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Hunsrück-Krimi

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ich gab meinem alten astra die sporen denn ich wollte vermeiden die ermittlungen in forstenau in der dämmerung führen zu müssen leni hielt sich ohne ein wort zu sprechen mit der rechten hand am haltegriff über der beifahrertür fest und sah nur ab und zu aus den augenwinkeln zu mir herüber ich bemerkte dies wohl und musste grinsen wenn sie in den kurven hin und her rutschte und der sicherheitsgurt einen teil ihrer rundungen unter der jacke ihres blauen jeansanzugs mal nach links mal nach rechts beförderte glaubst du du könntest den toten wieder zum leben erretten oder warum rennst du so rang sie sich schließlich zu dieser frage durch die mehr wie eine aufforderung klang was ihre halb zugekniffenen augen bestätigten ich möchte vermeiden dass die spurenvernichtungskommandos vor uns am tatort sind leni gab ich zur antwort drosselte dennoch die geschwindigkeit etwas wenn sich diese neuigkeit rumspricht haben wir gleich das ganze dorf dort oben wenn es dafür nicht schon zu spät ist kurze zeit später kamen wir in forstenau an wir verließen die hunsrückhöhenstraße ließen die diskothek nirwana rechts liegen und fuhren an der ehemaligen fuchsfarm vorbei ein ungutes gefühl beschlich mich seit ich das letzte mal vor jahren in der nähe dieses gebäudes war hatte sich nichts verändert dass es dort einen neuen besitzer gab war von außen nicht zu erkennen auch auf eine religionsgemeinschaft oder eine sekte ließ nichts schließen hinweisschilder oder menschen in weißer kleidung so wie bei ihrem besuch an meiner haustür waren nicht zu sehen um diese leute müssen wir uns auch noch kümmern sagte ich zu leni was für leute na um diese angebliche sekte ach dann ist das hier diese ominöse fuchsfarm leni nickte ihre bemerkung selbst bestätigend mit dem kopf und drehte sich nach hinten um doch das gebäude war inzwischen aus unserem blickwinkel verschwunden noch haben wir keinen anhaltspunkt geschweige denn einen verdacht gegen eines der mitglieder allerdings wird man uns keine

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ruhe lassen wenn wir nicht zumindest zeigen dass wir uns für diese leute interessieren ja so sind die dörfler das ist überall so stell dir vor ich ziehe demnächst nach forstenau und einen tag später wird jemand im ort umgebracht dann glaubst du würdest du verdächtigt jetzt gehst du aber zu weit ja aber einen neuen im ort sieht man dann doch sofort irgendwie schief an leni die zeiten der inquisition sind vorbei ich meine zur zeit der hexenverfolgung sind solche dinge passiert durch denunziation beispielsweise auch um einen eigenen vorteil zu haben oder eine ungeliebte person loszuwerden aber das hier leni das hier ist die zivilisation das zweite jahrtausend ist angebrochen herzlich willkommen im rückspiegel sah ich ein weiteres auto in unsere richtung fahren es waren peters und sein junger kollege franzen von der spurensicherung und so trafen wir gemeinsam am tatort ein wie immer hatten auch die kollegen der schutzpolizei hermeskeil ihre hausaufgaben gemacht und den tatort weiträumig abgesperrt und mit flatterband gesichert auch dr kämmerlein war schon vor ort doch wie wir alle musste er auf die bergung der leiche warten die kollegen hatten die freiwillige feuerwehr alarmiert die das gestrüpp um den fundort herum entfernen sollten doch erst mussten peters und sein kollege dafür sorgen dass keinerlei spuren bei der bergung vernichtet wurden während sich peters und die feuerwehrleute an ihre arbeit machten widmeten leni und ich uns den beiden männern die etwas abseits standen und dem treiben zusahen gaffer hatte die neuigkeit gott sei dank scheinbar noch nicht erreicht und so konnte es sich bei den beiden nur um die finder der leiche handeln sie haben uns benachrichtigt fragte ich während leni sich anschickte die personalien der beiden zu notieren die beiden nickten sie sind hier beschäftigt

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beschäftigt ja wenn sie so wollen antwortete der ältere der beiden dessen name sich als stefan rau herausstellte mein kollege andreas baum und ich haben heute ein paar flüge absolviert wir sind im training müssen sie wissen demnächst finden meisterschaften im kunstflug statt da muss man gut vorbereitet sein und sie haben das dort gefunden noch wusste ich nicht was uns eigentlich erwartete wir mussten die bergung abwarten wir wollten unsere flugzeuge in den hangar stellen und dann haben wir es gerochen ich nickte ich wusste was sie meinten der geruch nach verwesendem eiweiß war in einem umkreis von vielen metern präsent erst dachten wir ein stück rehwild sei irgendwo in dem gebüsch verendet angeschossen oder so wir wollten nachsehen haben uns durch das gebüsch gezwängt und dann die hand gesehen eine hand sie meinen eine menschliche hand ja eine hand der rest ist in eine decke oder so was Ähnliches eingewickelt wir sind dann wieder sofort zurück der gestank war kaum noch auszuhalten ist das ihr flugzeug fragte leni und zeigte auf leichtflugzeug das einzige flugteil das sich in der nähe befand ja den segelflieger haben wir bereits in den hangar geschoben wir wollten warten bis das haben sie richtig gemacht wir schießen noch einige fotos ich wäre ihnen dankbar wenn sie anschließend den flieger auch wegschaffen würden und bleiben sie in der nähe wir möchten uns gerne noch mit ihnen unterhalten rau und sein kollege nickten sie finden uns dort oben in der oberen etage des vereinshauses ist eine kneipe wir werden dort warten wir sahen den arbeiten der feuerwehr noch ein paar minuten zu dann war es so weit das gebüsch um die fundstelle war freigeschnitten und die männer hatten die Äste und das reisig beiseite geschafft ich sah dass sie wollschals um mund und nase gewickelt hatten und sich nach der getanen arbeit in windeseile von das

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ihrer arbeitsstelle entfernten in einer entfernung von gut zwanzig metern atmeten sie mit nach vorne gebeugten oberkörpers mehrmals durch einer hustete ein anderer von ihnen spendete eine runde zigaretten dann sahen sie aus der entfernung dem weiteren geschehen zu das hätte ich in diesem fall auch lieber getan dann wollen wir mal ich sah leni an hast du auch einen schal oder ein taschentuch wenn die leiche ausgewickelt ist wird es noch schlimmer werden auf einen wink von peters kamen die feuerwehrleute wieder herangetrabt ihren gesichtern konnte man entnehmen dass sie bei gott besseres mit diesem tag hätten anfangen können peters wechselte ein paar worte mit dem ranghöchsten der schließlich nickte und seine kollegen zu sich rief kurz darauf standen sie mit helm wollschal und schweren gummihandschuhen vor dem grausigen fund und weitere fünf minuten später hatten sie ihre arbeit getan die wolldecke oder worum immer es sich handelte lag ausgebreitet in der vom gebüsch befreiten fläche obenauf ein mensch der kurz vorher noch darin eingewickelt war insgeheim bedauerte ich peters und dessen kollegen ebenso wie den arzt der die leiche untersuchen musste als hätte ich ihn herbeigedacht stand dr julius kämmerlein plötzlich neben uns man muss nicht erst nachsehen um davon auszugehen dass es sich um die gleiche todesursache handelt wie bei der frau vergangene woche an der diskothek sagte kämmerlein leise als er meinen fragenden blick sah meinte er ich denke in erster linie an die auffinde-situation die decke die art wie die tote abgelegt wurde wie beim ersten mal entschuldigen sie ich weiß dass ist ihr part aber sie werden sehen dass auch die todesursache die gleiche sein wird kämmerlein wartete meine antwort erst gar nicht ab sondern ging langsam auf die leiche zu an der meine kollegen bereits die ersten polizeilichen untersuchungen vornahmen ich gab leni einen wink wir mussten ebenfalls dorthin daran führte kein weg vorbei die tatortaufnahme duldete keinen aufschub.

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schnell schlüpften auch wir in unsere weißen einweg-overalls in denen wir uns wie schneehasen vorkamen die tote war eine frau sie lag auf dem rücken und war bekleidet mit einer blauen jeanshose einer blauen bluse und einer weißen jacke ihre dunklen haare klebten von der feuchtigkeit die sich unter der decke gebildet hatte am kopf und im gesicht durch die nassen strähnen über ihrer stirn sah ich es dennoch sofort das zeichen des kreuzes eingebrannt wie auf der stirn von katharina zenger aus waldweiler peters fasste vorsichtig als wolle er der frau auch im tode nicht zu nahetreten die über der stirn liegenden haarsträhnen und legte sie zur seite so dass das brandmal freilag kein zweifel das gleiche zeichen wie bei der ersten leiche stellte er kopfschüttelnd fest und machte einige fotoaufnahmen dann vernahm ich einen verhaltenen spitzen schrei neben mir und sah zu leni die mit aufgerissenen augen die hand vor den mund haltend auf die leiche sah ich folgte ihrem blick und bemerkte das was leni heute zum ersten mal an einer leiche sah in den nasenlöchern und dem geöffneten mund war leben entstanden eine schar kleiner weißer maden drängte sich ans tageslicht einzelne tiere schlängelten sich auf die wange der toten und ab und zu viel eine von dort nach unten auf die decke seht ihr maden bemerkte peters trocken und nahm drei von ihnen nacheinander mit einer pinzette auf und ließ die sich windenden kleintiere in einen kleinen plastikbehälter fallen für alle fälle leni sah wie gebannt auf die situation vor ihr löste dann ihren blick sah mich und schließlich dr kämmerlein an als wolle sie ihn um rat fragen diese maden können uns einiges erzählen begann er auch sofort ohne umschweife wir können mit ihrer hilfe beispielsweise die liegezeit der leiche oder gegebenenfalls auch die zeit des todeseintritts bestimmen kämmerlein erwartete sicherlich beifall denn er schaute in die runde ehe er weitersprach.

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ungefähr zehn minuten nach dem eintritt des todes setzen sich die ersten schmeißfliegen auf der leiche ab und legen ihre eier in die körperöffnungen wenn die jungen maden dann schlüpfen finden sie ausreichend nahrung um groß und stark und später ebenfalls zu schmeißfliegen zu werden kämmerlein hätte uns sicherlich einen größeren vortrag über die population von maden gehalten doch peters unterbrach ihn ihr könnt den tatort jetzt aufnehmen wir sind fertig alles andere wird sich im labor herausstellen ist das eure vermisste ich nickte die kleidung stimmt auch die gesichtszüge ihre freundin diese wilmes gaby wilmes sagte leni und räusperte sich wenn keine angehörigen ermittelt werden wird sie die leiche identifizieren müssen peters erhob sich und kam zu uns herüber ich habe auch auf dieser decke haare gefunden es wird zeit dass ihr vergleichspersonen ermittelt und die decken es müsste doch herauszufinden sein woher diese verdammten decken stammen während dr kämmerlein nun seinerseits mit der ärztlichen leichenschau begann begannen wir mit der arbeit wir mussten uns beeilen es begann bereits zu dämmern leni maß den tatort aus während ich die tatortbeschreibung vornahm der täter musste seine fracht mit dem auto bis zu diesem gebüsch gebracht und sie dann nach innen zwischen die sträucher gelegt haben die schleifspuren konnte man erkennen doch reifenspuren auf der wiese die auch als rollbahn diente ich hatte kaum hoffnung dass wir da fündig werden würden es ist wie ich sagte meldete sich kämmerlein hinter vorgehaltener hand und erhob sich aus seiner hockenden position ein stich in die vene des linken unterschenkels die leiche ist nahezu blutleer nun haben sie zwei gleichgelagerte fälle dass das mal nicht in eine serie ausartet sollte ich das nun als vorwurf oder ansporn auffassen oder war es einfach nur sarkastisch gemeint das fehlte mir gerade noch wir taten doch alles was in unserer macht stand.

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falsch dachte ich wir tun gar nichts wir haben keinen anhaltspunkt keinen verdacht keinen hinweis also was tun wir denn schon in mir stieg eine wut hoch die sich nicht gegen kämmerlein sondern gegen mich selbst richtete wir mussten etwas tun dringend wenn wir nicht eine weitere leiche in den nächsten tagen präsentiert bekommen wollten ich wusste auch schon wo wir auf den berühmten busch klopfen würden ins brüderkrankenhaus wie immer fragte kämmerlein mit blick auf die tote ich nickte peters und franzen waren mit ihrer arbeit soweit fertig und packten ihren kram zusammen wir sehen uns im präsidium heiner irgendwelche spuren er nickte bis später wir sehen uns morgen nachmittag heinz ich hoffe dass wir dir dann mit einigen vergleichsspuren dienen können was denkst du fragte leni als wir wieder in richtung forstenau fuhren ohne auf meine antwort zu warten fuhr sie fort ich finde wir sollten die dna-proben so schnell wie möglich nehmen zumal personen feststehen die mit den getöteten oder ihrer umgebung vor deren tod in kontakt waren du meinst den bruder von katharina zenger und die freundin von melanie rosenberg diese gaby wilmes ja und ich meine den maler werner stumm ich weiß einfach nicht was ich von seinem besuch in der wohnung rosenbauer halten soll ich nickte es musste etwas geschehen ich sah auf die uhr und wandte mich an leni ich schlage vor du fährst in präsidium und wir treffen uns morgen vormittag bei mir zu hause pack den spurenkoffer mit allem was wir für die entnahme von speichelproben brauchen morgen werden wir klinken putzen leni ließ mich vor meiner wohnung aussteigen außer terry der mich jaulend empfing war niemand anwesend offensichtlich hatte lisa wieder eine ihrer kirchenchorproben in letzter zeit sahen wir

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uns immer weniger ihre proben nahmen sie sehr in anspruch und ich konnte nur hoffen dass ich wenigstens am tage des konzertes unter den zuhörern weilen würde das schlechte gewissen begann wieder einmal an mir zu nagen ich bückte mich und nahm den vor freude wildumher springenden terry dessen vorbesitzer ihm den name benno verpasst hatte in die arme was ihn veranlasste glückselig zu winseln und kurzfristig opfer einer vorübergehenden inkontinenz zu werden ja mein lieber was mache ich denn nun mit dir eigentlich wollte ich noch ins hochwaldstübchen versuchte ich terry zu erklären ich hatte seinen kopf in meine beiden hände genommen und sah ihm gerade in die augen als ob er meine worte verstanden hätte sprang er plötzlich auf und lief mehrmals zur tür und wieder zurück dann blieb er vor mir stehen und sah mich erwartungsvoll an was soll`s dachte ich einmal ist immer das erste mal du kommst heute mit mir aber blamier mich nicht hast du verstanden ich ertappte mich dabei dass ich mit erhobenem zeigefinger vor dem hund stand und schüttelte über mich selbst den kopf kurze zeit später betraten wir mein stammlokal das am heutigen dienstag selbst um diese fortgeschrittene abendzeit nur schwach besucht war siggi und lissy standen beide hinter der theke und blätterten angeregt in einer zeitschrift was sie so sehr in anspruch nahm dass sie terry und mich erst nicht wahrnahmen erst als ich in ihrer höhe war und terry kurz laut gab weil ihn ein weggehender gast in die seite gestoßen hatte wurden sie auf uns aufmerksam welch seltener anblick spürmann mit hund lernt man dich endlich auch einmal kennen lissy kam hinter dem tresen hervor und bückte sich zu terry der sich angesichts der ihm geltenden beachtung mit der waschung der streichelnden hand bedankte lisa ist nicht zu hause da wollte ich den hund nicht ist doch kein problem wir sind doch kein sterne-restaurant sie sah zur theke hinüber und sagte während sie terry immer noch streichelte:

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wir haben oftmals schmutzigere kerle vor der theke und das stört auch kaum jemanden du bist aber ein feines kerlchen wandte sie sich wieder terry zu der angesichts dieser liebkosung zu winseln begann und mit einigen tropfen die stelle markierte an der ihm so schönes widerfuhr kommen sie spürmann setzen sie sich zu mir es war glasheber der vom stammtisch her auf sich aufmerksam machte er war nicht alleine dieter lauheim und detlef hildebrandt leisteten ihm gesellschaft der rest des stammtischs war entweder schon gegangen oder noch nicht da kommen sie erzählen sie uns von den vampiren in forstenau müssen wir uns fürchten trifft es uns auch demnächst vampire vertragen keinen alkohol entwich mir die bemerkung angesichts dieser für glasheber typischen entgleisung und verursachte bei den anderen beiden ein merkliches lächeln ich habe gehört es gibt eine weitere tote fragte hildebrandt nachdem ich platz genommen und terry sich unter dem tisch auf meine füße gelegt hatte sie werden sehen es wird weitere morde geben wenn der täter nicht in absehbarer zeit gefasst wird woher wollen sie wissen dass es ein täter ist vielleicht ist der mörder ja eine frau unsinn auf der farm gibt es keine frauen auf der farm ja auf der ehemaligen fuchsfarm die sekte sie wissen doch oder sagen sie bloß sie glauben an die unschuld dieser weiß gekleideten gottlosen sie scheinen der einzige zu sein der mehr weiß als ich ich sah glasheber an warum also glauben sie dass der mörder in der wie sie sagen farm zu suchen ist sagen sie es mir ich werde sie als zeuge vernehmen und dann sofort zur tat schreiten vorausgesetzt sie stehen dann auch weiterhin zu ihrer aussage was für eine aussage was habe ich mit der sache zu tun sie sollen dort ermitteln

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aber wenn sie doch etwas wissen was ich offensichtlich nicht weiß dann sagen sie es mir doch damit ich dort ermitteln kann also wen genau haben sie im verdacht ich zückte mein notizbuch und tat als wollte ich die antworten von glasheber notieren und begründen sie mir bitte auch warum sie denjenigen im verdacht haben ich muss ihm ja die vorwürfe entgegenhalten können haben sie etwas verdächtiges gesehen haben sie etwas gehört oder kann es sein dass der wunsch wieder einmal der vater des gedankens ist glasheber schluckte und sein adamsapfel bewegte sich mehrmals auf und nieder alle wissen doch dass jemand von denen es war prima ich begann zu schreiben dann nennen sie mir jetzt bitte die namen all derer die etwas wissen ich bin froh über jeden zeugen den ich vernehmen kann sie werden sehen dann haben wir spätestens morgen den täter hinter gittern also glasheber sah mich nicht mehr an und er gab mir auch keine antwort auf meine frage er trank sein bier in einem zug aus und erhob sich sie werden noch an mich denken sagte er im hinausgehen wer soll es denn sonst gewesen sein die inquisition lässt grüßen meldete sich nun lauheim der wie hildebrandt während des dialogs kein wort geredet hatte vor 400 jahren hätte das gereicht um einen oder mehr menschen dingfest zu machen ihn zu foltern und anschließend hinzurichten denunziation nennt man so etwas wir brauchen nicht so weit zurückzugehen das hat auch vor 60 jahren ganz gut funktioniert bemerkte hildebrandt zwischen zwei schlucken aber um zur gegenwart zurückzukehren sie tappen völlig im dunklen sehe ich das richtig ja und nein morgen werden wir mehr wissen ich dachte an die dna-proben die wir morgen einsammeln würden es war eine kleine hoffnung an die ich mich klammerte ich wechselte das thema.

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im bahnhof findet morgen eine vernissage statt eine bilderausstellung werde ich mir mal ansehen mit lisa falls sie nicht schon wieder beschäftigt ist ja das anstehende konzert wir sind schon alle gespannt die frauen legen sich ja ganz besonders ins zeug sind sogar ein paar solistinnen dabei es klang traurig als hildebrandt das sagte ich wusste warum seine frau befand sich immer noch im vollzug in der gottbillstraße in trier ob er es gemeinsam mit seinem rechtsanwalt schaffen würde ihr die reststrafe zu ersparen stand noch in den sternen doch er versuchte es unentwegt und es verging kaum ein tag an dem er seine frau nicht besuchte es wird eine interessante vernissage meldete sich nun auch lauheim ich habe selten solche farbkombinationen gesehen sie haben die bilder des künstlers vorab sehen dürfen na ja es hat sich so ergeben lächelte lauheim und ich fragte mich ob aus seiner antwort nicht eine nuance Überheblichkeit zu hören war immerhin verwalte ich den historischen bahnhof führ lauheim fort ob vernissage oder ein empfang zu irgendeinem anlass an mir kommt da niemand vorbei

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