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Langendreerer kostenlos Dorfpostille Jahrgang 32 Ausgabe 124 Winter 2013

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2 Herbst/Winter 2013 BO 7 - Eck - Gesundheit Alte Bahnhofstraße 161, 44892 Bochum Dr. med. Torsten Eiche Internist - Hausarzt - Akupunktur · Vorbeugung · Diagnostik · Therapie Unsere Sprechzeiten Montag bis Freitag: 08.00 Uhr bis 11.00 Uhr Montag, Donnerstag: 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr Dienstag Spätsprechstunde: 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr und nach Vereinbarung. Krankengymnastik Lymphdrainage Massage Physiotherapie Osteopathie Hausbesuche Med. Fußpflege Öffnungszeiten: Montag-Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr oder nach Absprache Telefon: 0234 / 28 61 69 Dr. med. Jens-Uwe Goos Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Homöopathie Psychotherapie Anthroposophische Medizin (GAÄD) Sprechzeiten: Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag: 8.30 - 11.00 und 15.00 - 17.30 Uhr 8.30 - 11.00 und 18.00 - 20.30 Uhr 8.30 - 11 Uhr 8.30 - 11.00 und 13.00 - 15.00 Uhr 8.30 - 11 Uhr ( þ 0234 / 29 28 33 www.praxis-eiche.de Tel. 0234 / 28 09 01 Familiengesundheitszentrum in Bochum Langendreer Sandra Weinzettel (Sozialpädagogin) www.luna-familiengesundheitszentrum.de Telefon: 0234/79 46 81 78 Tanja Kaminski (Heilpraktikerin) Julia Kurscheid (Hebamme) Hebammenleistungen Heilpraktikerbehandlungen Eltern-Kind-Gruppen Stillberatung Yoga & weitere Kurse persönlich - freundlich - qualifiziert wohnortnah - familienfreundlich - barrierefrei Inh. Katja Wiebecke-Nötzel Fachapothekerin für Offizin Pharmazie, Naturheilkunde u. Homöopathie Alte Bahnhofstraße 161, 44892 Bochum, Tel. 0234 - 9210445 Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 8.00 - 18.30 Uhr, Samstag: 9.00 - 13.00 Uhr www.die-park-apotheke.de

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DORFPOSTILLE 124 3 Liebe Leserinnen, liebe Leser, in Ihren Händen halten Sie jetzt also die 32. Herbst-WinterWeihnachtsausgabe der Dorfpostille seit 1982. Verglichen mit der Nr.2, die im November 1982 erschien, hat sich Einiges gewandelt: Statt damals als 16-seitiges Schwarz-Weiß-Blättchen dessen einzelne kopierte Seiten die damaligen Redaktionsmitglieder mit zwei Klammern hefteten, mit einer Auflage von 300 erscheint diese DOPO in zehnfacher Menge mit 100 Seiten im farbigen Druck und digital hergestellt. Unglaublich – aber höchst erfreulich! Was gibt’s noch anzumerken? Die Spielereien mit den Farben haben wir etwas systematisiert: Veranstaltungsartikel sind hellgrün unterlegt, literarische Produktionen gelb, Bericht, Reportage, Kommentar und Nachricht erscheinen Schwarz auf Weiß. Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlicher. Trotz Preiserhöhung für die Großanzeigen begrüßen wir neue Anzeigenkunden ganz herzlich. Zum Inhalt: Erstaunlich, was in Langendreer so abgeht, noch erstaunlicher, was dieser neue Verein „Langendreer hat’s!“ in seiner kurzen Lebenszeit so auf die Beine gestellt hat. Alle Meckerbolzen in den sogenannten sozialen Netzwerken sollten froh sein, dass sich hier einige engagierte Mitmenschen für die Langendreerer Leute und ihren Stadtteil so ins Zeug legen. – Wir würdigen die aktiven Senioren, indem wir aus ihren Gruppen berichten und Autoren aus ihrem Kreis zu Wort kommen lassen. – Wir schenken dem Studenten-Workshop viel Aufmerksamkeit, der in und für Langendreer Erstaunliches hervorgebracht hat, und verweisen auf Veranstaltungen in Hülle und Fülle, die gewesen sind und noch kommen. Da unsere DOPO nur dreimal im Jahr erscheint, greifen wir hier und da etwas weiter zurück in der Berichterstattung – dokumentieren damit aber in DOPOspezifischer Weise das Leben in unserem Stadtteil. Sonst noch was? Buchbesprechungen, Gedichte, Erzählungen, Reportagen, Berichte, Kommentare und Nachrichten ohne Ende. Ein Thema fehlt: Flüchtlinge – Menschen also, die aus großer Not ins gelobte Land fliehen, voller Hoffnung auf ein lebenswertes und sicheres Leben. Die Nachrichten darüber füllen die Zeitungen, Radio- und Fernsehberichte. Unsere Verantwortung für diese Menschen ist groß – wir werden in der nächsten Ausgabe ausführlich darauf eingehen – auf unsere Weise. Bis dahin, bis zur Frühlingsausgabe im März, wünschen wir Ihnen alle Gute, frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr. Wenn Sie dem Dank für Ihr Leben in sicheren Gefilden Ausdruck verleihen möchten, so spenden Sie für die Flüchtlingshilfe Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, Bank für Sozialwirtschaft wBLZ 37020500, Spendenkonto 9292, Stichwort ARD/Syrien-Nahost und nehmen Sie damit ein Stück persönlicher Verantwortung wahr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am DOPO-Stand beim Weihnachtsmarkt im Dorf! Ihre Redaktion Impressum: Herausgeber: Laden e. V. V. i. S. d. P.: Paul W. Möller Redaktion und Mitarbeiter dieser Ausgabe: Jörg Borgards, Barbara Crombach, Karsten Höser, Gabriele Köchling, Erdmann Linde, P. W. Möller, Wilfried Reit, Andreas Schmitt, Rolf Schubeius, Rafael Zawada Druck: DL Druck und Logistik, 46395 Bocholt,Schlavenhorst 10 Redaktionsadresse: DOPO, Oberstraße 100, 44892 Bochum Internet: www.dorfpostille.de E–Mail: redaktion@dopo–online.de Redaktionstermine für die nächste Ausgabe: Mo. 3.2., 17.2., 3.3.2014 Nr. 125 erscheint ab 21.3.2014 Die DOPO erscheint dreimal im Jahr. Die Treffen der Redaktion finden nach Vereinbarung im Cafe Endstation bzw. im Clubhaus von Langendreer 04, Am Leithenhaus 14, ab 19 Uhr statt. Alle namentlich gekennzeichneten Artikel müssen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion entsprechen.

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4 Herbst/Winter 2013 arst k G Markt am Inhalt Wir führen für Sie Lotto, Toto, Zeitschriften und Raucherbedarf. W. Garstka Hauptstr. 188 44892 Bochum-Langendreer Telefon: 280115 Anzeigenformate und -preise Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Preis 25 € 45 € 25 € 30 € 40 € 45 € 40 € 45 € 50 € 60 € 85 € 40 € 60 € 75 € 130 € Breite x Höhe 90 x 58 mm 90 x 120 mm 58 x 90 mm 58 x 120 mm 58 x 182 mm 58 x 260 mm 120 x74 mm 120 x 90 mm 120 x 120 mm 120 x 168 mm 120 x 260 mm 182 x 58 mm 182 x 90 mm 182 x 120 mm 182 x 260 mm a Schulleiter Zöllner von der „Schule am Haus Langendreer“ informiert die Besucher beim historischen Spaziergang, s.S.8 Nicht nur die Schautafel von „Langendreer hat‘s!“ schmückt den Eingang zum „Rheinischen Esel an der Oberstraße,sondern auch die Bänke der Volksbank, s.S.10 DOPO-Intern 3 3 4 6 46 84 98 Liebe Leserinnen, liebe Leser Impressum Anzeigenformate / Preise „Langendreer hat‘s!“: Chronik der Ereignisse Fehlersuche in der DOPO Der neue DOPO-Kalender Hier gibt‘s die DOPO 34 35 36 38 44 46 46 47 48 50 50 52 Langendreer 8 8 10 12 14 16 18 21 22 26 „Bänke raus!“ - das Familienfest Historisch durchs Dorf Schautafeln führen Radler durch Langendreer Neu in Langendreer: Die Trödelmärkte von „Langendreer hat‘s!“ Volles Haus mit „Paul und Willi“ Neueröffnung: Uemminger Hoflädchen Marktplatzfest mit Römern: Kinder für Kinder Zwei, die sich einbringen Engagierte Altenbetreuung durch Marianne und Peter Ortmann Studenten erforschten den Alten Bahnhof „Alter Bahnhof“ - Ein Quartier mit Zukunft. Ergebnisse des Studentenworkshops vom 8. bis 14. September 2013 Mit „Pico-Bello“ in den Herbst Dorfkirche mit Dachschaden Wie ein Käfer den Wald sieht! Großer Andrang beim Waldspaziergang von „Langendreer hat‘s!“ Ab nach draußen! Mit der Walderlebnisschule Neues vom Info- und Beratungszentrum für Senioren am „Stern“ „Eine kulinarische Kreation“ von Edgar Stötzer „Was ist in der Tröppelminna?“ von Anne Haas Literarischer Advent in der Bücherei von Langendreer Bücherflohmarkt - Jetzt schon vormerken „Geh und trag dein altes Schätzchen...“ - Das DOPO-Gedichtbuch „Tschak-tschak-tschak!“ Die Wacholderdrossel lässt grüßen „Vorfreude“ - Musik und Texte zu Advent und Weihnachten Termine der Evang. Kirchengemeinde Langendreer Von Hexen, Elfen und Gespenstern Zur Kontaktpflege: Vorschläge, Kritik und Artikel bitte an redaktion@dopo-online.de anzeigen@dopo-online.de Auch digitale Lektüre der DOPO möglich unter Anzeigen bitte an 32 34 www.dorfpostille.de

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DORFPOSTILLE 124 5 Inhalt Im ehemaligen Chorraum der Lutherkirche präsentierten die Workschop-Studenten ihre Ergebnisse zur Entwicklung des Alten Bahnhofs, s S.26 Hilfe aus Langendreer für „Sbano“ in Uganda, S.64 54 54 55 56 60 61 62 63 64 68 70 72 75 76 77 78 80 82 82 Suchbild! Termine von KulTurm Der Männerkreis LangendreerDorf lädt ein 25 Jahre ausgezeichnete Filmkunst. Das Endstation Kino im Bahnhof Langendreer feiert Jubiläum Auf ins „Cheese“! Figurentheaterkolleg-Programm Nächstenliebe praktisch. Caritas-Kreis leistet Hilfen vor Ort 10 Jahre in Langendreer - jetzt „Lernstudio Bochum“ Familienhilfe „Sbano Unganda e.V.“. Mit konkreter Hilfe vor Ort Kirche im Hinterhof. Die Freie evang. Gemeinde (FeG) in der Wittenbergstraße Löschen, retten, bergen. Zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Langendreer Am Tag, als der Regen kam... „Stratabu“ November 2013. Neuigkeiten zum Straßenbahnprojekt in Langendreer Vor 50 Jahren rund um den Markt... Zeitreise Langendreer: der Marktplatz Maria stellt (sich)aus. Ausstellung im „buntstift“ Programm Bahnhof Langendreer 9. Weihnachtsmarkt im Dorf Schmitti und sein Bengel auf‘m Weihnachtsmarkt 83 92 94 95 Langendreerer Ansichten Der Schutzmann Karl Schuran auf Streife Maria Rasch, Herbstlied Wie Wilhelm der Zweite das Amtsgericht Langendreer rettete ...und darüber hinaus 83 85 Wir im Revier und unsere Sprache Umfairteilen Reichtum besteuern. Demonstration am 14.9.2013 in Bochum und Berlin Das DOPO-Menü Als die Dortmunder frech geworden... Herbert Filser, Das erste Mal Ingrid Dressel, Was das Meer sagte Glosse: Manni, was machen eigentlich unsere Stadtwerke? 86 88 88 89 95 Für das Titelbildfoto danken wir DOPO-Freundin Julia Heinemann. Der Regenbogen (nicht nur über Langendreer) gilt biblisch als Zeichen Gottes, der nach der Sintflut Noah verspricht, die Erde nicht noch einmal mit einer Flut heimzusuchen. Er setzt den Bogen als Zeichen des Friedens zwischen Gott und den Menschen (s. 1.Mose,9,8ff.). In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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6 Herbst/Winter 2013 Chronik der Ereignisse Da mögen in den sogenannten sozialen Medien wie facebook usw. noch so viele Langendreerer Mitmenschen warum auch immer ihre unsäglichen Meinungen und Einschätzungen zu diesem jungen Stadtteilverein „Langendreer hat’s!“ absondern, die meist von Unkenntnis und Informationsdefiziten geprägt sind - was die Aktiven dieser bürgerschaftlichen Initiative im Verlaufe des Jahres so bewerkstelligt und unterstützt haben, kann sich sehen lassen. Überzeugen Sie sich selbst, werte Leserinnen und Leser: Die Sommerdopo war Mitte Juni gerade erschienen, da ging’s auch schon munter weiter mit etlichen wahrhaft sommerlichen Ereignissen in Langendreer. Der Reihe nach – im Überblick. Die ausführliche Berichterstattung schließt sich an: Am 30.6.drängten sich Hunderte Besucherinnen und Besucher bei „Bänke Raus“ am Alten Bahnhof um die Stände und Bänke der Anbieter und genossen einen Sommersonntag erster Güte (s.a. S.8). Knapp zwei Wochen später, am Freitag, den 12. Juli, gab’s eine Premiere für Langendreer: der 1. Trödelmarkt auf dem Gelände des ehemaligen Containerbahnhofs am Volkspark! (s.a. S.12). Schon am Sonntag drauf, am 14. Juli, lud „Langendreer hat’s!“ zum „Historischen Spaziergang“ durchs Dorf ein (s.a.S.8). Die Zeit zwischen dem 18. und 24. Juli schließlich nutzten vier Vorständler von „Langendrer hat’s!“ zur Verwirklichung einer Idee, die seit Monaten reifte. Sie stellten zwei massive Schautafeln am „Ausgang“ des Fahrradweges „Rheinischer Esel“ im Oberdorf und an der Wittener Straße an der Zufahrt zum Ümminger See auf. (s.a.S.10). Die Sommerferien waren gerade zuende, da lud „Langendreer hat’s!“ zu einer Kulturveranstaltung ins Cafe Grabeloh ein. Knapp 130 Besucherinnen und Besucher füllten den Saal am letzten noch so richtig warmen Sommerwochenendfreitag, den 6. September, um „Paul und Willi“ zu erleben, die ihr Programm „Wir von hier – Wir Ruhris und unsere Gegend. Ein Unterhaltungsabend“ präsentierten (s.S.14). Aufbauphase schließlich doch noch im Trockenen und sogar unter vereinzelter Sonnenbestrahlung zur Hochform auflaufen konnte (s.S.18). Bereits am nächsten Tag (Sonntag, der 8.9.) begrüßte „Langendreer hat’s!“ in der Lutherkirche prominente und weniger prominente Gäste, die einerseits zur Eröffnung des Tages des offenen Denkmals und andererseits zum Start des Studentenworkshops des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz erschienen. Eine denkwürdige Woche für den Stadtteil Alter Bahnhof begann (s.S.22). Während dieser Woche standen Vertreter des Vereins den Studenten mit Stadtteilinformationen zur Verfügung, die Studenten waren zu Gast bei der Stadtteilkonferenz von „Langendreer hat’s!“ am 10.9. im Saal der Gaststätte „Zur alten Zeit“ und wurden auch vom Verein nach der Präsentation ihrer Workshop-Ergebnisse am 14.9. herzlich verabschiedet. Am 27. 9. besuchten wieder Hunderte Langendreerer den 2. Trödelmarkt am ehemaligen Containerbahnhof (s.S.12), eine erfolgreiche Wiederaufnahme der ersten Trödel-Veranstaltung. Der „Interaktive Waldspaziergang“ am 12. Oktober im Krähenwald am Oberdorf musste leider kurzfristig wegen Krankheit abgesagt werden, nachdem der Sommerspaziergang am 15. Juni mit 20 Kindern und 15 erwachsenen Begleitern so viel Spaß gemacht hatte (s.S.34). Am 5.10. standen DOPO und „Langendreer hat’s!“ wieder mit einem Stand beim Herbstmarkt am Alten Bahnhof (s.S.32) und die wegen Redaktionsschluss in dieser DOPO nicht mehr kommentierbaren Veranstaltungen am 19.11. („Runder Tisch“ zum Studentenworkshop mit Vereinsvertretern, Politikern und Verwaltung) und am 26.11. (Stadtteilkonferenz mit Stadtbaurat Dr. Kratzsch zum Entwicklungsraum Bochum-Ost), gefolgt vom Weihnachtsmarkt im Dorf schließen ein stadtteilintensives Jahr in Langendreer ab. pawimö Turmbesuch beim „Historischen Spaziergang“ am 14. Juli Paul & Willi Sorgten für ein volles Haus am 6. September: Paul und Willi Routentipps für Radler durch Langendreer: die Schautafel von „Langendreer hat‘s!“ am „Rheinischen Esel“ im Oberdorf Bereits einen Tag später nahm „Langendreer hat’s!“ mit einem InfoStand am „Marktfest für Kinder“ teil, das nach anfänglich regenreicher

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DORFPOSTILLE 124 7 HIER HILFT MAN SICH. Wir verlegen Ihr Laminat, Parkett oder montieren Türelemente und Garagentore. Fragen Sie nach unseren günstigen Montagepreisen. Oberhausen Mülheimer Straße 25 Tel. 02 08/43 77-0 Am Wasserturm Nähe Centro Bochum Wallbaumweg 53 - 75 Tel. 02 34/92 66-0 Nähe Opel Werk 2 + 3 Image_Anzeige_Ziesak.indd 1 07.07.10 14:04

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8 Herbst/Winter 2013 „Bänke raus“ - das Familienfest Historisch durch‘s Dorf Kinderspiele, Clownerien, Musik, reichlich Essen und Trinken, Spaß und Unterhaltung, Kontaktaufnahme und Erfahrungsaustausch - das alles lieferte „Bänke raus“ auch in diesem Jahr. Foto Andreas Schmitt Gabi Köchling (links im Bild) begrüßt die Spaziergänger an der Christuskirche im Dorf, die dann historisch interessante Plätze im alten Kern Langendreers aufsuchen. „Langendreer hat‘s!“ hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen. Foto pawimö Am 30. Juni drängten sich wieder Hunderte am Alten Bahnhof bei „Bänke raus“ um die Stände und Bänke der Anbieter, die nicht nur ihre Produkte und Infos präsentierten, sondern auch Kuchen und Waffeln, Reibeplätzkes und die unvermeidlichen Grillwürstchen anboten. Damit ist nur ein geringer Teil des opulenten Gesamtangebots vorgestellt, denn sowohl Privatleute als auch Vereine, Initiativen und Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen luden zum Verweilen, zum Small-Talk und zum Verzehr ihrer Spezialitäten ein. Das herrliche Wetter bildete den klimatischen Rahmen für das Familienfest Langendreers, das mittlerweile zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens unseres Stadtteils gehört. Programmatisch wurde mit dem ökumenischen Gottesdient auf dem „Stern“ begonnen, Kinderspiele verteilten sich über den ganzen Sonntag, nachmittags gehörte die Bühne diversen Musikgruppen und Chören, bei St. Marien drängelte sich die Kundschaft auf dem Flohmarkt und beim Gang über die „Bänke raus“- Meile konnte man mit den Planern des muslimischen Kulturzentrums ins Gespräch kommen, Kunstwerke besichtigen, das neu eröffnete Zentrum von „Senioren aktiv“ besuchen und Erkundigungen einholen über die diversen ehrenamtlichen Aktivitäten, die sich so in Langendreer entfalten. Natürlich waren auch die „Dorfpostille“ und „Langendreer hat’s!“ mit einem gemeinsamen Pavillon vertreten und nutzten die Gelegenheit zum Informationsaustausch und zu Kontaktaufnahmen mit den Besuchern. Großes Kompliment den Organisatoren und der „Werbegemeinschaft Alter Bahnhof“, die in unzähligen Vorgesprächen und mit hohem zeitlichen Aufwand dieses Fest der besonderen Art mal wieder auf die Beine gestellt haben. pawimö Wieder strahlte die Sonne und fast 40 Interessierte fanden sich am Sonntag, den 14. Juli um 14 Uhr am Eingang der Dorfkirche ein, um dann mit DOPO-Redakteurin und Historikerin Gabi Köchling durch Langendreer zu bummeln. Und nicht nur über die lange Geschichte der Christuskirche erfuhren die Spaziergänger eine Menge, sondern auch über die mittelalterlichen Anfänge des Dorfs Langendreer mit seinen zahlreichen Gehöften, von denen noch Reste sichtbar sind, die auch aufgesucht wurden, und von der wechselvollen Geschichte des Haus Langendreer – auch als Leithenhaus bekannt – und dessen adeligen Bewohnern, die sich nicht immer um die Erhaltung dieser Burganlage gekümmert haben. Dafür ist heute der Landschaftsverband Westfalen-Lippe zuständig, der auf dem Gelände verschiedene Schulen betreibt. Der freundliche Herr Zöllner, Schulleiter der „Schule am Haus Langendreer“, wartete schon auf die Besuchergruppe und ermöglichte ihr u.a. den Einstieg in den noch gut erhaltenen „Gefängnisturm“, der vormals auch anderen Zwecken diente. Nach dem Gang durch die kleine Fachwerksiedlung „Klockerigge“ beendete Frau Köchling den Spaziergang am Markt – und die Teilnehmer spendeten 60 € für Projekte, die Schülerinnen und Schüler der „Schule am Haus Langendreer“ u.a. zur Erhaltung der historischen Substanz durchführen. Haus Langendreer im Mittelalter als Modell mit dem „Gefängnisturm“

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10 Herbst/Winter 2013 Schautafeln führen Radler durch Langendreer Damit die Radler, die aus Dortmund über den „Rheinischen Esel“ bzw. vom Ruhrtalweg kommend nicht einfach über die Wittener, die Unterund Oberstraße (bzw. umgekehrt) Langendreer durchfahren, sondern Tipps erhalten, unseren 7-SterneStadtteil über zwei Routen näher kennen zu lernen, hatte sich „Langendreer hat’s!“ überlegt, zwei Schautafeln an den entsprechenden Stellen aufzustellen. Gesponsert wurden die Tafeln von der Volksbank Bochum/Witten, gestaltet und aufgestellt in mühseliger Arbeit von einigen „Langendreer hat’s!“ -Aktiven. Der Aufstell-Aktion in der Woche vom 18. bis 24. Juli gingen natürlich langwierige Bemühungen und Verhandlungen mit diversen Institutionen voraus, die vom Vereinsvorstand geleistet wurden. Dass Schmierfinken (oder auch nur einer) die Tafel an der Wittener Straße zwischenzeitlich beschmutzt haben, sei mit Bedauern erwähnt. pawimö Schweißreibende Arbeit im Hochsommer: Aufstellen der Tafel an der Wittener Straße am 24. Juli. Die Zementmischung muss stimmen. Zufrieden nach getaner Arbeit vor der Tafel am „Rheinischen Esel“ im Oberdorf- von links: Hans-Hermann Brunholt,Andreas Schmitt, Paul W.Möller, Frank Müller Versenken eines Plastikbehälters mit aktuellen Münzen und einem schriftlichen Gruß für die Nachwelt Die neu aufgestellten Sitzbänke der Volksbank Bochum-Witten, die das Schautafel-Projekt großzügig gesponsert hat, am „Rheinischen Esel“ im Oberdorf Spezialisiert auf Verwaltung von Eigentumswohnungen Wir kümmern uns! persönlich zuverlässig kompetent Eschweg 71, 44892 Bochum Tel.: 0234-58835648 Fax: 0234-6233579 E-Mail: info@hausverwaltung-grunwald.de

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DORFPOSTILLE 124 11 REISEBÜRO am markt Bequem verreisen zu günstigen Preisen Wir vergleichen für Sie die günstigsten Reisen aller großen Veranstalter Skireisen Top Badereisen Städtereisen Familienreisen AIDA Das Clubschiff Derpart Reiseüro am Markt Oberstrasse 2 • 44892 Bochum Öffnungszeiten: Montags - Freitags: 9:00 bis 13:00 Uhr und 14:30 bis 18:00 Uhr Samstags: 9:00 bis 12:00 Uhr Jetzt noch schnell Lastminute Urlaub in die Sonne buchen! Haben Sie Fragen? Unsere Hotline hilft weiter! Tel: 0234 - 922 62 0 Fax: 0234 - 922 62 62 http://www.derpart-am-markt.de/ mitarbeiter@derpart-am-markt.de

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12 Herbst/Winter 2013 Neu in Langendreer: Die Trödel War der erste angekündigte Termin im Mai den leider langwierigen Bearbeitungsanstrengungen städtischer Behörden zum Opfer gefallen, so wurde dieser Freitag am 12. Juli zu einem Sommerhighlight in Langendreer: Nicht nur über 100 Standanbieter stellten ihren Trödel aus, sondern gefühlte 1000 Besucherinnen und Besucher bevölkerten im Laufe des Tages das endlich mal wieder genutzte Riesengelände an der Hasselbrink-/ Dördelstraße. Immer wieder konnten die „Langendreer hat’s!“-Leute Wohlwollen und Dank der Marktbesucher entgegennehmen. Mit Recht – hatte doch das kleine Planungsteam des Vorstands gemeinsam mit den beiden „Machern“, Gerd Rau und Andre Lipinski, für das Zustandekommen und den reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung gesorgt. „Macht ihr das jetzt jeden Monat?“, war eine der oft gestellten Fragen an die Veranstalter. Das nicht, aber „Langendreer hat’s!“ hat die städtische Genehmigung für weitere Trödelmärkte und ist mit der Deutschen Bahn im guten Kontakt. Und schon am Abend dieses ersten Trödelfreitags, als die letzten Standbetreiber ihre Sachen packten, war man sich im Organisationsteam einig: Einen Markt machen wir noch in diesem Jahr. Und der sollte auch kommen – nämlich am 27. September! Wieder gab es strahlenden Sonnenschein den ganzen Tag über und fast 150 Standbetreiber boten ab 13 Uhr ihren Trödel an. Und wieder kamen die Langendreerer in Scharen, wandelten und handelten, aßen die Bratwurst vom Metzger Rath, verputzten Waffeln und schließlich sogar Eis vom Eismann, trafen Herrn Hinz und Frau Kunz, die man lange nicht gesehen hatte, und sorgten für entspannte Stimmung und gute Laune. Der nächste Markt kommt bestimmt, versprachen die Macher. Wann und wo ist noch nicht raus, aber mit den Trödelmärkten von „Langendreer hat’s!“ hat Langendreer wieder ein Ereignis mehr im jährlichen Stadtteilleben. pawimö Sorgten mit viel Einsatz für den reibugslosen Ablauf der beiden Trödelmärkte von „Langendreer hat‘s!“: Andre Lipinski, noch bekannt als „Dorfmeister“ vom Alten Bahnhof, und Gerd Rau, vormals Betreiber des „Cafe Sorglos“ im Dorf Foto pawimö Michael Mesenich Waterfuhrweg 6a, 44892 Bochum Tel.: 02 34 / 927 14 61 www.galabau-mesenich.de info@galabau-mesenich.de Wir sind Mitglied im: Bundesverband Garten-, Landschaftsund Sportplatzbau e. V. • Hausgärten aller Art – Neuanlage, Überarbeitung und Dauerpflege • Terrasssen-, Wege- und Mauerbau – Holz-, Beton- und Natursteinarbeiten • Pflege von Außenanlagen – Rasen- und Gehölzschnitt • Baumpflege – Fällungen, Kronenschnitt und Neupflanzungen • Wasser in Garten – Teichbau, Bachläufe und Quellsteine Ihr Experte für Garten & Landschaft

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DORFPOSTILLE 124 13 märkte von „Langendreer hat‘s!“ Entspannte Stimmung und Kauflaune bestimmten die beiden Trödelmaärkte von „Langendreer hat‘s!“ am 12. Juli und 27. September auf dem Gelände des zur Zeit ungenutzten Geländes des ehemaligen Containerbahnhofs am Volkspark/ Hasselbrinkstraße/ Dördelstraße. Ausschließlich Trödel stand zum Verkauf an und dankbar nahmen Hunderte Besucherinnen und Besucher aus Langendreer und Umgebung die Angebote wahr. Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr. Elektro Weitkamp Seit 1979 sind wir im Einsatz und mittlerweile in der 2. Generation für unsere Kunden da gerne auch für Sie. Alte Bahnhofstr. 5 44892 Bochum 0234/28 82 63 info@elektro-weitkamp.de www.elektro-weitkamp.de

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14 „Alles, was genäht werden muss“ Herbst/Winter 2013 Volles Haus mit „Paul und Willi“ Atelier Erika Lammek Wittenbergstraße 3 44892 Bochum – Langendreer Tel.: 0234/295934 Mo – Frei 9.00 – 18.00 „Paul und Willi“ mit Requisiten: Kohle, Fußball und „dat Pilsken“, Foto Anne Stein 10 TINTENKLECKS Jahre Papeterie Schreibwaren Bürobedarf Geschenkartikel Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9:00 -13:00 u. 15:00 -18:00 Uhr Sa: 9:00 -13:00 Uhr Inh.: Ivana Rolovic Alte Bahnhofstr. 11 Telefon 0234 / 2970640 Proppenvoll war der Saal des Cafe Grabeloh am Abend des 6. September, als „Paul und Willi“ mit ihrem Programm „Wir von hier – Wir Ruhris und unsere Gegend. Ein Unterhaltungsabend“ auftraten. Die beiden pensionierten Lehrer der Erich Kästner-Gesamtschule, die mit ihren Programmen seit Jahren durch Bochum und Umgebung tingeln und in ihren Lesungen gern „Spaß mit Ernst“ verbinden, lieferten aufklärende und humorvolle Einblicke in die Geschichte, die Traditionen, die Eigenarten und Besonderheiten der „Einheimischen“ und ihres Reviers. In 6 Kapiteln erfuhren die rund 130 Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über die Anfänge der Besiedlung unserer Region, über den „christlichen Aktivisten“ und Missionar Liudger, über den sagenhaften Schweinehirten Jörgen, der angeblich im Ruhrtal die Kohle entdeckte, und über die rasante Entwicklung der Kohle- und Stahlregion im letzten Jahrhundert. In Gedichten von Georg Boresch und Hans Marchwitza kamen einerseits die Bewunderung und der Respekt, aber auch die Anstrengung und Not zum Ausdruck, die die Gewinnung der „schwarzen Edelsteine“ in unserer Gegend mit sich brachte. Der „Tageslauf eines Püttrentners“ schaffte amüsante Abwechslung und die Entwicklung von der Industrie- zur Hochschullandschaft wurde durch einen Text von Antonia Cervinski-Querenburg im Ruhrpottdeutsch präsentiert. Herbert Knebels Anmerkungen zur „Neuen Mitte“ Oberhausen und schließlich die wissenschaftliche Charakterisierung des Ruhrgebietsmenschen („homo püttensis“) durch Prof. Dr. h.c. Clemens von Kwiatkowski von der Akademie der Wissenschaften zu CastropRauxel gehörten zu den Unterhaltungshighlights des ersten Programmteils, den Paul Möller und Willi Caelers zum Besten gaben. Nach der Pause gab’s kurzen Sprachunterrricht zum Ruhrpottdeutsch, „das man nur sehr schwer erlernen und niemals wieder verlernen“ kann, ergänzt durch Zitate aus Frank Goosens „Radio Heimat“, dessen „Omma“ und „Oppa“ mit ihren Lebensweisheiten die ausgelassene Stimmung im Publikum anheizten. Natürlich fehlte die „Bude“ nicht und auch nicht der Kleingarten, der untrennbar mit dem Freizeitverhalten des „Ruhris“ verbunden ist. Genauso wie der „Fußball“, dem angemessen Platz im Programm eingeräumt wurde. Herbert Knebels „Schalke“ und schließlich Hannes Benders Anmerkungen zu „Frau mit Kind und Pommes“ waren weitere amüsante Höhepunkte im 2. Programmteil, der von „Paul und Willi“ schließlich mit der Präsentation der Ruhrpottvision von „unserer Duse“ Tana Schanzara beendet wurde. Das Publikum war begeistert, und der Aufforderung an die beiden Ex-Lehrer, demnächst auch mit ihren anderen Programmen („Ach, die Liebe…“ und „Wie die Zeit vergeht!“)aufzutreten, wird wohl in absehbarer Zeit Folge geleistet werden. In den beiden Bergmannshelmen, die am Schluss der Veranstaltung die Runde machten, kam eine Spende in Höhe von ca. 500 € zusammen, die Projekten des Veranstalters „Langendreer hat’s!“ zur Verfügung gestellt wurden.

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DORFPOSTILLE 124 15 Lotto-Team Heiko Schmidt Alte Bahnhofstr. 24 – Tel. 0234-291929 Seit 2011 Ihr freundliches LOTTO • TABAKWAREN • ZEITSCHRIFTEN HERMES-PAKETSHOP • COFFEE TO GO Team Georg Redemann Alte Bahnhofstr. 1 A – Tel. 0234-54 49 59 63 Seit 1991 Ihr freundliches TABAKWAREN • BOGESTRA TICKETSHOP ZEITSCHRIFTEN • OTTO BESTELLCENTER REINIGUNGS / WÄSCHESERVICE

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