Ergebnisbericht Strategiebefragung

 

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ergebnisbericht der european energy award strategiebefragung im landkreis görlitz sicht en der bewohner experten und kommunalen vertreter auf den landkreis görlitz

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ergebnisbericht strategiebefragungen sicht der bewohner experten und kommunalen vertreter auf den landkreis görlitz april 2012 1

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inhaltsverzeichnis i abkürzungsverzeichnis 4 ii tabellenverzeichnis 4 iii abbildungsverzeichnis 4 1 einleitung 6 1.1 strategieentwicklung im landkreis görlitz 6 1.2 aufbau des berichtes 9 2 strategiebefragungen 10 2.1 interviewkonzept 10 2.2 experteninterviews 12 2.2.1 allgemein 12 2.2.2 methodenbericht 13 2.2.3 auswertung allgemeine erläuterungen 16 2.2.4 handlungsfelder chancen und probleme im landkreis görlitz 17 2.2.4.1 chancen und potentiale im landkreis görlitz 19 2.2.4.2 entwicklungskerne im landkreis görlitz 21 2.2.4.3 probleme sowie handlungsfelder mit dem größten problemdruck im lk görlitz 24 2.2.4.4 handlungsempfehlungen im hinblick auf die strategiearbeit des lk görlitz 29 2.2.4.5 erwartungen an die strategiearbeit im landkreis görlitz 31 2.2.4.6 hemmende einflüsse auf den akteur im landkreis görlitz 32 2.2.5 schlüsselfaktoren in den aktionsräumen 35 2.2.5.1 schlüsselfaktoren im aktionsraum gesellschaft 35 2.2.5.2 schlüsselfaktoren im aktionsraum wirtschaft 37 2.2.5.3 schlüsselfaktoren im aktionsraum politik 41 2.2.5.4 schlüsselfaktoren im aktionsraum umwelt 42 2.2.6 die förderpolitik des landkreises görlitz 44 2.2.6.1 schwerpunkte der förderpolitik des landkreises görlitz 44 2.2.6.2 rahmenbedingungen für die zukünftige förderpolitik des lk görlitz 46 2.3 bürgerbefragung 48 2.3.1 methodenbericht 48 2.3.2 aussagekraft der ergebnisse 49 2.3.3 allgemeine auswertung 52 2.4 befragung der kommunalen vertreter im landkreis görlitz 72 2.4.1 methodenbericht sowie aussagekraft der ergebnisse 72 2.4.2 auswertung 73 2.4.2.1 handlungsbedarf im landkreis görlitz 73 2.4.2.2 hemmnisse der alltäglichen arbeit 74 2.4.2.3 erwartete unterstützung durch die landkreisverwaltung 74 2.4.2.4 relevanz von ausgewählten aspekten für die kommunale arbeit 74 2.4.2.5 besondere herausforderungen für die kommunen innerhalb des landkreises 76 2.4.2.6 gründe für den erfolg oder das scheitern öffentlich geförderter projekte 77 2.4.2.7 positionierung des landkreises görlitz nach außen 78 2.4.2.8 fehlende öffentliche mittel 79 3 zusammenfassung der befragungsergebnisse 82 4 fazit und ausblick 85 5 adressen und ansprechpartner 87 iv literaturverzeichnis 88 v anlagenverzeichnis 89 3

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i ado abkürzungsverzeichnis akteursnetzwerk für demografische perspektiven in der oberlausitz anmerkung der redaktion elektronische datenverarbeitung euroregion neiße-nisa-nysa e.v forschung und entwicklung hochschule zittau/görlitz ingenieurgesellschaft für datenverarbeitung und umweltschutz mbh integrierte ländliche entwicklung kleine und mittelständische unternehmen landkreis görlitz mitglied des deutschen bundestages mitglied des landtages marketinggesellschaft oberlausitz-niederschlesien mbh Öffentlicher personennahverkehr regionaler planungsverband oberlausitz-niederschlesien engl akronym für strengths stärken weaknesses schwächen opportunities chancen und threats bedrohungen a.d.r edv ern fue hs zi/gr idu ile kmu lk mdb mdl mgo Öpnv rpv olns swot ii tabellenverzeichnis tabelle 1 bsp für herangehensweise bei auswertung am beispiel chancen und potentiale im lk 15 tabelle 2 einschätzung der entwicklung 53 tabelle 3 stärken 55 tabelle 4 schwächen 55 tabelle 5 handlungsbedarf 57 tabelle 6 verbesserungsvorschläge 63 tabelle 7 Übersicht klasseneinteilung bürgerbefragung 64 tabelle 8 Übersicht über die antworten in klassen 4-6 64 iii abbildungsverzeichnis abbildung 1 werkzeuge der strategieentwicklung 7 abbildung 2 zeitstrahl strategieentwicklung 8 abbildung 3 aufbau des ergebnisberichtes 9 abbildung 4 aufbau der befragungskampagne 10 abbildung 5 verteilung der experten 12 abbildung 7 räumliche verteilung der geführten experteninterviews 13 abbildung 8 legende der in den grafischen darstellungen verwendeten größensymbole 16 abbildung 9 beispielgrafik chancen und potentiale 17 abbildung 10 einschätzung der landkreisentwicklung 18 abbildung 11 chancen und potentiale 19 4

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abbildung 12 entwicklungskerne 22 abbildung 13 probleme 24 abbildung 14 handlungsfelder mit problemdruck 25 abbildung 15 handlungsempfehlungen 29 abbildung 16 erwartungen an die strategiearbeit 31 abbildung 17 hemmende einflüsse 33 abbildung 18 schlüsselfaktoren gesellschaft 35 abbildung 19 schlüsselfaktoren wirtschaft 38 abbildung 20 schlüsselfaktoren politik 41 abbildung 21 schlüsselfaktoren umwelt 43 abbildung 22 konkrete schwerpunkte 44 abbildung 23 rahmenbedingungen 46 abbildung 24 entwicklung des rücklaufs 49 abbildung 25 art der befragungsteilnahme 50 abbildung 26 verhältnis der teilnahme zur einwohnerzahl 51 abbildung 27 lage der genannten destinationen 52 abbildung 28 zukünftige entwicklungstendenz 52 abbildung 29 identifikation positiv 54 abbildung 30 identifikation negativ 54 abbildung 31 identifikation mit dem landkreis görlitz 56 abbildung 32 bedeutung von wohnort landkreis und benachbarten regionen 56 abbildung 33 bedeutung der aktionsräume 57 abbildung 34 zusammenlegung/umsiedlung 58 abbildung 35 Öffentliche förderung 59 abbildung 36 auslagerung schließung beibehaltung bestimmter einrichtungen 59 abbildung 37 ehrenamt/vereinsarbeit 60 abbildung 38 bereich der ehrenamtlichen tätigkeit 60 abbildung 39 bereich der vereinsarbeit 61 abbildung 40 hinderungsgrund ehrenamt 61 abbildung 41 internetnutzung 62 abbildung 42 internetplattform als informationsmittel 62 abbildung 43 beachtung der bürgermeinung bei politischen entscheidungen 63 abbildung 44 häufigste antworten auf die frage wenn ich einen tag landrat wäre 65 abbildung 45 einschätzung des handlungsbedarfs 73 abbildung 46 wichtige aspekte für die arbeit innerhalb der eigenen kommune 75 abbildung 47 wichtige aspekte für die eigene arbeit im verhältnis zu anderen kommunen 75 abbildung 48 wichtige aspekte für die eigene arbeit im verhältnis zum landkreis görlitz 76 abbildung 49 gründe für den erfolg von projekten und initiativen 77 abbildung 50 gründe für das scheitern von projekten und initiativen 78 abbildung 51 einschätzung der außenpositionierung des lk görlitz 79 abbildung 52 zustimmung zur zusammenlegung angegebener einrichtungen an zentralen standorten .80 abbildung 53 zustimmung zur kürzung öffentlicher förderungen für angegebene bereiche 81 abbildung 54 beibehaltung schließung oder auslagerung angegebener einrichtungen 81 5

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einleitung 1 einleitung um eine zukunftsorientierte ausrichtung für den neuen landkreis görlitz zu sichern erarbeitet das amt für kreisentwicklung eine strategieentwicklung sie stützt sich dabei auf fachlich fundierte und wissenschaftlich begründbare grundlagen welche über befragungen und workshops erhoben und in einer interdisziplinären redaktionsgruppe zusammengeführt werden die strategieentwicklung bündelt zudem vorhandene konzepte pläne und vorgaben im gesamten bericht wird aus gründen der besseren lesbarkeit bei geschlechtsspezifischen begriffen die maskuline form verwendet diese form versteht sich explizit als geschlechtsneutral gemeint sind selbstverständlich immer beide geschlechter 1.1 strategieentwicklung im landkreis görlitz strategieentwicklung ist eine langfristige rahmenplanung unter beachtung vorhandener und zukünftiger leitbilder regelwerke und planungen ein konzept um auf der grundlage einer projektdatenbank eines redaktionsplans und eines prognosetools sich ändernde rahmenbedingungen frühzeitig zu erkennen und auf diese zielgerichtet zu reagieren sowie ein fortlaufender prozess mit einem laufenden monitoring Überwachung die aufgabe der strategischen planung besteht darin stärken und chancen zu identifizieren und zu nutzen sowie bestehende schwächen und risiken zu minimieren um das zu erreichen müssen mit hilfe von analysen maßnahmen abgeleitet werden welche zu der angestrebten entwicklung führen sollen die maßnahmen und projekte sind in einem handlungskonzept dem strategiekonzept verankert diese konzepte gab es bereits in den altkreisen löbau-zittau und dem niederschlesischen oberlausitzkreis die in beiden landkreisen gängige praxis wird damit nach der kreisgebietsreform auch für den neuen landkreis görlitz fortgeführt und ausgebaut die inhalte des konzeptes werden im folgenden kurz dargestellt inhaltliche leitsätze aussagen zur strategischen planung maßnahmen und empfehlungen mögliche relative indikatoren aus denen korrelationen abgeleitet werden deren ergebnisse einfluss auf die weitere arbeit ausüben eine verbesserte datengrundlage durch technisch basierte lösungen die schwerpunkte liegen auf der projekt und maßnahmedatenbank den schnittstellen zur statistik dem geoportal sowie weiteren relevanten datenbanken und datenquellen verknüpfung zum internet des landkreises und dem intranet des landratsamtes 6

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einleitung zur gewährleistung der aktualität des konzeptes ist eine dynamische fortschreibung vorgesehen der neue ansatz welcher in der strategieentwicklung verfolgt wird bedingt zwar das betreten von neuland bietet aber offensichtliche vorteile so soll durch die nutzung der edv und die vernetzung der einzelnen werkzeuge eine schnelle reaktion auf sich verändernde rahmenbedingungen erreicht und die strategieentwicklung dynamisch fortgeschrieben werden die aufgebaute struktur kann als monitoring-instrument Überwachung der tatsächlichen entwicklung und vergleich mit der gewünschten entwicklung dienen und die darstellung von projektverläufen und statistischen angaben zur entwicklung des landkreises sowie deren visualisierung erleichtern abbildung 1 werkzeuge der strategieentwicklung mit dem geplanten prognosemodell können unterschiedliche szenarien durchgespielt werden was die möglichkeit einer frühzeitigen reaktion auf unerwünschte und erwünschte entwicklungen bietet ebenfalls können sich nur sehr langsam ändernde bedingungen mit hilfe eines monitorings aufgedeckt werden was eine reaktion vor dem eintritt von großen veränderungen ermöglichen soll bei der erstellung des strategiekonzeptes arbeitet das amt für kreisentwicklung eng mit partnern aus wissenschaft wirtschaft und verwaltung zusammen die hochschule zittau/görlitz hs zi/gr bzw deren akteursnetzwerk für demografische perspektiven in der oberlausitz ado ist für die wissenschaftliche begleitung verantwortlich sie sind mit folgenden aufgaben beauftragt darstellung von ist-informationen zu den ausgewählten aktionsräumen identifikation evtl vorhandener schwachstellen mit hinweis auf umsetzbare möglichkeiten zur verbesserung effizienzkontrolle aufwendungen/ergebnisse 7

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einleitung aufzeigen regionaler anpassungsstrategien an den demografischen wandel und begleitung vorbereitung durchführung und auswertung der strategiebefragungen anhand der erhobenen primärdaten befragungen und der zuarbeiten der einzelnen Ämter des landratsamtes görlitz werden die zentralen handlungsfelder erläuterungen und beschreibungen in den aktionsräumen wirtschaft politik gesellschaft und umwelt abgeleitet ziel ist es einen fortlaufenden prozess mit einem laufenden monitoring zu installieren welcher über einen zukunftsplan und einen handlungs maßnahmeplan nachhaltige und praktikable effekte für die region erzielen soll der projektpartner ingenieurgesellschaft für datenverarbeitung und umweltschutz mbh idu übernimmt die konzeption und den aufbau des webbasierten und geodatengestützten informationssystems in abbildung 2 werden der bisherige verlauf und die noch ausstehende arbeitsschritte der strategieentwicklung mit hilfe einer zeitschiene schematisch dargestellt die entwicklung steht aktuell bei der installierung der fachgruppe strategie in die externe experten für die bearbeitung von einzelnen themenkomplexen eingebunden werden so fand eine fachtreffen mit den regionalmanagern der ile-gebietskulissen statt um deren know-how zum thema ländlicher raum zu nutzen abbildung 2 zeitstrahl strategieentwicklung in weiteren fachgruppen werden themen wie kommunikation oder tourismus mit externen experten erörtert bestehende und geplante strukturen im bereich bildung und wirtschaftsförderung werden ebenfalls für die strategiearbeit aktiv genutzt 8

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einleitung 1.2 aufbau des berichtes der ergebnisbericht enthält alle für die strategie relevanten ergebnisse der befragungen die im rahmen der strategieentwicklung durchgeführt wurden ziel ist es diese ergebnisse zusammenzufassen und allen interessierten vorzustellen abbildung 3 aufbau des ergebnisberichtes in einem ersten schritt werden grundlegende informationen über die strategieentwicklung gegeben zu diesen informationen zählen der hintergrund die ziele und der angestrebte aufbau des strategiekonzeptes in einem zweiten schritt wird das interviewkonzept der strategieentwicklung vorgestellt des weiteren wird kurz darauf eingegangen welches ziel mit der jeweiligen befragung verfolgt wurde nach der erläuterung der grundlagen erfolgt die darstellung der befragungsergebnisse es wird die umsetzung der befragungen beschrieben und die erreichten rückläufe aufgezeigt danach werden die ergebnisse der einzelnen analysen dargestellt sowie alle ergebnisse zusammengefasst ein fazit und ausblick auf die weitere entwicklung des prozesses schließen diesen bericht ab 9

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strategiebefragungen interviewkonzept 2 strategiebefragungen dieses kapitel beinhaltet die ergebnisse der befragungen die in der reihenfolge der durchführung aufgezeigt werden siehe abbildung 4 2.1 interviewkonzept um ein realistisches und umsetzbares strategiekonzept für den landkreis görlitz zu erstellen mussten primärdaten erhoben werden bei diesem arbeitsschritt wurde das wissen von externen experten und die meinungen bzw anregungen der bürger und der kommunen des landkreises zur entwicklung des konzeptes zusammengefügt das für die erhebung notwendige forschungsdesign wurde in zusammenarbeit mit der hochschule zittau/görlitz erarbeitet wobei die befragungen und die auswertung die hochschule als neutrale und wissenschaftliche institution durchführte die analyseergebnisse der empirisch erhobenen daten bilden somit eine grundlage für das neue strategiekonzept in einer kooperationsvereinbarung zwischen dem landratsamt görlitz und der hs zi/gr ist die wissenschaftliche begleitung der strategieentwicklung festgeschrieben abbildung 4 aufbau der befragungskampagne um ein möglichst breites meinungsbild zu erlangen ist die erhebung wie in abbildung 4 aufgezeigt in drei teile gegliedert 10

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strategiebefragungen interviewkonzept die erste erhebungskampagne fand im zeitraum von mai 2010 bis mai 2011 statt anhand eines leitfadens wurden personen mit expertenkenntnissen in den aktionsräumen politik wirtschaft gesellschaft oder umwelt mündlich befragt diese explorative methode dient der einbeziehung der fach und sachkompetenz in den prozess der strategieentwicklung und soll dem aufdecken möglicher entwicklungspfade des landkreises bzw der gesamten region dienen siehe auch anhang h den zweiten teil der kampagne bildete eine schriftliche befragung der bürger an der befragung konnten alle interessierten bewohner des landkreises teilnehmen die erhebung erfolgte als schriftliche befragung einlage im landkreisjournal und als internet-befragung der einsatz von zwei methoden gewährleistet eine leichtere zugänglichkeit für unterschiedliche personengruppen und hat somit vermutlich zu einem höheren rücklauf beigetragen ziel der befragung war die erfassung der sicht des bürgers auf den landkreis wie hoch ist der grad der identifikation mit dem landkreis görlitz wo werden aus der perspektive der bewohner probleme gesehen und welchen einsatz würden die befragten leisten um zukünftig auftretende problemstellungen zu lösen mit der erhebung hat man den bürgern ein instrument zur verfügung gestellt dass eine aktive beteiligung am prozess der strategieentwicklung ermöglicht als teilnahmeanreiz wurde ein preisausschreiben regionales sponsoring mit regionaler werbung durchgeführt zielgröße für den geplanten rücklauf waren 1.000 auswertbare fragebögen diese befragung fand zwischen januar und februar 2011 statt den dritten teil der kampagne bildete die befragung der kommunalen vertreter diese erhebung fand im zeitraum von februar bis märz 2011 mit einem standardisierten fragebogen statt der fragebogen wurde einerseits auf dem postweg zugestellt und andererseits konnte ein fragebogen-formular welches per e-mail übermittelt wurde ausgefüllt werden hierbei konnte mit kommunalspezifischen fragen ein regionales meinungsbild erfasst werden um dies flächendeckend zu erhalten war ein rücklauf von allen kommunen des landkreises angestrebt 11

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strategiebefragungen experteninterviews 2.2 experteninterviews 2.2.1 allgemein im rahmen der kooperation zwischen dem amt für kreisentwicklung und der hs zi/gr wurden seit mai 2010 insgesamt 82 expertenbefragungen für die strategieentwicklung des landkreises görlitz durchgeführt mit diesen leitfadengestützten interviews konnte bei der frage nach der möglichen entwicklung des landkreises bzw der gesamten region auf die fach und sachkompetenz vor ort zurückgegriffen werden die interviews dienten dazu globale entwicklungen und trends aufzuzeigen hemmnisse erwartungshaltungen verantwortlichkeiten akteurskonstellationen und good-practice beispiele herauszufiltern und zu analysieren wie schätzen die experten die entwicklungschancen des landkreises görlitz zukünftig ein in welchen bereichen sehen sie den größten handlungsbedarf und wo liegen die entwicklungs und innovationskerne die befragten experten wurden den vier aktionsräumen wirtschaft politik gesellschaft und umwelt zugeordnet siehe abbildung 5 der aktionsraum gesellschaft ist insofern so stark vertreten weil ihm die experten aus den bereichen bildung kultur kinder und jugendarbeit altenpflege sowie auch aus dem vereinsbereich zugeordnet sind politik überregional stadt görlitz gesellschaft wirtschaft altkreis löbau-zittau umwelt altkreis nol abbildung 5 verteilung der experten nach aktionsräumen abbildung 6 räumliche verteilung der interviewpartner nach alten gebietskörperschaften 1994-2008 in der abbildung 6 ist die räumliche verteilung der interviewpartner nach den alten gebietskörperschaften 1994 2008 dargestellt demnach wurden im altkreis löbau-zittau 33 experten in der ehemaligen kreisfreien stadt görlitz 19 experten und im altkreis niederschlesischer oberlausitzkreis 18 experten befragt darüber hinaus wurden zwölf überregionale experten aus dresden bautzen und cottbus die sich in ihrem arbeitsfeld insbesondere mit dem landkreis görlitz beschäftigen in den interviewprozess mit einbezogen 12

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strategiebefragungen experteninterviews abbildung 7 räumliche verteilung der geführten experteninterviews die experten wurden aus verschiedensten bereichen ausgewählt um ein möglichst breites spektrum von meinungen und positionen abzudecken eine verschlüsselte liste der experten mit zuordnung zu den aktionsräumen ist in anhang g beigefügt 2.2.2 methodenbericht im rahmen der novembertagung transformationsprozesse im format der region vom 26 bis zum 28 november 2009 auf dem hochschulcampus in görlitz wurde ein erster grundstein für die strategiearbeit im hinblick auf die noch bevorstehende expertenbefragung im landkreis görlitz gelegt sich orientierend an den aktionsräumen wirtschaft gesellschaft politik und umwelt stellten insgesamt acht experten ihre szenarien für die zukünftige entwicklung des landkreises görlitz dar dabei wurden je handlungsraum ein positives wie auch ein negatives szenario vorgetragen aus der öffentlichen diskussion dieser beiträge sowie nach der wissenschaftlichen auswertung der eingereichten szenarien konnte ein auf die wichtigsten grundaussagen komprimiertes positives bzw negatives szenario für den landkreis erstellt werden welches jeder experten zur vorbereitung und als einstimmung auf das interview erhielt szenarien siehe anlage a 13

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