Hausordnung WBG Laatzen

 

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Hausordnung der Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen eG

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Hausordnung Gültig ab 1. August 2015

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Allgemeines Das Zusammenleben mehrerer Menschen in einer Hausgemeinschaft erfordert gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz. In unserer Hausordnung haben wir herausgearbeitet, was uns wichtig ist und was Ihnen wichtig sein sollte, damit alle sagen können: Hier lässt es sich gut wohnen und leben! Die Beachtung und Einhaltung dieser Hausordnung durch alle Hausbewohner bietet die Gewähr für eine gute Nachbarschaft. Behandeln Sie bitte die Ihnen zur Nutzung überlassene Wohnung und die Gemeinschaftanlagen pfleglich. Diese Hausordnung ist Bestandteil des Nutzungsvertrages. Mit der Unterschrift unter den Nutzungsvertrag verpflichten Sie sich, diese Hausordnung einzuhalten. 1. Lüftung und Heizung Belüften Sie Ihre Wohnung ausreichend. Der Austausch der Raumluft hat in der Regel durch wiederholte Stoßlüftung zu erfolgen. Wir müssen Ihnen das Entlüften der Wohnung in das Treppenhaus untersagen, weil dies deutlich am Sinn und Zweck des Lüftens vorbei geht und zu Belästigungen der Nachbarn führen kann. Sinkt die Außentemperatur unter den Gefrierpunkt, müssen Sie im gemeinschaftlichen Interesse alles tun, um ein Einfrieren der Sanitäranlagen (Abflussrohre, Wasserleitungen usw.) sowie Heizkörper und Heizrohre zu vermeiden. Halten Sie deshalb insbesondere Keller-, Boden- und Treppenhausfenster in der kalten Jahreszeit – außer zum Lüften – unbedingt geschlossen. Schließen Sie bei starkem Schneefall, Regen und Unwetter die Fenster. Um Wasserverunreinigungen durch Legionellen u. a. zu vermeiden, sorgen Sie bitte, insbesondere bei längerer Nichtnutzung der Wohnung (länger als eine Woche) für eine ausreichende Warm- und Kaltwasserentnahme an allen Wasserhähnen oder Duschköpfen sowie ausreichende Betätigung der Toilettenspülung. 2. Schutz vor Lärm Lärm belastet alle Hausbewohner. Halten Sie deshalb die allgemeinen Ruhezeiten von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 22.00 bis 7.00 Uhr ein und vermeiden Sie jede über das normale Maß hinausgehende Lärmbelästigung. Stellen Sie Fernseh- und Rundfunkgeräte, andere Tonträger sowie Computer auf Zimmerlautstärke ein; auch deren Benutzung im Freien (auf Balkonen, Terrassen, Loggien usw.) darf Ihre Nachbarn nicht stören. Das Spielen von Musikinstrumenten ist auf täglich 2 Stunden zu beschränken und darf Ihre Nachbarn insbesondere während der allgemeinen Ruhezeiten nicht stören. Betreiben Sie Wasch- und Geschirrspülmaschinen sowie Wäschetrockner möglichst nicht länger als bis 22.00 Uhr. Achten Sie bei Lärm verursachenden, hauswirtschaftlichen und handwerklichen Arbeiten in Haus, Hof oder Außenanlagen darauf, dass Sie diese Arbeiten werktags außerhalb der vorgenannten Ruhezeiten durchführen. Diese Arbeiten sollten bis 20.00 Uhr beendet sein. Für Handwerksunternehmen, die für die Genossenschaft tätig sind, ebenso wie für firmeninterne Handwerker gilt die Hausruhe werktags zwischen 13.00 und 15.00 Uhr aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Partys oder Feiern dürfen nicht zu unzumutbaren Lärmbelästigungen der Hausgemeinschaft führen. Grundsätzlich gelten auch in diesen Fällen die allgemeinen Ruhezeiten. Sprechen Sie bitte vorher mit den anderen Hausbewohnern, die dann sicherlich ein gewisses Maß an Geräusch- und Geruchseinwirkung tolerieren werden. 3. Benutzung des Grundstücks Wenn Ihre Kinder den Spielplatz benutzen, achten Sie darauf, dass Sie Spielzeug und Abfälle nach Beendigung des Spielens einsammeln, und tragen Sie damit zur Sauberkeit des Spielplatzes bei. Die Benutzung der Spielgeräte auf unseren Spielplätzen geschieht auf eigene Gefahr. Auch Ihre Kinder müssen beim Spielen die allgemeinen Ruhezeiten einhalten. Auch auf Rasenflächen, die zum Spielen freigegeben sind, ist zum Schutz der Grünflächen das Fußballspielen, das Zelten sowie das Befahren mit Fahrrädern, Skateboards, Inlinern, Kickboards etc. nicht erlaubt. Dies gilt auch für Innenhöfe, Flure und Treppenhäuser. Das Anbringen von Kinderschaukeln an Wäschestangen ist zu unterlassen. Werfen Sie keine Abfälle in die Grünanlagen und füttern Sie keine Tiere, insbesondere keine Tauben und Katzen. Die Verunreinigung der Grünanlagen und Grundstücke durch Ihre Hunde und Katzen ist untersagt. Halten Sie Haustiere aus hygienischen Gründen unbedingt von den Spielplätzen und Sandkisten fern. Das Rauchen im Treppenhaus, in Boden- und Kellerräumen ist untersagt. Wenn Sie auf dem Balkon rauchen, nehmen Sie bitte Rücksicht auf die Bewohner in den Nachbarwohnungen. 4. Sicherheit Zum Schutz der Hausbewohner müssen die Haustüren geschlossen bleiben. Um Flucht- und Rettungswege zu gewährleisten, dürfen Hauseingangstüren nicht zusätzlich abgeschlossen werden. Schließen Sie Keller- und Hoftüren nach jeder Benutzung. Halten Sie Haus- und Hofeingänge, Treppen und Flure frei, weil sie nur dann ihren Zweck als Fluchtwege erfüllen. Fahr- und Motorräder etc. gehören nicht dorthin. Sie dürfen zum Beispiel einen Kinderwagen oder Rollator im Treppenhaus nur abstellen, wenn dadurch die Fluchtwege nicht eingeschränkt und andere Hausbewohner nicht übermäßig behindert werden. Schuhe, Schirmständer und anderes gehören in die Wohnung, nicht ins Treppenhaus. Auch auf dem gemeinsamen Trockenboden, in den Boden- und Kellergängen, im Gemeinschaftskeller sowie in Gemeinschaftsräumen wie Waschküche, Trockenraum etc. dürfen Sie aus Sicherheitsgründen keine Gegenstände abstellen. Das Lagern von feuergefährlichen, leicht entzündlichen und Geruch verursachenden Stoffen in Wohnungen, auf Balkonen, Terrassen, Loggien, Wintergärten, Keller- oder Bodenräumen ist aus brandschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt.

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Spreng- und Explosionsstoffe dürfen Sie nicht in das Haus oder auf das Grundstück bringen. Wenn Sie Gasgeruch im Haus oder in der Wohnung bemerken, hantieren Sie auf keinen Fall mit Feuer. Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, öffnen Sie die Fenster bzw. Türen und drehen Sie den Haupthahn ab. Bei Gasgeruch, Undichtigkeiten oder sonstigen Mängeln an Gas- und Wasserleitungen benachrichtigen Sie uns unverzüglich über unsere Notrufnummer oder Ihren Energieversorger. Nutzen Sie im Notfall auch die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei. Bringen Sie Blumenkästen so an, dass dadurch niemand gefährdet werden kann. Achten Sie bitte darauf, dass das Gießwasser weder die Fassade herunterläuft, noch den darunter wohnenden Nachbarn beeinträchtigt. Sollten Sie für längere Zeit verreisen oder sich nicht in Ihrer Wohnung aufhalten, überlassen Sie für Notfälle einen Wohnungsschlüssel zum Beispiel Ihrem Nachbarn oder einer anderen Person Ihres Vertrauens und benachrichtigen Sie uns über deren Namen und Adresse. Aus Sicherheitsgründen ist das Grillen auf Balkonen, Terrassen, Loggien und auf den unmittelbar am Gebäude liegenden Flächen nur mit Elektrogrill erlaubt; in jedem Fall ist Rücksicht auf die Mitbewohner zu nehmen. 5. Reinigung Halten Sie bitte im Interesse aller Hausbewohner Haus und Grundstück (Außenanlagen, Müllstandplätze) ständig sauber. Soweit vertraglich nichts anderes vorgesehen, haben die Hausbewohner abwechselnd nach einem von der Hausgemeinschaft aufzustellenden Reinigungsplan die gemeinschaftlichen Reinigungsarbeiten sowie die Schneebeseitigung und das Streuen bei Glatteis auszuführen. Die Sauberhaltung des Kellers, Bodens, Treppenhauses, Aufzugs, Bürgersteiges, Zugangs zum Haus, einschließlich der Plätze für Müllbehälter und der Straßen obliegt der Gemeinschaft der Hausbewohner. Alle Mitglieder haben abwechselnd in wöchentlicher Reihenfolge die Reinigung dieser Bereiche vorzunehmen. Die Nutzer der Wohnungen in den oberen Stockwerken reinigen die Treppe zu ihrem Geschoß und den dazugehörigen Flur. Wohnen mehrere Parteien in einem Geschoß, so wechseln sie sich beim Reinigen regelmäßig ab. Die Nutzer im Erdgeschoß reinigen die Hauseingangsstufen mit Fußabtritt, Treppen und Flur des Erdgeschosses sowie die vordere Kellertreppe. Der Umfang der Räum- und Streupflicht richtet sich nach der für den jeweiligen Wohnort gültigen Ortssatzung über die Straßenreinigung. Die Streupflicht der Mieter umfasst die Hauseingänge und Zuwegungen sowie den zum Hauseingangsbereich gehörenden Bürgersteig. Teppiche dürfen Sie nur auf dem dafür vorgesehenen Platz klopfen und abbürsten. Schuhe, Textilien, Badezimmergarni- turen etc. dürfen Sie nicht aus Fenstern oder über die Balkonbrüstung oder im Treppenhaus reinigen. Hängen Sie Wäsche auf dem Balkon, der Loggia oder der Terrasse bitte außerhalb des Sichtbereichs anderer auf. Ansonsten stehen Ihnen, soweit vorhanden, Waschküchen und Trockenräume zur Verfügung. Reinigen Sie diese Räume sowie genossenschaftseigene Geräte nach jeder Benutzung. Halten Sie die Abflüsse in Toiletten, Spülen und Waschbecken von Abfällen frei. Schütten Sie insbesondere kein Katzen-, Vogel- oder anderes Tierstreu hinein; auch Küchenabfälle, Fette, Papierwindeln, Hygieneartikel jeglicher Art gehören auf keinen Fall in den Abfluss, sondern sind mit dem Hausmüll zu entsorgen. 6. Gemeinschaftseinrichtungen Für Gemeinschaftseinrichtungen gelten die jeweilige Benutzungsordnung sowie die Bedienungsanweisungen und Hinweisschilder. Sie müssen von der Hausgemeinschaft oder der Genossenschaft aufgestellte Einteilungspläne bei der Benutzung beachten. Personenaufzug Beachten Sie die Benutzungs- und Sicherheitshinweise in den Aufzügen. Der Aufzug darf im Brandfall nicht benutzt werden. Sperrige Gegenstände und schwere Lasten dürfen Sie nur nach vorheriger Zustimmung der Genossenschaft mit dem Aufzug transportieren. Die Benutzung des Aufzuges bei erweiterter Aufzugskabine darf nur für Krankentransporte oder im Notfall im Beisein eines geprüften Aufzugführers erfolgen. Müllstandplätze Zur gegenseitigen Rücksichtnahme benutzen Sie die Müllcontainer und -schächte möglichst nicht in den abendlichen Ruhezeiten. In die Müllcontainer und -schächte dürfen keine sperrigen Gegenstände oder Möbelstücke geworfen werden; diese sind vielmehr der Sperrmüllabfuhr bereitzustellen. Glas, Papier, Kunststoffe, Plastikfolien, Metalle usw. sind getrennt zu sammeln und in die dafür vorgesehenen Wertstoffcontainer oder -säcke zu werfen. Der Restmüll ist über die zugelassenen Müllsäcke bzw. -container zu beseitigen. Für die Entsorgung von Sperrmüll informieren Sie sich bitte bei Ihrem kommunalen Entsorgungsbetrieb und stellen Sie Ihren Sperrmüll erst zum Entsorgungstermin zur Abholung bereit. Breitbandkabelanschluss Sollten beim TV- bzw. Radioempfang Störungen bzw. Schäden auftreten, melden Sie dies bitte unverzüglich uns bzw. Ihrem Kabelnetzbetreiber. Arbeiten Sie nicht selbst an den Steck­ dosen oder Kabeln. Nur unsere Mitarbeiter bzw. Fachfirmen sind berechtigt, Arbeiten an der Anlage durchzuführen. Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen eG Der Vorstand

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Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen eG Wiesenstraße 2 30880 Laatzen Telefon 0511-87897-0 Fax 0511-87897-51 info@wbg-laatzen.de www.wbg-laatzen.de

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