Bullenbote III-2013

 

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ZWS Dezember 2013

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Besamungsverein Nordschwaben e. V. Höchstädter Bullenbote Ausgabe III/2013

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Höchstädter Bullenbote Besamungsverein Nordschwaben e.V. Gesellschafter oder Mitglied bei: Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben . . . . . . . . . . Besonderes Schmankerl für die Wagyu-Zucht . . . . . . . . . . . . . . . . . . Umgang mit genetischen Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stressfreies Veröden der Hornanlagen bei Kälbern . . . . . . . . . . . . . . Regio Agrar 2014 Augsburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Neues aus der Station . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mitgliederversammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ein Abend der Züchterjugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nachzuchtpräsentation der Bullen DONKOSAK und RATDRINN auf dem Wertinger Herbstfest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mortellaro’sche Erkrankung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Termine der Kreiszüchterversammlungen 2014 . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen (Ersteinsatz) . . . . . . . . Neue Gebührenordnung im Besamungsgebiet ab 1.1.2014 . . . . . . . Vererbungsstärken unserer Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Braunvieh-, Holstein-Rot- und Holstein-Schwarz-Bullen . . . . . . . . . . Schnellauswahlliste unserer Fleckvieh-Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 3 4 6 7 10 11 12 13 13 14 16 17 18 24 29 33 34 35 36 Höchstädter Klauenpflege GmbH Spermex - Gesellschaft für den Imund Export von TG-Sperma mbH InterGen GmbH Vereinigung zur Förderung der Rinderzucht Verbindungen zur Besamungsstation Arbeitsgemeinschaft der Besamungsstationen in Bayern Bestellung von Samen u. Besamungsscheinen Frau Grabski Frau Grimminger Frau Haas Frau Macoschek Frau Reitmayer Herr Köhnlein Herr Montessuto Dr. Bosselmann Frau Zanggl Herr Schnürch 09074 / 9559 - 15 Zucht und Beratung Samenausfahrten Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen 0177 39 39 321 09074 / 9559 - 15 09074 / 9559 - 17 09074 / 9559 - 0 09074 / 9559 - 19 09074 / 9559 - 25 09074 / 9559 - 16 info@bv-hoechstaedt.de www.besamungsverein.de Stationsleiter Zentrale Buchhaltung Fax: Samenbestellung E-Mail Internet Fax: allgemeine Nachrichten Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter Verbindungen zur Höchstädter Klauenpflege Geschäftsführer Klauenpflege Internet Mag. Reßler Frau Magosch 09074 / 9559 - 13 09074 / 9559 - 20 www.klauenpflege.de Herausgeber: Besamungsverein Nordschwaben e.V., Ensbachstr. 17, 89420 Höchstädt/Donau Erscheinungsweise: nach jeder Zuchtwertschätzung Gestaltung und Druck: Roch Druck, Einsteinstr. 21, 89407 Dillingen/Donau 2 Bild Titelseite: Williams (li.) vs. Wildstern (re.) – Treffen auf Augenhöhe!

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Höchstädter Bullenbote Liebe Mitglieder, das Jahr 2013 neigt sich seinem Ende entgegen. Aus Sicht der Landwirtschaft war es wettermäßig sehr durchwachsen. Für uns Milchviehhalter, die auf hochwertige Gras- und Maissilagen angewiesen sind, gab es so manchen Wermutstropfen. Der Mais hatte im Frühsommer mit kühlen nassen Temperaturen zu kämpfen. Davon erholte er sich bis zur Ernte nicht mehr. Für die Grasschnitte war es dann phasenweise zu trocken und heiß, was sich in den Erträgen wieder bemerkbar machte. Unsere Erzeugerpreise für Schlachtvieh und Bullenkälber neigten in der 2. Jahreshälfte 2013 stark nach unten. Dem gegenüber stieg der Milchpreis glücklicherweise wieder an. Viel diskutiert wird mittlerweile über das Milchquotenende in circa einem Jahr. Viele von uns fragen sich, wie viel Milch wird kommen und wohin gehen die Preise. Dies verunsichert momentan uns Milchviehhalter. Führende Betriebswirtschaftler zeigen uns verschiedene Modelle auf, wie es kommen kann. Unsicherheitsfaktoren hierbei sind der Weltmarkt und der Export. Nach ihren Einschätzungen werden wir nach dem Quotenende mit größeren Erzeugerpreisschwankungen zu rechnen haben. Aus Stationssicht glaube ich, dass wir im Jahr 2013 die Öffentlichkeitsarbeit weiter verbessern konnten. Fester Bestand hierbei ist unsere Bullenparade am ersten Sontag im Juni. Hier können sich nicht nur unsere Mitglieder und Kunden, sondern auch vermehrt internationale Gäste ein Bild von der Qualität unserer Besamungsbullen machen. Desweiteren sind wir immer bereit, Besuchergruppen durch unsere Station zu führen. Damit Sie, liebe Mitglieder, Ihre Besamungsplanung zeitnah nach jeder Zuchtwertschätzung durchführen können, verbessern wir ständig unseren Bullenboten. Auch auf Messen und Ausstellungen sind wir mit unserer Station präsent. Neu sind in unserem Programm die Anpaarungsberatungen. Darüber hinaus bieten wir Seminare über Milchviehfütterung, Kälberaufzucht und -haltung sowie Homöopathie an. Eines unserer Aushängeschilder ist unsere Klauenpflege. Immer mehr Betriebe in Nah und Fern, im In- und Ausland, nehmen diese Dienstleistung in Anspruch. So müssen wir unsere Mannschaft ständig verstärken. Unser züchterischer Bereich war auch im Jahr 2013 weiterhin von der genomischen Selektion geprägt. Sorgen machen uns die in diesem Jahr erstmals erkannten genetischen Besonderheiten (Erbkrankheiten) bei den Besamungsbullen. Ich hoffe, dass in der Rinderzucht hierfür vernünftige Lösungen gefunden werden. Die Verantwortlichen der Station freuen sich, Ihnen, liebe Mitglieder, hochwertige Topgenetik als Prüfbullen anbieten zu können. Ich hoffe, dass diese in circa vier Jahren, wenn sie geprüft sind, als Spitzenvererber auf Ihren Betrieben überzeugen können. Nützen Sie dieses hochwertige Angebot, damit Sie immer am Zuchtfortschritt teilnehmen. Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern für das im zurückliegenden Jahr entgegengebrachte Vertrauen. Mein weiterer Dank gilt all unseren Angestellten für ihren unermüdlichen Einsatz. Für 2014 wünsche ich Ihnen Alles Gute in Haus, Hof und Stall. Herzliche Grüße, Helmut Schürer 1. Vorsitzender 3

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Höchstädter Bullenbote Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben Mit der Entwicklung der genomischen Selektion konnten in der Population unterschiedliche genetische Besonderheiten entdeckt werden. Diese erklären mitunter auch unerwünschte Besonderheiten bei den Tieren, die bereits in der Vergangenheit aufgetreten waren und mit denen wir bereits gelebt haben ohne die genaue Ursache zu kennen. Mit der Entdeckung der Genorte oder Genabschnitte, auf denen diese unerwünschten Varianten liegen, können wir Risikoanpaarungen verhindern und unerwünschte Gene aus der Population drängen. Dem gegenüber steht immer der genetische Fortschritt, den wir bereit sind zu opfern, um unerwünschte genetische Besonderheiten aus der Population zu verdrängen. Obwohl im oberen Bullensegment sich die Nachkommen geprüften Vererber gut behauptet haben, haben wir einige dieser aus unserem Angebot genommen, da diese Merkmalsträger unerwünschte genetische Besonderheiten vererben. Auf andere sehr ausgesuchte Bullen möchten wir dennoch hinweisen, weil wir der Meinung sind, dass sie in Ihrer Vererbungsleistung derart herausragend sind, dass wir auf den genetischen Fortschritt nicht verzichten können. Zumal bei gezielter Anpaarung das Risiko, ein erbauffälliges Tier zu bekommen, praktisch gleich null gesetzt werden kann. Nach wie vor die unangefochtene Nummer Eins in Höchstädt ist der längst bewährte Spitzenbulle VANADIN 179356. Er konnte seine exzellenten Werte in Milch- und Fleischleistung halten. Auch im Exterieur ist VANADIN fehlerfrei. Aus diesem Grund möchten wir auf diesen Bullen hinweisen, obwohl er die Anlage für Thrombopathie (TP) trägt und diese vererben kann. INDIAN 189308 ist der beste Newcomer und auch der beste Sohn von Inder. Er überzeugt mit einem gGZW von 132 und einem MW von 129 bei einer sehr hohen Milchmengenvererbung von + 1090 Mkg. Mit einem FW von 116 glänzt er auch in diesem Merkmal. Einem schnellen Milchfluss (120) steht eine knapp durchschnittliche Zellzahl von 97 gegenüber. Seine Töchter haben einen knapperen Rahmen und neigen zu mehr Winkel (110) im Sprunggelenk und einer federnden Fessel (91). INDIAN benötigt eine sehr gute Eutergrundlage auf der Mutterseite, da die Euter der INDIAN-Töchter, auch aufgrund seiner enormen Leistung, eher voluminös sind (EB 89). 4 Der Altmeister WEINREG 161658 hält sich nach wie vor sehr stabil und überzeugt immer noch mit einer hohen Milchmengenvererbung von + 805 Mkg. Weitere Glanzpunkte in seinem Vererbungsprofil sind die gute Melkbarkeit (113) und das exzellente Fundament (119). Ein weiterer Neueinsteiger ist der erste Inhof-Sohn INCUBUS 186293. Er begeistert in den Fitnessmerkmalen (ZW FIT 122). In der Milchmengenvererbung im gewünschten Bereich (+ 563 Mkg) sind INCUBUS-Töchter schnell melkend (MBK 121). Er eignet sich für den Einsatz auf Kalbinnen. Die Sprunggelenke neigen zu weniger Winkel (87). Hervorzuheben ist in der Eutervererbung der hohe Euterboden (109) sowie eine gute Strichplatzierung (108). Die Euterreinheit sollte bei der Anpaarung beachtet werden. RUMINANT 179563 ist ein Rumen*TA-Sohn aus der bekannten Winnipeg-Tochter Selma. Sein gGZW liegt bei 121 und sein MW bei 116. Neben einer hohen Milchleistung vererbt RUMINANT eine hervorragende Melkbarkeit von 116. Bei der Anpaarung sollte man die Zellzahl (90) beachten. Der für Kalbinnen geeignete RUMINANT bringt kleinere Töchter (Rahmen 87), die auf einem sehr guten Fundament (110) stehen. Die langen Euter sind etwas tiefer. Dies wird jedoch von dem guten Zentralband mit 110 kompensiert. Die Strichplatzierung von 109 ist ein weiterer positiver Aspekt in der Vererbung von RUMINANT. Sowohl im gGZW als auch im MW konnte DONKOSAK 189275 seine sehr guten ZW von der August-ZWS nicht ganz halten. Mit einem gGZW von 119 findet sich DON­ KOSAK aber immer noch in einem sehr vernünftigen Niveau wieder. Seine rahmigen Töchter sind gut bemuskelt. Das Fundament (91) muss bei der Anpaarung beachtet werden. Die Euter hingegen sind gut (113). Der leichtkalbige MANIMANO 179469 bewährt sich mit jeder ZWS mehr. Eine gute Milchmengenvererbung (+ 599 Mkg) bei positivem Eiweiß sind neben seiner Rahmenvererbung (111) und seinem sehr guten Fundament (115) beste Argumente für seinen Einsatz. Ein weiterer Neuzugang dieser ZWS ist der Rurex-Sohn RUTOX 179572, der aus einer leistungsstarken RegioTochter gezüchtet ist. RUTOX ist in seiner gesamten Vererbungsleistung sehr ausgeglichen. Sein gGZW liegt bei 116 und sein MW mit 117 noch etwas höher.

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Höchstädter Bullenbote Jedoch ist der FW mit 91 knapper. Der für Kalbinnen geeignete RUTOX überzeugt mit einem fehlerfreien Exterieur. Seine Töchter sind im Rahmen mit 105 und Bemuskelung mit 102 im Optimum. Das solide Fundament ist mit einem etwas steileren Sprunggelenkswinkel von 89 ebenfalls im gewünschten Bereich. Die guten Euter sind sehr schenkeleuterbetont. Ein weiterer Inder-Sohn ist der Bulle INNY 179613, der mit Muttervater Eilig wenig verbreitetes Blut in seinen Adern führt. Sein gGZW ist mit 115 und sein MW mit 112 nicht ganz im Spitzensegment. Viel Milch (+ 537 Mkg) bei positiver Eiweißvererbung befürworten jedoch seinen Einsatz. Zu beachten ist die knappere Zellzahl von 90. Dafür macht ihn seine Leichtkalbigkeit sehr interessant. Er bringt große Töchter (110), die knapper bemuskelt sind. Im Sprunggelenk neigen INNY-Töchter zu deutlich mehr Winkel. Die guten Euter der INNY-Töchter werden von einem deutlichen Zentralband (112) gehalten. In der Kategorie der genomischen Jungvererber haben wir das Sortiment der Bullen größten Teils ausgetauscht und einige neue, ebenfalls sehr gute Bullen hinzugenommen. Der Wildwest-Sohn WILDSTERN 189938, aus der Gebalot-Tochter Flanke, ist aktuell nach gGZW sortiert, der beste Fleckviehbulle über alle Besamungsstationen. Sein gGZW liegt bei 147 und sein MW bei 135. Sehr viel Milch (+ 1107 Mkg) bei positiver Fettvererbung werden seinen Töchtern vorhergesagt. Auch der FW mit 117 und der FIT-ZW mit 116 liegen im deutlich positiven Bereich. Eine hervorragende Melkbarkeit (113) und enorme Persistenz (123) werden dem vermutlich leichtkalbigen WILDSTERN bescheinigt. Seine Töchter sollen im mittleren Rahmen auf sehr gutem Fundament (114) stehen. Die Euter seiner Töchter werden sich im durchschnittlichen Bereich wiederfinden. Bereits für Aufsehen sorgte der Willenberg-Sohn WATT 851700 beim Ankauf. Der hervorragend typisierte Jungbulle überzeugt mit einem gGZW von 147 und MW von 129. Enorm viel Milch (+ 1225 Mkg) sollen seine Töchter bringen. Der FW liegt bei 117, womit sich WATT voll im Doppelnutzungstyp auf höchstem Niveau wiederfinden wird. Eine extrem hohe Fitnessvererbung (133) wird WATT zugetraut. Dabei wird er sowohl in MBK (110), ZZ (118), ND (127) als auch im Kalbeverlauf (109 bei 65 % Si.) überzeugen. Eine weitere Stärke von WATT wird das Exterieur sein. Im mittleren Rahmen befindend, werden WATT-Töchter ein sehr gutes Fundament (112) und exzellente Euter (116) aufweisen. Aktuell ist jedoch die Spermaverfügbarkeit dieses Ausnahmebullen noch begrenzt. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir die Nachfrage in Kürze decken können. Ein weiterer Wildwest-Sohn ist WILDNIS 180110. Er stammt aus einer schauerfahrenen, extrem langlebigen Kuhfamilie. Seine Mutter steht aktuell mit 6 Kälbern und seine Großmutter mit 10 Kälbern im Züchterstall. WILDNIS ist Anlagenträger von Thrombopathie (TP). Sein gGZW liegt mit 142 extrem hoch. Auch der MW mit 128 kann voll überzeugen. Neben einer guten Milchmengenvererbung (+ 836 Mkg) sollten sich auch die Inhaltsstoffe in einem positiven Bereich wiederfinden. WILDNIS wird ein Fitness-Vererber. Er wird mit einer hervorragenden Melkbarkeit von 115, einer guten Zellzahl von 107 und einer exzellenten Persistenz von 123 überzeugen. Seine überdurchschnittlich großen Töchter sollen mit guten Fundamenten und sehr schönen Eutern ausgestattet sein, bei denen die feineren Striche bei der Anpaarung beachtet werden sollten. Ebenfalls neu in der Empfehlung ist der Waldbrand-Sohn WALDFUCHS 171188. Seine Mutter, die extrem leistungsstarke Drittkalbskuh Soraya, überzeugt mit einer durchschnittlichen Leistung von deutlich über 12.000 kg bei 4,36 % Fett und 3,63 % Eiweiß. Diese Leistungsstärke scheint auch WALDFUCHS von seiner Mutter mitbekommen zu haben. Denn er ist mit einem gGZW von 134, MW von 126 und vor allem Milchmenge von + 1001 Mkg für einen Waldbrand-Sohn herausragend. Neben einer sehr guten ZZ von 115 wird WALDFUCHS vorhergesagt, dass er sehr leichtkalbig ist (119). Seine Töchter werden im mittleren Rahmen bei knapper Bemuskelung sein. Neben einem fehlerfreien Fundament (106) werden die Euter deutlich über dem Durchschnitt liegen (108). MONDBLICK 180038 ist einer von nur zwei an Stationen geprüften Söhnen von Mond­ licht. Die Kombination aus Mondlicht und Muttervater Rurex dürfte sich hervorragend ergänzen. MONDBLICK´s gGZW liegt bei 131 und sein MW bei 120. Mit + 806 kg Milch kommt die sehr gute Milchmengenvererbung von Mondlicht auch bei sei5

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Höchstädter Bullenbote nem Sohn zu tragen. Im FW ist er mit 112 auf einem ansprechenden Niveau. Im Exterieur werden MOND­ BLICK-Töchter gute Euter mit einem Zuchtwert von 115 haben. In der Kategorie der natürlich hornlosen Bullen konnten sich unsere guten Bullen auf hohem Niveau halten. Mit dem Bullen WITAM PS 180180 steht Ihnen weiterhin der mit Abstand beste natürlich hornlose Bulle zur Verfügung, den es in der weltweiten Fleckviehzucht gibt. Obwohl dieser Bulle Anlageträger für Minderwuchs (FH2) ist, qualifiziert er sich aufgrund seiner herausragenden Werte für die Empfehlung. Mit einem gGZW von 142 und einem MW von 126 kann er den gehörnten Spitzenbullen Paroli bieten. WITAM PS steht voll im Doppelnutzungstyp. Seine Töchter werden viel Milch geben (+ 949 Mkg) und seine Söhne werden durch eine hohe Fleischleistung (FW 124) glänzen. Seine mittelrahmigen Töchter werden in einem umsatzbetonten Typ sein. Im Fundament (104) und Euter (107) werden WITAM PS-Töchter zukünftig überzeugen. Der homozygot hornlose Bulle REINERBIG PP 164530 wird zu 100 % hornlose Nachkommen erzeugen. Der Bulle ist Anlageträger für das Zinkdefizienz-like Syndrom (ZDL), eine extrem seltene unerwünschte Genvariante. Sein gGZW liegt bei 120. Für einen reinerbig hornlosen Bullen trumpft REINERBIG PP mit + 820 Mkg auf. Seine Töchter sollen zudem großrahmige (111), hervorragend bemuskelte (122) Kühe mit durchschnittlichem Fundament und Euter sein. Demnächst werden seine ersten Kälber auf die Welt gebracht. Dann werden wir sehen, ob er seinen guten Wert für Kalbinneneignung bestätigen kann. Mit diesen sorgfältig ausgewählten Bullen sind wir überzeugt, dass Sie für jede Kuh den passenden Vererber finden. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Studieren der Bullen und eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Besonderes Schmankerl für die Wagyu-Zucht In einer der letzten Ausgaben unseres Bullenboten haben wir Sie bereits ein wenig mit der Rasse Wagyu vertraut gemacht, und Ihnen den Bullen Itami vorgestellt. In diesem Heft können wir Ihnen nun einen weiteren Bullen mit Namen ITOMAYBI 204401, geboren am 28.02.2011, anbieten und damit unser Samensortiment um ein weiteres Highlight ergänzen. Auch er entstammt, wie sein Rassebruder, von einem Embryonenimport aus den USA und vereinigt beste japanische Blutlinien in seinem Pedigree. Über seinen Vater Itoshigefui TF 147 entstammt er der bekannten ShimaneLinie. Mütterlicherseits geht er über MJB Musashi 03K auf den bekanntesten Bullen der amerikanischen Wagyuzucht JVP Fukut­ suru 068 (Listenführer für intramuskuläres Fett/Marmorierung) zurück und bringt damit Blut aus der TajimaLinie, die für ihre hervorragende Marmorierung geschätzt wird. Verfolgt man die Ahnengalerie weiter, findet über TF Itohana 2 ein Blutanschluß zur ShimaneLinie statt. 6 Mit einem Wert von 2,73 % weist ITOMAYBI einen für die Rasse Wagyu sehr niedrigen Inzuchtkoeffizienten auf. ITOMAYBI selbst trägt in seinen Genen nicht nur eine hervorragende Marmorierung (Genstar-Ergebnis 0,54), sondern zeichnet sich durch beste tägliche Zunahmen (870 Gramm), enormen Wuchs und ein ausgezeichnetes Exterieur (8/9/7) aus. Er vereinigt damit die positiven Eigenschaften der bedeutenden Tajima- und Shimane-Linien in idealer Form. Als weiteres herausragendes Merkmal darf erwähnt werden, dass ITOMAYBI frei von allen momentan in der Wagyuzucht relevanten Erbfehlern (CHS, CL-16, Band 3, F11) ist. Dieser Bulle gehört damit nicht nur deutschlandweit sondern weltweit zu den besten verfügbaren Wagyubullen (100 % Fullblood) und verdient einen breiten Einsatz, sowohl in der Reinzucht, als auch in der Kreuzungszucht. Wenn Sie bei der Anpaarung auf unnötige Inzüchtung aufpassen, können Sie mit diesem Bullen nichts mehr falsch machen.

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Höchstädter Bullenbote Umgang mit genetischen Besonderheiten Seitdem es Rinder gibt, tragen diese Genvarianten in sich, die, wenn sie reinerbig vorkommen, zu unerwünschten oder gar letalen phänotypischen Erscheinungen führen. forderung muss es sein, hier den goldenen Mittelweg zu finden! Die Genfrequenzen für die neu entdeckten und unerwünschten Genvarianten liegen in unserem Gebiet schätzungsweise für Thrombopathie (TP) bei ca. 5 - 6 %, für Minderwuchs (FH2) bei ca. 3 - 4 %, für Zwergwuchs (DW) bei ca. 0,25 % und beim zinkmangelähnlichen Syndrom (ZDL) bei ca. 0,125 %. In der Zucht versucht man positive Eigenschaften, die im Genom verankert sind, gezielt in der Population zu vermehren und damit Tiere zu züchten, die einem gewissen Standard entsprechen und mög- Thrombopathie (TP) lichst viele dieser positiven EigenBetrachtet man die beiden Merkmale, die häufischaften phänotypisch zur Ausprägung bringen. ger in unserer Population vorkommen, so kann man bei TP ca. 30 erkrankte Tiere pro 10.000 ZuAuf der anderen Seite bleibt es nicht aus, dass fallsanpaarungen erwarten. Bei FH2 sind immeres durch die Zucht auch zur Ausprägung unerwünschter Erscheinungen kommen kann, da hin noch ca. 12 erkrankte Tiere pro 10.000 Zuauch unerwünschte Genvarianten in der Populafallsanpaarungen. Anders formuliert sind dies tion durch die Zucht vermehrt werden. Vor allem bei 100 Abkalbungen 0,3 Tiere pro Jahr bei TP solange man die unerwünschte Ausprägung, wie und 0,12 erkrankte Tiere bei FH2. anfänglich bei der Arachnomelie oder der Thrombopathie, nicht Alle 3 bzw. alle 8 Jahre ein Kalb kennt. bei 100 Kalbungen pro Jahr aufgrund dieser genetischen BesonDurch das Mittel der genomiderheit zu verlieren ist angesichts schen Selektion haben wir ein des Kälberverlustes von rund Instrument an die Hand bekom10%, den wir in Bayern haben, men, um solche unerwünschten ein betriebswirtschaftlich unterGenvarianten sehr schnell zu fingeordnetes Risiko. Bei den beiden und somit auch darauf readen anderen Merkmalen, die gieren zu können. Auch wenn mit Minderwuchs FH2 weniger häufig in der Population Abstand die meisten Abgänge vorkommen, ist das Risiko nochbei Kälbern nach wie vor durch Infektionserreger mals deutlich geringer. Anders stellt sich das (Durchfallerreger, Lungenentzüngungen, MissbilRisiko für die Population dar, wenn man ausdung durch z.B. BVD-Infektion o.ä.) bedingt sind, schließlich mit Anlageträgern besamen würde. sollten wir diese Möglichkeit nutzen und die FreIn diesem Fall sind ca. 14 erkrankte TP und ca. quenz der unerwünschten Genvarianten so ge8 erkrankte FH2 Kälber bei 1000 Anpaarungen zu ring wie möglich halten. erwarten. Abgesehen von bedeutender werdenden wirtschaftlichen Schäden, bei einem zügelDem steht entgegen, dass man die erreichten, losen Einsatz von Anlageträgern, haben wir als beachtlichen und weltweit geZüchter und Landwirte natürlich schätzten Zuchtergebnisse, die auch eine ethische Verantworwir bislang mit unserer Rasse tung gegenüber dem Tier und Fleckvieh erzielt haben, nicht müssen auch dem Anspruch des komplett hinter das Ziel einer Verbrauchers Rechnung tragen, da dieser heute eine tiergerechSenkung unerwünschter Gente und tiergesundheitserhaltene varianten anstellen kann. Dies Haltung und Zucht erwartet. würde dem Zuchtfortschritt in puncto Gesundheitsmerkmale, Leistung oder auch Hornlosigkeit In der Abwägung zwischen dem dauerhaft schaden. Die Heraus- Zwergwuchs (DW) Risiko für den Betrieb und unse- 7

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Höchstädter Bullenbote rer Verantwortung für eine nachhaltige Rinderzucht, hat sich der Besamungsverein Nordschwaben e.V. entschlossen, Bullen die Anlageträger von unerwünschten Merkmalen sind, aus der Werbung in unserem Heft heraus zu nehmen. Dies betrifft auch so gute und bekannte Bullen wie Vanadin und hoffnungsvolle genomische Vererber wie Wildnis, Witam PS, Vista, Mexikaner, Monster, Reiner­ big PP oder auch Ivian. Herausragende Bullen werden nur noch in der Übersichtsliste aufgeführt, eindeutig als Merkmalsträger gekennzeichnet und nur auf besondere Nachfrage ausgegeben. Wie sehr sich unsere Mitglieder und Kunden im genetischen Fortschritt ihrer Rinder einschränken möchten, in dem sie auf ausgewählte Spitzengenetik völlig verzichten, muss jeder Landwirt für sich entscheiden. Er muss immer zwischen dem geringen wirtschaftlichen Risiko und dem genetischen Fortschritt bei den unterschiedlichen Anpaarungen abwägen. Gerade bei einem Bullen wie Witam PS, der die Hornloszucht aktuell anführt und die Hornlosigkeit mit besten Leistungs- und Exterieurmerkmalen wie kein zweiter Bulle in sich vereint, wäre ein völliger Verzicht auf seinen Einsatz ein großer Verlust für die Fleckviehzucht insgesamt. Das Risiko eines erkrankten Tieres lässt sich in der Anpaarung auf nahezu Null reduzieren, wenn man mit dem Anpaarungsprogramm Optibull arbeitet. Dieses berücksichtigt die Abstammung der Mutter und errechnet die Wahrscheinlichkeit, ein erkranktes Kalb zu bekommen, wenn man das Rind mit einem Anlageträger besamt. Dabei werden Anpaarungen, bei denen die Wahrscheinlichkeit für ein erkranktes Tier bei über 6 % liegt rot gekennzeichnet und wenn die Wahrscheinlichkeit für ein erkranktes Tier zwischen 3 und 6 % liegt gelb hervorgehoben. Nicht markiert werden Anpaarungen mit Anlageträgern, wenn die Chance auf ein erkranktes Kalb unter 3 % liegt. Mit diesem Instrument bietet das Optibull Anpaarungssystem ein praktikables und übersichtliches System, das dem Betriebsleiter ermöglicht die gute Genetik optimal zu nutzen, auch wenn ein Bulle Anlageträger für eine unerwünschte Besonderheit ist. Gerne beraten wir Sie bei der Nutzung des Anpaarungsprogrammes! 8 Zinkdefizienz-ähnliches Syndrom (ZDL)

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Wie prägen sich die unerwünschten Genvarianten aus? Aktuelle Höchstädter Anlageträger: Trombopathie (Bluter) Intel Isanto Ivian Iwinn Ruthus Vanadin Vankos Wildnis Zarius Hochrep Maertyrer Randy Raturn Resolut Retrakt Round up Ruck Rumba Rumgo Rureif Rustico Sponsor Vanando Vanstein Volltreffer und weitere FH2 (Minderwuchs) Imbosci Inhaus Mexikaner Monster Vabond Vista Witam PS 163075 179832 199240 186713 186363 186724 180180 Madera Mertin Mirco Momo Rumgo Vogt 160365 192181 185186 185621 605406 605902 Waldbrand Waldhoer Wichtig Wildwuchs Wingolf Witzbold und weitere ZDL (Zinkdefizienz-like Syndrom) Reinerbig PP 164530 Fernpass Herich Hernandes 188161 605248 172572 Rumen *TA 191761 Strovanna 7702732 und weitere Bei dieser Tabelle handelt es sich um eine Übersichtstabelle von häufig eingesetzten Bullen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. 192441 172544 162020 192950 161990 188829 160205 169980 68122 169273 183260 169639 188325 187248 186285 189468 172796 162970 179668 179356 850897 180110 189942 605190 605406 191875 185068 178311 179463 191658 196080 Nicht anpaaren auf Nachkommen von: Übersichtstabelle zur Vermeidung der Ausprägung von unerwünschten genetischen Besonderheiten Höchstädter Bullenbote Thrombopathie (TP): • Gestörte Funktion der Thrombozyten, dadurch gestörte Blutgerinnung • Nach Verletzungen, Injektionen, chirurgischen Eingriffen lang anhaltende Blutungen an der Haut oder der Schleimhaut • Evtl. Beimengungen von Blut im Kot • Bildung von Blutergüssen • Gefahr des Verblutens bei der Geburt • Genfrequenzhäufigkeit: 5 - 6 % Minderwuchs FH2: • Normales Geburtsgewicht und Erscheinungsbild nach der Geburt • Entwicklungsdefizit nach dem Absetzen der Milch • Deutlich verzögerte Entwicklung mit zunehmendem Alter • Genfrequenzhäufigkeit: 3 - 4 % Zwergwuchs (DW): • Geringeres Geburtsgewicht ca. 15 bis 20 kg • Langsames Wachstum • Veränderte Schädelform mit dreieckiger Kopfform und verkürztem Unterkiefer • Gerade Nasenlinie bei der Seitenansicht • Genfrequenzhäufigkeit: 0,5 % Zinkdefizienz-ähnliches Syndrom (ZDL): • Kälber kommen gesund zur Welt • Nach 6 bis 12 Wochen entzündliche Hautveränderung • Ab dann schlechter Allgemeinzustand • Häufig wiederkehrender Durchfall und Pneumonie • Endet immer letal • Genfrequenzhäufigkeit: 0,25 % 9

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Höchstädter Bullenbote Stressfreies Veröden der Hornanlagen bei Kälbern Dr. A. Randt, Dr. D. Mehne, TGD Bayern e.V. Ernste Verletzungen durch Hornstöße bei Tier und Mensch sind in der modernen Rinderhaltung nicht selten und können weitreichende Folgen haben. Durch die konsequente Enthornung der Kälber konnte die Zahl der Arbeitsunfälle nach Angaben der landund forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für die Regierungsbezirke Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben von über 300 (1991) auf unter 100 im Jahr 2011 verringert werden. Das Entfernen der Hornanlage ist mit Schmerzen und Stress für die Tiere verbunden. Laut Tierschutzgesetz (§ 5 (3) Nr. 2) ist eine Betäubung beim Enthornen von Kälbern bis zu einem Alter von sechs Wochen nicht erforderlich. Der Tierhalter ist jedoch verpflichtet, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Schmerzen, Schäden und Leiden der Tiere zu vermindern. Als mittel- bis langfristige Lösung muss die Zucht auf natürliche Hornlosigkeit forciert werden. Es wird aber noch viele Jahre dauern, bis die Rinderbestände aus überwiegend natürlich hornlosen Tieren bestehen. Als aktiven Beitrag zum Thema Tierwohl hat der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. eine Methode zum stressfreien Veröden der Hornanlage bei neugeborenen Kälbern entwickelt. Die Kälber erhalten 15 Minuten vor dem Eingriff – möglichst durch eine vertraute Person – ein Beruhigungs- und ein Schmerzmittel. Unmittelbar vor dem Veröden werden die Hornanlagen geschoren und mit Eisspray vereist. Beim Veröden der Hornanlage der Kälber wird lediglich ein Ring um die Hornknospe gebrannt (Abb. 1), so werden die Blutversorgung und Nervenbahnen unterbrochen. (n = 23) erhielt ein Medikament zur Beruhigung (Sedation), ein Schmerzmittel und eine Lokalanästhesie (durch den Tierarzt durchgeführt) vor dem Enthornen. Gruppe 4 (n = 8) erhielt keine Medikamente und wurde auch nicht enthornt. Sie diente als Kontrollgruppe. Ergebnisse Um die Schmerz- und Stressreaktion der Kälber während und nach dem Veröden der Hornanlage richtig einschätzen zu können, haben wir das Verhalten der Kälber beurteilt und den Cortisolspiegel (Stressparameter) gemessen. Speichelproben für die Cortisolbestimmung wurden 15 Minuten vor dem Eingriff (Zeitpunkt der Sedation und Schmerzmittelgabe), unmittelbar nach dem Veröden der Hornanlage (0 h), sowie 45 Minuten nach dem Eingriff genommen. 24 Stunden nach dem Eingriff wurde noch eine weitere Speichelprobe genommen (Abb. 2). Verlauf von Cortisol Cortisol ( g/L) 2 1,5 1 0,5 0 -15min Gruppe 1 0h Gruppe 2 45min Gruppe 3 24h Gruppe 4 Abb. 2 Verlauf der Cortisolwerte über den gesamten Untersuchungszeitraum Abb. 1 Verödete Hornanlage bei einem sedierten Kalb Die Kälber, welche ohne Medikamente enthornt wurden, zeigten einen deutlichen Anstieg des Cortisols im Speichel, während die Gruppen mit Beruhigungsund Schmerzmittel keine Abweichung von der Kontrollgruppe zeigten. Das Allgemeinbefinden war vor dem Eingriff und 24 h nach dem Veröden der Hornanlage bei allen Tieren ungestört. Zum Zeitpunkt des Verödens der Hornanlage war das Allgemeinbefinden aufgrund der Abwehrbewegungen oder der Sedation nicht beurteilbar. Es ergaben sich aber signifikante Unterschiede 45 Minuten nach dem Eingriff (Abb. 3). In der Gruppe 2 (Sedation, Schmerzmittel, Eisspray) und der Kontrollgruppe wurde das Allgemeinbefinden größtenteils als ungestört beurteilt. Versuchsgruppen 74 Kälber der Rassen Fleckvieh und Braunvieh wurden in der Studie untersucht und in 4 Gruppen unterteilt. Gruppe 1 (n = 7) wurde ohne Schmerzmanagement enthornt. Gruppe 2 (n = 36) erhielt ein Medikament zur Beruhigung (Sedation), ein Schmerzmittel und Eisspray unmittelbar vor dem Veröden. Gruppe 3 10

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Höchstädter Bullenbote ödens waren bei den Tieren der Gruppe 3 und der Kontrollgruppe so gut wie nicht vorhanden. In der Gruppe 2 waren vorwiegend geringe Abwehrbewegungen feststellbar, während in Gruppe 1 (ohne Medikamente) mehr als 50 % der Tiere massive Abwehrbewegungen zeigten. Schmerzreaktionen konnten ebenfalls nur 45 Minuten nach dem Veröden der Hornanlage festgestellt werden. Hier zeigte sich wieder ein ähnliches Bild wie beim Allgemeinbefinden. Fazit Die Untersuchungen des Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. konnten zeigen, das Kälber, die vor dem Veröden der Hornanlage mit einem modernen praktikablen Schmerzmanagement (Sedation, Schmerzmittel, Eisspray) behandelt wurden, vergleichbar niedrige Cortisolwerte aufzeigten wie Kälber mit Sedation, Schmerzmittelgabe und Lokalanästhesie oder wie die nicht enthornten Kontrolltiere. Diese Methode ist für den Landwirt als „Vertrauensperson des Kalbes“ durchführbar und wird dem Tierwohl und dem Tierschutz sehr gut gerecht. Allgemeinbefinden 45 min nach dem Eingriff 100% 80% 60% 40% 20% 0% Gruppe 1 (a) ungestört Gruppe 2 (b) Gruppe 3 (a) Gruppe 4 (b) hochgradig gestört geringgradig gestört mittelgradig gestört Abb. 3 Allgemeinbefinden 45 Minuten nach dem Veröden der Hornanlage Veränderungen des Allgemeinbefindens konnten in Gruppe 1 (kein Schmerz-management) und Gruppe 3 (Lokalanästhesie) vermehrt festgestellt werden. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass die Mehrzahl der Kälber aus Gruppe 2 aufgrund der Sedation, 45 Minuten nach dem Eingriff, noch schliefen, während viele Kälber der Gruppe 3 bereits wach waren. Die Abwehrbewegungen zum Zeitpunkt des Ver- Regio Agrar 2014 Augsburg Vom 4. bis 6. Februar 2014 findet im Messezentrum Augsburg die Landwirtschaftsausstellung „REGIO AGRAR“ statt. Der Besamungsverein Nordschwaben e.V. war im Februar 2013 wiederholt auf dieser noch jungen Messe vertreten. Auf Grund des sehr großen Zuspruchs der vielen Mitglieder und Kunden, die unseren Stand mit großem Interesse besucht haben, sehen wir uns bestätigt auch diesmal wieder für Sie als Ansprechpartner vor Ort zu sein. Wir freuen uns schon heute SIE persönlich am gemeinsamen Stand des Besamungsverein Nordschwaben e.V. und der Höchstädter Klauenpflege GmbH begrüßen zu können. d Wir sin d a bei ! 11

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Höchstädter Bullenbote Neues aus der Station Eine Ära geht zu Ende: Im Jahr 1955 begann eine junge Frau ihre Tätigkeit auf der Besamungsstation in Höchstädt. Nun im Dezember 2013 – 58 Jahre später – endet ihre berufliche Laufbahn. Frau Christine Markmann verabschiedet sich in ihren wohlverdienten Ruhestand. Diese einzigartige Leistung ist nicht zu überbieten. Der Besamungsverein Nordschwaben e.V. bedankt sich bei Frau Christine Markmann für diese außergewöhnliche Treue zum Wohle der Besamungsstation Höchstädt und seiner Mitglieder. Sie arbeitete in all den Jahren im Labor und der Samenverwaltung verantwortungsvoll, zuverlässig und vor allem mit viel Herzblut. Die Vorstandschaft und die gesamte Belegschaft wünschen Frau Markmann noch viele Jahre bei bester Gesundheit im Kreise ihrer Familie. Der Besamungstechniker Herr Michael Feldengut verabschiedet sich ebenfalls zum Jahresende in den Ruhestand. In fast 30 Jahren hat er mit unermüdlichen Einsatz und ausgezeichnetem Fachwissen weit über 100.000 Besamungen durchgeführt und somit für zahlreiche Kälber auf Ihren Höfen gesorgt. Im November 2013 wurde Herr Feldengut im Rahmen einer kleinen Feier im Kreise „seiner Landwirte“ gebührend verabschiedet. Vorstandschaft, Belegschaft und „die Landwirte aus seinem Besamungsgebiet“ wünschten Herrn Feldengut Alles Gute für seine Zukunft und bedankten sich für die vielen Jahre, die er im Dienst einer guten Fruchtbarkeit für den Besamungsverein Nordschwaben e.V. unterwegs war. Nordschwaben tätig. Herr Bayr lässt seine Erfahrung, die er in seiner 10-jährigen Betriebszugehörigkeit beim Besamungsverein gesammelt hat, mit in seine neue Aufgabe als Gebietstechniker einfließen. Frau Elisabeth Grimminger, die bereits seit 40 Jahren beim Besamungsverein Nordschwaben tätig ist, wurde für ihr großes Engagement und ihren herausragenden Einsatz geehrt. Durch Ihre besonnene und aufmerksame Art hat sie sehr viel Erfahrung und Wissen in allen Arbeitsabläufen im Labor und im Samendepot. Der Besamungsverein Nordschwaben dankt ihr für ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein und seiner Landwirte. Die Vorstandschaft hofft, dass Frau Grimminger noch viele Jahre ihre Erfahrung und Können beim Besamungsverein Nordschwaben e.V. einsetzen wird. Verstärkung auf der Besamungsstation Im Labor arbeitet seit dem 2. April Frau Anja Haas. Frau Haas stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb und ist dadurch mit den Arbeitsabläufen und Herausforderungen der Landwirtschaft vertraut. Zusätzlich hat am 2. Mai Frau Maria Grabski ihre Tätigkeit im Labor des Besamungsvereins Nordschwaben begonnen. Frau Grabski hat vorher viele Jahre in einer großen Firma gearbeitet und hat hier Erfahrungen in der Lagerlogistik gesammelt. Dies ist eine ausgezeichnete Voraussetzung für die Samenlogistik in unserem Betrieb. Wir wünschen Frau Haas und Frau Grabski Viel Erfolg und Spaß bei ihrer neuen Tätigkeit. v.li. Helmut Schürer, Dr. Frank Bosselmann, Frau u. Herr Feldengut Als Nachfolger wurde gleichzeitig Herr Franz Bayr vorgestellt, der das Besamungsgebiet von Herrn Feldengut übernimmt. Er ist ebenfalls ein ausgezeichneter Fachmann in der Besamung. Franz Bayr ist seit September 2003 beim Besamungsverein 12

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Höchstädter Bullenbote Mitgliederversammlung Am 9. Dezember fand in Ehekirchen-Schönesberg für die Landkreise Neuburg-Schrobenhausen & Eichstätt die Mitgliederversammlung des Besamungsverein Nordschwaben e.V. statt. Der Vorsitzende Herr Helmut Schürer eröffnete die Versammlung. Nachdem Herr Erich Schnürch den Jahresabschluss für 2012 vorgestellt hatte, erläuterte der Stationsleiter Dr. Frank Bosselmann viele interessante Neuigkeiten aus dem Stationsgeschehen. Herr Benjamin Köhnlein stellte die aktuellen Nachkommen geprüften Bullen, vielversprechende genomisch geprüfte Bullen und einige natürlich hornlose Bullen vor. Anhand von Beispielen zeigte Herr Köhnlein die aktuellen genetischen Besonderheiten auf und erklärte den Mitgliedern wie damit auf den Höfen umgegangen werden kann. Bei der Wahl der Ausschussmitglieder für die Landkreise Neuburg-Schrobenhausen & Eichstätt wurde Herr Hans-Josef Landes wiedergewählt. Herr Josef Golling wurde zum Stellvertreter gewählt. von Links: Hans-Josef Landes (Ausschussmitglied), Dr. Frank Bosselmann, Josef Golling (Stellvertretendes Ausschussmitglied), Helmut Schürer (Vorsitzender) Ein Abend der Züchterjugend Böhm (4 Jahre), Oppertshofen; Gregor Aumiller (4), Merching; Lorena Hanel (10), Steppberg; Simon Kanefzky (11), Roggden; Sarah Göggelmann (12), Egenhofen und Nach den beiden sehr erfolgreichen Herbstfesten mit Theresa Schweihofer (14), Mertingen. Tierschau (2011 mit Preisrichten durch die Besucher, Am Ende des Wettbewerbs bekamen auch noch zwei 2012 als Lebensleistungstierschau) Kinder einen Preis für die schönsten hatte der Zuchtverband Wertingen selbstgestalteten Stalltafeln: Isabella heuer wieder andere Elemente in das Schwarz (5) aus Langenaltheim und traditionelle Züchterfest integriert. Sebastian Schweihofer (12) aus MerDer Anfang des Abends gehörte den tingen. Jüngsten, die beim Bambini-Cup ihre Das Highlight für die erwachsenen Kälber im Wettbewerb präsentierten. Züchter war die Vorstellung von zwei In drei Altersgruppen nahmen insTöchtergruppen der Höchstädter Begesamt 20 Kinder im Alter zwischen So macht die Nachwuchsarbeit Spaß: samungsbullen RATDRINN und DON4 und 14 Jahren teil. Hoch konzen- Moderatorin Maria Roßkopf, Zuchtleiter KOSAK, die Benjamin Köhnlein von triert gingen sie dabei zur Sache, als Friedrich Wiedenmann und Jurorin Anja der Besamungsstation kommentierte. es galt, die Kälber durch den Hinder- Schäble (hinten von links) zeichneten die Nach dem Motto „junge Züchter präbesten Kälber-Vorführer mit Pokalen aus. nisparcours zu führen sentieren junge Kühe“ lag die VorbeAlles in allem hatten die Kleinen ihre reitung und Vorführung in der VerantTiere sehr gut im Griff, wenn auch ab wortung der Jungzüchter, die diese und an einmal ein kleiner Bocksprung Aufgabe hervorragend meisterten. oder ein Ausreißer das zahlreiche Eine Reihe von Helfern unter Leitung Publikum zum Lachen animierte. des 2. Vorsitzenden Karl Hörbrand Beurteilt wurde der Bambini-Wettbehatte die Auktionshalle in einen wunwerb von Jurorin Anja Schäble. Als derschönen herbstlichen Biergarten Moderatorin fungierte Maria Roßkopf. Stolz präsentierten die 20 Kinder ihre verwandelt. Dort wurde nach Ende Die Erst- und Zweitplatzierten in den selbstgestalteten Stalltafeln, die ebendes Fachprogrammes noch ausgiebig drei Altersgruppen waren: Theresa falls prämiert wurden. (Fotos: M. Holand) gefeiert. Friedrich Wiedenmann 13 Bambini-Cup und Nachzuchtgruppen beim Wertinger Herbstfest

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Höchstädter Bullenbote Nachzuchtpräsentation der Bullen DONKOSAK und RATDRINN auf dem Wertinger Herbstfest Am 26. Oktober 2013 wurde in der Schwabenhalle das Herbstfest des Wertinger Zuchtverbandes gefeiert. Der Besamungsverein Nordschwaben e. V. durfte hierbei die Gelegenheit nutzen, um zwei Nachzuchtgruppen der Newcomer DONKOSAK 189275 und RATDRINN 179516 vorzustellen. er sich voll und ganz im Erwartungsbereich bezüglich der genomischen Zuchtwerte hin zu den Zuchtwerten als Nachkommen geprüfter Bulle. Mit der Dezember ZWS von 2013 konnte er seine sehr guten Werte nicht mehr ganz halten und findet sich nun mit einem gGZW von 119 im mittlerem Bereich wieder. DONKOSAK selbst ist ein sehr rumpDer Bulle DONKOSAK wurde im Sepfiger, gut mittelrahmiger und kerniDie Züchterfamilie Aidelsburger des Bullen tember 2008 auf dem Betrieb Aidels- DONKOSAK freut sich über eine kleine ger Stier mit etwas mehr Winkel. In burger geboren. Bei ihm handelt es Aufmerksamkeit vom BV Höchstädt. der Liste aller Round up Söhne befinsich um einen Round up-Sohn aus det sich Donkosak auf Platz 7, unter der Winnipeg-Tochter Hedau. Der den Nachkommen geprüften Stieren Stier Round up ist der typische Dopsogar auf Platz 2 (Stand August 2013). pelnutzungstyp, was sich auch deutDie absoluten Werte der Töchter lich bei seinem Sohn zeigt. Mutter sprechen eine deutliche Sprache mit Hedau hat eine Bewertung von 9-7einer 100 Tageleistung bei 67 Töch7-7 und eine Leistung von 10.000 kg. tern von 2606 l, 3,89 % Fett und 3,21 Die Großmutter Heidor erreichte Eiweiß, FW 102, FIT 119, MBK 110, 11 Kalbungen mit durchschnittlich Gruppenbild der DONKOSAK-Töchter ZZ 113, ND 114 und einer Persistenz 10.600 kg Milch. Diese Linie zeichnet von 92. Besonders hervorzuheben ist sich durch euterstarke, großrahmige Tiere aus. DONder maternale Kalbeverlauf von 120. Aktuell ist DONKOSAK wurde im September 2009 auf dem Markt in KOSAK auf Platz 7 aller Nachkommen geprüften Round Pfaffenhofen für 8.000 €, als einer der ersten Round upup-Söhne. Söhne, von der Besamungsstation Höchstädt gesteiAuf dem Herbstfest wurden sechs repräsentative DONgert. Mit seinen genomischen Zuchtwerten belegte KOSAK-Töchter vorgestellt. In allen Rahmenmerkmalen er Platz 2 von 49 auf der Liste der Round up-Söhne über den Rassemittel befindend waren sie gut bemusmit gGZW 137, MW 123, kelt, zeigten im Sprunggelenk eine deutliche Tendenz + 917 kg, EX: 106/102/100/ zu mehr Winkel bei mittle109 (vom Dez. 2010). Im rer Fessel und guter KlauAugust 2013 war er nun entracht. Die Euter der mit 42 Töchtern NachDONKOSAK-Töchter sind kommen geprüft mit den sehr schön. Vor allem der Werten: gGZW 127, MW gute Euterboden überDonkosak-Tochter Roxana, 117, + 752 kg, Rahmen 107, zeugt, wobei die normal 1. Lak. (Siegerkuh); Züchter: Bemuskelung 109, Funausgebildeten Striche Donkosak-Tochter Waffel, Mayrhörmann Michael, dament 97 und Euter 112 vorn zum Teil etwas wei- 1. Lak.; Züchter: Braun Robert, Gessertshausen; Besitzer: (Aug. 2013). Somit befand ter außen angesetzt sind. Mödishofen Seitz GbR, Rettenbergen Donkosak-Tochter Baleika, 1. Lak.; Züchter: Landes HansJosef, Ammerfeld 14 Donkosak-Tochter 990, 1. Lak. Züchter: Fichtel Alois, Häder Donkosak-Tochter Ira, 1. Lak. Züchter: Knipfer Robert, Oberroth Donkosak-Tochter Kitti, 1. Lak. Züchter: Müller Peter, Bertoldsheim

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Höchstädter Bullenbote Bei dem Stier RATDRINN handelt es sich Kalbinnen eignet. Erfreulicherweise konnte um den besten Nachkommen geprüften RATDRINN mit der ZWS vom Dezember Ratgeber-Sohn aus einer extrem langlebi2013 seine Zuchtwerte bestätigen. gen Honzar-Tochter. Ratgeber ist einer der Auf dem Herbstfest wurden fünf aussageSpitzenbullen der letzten Jahre in Höchkräftige RATDRINN-Töchter präsentiert. Sie städt. Bei der Mutter handelt es sich um zeichnen sich durch ihren mittelrahmigen eine Honzar-Tochter mit bereits 10 KalbunTyp aus. Die dunkelrot gedeckten RATgen. Sie befindet sich immer noch im DRINN-Töchter sind im Sprunggelenk optiZüchterstall und zeichnet sich durch eine mal gewinkelt. Die langen Euter haben Leistung von 10.211 kg mit 4,10 % Fett und einen mittleren Eutersitz bei einer optima3,83 % Eiweiß aus. Sie ist eine lange, große len Strichausbildung. Kuh mit einem sehr guten Fundament. 2006 Um den Durchschnitt der Nachkommen wurde eine Hochrep-Schwester zu RATdeutlich zeigen zu können begannen die DRINN auf der VFR-Tierschau in Wertingen Vorbereitungen für diese Veranstaltungen ausgestellt und 2008 folgte eine Präsenta- Dr. Frank Bosselmann überZüchterfamilie Rau tion auf dem ZLF in München. RATDRINN reichte der RATDRINN ebenfalls bereits einige Wochen vorher mit der Ausdes Bullen wahl der Tiere. Am Donnerstag vor dem selbst wurde im Februar 2008 auf dem Hof eine kleine Aufmerksamkeit. Herbstfest wurden die Tiere dank der von Martin Rau aus Altenmünster, Lkr Hilfe der Besitzer in die SchwabenAugsburg, geboren. Aufgezogen wurhalle gebracht. Somit hatten Jungde er von dem bekannten Wertinger züchter und Helfer ausreichend Zeit Bullenaufzüchter Hubert Kapfer. Diedie Tiere perfekt vorzubereiten. Am ser brachte ihn dann im Juni 2009 auf Samstagabend wurden nach dem den Markt nach Wertingen. Dort wurBambini Cup die Tiere voller Stolz de RATDRINN für 12.800 € von der präsentiert. Am Ende einer jeden Besamungsstation Höchstädt ersteiGruppe wurde der Züchter des jeweigert. Damals wie heute zeichnet sich ligen Stieres geehrt. Den gesamten RATDRINN durch ein sehr gutes Exte- Gruppenbild der RATDRINN-Töchter rieur aus. Die genomischen Werte vom Abend über durfte das Publikum Dezember 2010 mit einem gGZW 127, MW 120, + 760 kg, wählen welche Kuh aus der jeweiligen Gruppe die Beste EX: 107/101/98/110 qualifizierten ihn für den Platz vier ist. Nach den Präsentationen kürte eine ausgewählte von 23 auf der Liste der genomisch geprüften RatgeberJury die Siegerkuh beider Nachzuchten. Die PräsentaSöhnen. Durch die Nachkommenprüfung bestätigten tion war Dank der Zusamsich die genomischen Werte weitestgehend mit einem menarbeit vieler Helfer gGZW von 122, MW 116, + 553 kg und einem Exterieur ein voller Erfolg. An dieser von 100 im Rahmen, 102 in Bemuskelung, 104 im FundaStelle gilt ein besonderer ment und 105 im Euter bei Dank den Besitzern der 27 bewerteten Töchtern Kühe für ihre Bereitstel(Stand Aug. 2013). Mit dielung sowie allen freiwillisem Ergebnis ist er der gen Helfern für ihre Mitbeste Nachkommen gehilfe. Nach der Vorstellung prüfte Ratgeber-Sohn der der Nachzuchten fand der in den Stationen steht. Der Abend einen harmoni- Der Vorsitzende der Besaeinzige Makel ist der paterschen Ausklang bei Musik, mungsstation Helmut Schürer überreicht Stefan Seitz einen Ratdrinn-Tochter Quelle, 1. Lak. nale Kalbeverlauf von 86, Speis und Trank. Pokal zur Gesamtsiegerkuh Züchter: Sporer Hubert, womit er sich nicht für Claudia Rupprecht über beide Nachzuchten. Laugna Ratdrinn-Tochter Bella, 1. Lak. (Siegerkuh); Züchter: Sporer Hubert, Laugna Ratdrinn-Tochter Milli, 1. La. Züchter: Kanefzky Josef, Eppishofen Ratdrinn-Tochter 762, 1. Lak. Züchter: Seitz Eduard u. H. GbR, Marktoffingen Ratdrinn-Tochter 818, 1. Lak. Züchter: Dir Walter, Langweid 15

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