Unsere Wärme Ausgabe 4/2013

 

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Unsere Wärme Ausgabe 4/2013

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Ausgabewww.iwo-austria.at 4·2013 Österreichische Post AG Firmenzeitung 12Z039355 F Retouren an Postfach 555, 1008 Wien Der Winter kommt, die Ölheizung arbeitet verlässlich IntervIew Energieversorgung sichern wartung Wintervorsorge nicht vergessen Zahlen & fakten Bedeutung der Ölheizung

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EnErgiE Österreich sucht den Energieeffizienzchampion ErnEuErn SiE nocH HEuEr iHrEn ÖlkESSEl und gEwinnEn SiE 1000 litEr HEizÖl ExtrA lEicHt. nergieeffizientes Heizen ist wichtiger als je zuvor, denn dadurch wird nicht nur die Umwelt, sondern auch das Haushaltsbudget geschont. Die alte Ölheizung heuer noch sanie­ ren zahlt sich jetzt doppelt aus. Denn man erhält nicht nur eine Förderung von bis zu 3000 Euro der Heizen mit Öl GmbH, sondern hat zusätzlich noch die Chance, 1000 Liter Heizöl ex­ tra leicht zu gewinnen. E erhält jeder Teilnehmer des Energieef­ fizienzchampion 2014 als Dankeschön ein kleines Geschenk. Mitmachen zahlt sich also in jedem Fall aus! Modernste Technik Günstig und sparsam Mitmachen lohnt sich! Alle Antragsteller der Förderung wer­ den im Mai 2014 angeschrieben und können sich dann entscheiden, ob sie an der großen Wahl zum Energie­ effizienzchampion 2014 teilnehmen möchten. Eine Fachjury des Instituts für Wärme und Oeltechnik wird die fünf ef­ fizientesten Haushalte Österreichs kü­ ren. Die Sieger werden mit 1000 Liter Heizöl extra leicht prämiert. Zusätzlich Wer aufgrund des hohen Komforts und der gewohnten Zuverlässigkeit auch in den nächsten Jahre nicht auf seine bewährte Ölheizung verzichten möchte, steigt am besten auf die mo­ derne Öl­Brennwerttechnik um, wie Martin Reichard, Geschäftsführer der Heizen mit Öl GmbH erklärt: „Die Er­ neuerung der alten Ölheizung ist im Verhältnis zu Heizungsanlagen ande­ rer Energieträger sehr kostengünstig. Zudem reduziert eine moderne Öl­ Brennwertheizung die Betriebskosten spürbar, denn im Vergleich zu alten Kesseln verbrauchen neue Anlagen bis zu 40 Prozent weniger Heizöl. Daher macht sich die Modernisierung bereits nach wenigen Jahren bezahlt.“ Noch schneller lohnt sich der Umstieg auf die moderne Öl­Brennwerttechnik durch die Förderung „Heizen mit Öl“ der österreichischen Mineralölwirt­ schaft, die den Anlagentausch unter­ stützt. Die Förderung beträgt 2000 Euro für jede erneuerte Altanlage, die älter als zehn Jahre alt ist, und 3000 Euro, wenn sie mit 1980 oder vorher in Betrieb genommen wurde. 5000 Euro Förderung gibt es für den Austausch von Heizölanlagen mit einer Nennwär­ meleistung von 50 Kilowatt oder mehr. Info Genaueres zum Gewinnspiel und eine kostenlose Energieberatung: heizen mit Öl gmbh Telefon 01/890 90 36, Fax: ­50 DW foerderung@heizenmitoel.at www.heizenmitoel.at HMÖ-Messetermine Auch 2014 informiert die Heizen mit Öl GmbH wieder auf verschiedenen Messen über die Vorteile einer Ölheizung. • häuslbauermesse graz: 16. bis 19. Jänner 2014, Stand in der Stadthalle • tiroler hausbau & energie Messe Innsbruck: 31. Jänner bis 2. Februar 2014, Halle D • Bauen + wohnen Salzburg: 6. bis 9. Februar 2014, Halle 9 04·13 | unsere wärme • Bauen & energie wien: 13. bis 16. Februar 2014, Halle C • com:bau Messe Dornbirn: 21. bis 23. Februar 2014, Halle 13 • energiesparmesse wels: 28. Februar bis 2. März 2014, Halle 20

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inhalt Editorial Liebe Leserinnen und Leser, Der 100­jährige Bauernkalender ver­ spricht uns einen harten und strengen Winter. Viele Hausbesitzer haben sich das offenbar zu Herzen genommen und heuer ihre Ölheizung renovieren lassen. Der hohe Zuspruch zu unserer Förderung belegt das jedenfalls. Ein reduzierter Ölverbrauch wird sich dann aber schnell bemerkbar ma­ chen, wenn der Bauernkalender recht behält. Bis jetzt hat sich aber der Spätherbst noch von seiner schönsten Seite gezeigt und uns milde Tempera­ turen beschert. Von der schönsten Seite werden sich jetzt auch die vielen Weihnachts­ märkte präsentieren und uns schön langsam auf das bevorstehende Weih­ nachtsfest einstimmen. In diesem Sinne darf ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen 06 nEwS 02 kurzmeldungen kulturMix 04 die österreichische riviera 05 Erdöl-Erdgas-lehrpfad AdVEnt 07 Einfach himmlisch iwo-SYMPoSiuM 08 die Energiezukunft intErViEw 10 Mix sichert Energieversorgung wiSSEnSwErtES 11 rohöldestillation wArtung 12 wintervorsorge zAHlEn & FAktEn 13 Erdölversorgung gesichert 14 die Bedeutung von Heizöl am raumwärmemarkt dEnkSPort 16 rätsel zAHl dES QuArtAlS © OMV Aktiengesellschaft 08 11 thinkstock 12 IWO Deutschland Mag. Martin reichard Geschäftsführer Heizen mit Öl GmbH impressum 390 Haushalte können die drei Ölheizkessel, die im Parlament eingesetzt werden wenn die Fernwärme­ heizung ausfällt, beheizen. Medieninhaber und herausgeber: Heizen mit Öl GmbH, 1020 Wien, Untere Donaustr. 13–15/ 3. OG., Tel.: 01/890 90 36, Fax: 01/890 90 36­50 geschäftsführer: Mag. Martin Reichard unternehmensgegenstand: Förderung des Austausches von Ölheizungsanlagen durch Anreizbildung für den umwelt­ und klimafreundlichen Ersatz von alten Heizungsanlagen durch moderne, sparsame und effiziente Ölheizungsanlagen. verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, Grünbergstraße 15, 1120 Wien, Telefon: (01) 546 64­0, E­Mail: office@wirtschaftsverlag.at geschäftsführung: Thomas Zembacher für den Inhalt verantwortlich: Mag. Martin Reichard (HMÖ) koordination: Ing. Kersten Viehmann Druck: LEYKAM Let’s Print, Bickfordstraße 21, 7201 Neudörfl auflage: 49.607 Stück unsere wärme | 04·13 1

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nEWs im gespräch: Schiefergas In Europa wird die wirtschaftliche Dimension von Schiefergas aus politischen Gründen noch nicht ausreichend gesehen, so OMV­Ge­ neraldirektor Gerhard Roiss. Der Öl­ und Gaskonzern OMV hatte Pläne für eine Erkundung eines Schiefer­ gasvorkommens im Weinviertel in Niederösterreich verfolgt, diese aber voriges Jahr wieder ad acta gelegt. Zuletzt hatte sich der Chef des Europäischen Chemieindustrie­ Verbandes Cefic, Kurt Bock, für eine Schiefergasförderung in Europa starkgemacht. „Wir sehen Schiefergas als Chance. Ich denke, wir sollten es erschlie­ ßen. Es wäre töricht, die Chancen zu ignorieren.“ Es gehe darum, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die umstrittene Fördermetho­ de des Fracking nicht gefährlicher sei als die herkömmliche Weise, konventionelles Gas aus tiefen Ge­ steinsschichten zu holen.“ doppelt zufrieden: unsere gewinner Die „Heizen mit Öl“­Umfrage bestätigt die hohe Zufriedenheit mit moderner Öl­Brennwerttechnik. Bei der Befragung im Magazin „Unsere Wärme“ (Ausgabe 2/2013) haben 400 Ölheizungs­ besitzer mitgemacht. Die re­ tournierten Fragebögen zeigen eindeutig die hohe Beliebtheit moderner Öl­Brennwertsysteme. Über 90 Prozent gaben an, mit ihrer Heizung sehr zufrieden bzw. zufrieden zu sein. Gründe für diese hohen Werte sind vor allem der geringe Verbrauch moderner Öl­Brennwertheizungen, der mit dem einwandfreien Betrieb verbundene Komfort sowie die hohe Zuverlässigkeit des Heizsystems. Wichtigstes Bewertungskriterium für Ölheizungsbesitzer ist der Verbrauch. Über 80 Prozent sehen hier den größten Vorteil moderner Öl­Brenn­ werttechnik. 75 Prozent der Befragten schätzen vor allem die Zuverlässigkeit und 70 Prozent den hohen Komfort einer Ölheizung. Unter den 400 Ein­ sendern haben wir dreimal 500­Liter­ Heizöl­EL­Gutscheine verlost. Wir gratulieren • Günter und Elfie Klingersberger, Braunau am Inn • Rudolf und Sopie Sluga, Schruns, und • Hermann Zecelits, Unterfrauenhaid recht herzlich zu ihrem Gewinn und wünschen weiterhin behagliche Stun­ den mit ihrer Ölheizung! Österreichs Energieverbrauch stabil „In den nächsten sechs, sieben Jahre wollen wir eine Stabilisie­ rung des Verbrauchs erreichen und nicht mehr eine kontinuierliche Steigerung wie in den letzten zwan­ zig, fünfundzwanzig Jahren“, sagte der Leiter der Energiesektion im Wirtschaftsministerium Christian Schönbauer. Schönbauer verwies darauf, dass der heimische Brutto­ energieverbrauch im Jahr 1990 mit 1050 Petajoule (PJ) um rund ein Drittel niedriger war als die heu­ tigen 1450 PJ, doch stagniert der Verbrauch schon seit 2005, auch wegen der Wirtschaftskrise. Zur Entwicklung bis 2040 oder 2050 gebe es extrem unterschiedliche Szenarien von einer radikalen Sen­ kung bis zu einem gleichbleibenden Energieverbrauch. Planungsrichtlinien für Brennwertanlagen Die ÖNORM H 5152 liefert Planungs­ voraussetzungen für gas­, öl­ oder holzbefeuerte Brennwertanlagen. Warmwasser­Heizungsanlagen“ und der dazu gehörigen nationalen Ergän­ zungsnorm ÖNORM H 5151­1 zu er­ folgen. Das Wärmeabgabesystem ist dabei so zu planen und zu betreiben, dass die latente Wärme der Abgase (Kondensationswärme) genutzt wer­ den kann. Besonders ist dabei auf die Zuführung der Verbrennungsluft, die Ausführung der Brennwertkessel, die Kondensatabführung und die Abgas­ führung zu achten. Der Anhang enthält normative Um­ rechnungsfaktoren für Frachten im Kondensat sowie informative Hinwei­ se über Grenzwerte für Abwasserin­ haltsstoffe aus den Abgaskondensa­ ten und zugehörige Analyseverfahren. Gegenüber der vorher gültigen Ausga­ be aus 2003 wurde der Anwendungs­ bereich um einige biogene Brennstof­ fe erweitert. 2 04·13 | unsere wärme thinkstock Diese Norm gilt für Brennwertanla­ gen, die mit Gas, Öl oder Holz befeu­ ert werden, im bestimmungsgemä­ ßen Betrieb den im Abgas enthaltenen Wasserdampf kondensieren und das Kondensat ableiten. Die Planung, Bemessung und Aus­ führung der Brennwertanlagen hat ge­ mäß ÖNORM EN 12828 „Heizungs­ anlagen in Gebäuden – Planung von

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nEWs Ölheizung billiger als Pellets Betrachtet man sämtliche Kosten einer Heizung, dann steigt man mit Öl günsti­ ger aus als mit Pellets. Der aktuelle Vollkostenvergleich nach ÖNORM M 7140 verdeutlicht, dass Heizkosten nicht mit Brennstoffkosten gleichzusetzen sind. Drei Faktoren ent­ scheiden, welche Kosten unterm Strich übrig bleiben. Wie sich Anschaffungs­, Wartungs­ und Verbrauchskosten zu Buche schlagen, zeigt ein Langzeit­ vergleich von sieben Heizsystemen. Durch geringe Investitionskosten kom­ men moderne Öl­Brennwertanlagen viel günstiger, als der Heizölpreis ver­ muten lässt. Das IWO­Österreich er­ stellt regelmäßig Vollkostenvergleiche nach ÖNORM M 7140. Diese bezie­ hen sich auf einen Betrachtungszeit­ raum von 15 Jahren und dienen als Richtwert für die Gesamtkosten einzel­ ner Heizsysteme. „Wie beim Autokauf darf auch beim Heizsystem nicht nur der Verbrauch berücksichtigt werden. Die Anschaffungs­ und Wartungs­ so­ wie Reparaturkosten sind wesentliche Kriterien, die in die Entscheidung ein­ bezogen werden sollten“, erklärt Martin Reichard, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik. „Schlüsselt man diese Ausgaben auf, erhält man einen interessanten Überblick über die wahren Kosten eines Heizsystems.“ Geht man bei Heizsystemen von einer Lebensdauer von 15 Jahren aus, sind die Investitionskosten bei Erdwärmepumpen, Pellets­ und Brenn­ holzanlagen weit höher als die jeweili­ gen Verbrauchskosten. Das bedeutet, hier ist die Anschaffung des Heizsys­ tems für die Haushalte die größte finan­ zielle Belastung. Erdwärmepumpen kosten etwa 23.800 Euro, Pelletshei­ zungen kommen auf rund 21.000 Euro und Brennholzanlagen auf gut 16.500 Euro. Am günstigsten in der Anschaffung schneidet die Ölheizung mit knapp 9100 Euro ab, gefolgt von Fernwärme mit rund 13.400 Euro. Bei den verbrauchsgebundenen Kosten liegen Erdwärme und Brennholz vorne. Betrachtet man die jährlichen Gesamt­ kosten, befindet sich die moderne Öl­ Brennwertheizung mit rund 2570 Euro im Mittelfeld, ähnlich wie Brennholz, Erdwärme und Flüssiggas. Fernwärme und Erdgas sind im aktuellen Vergleich am günstigsten, Pelletsheizungen am teuersten. „Dieses Ergebnis zeigt, wie wichtig ein Vergleich der Gesamtkos­ ten ist“, so Reichard. neuer Ölfund in libyen Gemeinsam mit den Partnern Repsol (40 Prozent) und Total (30 Prozent) ist die OMV im Murzuk­ Becken rund 800 Kilometer südlich der Hauptstadt Tripolis auf Öl ge­ stoßen. Der Fund gelang bei einer Bohrung in 1836 Metern Tiefe, die Fließrate beträgt 513 boe/d (Fass pro Tag), heißt es in der Mitteilung. Wei­ tere Bohrungen in dem Explorati­ onsblock seien geplant, diese laufen voraussichtlich bis Ende 2015. teure Erneuerbare Österreichs Stromkunden müssen für den Ausbau der erneuerbaren Energien im nächsten Jahr erneut tiefer in die Tasche greifen. Der Ökostromzuschlag für einen Durch­ schnittshaushalt mit 3500 Kilowatt­ stunden steigt von heuer 65 Euro (inkl. Umsatzsteuer) auf 83 Euro im Jahr 2014. Laut ersten Hochrech­ nungen der Regulierungsbehörde E­Control könnte der Ökostromzu­ schlag im Jahr 2017 sogar auf knapp 100 Euro steigen. 2012 waren es erst 39,20 Euro. Vollkostenvergleich pro Jahr Pellets: 3131 Euro Heizöl extra leicht: 2573 Euro Flüssiggas: 2561 Euro Brennholz: 2530 Euro Erdwärme: 2460 Euro Erdgas: 2364 Euro Fernwärme: 2347 Euro Fossile bleiben treiber der wirtschaft Trotz der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien werden Koh­ le, Öl und Gas nach Einschätzung des Weltenergierats in den nächs­ ten Jahren die Wirtschaft vieler Länder weiter antreiben. Während die Entwicklung der Erneuerbaren „langsamer voranschritt als noch vor 20 Jahren erwartet“, seien die Öl­ reserven noch lange nicht erschöpft, hieß es in einer Stu­ die, die beim Weltenergieko­ ngress im süd­ koreanischen Daegu vorge­ stellt wurde. unsere wärme | 04·13 rund 90.000 Haushalte von Energiearmut betroffen In Österreich sind 90.000 Haushalte von Energiearmut betroffen, das sind rund 2,5 Prozent aller Haushalte, ergibt eine E­Control­Studie. Energiearm sind danach Haushalte, die über ein verfügbares Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle verfügen und gleichzeitig überdurch­ schnittlich hohe Energiekosten ha­ ben. Als überdurchschnittlich werden Energiekosten gewertet, wenn sie die Schwelle von 140 Prozent der Median­ ausgaben für Energie überschreiten. 2011 waren somit rund 100.000 Haus­ halte bzw. 2,6 Prozent aller Haushalte nicht in der Lage, ihre Wohnung ange­ messen warm zu halten. Das entspricht rund 219.000 Perso­ nen, davon ist aber weniger als die Hälfte (95.000 Personen) auch ar­ mutsgefährdet. 3 thinkstock

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Kulturmix st © Thinkstock ARS SACRA von Konrad Laib, Maria Verkündigung, um 1450 kunstschätze des Mittelalters Diese größte Sonderausstellung seit der Eröffnung der Neuen Residenz präsentiert auf rund 1000 m² mehr als 350 Objekte. Viele der Kunst­ schätze waren überhaupt noch nie oder seit Jahrzehnten nicht mehr zu sehen. Das älteste Stück stammt aus der Zeit des hl. Rupert, ein Frag­ ment des Rupertuskreuzes aus der ersten Häfte des 8. Jahrhunderts. Das „jüngste“ Stück ist das rekonst­ ruierte Kaiserdenkmal für den Dom in Speyer, das Hans Valkenauer im Auftrag von Kaiser Maximilian I. 1514 begonnen hat, jedoch nie voll­ enden konnte. Es wird nunmehr in einer aufwendigen 3D­Animation re­ konstruiert. Österreichische riviera – wien entdeckt das Meer Mit dem Bau der Südbahnstrecke nach Triest um 1850 rückte die Adria näher an Wien heran. Da­ mit begann die touristische Kolo­ nisierung Istriens und Dalmatiens, gefördert von Ärzten, die das wohltuende Klima empfahlen, von Investoren und von zahlreichen Familienmitgliedern aus dem Hause Habsburg, die sich entlang der Küste Villen bauten. Der erste planmäßig an­ gelegte Kurort an der „k.u.k. Riviera“ war Abbazia (das heutige Opatija). Nach diesem Vorbild entstanden im späten 19. Jahrhundert weitere Tourismusdestinationen wie Porto Rose (Portorož), Lovran oder Lussin (Lošinj). Viele Hotels, Kurhäuser und Strandpromenaden wurden von Wien aus geplant und finanziert. Wiener Künstler entdeckten in den spektaku­ lären Küstenlandschaften lohnende Motive. Mit dem aufkommenden Badetouris­ mus um 1900 wurde Grado dank sei­ ner kinderfreundlichen Sandstrände berühmt. Weitere Themen der Ausstellung: • die Adria­Schifffahrt • die ethnografische und naturwis­ senschaftliche Erkundung von Karst und Küste • das Reich des Paul Kupelwieser auf der Insel Brioni sowie • Ausblicke auf den Adriatourismus nach 1918 Ausstellungsdauer: 14. November 2013 bis 30. März 2014 jeweils Dienstag bis Sonntag und Feiertag von 10 bis 18 Uhr, am 24. Dezember und am 31. Jänner von 10 bis 14 Uhr; am 25. Dezember, 1. Jänner und 1. Mai geschlossen Ausstellungsdauer: Eintritt: bis 26. Jänner 2014 im Salzburg Museum Neue Residenz, 1. Stock Tel.: +43­662­620808­0 www.salzburgmuseum.at Erwachsene: 8 Euro Für Kinder und Jugendliche unter 19 ist der Eintritt frei. Buchtipp: Österreichische Riviera – Wien entdeckt das Meer, Farb­ und SW­Bilder, Czernin Verlag ISBN 978­3­ 7076­0479­5, Preis: 29 Euro Rauriser Altar, um 1490 4 04·13 | unsere wärme

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Kulturmix st Buchtipps: „Superhirn – Gedächtnistrai­ ning mit einem Weltmeister“ von Boris Nikolai Konrad, Goldegg Verlag, ISBN­10: 3902903546, ISBN­13: 978­ 3902903549, Preis: 19,95 Euro Wissen Sie noch, was Sie am 11. September 2001 gemacht haben? Während dieses Datum bei den meisten fest verankert ist, erinnert sich kaum jemand daran, was er ein Jahr später am gleichen Tag getan hat. Doch ob es um Merkfähigkeit, rasches Kopfrechnen oder Schnellle­ sen geht: Wer sich viel rasch merken kann, ist klar im Vorteil! Gedächtnis­ weltmeister Boris Nikolai Konrad präsentiert in seinem Buch die Welt der Gedächtnistechniken und zeigt verblüffende Ergebnisse einer au­ ßergewöhnlichen Merkfähigkeit. In seinem humorvoll angelegten Buch erfahren Sie, wie Sie mit Kreativität und Fantasie Ihr Gedächtnis massiv verbessern können. „Warum die Klima­ katastrophe nicht stattfindet“ von Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning, Verlag: Hoffmann & Campe, ISBN­10: 3455502504, ISBN­ 13: 978­3455502503, Preis: 24,99 Euro Vahrenholt und Lüning haben sich im Laufe ihrer Untersuchungen in­ tensiv mit den verschiedenen Kli­ mamodellen beschäftigt. Sie kom­ men zu der Auffassung, dass die Erderwärmung der letzten 150 Jahre Teil eines natürlichen Zyklus ist, der überwiegend von der Sonne geprägt wird. Kommende Jahrzehnte wer­ den eher zu leichter Erdabkühlung als zu weiterer Erwärmung führen. unsere wärme | 04·13 Erdöl-Erdgas-lehrpfad In den 1930er­Jahren wurde zwischen Prottes und Matzen das größte Erd­ ölfeld Mitteleuropas entdeckt. Und so verwundert es nicht, dass gerade hier in den Jahren 1977 bis 1979 der Erdöl­ und Erdgas­Lehrpfad entstanden ist, der einen Überblick über die Förde­ rung dieser Bodenschätze gibt. Etwa 165 Erdöl­ und Erdgassonden befin­ den sich im Burgfrieden von Prottes. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass hier ein in der westlichen Welt einzigartiges Museum, der Erdöl­Erd­ gas­Lehrpfad eingerichtet wurde. In den fünf thematisch zusammen­ gefassten Abschnitten begegnet man urzeitlichen Sauriern, anmutenden Ungetümen, wie dem letzten noch in Österreich vorhandenen Raupentrak­ tor mit der Bezeichnung „Stalinec“. Dieser wurde von den Russen wäh­ rend der Besatzungszeit für Transpor­ te im Erdölgebiet eingesetzt. Insgesamt gibt es über 150 Exponate auf dem 4,5 km langen Lehrpfad. Ein modernes Museumsgebäude mit Schautafeln und Modellen vervoll­ ständigt das Informationsangebot des Museums. Führungen gegen telefonische Voranmeldung unter 0 22 82/21 82 im Gemeindeamt Prottes. Führungspauschale für Gruppen (Museum und Lehrpfad): 35 Euro Spannender Ausflug für die ganze Familie: Der Erdöllehrpfad in Pottes 5

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Kulturmix Schneeschuhwandern Das Wandern mit Schneeschuhen erfreut sich immer größerer Beliebt­ heit. Die meisten Alpengipfel, die im Winter mit Skiern bestiegen werden können, lassen sich ebenso gut mit Schneeschuhen erreichen. Diese neu entdeckte Alternative zum Tou­ rengehen erfordert kaum Vorkennt­ nisse. Bereits eine Schneedecke von 15 cm ist ausreichend, nach oben gibt es keine Grenze; von Pulver­ schnee bis zu verharschtem Schnee können viele Arten von Schnee be­ gangen werden, ebenso fla­ ches wie auch steiles Gelände. Schnee­ schuhlaufen fin­ det als „Nordic Snowshoeing“ auch immer mehr Zuspruch bei Nordic Wal­ kern, die ihr Trai­ ning somit ganzjäh­ rig durchführen können. Stadt Wien Marketing thinkstock Hier erwartet Sie das neue Jahr, natürlich inklusive Mitternachtswalzer. Silvesterpfad Am 31. Dezember von 14 Uhr bis 2 Uhr nachts verwandelt sich die Wie­ ner Altstadt in ein riesiges Partygelän­ de. Der Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt und im Prater garantiert den Besuchern beste Unterhaltung bei Musik, Punsch und kulinarischen Köstlichkeiten. Entlang des Wiener Silvesterpfads sorgen Stationen mit bunten Showprogrammen sowie die zahlreiche Bühnen quer durch die Innenstadt mit Walzer, Rock, Oldies, Boogie, Pop, DJ­Lines und Volksmusik für Unterhaltung. • Silvester in Spanien: Um Punkt Mitternacht isst man in Spanien zwölf Weintrauben, um Glück im neuen Jahr zu haben. Schafft man die Weintrauben nicht in der ersten Minute nach Mitternacht, ist man für dieses Jahr vom Pech verfolgt. • Mexiko: Hier wird in der Silvester­ nacht klassischerweise ein Besen vor die Tür gestellt. Das soll sym­ bolisieren, dass nichts Unerledigtes aus dem alten Jahr mitgenommen werden soll. • China: Singles werfen traditionell eine Mandarine ins Meer und hoffen so, für das neue Jahr die große Liebe zu finden. • griechenland: In Griechenland wird zum 31.12. ein Ring in einen Laib Brot eingebacken. Wer am Abend die Scheibe mit dem Gold­ stück erwischt, ist mit Glück für das ganze Jahr gesegnet. • argentinien: Während die meisten vorausplanen, konzentrieren sich die Argentinier beim Jahreswechsel eher aufs „Entrümpeln“: Alle alten Unterlagen, Papiere und Fotos, die man nicht mehr braucht, werden in kleine Schnipsel geschnit­ ten und segeln um 12 Uhr nachts wie Konfet­ ti aus dem Fenster. Vorbereitung einer Tour Ähnlich wie bei Skitouren abseits der Pisten und Loipen sollten Wanderer immer auf den Naturschutz achten, Waldgebiete meiden, sich an Bege­ hungsverbote halten, Lawinenwar­ nungen beachten und sich über die Wettersituation informieren. Wich­ tig ist es natürlich auch, zu wissen, welche Kondition die Teilnehmer haben. Legen Sie Ruhepausen und Einkehrmöglichkeiten schon vorab fest – und nicht vergessen: Oft ist der Abstieg schwieriger als der Auf­ stieg und dauert auch länger. Andere Länder – andere Sitten Ausrüstung • Schneeschuhe • zwei Skistöcke • Rucksack, an dem man die Schneeschuhe befestigen kann • Bergsteigerschuhe und Gamaschen • wetterfeste Winterkleidung Silvesterbräuche: Bleigießen, Feu­ erwerk und Mitternachtswalzer sind traditionelle österreichische Silvester­ bräuche. Andere Länder, andere Sit­ ten: So feiern andere Nationen den Jahreswechsel: • amerika: nothing goes out: In den Vereinigten Staaten darf an Silvester nichts das Haus verlas­ sen, auch nicht der volle Müllsack. Wer sich nicht daran hält, muss im kommenden Jahr mit Pech und Unglück rechnen. • Italien: In Italien ist es Brauch, in der Silvesternacht rote Unterwä­ sche zu tragen. Das soll Glück für das neue Jahr bringen. 6 04·13 | unsere wärme

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advEnt Einfach himmlisch! kEkSE BAckEn Sorgt Für diE ricHtigE wEiHnAcHtSStiMMung. AnStAtt diE üBlicHEn VAnillEkiPFErl und ruMkugEln zu FABriziErEn, kÖnntEn SiE ABEr AucH dinkEl und VollkornMEHl VErwEndEn. ScHMEckt AucH SEHr gut und iSt gESündEr. elbstgemachtes ist üb­ rigens auch eine nette Geschenkidee. In einer schönen Dose oder ei­ nem nett verpackten Schuhkarton mit Seidenpapier und Schleife – die Be­ schenkten werden bei jedem Bissen genussvoll an Sie denken! Gewürz­ Chili­Schokolade 500 ml (Soja- oder Reis)Milch 1/2 TL Zimtpulver 2 EL Honig 1/2 TL Kardamompulver 1 Prise Cayennepfeffer oder 1 Messerspitze getrocknete Chilischoten, fein gehackt 100 g Bitterschokolade S Gesund & köstlich Es muss nicht immer Weizenmehl sein: Dinkel ist das einzige Getreide mit ähnlichen Backeigenschaften. Den weißen Industriezucker kann man in den meisten Rezepten stark reduzieren, außerdem gibt es auch hier Alternativen: Rohrzucker stammt im Gegensatz zum weißen Industrie­ zucker, der aus der Zuckerrübe herge­ stellt wird, vom Zuckerrohr. Eine weitere Alternative sind Dicksäfte aus Äpfeln oder Birnen, die ähnlich wie Honig anzuwen­ den sind. Vorsicht ist allerdings gebo­ ten: Die enthaltene Fruchtsäure bringt Milch zum Gerin­ nen. Honig ent­ hält sehr wertvolle Enzyme, die leider nicht hitzebeständig sind. Des­ halb ist er zum Kochen oder Backen nur bedingt geeignet, besser zum Nachsüßen oder Verfeinern von Des­ serts verwenden. Aber auch Ahorn­ siurp, Agavendicksaft oder Getreide­ malz sind alternative Süßungsmittel. lerer Hitze im Wasserbad schmelzen. Auf jeden Keks etwas Schokolade tropfen und mit einer Pistazie belegen. Gewürz-Chili-Schokolade Pistazien-Orangen-Kekse Pistazien­ Orangen­Kekse 100 g Dinkelmehl Saft einer halben Orange geriebene Schale einer Orange 30 g Bitterschokolade 80 g geriebene Pistazien 80 g Zucker 80 g Butter 20 Pistazien 1 Prise Kardamompulver 1 Prise Salz Zubereitung von ca. 20 Stück: Back­ ofen auf 170 °C vorheizen. Back­ blech mit Backpapier belegen. Das Dinkelmehl mit Orangensaft, Orangenschale und den ge­ riebenen Pistazien auf einer Arbeitsfläche gut vermischen. Dann Zucker und in Würfel geschnittene Butter, Karda­ mompulver und Salz zuge­ ben, alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl zugeben. Den Teig zu einer Rolle formen und 2 cm breite Stü­ cke abschneiden. Aus den Stücken kleine Kugeln formen und auf das Backblech legen. Die Kekse 15 Mi­ nuten backen, dann auskühlen lassen. Die Schokolade bei mitt­ Wer im Winter besonders unter der Kälte leidet, kann mithilfe von schar­ fen Gewürzen seine innere Heizung voll aufdrehen. Chili kann man in Sup­ pen und Eintöpfen verwenden oder auch eine Tasse Kakao mit einer Mes­ serspitze Chili verfeinern. Zubereitung: Milch in einem Topf er­ hitzen und die Schokolade bei mäßi­ ger Hitze darin unter Rühren schmel­ zen lassen. Dann Zimtpulver, Honig, Kardamompulver und Chili unterrüh­ ren und mit dem Schneebesen schau­ mig aufschlagen. Heiß servieren. tipp: Backen Sie kleinere Kekse! Hört sich fast zu einfach an, funk­ tioniert aber. Man neigt dazu, von allen fabrizierten Sorten zu kosten. Sind die Kekse nur halb so groß, nimmt man auch nur die halbe Ka­ lorienmenge zu sich. unsere wärme | 04·13 7

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iWo-symposium Die Diskussionsrunde des diesjährigen IWO-Symposiums (v. l. n. r.): Rudolf Eigl, Geschäftsführender Gesellschafter der Firmengruppe EIGL, Michael Sattler, Vorsitzender des IWO-Österreich, Moderator Gerald Groß, Susanna Zapreva, Mitglied der Geschäftsführung Wien Energie, Christian Rakos, Geschäftsführer proPellets Austria, Christian Schönbauer, BMWFJ – Sektionschef für Energie und Bergbau, Gero Vogl, Universität Wien – Fakultät für Physik, Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender Verbund AG, Martin Reichard, Geschäftsführer IWO-Österreich IWO-Symposium zur Energiezukunft EnErgiEExPErtEn AuS wirtScHAFt, wiSSEnScHAFt und Politik HABEn SicH MittE oktoBEr iM wiEnEr HotEl kEMPinSki EingEFundEn, uM üBEr diE HEiMiScHE und EuroPäiScHE EnErgiEzukunFt zu diSkutiErEn. er sorgsame und effizi­ ente Umgang mit Roh­ stoffen und besonders mit fossilen Energieträ­ gern ist zweifelsohne ein Gebot der Stunde. Optimistische und gleichzei­ tig realistische Prognosen lassen nicht darauf schließen, dass eine vollständi­ ge Energieautarkie überhaupt erreicht werden kann. Ganz im Gegenteil. Hervorgehoben wurde, dass die Herausforderungen, vor denen unsere Energieversorgung steht, national gar nicht erreichbar sind, weil sie, wenn, nur im Rahmen einer europäischen Zusammenarbeit lösbar sind. D Ebenso wurde betont, dass die erneu­ erbaren Energien zwar eine immer größere Rolle spielen, gleichzeitig aber Rohstoffe wie Öl und Gas noch für viele Jahrzehnte zur Verfügung stehen werden. Auf die Aussage von Christian Schönbauer, Sektionschef für Energie und Bergbau, konnten sich alle Diskutanten einigen: „Wir werden in den nächsten 20 bis 30 Jahren nicht in die Situation kommen, in der uns Öl oder Gas ausgehen werden. Ob wir diese Rohstoffe dann aber noch genauso nutzen, ist eine andere Frage.“ rudolf eigl, Geschäftsführen­ der Gesellschafter der Firmengruppe EIGL, zeigte auf, dass die seit Jahr­ zehnten betriebene Angstmache vor dem Peak Oil nicht mehr haltbar sei. Großes Einsparungspotenzial im Raumwärmebereich Laut Susanna Zapreva kommt beim Thema Energieeffizienz der Raumwär­ me eine weitaus größere Bedeutung zu als beispielsweise der Stromgewin­ nung. Sanierungen im Raumwärme­ bereich haben daher ein besonders hohes Einsparungspotenzial. Auch wenn sich die Teilnehmer prinzipiell bei der Sinnhaftigkeit von öffentlichen Förderungen einzelner Energieträger uneinig waren, so kam man dann doch überein, dass die private För­ 8 04·13 | unsere wärme

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iWo-symposium Rudolf Eigl Gero Vogl Wolfgang Anzengruber Christian Schönbauer Susanna Zapreva Christian Rakos deraktion der Heizen mit Öl GmbH bisher einen riesigen Beitrag zur Ener­ gieeinsparung im Raumwärmebereich geleistet hat und noch leisten wird. Realistische Ziele setzen – Verbote vermeiden Prof. vogl von der Universität Wien wünscht sich in der gesamten Diskus­ sion um die Zukunft der Energiever­ sorgung mehr Realismus und bessere Aufklärung der Bevölkerung: „Die Ver­ antwortlichen sollen realistische Ziele nennen und die religiös anmutende Heuchelei um Energieautarkie soll endlich aufhören.“ DI Dr. Christian rakos sprach sich in diesem Zusam­ menhang klar gegen Verbote einzelner Energieträger aus. Denn ein gelunge­ ner Energiemix ist die einzig vernünf­ tig realisierbare Zukunft für Österreich und Europa. Statements • Christian rakos: „Ich finde Förde­ rungen gefährlich. Was ist, wenn sie plötzlich fehlen? Folgt dann der Zusammenbruch des Marktes? Die Pelletsindustrie möchte nicht von Förderungen abhängig sein.“ • rudolf eigel: „Wir brauchen ge­ setzliche Rahmenbedingungen, die das Machbare aufzeigen und sich von Utopien lösen.“ • Susanna Zapreva: „Förderungen sind wichtig. Allerdings an der richtigen Stelle, dort, wo sie auch wirklich gebraucht werden, wenn es um Innovationen und neue techni­ sche Entwicklungen geht.“ • Christian Schönbauer: „Die Ener­ gieversorgung muss funktionieren, der Bedarf muss immer gedeckt werden können!“ • gero vogl: „Es gibt keine Alternati­ ven zu einem vernünftigen Energie­ mix. Den Bürgern sollten endlich realistische Ziele genannt werden!“ • wolfgang anzengruber: „Neue Technologien brauchen manchmal eine Starthilfe!“ unsere wärme | 04·13 9

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intErviEW Ausgewogener Mix sichert Energieversorgung rudolF Eigl, gEScHäFtSFüHrEndEr gESEllScHAFtEr dEr FirMEngruPPE Eigl, iM intErViEw Mit „unSErE wärME“ zuM tHEMA PEAk oil, ScHiEFErgAS und dEM oPtiMAlEn EnErgiEMix. unsere Wärme: Peak Oil, gibt es den überhaupt? Rudolf Eigl: Peak Oil ist ein Schreck­ gespenst, dessen Eintreten seit Jahr­ zehnten vorhergesagt wird. Der Peak Oil ist immer gerade heute, er hätte also eigentlich schon längst eingetre­ ten sein müssen. Die Wahrheit sieht anders aus. Durch neue Fördertech­ niken gibt es immer wieder neue Öl­ funde, die Versorgung ist also noch über einen langen Zeitraum hinweg gewährleistet. unsere Wärme: Welche Energiequellen sind für den Verbraucher auch wirtschaftlich sinnvoll? Rudolf Eigl: Pellets sind die interes­ santeste nicht fossile Alternative, weil sie wie das Heizöl auch die Vorrats­ haltung ermöglichen. Der Rohstoff Erdöl hat wie gesagt auch in Zukunft kein Verfügbarkeitsproblem und ist aufgrund der modernen, ölsparen­ den Heizungen auch wirtschaftlich sinnvoll. Darüber hinaus bedeutet die Umstellung von Öl auf Öl (Brennwert) einen geringen finanziellen Aufwand, keine großen baulichen Maßnahmen, kann vom Fachmann schnell durchge­ führt werden und die Wartungskosten sind gering. Interessant ist dabei, dass Ölheizungen auch mit Solarenergie kombiniert werden können. unsere Wärme: Sollte man Schiefergas und Öl auch in Österreich fördern? Rudolf Eigl: Es gibt kein Licht ohne Schatten. Vor dem Hintergrund, dass die Politik seit geraumer Zeit von Ener­ gieautarkie spricht, muss man sich die Frage stellen, wie dies realistisch zu er­ reichen ist. Wenn wir unabhängig wer­ den wollen, müssen wir auch die im Land vorhandenen Ressourcen nut­ zen. Ich finde diese Unabhängigkeit wäre sehr wichtig für Österreich. Die Erneuerbaren können nur ein Teil un­ serer Energiezukunft sein. Nur auf sie zu setzen wäre eine fahrlässige Utopie. zeugt werden, um die Energiepolitik zu lenken. Eine solche Förderung wur­ de von der Heizen mit Öl GmbH vor­ bildlich umgesetzt. Diese Förderung zum Ölkesseltausch ist attraktiv, greift und hat die richtige Entwicklung aus­ gelöst. Viele Ölheizungsbesitzer ha­ ben auf die moderne, sparsame und umweltfreundliche Brennwerttechno­ logie umgestellt. Prinzipiell gilt: Gefördert werden soll­ te, was einen realen Einsparungseffekt bringt und auch die CO2­Emissionen stark reduziert. unsere Wärme: Wie realistisch sieht die Politik die Zukunft der Energie? Rudolf Eigl: Politiker verrennen sich gerne in Utopien und dann kommt es oft erst sehr spät zu einer Vollbrem­ sung. Politik klammert oft Machbares und Umsetzbares aus, um bei den Wählern zu punkten. unsere Wärme: Wie sieht der optimale Energiemix für Sie aus, was ist realistisch betrachtet überhaupt machbar? Rudolf Eigl: Er muss so aussehen, dass die Energien, die wir heute ver­ wenden, auch ihre Berechtigung im Mix haben. Verbote für diverse Ener­ gieformen halte ich für falsch. Es gibt schließlich auch einen Konsumenten, der seine eigenen Entscheidungen treffen will. Diesen total zu bevor­ munden ist einfach nicht richtig. Wir werden in Zukunft die fossilen und die erneuerbaren Energien brauchen, um unseren Lebensstandard und unsere Wirtschaftsleistung gewährleisten zu können. Energiespartipp: Alte Geräte durch moderne ersetzen, Dämmung und Sanierung der Bausubstanz. Rudolf Eigl, geschäftsführender gesellschafter der firmengruppe eigl unsere Wärme: In welche Richtung bewegt sich der Markt? Rudolf Eigl: Es geht immer in die Rich­ tung, die die Politiker haben wollen. Leider werden von der Politik keine langfristigen Ziele angestrebt. Die Konsumenten sind verunsichert, weil je nach Zeitgeist immer etwas ande­ res gefördert wird. Dann werden diese Förderungen wieder reduziert, es gibt keine Konstanten. unsere Wärme: Für wie sinnvoll halten Sie Förderungen im Energiebereich? Was sollte gefördert werden? Rudolf Eigl: Eine Welt ohne Förderung wäre gesünder, aber andererseits kann durch Förderungen auch Stimulus er­ 10 04·13 | unsere wärme

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Öl-WissEnsWErtEs Rohöldestillation BEi dEr dEStillAtion Von ErdÖl wErdEn in VErScHiEdEnEn ArBEitSScHrittEn HÖHErwErtigE ProduktE wiE ottokrAFtStoFF, diESElkrAFtStoFF, HEizÖl odEr kEroSin HErgEStEllt. er erste Schritt: Das Rohöl wird auf 350 Grad Celsius erhitzt. Dabei spaltet der Destillations­ prozess, also stufenweises Verdamp­ fen und Kondensieren, das Rohöl in seine Bestandteile auf. So entstehen Gas und Primärbenzin, Petroleum und Gasöl – Ausgangsstoffe für die weitere Produktion. Die Rohöldestillationsanlage der Raf­ finerie Schwechat, genannt RD4, kann bis zu 27.000 Tonnen Rohöl pro Tag verarbeiten. In diese gewalti­ ge Kolonne gelangen alle Rohöle, die über die Adria­Wien­Pipeline einge­ bracht werden. © OMV Aktiengesellschaft D Auf die richtige Mischung kommt es an Noch können die Benzinsorten und Dieselkraftstoffe ihren Weg in leere Tanks nicht antreten. Die Mischung schließt den Rohölverarbeitungspro­ zess ab. In den Mischanlagen, auch Blendinganlagen genannt, werden die vielfältigen Komponenten mit Zusatz­ stoffen vermengt und zu modernsten Fertigprodukten höchster Qualität ver­ arbeitet. Diesel ist beispielsweise eine Mischung aus Gasöl, Kerosin und an­ deren Stoffen. Abfackeln – Gase verbrennen umweltschonend Gasmengen, wie sie bei geplanten An­ fahr­ bzw. Abfahrvorgängen von Pro­ duktionsanlagen anfallen, werden in Schwechat in zwei Bodenfackeln ver­ brannt. Diese Fackelanlagen bestehen aus circa 30 Meter hohen Stahlzylin­ dern mit modernsten Brennern. Ohne sichtbaren Feuerschein und ohne Rußen verbrennt dort das Gas um­ weltschonend und fast lautlos. Fallen Fackelgasmengen an, die über die Auf­ nahmeleistung der Rückgewinnung und der Bodenfackeln zusammen hin­ ausgehen, werden diese Überschuss­ mengen der Hochfackelanlage zuge­ führt und auch dort umweltschonend verbrannt. Dies geschieht aber äu­ ßerst selten. Hochfackeln verbrennen das jeweilige Gasgemisch zu mehr als 99,5 Prozent. In die Luft gelangen nur Wasserdampf und Kohlendioxid. Stof­ fe, die auch jeder Privathaushalt mit seiner Heizung in die Luft abgibt. Quelle: OMV Kraftstoff wird schwefelfrei Die Entschwefelung ist der zweite Schritt in der Rohölverarbeitung. Gas, Primärbenzin, Petroleum sowie Gasöl werden dabei mit einem Druck von 40 bis 70 Bar gemeinsam mit Wasserstoff auf 300 bis 420 Grad Celsius erhitzt und dadurch vom Schwefel befreit. Dieser würde die Umwelt belasten und die Automotoren verschmutzen. Der ausgeschiedene Schwefelwasserstoff aus den Entschwefelungsanlagen dient als umgewandelter gelber Schwefel der chemischen Industrie als Rohstoff. Insgesamt sind in Schwechat fünf Ent­ schwefelungsanlagen mit einer Ge­ samtkapazität von fast acht Millionen Tonnen jährlich im Einsatz. Die größte davon, die sogenannte HDS II, wurde für die Einführung von schwefelfreiem Dieselkraftstoff im Jahr 2004 beson­ ders erweitert. Mit diesem Umbau konnte auch der Energieverbrauch der Anlage fast halbiert werden, ein gewal­ tiger Beitrag zur CO2 ­Minderung. Seit 2004 erzeugt die Raffinerie Schwe­ chat ausschließlich schwefelfreie Treib­ stoffe. Das ist fünf Jahre früher, als die EU die Einführung dieser umweltscho­ nenden Kraftstoffe fordert. Feingemacht für den Markt Das Ergebnis der beiden ersten Pro­ duktionsschritte kann noch niemand als Treibstoff für einen Motor verwen­ den. Die Rohbenzine erhalten durch eine Erhitzung auf 520 Grad Celsius unter einem Druck von zehn Bar ihre passende Oktanzahl. Das Ergebnis dieses Herstellungsschritts ist die Basis für Kraftstoffe, Schmierstoffe, Heizstoffe und Werkstoffe. unsere wärme | 04·13 11

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Wartung Hochwasserschäden: HMÖ hilft Aufgrund der Überschwemmungen Anfang Juni sind zahlreiche Familien mit der Erneuerung ihrer kaputten Heizungsanlage konfrontiert. An­ lässlich der Hochwasserkatastrophe erhöhte die Heizen mit Öl GmbH die Förderung für betroffene Fami­ lien um 500 Euro und setzte das sonst erforderliche Mindestalter der Altanlage aus. Die bis Ende Juli ein­ gebrachten Anträge wurden umge­ hend bearbeitet, um einen raschen Austausch zu ermöglichen. „Etwa die Hälfte der betroffenen Familien hat die Erneuerung bereits durchge­ führt und die Förderung von bis zu 3000 Euro plus 500 Euro Hochwas­ serhilfe schon erhalten“, erklärt Mar­ tin Reichard, HMÖ­Geschäftsführer. Die restlichen Altanlagen werden in den kommenden Wochen gegen moderne Öl­Brennwertgeräte ge­ tauscht. „Der Vorteil dieser Anlagen: bewährte Technik bei gleichzeitiger Heizölersparnis von bis zu 40 Pro­ zent“, so Reichard. Wintervorsorge dAMit dEr EnErgiEVErBrAucH iM wintEr nicHt HÖHEr AlS nÖtig AuSFällt, SolltE MAn diE HEizung rEgElMäSSig wArtEn lASSEn. auf den optimalen Wert eingestellt. Da­ rüber hinaus erfolgt eine Prüfung aller Regelungs­ und Sicherheitseinstel­ lungen, damit ein fehlerfreier Betrieb der Heizungsanlage in der kalten Jahreszeit gewährleistet ist. Auch das Entlüften der gesamten Heizungs­ anlage und bei Bedarf das Auffüllen mit Was­ ser gehören zur fach­ gerechten Wartung. Denn Luftblasen in Heizkörpern oder in den Leitungen der Fußbodenhei­ zung behindern die Wärmeverteilung. Dadurch steigt der Energieverbrauch. In Summe sorgen die Wartungsarbei­ ten für eine gleichmäßige Verbrennung und damit für eine optimale Ausnut­ zung des Brennstoffs. So reduzieren sich die Verbrauchskosten und Emissi­ onen. Die regelmäßige Wartung senkt zudem das Risiko, dass die Heizung einmal ausfällt. © IWO Bei der Heizungswartung reinigt der Fachmann Kessel und Brenner, tauscht Verschleißteile aus, überprüft die Einstellungen und entlüftet die Anlage. Dadurch werden eine gleichmäßige Verbrennung und somit eine optimale Ausnutzung des Brennstoffs erreicht. Empfohlene Vorkehrungen Um die Ölheizung vor Hochwasser zu schützen, können im Vorfeld eini­ ge bauliche Maßnahmen getroffen werden. Die HMÖ GmbH empfiehlt, den Kessel auf einen Sockel zu stel­ len. Dieser schützt die Anlage einer­ seits vor niedrigeren Hochwasser­ ständen und erleichtert andererseits den Abtransport bei höheren Über­ schwemmungen. Zu dem Zweck ist eine gut demontierbare Anlage mit Absperreinrichtungen für einen raschen Abbau sinnvoll. Ein mög­ lichst hoher Füllstand vermindert bei Öltanks die Gefahr des Aufschwim­ mens. Die Lüftungsleitung des Öl­ tanks sollte möglichst hoch geführt werden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Bei Hochwas­ ser sind alle Tanköffnungen sicher zu verschließen, damit das Heizöl nicht auslaufen kann. uch die effizienteste Technik braucht einen regelmäßigen Check, um ihre Möglichkei­ ten voll auszuschöpfen. Wer auf die Vorsorge verzichtet, der spart am falschen Platz: Ohne regelmäßige Überprüfung verbraucht die Heizung etwa 5 bis 10 Prozent mehr Brenn­ stoff als nötig. A Heizungscheck nicht vergessen Wartung durch den Fachmann Die Wartung einer Ölheizung gehört allerdings in die Hände eines Fach­ handwerkers. Nicht nur, weil spezielles Know­how und Werkzeug erforderlich sind, sondern weil Eigenleistungen an heutigen Hightech­Brennern leicht zu Störungen führen können. Bei der Wartung werden Heizkessel und Brenner gereinigt. Zudem tauscht der Fachmann Verschleißteile wie Brenner­ düse und Ölfiltereinsatz aus. Auch die Vorlauf­ und Kesseltemperatur werden Wer im Besitz einer älteren Heizungs­ anlage ist, sollte die jährliche Wartung mit einem zusätzlichen Heizungs­ check verbinden. Dabei suchen ge­ schulte Fachleute gezielt nach energe­ tischen Schwachstellen und machen Vorschläge, wie sich diese beseitigen lassen. Bei Bedarf ist beispielsweise die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs sinnvoll. Dabei werden die einzelnen Komponenten des Systems so eingestellt, dass eine optimale Wär­ meverteilung im ganzen Haus ent­ steht. Mit dieser Maßnahme lässt sich der Energiebedarf zum Teil deutlich reduzieren. 12 04·13 | unsere wärme

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ZahlEn & FaKtEn Erdölversorgung ist gesichert! StEigEndE ÖlrESErVEn, innoVAtiVE FÖrdErtEcHnikEn und EFFiziEntE nutzung gArAntiErEn diE VErSorgung Mit ErdÖl Für diE näcHStEn JAHrzEHntE. ie Entdeckung und Er­ schließung neuer Ölvor­ kommen und ­felder hat ein mögliches Ende des Ölzeitalters sehr weit in die Zukunft verschoben. Die weltweit bestätigten Ölreserven haben sich allein innerhalb der letzten sieben Jahre um knapp 25 Prozent erhöht: und zwar von 179 auf 223 Milliarden Tonnen. D Bedeutung gewinnen und die Ölre­ serven der Welt steigern. Effiziente Nutzung Reichweite einer Tankfüllung bei je­ dem Einzelnen, was die Erdölreserven insgesamt schont. Innovative Fördertechniken Mit neu entwickelten Bohrverfahren werden die in unterschiedlichen Tie­ fen liegenden Ölvorräte einer Lager­ stätte angezapft. So können erstmals auch schwer zugängliche Vorkom­ men, etwa unter harten Gesteins­ schichten oder am Fuß von Gebirgen, erschlossen werden. Auch sogenann­ tes nicht konventionelles Erdöl aus Ölsandvorkommen oder Ölschiefer wird dank neuer Technologien inner­ halb der nächsten Jahre enorm an Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Energieeffizienz. Obwohl die Anzahl der Geräte nahezu konstant geblieben ist, hat sich der Heizöl­ verbrauch der rund sechs Millionen Ölheizungen in Deutschland in den letzten 20 Jahren halbiert. Auch in Österreich ist die Zahl der Ölheizun­ gen mit etwa 800.000 Anlagen seit rund 20 Jahren stabil, der Verbrauch ist um 46 Prozent gesunken. Dies ist vorrangig auf eine moderni­ sierte Heiztechnik zurückzuführen: Neue, wesentlich sparsamere Öl­ Brennwertgeräte ersetzen zuneh­ mend die älteren, weniger effizienten Heizkessel und erzielen einen Nut­ zungsgrad von nahezu 100 Prozent. Auch durch den Einsatz von erneu­ erbaren Energien verlängert sich die Heizöl als Basis Flüssige Brennstoffe sind aufgrund des hohen Energiegehalts und der kompakten Lagermöglichkeiten für eine sichere Wärmeversorgung op­ timal geeignet. Dieser Aspekt wird insbesondere durch den zukünftig zu­ nehmenden Anteil an stark schwan­ kenden erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung wichtig: Wenn diese jahreszeitlich oder witterungs­ bedingt nicht ausreichend zur Verfü­ gung stehen, stellt die Ölheizung die notwendige Heizwärme automatisch zur Verfügung und ist damit der idea­ le, weil zuverlässige Partner für Solar­ thermie und Holz. Heizöl wird für die Weltenergieversor­ gung noch lange Zeit in ausreichen­ der Menge zur Verfügung stehen. Weltweite Ölreserven im Rückblick 311 Mrd. Tonnen aus Schweröl, Teersand und Ölschiefer zusätzlich gewinnbare, nachgewiesene Ölvorkommen 223,4 Mrd. Tonnen nachgewiesene und mit konventioneller Technikwirtschaft­ lich gewinnbare Ölvorkommen 100 Mrd. Tonnen vermutete und mit komplizierter Technik zusätzlich gewinnbare Ölvorkommen Quelle: Mineralölbericht 2012 (FVMI)/Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Mineralölbericht 2012 (dorado exon Mobil) Höhere Energieausnutzung spart Heizöl Erdöl gibt es noch Jahrzehnte: Nachgewiese­ ne und mit konventioneller Technik gewinn­ bare Ölvorkommen in Mrd. Tonnen 223,4 207,8 200,5 178,7 180,7 183,7 184,7 Ölvorkommen weltweit in Mrd. Tonnen 200 150 100 50 0 4,1 Mrd. Tonnen weltweiter Verbrauch an Öl pro Jahr (2012) 3,9 4,0 4,0 Jahresverbrauch weltweit in Mrd. Tonnen 4,1 4,0 3,9 4,1 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 unsere wärme | 04·13 13

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