Smartphone-Applikationen im Museumsbereich

 

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Eine Bachelorarbeit über Museums-Apps.

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smartphone-applikationen im museumsbereich bachelorarbeit von ines gütt vom 11 juni 2010 app fachbereich gestaltung an der htw berlin studiengang museumskunde erstgutachter prof dr dorothee hafner zweitgutachter karsten heck m.a.

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hinweise 1 im anhang ist neben bild und quellenverweisen auch ein glossar zu finden die darin erklärten begriffe sind bei ihrer ersten verwendung im text mit einem hochgestellten g gekennzeichnet außerdem ist auf seite 75 eine gundlage zu der vorgenommenen klassifikation der apps zu finden 2 der redaktionsschluss bezogen auf die anwendungen war am 20 april 2010 später erschienene apps werden in dieser arbeit nicht beachtet folglich werden exakt 46 programme siehe punkt aufzählungen der anwendungen als museums-apps gezählt auf die sich auch sämtliche vergleiche beziehen im anhang werden alle applikationen inklusive rechtsverweisen etc unter der Überschrift primärquellen aufgezählt 3 aus gründen der besseren lesbarkeit wurde auf die konsequente nennung der männlichen und weiblichen form verzichtet selbstverständlich sind immer beide formen gemeint ines gütt kurze str 1 10315 berlin ines.guett@web.de htw berlin wilhelminenhofstraße 75a 12459 berlin www.htw-berlin.de

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inhalt 3 inhaltsverzeichnis einleitung 1 1.1 1.2 definition applikation museums-app seite 05 seite 07 seite 07 seite 07 seite 08 seite 08 seite 08 seite 11 seite 12 seite 12 seite 14 seite 14 seite 15 seite 17 seite 23 seite 23 seite 26 seite 27 seite 27 seite 28 seite 30 seite 31 seite 32 seite 34 seite 36 seite 36 seite 36 seite 38 seite 39 seite 41 seite 43 seite 43 seite 44 seite 45 seite 46 seite 48 seite 48 seite 49 seite 50 seite 53 2 analyse 2.1 plattformen 2.1.1 itunes store 2.1.2 sonstige 2.2 bestandsanalyse der vorhandenen applikationen 2.2.1 aufzählung der museen und apps 2.2.2 herkunft der anwendungen 2.2.3 dauerausstellung oder event 2.2.4 internetanbindung oder offline-app 2.2.5 inhalte 2.3 feedback zu den applikationen 2.3.1 feedback von nutzern 2.3.2 feedback in den medien 2.4 beispiele 2.4.1 love art 2.4.2 nrw forum 2.4.3 rijkswidget 2.4.4 how it is 2.4.5 pixpop 2.5 zwischenergebnis 3 möglichkeiten alternativen 3.1 potentiale von museums-apps 3.1.1 apps als alternative zum audioguide 3.1.2 ergänzung zum ausstellungstext 3.1.3 das museum für die westentasche 3.2 alternativen 4 4.1 4.2 4.3 4.4 pro contra zielgruppen marketing wissensvermittlung besucherforschung schlussbetrachtungen resümee persönliche schlussbetrachtung vision anhang

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einleitung 5 einleitung with this painting celebrating the revolution of 1830 which saw the fall of charles x and the rise of louis-philippe delacroix was creating a modern allegory 1 ­ dies ist kein zitat aus einem fachbuch über die französische romantik sondern aus einem kleinen programm für smartphonesg ­ der app louvre welche nicht nur zufällig den namen eines museums trägt Über 40 solcher anwendungen von museen sind inzwischen online die applikationen unterscheiden sich in zweck zielgruppe art und inhalt von digitalen kunstwerken über anwendungen mit innovativ präsentierten sammlungshighlights oder marketingorientierten spielen zu vermittlungsorientierten multi-media-apps gibt es eine große bandbreite an möglichkeiten für museen und andere kulturinstitutionen dieses medium zu nutzen komplette sammlungen können über onlinedatenbanken abgerufen und neue zielgruppen auf die institution aufmerksam gemacht werden museumsfreunde können täglich über neuigkeiten informiert werden oder untereinander in kontakt treten technische neuerungen ermöglichen immer neue ansätze und umsetzungen die entwicklung der programme für mobile endgeräte ist noch lange nicht abgeschlossen und wird noch einige Überraschungen bereithalten umfassende untersuchungen und statistiken zu diesem thema gibt es bisher allerdings noch keine weswegen sich diese arbeit mit der beschaffenheit und den besonderheiten von museums-apps auseinandersetzt der schwerpunkt liegt auf der analyse der 46 museum-apps die bis zum 20 april 2010 veröffentlicht wurden die verschiedenen arten von anwendungen sollen beschrieben und die resonanz des publikums zusammengefasst werden technische und inhaltliche möglichkeiten werden beleuchtet und die argumente für und gegen eine app abgewogen auf die fragen was kann ein museum mit einer applikation erreichen und für welche institutionen und zielsetzungen lohnt sich diese investition werden ansätze zu individuellen antworten angeboten 1 zitat aus der app louvre zu dem werk liberty leading the people unter see more details ­ siehe primärquellen g siehe glossar im anhang

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1.1 applikation 7 definition applikation mit dem begriff app bezeichnet man im allgemeinen sämtliche formen von anwendungsprogrammen engl application software durch diese programme können benutzer funktionen wie textverarbeitung tabellenkalkulation oder spiele selbst ausführen was sie von betriebssystemen oder hilfsprogrammen unterscheidet im engeren sinn bezeichnen apps zusatz anwendungen für smartphones welche über onlineshops herunter geladen und direkt auf dem mobiltelefon installiert werden können dafür gibt es je nach hersteller der hardware unterschiedliche plattformeng und systeme apples itunes storeg ist mit dem app storeg der speziell auf das iphone zugeschnitten wurde zum aktuellen zeitpunkt der erfolgreichste.1 museums-app als museums-app werden im folgenden smartphone-anwendungen bezeichnet welche von einem museum produziert oder in auftrag gegeben wurden und sich an endbenutzer wie z b besucher und museumsinteressierte wenden es handelt sich um einen relativ neuen begriff der noch nicht im lexikon verzeichnet ist google jedoch sechs millionen treffer auflisten lässt2 1 1.1 1.2 1 stand april 2010 ­ http www.apple.com/de/pr/library/2007/01/09iphone.htm 2 vgl http de.wikipedia.org/wiki/app und http dictionary.reference.com/browse/app

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8 2 analyse 2 2.1 analyse plattformen in deutschland existieren bis april 2010 sieben große kommerzielle anbieter von plattformen für smartphone-anwendungen so genannte application stores diese marktplätze gehören firmen welche meist schon länger als apple eigene hardware also smartphones mit entsprechenden betriebssystemen produzieren so verkauft palm smartphones mit seinem betriebssystem webos und betreibt außerdem einen application store namens app katalog wo anwendungen speziell für geräte von palm angeboten werden gleiches gilt für nokia samsung blackberry und einige andere1 dazu kommen freie plattformen wie zum beispiel pocketgear oder getjar welche sich unabhängiger von der hardware der einzelnen smartphone-anbieter entwickeln dort können zum beispiel anwendungen veröffentlicht werden die auf allen linuxbasierten systemen wie googles android palms webos oder nokias memo laufen allerdings findet man auf unabhängigen plattformen auch apps welche nur auf einem bestimmten betriebssystem zu verwenden sind das liegt vor allem an den technischen besonderheiten und beschränkungen einzelner systeme alle plattformen haben diverse grundprinzipien gemeinsam am wichtigsten ist die tatsache dass es sich um zweiseitige märkte handelt das heißt die von einem unternehmen angebotene plattform hat mindestens zwei nutzergruppen entwickler und endkunden beide agieren unabhängig von dem plattformanbieter und erzeugen netzwerkeffekteg damit sind synergien gemeint welche einerseits durch die masse der käufer und andererseits durch eine hohe anzahl von entwicklern und anwendungen entstehen so ist ein shop mit einer umfangreichen auswahl für anwender attraktiv während gleichzeitig die hohe zahl an anwendern für entwickler vorteilhaft ist davon profitiert auch der plattformbetreiber durch die höhere attraktivität seiner hardware denn eine große anzahl an apps verbessert den absatz der smartphones.2 außerdem wird der plattformanbieter prozentual am umsatz jeder verkauften app beteiligt 2.1.1 itunes store der itunes store von apple inc war im juli 2008 die erste plattform die apps auf dieser art vertrieb zwar existierten für andere smartphones schon vorher zusatzprogramme welche im gegensatz zu den vorinstallierten anwendungen vom anwender selbst ausgewählt und installiert werden können doch sowohl umfang und erfolg als auch der vertriebsweg gehen auf apple zurück zugegriffen wird auf die plattform durch die software app store die extra für das iphone entwickelt wurde momentan gibt es zwei geräte mit denen apps aus dem itunes store benutzt werden können das sind das iphone mit seinen drei generationen iphone iphone 3g und iphone 3g s welche sich technisch leicht unterscheiden3 sowie der ipod touch 1 vgl http www.areamobile.de/news/14388-app-stores-download-plattformen-fuer-smartphones-im-vergleich 2 mit nur einem gerät ist apple zum weltweit drittgrößten smartphone-produzenten geworden siehe http www.computerwoche.de/netzwerke/mobile-wireless/1903245 vom 12.08.2009 3 im folgenden wird mit den am 20 april 2010 aktuellen varianten gearbeitet iphone 3g s ipod touch late 2009.

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2.1 plattformen 9 der ipod touch ist kein herkömmlicher mp3-player er hat einen bildschirm der mit seinen 480 × 320 pixel bei 163 ppi genau so groß ist wie der des iphones die bedienung erfolgt fast ausschließlich über den multitouchg-bildschirm damit ist das ansehen von videos und bildern ebenso möglich wie das surfen im netz das teilnehmen an komplexen spielen oder das schreiben von mails die sensoren4 ermöglichen gemeinsam mit der sehr einfachen benutzerführung des gerätes neuartige spielerische herangehensweisen an die technik kalender adressbuch und das mailpostfach können genau wie musik videos und bilder über einen computer synchronisiert werden dazu ist das programm itunes unumgänglich da ausschließlich darüber5 auf das gerät zugegriffen werden kann das heißt dass jedes musikstück und jedes video in itunes importiert werden muss momentan werden drei verschiedene modelle des ipod touch von acht bis 64 gb verkauft6 wobei die größeren ausgaben über eine sprachsteuerung einen größeren arbeitsspeicher7 sowie eine fernbedienung und ein mikrofon verfügen laut apple hält der akku bei reiner musikwiedergabe 30 stunden bei videowiedergabe sechs stunden und bei nutzung arbeitsintensiver apps noch weniger der funk läuft über wi-fi und bluetooth eine ortungsfunktion kann eine auf wenige meter genaue lokalisierung des geräts vornehmen sofern das gerät in einem w-lan-netz eingeloggt ist zu den zahlreichen weiteren funktionen zählen ein digitaler notizblock und ein taschenrechner das iphone hat neben den funktionen des ipod touchs noch kamera8 telefon und sms/mms-funktionen anders als beim ipod steht mobiles internet zur verfügung das unabhängig von w-lan-netzen genutzt werden9 und je nach vertrag auch als modem für laptops fungieren kann denn außer wi-fi und bluetooth unterstützt es umts/hsdpa10 und gsm/edge11 der akku läuft bei audiowiedergabe ebenfalls 30 stunden und beim telefonieren fünf das iphone ist geringfügig größer als der ipod und wiegt mit seinen 135g auch 20g mehr es ist mit einem 16 oder 32 gb flash-laufwerk ausgestattet seit mai 2010 wird in deutschland außerdem das ipad verkauft für das im apples store ein separater bereich zu verfügung steht die darin enthaltenen anwendungen sind den veränderten technischen gegebenheiten des ipads angepasst was sich vor allem auf die größe des bildschirms bezieht in dieser arbeit werden diese apps allerdings nicht berücksichtigt da das gerät zum redaktionsschluss in deuschland noch nicht verkauft wurde seit seiner entstehung ist der itunes store ununterbrochen marktführer in diesem segment und verzeichnet bis heute mit abstand die meisten programme und downloads.12 ipod touch [01 das iphone ist geringfügig größer als der ipod touch maße in mm iphone ipad funktionsweise 4 z.b beschleunigungssensor oder multitouch 5 vor allem beim mac ­ greift man über windows-pcs auf iphone oder ipod zu gibt es noch andere eingeschränkte möglichkeiten 6 preise von 189 bis 369 euro beim iphone gibt es mehrere unterschiedliche tarife und preise 7 256 mb ram 8 drei megapixel auflösung auch kurzes filmen möglich qualität etwas schlechter als bei einfachen digitalkameras 9 einschränkungen kein flash apps herunterladen nur bis 10 mb pro anwendung 10 umts universal mobile telecommunications system ist ein mobilfunkstandard der über das datenübertragungsverfahren hsdpa high speed downlink packet access funktioniert 11 global system for mobile communications gsm ist ein standard für volldigitale mobilfunknetze der von enhanced data rates for gsm evolution edge erweitert wird letzteres dient zur erhöhung der datenübertragungsrate 12 vgl keynote vom 01.04.2010 auf apple.com

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10 2 analyse [02 ansicht des app stores in itunes hier sind die ersten treffer zum suchwort museum zu sehen das liegt unter anderem an dem für endverbraucher einfachen system auf das allerdings erst nach einiger vorbereitung zugegriffen werden kann sobald man die entsprechende hardware besitzt muss man sich bei apple als nutzer registrieren dazu muss man nicht nur die üblichen daten wie name adresse und geburtstag angeben sondern sich auch für eine der drei möglichen zahlungsarten entscheiden entweder man gibt seine kreditkartennummer oder die kontodaten an oder löst eine guthabenkarte für den itunes store ein letztere werden ab 15 in vielen technik und supermärkten verkauft beim ipod touch ist dieser vorgang auch für das herunterladen der zahlreichen kostenlosen apps unumgänglich anschließend kann der onlinestore benutzt werden13 ­ entweder über itunes auf einem computer oder direkt über das bereits vorinstallierte programm app store auf dem homescreeng des mobilen gerätes hat man sich für eine anwendung entschieden so kann man sie mit zwei klicks herunterladen und installieren eine eventuelle bezahlung erfolgt automatisch bei anwendungen über 10 mb ist eine w-lan-verbindung erforderlich doch die meisten apps können direkt über die mobilfunkverbindung geladen werden favoritenlisten und eine übersichtliche kategorisierung erleichtern das finden der kleinen programme das onlinemagazin connect fasst dies etwas anders zusammen gerade ein wenig langeweile im zug oder in der flughafen-lounge dann könnte man doch mal schauen ob es etwas neues im app-store gibt ein zwei klicks gegebenenfalls eine zahlung von ein paar euro und schon kann das smarte telefon irgendetwas neues der spieltrieb ist ein nicht zu unterschätzender faktor für den erfolg der app-stores 14 besonderheiten es gibt diverse besonderheiten des itunes stores welche für entwickler und endkunden sowohl nach als auch vorteile bedeuten erstens funktionieren anwendungen welche auf apple-produkten laufen aufgrund technischer eigenschaften nicht auf den geräten anderer anbieter zweitens ist der store ein geschlossenes system das bedeutet sofern am betriebssystem keine wesentlichen Änderungen wie ein jailbreakg vorgenommen wurden können nur von apple freigegebene anwendungen geladen werden dies schließt die nutzung aller application stores außer dem app store für iphone-besitzer aus das heißt dass apple die absolute kontrollgewalt hat sowohl über den technischen aufbau als auch über inhalte der einzelnen anwendungen apple gibt den entwicklern die programmiersprache vor beschränkt erotische inhalte und kann auch bereits veröffentlichte apps wieder vom verkauf ausschließen außerdem verlangt apple mit 30 des umsatzes jeder kostenpflichtigen app einen verhältnismäßig hohen anteil das geschlossene system hat allerdings den vorteil hoher sicherheit schadhafte software spionageprogramme und ähnliches haben in einem solchen system nur minimale aussichten auf erfolg außerdem hat der itunes store beeindruckende netzwerkeffek 13 aufgrund unterschiedlicher sprachen währungen existieren eine vielzahl unterschiedlicher app stores 14 vgl spoenle http www.connect.de/themen_spezial/die-application-stores-von-apple-nokia-und-android_5839797.html vom 07.08.2009

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2.1 plattformen 11 te die entwicklern das marketing erleichtern und usern eine große bandbreite von möglichkeiten zur verfügung stellen auch die hardware selbst wird von den meisten nutzern als vorteil gesehen denn sowohl im design und der handhabung als auch der geschwindigkeit heben sich iphone ipod touch und zukünftig wahrscheinlich auch das ipad deutlich von der konkurrenz ab sonstige wie oben erwähnt gibt es weit mehr plattformen als den itunes store die größeren sind googles android market rims blackberry app world microsofts marketplace for mobile palms app catalog nokias ovi store samsungs application store sowie einige freie marktplätze hier gehören pocketgear mobihand und getjar zu den bekannteren doch die hohe anzahl der anbieter macht einen kompletten Überblick unmöglich.15 diese arbeit wird sich in den folgenden kapiteln ausschließlich auf anwendungen aus dem itunes store beziehen da ­ mit einer ausnahme ­ keine anwendungen vorhanden sind die von einem museum hergestellt oder in auftrag gegeben wurden besagte ausnahme heißt nach dem verantwortlichen museum canadian museum of civilisation kurz cmc und steht in der blackberry app world zum kostenlosen herunterladen bereit die app ist inhaltlich identisch mit der gleichnamigen anwendung im itunes store auf welche im kapitel 2.2 genauer eingegangen wird nur im design und der navigation gibt es aufgrund der unterschiedlichen geräteeigenschaften leichte abweichungen beide apps wurden von tristan interactive inc programmiert die variante im app store ist seit ende 2009 online während sie von blackberry-nutzern erst seit märz 2010 heruntergeladen werden kann außerdem gibt es in den onlinestores einige anwendungen aus dem peripherie-bereich also apps die indirekt museen oder kunst zum thema haben und deshalb hier kurz erwähnt werden sollen Über den android market der aktuell zweitgrößten plattform für apps kann man sich entgeldlos bildergalerien mit den namen claude monet salvador dali wallpapers oder für 79 cent art ­ classic paintings auf sein smartphone laden auch museum finder eine anwendung mit der die registrierten museen der umgebung inklusive besucherinformationen wie Öffnungszeiten und preisen gefunden werden können wird dort kostenlos zum herunterladen bereit gestellt in der blackberry app world ist artnear zu finden ein führer zeitgenössischer kunst der listen mit ausstellungen von galerien und museen bereitstellt diese kostenlose app basiert auf einer datenbank im internet und ist im itunes store ebenfalls vertreten weiterhin gibt es auf dieser plattform genau wie im android market samsungs application store getjar und pocketgear einige reiseführer im preisbereich von einem bis zwanzig euro in denen museen verzeichnet sind 2.1.2 15 siehe mit den online stores von android www.androidpit.de rim www.blackberry.com marketplace for mobile marketplace.windowsphone.com palm www.palm.com nokia store.ovi.com samsung samsungapps com sowie mit pocketgear.com und getjar.com

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12 2 analyse 2.2 bestandsanalyse der vorhandenen apps bis zum 20 april 2010 sind im itunes store insgesamt 46 anwendungen verzeichnet welche von museen produziert oder in auftrag gegeben wurden bei allein über 6.000 museen in deutschland sind 46 museums-apps weltweit keine besonders beeindruckende zahl allerdings steigt ihre anzahl beständig es bleibt abzuwarten ob die programme für smartphones im museumsbereich in zukunft ähnlich üblich werden wie internetseiten 2.2.1 aufzählung der anwendungen auf seite 13 sind neben dem original-icong und dem museumsnamen jene bezeichnungen abgebildet die auf dem homescreen des iphones als programmname benutzt werden die bezeichnungen im app store können abweichen.1 die beiden apps cluny eng und greco to dali sind im app store zwei mal vertreten da außer der englischen auch eine französische version existiert hier sind nur die englischen aufgezählt 1 siehe anhang primärquelle museums-apps

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2.2 bestandsanalyse der vorhandenen apps 13 antiguo mexico antiguo colegio de san ildefonso brukenthal musée jacquemartandré cmc canadian museum of civilization damo no mitsuo aida museum british museum british museum brooklyn museum brooklyn museum chagall musée national marc chagall copyright musée de la civilisation cluny eng musée national du moyen age dali watches museum of modern art ddr-spiel lt ddr-museum dinosaurs american museum of natural history dutch utopia jepson center disquieted ­ portland art portland museum fowler museum at ucla dumbo dumbo art center gdm grafic design museum greatcourt british museum greco to dali jacquemart-andré museum iexposition pinacothéque de paris how it is tate modern hunterian the hunterian museum irresistible forces great north museum isensorii dallas museum of art ismithsonian smithsonian institute incheon incheon metropolitan city museum leger musée national fernaud léger nasher nasher museum of art at duke university portland art portland museum kunst der kelten historisches museum bern louvre louvre museum laguna laguna art museum love art national gallery london pixpop smithsonian national air and space museum rijkswidget rijks museum nrw-forum nrw forum quilts victoria and albert museum sb nature santa barbara museum of natural history uffizi galeria degli uffizi rooftop san francisco museum of modern art toonseum pittsburg museum of cartoon art vincent van gogh museum museum the royal museum of naples vatican lite vatican museum vub art vub art collection kyotodeasobo museum of kyoto

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14 2 analyse 2.2.2 herkunft der anwendungen zusammenfassend kann festgestellt werden dass der großteil nämlich 17 der apps aus us-amerikanischen museen kommt aus frankreich stammen sieben aus großbritannien sechs und aus den niederlanden und italien je drei anwendungen deutsche museen sind mit zwei apps vertreten die verbliebenen kommen aus kanada kroatien japan belgien der schweiz und mexiko außerdem fällt auf dass tendenziell eher große und bekannte museen ihre eigene app entwickeln und dass es sich dabei oft um institutionen handelt welche auch sonst im web 2.0 g verwurzelt sind wobei die pflege von facebook-profilen oder der austausch mit besuchern via blog besonders verbreitet sind als ein beispiel soll hier das san francisco museum of modern art kurz sfmoma angeführt werden auf der eigenen youtube-unterseite geben videos diverse einblicke in die museums und kunstwelt auf der webseite zeigt ein kleines mash-upg-fenster die position des museums über googlemaps an gleich neben der bestellmöglichkeit für den newsletter zwei klicks weiter spielt das preview-video zur neuen ausstellung die twitter und facebook-profile sind gut frequentiert und google findet zum stichwort sfmoma knapp 300.000 treffer.1 auch wenn nicht alle museen mit eigener app derart präsent im web sind ist das royal museum of naples das einzige wirkliche gegenbeispiel hier existiert nur eine rudimentäre internetseite und besagte app welche sich allerdings vom zweck auch deutlich von den meisten anderen museums-apps unterscheidet die aus 60 kleinen bildern und dazugehörigen umfangreichen texten bestehende anwendung soll den nicht vorhandenen audioguide in englisch ersetzen und die internationalen besucher mit informationen zu den objekten versorgen 2.2.3 dauerausstellung oder event insgesamt 14 der anwendungen sind in ihrer nutzbarkeit zeitlich begrenzt für das projekt dumbo ­ the art under the bridge festival 2 gibt es eine veranstaltungsorientierte app mit denen sich der nutzer im breiten angebot eines dreitägigen kunstfestivals orientieren kann solche veranstaltungsanwendungen sind im app store in verschiedenen bereichen anzutreffen.3 die andere variante steht im zusammenhang mit sonderausstellungen wie zum beispiel quilts diese app vom victoria and albert museum in london zeigt mit hilfe von audio und bildmaterial eine kurzführung durch die gleichnamige ausstellung beide varianten verlieren für den durchschnittlichen nutzer nach beendigung des angebots vor ort deutlich an attraktivität dieser fakt ist vermutlich der hauptgrund warum mit 32 der apps der großteil dauerausstellungen behandelt beispiele sind louvre cluny und love art diese behalten mit gelegentlichen updates oder schnittstelleng zu onlineinhalten für lange zeit ihre aktualität so können langfristigere marketing und bildungseffekte erzielt werden sofern die anwendung das interesse der nutzer weckt 1 stand vom 30 april 2010 2 vom dumbo art center in new york veranstaltetes festival die app heißt dumbo 3 vgl klassifizierungsgrundlage im anhang seite 74

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2.2 bestandsanalyse der vorhandenen apps 15 internetanbindung oder offline-app elf der programme benötigen unbedingt eine internetverbindung für neun weitere ist sie von vorteil da sonst nicht alle funktionen im vollen umfang zur verfügung stehen es verbleiben 26 apps also über 50 die keine netzanbindung brauchen jede variante hat ihre vor und nachteile hinter jenen programmen die ohne netz nicht funktionieren stehen in der regel plattformunabhängige inhalte also daten welche nicht aus dem itunes store sondern aus einer anderen quelle im internet geladen werden das können datenbanken videosammlungen twitter oder facebook-accounts sein welche über die app für iphonebesitzer bequem zugänglich gemacht werden.4 netzabhängige apps sind vor allem zur kundenbindung geeignet also besonders interessant für anwender die sich öfter in dem museum aufhalten oder interesse an der ­ im idealfall sehr lebhaften ­ communityg der institution haben diese variante hat drei wesentliche vorteile einerseits ermöglicht die inhaltliche unabhängigkeit von der plattform ­ also dem itunes store ­ die einbindung der inhalte auch in andere medien und programme mit einer entsprechenden schnittstellen können zum beispiel auch anwendungen für andere smartphones entwickelt werden ohne dass die inhalte doppelt zur verfügung stehen müssen es holen sich also alle programme ihre inhalte aus demselben online-pool der zweite vorteil besteht in der aktualität ohne viel aufwand seitens des museums sind ständig neue inhalte abrufbar wodurch die anwendung für benutzer immer interessant bleibt der dritte vorteil ist dass die eigentliche anwendung auf dem iphone sehr klein ist was bei dem begrenzten speicherplatz durchaus von bedeutung ist der offensichtlichste nachteil ist dass die app ohne internet nicht funktioniert somit kann sie mit einem ipod touch nur in w-lan-netzen eingesetzt werden und auch iphone-besitzer haben bei schlechtem netzempfang ein problem.5 auch können bei häufiger netz-nutzung zusatzkosten für den kunden anfallen welche besonders im ausland sehr hoch sein können dies macht onlineapps für touristen sehr unattraktiv da unübersichtliche tarife und sprachbarrieren abschrecken auch beim einsatz verschiedener komponenten des web 2.0 müssen einige nachteile beachtet werden das museum benötigt für diese anwendungen einen mitarbeiter der sich regelmäßig um neue inhalte kümmert damit eine lebendige kommunikation mit den nutzern entsteht und erhalten bleibt ist ein internetaffiner betreuer nötig der über 2.2.4 programme mit internetanbindung [03 screenshot von der startseite von nrw-forum während das offlinebetriebs diese app zeigt bei fehlender internetverbindung ausschließlich diese fehlermeldung 4 vgl api und schnittstelle im glossar 5 die online-anwendungen laufen unterschiedlich stabil wartezeiten und verfügbarkeit hängen von server traffic und programmierung ab.

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