1. Bildungsbericht 2012 des Landkreises Goerlitz

 

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impressum herausgeber landkreis görlitz landratsamt hugo-keller-straße 14 02826 görlitz telefon 03581 663-0 telefax 03583 72-1100 e-mail info@kreis-gr.de internet www.kreis-goerlitz.de ansprechpartner gesamtleitung sandra winkler stabsstelle bildung des landkreises görlitz lernenvorort telefon 03588 285-373 telefax 03588 285-389 e-mail stabsstelle.bildung@kreis-gr.de textbeiträge und redaktion stabsstelle bildung des landkreises görlitz sandra winkler pontes-agentur servicestelle bildung des landkreises görlitz dr regina gellrich andrea kretschmar dr ing ulrich mühlberg dr korinna thiem regionales Übergangsmanagement landkreis görlitz wir danken für die unterstützung durch amt für kreisentwicklung des landkreises görlitz deutsches institut für erwachsenenbildung die bonn gesundheitsamt des landkreises görlitz kulturamt des landkreises görlitz pontes-agentur ostritz regionales bildungsforum des landkreises görlitz sächsisches staatsministerium für kultus dresden schul und sportamt des landkreises görlitz stabsstelle integrierte sozialplanung des landkreises görlitz statistisches landesamt des freistaates sachsen kamenz wissenschaftliche beratung deutsches institut für internationale pädagogische forschung dipf berlin liliana andrzejewska technische universität dresden institut für schulpädagogik und grundschulpädagogik prof dr axel gehrmann dipl päd sascha pelzmann satz und druck gestaltung auflage hanschur suske ohg großschönau stefanie meyer stabsstelle bildung des landkreises görlitz 1.000 stück september 2012 im gesamten bericht wird aus gründen der besseren lesbarkeit bei geschlechtsspezifischen begriffen die maskuline form verwendet diese versteht sich explizit als geschlechtsneutral und gilt für frauen und männer gleichermaßen.

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3 1 bildungsbericht 2012 zukunft durch bildung im landkreis görlitz mit energie und ohne grenzen!

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4 grußwort liebe leserinnen und leser bildung ist grundlegend wichtig sowohl für alle bürgerinnen und bürger als auch für die erfolgreiche entwicklung unseres gesamten landkreises damit es gelingt bildungsprozesse optimal zu gestalten müssen wir uns der regionalen ressourcen ebenso bewusst sein wie der noch bestehenden lücken im bildungssystem vor ort daher freue ich mich ihnen den 1 bildungsbericht 2012 des landkreises görlitz vorstellen zu dürfen mit dem nun erstmalig eine breite bestandsaufnahme der bildungslandschaft des landkreises görlitz vorliegt als zusammenstellung von daten und fakten zeigt er die situation für das lernen im lebenslauf transparent auf und ermöglicht rückschlüsse auf die qualität der bildung vor ort die entwicklung passgenauer aufeinander abgestimmter bildungsangebote in allen phasen des lebenslangen lernens von der frühkindlichen bildung bis hin zur seniorenbildung ist auf dieser basis möglich bildung als beitrag zur standortsicherung das hat sich der landkreis görlitz auch mit seiner teilnahme am bundesprogramm lernenvorort auf die fahnen geschrieben unter dem titel zukunft durch bildung im landkreis görlitz mit energie und ohne grenzen laufen seit september 2009 intensive bemühungen mit dem ziel allen bürgerinnen und bürgern im landkreis görlitz erfolgreiche bildungswege durch ein abgestimmtes bildungssystem vor ort zu ermöglichen ein ergebnis dieser arbeiten ist der 1 bildungsbericht 2012 des landkreises görlitz ich danke allen beteiligten die an diesem produkt mitgewirkt und dessen entstehung konstruktiv unterstützt haben an dieser stelle ganz herzlich der bericht ist ein wichtiger meilenstein bei der etablierung eines kommunalen bildungsmonitorings in enger verzahnung mit der strategieentwicklung unseres landkreises die für die region relevanten schwerpunktthemen energiebildung und nachbarsprachige bildung wurden dabei bewusst ausgewählt zum einen hat der landkreis görlitz als erster in ostdeutschland im jahr 2010 den european energy award® erhalten diesen status einer innovativen energieregion wollen wir weiter ausbauen dafür braucht es kreative und qualifizierte menschen mit forscherdrang und erfindergeist wobei die grundlagen dafür im laufe des lebenslangen lernens gelegt werden zum anderen gilt es jungen menschen in der region eine perspektive zu geben und gleichzeitig den fachkräftebedarf der regionalen wirtschaft zu sichern hierbei kommt vor allem auch der lage des landkreises görlitz im dreiländereck mit den nachbarländern polen und tschechien eine wichtige rolle zu die möglichkeit des austausches über sprach und kulturgrenzen hinweg ist eine besondere ressource unserer region die sowohl im privaten als auch beruflichen alltag eine rolle spielt dem bildungssystem vor ort wird unter anderem die aufgabe zuteil adäquate bildungsmaßnahmen für die bürgerinnen und bürger bereit-

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grußwort 5 zuhalten damit diese die perspektiven und chancen die der landkreis inmitten der euroregion neisse-nisa-nysa bietet nutzen können lebenslanges lernen muss in den köpfen der menschen verankert werden ob bildung letztendlich gelingt liegt nicht ausschließlich in der verantwortung jedes einzelnen sondern ist auch eine gesamtgesellschaftliche aufgabe das treffen adäquater bildungspolitischer entscheidungen kann nun im landkreis görlitz durch eine verlässliche datengrundlage auf basis der bildungsberichterstattung unterstützt werden für deren umsetzung ist eine enge zusammenarbeit aller akteure aus bildung wirtschaft und gesellschaft unabdingbar ich lade sie alle ein sich in diesen prozess im interesse einer erfolgreichen landkreisentwicklung aktiv einzubringen ihr bernd lange landrat

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6 inhaltsverzeichnis abbildungs und tabellenverzeichnis 9 1 einführung 13 1.1 bildungsmonitoring 14 1.2 grundlegendes zur bildungsberichterstattung 14 1.3 anforderungen an einen kommunalen bildungsbericht 15 1.3.1 zweck und nutzen des bildungsberichtes 15 1.3.2 grenzen der bildungsberichterstattung 15 1.3.3 der 1 bildungsbericht 2012 des landkreises görlitz 16 2 methodisches herangehen 17 2.1 modell zum lebenslangen lernen 18 2.2 konzeptionelle grundlagen des bildungsberichtes 19 2.2.1 indikatoren und kennzahlen 19 2.2.2 datenquellen 20 2.2.3 einbeziehung der fachplanungen des landkreises 20 2.3 aufbau des bildungsberichtes 21 3 soziodemografische rahmenbedingungen und grundinformationen für die bildung im landkreis görlitz 23 3.1 geografische einordnung des landkreises görlitz 24 3.2 demografische entwicklung 26 3.2.1 bevölkerungsstand und -struktur 26 3.2.2 bevölkerungsentwicklung 28 3.2.3 bevölkerungsprognose bis 2025 30 3.2.4 ausländische bevölkerung 32 3.3 soziale lage 33 3.3.1 lebens und familienformen 33 3.3.2 einkommenssituation 34 3.3.3 bildungsstand 35 3.4 wirtschaftliche entwicklung 36 3.4.1 arbeitslosenquote 36 3.4.2 beschäftigtenstruktur 37 3.5 zusammenfassung 38 4 bildungsetappen des lebenslangen lernens im landkreis görlitz 41 4.1 frühkindliche bildung betreuung und erziehung 44 4.1.1 einrichtungen der kindertagesbetreuung 45 4.1.2 betreute kinder in der kindertagesbetreuung 50 4.1.3 personal in der kindertagesbetreuung 54 4.1.4 Ärztliche untersuchungen in den kindertageseinrichtungen 57 4.1.5 Übergang in die allgemeinbildende schule 62 4.1.5.1 schulaufnahmeuntersuchungen 62 4.1.5.2 einschulung 65 4.1.6 zusammenfassung 67

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inhaltsverzeichnis 7 4.2 schulische bildung im primar und sekundarbereich 70 4.2.1 allgemeinbildende schulen 70 4.2.2 schüler an allgemeinbildenden schulen 79 4.2.3 lehrkräfte an allgemeinbildenden schulen 83 4.2.4 Übergänge an allgemeinbildenden schulen 86 4.2.5 erfolgsquote an allgemeinbildenden schulen 92 4.2.6 zusammenfassung 96 4.3 berufsqualifizierung über die berufliche ausbildung 99 4.3.1 berufsbildende schulen 99 4.3.2 schüler im berufsbildungssystem 104 4.3.3 lehrkräfte an berufsbildenden schulen 110 4.3.4 erfolgsquote an berufsbildenden schulen 110 4.3.5 zusammenfassung 116 4.4 berufsqualifizierung über die hochschulische ausbildung 119 4.4.1 hochschulen 119 4.4.2 studenten an hochschulen 120 4.4.3 personal an hochschulen 123 4.4.4 absolventen an hochschulen 125 4.4.5 zusammenfassung 125 4.5 weiterbildung im erwachsenenalter 127 4.5.1 angebote im weiterbildungsbereich 127 4.5.2 inanspruchnahme der volkshochschulen 130 4.5.3 finanzierungsstruktur der volkshochschulen 132 4.5.4 zusammenfassung 133 4.6 bildungsbereichsübergreifende angebote 134 4.6.1 non-formale lernwelten am beispiel bibliothek 134 4.6.2 bildungsberatung im landkreis görlitz 137 4.6.2.1 notwendigkeit von bildungsberatung im kontext lebenslangen lernens 137 4.6.2.2 vorhandene beratungsangebote bestandsaufnahme im landkreis görlitz 138 4.6.2.3 bildungsberatung im landkreis görlitz 142 4.6.3 zusammenfassung 142 5 lokale schwerpunktthemen des bildungssystems im landkreis görlitz 145 5.1 einordnung der lokalen schwerpunktthemen 146 5.1.1 nachbarsprachige bildung 146 5.1.2 energiebildung 147 5.1.3 berufsorientierung und gestaltung des Übergangs schule-beruf 149 5.2 methodische herangehensweise 150 5.2.1 elementarbildung 150 5.2.2 schulische bildung in der primarstufe 152 5.2.3 schulische bildung in der sekundarstufe i 152 5.3 ausgewählte ergebnisse 155 5.3.1 nachbarsprachige bildung 155 5.3.1.1 nachbarsprachige bildung in kindergärten im landkreis görlitz 155 5.3.1.2 nachbarsprachige bildung in grundschulen im landkreis görlitz 161 5.3.1.3 nachbarsprachige bildung in der sekundarstufe i im landkreis görlitz 165 5.3.1.4 zusammenfassung 169

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8 inhaltsverzeichnis 5.3.2 energiebildung 170 5.3.2.1 energiebildung im elementarbereich 170 5.3.2.2 energiebildung am Übergang vom elementar in den primarbereich 179 5.3.2.3 energiebildung im primarbereich 180 exkurs non-formale energiebildungs-angebote für kinder und jugendliche im landkreis görlitz 184 5.3.2.4 zusammenfassung 188 5.3.3 berufsorientierung und gestaltung des Übergangs schule-beruf 189 5.3.3.1 schülerbefragung 189 5.3.3.2 schulleiterbefragung 195 5.3.3.3 unternehmensbefragung 200 5.3.3.4 zusammenfassung 203 6 fazit und ausblick 205 7 anlagen 209 7.1 7.2 7.3 7.4 abbildungsverzeichnis 210 tabellenverzeichnis 225 sonstige dokumente 301 literaturverzeichnis 349

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inhaltsverzeichnis 9 abbildungsverzeichnis abb 3.1-1 abb 3.2-2 abb 3.2-4 abb 3.2-5 abb 3.2-6 abb 3.3-1 abb 3.4-1 abb 4-1 abb 4.1-1 abb 4.1-2 abb 4.1-3 abb 4.1-7 abb 4.1-10 abb 4.1-11 abb 4.1-12 abb 4.1-13 abb 4.1-14 abb 4.1-15 abb 4.1-16 abb 4.1-17 abb 4.1-18 abb 4.2-1 abb 4.2-2 abb 4.2-3 abb 4.2-4 abb 4.2-5 abb 4.2-6 abb 4.2-7 abb 4.2-8 abb 4.2-9 1 landkreis görlitz bevölkerungsstruktur im landkreis görlitz 2010 anzahl der fortzüge nach alter und geschlecht im landkreis görlitz 2010 verteilung der bevölkerung nach altersgruppen im landkreis görlitz 1990 und 2010 bevölkerungsentwicklung und -prognose im landkreis görlitz 1990 bis 2025 durchschnittlich verfügbares monatliches einkommen der privaten haushalte im landkreis görlitz und freistaat sachsen 2000 bis 2008 sozialversicherungspflichtig beschäftigte im landkreis görlitz 2010 sächsisches bildungssystem kindertageseinrichtungen im landkreis görlitz 2010 kindertagespflegestellen im landkreis görlitz 2010 anteil der in kindertageseinrichtungen im landkreis görlitz betreuten kinder nach altersgruppen 2010 anteil der in kindertagespflegestellen im landkreis görlitz betreuten kinder nach altersgruppen 2010 entwicklung der betreuungsquote und der altersrelevanten bevölkerung in der kindertagesbetreuung im landkreis görlitz 2006 bis 2010 anzahl des personals in kindertageseinrichtungen im landkreis görlitz 2006 bis 2010 anteil des personals in kindertageseinrichtungen im landkreis görlitz nach altersgruppen 2006 bis 2010 anteil der kindertagespflegepersonen im landkreis görlitz nach altersgruppen 2006 bis 2010 quote der beteiligung an untersuchungen in kindertageseinrichtungen im landkreis görlitz 2004/2006 bis 2009/2010 förderstatus der untersuchten kinder im landkreis görlitz 2004/2005 bis 2009/2010 befundhäufigkeiten bei den untersuchten kindern im landkreis görlitz 2004/2005 bis 2009/2010 befundhäufigkeiten bei schulaufnahmeuntersuchungen im landkreis görlitz 2005 bis 2010 anteil der einschulungen im landkreis görlitz 2000 bis 2010 grundschulen im landkreis görlitz 2010/2011 mittelschulen und gymnasien im landkreis görlitz 2010/2011 allgemeinbildende förderschulen im landkreis görlitz 2010/2011 anzahl der schüler in allgemeinbildenden schulen im landkreis görlitz und freistaat sachsen 2000/2001 bis 2010/2011 verteilung der schüler nach schulart im landkreis görlitz 2000/2001 bis 2010/2011 entwicklung der anzahl der schüler insgesamt und in grundschulen im landkreis görlitz bis 2010/2011 im vergleich zu 2000/2001 entwicklung der anzahl der schüler insgesamt und in mittelschulen im landkreis görlitz bis 2010/2011 im vergleich zu 2000/2001 entwicklung der anzahl der schüler insgesamt und in gymnasien im landkreis görlitz bis 2010/2011 im vergleich zu 2000/2001 entwicklung der anzahl der schüler insgesamt und in allgemeinbildenden förderschulen im landkreis görlitz bis 2010/2011 im vergleich zu 2000/2001 1 die hier fehlenden abbildungen sind in den anlagen zu finden.

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10 abb 4.2-10 abb 4.2-12 abb 4.2-13 abb 4.2-14 abb 4.2-15 abb 4.3-1 abb 4.3-3 abb 4.3-4 abb 4.3-5 abb 4.3-6 abb 4.3-8 abb 4.3-9 abb 4.3-10 abb 4.3-11 abb 4.3-12 abb 4.3-13 abb 4.4-3 abb 4.4-4 abb 4.4-5 abb 4.4-6 abb 4.5-1 abb 4.5-2 abb 4.5-3 abb 4.5-4 abb 4.6-2 abb 4.6-3 abb 5.3.1-1 abb 5.3.1-3 abb 5.3.1-5 abb 5.3.1-6 pädagogisches personal nach beschäftigungsumfang an allgemeinbildenden schulen im landkreis görlitz 2010/2011 Übergänge von der grundschule auf weiterführende schulen nach geschlecht im landkreis görlitz 2000/2001 bis 2010/2011 Übergänge von der grundschule auf weiterführende schulen im landkreis görlitz und freistaat sachsen 2000/2001 bis 2010/2011 klassenwiederholungen an allgemeinbildenden schulen nach geschlecht im landkreis görlitz 2000/2001 bis 2010/2011 schulabgangsquoten an allgemeinbildenden schulen nach geschlecht im landkreis görlitz 2000/2001 bis 2010/2011 berufsbildende schulen im landkreis görlitz 2010/2011 entwicklung der anzahl der schüler im berufsbildungssystem in im landkreis görlitz und im freistaat sachsen 2000/2001 bis 2010/2011 verteilung der schüler im berufsbildungssystems im landkreis görlitz 2000/2001 und 2010/2011 verteilung der schüler im berufsbildungssystems im freistaat sachsen 2000/2001 und 2010/2011 auszubildende nach ausbildungsbereichen im landkreis görlitz 2010 verteilung der neu eingetretenen schüler im berufsbildungssystem nach allgemeinbildender schulischer herkunft im landkreis görlitz 2010/2011 an beruflichen schulen erworbene allgemeinbildende schulabschlüsse im landkreis görlitz 2000/2001 bis 2010/2011 an beruflichen schulen erworbene allgemeinbildende schulabschlüsse im freistaat sachsen 2000/2001 bis 2010/2011 abgangsquoten ohne abschluss an berufsbildenden schulen nach geschlecht im landkreis görlitz 2000/2001 bis 2010/2011 abgangsquoten an berufsbildenden schulen im landkreis görlitz 2010/2011 vertragsauflösungsquote nach ausbildungsbereichen im landkreis görlitz und freistaat sachsen 2010 anteil der studenten in den fächergruppen nach geschlecht im landkreis görlitz 2009/2010 herkunft der studenten im landkreis görlitz nach ort des erwerbs der hochschulzugangsberechtigung 2000/2001 und 2009/2010 studienort der studenten aus dem landkreis görlitz 2000/2001 bis 2009/2010 entwicklung des wissenschaftlichen und künstlerischen hochschulpersonals und der studentenzahl im landkreis görlitz 2005 bis 2010 volkshochschulen im landkreis görlitz 2010 angebotsstruktur an volkshochschulen im landkreis görlitz 2010 teilnehmer an volkshochschulen nach programmbereichen im landkreis görlitz 2006 und 2010 teilnehmer an volkshochschulen nach alter im landkreis görlitz 2010 bibliotheken im landkreis görlitz 2010 geförderte beratungsstellen im landkreis görlitz 2011 nachbarsprachige angebote in kindertagesstätten im landkreis görlitz 2007 nachbarsprachige angebote in kindertagesstätten im landkreis görlitz 2011 mehrsprachige aktivitäten in kindergärten im landkreis görlitz aufnahme von kindern mit zusätzlicher bzw abweichender familiensprache und pädagogisches personal mit entsprechenden sprachkenntnissen in kindergärten im landkreis görlitz 2011

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11 abb 5.3.1-7 abb 5.3.1-8 abb 5.3.1-9 abb 5.3.1-10 abb 5.3.1-11 abb 5.3.1-12 abb 5.3.1-13 abb 5.3.2-1 abb 5.3.2-2 abb 5.3.2-3 abb 5.3.2-4 abb 5.3.2-5 abb 5.3.3-1 abb 5.3.3-2 abb 5.3.3-3 abb 5.3.3-4 abb 5.3.3-5 abb 5.3.3-6 abb 5.3.3-7 abb 5.3.3-8 abb 5.3.3-9 abb 5.3.3-10 grundschulen mit nachbarsprachigem unterricht im landkreis görlitz grundschulen mit nachbarsprachigen ag s im landkreis görlitz berücksichtigung von sprachlichen vorkenntnissen an grundschulen im landkreis görlitz austausch mit kindergärten zum lernstand im landkreis görlitz weiterführende schulen mit nachbarsprachigem unterricht im landkreis görlitz weiterführende schulen mit nachbarsprachigen ag s im landkreis görlitz zweite und dritte fremdsprache an mittelschulen und gymnasien im landkreis görlitz lernorte an denen kindergärten im landkreis görlitz im jahr 2001 naturwissenschaftliche themen vermittelten vermittlungsmethoden für naturwissenschaftliche themen in kindergärten des landkreises görlitz im jahr 2011 Überblick über einrichtungen die naturwissenschaftliche themen in den kindergärten des landkreises görlitz im jahr 2011 vermittelt haben fächerverbindender unterricht zum thema energie beteiligte unterrichtsfächer in den befragten grundschulen energievermittlung außerhalb der pflichtlehrbereiche in grundschulen im landkreis görlitz angestrebter schulabschluss berater bei der berufswahl der befragten schüler zukunftsperspektiven der befragten schüler einschätzung der berufsorientierungsmaßnahmen aus sicht der schüler gründe für das verbleiben der befragten schüler in der region einschätzung der chancen in der region durch die befragten schüler inanspruchnahme der berufsorientierungsmaßnahmen durch die schulen im landkreis görlitz zusammenarbeit von schule und wirtschaft im landkreis görlitz berufsorientierende maßnahmen der befragten unternehmen im landkreis görlitz einschätzung der sinnhaftigkeit berufsorientierender maßnahmen bezüglich der gewinnung von auszubildenden tabellenverzeichnis tab 3.2-5 tab 3.2-8 tab 4.1-22 tab 4.2-1 tab 4.2-10 tab 4.3-1 tab 5.3.1-1 tab 5.3.1-2 tab 5.3.1-3 2 lebendgeborene und gestorbene im landkreis görlitz 1990-2010 nicht-deutsche bevölkerung im landkreis görlitz 2000 bis 2010 anzahl und anteil der kinder in der schulaufnahmeuntersuchung im landkreis görlitz 2005 bis 2010 anzahl art und trägerschaft der allgemeinbildenden schulen im landkreis görlitz 1995/1996 bis 2010/2011 quote der schulartwechsel in den klassenstufen 5 bis 6 im landkreis görlitz 2000/2001 bis 2010/2011 anzahl art und trägerschaft der berufsbildenden schulen im landkreis görlitz 2000/2001 bis 2010/2011 nachbarsprachkenntnisse des personals in kindergärten im landkreis görlitz schüler im nachbarsprachunterricht an grundschulen im landkreis görlitz vorkenntnisse von schülern an grundschulen im landkreis görlitz 2 die hier fehlenden tabellen sind in den anlagen zu finden.

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12 tab 5.3.1-4 tab 5.3.1-5 tab 5.3.1-6 tab 5.3.1-7 tab 5.3.1-8 tab 5.3.1-9 tab 5.3.2-1 tab 5.3.2-2 tab 5.3.2-3 tab 5.3.2-4 tab 5.3.2-5 tab 5.3.2-6 tab 5.3.2-7 tab 5.3.2-8 tab 5.3.2-9 tab 5.3.2-10 tab 5.3.2-11 tab 5.3.2-12 tab 5.3.3-1 lehrkräfte für nachbarsprachen an grundschulen nachbarsprach und sorbischunterricht an mittelschulen und gymnasien des landkreises görlitz anteil der schüler mit sprachlichen vorkenntnissen an mittelschulen und gymnasien mit unterrichtsangeboten in polnisch tschechisch und sorbisch im landkreis görlitz austausch der mittelschulen und gymnasien im landkreis görlitz mit grundschulen zum lernstand der kinder berücksichtigung von nachbarsprachigen vorkenntnissen in mittelschulen und gymnasien im landkreis görlitz lehrkräfte für die nachbarsprachangebote an mittelschulen und gymnasien im landkreis görlitz Überblick über naturwissenschaftliche themen mit denen sich kindergärten im landkreis görlitz im rahmen der naturwissenschaftlichen bildung im jahr 2011 beschäftigten anzahl der kindertageseinrichtungen im landkreis görlitz die sich im jahr 2011/2012 an den fortbildungsmodulen der stiftung haus der kleinen forscher beteiligt haben anteil naturwissenschaftlich besonders qualifizierter erzieher im verhältnis zur gesamtanzahl des pädagogischen personals im jahr 2011 kindergärten im landkreis görlitz die 2011 einen oder mehrere externe partner zur vermittlung naturwissenschaftlicher themen genutzt haben Überblick über didaktische anregungen zur vermittlung naturwissenschaftlicher themen in kindergärten des landkreises görlitz im jahr 2011 anzahl der kindergärten im landkreis görlitz mit expliziten aktivitäten zur vermittlung naturwissenschaftlicher themen im jahr 2011 implizite methoden zur vermittlung des themas energie in kindergärten des landkreises görlitz im jahr 2011 begriffsverständnis zum thema energie in kindergärten des landkreises görlitz im jahr 2011 begriffsverständnis zum thema energie an den grundschulen des landkreises görlitz im jahr 2012 wahlpflichtbereiche im sachunterricht die zur energievermittlung in grundschulen des landkreises görlitz genutzt werden wahlpflichtbereiche im werkunterricht die zur energievermittlung in grundschulen des landkreises görlitz genutzt werden Überblick über außerschulische energie-lernorte im landkreis görlitz und ihre jeweilige anzahl im jahr 2012 nicht in anspruch genommene berufsorientierungsmaßnahmen durch die schulen im landkreis görlitz

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13 1 einführung

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14 einführung 1.1 bildungsmonitoring das bildungsmonitoring ist ein kontinuierlicher beobachtungs und analyseprozess der sich dem bildungssystem in seiner gesamtheit sowie dessen einzelnen bereichen widmet die grundlage hierfür stellt eine fortlaufend nutzbare datenbasis dar somit werden entwicklungen im bildungsgeschehen deutlich und es wird die transparenz desselben erhöht was in erster linie der information von Öffentlichkeit und bildungspolitik dient das bildungsmonitoring besteht auf verschiedenen ebenen auf internationaler wo dessen anfänge liegen und auf nationaler landes sowie kommunaler ebene.3 im rahmen des bundesprogramms lernenvorort hat sich der landkreis görlitz im jahr 2009 entschlossen ein kommunales bildungsmonitoring zu etablieren und sich somit einen Überblick über die entwicklungen im bildungsgeschehen vor ort zu verschaffen hieraus lassen sich wertvolle hinweise für ein zielgerichtetes sowie ressourcen und problemorientiertes steuerungshandeln ableiten ein ergebnis dieser bemühungen ist der hier vorliegende 1 bildungsbericht 2012 des landkreises görlitz 1.2 grundlegendes zur bildungsberichterstattung die ergebnisse des bildungsmonitorings können sich entsprechend dem thematischen schwerpunkt und dem zweck in verschiedenen produktformen wiederfinden beispielhaft genannt seien an dieser stelle der bildungsbericht die vertiefende analyse zu einem bestimmten thema und das politische entscheidungspapier internationale studien wie die der oecd4 beinhalten vor allem vergleiche verschiedener staaten hinsichtlich ausgewählter aspekte zum beispiel bezüglich der thematik bildungsgerechtigkeit die bildungsberichterstattung auf nationaler ebene befasst sich hingegen intensiv mit dem eigenen bildungssystem den damit verbundenen stärken und schwächen sowie entwicklungen seit 2006 erscheint im zweijährigen turnus und mit jeweils unterschiedlicher thematischer schwerpunktsetzung der bildungsbericht bildung in deutschland 5 daneben gibt es in deutschland eine vergleichende bildungsstudie auf nationaler ebene im bildungsmonitor6 werden die bundesländer anhand einer reihe von referenzdaten einander gegenübergestellt auch einige bundesländer haben in den letzten jahren ein bildungsmonitoring etabliert und dessen ergebnisse dokumentiert der erste bildungsbericht des freistaates sachsen der sich ausschließlich dem thema der schulischen bildung widmet erschien 2008.7 nicht zuletzt existieren produkte des bildungsmonitorings auch auf kommunaler ebene hier geht es vor allem darum wie die bildungslandschaft vor ort organisiert ist welche faktoren einfluss darauf haben und wo eine gezielte steuerung möglich ist um die entwicklung den bildungspolitischen zielen entsprechend zu lenken der erste kommunale bildungsbericht in deutschland erschien bereits im 3 4 5 6 7 vgl pt-dlr hrsg 2011a s 7ff vgl oecd hrsg 2011 vgl konsortium bildungsberichterstattung hrsg 2006 autorengruppe bildungsberichterstattung hrsg 2008 2010 vgl www.insm-bildungsmonitor.de 27.07.2012 vgl sächsisches bildungsinstitut hrsg 2008

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einführung 15 jahr 2004.8 in der folgezeit wurden zunehmend mehr entsprechende produkte auf der ebene von landkreisen und kreisfreien städten publiziert 1.3 anforderungen an einen kommunalen bildungsbericht ein kommunaler bildungsbericht ist den bereits erläuterten zusammenhängen zufolge ein bestandteil beziehungsweise ergebnis des kommunalen bildungsmonitorings er arbeitet indikatorengestützt und ist im idealfall problemorientiert ein bildungsbericht bietet vor dem hintergrund des lebenslangen lernens und unter berücksichtigung der entwicklungen im zeitverlauf eine bildungsbereichsübergreifende gesamtdarstellung über die situation von bildung vor ort somit werden informationen über die bestehenden bildungsvoraussetzungen bildungsbiografien und bildungserfolge der bevölkerung gewonnen vor dem hintergrund dieser transparenz bezüglich des bildungsgeschehens lassen sich bildungspolitische diskussionen führen und fundierte entscheidungen treffen.9 1.3.1 zweck und nutzen des bildungsberichtes ziel eines bildungsberichtes ist die erhöhung der transparenz des bildungswesens vor ort hierfür werden entsprechend ausgewählte daten abgebildet welche rückschlüsse auf die qualität der bildung zulassen sollen eine derartige bestandsaufnahme ermöglicht nicht nur ressourcen zu erkennen sondern auch bestehende lücken und daraus resultierende problemlagen im regionalen bildungssystem zu identifizieren weiterhin können spezielle sachverhalte im zeitverlauf dargestellt werden wodurch entwicklungen in den jeweiligen bildungsbereichen nachvollziehbar sind ebenso ist es möglich bereits etablierte lösungsstrategien auf deren zielerreichungsgrad hin zu untersuchen damit wird eine umfangreiche datengrundlage zur verfügung gestellt welche einen wesentlichen beitrag zur zukünftigen entwicklung politisch-administrativer steuerungsmaßnahmen leistet und somit der optimierung der qualität im bildungswesen dient neben der bildungspolitischen ebene profitieren auch die bildungsakteure vor ort von den abgebildeten kennzahlen so wird beispielsweise aufgezeigt wie sich die rahmenbedingungen von bildung künftig verändern was eine passgenaue ausrichtung und planung der angebote ermöglicht nicht zuletzt soll der bildungsbericht auch den bürgern des landkreises görlitz ermöglichen sich einen umfangreichen Überblick über die bildungssituation zu verschaffen eine bewertung der jeweiligen situationen wird weder in positiver noch in negativer form vorgenommen ebenso wenig richten sich die autoren mit ratschlägen an die jeweiligen entscheidungsinstanzen 1.3.2 grenzen der bildungsberichterstattung so weit die vorzüge der bildungsberichterstattung reichen so sind ihr doch auch grenzen gesetzt hierzu zählt die tatsache dass lediglich ausschnitte aus dem bildungsgeschehen vor ort abgebildet werden können diese beschränken sich auf die darstellung von sachverhalten das heißt allein durch die lieferung von fakten ist es nicht möglich ursachen für die beschriebene lage zu identifizieren des weiteren kann die aktualität der daten nicht immer gewährleistet werden zum 8 9 vgl magistrat der stadt offenbach stadtschulamt hrsg 2005 vgl pt-dlr hrsg 2011a s 7ff

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