Vereinszeitung des SC Impuls e.V. 2 -2013

 

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Vereinszeitung des SC Impuls e.V. 2 -2013

Popular Pages


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Zeitschrift des sc im·puls erfurt e.V. Nummer 2-2013 Ostern im Schnee Lauftradition im Steigerwald Über 1000 Teilnehmer beim Gothaer Citylauf Spreewaldgurke in Gold, Silber und Bronze Impulser stark beim 41.Rennsteiglauf Gewimmel beim Rennsteigstaffellauf

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sc im·puls – Nachrichten Der Kommentar Aus der Vorstandssitzung Herzliche Im zurückliegenden Zeitraum hat sich Glückwünsche der Vorstand in seinen Beratungen zum Geburtstag mit der Vorbereitung unserer Veranstaltungen beschäftigt. Leider konnten nicht alle geplanten Aktionen auf Grund der Wetterkapriolen umgesetzt werden. So mussten leider die Hürzelertour, die Viertages Etappentour und die Kanuradtour ersatzlos gestrichen werden. Hinsichtlich des Erfurter Waldlaufes und des Thüringer Frauenlaufes gilt es, im Vorfeld der Veranstaltung mehr Aufmerksamkeit in der Läuferschar und somit ein größeres Teilnehmerfeld zu erzielen. Als eine gelungene Veranstaltung wurde der rennsteigstaffellauf eingeschätzt. Dank gilt hierbei besonders den vielen Vereinen entlang des rennsteiges die unterstützend mitwirkten. Zur Anschaffung von Sportgeräten und Sportbekleidung wurden Beschlüsse gefasst. Der Schatzmeister berichtete über die Verwendung der finanziellen Mittel auf der Grundlage des Haushaltsplanes, wobei eine positive Bilanz gezogen wurde. Laufen ohne Schnaufen Es ist ein Phänomen: nahezu bei jedem Volkslauf gibt es Aktive, denen es so schlecht geht, dass sie Hilfe benötigen. Sie kippen buchstäblich um. Aus heiterem Himmel. Der Kreislauf spielt plötzlich verrückt. Tatsächlich plötzlich? Oder haben sie sich zuvor so stark verausgabt, dass der Körper aus Selbstschutz rebellieren muss, noch Kilometer entfernt vom Ziel? Eine klare Antwort lässt sich darauf nicht finden. Denn die Ärzte können allzu großen Ehrgeiz als Ursache nicht diagnostizieren. Andererseits sind bislang unentdeckte Erkrankungen als Grund nicht auszuschließen. Nicht jeder, dem es plötzlich schwarz vor Augen wird, war zu stark auf eine gute Zeit erpicht. Selbst Leistungssportler sind nicht gänzlich davor gefeit, wie New York bewies. Eine Gesundheitsgarantie für den fröhlichen Zieleinlauf gibt es also nicht. Dennoch macht ein Arztbesuch vor größeren Läufen oder doch wenigstens einmal im Jahr Sinn. Ein Belastungs-EKG bringt weitgehend Sicherheit – für die Aktiven und auch für die Veranstalter. Doch diesen Arztbesuch finden die meisten überflüssig. Sie vergessen: Ihnen geht es unnötig schlecht. Und auch Veranstalter fühlen sich nicht gut, wenn ihnen jemand aus den Laufschuhen kippt. Sind die Aktiven nur kurze Zeit unpässlich, kommt schnell die Erleichterung. Bei manchen Aktiven aber gibt es Frust: Wer schon eine Stunde nach dem Zusammenbruch wieder eine Bratwurst essen kann, hat sich unterwegs einfach nur maßlos überschätzt. Lerne laufen ohne Schnaufen. Esther GOLDBErG 2 Juli 2013 Gerbach, ronny Münch, Heiko Kuhnt, Birgit Fischer Falk Philippus, Susanne Hartmann, Silke Hartkopf, Werner Bodenstein, Lars Wolfram, Ute Nagel, Charlotte Föhr, Eckard Fricke, Christina August 2013 Wünsch, Verena Krone, Heinz Sauerbrei, Dieter Linge, J.-Gabriele Herrmann, reinhard Heise, reiner Kleinsteuber, Olaf Liedtke, Gerlinde September 2013 Hohberg, Matthias Jakstat, Ulrike Wessely, Jens Lege, Tobias Günsch, Lars Heimbürger, Egbert 02.07. 04.07. 07.07. 07.07. 15.07. 16.07. 18.07. 19.07. 21.07. 24.07. 26.07. 30.07. 01.08. 05.08. 11.08. 15.08. 21.08. 26.08. 27.08. 29.08. 07.09. 12.09. 16.09. 18.09. 22.09. 29.09. Stammtisch zur Halbzeit Der Einladung des Vorstandes zu einem Vereinsstammtisch bei Pizza und Bier folgten 36 Sportfreunde/innen in die Waldgaststätte Waldkasino. Nach der Vorstellung bereits durchgeführter Aktivitäten und weiterer geplanter Höhepunkte, gab es genügend Gesprächsstoff. Für die personelle Unterstützung zur radTourenFahrt am 11.08. gab es viele Zusagen. Auch wenn der Stammtisch nicht den Charakter einer Mitgliederversammlung hatte, gab es viele Anregungen die der Vorstand aufgegriffen hat. 60 Sport mal anders Klaus-Dieter Mosebach, aus gemeinsamen Aktionen im Brügman-Schacht bekannt, hat vor wenigen Tagen einen nicht alltägigen Fang gemacht. Ein Hecht, er war 107 cm lang und 10,4 kg schwer, zog er aus einem Nordhäuser Kiesschacht (Badegewässer). Um ihn zu landen brauchte er fast 45 Minuten. Sein Kommentar: „Es war fast so anstrengend wie ein Stundenlauf, obwohl ich mich kaum vom Ort bewegt habe“. Glückwunsch und Peti Heil. im·puls Nummer 2 - 2013

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sc im·puls – Nachrichten Stadtführung die Dritte Was haben der sc im·puls und Bismark gemeinsam? Diese und andere Interessante Fragen wurden durch Dieter röckert bei seinem bereits dritten rundgang mit uns durch Erfurt aufgeworfen und auch beantwortet. Um die erste Frage gleich zu beantworten, es ist bzw. war die Liebe zum Erfurter Steigerwald. Bismarck, der 1850 in Erfurt am Anger 33 wohnte, verbrachte sehr gern seine Freizeit – wie viele Läuferinnen und Läufer des sc im·puls – im Steiger. Neben Bismarck waren Luther, die heutige Staatskanzlei, Napoleon, die alte Universität und das Augustiner-Kloster Auf den Spuren von Bismarck und Luther Stadtionen unseres zweistündigen Streifzuges durch Erfurt. Viele Spuren findet man von Luther. Bereits 1501 begann er in Erfurt an der 1392 gegründeten Alma mater ein Jurastudium, bevor er 1505 in das Augustinerkloster eintrat. Luther wirkte in Erfurt bis 1511. Auch früher wurden schon Verträge geschlossen, die man später nicht eingehalten hat. So geschehen im Jahre 1808, wo Napoleon und Zar Alexander auf dem Erfurter Fürstenkongress einen Bündnisvertrag unterzeichneten. Neben dem geschichtlich bereits Bekannten konnten wir aber auch ganz aktuelle Informationen zur Stadtgeschichte erfahren. Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten in der Erfurter Altstadt wurden geschichtsträchtige Funde gemacht. Aber auch die vielen kleinen Informationen zu Erfurt und der Stadtgeschichte durften nicht fehlen. So wurde auf ein besonderes Haus am Anger aufmerksam gemacht, welches im Jugendstil erbaut wurde oder über die damalige Streckenführung der reichsbahn. Aber auch über die Bedeutung von Figuren an Fassaden und auf Dächern wurde gesprochen. Vieles davon wurde bisher im stressigen Einkaufsbummel immer übersehen. Wir freuen uns schon auf die vierte. Olaf KLEINSTEUBEr im·puls Nummer 2 - 2013 3

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sc im·puls – Bericht erkennbar, wer auf welcher Strecke unterwegs war. Im Zielbereich wurde dann aber sichtbar, dass die Starter des sc im·puls diesmal den großen Erfolg einfahren werden. Ingo Thurm siegte in der Gesamt-Wertung auf der 6,6 km Strecke. Einen guten 3. Platz belegte David Münch, der sich nur um 17 Sekunden Stephan Bayer vom rennsteiglaufverein geschlagen geben musste. Komplettiert wurde das gute Abschneiden durch Sören Föt mit dem 4. Platz in der Gesamtwertung. Hervorzuheben ist auch der 1. Platz von Dagmar Jesche in ihrer Altersklasse. Sieger in ihren Altersklassen wurden Ingo Thurm, David Münch, Michael Herrmann. Aber auch die andren Platzierungen trugen dazu bei, dass die Vereinswertung an diesem Tag gewonnen wurde. Ergebnisse in den Altersklassen der Teilnehmer unseres Vereins über 6,6 km mit den erzielten Zeiten: Dagmar Jesche (1) 37:46 min Susanne Philippus (3) 38:53 min Heike Franke (6) 41:27 min Birgit Timm (7) 43:34 min Esther Goldberg (8) 46:00 min Ingo Thurm (1) 25:02 min David Münch (1) 25:33 min Michael Herrmann (1) 29:13 min Dirk Bomberg (2) 32:25 min Sören Föt (2) 25:59 min Martin Sommer (3) 28:46 min Heiko Münch (6) 29:53 min Andree Jeziorski (13) 34:28 min Silvo Jesche (13) 35:20 min Einzige Starterin über die längere Strecke aus unserem Verein war Birgit Münch. Sie absolvierte die 13,3 km in 1:15:14 Std. und belegte damit in ihrer Altersklasse den 5. Platz. Unabhängig von den erzielten Platzierungen war der Start beim Osterlauf für alle Teilnehmer ein schönes Erlebnis. Traditionell gab es im Ziel wieder das obligatorische Osterei Heyda zieht bei jedem Wetter Eis und Schnee zum Jubiläumslauf mit verkürzter Strecke Seit 10 Jahren treffen sich die Läufer zu ihrem Osterlauf rund um die HeydaTalsperre. So wollten auch in diesem Jahr wieder 467 Läufer und Walker die Strecken unter die Füße nehmen. Aber durch den langanhaltenden Winter waren nicht nur die Trainingspläne der Athleten durcheinander geraten, auch die Laufstrecken haben unter den widrigen Bedingungen gelitten. Bis zum letzten Tag vor der Veranstaltung haben die Organisatoren versucht die Laufstrecken rund um die Talsperre in einen guten Zustand zu bringen. Leider mussten aber die Strecken dann doch verändert werden, denn die Waldwege waren unpassierbar. Es wurde eine 6,6 km Schleife gefunden, die eine regelgerechte Veranstaltung zuließ. Läufer der langen Strecke mussten die Schleife zweimal absolvieren. Pünktlich wurden die Läufer auf die Strecken geschickt. Mit dabei waren auch 16 Aktive unseres Vereins, die ihre guten Ergebnisse vom Possenlauf bestätigen wollten. Durch die kurzen Strecken ging es vom Start an sehr schnell zur Sache. Schnell setzte sich eine Spitzengruppe ab, zu der auch Ingo Thurm, David Münch und Sören Föt von unserem Verein gehörten. Durch den zeitgleichen Start der Teilnehmer beider Laufstrecken war zunächst nicht 4 aber auch eine kleine Wurst, denn um die geht’s doch bei jedem Lauf. Zum Abschied wurden die Veranstalter gefragt, welche Überraschung es denn im nächsten Jahr gibt, denn wettermäßig haben wir beim Osterlauf bisher alles erlebt. Andree JEZIOrSKI im·puls Nummer 2 - 2013

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sc im·puls – Bericht Doppelpremiere und Jubiläum 1. Erfurter Waldlauf und 10. Thüringer Frauenlauf mit knapp 200 Aktiven Endlich: Der sc im·puls ist wieder im Steiger. Nach einigen Jahren Pause gibt es eine Premiere und ein kleines Jubiläum für den Verein: Ausgeschrieben wurden der 1. Erfurter Waldlauf und der 10. Thüringer Frauenlauf. Die Strecke für den Waldlauf ist ähnlich den anderen Wettkämpfen im Wald, die über den „Silberblick“ und das alte Forsthaus führen. 12 Kilometer anspruchsvolles Profil sind gewissermaßen Standard. So kurz vor dem rennsteiglauf eignete sich dieser Wettkampf für ein letztes rennen. Zumindest für jene, die sich nach Steffny- oder anderen Trainingsplänen vorbereiten. Über derlei denkt Jaqueline Finger derzeit noch nicht nach. Aber sie feierte mit über 40 Jahren ihren ersten Wettkampf. Der Start zum im·puls-Lauf ist nach einem kleinen Impuls entstanden: Die Läuferin kannte noch Ende April keine Wege im Steiger. Also lief sie durch Erfurts Parks – bis sie eine Einladung zu einem Wald-rundkurs erhalten hatte. Seither ist sie bei der Dienstagsgruppe ab 18 Uhr gut zu Fuß mit dabei. Und verblüffte entsprechend auch während des Frauenlaufes. im·puls Nummer 2 - 2013 „Nächstes Jahr will ich auf den rennsteig“, ist sie begeistert von der Stimmung unter Aktiven und seit kurzem Mitglied beim sc im·puls. Der Verein sorgte übrigens nicht nur für die perfekte Organisation. Auch die Starter liefen teils ganz vorn mit. Einen Wermutstropfen gab es dennoch: Eine Läuferin bekam während des Laufs Kreislaufprobleme und musste nahe dem alten Forsthaus zum Stopp gezwungen werden. Mit dem Auto wurde sie ins Ziel gefahren. Auch ein Läufer kollabierte und wurde vorsorglich mit dem Krankenwagen aus dem Wald geholt. Esther GOLDBErG Ergebnisse unter: www.sc-impuls.de 5

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sc im·puls – Bericht 20. Gothaer Citylauf Lauf im Klassikercup mit buntem Rahmenprogramm Am 12.05. fand der mittlerweile 20. Gothaer Citylauf statt. Bei kühlem und später auch regnerischem Wetter schickte der Starter im Hauptlauf 228 Teilnehmer auf die recht anspruchsvolle 11,1 kmStrecke. Der Kurs besteht aus 3 runden zu 3,7 km, bei dem für einen Stadtlauf doch einige Höhenmeter zu bewältigen sind. Gesamtsieger bei den Männern war Marcel Bräutigam in 35:56 min, bei den Frauen konnte Ina Oschmann vom gastgebenden FSV Gotha den 1. Platz belegen. Von unserem Verein gingen diesmal leider sehr wenige Mitglieder an den Star t. Herausragend war das Ergebn i s vo n I n g o Thurm, der als in der AK 40 s t a r te n d i m merhin den 3. Platz in der Ges a mt we r tu n g belegte. Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele Schüler beim Gothaer Citylauf starten. Über die Distanz von 1 km gab es 552 Teilnehmer, über die 2 km gingen mit 256 Schülern ebenfalls mehr Läufer als beim Hauptlauf an den Start. Mit den 13 Jedermannstaffeln hatte der Citylauf stolze 1049 Teilnehmer. Dies zeigt, welche Starterfelder durch Werbung, Engagement der Schulen und gute Organisation möglich sind. Alle Zeiten und Platzierungen von Sportfreunden unseres Vereins aufsteigend nach Altersklassen: 41:07 / (2./ M20) Sören Föt Ingo Thurm 39:31 / (1./ M40) Silvo Jesche 54:32 / (20./ M45) Dagmar Jesche 1:01:08 / (3./ W50) Peter Grüning 43:45 /(1./ M55) Michael Herrmann 45:52 / (3./M55) Dirk Bomberg 49:31 /(5./ M55) Günther Münch 1:01:04 /(8./ M60) Silvo JESCHE 6 im·puls Nummer 2 - 2013

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sc im·puls – Bericht Bestzeit und Laufen ohne Mücken Spreewaldhalbmarathon – ein Erlebnis, dass sich lohnt Wir fuhren gemeinsam nach Burg und haben in einer schönen Ferienwohnung am rand der Stadt übernachtet. Auf den Feldern sahen wir rehe und Störche. Eine schöne Landschaft und dazu Sonnenschein ließen uns das Wochenende in eindrucksvoller Erinnerung behalten. Samstag fand der Biosphärenreservathalbmarathon in Lübbenau statt. Er ging über ca 14 Brücken, wovon sechs mit Treppen ein gutes Kraft- und Koordinationstraining bildeten. Die ersten 6km verliefen zwischen 2 Wasserkanälen auf schönen Waldwegen. Sumpfdotterblumen, Buschwindröschen, Boote u.a. zierten den Weg. Danach liefen wir über einige Straßen Da ich noch nie im Spreewald war, hat mich Lübbenau als Laufziel gereizt. Außerdem wollte ich nicht im Sommer diese Gegend kennenlernen, da es dort viele Mücken geben soll. So wollte es der Zufall, dass auch Ingo Thurm mit Familie sowie Torsten und Tochter das gleiche Ziel hatten. und Betonplattenwege, aber der Blick auf Wiesen mit Kuhherden und jungen Kälbern entschädigte den harten Untergrund. Die letzte größere Brücke war bei km 21 zu überwinden – nochmals ein Kraftakt. Mit meinem Laufergebnis konnte ich zufrieden sein: 2:06:05, Platz 2 in AK 55 von 15 Startern. Im Ziel bekamen wir als „Medaille“ eine eiserne Spreewaldgurke. Am Sonntag startete Ingo Thurm in Burg seinen Halbmarathon. In Fahrradbegleitung seiner Frau konnte er seine Bestzeit erreichen: 1:18:55. Damit war er in der Gesamtwertung auf dem 5. Platz und Sieger in seiner Altersklasse. Es war ein rundum schönes Lauferlebnis und mit gutem Gewissen weiter zu empfehlen. Heike FrANKE im·puls Nummer 2 - 2013 7

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sc im·puls – Bericht Jubel im schönsten Ziel der Welt Jeder fünfte Im·pulser wollte beim 41. Rennsteiglauf auf einer der drei Strecken dabei sein So sehen Sieger aus: Fröhliche Gesichter, etwas Schlamm, schwere Beine und Schmiedefeld. Der rennsteiglauf hat eine Faszination, die nur schwer zu erklären ist. 21 Im·pulser starteten auf einer der drei Hauptstrecken. Und mit mancher toller Leistung. „Noch wichtiger ist aber, dass man sich gut fühlt“, wiederholte wieder einmal gebetsmühlenartig Olaf Kleinsteuber. Schmiedefeld zujubelten. Da in diesem Jahr die Vornamen kleingedruckt auf den Startnummern standen, machten sie einige die Mühe, die Aktiven mit den schweren Beinen beim Vornamen zu rufen. Das sorgte für Verblüffung und für zusätzliche Heiterkeit im EndorphinSpalier. Zwei Tipps könnten den rennsteig-Lauf im kommenden Jahr noch verbessern: Die Namen dürfen etwas größer gedruckt werden, damit auch Menschen mit Brille sie lesen können. Und im Festzelt ist ausdrücklich Stimmungsmusik erlaubt. Vom rennsteiglied über den Schneewalzer bis zu aktuellen Hits. Es muss ja nicht unbedingt Heino sein... Esther GOLDBErG Halbmarathon jetzt besser Der Halbmarathon-Start sorgte in diesem Jahr endlich für ein wenig Entspannung, da auf der Straße und nicht mehr in Oberhof gestartet wurde. Wettergott hatte ein Einsehen Unter den vielen tausend Teilnehmern des diesjährigen 41. rennsteiglaufes aus 34 Nationen befand sich auch wieder eine beachtliche Anzahl von Aktiven unseres Vereins, um sich den Herausforderungen der verschiedenen Strecken zu stellen. 21 waren wir. Während die meisten Starter schon das Schlimmste befürchteten und sich laut Wetterprognose auf Dauerregen, Kälte oder auch Schneefall einstellten, hatte doch der Wettergott ein Einsehen und der Marathon wurde bei 5° und Sonnenschein pünktlich in Neuhaus gestartet. Dies aber nicht, ohne sich mittels Singen des rennsteigliedes und Schneewalzers richtig warm gemacht zu haben, traditionsgemäß. Was war das für eine großartige Stimmung am Start, ich bekam Gänsehaut und war frohen Mutes, meinen ersten Marathon seit drei Jahren nach schwieriger Verletzung und Operation erfolgreich zu absolvieren. So ließ ich mich auf den ersten Kilometern von der Läuferschar mitreißen und schnell war die 10 km Marke erreicht. Bekanntlich beginnen danach die ersten harten Anstiege und schwierigen Passagen des Höhenweges. Ob die ersten Wurzelwege und Anstiege bis Masserberg, die Schlucht bis zur Triniusbaude, die ewig Doch der Weg hinauf zum Beerberg blieb auch in diesem Jahr ein Nadelöhr. Dennoch waren die meisten mit ihren Zeiten zufrieden. Noch besser war nur die falsche Wettervorhersage. Statt strömenden regens und riesiger Schlammwege einige Wolken und akzeptable Strecken. Für Heiterkeit sorgten einige Aktive, als sie den Marathonis an der Kurve nach 8 nicht endende Straße nach Kahlert, der Anstieg nach Neustadt, der Burgberg, „Drei Herrenstein“, Frauenwald, …, die einen jagten nach schnellen Zeiten, andere wollten einfach nur noch das Ziel erreichen, manche kämpften mit typischen Lauferscheinungen wie den Krämpfen. So auch ich. Wahrscheinlich bin ich doch zu schnell angegangen, und die Temperaturen waren auch nicht geeignet, um Höchstleistungen zu erreichen, für einen 25. Mai war es doch empfindlich kalt. Doch die vielen Menschen am rand spornten alle Läufer enthusiastisch an und an den zahlreichen Verpflegungsstellen, welche vorbildlich ausgestattet waren, konnte man neue Energie tanken. Über 1600 Helfer waren im Einsatz und trugen zum Gelingen dieser enormen logistischen Herausforderung bei. Das vielfältige Angebot der Läuferverpflegung war einfach super und ich machte davon reichlich Gebrauch, selbstverständlich auch vom einmaligen Haferschleim. Dann hieß es, einen Gang herunter zu schalten, Waden dehnen und so gut wie möglich weiterlaufen. Schon von weitem war die Begeisterung und der Applaus der Zuschauer in Schmiedefeld wahrzunehmen. Endlich, die Marathonmarke unten im Ort war erreicht und erste Glücksgefühle stellten sich ein. Meine Beine waren schwer wie Blei und schmerzten, doch der tosende Applaus und die Zurufe der Zuschauer, Sportfreunde und Bekannten, peitschten mich den letzten langen Anstieg förmlich hinauf. Der Applaus nahm auch auf der Stadionrunde kein Ende, phantastisch. Mit Tränen in den Augen lief ich durchs Ziel und war einfach nur überglücklich, gesund hier angekommen zu sein, im schönsten Ziel der Welt: in Schmiedefeld. Besonders stolz war ich auch auf meinen Sohn David, der mit seiner besten Marathonzeit bestach und meinen Mann Heiko, der ebenfalls nach langer Verletzungspause mit seinem Comeback glänzte. Somit konnten wir alle drei wieder zusammen an den Start gehen und für die Familienwertung kräftig punkten. Herzlichen Glückwunsch allen Im·pulsStartern, die glücklich das Marathonziel in Schmiedefeld erreichten: Birgit MÜNCH Ergebnisse unter: www.sc-impuls.de im·puls Nummer 2 - 2013

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sc im·puls – Bericht im·puls Nummer 2 - 2013 9

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sc im·puls – Bericht In der Zeit vom 21.04.13 bis zum 28.04.2013 verlebten wir, Bärbel und Olaf , Sieglinde und Michael, Regina und Werner Dressel, Peter Grüning und Rita Kuneck schöne Tage auf Mallorca. Unsere Reise führte uns nach Sant Jordi, einer kleinen ruhigen Ortschaft im Süden der Insel. Sie beherbergt ca. 1600 Einwohner. Unser Hotel „Club Colonia S. Jordi“ zeichnete sich durch seine schöne Lagea und Gastfreundschaf t aus. Das Wetter allerdings war sehr wechselhaft. Um die Tage effektiv zu nutzen, hatte Olaf bereits von Erfurt aus eine Radreservierung vornehmen lassen, sodass für jeden von uns der Rennradtyp in der zum Hotel gehörenden Radstation bereit stand. Michael und Olaf kannten sich bestens aus und gaben auch den sportlichen Ton an, der sich durch eine sehr gute Fitness und fairem Verhalten auszeichnete. Rennradwoche auf Mallorca Unsere fünfköpfige Gruppe erreichte alle Ziele gemeinsam! Besonders beeindruckt waren wir von den vielen Radsportlern, die uns meist in Scharen begegneten. So boten uns auf dem Marktplatz des Städtchens „Petra“ ein wunderschönes Bild von hunderten von Rennrädern und deren Fahrern bei Kaffee und Kuchen. Auch zwei Bergetappen meisterten wir. Die eine führte uns auf den Sant Salvador, wo wir uns mit „Weihwasser“ stärkten und die andere zum Kloster Cura. Le ide r ve rgin gen die Tage viel zu schnell. Am Ende der Woche konnten wir uns immerhin über ca. 600 Radkilometer, auf denen keiner zu Schaden kam, freuen. Regina DRESSEL 600 gemeinsame und unfallfreie Kilometer auf der Radinsel 10 im·puls Nummer 2 - 2013

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sc im·puls – Bericht bedingt ausgefallen. So haben wir unsere eigenen Veranstaltungen diesmal so geplant, dass es uns gelingt, sie bei normalen Bedingungen auch zu gestalten. Der Wettergott, sofern es ihn gibt, hatte bisher jedoch kein Verständnis für unsere Aktivitäten. So ist die HürzelerTour ein Opfer der Kälte und des regens geworden. Die Vier-Tage radtour zum Schwarzwald fiel ebenfalls aus. Nachdem wir 2012 die Kanu-rad-Tour auf der Werra wegen Kälte und Kälte absagen mussten, war es uns im Juni nicht möglich, eine Tour auf der Werra durchzuführen. Durch die ergiebigen regenfälle stieg der Pegel des Flusses innerhalb von Stunden so an, dass an eine normale Kanufahrt auf diesem sonst so friedlichem Gewässer unmöglich war. Alles war geplant und abgestimmt – aber es kam alles ganz anders. Bei einer Fließgeschwindigkeit der Werra von 50 km/h und dem vielen Schwemm- bzw. Treibgut im Wasser war die Gefahr für alle Teilnehmer zu hoch. Hinzu kommt, dass der Steg in Hörschel über ein Meter unter Wasser gelegen hat und das angrenzende Gelände teilweise unter Wasser stand. Da der Terminkalender des Vereins aber auch der persönliche Plan für viele schon gut „versorgt“ ist, werden wir in diesem Jahr die ausgefallenen Veranstaltungen nicht oder nur noch kurzfristig durchführen können. Also hoffen wir auf bessere Bedingungen in 2014. Aber nicht nur die Veranstaltungen, auch das Training, ob zu Fuß oder mit dem rad, war mit diesem Wetter nicht immer einfach. Der Steiger und auch andere Wälder präsentierten sich als Schwämme und die radwege waren wegen Wasser und Schlamm nicht zu befahren. Andree JEZIOrSKI Wenn Sport ins Wasser fällt Gegen das Wetter ist der größte Trainingswille machtlos Dass nicht jedes Jahr so ist wie das vergangene Jahr, ist einem schon bewusst. Jedoch in diesem Jahr war schon einiges anders. Ausgehend von 2012 hatte sich jeder seine eigenen Ziele für dieses Jahr gesetzt. Aber auch wir als Verein haben aus dem vergangenen Jahr gelernt. Waren doch Veranstaltungen wetter- im·puls Nummer 2 - 2013 11

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sc im·puls – Bericht 171,3 Kilometer Adrenalin pur Drei Staffeln des sc im·puls mitten im Gewimmel auf dem Rennsteig Der Unterschied zwischen Wadenkrampf und Schmalwaden? Ganz einfach: Die einen liefen vor der Frauenstaffel des sc im·puls ins Ziel, die anderen hatten das Nachsehen. Die Anziehungskraft des vom sc im·puls und dem rennsteiglaufverein organisierten Festes zwischen Blankenstein und Hörschel scheint nur von der Kapazität der Wechselstellen auf dem Höhenweg des Thüringer Waldes begrenzt. Die 15. Auflage dieses Teamwettbewerbes verdient zu recht das Prädikat „Spitze“. Und die Staffeln des im·puls haben sich einen kräftigen Beifall verdient. Drei waren am Start und alle drei waren auf ihre Weise einmalig. Die Männerstaffel Ihr gehört der erste Applaus. Sie kam tatsächlich unter die Top Ten und verpasste den achten Platz um gerade einmal 2:30 Minuten. Das heißt, jeden Kilometer liefen die starken Herren nur 0,8 Sekunden (!) langsamer als die direkt vor ihnen Platzierten. Die Staffeln kamen erneut aus allen Ecken Deutschlands. Ganz offensichtlich hat es sich herumgesprochen, das fantasievolle Namen mit viel Beifall belohnt werden. „rückenwind“ und „Flitzer“ und „Kriechströme“ interessierten die Frauenstaffel des Vereins allerdings längst nicht so wie die Schmalwaden. 12 Die Frauenstaffel Die Schmalwaden könnten den im·pulsFrauen gefährlich werden. „Letzte wollen wir im Ziel nicht sein“, hatte StaffelChefin Birgit Münch im Vorfeld erbeten und einen recht ambitionierten Zeitplan erarbeitet. Der kam übrigens gleich auf der ersten Etappe ins Wanken. Doch die zehn Frauen kämpften sich Minute um Minute wieder an ihren Plan heran. Wechselstelle Grenzadler. Bloß keinen Notstart, bitte nicht. Doch es könnte knapp werden, hieß es per Handy. Also: Notstart-Chip sicherheitshalber von den Zeitnehmern holen und danach immer im·puls Nummer 2 - 2013

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sc im·puls – Bericht Hörschel. Die Mixer verwiesen jedoch solche Mannschaften wie die Staffel vom Landtag und des MDr auf die Plätze nach ihnen. Ach ja: Wadenkrämpfe hatte niemand. Vielleicht lag es daran, dass im Ziel nach Schneewalzer und rennsteiglied getanzt wurde, als ginge es um einen weiteren Zieleinlauf. Esther GOLDBErG wieder hoffnungsvoll-bang in richtung Straße schauen. reicht es, dass der Notstart umgangen werden kann? Nun, um es kurz zu machen: Es reichte. Neun Minuten vor 16 Uhr klappte der Wechsel zur achten Etappe. Am Kleinen Inselsberg dann die nächsten Diskussionen: Wenn vor 19 Uhr der Wechsel klappt, könnte auch der zweite Notstart an der Hohen Sonne (dieser zweite Notstart ist eine gute Neuerung) umgangen werden. Und auch hier großes Aufatmen. 12 Minuten vor 21Uhr geht die letzte Frau der im·puls-Staffel auf die Strecke. Und beinahe fast alle anderen warten in Hörschel, wann die Im·pulserin ins Ziel kommt. Zittern und Hoffen. Werden die Schmalwaden vorbei ziehen? Und was ist mit der Mix-Staffel? Der Jubel im Ziel ist groß: An beiden sind die Frauen um Minuten vorbei gezogen. Die Mix-Staffel Aller guten Dinge sind drei. Denn die Dritten im Bunde sind die Frauen und Männer der Mix-Staffel. Sie haben zwei heimliche rekorde aufgestellt: Gelaufen wurde mit einem gebrochenen Schlüsselbein (Gerlinde Liedtke) und trotz dreier Stürze unterwegs. Noch am Grenzadler sah es so aus, als könnte die Mix-Staffel die Frauen des sc im·puls einholen. Und zwischenzeitlich war das auch so. Zum Schluss aber hatten die Frauen ihre Nasen fünf Minuten eher im Ziel von Der 15. rennsteig-Staffellauf ist Geschichte. Und zwar eine gute. Nicht nur des perfekten Wetters wegen. Die Organisation – der Hauptanteil lag im Vorfeld und auch am Tage bei Olaf Kleinsteuber – klappte perfekt. Die Aktiven der 236 Staffeln haben nicht gesehen, wieviel Arbeit notwendig war, den rennsteig für den Sport zu organisieren, das Ziel in Hörschel so zu managen, dass das kleine Dorf 500 PKW und knapp 2500 Menschen willkommen heißen konnte. Ebenfalls nicht wirklich zu sehen waren die helfenden Hände in den Staffeln. Ob nun als radbegleitung oder aber als motorisierte Wechselstellen-Zubringer oder halt als Ersatzläufer für den Fall der Fälle. Wenigstens im Nachtrag soll einen Moment lang daran erinnert sein. Esther GOLDBErG Danke im·puls Nummer 2 - 2013 13

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sc im·puls – Laufsplitter Lobdeburglauf 36. Auflage mit über 180 Aktiven Es war der dritte Lauf zum diesjährigen Saalecup. Gute äußere Bedingungen fanden die Aktiven bei 12°C vor. Allerdings fing es nach einer knappen Wettkampfstunde an zu regnen. Auf der Strecke von Lobeda-West bis zum Gipfel, etwa nach 5km, mussten die Aktiven erst einmal 220 Höhenmeter überwinden. Dann wurde es wieder etwas flacher und ab km 10 ging es wieder zurück richtung Lobeda-West. Bei den Männern setzte sich von Beginn an Christian Seiler (GMrLV) an die Spitze des Feldes und nur Stefan Thorand konnte ihm folgen. Das Bild änderte sich bis zum Zieleinlauf nicht und Christian Seiler gewann nach 54:17min. 13 Sekunden später überquerte Stefan Thorand die Ziellinie. Als Dritter kam Thomas Häusler (SV Hermsdorf) nach 57:50min ins Ziel. Die Frauenkonkurrenz entschied Christina rottenbach (Tri Jena) in 1:09:31h klar für sich. Als Zweite kam Birgit Gruner (TSV Germania Neustadt Orla) in 1:16:20h und als Dritte Jana Schröder (Copacabana Läuferinnen) in 1:16:41h ins Ziel. Für Einsteiger war auch ein 1,5km-Lauf im Angebot, das 20 Aktive wahrnahmen. „Rund um den Scharfenstein“ Dem Regen trotzten ca. 220 Aktive Ein regenlauftag, so die Kurzfassung zu den äußeren Bedingungen. Die Aktiven hatten sich mit diesen Bedingungen arrangiert, und es schien ihnen wenig auszumachen. Dieser Lauf ist Teil des Neunspringer Eichsfeldcups. Angeboten werden Laufstrecken über 14 und 23 km für Erwachsene, einen, zwei und vier Kilometer für Kinder und Jugendliche sowie eine Nordic-Walking-Strecke über 13km. Die 14- und 23-Kilometer-Strecken führen zu den Höhen des Düns. Sie bestehen überwiegend aus Wald- und Wiesenwegen und sind stark profiliert. Auf dem langen Kanten konnte sich Christian Marquardt (Team Ultra-sports/ LAC run.) in 01:35:33h durchsetzen.Platz 2 und 3 gingen an Matthias Hupe (LAC Eichsfeld, 01:37:30h) und Bernd Keppler (Möllner SV) in 01:40:41h. Als einzige Frau auf dieser Distanz erreichte Sonja Kley (Team Erdinger Alkoholfr.) in 02:43:06h das Ziel. Souverän entschied Marcel Knape (USV Erfurt) die 14km in 51:13min. für sich. Auf dem Treppchen standen als zweiter Michael Biedermann (LAG We14 sertal, 55:20min) und als Dritter Norman Zollner (SV Glückauf Sondershausen, 55:55min.). Yvonne Ittershagen (1. Eichefelder Sportclub) siegte auf dieser Distanz in 01:07:38h vor Anka von Gaza (LG Göttingen, 01:09:04h) und Anna Seise (SV1899 Mühlhausen) in 01:12:15h. 25. Kickelhahn Berglauf Jubiläum mit 130 Aktiven Bei sehr guten äußeren Bedingungen mussten die Läuferinnen und Läufer 5,3km mit ca. 370 Höhenmeter absolvieren. Thomas Kühlmann (Nordischer Ski Verein Wernigerode) gelang dies am besten. Er gewann in 23:21min vor Stephan Beyer (GMrLV, 24:33min.) und Thomas Just (LATV Plauen) in 25:21min. Nicole Kruhme (GMrLV LG Süd) siegte bei den Frauen in 26:59min. Daniele Oemus (SV Blau Weiß Bürgel, 28:27min.) und Victoria Carl (SCM Zella-Mehlis, 28:43min.) folgten auf den Plätzen. Drei-Länder-Lauf Arenshausen Fast 270 Aktive zur 24. Auflage Gute äußere Laufbedingungen fanden die Aktiven beim traditionellen Lauf durch Thüringen, Niedersachsen und Hessen vor. Dieser Lauf ist eingebunden in den Neunspringer Eichsfeldcup und Südniedersachsencup. Es ist eine flache (5km-Strecke als Wendepunktlauf, 13km-Strecke als rundkurs) und asphaltierte Strecke. Bei den Männern auf der langen Strecke überquerte der letztjährig Zweiplatzierte Jörn Hesse (Delligser SC) Hand in Hand mit Martin Zaunitzer aus Duderstadt gemeinsam als Sieger in 48:05min die Ziellinie. Ihnen folgte als Dritter Thorsten Wienecke (TuS Köln) in 48:57min. Sehr eindeutig setzte sich im Frauenbereich Carola Wagner (Delligser SC/Einbeck) in 53:38min durch. Platz 2 erreichte Bettina Tschernig (SV 1899 Mühlhausen, 01:03:56h). Elisabeth Gebauer (LG Eichsfeld) überquerte als Dritte in 01:06:09min. die Ziellinie. Auf der kürzeren Distanz gab es bei den Frauen ein Herzschlagfinale. Es siegte Agata Krafczyk (TSV Jahn Dörrigsen) in 21:34min vor Taisiia Migonko (PEDO Schweißtechnik runn.) in 21:35min und Katja Opolka (TSV Großenrode) in 21:37min. Eindeutiger ging es bei den Männern zu. Chris Lemke (PEDO Schweißtechnik runn.) gewann in 17:20min. vor Sebastian rosenbaum (Eschweger TSV) in 17:40min und Marc Dornieden (LG Eichsfeld) in 18:26min. Bleicheröder Vogelberglauf Über 200 Aktive zur 32. Auflage Bei bestem Laufwetter konnten die Aktiven die angebotenen Laufdistanzen mit 2, 5, 10 und 20 Kilometer und eine Walkingstrecke unter ihre Füße nehmen. Es waren wieder sehr gute Streckenbedingungen vorhanden. Den langen Kanten über die 20 Kilometer (21 Starter) gewann bei den Männern zum wiederholten Mal Michael Biedermann (LAG Wesertal) in 01:14:35h vor Thomas Wiemann (VfL 28 Ellrich) in 01:20:07h und Thomas Kouschil (Klemme AG Nordhausen) 01:20:31h. Die Frauenkonkurrenz entschied Andrea Grafe (Nordhausen) in 01:32:51h für sich. Platz zwei ging an Andrea Luther (Bleicherode, 01:37:22h) gefolgt von Ute Lehmann (Dorfhain) in 01:48:10h. Auf der 10-km-Distanz (50 Starter) gewann bei den Herren Marcel Holland (WSV Benneckenstein) in 40:30min. Platz zwei ging an Silvio Nagel (TTC Münster) in 41:00min. Das Podest komplettierte Sören Linsel (White rock) mit einer Zeit von 41:38min. Bei den Frauen dominierte diese Strecke Jenny Engelmann (WSV Benneckenstein) in 48:24min. Ihr folgten Sabine Breitenbach (WSV Benneckenstein, 54:56min.) auf Platz 2 und Susi Puppel (Flinke Socke Berlin), die mit 55:05min auf Platz 3 einkam. Kulpenberg Berglauf 18. Auflage in Bad Frankenhausen Dieser Lauf, ein Crosslauf auf Feld-und Waldwegen in stark profiliertem Gelände gilt als harter Berglauf mit fast 400 HM. 32 Aktive nahmen die 9,5km unter ihre Füße, darunter 5 Frauen. Das Ziel ist auf dem Kulpenberg/Fernsehturm in 473 ü.NN. Kletterqualitäten sind hier gefragt. Bei den Männern setzte sich am Ende Stephan Knopf (SV Nordhausen), der Sieger der letzten 2 Jahre, in 40:57min. vor Lothar Hörning (Team Kyffhäuser, 42:57min.) und Lars Beie (SV-Kyffhäuser, 43:54min.) durch. Bei den Frauen überquerte Christiane Wehling (SV Kyffhäuser) in 58:49min die Ziellinie. Ihr folgten auf den Plätzen 2 und 3 Cornelia Wojciechowski (SV Kyffhäuser, 01:00:20h) und Katja Blume in 01:03:02h. ralf HÖHN im·puls Nummer 2 - 2013

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sc im·puls – Schlemmerecke NudelHähnchensalat (4 Pers.) Zutaten: 300 g Nudeln Penne 1 Knoblauchzehe 5 EL. Apfelessig 6 EL Gemüsebrühe instant 1 TL Dijon-Senf 1 TL Honig 6 EL Olivenöl Salz/ Pfeffer 2 kleine rote Zwiebeln 8 mittelgroße Champignons 200 g junger Blattspinat 1 große reife Mango 300 g geräucherte Hähnchenbrust in dünnen Scheiben 2 Frühlingszwiebeln Zubereitung: Nudeln bissfest kochen. Knoblauch fein hacken. Knoblauch, Essig, Brühe, Senf, Salz, Honig und Pfeffer verquirlen. Öl unterschlagen. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine ringe schneiden. Frühlingszwiebeln fein schneiden. Champignons putzen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die gekochten Nudeln, Zwiebeln und Champignons mit dem Dressing mischen. Den Salat eine Stunde kalt stellen. Spinat verlesen, putzen und trocken schleudern. Die Mango schälen, in feine Spalten vom Stein schneiden. Nudelsalat nochmals abschmecken, eventuell noch etwas Brühe, Essig und Öl unterrühren. Den Salat mit Spinat, Mangofruchtfleisch und den Hähnchenbrust-Scheiben in tiefen Tellern anrichten. Gutes Gelingen und guten Appetit wünscht Bärbel KLEINSTEUBEr Herausgeber: sc im·puls erfurt e.v. Schützenstraße 4, 99096 Erfurt Tel.: 0361/7443655, Fax: 7443654 sc-impuls-erfurt@t-online.de www.sc-impuls.de Redaktion: Esther Goldberg, ralf Höhn, Olaf Kleinsteuber, Andree Jeziorski Titelfoto: Fototeam Müller Layout: Frank Naumann, Arnstädter Straße 14, 99096 Erfurt, Tel.: 0361/6435751 FrankNaumann-Erfurt@t-online.de www.art-franknaumann.de Anzeigen und Druck: Handmann Werbung GmbH Vertrieb: Zeitungsgruppe Thüringen Erscheinungsweise: alle drei Monate Einzelbezugspreis: 1,40 im·puls Nummer 2 - 2013 15

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