Mein FrischeKorb 01/2014

 

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Mein FrischeKorb 01/2014

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Ausgabe 01 | Januar/Februar 2014 s Grati zum men! itneh M Südafrikas Kulinarische Geheimnisse Seite 8 Gewinnspiel: Titelthema: Salat mit Wurzelballen Qualität im Fokus Seite 11 Aus der Region: Aus aller Welt: Mach doch mal Blau Seite 4 Seite 13 Mit vielen Specials +++ Lustige Kinderseite +++ Gewinnspiel +++ Schmackhafte Rezepte

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Editorial | Inhalt Ein frohes neues Jahr Ihnen allen! , wir hoffen, dass Sie alle gut ins Jahr 2014 gerutscht sind und auch zuvor ein beschauliches Weihnachtsfest feiern konnten. In unserer Winterausgabe dreht sich diesmal alles um Salate. Das frisch in Belgien gewachsene Grün mit Wurzelballen, dass Sie in Ihren REWE Dortmund und kaufpark Filialen finden, hilft selbst Wintermuffeln, sich in der nasskalten Jahreszeit wohlzufühlen. Michael Roos Chefredakteur Und wer eh' schon Fan vom Winter ist, der wird durch sie in seiner guten Laune weiter bestärkt. Gute Laune dürfte auch Frau Kerstin Karl haben, denn sie ist die Gewinnerin unserer Wellnessreise nach Südtirol. Damit alle anderen nicht zu traurig sein müssen, weil sie nichts bekommen haben, verlosen wir in dieser Ausgabe eines von zehn südafrikanischen Kochbüchern. Dort finden Sie Rezepte, die Sie anderswo vergebens suchen. Mitmachen lohnt sich also. Um die kalten Tage etwas süßer zu gestalten, halten außerdem wieder die leckeren Blaubeeren aus Chile Einzug in Deutschland. Machen Sie also einfach mal Blau! Genau wie die blauen Vitaminspender gehört aber auch gute Hausmannskost wie warme Suppen oder Eintöpfe dazu. Hierfür benötigen wir beste Produkte von Bauern, wie Tobias Brun, der vor allem Möhren und Lauch anbaut. Und womit kann man die beiden besonders gut kombinieren? Richtig: mit Salaten! Also ran an die Teller und guten Appetit! Ihnen allen alles Gute im Jahr 2014. Bleiben Sie gesund und uns treu! Ihr Michael Roos INHALT Kräuterkunde Dreesen: Frische Kräuter Titelthema Salate mit Wurzelballen Aus aller Welt Apfel Pink Lady Kinderspaß Macht Euch frisch im Kopf Bilderrätsel 03 04 06 07 Stemberg & Stemberg Die Reinschmecker Buchtipp & Gewinnspiel Rezepte Köstliche Rezeptideen Produkt der Saison Bunte Paprika Aus der Region Lauch und Möhren 08 08 09 10 11 Aus den Nachbarländern Conference Birnen Aus aller Welt Blaubeeren aus Chile Aus aller Welt Pflaumen aus Südafrika Warenkunde Kleine Obst- & Gemüsekunde 12 13 14 15 IMPRESSUM Mein FrischeKorb Das Magazin für Obst & Gemüse erscheint bei ROOS Agentur für Markenaktivierung Michael Roos Weiherstraße 38 | 53111 Bonn Tel.: +49 (0) 228 . 20 77 77 0 – 0 Fax: +49 (0) 228 . 20 77 77 0 – 99 Internet: www.meinfrischekorb.de E-Mail: info@meinfrischekorb.de Herausgeber: Michael Roos Redaktion: Bastian Hofsümmer, Zeljka Remmen, Johanna Tüntsch Produktion: Carsten Moog / Zeljka Remmen www.more-communication.biz, Bonn Jahresabonnement: Kontaktieren Sie uns, um Mein FrischeKorb auch privat zu abonnieren: info@meinfrischekorb.de Erscheinungsweise: 6 Ausgaben im Jahr Auflage: Vertrieb: 150.000 Eigenvertrieb Anzeigenpreise und -beratung: Mediadaten 2014 Michael Roos produktion@meinfrischekorb.de Tel: +49 (0) 228 . 20 77 77 0 – 0 © 2014 by ROOS Agentur für Markenaktivierung, Bonn Beiträge, die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnet sind, decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Keine Gewähr für unverlangt eingesandte Manuskripte oder Besprechungsexemplare. Einsender von Manuskripten, Briefen oder Ähnlichem erklären sich mit redaktioneller Bearbeitung einverstanden. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung ohne Einwilligung des Verlages strafbar. Fotohinweise: Rechtefreies Bildmaterial: www.shutterstock.com 02 Druck: Druckerei Vetters GmbH & Co.KG, Radeburg

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Anzeige Kräuterkunde S ie gehören in jede gute Küche: Frische Kräuter sind das i-Tüpfelchen genussvoller Gaumenfreuden. Seit über 20 Jahren bietet Dreesen ein breites Sortiment schmackhafter Kräuter aus größtenteils eigenem Anbau. Das Familienunternehmen aus Bornheim bei Bonn steht für botanisch-kulinarische Leidenschaft und höchste Qualitätsstandards. D B Hier wächst der gute Geschmack. as Angebot von Dreesen umfasst aktuell mehr als 25 handelsübliche Kräuter. Die meisten davon stammen aus eigenem Anbau. Wenn es die klimatischen Bedingungen erfordern, arbeitet Dreesen mit internationalen Erzeugern zusammen, um seinen Kunden stets ganzjährig Frische zu bieten. Strenge Kontrollen garantieren dabei jederzeit die tadellose Qualität, für die Dreesen bekannt ist. Kraut des Monats: Petersilie (glatt) ei uns ist Petersilie in der Küche nicht wegzudenken. Sie wird sehr vielseitig zum Würzen und Abrunden von Suppen, Fleischgerichten, Salaten, Kartoffel und Gemüsespeisen verwendet. Der Geschmack ist frisch würzig bis leicht bitter. Petersilie gibt man immer erst nach dem Kochen den Gerichten zu, da sie keine Hitze verträgt. Die glatte Variante schmeckt etwas aromatischer und milder, als die krause Petersilie. Mit frischen Kräutern bringen Sie Abwechslung in die Küche – warum nicht auch in Ihre? www.dreesen.de Rezept-Tipp! Petersiliensalat Zutaten für 4 Portionen: 8-10 Garnelen 1 Zucchini 1 Zitrone (ungespritzt) 40 g Petersilie 6 EL Olivenöl ½ TL Zucker ½ TL Paprika Pulver (scharf) Salz & Pfeffer 1 EL Öl in eine Schüssel geben und mit dem Paprikapulver vermischen. Die Garnelen hinzugeben. Die Zitrone halbieren. Eine Hälfte auspressen, die andere in Scheiben schneiden und zur Seite legen. 2 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker nach und nach mit 4 EL Olivenöl verrühren. Die Zucchini putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Petersilienblätter zupfen, waschen und vorsichtig trocknen. Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zucchini 4 min. braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Zucchini herausnehmen. Die Zitronenscheiben mit den Garnelen in die heiße Pfanne geben. 3-4 min. von beiden Seiten anbraten, mit Salz abschmecken und herausnehmen. Die gebratenen Zucchini und die Petersilienblätter unter das Zitronen-Dressing heben. Den Petersiliensalat mit den Garnelen und Zitroanrichten nenscheiben anrichten. 03

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Advertorial Titelthema Feines Aroma Ein weiteres Beispiel von nachhaltigem Salatanbau gibt es auf dem Betrieb von J.G. Verschueren. Künstliches Licht hat er in seinen Gewächshäusern nicht, wohl aber eine Heizung. Sie läuft mit Gas, bei dessen Verbrennung als Abfallprodukt ein Dünger entsteht, nämlich CO2. Zusätzlich zur Heizung kommt auch hier eine Abdeckung gegen die Kälte zum Einsatz. Da hier nur Monokulturen angebaut werden, braucht der Boden besondere Pflege. Mit heißem Wasserdampf werden Bakterien entfernt. Organische Nährstoffe werden zugesetzt und alle zwei Jahre das Erdreich ausgetauscht. So bleibt ein gesunder Kreislauf erhalten – und die Salate bekommen alles, was sie brauchen, um ihr feines Aroma zu entwickeln. 04

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Advertorial Titelthema Schon vor 4000 Jahren begann in Ägypten der Anbau des schmackhaften Blattgemüses, das ursprünglich von nordafrikanischen Steppenpflanzen stammte und über das persische Reich nach Europa gelangte. Seitdem hält die Erfolgsstory des Salats bis heute ununterbrochen an. Salate Letzterer ist meist größer und hat feinere Blätter. Die Frische bei der Wurzel packen Salate sollen am liebsten richtig frisch auf dem Teller landen. Kurze Transportwege tragen dazu bei. Aber auch eine Neuheit im Handel: nämlich Wurzelsalate. Dabei handelt es sich um Salatpflanzen unterschiedlicher Sorten, die nicht abgeschnitten werden, sondern mit ihrem Wurzelballen in den Verkauf gebracht werden. Eine kleine Folie schützt Wurzeln und Erde, so dass der Salat mehrere Tage lang frisch bleibt. Im benachbarten Belgien, in der Provinz Flandern, gibt es Familienbetriebe, die sich seit Generationen mit liebevoller Hingabe dem Anbau zahlreicher Blattsalate widmen und nun auch Wurzelsalate ernten. So zum Beispiel bei Peter Verschaeren. Hier gedeiht der Frischkostklassiker im Gewächshaus unter modernsten Produktionsbedingungen. Nachhaltige Frische und bunte Abwechslung: mit Wurzelballen S chon die Griechen und Römer schätzten den Salat aufgrund seiner beruhigenden Wirkung. Für die spätere Verbreitung im nördlichen Europa sorgten nordeuropäische Klostergärten, wo sich schnellwüchsige Schnittsalate mit der charakteristischen Rosettenform und den locker stehenden Blättern durchsetzten. Der in Deutschland beliebte Kopfsalat ist eine Züchtung aus dem 15. Jahrhundert. Als wahre Kraftpakete liefern die vitaminreichen Salate nicht nur wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Kalium, sie sind zudem durch ihren hohen Wassergehalt ausgesprochen kalorienarm und zeichnen sich durch einen feinen, fast nussigen Geschmack aus, der gerade bei rotblättrigen Sorten wie Lollo rosso oder Eichblattsalat hervorsticht. Heute wird Salat vorwiegend in Frankreich, Italien und den Beneluxländern angebaut und wird bei uns entweder als Freiland- oder Treibhaussalat angeboten. Auf einem mobilen Kanalsystem werden die Pflanzen mit Wasser, Licht und allen nötigen Nährstoffen versorgt. Die Wurzeln sind in quadratische Erdballen gebettet, so dass sie die Ernte unbeschadet überstehen. Heller Sand ergänzt das Erdreich. Er reflektiert zusätzlich die Helligkeit der Tageslichtlampen, so dass alle Energie optimal genutzt wird. Salat braucht nicht nur Pflege, sondern auch Ruhe. Damit die empfindlichen Pflanzen keinen Stress bekommen, werden die Lampen etwa neun Stunden täglich ausgeschaltet. Auch die Temperatur müssen Verschaeren und seine Leute steuern. Das dünne Glas der Gewächshäuser ermöglicht zwar einerseits maximalen Lichteinfall, ließe aber andererseits auch Wärme verlorengehen – wenn nicht entsprechend vorgesorgt würde. Die Salatproduzenten spannen nachts Plastikplanen über die Pflanzen, um zu verhindern, dass zu viel Energie verlorengeht. Das kleine • 3 x 3 des Wurzelsalats Lollo Rosso, Lollo Bianco und Eichblatt passen geschmacklich perfekt zusammen. Weil Verschaeren und Verschueren ihre Salate mit Wurzelballen in den Handel bringen, zeichnen sich ihre Produkte durch den Geschmack besonderer Frische aus. 05 • Dank der unterschiedlichen Rot- und Grüntöne sehen sie richtig attraktiv aus. • Wurzelsalate bleiben in Wasser eine Woche lang frisch. Stellen Sie sie in eine Schale mit Wasser: Dann ist sogar die Lagerung ein dekorativer Akzent!

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Advertorial Aus aller Welt 6

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Macht Euch frisch im Kopf! Kinder Um sich auch im kalten und verschneiten Winter mit Obst und Gemüse zu versorgen, fingen die Menschen bereits in der Urzeit an, ihre gesammelte Beeren, Früchte und Wurzeln als Nahrungsreserve haltbar zu machen. Doch damals gab es keine Kühlschränke – wie schafften es unsere Vorfahren, leicht verderbliche Nahrungsmittel monatelang frisch und genießbar zu halten? Konservieren hieß das Zauberwort! Man musste zunächst alle verderbenden Einflüsse ausschalten (z. B. Bakterien und Pilze), denn verdorbenes Essen richtete nicht nur einen gesundheitlichen, sondern auch einen wirtschaftlichen Schaden an. Deshalb wurden verschiedene Verfahren entwickelt, um diese Mikroorganismen abzutöten und ihre Vermehrung zu verhindern. Wie wurde Obst und Gemüse haltbar gemacht? Einsäuern Mit Säure wurde ebenfalls gearbeitet, denn durch natürliche Gärprozesse mit Milchsäure und Salz konnte man Weißkohl haltbar machen, indem man ihn hobelte und anschließend mit Kochsalz versetzt in Gärbehälter füllte. In diesen wurden die Zellwände des Kohls zerstört, Wasser und Luft konnten entweichen und es entstand Sauerkraut. Später nutzte man auch Zitronensäure, die meistens bei Marmeladen eine beliebte Zutat war. Entwässern Bei einem Wassergehalt von unter 4% ist ein Lebensmittel fast unbegrenzt haltbar, vorausgesetzt es wird vor Feuchtigkeit geschützt. Bakterien, Pilze und Enzyme verbreiten sich vor allem in einem feuchten Umfeld … Die einfachste und wahrscheinlich älteste Methode der Konservierung von Obst und Gemüse war das Trocknen oder Dörren an der Luft, jedoch nicht direkt in der Sonne, sondern in eigens dafür vorgesehenen Kammern. In kälteren und feuchteren Gegenden wurde das Räuchern der Waren bevorzugt. Dieses Verfahren gibt es seit über 9000 Jahren, wie archäologische Funde beweisen. Zuckern Früchte oder Beeren legte man in Honig ein, später wurde auch Zucker genommen. Im Mittelalter konnten sich jedoch nur wohlhabende Leute Honig oder Zucker leisten – die Bauern diente die Süße von Obstmus, also der Zuckergehalt von eingekochtem Obst, als Konservierungsmittel. Hierfür wurde aus Obst ein Mus gekocht (die sog. Latwerge), dann durch ein Sieb gestrichen und erneut gekocht und dabei sorgfältig gerührt. Anschließend wurde es flach ausgestrichen und getrocknet. Dieses Obstkonzentrat schnitt man dann in kleine, mundgerechte Stücke. Winterspaß: Finde 10 versteckte Unterschiede in den beiden Bildern und kreise diese mit einem Stift ein! 7

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+ Die Reinschmecker Kartoffel-EichblattGemüse mit Seeteufel und Himbeeressig Nach der frommen Weihnachtszeit können wir uns im neuen Jahr endlich wieder dem Teufli- Zutaten: 4 1 2 1 1 2 El 300 g 1 El 80 ml Scheiben Seeteufel à ca.130 g (geht natürlich mit jedem anderen Fisch) Zweig Rosmarin Köpfe roter Eichblatt (Batavia, o. ä.) geputzt und in grobe Blätter gerissen Schalotte in feine Würfel kleine Knoblauchzehe fein gehackt Butter gekochte Kartoffeln in kleine Würfel (ca.1x1 cm) Honig Himbeeressig Walter & Sascha Stemberg schen widmen; genauer gesagt dem Seeteufel. Dazu gesellen sich diesmal Kartoffeln und Eichblattsalat, wobei uns in dieser Ausgabe besonders Letzterer interessiert. Denn natürlich kennt jeder Salat als Beilage, doch im Hauptgericht verarbeitet, ist er für viele eher ungewohnt. Dabei passt die nussige Note des Eichblattsalats perfekt zu allerlei kulinarischen Erlebnissen. Und auch die dekorativen rot-grünen Kräusel machen sich auf jedem Teller gut. frischer denn je Das „Haus Stemberg“ begann seine Geschichte 1864 als Fuhrmannsgasthof im bergischen Velbert. In den vergangenen Jahrzehnten machten Walter und Petra Stemberg ein beliebtes Gourmetrestaurant daraus. Ihr Sohn Sascha führt es nun in fünfter Generation weiter. Frische und Qualität sind für Stembergs das A & O. Restaurant Haus Stemberg Kuhlendahler Straße 295 42553 Velbert-Neviges Mit 150 Jahren Salz/Pfeffer/Olivenöl Weinempfehlung: Peter Lehmann Weighbridge Chardonnay Peter Lehmann galt als einer der Pioniere des Barossa Valley, der mit viel Leidenschaft seine Kellerei aufbaute und sie damit verdient 2008 bereits zum dritten Mal in Folge bei der International Wine & Spirit Competition (IWSC) zum besten Erzeuger Australiens gewählt wurde. Die Weighbridge ist mehr als nur eine Traubenwaage, sie ist der Ort, an dem sich die Winzer des Barossa Valley seit mehr als drei Jahrzehnten zur Ernte treffen. Diesen Weinbauern und ihrem bodenständig ehrlichen Charakter hat Peter Lehmann die fruchtbetonten und einladend unkomplizierten Weine der Weighbridge-Serie gewidmet. Dieser Wein zeigt das perfekte Zusammenspiel zwischen weicher Frucht und frischer Säure am Gaumen. Herkunft: Jahrgang: Rebsorte: Geschmack: Australien 2012 100% Chardonnay leicht zugänglicher, verführerisch duftender Chardonnay mit dem Bukett frischer Pfirsiche und Haselnüsse www.haus-stemberg.de Zubereitung: Die Kartoffelwürfel, Knoblauch und Schalotten in einem Topf mit der Butter bei mittlerer Hitze andünsten, mit Honig karamellisieren und mit dem Essig ablöschen. Nun in einer heißen Pfanne den Seeteufel in Olivenöl scharf von beiden Seiten anbraten für jeweils 1-2 Minuten, samt dem Rosmarinzweig. Den Seeteufel aus der Pfanne nehmen, auf Küchenpapier setzen und erst dann würzen. Nun den Salat unter die Kartoffeln heben, abschmecken und den Seeteufel obenauf setzen, sofort servieren. Viel Spaß beim nachkochen! Südafrikas Kulinarische Geheimnisse Die geheimen Rezepte der besten Restaurants, Lodges, Hotelküchen & Weingüter in Südafrika 140 Chefköche der besten Restaurants, Lodges, Hotelküchen und Weingüter haben in dem nahezu 2 Jahre andauernden Buchprojekt mitgewirkt und ihre kulinarischen Geheimnisse preisgegeben. Die 250 Rezepte bieten einen kulinarischen Streifzug durch alle Provinzen des Landes am Kap der Guten Hoffnung. Darüber hinaus bietet dieser kulinarische Reiseführer zahlreiche Informationen zu den ausgewählten Gastgebern und ihren Küchen. Bezug über: www.kornmayer-verlag.de Unser Buchtipp · Mein FrischeKorb verlost in dieser Ausgabe je eines von zehn 10 Bücher Gewinnspiel: · · · · · · Großer Rezeptteil mit zahlreichen Photographien der Gerichte und Häuser, Beschreibung der Küchen, des Ambientes und Location-Map Alphabethisches Verzeichnis der Lodges, Restaurants, Hotels und Wine Estates mit Anschrift, Services, Einrichtungen und Übernachtungen Küchenverzeichnis mit den Rezeptbeiträgen Glossarium der Küchenbegriffe Südafrika – ein Überblick Maßeinheiten Ausführlicher Index und Rezept-Register 08 Schreiben Sie an gewinnspiel@meinfrischekorb.de mit dem Stichwort ‚Südafrika’ oder – ausreichend frankiert – an: Mein FrischeKorb, Leserservice, Weiherstraße 38, 53111 Bonn. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Rezepte Südafrikanischer Zutaten (für 10 Portionen) 100 g 90 g ½ TL 2 300 g 50 g 300 g 165 g 125 g 200 ml 50 g 1 60 g 1 ½ TL ¼ TL 50 g Puderzucker ungesalzene Butter gemahlener Zimt Eier Mehl gemahlene Mandeln getrocknete Kirschen gehackte Südafrikanischen Pflaumen Johannisbeeren Wasser Butter, gekühlt/gewürfelt Ei brauner Zucker Vanilleschote frisch geriebene Muskatnuss Gewürzmischung, aus jew. einem Teile gemahlene Nelken und Zimt Mehl Pflaumen-Kirschen Obstkuchen Zubereitung: Für den Teig Zucker, Butter und Zimt 2-3 Minuten im Elektromixer verquirlen. Eier einzeln beifügen und gut verquirlen. Mehl untersieben, gemahlene Mandeln unterheben, eine Prise Meersalz hinzufügen und auf einer leicht mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche vorsichtig zu einem glatten Teig kneten. Teig in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 1/3 des Teigs auf einer leicht mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche 2 mm dick ausrollen, auf einem Backblech in den Kühlschrank stellen. Restlichen Teig auf einer 28 cm x 20 cm Backform ausrollen, Form auf einem Backblech 20 Minuten lang in den Kühlschrank stellen. Ofen auf 160ºC vorheizen. Obst und Wasser in Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren kochen lassen, bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist. Abkühlen lassen. Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und abkühlen lassen. Ei, Zucker, ausgekratztes Mark der Vanilleschote und Gewürze zu einer dicken, hellen Masse schlagen. Geschmolzene Butter und Mehl unterheben, Obst unterheben, in Backform verteilen und mit dem restlichem Teig mit einem Gittermuster verzieren. 18-20 Minuten bei 160° backen. Das Rezept wurde von Reuben Riffel, Chefkoch des Reuben’s Restaurant, Franschhoek, Südafrika, kreiert. SALAT MIT BROKKOLI UND PINIENKERNEN Zubereitung: Die Salatköpfe waschen und schneiden, kleine Portionen der beiden Sorten mischen. Das Mischen der beiden Sorten gibt dem Gericht Farbe. Den Brokkoli waschen und höchstens 3 Minuten lang dünsten, damit er „al dente“ bleibt.Die Brokkoli-Röschen zum Salat geben. Die CherryTomaten waschen, schneiden und hinzugeben. Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden und zum Salat geben. Die trockenen Tomaten sollten zuvor einige Stunden in Wasser liegen, um sie anzufeuchten. Die Pinienkerne in einer Pfanne bei niedriger Hitze rösten. Eine Vinaigrette mit Olivenöl, Sherryessig, einer Prise Salz erstellen und die Pinienkerne und Anchovis zugeben, die Mischung gut durchrühren. Ein Ei 15 Minuten kochen und in kleine Stücke schneiden. Gewürfelte Brotstückchen rösten, bis sie sehr kross sind und alles mit der Vinaigrette zum Salat geben. Tipp vom Chef: Man kann auch feine gebratene Scheibchen von iberischem Schinken hinzugeben, um dem Gericht eine andere Note zu geben. Zutaten für 4 Personen: 2 Köpfe Salat (möglichst 2 verschiedene Sorten, Lollo Rosso und Eisberg oder Romana mit Eichblatt) 10 Cherry-Tomaten oder 2 große Tomaten 500 g Brokkoli 100 g Pinienkerne 200 g Toastbrot 200 g getrockenete Tomaten 100 g Anchovis 1 Ei Olivenöl, Sherryessig, Salz Pink Lady® hat eine spezielle Apfelsorte für Kinder entwickelt, die in Partnerschaft mit Disney© unter dem Markennamen PinKids® vermarktet wird. Die kleinkalibrige Frucht hat genau die richtige Größe für Kinderhände und verfügt über alle organoleptischen Eigenschaften des Pink Lady® Apfels. 09

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Aus aller Welt Advertorial Bunte Paprika-Variationen machen Lust auf knackige Frische Das Aussehen der Paprika ist so vielfältig, als hätte die Natur hier einmal ihre ganze Kreativität unter Beweis stellen wollen. Das beginnt schon mit den Farben: Es gibt sie in Rot, Orange, Gelb, Grün und sogar in Violett. Auch in Form und Größe unterscheiden sie sich deutlich. An der Gemüsetheke finden Sie Paprika heute in großer Vielfalt. Die unterschiedlichen Sorten werden diversen Vorlieben und Verzehrgewohnheiten gerecht. Bunte Paprika – der Klassiker in neuer Kombination Große Paprika schneidet man gerne an Gulasch, in griechischen Salat oder reicht sie zu Dips. Sie haben eine gleichmäßige, pralle Form. Ihr Fleisch ist dick und kräftig, ihr Geschmack mild. Oft werden sie in 3er-Packs portioniert. Standardmäßig ist in diesen Paketen eine Art Ampel-Koalition – nämlich eine rote, eine gelbe und eine grüne Paprika. Nur bei REWE Dortmund und kaufpark ist keine grüne Paprika in den Beuteln. Die Mischung ist stattdessen rot, gelb und orange. Denn bei REWE hat man festgestellt, dass die Kundinnen und Kunden diese Farben am liebsten mögen. Süße Paprika Die milde Paprika kommt meist aus Italien, wurde aber ursprünglich einmal in den 1950er Jahren in Ungarn gezüchtet. Sie ist länglich, hat ein feines Fruchtfleisch und anfangs eine leuchtend grüne Farbe, aus der bis zur Reife ein sattes Signalrot wird. Süße Paprika enthalten weniger Capsaicin – das ist der Stoff, der für den Schärfegrad verantwortlich ist. Auch der lateinische Name aller Paprika geht darauf zurück: Capsicum. Chilis zum Beispiel, die auch zur Familie der Paprika gehören, enthalten vergleichsweise viel Capsaicin. Pimientos de Padron Ein weiteres Fingerfood direkt aus der Natur sind „Pimientos de Padron“ aus dem Ort Padron im spanischen Galicien. Typisch für sie ist der von Schote zu Schote variierende Schärfegrad, der für die spanische Redensart „os pementos de Padrón, uns pican e outros non“ („Pimientos de Padron: Der eine scharf, der andere nicht“) verantwortlich ist. Sie sind etwa fingerlang, oft gebogen und werden üblicherweise in Öl gebraten. Mit grobem Meersalz bestreut, wird die Spezialität „Pimientos“ daraus. Beim Braten entfalten sie ein kräftiges Aroma, roh sind sie etwas milder. Seit 1979 haben die beliebten Schoten ihren eigenen Festtag. Die „Festa do Pemento de Padrón“ wird jährlich im Franziskanerkloster Herbón als gastronomisches Spektakel organisiert. Snack-Paprika Klein und kess, behaupten seit Neuestem auch die Snack-Paprika ihren Platz an der Gemüsetheke. Meist mischt man die Minis in Rot, Gelb und Orange. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie fast keine Kerne haben. Deswegen kann man einfach den zarten, grünen Stil abzupfen und sie dann ganz in den Mund stecken. Snack-Paprika sind ideal für unterwegs. 10

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Advertorial Aus der Region Landwirt Tobias Brun erklärt im Interview, warum nur beste Produkte in den Handel gelangen. Je kälter es draußen ist, desto lieber kocht man Suppen, Eintöpfe und gute Hausmannskost. Gemüsesorten wie Möhren und Lauch stehen jetzt auf vielen Speisezetteln. Sie liefern auch im Winter guten Geschmack und frische Vitamine von heimischen Äckern. Angebaut werden sie zum Beispiel im Betrieb von Tobias Brun im münsterländischen Borken. „Qualität steht bei uns im Fokus“ Mein FrischeKorb: Knubbelige Möhren, schiefer Lauch: Könnte man solches Gemüse nicht auch im Supermarkt verkaufen? Tobias Brun: Es macht keinen Sinn, Gemüse von schlechterer Qualität im Laden zu verkaufen. Verbraucher würden zu Recht erwarten, dass es deutlich weniger kostet als andere Ware. Das ist aber nicht möglich. Mein FrischeKorb: Und was ist, wenn durch schlechte Witterung einmal die gesamte Ernte nicht so ist, wie sie sein sollte? Tobias Brun: Das sind Ausnahmen, die es natürlich gibt. Wenn die gesamte Ernte einer Saison Klasse 2 ist, dann würde man sie schon vermarkten. Sonst gäbe es ja auch Engpässe für die Verbraucher. Mein FrischeKorb: Herr Brun, wir danken für das Interview. Im Interview mit „Mein FrischeKorb“ erzählt Tobias Brun, warum es ihm wichtig ist, nur erstklassiges Gemüse auf den Markt zu bringen. Mein FrischeKorb: Herr Brun, die Möhren von Ihren Feldern sehen so knackig aus, dass man direkt hinein beißen möchte. Der Porree riecht so lecker, dass man ihn am liebsten gleich in die nächste Suppe schneiden möchte. Wie schaffen Sie es eigentlich als Landwirt, immer diese gute Qualität sicherzustellen? Tobias Brun: Das hat sicher ein Stück weit mit unserer Philosophie zu tun. Wir sind mit ganzem Herzen Gemüseanbauer, keine Theoretiker, sondern erfahrene Spezialisten. Qualität steht bei uns im Fokus. Das gilt von der Vorbereitung auf die Aussaat bis hin zur Ernte. Wir achten in jedem Produktionsschritt darauf, dass möglichst die gesamte Ware höchsten Ansprüchen genügt. Mein FrischeKorb: Und wenn die Natur Ihnen dabei mal einen Strich durch die Rechnung macht? Es wächst doch sicherlich auch manchmal eine Möhre nicht so gerade. Wird die dann weggeworfen? Tobias Brun: Nein! Weggeworfen wird bei uns nichts. Und wir pflügen auch nichts unter. Möhren und Porreestangen, die zum Beispiel krumm oder gebrochen sind, gehen an die Industrie. Die macht dann Saft, Tiefkühlware oder Salat daraus. Tobias Brun auf seinem Feld in Borken Mein FrischeKorb: Warum? Tobias Brun: Zunächst einmal sind ja die Kosten, die uns für Anbau und Transport entstehen, immer gleich hoch. Das muss man berücksichtigen. Dazu kommt: Klasse-2-Ware müsste für den Einzelhandel sorgfältig von Hand sortiert werden. Stück für Stück müsste man prüfen: Was kann in den Handel, was nicht? Das wäre sehr aufwändig. Am Ende würde der Verbraucher kaum einen Preisunterschied spüren – oder der Landwirt würde sogar noch draufzahlen. In jedem Fall also ein schlechtes Geschäft. Kleiner Apfel, großer Geschmack Klein bedeutet nicht gleichzeitig geschmacklos. In vielen Anbaugebieten, so auch in Südtirol, sind die Äpfel aufgrund der kühlen Witterung im Frühjahr kleiner in der Größe ausgefallen. Dennoch haben sie bis zur Ernte ihren vollen Geschmack und ihr intensives Aroma entwickelt. Wir von REWE Dortmund sowie kaufpark finden es schade, dass Qualitätsäpfel dieser Art nur aus diesem Grund der Industrie zur weiteren Verarbeitung zugeführt werden. Deshalb haben wir uns bewusst entschieden, den Bauern bei der Vermarktung von kleinen Äpfeln zu helfen und bieten diese Sorte außerhalb unseres Sortiments in Aktionen an. Helfen Sie mit! 11

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Aus den Nachbarländern Advertorial Jederzeit eine gute Idee Was ist verlockender als das Geräusch, das entsteht, wenn man in Eins dieser Obstsorte ist die Conference. eine knackige, frische Birne beißt? Die unangefochtene Nummer Ob knackig frisch oder cher Geschmack ist einfach charakterisvon Anfang September bis in den Oktober hinein. In sorgsamer Handarbeit werden sie gepflückt. So bleibt das zarte Fruchtgelagert, bleiben die Conference Birnen Conference Birnen: Tipps & Tricks Für jeden Geschmack: Bevorzugen Sie feste Birnen? saftig süß – ihr köstli- auf der Zunge zergeht. Saison haben sie wenn sie süß und aromatisch ist ein echter Genuss, reife Conference Birne tisch. Auch eine sehr fleisch makellos. In speziellen Kühlräumen acht bis elf Monate lang frisch wie am Tag der Ernte. Dank guter Lagerbedingungen bester Qualität zur Verfügung. stehen sie also fast das ganze Jahr über in Dann verwahren Sie die Conference Birne im Kühlschrank. Wer weichere Früchte mag, kann sie lassen. bei Zimmertemperatur nachreifen Überraschend vielseitig Die Conference Birne kann man den ganzen Tag genießen! Kombinieren Sie doch mal zum Frühstück Conference Birne mit Frischkäse als Brotbelag. Oder reichern sie mit ihrem verfühsie auch unterwegs. Einmal gewaschen, ist sie schon verzehrbereit. Schälen muss man sie viele Nährstoffe. rerischen Aroma den Mittagssalat an. Ideal ist nicht. Im Gegenteil: unter der Schale stecken Leckere Birnentarte aus Conference Birnen Zubereitung: Verteilen Sie den Mürbeteig auf 6 kleine eingefettete Tarteförmchen und setzen Sie sie bei 180°C für 15 min. in den Backofen. Danach müssen sie abkühlen. Mischen Sie den Frischkäse mit den Haselnüssen und den 4 EL Zucker und verteilen Sie die Mischung auf die Förmchen. Anschließend werden die Birnen gewaschen und geviertelt. Entfernen Sie die Kerne, schneiden Sie sie in dünne Scheiben und legen Sie sie dachziegelartig auf die Frischkäsemischung. Streichen Sie ein bisschen geschmolzene Butter mit einem Backpinsel auf die Birnen und bestreuen Sie sie mit dem restlichen Zucker. Dann werden sie noch einmal 20 min. im vorgeheizten Ofen bei 180°C gebacken. Danach abkühlen lassen. Für Kinder: Conference Birnen sind wunder- bar süß. Die liebt man auch, wenn man normalerweise kein Obst ist. weich sind, können auch Kleinkinder sie bestens essen. Für Kenner: Wenn sie reif und entsprechend Ist der Hals einer Birne fest und die Schale glatt, dann ist sie im Inneren knackig und frisch. Bei reifen Birnen geben Hals und Schale auf Druck leicht nach. Mehr Information oder en auf: Zutaten für den Teig: - 1 Fertig-Mürbeteig (Kühlregal) - 250 g Frischkäse - 1 Tasse gemahlene Haselnüsse - 4 EL Zucker - 2 Conference Birnen - Butter birnen.de www.conference www.facebook.com/Conferencebirne 12

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Advertorial Winterzeit ist Blaubeerenzeit. Ab Dezember sind es die kleinen, aber großen Vitaminlieferanten aus Chile, die uns hierzulande unterstützen, die kalte und feuchte Jahreszeit gesund zu überstehen. Durch ihren besonders aromatischen Geschmack lässt sich die Blaubeere in der Küche vielseitig verwenden. Mach doch mal Aus aller Welt Blau Diese schützen den Körper vor den sogenannten freien Radikalen, die unter anderem den Alterungsprozess beschleunigen können. (JT) Wer eine Diät plant, kann ebenfalls beruhigt auf die kleinen Beeren zurückgreifen. Pro 100 Gramm kommen die Früchte auf gerade einmal 36 Kilokalorien. Als kleine, Kalorienarme Zwischenmahlzeit bietet sich zum Beispiel ein Naturjoghurt mit frischen Blaubeeren an. D ie kleinen, blauen Früchte, bei uns auch als Heidelbeeren bekannt, sind nicht nur wichtige Vitaminlieferanten, sondern schmecken auch noch herrlich süß bei nur wenigen Kalorien. In den Wintermonaten kommen Blaubeeren vor allem aus Chile, wo sie durch fruchtbare Böden und wenig Schädlingsbefall sehr gute Wachstumsbedingungen vorfinden. Dieser Umstand hat zusätzlich den positiven Effekt, dass nur ein sehr geringer Einsatz von Düngemittel notwendig ist. Frisch trotz langen Wegen Preislich unterscheiden sie sich kaum von den einheimischen „Verwandten“, die hierzulande nur in den Sommermonaten geerntet werden können. Zwar legen die Beeren aus Chile einen langen Weg per Schiff zurück, doch sorgen eine durchgehende Kühlung sowie eine spezielle Verpackung dafür, dass die Früchte frisch bleiben. Was die Trendbeere aus Chile so attraktiv macht, ist neben dem aromatischen Geschmack ihr hoher Anteil an Antioxidantien. Herkunft Ursprünglich aus den Wäldern Nordamerikas stammend, werden Blaubeeren überwiegend in den Plantagen der warmen Klimazonen Südamerikas angebaut. Dank der günstigen Wachstumsbedingungen in Chile – fruchtbare Böden und geringer Schädlingsbefall – werden sie mit äußerst wenig Düngemittel produziert. Dies alles führt zudem trotz langer Transportwege zu einer positiven CO2-Bilanz. 13 Nährstoffe Seit der Urzeit sind Beeren wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung – vor über 10.000 Jahren dienten Beerenfrüchte als Lieferant von Kohlehydraten. Frische Blaubeeren versorgen den Körper mit Ballaststoffen, zahlreichen lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, z. B. Vitamin C und Mangan. Sie bestehen zu 86 Prozent aus Wasser, ihr Energiegehalt ist mit 56 kcal pro 100 g vergleichsweise niedrig. en Sie unter: m www.fruitsfromchile.co Mehr Informationen find

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Aus aller Welt Advertorial Gut gelaunt in‘s neue Jahr: Während es bei uns noch frostig kalt ist, gilt der Monat Januar im südafrikanischen Kapstadt als der erste offizielle Sommermonat. Und er beginnt mit einem Event der ganz besonderen Art: Wie jedes Jahr wird der „Cape Minstrels Carnival“ am 2. Januar gefeiert und die „Troupes of Cape Minstrels“ singen, tanzen und spielen in ihren verrückten Kostümen durch die Straßen von Kapstadt. Der „Kaapse Klopse“, oder auch „Coon Carnival“ genannt, geht auf die Traditionen der malaiischen Sklaven zurück, die im sog. „Zweiten Neujahr” durch die Straßen von Kapstadt zogen. E ntstanden ist die Tradition im Jahr 1907, zu einer Zeit, als Bedienstete am ersten Neujahrstag bei ihren Gutsherren arbeiten mussten und selbst erst am darauf folgenden Tag die Möglichkeit hatten, das neue Jahr zu feiern. Heute wird der bunte Karneval von der Cape Minstrel Association organisiert und mehrere Dutzend Gruppen präsentieren ihre Tanzdarbietungen auf den Straßenparaden und ganz Kapstadt verwandelt sich in einen Ort ausgelassener Lebensfreude. Ebenso bunt präsentieren sich südafrikanische Pflaumen: Obstbauern in den Provinzen West- und Eastern Cape kultivieren eine breite Auswahl von köstlichen roten, violetten und gelben Pflaumen, die vielfältige Aromen, Texturen und Farben versprechen. So genießen Sie am besten: Obwohl Pflaumen meist frisch verzehrt werden, sind sie auch gebacken köstlich, z.B. in Torten und Kuchen oder wenn sie in Marmeladen, Chutneys oder Saucen verwendet werden. Pflaumen eignen sich auch hervorragend als Beilage zu Geflügel- und Schweinefleischgerichten. Südafrikanische Pflaumen sind von Januar bis März in allen großen deutschen Supermärkten erhältlich. Einige fantastische Sorten nach denen Sie in der Saison Ausschau halten sollten sind: Rote oder violette Haut mit gelbem Fruchtfleisch: Die Sorten reichen von Fortune, Laetitia, Pioneer, Sapphire und Southern Belle bis hin zur Sorte Flavor King, die ein unverwechselbares Kaugummiaroma besitzt. Gelbe Haut und gelbes Fruchtfleisch: Beliebe Sorten sind Songold und African Pride™, die einen süßen Geschmack und eine köstliche, saftige Textur versprechen. So wählen Sie aus: Suchen Sie nach Pflaumen die außen weich sind, aber innen hart. Pflaumen sollten in einem fortgeschrittenen Reifestadium, aber nicht vollreif gekauft werden. So lassen Sie sie reifen: Um eine Pflaume reifen zu lassen, legen Sie sie bei Raumtemperatur in eine braune Papiertüte. Pflaumen sind reif und bereit zum Verzehr, wenn sie ein süßes Pflaumenaroma abgeben und weich sind. Hier finden Sie viele kös tliche Rezeptideen: www.wunderschoene slandwunderbaresobst.d e 14

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Kleine Obst- & Gemüsekunde Leckere Wintersalate in kräftigen Farben Warenkunde Lollo Rosso Lollo Bianco Eichblattsalat Salate sind die perfekte Basis für die kreative Küche; so unterschiedlich kann man sie zubereiten. Mal fruchtig, mal herzhaft, hat jede Jahreszeit ihre eigenen Spezialitäten aus dem frischen Blattgemüse. Richtig lecker an kalten Tagen sind kräftige Salate, wie Lollo Rosso, Lollo Bianco und Eichblattsalat. Sie sehen toll aus: die Lollos mit ihren dicht gekräuselten Blättern in dunklem Rot (italienisch: „rosso“) und in Hellgrün, aber auch der Eichblatt mit seinen dunkelbraunen Blättern, deren Form an Eichenlaub erinnert. Zu dritt bringen Sie Farbe ins winterliche Menü. Auch geschmacklich passen sie gut zueinander. Gemeinsam ist ihnen ein leicht nussiges Aroma, das gut mit kräftigen Soßen abgerundet werden kann. Die bleiben übrigens in den kräuseligen Blättern der Lollos sehr gut hängen. Auch das macht die Salate so schmackhaft. Weil Lollo Rosso, Lollo Bianco und Eichblatt so gerne kombiniert werden, bieten die Supermärkte von REWE Dortmund und kaufpark sie gleich im gemischten Paket an. Daraus lassen sich dekorative Beilagensalate zubereiten oder auch große gemischte Salate – ganz nach Lust und Laune. So genießen Sie am besten: Salate sind frisch und lecker, wenn sich Kopf und Blätter beim Kauf fest anfühlen. Lange lagern sollten sie nicht. Man verzehrt sie am besten innerhalb sehr weniger Tage und verwahrt sie bis dahin im Kühlschrank. Gewaschen werden Salate kalt und möglichst kurz, damit wasserlösliche Vitamine nicht heraus gespült werden. Je bunter, desto aromatischer Zartbitterer Genuss Paprika Capsicum Paprika wurden erst nach und nach zu einem Gemüse. Als die Europäer sie im 16. Jahrhundert aus Südamerika mitbrachten, handelte es sich zunächst um sehr scharfe Sorten, die vorrangig als Gewürz genutzt wurden. Im Laufe der Zeit gelang jedoch die Züchtung immer neuer, milderer Varianten. Heute gehört Paprika zu den beliebtesten, gängigsten Gemüsen. Roh, gedünstet, gebraten, gegrillt, gefüllt, oder pur: Paprika ist ein vielseitiger Genuss. Ihre bunten Farben sind teils reifebedingt, teils auch sortenabhängig. Grüne Paprika sind immer unreif. Später werden die Früchte rot, orange, gelb oder auch lila. Mit der Farbe ändert sich auch der Geschmack. Er wird milder und aromatischer. Paprika sollte man kühl, aber nicht zu kalt lagern. An einer prallen Schale ohne Runzeln erkennt man knackig-frische Paprika. Cichorium intybus Chicorée Was man als „Chicorée“ kennt, ist nur der obere Teil einer Pflanze – nämlich die Knospe einer Art der „Gemeinen Wegwarte“. Diese, auch „Zichorie“ genannt, hat jedoch auch eine lange, rübenartige Wurzel. Ursprünglich war es vor allem dieser Teil, den man verwendete: Man röstete die Rübe und stellte daraus Kaffee-Ersatz her. Für die Küche: Eher zufällig stellte man fest, dass die zarten, leicht bitteren Blätter der Knospe noch viel besser in der Küche verwendet werden können. Der größte Teil der Blätter ist weiß. Da die Knospen unter lichtdichten Abdeckungen gezogen werden, können sie kaum Farbstoff entwickeln. Nur die Außenränder der Blätter sind zart grün-gelb; bei einigen Sorten auch dunkelrot. So genießen Sie am besten: Bekannt ist Chicorée als Salat und Rohkost. Ein Geheimtipp ist aber auch, Chicorée als Gemüsebeilage zu dünsten oder zu braten. 15

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