Ab in die Mitte Dokumentation - 2009

 

Embed or link this publication

Description

Ab in die Mitte Dokumentation - 2009

Popular Pages


p. 1

INTEGRATION STADT STATT BARRIEREN DOkumENTATION 2009

[close]

p. 2

2 WIR DANkEN uNSEREN SpONSOREN Volksbanken Raiffeisenbanken Fleischerei Richter Mit freundlicher Unterstützung von: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sächsisches Staatsministerium des Innern

[close]

p. 3

INhAlT Grußwort der Staatsregierung Grußworte der Hauptsponsoren Prolog Teilnehmerstädte Übersichtskarte Preisträger Chemnitz: Lokal zentral – Barrierefreies Begegnungszentrum in der Chemnitzer Innenstadt Leipzig: Leipziger Passagen und Höfe: Integrieren und Barrieren beseitigen Mulda/OT Zethau: In die Mitte gerückt – Das BegegnungsHaus der Generationen Annaberg-Buchholz: In Annaberg geht’s rund! Meißen: Wir wollen in den Rahmen – Geschichten von Menschen, vom Miteinander, vom Anderssein Freiberg: Studenten überwinden Barrieren – Studenten erobern Freibergs Mitte Görlitz: Brücken machen lange Beine Oederan: Viele Wege führ’n nach Oerderan – ohne Barrieren in die Mitte Olbernhau: Hier in der Mitte von Olbernhau sind Menschen mit Behinderung willkommen, erleben Sie Behinderung und erleben Sie die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderung. Präsentation der Teilnehmer – die Wettbewerbstafeln 2009 Evaluation des Wettbewerbs Hinter den Kulissen Preisübergaben Aus den anderen Bundesländern Nordrhein-Westfalen Berlin Hessen Niedersachsen 10 Jahre »Ab in die Mitte!« – in NRW gefeiert Impressum Meilensteine 2010 78 80 82 84 86 88 89 14 18 22 26 30 34 38 42 46 50 70 74 76 6 8 10 12 13 3

[close]

p. 4

4 GRuSSWORT DER lANDESREGIERuNG »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« 2009 »Integration Stadt – statt Barrieren« – reflektiert den Gedanken, dass Städte Orte der Begegnung und der Teilhabe sein sollen. Der Wettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« 2009 verbindet zwei Grundgedanken. Eine Stadt sollte offen für alle Menschen – egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, mit oder ohne Behinderung, allein erziehend oder mit Migrationshintergrund sowie frei von Barrieren sein. Das sind hohe Erwartungen. »Integration Stadt – statt Barrieren« – dieses Motto will ein Umdenken befördern, Barrieren abbauen und damit Offenheit erreichen. Denn je weniger Barrieren in den Städten und Gemeinden bestehen, desto offener ist eine Stadt für alle Menschen. Die Wettbewerbsteilnehmer haben erkannt, dass Vorurteile keine guten Ratgeber sind und wir unsere Innenstädte dem demographischen Wandel anpassen müssen. Freiheit und Offenheit ist keine Frage des Geldes, sondern der Einstellung. Familienfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Toleranz und Offenheit – all das brauchen unsere Städte. Der diesjährige Wettbewerb sollte Impulse geben – Impulse, um unsere Städte und Gemeinden in ihren Zentren und Kerngebieten noch lebenswerter und schöner zu machen. ❱❱ Christine Clauß, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

[close]

p. 5

GRuSSWORT DER lANDESREGIERuNG 5 Der Wettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive« ist zu einem festen Bestandteil kreativer Stadtentwicklung in Sachsen geworden, der durch öffentliches und privates Engagement getragen wird. In den Wettbewerbsbeiträgen spiegelt sich oft die immense Kraft dieser Partnerschaften wider. Ich danke allen Wettbewerbsteilnehmern für Ihr Engagement zur Verschönerung unserer Innenstädte, Sie schaffen Räume zum Leben, zum Wohlfühlen und Sie schaffen Räume zum Teilhaben. Christine Clauß, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

[close]

p. 6

6 GRuSSWORTE DER hAupTSpONSOREN GALERIA Kaufhof GmbH Galeria Kaufhof steht gemeinsam mit vielen anderen Partnern für und zum Wettbewerb »Ab in die Mitte!« – seit 10 Jahren, so auch hier in Sachsen seit dem Start im Jahr 2004. Das Motto des sächsischen Wettbewerbes in diesem Jahr ist auch ein Thema, dem sich der Kaufhof sehr verpflichtet fühlt. Wir haben zusammen mit Frau von der Leyen und einigen anderen Wirtschaftsunternehmen die sogenannte Berliner Erklärung unterzeichnet, in der sich die Teilnehmer verpflichten, die Unternehmenspolitik auf die Erfordernisse und Konsequenzen des demographischen Wandels auszurichten. Das bedeutet, dass wir auch in unseren Filialen auf Barrierefreiheit, auf breite und gut beleuchtete Gänge ohne Stolperfallen, klare und gut lesbare Beschilderungen, ausreichende Sitzmöglichkeiten und vieles mehr achten. Ab in die Mitte ist eine Erfolgsgeschichte, die es geschafft hat, über alle Parteigrenzen hinweg, sich mit ganzer Kraft für die Lebendigkeit und Identität der Städte einzusetzen und das wirklich in einer Breitenwirkung und Nachhaltigkeit, wie sie von kaum einer anderen Stadtinitiative in Europa bekannt ist. »Ab in die Mitte!« ist eine starke und kraftvolle Gemeinschaft. Sie lebt von der Vielfalt der Partner, die damit auch immer wieder unterschiedliche Perspektiven und Sichtweisen ins Spiel bringen. Darüberhinaus wird sie getragen von dem gemeinsamen Ziel, die Lebensqualität in den Städten zu fördern. Wir schätzen den Wettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« als eine wirkungsvolle Initiative, die Zentren unserer Städte und Gemeinden und damit auch unser eigenes Geschäftsumfeld zu pflegen und zu stärken. Das ist sicher zunächst ein unternehmerisches Interesse, aber gleichzeitig ein gesellschaftliches Ziel in unserer Republik. In diesem Sinne stehen wir auch weiterhin für »Ab in die Mitte!« und wünschen uns für diesen Wettbewerb in Sachsen ein weiterhin so großes und begeisterndes Engagement! ❱❱ Lovro Mandac, Vorsitzender der Geschäftsführung der GALERIA Kaufhof GmbH

[close]

p. 7

GRuSSWORTE DER hAupTSpONSOREN 7 Sächsische Industrie- und Handelskammern Die sächsischen Industrie- und Handelskammern als Interessensvertreter der gewerblichen Wirtschaft sind Mitinitiator und Hauptsponsor von »Ab in die Mitte! Die City Offensive Sachsen«. Deshalb freuen wir uns, dass durch das gemeinsame Engagement von Kommunen, Vereinen und Unternehmen auch im sechsten Wettbewerbsjahr wieder viele qualitativ hochwertige Projekte entwickelt wurden. Wir gratulieren den Siegern und Platzierten des Wettbewerbsjahres 2009 und hoffen, dass die Projektideen in Sinne der Grundidee des Wettbewerbes, mehr Leben und damit auch mehr Besucher in die Städte und Gemeinden zu bringen, rasch in die Tat umgesetzt werden. Aus Sicht der Industrie- und Handelskammern sind jedoch nicht nur die Preisträger, sondern alle Teilnehmer »Sieger« des Wettbewerbes. Allein die Beschäftigung mit dem Thema und das gemeinsame Arbeiten an Projektideen bringen neuen Schwung in die Städte und Gemeinden. Wir als sächsische Industrie- und Handelskammern engagieren uns sehr gern für »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen«, sind doch viele IHK-Mitgliedsunternehmen direkt oder indirekt von attraktiven Innenstädten abhängig, z. B. die dort ansässigen Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe. Anziehende und abwechslungsreiche Angebote in Handel, Gastronomie, Bildung, Kunst und Kultur zählen zu den weichen Standortfaktoren der Städte und Gemeinden. Es ist eine Tatsache, dass Unternehmen in Kommunen mit solchen Angeboten leichter Arbeitskräfte gewinnen können und auch eher bereit sind, zu investieren. Zudem sind attraktive und funktionierende Innenstädte als Wirtschaftsfaktor nicht zu unterschätzen. Die sächsischen Industrie- und Handelskammern werden auch zukünftig die sächsische »Ab in die Mitte!«-Initiative tatkräftig unterstützen, denn jedes Projekt, bei dem sich die gewerbliche Wirtschaft beteiligt, hilft den Innenstädten bei ihrem Ziel zu mehr Attraktivität für Einwohner und Gäste. ❱❱ Ilona Roth, Geschäftsführerin Handel/Dienstleis­ tungen der IHK Südwestsachsen Chemnitz­Plauen­ Zwickau

[close]

p. 8

8 GRuSSWORTE DER hAupTSpONSOREN Sächsische Volksbanken Raiffeisenbanken Seit 2004 unterstützen die sächsischen Volksbanken Raiffeisenbanken das Projekt als einer der Hauptsponsoren, übrigens ein Anliegen, das auch ganz im Sinne des Handelns unserer Bankengruppe liegt. Public Private Partnership (PPP) – also die vernetzte Zusammenarbeit unterschiedlichster Partner für das Wohl der Region – ist auch ein Anliegen unserer Arbeit als Banken vor Ort. So wird dieses Handeln auch ganz klar in unserer neuen Kampagne zum Ausdruck gebracht: »Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei.« Einer allein hat kluge Ideen, kann manches erreichen. Viele zusammen, vereint für ein gemeinsames Ziel, können Großes bewegen. Diese Grundidee zeigt sich ganz deutlich auch im Wettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen.« Haben sich kluge Köpfe in Städten und Gemeinden zusammengefunden und gemeinsam Projekte für die Schaffung attraktiver Ortszentren / Belebung bestimmter Kerngebiete entwickelt – ganz im Sinne des jeweiligen Wettbewerbsthemas, dann ist immer etwas Interessantes / Neues mit einer z. T. großen Ausstrahlung entstanden. Ich als Chemnitzer freue mich, dass es in unserer Stadt gelungen ist viele kluge Köpfe und engagierte Menschen in solch einem Netzwerk zusammenzubringen. Die von diesen Initiatoren vorgelegten Projekte haben sich im Wettbewerb dann auch ganz weit vorn platzieren können. Und wie es sich zeigte, werden diese dann realisierten Projekte (wie im Fall unseres »PINGU-DU« – Preisträgerprojekt im Wettbewerb 2007) auch sehr gut von den Menschen angenommen, bringen sozusagen besondere Attraktivitäten in unser Stadtzentrum. Dies ist nicht nur in Chemnitz so, sondern auch in Görlitz, Heidenau, Zeithain, Taucha, Annaberg und anderen am Wettbewerb beteiligten Kommunen der Fall. Was auch das Schöne daran ist, die Mehrzahl der einmal initiierten Projekte – auch ohne Preisgewinn – werden verwirklicht und schaffen so neue Lebensqualitäten bzw. Attraktivitäten. Gerade wegen der positiven Entwicklung dieser Initiative, auch in wirtschaftlich etwas schwierigeren Zeiten, unterstützen die sächsischen Kreditgenossenschaften weiterhin diesen Wettbewerb. Denn als Banken aus der Region stehen sie zu ihrem Engagement / ihrer Verantwortung für die Region. ❱❱ Gunnar Bertram Vorstand der Volksbank Chemnitz eG Volksbanken Raiffeisenbanken

[close]

p. 9

GRuSSWORTE DER hAupTSpONSOREN 9 Fleischerei Richter GmbH Wenn heute über die Zukunft deutscher Städte gesprochen wird, geschieht dies meist entweder aus der Sicht großer Einwohnerverluste, besonders bei uns im Osten, oder aus städtebaulicher Sicht. Seit sechs Jahren gibt es nun den Wettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen«, der eine dritte, aber umso wichtigere Komponente befördert. Es geht darum, die Multifunktionalität der Städte zu erhalten, Stadtentwicklungsstrategien zu entfalten, Bürgerbeteiligung zu fördern und eine höhere Erlebnisqualität zu schaffen. Das ist genau das, was wir gegenwärtig brauchen. Zur Innenstadt haben viele Bürger eine sehr emotionale Bindung, dort stehen wichtige historische Bauwerke. Dort findet das gesellschaftliche Leben und anziehungsträchtige Events statt. Die Innenstadt spiegelt Charakter und Seele einer Stadt wieder und ist gleichzeitig ihr Schaufenster. Genau diese Prozesse hilft der Wettbewerb »Ab in die Mitte!« zu befördern. Der größte Gewinn der Teilnahme am »Ab in die Mitte!«-Wettbewerb liegt nicht allein in den materiellen Werten, die geschaffen wurden und werden, sondern im Miteinander der Bürger, der Verwaltung, dem Marketingverein, der regionalen Wirtschaft und vielen anderen gesellschaftlichen Kräften. Selbst ich war erstaunt, in welch kurzer Zeit und mit wie viel Kraft und Engagement Dinge plötzlich umgesetzt wurden und zu neuen »Wegen in die Mitte« führen. Diese Erfahrung hat mich schließlich bestärkt, dass sich die Fleischerei Richter nicht nur in meiner Heimatstadt, sondern im gesamten Wettbewerb mit engagiert. Gemeinsam mit solchen Partnern wie Kaufhof, den sächsischen Volksbanken Raiffeisenbanken, den sächsischen Industrie- und Handelskammern, dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag, den Einzelhandelsverbänden und vielen anderen sowie mit drei sächsischen Ministerien tragen wir doch so viel mehr zu schönen, lebenswerten Innenstädten bei – trotz Krise – als immer nur darüber zu jammern und über andere zu schimpfen, wie schwer doch alles ist. In über 100 Filialen unseres Unternehmens spüren wir es förmlich, wie wichtig es ist, ein gutes Umfeld zu haben, zufriedene oder zumindest fröhliche Menschen zu begrüßen und auch dann bedienen zu können. ❱❱ Dieter Richter, Geschäftsführer der Fleischerei Richter GmbH Oederan Fleischerei Richter

[close]

p. 10

10 pROlOG Einfach und doch komplex: »Integration Stadt – statt Barrieren« Über das jährliche Wettbewerbsmotto wird stets sehr intensiv nachgedacht und diskutiert. Auch im sechsten Jahr von »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« gingen dabei nicht die Ideen aus, sondern es wurde auf ein ganz spezifisches Thema der Stadtentwicklung focussiert: Die Stadt ist für alle da. Alle Menschen, ob Bewohner, Besucher, Schüler, Arbeiter oder Rentner, Ausländer oder Behinderter – die Zentren in den Städten und Gemeinden sind Treffpunkt und Lebensbereich zugleich. Gerade die Vielfalt macht diesen Ort ja so interessant. Von diesem Grundgedanken geleitet entstand das Jahresmotto »Integration Stadt – statt Barrieren«. Begrifflichkeiten bauen jedoch gleich wieder Barrieren auf, wenn auch nur gedankliche. So fiel es manch einer Stadt nicht leicht, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Und doch haben die diesjährigen Wettbewerbsteilnehmer viele gute Projekte entwickelt. 19 sächsische Städte und Gemeinden haben sich beteiligt. Neun wurden mit Preisen zwischen 30.000 und 5.000 Euro ausgezeichnet. Jeweils ein Sonderpreis vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und von der Tourismus Marketing GmbH Sachsen konnten für besonders kreative Projekte zusätzlich vergeben werden. Wie jedes Jahr fiel der Jury die Entscheidung nicht leicht. Aber das Verfahren zur Entscheidungsfindung ist sehr systematisch und damit neutraler als man oft vermutet. Den Projekten der Preisträger wird auch in dieser Dokumentation wieder besonderer Raum gegeben. Dies soll nicht die Leistung aller weiteren Teilnehmer schmälern. Anhand der Projekttafeln, die mit Kurzerläuterungen hier nur in sehr komprimierter Form doku- ❱❱ Dieter Richter, Geschäftsführer der Fleischerei Richter GmbH Oederan gibt interessante Tipps zur Teilnahme am Wettbewerb Pressekonferenz mit Sozialministerin Christine Clauß ❱❱

[close]

p. 11

pROlOG 11 Behinderte Stadt – Ein­ und Ausblicke von Manfred Breschke, Kabarettist aus Dresden ❱❱ mentiert werden können, wird das hohe Engagement jedes einzelnen Bewerbers deutlich. Die Ausstellung der Wettbewerbstafeln an verschiedensten Orten – ob im hoch frequentierten Einkaufszentrum, im Rathaus, im Ministerium oder auf Tagungen und Messen – soll nicht nur eine Referenz an die tollen Ergebnisse sein, sondern den Projekten und Gemeinden zu mehr Beachtung und Aufmerksamkeit für ihre Bemühungen insgesamt verhelfen. Besondere Höhepunkte stellen immer wieder die Preisübergaben vor Ort dar. Hier kann noch einmal der Projektinhalt, die Zusammenarbeit verschiedener Akteure und natürlich die geplante Realisierung des Wettbewerbsprojektes reflektiert werden. Auch in anderen Bundesländern wurde »Ab in die Mitte!« als Wettbewerb im Jahr 2009 weitergeführt. Lesen Sie auch dazu Beiträge aus Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hessen und Niedersachsen. In Nordrhein-Westfalen wurde im Jahr 2009 bereits das 10-jährige Jubiläum von »Ab in die Mitte!« gefeiert. In einer feierlichen Veranstaltung würdigten die Hauptinitiatoren und Sponsoren den Erfolg dieser Initiative und bekräftigten ihr Engagement auch für die nächsten Jahre. Dies haben auch die Hauptinitiatoren des sächsischen Wettbewerbs nicht zuletzt mit ihren Grußworten in dieser Dokumentation bekräftigt. Ihnen gilt unserer besonderer Dank, allen voran dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, die als drittes Ministerium im »›Ab in die Mitte!‹-Bündnis« 2009 die Schirmherrschaft übernommen haben. Wir danken ebenso den beiden anderen beteiligten Sächsischen Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie des Innern, der GALERIA Kaufhof GmbH, der Landesarbeitsgemeinschaft der sächsischen Industrie- und Handelskammern, den Sächsischen Volksbanken Raiffeisenbanken, der Fleischerei Richter GmbH Oederan und vielen weiteren Partnern, die den Wettbewerb finanziell, materiell und personell unterstützen. Aber was wären alle unsere Bemühungen ohne die Akteure in den Städten und Gemeinden, die sich oft uneigennützig für die Weiterentwicklung ihrer Zentren einsetzen? Sie sind die eigentliche Basis des Erfolgs von »Ab in die Mitte!«. Auch diese Dokumentation soll das gemeinsame Handeln nicht nur illustrieren, sondern zur Fortführung motivieren. Nun lesen Sie aber selbst! Ihr Organisationsbüro

[close]

p. 12

12 TEIlNEhmERüBERSIchT Annaberg-Buchholz* Auerbach/Vogtl. Chemnitz* Dresden Freiberg* Glauchau Görlitz* Heidenau Leipzig* Lugau Meißen* Mulda* Oederan* Olbernhau* Pirna Plauen Stollberg Taucha Torgau * Preisträger In Annaberg geht’s rund! Die Mitte gehört uns allen! Lokal zentral – Barrierefreies Begegnungszentrum in der Chemnitzer Innenstadt 1, 2, 3 – der Weg ist frei! Dresden ohne Barrieren Studenten überwinden Barrieren – Studenten erobern Freibergs Mitte Unterschiede überwinden – Zusammen finden. Mehr Lebensfreude in Glauchau Brücken machen lange Beine Heidenau – Die beWegte Stadt Leipziger Passagen und Höfe: Integrieren und Barrieren beseitigen Wendeschleife Wir wollen in den Rahmen – Geschichten von Menschen, vom Miteinander, vom Anderssein In die Mitte gerückt – Das BegegnungsHaus der Generationen Viele Wege führ’n nach Oerderan – ohne Barrieren in die Mitte Hier in der Mitte von Olbernhau sind Menschen mit Behinderung willkommen Pirna wächst zusammen! Barrierefrei zum Sonnenstein Plauen – Miteinander leben und erleben – Treffpunkt Albertplatz: ein Park verbindet Zusammenklang Miteinander – vernetzt im Dialog TORGAU AUF FÜR ALLE

[close]

p. 13

üBERSIchTSkARTE 13 Torgau Taucha Leipzig Görlitz Meißen Dresden Heidenau Freiberg Glauchau Lugau Mulda Oederan Pirna Chemnitz Stollberg Olbernhau Auerbach Plauen AnnabergBuchholz preisträger Teilnehmer

[close]

p. 14

14 pREISTRäGER chemnitz 1. pREIS »Lokal zentral« – Barrierefreies Begegnungszentrum in der Chemnitzer Innenstadt

[close]

p. 15

15 Jurybewertung Lokal Zentral – das Chemnitzer Projekt wurde als Gewinner des 1. Preises des diesjährigen »Ab in die Mitte«-Wettbewerbs von der Jury ausgewählt. Die Begründung hierfür liegt in der vorbildlichen Verknüpfung von öffentlichen und privaten Institutionen, die ein Begegnungszentrum für jung und alt, behinderte und nicht behinderte Menschen im letzten, derzeit im Bau befindlichen freien Baufeld in der neu gestalteten Chemnitzer City entstehen lassen. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass im »Lokal Zentral« behinderte Menschen einen Dauerarbeitsplatz finden sollen, was den integrativen Aspekt des Projektes exklusiv hervorhebt. ■

[close]

Comments

no comments yet