Die Sierra Morena in Spanien

 

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Das Wahre einer nachhaltigen Gegend. Es ist nicht leicht so weitläufige Gegenden zu entdecken, in denen man komfortable und annehmliche Unterkünfte findet und sich ganz und gar mit der Natur eins fühlen kann.

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2014. #ökotourismus01. Digitales Magazin Vogelbeobachtung Wandern auf dem GR 48 Astrotourismus Kultur Regionale Küche Die Sierra Morena in Spanien Punkt #ÖkoTourismus 1

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Sierra Morena Weitere Editionen, die Sie interessieren könnten 2 #ÖkoTourismus

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Nachhaltiger Tourismus A Punkt Der Radwanderweg durch El Real de la Jara (Sevilla), den ebenfalls die Pilger auf dem Jakobsweg (Via de la Plata) und die Wanderer auf dem GR-48 benutzen. © Joan Garriga Sierra Morena Das Wahre einer nachhaltigen Gegend Es ist nicht leicht so weitläufige Gegenden zu entdecken, in denen man komfortable und annehmliche Unterkünfte findet und sich ganz und gar mit der Natur eins fühlen kann. Der Charme der Dörfer, das Ursprüngliche der Traditionen, das Gefühl der Freude auf den Wegen oder die stark verwurzelte einheimische Küche geben so viel Kraft jede Route zu machen und dabei die Einfachheit zu geniessen, die uns normaler-weise verborgen bleibt: der reife Weizen; die verschwommen Umrisse, die man kaum wahrnimmt, die wir aber mit Geduld und Ferngläsern benennen können; das Angebot einer Kastanie anzunehmen unter ihr Platz zu nehmen; Wolken zu unterscheiden, egal ob sie bedrohlich oder wie Zuckerwatte sind; auf einem belebten Platz die Beine auszustrecken, wo immernoch Kinder spielen, die sich dem lähmenden Einfluss des Fernsehers entziehen; im Freien mit Anderen unter einem unvergleichlichen Sternenzelt zu übernachten und meditativ die Grösse des Kosmos zu betrachtens; den Puls der Strasse in sich aufzunehmen, während christlicher oder heidnischer Gesang das Leben feiern. #ÖkoTourismus 3

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Andalusian Map © Karlos Arroyo Sierra Morena 4 #ÖkoTourismus

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Kartenüberblick #ÖkoTourismus 5

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Sierra Morena Über der Ortschaft von Alájar (Huelva) erhebt sich eine Felsformation, auf der sich heute ein sehr schöne Wallf na y Picos de Aroche zog sich der gelehrte und heterodoxe Bibliothekar des El Escorials, Arias Montano, zurück genannt.. Foto: © SH. Foto rechts: Calopteryx xanthostoma, Männchen, endemisch in Südwesteuropa. © Rafael 6 #ÖkoTourismus

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Das Gebiet D ie Sierra Morena umfasst eine Region, welche einen Dichter benötigt, ihren Charakter zu beschreiben, die ihr innewohnt. Die Sierra Morena lebt nicht nur von den Geschichten der Strassenräuber und Büsser wie es Don Quijote erlebte, sondern auch von den einfachen Menschen, die dieses Land achten, wo sie leben, es pflegen, ihre Tiere aufziehen und ihre Reichtümer schätzen. Der Tourist, der den Trubel, den Lärm, die Ungeduld, nur den schnellen Moment sucht, wird sich nicht an den Erfahrungen entlang des Wegs erfreuen. Es gibt gute Verbindungen, Unterkünfte und Restaurants und viele gekennzeichnete Wanderwege, Aussichtspunkte, ein Weitwanderweg (Gr 48), der als Rückrat der Region gilt, egal in welcher Provinz man sich befindet. Es ist ein Paradies für Naturliebhaber, Hobbyornithologen, Sportler, Fans der Astronomie oder einfach Gastronomen auf der Suche nach neuen Eindrücken. Die Sierra Morena umfasst 57 Gemeinden der Provinzen Jaén, Córdoba, Sevilla und Huelva, alle physiografisch innerhalb der Region Sierra Morena. Sie zählt 186 085 Einwohner (Zensus 2013), das sind nur 2 Prozent der Gesamtbevölkerung Andalusiens, aber 13 Prozent ihrer Fläche. Eine geringe Bevölfahrtskapelle befindet. In diesen Flecken der Sierra de Arace- kerungsdichte, die von 9 Einwohner pro k. Deswegen wird dieser Ort auch Fels des Arías Montano Quadratkilometer in der Sierra Morena Romero Porrino Cordobas bis zu 35 Einw./km2 im Nor#ÖkoTourismus 7

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Sierra Morena Oben: Zufre, eine bildschöne Stadt in der Provinz Huelva, historisch-künstlerisches Ensemble. Foto: © Rafael Ro derschöne historische Gebäude bewahrt, abgesehen von der bekannten Karstformation Gruta de Las Maravillas 8 #ÖkoTourismus

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Das Gebiet den von Jaén reicht, entfernt von dem Durchschnitt Andalusiens mit 80 Einw./ km2. Nachhaltiger Toursmus Die Verpflichtung gegenüber der Umwelt beweisen die Dörfer durch einen Plan für nachhaltige Entwicklung, durch das an viele Unterkünfte vergebene Siegel Q für touristische Qualität und durch die Sicherheit mit der Marke Parque Natural de Andalucia zertifizierte Produkte zu kaufen. Deswegen erlauben wir uns hervorzuheben, dass die Naturparks der Sierra de Andújar, der Sierra de Cardeña-Montoro, der Sierra de Hornachuelos, der Sierra Norte de Sevilla und der Sierra de Aracena y Picos de Aroche mit der "Europäischen Charta für nachhaltigen Tourismus in Schutzgebieten" ausgezeichnet wurden, die als Methode die- omero Porrino. Rechts: Der Ort Aracena (Huelva) hat wuns. Foto: SH #ÖkoTourismus 9

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Sierra Morena nen soll, Prinzipien des nachhaltigen Tourismus anzuwenden, orientiert an den Betreibern der Schutzgebiete und der Unternehmen, um Strategien und Massnahmen des nachhaltigen Tourismus mit den Beteiligten zu definieren. Die Landschaft der Sierra Morena erscheint wie ein langgezogener Fleck beherrscht von einer Folge von Bergen und Tälern. Die Berge haben eine geringe bis mittlere Höhe mit einzelnen höheren Gebirgsketten und Schluchten, die etwas Rauhes in das vorherschend Sanfte bringen. Die Täler sind kurz und lang, entsprechend den Merkmalen des Wassereinzugsgebiets, ausser im weiter westlichen Sektor, wo sich ein zentrales Tal gebildet hat, was sich in diesen Gebirgszug hineingeschoben hat. Die Wirtschaft basiert auf dem Primärsektor: Viehsowie Landwirtschaft und die Jagd sind die Grundlage der Wirtschaft der Gegend und dabei sticht meist keine einzelne Aktivität heraus, sondern die Kombination von allen ist die Wirtschaftsgrundlage. Natur Die Viehweiden sind ein wichtiger landschaftlicher Teil. Auf den Feldern leben das Iberische Die Sierra Morena bietet Feuchtgebiete und an den Uferlandschaften Galeriew Francisco Martínez Sáez 10 #ÖkoTourismus

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Das Gebiet wälder und angrenzend Quercusarten. Der Kalktuffstein im Bachbett formt die typischen Wasserfälle. Foto: © #ÖkoTourismus 11

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Sierra Morena Der Fluss Jándula an den Ausläufern der Sierra de Andújar (Jaén) bietet uns eine besonders charakteristische La ein typischer Laut in der Natur der Sierra Morena. Fotos: © Rafael Romero Porrino 12 #ÖkoTourismus

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Das Gebiet Schwein, Lieferant des Iberischen Schinkens, mit dem Kampfstier (toro de lidia), Kühen und Schafen zusammen. In den Wäldern wird Kork, Honig und Kiefernholz gewonnen. Es herrschen die Olivenhaine an Schräglagen vor, die Öle hoher Qualität aber mit geringer Ausbeute liefern. Insgesamt nehmen die Naturparks eine Fläche von ungefähr 528.631 ha ein. Ein Teil davon befindet sich im Biosphärenreservat "Dehesas de Sierra Morena". Das sind geschützte Naturräume mit einem enormen Reichtum an Flora von grossem botanischen Interesse und Fauna. In vielen von ihnen gibt es Stauseen und Flüsse, die sie durchziehen, was unter anderem die Ausübung von Aktivitäten im Rahmen des Aktivtourismus ermöglicht. Betrachten wir die Tierwelt, sind kleinere Arten wie Kaninchen, Füchse und Ginsterkatzen zu finden. Ausserdem einige vor dem Aussterben bedrohte Arten wie der Iberische Luchs und der Wolf. Die Liebhaber der Ornithologie können Vogelarten wie den Habicht, Sperber, Kaiseradler, Steinadler, Habichtsadler, Uhu, Mönchsgeier, Gänsegeier, Schmutzgeier, Schwarztorch, usw. beobachten. Für Jäger finden sich reiche Bestände an Grosswild wie Hirsch, Wildschwein, Damwild und Rehe. andschaft der Sierra Morena. Rechts: Hirsch beim Röhren, #ÖkoTourismus 13

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Sierra Morena Castillo de Burgalimar in Baños de la Encina (Jaén), eine beeindruckende Festung mit 14 Türmen, erbaut im 10. J Morena. Rechts: Argiope Lobata, eine typische Spinne mediterraner Ökosysteme. Foto: © Rafael Romero Porrin 14 #ÖkoTourismus

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Das Gebiet Gegenden mit einzigartiger lanschaftlicher Schönheit gibt es auch, insbesondere die Paraje Natural La Cascada de la Cimbarra. Diese liegt im Gemeindegebiet von Aldeaquemada mit einer Ausdehnung 534 ha. Ausserdem Las Peñas de Aroche und die Sierra Pelada y Rivera del Aserrador, ebenfalls aufgeführt als Naturparks mit 718 bzw. 12.980 ha.. Beide liegen südwestlich im Landkreis Sierra de Aracena y Picos de Aroche zwischen Almonaster la Real, Aroche, Cortegana und Rosal de la Frontera. Zudem sind die Naturdenkmäler der Sierra Morena ein bedeutender touristischer Anziehungspunkt: die Órganos de Despeñaperros in Santa Elena, El Cerro del Hierro in San Nicolás del Puerto und Constantina. Die Cascada del Huéznar ebenfalls in San Nicolas del Puerto, die Steineiche der Dehesa de San Franciso in Santa Olalla del Cala und der Mäander von Montoro. #ÖkoTourismus 15 Jahrhundert dominiert sie die Sierra Morena von Jaén. Foto: © ADIT Sierra no

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