Ab in die Mitte Dokumentation - 2008

 

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Ab in die Mitte Dokumentation - 2008

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Dokumentation 2008 Prima-StaDt-klima

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Wir Danken unSeren SPonSoren Fleischerei Richter Volksbanken Raiffeisenbanken Mit freundlicher Unterstützung von: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit Sächsisches Staatsministerium des Innern 

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inhalt Prolog Grußwort der Staatsregierung Hauptsponsoren Teilnehmerstädte Übersichtskarte Preisträger: Freiberg – Ab in die Mitte – Ab ins Licht. Der Schlossplatz im Klimawandel Döbeln – STADT(T)RÄUME DÖBELN im Fluss Görlitz – Muschel, Minna, Matsch und Meer Lugau – Die MITTE gehört uns. ALLEN! Das Generationenprojekt Bahnhof der Stadt Lugau Stolpen – Stolpen fasziniert mit Licht und Geist Zeithain – NEUZEITHOF Pfaffroda – Pfaffroda hat Energie, in Pfaffroda spielend Energie erleben Ein »Prima Stadt-Klima« – Neue Herausforderungen für die Stadt, Jun.-Prof. Dr. Silke Weidner, Universität Leipzig Themenorientierte Beiträge: Augustusburg Leipzig Zwickau Energie bewusst nutzen, Prof. Jan-C. Bongaerts, TU Bergakademie Freiberg Themenorientierter Beitrag: Annaberg-Buchholz Klima im Wandel, Prof. Dr. Jörg Matschullat, TU Bergakademie Freiberg Themenorientierter Beitrag: Rothenburg/O. L. Wettbewerbsteilnehmer 2008 Erfahrungen zum Wettbewerb – aus Sicht der Initiatoren Höhepunkte des Wettbewerbs Investitionsvolumen der Wettbewerbsprojekte Aus den anderen Bundesländern Impressum Meilensteine des Wettbewerbs 2009 4 6 8 14 15 16 20 24 28 32 36 40 44 46 48 50 52 54 56 58 60 80 83 89 90 98 99 

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Prolog Ein »Prima-Stadt-Klima« beim 5. Wettbewerb von »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« Das gewählte Jahresmotto »Prima-Stadt-Klima« beinhaltet viele Ansätze, mit dem Thema »zu spielen«. Ein prima Stadtklima zu erzeugen, dem Klimawandel Rechnung zu tragen, die umweltbewusste (Aus-)Nutzung der Energieressourcen oder einfach nur »gute Atmosphäre« in den Zentren der Städte unter und mit den Beteiligten zu schaffen, lagen den Überlegungen zur Wettbewerbsteilnahme zu Grunde. Die sächsischen Kommunen haben es sich jedoch nicht leicht gemacht. Fundierte, realisierbare Planungen in hoher Qualität sollten es jeweils sein, denn der Wille zur Umsetzung ist meist von vornherein das erklärte Ziel. 20 Städte und Gemeinden haben sich diese Mal beworben. Schon vor der Entscheidung über die Preisträger wurde versichert, dass fast alle Teilnehmer eine Realisierung ihrer Projektideen beabsichtigen. Diese andere, vielleicht auch »ungewohnte« Verbindung von Klima, Energie, Umwelt mit Stadt und städtischem Leben hat auch zu außergewöhnlichen Projektansätzen und Ideen geführt. Mit Biogas, Licht-, Wind-, Wasserenergie oder durch die »Grüne Lunge« wird das Stadt-Klima förmlich »aufgeladen«. Natürliche Ressourcen nutzen und damit umweltschonend auch für und in der Stadt zu handeln stand im Vordergrund. Die Broschüre soll wiederum den gesamten Wettbewerb im Jahr 2008 dokumentieren. Alle Wettbewerbsbeträge werden anhand der eingereichten Projekttafeln mit kurzen Erläuterungen vorgestellt. Die sieben Preisträger stellen ihre Konzepte ausführlicher in Text und Bild vor. Da es auch über die 

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Preisträger hinaus viele interessante Projekte gab, erhielten die anderen Teilnehmer ebenfalls die Möglichkeit, ihre Ideen ausführlicher zu erläutern. Die Inhalte der Beiträge ließen sich in drei Themengruppen gliedern: Energie, Klima und Stadtklima. Den eingereichten und entsprechend zugeordneten Projektbeiträgen geht jeweils eine Einführung zum Thema voraus – verfasst von »Professionellen« nicht nur auf ihrem Gebiet im Sinne des Wortes: Jun.-Prof. Silke Weidner von der Universität Leipzig zum »Stadtklima«, Prof. Jan-C. Bongaerts und Prof. Jörg Matschullat von der TU Bergakademie Freiberg zu den Themen »Energie« bzw. »Klima«. Mit den Statements der Hauptsponsoren und Initiatoren, der Koordinatoren und Städtebetreuer, dem Überblick über den gesamten Wettbewerbsverlauf und die finanziellen Mittel sowie wie jedes Jahr mit dem Blick »über den Tellerrand« in die anderen »Ab in die Mitte!«-Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Berlin soll die Dokumentation der Wettbewerbsbeiträge nicht nur ergänzt, sondern so wieder zu einem interessanten Wissens- und Ideenspeicher für alle werden, die an der Entwicklung unserer Innenstädte und Zentren der Gemeinden interessiert sind. Dass wiederum eine so vielseitige Dokumentation entstehen konnte, ist den zahlreichen Akteuren aus den Städten und Gemeinden, der Sponsoren und Initiatoren sowie vieler, vieler »Helfer« zu verdanken, die durch Beiträge und ihre Mitarbeit an der Zusammenstellung und Gestaltung wesentlichen Anteil daran haben! Schließlich ist die Broschüre aber nur durch den fünften Wettbewerb von »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« selbst erst realisierbar. Insbesondere gilt der Dank deshalb den Hauptsponsoren, der GALERIA Kaufhof GmbH, der Karstadt Warenhaus GmbH, der Landesarbeits- gemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern, den Sächsischen Volksbanken Raiffeisenbanken, der Fleischerei Richter GmbH Oederan sowie der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, die sich auch 2008 gemeinsam mit den Sächsischen Staatsministerien für Wirtschaft und Arbeit sowie des Innern und vielen Institutionen und Verbänden, engagierten. Sie alle unterstützen den Wettbewerb finanziell, fachlich personell und/oder mit Sachleistungen. Ob als Nachschlagewerk oder Ideenbringer – wir wünschen Ihnen auch und gerade mit dem »fünften Teil« der Wettbewerbsdokumentation zu »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« noch mehr »Energie« und »Erleuchtung« für ein gutes Klima in unseren Städten und Gemeinden. Ihr Organisationsbüro 

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gruSSWort Der lanDeSregierung »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« 2008 Sachsens Städte und Gemeinden beweisen ein »Prima-Stadt-Klima« Der Wettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« zeigt: Entscheidender als finanzintensive Investitionen ist der gemeinsame Wille, vor Ort etwas zu bewegen. Mit vereintem Engagement wurden in den vergangenen Jahren fast 200 interessante Ideen entwickelt, die die Stadtentwicklung nachhaltig voranbringen. In diesem Jahr sind weitere 20 Projekte hinzugekommen. Besonders erfreulich finde ich, dass viele Wettbewerbsbeiträge unabhängig vom Erhalt eines Preises umgesetzt wurden und werden. Allein die Existenz des Wettbewerbs hat also den Gemeinschaftssinn gefördert und einen Prozess in Gang gesetzt, der die Innenstädte attraktiver macht. Alle Projekte haben dazu beigetragen, Gewerbe, Handel und Gastronomie zu stärken. Die Partnerschaft von Politik, Wirtschaft und andern gesellschaftlichen Kräften in einer gemeinsamen Initiative hat eine neue Sensibilität für innerstädtische Entwicklungshemmnisse bewirkt. Mein besonderer Dank gilt auch den Sponsoren, die diese Initiative ermöglicht haben. Gemeinsam Ideen und kreative Konzepte zu entwickeln und gemeinsam Projekte umzusetzen, das ist die erfolgreiche Schlüsselstrategie von »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen«. Der Wettbewerb eröffnet neue Potentiale, wie die Lebensräume für die Bewohner und ihre Gäste verbessert werden können. Thomas Jurk, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit 

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Das Motto des Jahres 2008 »Prima-Stadt-Klima« ist hochaktuell. »Die eigentliche Lebensqualität entwickelt sich erst durch das Zusammenspiel von Mensch und Umwelt«, hieß es in der Ausschreibung. »Es geht also auch um Zwischenräume und deren Ausgestaltung. So bildet sich oft ein unverwechselbares Flair durch die Bewohner und Besucher der Städte selbst. Es entwickelt sich eine besondere Atmosphäre, es entsteht ein ›Prima-Stadt-Klima‹.« Einige Projekte waren auf die eine oder andere Weise mit dem Einsatz erneuerbarer Energien verbunden. Aber ebenso viele Projekte entstanden aus einer kreativen Deutung des diesjährigen Mottos, so wie ich es mir gewünscht hatte. Mit welcher Begeisterung und welchem Engagement die Projektpartner in den sächsischen Städten und Gemeinden agieren, dokumentiert diese Broschüre. Ich würde mich freuen, wenn Ihnen die Preisträger Freiberg, Döbeln, Görlitz, Lugau, Stolpen, Zeithain und Pfaffroda Mut machen, sich selbst für Ihre Stadt zu engagieren. Thomas Jurk, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit 

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hauPtSPonSoren Karstadt Warenhaus GmbH Unser Leitspruch »Schöner shoppen in der Stadt« erfüllt sich nur, wenn sich der Besucher wohlfühlt, wenn er gern in die Stadt kommt. Dazu bedarf es eines guten »Klimas«. Im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Denn nicht nur für Einkaufserlebnis zu sorgen, sondern auch aktiv den Klimaschutz voranzutreiben, ist Aufgabe verantwortungsbewusster Einzelhandelsunternehmen. So ist die Karstadt Warenhaus GmbH seit Jahren aktiv dabei, den Energiebedarf der Warenhäuser zu reduzieren. Dies geschieht durch stromsparende Beleuchtung ebenso wie durch eine optimierte Klimatisierung der Verkaufsräume. Und nicht zuletzt profitieren auch unsere Kunden von diesem Engagement. Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter, Informationsbroschüren und vieles mehr helfen dabei, Energie zu sparen und damit dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Ein »Prima Stadt-Klima« zeigt sich aber auch im Ensemble interessanter Geschäfte, Cafés, Gaststätten, Kinos, Bars, ergänzt durch »Ruhe-Oasen«, Bänke, Bäume, spielendes Wasser, wo sich das Nützliche (Einkaufen) mit dem Schönen (Genießen, Erholen) verbinden lässt. Wenn hierfür auch die Stadt eine große Verantwortung trägt, vorausschauend zu planen und zu entwickeln, kann dies jedoch in der zunehmenden Komplexität nicht ohne die Akteure vor Ort selbst geschehen. Handel, Gastronomie, Wirtschaft, Kultur, Institutionen, Verbände und viele Andere gestalten das Klima also mit. Die treibende Kraft des Klimas ist Energie. So wie wir unsere Warenhäuser mit Energie »aufladen«, um ein angenehmes Klima zu schaffen, sollte dies auch für die gesamte Stadt gesehen werden. Energie spendet Licht, Wärme, Mobilität, Stimmung. Sie sorgt für pulsierendes Leben in der Stadt. Sie ist jedoch nicht unerschöpflich. Einer Innenstadt Energie zu geben bleibt damit zentraler Bestandteil händlerischer Aktivität. Hier ist jedes Unternehmen, aber auch jede andere Institution und letztlich die Stadt als Ganzes gefordert. Es war sicher ein kühner Schritt, »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« im Jahr 2008 unter das Motto »Prima-Stadt-Klima« zu stellen und damit ein ganz anderes »Licht« auf Stadtentwicklung zu werfen. Aber ungewöhnliche Ereignisse erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. So, wie dies in Unternehmen tägliche Praxis ist, flexibel und dem »Klima« entsprechend zu reagieren oder besser zu agieren, sollte und muss dies eine Stadt auch tun. Mit einem gemeinsamen Engagement vieler, »energiegeladener« Kräfte wie bei »Ab in die Mitte!« ist hier viel erreichbar und auch schon erreicht worden. Rudi Purps, Leiter Standortstrategie/Immobilien Karstadt Warenhaus GmbH 

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GALERIA Kaufhof GmbH Handeln mit gutem Klima Ein gutes Klima in der Stadt ist für alle zum Leben und Überleben wichtig. Es sollte in keinem Leitbild oder Masterplan als wichtiges Thema fehlen. Dazu bedarf es auch keiner großen Klima-Gipfel. Ohne ein gutes Klima lassen sich gemeinsame Ziele kaum erreichen. Eine Klimaautomatik hierfür gibt es in der Stadt allerdings nicht. Alles muss Hand in Hand und mit viel Überzeugungsarbeit geschaffen werden. Gutes Klima schafft eine Stimmung und eine Atmosphäre, die dafür sorgen, dass in der Stadt mehr Hochs als Tiefs das Sagen haben. Vielfältig sind die Variationsmöglichkeiten einer modernen Klimaanlage: Gute, zeitgemäße und dezente Ausstattung der Fußgängerzonen, die Pflege des Bahnhofs als die erste und Eindruck hinterlassende Visitenkarte am Platz, architektonisch ansprechende Märkte und Plätze für eine hohe Verweilqualität, eindeutige und verständliche Informationssysteme, gut erreichbare Parkmöglichkeiten zur Vermeidung unnötigen Suchverkehrs, ein wunschlos glücklich machender Branchen- und Geschäftsmix, ein bürgernahes und erschwingliches Kulturangebot, all das sind wichtige Stellschrauben eines guten Aufenthaltsklimas. Hinzu kommen Herzlichkeit und Helligkeit, um das Schöne einer Stadt und ihres Handels ins richtige Licht zu rücken. Zum »prima Klima« in der Stadt zählt auch ein gutes Klima der Kommunikation. Der gegenseitige Kontakt von Stadt und Handel und allen, die das Klima einer Stadt mitgestalten und steuern können, muss von einem Klima des Vertrauens, Verständnisses und Interesses getragen sein. Auch die Medien können mit ihren wirkungsvollen Mitteln Rückenwind für gutes Klima schaffen. Grenzen der Kommunikation über Hierarchien und Fachbereiche, Branchen und Organisationsformen hinweg zu überwinden, setzt Potenziale für neue Ideen und Aktivitäten frei und sorgt für guten Wind, damit die Räder des Stadtlebens nicht stillstehen. Das stärkt die Kraft und auch das Selbstbewusstsein. Einer der maßgeblichen Klimaträger einer Stadt ist der Handel. Der Beitrag zur Klimaverbesserung resultiert aus der Serviceorientierung der Mitarbeiter, den modernen Sortimenten und einem stimmungsvollen Ambiente nach innen und außen. Das Galeria-Warenhaus Kaufhof inmitten der Leipziger Innenstadt ist ein wichtiger Ankerpunkt für ein gutes Einkaufsklima. In Verbindung mit den kleineren Geschäften, den Kneipen und Restaurants des Umfeldes und den ansehnlichen historischen Passagen wird das Warenhaus zur Drehscheibe eines erlebnisreichen Stadt-Besuchs. Das gläserne Galeria-Kaufhof Warenhaus am historischen Rathaus und Marktplatz in Chemnitz, erdacht von dem Stararchitekten Helmut Jahn, sorgt nicht nur bei schönem Wetter für glasklare Einblicke und gute Einkaufsstimmung und hat zusammen mit dem benachbarten Einkaufszentrum und dem Rathaus ein neues Platzensemble geprägt. Dieser Platz ist eine Dauerbühne mit den vielfältigsten und unterschiedlichsten Aktionen für eine lebendige und bürgernahe Stadt. Die Transparenz der Fassade spiegelt auch die Offenheit des Warenhauses zur Gesellschaft und ihren Menschen wider. Auch damit trägt Kaufhof zu einem »Prima-Stadt-Klima« bei. Eberhard Gebauer, Leiter Verbandsarbeit und Stadtmarketing der GALERIA Kaufhof GmbH 

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hauPtSPonSoren Sächsische Industrie- und Handelskammern Die sächsischen Industrie- und Handelskammern sind die Interessensvertreter der gewerblichen Wirtschaft im Freistaat. Die typische sächsische Innenstadt ist einem Körper vergleichbar: Die Geschäfte, Institutionen, Gebäude und Infrastruktur sind die Organe, die Menschen sind das Blut – alles zusammen bildet eine lebende Einheit, die leidet, wenn ein Organ nicht funktioniert oder das Blut nicht richtig zirkuliert. Einzelhandel, Dienstleister, Gastronomie und Hotellerie sehen sich bewusst als Teil dieses Ganzen, sie ziehen ihre Vorteile aus der Innenstadt und tragen die Verantwortung für das Funktionieren. Deshalb haben sich auch im 5. Wettbewerbsjahr von »Ab in die Mitte! Die City Offensive Sachsen« unzählige Unternehmerinnen und Unternehmer in den kommunalen Projektgruppen engagiert, ihre Ideen eingebracht und die Stadtverwaltungen bei der Umsetzung aktiv und finanziell unterstützt. »Prima Stadt Klima« lautete das Thema im Wettbewerbsjahr 2008. Wir alle wissen, wie es uns geht, wenn das Klima stimmt – es geht uns gut! In einer Innenstadt ist das nicht anders. Die Bewohner und die Besucher der Innenstadt müssen sich wohlfühlen, dann bleiben sie, dann kommen sie immer wieder. Das Wohlfühlklima in der Innenstadt setzt sich aus vielen Komponenten zusammen: Es beginnt mit einer intelligent geleiteten Mobilität, die es Besuchern bequem und effizient und dabei umweltfreundlich gestattet, in die Stadt zu kommen. Attraktive Gebäude und Plätze, die das für den Menschen notwendige Grün nicht vergessen, zählen ebenso dazu wie das Angebot an Kultur und Unterhaltung, Einzelhandel und Gastronomie. Und wenngleich die Begriffe nicht sehr populär sind, wollen wir in der Innenstadt dennoch Sicherheit und Sauberkeit. Vor allem aber braucht die Innenstadt eines: aufgeschlossene Menschen, die die Stadt lieben, die ihre Arbeit lieben, die es lieben, unter anderen Menschen zu sein, die freundlich und aufgeschlossen sind und eine Vielfalt in der Innenstadt zulassen. Erst sie vollenden das prima Stadtklima! Weil sich die sächsischen Unternehmen mit ihren Mitarbeitern dessen bewusst sind, werden sie auch künftig alles für sie mögliche tun, um die Innenstadt zum Wohlfühlen zu erhalten und zu verbessern. Die sächsischen Industrie- und Handelskammern werden sie dabei weiter unterstützen, denn jedes »Ab in die Mitte!«-Projekt, bei dem sich die gewerbliche Wirtschaft beteiligt, hilft den Innenstädten, ein »Prima Stadt Klima« zu schaffen. Thomas Ott, Geschäftsführer Handel / Dienstleistungen / Verkehr / Steuern und Recht der IHK Dresden 10

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Sächsische Volksbanken Raiffeisenbanken Dieses Wettbewerbsthema hat für uns verschiedene Facetten. Als ortsständige Banken sind wir sehr eng mit unseren Heimatregionen und ihren Menschen verbunden. Attraktivität und Funktionalität der Orts- und Stadtzentren, die auch mit einem angenehmen »Klima« verbunden sind, liegen voll in unserem Interesse. Wir, die Genossenschaftsbanken sind in eben diesen Zentren vertreten. Ein gutes »Stadt-Klima«, unter dem Aspekt der Beziehungen zueinander, ist wichtig für eine florierende Geschäftstätigkeit. Für jedes unserer Kreditinstitute vor Ort direkt, durch die Beziehung zu unseren Kunden (Anwohner und Besucher), sowie indirekt auch über unsere Kunden. Von den ortsansässigen Handwerkern, Gewerbetreibenden und Händlern sind viele wiederum Kunden und Mitglieder unserer Bankengruppe. Geht es ihnen gut, engagieren sie sich stärker in ihrem Marktumfeld, sorgen für Attraktivität, wovon auch wir partizipieren. So ist dieses Engagement Triebkraft für eine stetige Vorwärtsentwicklung, deshalb unterstützen wir den Wettbewerb. Und das Wettbewerbsthema »Prima Stadt-Klima« hat für uns noch eine andere wichtige Seite. Die Kreditgenossenschaften finanzieren Investitionen und Modernisierungen im geschäftlichen wie privaten Bereich. Gebäudesanierungen, Um- und Ausbau, moderne Heizungsanlagen u. v. a. m. schaffen Attraktivität und angenehmere Lebens- wie auch Luftverhältnisse. Das sind dann wiederum Faktoren, die für ein Mehr an Menschen in den Zentren sorgen. Gunnar Bertram, Vorstand der Volksbank Chemnitz eG Volksbanken Raiffeisenbanken 11

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hauPtSPonSoren Fleischerei Richter GmbH Als Interessenvertreter aus dem Bereich Wirtschaft und Vorsitzender des Stadtmarketingvereins meiner Heimatstadt Oederan liegt mir die Entwicklung der Innenstadt natürlich sehr am Herzen. Bei der Städteaktion »Ab in die Mitte« wachsen Kommunen, Handel und Wirtschaft zusammen und stehen für ein gemeinsames Ziel. Das schönste ist, bei dieser Aktion gibt es nur Gewinner, denn es erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Thema Stadtmitte, es werden neue Ideen eingebracht, die Motivation und Ansporn zur Verbesserung der Stadtmitte ist riesengroß. Klima ist natürlich ein absolut globales Thema, im Städtewettbewerb Prima Stadt-Klima bedeutet Klima für mich »sich wohlfühlen«. Die Innenstadt soll leben und das Zentrum sollte das pulsierende Herz sein. Dieter Richter, Geschäftsführer Fleischerei Richter GmbH Oederan Dies ist für uns ein ganz wichtiger Aspekt. Wir verkaufen unsere Wurstwaren in über 130 Filialen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Florierende Ortszentren, schöne und anziehende Innenstädte und ein daraus resultierendes reges Geschäftsleben bilden hier eine wichtige Grundlage auch für die Auswahl der jeweiligen Filialstandorte. Viele unserer Filialen haben ein Bistro, indem unsere Kunden ihre Mahlzeiten genießen können. Hier spielt die Aufenthaltsqualität eine sehr große Rolle, wenn der Blick beim Essen auch auf eine schöne Innenstadt schweifen kann, ist dies natürlich auch für uns von Vorteil. Fleischerei Richter 1

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Deutsche Städte Medien GmbH Zusammen mit unserer Muttergesellschaft Ströer AG, Köln, sind wir Medienpartner der ersten Stunde bei den Landesinitiativen »Ab in die Mitte«, seit 2007 auch in Sachsen. Sind es doch die jährlichen Wettbewerbe, die immer wieder bewusst machen, wie wichtig die Rückbesinnung auf urbane Qualitäten ist und bleiben wird. Vor allem jedoch gibt es kein Zurücklehnen: Stets aufs Neue müssen Bürger, Politik und Verwaltung ihr Gemeinwesen positionieren. Dazu gehört neben Handwerklichem wie etwa Strom- und Wasserversorgung auch viel Kreatives. Wie gestalten wir öffentliche Räume, wie gehen wir mit unserem Mitbürger um, was ist das Besondere an unserer Stadt und wie finden wir zu einem Gleichklang und zu einem hamonischen Miteinander? Wie versöhnen wir Interessen der Kultur und des Handels, Wohnen und Arbeiten, Ruhe und Hektik? All dies wird nur dann gelingen, wenn es ein Wir-Gefühl, eine tiefe Verbundenheit mit der eigenen Stadt gibt, die die Kreativität zur Bewältigung der Zukunft auslöst. Das ist das »Prima Klima«, welches alle Bürger zum engagierten Mitmachen bringt und ein reiches Vereinleben fördert. Die Ergebnisse sehen wir jedes Jahr, wenn immer neue Ideen im Wettbewerb »Ab in die Mitte!« eingereicht und hernach realisiert werden. Als großes Medienunternehmen sehen wir es als selbstverständlich an, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für die Lebensqualität der Bürger und Besucher zu leisten. Plakatkampagnen sind u. a. für Kommunen eine effiziente Möglichkeit, die breite Öffentlichkeit zu erreichen. Als Partner von über 550 Kommunen wollen wir diese Kommunikationsplattform auf unseren Werbeflächen bieten. Die Städte datrin zu unterstützen, sich als attraktiv und lebenswert zu entwickeln und darzustellen, ist für uns damit fast schon Teil unseres Unternehmenszwecks. Mit dieser Überzeugung haben wir die Initiative des Jahres 2008 tatkräftig begleitet und wollen dies auch 2009 tun – in der Überzeugung, daß – ob es nun Motto ist oder nicht – das Klima stimmt in den Städten Sachsens. Dr. Claus Theo Merkel, Geschäftsführer der DSM Deutsche Städte Medien GmbH 1

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teilnehmerüberSicht Annaberg-Buchholz Augustusburg Döbeln Dresden Freiberg Görlitz Hainichen Hohenstein-Ernstthal Leipzig Lugau Mügeln Pfaffroda Radeberg Rothenburg / O. L. Schwarzenberg Stollberg Stolpen Weißwasser Zeithain Zwickau Prima Stadtklima mit Biogas Schrägster Markt in Sachsen – bei uns geht es aufwärts! STADT(T)RÄUME DÖBELN im Fluss Frischer Wind für Dresden – Prima-Stadt-Klima Ab in die Mitte – Ab ins Licht. Der Schlossplatz im Klimawandel Muschel, Minna, Matsch und Meer Klimawandel in Hainichen Ideen-Insel Hohenstein-Ernstthal Prima Klima Leipzig – Qualität durch Dialog Die MITTE gehört uns. ALLEN! Das Generationenprojekt Bahnhof der Stadt Lugau Heute GRAU – morgen GRÜN – »Gans« prima Klima in Mügeln Pfaffroda hat Energie – In Pfaffroda spielend Energie erleben Treffpunkt Radeberg: Bei uns im Garten! Prima-Klima auf Schloss Klippenstein Rothenburg trägt den Park zu(m) Markte Ein Baumstamm dem Stammbaum Lichtung Stollberg Stolpen fasziniert mit Licht und Geist Prima-Altstadt-Klima: Lebendige Stadt – Ort der Begegnung NEUZEITHOF Die »(P)Erle« – Vom maroden Bad zum Freizeit- und Erlebnisareal orange = Preisträger 1

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überSichtSkarte Weißwasser Leipzig ✿ ✿ Mügeln Zeithain Rothenburg ✿ ✿ ✿ ✿ Döbeln Hainichen Radeberg ✿ Görlitz ✿ Zwickau ✿ ✿ Augustusburg ✿ Lugau ✿ ✿ Stollberg Pfaffroda ✿ AnnabergBuchholz ✿ Hohenstein-Ernstthal ✿ Freiberg Dresden ✿ ✿ Stolpen ✿ Schwarzenberg ✿ ✿ Preisträger 1

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