Klingende Nachrichten 2012

 

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Stadtkapelle Wertingen eV

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Stadtkapelle Wertingen e.V. Klingende Nachrichten 32. Ausgabe - Januar 2012 50 Jahre Stadtkapelle Wertingen e.V.

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50 Jahre Stadtkapelle Wertingen e.V. Seite 2 Grußwort Bayern ist ein Land der Musik und ein Land der Tradition. Die Stadtkapelle Wertingen ist der Beweis dafür, dass in Bayern Kultur viele Facetten hat. Von der Umrahmung weltlicher und kirchlicher Feste, vom solistischen Musizieren und Kammermusik, von der Bigband bis zum Sinfonischen Blasorchester vereint sich alles in der Stadtkapelle Wertingen und mündet in zahlreiche Kooperationen mit der Musikschule und staatlichen Schulen. Grußwort Der Allgäu-Schwäbische Musikbund und ich persönlich gratulieren der Stadtkapelle Wertingen sehr herzlich zum 50-jährigen Gründungsjubiläum. Was heute vielen so selbstverständlich erscheint, war in den Gründerjahren der Stadtkapelle Wertingen nicht immer einfach. So haben die Mitglieder der Stadtkapelle mit Energie und Engagement, mit Idealismus, Verantwortung und Ideenreichtum viel bewegt und eine lange Wegstrecke bewältigt. Die Unzählige Wettbewerbsurkunden und -pokale künden von den Stadtkapelle Wertingen hat sich bis heute zu einem erfolgreichen, Erfolgen der Musiker, der Ensembles und der Orchester, die in gemeinschaftlichen und lebendigen Klangkörper entwickelt und in Bayern ihresgleichen suchen und noch viel mehr von einem großar- den vergangenen Jahren eine herausragende Bedeutung und hohes Ansehen in der Stadt und weit über die Region hinaus erlangt. tigen ehrenamtlichen Engagement. Sucht man in Bayern ein Synonym für einen BlasmusikEnthusiasten, kann es nur einen Begriff geben: Manfred-Andreas Lipp. Wie kaum ein anderer hat er sich seiner Stadtkapelle Wertingen, seiner Bläserphilharmonie, seinem Jugendblasorchester, seinen Ensembles, seiner Papa Lipp Bigband, seiner Musikschule und seinen Musikerinnen und Musikern verschrieben. Auch wenn der Erfolg bekanntermaßen viele Väter hat, braucht es einen wie Manfred-Andreas Lipp, um daraus eine wirkliche Erfolgsgeschichte zu machen. Die Bürger der Stadt Wertingen wissen, dass sie sich auf „ihre“ Musikerinnen und Musiker verlassen können. Die Stadtkapelle ist ein musikalisches Juwel mit herausragenden Erfolgen. Sie ist ein Aktivposten und ein vorbildlicher Repräsentant im In- und Ausland, nicht nur für die Stadt Wertingen, sondern auch für unseren Allgäu-Schwäbischen Musikbund und für ganz Schwaben und Bayern. In der überaus ereignisreichen Vereinsgeschichte hat die Stadtkapelle Wertingen mit ihrem überzeugenden Engagement Der Stadtkapelle Wertingen, seinem Präsidium, seinen Dirigenten auch zur Verbesserung der Lebensqualität in ihrer Heimatstadt beiund seinem spiritus rector Manfred-Andras Lipp wünsche ich al- getragen. Bürgerschaftliches Engagement ist nach wie vor für jedes les erdenklich Gute für Ihre sicherlich zahlreichen Vorhaben in den Gemeinwesen unverzichtbar und ein wesentlicher Pfeiler unserer Gesellschaft. Gerade die Stadtkapelle Wertingen in unserem ASMnächsten Jahren. Musikbezirk 17 – Dillingen hat in den letzten 50 Jahren mit einer hochwertigen Ausbildung und einer professionellen Jugendarbeit die Integration junger Musikerinnen und Musiker vorangetrieben Ihr und dabei ein hohes Leistungsniveau des Gesamtvereins erreicht. Dr. Thomas Goppel Präsident Bayerischer Musikrat e.V. Mit dem Dank des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes an alle verantwortlichen Persönlichkeiten und Aktiven der Stadtkapelle Wertingen, die sich über Generationen bis zum heutigen Tag für den Verein mit Kraft und Idealismus eingesetzt haben und ihn geprägt, entwickelt und verändert haben, verbinden wir den Wunsch, dass dieses Jubiläum auch Antrieb gibt für neue Perspektiven und dass sich immer wieder Menschen dazu bereit finden Verantwortung zu übernehmen, damit die Zukunft der Stadtkapelle Wertingen gesichert ist. Ihr Franz Josef Pschierer, MdL Staatssekretär Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes e.V.

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Seite 3 50 Jahre Stadtkapelle Wertingen e.V. Grußwort Die Stadtkapelle Wertingen feiert am 15. Januar 2012 mit einem Festakt im Festsaal des Wertinger Schlosses ihr 50-jähriges Gründungsjubiläum. Zu diesem Anlass gratuliere ich namens des Landkreises und persönlich sehr herzlich. In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Stadtkapelle Wertingen zu einem herausragenden Kulturträger entwickelt. Sie leistet einerseits einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung und Bereicherung des kirchlichen und weltlichen Lebens in Wertingen. Darüber hinaus ist sie ein klingender Botschafter der Stadt Wertingen und auch des Landkreises Dillingen bei den zahlreichen auswärtigen Auftritten, wo sie bisher sehr viel Beachtung und Anerkennung erfahren hat. Die Leistungsfähigkeit einzelner Ensembles der Stadtkapelle spiegeln sich in den erreichten Platzierungen wider: So war die Bläserphilharmonie beim Landeswettbewerb des Bayerischen Musikrates viermal in Folge der 1. Preisträger. Die Kammermusikgruppen der Stadtkapelle sind Preisträger bei Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene. Für die sehr hohe Qualität sprechen die Rundfunkaufnahmen und die Fernsehauftritte, ebenso die Aufnahme von bisher zehn CDs, überwiegend in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk. Die vielen Erfolge tragen schließlich zu dem hohen Ansehen in der Blasmusikszene bei. Grußwort Ein Leben ohne Musik ist schwer vorstellbar – die Musik hat für unser soziales und gesellschaftliches Leben eine überragende Bedeutung. Und deshalb kann die Stadt Wertingen sehr froh und dankbar sein, dass wir mit der Stadtkapelle Wertingen seit 50 Jahren einen überragenden Kulturträger in unserer Stadt haben. Die Stadt Wertingen hat der Stadtkapelle mit dem Ausbau der Probenräume in der Landwirtschaftsschule, dem Neubau von Musikschule und Stadthalle einen hervorragenden Rahmen für musikalische Erziehung und für vielfältigste Veranstaltungen geschaffen. Die Erfolge unserer Stadtkapelle und die herausragende Arbeit unserer Musikschule wurden und werden natürlich durch die Arbeit vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer und vor allem durch den engagierten Einsatz der aktiven Musiker ermöglicht. Dankbar bin ich für die im Ehrenamt geleistete Arbeit des gesamten Präsidiums mit seiner Präsidentin Marion Bussmann und dem musikalischen Leiter und Berater des Präsidiums, dem städtischen Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp, sowie den hoch motivierten Dirigenten Tobias Schmid, Karolina Wörle und Heike Mayr-Hof. Die Klangkörper der Stadtkapelle Wertingen, angefangen vom Vororchester über das Jugendorchester bis hin zur Bläserphilharmonie und Bigband, befinden sich seit Jahren Besonders freue ich mich, dass sich die Stadtkapelle durch eine vor- auf einer Erfolgsspur. Es freut mich außerordentlich, dass die bildliche und auch sehr erfolgreiche Jugendarbeit auszeichnet. So Zusammenarbeit mit der Musikschule Wertingen funktioniert und sind das Jugendorchester und Vororchester regelmäßige Gewinner die Arbeitsergebnisse immer wieder überregionale Wertschätzung des Jugendblasorchesterwettbewerbs des Allgäu-Schwäbischen erfahren. Musikbundes. Die vielen jungen Musikerinnen und Musiker lassen auch hoffen, dass sich die Stadtkapelle weiterhin gut entwickelt. Ich wünsche der Stadtkapelle Wertingen weiterhin viele interessierte und talentierte Musiker, die diesen Verein seit 50 Jahren präDer Landkreis ist mit den Musikkapellen durch das gemeinsame gen. Und ich wünsche dem Verein treue Wegbegleiter, die durch Bemühen verbunden, heimatliches Brauchtum zu pflegen und die ihre finanzielle Unterstützung und durch ihr zielstrebiges Tun Jugend an die Musik heranzuführen. und Wirken jungen Menschen das Erlernen eines Instruments Gerne nehme ich die Gelegenheit wahr, allen herzlich zu dan- ermöglichen. ken, die sich in den vergangenen 50 Jahren um die Führung der Stadtkapelle Wertingen verdient gemacht haben. Mein besonderer Dank gilt Herrn Manfred-Andreas Lipp für seine beispielhafte mu- Willy Lehmeier sikalische Arbeit. Meine besten Wünsche begleiten die Stadtkapelle 1. Bürgermeister der Stadt Wertingen Wertingen auf ihrem weiteren Bestehen. Leo Schrell Landrat

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50 Jahre Stadtkapelle Wertingen e.V. Seite 4 Liebe Freunde in der Stadtkapelle Wertingen, geschätzte Musikfreunde, mit großem Respekt betrat ich im März 1977 erstmals das alte Wertinger Rathaus, um die Klarinetten- und Saxofonschüler der gerade gegründeten Jugendkapelle zu unterrichten. Die Vorstandschaft und weitere Mitglieder der Stadtkapelle Wertingen waren bei den ersten Proben immer anwesend, um Unterrichte, Notenmaterial und Organisation zu besorgen. Nach der freundlichen Aufnahme und vielen persönlichen Kontakten, hatte ich schnell eine Vorstellung von der langen Tradition, der 1962 erfolgten Vereinsgründung und allen aktuellen Aktivitäten der Stadtkapelle Wertingen. Nachdem ca. 70 junge Musiker jede Woche ihren Unterricht und bald erste Orchesterproben besuchten, konnte die Zukunft nur dann gelingen, wenn die Dynamik der Aufbruchsstimmung beibehalten und diese neuen Kräfte gebündelt, geliebt und gut betreut wurden. unter den Besten etablieren. Es folgten Tonträgerproduktionen, Einladungen zu Gastspielreisen, Musikfestivals, Rundfunk- und Fernsehsendungen, Uraufführungen und die Aufführung von Werken großer Meister der klassischen Musik. Renommierte Komponisten, Gastdirigenten, Dozenten und Orchester waren über Jahrzehnte in Wertingen selbstverständlich. Neue Werke erfolgreicher, junger Komponisten erlebten unter meiner aufgeschlossenen, engagierten Leitung ihre ersten Aufführungen in unserem Lande. Einige ewig Gestrige glaubten immer und zu jeder noch so erfolgreichen Arbeit ihren frustrierenden Kommentar dazugeben zu müssen. Die Gründungen des Vororchesters, Spielmannszuges, Bigband, Volksmusikgruppe und zahlreicher Kammermusikgruppen ergänzten bald das musikalische Spektrum. Wertingen bietet für vieMeine unbändige Leidenschaft und das große Engagement führ- le Musiker der Region eine Heimat in einem optimalen Ambiente. ten bald zur Dirigententätigkeit in der Stadtkapelle und in der Meine Anstellung bei der Stadt Wertingen im Jahre 1984 mit dem Jugendkapelle. Eine tolle Entwicklung im Musikalischen wur- Auftrag die Musikschule und die Stadtkapelle zu leiten, eröffnete de durch neue Mitarbeiter aus dem Kreise der Jugendkapelle im ungeahnte Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit professionellen Organisatorischen unterstützt und so war die Arbeit schnell erfolg- Musikern in einem soliden Umfeld. Der Stadtrat von Wertingen reich und gewann Wertschätzung im Verein, in der Stadt und der ernannte mich im Jahre 2000 in Würdigung meiner Verdienste Region. einstimmig zum „Städtischen Musikdirektor“ und die Stadtkapelle Wertingen bedankte sich mit Urkunden für geleistete Aufbauarbeit, Erste Versuche im Jahre 1981, mit der neu gegründeten Musikschule Wertingen zu kooperieren, scheiterten. Deshalb ging die ohne meine vielen, treuen Freunde so nicht möglich gewesen die Stadtkapelle Wertingen unter meiner umsichtigen Leitung wäre. der Proben und in der Vereinsführung innovative Wege. Als der Anlässlich des 50-Jährigen Jubiläums der Vereinsgründung Förderer Franz Schäffler sen. allein ca. 800 neue Vereinsmitglieder gratuliere ich der Stadt Wertingen, ihren Bürgern und algeworben hatte und auch die Stadt Wertingen ihre Förderung er- len Musikfreunden in der Region zu diesem ungewöhnlichen höhte, konnte sich die Stadtkapelle Wertingen nicht nur mu- Musikverein. Gerne danke ich Allen, die dazu beigetragen haben, sikalisch sondern auch überfachlich bestens entwickeln. Eine dass über so viele Jahre Erfolg als normal betrachtet werden konnte. Fahnenweihe, Bezirksmusikfest, Bundesmusikfest des ASM, Der Stadtkapelle Wertingen e.V. wünsche ich Kraft zum Erhalt des Euroton-Musikfestival und weitere Großveranstaltungen brachten Erreichten, Mut zur Erneuerung und immer viel Erfolg. viele internationale Gäste und Leben in die Stadt und ermöglichten ungeahnte Kontakte. Über 25 Jahre bildete ich mich selbst als Musiker, Dirigent, Pädagoge, Kulturmanager, Musikschulleiter Ihr Manfred-Andreas Lipp und „Teamplayer“ erfolgreich weiter. Städtischer Musikdirektor Nach guten Erfahrungen mit neuer Literatur bei richtiger Konzertatmosphäre und ausgezeichneten Erfolgen bei Wertungsspielen in der Höchststufe, betrat ich mit der Stadtkapelle Wertingen durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben Neuland und konnte meine Musiker sofort

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Seite 5 50 Jahre Stadtkapelle Wertingen e.V. Festakt „50 Jahre Stadtkapelle Wertingen e.V.“ Sonntag, 15. Januar 2012, 16 Uhr, Festsaal im Schloss Wertingen musikalisch umrahmt von der Wertinger Blasmusik Stehempfang im Foyer Trompetenquartett Vizepräsident der Stadtkapelle Wertingen Begrüßung Christian Hof Grußwort Seit neun Jahren kann ich einem Verein vorstehen, der durch großartige Unterstützung der Stadt und vieler ehrenamtlich tätiger Menschen in einem Umfeld gedeiht, das man sich besser nicht wünschen kann. Schon 1762 wurde die Stadtkapelle erstmals erwähnt. Seitdem verlief die musikalische Entwicklung je nach äußeren und inneren Umständen, mal besser mal schlechter. Es gab aber immer wieder Menschen, denen das Musizieren für sich und für die Gemeinschaft so viel bedeutete, dass die Idee gewann. Vor 50 Jahren, 1962, wurde der Idee ein gesetzlicher Rahmen gegeben. Die Eintragung als Verein mit Gemeinnützigkeit bedeutet mehr als nur das gemeinsame Musizieren. Es galt und gilt seither, Verantwortung der Gesellschaft gegenüber zu übernehmen. Verantwortung gegenüber der Kommune und dem öffentlichen Umfeld, in dem wir leben. Die musikalische Umrahmung aller Festund Feiertage gehört ebenso dazu, wie die Verantwortung gegenüber der Jugend. Ausbildung ist und war in der Stadtkapelle immer ein federführendes Element. So ist die Gründung einer Musikschule, die in allen Ausbildungsbereichen kooperiert, ein großer Glücksfall für die Stadtkapelle, sowie auch umgekehrt. Der Verein steht vor den großen Herausforderungen der jüngsten Entwicklungen. Schullandschaft und Erziehung haben sich ebenso verändert, wie die Einstellung der Allgemeinheit zum Ehrenamt. Ich bin zuversichtlich, dass die Stadtkapelle Wertingen und ihre wunderbaren Mitarbeiter, Musiker und Freunde diese neuen Herausforderungen meistert, wie sie sich schon seit 50 Jahren mit allen Bandbreiten der Veränderungen auseinandergesetzt hat und immer an Ihren Zielen festhielt. Mit musikalischen Grüßen Marion Bussmann Präsidentin der Stadtkapelle Wertingen e.V. Klarinettensextett Bundesdirigent im Allgäu-Schwäbischen Musikbund Festansprache Dieter Böck Blechbläserquintett „Burning Brass“ Stellvertretende Präsidentin des Allgäu Schwäbischen Musikbundes Grußwort und Ehrung für Manfred-Andreas Lipp Centa Theobald Landrat des Landkreises Dillingen a. d. Donau Grußwort und Ehrung für Musiker und Dirigenten Leo Schrell Bläserquintett 1. Bürgermeister der Stadt Wertingen Grußwort Ehrung für ehrenamtliche Mitarbeiter Willy Lehmeier Fred Artmeier Bayerischer Rundfunk München Grußwort Saxofonquartett Vizepräsident der Stadtkapelle Wertingen Dankesworte Christian Hof Perkussiontrio Empfang und geselliger Ausklang im Schlosskeller

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Bläserphilharmonie Seite 6 Jubiläums-Osterkonzert Ostersonntag, 8. April 2012, 20:00 Uhr Dreifachturnhalle beim Gymnasium Wertingen Programm Karl Teike Ludwig Schindelmeisser Graf Zeppelin Marsch Kees Vlak Concertante Op. 2 für 4 Klarinetten Jacob de Haan Cordilleras de los Andes Yasuhide Ito Elegy Giocchino A. Rossini Gloriosa Pause Die diebische Elster Änderungen vorbehalten www.sparkasse-dillingen.de Musik, die verzaubert. Und finanzielle Leistungen, die stimmen. … mehr als eine erfolgreiche Bank © Kalle Kolodziej - Fotolia.com Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen a. d. Donau Lassen Sie sich verzaubern – von den meisterhaften musikalischen Darbietungen und ebenso von unseren wohlklingenden finanziellen Angeboten, die sich harmonisch auf Ihre Wünsche und Ansprüche abstimmen lassen. Welche Töne Sie dabei auch anschlagen wollen, hören Sie doch gleich bei uns rein. Und lassen Sie sich einstimmen auf neue, chancenreiche Angebote. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.

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Seite 7 Anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Stadtkapelle Wertingen e.V.“ hat sich die Bläserphilharmonie entschieden, einige der besten Stücke aus den vergangenen Konzerten der Stadtkapelle im diesjährigen Osterkonzert mit in das Programm aufzunehmen. Bläserphilharmonie Carl Teike (1864-1922) Graf Zeppelin Marsch Der Komponist einer der berühmtesten Märsche der Welt – Carl Teike – wurde 1864 in Dąbie bei Stettin geboren. In seiner Jugend spielte er Oboe im Orchester des württembergischen Regimentsorchesters in Ulm. Eben während dieser Zeit schrieb er einen der berühmtesten Märsche überhaupt „Alte Kameraden”. Wie das manchmal so ist, wurde das Stück des jungen Komponisten zunächst nicht gebührend gewürdigt. Als der Kapellmeister ihm in Anwesenheit seiner Kameraden die Noten mit den Worten: „Wir haben genügend Märsche. Sie können das in den Ofen werfen“ zurückgab, quittierte Teike seinen Dienst. Seit diesem Moment begann die Melodie, um die Welt zu reisen und im gewissen Sinne eine atemberaubende „Karriere zu machen“. Seit 120 Jahren befindet sie sich in den Repertoires fast aller Blasorchester. Nachdem Carl Teike die Armee verlassen hatte, blieb er bis zu seinem Lebensende Der Saxofonsatz (von rechts) mit Viktoria Wörle, Barbara Mayr und Eva Sing am Altsaxofon, sowie Maria Briegel am Tenorsaxofon. Larissa von Ganski am Tenorsaxofon sowie Andrea Weiß am Baritonsaxofon sind nicht zu sehen. ein bescheidener Polizist – zunächst in den Anden. Alle drei Berge wurden Potsdam, und später, ab 1909, Beamter, von den Ureinwohner als heilige Berge der nach dem Feierabend komponierte verehrt. und ein Orchester in Landsberg an der Der  Cotopaxi  ist mit  5.897  m  einer der Warthe dirigierte. höchsten aktiven Vulkane der Erde. Der Name Cotopaxi bedeutet „Thron des Mondes“. Den einheimischen Völkern Kees Vlak (*1938) der Region galt der Berg schon vor Cordilleras de los Andes dem Beginn der Inkaherrschaft im 15. Jahrhundert als Heiliger Berg. Er wurCordilleras de los Andes wurde vom de als Regenspender und damit Garant Niederländer Kees Vlak im Jahr 1986 für die Fruchtbarkeit des Landes und als komponiert. In seinem Bergzyklus beSitz von Göttern verehrt. schreibt er musikalisch die drei Berge Cotapaxi, Illimani und Coropuna in Der  Illimani  in den Anden  in  Bolivien ist mit 6.439 Metern der zweithöchste Berg Boliviens und der höchste der Cordillera Real.  Für die Einwohner von La Paz ist der Illimani ein Wahrzeichen. Die Aymara nennen ihn „Illemana“, „wo die Sonne geboren wurde“  oder „Jilir Mamani“,„der älteste Sohn“. Der Coropuna ist, wie viele weitere Berge in Peru, aus der Sicht der indigenen Bevölkerung ein heiliger Berg, der von einem  Apu, einer Berggottheit,  bewohnt wird. Bereits zur Inkazeit  wurde dieser verehrt und ihm wurden Opfer gebracht, damit das Klima oder die Menge der Regenfälle den Wünschen der Bewohner entsprach. Cornelis (Kees) Vlak, geboren am  30. September 1938 in Amsterdam,  ist ein niederländischer Komponist  und Musiker.  Er begann mit der Trompete Das hohe und tiefe Blechregister der Bläserphilharmonie beim Neujahrskonzert 2011 in Wertingen.

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Bläserphilharmonie in einem  Fanfare-Orchester. Später studierte er am „Conservatorium van Amsterdam“  und schloss seine Studien in Klavier,  sowie  Trompete und Orchesterspiel mit dem  Diplom ab. Wegen eines chronischen Leidens musste er mit 25 Jahren bereits das Spielen der eigenen Trompete beenden. Er nutzte die freigewordene Zeit zum Komponieren, was ihm nationale und internationale Anerkennung und Auszeichnung brachte. Himmelslichtern schweben und in die Menschenwelt hinabsteigen.   Seite 8 seits Wahnsinn und Zorn. All diese Gefühle wurden in diese Komposition Der dritte Satz hat das Volkslied eingewoben. Jacob de Haan ließ sich Nagasaki Bura- Bura Bushi als dazu von drei Kunstwerken inspirieGrundlage, das verändert und mehr- ren: dem oben erwähnten Gedicht von John Donne, dem Bild „Eifersucht“ mals variiert erklingt.  von Edvard Munch und „Je ne l‘ose dire“, einem alten französischen Lied Ludwig Schindelmeisser über Eifersucht vom französischen Komponisten Pierre Certon aus dem (1811-1864) 16. Jahrhundert. Das Thema des Stücks Concertante Op. 2 spielt wiederholt auf dieses Lied an -  für 4 Klarinetten manchmal in Form von Schlüsselnoten der Melodie, welche als Ausgangspunkt Ludwig Schindelmeisser (geb. 1811 in für neue, isolierte Themen stehen, und Königsberg, gest. 1864 in Darmstadt) manchmal in Form von Zitaten der war Klarinettist und Hofkapellmeister. Originalversion. Zu seinen Freunden zählte Richard Wagner. Er schrieb Opern, Ballette, Ouvertüren, Konzerte und Giocchino A. Rossini Kammermusik, natürlich vieles für (1792-1868) „sein“ Instrument, die Klarinette. Das Concertante Op. 2 war dem Dirigenten des S.M. le Roi de Prusse- La Gazza Ladra (Die diebische Elster) ist eine der brillantesten Opern Rossinis. Orchester Carl Möser gewidmet. Sie basiert auf einer wahren Begebenheit Die Solostimmen werden von Heike Mayr-Hof, Carola Egger, Sabrina und gilt mit ihrer Verschmelzung ernster und komischer Aspekte als Müller und Franziska Mayr gespielt. Opera Semiseria: Das Dienstmädchen Ninetta wird wegen Diebstahls zum Tode verurteilt. Erst in letzter Minute stellt sich heraus, dass der wahre Dieb Jacob de Haan (*1959) eine Elster ist, und Ninetta ist geretElegy I tet. Die Bläserphilharmonie führt im Osterkonzert die Ouvertüre der Oper Das Stück „Elegy I – Jealousy“ wurde im Arrangement des Amerikaners von T. nach dem gleichnamigen Gedicht des Conway Brown auf. englischen Dichters John Donne beTobias Schmid, Peter Holand nannt. Donne (1572- 1631) schrieb eine ganze Reihe von Elegien mit jeweils eigenen Themen. Eifersucht (Jealousy) kann verschiedene Gefühle auslösen. Da wären einerseits Enttäuschung, Trauer und Bedauern und anderer- Yasuhide Ito (*1960) Gloriosa Gloriosa wurde von der Sasebo Band der japanischen Marineabwehr Nagasaki in Auftrag gegeben und im Jahre 1990 komponiert. Am Beginn der Edo Ära (1603 - 1867 Christenverfolgung) in Japan wurden viele Melodien christlicher Gesänge, wie auch deren Texte abgeändert. Dies geschah im Zusammenhang mit der Christenverfolgung der Tokugawa Shogunate Regierung in dieser Zeit. Das Lateinische Gloriosa verändert sich z.B. zu „gururiyoza“.  Der erste Satz ist nach dem Thema eines gregorianischen Chorales komponiert und enthält 13 Variationen in der Form einer Chaconne.  Der zweite Satz basiert auf einem Lied über den Heiligen Johannes, das von den japanischen Christen gesungen wurde. Das Melodieinstrument „Ryuteki“ kommt aus der japanischen Gagakumusik und ist ein Flöteninstrument aus Bambus. Der Klang dieses Instruments soll Drachen verkörpern, die zwischen den Die diebische Elster

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Seite 9 Bläserphilharmonie Musik bei Kerzenschein Die Bläserphilharmonie unter der Leitung von Tobias Schmid lud im Rahmen des Candlelight-Shoppings zu einem Kirchenkonzert mit besonderem Motto. Viele Besucher hatten sich abseits des Trubels eine Stunde Zeit zum Zuhören und Genießen genommen. de“ von Jacob de Haan und dem „Arioso“ von Bach über die romantische sinfonische Dichtung „Finlandia“ von Jean Sibelius und den Werken „Greensleeves“ von Alfred Reed, „Prelude on a Hymn of praise“ von James Curnow sowie „Be thou my Vision“ von David Gillingham bis hin zu modernen Popballaden. horn), in „Against all odds“ (Barbara Mayr, Saxophon) und in „Bridge over troubled water“ (Julian Rößner und Moritz Müller, Euphonium) mit tollen Interpretationen hervortaten. Stadtpfarrer Rupert Ostermayer begleitete die Bläserphilharmonie mit besinnlichen Texten und Gedanken rund um die Kerze und gab dem Konzert dadurch eine ganz besondere Atmosphäre. Das Publikum in der vollbesetzten Kirche ließ sich von der Musik in ihren Bann ziehen und bedankte sich dafür am Schluss mit Standing Ovations. Heike Mayr-Hof Eine Mischung aus Kerzenschein und vorwiegend getragenen Werken mit großer Klangfülle und Ausdruckskraft Solistenklänge im ließen eine einzigartige Atmosphäre Kirchenraum entstehen. Die Bandbreite an Literatur erstreckte sich von einer barocken In den Reihen der Musiker gab es zahlMotette von Giovanni Gabrieli, einer reiche Solisten, die sich in „Candle in Psalmvertonung in „Majestic Preluthe Wind“ (Fabian Demharter, Flügel- Viele Besucher des Candlelight-Shoppings nutzten die Gelegenheit zum Entspannen beim Konzert der Bläserphilharmonie in der Stadtpfarrkirche St. Martin. Die Sprachenschule in Wertingen Activity English für Schüler / spielerisches Englisch www.clubk-sprachen.de Zusmarshauser Str. 3, 86637 Wertingen Tel.: 0 82 72 - 99 32 70 info@clubk-sprachen.de Für jeden was dabei: • English Camp • Business English

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Bläserphilharmonie Seite 10 „Happy Birthday!“ mit Oper und Bläserphilharmonie Mit dem Galakonzert „Opera Banda“ bedankte sich die Stadtkapelle Wertingen e.V. Bläserphilharmonie unter der Leitung von Dirigent Tobias Schmid anlässlich des 30jährigen Jubiläums bei der Musikschule Wertingen für die gute Zusammenarbeit. Der stellvertretende Landrat Alfred Schneid stellte in seinem Grußwort die Leistungen, Tugenden und auch die Außenwirkung der Musikschule und Stadtkapelle Wertingen in den Mittelpunkt seines Grußwortes. Er dankte stellvertretend für alle, die an den vielen Erfolgen mitwirken, bei Marion Bussmann (Präsidentin der Stadtkapelle und 1. Vorsitzende der Musikschule) und Manfred-Andreas Lipp (städtischer Musikdirektor, Leiter der Musikschule und Stadtkapelle) und wünschte bestens gelaunt „Viel Schneid“ für die Zukunft. Der Dirigent und künstlerische Leiter der Bläserphilharmonie Tobias Schmid hatte durch sein Programmkonzept und die als Sängerinnen engagierten Schwestern Carola und Martina Egger ein Galakonzert vorbereitet, das alle Besucher begeisterte und in bester Erinnerung bleiben wird. Lang anhaltender Beifall begleitete das Orchester, seine Solisten (Tatjana von Sybel/ Harfe, Sabrina Müller/Klarinette, Hubert Gerblinger/Trompete, Gabriele Mordstein/Oboe), die Sängerinnen und den umsichtigen Dirigenten. Er hatte es meisterhaft und unaufdringlich verstanden, die bewunderungswürdigen Leistungen seiner hervorragenden Musiker, viele starke Individualisten sind darunter und in ihrem Streben nach Klangkultur und Musikalität ganz deutlich hörbar, zu bündeln. Der Abend wurde von den charmanten Musikerinnen Stephanie Bröll und Viktoria Wörle durch interessante Hinweise zum Programm informativ und gekonnt moderiert. Stil und Struktur der Musik erfordern und dadurch eine möglichst authentische Interpretation gelingen konnte. Dies spürte das zahlreiche, treue und anspruchsvolle Wertinger Publikum und dankte mit reichlich Applaus. Es war die Absicht des Dirigenten, den Schwerpunkt und die Höhepunkte des Galakonzertes auf Musik aus Opern und der kleinen Schwester, der Operette, zu legen und das Gehör in diese Richtung zu lenken. Dies war durch das Motto „Opera Banda“ vorbestimmt und ist ein Hinweis auf die gute Tradition, dass Opern-Ouverturen, Ballett und Zwischenspiele häufig für Blasorchester instrumentiert werden und dadurch, dass mit den Geschwistern Carola und Martina Egger Sängerinnen auf dem Programm standen, ja sogar das Orchester jubilierte singend dem Champagner, dem „König aller Reben“. Mit Charisma beschreiben wir alle guten Gaben, die wir als Produkt der Natur in uns vereinen und damit ist Carola Egger in hohem Maße ausgestattet. Als höchste aller Künste regiert die Oper, weil sie die Summe aus Handwerk, bildender Kunst, Schauspiel, Literatur, Ballett, Chor, Orchester und Sologesang darstellt. An ihrer Spitze die Primadonna als „Königin“ des Gesangs. Durch die jeweils passend gewählte, wunderbare Garderobe und durch ihr sympathisches Auftreten Die Oper und die Operette standen im Mittelpunkt Orchesterwerke von Gioacchino Rossini (Pas Redouble I/II), Mikhail Ivanovich Glinka (Ruslan & Ludmilla), Aram Khachaturian (The Valencian Widow), Jan Van der Roost (Arsenal) und die Zugabe von Hermann Josef Schneider (Erzherzog-Albrecht-Defiliermarsch) fanden eine beglückende Aufführung durch das präzise Dirigat von Tobias Schmid und sein prächtig besetztes Orchester mit Spitzenkönnern in allen Registern. Die meisten der Musiker hatten ihre solide Ausbildung an der Musikschule Wertingen bei hervorragenden Fachleuten absolviert. Besonders erfreulich ist der Umstand zu bewerten, dass die Arrangements so gewählt worden waren, wie es Faktur,

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Seite 11 Bläserphilharmonie Ein Dirigent und seine Sängerinnen: Tobias Schmid, Dirigent der Bläserphilharmonie, war begeistert von den Sängerinnen Carola Egger (links) und ihrer Schwester Martina, die sie bei der Zugabe gesanglich unterstützt hatte. war Carola Egger schnell Mittelpunkt des Interesses. Durch Gebrauch ihrer wunderbaren Stimme versetzte die deklamierende, gestikulierende und präzise Tonhöhen rhythmisch und sinnvoll strukturierende Künstlerin, alle Gäste in der Stadthalle in freudige Erregung und Bewunderung. Gesanglich ausgebildete und vorhandene Techniken aus Zwerchfell, Lunge, Stimmlippen und dem dazugehörigen Vokaltrakt ermöglichten Carola Egger emotionale Gestaltung in allen Gesangsregistern. Die Aufführung von Arien aus „Die Fledermaus“, „Der Vogelhändler“, „Carmen“, „Rusalka“, „Giuditta“, „Gianni Schicchi“ und „Les contes d´Hoffman“ wurden zum reinen Hörvergnügen von weltweit geschätzten und geliebten Ohrwürmern. „Wir haben schon als Kinder gerne zusammen gesungen“ sagte Carola Egger und schon war Schwester Martina an ihrer Seite, um mit dem Duett „O Belle Nuit“ ein Galakonzert zu vollenden, das im Publikum einen angenehmen Klang und gute Erinnerungen hinterlassen wird. „Mit diesem i-Tüpfelchen und Sahnehäubchen krönen und beschließen wir einen langen, schönen und durch die gelungene Organisation von Karolina Wörle und die Teilnahme vieler Musikfreunde zum Erfolg gewordenen 30sten Geburtstags unserer lebendigen, vielseitigen Musikschule Wertingen“, so Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp gegenüber Hans-Josef Berchtold, einem langjährigen Freund und Förderer der Wertinger Musikszene im angeregten Gespräch. Manfred-Andreas Lipp

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Stadtkapelle Seite 12 Gottmannshofer Straße 22 86637 Wertingen am „Langer-Kreisel“ Tel.: 08272 / 808-0 Web: www.langer.de

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Seite 13 Jugendorchester Energiegeladene Proben auf der Kapfenburg Jugendleitung, Dozenten und der Dirigent schmiedeten die neue Literatur des Jugendorchesters der Stadtkapelle Wertingen aus einem heißen Eisen bei dem der Taktstock das Werkzeug und das Instrument der Amboss waren. Die internationale Musikschulakademie „Kulturzentrum Schloss Kapfenburg“ hoch über der Stadt Lauchheim gelegen, war am Wochenende für drei Tage Ziel des Jugendorchesters der Stadtkapelle Wertingen. Musikdirektor ManfredAndreas Lipp und die Jugendleitung Gabi Gerblinger, Franziska Martin und Annelies Bihlmeir hatten einen Workshop für die ca. 100 Jungmusiker aus Bläsern und Schlagzeugern angeboten und fast alle waren gekommen. Vorbereitung auf den bayerischen Orchesterwettwerb Die Dozenten Barbara Mayr, Flöte, Gabriele Mordstein Oboe, Sabrina Müller - Klarinette, Sebastian Hägele - Fagott, Petra Schüßler - Saxofon, Manfred-Andreas Lipp - Trompete, Markus Meyr-Lischka - Horn, Stephan Gerblinger - Posaune, Simon Kotter - Tuba und Johannes Jäger - Schlagzeug erarbeiteten in Registern Werke von Bert Appermont (The Age of Aquarius), Brian Balmages (Elements, Petit Sinfonie in 4 Stätzen) und Popularmusik von Bert Kaempfert und Herb Alpert. Eine große Freude herrscht bei der Stadtkapelle Wertingen, dass mit Musikern wie Tanja Gerblinger, AnnaLena Neukirchner, Franziska Mayr und Julian Rößner bereits die nächste Generation von Leistungsträgern als Übungsleiter zur Verfügung stand und hervorragende Arbeit leistete. Dozentin Gabi Mordstein (2. von links) mit ihren Schülerinnen Eva Presser, Andrea Fritz und Sophia Dietrich. Schnelle Integration der neuen Musiker „Ich freue mich sehr, dass wir nach so kurzer, intensiver Probenarbeit 25 neue Musiker aus dem Vororchester nahtlos im Jugendorchester integrieren konnten“ sagte nach Abschluss des Workshops Manfred-Andreas Lipp als Kompliment an seine Kollegin Karolina Wörle vom Vororchester. Die Orchesterproben wurden durch freie Einspielübungen und Abstecher in das umfangreiche Repertoire des Jugendorchesters ergänzt. Erfreulich ist, dass Instrumente wie das Fagott, im Jugendorchester gut besetzt sind. Sebastian Hägele (3. von links) probt hier mit Lukas Schreiber, Marie Weishaupt und Anna-Lena Mader. Besonders beliebt waren bei den Workshops des Jugendorchesters die Morgens um 7:00 Uhr bei Sonnenaufgang und herrlichem Spätsommerwetter stattfindenden „Warming ups“ in der freien Natur, weil dann nach Viele der Dozenten kamen aus den Reihen der eigeDuschen und Frühstück energiegeladene Proben aufgeweck- nen Musiker. Von links: Johannes Jäger, Sabrina Müller, Simon Kotter, Barbara Mayr, Markus Meyr-Lischka, ter Musiker stattfinden konnten. Tanja Gerblinger, Sebastian Hägele, Gabi Mordstein, Manfred-Andreas Lipp Petra Schüßler und Dirigent Manfred-Andreas Lipp.

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Jugendorchester Seite 14 Das Wertinger Jugendorchester ist Spitze und Nr. 1 in Bayern Das Jugendorchester der Stadtkapelle Wertingen unter Leitung von Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks in München. Es gewann den 18. Orchesterwettbewerb in der Kategorie „Jugendblasorchester B 2“ des Bayerischen Musikrates. Zu den ersten Gratulanten gehörten die Redakteure der Laienmusikredaktion im Bayerischen Rundfunk Fred Artmeier und Stephan Ametsbichler. Viele Zuhörer waren vom disziplinierten Auftritt der Wertinger und von der ausdrucksstarken Aufführung der Werke Elements (Brian Balmages) und The Age Of Aquarius (Bert Appermont) genauso beeindruckt, wie die internatonale Fachjury aus Walter Edelmann, Heiko Schulze, Markus Theinert (Deutschland), Karl Geroldinger (Österreich) und Peter Schmid (Schweiz). „Ihr Vortrag war für uns Wertungsrichter ein wirkliches Erlebnis und Musterbeispiel für gute Orchestererziehung und große Musikalität“ so der Bundesmusikdirektor Heiko Schulze von der Bläserakademie Sachsen aus Leipzig, beim anschließenden Saitenmusik und Akkordeonorchester Beratungsgespräch gegenüber Manfred- war der Bayerische Musikrat Gast in den Räumen des Bayerischen Andreas Lipp. Rundfunks in München. Viel Lob auch aus dem Publikum „Wir durften so viel Lob erfahren und mussten uns den interessierten Fragen des Publikums stellen“ so die Mitglieder der Jugendleitung Gabi Gerblinger, Anneliese Bihlmeir und Franziska Martin, die für die Organisation und Verpflegung gesorgt hatten, nach der Heimreise an die Zusam. Mit dem 8. Bayerischen Orchesterwettbewerb vom 18. bis 20. November für insgesamt 34 Orchester in den Besetzungen Sinfonieorchester, Kammerorchester, Blasorchester, Blechbläser, Spielleute, Das Jugendorchester vertritt Bayern in Hildesheim Die Sieger der einzelnen Wertungen mit mehr als 21 von 25 Punkten vertreten das Bundesland Bayern beim Deutschen Orchesterwettbewerb vom 12. bis 20. Mai in Hildesheim. Für Manfred-Andreas Lipp ging nun wieder ein Traum in Erfüllung, denn nach viermaligem Gewinn des Orchesterwettbewerbes Bayern mit der Bläserphilharmonie, mit der ReGy Bigband und mit der Papa Lipp-Bigband konnte sich der Wertinger Musikdirektor nun auch mit dem Jugendorchester an der Bayerischen Spitze durchsetzen. Er hofft, sich in Hildesheim auch mit dem Jugendorchester in die Elite der Wortelstetten Meitingen Wertingen Magg-Pavillon Nordendorf Biberbach Gersthofen Deutschen Orchester einreihen zu könSchloßstraße 1 Hauptstraße 8 Am Rathausplatz 2 Augsburger Straße 2 St.-Georgs-Str. 25 Norma-Markt Gottmannshofer Straße 9a Tel. 0 8271/802575 Tel. 08273/998299 Telefon 08271/429406 Telefon 0821/4190993 Tel. 08274/9975-0 Tel. 08272/9330 Tel. 08272/642520 nen. Mit einer kleinen Feier dankte die In unserer Metzgerei schlachten wir 3 mal wöchentlich ausschließlich bayerische Tiere von hiesigen Bauern. Stadtkapelle Wertingen ihrem tüchtiAlle Wurst- und Schinkenspezialitäten werden vom Fleisch aus eigener Schlachtung hergestellt. gen Nachwuchs. Dadurch garantieren wir bayerische Spitzenqualität zu fairen Preisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unseren Fachgeschäften! Manfred-Andreas Lipp

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Seite 15 Jugendorchester Musik auf hohem Niveau gende Disziplin und die gelungene musikalische Umsetzung der anspruchsvollen Werke. Der Apotheker Martin Oppl sagte dankend: „Selten habe ich Einen wunderbaren Rahmen hat- von einem jugendlichen Orchester so te das Preisträgerkonzert „Jugend in wunderbare Musik auf einem hohen Concert“ im Ambiente des Kurhauses Niveau hören dürfen. Manfred-Andreas Lipp Bad Wörishofen. Die Sieger des ASMJugendorchesterwettbewerbes aus Gundelfingen, Kirchheim, Kaufbeuren und Wertingen gestalteten vor vol- Aus den Händen von ASM-Präsident, lem Haus ein zweieinhalbstündiges Staatssekretär Franz Pschierer übernahm Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp anProgramm mit Höhepunkten aus ihrem lässlich des Preisträgerkonzertes „Jugend in Repertoire. Sophia Dietrich moderierte Concert“ im Kurhaus Bad Wörishofen den das Programm des Jugendorchesters der Geldpreis und die Glückwünsche für den Stadtkapelle Wertingen mit Werken Sieg beim Jugendorchesterwettbewerb. von Brian Balmages (Elements), Bert Appermont (The Age of Aquarius) und Bert Kaempfert (The African Sound). Dem großen Beifall des Publikums folgte die Zugabe von James Barnes mit dem Titel „Yorkshire Ballade“. Eine große Fangemeinde aus Eltern, Verwandten und Bekannten begleitete die rund 100 Jungmusiker aus Wertingen nach Bad Wörishofen. „Sie haben ein wunderbares Jugendorchester von dem wir gerne eine CD hätten, weil auch unsere Enkel in Aarau/Schweiz Musik machen.“ so die Besucherin Marlene Erismann zu Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp. Die Jugendleitung Gabi Gerblinger, Franziska Martin und Annelies Bihlmeir sorgte für Organisation, Transport und Verpflegung, so dass die gewohnten optimalen Rahmenbedingungen auch den musier für kalischen Erfolg gewährleisteten. r Partn ansporte! Joh. Demmler KG, Fahrzeugbau Ih e Tr Manfred-Andreas Lipp bedankte sich 86637 Wertingen-Geratshofen • Tel. 08272/99860 olumig bei allen Teilnehmern für die hervorra- www.demmler-fahrzeugbau.de großv Das Jugendorchester der Stadtkapelle Wertingen begeisterte mit seinem Programm das Publikum im Kurhaus Bad Wörishofen. Abschiebewagen Abschiebeaufbauten Anhänger für Gewerbe und Landwirtschaft

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