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vdw energieeffizienz im wohnungsbau niedersachsen bremen e n e rg ie z
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impressum idee und real isierung gestaltung druck carsten ens vdw niedersachsen bremen designagenten.com druckerei lönneker september 2007
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01 inhalt 02 partnerschaft für den klimaschutz 06 18 26 33 44 48 52 58 65 68 72 77 84 89 unternehmenskonzepte für siedlungen der 50er und 60er jahre innerst ä dtische wi ederaufbauprojekte optimus optimierung von heizungsanlagen energetische modernisierung schwerpunkt wo hnungswirtschaft wi rtschaftlichereinsatzvon blockheizkraftwerken bhkw oder biomasse-kesseln flüssige biobrennstoffe eine option für den wärmemarkt von morgen energetischesanierungvon wo hngeb ä uden schwerpunkt heizung contractinginder wo hnungswirtschaft eine nische für wenige fälle contractinginder wo hnungswirtschaft chancen nutzen durch faktor-10-modernisierungen energetische portfolioanalyse vom energiebenchmark zur energetischen gebäudeaufwertung baunutzungskosten im portfolio-management d e r wo hnungswirtschaft wo hnungsl ü ftung einsystemvergleich vo mumgangmitderw ä r m e erfahrungeneines wo hnungsunternehmens 98 ausgewählte projekte zur steigerung der energieeffizienzim wo hnungsbau
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klimaschutz energie /ber /meyer verbandsdirektor vdw nd verband der/wohnungswirtschaft niedersachsen/bremen 02 partnerschaft für den klimaschutz wohnungswirtschaft stellt sich ihrer verantwortung forderungen des vdw initiativen des vdw stichworte
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03 wohnungswirtschaft stellt sich ihrer verantwortung kaum ein thema wird derzeit so leidenschaftlich diskutiert wie der klimaschutz die frage um die es sich dreht wie kann der ausstoß von treibhausgasen wirksam reduziert werden die wohnungswirtschaft leistet dazu bereits einen wichtigen beitrag die 181 mitgliedsunternehmen des verbandes der wohnungswirtschaft niedersachsen bremen stellen sich der ökologischen verantwortung für die nächsten vier jahren rechnet der vdw in seinem verbandsgebiet mit investitionen von rund einer milliarde euro in die energetische modernisierung der bestände unsere botschaft an die politik in der klimadebatte lautet wir kümmern uns der vdw bietet den landesregierungen in niedersachsen und in bremen eine partnerschaft für den klimaschutz an wenn diese ähnliche früchte trägt wie die von unserem verband initiierte partnerschaft für stadtentwicklung kommen wir einen gewaltigen schritt voran keine flickschusterei die vdw-mitgliedsunternehmen verfolgen bei ihrer modernisierungsstrategie ganzheitliche konzepte von der optimierten anlagentechnik über den einsatz regenerativer energien bis zur dämmung der gebäudehülle intensiv nutzen sie auch die förderangebote der kfw in den jahren 2005 und 2006 haben sie aus den verschiedenen programmen mittel in höhe von fast 250 millionen euro abgerufen die unternehmen gehen diese wichtige aufgabe professionell an flickschusterei und aktionismus sind nicht sache der wohnungswirtschaft die diskriminierung einzelner energieträger neue bürokratische regelungen volks und betriebswirtschaftliche ineffiziente nachrüstpflichten für altbauten und ein anwendungszwang für erneuerbare energien diese ideen der bundesregierung bringen uns in der sache überhaupt nicht weiter energie aktiv innovativ professionell auf dem sektor der energetischen modernisierung sind die vdw-wohnungsunternehmen aktiv und innovativ mit dem einsatz regenerativer energien moderner wärmetechnik sowie der realisierung von niedrig und passivhäusern übernehmen sie eine vorreiterrolle für den gesamten wohnungsmarkt heizwerke mit holzhackschnitzel oder holzpellets photovoltaikanlagen solarthermie und blockheizkraftwerke sind bereits im einsatz die passivhaustechnologie wird an verschiedenen orten im neubau und im bestand umgesetzt wir nutzen das gesamte know-how dass für zukunftsweisende investitionen notwendig ist klimaschutz co2-emissionen bereits deutlich gesenkt bundesumweltminister sigmar gabriel hat mit seinem sommertheater mieter dürften die miete kürzen wenn bestimmte baustandards durch den vermieter nicht erreicht werden eine posse inszeniert die wohnungswirtschaft braucht keine ordnungspolitischen drohgebärden um ihre bestände zukunftsorientiert weiterzuentwickeln der minister läuft der entwicklung hinterher unsere unternehmen haben die vorgaben des kyoto-protokolls hinsichtlich der co2-emissionen von wohngebäuden längst übertroffen fünf jahre vor dem vereinbarten zeitpunkt außerdem steht die energetische modernisierung schon aus unternehmerischen gründen längst auf der tagesordnung der wohnungswirtschaft die wahrung der kundeninteressen spielt dabei ebenso eine rolle wie ökologische und ökonomische Überlegungen vorteil für die kunden wie verhält es sich mit den heiz und warmwasserkosten immer häufiger rückt diese frage bei der wohnungssuche in den mittelpunkt deswegen sichern investitionen in eine verbesserte energieeffizienz der wohngebäude auch die vermietbarkeit der objekte Ähnlich positiv wirkt sich der einbau neuer fenster und moderner belüftungstechnik aus sanierte häuser und wohnungen lassen sich besser vermarkten für höheren wohnkomfort sind kunden auch bereit einen höheren mietpreis zu zahlen modernisierung wird fortgesetzt wir gehen sehr selbstbewusst in die diskussion über das integrierte energie und klimaprogramm der bundesregierung die mitglieder des vdw haben seit mitte der neunziger jahre durchschnittlich mehr als 200 millionen euro pro jahr in die energetische modernisierung der wohngebäude investiert diese summe wird sich ganz sicher noch erhöhen von 2007 bis 2010 rechnen der verband mit einer gesamtinvestition von rund einer milliarde euro in die optimierung der energieeffizienz von wohngebäuden hinzu kommen zahlreiche innovative neubauprojekte im ein und mehrfamilienhausbereich die ergebnisse können sich jetzt schon sehen lassen von 1990 bis 2006 wurden die co2-emissionen im bestand der vdw-mitglieder um rund 14 prozent gesenkt forderungen des vdw investitionsanreize schaffen auch in den nächsten jahren müssen alle maßnahmen zur wirksamen reduktion des treibhauseffektes ergriffen werden die wohnungswirtschaft wird sich den praktikablen und wirtschaftlichen lösungen nicht verschließen um die klimaschutzziele zu erreichen sind langfristige konzepte
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04 nötig die politik muss anreize für investitionen schaffen und nicht mit gesetzen und verordnungen drohen nichtstun ist deutlich teurer als aktiv zu werden effizienter klimaschutz ist langfristig günstiger als die kosten für den klimawandel hinzunehmen und zu bezahlen der vdw schlägt vor das co2-gebäudesanierungsprogramm frühzeitig über das jahr 2009 hinaus zu verlängern und kontinuierlich aufzustocken um den investoren planungssicherheit zu gewährleisten außerdem sollte die möglichkeit geschaffen werden wohnungsunternehmen durch direkte zuschüsse zu fördern diese hatten sich beispielsweise als investitionszulagen im bereich der wohnungsmodernisierung in den vorjahren bewährt sinnvoll wäre es auch die förderung von energieeffizienz mit städtebaulichen entwicklungsstrategien zu koppeln die unverhältnismäßig hohen hürden im ankündigungsverfahren für modernisierungsmaßnahmen müssen beseitigt werden die hauseigentümer benötigen eine entscheidungsfreiheit für energiecontracting wenn die mieter dadurch wirtschaftlich nicht schlechter gestellt werden bislang wird energiecontracting durch höchstrichterliche rechtsprechung in bestehenden mietverträgen fast unmöglich gemacht die in die diskussion gebrachten kappungsgrenzen für warme betriebskosten in energetisch angeblich unzureichenden miethäusern sind verfassungsrechtlich bedenklich und hinsichtlich der klimaschutzziele kontraproduktiv kappungsgrenzen lasten die finanziellen auswirkungen eines verschwenderischen energieverbrauchs der mieter den vermietern an außerdem würden diese belastungen die investitionsfähigkeit von wohnungsunternehmen und privaten eigentümern verringern alle denkbaren anlässe für kappungen provozieren rechtsstreite und gefährden den sozialen frieden energie klimaschutz steuerrechtliche investitionshemmnisse vermeiden einführung erhöhter abschreibungssätze für wohnungsunternehmen zur durchführung energetischer maßnahmen aus einführung einer degressiven abschreibung für besonders energieeffizientes bauen und modernisieren nach dem erfolgsmodell des § 7 abs 5 estg a f für den mietwohnungsbau beseitigung der besteuerung einspeisevergütungen nach dem erneuerbare-energien-gesetz eeg als gewerbliche einnahme bewertet damit ist der betrieb von photovoltaikanlagen und bhkw für einen großteil der wohnungsunternehmen mit gravierenden steuerlichen nachteilen behaftet um den einsatz dieser techniken durch die betroffenen wohnungsunternehmen zu ermöglichen muss die steuerliche benachteiligung entfallen wettbewerb und transparenz gewährleisten die preisexplosion für gas und heizöl trifft vor allem die privaten haushalte der vdw fordert die energiekonzerne auf wettbewerb in ihrem bereich zuzulassen und die kostenkalkulation der energiepreise offen zu legen initiativen des vdw rahmenverträge der verband und seine mitgliedsunternehmen haben mit lokalen und regionalen energieversorgern rahmenverträge geschlossen die den mietern vergünstigte gastarife sichert derartige vereinbarungen gibt es mit den stadtwerken bremen göttingen und hannover mit e.on avacon ewe und harz energie mit rwe und den stadtwerken osnabrück steht der vertragsabschluss unmittelbar bevor mietrecht anpassen modernisierungsmaßnahmen deren energetischer standard über die gesetzlichen anforderungen z.b der energieeinsparverordnung enev hinaus gehen senken die heizkosten im besonderen maße finden allerdings kaum berücksichtigung bei den mietentwicklungen in mietspiegeln es bedarf neuer instrumente um solche hocheffizienten modernisierungsmaßnahmen auch für investoren attraktiver zu machen fortbildung kontinuierlich werden in fachtagungen und seminaren strategien zur verbesserung der energieeffizienz vorgestellt und diskutiert noch in diesem jahr wird der vdw zwei veranstaltungen zu den themen lüftungstechnik und solarthermie anbieten im februar findet in hamburg die 3 norddeutsche energiekonferenz statt.
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05 kooperationen der vdw und seine mitgliedsunternehmen greifen auf ein netzwerk ausgewiesener fachleute zurück und können auf diese weise alle fragen vom stand der technik bis hin zur wirtschaftlichkeitsberechnung frühzeitig klären zu den kooperationspartnern zählen unter anderem das institut für bauforschung hannover das institut für solarenergieforschung hameln die fachhochschule braunschweig-wolfenbüttel das energie und umweltzentrum am deister und die agentur proklima hannover 2006 war es für die kommenden vier jahre auf rund eine milliarde euro pro jahr aufgestockt worden später wurde es für 2006 sogar um weitere 350 millionen euro verbessert so standen 2006 für investitionen in den klimaschutz rund 1,5 milliarden euro zur verfügung bis 2009 fließen auf diesem weg insgesamt 5,6 milliarden euro in die energetische gebäudesanierung ergänzt wird dieses programm von den programmen Ökologisch bauen und wohnraum modernisieren literatur der vdw niedersachsen bremen hat kürzlich in kooperation mit verschiedenen partnern zwei broschüren herausgegeben zum energiemanagement im geschosswohnungsbestand sowie zum energieausweis dieses jetzt vorliegende handbuch mit fachaufsätzen rundet die palette ab kyoto-protokoll das kyoto-protokoll ist ein 1997 beschlossenes zusatzprotokoll zur ausgestaltung der klimarahmenkonvention der vereinten nationen mit dem ziel des klimaschutzes mit dem inkrafttreten des kyoto-abkommens am 16 februar 2005 wurde für die industriestaaten eine weltweit völkerrechtlich verbindliche verpflichtung geschaffen den jährlichen treibhausgas-ausstoß in den jahren 2008 bis 2012 um 21 prozent gegenüber dem niveau von 1990 zu senken die co2-belastung durch wohngebäude soll von 1990 bis 2012 um zwölf prozent zurückgefahren werden die bundesregierung hat sich auf die fahnen geschrieben die co2-emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 40 prozent zu verringern energie klimaschutz stichworte wohnungsmarkt in deutschland gibt es ungefähr 17,3 millionen wohngebäude 73 prozent davon wurden bis 1978 also vor dem wirksamwerden der ersten wärmeschutzverordnung errichtet unsanierte häuser können wahre energiefresser sein so entfallen 90 prozent des gesamten gebäudeenergieverbrauches auf nur 60 prozent der gebäude zumeist ältere und nicht-modernisierte häuser die heiz und warmwasserkosten sind bei weitem die größten posten bei den wohnnebenkosten im schnitt machen sie nach berechnungen des gdw bundesverband der wohnungs und immobilienwirtschaft 97 cent pro quadratmeter wohnfläche und monat aus stand 2006 gegenüber 2005 plus 10,2 prozent bei einer 80 quadratmeter großen wohnung sind das 77,60 euro im monat mit weiter steigender tendenz zum vergleich die nettokaltmiete ist im gleichen zeitraum nur um 1,0 prozent gestiegen die lebenshaltungskosten haben sich um 1,7 prozent verteuert langfristiger betrachtet werden die unterschiede noch deutlicher während die preise für gas und heizöl von januar 2000 bis april 2007 um 73 prozent kletterten verteuerten sich wasser abwasser müll etc um 13 prozent die nettokaltmieten sogar nur um acht prozent energieausweis am 1 oktober 2007 tritt die novellierte energieeinsparverordnung in kraft demnach werden ab dem 1 juli 2008 für bestehende wohngebäude energieausweise verbindlich wenn wohnungen oder gebäude verkauft oder vermietet werden der gesetzgeber hat eine wahlfreiheit der eigentümer zwischen einem verbrauchsausweis auf basis der heizkostenabrechnungen und dem bedarfsausweis basierend auf der beschaffenheit des gebäudes eingeräumt die wohnungswirtschaft hat sich immer für den verbrauchsbasierten ausweis ausgesprochen weil er eine verlässliche aussage über die energieeffizienz einer wohnung zulässt und zugleich für die kunden die wichtigsten informationen transparent macht der vdw der verband der wohnungswirtschaft niedersachsen bremen vertritt die interessen von 181 wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in ihren rund 410.000 wohnungen leben fast eine million menschen die vdwmitgliedsunternehmen sind somit die wichtigsten anbieter von mietwohnungen in niedersachsen und bremen co2-gebäudesanierungsprogramm das im jahr 2001 aufgelegte co2-gebäudesanierungsprogramm der kfw-förderbank wurde zum 1 januar 2007 durch die einführung direkter zuschüsse neben der kreditvariante neu gestaltet und ausgeweitet bereits im februar h
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06 si edl ungen der 50er und 60er jahre energie dipl ing architekt ulrich gerlach war von 1983 bis 2001 technischer geschäftsführer bei der gesellschaft für bauen und wohnen hannover gbh er ist mitglied der deutschen akademie für städtebau und landesplanung sowie außerordentliches mitglied des bundes deutscher architekten bda nach dem architektur und städtebau-studium in braunschweig und berlin war er zunächst in einem privaten architekturbüro in berlin tätig anschließend wechselte gerlach zum senator für bau und wohnungswesen in berlin später wechselte er zum verband großraum hannover und dann zur landeshauptstadt hannover ehe er als geschäftsführer zur gbh kam beim vdw leitete er viele jahre den fachausschuss für planung und technik in zahlreichen vorträgen und veröffentlichungen hat ulrich gerlach seine ideen von stadtentwicklung und architektur im wohnungsbau geäußert kürzlich stellte er in hannover sein buch zum wohnen in der stadt vor in seiner serie für das vdw-magazin wird gerlach als autor auf die entwicklungsperspektiven der siedlungen der fünfziger und sechziger jahre eingehen nach einem rückblick in die stadtplanerische vorgeschichte teil 1 befasst sich die serie anschließend unter anderem mit leitgedanken für den wohnungsbau nach dem krieg hinweisen zum städtebau zur architektur und zur freiraumplanung außerdem sollen handlungsbedarfe ziele und zukunftsfähige konzepte für diese siedlungen diskutiert und anhand zahlreicher beispiele belegt werden unternehmenskonzepte für siedlungen der 50er und 60er jahre
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07 abb 1 abb 2 griegstraße 9 offene und helle wo hnungf ü rfamiliemit kindern durch zusammenlegung vonzweikleinen wo hnungen energie si edl ungen der 50er und 60er jahre a b b 3 mittelweg 4 4 ausdrei wo hnungenentstehenzweineue wo hnungenmitmarktgängigen grundrissen abb 4 ernst ebbe we g 2 1 abriss der ehemaligen küchenwand wo h n k ü chemit wo hnecke nibelungen-wohnbau-gmbh braunschweig das 1926 gegründete kommunale wohnungsunternehmen der stadt braunschweig verwaltet heute 8.600 eigene wohnungen knapp 45 dieser wohnungen stammen aus den 50er und 60er jahren es handelt sich dabei vorwiegend um 2 und 3-zimmerwohnungen mit den seinerzeit üblichen größen es gilt der unternehmerische grundsatz dass zuerst und als wichtigstes die wohnung den ansprüchen an eine gute vermietbarkeit genügen muss entsprechend haben die erneuerung der wärmeversorgung der elektrischen und sanitären einrichtungen sowie die erneuerung von küche und bad erste priorität seit ende der 90er jahre bemüht sich die nibelungen wohnbau ebenfalls intensiv darum ihre wohnanlagen attraktiver zu gestalten dabei steht die erneuerung der jeweiligen hauseingangssituation des näheren wohnumfeldes und der spielplätze im zentrum der bemühungen abbildung 1 modernisierungen von wohnungen der 50er und 60er jahre führt die nibelungen wohnbau kontinuierlich in bewohntem und wo möglich in unbewohntem zustand durch der abbruch und versatz von wänden oder auch der abbruch ehemaliger speisekammern eröffnet vielfältige varianten der neugestaltung die grundrisse werden so auf die anforderungen der jeweiligen zielgruppe hin optimiert abbildungen 2 bis 4
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08 abb 5 seniorengerechtes bad aus dem modernisierungsprogramm 2004 abb 6 donaustraße 13-17 großzügige energie te rrassen barrierefrei ü berrampenerreichbar si edl ungen der 50er und 60er jahre a b b 7 a m wa sserkamp energetische modernisierung auch ohne wärmedämmung solar-kollektoren abb 8 die p uffersp eicher besonderes augenmerk gilt der erneuerung der bäder in den erdgeschosswohnungen auch wenn sie im hochparterre liegen bewusst werden sie mit solchen objekten ausgestattet und so hergerichtet dass sie auch älteren menschen bis ins hohe alter hinein die gewünschten annehmlichkeiten bieten abbildung 5 in einzelfällen erhalten erdgeschoss-wohnungen barrierefreie zugänge über neu aufgeschüttete terrassen an stelle vorheriger balkone abbildungen 6 ein umfassendes programm zur sanierung der gebäudefassaden aus den 50er und 60er jahren einschließlich neuer wärmedämmungen nach den anforderungen der enev wird gegenwärtig aus kostengründen nicht verfolgt dem ziel der minimierung der heizkosten folgend überarbeitet die nibelungen wohnbau gegenwärtig sämtliche heizungsanlagen im rahmen des von der deutschen bundesstiftung umwelt dbu geförderten forschungs und qualifizierungsprojekt optimus www.optimus-online de in zusammenarbeit mit der fachhochschule wolfenbüttel prof wolff werden an den heizungsanlagen nach einer genauen bestandsaufnahme und -analyse alle komponenten optimiert erste erfahrungen mit derart modernisierten heizungsanlagen sind ausgesprochen positiv es wurden in einzelfällen einsparungen von bis zu 25 erzielt im mittel liegen die einsparungen bei 5 bis 8 das projekt wird derzeit im hinblick auf die einführung der energiepässe im rahmen der enev 2006 erweitert im mittelpunkt steht hierbei die ermittlung der energiekennzahlen aus dem verbrauch.
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09 abb 9 stettinstraße 4 die rampe zum hauseingang abb 1 1 großer spielplatz stett ins t r a ße energie si edl ungen der 50er und 60er jahre abb 10 griegstraße 13-17 die alternative zum eigenheim abb 12 ein weiterer modernisierungsschwerpunkt zur reduzierung des energieverbrauchs wird von der nibelungen wohnbau bei der wasserversorgung gesetzt hierbei kommen solarkollektoren in verbindung mit pufferspeichern zum einsatz sodass solare wärmegewinne auch für die raumheizung zur verfügung stehen abbildungen 7 und 8 bei den bemühungen um möglichst umfassende barrierefreiheit spielt die neugestaltung der hauseingangsbereiche eine besondere rolle im rahmen eines langfristig angelegten erneuerungsprogramms werden alle hauseingänge barrierefrei umgebaut und oft durch flache rampen erschlossene abbildung 9 viele erdgeschosswohnungen erhalten einen direkten zugang zum hof oder zum eigenen garten wo möglich werden eindeutig begrenzte und vermessene gärten als spaßgärten der jeweiligen wohnung zugeordnet und damit bestandteil der mietsache abbildung 10 der erneuerung der spielbereiche und spielplätze in den wohnquartieren gilt ein besonderes augenmerk die von der nibelungen wohnbau häufig bzw extra für jugendliche attraktiv gestalteten frei und spielbereiche tragen in erheblichem maße zum positiven erscheinungsbild der bestände bei abbildungen 11 und 12
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010 a b b 1 ve rwaltungsgeb ä udeder wi ederaufbau si edl ungen der 50er und 60er jahre energie abb 2 abb 3 baugenossenschaft >wiederaufbau eg in braunschweig die 1951 gegründete baugenossenschaft >wiederaufbau ist mit 20.000 genossenschaftsmitgliedern und mehr als 10.000 wohnungen das größte genossenschaftlich organisierte wohnungsunternehmen in niedersachsen und bremen abbildung 1 das unternehmen weist bei der gegenwärtig zunehmenden konkurrenz auf dem wohnungsmarkt darauf hin dass man bei der genossenschaft bei günstiger miete und gleichzeitig guter wohnqualität mehr vom geld habe ausdrücklich weist sie darauf hin dass die wohnungen der genossenschaft keine spekulationsobjekte seien bzw werden könnten bei einem für die mieter angemessenen mietniveau sei es möglich vergleichsweise viel geld in die instandsetzung und modernisierung der bestände in gemeinschaftseinrichtungen und auch in neubauten investieren zu können das attraktive wohnangebot auf hohem niveau sei geprägt durch eine moderne architektur attraktive grünanlagen und spielplätze sowie ein vielfältiges und spezielles angebot für betreutes oder seniorengerechtes wohnen ursprüngliches gründungsziel ist es die nach dem kriege herrschende große wohnungsnot durch den schnellen aufbau großer bestände zu beseitigen von beginn an ist die genossenschaft auch bei der schaffung von preiswerten wohnungen für flüchtlinge besonders aktiv nennenswert ist auch die engagierte beteiligung an barackenräumprogrammen mit den in den 50er und 60er jahren
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011 abb 4 abb 5 energie si edl ungen der 50er und 60er jahre abb 6 entstehenden über 6.000 wohnungen entsteht in dieser zeit mehr als die hälfte aller dem unternehmen heute gehörenden wohnungen abbildungen 2 3 4 gebaut werden zu einem anteil von mehr als 80 zwei und dreizimmerwohnungen zuerst mit unter 30 qm bzw 40 qm sehr klein später deutlich größer nachdem die größte wohnungsnot ende der 60er jahre beseitigt ist achtet die >wiederaufbau kontinuierlich und mit vergleichsweise großem finanziellem aufwand auf eine ständige qualitative weiterentwicklung der bestände dazu tragen die erlöse aus dem bau und verkauf von eigentumsmaßnahmen bei außerdem werden in erheblichem maße bausparmittel eingesetzt die >wiederaufbau ist einer der größten bausparer niedersachsens es ist strategie des unternehmens sämtliche wohnungen im rahmen relativ kurzfristig auf einander folgender erneuerungswellen in einem guten baulichen und in bezug auf die ausstattungsstandards aktuellen standard zu erhalten in den frühen 70er jahren werden ca 5.000 der insgesamt 6.000 mit Öfen beheizten wohnungen an neu installierte zenralheizungen angeschlossen in einer zweiten erneuerungswelle werden ende der 70er jahre fast alle fenster erneuert in den 80er jahren erhalten sämtliche gebäude der 50er und 60er jahre wie seinerzeit üblich eine 4 bzw 5 cm starke fassadendämmung sämtliche dachböden werden mit 5 cm wärmeisolierung einschließlich einem begehbaren estrich gedämmt in den 90er jahren stehen in den hier beschriebenen beständen badsanie-
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012 abb 7 lageplan salzgitter bad abb 8 si edl ungen der 50er und 60er jahre energie a b b 9 enst reuter s t r 3 4 3 6 grundriss vorher abb 1 0 enst reu ter str 3 4 3 6 grundriss nachher ve rbindungvonzwei wo hnebenenzueiner 2 etagen maisonette wo hnung rungen im mittelpunkt der bemühungen gegenwärtig erhalten ca 1.000 wohnungen balkone im rahmen eines vierjahresplanes wird das äußere erscheinungsbild durch belebende farbanstriche auf einen attraktiven stand versetzt abbildung 5 daneben ist die um und neugestaltung des wohnumfeldes wichtiger bestandteil der gegenwärtigen verbesserungsmaßnahmen abbildung 6 dem immer häufiger geäußerten wunsch nach einer größeren wohnung kommt die genossenschaft gern nach immer häufiger werden wohnungen zusammengelegt in den 70er jahren geschieht dies vorwiegend durch einfache wanddurchbrüche mehr und mehr führt die genossenschaft auch aufwändige grundrissveränderungen durch großer beliebtheit erfreuen sich maisonette-wohnungen die durch die verbindung von zwei übereinander liegenden wohnungen entstehen ganze wohnblöcke werden auf diese weise umgestaltet das reihenhaus im wohnblock entsteht durch die interne verbindung von drei übereinander liegenden einzimmerwohnungen abbildung 7 14
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013 abb 11 lageplan braunschweig-querum abb 12 energie si edl ungen der 50er und 60er jahre eg a b b 1 3 l ü neburgerstr 3 2 grundriss vorher ve rbindungvondrei wo hnebenenzueiner 3 etagen maisonette wo hnung 1 og bei allen umbauten werden im rahmen der möglichkeiten individuelle wünsche berücksichtigt viele mieter nehmen das angebot bad in sechs tagen bei eigener kostenbeteiligung an rasch und unkompliziert entsteht so das im rahmen der gegebenheiten individuell gestaltete neue bad schöner wohnen plus service ein leben lang dieser slogan unterstreicht dass die genossenschaftsmitglieder mit dem erwerb ihrer genossenschaftsanteile mieter im eigenen haus sind 2 og abb 1 4 lünebur g e r st r 32 grundriss nachher
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