Vereinszeitung des SC Impuls e.V.

 

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Vereinszeitung des SC Impuls e.V. 1 -2014

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Zeitschrift des sc im·puls erfurt e.V. Nummer 1-2014 Abwintern ohne Schnee Birgit Timm im Hilfseinsatz Albert-Kuntz-Lauf mit Rekord Sprechstunde mit Dr. Uwe Kahl Saxophon-Quartett zum Frauentag Zwischen Rosenmontag und Aschermittwoch Auftakt zum Thüringer Klassiker-Cup am Possen

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sc im·puls – Nachrichten Aus der Vorstandssitzung In den Vorstandssitzungen Januar und Februar beschäftigte sich der Vorstand schwerpunktmäßig mit den Themen: – Haushalt 2014, – Steuererklärung 2012 und 2013 – Vorbereitung der Mitgliederversammlung, (Bericht des Vorstandes, Satzungsänderung, Anträge von Mitgliedern) – Thüringer Klassiker-Cup 2014 – Aufgaben der Vorstandsmitglieder und deren Zuordnung – Vorbereitung Frauentagsfeier Im Monat März standen die Auswertung des Winter-Athletik-Trainings, der Lauftreff auf der ega und die Frauentagsfeier sowie die Vorbereitung der Zweitage-Werra-Rad-Tour, des Vereinsstammtisches und der PUMALauftreff im Focus. Lauftreff mit PUMA-Schuhtest In Zusammenarbeit mit dem Laufladen Erfurt wollen wir am 13. Mai 2014 einen Lauftreff durchführen, wo alle Läufer/innen die Möglichkeit haben die unterschiedlichsten Modelle von PUMA zu testen. Selbstverständlich organisiert der sc im·puls das entsprechende Drumherum. Treffpunkt ist 17:00 Uhr am Vereinsheim in der Schützenstraße. Bei dieser Gelegenheit werden wir auch den Helfereinsatz für den 2.Erfurter Waldlauf & 14.Thüringer Frauenlauf besprechen. Der Kommentar Erste Wahl Die Vorstandswahl ist Geschichte. Eine gute Wahl? Sicher. Zumindest hat der neue Vorstand dieses Vereins offensichtlich vieles richtig gemacht. So viele Vereinsmitglieder können sich nicht irren. Jetzt also heißt es „Nach der Wahl ist vor der Wahl“. Denn so erfreulich die deutliche Wahlentscheidung auch war, ist nun das Vergangene weitgehend vergessen oder sollte es zumindest sein. Ausruhen gilt nicht, sagt der Vorstand und setzte bereits mit dem Thüringer Klassiker-Cup Akzente. Die nächsten folgen. Das lässt sich gut an den geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr erkennen.Eine gute Wahl war auch die Idee, den Frauentag zu feiern. Es gab Jubel und Frohsinn. Vielleicht, dass umgekehrt auch die Frauen mal den Männern einen Feier-Tag organisieren? Es muss ja nicht der Männertag sein. Dieser Termin wäre wohl eher eine schlechte Wahl. Eine gute Wahl, Freizeit zu verbringen, ist der Sport. Gymnastik? Ja, gern. Rad? Die alten Herren freut es. Laufen? Der Steiger ruft. Aber warum das alles in einem Verein? Vielleicht, weil es sich gemeinsam besser verabredet und weniger Ausreden möglich sind. Und Sport etwas sehr Verbindendes sein kann. Miteinander etwas und sich bewegen. Da klingt gut, klingt olympisch. Und das ist es auch. Aber es ist keine Pflicht. Der Austritt aus einem Sportverein ist ungeheuer einfach. Zu Recht. Wer nicht mag, sollte sich nicht genötigt sehen. Denn freiwillig etwas zu tun, kann richtig Spaß machen. Miteinander und auch für andere. Das ist dann eine gute Wahl. Esther Goldberg 2 Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag Ende des Winterlauftrainings Jeder Läufer freut sich auf den Winter, denn dann kann man die Füße hochnehmen und all die Dinge genießen, auf die in der aktiven Laufsaison verzichtet wurde. Anders die Läufer unseres Vereins. Diese nutzten die Möglichkeit des Lauftrainings auf der ega. Jeden Dienstag traf sich eine größere Laufgruppe um gemeinsam auf einem Rundkurs von 2,5 Kilometer die (Lauf-) Form über den Winter zu bringen. Zumal auch in diesem Jahr der Ausgleich in den Bergen beim Skilauf recht gering ausgefallen ist. Der anspruchsvolle Kurs, der viele Variationen der Kursgestaltung aber auch Berganaufläufe zuließ, wurde von allen Teilnehmern aktiv in Anspruch genommen. Auch die Dehnungen im Anschluss, durchgeführt von Birgit, waren immer ein schöner gemeinsamer Abschluss. Achtung: Am 01.04.2014 startet wieder die Saison im Steiger. Deshalb bitte wieder pünktlich um 18:00 Uhr am Waldcasino sein, unser Coach wartet . April 2014 Finger, Jacqueline Herrmann. Sieglinde Ruppe, Karin Schulz, Jürgen Hartkopf, Ingrid Kleinsteuber, Bärbel Mai 2014 Goetz, Helmut Heideck, Rosemarie Sauerland, Gabi Goldberg, Esther Weißbrod, Uwe Schulz, Torsten Münch, David Batschkus, Jens Juni 2014 Bodenstein, Anne Hauenschild, Angela Krone, Dr. Peter Merten, Kina Schütz, Günter Warweg, Urs Kuneck, Rita Meiselbach, Petra 07.04. 08.04. 14.04. 19.04. 23.04. 27.04. 01.05. 08.05. 13.05. 14.05. 23.05. 25.05. 27.05. 27.05. 05.06. 11.06. 13.06. 18.06. 19.06. 20.06. 27.06. 29.06. im·puls Nummer 1 - 2014

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sc im·puls – Nachrichten sc i m· p u l s er fur t e.V. DE 5 7 8 2 0 5 1 0 0 0 0 1 3 0 0 6 9 1 2 4 HE L A D E F 1 WE M Erwachsene 50,Sp a r k a s s e M i t t e l t h ü r i n g en Mi t g l i e d s be i t r a g : n i m r Te 14 0 2 . 31. 3 Neben dem Lauftreff am Dienstag gibt es jetzt auch einen unverbindlichen FrauenLauftreff am Sonntag. Start ist 09:30 Uhr am Waldkasino. Jeder ist herzlich willkommen. Auch für Laufanfäger/-innen gibt es ein Angebot. Höhepunkte im 2. Quartal • Spreewaldmarathon 25.-28.04. • Werraradtour 17.-18.05. • Erfurter Waldlauf & Thüringer Frauenlauf 01.06. • Kanu-Radtour 14.06. Vereins-Stammtisch mit Gast Auch in 2014 wollen wir unsere Stammtischreihe fortführen. So ist der nächste Stammtisch für den 08.Mai, Beginn 17:00 Uhr im Vereinsheim, geplant. Als Gast begrüßen wir Dr. Uwe Kahl, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Neben dem Thema „Mein Fuß“ möchten wir auch über den Rennsteigstaffellauf, die Werra-Radtour und die Kanu-RadTour sprechen. Um Anmeldung in der Geschäftsstelle wird gebeten. im·puls Nummer 1 - 2014 Inge feierte Jubiläum Im Kreise ihrer Lieben feierte unser Inge Barthel vor Kurzem einen runden Geburtstag. Man will es kaum glauben, Inge feierte ihren Impuls sagt nochmal alles , alles Gute und wünscht Gesundheit. 3 80. !

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sc im·puls – Bericht gesichert werden. Auch für das Jahr 2014 wird wieder ein ausgeglichener Haushalt erzielt. Die Rechnungsprüfer bescheinigten dem Vorstand eine gute und solide Haushaltsführung. Nach kurzer Diskussion zur Änderung der Satzung wurde der „alte“ Vorstand entlastet. Ein besonderer Dank ging an Ulrike Knappe, die aus dem Vorstand verabschiedet wurde. Anschließend erfolgte die Wahl des Vorstandes für die nächsten 3 Jahre. Dem Vorstand gehören an: Esther Goldberg, Birgit Kuhnt, Birgit Münch, Jens Batschkus, Silvo Jesche, Andree Jeziorski und Olaf Kleinsteuber. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung dankte der alte und neue Vorsitzende unseres Vereins für das Vertrauen und verwies gleichzeitig darauf, dass es auch zukünftig wichtig sein wird, dass sich jedes Mitglied in die Vereinsarbeit einbringen sollte. Text: Andree Jeziorski Fotos: Frank Naumann, Jens Batschkus Am 27.01.2014 fand im Foyer der Leichtathletikhalle die diesjährige Mitgliederversammlung unseres Vereins statt. Traditionell eröffnete Olaf Kleinsteuber mit seinem Bericht über die Arbeit des Vereins die Mitgliederversammlung. Im Mittelpunkt standen dabei die vielen sportlichen Aktivitäten der Mitglieder. Durch den Verein wurden der 1. Thüringer Waldlauf, der 13. Thüringer Frauenlauf, die Zwei-Tage-Rennsteig-Radtour, die Erfurter Rad-Touren-Fahrt, der 15. Rennsteig-StaffelLauf und der 11. Untertage-SparkassenMarathon durchgeführt. Diese erfolgreichen Veranstaltungen prägten unser Bild in der Öffentlichkeit. Aber auch unsere Vereinsaktivitäten waren wieder sehr beliebt. Vom Ski-Tag über die Frauentagsfeier bis zum Stammtisch wurden verschiedene Veranstaltungen organisiert. Höhepunkte waren wieder das Sommerfest und die traditionelle WWW. Leider konnten aber nicht alle Veranstaltungen wie geplant durchgeführt werden. Die Wetterkapriolen verhinderten so z.B. die Hürzeler-Tour aber auch die Kanufahrt auf der Werra. Im Bericht wurde aber auch über die Aktivitäten der einzelnen Sparten Laufen, Radfahren und Gymnastik berichtet. Durch unsere Mitglieder wurden dabei sehr gute Leistungen erzielt. Aber nicht nur die Ergebnisse waren wichtig, auch die Zusammengehörigkeit wurde gefördert. Und der Spaß kam dabei auch nicht zu kurz. Im Rahmen der Berichterstattung wurden die hohe Bereitschaft der Mitglieder hervorgehoben, wenn es um die Ausgestaltung von Veranstaltungen ging. Viele freiwillige Helfer haben im Verlaufe des Jahres dabei aktiv mitgearbeitet. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden für ihre besonderen Aktivitäten im Verein die Mitglieder Birgit Münch, Manuela Siegfried und Silke Hartmann geehrt. Weitere 17 Mitglieder des Vereins wurden für ihr Engagement im 4 vergangenen Jahr geehrt. Ein besonderer Höhepunkt war die Auszeichnung des Sportfreundes Jens Batschkus mit der GutsMuths-Medaille des Landessportbundes. Ralph Höhn und Silvo Jesche wurden für langjähriges Engagement mit der Ehrennadel des Stadt-Sport-Bundes in Silber ausgezeichnet. Nach dem Bericht des Vorsitzenden folgte der Bericht des Schatzmeisters. In diesem konnte auf eine erfolgreiche FinanzSaison verwiesen werden. Die geplanten Einnahmen konnten weitestgehend erreicht werden. Alle geplanten Veranstaltungen konnten mit den vorhandenen Mitteln ab- Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr Mitgliederversammlung wählte einen neuen Vorstand im·puls Nummer 1 - 2014

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sc im·puls – Bericht Albert-Kuntz-Lauf mit Rekord-Beteiligung Konkurrenz kann Michael Müller nicht stoppen Bei strahlendem Sonnenschein und zweistelligen Pluswerten wurde am Samstag, den 1. März 2014 zum 36. Mal der Albert-KuntzLauf in Angriff genommen. Zu absolvieren waren die Strecken auf der 8- und 16-km Distanz sowie der 2-km-Jedermann-Lauf. Eine lang nicht da gewesene Teilnehmerzahl von über 300 Startern wurde erreicht. Organisator Klemens Beck und sein Team vom ausrichtenden Nordhäuser SV bewältigten diesen Ansturm mit gewohnter Routine und gaben somit mit Unterstützung des Wetters der Laufveranstaltung einen würdigen Rahmen. Auf der 16-km-Strecke, gleichzeitig auch der 15. Sparkassenlauf, siegte bei den Männern Michael Müller vom SV Glückauf Sondershausen in 52:05, der diesmal die starke Sondershäuser Triathlonkonkurrenz hinter sich ließ und sich einen harten Zweikampf mit Vorjahressieger und Titelverteidiger Ullich Konschak lieferte, der nur 27 Sekunden nach Müller ins Ziel kam. Auch diesmal musste der anspruchsvolle vier Mal vier km lange Rundkurs mit dem gefürchteten knackigen Kuhberg absolviert werden. Erstmals den Sprung aufs Podium gelang dem aus Artern stammenden Stephan Knopf, der als Dritter ins Ziel kam. Bei den Damen siegte ungefährdet Seriensiegerin Katja Konschak vom SV Nordhausen 90 in 59:26, die damit erstmals unter einer Stunde blieb. Zweite wurde Sabine Krumben-Müller aus Bad Harzburg vor Claudia Schulze aus Mühlhausen. Über die 8 km Strecke von 2 Runden ging der Sieg an den Sondershäuser Norman Zöllner. Er siegte in 26:55 auf dem anspruchsvollen Kurs und verwies Matthias Hupe vom LAC Eichsfeld und Regionalliga-Triathlet Sören Lontke auf die weiteren Plätze. Schnellste Frau war hier Kim Hanne vom WSV Benneckenstein in 32:07. Großer Beliebtheit erfreute sich der 2-kmJedermann-Lauf, der mit 154 Aktiven die höchste Teilnehmerzahl zu verzeichnen hatte. Auch hier präsentierte sich der TriathlonNachwuchs rund um Nordhausen mit tollen Ergebnissen erfolgreich. Der Albert-Kuntz-Lauf stellte zugleich den Auftakt des sechs Rennen umfassenden 5. Nordthüringer Volksbank-Laufcup dar, wo schon am 15. März beim 24. Possenlauf die nächste Herausforderung folgte. Possenlauf, das bedeutet auch Auftakt zum diesjährigen Thüringer Klassiker-Cup, wo auch wieder zahlreiche Mitglieder unseres Vereins an den Start gegangen sind. Text: Birgit Münch Fotos. Ch. Keil im·puls Nummer 1 - 2014 5

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sc im·puls – Sprechstunde Sprechstunde mit Dr. Uwe Kahl Heute: Achillessehnenbeschwerden Bereits der letzte Beitrag beschäftigte sich mit Beschwerden des Rückfußes. Auch heute soll es um eine weitere Schlüsselstelle im Bereich des Fußes, und zwar um die Achillessehne, gehen. Nicht nur in der antiken Mythologie spielte sie eine wichtige Rolle. Heute nehmen die Beschwerden an der Achillessehne unter Läufern mit 23% einen der vorderen Plätze bei den sogenannten Läuferkrankheiten ein. Auffällig dabei ist, dass Läufer davon häufiger betroffen sind als Läuferinnen. ser, solange noch keine strukturellen Veränderungen (Verdickung der Sehne) vorliegen. Eine Verbesserung der lokalen Durchblutung und damit günstige Voraussetzung für eine Sehnenregeneration kann mittels Bandagen und Ultraschallapplikation erzeugt werden. Fußfehlstellungen oder atypische Laufmuster können mit einer Optimierung des Laufschuhs erreicht werden. Instabilitäten des Sprunggelenkes und muskuläre Ungleichgewichte sind einer spezifischen Trainingstherapie sehr gut zugänglich. Der Einfluss der sogenannten Überpronation auf die Entstehung von Achillessehnenbeschwerden ist nicht sicher, denn nicht jeder Läufer mit Überpronation hat auch gleichzeitig Schmerzen an der Achillessehne. Weil der Begriff Überpronation oft im Zusammenhang mit Laufbewegungsmustern und Schuhversorgung auftaucht, hier eine kurze Begriffserklärung: Der Fuß kann im unteren Sprunggelenk nach innen (Supination) und nach außen (Pronation) geführt werden. Bei der Pronation wird also der Fußaußenrand angehoben. Bei der Abrollbewegung des Fußes setzt zuerst die Fersenaußenseite auf, danach rollt der Fuß diagonal ab und die Abstoßphase erfolgt über die Innenseite der Vorfußes. Woran erkennt man nun jedoch einen Schuh, der die Überpronation hemmt? Die möglichen Ursachen der Beschwerden können häufig nicht scharf voneinander abgegrenzt werden, da es sich dabei oft um ein multifaktorielles Geschehen handelt, bei dem viele Komponenten zusammen wirken. Es konnte jedoch gezeigt werden, dass die Laufgeschwindigkeit und wöchentliche Laufintensität sowie die individuelle Fußform keinen sicheren Einfluss auf das Entstehen von Achillessehnenbeschwerden haben. Wichtige Faktoren beziehungsweise mögliche Ursachen sind das Alter, das Körpergewicht, die Fußstellung und/ oder muskuläre Dysbalancen. Die klassischen Achillessehnenschmerzen treten zu Beginn des Laufes auf, bessern sich dann, um mit zunehmender Laufdauer erneut aufzutreten. Das Schmerzareal befindet sich häufig 2-6 cm oberhalb des Fersenbeins. Bezüglich der möglichen Therapie wird zwischen akuten und chronischen Schmerzverläufen unterschieden. In der Akutphase muss die Belastung drastisch reduziert und der Reiz-/Entzündungszustand mit Eis, lokalen Salbenverbänden und, je nach Intensität, mit entzündungshemmenden Medikamenten reduziert werden. Eine Entlastung unter Nutzung vom Fersengelkissen kann zusätzlich helfen. In der chronischen Phase gilt es, reparative Prozesse zu unterstützen. Dies gelingt bes6 Diese Form des Abrollvorganges ist in seiner Ausprägung individuell verschieden und kann zu Beschwerden sowohl im Bereich des Rückfußes als auch des Kniegelenkes führen. Eine Unterstützung des Fußinnenrandes und eine Modifikation der Fersengestaltung am Laufschuh können der Überpronation entgegen wirken. Das Bild zeigt einen Schuh mit einer schrägen, reduzierten und mechanisch teilentkoppelten Sohle im äußeren Teil des Schuhs (weißer Teil). Dadurch wird der Überpronation entgegen gewirkt. Eine Betonung der seitlichen Sohlenpartie (rot gestrichelt) unterstützt die Pronation und kann bei Läufern mit einer supinierenden Fußstellung hilfreich sein. Generell gilt: Bei Achillessehnenbeschwerden, die länger als eine Woche andauern, ist eine Abklärung sinnvoll, um eine Chronifizierung zu vermeiden. Ich wünsche allen Läuferinnen und Läufern einen verletzungs- und beschwerdefreien Start in die Laufsaison 2014! Dr. Uwe Kahl im·puls Nummer 1 - 2014

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sc im·puls – Bericht Wirbelsturm legte Staub auf die Laufschuhe Birgit Timm war mit den „German doctors“ auf Leyte und Mindanao zum Hilfseinsatz unterwegs CALAGUSAN. Die Laufschuhe von Birgit Timm sind staubig geworden, obwohl das Trainingswetter in diesem Winter besser war als je zuvor. „Wieviele Tage sind 18 Wochen?“, heißt eine Mathe-Aufgabe an der Schultafel des kleinen Dorfes auf der philippinischen Insel Leyte. An diesem Tag gibt es keinen Unterricht. Es regnet zu stark, die Lehrerin kann die 10 Kilo-meter hin zum Dorf einfach nicht kommen. Dennoch sind die Kinder an diesem Tag ganz aufgeregt in die Überreste ihres Schulgebäudes gekommen. Denn das erste Mal, so lange sie sich erinnern können, wird eine Ärztin zu ihnen ins Dorf kommen, das zehn Kilometer abseits jeglicher Straße liegt. Sie wissen nicht, dass diese Frau eigentlich 12.000 Kilometer entfernt in Erfurt lebt. Denn das wird Birgit Timm ihnen nicht erzählen. Auch nicht, dass sie angereist ist, unentgeltlich zu arbeiten. „Ich hatte diesen Einsatz mit der Hilfsorganisation ohnehin geplant, der Taifun Haiyan kam zusätzlich“, sagt sie. Birgit Timm, die Allgemeinmedizinerin, hat sofort zugestimmt, als ihr ursprünglicher Einsatzplan auf der Insel Mindanao geändert wurde. Die Taifuninsel Leyte braucht alle erdenkliche Hilfe, sagten sie ihr. Wie schlimm es dort tatsächlich aussieht, haben ihr die Fernsehbilder nach dem 8. November nicht vermitteln können. Steinhäuser sind immer noch zusammengefaltet wie Papier. Strommasten geknickt wie Grashalme. Palmen entwurzelt wie Gänseblümchen. Strom? Den wird es in diesem Jahr dort, im Auge des Taifuns, nicht mehr geben. Und in dem Dorf, in dem sie gerade unterwegs ist, dürfte der Strom auch im kommenden Jahr kaum zurück gekehrt sein. Stattdessen also erstmals eine Ärztin in diesem Dorf. Bürgermeisterin Dalia Daep ist unsagbar froh darüber. Nicht nur, weil jetzt manche aus dem Dorf ihre Erkältung los werden, die wegen des immer noch starken und für den Januar absolut untypischen Regens entstanden sind. Sie haben in diesem Dorf den Weltuntergang erlebt, sagt sie und fühlen sich seither sehr allein auf dieser Welt. Als „Yolanda“, wie „Haiyan“ auf den Philippinen heißt, vorhergesagt wurde, sind sie in die Schule gerannt. Alle 339 Menschen. So war es ihnen empfohlen worden. Mit dabei war auch Nadine Malate. Die Frau war im neunten Monat schwanger, konnte sich nicht wie ihre Kinder und die anderen unter Tischen verstecken. Ganz aufrecht, mit dickem Bauch und dicker Angst, saß sie da. Sechs lange Stunden tobte das Chaos. In dieser Zeit zerstörte Yolanda nahezu alle Häuser, knickte selbst der widerständige dichte Palmen-Wald ein. Stunden, während derer sie gebetet und geschrien haben. Alle miteinander. Genau drei Wochen später wird Rosalie geboren. Sie ist ein bisschen Lebenssymbol inmitten all der Verwüstung. Und auch sie kommt in die rollende Ambulanz von Birgit Timm und ihrem philippinischen Team. Die Mutter hat Bluthochdruck. Das ist nicht verwunderlich nach all dem Horror, den sie erlitten hat. Es gibt Tabletten und ein gutes Wort. Schwieriger ist es für Danilo Castimado. Seine Augen sind entzündet, seit fünf Monaten schon. „Es ist ein Trachom“, ist sich Birgit Timm sicher. Diese Augenerkrankung ist die häufigste auf der Welt. Schätzungsweise 500 Millionen Menschen sind betroffen. „Es ist die Krankheit des Schmutzes und der Armut“, sagt die Ärztin. Trockenheit, Staub und eine hohe Bevölkerungsdichte sind die Ursache. Ohne das medizinische Team hätte der Mann die traurige Chance gehabt zu erblinden. Stattdessen gibt es für sechs Wochen ein Antibiotikum. Durchschnittlich behandelt Birgit Timm 100 Kranke am Tag, einmal sind es sogar 217. „Da muss niemand mehr nach dem Sinn fragen“, sagt sie. Auch, wenn die Entwurmungskur für Kinder nicht nur eine Frage der Medizin sondern auch der Hygiene ist. Wieviele Tage 18 Wochen sind? Für diese Mathe-Aufgabe interessiert sich an diesem Tag in Calaghusan niemand. Aber dafür, dass sie in Leyte von der Welt nicht ganz vergessen wurden. „Hilfe, ganz normale Lebensmittelhilfe, ist mindestens noch in diesem Jahr nötig, weil alle Ernte und jede Lebensgrundlage zerstört wurden“, sagt eine Frau von der UNO. Was macht es da schon, dass die Laufschuhe von Birgit in diesem Winter Staub angesetzt haben. Esther Goldberg im·puls Nummer 1 - 2014 7

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sc im·puls – Bericht Massagesalon und Straßenstrich Esther Goldberg ist eine Nacht mit Eleony Monding im Rotlichtviertel unterwegs Cagayan de Oro. Wütend will ich unweit der größten Straße der philippinischen Stadt auf einen europäischen Freier losgehen, der gerade sturz betrunken eine philippinische Frau wegjagt wie eine Fliege. Eleony Monding, die Chefin der Frauenorganisation „Tisaka“, fasst mich vorsichtig am Arm und sagt leise „komm“. Die 43 Jahre alte Frau weiß, wir hätten der Prostituierten nur geschadet. Sie kennt sich aus, war selbst viele Jahre Prostituierte. Freiwillig? „Nein, keine Frau tut das aus freien Stücken“, ist sie überzeugt. Und auch die Armut sei nicht der wichtigste Grund dafür, dass Frauen ihren Körper feilbieten. „Es sind die kaputten Familien, die nicht auf die Mädchen aufpassen“, sagt sie. Ihr Vater beispielsweise zog die Söhne immer seiner Tochter vor. Irgendwann wollte sie auffallen und nur noch weg. „Ich war richtig böse“, sagt sie heute. Vielleicht, dass sie deshalb die Frauen und Mädchen so gut versteht. Wir sind in dieser Nacht in einem Masssagesalon, der keiner ist. Männer suchen sich durch eine Milchglasscheibe mit einem durchsichtigen Fensterschlitz jene Masseurin aus, die ihnen am besten gefällt. Massage? Die gibt es höchstens nebenher. Und auch in dem Tabledance-Klub läuft es ähnlich. Frauen räkeln sich an der Stange… Eleony Monding steckt ihnen Kondome zu. Die Tänzerinnen kennen die Tisaka-Frau, die sich um Prostituierte kümmert, wenn die endlich aussteigen wollen. Weil sie krank sind. Weil sie heraus wollen aus der Spirale von Drogen und Gewalt. Sie vertrauen der Frau, die weiß, wovon sie spricht. Manche von ihnen ist dank Eleony Monding weggekommen von der Straße. Für die Kind-Frauen, die in einer Hütte an der Straße leben, in der nur Platz für ein Bett und ein Kuscheltier ist, gibt es seit kurzem auch noch das Malisa-Home, ein Haus für 30 junge Frauen und Mädchen, die sexueller Ausbeutung entflohen sind. Entstanden 8 ist die Idee dank Maria Furtwängler, der deutschen Schauspielerin und Ärztin („Tatort“). Gemeinsam mit Tochter Lisa (Malisa heißt Maria und Lisa) hat sie für die German doctors Geld gesammelt, dieses Haus weitab des Stadtzentrums zu bauen. Eleony Monding hat viele der jungen Frauen dorthin gebracht. Sie arbeitet mit der deutschen Hilfsorganisation zusammen. Der Abstieg der philippinischen Frauen im Rotlichtviertel ist sehr deutlich zu sehen. Vom Massagesalon über Tischtanz und Hütten hin zum Straßenstrich. „Nein“, widerspricht Eleony Monding. „Der Abstieg ist nur äußerlich. Es ist alles gleich schlimm. Nur die Preise sind verschieden“, widerspricht Eleony Monding. Zwar habe ich den Europäer in dieser Nacht dank Eleony Monding nicht angesprochen oder angebrüllt. Aber ich habe plötzlich gefühlt, dass die Idee der Schweden, Freier zu bestrafen, eine Möglichkeit weg von dieser brutalen Demütigung von Frauen ist. Esther Goldberg im·puls Nummer 1 - 2014

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sc im·puls – Bericht Possenlauf 2014 0:37:34. Schnellste Impulserin und gesamt elfte Frau wurde hier Birgit Münch, die mit 0:39:37 eine persönliche Bestzeit aufstellte. Insgesamt sammelten auf dieser Distanz 15 Sportler unseres Vereins 657 Punkte für den Thüringer Klassikercup, waren mit ihren persönlichen Leistungen sehr zufrieden und stellten somit eine geschlossen Mannschaftsleistung dar. – Auftakt zum Thüringer Klassikercup Geschlossenes Auftreten der Im·puls-Mannschaft Am 15. März 2014 fand die 24. Auflage der traditionsreichen Veranstaltung rund um die reizvolle Landschaft des Possen statt. Der ausrichtende Verein SV Glückauf Sondershausen e.V. um Peter Müller und Bernd Thorhauer bot wieder einmal ein abwechslungsreiches und sehr gut organisiertes Programm, an dem sich insgesamt 673 Aktive beteiligten. Der Possenlauf stellte auch dieses Jahr wieder die Auftaktveranstaltung des Thüringer Klassikercup dar, aber auch den 2. Lauf des Laufcup der Nordthüringer Volksbank und den 2. Lauf des Kyffhäuser Laufcup. 171 Mountainbiker und 502 Spor tler auf den verschiedenen Laufstrecken waren unterwegs. Obwohl der Wetterbericht laut Prognose nach den schönen Tagen der ersten Märzhälfte einen Wetterumschwung mit Regen und Sturm ankündigte, hatte der Wettergott ein Einsehen und zumindest während der Wettkampfzeit blieb es zwar mit 4 Grad ziemlich frisch, doch wenigstens trocken und somit herrschten gute Bedingungen für alle Wettkämpfer. Pünktlich wurden die Hauptläufe gestartet. Der 20 km Lauf erfolgte ohne Beteiligung unserer Vereinsmitglieder. Hier siegte der Erfurter Marcel Knape vom USV in 1:08:35. Den zweiten Platz erkämpfte sich Lokalmatador Michael Müller vom SV Glückauf Sondershausen in 1:10:57 vor seinem Vereinskameraden Rene Große in 1:15:47. Schnellste Frau auf dieser Distanz wurde Bianca Josten aus Jena in im·puls Nummer 1 - 2014 1:24:04 vor Luise Merkel, NSV Wernigerode in 1:27:36 gefolgt von der Leipzigerin Christine Liebing in 1:31:31. Ein beachtliches Teilnehmerfeld von 243 Startern ging auf die 8 km Strecke, welche in einem anspruchsvollem Rundkurs mit insgesamt 120 Höhenmeter zu bewältigen war. Lief man anfangs auf gerader Strecke ziemlich flott los, dann sogar leicht abwärts, hieß auf den letzten vier Kilometern nur noch bergan richtig Ziel zu feiten und auf dem Plateau des Possen’s zum Endspurt anzusetzen. Dies gelang am schnellsten Robin Schade vom SV Sömmerda in 0:28:14. Nur 10 Sekunden später erreichte Stephan Knopf vom SV Nordhausen in 0:28:24 das Ziel, vor Daniel Hirt in 0:28:35. Einen starken vierten Platz und somit zwei Plätze besser als im letzten Jahr, belegte der schnellste Mann unseres Vereins, Ingo Thurm in einer Zeit von 0:28:43!!!. Dies bedeutete zugleich neuen Altersklassenrekord und Sieg in der Altersklasse. Aber auch Bruno Wenzel blieb mit seinem 9. Gesamtplatz noch unter den ersten Zehn in dem qualitativ hochwertigen Läuferfeld. Einen weiteren Altersklassensieg gelang wieder einmal mehr Peter Grüning als gesamt Elfter. Bei den Frauen siegte mit einer Zeit von 0:37:20 Kathrin Dinkel vom SV Normania Treffurt, gefolgt von der Sonntagsläuferin Beate Ernst aus Tambach-Dietharz in 0:37:25 und Sabine Krumpa-Müller aus Bad Harzburg in 9 Hier die Einzelergebnisse unserer ImpulsTeilnehmerInnen: Moritz Sparbrod Ingo Thurm Bruno Wenzel Tobias Schramm Heiko Münch Silvo Jesche Udo Kilb Peter Grüning Michael Herrmann Dirk Bomberg Günther Münch AK M U18 Platz 3 0:32:22 AK M 40 Platz 1 0:28:43 AK M 40 Platz 3 0:30:28 AK M 40 Platz 4 0:32:23 AK M 45 Platz 3 0:32:36 AK M 50 Platz 11 0:37:02 AK M 50 Platz 12 0:37:17 AK M 55 Platz 1 0:30:55 AK M 55 Platz 2 0:32:33 AK M 55 Platz 5 0:35:28 AK M 60 Platz 9 0:46:09 Platz 3 Platz 5 Platz 5 Platz 3 0:40:43 0:39:37 0:43:22 0:49:05 Jacqueline Finger AK W 40 Birgit Münch AK W 45 Susanne Philippus AK W 50 Heike Franke AK W 55 Text: Birgit Münch Fotos: Olaf Kleinsteuber

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sc im·puls – Bericht Ruhe ist ein Fremdwort Silke Hartmann ist immer unterwegs wohl. Mir gefällt auch, dass wir zu anderen Veranstaltungen eingeladen werden, auch mithelfen dürfen und sich so um die Damen des Vereins gekümmert wird. Welche sportlichen Hobbies hast du außer Gymnastik? Als in den 70er Jahren das Lauffieber ausbrach, habe ich mich natürlich auch der Bewegung angeschlossen. Anfang der 80er Jahre habe ich sogar an Wettkämpfen teilgenommen und in meiner Altersklasse „Podestplätze“ belegt – sehr zum Ärger meiner Familie, die schneller waren als ich, aber für ihre Altersklasse eben zu langsam. Langeweile habe ich nie gehabt. Auch heute wandere ich gern und bin mit dem Rad in ganz Deutschland unterwegs. Außer Gymnastik walke ich auch 2 Mal in der Woche im Steiger oder an der Gera, getreu meinem Motto: „Immer in Bewegung bleiben! Das gilt gleichermaßen für Körper und Geist.“ Liebe Silke, danke für das Gespräch – jetzt wünsche ich dir viel Spaß bei der Gymnastik. Andree Jeziorski Liebe Silke, es ist schön, dass du vor Eurer Gymnastik-Stunde ein paar Minuten Zeit für mich hast, um mir ein paar Fragen zu beantworten. Vielen im Verein bist du von Bildern in unserer Zeitung aber auch als Helferin bei Veranstaltungen bekannt. Aber wir möchten gern mehr wissen, von der sympathischen Sportlerin unseres Vereins, die auch einen schönen norddeutschen Akzent hat. Wie hast du zum Sport gefunden? Meine ersten sportlichen Aktivitäten haben auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ begonnen. In meiner Geburtsstadt Stralsund bin ich 10 Jahre zum Ballettunterricht gegangen. Es war fast Leistungssport. Die Ballettmeisterin hat viel von uns gefordert. Dafür durften wir dann bei größeren Aufführungen im Theater mittanzen. Es bestand damals ein Mangel an Tänzerinnen. Deshalb wollte meine Ballettmeisterin eine aus mir machen. Meine Eltern meinten aber, mit einem Abitur sollte man studieren. Wie hat es dich dann aber nach Thüringen verschlagen? Ich habe mich für ein Studium an der Bauhausuniversität in Weimar entschieden. Ich wollte gern in Thüringen bleiben, so habe ich 1970 in Erfurt angefangen zu arbeiten. 10 Was hat dich dann zum Sport „verleitet“? Zu dieser Zeit begann die Welle der Popmusik und ich suchte einen Verein zum mitmachen. Eine Freundin leitete damals eine Gymnastikgruppe und als sie für eine längere Zeit ausfiel, habe ich ihre Vertretung übernommen und gleichzeitig eine Ausbildung als Übungsleiter absolviert. Beim Fußballverein SG „An der Lache“ wurde eine Übungsleiterin gesucht. In diesem Verein habe ich dann 20 Jahre mit den Frauen Gymnastik gemacht. 2006 – als ich in den Vorruhestand gegangen bin, löste sich meine Gymnastik-Gruppe auf, da wir keine Halle mehr zum trainieren hatten. So suchten sich alle Frauen einen neuen Verein. Da ich im Turngau Mittelthüringen mitarbeitete, kannten mich viele Übungsleiter. So wurde ich gefragt, ob ich nicht Vertretungen übernehmen kann. So habe ich dann viele meine ehemaligen Sportfreunde wieder getroffen. Wie bist du dann zu unserem Verein gekommen? Ich habe u.a. auch Vertretung für Manuela übernommen und durch diesen Kontakt bin ich dann 2007 zum sc im·puls gekommen. Die Gymnastikfrauen waren damals schon eine tolle Truppe. Das hat sich seit dieser Zeit nicht verändert. Hier fühle ich mich richtig im·puls Nummer 1 - 2014

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sc im·puls – Bericht Abwintern ohne Schnee Große Resonanz beim Athletiktraining Mit Einzug der dunklen Jahreszeit und dem Ende der intensiven Lauf- und Radsaison organisierten wir zum wiederholten Mal, gemeinsam mit dem Laufladen Erfurt, das Athletiktraining in der Leichtathletikhalle Erfurt. Auch in diesem Jahr zog es an jedem Donnerstag ab 19:00 Uhr wieder ca. 25 bis 35 Sportfreunde jeweils für 90 Minuten in die Halle. Unter der fachlichen Anleitung von Kristin und Christian wurden die verschiedensten, intensiven und recht anspruchsvollen Übungen absolviert. Unterstützt wurden sie dabei auch von Birgit Münch, die unser Lauftraining in den Monaten April bis Oktober im Steiger leitet. Am Beginn des Trainings wurde sich immer spielerisch erwärmt. Dabei wurde jedem bewusst, was richtige Erwärmung bewirkt und wie gut vorbereitet so die nachfolgenden Übungen absolviert werden konnten. Auch die Mischung von jeweils 45 Minuten Lauf-ABC und 45 Minuten Kräftigungsübungen haben allen Teilnehmern Spaß gemacht. Leider verging die Zeit an jedem Abend viel zu schnell, jedoch reichte diese aus, um an den Folgetagen mit einem mehr oder minder intensiven Muskelkater zu kämpfen. Durch unsere Trainer erhielten wir immer wieder wertvolle Tipps und Hinweise zu Bewegungsabläufen und der Verbesserung der Körperhaltung. Tipps, die helfen werden, besser und fitter durch die Sportsaison zu kommen. Durch ihre freundliche und kompetente Art haben uns die drei Trainer immer gut betreut und den Spaß an den Übungen erhalten. Nach der letzten Trainingseinheit war schon eine gewisse Wehmut zu spüren, denn ab jetzt hieß es wieder, selbst die Übungen, insofern jeder die Disziplin aufbringt, durchzuführen. Aber so einfach ging das Training nicht zu Ende. So trafen sich fast alle Teilnehmer am 06. 03. 2014 auf unserem Vereinsgelände zur gemütlichen Abschlussrunde. Bei einer Bratwurst, die sich jeder verdient hatte, wurde noch einmal das Training ausgewertet und die Pläne für das Sportjahr besprochen. Aufgrund der guten Erfahrungen ist auch eine Fortsetzung ab Dezember 2014 geplant. Text: Andree Jeziorski Fotos: Olaf Kleinsteuber im·puls Nummer 1 - 2014 11

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sc im·puls – Bericht Zwischen Rosenmontag und Aschermittwoch Fünfte Jahreszeit auch zur Gymnastik am Dienstag Es soll ja Leute geben, bei denen sich in der Hochzeit der Fassenacht, oder auf Thüringisch – Fasching, alles ausschließlich um den Frohsinn dreht. In den drei tollen Tagen wird einfach durchgefeiert! Nicht jeder kann das oder möchte auch andere liebgewordene Gewohnheiten nicht missen. Also warum nicht das eine mit dem anderen verbinden? Das sagten sich auch die Frauen aus der Gymnastikgruppe des sc im·puls. Und so veranstalteten sie ganz einfach eine Faschingsgymnastik! Das Motto war schnell gefunden. Getragen wird was gefällt und worin eine sportliche Betätigung noch möglich ist. Getränke dürfen bei einer derartigen Chose selbstverständlich auch nicht fehlen, es gibt ja mittlerweile auch alkoholfreien Sekt. Für Stimmung und Spaß, den die Frauen mit Sicherheit hatten, bedarf es ja nicht unbedingt des Alkohols. Originell waren die einzelnen Kostüme schon! Ob als See(frau) mann, Putzfrau, Sträfling, Gutelaunefee oder Teufel. Die passende Musik und kleine Motivationspreise hatte Übungsleiterin Manuela Siegfried selbstverständlich im Gepäck. Als Fazit der Übungsstunde, so waren sich alle einig, in einer Stunde gleich doppelt Spaß! Lediglich das kleine Teufelchen war kurzzeitig wegen des Verlustes seines linken Hörnchens etwas betrübt. Um die Freude am Sport auch in den weiteren Übungsstunden hoch zu halten, wäre es nicht verkehrt, wenn die Objektverantwortlichen der Sporthalle der Ulrich-vonHutten-Schule sich den baulichen Mängeln mal zuwenden würden! Olaf KLEINSTEUBER Entdecken Sie einmalige Events der Extraklasse! Erleben. Nordic Walking Tour Samstag, 26.04.2014, 9-12 Uhr, Festhalle Ilmenau Inhalt Erkunden Sie bei einer 15 km Nordic Walking Tour das schöne Ilmtal, Start: Festhalle Ilmenau - Bobhütte Kickelhahn über Goethehäuschen - Hermannstein - Mit Blick auf Manebach, Ziel: Ilmenau Festhalle, Betreuung Nordic Walking Trainer Intersport Prediger (C-Trainer VDNOWAS), 2 Getränkepausen, Teilnehmerurkunde, Medaille, Bratwurst und Getränk 20,00 € pro Person 18,00 € pro Person (TA / OTZ / TLZ Abovorteilspreis) Fitness Preis Jetzt informieren und buchen: Weitere Angebote finden Sie unter www.thueringen-akademie.de ) 03 61 – 22 75 22 7 I www.thueringen-akademie.de I TA/OTZ/TLZ-Pressehäuser / Service-Center I Service-Partner 12 im·puls Nummer 1 - 2014

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sc im·puls – Bericht Frauenpower im Vereinsheim Auch in diesem Jahr wurde zum Internationalen Frauentag für die Frauen des sc im·puls e.v. wieder ein tolles Fest ausgerichtet. Im liebevoll dekorierten Vereinsheim gaben sich Vereinspräsident Olaf Kleinsteuber und seine drei Helfer alle Mühe, uns Frauen einen unterhaltsamen Abend zu bereiten. Das preisgekrönte Saxophon-Quartett der Musikschule Erfurt überraschte zu Beginn des Festes mit einem kleinen Konzert und sorgte mit schwungvollen Stücken für die richtige Party-Stimmung. Politische Weisheiten zwischen Wischmop und Klobürste gaben die „ATA-Girls“ Chantal („Schantalle“) und Jolanda alias Andree Jeziorski und Silvo Jesche zum Besten und brachten damit den Saal zum Toben. Für das leibliche Wohl war mit einem leckeren Buffet gesorgt, welches ausreichende Grundlage für die geistigen Getränke legte, die ein überaus aufmerksamer Heinz Krone, in gekonnter Oberkellner-Manier, den Damen beständig in die Gläser füllte. Ein bisschen mussten wir Frauen uns aber auch anstrengen und unser Wissen über Thüringen sowie guten Tastsinn unter Beweis stellen. Gleich drei Damen der Gymnastikgruppe, Silke Hartmann, Gisela Traut und Rosemarie Heideck bewiesen, dass sie in Sachen Heimatkunde Spitze sind. Das „Sackfummeln“ war was für die Spezialistinnen. 6 verschiedene Gegenstände mussten, ohne das Säckchen zu öffnen, ertastet werden. Viele Im·pulserinnen hatten dafür das richtige Händchen und errieten alles richtig. So verging der Abend wie im Flug und endete mit Olafs obligatorischer Bildershow „Sportlern in der Mund gelegt“, die wieder für viel Gelächter sorgte. Zu guter Letzt wurden wir mit Rosen verabschiedet. Alles in Allem war es ein gelungener Abend. Vielen Dank liebe Männer! im·puls Nummer 1 - 2014 Einen ganz besonderen Dank auch an Bärbel Kleinsteuber, die für die tolle Tischdeko gesorgt hatte und wohl auch für die Leckereien auf dem Büffet mit verantwortlich war. Text: Susanne Philippus Fotos. Olaf Kleinsteuber, S. Philippus 13

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sc im·puls – Laufsplitter Greizer Straßenlauf 144. Auflage mit fast 220 Aktiven Den Frühjahrsklassiker über die 10 km nahmen 57 Frauen und 163 Männer unter Ihre Füße. Die äußeren Bedingungen waren relativ gut. Die an der Strecke stehenden Zuschauer skandierten Beifall für die Leistungen der Läuferinnen und Läufer, vom leistungsorientierten Athleten bis zum Hobbyathleten. Bei den Männern setzte sich der 17jährige Fabian Keller von der LG Vogtland in 32:34min durch. Er gewann vor Christian Seiler (Rennsteiglaufverein, 32:55min.) und dem 16jährigen Philipp Dressel-Lutz (LG Vogtland, 33:11min.). Im Frauenbereich siegte Anja Jakob (LG Vogtland) in 40:48min. Platz 2 sicherte sich Laura Schröter (LG Vogtland) in 41:07min. Das Podest vervollständigte Anne Klier (LG Vogtland) in 42:39min. Am Ende der Veranstaltung konnte von allen Beteiligten ein positives Resümee gezogen werden. 42. Talsperrenlauf Zeulenroda Fast 140 Aktive am Start Frühlingshafte Bedingungen waren die Begleiter der Aktiven auf den verschiedenen Distanzen mit den 15km, 5km und den Walkern. 87 Aktive nahmen die 15km in Angriff. Gelaufen wird von Zeulenroda nach Kleinwolschendor f. Der 15-km-Lauf führt von da aus weiter zur Talsperre Zeulenroda, welche an der Vorsperre überquert wird. Auf dem weiteren Weg wird die Ortschaft Pahren durchlaufen und auf der Straße Richtung Stelzendorf befindet sich der Wendepunkt dieses Straßenlaufes. Es ist ein profilierter Straßenlauf mit 205 HM. Bei den Frauen (11) über diese Distanz setzte sich sehr souverän Ulrike Schwabe (Chemnitzer LV Magware) in 01:00:55h durch. Birgit Gruner (TSV Germania Neustadt/Orla, 01:10:11h) und Ute Herfurt (LV Limbach, 01:11:06h) überquerten als Zweite und Dritte die Ziellinie. Bei den Herren (76) siegte Nico Jahreis (SV Spk Hochfranken) in 52:28min vor Frank Wagner (Rennsteiglaufverein/LG Süd) in 52:57min und Philipp Heisch (SG Adelsberg) in 53:26min. Die Farben des sc im·puls erfurt vertrat einmal mehr Dirk Bomberg. Er errang den 3. Platz seiner Altersklasse in 01:08:20h. Herzlichen Glückwunsch. Eine schnell durchgeführte Siegerehrung rundet diese Laufveranstaltung ab. 31. Käseschenkenlauf Über 100 Starter auf der 10,5km Strecke Dieser anspruchsvolle Crosslauf in Gera bietet für jeden etwas. Strecke ist wellig hügelig. Es konnten auch wieder fleißig Punkte für den Geraer-Laufcup gesammelt werden. Gruner (TSV Germania Neustadt/Orla) kam als zweite in 50:52min ins Ziel. Platz 3 ging an Tina Herrmann (Rennschnecken Burkersdorf) in 52:38min. Im Männerbereich siegte Theodor Popp (TSV Gera-Zwötzen) in 37:32min. Ihm folgten Markus Göttert (LV Gera, 38:24min) und Lucas Schädlich (SSV Gera, 39:06min) auf den Plätzen 2 und 3. 34. Fuchsberglauf 100 zur 34. Auflage 100 Teilnehmer, verteilt auf drei Streckenangebote mit 10 und 5km Lauf sowie 10km Walking, kamen zum Fuchsberglauf. 8°C, bewölkt und mäßig bis böigen Winden waren die äußeren Begleitumstände für die Aktiven. Die 10km-Strecke war nass, teilweise schlammig und glatt. Dies sorgte für erschwerte Verhältnisse. Kurzfristig kam es auch aufgrund von Holzfällarbeiten zu einer geänderten Streckenführung. 94 Aktive stellten sich den Herausforderungen. Bei den Frauen setzte sich Astrid Hartenstein (LV Gera) sehr souverän durch und gewann in 44:21min vor Nadine Franke (SV Hermsdorf, 49:46min) und Luise Mentzel (LV Gera, 51:38min) Im Männerbereich ging es wesentlich knapper zu. Hier siegte Philipp Heisch (SG Adelsberg) in 39:45min. Mit 4 Sekunden Rückstand auf den Sieger überquerte Sebastian Seyfahrt (1.SV Gera) als Zweiter den Zielstrich. Mit weiteren 7 Sekunden Rückstand kam Lucas Schädlich als Dritter ins Ziel. Bei den Frauen überquerte Katrin Puth (LV Gera) in 48:13min als Erste die Ziellinie. Birgit 14 im·puls Nummer 1 - 2014

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sc im·puls – Schlemmerecke Ein Muss für die Kaffeetafel Teig: 100 g weiche Butter, 300 g Zucker, 1 Vanillezucker, 4 Eier trennen, 125 g Mehl, ½ Backpulver, 100g Mandelblättchen Füllung: 500 g Schlagsahne, 1Vanillezucker, 2 Sahnesteif, 1 große Dose Mandarinen Zubereitung: 2 Springformen Größe 24 cm einfetten. Die Butter, 100 g Zucker und 1 Van. Zucker schaumig rühren. Eigelb nach und nach zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und löffelweise unterheben. Den Teig auf die beiden Formen verteilen und glatt- Torte „Himmelstochter“ streichen. Das Eiweiß eine ½ Min. schaumig schlagen, den restlichen Zucker einrieseln lassen und zu steifen Schnee schlagen. Den Eischnee teilen und auf den Teig in beiden Formen streichen. Mandelblättchen obenauf geben. Bei 175° im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 30 min. die Springformen einzeln backen. Die Sahne mit dem Vanillezucker und dem Sahnesteif schlagen. Einen fertigen Boden auf eine Tortenplatte setzen und mit der Hälfte der abgetropften Mandarinen belegen, die Sahne darauf verteilen und den Rest der Mandarinen auf die Sahne legen. Man kann auch an Stelle der Mandarinen Sauerkirschen verwenden. Den zweiten Boden in 8 oder 12 Tortenstücke schneiden und auf der Sahnetorte wieder zusammensetzen. Guten Appetit wünscht Bärbel Kleinsteuber Herausgeber: sc im·puls erfurt e.v. Schützenstraße 4, 99096 Erfurt Tel.: 0361/7443655, Fax: 7443654 sc-impuls-erfurt@t-online.de www.sc-impuls.de Redaktion: Esther Goldberg, Ralf Höhn, Olaf Kleinsteuber, Andree Jeziorski Titelfoto: Olaf Kleinsteuber Layout: Frank Naumann, Arnstädter Straße 14, 99096 Erfurt, Tel.: 0361/6435751 FrankNaumann-Erfurt@t-online.de www.art-franknaumann.de Anzeigen und Druck: Handmann Werbung GmbH Vertrieb: Zeitungsgruppe Thüringen Erscheinungsweise: alle drei Monate Einzelbezugspreis: 1,40 im·puls Nummer 1 - 2014 15

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