Ab in die Mitte Dokumentation - 2010

 

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Ab in die Mitte Dokumentation - 2010

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Dokumen 2010 tation treffpunkt StaDt – Leben & VerweiLen 1

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wir Danken aLLen SponSoren Fleischerei Richter Volksbanken Raiffeisenbanken Mit freundlicher Unterstützung von: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sächsisches Staatsministerium des Innern

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inhaLt Grußwort der Staatsregierung Interview mit den Hauptsponsoren Prolog Teilnehmerstädte Übersichtskarte Preisträger Werdau: Freizeit- & Erlebnis(t)räume Annaberg-Buchholz: Auf Erz gewachsen – Neues Leben in der westlichen Altstadt von Annaberg Delitzsch: Radstadt Delitzsch Meißen: Platz auf! – Welt rein! Wurzen: Ein Hafen zum Verweilen Oederan: Oederaner Drehscheibe – Mit 360° in die Mitte Leipzig: Magistrale Georg-Schumann-Straße – Orte der Begegnung und Bewegung Mügeln: Das Bankenzentrum an der Döllnitz – Bänke mit Ideen zum Verweilen in der »gansen« Stadt Markranstädt: Langer Markt 1A Citylage in Markranstädt – Bundesstraße wird Boulevard Görlitz: Pick, Nick und der fliegende Biergarten Augustusburg: Augustusburg – eine Stadt mit Weitsicht Präsentation der Teilnehmer – die Wettbewerbstafeln 2010 Filmische Dokumentation des Wettbewerbs Partner von »Ab in die Mitte!« im O-Ton Jahre danach – eine Auswahl umgesetzter Projekte aus den vergangenen Jahren Aus den anderen Bundesländern Nordrhein-Westfalen Berlin Hessen Niedersachsen Impressum Meilensteine 2011 4 6 10 14 15 16 20 24 28 32 36 40 44 48 52 56 60 90 92 96 102 104 106 108 110 111

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GruSSwort Der StaatSreGierunG »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« 2010 Gemeinsames Handeln von Wirtschaft und öffentlicher Hand: Der Wettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« hat auch in seinem siebten Jahr gezeigt, wie Innenstädte mit vereintem Engagement für Bewohner, Händler und Gäste noch attraktiver werden. In diesem Jahr sind weitere 30 Projekte hinzugekommen. Besonders erfreulich ist, dass viele Wettbewerbsbeiträge unabhängig vom Erhalt eines Preises umgesetzt wurden und werden. Mein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die die Initiative ermöglichen. Allein die Existenz des Wettbewerbs hat den Gemeinschaftssinn gefördert und einen Prozess in Gang gesetzt, der alle Beteiligten – Politik, Wirtschaft und andere gesellschaftliche Kräfte – sensibilisiert hat, was innerstädtische Entwicklungen hemmt. Die Projekte von 2010 standen unter dem Motto »Treffpunkt Stadt – Leben und Verweilen«. In der Ausschreibung hieß es: »Die Stadt als Ort des Lebens, Wohnens, Arbeitens, der Unterhaltung und der Freizeitgestaltung wahrzunehmen und zu nutzen und damit Menschen einzuladen, sich hier zu treffen und zu verweilen. Die Stadt selbst zum Erlebnis zu machen wird Basis des Erfolges sein.« Die eingereichten Projekte haben erneut demonstriert, wie kreativ unsere Städte und Gemeinden im gemeinsamen Handeln sein können. Sven Morlok Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr 4

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Dies wird sicher auch Ansporn für das kommende Wettbewerbsjahr sein. Alle Projekte tragen dazu bei, Gewerbe, Handel und Gastronomie zu stärken. Ein unverwechselbares Flair und eine besondere Atmosphäre lassen Städte zum Treffpunkt werden, um zu leben und zu verweilen. Die Broschüre dokumentiert, mit welchem Engagement die Projektpartner in den sächsischen Städten und Gemeinden agieren. Freuen Sie sich auf spannende, ungewöhnliche Konzepte für die Zentren in unseren Städten und Gemeinden. Ich hoffe sehr, dass Ihnen die elf Preisträger Mut machen, sich selbst für Ihre Stadt zu engagieren. Sven Morlok Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr 5

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interView mit Den hauptSponSoren Erfolgsgeschichte in Sachsen: nachgefragt Auch im Jahr 2010 wurde »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« wesentlich unterstützt bzw. im Grunde genommen überhaupt erst durch Sponsoren möglich, die überwiegend schon seit Beginn des ersten Wettbewerbs vor sieben Jahren hohe finanzielle Beiträge einbringen. Diese Mittel dienen vorrangig der Bereitstellung von Preisgeldern für ausgezeichnete Projekte. Dank eines jährlichen Budgets von weit über 100.000 Euro konnten gleich mehrere Preise von 6.000, 10.000 und sogar 20.000 oder auch 30.000 Euro vergeben werden. Was sich hinter diesem Engagement verbirgt, erläutern uns die Repräsentanten der Hauptsponsoren GALERIA Kaufhof GmbH, der Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrieund Handelskammern, der Sächsischen Volksbanken Raiffeisenbanken sowie der Fleischerei Richter GmbH: Was bedeutet »Ab in die Mitte!« für Ihr Unternehmen, Ihre Institution, für Sie? Lovro Mandac, Vorsitzender der Geschäftsführung der GALERIA Kaufhof GmbH: Nach über 10 Jahren Engagement in diesem Wettbewerb in fünf Bundesländern hat sich unsere Einstellung nicht geändert sondern durch die positiven Erfahrungen eher noch gefestigt: »Ab in die Mitte!« ist zu einem nachhaltig wirkenden Faktor der Belebung unserer Innenstädte geworden. Schon das Motto allein ist zum Begriff  geworden, neue Ideen in die Stadtentwicklung einzubringen und diese auch umzusetzen. Dank der gemeinsamen Anstrengungen zwischen Wirtschaft, Bürgern und Stadt entstehen so auch Projekte, die es sonst nicht gegeben hätte. Und gerade darin sehen wir die Parallelen auch zu unserem Unternehmen: sich den Erfordernissen flexibel anpassen können, auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen und diese zu bedienen, das ist nicht nur Aufgabe eines Warenhausunternehmens, sondern auch des Umfeldes, in dem es sich befindet. Lovro Mandac, Vorsitzender der Geschäftsführung der GALERIA Kaufhof GmbH 6

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Gunnar Bertram, Vorstand der Volksbank Chemnitz eG Rita Fleischer, Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und Leiterin des Organisationsbüros: Der »Ab in die Mitte!«-Wettbewerb in Sachsen steht für attraktive Innenstädte und beweist uns jedes Jahr erneut, welches Potenzial in unseren sächsischen Städten und Gemeinden steckt. Unsere Mitgliedsunternehmen finden in lebendigen Innenstädten optimale Standortvoraussetzungen und werden durch die initiierte Netzwerkarbeit vor Ort aktiv in den Stadtentwicklungsprozess eingebunden. Die Stadtund Gemeindeverwaltungen verstehen sich zunehmend auch als Dienstleister und tragen so aktiv zur wirtschaftlichen Entwicklung in Ihrer Kommune bei. Dass in diesem Wettbewerbsjahr gleich fünf Kommunen aus dem Kammerbezirk Leipzig unter den Preisträgern sind, freut uns besonders. Letztendlich wird damit auch ein Stück unserer Arbeit für eine nachhaltige Stadtentwicklung gewürdigt. arbeiten sowie die Besucher aus dem Umland. Gerade am Beispiel Chemnitz lässt sich die positive Auswirkung der in vielen Punkten gelungenen Belebung der Innenstadt deutlich nachvollziehen. Während in den Jahren nach der Wende sich zunächst auf die Peripherie konzentriert wurde, entwickelt sich nun wieder das pralle Leben in der City. Das kann sicherlich auch in kleineren Städten in Sachsen gelingen. Dieter Richter, Geschäftsführer der Fleischerei Richter GmbH Oederan: Das »Geheimrezept« des Innenstadtwettbewerbs ist sicher die gelebte Initiative aus Ideen der Bürger und Bürgerinnen, der Kommunen als Träger für die Umsetzung der Projekte und der Wirtschaft als Sponsoring-Partner und gleichzeitig als Motor für wirtschaftliche Belebung der Innenstädte. Für uns als Fleischerei Richter sehe ich den wichtigsten Aspekt in der Entwicklung von Strategien, wie man innerstädtischen Leerständen vorbeugt und zukunftsfähige, kreative Ideen entwickeln kann. Wir sehen uns in der Verantwortung für unsere Kunden in der Region. Für unsere Produkte steht der Genuss im Vordergrund und auch die Innenstädte müssen einen »Wohlfühlcharakter« entwickeln, damit das Einkaufen und der Aufenthalt ein Erfolgsmodell wird. Seit nun über sieben Jahren schreibt der Innenstadt-Wettbewerb auch in Sachsen seine Erfolgsgeschichte. Gibt es dafür ein Geheimrezept? Gunnar Bertram, Vorstand der Volksbank Chemnitz eG: Ich glaube, dass die »Ab in die Mitte!«-Grundidee der Förderung der Revitalisierung der Innenstädte, in denen wir, die Sächsischen Volks- und Raiffeisenbanken, auch präsent sind, die treibende Kraft des Wettbewerbes ist. Natürlich ist das einerseits Ansporn für die Kommunen und Stadtentwickler selbst entsprechende Projekte anzugehen. Andererseits interessiert das auch die Menschen, die in den Städten leben und 7

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interView mit Den hauptSponSoren Was sind für Sie die wichtigsten Kriterien für die Teilnehmer, um am sächsischen Wettbewerb erfolgreich zu sein? Rita Fleischer, Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und Leiterin des Organisationsbüros: Es sind häufig die kleinen Dinge, die eine große Wirkung entfalten. So überzeugen im »Ab in die Mitte!«-Wettbewerb oft die anfänglich unauffälligen Ideen zur Stärkung der Innenstadt, die in ihrer Wirkung aber ein Vielfaches des Aufwandes erzielen. Als PPP-Projekt ist der Wettbewerb auf Netzwerkarbeit ausgelegt. Projekte, die unter Einbindung sämtlicher Ressourcen vor Ort erarbeitet werden, erzielen letztlich auch die erforderliche Breitenwirkung. So verwundert es nicht, dass Projekte, die von Identität zur Stadt und zur Region geprägt sind, ebenso für eine erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme stehen. Rita Fleischer, Geschäftsführerin der Industrieund Handelskammer zu Leipzig und Leiterin des Organisationsbüros Gunnar Bertram, Vorstand der Volksbank Chemnitz eG: Wie so oft im Leben müssen unterschiedliche Beteiligte aus verschiedenen Bereichen von den öffentlichen Verwaltungen bis zu Händlergemeinschaften im Rahmen der Bewerbung an einem Strang ziehen. Ein Projektteam soll gemeinsam eindeutige und umsetzbare Zielvorstellungen vom Projekt entwickeln, wobei natürlich der Nutzen für die Menschen in der Stadt selbstverständlich im Mittelpunkt stehen soll. Das bedeutet nicht zwangsläufig den Verzicht auf Kreativität und Innovation bei der Bewerbung. Auch Träumen ist erlaubt, lediglich die Machbarkeit sollte dabei im Blick behalten werden. Es ist immer von Vorteil, wenn sich ein Projekt unter »ppp«-Gesichtspunkten auch ohne den Förderbeitrag des Wettbewerbes finanziell und organisatorisch realisieren lässt. 8

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Was wünschen Sie den Städten und Gemeinden, die sich bei »Ab in die Mitte!« beteiligen oder beteiligt haben? Lovro Mandac, Vorsitzender der Geschäftsführung der GALERIA Kaufhof GmbH: Sachsen hat von Beginn an Wert auf nachhaltig wirkende, investive Maßnahmen für die Stadtentwicklung in den »Ab in die Mitte!«-Beiträgen gelegt. Dies wurde nicht nur honoriert durch Preise, sondern es zeigt sich auch, dass viele dieser Projekte realisiert werden. Wenn hinter dem Konzept eine zündende Idee steht, diese auch ernsthaft bis zur Umsetzung durchgeplant wird, sind die Erfolgsaussichten am größten. Der Wettbewerb hat also keine AlibiFunktion für »Wir tun einmal etwas für unsere Stadt«, sondern bietet die Möglichkeit, neue Kräfte für gemeinsam umzusetzende Ideen zu bündeln und damit unsere Zentren nachhaltig zu stärken. Die Mannigfaltigkeit der Projektideen in den Wettbewerbsbeiträgen im siebenten »Ab in die Mitte!«-Jahr in Sachsen zeigt, dass unsere Vorstellungen bei der Initiierung des Wettbewerbs bei den Städten und Gemeinden angekommen sind. Daher meine persönliche Bitte: Nutzen Sie die Chance, auf unkonventionelle und kreative Weise mehr für eine lebensund liebenswerte Stadt zu tun – und dafür hoffentlich auch noch prämiert zu werden! Dieter Richter, Geschäftsführer der Fleischerei Richter GmbH Oederan: Ich wünsche den Städten und Gemeinden gemeinsam mit Ihren Bürgern und der Wirtschaft Mut für neue Ideen zu haben. Die Entwicklung sollte dahin gestärkt werden, dass die Innenstädte sich multifunktional positionieren, das heißt, das kulturelle Erbe zu stärken und Infrastrukturen für die Erreichbarkeit zu schaffen. Medizinische Einrichtungen und Erledigungen des täglichen Bedarfs müssen unkompliziert erreichbar sein. Ich wünsche mir weiterhin, dass die Entfaltung eines ansprechenden individuellen Branchenmixes der Geschäfte angestrebt wird. Dieter Richter, Geschäftsführer der Fleischerei Richter GmbH Oederan 9

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proLoG Wo war, wo ist (der) »Treffpunkt Stadt – Leben und Verweilen«? Im siebten Wettbewerbsjahr von «Ab in die Mitte! Die CityOffensive Sachsen« war das Engagement ungebrochen: 30 Städte und Gemeinden haben sich beworben. 11 Preisträger wurden gekürt und erhielten Prämien in Höhe von 30.000, 20.000, 10.000 oder 6.000 Euro sowie einen Kreativpreis und einen Sonderpreis. Möglich wurde diese umfangreiche Auszeichnung wieder durch die finanzielle Unterstützung mehrerer Unternehmen und Institutionen, allen voran die GALERIA Kaufhof GmbH, die sächsischen Industrie- und Handelskammern, die sächsischen Volksbanken Raiffeisenbanken, die Fleischerei Richter GmbH Oederan sowie die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH in gemeinsamer Verantwortung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie dem Sächsischen Staatsministerium des Innern. Aktivitäten, Veranstaltungen und Veröffentlichungen zum laufenden Wettbewerb, aber auch die Realisierung und Eröffnung umgesetzter Projekte haben gezeigt, wie viel Leben darin steckt, dass »Ab in die Mitte!« tatsächlich in Sachsen »verweilt« … 1. Februar 2010: »Unter dem Motto ›Treffpunkt Stadt – Leben und Verweilen‹ hat Schirmherr Sven Morlok (FDP), Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, heute in Meißen den siebten »Ab in die Mitte!«-Wettbewerb ausgelobt. Die sächsischen Innenstädte stehen vor der spannenden Herausforderung, ihre Vitalität und damit ihre Anziehungskraft für Gäste zu erhöhen und gleichzeitig die Lebensqualität der Anwohner im Blick zu behalten.« (aus Pressemitteilung des SMWA). Volksbanken Raiffeisenbanken Mit freundlicher Unterstützung von: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sächsisches Staatsministerium des Innern 1. Halbjahr 2010: Die »Ab in die Mitte!«-Plakate machen auf den Wettbewerb aufmerksam. In Dresden, Leipzig und Chemnitz zieren sie die Litfaßsäulen. In Rathäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen weisen sie auf den Wettbewerb und das Jahresmotto in anschaulicher Weise hin. TreffpunkT STadT – Leben & VerweiLen weTTbewerb der STädTe und Gemeinden 2010 www.abindiemiTTe-SachSen.de Fleischerei Richter 10 © 2010 marko fiedler

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12. Mai 2010: Unter dem Titel »Erneuerbare Energien im ländlichen Raum – Wissenschaft zum Anfassen« fand am 12. Mai 2010 an der TU Bergakademie Freiberg ein Symposium statt. Studenten und Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg, Unternehmer, Juristen und Politiker der Gemeinde Pfaffroda und aus Freiberg sowie Vertreter der City-Offensive Sachsen »Ab in die Mitte!” informierten über den Stand aktueller Projekte. Anlass war die Fertigstellung und Übergabe der Informationstafeln zum Energiespielplatz, einem ausgezeichneten Wettbewerbsprojekt aus dem Jahr 2008. 1. Juli 2010: Diskussionsforum im Novotel Leipzig City zu brennenden Fragen der Stadtentwicklung mit prominenten Vertretern der Sponsoren und Initiatoren von »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen«.  Gemeinsam mit Vertretern der Stadt Leipzig wurde über die Verknüpfung von Kunst, Kultur und Kommerz in der Stadtentwicklung diskutiert. Bei dieser Gelegenheit wurden alle bisher von Michael FischerArt entworfenen Teilnahme-Urkunden zu »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« in einer kleinen Vernissage enthüllt. Sie zieren seitdem das Novotel Leipzig City, den Ort der jährlich stattfindenden Jurysitzung. 1. Juni 2010: Eröffnung der Bastion Merkur in Dresden. Gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden, Helma Orosz, nehmen die Kinder ihre »Bastion Merkur«, einen riesigen Kinderspielplatz im Zentrum Dresdens in Besitz. Das preisgekrönte Wettbewerbsprojekt aus dem Jahr 2007 wurde für ca. 500.000 Euro neu gebaut. 16. Juli 2010: Einweihung des »spiel:bergs« in Mittweida. Ehemals brachliegende Grundstücke bilden nun Freiraum für Sport, Spiel und Kultur. 11

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proLoG 3. September 2010: 1. Leipziger Passagenfest. Als Bestandteil des Wettbewerbsprojektes der Stadt Leipzig im Jahr 2009, welches die Leipziger Passagen und Höfe zum Inhalt hatte, entwickelte sich die Idee zur Veranstaltung eines Leipziger Passagenfestes. Der Tag mit abendlichem Spektakel und Mitternachtsshopping war ein voller Erfolg, der einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt bekommen soll. 4. Oktober 2010: Jurysitzung. Und wieder hatten es Vertreter der Initiatoren und Sponsoren sowie weitere Fachleute für Stadtentwicklung nicht leicht, die Besten aus 30 Wettbewerbsbeiträgen herauszufinden. Schnelle Übereinstimmung gab es in einem Punkt: die Qualität der eingereichten Projekte war groß. Es wird ein hoher Anspruch deutlich, den sich die Gemeinden selbst stellen, um attraktive, umsetzbare Konzepte zu erarbeiten. 6. September 2010: Initiativkreissitzung. Wie schon zur Tradition geworden, besucht der Initiativkreis anlässlich einer Sitzung die Stadt Annaberg-Buchholz und testet bei dieser Gelegenheit Bausteine umgesetzter Projekte. 12

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25. Oktober 2010: Abschlussveranstaltung zum Wettbewerb 2010 mit Preisverleihung. Über 120 Vertreter sächsischer Kommunen und Institutionen folgten der Einladung zur diesjährigen Abschlussveranstaltung auf der Euregia 2010 in Leipzig, Congress-Center, darunter zahlreiche Oberbürgermeister und Bürgermeister. Gleichzeitig wurden erstmals alle Wettbewerbsprojekte in einer Ausstellung gezeigt. 28. Oktober 2010: Eröffnung der Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge von »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« 2010 in der Dresdner Altmarkt-Galerie. Vertreter von Teilnehmerstädten stellen ihre Konzepte vor. Damit wird der Wettbewerb öffentlichkeitswirksam den Besuchern nahe gebracht. 20. Januar 2011: Preisübergabe in Mügeln. Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Mügeln wurde in Anwesenheit von über 180 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt sowie mehreren Vertretern des Initiativkreises ein Anerkennungspreis für das Projekt »Das Bankenzentrum an der Döllnitz – Bänke mit Ideen zum Verweilen in der ›gansen‹ Stadt« überreicht. 22. November 2010: Baubürgermeister Martin zur Nedden eröffnet die »Ab in die Mitte!«-Ausstellung im Neuen Rathaus Leipzig. Insbesondere Vertreter der lokalen Presse zeigen ihr Interesse am Wettbewerb mit Fragen zum Leipziger Projekt der Magistralenentwicklung. 20. Dezember 2010: Preisübergabe in Werdau. Der erste Preis ging 2010 an Werdau. Die Gelegenheit wurde nochmals genutzt, das Projekt vorzustellen und mit dem Entwickler zu diskutieren. »Ab in die Mitte!« ist in Sachsen nicht nur ein jährlich wiederkehrender Wettbewerb, sondern ein dynamischer Prozess zur Entwicklung und Realisierung interessanter Projekte für die Aufwertung unserer Innenstädte und Zentren geworden. Er füllt tatsächlich die Städte mit mehr Leben – wenn dies auch immer nur einzelne Schritte sein können. Alle Beiträge aus dem Jahr 2010 zeigen, welche Potenziale hier stecken. Nutzen wir sie! Lassen Sie sich wieder anstecken von vielen Ideen und konkreten Projekten, um selbst mitzumachen. Viel Spaß beim Lesen! Ihr Organisationsbüro 13

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teiLnehmerüberSicht Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz Gemeinde Arzberg Große Kreisstadt Auerbach/Vogtl. Stadt Augustusburg Große Kreisstadt Delitzsch Große Kreisstadt Eilenburg Große Kreisstadt Freiberg Große Kreisstadt Görlitz Stadt Hainichen Stadt Leipzig Stadt Leisnig Stadt Markranstädt Große Kreisstadt Meißen Große Kreisstadt Mittweida Stadt Mügeln Stadt Neustadt in Sachsen Stadt Oederan Zweckverband Parthenaue Große Kreisstadt Pirna Große Kreisstadt Radebeul Große Kreisstadt Reichenbach Große Kreisstadt Riesa Große Kreisstadt Schwarzenberg Große Kreisstadt Stollberg Stadt Stolpen Stadt Strehla Große Kreisstadt Torgau Große Kreisstadt Werdau Große Kreisstadt Wurzen Stadt Zwickau »Auf Erz gewachsen« – Neues Leben in der westlichen Altstadt von Annaberg Altertümlicher Bauernhof Kathewitz »Näher als man denkt« Augustusburg – eine Stadt mit Weitsicht Radstadt Delitzsch Das Radhaus – Kraft tanken im 1050-jährigen Eilenburg 365 Tage Wernerplatz – Jahreszeiten (er)leben Pick, Nick und der fliegende Biergarten TREFFPUNKT HAINICHEN Magistrale Georg-Schumann-Straße – Orte der Begegnung und Bewegung Leisnig – Luther und die Reformation Langer Markt 1A Citylage in Markranstädt – Bundesstraße wird Boulevard Platz auf! – Welt rein! Triff dich – REELL STADT VIRTUELL Mügeln – das Bankenzentrum an der Döllnitz – Bänke mit Ideen zum Verweilen in der »gansen« Stadt Mein Neustadt – Lebendige Geschichte – Die Neustädter Tafelrunde Oederaner Drehscheibe – mit 360° in die Mitte Treffpunkt Parthe: 1 Fluss – 4 Kommunen – 14 Wasserplätze zum Leben und Verweilen »Nischt wie hin!« Radebeul-Ost – fit für die Welt! Gemeinsam aktiv – Wir verbinden Generationen Der Samstag kommt. Ganz lange! »Lichtblicke – Blickwinkel« Techno-REMA – ErlebenEntdeckenBegreifen Gemeinsam – Schritt für Schritt in die Mitte Treffpunkt Nixe TORGAU KULTUR-JUGENDHERBERGE – Kommen, Sehen, Verweilen, Bleiben FREIZEIT- & ERLEBNIS(T)RÄUME Ein Hafen zum Verweilen Spiel – Stadt – Geschichte 14

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überSichtSkarte Delitzsch Eilenburg Parthenaue Markranstädt Leipzig Torgau Arzberg Strehla Riesa Leisnig Mittweida Hainichen Mügeln Meißen Radebeul Freiberg Neustadt Stolpen Pirna Oederan Görlitz Wurzen Zwickau Werdau Reichenbach Augustusburg Stollberg AnnabergAuerbach Buchholz Schwarzenberg Preisträgerstädte 2010 Teilnehmerstädte 2010 Städteverbund 15

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