Diplom Nikolaus Faßlrinner

 

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Diplom Nikolaus Faßlrinner

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Zwischen Traum & Wirklichkeit 10. Juli 2013 14:00 Uhr Volkspark Halle (Saale)

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Liebe Professoren, liebe Freunde, liebe Gäste, liebe Familie Herzlich Willkommen zu meiner Diplompräsentation! Ich freue mich, dass meine Arbeiten so wie sie sind, zusammenkommen wie zu einem großen Treffen. Meine Werke sind meine Gäste, von denen ich ihnen einige nun kurz vorstellen möchte. Noch fast warm aus dem Keramikofen der Burg, habe ich das große Glück, ihnen die hängende Kette aus Keramik mit eingebrannter Engobe im Eingangssaal vorzustellen. Sie hat es nicht leicht, aber ich hoffe sie wird noch über eine längere Zeit als ganze Kette hängen. Der Prototyp der hängenden Kette liegt im Nebenraum und beschwert sich knischernd, weil er die Pole-Position nicht bekommen hat. Zu Gast bei uns ist auch Karl Lagerfeld und sein Double -mit seiner neuen Hut und Sommerkollektion, welche auf den zwei Ständern präsentiert sind. In dieser Ecke sieht man das große Aquädukt. Dieses war erst freischwebend im Raum geplant, bis ich merkte, dass der Volkspark zu klein ist. Nun steht es ganz geknickt in der Ecke und wird als Kulisse für eine neue Geschichte aus Nikodonien genutzt. Links hinten, neben den vier an der Wand hängenden Reliquien, steht ein Schrein, welcher sich Montag Nacht aus den Teilen, die kurz vor dieser Veranstaltung ausgeladen worden waren, zusammengesetzt hat. Er wollte unbedingt bei diesem Event anwesend sein und unterstützt jetzt spirituell die Austellung. Wer möchte kann bei ihm um künstlerische Unterstützung bitten. Mitten in diesem Saal ist das Oberhaupt des Clans zu sehen, schon abgetreten, genießt der alte Teppich ein erfolgreiches Revival als Kunstwerk. Der Teppich und das grüne Wellblech, welches kein Blech ist, lernten sich in meinem Atelier in der Geiststraße kennen, als sie merkten, dass sie ohne zusätzliche Hilfe aufeinander stehen konnten. Ich freue mich besonders über die Anwesenheit dieses Ensembles, weil erst in diesem Raum die volle Größe, Schönheit und Einfachheit dieses Duos zum Ausdruck kommt. Trotz Kampfverletzung an der rechten Klaue begrüße ich den Vogelmenschen, hier auf dem kleinen Sockel links an der Wand zu sehen.Auch er wollte es sich nicht entgehen lassen heute mit dabei zu sein. Drüben im Eingangssaal kommt gerade ein verspäteter Gast mit dem Auto an - Doch lassen wir uns deswegen nicht stören. Öffnen wir lieber unsere Augen und Sinne für einen anderen besonderen Gast! Im Eingangsaal treffen wir auf Olga, die in einem wirbelndem Zustand, völlig ruhig auf einem Lehnstuhl sitzt. Ein Wunder, dass ihr nicht schlecht wird bei dieser Drehgeschwindigkeit. 1 2 3 4 5 6 7 8 9

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10 11 12 13 14 15 16 Zu Besuch sind auch die drei abstrakten Bilder, zu sehen rechts an der Wand wenn man hereinkommt und die drei Gefühlslandschaften im selben Raum. Eine Besonderheit, dass sie überhaupt in einem Raum sind. Sie können sich wegen einer alten Familienfehde nicht austehen und vermeiden den Umgang miteinander. Ein besonderes eigenes Klima mögen die Gäste im kleineren mittleren Raum. Vor allem das in Plastikfolie eingepackte Bild muss sich immer wieder gegen die anderen Bilder verteidigen, welche es mobben und sagen, dass es keine echte Kunst sei. Deswegen hängt es dort auch ganz alleine an der Wand Ein weiterer Gast ist vermummt und will nicht erkannt werden. Gerüchte gehen um, die behaupten es sei Edward Snowden, welcher sich auf einem alten Motorrad von Russland bis nach Deutschland durchgeschlagen hat. Auch begrüsse ich hier neben mir Mister Langfinger. Dieser Herr ist ein Zauberer, welcher nicht nur die billigen Taschenspielertricks beherrscht sondern auch regelmäßig im Cirque du Soleil mit einer großen Zaubershow auftritt. Hier in der Mitte ist ein Landschaftsbild aus dem 21. Jahrhundert zu Gast, welches Einblick gibt in eine fremde Landschaft, die noch nicht viele Menschen gesehen, geschweige denn je betreten haben. Falls sie sie betreten, rate ich ihnen den blauen Spielball mitzunehmen und dort in dem Brunnen mit den zwei roten Skulpturen ein erfrischendes Bad zu nehmen. Das tut bei sommerlichen Temperaturen sicher gut. Manche Gäste kommen von weit her! Zum Beispiel das Bild mit dem kleinen süßen Hund, welcher so traurig ausschaut, weil er so allein ist und niemand mit ihm spielt. Er ist extra aus China zu uns gekommen. Zum Schluss will ich noch einen besonderen Gast vorstellen. Im Eingangsaal hinten kann man die verrückte Geschichte von Jerry Sempton sehen, welcher nach jahrelanger juristischer Tätigkeit in seinem New Yorker Büro zuviel Koks vom Teppich snieffte und drei Angestellte mit seinen bloßen Händen erwürgte. Ich wünsche ihnen viel Spaß. Fragen können sie an mich aber auch an meine Gäste persönlich stellen welche erfreut sind, Sie näher kennenzulernen.

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