Vereinszeitung des SC Impuls e.V.

 

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Vereinszeitung des SC Impuls e.V. 4-2013

Popular Pages


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Zeitschrift des sc im·puls erfurt e.V. Nummer 4-2013 Familienrekorde in München Genusslauf in Meißen Schweizer bewältigt die Berge untertage am besten Kristalllauf mit Verspätung Premiere für Jaqueline Finger Klassikerstadt Weimar sorgt für würdigen Abschluss Sprechstunde mit Dr. Uwe Kahl Jubel und Trauer beim Berlinmarathon

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sc im·puls – Nachrichten Aus der Vorstandssitzung Der Vorstand hat sich in seinen Beratungen von September bis Dezember schwerpunktmäßig mit der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Veranstaltungen und Aktionen: - Thüringer Klassiker-Cup - Kristalllauf - Untertage-Bikertour - Helfer-Bowlingabend - Untertage-Sparkassen-Marathon - Vereinsstammtisch - WinterWeihnachtsWanderung - Lauftreff und Athletiktraining - Veranstaltungs/Aktionsplan 2014 - Mitgliederversammlung 27.01. befasst. Zur Umsetzung der Maßnahmen wurden entsprechende Beschlüsse gefasst und realisiert. Bankverbindung Mit der der Umstellung auf SEPA (Single Euro Payments Area) ergeben sich auch für den sc im·puls erfurt Änderungen. Die Wichtigste ist, das ab 01.02.2014 die Bankleitzahl und die Kontonummer durch die internationale Bankkontennummer ersetzt wird. Also bei Überweisungen an den sc im·puls erfurt ab diesem Zeitpunkt neue Nummer beachten. IBAN:DE 57 8205 1000 0130 0691 24 BIC: HELADEF1WEM Eigener Laufgenuss In kaum einer anderen Ausgabe des „Im·puls“ ist so viel Gegensätzliches von Läufen und Aktiven, von Erfolgen und Niederlagen zu lesen wie in dieser. Aber ist das tatsächlich so gegensätzlich? Sicher, Birgit, Heiko und David Münch sind beim München-Marathon persönliche Bestzeiten gelaufen und Susanne Philippus hat die Marathon-Atmosphäre in Berlin in einer klasse Zeit genossen. Frank Lehmann hingegen beschwört den Genusslauf. Tatsächlich sind das auf den ersten Blick Gegensätzlichkeiten. Aber bei genauerem Betrachten haben die Aktiven des Vereins lediglich einen unterschiedlichen Blick darauf, was ihnen Genuss bereitet. Für die einen ist es der harte Trainingsplan nach Steffny mit einer tollen Zeit als Belohnung, und für die anderen ist es das Laufen in der Natur ohne allzu großen Zeitdruck. Es gibt wohl niemanden, der ernsthaft darüber entscheiden will, welche der beiden Ideen für den Zieleinlauf die schönere ist. Veranstalter von Laufveranstaltungen sind deshalb gut beraten, beiden Gruppen Raum zu geben. Es wird immer diejenigen geben, die der Zeit hinterherjagen. Die den Marathon unter vier oder gar unter drei Stunden laufen wollen. Und es gibt auch die, die dieselbe Distanz einfach nur erleben und mit einem Lächeln ins Ziel laufen mögen. Eine dritte Gruppe schließlich bilden jene Aktiven, die einfach nicht mehr so schnell laufen können wie vor 20 Jahren. Alle drei Gruppen wollen letztlich eines: Laufgenuss. Langsam sollte auch bei Laufveranstaltungen ankommen, was im Radsport zumindest schon erprobt ist: Ein Radmarathon während der RTF-Tour ist auch ohne Zeitnahme willkommen und angenommen. Wer dennoch flitzen will, kann das tun. Muss es aber nicht. Und was die Niederlagen anbelangt: Die gibt es nur, wenn man nicht auf seinen Körper hört. Ob ein kaputtes Knie oder Fersensporn: Beides gehört nicht auf eine Marathonstrecke. Ob nun in gemütlichem Trab oder mit hohem Tempo. Das Ergebnis ist dasselbe: eine Niederlage. Esther Goldberg 2 Der Kommentar Auftakt gelungen Am 5. Dezember hat in der Leichtathletikhalle wieder das Wintertraining begonnen. Bis Ende Februar werden Muskeln, Bänder, Sehnen auf die kommende Sport- und Laufsaison vorbereitet. Das zielgerichtete Training wird unter der Leitung von Christian aus dem Laufladen Erfurt durchgeführt. Aufgrund des steigenden Interesses an einer Teilnahme an dieser Veranstaltung sollten sich jene, die noch dazu kommen möchten, vorher bitte bei Christian im Laufladen melden. Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag Januar 2014 Thurm, Ingo Knappe, Ulrike Barthel, Horst Timm, Birgit Bomberg, Dirk Ritze, Karola Thiel, Birgit Gansinitz, Ulrich Grohall, Norbert Röckert, Dieter Sauerbrei, Bärbel Barthel, Inge Kilb, Udo Februar 2014 Peter, Rose Marie Föt, Sören Franke, Heike Jeziorski, Andree Heise, Ralf Schramm, Tobias Teitge, Lutz Selig, Hannes Minzenmay, Eberhard Gansow, Kerstin März 2014 Braun, Jörg Münch, Günther Smeibidl, Reinhard Eberlein, Rainer Held, Matthias Herrmann, Michael Pickardt, Christine Dankeschön 04.01. 11.01. 12.01. 12.01. 16.01. 17.01. 22.01. 22.01. 22.01. 23.01. 27.01. 28.01. 29.01. 01.02. 06.02. 08.02. 11.02. 12.02. 13.02. 14.02. 18.02. 22.02. 26.02. 10.03. 13.03. 18.03. 23.03. 24.03. 27.03. 30.03. im·puls Nummer 4 - 2013 Liebe Birgit, heute möchten wir Dir einmal ganz herzlich Danke sagen. Wir, das sind Deine Lauffreunde, die sich mit Dir an jedem Dienstag am Parkplatz des Steigers treffen und gemeinsam die verschiedenen Laufrunden drehen. Egal, ob Hitze oder Regen, stets hast Du uns motiviert, angetrieben aber auch für anstehende persönliche Lauf-Höhepunkte eingestimmt. Aber nicht nur beim Laufen hast Du uns begleitet. Besonders gut gefallen ha- 60 80

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sc im·puls – Nachrichten ben uns die Nachbereitungen des Laufens. Oft vernachlässigen wir die Dehnung und glauben, dass dies nicht so wichtig ist. Du hast uns aber gezeigt, dass Dehnung nicht nur notwendig und anstrengend ist, sondern danach auch ein Wohlfühl- und Entspannungseffekt eintritt. Auch, wenn wir uns im Winter auf der EGA zum Lauftreff einfinden, so freuen wir uns aber heute schon auf die neue Saison im Steiger mit Dir. Bleib gesund und komm gut durch den Winter – Deine Laufgruppe Bowling mit BergwerkAngestellten Bei den Veranstaltungsausflügen des sc im·puls in die Unterwelt von Sondershausen unterstützen uns seit nunmehr 16 Jahren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Erlebnisbergwerkes Sondershausen. Mittlerweile ist die Zusammenarbeit von einer gesunden Routine geprägt. Das heißt aber nicht, dass alles im Selbstlauf über die Bühne oder durch den Förderkorb geht. Sie begleiten unsere Veranstaltungen, stehen für die Sicherheit und unterstützen uns wo sie können. Grund genug mal gemeinsam eine ruhige Kugel, oder Ball, zu schieben. Mitgliederversammlung 2014 In den nächsten Tagen erhalten alle Mitglieder des Vereins die Einladung zur jährlichen Mitgliederversammlung. Diese wird am 27.Januar 2014 um 18:00 Uhr im Foyer der Leichtathletikhalle in Erfurt stattfinden. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Bilanz des Jahres 2013 und die Beratung zu den Plänen 2014 sondern auch die Wahl des neuen Vorstandes. Also bitte den Termin nicht vergessen. Im·puls wünscht allen Aktiven, Sponsoren und Geschäftspartnern eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit 2014 sowie ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2014 im·puls Nummer 4 - 2013 3

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sc im·puls – Bericht Premiere dauerte keine zwei Stunden Jaqueline Finger lief mit 43 Jahren ihren ersten Halbmarathon Jaqueline Finger ist eine von 350 Aktiven, die beim Herbstlauf auf dem Rennsteig dabei waren. Ihre Startnummer hebt sie auf. Jaaaaa. Jaqueline Finger reißt im Ziel die Arme hoch. Ihren ersten Halbmarathon beendet sie in einer Top-Zeit: 1:55:33 Stunden. Keine zwei Stunden. Gelaufen auf dem Rennsteig. Obwohl sie in diesem Jahr erstmals einen Wettkampf gelaufen ist, nämlich den Frauenlauf im Mai, kann sie schon so gut tiefstapeln wie Wettkampf-Daueraktive. „Ich denke, ich werde die 2:30 Stunden knacken, hatte sie im Vorfeld gesagt. Außer ihr hat niemand an diese Zeit geglaubt. Dafür ist sie im Training, beispielsweise während der Sommermonate beim Lauftreff dienstags im Steiger, einfach zu schnell. Obwohl auch 2:30 Stunden in Ordnung wären, natürlich. Aber vielleicht hat Jaqueline Finger gar nicht gewollt tief gestapelt. Möglicherweise hat sie es tatsächlich nicht besser gewusst. „Ich war total aufgeregt“, 4 gibt sie zu. Eben deshalb hatte sie sich auch nicht im Vorfeld für den Herbstlauf angemeldet. Das schien 14 Tage vor dem Start eine richtig weise Entscheidung gewesen zu sein. Da bekam sie nämlich Schnupfen, Husten, Heiserkeit und also eine Zwangs-Trainingspause. „Perfektes Zeitgefühl“, würden Profis sagen. Weil so das befürchtete Übertraining aus blieb. „Ich habe mir nur gewünscht, dass ich nicht die Letzte sein werde.“ Ungeachtet dieser Aufregung will sie die besondere Atmopshäre eines Wettkampfes fühlen – es ist nicht nur ihr erster Halbmarathon sondern auch ihr erster Auswärtsstart. Hauptsache ankommen, behauptet sie allen Ernstes. Darüber muss selbst Birgit Münch lachen. Die star tete gemeinsam mit Ehemann Heiko noch einmal eine Woche vor dem München-Marathon zum „Trainingslauf auf dem Rennsteig“. Und stapelte schnell selbst noch einmal tief: Bei ihr blieben die Uhren bei 1:46:44 stehen. Damit schaffte sie Gesamtplatz 10 und den 5. Platz in ihrer Altersklasse. Heiko Münch sprang mit seiner Zeit von 1:34:17 sogar aufs Altersklassentreppchen. Jaqueline Finger erlebt ihren ersten Halbmarathon voller Euphorie. Zwar ist es ein wenig rutschig auf dem Weg nach Masserberg, doch das stört sie nicht. Es läuft so richtig gut. Manchmal geht sie ein paar Schritte. Aber lange hält sie das nicht aus, dann rast sie wieder los. Im Ziel wird sie von Christian, Aaron und Jonas empfangen – ihr Mann und die beiden Söhne klatschen Beifall, als sie durchs Ziel läuft. Noch Tage später sagt Jaqueline Finger aus tiefer Seele: „Nächstes Jahr laufe ich Marathon.“ Text und Fotos: Esther Goldberg im·puls Nummer 4 - 2013

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sc im·puls – Bericht Klasse Klassiker mit guten Ergebnissen 23. Weimarer Stadtlauf Abschluss im Klassiker-Cup 2013 Auch beim diesjährigen Weimarer Stadtlauf waren Aktive des sc im·puls wieder zahlreich vertreten. Galt es doch, noch die letzen Punkte im Rahmen des Thüringer Klassiker-Cups einzusammeln und möglicherweise noch einen Platz in der Tabelle gut zu machen. Insgesamt 13 Starter gingen bei herbstlichem Wetter am 12. Oktober auf den 5 km langen Rundkurs durch den Park an der Ilm und durch die Altstadt. Auch Olaf Kleinsteuber ließ es sich nicht nehmen, für den Cup-Abschluss die Laufschuhe zu schnüren und der persönlichen Kilometerbilanz noch einmal 10 Kilometer hinzuzufügen. Den Läuferinnen und Läufern gelangen in dem d i c h t e n Te i l nehmer feld mit über 1800 Startern, das auch in d e n o b e re n Altersklassen gut besetzt war, über die zu anspruchsvolle 10 km-Distanz tolle Platzierungen. Die besten Ergebnisse erliefen Silvia Renz mit Platz 1 in der AK W40 und dem 4. Gesamtplatz bei den Damen sowie Ingo Thurm mit Platz 1 (M40) und dem 10. Gesamtplatz. Auch alle anderen erreichten gute Ergebnisse (Platz 2 Bruno Wenzel/M40 und Peter Grüning/M55, Platz 3 Michael Herrmann/ M55, Platz 4 Heike Franke/W55, Platz 7 Tobias Schramm/M40, Platz 8 Olaf Kleinsteuber/M60, Platz 10 Susanne Philippus/W50, Platz 24 Jörg Sparbrodt/M45, Platz 27 Anja Blochwitz/W40, Platz 31 Martina Sparbrodt/ W40, Platz 48 Martin Sommer/Männer) und bestätigten die soliden Leistungen der Impuls-Läuferinnen und Läufer in diesem Jahr. Für mich war es, wie eigentlich alle Starts in diesem Jahr, wieder eine Premiere. Mein persönliches Fazit für den Weimarer Stadtlauf: Organisation Atmosphäre Strecke Text: Susanne PHILIPPUS Foto: Foto-Team MÜLLER im·puls Nummer 4 - 2013 5

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sc im·puls – Bericht Impulserinnen zwischen Jubel und Trauer 40. BerlinMarathon war für Susanne Philippus und Birgit Timm ein TraumLauf alle Aktiven tragen mussten. Mehr Sicherheit haben die zwar nicht gebracht, aber vielleicht haben sie die Veranstalter des 40000 Aktive zähenden Feldes ein wenig beruhigt. Und mir hat dieses Bändchen sogar noch ein wenig den Tag gerettet: Nach nur 13 km musste ich – wie ingesamt 1000 andere Aktive auch – verletzt aufgeben. Also humpelte ich von der U-Bahn in den Zielbereich. Ohne Bändchen hätte mich niemand herein gelassen. So aber konnte ich staunen über die vielfältigen Reaktionen von Aktiven, die es nach der Ziellinie gab: Einige weinten. Die meisten jubelten still. Manche rissen die Arme hoch. Viele umarmten sich. Manche hingen mit dem Oberkörber über der Absperrung. Eine Läuferin warf sich überschwänglich an die Brust ihrer Freundin: „Danke, dass du mich überredet hast.“ Nach dem Zielstrich scheint alles vergessen: Die elenden langen Trainingsläufe. Die nicht immer perfekte Organisation an der Strecke. Die fehlenden Toiletten unterwegs. Alles vorbei. Vorn laufen sie zwar Weltrekord. Aber im Feld ist die Freude über das Ziel kein bisschen kleiner. Es bleibt dabei: Der Marathon ist nicht einfach nur die Summe von zwei Halben. Und ein Halber wäre an solchen Tagen nur zweite Wahl. Text und Fotos: Esther Goldberg So sehen Siegerinnen aus: Sie laufen über die letzte rote Matte des 40. Berlin-Marathons und drücken auf ihre Stopp-Uhr. Kurzes Abwarten, dann ein zufriedenes Gesicht. Susanne Philippus (4:41:56) hat zwar ihre Zielzeit nicht ganz erreicht, ist aber dennoch überglücklich über ihren ersten Marathon im Leben. Euphorisch stürzt sie mir hinter der Ziellinie in die Arme. Glückwunsch. Da weiß sie noch gar nicht, dass sie geschätzt 600 Meter weiter gelaufen ist als die exakte Marathonstrecke. Birgit Timm hatte sich für ihren ersten Berlin-Marathon eine Zeit unter fünf Stunden gewünscht und das auch noch mutig überall verkündet. Sie hat offensichtlich punktgenau trainiert (4:59:28). Da waren also sogar die zusätzlichen 600 Meter keine Hürde. Die Wetterbedingungen in diesem Jahr waren weitgehend gut. Nur der Gegenwind auf der Zielgeraden hat manche gestört. Doch zumindest schien die Sonne. Zum 40. waren die Veranstalter nach dem Anschlag auf Boston ein wenig nervös. Sichtbarer Ausdruck waren die Armbändchen, die 6 im·puls Nummer 4 - 2013

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sc im·puls – Sprechstunde Sprechstunde mit Dr. Uwe Kahl Heute: Der Fersensporn und seine Langlebigkeit An dieser Stelle möchte ich Sie/Euch zu Themen der Gesundheit rund ums Laufen beraten. Gern beantworte ich auch Fragen, die von allgemeinem Interesse sind. Darüberhinaus bin ich für spezielle Anfragen und Beratung über meine e-Mail erreichbar. Kurz zu meiner Person Dr. med. Uwe Kahl Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, D-Arzt Ich bin niedergelassener Arzt und arbeite als Teilhaber in der sportklinik.ERFURT. Zusammen mit meinen Kollegen widmen wir uns speziell der Gelenkchirurgie und betreuen als Sportmediziner neben verschiedenen Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga auch Spitzen- und Breitensportler. Als ehemaliger Leichtathlet bin ich nun seit mehr als 10 Jahren Läufer und Marathonteilnehmer. dr.kahl@sportklinik-erfurt.de Als erstes erreichte mich die Frage nach Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des Fersenschmerzes, speziell des sog. Fersensporns. Neben dem Fersensporn kann auch der Ansatz der Achillessehne am Fersenbein schmerzhaft sein. Doch dazu eventuell an anderer Stelle ausführlicher. Beim Fersensporn klassischer Prägung handelt es sich nicht etwa um einen Knochensporn, der nach unten drückt, sondern vielmehr um eine im·puls Nummer 4 - 2013 knöcherne Ausziehung am vorderen Unterrand des Fersenbein. Dieser entsteht durch Zug längs in Richtung Zehenspitzen und wird durch die sog. Plantarfaszie verursacht. Ist die Spannung dieser straffen Sehnenplatte zu groß, kommt es zu diesen stechenden, reißenden Ansatzschmerzen im Bereich der Fußsohle. Was verursacht nun wiederum eine erhöhte Spannung dieser Plantarfaszie? Häufig besteht ein erhöhter Tonus oder gar eine Verkürzung der Wadenmuskulatur. Aber auch eine Abflachung des Fußlängsgewölbes, wie etwa beim Knick- oder Plattfuß kommen als Ursache in Frage. Nur selten besteht eine Schrumpfung dieser Sehnenplatte, wie man sie an anderer Stelle vom Handteller als Dupuytren’sche Kontraktur kennt. In der Akutphase hilft eine Weichpolsterung mit speziellen Fersenkissen oder ein entlastender Tapeverband. Um eine Schmerzverstärkung zu vermeiden, sollte die Laufbelastung bis in den schmerzfreien Bereich reduziert werden. Sonst drohen Schmerzen auch beim normalen Gehen. Die lokale Anwendung mit Salben oder die bekannten Medikamente wie Voltaren oder Ibuprofen helfen hier nicht wirklich. In seltenen Fällen kann auch eine lokale Injektion mit entzündungshemmenden Medikamenten notwendig werden. Erst wenn nach mehr als 9 Monaten eine unveränderte Beschwerdepersistenz besteht, kommen operative Maßnahmen überhaupt erst in Betracht. Die Behandlung sollte also konservativ geführt werden, ggf unterstützt durch Elektrotherapie oder auch Stoßwelle. Doch keine Panik! Konnten strukturelle Ursache ausgeschlossen werden, so kommt es auf das Herstellen eines harmonischen Zusammenspiel der funktionellen Kette an. Das erreicht man fast immer durch eine Dehnung der Wadenmuskulatur. Hierzu die folgenden, einfachen Übungen. Übrigens kann man auch statt des Tennisballes eine eisgekühlte Mineralwasserflasche verwenden, dass lindert gleich noch den Akutschmerz. Eine vorhandene Fußfehlstellung sollte im Rahmen einer Laufbandanalyse objektiviert und ggf mit einer Sportschuheinlage ausgeglichen werden. Noch ein Tipp: Das Laufen im festen Schnee stellt besondere Anforderungen an die Koordination und den Laufstil und trainiert so die Wadenmuskulatur. Sport frei und ein gesundes Laufjahr 2014! Dr. Uwe KAHL Auch für 2014 gibt es ihn – den Lauf- und Radelkalender für Thüringen. Er ist in allen Geschäftsstellen der ZGT, im Laufladen Erfurt, beim sc im·puls und bei den Silvesterläufen erhältlich. 7

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sc im·puls – Bericht Bierpremiere mit flottem Schritt Erster Rhönbier-Erlebnislauf gelungen Es gibt zunehmend LäuferInnen, die sich im Freizeitbereich nicht mehr ausschließlich dem Leistungsgedanken bei regionalen Wertungs- und Cupläufen unterordnen wollen und stattdessen zunehmend mehr den Erlebnischarakter im Mittelpunkt sehen. Aus diesen Überlegungen heraus versuchen wir langfristig mit regionalen Laufveranstaltern in Thüringen ganzheitliche Konzepte zu entwickeln, die genau den Nerv dieser Läuferklientel treffen. Neben dem seit Jahren etablierten Rhönschaf - Erlebnislauf im Dreiländereck von Thüringen / Hessen / Bayern war die Zeit reif für einen Genusslauf rund um das Rhönbier aus Kaltennordheim. Gemeinsam mit dem ortsansässigen Sportverein „Rhöner WSV“ und der Rhönbrauerei Dittmar initiierten wir am 19. Oktober den 1. Rhönbier-Erlebnislauf ohne Zeitnahme und Altersklassenwertung. Der Start erfolgte punktgenau 13:00 Uhr an der Brauerei und führte die ca. 30 Läufer und Wanderer auf zwei verschiedenen, jedoch sehr anspruchsvollen Strecken über 12 und knapp 20 km auf die Höhen der Thüringer Rhön. Unter fachkundiger Leitung ortsansässiger Führer konnten wir die Strecken als Gruppenlauf entlang des bekannten Premiumwanderweges „Hochrhöner“ durchführen. Die Strecken tangierten auch geschichtsträchtige Zeugnisse, zum Beispiel die ehemalige Grenze zwischen beiden deutschen Staaten, Relikte des Braunkohlenbergbaus sowie sagenumwobene Naturdenkmäler wie die „Hexenlinde“ oder auch Kunstobjekte regionaler Holzbildhauer. Nach Duschen und Umkleiden wurden die TeilnehmerInnen am Nachmittag in der Traditionsstube der Brauerei zu hausgemachtem Kuchen und Kaffee empfangen, ehe zur ausführlichen Besichtigung der Brauerei geladen wurde. Der Vertriebsleiter Herr Dittmar stellte den gesamten Brauprozess anschaulich dar und vergaß auch nicht, die Unterscheidungsmerkmale der kleinen Privatbrauerei im Vergleich zu den etablierten Marktführen herauszuarbeiten. Natürlich durfte anschließend eines nicht fehlen: Die umfangreiche Erläuterung der fertigen Produkte in Form einer Verkostung. Angefangen vom Radler ging es weiter über Pils, Spezial Export, Landpremium zum Urtyp und von dort abschließend zur Hopfensinfonie, einem leichten Bockbier. Für diejenigen, die nach sportlicher Betätigung und Besichtigung und Verkostung keine Lust mehr auf den Heimweg hatten, war eine optionale Übernachtung im Ort organisiert. Nach der erfolgreichen Premierenveranstaltung haben die Organisatoren schon den Termin für die Wiederholung fixiert. Am 18. Oktober 2014, fällt der Startschuss zum 2. RhönbierErlebnislauf in Kaltennordheim. Frank Lehmann 8 im·puls Nummer 4 - 2013

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sc im·puls – Bericht Kaffeepott als Terminhilfe Auswertung Thüringer Klassiker-Cup in Mühlhausen Über das gesamte Jahr hinweg war man fleißig und sammelte Punkte. Nicht für Flensburg oder bei Payback, nein bei den neun ausgeschriebenen Laufveranstaltungen des Thüringer Klassiker-Cups. zug, Ausgestaltung, Versorgung oder die Souvenirtasse (Kaffeepott) die Liebe zum Detail zu spüren. Ein großes Dankeschön gilt hierfür besonders der Juniorchefin Steffi Osswald. Für den sc i m·p u l s e r f u r t waren zahlreiche Läuferinnen und Läufer beim Klassiker-Cup gestartet. Die notwendige Punktzahl schafften Birgit Münch, Dagmar Jesche, Susanne Philippus, Heike Franke, Ingo T hurm, Heiko Münch, Silvo J e s c h e, Pe te r Güning, Michael Herrmann, Dirk Bomberg und Günther Münch. Dabei konnten Ingo Thurm und Peter Grüning mit der Idealpunktzahl von 250 glänzen. In der Mannschaftswertung, in die alle erreichten Punkte eingehen, konnte der sc im·puls erneut den 1.Platz erreichen. Für 2014 gibt es im Thüringer Klassiker-Cup erneut die Möglichkeit, bei neun Laufveranstaltungen Punkte zu sammeln. Für all diejenigen, die keinen Kaffeepott mit den Veranstaltungsdaten besitzen, gibt es die Termine unter www.sc-impuls.de oder im Kalender „Thüringen läuft, radelt, und ...“ Olaf KLEINSTEUBER 9 Um in die Endauswertung zu gelangen, musste man mindestens bei fünf der vorgegebenen Veranstaltungen ins Ziel kommen. Diese nicht immer terminlich einfache Leistung schafften 104 Läuferinnen und Läufer. Alle Aktiven die den Sprung in die Endauswertung geschafft hatten, wurden zur Abschlussveranstaltung am 9. November nach Mühlhausen eingeladen. Gastgeber war in diesem Jahr die Firma Osswald. Neue Räumlichkeiten im Unternehmen Osswald boten reichlich Platz für die 135 geladenen Gäste. Und während der Veranstaltung war in allen Aktionen, ob Mühlhäuser Spielmannsim·puls Nummer 4 - 2013

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Januar 1 Mi 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo 7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo 14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 1. Impuls-Ski-Tag 19 So 20 Mo 21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So Mitglieder27 Mo versammlung 28 Di 29 Mi 30 Do 31 Fr Lauf/Rad-Reise Februar 1 Sa 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 2. Impuls-Ski-Tag 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr März 1 Sa 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 24. Possenlauf 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So 31 Mo April 1 Di 2 Mi 3 Do 4 Fr 5 Sa 6 So 7 Mo 8 Di 9 Mi 10 Do 11 Fr 12 Sa 13 So 14 Mo 15 Di 16 Mi 17 Do 18 Fr Karfreitag 19 Sa 11. Osterlauf Heyda 20 So Ostersonntag 21 Mo Ostermontag 22 Di 23 Mi 24 Do 25 Fr 26 Sa 27 So 28 Mo 29 Di 30 Mi Spreewald 2014 Mai 1 Do Maifeiertag 2 Fr 3 Sa 4 So 5 Mo 6 Di 7 Mi 8 Do 9 Fr 10 Sa 21. Gothaer 1 So City-Lauf 1 12 Mo 13 Di 14 Mi 15 Do 16 Fr 17 Sa Zweitage Werra-Radtour 18 So 19 Mo 20 Di 21 Mi 22 Do 23 Fr 24 Sa 25 So 26 Mo 27 Di 28 Mi 29 Do Christi Himmelfahrt 30 Fr 31 Sa Juni 1 So 2. Erfurter Waldlauf 14. Thür. Frauenlauf 2 Mo 3 Di 4 Mi 5 Do 6 Fr 7 Sa 8 So Pfingstsonntag 9 Mo Pfingstmontag 10 Di 1 Mi 1 12 Do 13 Fr 14 Sa Kanu-Radtour 15 So 16 Mo 17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So 23 Mo 24 Di 25 Mi 26 Do 27 Fr 3. Creuzburger 28 Sa Stadtlauf 29 So 30 Mo

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13. ZweitageRennsteig-Radtour Schulferien Lauf- u. Wanderreise „Rund um den Wolfgangsee“ Veranstaltungen des sc im·puls September 1 Mo 2 Di 3 Mi 4 Do 5 Fr 6 Sa 7 So 8 Mo 9 Di 10 Mi 11 Do 12 Fr 11. Treffurter 13 Sa Stadtlauf 14 So 15 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo 23 Di 24 Mi 25 Do 26 Fr 27 Sa 72. Steiger 28 So (Honig)lauf 29 Mo 30 Di November 1 Sa 12. Bikertour zum Mittelpunkt der Erde 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 1 Di 1 12 Mi 13 Do 14 Fr 13. Untertage15 Sa Sparkassen-Marathon 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So Lauf im Thüringer Klassiker-Cup © Frank Naumann Juli 1 Di 2 Mi 3 Do 4 Fr 5 Sa 6 So 7 Mo 8 Di 9 Mi 10 Do 11 Fr 12 Sa 13 So 14 Mo 15 Di 16 Mi 17 Do 18 Fr 19 Sa 20 So 21 Mo 22 Di 23 Mi 24 Do 25 Fr 26 Sa 27 So 28 Mo 29 Di 30 Mi 31 Do Oktober 1 Mi 2 Do 3 Fr Münsterland-Giro 4 Sa 5 So 6 Mo 7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 24. Weimarer Stadtlauf 12 So 13 Mo 14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo 21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 17. Sondershäuser 25 Sa Kristall-Lauf 26 So 27 Mo 28 Di 29 Mi 30 Do 31 Fr Dezember 1 Mo 2 Di 3 Mi 4 Do 5 Fr 6 Sa Jahresabschluß 7 So 8 Mo 9 Di 10 Mi 1 Do 1 12 Fr 13 Sa 14 So 15 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo 23 Di 24 Mi 25 Do 1.Weihnachtsfeiertag 26 Fr 2.Weihnachtsfeiertag 27 Sa 28 So 29 Mo 30 Di 31 Mi August 1 Fr 2 Sa 3 So 4 Mo 5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 5. Erfurter Rad10 So Touren-Fahrt 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa 34. Königseer 31 So Stadtwaldlauf

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sc im·puls – Bericht Schnelle Zeiten unter Tage 16. Kristalllauf in Sondershausen hing kurzzeitig in den Seilen Knapp 500 Aktive aus 16 Bundesländern und fünf Nationen reisten an, um Ende Oktober beim 16. Kristall-Lauf im Erlebnisbergwerk Sondershausen in 680 Meter Tiefe zu starten. Dabei war zwischenzeitlich gar nicht klar, ob diese beliebte Laufveranstaltung auch realisiert werden konnte. Vor den letzten Seilzügen und der rechtzeitigen Beförderung der Läufer in den Schacht gab es nämlich eine längere Unterbrechung, es kam zu Wartezeiten und schließlich zum Stau. Wenn Salz und feuchte Luft aufeinander treffen, spielt manchmal die Elektronik verrückt und die Förderkorbverriegelung wurde nicht richtig erkannt. Doch der Start wurde mit nur halbstündiger Verzögerung mittels ohrenbetäubenden Gongschlages vollzogen. Dreimal musste diesmal die anspruchsvolle Runde gelaufen und ein Höhenunterschied von 85 Meter überwunden werden, um schließlich nach 11,8 km Gesamtstrecke das Ziel zu erreichen. Das bot auch einigen Läufern die Möglichkeit, bereits nach ein oder zwei Runden ihr Rennen zu beenden, natürlich ohne Wertung. Während der gesamten Veranstaltung herrschte eine tolle Stimmung, die Aktiven wurden bis zum Schluss lautstark angefeuert. Für die musikalische Unterhaltung sorgte wieder einmal das Bergmannblasorchester Sondershausen. Nach 39 Minuten und 13 Sekunden lief der 31-jährige Michael Müller vom SV Glückauf Sondershausen als Erster ins Ziel. Nach der ersten Runde aber, circa bei Kilometer 3,8 lag noch Andreas Gerrits, dicht gefolgt von Sebastian Hanelt in Führung. Doch am Berg auf der zweiten Runde lief Michael an die beiden Führenden heran, 800 Meter vor dem Ziel überholte er und machte mit einem furiosen Endspurt seinen überragenden Sieg perfekt. Sebastian Hanelt 12 wurde Zweiter in 00:39:34 gefolgt von Andreas Gerrits in 00:39:41, beide von der LG Göttingen. Erste Frau wurde Irene Bell von der LG Bad Soden in 00:50:01, gefolgt von Tina Masuch, SG Stern Hamburg in 00:54:16 und Agata Krafczyk aus Einbeck in 00:55:28. Insgesamt durchliefen 461 Läufer und Läuferinnen das Ziel, natürlich alle mit Helm. Der Helm ist übrigens für alle, die sich hier unter Tage bewegen, Pflicht. Der bestens gelaunte Gesamtsieger Michael Müller schmückte ihn sogar mit einem kleinem Plüschtier und auch andere Aktive absolvierten ihren Wettkampf in lustigen Kostümen mit verzierten Helmen. Mit ihren Laufzeiten hochzufrieden waren die beiden Starter unseres Vereins. Michael Hermann errang einen beachtlichen 2. Platz in der Altersklasse in 00:47:44 und Tobias Schramm lief in 00:54:36 durchs Ziel. Hochzufrieden konnte man auch mit der gesamten Organisation der Veranstaltung sein. Die Helferinnen und Helfer des SV Glückauf Sondershausen, SV Kristalllauf und sc im·puls erfurt erfuhren wieder ein vielfältiges positives Feedback. So lobte auch Hartmut Woike aus Mainz die Gesamtorganisation, der zum wiederholten Mal den Kristalllauf nutzte, um den Deutschen Architekturlauf zu integrieren. Sicher bleiben kleinere Pannen nicht aus, wie z.B. Unstimmigkeiten bei der OnlineAnmeldung oder Staus bei der Getränkeversorgung im Ziel. Kritik von manch erregtem Aktiven sollte aber in angemessener Form erfolgen und die sportlichen Interessen im Vordergrund stehen. Den emotionalsten Höhepunkt stellte die Siegerehrung im Festsaal des Erlebnisbergwerkes dar. Die Gesamtsieger und Altersklassenplatzierten wurden mit Medaillen, Urkunden, Blumen und Sachpreisen geehrt. Angestimmt von kräftigen Männerstimmen, schallte das Steigerlied durch den Saal. Alle Aktiven erhielten eine Urkunde und den obligatorischen Salzpokal. Nach oben ans Tageslicht gelangte man übrigens wieder sicher und ohne Stau, nicht am seidenen Faden, sondern an kräftigen Seilen. Text: Birgit Münch Fotos: Fototeam MÜLLER im·puls Nummer 4 - 2013

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sc im·puls – Bericht Dankeschön mit sportlichem Anstrich Bälle über ganze Bahnbreite geschoben Am 22.11.2013 lud der Vorstand unseres Vereins zur Helferfeier mit Bowlingabend nach Alach ein. Im Mittelpunkt der Feier standen alle, die sich im Laufe des Kalenderjahres zu den verschiedenen Veranstaltungen als Organisator, Strecken- oder Verpflegungsposten, Kuchenbäcker, Kaf feekocher, Bratwurstbrater, Zeitmesser, Aufbauer, Aufräumer usw. engagiert haben. Nach einem gemeinsamen Abendbrot zur Stärkung wurden 4 Bowlingbahnen besetzt und die Bälle (so heißen die Kugeln beim Bowling korrekt) nach vorn gebracht. Bei manchen sah es aus, als würden sie direkt vom Profitraining kommen, bei anderen hatte man Angst, dass die sehr langsam geworfene Kugel vorn nie ankommt und einige nutzen die gesamte Bahnbreite inklusive beider Rinnen voll aus. Jeder hatte seine eigene Methode, um die volle Punktzahl zu erreichen, aber selbst die vor dem Wurf eingenommene akkurate Grundstellung wie im Sportunterricht war kein Garant für eine hohe Trefferzahl. Die Geselligkeit stand im Vordergrund und über manch verunglückten Ball wurde herzhaft gelacht. Es soll sogar jemanden gegeben haben, der bei seinen eigenen Würfen mehrfach abgeräumt hat, aber als Vertretung kein glückliches Händchen hatte. Zum Schluss wurden die Besten mit Preis und Urkunde geehrt: Bei den Frauen waren dies Annette, Martina und Siggi, bei den Männern belegten die ersten Plätze Olaf, Andree und Günter. Es war ein gelungener Abend, alle hatten viel Spaß. Text: Silvo JESCHE Fotos: Olaf KLEINSTEUBER im·puls Nummer 4 - 2013 13

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sc im·puls – Bericht Xaver sorgte für die richtige Atmosphäre WinterWeihnachtsWanderung stimmt auf den Winter und das Fest ein Mit der WWW wurde auch in diesem Jahr das Vereinsleben unseres sc im·puls abgeschlossen. Am 07.12.2013 um 11:00 Uhr trafen sich 53 Mitglieder an der Thüringenhalle um sich auf die bis zu diesem Zeitpunkt geheime Tour zu begeben. Mit dem Bus ging es zunächst in die altehrwürdige Residenzstadt Meiningen. Auf dem kleinen und liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt gab es den ersten Glühwein und auch den ersten Imbiss. Die Zeit reichte auch, um sich in der Stadt etwas die rekonstruierten Fachwerk- und Herrschaftshäuser anzuschauen. Nebenbei wurden auch die letzten oder aber auch ersten Weihnachtsgeschenke erstanden. Beeindruckt von dieser Stadt ging es dann mit dem Bus zum kleinen Inselsberg. Mit jedem Kilometer nahm auch der Schnee rechts und links der Straße zu. Angekommen auf dem Parkplatz am Fuße des Inselsberges gab es dann Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und Glühwein. Lange konnten wir diese Zeit nicht genießen, denn der Wind blies doch recht heftig. Aber nun hieß es auch wandern. Im Thüringer Wald, den das Orkantief Xaver in einen richtigen Winterwald verwandelt hatte, ging es dann zu unserem nächsten Ziel. Ausgerüstet mit Stirn- aber auch Taschenlampen machten sich dann alle auf den Weg. Der 14 hohe Schnee auf dem Wanderweg und die kalten Temperaturen waren schon der erste Vorgeschmack auf den bevorstehenden Winter. Wandern in der Dunkelheit ist nicht ganz so einfach. Deswegen hat uns Frank, aus dem Laufladen Erfurt verschiedene Lauflampen zur Verfügung gestellt, auch um unter realen Bedingungen deren Eignung zu testen. Nun kennt jeder verschiedene Modelle und wir dachten auch gute Lampen zu besitzen, aber es geht noch besser. Besonders die Lampen von Lenser beeindruckten mit ihrer Leuchtkraft. Alle drei Modelle überzeugten uns. Durch die LED-Technik und das geringe Gewicht gab es nur sehr gute Bewertungen. Überzeugt hat hier die SEO 7R. Großer „Testsieger“ bei unseren Wanderern wurde die Lampe der Firma Silva. Angenehme Trageeigenschaft, das geringe Gewicht und die einfache Handhabung waren beeindruckend. Mit der enormen Leuchtkraft und einem gleichmäßigen weiten Lichtkreis wurden aber die meisten Punkte erzielt. Da aber nicht nur Läufer sondern auch Radfahrer gern diese Lampen nutzen, waren schon erste Fans für diese Modell gefunden. Gut gelaunt und hungrig erreichten wir nach 5 Km die Tanzbuche, die allen Impulsern eine bekannte Lokalität auf dem Rennsteig ist. In winterlichem Umfeld und mit einem guten Abendessen klang der Tag aus. Für die Organisation wurde Olaf und seinen Helfern gedankt, bevor es es mit dem Bus wieder zurück nach Erfurt ging. Ein besonderer Wunsch wurde durch die Teilnehmer geäußert: Bitte lasst uns diese Veranstaltung weiter leben und überrascht uns auch nächstes Jahr wieder. Text: Andree JEZIORSKI Fotos: Olaf KLEINSTEUBER im·puls Nummer 4 - 2013

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sc im·puls – Bericht Ein Marathon mit drei Siegern Unter der Erde in Sondershausen war ein Schweizer nicht zu stoppen Zum 12. Untertage-Sparkassen-Marathon waren wieder Läufer aus allen Himmelsrichtungen nach Sondershausen angereist. So starteten Aktive aus 13 Ländern und aus 15 Bundesländern im Brügman-Schacht. Für viele Teilnehmer stellte der Lauf unter der Erde eine neue Herausforderung dar. Nicht nur die ungewöhnlichen klimatischen Bedingungen sind eine starke Herausforderung sondern die Beleuchtung und die „Aussichten“ auf der Strecke fordern jeden Teilnehmern besonders. Die Nervosität war den Startern bereits vor dem Start-Gong anzumerken. Dieser ertönte dann um 10:00 Uhr, damit schickte Olaf Kleinsteuber die 282 Teilnehmer auf den 3,5 km Rundkurs, der für die Marathonis 12-mal zu bewältigen war. Aufgrund des Abbaus des Salzes bis in die frühen Morgenstunden war die Strecke noch teilweise Knöcheltief mit Salz bedeckt und auch in der Luft noch einiger salziger Staub. Dazu stellten die Temperaturen von 18-24 Grad und 90 Höhenmeter pro Runde schon recht schwierige Bedingungen dar. Während der ersten Runden war ein interessanter Zweikampf zwischen dem Vorjahressieger und dem diesjährigen Sieger zu verfolgen. Aber auch „gemütlich“ ließen 62 Teilnehmer nach 6 Runden das Rennen als Halbmarathon zu Ende gehen. Das Feld der verbliebenen 220 Teilnehmer wurde aber weiter von dem Gesamtsieger Adrian Brennwald von Salomon Schweiz angeführt. Er überquerte nach 3:07:34 Stunden den Zielstrich vor dem Vorjahressieger Michael Müller (SV Glückauf Sondershausen) und Ricardo Schlemonat (Gerwisch). Bei den Frauen siegte Silvia Schmied (LAV Halensia e.V.) in 3:50:37 Stunden vor Uschi Smeets (LG Mönchengladbach) und Henriette Thorhauer (SV Glückauf Sondershausen). Hofften einige Zuschauer noch auf einen neuen Streckenrekord, so wurde zur Halbzeit deutlich, im·puls Nummer 4 - 2013 dass an diesem Tag nicht mit einem neuen Streckenrekord zu rechnen war. Die 1080 Höhenmeter erinnerten dabei dieses Jahr eher an einen Berglauf. Unser dritter Sieger an diesem Tag war unser am weitesten angereister Teilnehmer aus Argentinien. Sebastian Armenault lief zwar den Marathon in einer Zeit von 6:34:29 Stunden als letzter über den Zielstrich, aber die Zeit spielte für ihn wie auch für uns eine untergeordnete Rolle. Wichtig war für ihn jede Runde zu laufen und einfach nur ankommen. Mit jedem Kilometer dieses Marathons erkämpfte er 100 Euro von Sponsoren für einen wohltätigen Zweck. Das erlaufene Geld wird dem Kinderhilfswerk in seiner Heimat zugutekommen. Glücklich und mit Tränen in den Augen kam er im Ziel an und war stolz auf seine Leistung. Für weitere Aktionen wünschten wir ihm viel Erfolg. Geschafft und glücklich traten alle drei Sieger aber auch Platzierten ihre Heimreise an. Text: Andree Jeziorski Fotos: Fototeam MÜLLER 15

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