Christus König Halver Netzwerk 2013 Dezember

 

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Magazin der Pfarrei Christus König Halver-Schalksmühle-Breckerfeld-Dahl

Popular Pages


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netzwerk Magazin der Pfarrei Christus König christus könig Halver – Breckerfeld – Schalksmühle – Hagen-Dahl Adventsausgabe 2013 Der Grund ist ein Kind Der Grund ist ein Kind, damit ich stehen bleibe, damit ich staune, damit ich hoffe. Der Grund ist ein Kind, das mich sehnsüchtig macht nach Geborgenheit, nach Ruhe, nach Sicherheit. Der Grund ist ein Kind, das mich hinschauen lässt, das mich aufhorchen lässt, das mich berührt mit seiner Stimme. Der Grund ist ein Kind, das mich lebendig macht, das mich zärtlich werden lässt, das meine Angst zerstreut. Der Grund ist ein Kind, der Grund ist GOTT, der sich klein macht, damit wir ihn verstehen können, damit unser Horizont Grenzen überschreiten kann und wir endlich Mensch werden.

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Inhalt 02 03 04/5 06/7 08/9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20/21 22 23 24 Inhalt/Impressum Zum Geleit Magnificat Porträt Adventslied 1. Fest der Pfarrei U3-Kinder in den KiTas Gottesdienste Spirituelles Kirchenkäfer Marian Treffpunkt Bücherei Messdiener-Einführung Kindergottesdienst »Kleiner König« Satire Chronik Die Heiligen drei Könige Bibelteilen Termine/Spirit. Text Sternsinger/Fröbelsterne Das nächste Netzwerk erscheint zu Ostern 2014. Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit sowie Gottes Geleit und Segen für 2014. Ihr NetzwerkRedaktionsteam Wie Sie uns erreichen… Katholische Pfarrei Christus König Hermann-Köhler-Straße 15 58553 Halver Telefon 0 23 53 / 37 30 Filialkirche Sankt Georg Heerstraße 12 58553 Halver-Oberbrügge Telefon 0 23 53 / 37 30 Gemeinde Sankt Jakobus Am Wehrgraben 7 58339 Breckerfeld Telefon 0 23 38 /1316 Gemeinde Sankt Thomas Morus Hälverstraße 8 58579 Schalksmühle Telefon 0 23 55 / 66 79 Gemeinde Herz Jesu Kallestraße 4 58091 Hagen-Dahl Telefon 0 23 37/ 6 21 Impressum NETZWERK – Magazin der katholischen Pfarrei Christus König Herausgeber: Katholische Kirchengemeinde Christus König Halver – Breckerfeld – Schalksmühle – Hagen-Dahl Redaktion: Ulrike Biesenbach, Michelle Karwot, Thomas Miebach, Cornelia Nölle, Heidrun Rediger, Thorsten Rehberg Mitarbeit an dieser Ausgabe: Ileana Beckmann, Petra Dörenbach, Claus Optenhöfel, Regina Passoth, Dr. Johannes Sander, Sandra Schnell, Katharina Wüller. Eingesandte Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Titelbild: Ralf Wegerhoff, Ausschnitt aus der Weihnachtskrippe von Christus König Halver. Titeltext: Ulrike Biesenbach Bilder: Team »Kleiner König«; Michael Kißing; KiTa St. Nikolaus; Annemone Krause; Conny Nölle; Thorsten Rehberg; Ejti Stih; Thomas Lazar, Jim Wanderscheid, Bistum Aachen-Jürgen Damen, pfarrbrief-service.de; Ralf Wegerhoff; wikipedia. Anschrift der Redaktion: Pfarrei Christus König, Hermann-Köhler-Straße 15, 58553 Halver E-Mail: netzwerk@christus-koenig.de Satz/Gestaltung: Heidrun Rediger Druck: Reintjes Graphischer Betrieb GmbH, Kleve Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Für Leserbriefe ist die Redaktion dankbar, ohne den Abdruck zu garantieren. www.christus-koenig.de Aktuelle Termine und Informationen, aber auch Bilder und Berichte aus dem Gemeindeleben finden Sie auf der Homepage unserer Pfarrei mit Links zu den einzelnen Gemeinden. Regelmäßig auf den neuesten Stand bringt Sie ein Pfarrnachrichten-Abo, das Sie ebenfalls über die Homepage bestellen können. 2 netzwerk

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Liebe Leserinnen und Leser des Netzwerk, und wieder ein neuer… Advent! Der Adventskalender des Bistums Essen trägt für 2013 das Motto: »Unterwegs sein«. Auch in diesem Jahr gibt es ihn in unseren Kirchen, verteilen wir ihn an Kinder und Familien. Für mich sind die Heiligen Drei Könige die typischen, weihnachtlichen »Menschen unterwegs«. Sie kommen zur Krippe und gehen auch wieder – ihre Wege hin und zurück können wir uns selbst ausmalen. Darum passt ihre Geschichte so gut zu uns: Wir sind ja auch unterwegs auf unterschiedlichen Wegen. Geradezu »greifbar« wird das, wenn – auch 2014 wieder – Kinder und Jugendliche sich als Sternsinger den Weg der Könige zu eigen machen. Unterwegs sind wir aber auch – in unseren Familien. In diesem Jahr sind bei der Kommunionvorbereitung – noch mehr als bisher – die Familien eingebunden und eingeladen, sich zu beteiligen. Ein kleiner Abschnitt auf dem Weg der Familien gestaltet sich so. Und ich würde mich freuen, wenn auf diesem Abschnitt spürbar würde: wir sind mit ihnen – und sie mit uns unterwegs, in unseren Gemeinden, wo wir Leben und Glauben teilen. – in unseren Gottesdiensten. Ein »Wegweiser« für unser Beten und Singen ist das Gotteslob. Wir halten in diesen Wochen ein ganz neues »Gotteslob« in den Händen. Wie werden neue Lieder und Gebete unseren Glauben mitgestalten und prägen? In unseren Kirchen können Sie es kennenlernen, in unseren Büchereien auch gern als Buch für zuhause bestellen und kaufen. – in unserer – Nähe zu den Notleidenden. Weggefährtenschaft bedeutet ja, bei denen zu sein, die die Wege nicht alleine gehen. Im Zuge unseres Pastoralplans haben wir einen ersten Anlauf gemacht, die Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter der Gemeinden einmal zu einem gemeinsamen Austausch einzuladen. Wie können wir einander noch näher sein, einander wirklich unterstützen? Ein Weg ist – auch wieder im Herbst bis in den Advent hinein – die Caritas-Aktion »Freude schenken«, bei der wir alle eingeladen sind, Pakete zu packen für all die, denen sonst niemand etwas zu Weihnachten schenkt. – an neuen Wegstationen in unserer – Pfarrei. Sie hat ja viele interessante Orte und Anlässe, innezuhalten und sich zu besinnen. Hier und da gibt es den »Lebendigen Adventkalender« oder »Adventsfenster« an den Häusern eines Ortes. Mit unserem Projekt »Wo zwei oder drei… – mobiler Gottesdienst« haben wir begonnen, Gottesdienste an »anderen Orten« – also außerhalb der Kirchen – zu feiern. Laden Sie uns an »Ihren« Ort ein? – wenn wir ökumenisch unterwegs sind – mit all denen, die mit uns an den Gott Jesu glauben. Am ersten Januar werden wir in Halver zum Gebetsspaziergang an Neujahr aufbrechen, um für die Stadt und die Welt zu beten. – in unseren im November neu – gewählten Gemeinderäten und –Pfarrgemeinderat, die jetzt für die nächsten Jahre Wege entwickeln, ebnen und gestalten werden. Ich schreibe hier einfach von dem, was sich in unserer Pfarrei ereignet und tut. Danke sage ich allen, die dazu Wege miteinander gehen. Wie dem Team, das diese NETZWERKAusgabe entwickelt und gestaltet hat. Wir sind auf vielgestaltigen Wegen – auch in diesem Advent. Und dürfen doch hoffen, dass wir auf ihnen eine Mitte finden, ein Ziel, einen Ort, der verändert und uns wieder neu losgehen lässt – wie es die »Könige« wohl an der Krippe fanden. Lassen wir uns berühren und prägen von dem Kind, das uns begegnen will – und lassen wir uns von ihm neu unsere Wege deuten und die Richtung weisen. Ihnen allen wünsche ich – gerade auch auf den neuen, ungewohnten, holprigen Wegen – einen gesegneten Advent und eine gesegnete Weihnacht. Ihr Pfarrer netzwerk 3

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M eine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind. Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. (Lk 1,46-55) Gesicht der Maria (Detail), Stefan Lochner, Weltgericht, um 1435. Advent als Umsturz. Das Magnificat als Anstiftung zur Gerechtigkeit. Das Magnificat verheißt eine große Revolution. In Erwartung der Geburt Christi lässt der Evangelist Lukas Maria ein Loblied auf Gott anstimmen – ein Dank für das heilbringende Tun Gottes, das in Christus Jesus Gestalt unter den Menschen annehmen wird. Das Magnificat entwirft ein Hoffnungsbild der Gerechtigkeit, das sich über die Wirklichkeit der Unterdrückung und Erniedrigung legt und im Grunde das »Regierungsprogramm« des neuen Königs darstellt, der erwartet wird. In der Zeit des Advents gedenken wir also der immer aktuellen Erwartung des Gottesreiches, das von solch revolutionärer Kraft ist, dass sie – so das Magnificat – die Weltordnung stürzen wird. Der Advent ist also nicht die Vorbereitung und die Einstimmung auf ein WindelWeihnachten mit Lametta, Zimtsternen und Geschenken unterm Tannenbaum. Im Gegenteil: Es geht ums Ganze. I Schauen wir uns die Weltordnung an, von der Lukas Maria hier sprechen lässt: Rom ist das Zentrum der Welt. Ihre Kaiser werden als Götter verehrt, doch deren Macht würgt das Leben derjenigen, die ihre Untertanen sind. Das jüdische Volk leidet (obwohl Rom über das detaillierteste Rechtssystem seiner Zeit verfügte) unter der Willkür der römischen Statthalter und der in Palästina stationierten allgegenwärtigen Soldaten, die mit Abscheu und Hochmut auf die (religiöse) Andersartigkeit der Juden blicken. Vor allem aber geht es natürlich ums Geld. Hohe Abgaben und Steuern finanzieren den Lebensluxus der Römer und belasten insbesondere die vielen jüdischen Bauern, Fischer und kleinen Handwerker derart, dass das Leben kalt und roh wird. Mit dem Hunger kommt die Verzweiflung und mit der Verzweiflung der Hass. Viele sind bereit, zu den Waffen zu greifen und aus dem Hinterhalt den Repräsentanten der Römischen Unterdrückung das Leben zu nehmen; denn einen offenen Aufstand gegen das römische Heer – so weiß jeder – werden die Juden nicht überleben. Dennoch herrscht Krieg: in Gedanken, Worten und eben auch in gelegentlichen Taten; allein das übermäßige Gewaltpotenzial der römischen Armee verhindert einen offenen Ausbruch des Krieges. Die Römer nannten diese Weltordnung »Pax Romana« – den römischen Frieden. Was geschieht, wenn es in seltenen Fällen doch einen offenen Aufstand gibt, demonstrieren die Römer in den Jahren 68–70 (und Lukas ist Zeitgenosse dieser Geschehnisse): Ganze Landstriche Palästinas werden von den Römern verwüstet, Dörfer und Ernten niedergebrannt, Frauen geschändet, Kinder in die Sklaverei verkauft; alles um den Gegner »zur Vernunft« zu bringen und die »Weltordnung« der Römer zu akzeptieren und sich zu fügen – Hochmut, Reichtum, Macht. II Wenn wir die Situation damals mit unserer von heute vergleichen, erkennen wir die gleichen Muster wieder, nur die Schauplätze und Namen sind verschieden. Die Methoden der Macht sind im Grunde dieselben, und auch die Motivation, sich andere gefügig zu machen, ist dieselbe: Hochmut, Reichtum, Machterhalt. Eine relativ kleine Menschengruppe lebt in geheizten Räumen, sitzt vor vollen Tellern und ist eingehüllt in den kuscheligen Welten des Konsums und Überflusses. 4 netzwerk

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Zwei Bilder des Hungertuchs der bolivianischen Künstlerin Ejti Stih mit dem Titel »Wie viele Brote habt ihr?«. Der große Rest der Menschen lebt dafür in Knechtschaft, bitterer Armut und Aussichtslosigkeit. Sie erwirtschaften das gehobene Leben der Reichen und hausen inmitten verseuchter Landschaften, die mit den Giften, aus denen unsere Supermarktartikel gefertigt wurden, nicht fertig werden. Diese Menschen fristen ihr Dasein in den Elendsvierteln und Bergbauminen Lateinamerikas und Afrikas sowie den Arbeitsfabriken der großen Konzerne in Asien. Selten nur erreichen Bilder ihres Lebens- und Todeskampfes die wohleingerichteten Wohnzimmer der Reichen. Mit windigen Weltwirtschaftsverträgen und der Garantie des größeren Gewaltpotenzials zwingen die Mächtigen den Rest der Menschheit in die Obdachlosigkeit der Fronarbeit. Das ist die moderne Version der »Pax Romana«. III Und diese Reichen – so das Magnificat – werden gestürzt werden, ihr Hochmut wird zerstoben, ihre Macht wird ihnen entzogen. Sie werden leer ausgehen. Die Herrschaft der Gier und Ausbeutung wird gestrichen aus dem Buch des Lebens. Denn der Herr hat »auf die Niedrigkeit seiner Magd« geschaut und seines Erbarmens gedacht, das nun Realität werden soll. Dessen gedenken wir im Advent. Je nachdem, wie wir uns verhalten, ist dies eine Verheißung, eine Hoffnung auf die Verwirklichung lang gehegter Sehnsucht nach Solidarität und Gerechtigkeit; oder es ist eine Drohung, alles zu verlieren, was in der Gier nach sich selbst seine Grundlage hat. Und die Entscheidung beginnt im Advent (der seit jeher eine Fastenzeit zur Vorbereitung auf das Weihnachtsfest ist): die Art, wie wir diese Fastenzeit begehen und wie wir schließlich Weihnachten feiern, zeigt deutlich, auf welcher Seite wir stehen. Wir müssen uns entscheiden zwischen Konsumrausch und Zuckerguss einerseits sowie Solidarität und Widerstandskraft gegen die Ausbeutung andererseits. Der Revolution der Lebensverhältnisse geht also die Revolution des eigenen Geistes voraus. In diesem Sinne versteht auch der Prophet Jesaja die Zeiten des Fastens. Er präsentiert das Fasten als Einübung in eine Lebenshaltung, die es nicht nötig hat, kleinlich auf das eigene kleine (aber stets groß gedachte) Ich zu schauen, das im Kampf um einen größeren Anteil an Macht, Konsum und Lebensluxus vergeblich seine Lebenswärme sucht. Stattdessen soll das Fasten eine Kraft entfalten, sich selbst zur Verwirklichung der Gottesherrschaft zu befreien: Nein, das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts lösen, die Stricke des Jochs entfernen, die Versklavten freilassen, jedes Joch zerbrechen. Geht es nicht darum? Mit Hungrigen dein Brot teilen, obdachlose Arme führst du in dein Haus! Wenn du Leute nackt siehst, bekleidest du sie, deinen Angehörigen entziehst du dich nicht. Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Wunden werden schnell vernarben. Dann wird deine Gerechtigkeit dir vorangehen, und der Glanz Gottes sammelt dich auf. Dann wirst du rufen, und Gott wird dir antworten. Du schreist um Hilfe, und Gott wird sagen: »Hier bin ich!« Wenn du der Unterdrückung bei dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemand verleumdest, den Hungrigen dein Brot reichst und die Niedergedrückten satt machst, dann wird in der Finsternis dein Licht aufstrahlen, und deine Dunkelheit wird hell wie der Tag. Dann wird Gott dich beständig leiten, den unbändigen Durst deiner Lebenskraft stillen und deine müden Knochen wieder munter machen. Dann wirst du sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegt. (Jes 58, 6-11) (Thomas Miebach) netzwerk 5

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Ein unbekanntes Gesicht in unserem Pastoralteam Die Helios-Klinik in Hagen-Ambrock gehört zur Gemeinde Herz-Jesu Dahl und die Krankenhausseelsorgerin Frau Haase-Stüting daher auch zum Pastoralteam unserer Pfarrei. Um sie und ihre Arbeit der Pfarrei vorstellen zu können, haben wir uns mit ihr in ihrem Büro in der Klinik zu einem wirklich interessanten und informativen Interview getroffen, das uns viel Einblick in den Klinikalltag gibt. Da Sie vielen Mitgliedern der Pfarrei unbekannt sind, stellen Sie sich bitte einmal kurz vor. Bettina Haase-Stüting – ich bin ein Kind des Sauerlandes und komme aus Balve-Garbeck, Bistum Paderborn. Mit der Ausbildung bin ich ins Bistum Essen gewechselt. Studiert habe ich Religionspädagogik und war von 1989 bis 2003 in Kierspe, Neuenrade und Duisburg als Gemeindereferentin tätig. Als die Umstrukturierungen im Bistum anfingen, bekam ich das Angebot, in die Krankenhausseelsorge zu wechseln. So bin ich 2003 in die Klinik nach Ambrock gekommen, bin also jetzt 10 Jahre hier. Im Januar 2004 habe ich noch die Zusatzausbildung zur Krankenhausseelsorgerin in Köln gemacht. Zu meinen Aufgaben gehört in erster Linie die Patienten zu begleiten. Wir sind hier eine neurologische und pneumologische Reha-Klinik. Durch die Reha-Situation sind die Patienten lange hier, wodurch sich sehr intensive Kontakte ergeben – Kontakte zu Patienten, die oft vor den Trümmern ihres Lebens stehen. Wie können Sie Menschen, die sich z.B. durch einen Schlaganfall oder Unfall nicht mehr bewegen können, helfen? Helfen in dem Sinne kann ich nicht, das können nur die Patienten selbst, indem sie bei den Therapien mitmachen. Was ich anbieten kann ist Zeit. Ich habe den großen Bonus Zeit im Haus: zuhören, Gesprächsangebote machen – oft haben die Patienten auch den Wunsch zu beten. Viele kommen durch ihre Situation wieder mit dem Glauben in Berührung Was kommt öfter vor, dass die Patienten mit Gott und dem Schicksal hadern, oder dass sie den Weg zum Glauben wieder finden? Das kann ich so gar nicht sagen. Die Patienten setzen sich hier sehr stark mit ihrem Gottesbild auseinander. Sie stellen Fragen: Warum gerade ich? Wie geht es weiter? – Ich habe gestern nach dem Gottesdienst noch ein sehr interessantes Gespräch mit zwei Patientinnen gehabt, die meinten, sie würden sich jetzt intensiver mit Gott auseinandersetzen und könnten mit ihrer Situation aufgrund ihres Glaubens besser umgehen. So etwas erlebe ich oft. Wenn ich Patienten habe, die auf dem Weg zu Gott sind, steht in meinen Gesprächen die Gottessuche im Vordergrund. Aber es gibt auch Patienten, die mit sich und Gott hadern. – Es hält sich wirklich die Waage. Wie sind Sie dazu gekommen, als Seelsorgerin den Menschen helfen zu wollen? Hat es irgendwann »klick« gemacht, hat es sich entwickelt oder war der Wunsch schon immer da? Ich bin da so reingerutscht. Ich komme aus einer katholischen Familie. Meine Eltern waren normale Kirchgänger, haben keine aktive Rolle in der Gemeinde gespielt. Sie haben uns aber zu mündigen Christen erzogen. Ich selber war immer in der Jugendarbeit aktiv: Jugendgottesdienste, Firmvorbereitung usw. Das war so der klassische Weg. Wenn es einen »Klick« gegeben hat, dann ist der im Kloster der Benediktiner in Meschede gekommen, das ist meine spirituelle Heimat. Dort bin ich immer alleine hingefahren. Es fanden große Silvester- und Pfingsttreffen statt mit vielen Jugendlichen. Erst war ich Teilnehmerin, dann Assistentin der Gruppenleitung, später selber Gruppenleiterin und habe Behinderte betreut. Es hat sich immer weiter entwickelt. Ich bin dadurch einfach so in das Seelsorgeramt hineingeglitten, obwohl ich ursprünglich einen ganz anderen Beruf ergreifen wollte. Jetzt bin ich froh, dass es so gekommen ist. Ich denke, die Arbeit mit Menschen ist etwas, das ich ganz gut kann. Jesus ist also nicht plötzlich in mein Leben getreten – er war immer schon da. Hat die Arbeit mit den Patienten Auswirkungen auf Ihr eigenes Leben? Manchmal habe ich schon das Gefühl, dass ich abends zu Hause »jemanden auf meiner Bettkante sitzen habe«, weil mich bestimmte Dinge länger beschäftigen. Aber ich muss eine gewisse Distanz halten, sonst bin ich nicht professionell. Ich kann nicht so mitleiden, dass es mich selber krank macht, denn dann bin ich den Patienten keine Hilfe mehr. Schwierig wird es, wenn man Leute aus dem privaten Umfeld kennt. Mitleid haben die Patienten zu Hause genug. Ich glaube, sie sind ganz froh, wenn sie bei mir mal was abladen können, was sie ihren Angehörigen nicht auch noch zumuten wollen, weil die schon genug zu verkraften haben. Wenn ich Patienten nicht direkt helfen kann, z.B. bei Wachkomapatienten, bin ich um so mehr für die Angehörigen da. Auch für die Mitarbeiter muss ich ein offenes Ohr haben, denn oft hilft denen einfach schon ein Gespräch bei einer Tasse 6 netzwerk

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Kaffee im Stationszimmer, um wieder Kraft zu sammeln. Wenn ich dann Tage habe, wo mich etwas mitnimmt, nehme ich zu Hause meinen Hund und geh mit ihm raus, um auf andere Gedanken zu kommen. Bei einigen Patienten ist der Tod gegenwärtig. Wie geht man dann mit den Angehörigen um? Dies ist ein ganz schwieriges Thema. Einige Angehörige sehen ganz klar, dass der Patient stirbt und sehen darin eine Erlösung. Einige laufen in ihrem Leben weiter und sind dann erschüttert und erstaunt, wenn jemand gestorben ist, obwohl man das erwarten konnte. Viele sind Weltmeister im Verdrängen und wenn es dann soweit ist, fallen sie in ein tiefes Loch. Ich habe ganz erstaunliche Begegnungen mit dem Tod in diesem Haus gehabt. Bei meinem ersten Erlebnis war ich gerade erst hier, hatte auch meine Zusatzausbildung noch nicht gemacht. Da bin ich von einer älteren Dame gerufen worden, deren Sohn gerade gestorben war. Ich habe mir einen Kopf darüber gemacht, was ich der Frau erzählen sollte, was sie von mir erwartete. Die Frau hat dann eigentlich alles alleine gemacht. Sie wollte, dass ich mit in das Zimmer ihres toten Sohnes komme. Dort hat sie angefangen ein »Gespräch« über sein Leben zu halten, mit dem sie sich von ihm verabschiedete. Ich musste einfach nur da sein. Manche Begegnungen mit dem Tod sind auch schrecklich, vor allen Dingen, weil ich den Eindruck habe, dass der Tod keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft hat. So finde ich es traurig, dass z.B. Ehepartner nach langen Jahren der Zweisamkeit, nicht in der Lage sind, sich alleine von ihrem Partner zu verabschieden, weil sie den Tod nicht ertragen können. Ich glaube, der Tod gehört zum Leben dazu – aber für viele ist er ganz weit weg. Weihnachten steht vor der Tür. Wie macht sich das Fest im Klinikalltag bemerkbar? Schon zu Allerheiligen und Totensonntag geht die Stimmung im Haus runter. Dies sind für Kranke sehr spezielle Tage. Dann kommt die Adventszeit, in der anfangs eine richtig schöne, festliche Stimmung im Haus ist, doch je weiter es auf Weihnachten zu geht, desto schwieriger wird es. Von der Seelsorge machen wir jede Woche einen Gottesdienst, alle zwei Monate eine Heilige Messe und innerhalb der Adventszeit gibt es zusätzlich noch einen Nachmittag pro Woche mit Liedern und Geschichten. Im Raum der Stille – unserem Andachtsraum – bauen wir schon die Krippe auf – natürlich ohne Jesuskind – und es hängt dort ein großer beleuchteter Weihnachtsstern. Direkt vor Heiligabend findet zusammen mit den Therapeuten die große Patientenweihnachtsfeier statt. Für viele ist die Zeit über Weihnachten wirklich nicht leicht: sie sind von der Familie weg, haben ihre Situation noch nicht akzeptiert, es finden keine Therapien statt und sie haben zu viel Zeit zum Nachdenken. Die Patienten, die Weihnachten nach Hause dürfen, kommen oft frustriert zurück, weil sie zu Hause merken, wie schlecht es ihnen geht. In der Klinik ist alles auf sie ausgerichtet, aber zu Hause ist z.B. die Türschwelle, die schon immer da war, auf die man nie einen Gedanken verschwendet hat, für den Rollstuhl oder den Rollator ein Hindernis. Seit ich Bettina-Haase-Stüting im Raum der Stille. in der Klinik bin, mache ich am 2. Weihnachtsfeiertag einen Gottesdienst. Dann kehrt wieder Ruhe ein im Haus. Nach dem Gottesdienst gehe ich noch über die Stationen und spreche viele Patienten an. – Silvester ist es dann wieder einfacher – es wird gefeiert und manchmal auch ein Feuerwerk gemacht. Was hilft Ihnen bei Ihrer Arbeit? Meine Freunde fragen mich immer: Wie hältst du das aus? Dann sage ich: Bei uns sterben die Leute nicht nur, die werden auch wieder gesund. Wenn man sieht, wie es den ihnen besser geht, das motiviert einen. Das beste Beispiel ist ein junger Mann, der im letzten Jahr liegend hier eingeliefert wurde und im Rollstuhl nach Hause konnte. Dieses Jahr kam er im Rollstuhl und konnte gehend die Klinik verlassen. Außerdem hilft mir der Austausch mit meinen Kolleginnen aus Lüdenscheid. Die Heilige Messe hier und gewünschte Krankensalbungen werden von Pastor Rehberg und Pfarrer Optenhövel vorgenommen. So habe ich auch regen Kontakt zum Pastoralteam. Schön für mich und die Patienten war z.B. die Aktion, dass wir nach der letzten Messe die Krankensalbung für alle Teilnehmer angeboten haben und dies von sehr vielen dankend angenommen worden ist. Nach dem Interview haben wir noch einen Besuch im Raum der Stille gemacht – er hat einen ganz besonderen Charme und gibt einem ein Gefühl von Ruhe und Frieden. (Conny Nölle/Michelle Karwot) netzwerk 7

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»Alle Jahre wieder...« Na? Wie geht es weiter? »Aber klar!«, werden Sie sagen: »Das weiß doch jedes Kind!« Zum Ende des Jahres, wenn Weihnachtsplätzchen & Co. schon längst in den Regalen der Supermärkte gelandet sind, holen uns die altbekannten Lieder ein. Egal wie kitschig oder süßlich sie sind: Sie gehören einfach dazu, schon deshalb, weil sie immer dazugehört haben. Und mancher Kirchenbesucher kriegt die (fromme?) Krise, wenn in der Christmette nicht »sein« Weihnachtslied gesungen wird. Da kommt man einmal im Jahr in die Kirche und dann soll doch auch alles passen, nicht wahr? Und überhaupt! Dabei haben viele Weihnachts- und Adventslieder es verdient, genauer betrachtet zu werden, vor allem solche, in denen es nicht um die Vergötterung der Weihnachtsbäckerei oder Ähnliches dreht. paar Schiffsanleger befinden. Stellen wir uns weiter vor, dort warten Ehefrauen auf die Heimkehr ihrer Männer, die als Schiffer oder Fischer arbeiten oder in sonst welchen Geschäften auf dem Fluss unterwegs der damaligen Zeit Maria einfach zu katholisch war und bei der Betrachtung des Wunders der Menschwerdung Gottes nur störte? Es spricht einiges dafür, vor allem wenn man es mit anderen Text- Es kommt ein Schiff geladen… Zum Beispiel: »Es kommt ein Schiff, geladen / bis an sein‘ höchsten Bord, / trägt Gottes Sohn voll Gnaden, / des Vaters ewig’s Wort...« – Seine Herkunft hat das Lied in Frauenklöstern des 15. Jahrhunderts, wobei nicht gesichert ist, ob es original aus den Niederlanden oder aus Straßburg ist. Fest steht jedoch, dass es damals ein Marienlied war. Und wer ist der Autor? Wir wissen es nicht mehr, auch wenn Daniel Sudermann, der die heutige Fassung herausgab, behauptet, es im Nachlass des Mystikers Johannes Tauler gefunden zu haben. Falls da etwas dran ist, so führt die Spur Richtung Straßburg, wo Tauler in dem Kloster »St. Nikolaus in den Wellen« als Seelsorger tätig war. Doch auch der berühmte Meister Eckhardt wird mit diesem Kloster in Verbindung gebracht. Wo Fakten fehlen, mag Phantasie helfen: So entsteht vor dem geistigen Auge des Betrachters, der sich nach dem Ursprung des Liedes fragt, die Vorstellung von einem Kloster nahe der Ill oder dem Rhein. Stellen wir uns nun vor, dass sich nahe dem Kloster Hafenanlagen oder ein sind. Unwillkürlich denkt man dann an den Schlager »Ein Schiff wird kommen...« und stellt fest, dass die Vorstellung gar nicht weit hergeholt ist. Nun stellen wir uns vor, dass am Ufer der Meister Eckhardt oder Tauler daherkommt, ganz in Gedanken, was er denn in »seinem« Kloster am Wochenende predigen soll, wenn es Advent wird? Und welcher Priester steht nicht vor dem Dilemma, dem gleichen Thema jedes Jahr eine neue interessante Facette abzugewinnen? So verbindet er die Marienfrömmigkeit des Klosters, die Sehnsucht der Frauen im Hafen und die Adventszeit kongenial zu einem Lied. So weit, so gut: Doch bei genauer Betrachtung merkt man, dass das Lied irgendwie nicht »rund« ist: Für wen steht das Schiff? Nach klassischer Theologie ist Maria die »Christusträgerin«. Hier aber wird das Schiff merkwürdig umgedeutet und der Verdacht fällt auf den bereits erwähnten Daniel Sudermann, der das Lied 1626 neu veröffentlichte: Kann es sein, dass der protestantische Dichter Maria aus dem Lied klammheimlich herausretuschierte? Weil für das protestantische Empfinden fassungen aus den Niederlanden vergleicht. Leider ist die Überarbeitung Sudermann gut gelungen: Wir können heute nur mutmaßen, wie das Lied im Original ausgesehen haben mag. Das Glockenspiel von St. Martini in Bremen spielt regelmäßig das Lied. 8 netzwerk

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Straßburg Bei den restlichen Strophen merkt man noch mehr: Hier wurde ordentlich überarbeitet und dazugedichtet: Von der reichen symbolhaften Sprache ist nichts mehr zu spüren, dafür umso mehr protestantische Strenge und Zucht. Und damit Weihnachten nicht zu fröhlich ist, kommt schnell noch der Kreuzestod ins Lied hinein: »Und wer dies Kind mit Freuden / küssen, umfangen will, / der muss vor mit ihm leiden / groß Pein und Marter viel.« Heute ist das Lied zurecht Bestandteil unseres adventlichen Liederschatzes, denn es gehört zu den ältesten Gesängen in deutscher Sprache überhaupt. Aber neben dem Inhalt legt auch seine Geschichte nahe, es zu den Adventsliedern zu zählen: Dokumentiert sie nicht das Ringen der Glaubenden um die Frage: Was ist Advent? Auf wen warte ich? Nach wem habe ich Sehnsucht? Und: Wie drücke ich meine Sehnsucht aus? Es reicht nämlich nicht aus, auf die Weihnachtsmärkte hinauszuziehen, um den Advent zu begehen – oder »Weihnachtsfeiern« zu besuchen, denn der Endeffekt ist wohlbekannt: Am 24.12. ist man nur noch froh, dass es endlich vorbei ist ! Wer Weihnachten feiern will, muss wissen, was – und wen – er denn feiern will. Und es reicht auch nicht, einfach nachzuschlagen, denn hier geht es nicht um Glaubenswissen sondern darum, wonach und nach wem ich mich sehne. Wer ist Jesus für mich? Was erhoffe/ersehne/ wünsche ich von Gott? Natürlich ist es immer leicht, irgendwelche Allgemeinplätze daher zu sagen: »Friede auf Erden«... Doch wer das hört, vermutet vielleicht zurecht, dass zwischen dem, der da redet und diesem Jesus, zu dem er zu sprechen vorgibt, eigentlich gar keine Beziehung besteht. Und wenn Advent etwas ist, dann ist es Beziehungsaufnahme: Gott ist auf dem Weg zu uns (lat. »advenire«: herankommen, ankommen) – und wir sind eingeladen, ihm entgegen zu gehen! Im Hochmittelalter bezeichnet das Wort âventiure noch viel mehr: In seinem »Abenteuer« soll sich der Held in seiner Treue zu seinem Herrn bewähren und sich durch all seine Erlebnisse hindurch der Gnade Gottes und seiner Verbundenheit mit ihm bewusst werden. Aber wie das ausdrücken? Mit welchen Worten kann ich beschreiben, was in mir drinnen vorgeht? Der Autor unseres Liedes rang mit diesen Fragen und ging trotzdem offenen Sinnes durch die Welt, bis er ausgerechnet am Ufer des Rheins (?!) seine Antwort fand. Wie auch immer Sie den Advent verbringen: Ich wünsche Ihnen eine abenteuerliche Adventszeit, in deren Stress, Hektik und Besinnungslosigkeit Sie sich dennoch als treuer Freund bzw. als treue Freundin Jesu Christi erfahren. Und ich wünsche Ihnen, dass die Verbundenheit mit Christus wächst, damit Sie das Weihnachtsfest aus tiefem Herzen feiern können! (Thorsten Rehberg) Das Portal des Straßburger Münsters. netzwerk 9

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1. Fest der Pfarrei Ja, wir hatten Glück mit dem Wetter… …und es waren auch nicht aus allen Gemeinden wirklich viele Leute da… Und ja – die Vorbereitungen verliefen mitunter schleppend und haben ganz schön viele Nerven gekostet… Auch klar: Wenn wir Herrn X und Frau Y nicht gehabt hätten – wir hätten glatt einpacken können! Ja ja, Sie haben ja recht… Aber: Wir hatten Glück! Wir sind 150 Jahre Gemeinde! Und deshalb durften wir am 7. Juli 2013 das erste Fest der Pfarrei Christus König feiern! Mit unseren evangelischen Schwestern und Brüdern von der anderen Straßenseite. Mit vielen Breckerfeldern. Und mit gar nicht mal so wenigen Menschen aus unseren Geschwistergemeinden, die gerne dabei sein wollten. (Regina Passoth) Sie konnten leider nicht kommen? Dann schauen Sie mal, was Sie verpasst haben: Gibt’s ein zweites Fest der Pfarrei? Das liegt auch an IHNEN…

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»Minis« gehen täglich neu auf Entdeckungstour Als »großen Kraftakt« bezeichnet Peter Wenzel, Geschäftsführer des KiTa-Zweckverbandes im Bistum Essen, die Bemühungen, die im vergangenen Jahr mit dem Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren verbunden waren. Mit einem hohen Einsatz konnte der Verband zusätzliche U3-Plätze bereitstellen. Die Zahl der U3-Kinder im KiTa-Zweckverband stieg von 170 im Jahr 2006 auf heute 1584. Das sind rund 10% aller Jungen und Mädchen, die in den Einrichtungen des KiTa-Zweckverbandes betreut werden. Seit August 2013 werden in allen drei Kindertageseinrichtungen unserer Pfarrei Christus König Plätze für Kinder unter drei Jahren angeboten. Zahlreiche Anträge und Nachweise waren zu stellen und einzuholen, um die Umbaumaßnahmen durchzuführen. Und das auch noch während des laufenden Betriebes! Es bedeutete für alle Beteiligten größere Belastungen, gegenseitige Rücksichtnahme, aber auch Stolz und Freude, wenn wieder ein Bauabschnitt abgeschlossen werden konnte. Schritt für Schritt wurden die Räumlichkeiten den Bedürfnissen der U3-Kinder angepasst. Dazu gehörten neue Wickelbereiche sowie neu gestaltete Waschräume. Es entstanden Ruhe- und Schlafräume, die gerade den jüngeren Kindern Rückzugsmöglichkeiten und eigene Spielbereiche bieten. Eine gute differenzierte Raumgestaltung, die sowohl die Interessen und Bedürfnisse der jüngeren als auch der älteren Kinder berücksichtigt, trägt in den Einrichtungen dazu bei, dass sich die Kinder wohlfühlen und interessante Spiel- und Lernangebote finden. Die Zwei- bis Sechsjährigen spielen und lernen in den U3-Gruppen gemeinsam, denn Kinder brauchen für ihre Entwicklung sowohl gleichaltrige als auch andersaltrige Kontakte. Auch die pädagogischen Konzepte der Einrichtungen wurden weiterentwickelt. Fachkenntnisse über die motorische, sozial-emotionale, kognitive und sprachliche Entwicklung wurden dabei ebenso gebraucht wie Abläufe und Strukturen zur Eingewöhnung und zum Freispiel. Die Mitarbeitenden der Kindertageseinrichtungen qualifizierten sich vor der Aufnahme der U3-Kinder durch zusätzliche Ausbildungen, Fortbildungen und Arbeitskreise weiter. Die Eingewöhnungszeit gestalten wir nach dem »Berliner Eingewöhnungsmodell«, das heißt, die Eingewöhnung verläuft in kleinen Schritten. Dem Aufbau von Sicherheit und Vertrauen wird dabei ein besonders hoher Stellenwert gegeben. Die hier investierte Zeit wirkt sich immer positiv aus, weil das einzelne Kind mit seinen Erfahrungen und Bedürfnissen, vielleicht auch Ängsten ernstgenommen wird. Nur unter der Voraussetzung einer stabilen und verlässlichen Beziehung ist es den Kindern möglich, sich auf neue unbekannte Situationen einzulassen. Die Nachfrage nach U3-Plätzen ist gestiegen, nicht zuletzt durch die wachsende Zahl berufstätiger Mütter. Das schlechte Gewissen, das manche Mütter noch haben, wenn sie ihr Kind früh in die KiTa geben, ist nicht nötig. Der frühe Kontakt zu anderen Kindern fördert nicht nur die sozial-emotionalen Kompetenzen sondern auch nachweislich die Bildungschancen. In den Kitas unserer Pfarrei sind die »Minis« inzwischen gut in die Gruppen integriert. Sie haben die Eingewöhnung erfolgreich abgeschlossen und gehen täglich neu auf Entdeckungstour. Es macht Spaß und Freude, die Entwicklungsschritte der Kinder zu beobachten, sie zu begleiten und zu unterstützen. Jeder Tag bringt, sowohl für die Kinder als auch für uns, neue Erfahrungen, gemeinsame Erlebnisse und Herausforderungen. In diesem Zusammenhang erleben Kinder Selbstständigkeit, fassen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, entwickeln viele soziale Fähigkeiten, die sie »wachsen« lassen, um selbstbewusst und lebensfroh zu werden. Eltern, die sich für die U3-Betreuung interessieren, laden wir ein, Kontakt zu der jeweiligen Kindertageseinrichtung aufzunehmen. Wir stehen Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung. Sie können einen Einblick bekommen, wie wichtig uns die individuelle Förderung von Kindern ist. (Petra Dörenbach) Anzahl der U3-Plätze KiTa St. Georg 6 Plätze Leitung: Marianne Lüpke, Tel. (0 23 51) 7 92 30 KiTa St. Jakobus 6 Plätze Leitung: Andrea Müller, Tel. (0 23 38) 83 01 KiTa St. Nikolaus 12 Plätze Leitung: Petra Dörenbach, Tel. (0 23 53) 90 37 37

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Gottesdienste in der Advents- und Weihnachtszeit Samstag, 30. November 17.00 Uhr Roratemesse – OB 18.30 Uhr Heilige Messe – BF Sonntag, 1. Dezember – 1. Advent 09.30 Uhr Heilige Messe – BF 09.30 Uhr Heilige Messe – SM 11.00 Uhr Familienmesser – HV 11.00 Uhr Heilige Messe – DA Dienstag, 3. Dezember 09.00 Uhr Frauenmesse – HV 18.00 Uhr Andacht in der Krypta – HV Mittwoch, 4. Dezember 19.00 Unr Bußgottesdienst – BF 19.15 Uhr Roratemesse – SM Donnerstag, 5. Dezember 15.00 Uhr Seniorenmesse – HV Freitag, 6. Dezember 08.30 Uhr Heilige Messe – BF 08.30 Uhr Heilige Messe – DA 15.30 Uhr Wortgottesdienst im Altenheim St. Jakobus – BF Samstag, 7. Dezember 17.00 Uhr Familienmesse mit KiTa St. Georg – OB 18.30 Uhr Roratemesse – BF Sonntag, 8. Dezember – 2. Advent 09.30 Uhr Familienmesse – BF 09.30 Uhr Heilige Messe – SM 11.00 Uhr Heilige Messe – HV 11.00 Uhr Heilige Messe mit Kinderchor »Herzensklänge« – DA 17.00 Uhr Bußgottesdienst – HV Dienstag, 10. Dezember 09.00 Uhr Frauenmesse – HV 18.00 Uhr Andacht in der Krypta – HV Mittwoch, 11. Dezember 15.00 Uhr Frauenmesse – DA 19.15 Uhr Roratemesse – SM Donnerstag, 12. Dezember 14.30 Uhr Seniorenmesse – SM 15.00 Uhr Seniorenmesse – HV 16.45 Uhr Heilige Messe in der Klinik Ambrock – DA Freitag, 13. Dezember 08.30 Uhr Heilige Messe – BF 16.00 Uhr Heilige Messe im Seniorenzentrum Bachstraße – HV Samstag, 14. Dezember 17.00 Uhr Roratemesse – OB 18.30 Uhr Heilige Messe – BF Sonntag, 15. Dezember – 3. Advent 09.30 Uhr Heilige Messe – BF 09.30 Uhr Familienmesse – SM 11.00 Uhr Kinderwortgottesdienst »Kleiner König« – HV 11.00 Uhr Heilige Messe – HV 11.00 Uhr Heilige Messe mit Jugendchor Stimmlicht« – DA 17.00 Uhr Bußgottesdienst – SM Dienstag, 17. Dezember 09.00 Uhr Frauenmesse – HV 18.00 Uhr Andacht in der Krypta – HV Mittwoch, 18. Dezember 18.00 Uhr Oekumenisches TaizéGebet mit Lichtfeier, kath. Kirche – BF 19.15 Uhr Roratemesse – SM Donnerstag, 19. Dezember 10.00 Uhr Wortgottesdienst im Altenwohnheim in Dahl – DA 14.30 Uhr Seniorenmesse – BF 16.30 Uhr Wortgottesdienst der KiTa St. Jakobus – BF Freitag, 20. Dezember 08.30 Uhr Heilige Messe – BF Samstag, 21. Dezember 17.00 Uhr Heilige Messe – OB 18.30 Uhr Roratemesse – BF Sonntag, 22. Dezember – 4. Advent 09.30 Uhr Heilige Messe – BF 09.30 Uhr Heilige Messe – SM 11.00 Uhr Familienmesse – HV 11.00 Uhr Familienmesse mit Friedenslicht und den Pfadfindern – DA 17.00 Uhr Bußgottesdienst – DA Dienstag, 24. Dezember – Heiligabend 15.00 Uhr Kinderkrippenfeier – HV 15.00 Uhr Kinderkrippenfeier – SM 16.30 Uhr Kinderkrippenfeier/DA 17.00 Uhr Kinderkrippenfeier – BF 18.00 Uhr Christmette – HV 18.30 Uhr Christmette – DA 22.00 Uhr Christmette – BF 22.00 Uhr Christmette – SM Mittwoch, 25. Dezember Weihnachten – Hochfest der Geburt des Herrn 09.30 Uhr Heilige Messe – BF 09.30 Uhr Heilige Messe – SM 11.00 Uhr Heilige Messe mit »Chorissimo« – HV 11.00 Uhr Heilige Messe – DA Donnerstag, 26. Dezember – Hl. Stephanus 09.30 Uhr Heilige Messe mit Kirchenchor St. Jakobus – BF 09.30 Uhr Heilige Messe – SM 09.30 Uhr Heilige Messe – OB 11.00 Uhr Heilige Messe – HV 11.00 Uhr Heilige Messe – DA Freitag, 27. Dezember 08.30 Uhr Heilige Messe – BF Samstag, 28. Dezember 17.00 Uhr Heilige Messe – OB 18.30 Uhr Heilige Messe – BF Sonntag, 29. Dezember – Fest der Heiligen Familie 09.30 Uhr Heilige Messe mit Kirchenchor St. Jakobus – BF 09.30 Uhr Heilige Messe – SM 11.00 Uhr Heilige Messe – HV 11.00 Uhr Heilige Messe – DA Dienstag, 31. Dezember – Silvester 18.00 Uhr Heilige Messe – HV 18.30 Uhr Heilige Messe – BF Mittwoch, 1. Januar 2014 – Neujahr 11.00 Uhr Heilige Messe – HV 11.00 Uhr Heilige Messe – DA 16.00 Uhr Oekum. Andacht als Auftakt zum Neujahrsspaziergang – HV HV = Halver, OB = Oberbrügge, DA = Hagen-Dahl, BF = Breckerfeld, SM = Schalksmühle 12 netzwerk

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beten ist nicht fliehen auf eine insel der seligen um sich vor den rauhen stürmen des alltags zu schützen ist nicht kindisch ist kein sprechen des kleinkindes mit dem teddybär ist nicht sinnlos obwohl der kosmos mit seinen gesetzen unerbittlich ist ist wünschen bitten klagen danken und der adressat ist GOTT ist daher nicht reden gegen eine wand beim beten hat die wand ohren da hört jemand zu ist wie eine gebührenfreie hotline jederzeit einsatzbereit uneingeschränkt und geradeheraus sagen was dich bewegt bedeutet vertrauen haben an der richtigen adresse zu sein sich tragen lassen und nicht im kreis um das eigene ich zu laufen ist kein monolog sondern dialog ein gespräch unter vertrauten wo dir die augen aufgehen wo du angesehen wirst macht realistisch auch wenn es immer wieder schmerzhafte enttäuschungen gibt ist bitten um gott selbst um seine nähe sein vertrauen und dann: dein leben in gottes hand legen (Ulrike Biesenbach) beten beten beten beten beten beten beten beten beten

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Marian der Kirchenkäfer Hallo Kinder! Heute gab es einen Mordsknatsch bei uns am Frühstückstisch. Und das kam so: Ronaldo erzählte, er würde heute Nachmittag Bekannte besuchen: Die hätten ihn zu einer Weihnachtsfeier eingeladen... Esmeralda, unsere Kirchenspinne, ging in diesem Augenblick hoch wie eine Rakete: Ob es ihm – also: Ronaldo! – noch gut gehe? Immerhin sei Advent und nicht der 24.12., also könne ja wohl von einer Weihnachtsfeier gar nicht die Rede sein, bestenfalls von einer Vorweihnachtsfeier. Ronaldo meinte dann fast schon entschuldigend, das habe er ja gemeint. Und Esmeralda rotierte immer noch: Ob er denn auch schon mal seinen Vorgeburtstag gefeiert habe? Das sei doch völliger Humbug! Und ich – also: Marian (ich)! – solle doch auch mal was dazu sagen... Immer ich! Nur weil ich der Kirchenkäfer in Schalksmühle bin und beim Netzwerk mitmachen darf, glauben alle, ich müsse in solchen Dingen immer wissen, wo es lang geht. Du meine Güte... Jedenfalls bin ich dann mal in mich gegangen (bzw.: erst in mein Zimmer und dann in mich) und habe nachgedacht. Einerseits hat Esmeralda völlig recht: Weihnachten vorfeiern ist totaler Humbug! Andererseits... Vorfreude – so sagt man ja – ist die schönste Freude. Und warum sollte man sich nicht schon im Voraus auf Weihnachten freuen dürfen??? Der Advent ist jedoch nicht nur eine Zeit der Vorfreude, er ist gewissermaßen mit der Fastenzeit vor Ostern verwandt. Und »Fastenzeit«, das bedeutet: Mach dich von dem frei, was unwichtig oder weniger wichtig ist, damit du die wesentlichen Dinge nicht aus dem Blick verlierst! Unser Pastor sagt immer: Der Advent ist die Zeit der Sehnsucht, da soll ich mir darüber klar werden, was ich mir wünsche und was ich mir erhoffe. Und damit sei nicht bloß der Kram auf dem Wunschzettel gemeint, sondern das, was ich wirklich nötig habe, um glücklich und zufrieden leben zu können! Uiuiuiuiui.... »Siehste?«, meinte am nächsten Tag Esmeralda zu mir. »Dafür braucht man Zeit und Ruhe, weil das gar nicht so einfach zu beantworten ist. Und wer sich die nicht nimmt und schon die ganze Adventszeit über Weihnachten feiert, der hat am 24.12. bloß Bauchweh und ist froh, dass der ganze Stress vorbei ist. Und das soll dann Weihnachten sein???« Ronaldo meinte daraufhin, wir würden aber doch auch auf den Weihnachtsmarkt der Insekten gehen, um Geschenke zu kaufen. Und außerdem habe Esmeralda überhaupt gar keine Ahnung, denn schließlich würde sie es genauso machen. »Was denn?«, fragte Esmeralda und klang dabei irgendwie überrumpelt oder vielleicht sollte ich besser sagen: verunsichert. »Erst einmal: Wenn wir uns treffen, gibt es kein Weihnachtsgebäck, sondern einfachen Marmorkuchen und Tee. Und dann hören wir keine Weihnachtsmärchen, sondern erzählen uns davon, was wir im letzten Jahr erlebt haben: Was uns gut getan hat, was wir uns wünschen und worauf wir hoffen! Und dann lesen wir zum Abschluß eine der Stellen aus dem Alten Testament, wo der Prophet Jesaja davon träumt wie es sein wird, wenn der Messias kommt! Oder hast du vielleicht gedacht, ich wäre solch ein Dummwurm???« Da war Esmeralda platt! Sie krächzte nur noch, dass sie das nicht gewusst hätte und bat Ronaldo händeringend um Entschuldigung. Und ich? Ich saß da mit all meinem Wissen und all meinen Ideen, was Advent bedeutet, was man da alles machen kann und welche schönen Ideen ich hatte – und keiner wollte sie mehr hören! Und darum haben wir dann auch eine Adventsfeier gemacht. Und was soll ich euch sagen? Ihr müsst das unbedingt auch mal probieren. Aber bitte keine Vorweihnachtsfeier... Euer und Dein Marian P.S.: Marians Podcast findest du im Internet auf der Seite »http://www.christus-koenig.de«, wenn du die Gemeinde Thomas Morus anklickst und dann »Marians Kinderseite«. Meine Freundin Hanni und ich nach unserer Adventsplätzchenbackaktion. Gleich geht‘s ans aufräumen. Die letzten Plätzchen sind im Ofen. Schade, dass es kein »Netzwerk« mit Duft gibt… 14 netzwerk

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Katholische öffentliche Bücherei Breckerfeld Öffnungszeiten: Sonntag 10.30 – 12.30 Uhr, Mittwoch 15.00 – 16.00 Uhr, Freitag 16.00 – 17.00 Uhr Dahl Öffnungszeiten: Sonntag 10.00 – 12.00 Uhr, Montag 17.30 – 18.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag 16.00 – 18.00 Uhr Schalksmühle Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 15.30 – 18.00 Uhr Halver Öffnungszeiten: Sonntag nach der Hl. Messe, Dienstag und Freitag 15.00 – 18.00 Uhr Für die Advents- und Weihnachtszeit finden Sie in unseren Büchereien Bastel- und Spielbücher, Hörbücher und Lieder. Alle Büchereien präsentieren neue, ganz aktuelle Medien. Die ehrenamtlichen Büchereiteams beraten Sie gerne bei der Auswahl von Geschenken. Sie können die Medien in der Bücherei zum Ladenpreis bestellen. Spiele-Tipps für die ganze Familie Hanabi ist ein ungewöhnliches kooperatives und kommunikatives Kartenspiel. Karten mit Feuerwerksbildern werden in Reihen nach Farben und Zahlen geordnet abgelegt. Das Besondere: Die Spieler nehmen ihre Karten falsch herum auf. Anders als gewohnt sehen sie nicht die eigene Kartenhand, blicken aber ständig in die Karten der Mitspieler. • 2 – 5 Spieler • ab 8 Jahren • ca. 30 Minuten • Spiel des Jahres 2013 Turmbauer – Holzklötzchen zum Turmbauen – ein knifflig-fesselnder Bauspaß. Zu Beginn liegt nur ein Grundstein auf dem Tisch. Ab dann geht es in die Höhe und zwar steil. Die Würfel bestimmen, welche Teile verwendet werden müssen. Diese haben ganz unterschiedliche Formen. Aber mit dem richtigen Gespür für Statik und geschickten Händen schafft man es, auch das unpassendste Teil einzubauen. So klettert die Spielfigur stufenweise höher – möglichst so, dass der höchste Punkt des Turms besetzt wird und die Mitspieler nicht nachkommen können. Denn um zu gewinnen, sollte die Figur am Spielende ganz oben stehen … doch Vorsicht: Einsturzgefahr! • 2 – 4 Spieler • ab 8 Jahren • ca. 30 Min. Da ist der Wurm drin. In diesem Spiel wühlen sich bunte Würmer durch den doppelten Spielplan – und zwar um die Wette. Ein Farbwürfel bestimmt, mit welchem von sechs unterschiedlich langen Teilen man gerade den eigenen Wurm verlängern darf. Lange Stücke sind besonders beliebt, denn es gewinnt derjenige, dessen Wurm am Komposthaufen als Erster seinen Kopf aus der Erde streckt. Ein einfach erlernbares, sehr lustiges Wurm-Wettwühlen, das nicht nur kleinen Kindern Spaß macht. • Kinderspiel des Jahres 2011 Hand aufs Herz. Bei diesem Partyspiel werden Fragen ohne Worte beantwortet: Die linke Hand bedeutet »Nein«, die rechte Hand bedeutet »Ja«. Aber welche Hand gehört auf das knallrote Herz in der Tischmitte? Einer der Mitspieler liest eine Frage vor, alle anderen Teilnehmer raten. Je schneller die eigene Hand in die Mitte zuckt, desto weiter unten ist sie im Händestapel platziert und umso mehr Punkte gibt es – wenn die Antwort richtig ist. Wer die falsche Hand gewählt hat, erhält Minuspunkte. Die Fragen testen nicht nur die Allgemeinbildung, sondern beziehen sich auch auf die Mitspieler. Wie gut kennen Sie Ihre Sitznachbarn? Hand aufs Herz! • 3 – 8 Spieler • ab 10 Jahren • ca. 30 Minuten • Nominierungsliste Spiel des Jahres 2013 netzwerk 15

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