Blickpunkt - Ausgabe Mai 2013

 

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Die Informationsschrift der CDU Fröndenberg/Ruhr

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fraktion Das Magazin für Fröndenberg • Mai 2013 Fröndenberg muss sauberer werden! Angekokelte Papierkörbe, beschmierte Verk e h r s s c h i l d e r, Zeitungspakete im Straßengraben, Pizzakartons und jede Menge Hundekot auf den Grünflächen, ein Lichtkunstbrunnen, der im Winter eher als Altpapiersammelstelle denn als Hingucker dient – lauter Anblicke, die die Fröndenberger zu Recht nicht schön finden. „Viele Kleinigkeiten ergeben ein stellenweise sehr unerfreuliches Gesamtbild“, meint CDU-Ratsfrau Ute Gerling. Ihr ist bewusst: „Tatsächlich Ute Gerling sind es nur wenige, gedankenlose Zeitgenossen, die unser Stadtbild verschandeln.“ Karl Becker (CDU) aus Dellwig ärgern die zugewachsenen Radwege: „Erst werden sie für viel Geld angelegt. Danach lässt man sie verwahrlosen.“ „Für unsere Stadt!“ Liebe Leserin, lieber Leser, wie alle Kommunalpolitiker verbringen auch die Mitglieder der Fröndenberger Gerd Greczka CDU-Fraktion viele Stunden jährlich in Sitzungen und Arbeitskreisen. Nicht immer sind diese vergnügungssteuerpflichtig. Das Salz in der Suppe für uns Hobbypolitiker ist aber der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Gespräche, in denen wir sowohl Zustimmung als auch Kritik hören – und vielerlei Anregungen, die uns bei der Arbeit für unsere Stadt helfen und voranbringen. Eine Reaktion, die uns besonders nachdenklich macht, ist Achselzucken. Wenn Menschen für Politik nur noch Gleichgültigkeit empfinden, dann läuft etwas falsch. Dann haben Politiker womöglich Fehler gemacht. Sprechen Sie mit uns! Laden Sie uns zu Ihren Veranstaltungen ein. Wir kommen gerne, wenn es uns möglich ist. Und sollte es mal zeitlich nicht klappen, dann verabreden wir uns für einen Termin, an dem es besser passt. Herzliche Grüße Ihr Gerd Greczka Fraktionsvorsitzender Fast schon eine Altpapierdeponie: Der brunnen in der Innenstadt Lichtkunst- Alles eine Frage des Geldes? „Nicht nur“, meint CDU-Ratsvertreter Wolfgang Harwardt. „Vielleicht muss der vorhandene Pflegeplan sinnvoller eingeteilt Wolfgang Harwardt werden. Ganz sicher aber ist es nötig, in einigen Teilen der Bevölkerung ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass wir alle zu einem freundlichen, attraktiven Stadtbild beitragen können.“ Daher regt die CDU präventive Aktionen in Kitas und Schulen an. Auch ist die Ausweitung der Aufräumaktionen, die in vielen Ortsteilen von den dortigen Vereinen durchgeführt werden, wünschenswert, finden die Christdemokraten. Fortsetzung auf Seite 2  Karl Becker Besuchen Sie uns im Internet: www.cdu-froendenberg.de 1

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„Für unsere Stadt!“ ++ Was wir erreicht haben – woran wir arbeiten - wofür wir uns einsetzen ++     Fortsetzung von Seite 1  Für die Hoffnungen, die in das Geschäftsfeld Tourismus gesetzt werden, ist ein freundliches und sauberes Ambiente ohnehin Grundvoraussetzung. „Aber natürlich“, betont Ute Gerling, „trägt ein angenehmes Umfeld ja in erster Linie zum Wohlbefinden derer bei, die in Fröndenberg leben und arbeiten.“  Nur noch unansehnlich: Müllbehälter auf dem Marktplatz Inzwischen doppelt beschmiert: Schild an der Nordstraße problem erkannt und unbürokratisch gelöst: Gehbehinderte finden jetzt Parkplätze nah am Allee-Café „Die Behindertenparkplätze vor dem Allee-Café waren ständig von Fahrzeugen ohne entsprechenden Ausweis belegt. Die Menschen mit BeUrsula Sopora hinderungen aber, die dann in ihrer Not widerrechtlich auf dem Gehweg parkten, um nicht so weit laufen zu müssen, kassierten reihenweise Knöllchen“, erläutert CDU-Ratsfrau Ursula Sopora. Um das Problem unbürokratisch zu lösen, bat sie Mitte Februar Vertreter der Stadt und des Kreises Unna zu einem Ortstermin, an dem auch Harald Bartel, Harald Bartel Boden aufgetragen und die Stadt wird die sachgerechte Nutzung künftig regelmäßig kontrollieren. Die Ausweisung eines zusätzlichen Parkplatzes ist wegen der nahen Bushaltestelle nicht möglich. „Es gibt aber“, so Ursula Sopora, „um die Ecke, wo die KarlWildschütz-Straße auf die Alleestraße stößt, weitere Stellplätze für Fahrzeugführer mit Behindertenparkausweis. Dieser berechtigt nämlich dazu, in verkehrsberuhigten Zonen auch außerhalb der gekennzeichneten Stellflächen zeitlich unbegrenzt zu parken.“ Sopora hofft, das Problem damit dauerhaft gelöst zu haben. „Wir werden die Situation aber weiter beobachten. Sollte es wider Erwarten immer noch Schwierigkeiten geben, so bitten wir die Bürgerinnen und Bürger, uns erneut anzusprechen“, verspricht sie, sich auch künftig aktiv für die Belange der Älteren einzusetzen.  Jetzt eindeutig beschildert: Die beiden Behindertenparkplätze an der Alleestraße Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses, und Sibylle Weber (beide CDU) teilnahmen. Im Ergebnis wurde ein Schild versetzt; es Sibylle Weber werden zur besseren Kennzeichnung der Sonderparkplätze Piktogramme auf den Was machen eigentlich… … sachkundige Bürger/innen? „Neben den Ratsmitgliedern arbeiten in den Fachausschüssen, die sich z. B. mit Bildung, Kultur, Sport usw. befassen, auch sogenannte sachkundige Bürger/ innen mit“, erklärt Oliver Funke, mit 26 Jahren jüngster Ratsvertreter der CDU vor Ort. Die Aufgabe dieser Ehrenamtlichen ist es, ihr Wissen zu bestimmten Fachgebieten in die Ausschussarbeit einzubringen. Sie sind Teil der Fraktion und haben in ihrem Ausschuss dasselbe Stimmrecht wie die Ratsmitglieder. „Allerdings ist der zeitliche Aufwand bei den sachkundigen Bürgern und Bürgerinnen längst nicht so umfangreich wie bei den Ratsvertretern. Diese sind normalerweise in mehre- Oliver Funke 2 Besuchen Sie uns im Internet: www.cdu-froendenberg.de

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fraktion ++ Was wir erreicht haben – woran wir arbeiten - wofür wir uns einsetzen ++     Fortsetzung von Seite 2  ren Ausschüssen tätig“, so Funke weiter. Er spricht aus Erfahrung, war er doch vor seiner Ratstätigkeit sachkundiger Bürger zunächst im Umwelt-, dann im Sportausschuss. „Doch ich wollte mich stärker engagieren“, erinnert sich der junge Mann. Er kandidierte 2009 auf dem Mühlenberg für den Stadtrat und zog über die Liste in das kommunale Parlament ein.  DIeS & DAS Bundesregierung verbessert rahmenbedingungen für das Ehrenamt In Deutschland setzen sich über 23 Mio. Menschen bür- Auch ihr Trainer profitiert gerschaftlich von den neuen Regelungen für andere ein – in weit mehr als 600.000 Organisationen und Initiativen. Ehrenamtliches Engagement spielt auch in Fröndenberg eine bedeutende Rolle. Ohne die tatkräftige Hilfe der Bürgerinnen und Bürger in Vereinen und Verbänden, in den Kirchen, bei der Freiwilligen Feuerwehr etc. wären viele Angebote, die das Leben hier lebenswert machen, erst gar nicht realisierbar. Durch das neue Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes (EhrenamtStG) hat die christlich-liberale Koalition jetzt die Rahmenbedingungen noch deutlich positiver als bisher gestaltet. Hier die wichtigsten Punkte: Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist der persönliche Steuerfreibetrag („Übungsleiterpauschale“) von 2.100 EUR auf 2.400 Euro sowie die Ehrenamtspauschale von 500 EUR auf 720 Euro erhöht worden. Bei Sportvereinen liegt die Umsatzgrenze bei der Klassifizierung von sportlichen Veranstaltungen als Zweckbetrieb nun bei 45.000 Euro (bisher 35.000 EUR) jährlich. Außerdem, das ist für den Einzelnen besonders wichtig, wird die persönliche Haftung der ehrenamtlich Tätigen aller Bereiche auf Vorsatz und  grobe Fahrlässigkeit begrenzt. „Alles andere“, so Schmidt, „sollen die zuständigen Fachausschüsse diskutieren. Erstens ist das ihr gutes Recht und zweitens sind sie ja genau dafür einge richtet worden.“ Schweigen im Walde löst keine Aufgaben D e m o grafischer Wandel, Inklusion, Übergang Schule und Nicht immer einfach: Der Über- Beruf – laugang von der Schule in den Beruf ter Schlagworte, die die Gesellschaft und auch die Stadt Fröndenberg aktuell bewegen. „Leider herrscht dazu aus dem Rathaus seit der letzten Kommunalwahl weitgehend Funkstille“, bedauert CDU-Fraktionsvorsitzender Gerd Greczka. Zwar gebe es zum Thema „Demografischer Wandel“ inzwischen einen Arbeitskreis aus Vertretern der Verwaltung und der Politik, doch sei man über das Einholen von Informationen bislang nicht hinausgekommen. „Über die Inklusion, das heißt die Schaffung von Voraussetzungen, damit Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen an der Gesellschaft teilhaben können, ist außer im Schulbereich noch nicht gesprochen worden“, stellt Greczka fest. „Dabei können wir sicher davon ausgehen, dass damit eine langfristige Mammutaufgabe auf Fröndenberg zukommt. Das muss man doch irgendwann einmal anpacken!“ Ähnlich verhalte es sich mit der lange angekündigten Koordinierung des Übergangs von der Schule zum Beruf. „Die Zukunftsmesse als einzige Maßnahme, die die Stadt in diese Richtung unternommen hat, ist sang- und klanglos gestrichen worden“, bedauert der CDU-Fraktionschef. Ersatz gebe es nicht und sei seiner Kenntnis nach auch nicht angedacht. „Dabei“, so Greczka, „ist es gerade heute enorm wichtig, die jungen Leute bei ihrem Start ins Berufsleben zu unterstützen.“  Illuminati tagen weiter – fast so lange wie der Stadtrat Annähernd genauso lange wie der Stadtrat tagte im letzten Jahr der Ältestenrat (ÄR). Dieser ist kein Beschlussgremium, Josef Schmidt, stellv. sondern soll, so Bürgermeister sieht es die Zuständigkeitsordnung vor, „ als kollegiales Organ … einvernehmliche Lösungen bzw. Kompromisslösungen“ erarbeiten und Empfehlungen aussprechen. „Fakt ist, dass die Stadtspitze mit schöner Regelmäßigkeit versucht, im ÄR Entscheidungen herbeizuführen, ehe die Mitglieder der entsprechenden Fachausschüsse überhaupt Informationen erhalten“, ärgert sich Josef Schmidt, der der Runde in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister angehört. „Auf diese Weise wird die Demokratie ausgehebelt“, so Schmidt weiter. Gemeinsam mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Gerd Greczka wird er sich im ÄR nur noch an der Erörterung solcher Themen beteiligen, für die das Gerd Greczka, FrakGremium wirklich tionsvorsitzender zuständig ist. Besuchen Sie uns im Internet: www.cdu-froendenberg.de 3

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„Für unsere Stadt!“ fraktion ++ Was wir erreicht haben – woran wir arbeiten - wofür wir uns einsetzen ++ Zählen und gewinnen!! Viele bunte Schmetterlinge sind auf unseren Seiten versteckt. Senden Sie uns die richtige Zahl und gewinnen Sie einen dieser attraktiven Preise: So wird der Sport ausgebremst Eine greifbare Lösung ist nicht gewünscht Helmut Krämer ist mehr als verärgert. Seit Jahrzehnten setzt er sich vehement für die Interessen des Sports in Helmut Krämer Fröndenberg ein. (CDU), Vorsitzender Über ein Vierteldes Sportausschusses jahrhundert leitet er den Sportausschuss, der – darauf ist Krämer zu Recht stolz – immer brauchbare Kompromisse für alle an der Sportlandschaft Beteiligten gefunden hat. Und nun? „Sowohl der alte Fußballplatz auf der Alm in Bausenhagen als auch das Stadion an der Graf-Adolf-Straße müssen dringend saniert werden. Es passiert aber nichts, weil aus der Sicht der Stadtverwaltung zunächst ein Sportentwicklungskonzept für rund 20.000 EUR benötigt wird“, erläutert das langjährige CDU-Ratsmitglied. Der SV Bausenhagen wünscht eine grundlegende Instandsetzung des Naturrasenplatzes. Ziel des SC Fröndenberg-Hohenheide ist es, den maroden Ascheplatz durch einen Kunstrasenplatz zu ersetzen. Auch der VfL Fröndenberg 1. Preis: Fröndenberger Einkaufsgutschein im Wert von € 50,2. Preis: Fröndenberger Einkaufsgutschein im Wert von € 30,3. Preis : Fröndenberger Einkaufsgutschein im Wert von € 20,Bitte schicken Sie die Lösung bis zum 15.06.2013 unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Anschrift an: CDU Fraktion Fröndenberg/Ruhr • Sibylle Weber • Birkenweg 39 in 58730 Fröndenberg/Ruhr oder per Mail an: weber@cdufroendenberg.de Dringend sanierungsbedürftig: Das Stadion an der Graf-Adolf-Straße wartet auf eine Herrichtung und Modernisierung des Stadions für die dort trainierenden Leichtathleten. „Die CDU-Fraktion hat vorgeschlagen, vernünftigerweise das Geld für das Konzept zu sparen und gleich in die Renovierung eines der lädierten Plätze zu stecken“, so Krämer. Dafür habe es jedoch keine Mehrheit gegeben. Nun müsse man mit einer längeren Hängepartie rechnen. „Wir hoffen jedoch, dass wenigstens den Bausenhagenern zeitnah geholfen wird und der Spiel- und Trainingsbetrieb zumindest auf der Alm 2014 wieder normal verlaufen kann.“  Wer Ärzte anlocken will, muss attraktiv sein Das ist keine Aussage eines Partnervermittlungsinstituts, sondern bittere Wahrheit für Kommunen. Tatsächlich bevorzuRudi Hölmer, CDUgen junge Mediziner, Ratsmitglied und die sich als Hausarzt Vorsitzender der niederlassen wollen, Senioren Union eher mittlere bis größere Städte. Die Nähe zu Ballungszentren mit entsprechenden Freizeit- und Bildungsangeboten ist gefragt. „Schwerer haben es die ländlich gelegenen Regionen, in denen die Hausärzte nach rücklegen müssen“, erläutert Rudi Hölmer, CDU-Ratsmitglied und Vorsitzender der Senioren Union. Auch die Notdienste am Wochenende und an Feiertagen treiben die Arbeitsbelastung nach oben. Dabei ist nachvollziehbar, dass auch die Nachwuchsmediziner irgendwann Zeit für ihre Familien haben wollen. Zwar droht hier nach Auskunft des Gesundheitsnetzes Unna in den nächsten drei bis fünf Jahren kein akuter Hausärztemangel, doch: „Die Einwohner werden zum Glück immer älter, aber die Zahl der Arztbesuche dürfte steigen. Fröndenberg sollte dafür gerüstet sein“, so Rudi Hölmer.  Ende ihrer Dienstzeit in der Praxis gelegentlich noch bis in den Abend hinein Patienten in den Seniorenheimen besuchen – und bei den Hausbesuchen lange Strecken zu- ImprESSum CDU-Fraktion Fröndenberg/Ruhr · Gerd Greczka (Vorsitzender) · Hohenheide 68 · 58730 Fröndenberg/Ruhr, Tel. 02373-70244 · Fax: 02373-172 831 · Mobil: 0170 - 383 5816 · Mail: greczka@cdu-froendenberg.de Fotos: CDU Fröndenberg/Ruhr, Gisbert Körner, Sibylle Weber, Ute Gerling, Ruth Schneider, Sabine Dückers-Laue, www.fotolia.de (#5365890 -© Yuri Arcur / #3875763 ), www.istockphoto.com (#7840597-webphotographeer) Layout/Satz: papenbusch media GmbH · Unnaer Str. 50 · 58706 Menden · Tel. 02373-1790980 · info@papenbusch.de · www.papenbusch.de 4 Immer aktuell – unsere Homepage: www.cdu-froendenberg.de

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