 Emissionen 11

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ZUKUNFT EU-Klimaziel 2030 DIE EU-KOMMISSION HAT KÜRZLICH IHRE KLIMAZIELE FÜR 2030 PRÄSENTIERT. SO SOLL ES BIS DAHIN EINE VERRINGERUNG DER EMISSION VON TREIBHAUSGASEN UM 40 PROZENT GEGENÜBER DEM STAND VON 1990 GEBEN. Überprüfung der Richtlinie über Energieeffizienz, die im Lauf des Jahres abgeschlossen werden soll, näher betrachtet“. Danach werde entschieden, „ob die Richtlinie möglicherweise geändert werden muss“. Die nationalen Energiepläne der Staaten müssen darüber hinaus auch die Energieeffizienz mit einbeziehen. iStock/Martina Vaculikova Energieeffizienz verbessern isher gab es das 20-2020 Ziel: 20 % Anteil an erneuerbaren Energie, 20 % Reduzierung von Treibhausgasemissionen und 20 % Energieeinsparung. Die 40-prozentige Reduktion von CO2 bis 2030 sei das „Kernstück“ der Energie- und Klimapolitik und bindend, erklärte EU-Kommissionspräsident Barroso in Brüssel. Es handle sich um den „kosteneffizientesten Schritt auf dem Weg zu einer treibhausgasarmen Wirtschaft“. Das ebenso verbindliche Ziel der Anhebung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 27 Prozent bis 2030 habe wesentliche Vorteile für die Energiehandelsbilanz. Ein EU-weites Ziel für erneuerbare Energien sei erforderlich, um Impulse für weitere Investitionen in diesem Sektor zu geben. B vorgesehen, damit die Mitgliedsstaaten über die notwendige Flexibilität verfügen, um das Energiesystem so umzubauen, dass es den nationalen Präferenzen und Gegebenheiten angepasst ist“, heißt es. Treibhausgasemissionen reduzieren, aber trotzdem wettbewerbsfähig bleiben und die Abwanderung der Industrie vermeiden. Dr. Reinhold Mitterlehner Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Österreichs Umweltminister Rupprechter meinte zu den präsentierten Zielen: „Die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent verbindlich reduzieren zu wollen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das 27-%-Ziel bei den erneuerbaren Energieträgern ist jedoch keineswegs ausreichend, um eine erfolgreiche Energiewende in Europa zu erreichen. Ein weiterer Schwachpunkt sind die fehlenden Ambitionen im Bereich Energieeffizienz. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“ Mitterlehner: Diskussionsbedarf Flexibilität wichtig Eine Aufteilung in „nationale Ziele zur Erreichung des Anteils für erneuerbare Energien von 27 % durch EURechtsvorschriften ist allerdings nicht Eine verbesserte Energieeffizienz trägt zu allen Zielen der EU-Energiepolitik bei. Ohne sei ein Übergang zu einem wettbewerbsorientierten, sicheren und nachhaltigen Energiesystem nicht möglich. Die Rolle der Energieeffizienz für die Politik 2030 „wird bei der Mitterlehner ortet bei den EU-Klimazielen bis 2030 noch viel Diskussionsbedarf: „Es braucht Maßnahmen, die eine Abwanderung der Industrie vermeiden. Denn das würde nicht nur Arbeitsplätze gefährden, sondern wäre auch kontraproduktiv für die Bekämpfung des Klimawandels“. Es werde auch wesentlich sein, Länder außerhalb der EU einzubeziehen, sonst mache Europa eine sehr große Fleißaufgabe, ohne aber die notwendige Praxisrelevanz zu beachten.“ Die Kosten, die der Konsument dadurch zu tragen hat, sind noch nicht vorhersehbar – meint IWO. 12 01·14 | unsere wärme

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BERATUNG Lassen Sie sich beraten und entlasten Sie so Ihr Haushaltsbudget. Jetzt neu auf www.heizenmitoel.at KOSTENLOSE ENERGIEBERATUNG UND ENERGIEBUCHHALTUNG b sofort können Sie Ihr mögliches Einsparungspotenzial und die damit verbundenen Verbesserungsmaßnahmen in Ihren eigenen vier Wänden ermitteln! Die IWO-HMÖ Energieberatung ist eine unabhängige Hilfestellung für nachhaltig geringere Energiekosten durch bestmögliche Energieeinsparung und effiziente Nutzung der Energieträger. A Budget entlasten! Profitieren Sie von unserer kostenlosen, energieträgerneutralen Energieberatung und entlasten Sie noch heute Ihr Haushaltsbudget. Um einen Vergleich vorher/nachher zu haben, empfehlen wir Ihnen, sich gleich im Zuge der Energieberatung auch bei der Energiebuchhaltung anzumelden. Die Beratung ist energieträgerneutral und kann somit für jede Heizungsanlage berechnet werden. Die Energiebuchhaltung So einfach geht’s (Energie)Schwachstellen aufzeigen Durch Eingabe weniger Daten erhalten Sie umgehend eine Auswertung über den energetischen Zustand Ihres Gebäudes. Schwachstellen werden aufgezeigt und mittels Maßnahmenpakete werden Verbesserungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Sie geben Daten über: • Ihr Gebäude • Ihre Heizungsanlage ein und erhalten: •  Vorschläge für konkrete Aktivitäten zur Verbesserung des energetischen Zustand Ihres Zuhauses •  ein prozentuelles Ergebnis des Einsparpotenzials Die Energiebuchhaltung hat das Ziel, den Energieverbrauch eines Gebäudes für Raumwärme, Warmwasser und Elektrizitätsanwendung syste­ matisch aufzuzeichnen und auszuwerten. Leichte Handhabung Und der Eingabe Ihrer Verbrauchsdaten können Sie rasch und einfach die Entwicklung Ihres Brennstoffverbrauchs verfolgen und Optimierungsmaßnahmen durchführen. energiebuchhaltung.iwo-austria.at energiebuchhaltung.heizenmitoel.at unsere wärme | 01·14 13

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