Ab in die Mitte Dokumentation - 2006

 

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Ab in die Mitte Dokumentation - 2006

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DOKUMENTATION 2006 „AB IN DIE MITTE! DIE CITY-OFFENSIVE SACHSEN“

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2 SPONSOREN UND PARTNER MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG: SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN Volksbanken Raiffeisenbanken

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INHALT WETTBEWERB GRUSSWORT DER STAATSREGIERUNG FIRMENPORTRAITS DIE PROJEKTE DER TEILNEHMER 2006 ÜBERSICHTSKARTE 3 4 6 8 14 15 PREISTRÄGER AUERBACH AUERBACH AUF (D)RAD – RADFREUNDLICHE DREI-TÜRME-STADT“ ZEITHEIN FREIZEITHAIN DRESDEN DRESDEN MITTLERER WESTEN – WEISSERITZUFER SPORT UND SPIELE GÖRLITZ DIE BERLINER ÜBERHOLEN, EINS – ZWEI – DRAISINE MARKKLEEBERG BLAUER PFAD RADEBERG RADEBERG NIMMT JEDE HÜRDE PFAFFRODA BRÜCKEN BAUEN – BRÜCKEN VERBINDEN REICHENBACH TEXTILLEHRPFAD WILLSDRUFF REVITALISIERUNG EHEMALIGER KLEINBAHNHOF WILSDRUFF ZWICKAU DAS MULDEPARADIES – ZWICKAU KOMMT ZUM FLUSS ANNABERG-BUCHHOLZ SCHATZSUCHE MEISSEN MEISSEN SPIELT VERRÜCKT WETTBEWERBSTEILNEHMER 2006 PREISTRÄGER 2004 BIS 2006 EVALUATION 100 UND 1 IDEE FÜR DIE INNENSTADT STATIONEN EINES WETTBEWERBES STIMMEN ZUM WETTBEWERB AUS DEN ANDEREN BUNDESLÄNDERN IMPRESSUM 64 95 96 101 104 108 110 118 60 16 20 24 28 32 36 40 44 48 52 56

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4 Auch das dritte Wettbewerbsjahr von „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ hat interessante, kreative und insbesondere nachhaltige (Stadt)Entwicklungsprojekte der sächsischen Städte und Gemeinden hervorgebracht. Ob „Schatzsuche“, „auf (D)rad“ sein, mit „Draisine überholen“, „den Weg weisen“, „verrückt spielen“, „Brücken bauen“, „jede Hürde nehmen“ oder ein „Textillehrpfad“, „Bahn frei“, ein „Mulde-Paradies“ und schließlich ein „FreiZeitHain“ – der Ideen-Vielfalt wurden keine Grenzen gesetzt. Das Jahresmotto Lebensgefühl Stadt – FreiZeitRaum wies den Weg, provozierte Wortspiele und damit die vielleicht auch andere Herangehensweise an Stadtentwicklungsziele und Projektideen oder gab auch „nur“ neue Denkanstöße für mehr Leben in den Zentren. Die Grundidee von „Ab in die Mitte!“ bildet nach wie vor die Basis. Alle Faktoren und Impulse für eine Belebung der Zentren wie Multifunktionalität, nachhaltige Stadtentwicklung, Netzwerkarbeit auf allen Ebenen, Bürgerbeteiligung sowie – in Sachsen zur besonderen Bedingung gemacht – die Verknüpfung von nichtinvestiven mit investiven Maßnahmen haben oberste Priorität. Dank des ungebrochenen, hohen finanziellen und personellen Engagements der Hauptsponsoren Karstadt Warenhaus GmbH, Kaufhof Warenhaus AG, Sächsische Industrie- und Handelskammern sowie Sächsische Volksbanken Raiffeisenbanken und der Sächsischen Staatsministerien für Wirtschaft und Arbeit sowie des Innern bestätigt sich erneut, dass Public-Private-Partnership auch auf

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WETTBEWERB 5 Landesebene sehr konkret und wirkungsvoll sein kann. Diese Unternehmen stellen sich im Folgenden mit einem kurzen Firmenportrait vor. Aber auch die Unterstützung des Wettbewerbes durch die anderen Partner wie den Sächsischen Städte- und Gemeindetag, den Handelsverband Sachsen und der Handelsverband BAG, die Universität Leipzig und die TU Bergakademie Freiberg sowie der Landessportbund Sachsen und der Landestourismusverband Sachsen gewährleisten erst die hohe Qualität, Breitenwirkung und einen reibungslosen Ablauf. Wie eng die Vertreter dieser Institutionen im Initiativkreis von „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ die Wettbewerbsinhalte mit ihren eigenen Zielen verknüpft sehen, wird anhand kurzer Statements dokumentiert. Schließlich ermöglichen die Kommunizierung des Wettbewerbs in Form von Pressebeiträgen, Ausschreibungsunterlagen, Flyern, Werbemedien, Internet, der Unterstützung von Veranstaltungen, Veranstaltungsbeiträgen, Filmdokumentationen oder eben auch einer umfangreichen Dokumentation wie dieser z. B. die Leipziger Messe und zahlreiche kleinere Firmen wie Fischer-Druck Leipzig, Agentur Zweitakter, Novotel Leipzig City, Leipziger Pfeffermühle sowie die Medienpartner MOB Multimedia Taucha, die Sächsische Zeitung und die Leipziger Volkszeitung. Ihnen allen sei herzlich gedankt! Neben den „Ab in die Mitte!“-Wettbewerben in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Berlin dokumentiert der Wettbewerb in Sachsen einmal mehr, wie viel gesellschaftliches und bürgerliches Engagement bisher ungehobene Schätze „zum Strahlen“ bringen kann. Nicht zuletzt eine Evaluierung der Projekte über die drei Wettbewerbsjahre in Sachsen bestätigen diese Aussage. Alle diese Aussagen werden in der Dokumentation ausführlich erläutert. Lassen Sie sich inspirieren und anstecken von der Bedeutung und den Perspektiven dieses Wettbewerbs sowie vor allem seiner „Akteure“. Beteiligen Sie sich! Ob als Bürger, Unternehmen, Kommune oder andere Institution - Ihr Engagement zahlt sich aus in einer wertvollen Partnerschaft oder einem (möglichen) Wettbewerbspreis. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.abindiemitte-sachsen.de oder bei Anfragen an unser Organisationsbüro. Zunächst wünschen wir aber wieder viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Lesen dieser Dokumentation.

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6 Dr. Albrecht Buttolo, Sächsischer Staatsminister des Innern Wir sprechen davon, dass unsere Innenstädte gefährdet sind. Die demographische Entwicklung hat zu Leerstand im Gebäudebestand geführt – Wohnungen und Ladengeschäfte finden oft keine Mieter mehr. Ein so geprägtes Stadtzentrum leidet zwangsläufig im öffentlichen Raum an sinkender Aufenthaltsqualität. Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit ist es, aus diesem Teufelskreis herauszukommen! Die Frage ist, wie schaffen wir das und wer trägt die Verantwortung? Mit unserer Initiative „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ haben wir einen Weg gefunden. Die Städte und Gemeinden nehmen ihre Verantwortung wahr und beziehen geradezu beispielhaft alle örtlichen Akteure ein. Dazu gehören u. a. der Handel, die Wirtschaft, die Gastronomie, Banken, Kulturtreibende, Stadtsanierer, Vereine, Bildungseinrichtungen, Behörden … Bei “Ab in die Mitte!“ können wir von einer „öffentlich- privaten- Partner- schaft“ im besten Sinne des Wortes sprechen, die nun auch in Sachsen schon eine dreijährige Tradition hat! Partnerschaften entstanden und entstehen in diesem Wettbewerb nicht nur zwischen öffentlichen und privaten Trägern. Innerhalb der Staatsregierung betreuen neben meinem Ressort auch das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit dieses Projekt mit. Von Beginn an haben wir Wert auf nachhaltige, investive Vorhaben für die Zentren unserer Städte und Gemeinden gelegt. Beide Aspekte führen zu einer immer breiteren und dauerhafteren Akzeptanz dieses Wettbewerbs. Die im Jahr 2006 eingereichten Wettbewerbsbeiträge zeigen Lösungsansätze, bei deren Realisierung die Stadt wohnlicher, interessanter, lebendiger - einmaliger werden soll. Auf diesem Wege wird es mehr und mehr gelingen, dass sich die Bürger mit ihrer Stadt identifizieren, dass es Zuzug geben wird bzw. Konzentration.

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GRUSSWORTE 7 Das Motto für das Wettbewerbsjahr 2006 „Lebensgefühl Stadt – FreiZeitRaum“ hat die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Ein besonderes Dankeschön möchte ich richten an die Initiatoren von „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ und natürlich an alle Sponsoren. Ich danke insbesondere den Hauptsponsoren Kaufhof Warenhaus AG, der Karstadt Warenhaus GmbH, den Sächsischen Volksbanken Raiffeisenbanken und den sächsischen Industrie- und Handelskammern, die von Anbeginn an einen wesentlichen, nicht nur finanziellen, Beitrag leisten. Aber auch alle weiteren Initiatoren wie der Sächsische Städte- und Gemeindetag, der Handelsverband Sachsen, die Universität Leipzig und die TU Bergakademie Freiberg sowie zahlreiche privatwirtschaftliche Unternehmen tragen zum reibungslosen Ablauf des Wettbewerbes bei. Schließlich gilt mein herzlicher Dank aber allen Akteuren und Verantwortlichen in den Kommunen selbst. Erst durch ihre Initiative und Ideen wird der Wettbewerb mit Leben gefüllt – aber nicht nur der Wettbewerb, sondern letztlich unsere sächsischen Städte und Gemeinden. Dem vierten Wettbewerbsjahr sehe ich deshalb wiederum mit großer Erwartung und Zuversicht entgegen. Dr. Albrecht Buttolo Sächsischer Staatsminister des Innern

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8 FIRMENPORTRAITS Karstadt Leipzig Peter Wolf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Karstadt Warenhaus GmbH Die Karstadt Warenhaus GmbH gehört zu 100 Prozent zur KarstadtQuelle AG mit Sitz in Essen. Das Unternehmen feierte im Jahr 2006 seinen 125 Geburtstag. Mit seinen 90 Warenhäusern, darunter auch die großen Luxuskaufhäuser „KaDeWe“ (Kaufhaus des Westens, Berlin), Alsterhaus (Hamburg) und Karstadt Oberpollinger (München), sowie 32 Sporthäusern ist Karstadt heute in vielen deutschen Innenstädten die Einkaufsstätte Nummer eins. Täglich besuchen im Durchschnitt 2,5 Millionen Besucher die Karstadt-Häuser, die sich nahezu ausnahmslos in besten Innenstadtlagen befinden. Karstadt erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Jahresumsatz von 4,7 Milliarden Euro und beschäftigte Ende des Jahres 2005 rund 37.000

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9 Mitarbeiter. Die Warenwelten in einem Karstadt-Haus entsprechen dem Ordnungsverständnis der Kunden und spiegeln die Lebenswelten der Kunden wider. Die Warenwelten bei Karstadt bestehen aus Personality (Alles für den persönlichen Bedarf), Fashion, Sport, Home (Alles für ein schönes Zuhause), Entertainment sowie Essen und Trinken. Karstadt hat den Wandel von Produktvielfalt zu faszinierenden Warenwelten mit immer neuen Trends, Themen und Marken vollzogen und belebt die Tradition der Warenhauskultur im 21. Jahrhundert neu. Dazu gehören neben dem anspruchsvollen Sortiment und kundenfreundlichen Service auch attraktive Hausevents. Das Ziel heißt: Die Kunden immer wieder neu die Faszination Warenhaus erleben lassen – ein Konzept mit großer Tradition und ebenso großer Zukunft. In Sachsen befinden sich mit Karstadt Dresden und Karstadt Leipzig zwei der modernsten Warenhäuser des Unternehmens. Das Leipziger Haus wurde im September 2006 am historischen Standort des ehemaligen Althoff-, HO- oder auch Centrum-Warenhauses wiedereröffnet und ist mit seiner Außen- sowie auch seiner Innenraumgestaltung als richtungsweisend für eine neue Generation innerstädtischer Warenhäuser zu bezeichnen. Die Karstadt Warenhaus GmbH hat die City-Initiative „Ab in die Mitte!“ im Jahr 1999 in Nordrhein-Westfalen mit ins Leben gerufen und ist bis heute nicht nur Hauptsponsor in mittlerweile fünf Bundesländern, sondern auch stets engagiert und beteiligt an der Weiterentwicklung der Initiative. Damit bringen wir das Engagement und die Verantwortung für die Erhaltung bzw. die Verbesserung der Qualität unserer Innenstädte zum Ausdruck. Sie stellen nicht nur unser Geschäftsumfeld dar, sondern sind Grundlage der Lebensqualität, des gemeinschaftlichen Zusammenlebens und der Beziehungen untereinander in unserem Land. Dieses gilt es auch für die kommenden Generationen zu erhalten. Karstadt Dresden

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10 Kaufhof Leipzig Lovro Mandac, Vorstandsvorsitzender der Kaufhof Warenhaus AG Die Kaufhof Warenhaus AG verdankt ihren erfolgreichen Weg aus kleinen Anfängen zu einem Unternehmen mit Weltruf Menschen mit Ideen und Visionen. Heute setzt das Unternehmen in Deutschland und Belgien mit rund 27.000 Mitarbeitern rund 3,8 Milliarden Euro um. Der Grundstein zum Erfolg wurde in einem kleinen Textilgeschäft gelegt, das der junge Kaufmann Leonhard Tietz im August 1879 in Stralsund eröffnete. Auf 25 qm Verkaufsfläche führte er Festpreise, Barzahlung und Umtauschrecht ein, was für damalige Verhältnisse geradezu revolutionäre Neuerungen waren. Ende 1995 wurde die damalige Kaufhof Holding AG auf die Metro AG verschmolzen. Seither gehört die Kaufhof Warenhaus AG zu den Vertriebslinien

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11 der Metro Group. 2001 hat die Kaufhof Warenhaus AG mit dem Erwerb des belgischen Warenhaus-Unternehmens INNO S.A. und dem damit verbundenen Schritt ins europäische Ausland ein neues Kapitel ihrer Geschichte aufgeschlagen. Schon 2002 gingen die ersten Filialen in Belgien als Galeria Inno an den Start. Zum 125-jährigen Jubiläum, betreibt die Kaufhof Warenhaus AG 116 Warenhäuser (davon 86 Galeria-Kaufhof-Filialen) sowie 15 Sportarena- und drei emotions-Filialen in rund 80 deutschen Städten. In Belgien sind es 15 Warenhaus-Filialen. Mit dem erfolgreichen Galeria-Konzept, das weltweit eines der innovativsten und dynamischsten Warenhaus-Konzepte darstellt, hat Kaufhof seine Position im Wettbewerb deutlich gestärkt und ausgebaut und wird auch in Zukunft immer wieder neue Akzente in Sachen Warenhauskultur setzen. Neue Ideen für die Menschen und die Städte, das war schon die Inspiration des Gründers Leonhard Tietz. Diese Impulse werden auch künftig der Antrieb des Unternehmens sein, den Leitspruch: „Galeria Kaufhof - Ich freu‘ mich drauf!“ für die Kunden erlebbar zu machen. Galeria-Kaufhof steht in und für die Innenstädte. Das Unternehmen engagiert sich von Beginn an allen „Ab in die Mitte!“-Wettbewerben. Lovro Mandac, Vorstandsvorsitzender der Kaufhof Warenhaus AG, bewertet unternehmerisches Engagement sehr positiv: „Ab in die Mitte!“ hat dem Handel in den letzten Jahren häufig den Anstoß geliefert, neue Aktionsideen zu entwickeln und die ServiceQualität zu steigern. Aktionen wie z. B. Shoppingnächte mit einheitlich geöffneten Geschäften werden von der Kundschaft begeistert aufgenommen und sorgen für Frequenz in den Zentren. Und nur wenn die Kunden zufrieden sind, kommen sie auch wieder. Kaufhof Chemnitz

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12 FIRMENPORTRAITS Die Sächsischen Volksbanken Raiffeisenbanken 27 eigenständige Genossenschaftsbanken (2.700 Mitarbeiter; Bilanzvolumen in Summe etwa 8 Mrd. EUR) engagieren sich als Finanzdienstleister in allen Regionen Sachsens. Darunter das älteste genossenschaftliche Kreditinstitut Deutschlands (156 Jahre), die Volksbank Delitzsch eG. Des Weiteren sind vier überregional tätige Kreditgenossenschaften in Sachsen präsent. Ein modernes Allfinanzdienstleistungsangebot und die qualifizierte persönliche Beratung vor Ort, das zeichnet diese Bankengruppe besonders aus. Viele der Leistungen sind rund um die Uhr nutzbar, sowohl in den fast 400 modern ausgestatteten Geschäftsstellen oder per PC, auch von zu Hause aus. Durch die Zusammenarbeit im genossenschaftlichen FinanzVerbund sind alle Bankdienstleistungen national wie international realisierbar. Die Besonderheit genossenschaftlicher Kreditinstitute – „Vom Kunden zum Bankteilhaber!“ Rund 200.000 sächsische Kunden sind Mitglied ihrer Bank. Damit sind sie nicht nur in den demokratischen Willensbildungsprozess ihrer Bank einbezogen, sondern erhalten auf ihre Geschäftsanteile noch eine jährliche Dividende. Gunnar Bertram, Vorstand Volksbank Chemnitz eG

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13 Die Sächsichen Industrieund Handelskammern Kammerbezirk Kammerbezirk Kammerbezirk Chemnitz Dresden Leipzig Mitgliedsunternehmen Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 88.171 89.987 63.407 Freistaat Sachsen 241.565 454.098 510.174 331.173 1.295.445 Als Körperschaft öffentlichen Rechts ist es Aufgabe der Industrie- und Handelskammern das Gesamtinteresse der ihnen zugehörigen Gewerbetreibenden wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und dabei die wirtschaftlichen Interessen einzelner Gewerbezweige oder Betriebe abwägend und ausgleichend zu berücksichtigen. Die IHK-Arbeit ruht dabei auf drei Säulen: 1. Hoheitliche Aufgaben: • Prüfungen im Rahmen der Berufsausbildung • Sachverständigenwesen • Schlichtungsstellen • Beurkundung von Außenhandelsdokumenten • Wettbewerbsbeobachtung • Stellungnahmen zu Bauleitplanungen 2. Gesamtinteressenvertretung: • Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen • Stellungnahmen als Träger öffentlicher Belan • Mitwirkung in überregionalen, regionalen un Gremien zur Unterstützung wirtschaftlicher B 3. Service- und Dienstleistungen: • Existenzgründungsberatung • Investitions- und Finanzierungsberatung • Weiterbildungsangebote • unternehmensindividuelle Beratung Auszubildende Verkaufsfläche pro Einwohner in m² Einzelhandelsrelevante Kaufkraft gesamt* 19.978 18.878 12.971 51.827 1,71 1,56 1,59 1,62 4.558 4.602 4.611 4.589 * pro Einwohner in Euro | Quelle: IHK, Bundesagentur für Arbeit, BBE Unternehmenmsberatung GmbH | Stand: 2006

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14 DIE PROJEKTE DER TEILNEHMER 2006 Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz Stadt Auerbach/Vogtl. Stadt Chemnitz Große Kreisstadt Delitzsch Stadt Dresden Stadt Ebersbach/Sa. Stadt Eibenstock Große Kreisstadt Flöha Große Kreisstadt Freital Stadt Görlitz Stadt Heidenau Stadt Markkleeberg Stadt Markranstädt Große Kreisstadt Meißen Stadt Oederan Stadt Oelsnitz/Erzgeb. Gemeinde Pfaffroda Stadt Pirna Stadt Radeberg Große Kreisstadt Radebeul Große Kreisstadt Reichenbach/Vogtl. Große Kreisstadt Sebnitz Stadt Stollberg Stadt Strehla Stadt Torgau Stadt Wilsdruff Große Kreisstadt Wurzen Gemeinde Zeithain Große Kreisstadt Zittau Stadt Zschopau Stadt Zwickau Schatzsuche Auerbach auf „(D)rad“ radfreundliche 3-Türme-Stadt Musik-City Chemnitz EINE FÜR ALLE Dresden Mittlerer Westen Weißeritzufer Sport + Spiele Stadt-Kulturraum für ein kreatives Miteinander FREI haben - ZEIT nehmen - (T)RAUM erleben - GEHEIMNISSE entdecken Alte Baumwolle - Neue Mitte Ein Herz für Freital - eine Stadt findet ihre Mitte Die Berliner überholen, Eins - Zwei - Draisine Heute noch Parkplatz - morgen schon Marktplatz BLAU weist den Weg Sport(l)erstrecke Meißen spielt verrückt Stadt-Haus-Vermittlung Umgestaltung Stadthallenpark und Hegebachfestspiele Brücken bauen - Brücken verbinden central, aktiver, grüner - Friedenspark lebt auf Radeberg nimmt jede Hürde Radebeuler Advent Textillehrpfad „FreiZeitRaum wirksam verbunden“ Sebnitz, Alter Bahnhof - Neue Mitte Freizeit im Wandel der Zeit Strehla im Nixenzauber! Sturm auf die Bastion Bahn frei für Freizeit Überall ist Wunderland, überall ist Leben … FreiZeitHain Zittau gut betucht Auf den Weg achten Das Mulde-Paradies - Zwickau kommt zum Fluss

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ÜBERSICHTSKARTE 15 Zeithain Markkleeberg Radeberg Meißen Dresden Willsdruff Görlitz Zwickau Pfaffroda Reichenbach Annaberg-Buchholz Auerbach „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ 2006

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