Info-01-2012

 

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St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney 1733 e.V. Schützenzeitung 01/2012

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grußwort liebe schützenbrüder der st sebastian schützenbruderschaft schwaney liebe mitbürgerinnen und mitbürger die jungschützen und die schießsportabteilung der st sebastian schützenbruderschaft schwaney 1733 e.v feiern in diesem jahr ihr gemeinsames 25 jähriges jubiläum seit ihrer gründung haben sich die abteilungen zu einer stetig wachsenden und allseits aktiven gemeinschaft entwickelt die neben dem beliebten schützenfest auch für das restliche jahr ihr schützenleben aktiv gestaltet so bildet seit den frühen 90er jahren für die jungschützen das osterfeuer ein highlight das von vielen mitbürgern gerne besucht wird außerdem gehört neben vielen jungschützenfahrten und aktionen wie tontaubenschießen oder kartfahren auch die teilnahme an den sportfesten erntedankfesten und an den überörtlichen jungschützentagen zum gerngesehenen pflichtprogramm die schießsportabteilung hat seit der eröffnung der schießanlage 1994 die verantwortung übernommen sich im sportlichen wettkampf zu messen und den sicheren und verantwortungsbewussten umgang mit waffen zu bewachen und zu lehren insbesondere das heranführen von jugendlichen an den schießsport und damit verbunden der sichere umgang mit der waffe ist eine große herausforderung der sich aber die schießsportabteilung gerne stellt beide abteilungen haben es sich daher seit jahren zur aufgabe gemacht die jugendarbeit in der st sebastian schützenbruderschaft zu fördern es heißt immer die jugendlichen von heute sind die führungskräfte von morgen und so sind die jungschützen und die schießsportabteilung wichtige standbeine der gesamten bruderschaft und sollten auch stets ernst genommen werden auf 25 jahre zurückblickend erinnern sich bestimmt viele jungschützen an jungschützenkönige osterfeuer erntedankwagen und eigens organisierte großveranstaltungen einige aktionen die im besonderen maße in erinnerung geblieben sind sind in dieser jubiläumszeitung festgehalten im jahr 2012 finden einige veranstaltungen statt um das 25-jährige jubiläum zu feiern und so zurückzublicken und auch vorauszuschauen die erste gelegenheit bietet sich am freitag den 27 april 2012 zu diesem termin lädt die jungschützenabteilung zum ersten jungschützenkaiserschießen in schwaney ein am darauf folgenden samstag feiern die jungschützen zusammen mit rund 600 jungschützen aus dem gesamten bezirk paderborn-land den bezirksjungschützentag 2012 in schwaney zu dem der hochmeister des bundes der historischen deutschen schützenbruderschaften bhds als schirmherr gewonnen werden konnte wir wünschen allen leserinnen und lesern viel freude bei der durchsicht der jubiläumszeitung wir freuen uns sehr darauf mit vielen schützen freunden und mitbürgern das 25-jährige jubiläum der jungschützen und der schießsportabteilung zu begehen hendrik hillebrand jungschützenmeister 2 bernd ahlemeyer schießmeister schießsport

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grußwort liebe schwaneyer liebe freunde des schießsports werte schützenfamilie nach einem erfolgreichen jubeljahr 2008 anlässlich des 275-jährigen bestehens der st sebastian schützenbruderschaft schwaney erlebt nun die jungschützen und schießsportabteilung in diesem jahr ihren 25 geburtstag es ist wichtig traditionen zu pflegen und zu wahren und nicht die augen vor neuen herausforderungen zu verschließen die heutigen mitgliederzahlen der schießsport und jungschützenabteilung zeigen dass der besondere einsatz des damaligen vorstands um oberst josef potthast der richtige weg war ein zeichen zu setzen und junge menschen für das schützenwesen zu begeistern im gegensatz zur einführung der jungschützenabteilung war das ausüben des schießsports nicht ganz so einfach es bedurfte eines schießstands gewehre und munition dank nachbarschaftlicher hilfe aus buke hatte die neu gegründete schießsportabteilung zunächst die möglichkeit zum trainieren und wettkämpfe auszurichten das interesse wuchs und aus der handvoll schützen wurden schnell zwei und mehr mannschaften sodass eigene räumlichkeiten her mussten durch den unermüdlichen einsatz zahlreicher schießsportfreunde entstand zunächst ein mobiler schießstand in der schützenhalle der mit sehr viel aufwand montiert und nach dem jeweiligen schießen zur lagerung wieder in den keller transportiert werden musste fünf jahre später begann der bau der heutigen schießanlage mit insgesamt acht schießbahnen und einem aufenthaltsraum der zur geselligkeit einlädt somit ist ein platz entstanden an dem sich jung und alt treffen erfahrungen austauschen und das miteinander pflegen ­ für versammlungen der jungschützen des schießsports oder den gemütlichen abend der senioren das jubiläum war unseren jungschützen anlass genug den diesjährigen bezirksjungschützentag paderborn-land auszurichten unter dem motto jungschützen wir geben tradition zukunft werden über 600 schützen erwartet treffender kann das motto nicht sein jungschützen und schießsport sind starke pfeiler unserer über 700 mitglieder zählenden bruderschaft denn wer die jugend hat hat die zukunft unsere schützenjugend sichert die zukunft der bruderschaft und ist grundlage für das weiterbestehen unserer tradition vor 25 jahren ist ein grundstein für diese abteilungen gelegt worden wir danken den gründern die ihre ideen umgesetzt haben wir danken aber auch denen die mit viel engagement diese arbeit fortgesetzt und so das jubiläum möglich gemacht haben allen aktiven schützen beider abteilungen wünschen wir weiterhin viel spaß und den vorständen um hendrik hillebrand als jungschützenmeister und bernd ahlemeyer als schießmeister eine gute hand und viel erfolg für die nächsten jahre wenn die begeisterung weiterhin anhält ist uns um die zukunft der gruppen und letztlich der gesamten bruderschaft nicht bange und lässt uns beruhigt nach vorne blicken unser besonderer dank gilt allen die bei der vorbereitung und durchführung des kaiserschießens der jungschützenkönige sowie des bezirksjungschützentages beteiligt waren den beiden kompanien ebenso wie den frauen der vorstandskollegen und den mädels der tanzgarde möge petrus an diesen tagen die himmelsschleusen verschlossen halten sodass wir unvergessliche stunden erleben hermann bergmann oberst horst otten brudermeister 3

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grußwort liebe schützenbrüder liebe schützenfamilie die jungschützen und die schießsportabteilung begehen in diesem jahr das 25-jährige jubiläum ihres bestehens seit der gründung im jahr 1987 dazu gratuliere ich insbesondere den jungschützen und den mitgliedern der schießsportabteilung aber auch allen anderen schützen die in den vergangenen 25 jahren zum gelingen und wachsen dieser beiden teilorganisationen unserer schützenbruderschaft st sebastian schwaney beigetragen haben in der schießsportabteilung wird eine alte haupttradition des schützenwesens gepflegt und eingeübt die in der heutigen zeit sicherlich auch eines besonderen verantwortungsbewusstseins bedarf das schießen ursprünglich hatten schützenbruderschaften die aufgabe das dorf in notfällen bei manchmal unsicherer politischer großwetterlage zu schützen zu verteidigen diese aufgabe ist schon lange entfallen dafür hat der sportliche wettbewerb an bedeutung gewonnen nicht zuletzt will jedes jahr ein neuer schützenkönig erkoren werden bei all dem ist der sehr verantwortungsbewusste umgang mit waffen eine bleibende herausforderung auch im angesicht einiger schwerer unglücke in deutschland die mit unsachgemäß aufbewahrten waffen geschehen sind ich wünsche der schießsportabteilung stets eine sichere hand beim schießen wie beim umgang mit der sich aus dem sport ergebenen verantwortung die jungschützenabteilung ist im vergangenen vierteljahrhundert stets eine starke gemeinschaft in unserem dorf gewesen die jungen menschen ein stück heimat bedeutet auch manche die die jungschützenzeit hinter sich haben werden gerne daran zurückdenken in all den jahren haben sich die jungschützen neben vielen veranstaltungen auch für das gemeinwohl des dorfes eingesetzt so haben sie im jahr 1989 den antoniusbildstock renoviert was durch einen starken sturm bedingt sogar wiederholt werden musste im jahr 2000 haben sie sich um die kriegereichen gekümmert die pfarrer oberreuther im gedenken der gefallenen des 1 weltkrieges hat pflanzen lassen in den letzten jahren haben sich die jungschützen der gräber der schwaneyer pastöre angenommen und für viele ist es eine liebgewordene tradition geworden dass alljährlich das große osterfeuer von den jungschützen organisiert wird und mit dem feuer von der osterkerze aus unserer pfarrkirche angezündet wird auch die finanzielle unterstützung unseres familienzentrums st johannes baptist in den vergangenen jahren aus 4 der weihnachtsbaumsammelaktion setzt ein positives zeichen der unterstützung der jüngsten im dorf so darf ich den jungschützen wünschen dass so manches kindergartenkind später einmal den weg zu ihnen findet und diese gemeinschaft weiter stützt und stärkt und dort ein stück heimat findet allen mitfeiernden des doppelgeburtstages wünsche ich gottes segen in diesem jubiläumsjahr pastor frank schäffer präses

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chronik rÜckblick auf 25 jahre jungschÜtzenabteilung in schwaney in den letzten wochen trafen sich alle bisherigen jungschützenmeister mehrfach um die erfahrungen und erlebnisse der letzten fünfundzwanzig jahre revue passieren zu lassen dabei schwelgten sie in schönen erinnerungen und freuten sich immer wieder über das erlebte welches im folgenden nachzulesen ist es fing an mit der jahreshauptversammlung der st.sebastian schützenbruderschaft 1733 schwaney e.v im jahre 1987 aufgrund eines antrages bei der jhv 1986 wurde die jungschützenabteilung in die bruderschaft etabliert zum ersten jungschützenmeister wurde karl-heinz heinemann gewählt ­ es war mutig das neue amt anzutreten und die verantwortung zu übernehmen die enge zusammenarbeit mit der schießsportabteilung ermöglichte Übungsabende in altenbeken buke und dörenhagen dieses und viele weitere aktivitäten förderten die gemeinschaft so dass der zulauf stets groß war bereits im ersten jahr konnten 78 mitglieder gezählt werden und es entstand schon damals die diskussion das lebensalter für die mitgliedschaft nicht nur von achtzehn bis vierundzwanzig jahren zu ermöglichen sondern ein paar jahre drauf zu geben diese Öffnung nach oben wurde erst in diesem jahr beschlossen bei anton bentfeld in der cheruskerstraße fanden die jungschützen ihren unterschlupf und konnten immer wieder ihre wagen bauen wofür sie ihm sehr dankbar waren und noch sind zum jahresabschluss wurde die wunderbare reise der trollkinder als puppentheater in der schützenhalle gespielt der erlös der veranstaltung ging an die sos kinderdörfer jungschützenmannschaft sportfest 1989 im jahre 1989 wurde erneut das antoniushäuschen renoviert darüber hinaus führte eine mehrtägige bildungsfahrt nach prag das war ein außergewöhnliches erlebnis an dem sechsundzwanzig junge schwaneyer und ihre betreuer teilnahmen und so die ostblockstadt kennen lernten es entstand unter anderem ein gruppenfoto mit dame dabei handelte es sich um zwei reiseteilnehmerinnen aus bielefeld die eine ruhige fahrt erleben wollten was sich jedoch schlagartig änderte als die jungschützen den bus bestiegen nach der fahrt gab es allerdings noch lange kontakt und zu weihnachten schickten die damen sogar eine spende für die schönen fotos und tollen erinnerungen an die fahrt dies wird bis heute auf das sehr gute benehmen der schwaneyer jugendlichen zurückgeführt worauf wir alle sehr stolz sein können 1990 waren die jungschützen erstmalig der veranstalter des osterfeuers bis dahin wurde dies von der kljb durchgeführt man fuhr baumschnitt aus dem gesamten ort zusammen neben sehr viel müll fand sich sogar ein toilettendeckel und ähnlicher unrat in den folgejahren wurde darum grünschnitt aus dem wald geholt als nächster ausflug stand die besichtigung der radarstation in auenhausen borgentreich an fortsetzung auf seite 8 pragfahrt 1989 1988 startete die truppe erneut durch und war sehr aktiv man gestaltete die erste disco des schützenvereins außerdem stand die renovierung der antoniuskapelle im vordergrund es wurde gereinigt geflickt und gestrichen allerdings zerstörte ein eisregen im herbst die arbeiten wieder weitestgehend im selben jahr wurde ein wagen unter dem motto das letzte fuder für den erntedankumzug gebaut 5

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rückblick 25 jahre jungschützen

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chronik 1991 traf man sich zu einer nachtwanderung und etwas später wurde das keilerpokalschießen durchgeführt außerdem stand der bau eines kugelfangs an dieser entstand rechtzeitig zum vogelschießen und wurde im vorfeld durch ein pillehuhnschießen ordentlich getestet so dass einige bataillonsvorständler bereits sorge um das eigentliche jungschützenkönigsschießen hatten beim späteren erntedankfest präsentierte man einen futterschneidebock von 1910 außerdem finanzierten die jungschützen auch einen musikzug da es ihrer meinung nach zu wenige musikkapellen gab hat man den wettbewerb unser dorf soll schöner werden unterstützt und die renovierung des spielplatzes durchgeführt beim schmücken der jungschützenresidenz von matthias schäfers wurden dann die kräfte gemessen es kam zu einem tauziehen wobei die menschlichen kräfte schnell nicht mehr ausreichend waren zuerst wurden autos u.a böllers benz und dann sogar ein trecker festgehalten als anschließend ein allrad vierachser das vergnügen beendete wurden alle etwas ruhiger erstmalig nahm man am frühschoppen in buke und altenbeken teil und beim weihnachtsmarkt waren die jungschützen für die reibeplätzchen zuständig zum zehnjährigen jubiläum fand der bezirksjungschützentag 1997 erstmalig in schwaney statt außerdem gab es wieder die mittlerweile jährlichen aktivitäten und die teilnahme am erntedankfest dort präsentierte man eine feldschmiede-esse mit amboss und altem schmiedewerkzeug die anregung dazu kam aus dem freilichtmuseum detmold 1998 gab es infoabende die dorf und hallenreinigung und man fuhr zu den bundesjungschützentagen nach kerpen bei köln 1999 ging es nach duisburg und zum bundesfest nach mayen außerdem wurde die jungschützenfahne angeschafft nach dem vorschlag von werner rustemeier der die finanzierung über ortsansässige spender im vorfeld geregelt hatte allen nochmals vielen dank gab es wöchentliche treffen bis die fahne fertig gestellt wurde während des schützenfestes wurde dann die fahne feierlich geweiht im gleichen jahr musste auch der kugelfang repariert werden da er vom hochwasser beschädigt wurde im millenniumsjahr 2000 fand neben der instandhaltung des eichenhains der kriegereichen wo zwei kreuze und ein hinweisschild platziert wurden wieder ein großereignis statt es kam zur berüchtigten kanutour auf der diemel als man ein wehr überwinden musste und das kanu trug war das für einige nicht genug ­ sie fuhren mit dem boot nicht nur auf dem wasser sondern gleich die treppen herunter am zweiten tag wollte man das geld zurückfordern weil einige mehr geschwommen als gerudert waren nach diesem ausflug fühlten sich alle so k.o dass der ausklang der fahrt ausfiel 2001 fuhren die jungschützen nach bremen und besichtigten nicht nur das rathaus sondern auch den roland die stadtmusikanten und die schlachte die reparaturen am dach der schützenhalle fanden ebenfalls unter mitwirkung der jungschützen statt 2002 zog es die mitglieder erneut in den norden und man erkundete die weltstadt hamburg die ju erntedankwagen 1991 1992 besuchte die truppe neben den üblichen aktivitäten wie osterfeuer keilerpokalschießen und einer erneuten nachtwanderung das bundesligaspiel schalke 04 gegen eintracht frankfurt 1993 zog es den schützennachwuchs nach duisburg zu den bundesjungschützentagen wo man abends in einer gaststätte ein fässchen altbier leerte schade nur dass der wirt dieses eigentlich für eine andere abendveranstaltung eingekauft hatte ­ aber er kannte die durstigen schwaneyer reisenden nicht bei dem bezirksjungschützentag wurden ignaz schäfers und lorenz linnemann zum Ältestenrat gewählt 1994 nahm man erneut an den bundesjungschützentagen teil und reiste an die mosel neben den jährlichen aktivitäten gab es ein spanferkelessen welches bei goeken in buke bereitet wurde das erntedankfestmotto lautete in der not schmeckt die wurst auch ohne brot dazu präsentierte man einen bruggepott und eine schweinebox mit zwei lebenden tieren diese hießen hansi und josef wobei die Ähnlichkeiten zu den namen im bataillonsvorstand natürlich reiner zufall waren im jahre 1995 errang man beim st sebastian fußballcup in marienloh den ersten platz diesen erfolg wiederholte man 1996 außerdem 8

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chronik gendherberge lag oberhalb der landungsbrücken so dass die wesentlichen ausflugsziele der stadt schnell erreichbar waren die hafenrundfahrt durch den containerhafen wirkte sehr beeindruckend wurden die jungschützen zum veranstalter eines seifenkistenrennens dafür wurden 2500 strohballen gepresst womit die strecke präpariert wurde arbeitsbeginn war nachts um 3:00 uhr ­ eine riesenleistung und eine super veranstaltung das eigene fahrzeug wurde bei familie koch auf dem heng gebaut an den bundesjungschützentagen besuchte markus bentler die truppe in der eifel und brachte erfrischungen mit zum erntedankumzug präsentierte man eine schnapsbrennerei im jahr 2011 nahmen die jungschützen neben den jährlichen aktivitäten auch an der seifenkistentrophy in alfen teil sie gewannen sämtliche klassen außerdem nahm man auch an dem ersten ackerrodeo in schwaney teil und sicherte sich den dritten platz im zeitfahren nach 2009 und 2010 holt man sich auch 2011 den mannschaftspokal beim bezirksschießen wobei die jungschützenmannschaft alle drei jahre den bezirk paderborn-land auf diözesanebene vertreten konnte hier wurden ein zweiter ein erster und ein dritter platz innerhalb der drei jahre erreicht und so konnten einige an den bundeswettkämpfen teilnehmen einen weiteren höhepunkt 2011 bildete die teilnahme an den bundesjungschützentagen in löningen man freundete sich mit den jungschützen aus höingen an und vereinbarte für 2012 gegenseitige besuche der rückblick auf die letzten 25 jahre war für alle beteiligten ein rückblick in freude verbunden mit den wünschen dass diese wunderschöne tradition und hervorragende jugendarbeit weiterhin so erfolgreich fortgeführt werden kann die reihenfolge der jungschützenmeister seit der gründung der abteilung 1987 bis 1990 1991 bis 1994 1995 bis 1997 1998 bis 2002 2003 bis 2007 2008 bis heute karl-heinz heinemann hans-dieter rehermann bernd ahlemeyer hans-dieter rehermann michael bölte hendrik hillebrand hamburgfahrt 2002 2003 war michael bölte erstmalig für die abteilung verantwortlich so dass es beim erntedankfest auch gleich einen zimmermannswagen gab der großen anklang fand die jährlichen aktivitäten bereiteten erneut allen teilnehmern viel freude 2004 nahm man an einem fußballturnier in dahl teil und führte erstmalig eine häckselaktion im ort durch 2005 ging es wieder auf große fahrt diese führte nach düsseldorf zu einer brauereibesichtigung in der altstadt außerdem traf man sich zum tontaubenschießen in der dune 2006 wiederholte man eine brauereibesichtigung dieses mal in detmold daraus entwickelte sich das motto für das erntedankfest wer erinnert sich nicht an die riesige bierflasche und die sehr gute ausstattung seitens der strate brauerei 2007 gab es wieder viele aktivitäten zu nennen ist insbesondere der auftritt beim schützenfest bei dem am dienstag alle mitglieder weiße socken trugen dies war auf eine aussage des amtierenden königs zurückzuführen der solch ein vorgehen einmal als beispiel genannt hatte 2008 umfasste gleich zwei häckselaktionen eine im frühjahr und eine im herbst außerdem wurde eine kette für den jungschützenkönig angeschafft und die fahne restauriert nach einer erneuten fahrt nach düsseldorf wurde ein bollerwagen mit zapfanlage gebaut der die truppe seither bei vielen ausmärschen begleitet 2009 bestimmte erneut ein motto den schützenfestdienstag wer erinnert sich nicht an die schützen die sich einen riesigen schnauzbart zu ehren von könig elmar rüther angeklebt hatten außerdem 9

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interview 25 jahre jungschützen und schießsportabteilung interview mit josef potthast was hat dich kurz nach deiner wahl zum oberst 1985 dazu bewogen eine jungschützen und eine schießsportabteilung in die schützenbruderschaft zu integrieren die jugend in den verein einzubinden war für mich eine herzensangelegenheit ich hatte in meiner eigenen jugend auch schon ein großes interesse an der jugendarbeit und war unter anderem auch kljb vorsitzender außerdem war ich 1985 gerade mal 33 jahre alt und war daher altermäßig nicht zu weit von der jugend entfernt um zu erkennen welches potential in ihr für unsere bruderschaft steckt als junger oberst der mindestens 10 jahre jünger war als der rest des bataillonsvorstandes musste ich mich im ersten jahr erst einmal einarbeiten und im zweiten jahr musste ich viele diskussionen mit meinen vorstandskollegen führen die für diese neue idee wenig übrig hatten allerdings war es kein aussichtsloser kampf und so konnten wir für die generalversammlung 1987 den grundstein in form einer satzungsänderung legen welche besonderen ereignisse sind dir aus den letzten 25 jahren besonders im gedächtnis geblieben im jahr 1988 wollten die jungschützen und die schießsportabteilung erstmalig eine disco in der schützenhalle veranstalten dieses vorhaben wurde von vielen vorstandskollegen belächelt aber es wurde den abteilungen gestattet den riesigen erfolg dieser ersten disco führte zu einer breiten akzeptanz im bataillonsvorstand und noch heute sind die discos ein wichtiges standbein des vereins bei der schießsportabteilung fällt mir konkret das ausheben des schießkellers ein hier wurde viel schweiß gelassen um eine wie ich finde sehr schöne schießanlange unter unserer schützenhalle zu schaffen als weitere anekdote hierzu fällt mir hierzu ein dass ein heute hochrangiger schütze damals im trainingsanzug zur offiziellen einweihung unseres schießstandes kam bei den jungschützen kommt mir immer die erinnerung an das schützenjahr 1993 die anzahl der jungschützen stieg damals rapide an und als ein jugendlicher sogar sein geburtsjahr fälschte um bei den schützen mitmischen zu können habe ich beim schützenfrühstück ironisch gesagt in schwaney ist eine seuche ausgebrochen 10 gab es situationen in denen du die gründung der abteilungen bereut hast nein niemals es war ein extrem wichtiger schritt um die jugend mit einzubinden ich würde es jeden tag wieder machen außerdem wäre ich heute mehr denn je davon überzeugt dass 95 aller schützen für eine gründung wären da wie man heute und in der vergangenheit sieht die abteilungen von vernünftigen leuten geführt werden und die schützen verantwortungsvoll betreut werden das ist meiner meinung nach sehr wichtig und ich bin stolz darauf dass das bei uns auch gut funktioniert und funktioniert hat gibt es schlechte erinnerungen die du mit den abteilungen verbindest eigentlich erinnert man sich immer gerne an die guten dinge allerdings gab es auch situationen gerade in den anfangsjahren die mir nicht so gut in erinnerung geblieben sind vor einer generalversammlung ende der 80er jahre gab es im vorstand viele unstimmigkeiten über die abteilungen zunächst hat man anfangs die jungschützen und den schießsport über einen kamm geschoren und nicht als zwei abteilungen gesehen so dass man bei kleinigkeiten immer wieder den ausdruck man hat nur last mit diesen jungs zu hören bekam diese ständige nörgelei spitzte sich aufgrund des transportablen schießstandes den wir damals gebaut hatten zu diese situation war natürlich auch eine große belastung für mich und als es mir zu viel wur-

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interview de habe ich sogar mit meinem rücktritt als oberst drohen müssen welchen stellenwert haben deiner meinung nach die jungschützen und der schießsport in der bruderschaft ich bin der meinung dass die beiden abteilungen immer noch nicht die stellung in der bruderschaft haben die sie verdient hätten insbesondere die stetige motivation junger leute ist mit viel arbeit verbunden und wenn man sieht wie sich in den letzten jahren die erfolge zum beispiel bei schießwettkämpfen der jugendmannschaft gesteigert haben dann zeigt dies ja dass die arbeit der abteilungen früchte trägt außerdem zeigen die jungschützen und die sportschützen dass es nicht nur das schützenfest im jahr gibt sondern viele weitere aktionen veranstaltungen oder wettkämpfe die das jahr füllen können es stimmt mich manchmal traurig dass einige schützen nur das schützenfest sehen man sollte vielmehr mit dem herzen auch an den übrigen aktivitäten und angeboten im schützenleben teilnehmen wo siehst du die abteilungen heute in 10 jahren ich sehe bei den abteilungen heute die problematik dass das interesse am dörflichen leben schwindet und somit die bindung an das heimatdorf und dadurch auch an die schützenbruderschaft verloren geht in 10 jahren kann die welt natürlich auch wieder anders aussehen ich bin kein schwarzseher und weiß auch dass es im vereinsleben ein ständiges auf und ab gibt ich bin davon überzeugt dass die seuche bestimmt wieder ausbrechen wird ein wichtiger punkt hierbei ist die kommunikation und das persönliche wenn die menschen mit dem herzen dabei sind dann bin ich guter hoffnung für die jungschützen und die schießsportabteilung aber auch für den gesamten verein was möchtest du den abteilungen mit auf den weg geben ich möchte sobald es mein gesundheitszustand zulässt wieder aktiv im schießsport werden und ich wünsche mir von euch dass ihr in euren aufgaben immer am ball bleibt und stets motiviert eure arbeit macht seid mit dem herzen dabei dann könnt ihr auch leute und ganz besonders die jugend motivieren ihr dürft niemals nachlassen auch wenn mal etwas schief geht einfach wieder aufstehen und weitermachen unterstützt vom fördertopf 2011 des bdsj dv paderborn impressum herausgeber st sebastian schützenbruderschaft schwaney 1733 e.v jungschützen und schießsportabteilung e-mail jungschuetzen@schuetzen-schwaney.de internet www.schuetzen-schwaney.de redaktion horst otten hendrik hillebrand heribert rehermann markus bertelt hermann-josef scherer 11

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25 jahre schießs

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sport rückblick

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chronik geschichte der sportschützen in schwaney die schwaneyer schießsportabteilung wurde mit der ersten jahreshauptversammlung am 18.02 1987 gegründet als erster schießmeister der neuen abteilung der st sebastian schützenbruderschaft konnte hans-jürgen görmann 14 mitglieder und den damaligen oberst josef potthast begrüßen wichtigster tagesordnungspunkt war die wahl des gründungsvorstandes schießmeister hansjürgen görmann kassierer andreas görmann schriftführer michael disse und zum waffenwart wurde werner koch gewählt im laufe der jahre kamen fünf weitere funktionen hinzu stv schießmeister je ein schüler und jugendwart ein medienwart sowie ein seniorenbeauftragter da man weder trainingsmöglichkeiten hatte noch wettkämpfe ausrichten konnte war man sehr dankbar dass die schießfreunde aus den nachbarorten ihre hilfe anboten während die erste schützenmannschaft josef potthast werner koch ernst pladwich hermann bergmann und hans-jürgen görmann im saal bentfeld in buke ihrem sport nachgingen durfte die jugendmannschaft michael bentler ralf knoke sowie andreas görmann den schießstand in dörenhagen nutzen der damalige bataillons-schießmeister josef wiethaup begleitete die akteure in diesen frühen trainingsphasen regelmäßig und stand stets mit rat und tat zur seite im ersten jahr konnten sich beide mannschaften bereits im mittelfeld der liga platzieren ­ das i-tüpfelchen war der sieg im allerersten wettkampf gegen altenbeken bereits im zweiten jahr brachte man erste pokale mit nach hause diesen folgten selbstverständlich im laufe der jahre zahlreiche auszeichnungen und ehrungen in allen größen und formen ein großer fortschritt war der bau eines transportablen luftgewehrstandes in der kleinen schützenhalle der am 17.01.1988 offiziell eröffnet wurde am gleichen tag wurde auch erstmalig der vereinsmeister ausgeschossen mit 121 ringen konnte sich helmut jakobi diesen titel sichern der stand hatte aber einen gewaltigen nachteil er musste ständig auf und abgebaut werden es wurde nach einer lösung gesucht hochwasser 1998 nach vier weiteren jahren und mehr als 2000 arbeitsstunden die 110 mitglieder während ihrer freizeit aufbrachten konnte der bau des schießkellers kosten ca 90.000 beendet werden und am 17.04.1994 fand die feierliche eröffnung statt man hatte nun ein eigenes zuhause und musste nicht immer wieder den stand oben in der halle auf -und abbauen dieser schießkeller wurde unterhalb des thekenbereichs gebaut dort wo das ausgetrocknete bett des rotenbachs lag und scheinbar seit jahrzehnten kein wasser mehr gesehen hatte leider haben jahrhundertwasser ihre eigene regel zum leidwesen aller bahnte sich das gewässer noch zwei mal den weg durch den schießkeller zuletzt im frühjahr 1998 es entstanden hohe renovierungskosten und auch die vereinseigenen gewehre wurden durch das hochwasser stark beschädigt manfred bertelt und mathias schäfers ist es zu verdanken dass die schusswaffen nach einer aufwändigen restauration weiter verwendet werden konnten mit dem projekt hochwasserschutz im jahr 2010 ist diese latente gefahr endgültig vorüber aufgrund der freundschaftlichen beziehung zur schießsportabteilung buke findet seit 1997 ein jährliches vergleichsschießen statt dieses wird auf dem schießstand des landesjagdverbandes nrw im dunetal durchgeführt anton ernesti ist dabei klönabend 2004 14

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chronik nicht nur hausherr sondern auch ein großer förderer der veranstaltung ebenso wurden dort in den vergangenen 25 jahren viele keilerpokal und tontaubenschießen sowie das jährliche sommerbiathlon durchgeführt speziell für die jüngeren mitglieder feiern in unseren vereinsräumen lan-partys und bei der dorfbesebastianus schützenjugend holen konnte sie erkämpften in der diözesanmeisterschaft während der letzten drei jahre die plätze zwei eins und im vergangenen jahr den dritten platz zusätzlich nahm diese mannschaft im jahre 2011 sehr erfolgreich an den bezirks diözesan und auch bundesmeisterschaften hier 3 platz des bhds bund der historischen deutschen schützenbruderschaften es war die erste teilnahme auf bundes-ebene außerdem gehören drei schützenmannschaften zwei alters sowie eine seniorenmannschaft zur abteilung die mittlerweile 110 mitglieder zählt siege auf bezirks diözesan und bundesebene gab es auch in früheren jahren so konnte simone bertelt im jahre 1996 sogar bezirksprinzessin werden einen ähnlichen erfolg er-kämpfte sich dennis wolf im jahr 2003 folgende personen bekleideten in der geschichte des schwaneyer schießsports das amt des schießmeisters 1986 1989 hans jürgen görmann 1989 1993 gerd rustemeier 1994 2001 lutz lang 2002 heute bernd ahlemeyer familientag 2007 völkerung finden unsere familiennachmittage großen zuspruch aktuell gibt eine jugendmannschaft die drei jahre in folge den bezirkspokal des bdsj bund der st unser dank gilt allen mitgliedern der letzten 25 jahre in der jungschützen und der schießsportabteilung 15

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