DSDL Magazin, 1/2013

 

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DSDL Magazin, 1/2013

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DSDL Magazin Die Kundenzeitschrift der Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen Ausgabe 2 1/2013 Den Strom planen Seite 16 Ein Schiff im Eichwaldbad Seite 20 Zukunft Glasfaser Seite 24 Der Blick zurück Seite 30

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Impressum Herausgeber DSDL Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen, Regens-Wagner-Str. 8, 89407 Dillingen, Tel. (09071) 5039-0, www.dsdl.de Konzept, Gestaltung, Redaktion musselmann wulz intermedia gbr, Röhmstraße 4, 89407 Dillingen, www.m-w-i.de Druck Roch-Druck, Einsteinstraße 21, 89407 Dillingen, www.roch.de Bildnachweis: Stadt Dillingen a. d. Donau Seite 3; Stadt Lauingen Seite 3 (1), 32 (3); VERBUND Seite 10/11; Jan Koenen Seite 11 (1), 13; Gehrlicher Solar AG Seite 12/13; Bildarchiv Karl Baumann Seite 30/31; Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen Seite 11 (1), 21 (1), 30 (2), 31 (2), 33 (2), 34 (1); Westfalia Seite 21 (1); Fotolia.com Seite 25 (1); Regens Wagner Seite 35 (1); Bachmann GmbH & Co. KG Seite 35 (1); alle weiteren Bildrechte bei mwi. Urheberrechte für den gesamten Inhalt, soweit nicht anders angegeben, bei mwi. Reproduktion und elektronische Verbreitung sowie jede andere Wiedergabe nur mit ausdrücklicher Genehmigung. Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos. Druckfehler unter Vorbehalt. 2

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Editorial Wenn die Energiewende in Deutschland gelingen soll, brauchen wir starke Partner vor Ort. Dillingen und Lauingen können sich glücklich schätzen: Sie haben mit ihren eigenen Stadtwerken, den DSDL, einen heimatnahen, leistungsfähigen und flexiblen Versorger. Stadtwerke müssen heute weit mehr sein als reine Energielieferanten: Neben Pflichtaufgaben wie der Versorgung mit Trinkwasser tragen die DSDL beispielsweise mit dem Betrieb der Hallen- und Freibäder zur Lebensund Freizeitqualität unserer Städte bei. Sie sind sichere Arbeitgeber und Garant für eine regionale Wertschöpfung. Der besondere Schwerpunkt der DSDL ist schon lange die Förderung und der Ausbau regenerativer Energien in unserer Heimat. So sind unsere Stadtwerke Anteilseigner am größten Solarpark Schwabens. Darüber hinaus bieten die DSDL einen Ökostromtarif an, der sich zu 100 Prozent aus zertifizierter Wasserkraft speist. Und Dank der vielen privaten und öffentlichen Stromerzeuger in Dillingen und Lauingen können sich unsere Städte immer häufiger völlig selbstständig mit regenerativer Energie versorgen, ohne auf Strom aus fossilen Brennstoffen oder Atomkraft zurückgreifen zu müssen. So gelingt die Energiewende! Wolfgang Schenk Bürgermeister von Lauingen Verbandsvorsitzender Frank Kunz Oberbürgermeister von Dillingen Stellv. Verbandsvorsitzender Inhalt 4 9 10 14 16 20 24 26 30 Die Position ausbauen Interview mit der Werkleitung über Meilensteine und Zukunft der DSDL Starker Auftritt Neues Erscheinungsbild zeigt energiepolitisch Flagge Neue Energie Das Engagement der DSDL für alternative Energien ist vorbildlich ÖKOStrom für Roch Die Donau-Stadtwerke liefern neue Energie an die Traditionsdruckerei Den Strom planen Paul Launer, Abteilungsleiter Niederspannungsnetz, im Interview Ein Schiff im Eichwaldbad Jochen Hihler, Bereichsleiter Bäder, freut sich auf die neue Saison Die Zukunft heißt Glasfaser DSDL baut Lichtwellenleitertechnik im Netzgebiet aus Wasser marsch! Neues Zwischenpumpwerk generalsaniert Der Blick zurück 107 Jahre Dillinger und Lauinger Werkgeschichte 3

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Die Position ausbauen Werkleiter Richard Frech und Wolfgang Behringer über Meilensteine und Zukunft der Stadtwerke Die Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen gehen als Zweckverband in eine neue Zeit. Die Themen sind politischer, globaler geworden. Verantwortungsbewusstes Handeln steht noch mehr im Fokus. Es geht um den Wettbewerb mit „Neuen Energien“, aber auch um ein modernes, privatwirtschaftliches Profil. 4 DSDLMagazin: Herr Frech, die Donau-Stadtwerke gibt es nun seit elf Jahren. In den letzten vier Jahren haben Sie die Zweckverbandsära als Werkleiter aktiv mitgestaltet. Wie kamen Sie zu DSDL und was waren aus Ihrer Sicht die wichtigsten Ereignisse seit der Gründung des partnerschaftlichen Unternehmens?

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fer untersuchten wir ja alle Arbeitsabläufe ganz exakt auf Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit. Als einen der wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung der DSDL sehe ich den Aufbau unseres geografischen Informationssystems. Die digitale Erfassung dieser physikalischen Stammdaten war eine große Leistung und ist heute Grundvoraussetzung für eine vorbildliche Projektverwaltung. Im Zusammenspiel mit der Einführung einer modernen EDV ist sie noch effizienter geworden. Viele Kollegen aus anderen Stadtwerken holen sich hier Rat bei uns. Von Bedeutung war auch die Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr mit Unterteilung in Schmutz- und Niederschlagswasser. Wir haben das Betriebsgebäude in Lauingen einer sinnvollen Nutzungsänderung zugeführt, eine Geschäftsstelle in der Brüderstraße eingerichtet und uns auch personell weiterentwickelt. Ganz große Schritte haben wir beim Thema „Öko-Energie“ gemacht, die schon vor der Gründung des Zweckverbandes wesentliches Ziel aller Anstrengungen war. „Große Schritte beim Thema Öko-Energie“ DSDLMagazin: Herr Behringer, Sie sind vor rund drei Jahren von einem der weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauern zur DSDL gestoßen und koordinieren seitdem als stellvertretender Werkleiter u. a. das Netzmanagement. Welche Erfahrungen konnten Sie speziell einbringen? Wo sehen Sie Chancen für eine innovative Weiterentwicklung der DSDL in der Zukunft? Wolfgang Behringer: Wesentliche Impulse konnte ich mit meiner Erfahrung aus dem Projektmanagement im After-Sales-Bereich beisteuern. Wir hatten gerade im Ersatzteil- und Servicemanagement eine starke Kundenorientierung. Und die nimmt zweifelsohne auch bei einem kommunalen Energiedienstleister in Zeiten der Energiewende eine wichtige Schlüsselrolle ein. Aufgaben und Chancen für die Zukunft liegen ganz sicher im Ausbau des Breitbandnetzes. Denn hier kommt den Stadtwerken ihre vorausschauend geplante Trassenlage zu Gute. Die vielen Leerrohre, die über das ganze Stadtgebiet verteilt liegen, können jetzt für den kostengünstigen Einsatz von Glasfaserkabeln genutzt werden. Das sind echte Vorteile, die wir auch hier direkt an die Kunden weitergeben können. Mit großem Engagement bei der Sache: Werkleiter Richard Frech (links) und sein Stellvertreter Wolfgang Behringer. Richard Frech: Ich bin hier in der Region aufgewachsen und hatte schon immer enge Kontakte zu den Stadtwerken, zuletzt als Abschlussprüfer des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes insbesondere für den Bereich der Stadtwerke. Ich kannte die Strukturen also ganz genau, als ich im Jahr 2009 die Werkleitung übernahm. Als Prü- „Kundenorientierung als Schlüsselrolle“ Richard Frech: Unsere Möglichkeiten resultieren tatsächlich aus dieser besonderen, fast paritätischen Kundenbindung im Zweckverband. Jeder Bürger ist ja sozusagen Mit5

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eigentümer der Stadtwerke, jedem gehört im Grunde ein Teil des Ganzen. Als kommunale Energiedienstleister liefern wir „Grundversorgung aus einer Hand“ und schätzen das Vertrauen, das viele Bürger in uns haben. Wir kommen technisch über einen einzigen Punkt mit allen Anschlüssen in die Haushalte und liefern dazu einen kompletten und sehr persönlichen Service. Mit diesem Profil sind wir im Grunde nahezu konkurrenzlos, selbst wenn wir im Stromsegment immer wieder Kunden an Billiganbieter im Internet verlieren. Die meisten dieser Trendkunden kommen aber über kurz oder lang auch wieder zurück. Unser Selbstverständnis ist das eines „Delikatessengeschäfts“ und nicht das eines „Discounters“. DSDLMagazin: Die letzten zehn Jahre fallen in die Zeit der Energiekrise und Energiewende. Mit welchen Konzepten reagieren die Stadtwerke auf die neuen globalen Herausforderungen? Welche Projekte stehen in der Zukunft? Richard Frech: Wie schon erwähnt, haben die DonauStadtwerke schon sehr früh die Weichen für effiziente und ökologisch sinnvolle Energiekonzepte gestellt. Unser Ziel Energie, regen Biogasprozesse an und haben das Dach unseres Hallenbades saniert, damit auch hier der Energiebedarf merklich gesenkt werden kann. Mit dem Solarpark „Helmeringen III“ haben wir uns an der größten Photovoltaik-Anlagen Schwabens beteiligt. Alle unsere Atomstromkontingente haben wir verkauft, so dass an keinen einzigen Haushalt mehr Strom aus Kernenergie geliefert wird. Mit den neuen Angeboten für Ökostrom und Elektromobilität sind wir zu einem frühen Zeitpunkt sehr innovativ aufgestellt. „Lokale Wertschöpfung ausbauen“ DSDLMagazin: Herr Behringer, mit „ÖKOStrom by DSDL“ haben die Stadtwerke ein neues und sehr ehrgeiziges Angebot an erneuerbaren Energien unter Ihrer Federführung bereit gestellt. Wodurch zeichnet sich das Angebot aus? Wolfgang Behringer: Bei unserem Ökostrom-Angebot handelt es sich um Strom aus Wasserkraft. Dieser Ökostrom ist für private, gewerbliche und kommunale Kunden im gesamten Landkreis verfügbar und kostet kaum mehr als konventioneller Strom. DSDLMagazin: Woher stammt der Strom und wie kann ich als Kunde sicher sein, dass er auch eingespeist wird? Wolfgang Behringer: Der Strom stammt aus den Wasserkraftwerken einer Verbundkooperation, die ständig vom TÜV Süd überwacht wird. Die Zertifizierung stellt sicher, dass der Strom unter ökologisch einwandfreien Bedingungen produziert und in das Stromnetz eingespeist wird. Richard Frech • geb. 09.11.1947 in Neresheim • wohnhaft: Finningen • Familienstand: verheiratet, eine Tochter • Studium: Betriebswirtschaftslehre • Abschluss: Dipl.-Kaufmann • ab 1973 Verbandsprüfer beim Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV) • ab 1978 Steuerberater • ab 1981 Wirtschaftsprüfer • ab 1982 stellvertretender Abteilungsleiter BKPV • seit 2009 Werkleiter der Donau-Stadtwerke DillingenLauingen • Hobbys: Tätigkeiten in der Natur, Handwerken, Lesen „Günstiger Strom aus Wasserkraft“ DSDLMagazin: Wieviel kostet der ÖKOStrom derzeit an einem Beispiel gerechnet. Gibt es eine Preisgarantie? Wolfgang Behringer: Für einen Vier-Personen-Haushalt bei einer durchschnittlichen Verbrauchsmenge von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr entstehen Kosten von 1.123,72 Euro. Das sind nur 20 Euro mehr als im konventionellen Stromtarif. Wir binden uns bei Vertragsabschluss für bis zu drei Jahren an den Tarif, vorausgesetzt der Gesetzgeber ändert nichts an den Rahmenbedingungen. Anders als manche freien Anbieter auf dem Strommarkt verlangen wir übrigens keine Vorauskasse. DSDLMagazin: Haben die Kunden beim Tarifwechsel mit Unannehmlichkeiten zu rechnen? Wolfgang Behringer: Überhaupt nicht. Die neuen Stromgesetze ermöglichen den Anbieterwechsel ja grund- ist es, diese lokale Wertschöpfung permanent auszubauen, nach innen wie nach außen. Wir veranlassen zum Beispiel Maßnahmen zur Energieeinsparung bei unseren bestehenden technischen Anlagen. Dazu gehören der Umbau der Wasserversorgung auf ein direktes Wassernetzpumpwerk mit Einsparwerten bis zu 125.000 Kilowattstunden. Wir nutzen unsere Kläranlagen zur Gewinnung regenerativer 6

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sätzlich zu jeder Zeit. Und wer als DSDL-Kunde intern von konventionellem zu ÖKOStrom wechselt, füllt nur ein einfaches Onlineformular aus oder besucht unser neues Kundencenter. Es genügt im Grunde eine einzige Unterschrift. DSDLMagazin: Herr Frech, inzwischen gibt es sogar zwei Elektrotankstellen in Dillingen und Lauingen. Fahrzeuge sieht man allerdings noch kaum tanken. Folgt man einem unsichtbaren Trend oder steht ein strategisches Konzept dahinter? Richard Frech: Natürlich haben wir auch hier vorausschauend Möglichkeiten für die Zukunft geschaffen. Es ist absehbar, dass nicht nur die sinkenden Anschaffungskosten für Elektroautos, sondern auch Leasingkonzepte für die teuren Batterien die Nutzung beschleunigen werden. Und auch der Trend bei den Elektrofahrrädern geht weiter nach oben. In jedem Fall wollen wir die Elektromobilität auf Kleinstrecken in der ländlichen Region unterstützen und außerdem einen Beitrag für die Integration in das Tankstellennetz Bayerisch-Schwaben leisten. Ich denke, wir setzen auch das richtige Zeichen, wenn wir im Moment das Tanken an den Säulen auf dem Marktplatz in Lauingen und vor unserer Zentrale in der Regens-Wagner-Straße in Dillingen kostenlos anbieten. Wolfgang Behringer • • • • geb. 30.05.1972 in Dillingen wohnhaft: Dillingen Familienstand: verheiratet, zwei Söhne Beruf: Elektrotechnikermeister, Technischer Betriebswirt ab 1989 Ausbildung bei Elektro Kain in Dillingen ab 1999 Besuch der Meisterschule ab 2000 Servicetechniker Kuka Roboter, Augsburg ab 2006 Weiterbildung Technischer Betriebswirt IHK ab 2006 Abteilungsleiter Kuka Roboter, Augsburg seit 01.01.2010 Stellvertretender Werkleiter DSDL • • • • • • • Hobbys: Feuerwehr (FFW Dillingen, Maschinist, seit 25 Jahren aktiv), Jugendfußballtrainer/Jugendleiter bei der JFG Donau-Dillingen „Energiesparende Lampen im Taxispark“ DSDLMagazin: Welche ökoenergetischen Maßnahmen wurden außerdem getroffen? Richard Frech: Mit unserem Blockheizkraftwerk am Eichwaldbad erzeugen wir rund 2,5 Mio. Kilowattstunden regenerativer Energie pro Jahr. Etwa 170 Haushalte und das Eichwaldbad werden mit Wärme versorgt. Eine Vorreiterrolle haben wir außerdem mit energiesparender Straßenbeleuchtung eingenommen. Die neuen Lampen im Taxispark wurden sogar mit modernster LED-Technik ausgestattet. Eine differenzierte Energieberatung werden wir in den nächsten Jahren als eigenen Service aufbauen. Mit unseren Kunden stehen wir immer im Dialog. eines Erscheinungsbildes gestützt. Unter den veränderten Rahmenbedingungen der Energiepolitik und neuen kundennahen Anforderungen hat sich die DSDL zum Jahreswechsel 2011/2012 dazu entschlossen, eine neue Corporate Identity, also ein neues Leitbild, und ein daran angeschlossenes neues Corporate Design, also die visuelle Umsetzung des Leitbilds, in Auftrag zu geben. Das neue Erscheinungsbild mit dem Claim „Energie für Mensch & Umwelt“ besteht nun nicht mehr aus der orangefarbenen Energiewelle in der Wortmarke „DSDL“, sondern aus einer blau-grünen und wird begleitet von Impulslinien in der gleichen Farbwelt. Das Erscheinungsbild wird in der gesamten Unternehmenskommunikation umgesetzt. Die Maßnahmen reichen von der Geschäftsausstattung über Website, Printmedien und Videoclip bis zum Messestanddesign. Auch für unsere neue Marke „ÖKOStrom by DSDL“ wurde ein eigenständiges Design geschaffen, das sich mit der Dachmarke DSDL optimal ergänzt. DSDLMagazin: Die Konzentration auf dem Strommarkt nimmt immer mehr zu. Im Internet tummeln sich zahllose Billiganbieter. Wie behauptet sich die DSDL gegen die virtuelle Konkurrenz mit ihren preisaggressiven Tarifmodellen? Wolfgang Behringer: Die Zeiten als tatsächlich relativ viele Kunden zum „gelben Strom“ wechselten, sind vorbei. Inzwischen haben sich auch die Preise weitestgehend nah beieinander eingependelt. Bei genauerem Hinsehen haben die Kunden dabei nicht nur das günstige Preisniveau der DSDL registriert. Sie vergleichen auch den Mehrwert, den 7 „Neue Corporate Identity“ DSDLMagazin: Die Donau-Stadtwerke führen einen neuen Claim „Energie für Mensch & Umwelt“ im farblich neu gestalteten Logo. Was für eine Strategie steckt dahinter? Wolfgang Behringer: Die rasante Entwicklung der Stadtwerke vom Ämterbetrieb zum modernen Energiedienstleister wurde bereits im Jahr 2002 mit der Neuentwicklung

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sie bei ihren Stadtwerken bekommen – nicht aber beim unbekannten Internetanbieter: Den persönlichen Service, den günstigen Besuch in Freizeiteinrichtungen wie Eichwaldbad, Eislaufplatz und Hallenbad, das vielfältige Engagement der Stadtwerke bei Vereinen und Organisationen vor Ort. Das alles schätzen die Kunden. „Technisch vorbildlich“ DSDLMagazin: Wie leistungsfähig ist die DSDL bei der Sicherung der Grundversorgung mit Strom und welche Methoden der Qualitätssicherung werden betrieben? Richard Frech: Mit unserem ausgefeilten geografischen Informationssystem und hervorragenden technischen Betriebssystemen haben wir überregional eine Vorbildfunktion eingenommen, auf die wir stolz sind. Damit gewährleisten wir im Stromsegment einen Spitzenservice. Alle Monteure sind im Einsatz mit Laptops ausgestattet und können sich beim Kunden vor Ort in das Informationssystem einwählen, Plan- und Ist-Zustände vergleichen. Die Monteure werden im eigenen Betrieb ausgebildet und geschult. Sie kennen sich aus in den Städten und in der Umgebung und reagieren im Störfall schnell und zuverlässig. Der Störungsservice ist ständig erreichbar. Ein weiteres Qualitätskriterium ist das gut ausgebaute Kabelnetz. DSDLMagazin: Für viele Kunden sind Strompreiserhöhungen schlecht nachvollziehbar. Woran liegen sie und welche Tarife gibt es aktuell? Richard Frech: Preiserhöhungen sind natürlich nie schön. Als Energiedienstleister sind wir jedoch allein zu rund 40 Prozent von Steuern und Abgaben betroffen, die wir weiterberechnen müssen, um selbst wirtschaftlich arbeiten zu können. Dazu gehören das EEG-Gesetz (Erneuerbare Energien-Gesetz), die KKW-Umlage, die Stromsteuer und auch die Konzessionsabgaben für Wegerechte der Kommunen. Darüber hinaus greifen Netznutzungsentgelte der Vorlieferanten und der eigentliche Preis für die Energie. Grundsätzlich unterscheiden wir die Tarife der „Grundversorgung“ mit 14-tägiger Bindung, den „Licht & Kraft“-Tarif mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren und entsprechend günstigen Konditionen und den ÖKOStrom-Tarif. DSDLMagazin: Thema Wasserversorgung: Wie stellt DSDL die Versorgung sicher, mit welchen Leistungen, in welcher Qualität und zu welchen Preisen? Wolfgang Behringer: Zwei Tiefbrunnen mit einer Tiefe von 200 und 300 Metern im Dillinger Auwald und zwei 8 neue Flachbrunnen mit zwölf bis 18 Metern Tiefe im Wasserschutzgebiet „Vogelhölzle“ in Lauingen sind die Trinkwassergaranten für das Versorgungsgebiet. Mit der Notverbundsleitung konnten wir eine wichtige Maßnahme für die Versorgungssicherheit im Notfall abschließen. Dennoch stehen in den nächsten Jahren Millionenbeträge für die Sanierungsarbeiten am Netzpumpwerk und an den Leitungen an. Die Wasserqualität ist sehr gut. Und die Preise sind im regionalen Vergleich günstig, weil die Förderung in Dillingen durch artesischen Auftrieb, in Lauingen durch die Nähe zur Erdoberfläche erleichtert wird. Die Wirtschaftlichkeit ist aber auch hier das Ergebnis innovativer Energiesparmaßnahmen. Indem wir dem Wasser aus dem Dillinger Brunnen mittels Wärmepumpentechnik Energie entziehen und dabei die Temperatur von rund 15 auf acht Grad Celsius senken, sorgen wir nicht nur für eine bessere Trinkwasserqualität – wir erzielen auch eine bessere Energiebilanz. „Günstige Wasserpreise“ DSDLMagazin: Bleibt die Kläranlage in Lauingen auch in der Zukunft ein unangenehmer Kostenträger? Richard Frech: Es ist richtig, dass besonders die Kläranlage in Lauingen nach dem Wegfall von Molkerei, Brauereien und einem Unternehmen in der Umwelttechnik überdimensioniert ist. Da der Anlagenbetrieb aber immer gleich aufwändig ist, werden die relativ hohen Kosten auf die Lauinger Bürger umgelegt. Abwasseranlagen werden allderdings nach behördlichen Auflagen errichtet und für die Stadtwerke bleibt bis dato nur eine möglichst sparsame und wirtschaftliche Fortführung der Anlage. „Seite an Seite mit dem Kunden“ DSDLMagazin: Mit welchen Visionen gehen die DonauStadtwerke Dillingen-Lauingen in die Zukunft? Richard Frech: Wir wollen die Position der Stadtwerke als starker Energiedienstleister in der Region festigen und ausbauen. Die klare Positionierung zum Thema Umweltschutz ist dabei genauso wichtig wie eine sehr viel stärker ausgeprägte Kundenorientierung. Wir sehen uns weiter als vertrauenswürdiges Gemeinschaftsunternehmen, Seite an Seite mit unseren Kunden. Der Bau unseres neuen Kundencenters ist ein Signal für die Zukunft. Im Übrigen werden wir noch mehr auf hochqualifiziertes Fachpersonal setzen, Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen ausbilden und auch langfristig beschäftigen.

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Starker Auftritt Mit neuen Farben und dem Claim „Energie für Mensch & Umwelt“ zeigen die Stadtwerke energiepolitisch Flagge Für die glaubwürdige Wahrnehmung eines Unternehmens spielen Erscheinungsbilder eine große Rolle. Die Donau-Stadtwerke haben sich auch in Sachen Imagepflege entscheidend weiterentwickelt. Schon unmittelbar nach seiner Gründung im Jahr 2002 hat sich der Zweckverband ein professionelles Corporate Design entwickeln lassen. Die liegende, orangefarbene Energiewelle im „S“ von DSDL wurde zum Markenzeichen, ebenso wie der Claim „Energie hoch 2“. Die energiepolitischen Veränderungen, aber auch neue Schwerpunkte in der Kundenorientierung veranlassten die DSDL dazu, das komplette Erscheinungsbild überarbeiten zu lassen. Schließlich wollte man die gesteigerte energiepolitische Aufmerksamkeit in der Bevölkerung nutzen, um auf das Selbstverständnis der DSDL als ein von Anfang an sehr ökologisch orientiertes Energieunternehmen hinzuweisen. Die Designagentur mwi aus Dillingen, spezialisiert auf die Entwicklung anspruchsvoller Unternehmenskommunikation, übernahm die Aufgabe. Enstanden ist ein neuer Claim „Energie für Mensch & Umwelt“. In Verbindung mit der neuen blau-grünen Farbgebung im liegenden „S“ von DSDL bringt er das kundenorientierte Engagement für erneuerbare Energien klar zum Ausdruck. Neu sind die blauen, hellblauen und grünen Impulslinien, die als sog. „Key Visuals“ den Markenauftritt verstärken. behalten, war eine echte HerausforZugleich wurde eine Submarke für derung“, so Wolfgang Behringer, der das Produktsegment „ÖKOStrom by als stellvertrender Werkleiter auch DSDL“ entwickelt. Mit seinen überdas Marketing der DSDL verantworeinander gelagerten Kreisflächen in tet. „Mit dem Ergebnis sind wir sehr abgestuften Blautönen und einem „Grü ner“ Stro m: zufrieden!“ zentralen Grün zeigt Jetzt wechseln! Logo sich das Alles a auffällig plakativ und frisch, ohne die us einer Hand Seriösität des Unternehmenszwecks zu unterlaufen. „Den neuen Gesamtauftritt so aufzuladen, dass beide Marken zusammenspielen und für sich betrachtet trotzdem eine gewisse Eigenständigkeit und Spannung Lieb e Ku ndin nen und „Ene Kund rgie en, für M Slog ensc an. Al h & Um s Men punk welt“ sch un t – im ist fü d Ku Intere Umwe r uns nde sse ei lt! meh ner be stehen Si r als e be ein sser Mit „Ö i uns en un im M KOSt d zuku ittelrom bot er nftsfä by DS neue hige DL“ st rbar n TÜV el er En Südergien len wir ei gepr n attr üft un bere Wechs aktiv it: St d kaum es An rom eln Si teurer geaus W e jetz zum als St asse Ausb t und rkra anda au re leiste vers ft, rdstro gene n Sie orgu rativ m. ng. W eine er En n ak ir he tiven ergieq lfen Ihne Beitr uelle Ihre n da ag n in bei! Dona der St u-Stad romtwer ke Di lling en-L auin gen Rich ar Werkl d Frech, eiter Die DS DL Do Prod nauStad ukt un twer d Se gung ke Di rvice mit St lling aus ei en-L rom , zum auin ner Ha Was 24hgen ser, nd vo Ents biet Freize Fern töru n de wärm itein ngsd r Grun en richt e un iens dver unge d Ab t oder sorEine wasse n wie dem gewa Eich r bis Betr chse waldb hi tenz ieb öf ne Or , enga ad un fentlic n gani d Ha gier te her satio sorg llenb en da M nsstru ad. für, da itarbeite ktur, nahe r und tech ss di r Ener nische eine e DS gied DL in fa Kom iens der Be ire Preisg Die DS petleis ter be esta völker DL Do ltung liebt ung aus de nauund als ku Stad r Fusi aner twer nden on werke kann ke Di t sind lling Dilling der beid en-L . en eh über en un auin emal 100 Ja d Stad gen igen ents hren Die DS twer Eige tand als ko ke La nbet DL w en mmun riebe uing urde gegr en, di n als Stad aler ünde e be Ener Zwec tt. ide se giever kver it band sorg am 01 er tä tig si .01.2 nd. 001 Dona u-Stad Rege twer ke ns 8940 -Wagner-S Dillingen7 Lauin traße Tel. (0 Dillingen gen 8 9071 ) 50 info@ 39-0 dsdl. de www. dsdl. de Gedru ckt au f Balan freun dliche ce Pu n Pa re Of Die EU pier fset, aus 100 -Blum einem Produ % FS e ste beson ktion ht für C-zert ders natür und eine ifizier be lich um ten Re umweltWasse er Resso rücksichtig weltfreu cyclin nd remiss urc t fol gfaser Bewir ionen en und Ch gende liche und n. tscha Kriter na emika ftung , Abfallm ien: Ve chhaltig lien anag der Wä emen , Energieb rwendu e lder. ng t und die na edarf, Lu ft- un chha d ltige i.de Ener gie f ür Men sch & Umw elt. ÖKO Stro m by D SDL! m-w- Eine Mark e der Das neue Corporate Design von DSDL und „ÖKOStrom by DSDL“ unterstützt das energiepolitische Selbstverständnis. Die Abbildungen von oben nach unten zeigen einen ÖKOStromFlyer, den neuen Internetauftritt und eine Elektro-Ladesäule mit neuem DSDL-Logo als drei von vielen Umsetzungen. 9

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Neue Energie Das Engagement der DSDL für alternative Energien ist vorbildlich und vielfältig – nicht erst seit heute Vielen energiepolitischen Entscheidungen haftet der Makel einer „Feuerwehrlösung“ an. Man kümmert sich erst dann um die Dinge, wenn es bereits zu spät ist. Anders bei den DSDL. Verbandsvorsitzende, Verbandsversammlung und Werkleitung haben sich schon vor Jahren mit den drängenden umweltenergetischen Fragen auseinandergesetzt und Entscheidungen mit Weitblick getroffen. Rechtzeitig die politischen, wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen nicht nur für energieeffiziente Maßnahmen, sondern auch für alternative Energien zu treffen, war schon immer die Philosophie der Stadtwerke. Viele Beispiele allein aus der Werkgeschichte der letzten zehn Jahren könnten das eindrucksvoll belegen, so Werkleiter Richard Frech. Das einzige Versäumnis sei vielleicht gewesen, dass man es nicht immer an die große Glocke gehängt habe. Dass die Stadtwerke heute auf breiter Basis mit dem Thema „erneuerbare Energien“ vertraut sind und auch konkrete Angebote bereit stellen können, ist Ergebnis dieser Philosophie, die sich nun bezahlt mache, so Frech. Fallbeispiel 1: „ÖKOStrom by DSDL“ Aufgrund der erfolgreichen Verhandlungen mit einem der größten Stromerzeuger mit Schwerpunkt Wasserkraft in Europa gelang es bereits vor zwei Jahren, ein eigenständiges und preisattraktives Angebot für Ökostrom zu gestalten. Aufgrund der gestiegenen Bezugsmengen für Strom aus erneuerbaren Energien durch die DSDL konnten bis heute immer bessere Einkaufspreise erzielt werden. Den TÜV Süd-zertifizierten Strom aus Wasserkraft können die Kunden der DSDL gegenüber dem Vorjahr deshalb noch günstiger beziehen. Der Grundpreis für ÖKOStrom liegt damit bei 11,01 Euro pro Monat. Pro Kilowattstunde (kWh) werden 24,79 Cent veranschlagt. Das sind nur 0,5 Cent 10 „ÖKOStrom by DSDL“ wird in riesigen Wasserkraftwerken wie dem Kaprun-Werk in Österreich produziert. Abnehmer dieses Stroms leisten einen aktiven Beitrag zum Ausbau regenerativer Energiequellen in der Stromversorgung.

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Bild ganz oben: Zwei „smart fortwo electric drive“ wurden an die Städte Lauingen und Dillingen übergeben. Bild oben v. l. n. r.: Wolfgang Behringer (DSDL), Landrat Leo Schrell, Bürgermeister Wolfgang Schenk (Lauingen), Oberbürgermeister Frank Kunz (Dillingen) und Werkleiter Richard Frech. Ganz hinten Werner Hoffmann und Gerhard Winkler (Mitglieder der Verbandsversammlung). Bild oben: Schalteten den Strom auf „grün“: Werkleiter Richard Frech, Bürgermeister Wolfgang Schenk, Oberbürgermeister Frank Kunz und Rechtsdirektor Bernd Nicklaser. „ÖKOStrom by DSDL“ • • • • • TÜV Süd-zertifizierter Strom aus Wasserkraft nur 0,5 Ct/kWh teurer als konventioneller Strom garantiert kein Atomstrom/Strom aus Kohlekraft für Kunden mit einem Verbrauch < 10.000 kWh/Jahr keine Vorauskasse, einfacher Wechsel © VERBUND 11

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pro kWh mehr als beim regulären Stromtarif der DSDL. „ÖKOStrom by DSDL“ ist im gesamten Landkreis Dillingen erhältlich für Kunden mit einem Verbrauch von maximal 10.000 kWh/Jahr. Der Wechsel vom konventionellen Strom zum ÖKOStrom ist einfach. DSDL-Kunden können jederzeit wechseln. Das Umweltengagement der DSDL geht aber noch weiter. Fallbeispiel 2: Elektromobilität Mit zwei neuen, öffentlich zugänglichen Elektro-Tankstellen in Dillingen (Eingang Zentrale in der Regens-Wagner-Straße) und Lauingen (Marktplatz) unterstützt der Energiedienstleister maßgeblich den Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien. An beiden Ladesäulen kann der Strom bis auf Weiteres sogar kostenlos getankt werden. Geladen werden können Elektrofahrzeuge aller Art. Die nötigen Adapter für E-Bikes stellen die Geschäftsstelle in Dillingen so- wie das Bürgerbüro im Rathaus Lauingen zur Verfügung. Mit den beiden Tankstellen verdichtet sich auch das regionale Tankstellennetz in Bayerisch-Schwaben, die über das Portal www.ich-tanke-strom.de Autofahrern die Suche nach Ladestationen erleichtert. Der Kooperation Bayerisch-Schwäbischer Energieversorger gehört auch die DSDL an. Fallbeispiel 3: Photovoltaik Die DSDL hat sich außerdem an einer der größten Solarenergieanlagen Bayerns beteiligt, dem Energiepark Lauingen, dessen dritte Erweiterungsfläche ans Netz gegangen ist. Auf einer Gesamtfläche von 81 ha, das entspricht einer Fläche von 113 Fußballfeldern, werden bis zu 7.500 Haushalte mit dem dort erzeugten Strom versorgt. Über 300.000 Dünnschichtmodule des Herstellers First Solar wandeln das Sonnenlicht in elektrische Energie um, die dann mit Hilfe von insgesamt 21 Wechselrich- tern von Gleich- in Wechselspannung transformiert und ins Stromnetz eingespeist wird. In dem Großkraftwerk mit einer Spitzenleistung von 25,7 MWp wurden rund 10 Mio. Einzelteile verbaut und über 600 km Kabel verlegt. Das 72 Mio. teure Projekt leistet durch das Engagement der örtlichen Investoren, zu denen auch die DSDL gehört, einen erheblichen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft. Fallbeispiel 4: LED-Beleuchtung Als Pilotprojekt versteht sich die Ausstattung des Dillinger Taxisparks mit modernen LED-Leuchten. Sollten die Laternen im langfristigen Probebetrieb überzeugen, will die Stadt stückweise auch das gesamte Stadtgebiet mit LED-Technik modernisieren. Pro Jahr spart allein die Pilotbeleuchtung mit 25 LED-Laternen Kosten in Höhe von rund 6.500 kWh Strom ein. Die Öko-Bilanz trumpft nochmal mit einer CO2-Einsparung von 75 Tonnen Energiepark Lauingen • Einweihung: 10.10.2010 • größtes Solarkraftwerk Schwabens (und mit 25,7 MWp das größte Solarkraftwerk der Gehrlicher Solar AG) • erzeugt jährlich 26,98 Mio. kWh Ökostrom, das entspricht dem jährlichen Strombedarf von 22.500 Bürgern • hat eine CO2-Ersparnis von 14.353 t/Jahr 12

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während der Gesamtlaufzeit auf. Für die Projektierung und Überwachung der Pilotbetriebs sorgt die DSDL. Fallbeispiel 5: Blockheizkraftwerk Ganz auf umweltfreundliches Biomethangas umgestellt wurde das Blockheizkraftwerk auf dem Gelände des Eichwaldbads. Mit einem modernen Zündstrahlmotor ausgestattet, liefert es pro Jahr 2,5 Mio. kWh Strom und in etwa ebensoviel Wärme. Damit wird nicht nur das Eichwaldbad, sondern auch die TheresiaHaselmayr-Schule und weitere 170 Wohneinheiten in der näheren Umgebung versorgt. Bild oben rechts: Moderne Technik treibt das Heizkraftwerk an. Bild rechts: Der Taxispark erstrahlt mit neuer LED-Beleuchtung. Bild unten: Die Donau-Stadtwerke DillingenLauingen setzen auf moderne Zukunftstechnologien wie dem Solar-Großkraftwerk Helmeringen. Ein Drittel der Fläche von „Helmeringen III“ hat die DSDL erworben. Leistungsdaten Blockheizkraftwerk • • • • • • Elektrische Leistung: 400 kW Thermische Leistung: 400 kW Jahresstromproduktion: 2,5 Mio. kWh Jahreswärmeproduktion: 2,7 Mio. kWh Kraftstoff: 80% Biomethangas / 20% Biodiesel Spitzen-/Notversorgung: 1.000 kW Brennwertkessel 13

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Ökostrom für Roch Mit neuer Energie von DSDL erfüllt die Dillinger Druckerei die Auflagen des „Umweltpakts Bayern“ Das Bewusstsein für neue Energien breitet sich auch im Netzgebiet der DSDL zügig aus. Das Umweltengagement der Druckerei Roch in der Einsteinstraße im Dillinger Gewerbegebiet Ost ist ein gutes Beispiel dafür. Die Stadtwerke liefern „grünen Strom“. Die Traditionsdruckerei aus Höchstädt, die mit ihrem Neubau unmittelbar an der B16 für Aufsehen gesorgt hat, beschäftigt acht Mitarbeiter und produziert im Digital-, Offset- und Buchdruck mit angegliederter Weiterverarbeitung für Kunden in der Region. „Mit der Teilnahme am ‚Umweltpakt Bayern‘ vor vier Jahren haben wir uns Ziele gesetzt, mit denen wir unser ökologisches Engagement beim Neubau unseres Betriebsgebäudes fortsetzen wollten“, so Inhaber Hans Roch. Im Mittelpunkt stand die Reduzierung des Verbrauchs an Energie, Wasser und Betriebsmittel sowie des Abfall- und Abwasseraufkommens. 2009 wurde Roch als „Ökoprofit-Betrieb“ ausgezeichnet. Schon beim Neubau legte das Unternehmen großen Wert auf Umweltaspekte. Der in Holz errichtete Betrieb ist mit einer Photovoltaikanlage mit 61,40 kW Leistung ausgestattet. Eine Pellet-Heizung sorgt für umweltfreundliche Wärme. Energiesparende Leuchtstoffröhren und viele Fenster ermöglichen ein angenehmes Arbeits- und Raumklima. Auch bei der Papierauswahl achtet Roch auf Rohstoffe ökologischer Herkunft. Seit Januar 2013 bezieht die Roch-Druck GmbH nun den „ÖKOStrom by DSDL“. Gaben sich den Handschlag für eine gute Zusammenarbeit im Dienst der Umwelt: Hans Roch, Inhaber der Roch-Druck GmbH (links) und Wolfgang Behringer, stellvertretender Werkleiter der Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen, in der Produktionshalle der Druckerei. 14

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Neues Kundencenter Die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um bürgernahe Energiedienstleistung zeigt die DSDL servicestark wie nie zuvor Stromanschlüsse melden, Tarife vergleichen, Verträge oder Rechnungen verstehen, sich über neue Energien informieren oder ein Beratungsgespräch vereinbaren: All das und noch viel mehr können Besucher der DSDL jetzt ganz einfach im neuen Kundencenter. Gleich rechts nach dem Haupteingang stehen vier Mitarbeiterinnen in neuen Büroräumen bereit und bieten kompetente Soforthilfe. Denn das Kundencenter ist vor allem als unbürokratischer Direktservice gedacht, der die oft komplizierten Sachverhalte der DSDL zwar nicht verhindern, aber sehr erleichtern kann. Und schließlich kommt es im neuen Kundencenter vor allem auf die Atmosphäre an. Hier sollen sich die Besucher wohl fühlen und das Gefühl haben, willkommen zu sein. Die DSDL haben alles dafür getan. Kommen Sie einfach, wir freuen uns auf Sie! In völlig neu gestalteten, modernen und hellen Räumlichkeiten werden die Kunden freundlich und kompetent empfangen. Das Team (v. l. n. r.): Silvia Weinmann, Tanja Zimmermann, Sarah Heindl und Birgit Pfeiffer. 15

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