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der einsatz von nütz zier jungpflanzen und schnittblumenbetriebe gemüsebau unter glas und unter folie innenraumbegrünung baumschulen und obstbaubetriebe in all den verschiedenen sparten des gartenbaus ist lingen der nützlingseinsatz nicht mehr wegzudenken er gehört heute zum standard eines jeden modernen gartenbaubetriebes in sehr vielen im gartenbaukulturen haben sich spezielle nützlingsprogramme fest garten etabliert bau für den erfolgreichen einsatz ist eine zuverlässige pünktliche vor allem aber eine quantitativ und qualitativ hundertprozentige belieferung mit nützlingen notwendig mit sautter stepper haben sie hierfür einen idealen partner die eigenproduktion der wichtigsten nützlinge steht hierbei an erster stelle aber auch eine vertrauensvolle zusammenarbeit mit anderen nützlingsproduzenten auf der ganzen welt ergänzen das sortiment gleichzeitig werden sie mit kompetenter beratung und erstellung von individuellen einsatzplänen unterstützt auf den folgenden seiten möchten wir sie über die bei uns erhältlichen nützlinge und auch über weitere integrierbare produkte informieren zur beantwortung weiterer fragen stehen wir ihnen selbstverständlich gerne zur verfügung rufen sie uns einfach an die vorteile des nützlingseinsatzes keine rückstände von pflanzenschutzmitteln auf pflanzen und erntegut keine spritzflecken keine wartezeiten d.h kontinuierliches ernten kein anwenderrisiko keine belastung von boden grundwasser und luft durch pflanzenschutzmittel gewächshaus kann jederzeit betreten werden keine schädigung von pflanzen oder personen durch die nützlinge dafür mehrerträge bis zu 10 und schnelleres wachstum keine resistenzbildung der schädlinge einfache ausbringung marktvorteil beim absatz wie können nützlinge bestellt werden rosenstr.19 72119 ammerbuch fon 07032/957830 24h bestell-mailbox 07032/957835 fax 07032/957850 e-mail bestellung@nuetzlinge.de webshop über www.nuetzlinge.de oder direkt www.nuetzlinge-shop.de
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schlupfwespen gegen der schädling die weiße fliege »trialeurodes vaporariorum« ist ca 11,5 mm groß charakteristisch sind ihre weißen wachsüberzogenen weiße flügel sie legt ihre eier meist an der unterseite junger blätter ab daraus fliegen schlüpfende nymphen durchlaufen 4 stadien letzteres als puppe um danach wieder als adult zu schlüpfen seit ende der 80er jahre tritt vor allem im zierpflanzenbau eine weitere art die baumwoll-weiße-fliege »bemisia« auf deren chemische bekämpfung äußerst schwierig ist es handelt sich vorwiegend um b tabaci im vergleich zu trialeurodes haben die adulten bemisia eine steilere flügelstellung ihre nymphen lassen sich speziell bei poinsettien durch die gelbe farbe und unregelmäßigen einbuchtungen am rand eindeutig von trialeurodes unterscheiden die pflanzenschädigung erfolgt zum einen durch die saugtätigkeit der verschiedenen stadien zum anderen werden atmung und assimilation durch klebrige ausscheidungen dem honigtau auf dem sich wiederum unansehnliche rußtaupilze ansiedeln geschwächt außerdem kann bemisia den in deutschland zur zeit noch nicht weit verbreiteten tylcvirus tomato yellow leaf curl übertragen der nützling die schlupfwespe »encarsia formosa« ist ca 0,7 mm groß weibchen die hauptsächlich vorkommen haben einen schwarzen kopf-brustteil mit gelben hinterleib während männchen schwarz gefärbt und sehr selten aufzufinden sind encarsia wird gegen weiße fliege auf zwei weisen nützlich 1 junge entwicklungsstadien werden von encarsia angestochen und ausgesaugt hostfeeding 2 ältere entwicklungsstadien werden von encarsia parasitiert diese stadien färben sich nach 10 tagen schwarz bei bemisia bräunlich und nach weiteren 10 tagen schlüpft aus der verfärbten puppenhülle anstatt der weißen fliege eine encarsia schlupfwespe und der kreislauf beginnt von vorn entwicklungszyklus der weißen fliege wf und der schlupfwespe sw 2
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1 2 3 4 5 die anwendung encarsia werden im ruhenden puppenstadium auf kartonstreifen aufgeklebt verschickt für die vielen bedürfnisse im gartenbau entwickelten sautter stepper mehrere anwendungsformen »encarsia-hänger 33 hd« streifen mit min 33 puparien hd halbe dichte für den zierpflanzenbau »encarsia-hänger 66 gd« streifen mit min 66 puparien gd ganze dichte für den gemüsebau »encarsia-hänger 132 dd« streifen mit min 132 puparien dd doppelte dichte für den gemüsebau vor allem im sommer »encarsia-sticker« streifen mit grundsätzlich min 33 puparien die sticker werden in die erde gesteckt und sind speziell für jungpflanzen und minis entwickelt worden »encarsia lose« lose ware für sonderanwendungen z.b ausstreuen bei herdbehandlung oder ausblasen bei flächeneinsatz hänger und sticker haben folgende vorteile umweltfreundlich aus papier schutz der puppen beim transport schutz gegen sonne und spritzwasser im gewächshaus bereits geschlüpfte tiere können sich im zwischenraum der karten frei bewegen werbewirksamer farbdruck mit hinweis zum biologischen pflanzenschutz schnelles verteilen im bestand anwendung mit einer hand im gemüsebau werden sofort nach entdecken der ersten schädlinge 2 einsätze mit je 5 nützlingen pro m² im abstand von 10 tagen durchgeführt wesentlich sicherer ist jedoch eine mehrmalige freilassung kleinerer mengen ab der pflanzung selbst wenn noch kein befall entdeckt wurde besonderheiten beim einsatz von encarsia im zierpflanzenbau:da zierpflanzen weitgehend befallsfrei nulltoleranz in den verkauf kommen sollten ist hier unbedingt eine regelmäßige wöchentliche ausbringung der nützlinge zu empfehlen mit dem einsatz der nützlinge sollte sofort nach dem topfen der stecklinge begonnen werden um jeglichen aufbau der weißen fliege im bestand zu unterbinden jungpflanzen sollten gleich nach ankunft auf eventuelle ei larven oder adulte stadien überprüft und bei befall verstärkt mit encarsia besetzt werden mit encarsia wurden in den letzten jahren bereits sehr gute ergebnisse bei poinsettien sowie beet und balkonpflanzen erzielt bei poinsettien-mehrtriebern und bei den minis rechnet man mit einer wöchentlichen aufwandmenge von 1 encarsia 3 pflanzen bei hochstämmen setzt man im verhältnis 1:1 aus bei beetund balkonpflanzen sind die einsatzmengen je nach kultur unterschiedlich gerne erstellen wir für ihre kulturen einen individuellen einsatzplan sollte ein chemischer einsatz mit fungiziden oder insektiziden nötig werden sollten ausschließlich integrierbare chemische mittel angewandt werden 3
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weitere der schädling weiße fliege siehe seite 2 schlupfwespen der nützling die schlupfwespe »eretmocerus eremicus« ist 0,51,0 mm lang hat grüne augen und drei rote ocellen auf dem gegen hinterkopf die weibchen sind zitronengelb und die männchen gelbbraun gefärbt sie besitzen kleine keulenförmige antennen die weiße schlupfwespe parasitert bemisia tabaci und trialeurodes vaporariorum die parasitierung erfolgt durch eiablage unterhalb der wirtslarven fliegen meistens 1 ei pro wirtslarve unmittelbar nach dem schlupf dringt die nützlingslarve in das wirtstier ein bei 25-30 °c leben die adulten schlupfwespen etwa 10 tage und legen innerhalb dieser zeit ca 50 eier bei kühleren temperaturen leben sie maximal 40 tage mit der gleichen eiproduktion nachteilig für die parasitierungsleistung von e eremicus insgesamt ist dass der weibchenanteil bei nur etwa 50 liegt bei encarsia formosa hingegen bei über 99 dieses muss durch höhere einsatzzahlen ausgeglichen werden außerdem betreibt das weibchen von eretmocerus eremicus nur im geringen umfang hostfeeding ein bekämpfungserfolg ist schwerer kontrollierbar als bei encarsia da die bemisia-puparien nach parasitierung sich nur leicht von gelb nach bräunlich verfärben der nützling die schlupfwespe »eretmocerus mundus« wird vor allem zur bekämpfung der baumwoll-weißen-fliege bemisia tabaci eingesetzt die beiden eretmocerus-arten sind äußerlich kaum zu unterscheiden auch die parasitierung erfolgt nach dem gleichen prinzip wie bei e eremicus jedoch ausschließlich bei bemisia außerdem betreibt das weibchen von e mundus im größeren umfang hostfeeding als e eremicus versuche haben aufgezeigt dass bei bemisia befall an poinsettien ein frühzeitiger und erhöhter einsatz von encarsia formosa im vergleich zum eretmocerus mundus einsatz eine sehr erfolgreiche bekämpfung erzielt allerdings ist hierbei unbedingt zu beachten dass die pflanzen selbst nicht mit spritzmittel-wirkstoffen wie z.b imidachloprid behandelt sind da encarsia hierauf sehr empfindlich reagiert die anwendung die schlupfwespen werden in larvenform in weiße fliege-nymphen als streuware sägespäne oder auf kärtchen aufgeklebt geliefert allgemein sollten ca 5 tiere pro m² eingesetzt werden im zierpflanzenbau müssen die einsatzmengen individuell je nach befallsdruck und kultur angepasst werden die temperaturansprüche 20 °c bis über 30 °c von eretmocerus liegen höher als die von encarsia formosa für eine schnellere entwicklungszeit der schlupfwespen sollte die temperatur >24 °c liegen allerdings ist der nützling weniger sensibel gegenüber pflanzenschutzmittel als encarsia formosa für einen optimalen bekämpfungserfolg sollte die schlupfwespe immer in kombination mit encarsia formosa eingesetzt werden 4
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raubwanzen gegen der schädling weiße fliege siehe seite 2 thrips siehe seite 7 blattläuse siehe seite 16 weiße der nützling die raubwanzen »macrolophus caliginosus« und fliegen »macrolophus pygmaeus« werden hauptsächlich zur bekämpfung der gemeinen gewächshaus-weißen fliege »trialeurodes vaporariorum« und der baumwoll-weißen fliege »bemisia tabaci« besonders in tripse gemüsekulturen z.b tomaten eingesetzt die raubwanzen ernähren blatt sich u.a auch von blattläusen spinnmilben thripse minierfliegen die beiden macrolophus-arten unterscheiden sich kaum voneinander die läuse u.a adulten raubwanzen sind 3-4 mm groß grün gefärbt mit hell geflecktem flügel langen beinen und einen schwarzen fleck hinter dem auge ein weibchen legt in der max lebensdauer von ca 40 tagen 120260 eier in den blattrippen ab die nützlinge bevorzugen die eier und larven der schädlinge wegen der langen entwicklungsdauer ei 11 tage larve 20 tage bei 25 °c von »macrolophus caliginosus« ist ein frühzeitiger einsatz für den aufbau der raubwanzen-population unbedingt notwendig hierbei sollte darauf geachtet werden dass die raubwanzen mit sitotroga eiern zugefüttert werden mindestens 2-3 mal alle 14 tage sollten die sitotroga eier flächig im bestand verteilt werden diese werden dann von den macrolophus ausgesaugt die anwendung die raubwanzen werden als larven und flugfähige adulte als streuware vermiculite ggf auf blätter geliefert der einsatz sollte 1-2 mal im abstand von 14 tagen mit 1-2 tiere pro m² erfolgen da »macrolophus caliginosus« auch pflanzensauger ist kann es u u zu schädigungen der pflanzen kommen besonders im gemüsebau bei kirschtomaten kann zu geringerem fruchtansatz kommen außerdem können verschmutzungen durch kotablagerungen entstehen da die raubwanze eine relativ lange etablierungszeit benötigt sollten die tiere frühzeitig mit zufütterung eingesetzt werden die raubwanze ist nur im langtag 12 stunden licht pro tag aktiv der nützlingseinsatz ist ab anfang märz möglich bei der ausbringung ist zu beachten dass immer 50-60 nützlinge pro ausbringungsstelle freigelassen werden »macrolophus caliginosus« ist empfindlich und »macrolophus pygmaeus« sehr empfindlich gegenüber chemischen pflanzenschutzmitteln sowie langem transport daher nach ankunft möglichst umgehend freilassen zur erfolgreicheren bekämpfung der weißen fliege sollte die raubwanze in kombination mit »encarsia formosa« eingesetzt werden 5
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raubmilben gegen die schädlinge thrips siehe seite 7 weiße fliege siehe seite 2 thrips die nützlinge die raubmilbe »amblyseius swirskii« ist eine neue weiße raubmilbe die im östlichenistmittelmeergebiet wie z.b israel zypern Ägypten beheimatet ist sie beige-rosa gefärbt tröpfchenförmig und hat eine geduckte haltung ist also im aussehen sehr ähnlich wie fliege »amblyseius californicus« oder »amblyseius cucumeris« eine bloßem auge bzw lupe ist nicht möglich u.a unterscheidung mit und durchsichtig bismit dergefärbt die farbe der die eier sind oval weiß larven und adulte hängt wesentlich von der nahrungsaufnahme ab und kann von dunkelrot bis hellgelb variieren alle stadien der raubmilbe sind vor allem in den ecken der haupt und nebenblattadern und dort oftmals auch zu mehreren versammelt aufzufinden gerne halten sie sich auch in den blüten auf die optimale temperatur liegt für »amblyseius swirskii« zwischen 25°c und 28° c »amblyseius swirskii« ist ein recht polyphager räuber und kann sogar längere zeit nur mit pollen auskommen in kulturen ohne pollen werden zur unterstützung deshalb z.b rhizinuspflanzen aufgestellt zu den beutetieren gehören diverse thripsarten 1 larvenstadien weiße fliege wie »trialeurodes vaporariorum« und »bemisia tabaci« eier und 1 larvenstadium und unter anderem auch die spinnmilben »tetranychus urticae« 1 larvenstadium die alle ausgesaugt werden die anwendung »amblyseius swirskii« in loser form erhalten sie als mischung in kleie zusammen mit futtermilben die über die befallenen pflanzen gestreut werden je nach befallsstärke und kultur bringen sie präventiv ca 20/m² bis kurativ 100/m² der adulten und nymphen aus im gemüsebau bei paprika und auberginen kann ein einmaliger einsatz ausreichen allerdings immer in abhängigkeit der befallsstärke bei stärkerem befall sollte herdbekämpfung stattfinden und der einsatz von anderen nützlingen unbedingt mit in betracht gezogen werden im zierpflanzenbau sind ähnliche zahlen anzuraten allerdings auch immer kulturabhängig »amblyseius swirskii« in tütchen werden als zuchtsystem in die pflanzen gehängt die tütchen haben bereits eine Öffnung und die milben strömen über einen zeitraum von mehreren wochen aus je nach befallsstärke und kultur bringen sie präventiv ca 2,5 tütchen/m² bis kurativ 1 tütchen/m² aus die ausbringungsintervalle reichen von 35 wochen die raubmilbe »amblyseius swirskii« geht nicht in diapause und ist auch gegenüber höheren temperaturen sehr tolerant eine ausschließliche bekämpfung von thrips oder weißer fliege mit »amblyseius swirskii« kann im augenblick jedoch noch nicht empfohlen werden es ist immer ratsam auch andere nützlinge mit einzusetzen stärkere honigtauablagerungen werden von »amblyseius swirskii« z.b gerne gemieden in gemüsebaukulturen wie z.b paprika haben sich die amblyseius swirskii raubmilben aber schon sehr gut etabliert 6
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raubmilben die gehören z.b gegen der schädlinge zu den vielen verschiedenen thripsartenzwiebelthrips kalifornische blütenthrips »frankliniella occidentalis« »thrips tabaci« rosenthrips »thrips fuscipennis« und langbindigethrips gewächshausthrips »hercinothrips femoralis« weich erwachsene thripse sind ca 1-2 mm lang haben an den enden gefranste flügelpaare und sind häufig dunkel gefärbt oder teilweise quer hautgestreift auf den ersten blick gleichen sie einem winzigen stäbchen sie fliegen davon die milben wenn man versucht oft zu berühren,gelblich sie blitzschnell als winzige larven sind heller grün oder gefärbt und würmchen zu erkennen thripse schaben das blattgrün der blätter u.a punktweise ab oder stechen mit ihren stechborsten pflanzenzellen an und saugen sie aus durch eindringen von luft in die zellen zeigen sich die schadsymptome an den blättern als silbrig glänzende flecken die zudem oft mit schwarzen pünktchen dem kot der schädlinge besetzt sind in gemüsekulturen können die im jungen stadium besaugten früchte während ihrer entwicklung völlig verkrüppeln ringelschwanzsyndrom bei gurken während ältere früchte durch die saugtätigkeit des blütenthrips im verkaufswert erheblich gemindert werden im zierpflanzenbau schädigen vor allem blütenthripse sie saugen bevorzugt in den triebspitzen so daß sich später verkrüppelte blätter oder beschädigte blüten entwickeln besonders gerne verstecken sie sich in blüten wo sie sich vom pollen ernähren in nicht blühenden beständen vermehren sie sich aufgrund der fehlenden pollennahrung wesentlich langsamer und lassen sich dort auch besser bekämpfen die 0,3 mm großen ovalen und weißlichen weichhautmilben tarsonemidae haben ein ähnliches schadbild dem thrips meist zeigen sich verkrüppelte triebspitzen sowie starke wuchsdepressionen die nützlinge raubmilben der arten »amblyseius cucumeris« und »amblyseius barkeri« sind die natürlichen gegenspieler von thripsen und weichhautmilben die erwachsenen nützlinge sind rotbraun gefärbt ca 0,5 mm groß und sehr beweglich während die larven glasig erscheinen allerdings sind alle stadien im pflanzenbestand schwer aufzufinden da sie sich im boden und in den triebspitzen verstecken im gegensatz zur raubmilbe phytoseiulus vermehrt sich amblyseius langsamer deshalb ist der frühzeitige einsatz sehr wichtig amblyseius ernährt sich auch von pollen spinnmilben gehören ebenfalls zum beutespektrum allerdings ist mit amblyseius nur ein schwacher befall bekämpfbar blütenthripse werden nur als jung oder als wehrlose puppenstadien erbeutet die erwachsenen tiere sind zu wehrhaft die anwendung »amblyseius cucumeris« und »a barkeri« erhalten sie als mischung und auch als einzelart in kleie die über die befallenen pflanzen gestreut wird im gemüsebau und zierpflanzenbau sollten mehrmaliger einsätze stattfinden für bestimmte anwendungsgebiete gurken innenraumbegrünung solitärpflanzen etc können alternativ auch amblyseius-tütchen eingesetzt werden die an die pflanzen gehängt werden 7
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raubmilben der gemeine urticae« ist gegen etwa schädling diegrünlichgelbspinnmilbe »tetranychusgroße dunkle 0,5 mm groß gefärbt und durch zwei flecken seitlich am rücken deutlich gekennzeichnet die spinnüberwinternden weibchen sind häufig ziegelrot gefärbt deshalb auch milben der name »rote spinne« spinnmilben findet man zumeist auf den blattunterseiten wo sie die pflanzen durch aussaugen der zellen schädigen die blätter zeigen dann eine zunehmende weiß oder gelbsprenkelung und trocknen schließlich ein besonders häufig werden die triebspitzen befallen sie sind dann von einem feinen gespinst überzogen begünstigt wird die populationsentwicklung durch warme trockene luft weshalb ein beginnender befall häufig im türoder lüftungsbereich zu entdecken ist der nützling die raubmilbe »phytoseiulus persimilis« ist der natürliche feind der spinnmilbe sie ist etwa gleich groß wie der schädling aber wesentlich beweglicher die jungen blaßrosa gefärbten raubmilben erkennt man kaum dagegen sind die erwachsenen tiere leuchtend rot und von tropfenförmiger gestalt bei einer temperatur von 22 °c entwickelt sich die raubmilbe etwa doppelt so schnell wie der schädling jede raubmilbe saugt täglich bis zu 5 spinnmilben oder 20 eier oder nymphen aus wodurch bei rechtzeitigem einsatz ein spinnmilbenbefall rasch unterdrückt wird die anwendung phytoseiulus werden in einem streugranulat holzspäne ausgeliefert dass über die befallenen pflanzen ausgestreut wird vor der ausbringung unbedingt gut mischen um eine gleichmäßige verteilung zu erhalten für eine erfolgreiche bekämpfung ist eine relative luftfeuchte von 60-70 von entscheidender bedeutung andernfalls vermehren sich die raubmilben nicht oder nur sehr langsam durch kurzes mehrmaliges Übersprühen der pflanzen mit wasser kann die nötige luftfeuchte an trockenen tagen erreicht werden gleichzeitig können sie die raubmilbe an 8
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einstrahlungsintensiven unterstützen tagen durch schattierungsmaßnahmen 9
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raubmilben gegen der schädling die trauermücke »bradysia paupera« ist dunkel gefärbt und nur 3-4 mm groß sie legt ihre eier oftmals in häufchen bevorzugt trauer in humose feuchte erde ab ihre glasig weißen maximal 5 mm langen zu erkennen sie mücken larven sind eindeutig an der schwarzen kopfkapsel stecklingen aber befallen vor allem die wurzeln von sämlingen und wurzeln älterer pflanzen u.a auch junge absterben neben den die folglich kümmerlich wachsen oder gar fraßschäden werden sekundär eintrittspforten für pilze und bakterien geschaffen sumpffliegen »scatophyla variegata« sehen der trauermücke mit ihrer schwarzen färbung sehr ähnlich jedoch weisen die flügel drei helle punkte auf und ihre antennen sind wesentlich kürzer der flug der scatophyla ist gerade und zielgerichtet sie und ihre larven sind nicht pflanzenschädlich bei hoher dichte können allerdings die schwarzen kottropfen der erwachsenen fliege gerade bei jungpflanzen sehr störend wirken springschwänze collembola sind ebenfalls in jungpflanzenkulturen zu finden die verschiedenen arten sind 0,5-3 mm lang weiß bis dunkelgrau gefärbt und i.d.r mit einer sprunggabel versehen sie können beim auftreten in hoher dichte erhebliche fraßschäden verursachen der nützling raubmilben der arten »hypoaspis miles« und »hypoaspis aculeifer« sind bodenlebende räuber mit einem sehr breiten beutespektrum dazu gehören neben trauermücken und sumpffliegenlarven auch thripspuppen und springschwänze h aculeifer greift zudem auch die in den schuppen von blumenzwiebeln vorkommende weichhautmilbe »rizoglyphus robini« an bei 25 °c dauert die entwicklung vom ei bis zum geschlechtsreifen tier etwa 12 tage wobei alle aktiven stadien räuberisch sind abhängig von der bodenstruktur und -feuchtigkeit halten sich die nützlinge bevorzugt in der oberen bodenschicht auf eine raubmilbe legt täglich bis zu 3 eier eier und nymphen sind weiß ausgewachsene raubmilben hingegen sind braun bis zu 1 mm groß und somit deutlich größer als die verschiedenen amblyseiusarten bei mangelnder beute kann hypoaspis mehrere wochen hungern deshalb ist ein vorbeugender einsatz empfehlenswert im gegensatz zu nematoden die eine sofortige aber kürzere wirkungsdauer haben wirkt hypoaspis etwas langsamer dafür aber über mehrere monate hinweg die anwendung hypoaspis werden in einem torf-vermiculitegemisch geliefert das vor der pflanzung bzw in die bestehenden kulturen gestreut wird auch ein ausstreuen unter den tischen ist möglich da dort oftmals die infektionsquellen von trauermücken und sumpffliegen liegen ein untermischen der raubmilben in das substrat ist nicht empfehlenswert für den prophylaktischen einsatz sind 100 tiere/m² ausreichend bei bestehendem befall sollten ca 250 tiere/m² freigelassen werden 10
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raubwanzen gegen die schädlinge thrips siehe seite 7 spinnmilben siehe seite 8 thripse blattläuse siehe seite 16 weiße fliege siehe seite 2 der nützling die raub oder auch blumenwanze »orius majusculus« u.a ist ein sehr polyphager räuber d.h sie greift eine vielzahl von schädlingen an zum breiten beutespektrum gehören thrips blattläuse spinnmilben und deren eier sowie nymphen von weißen fliegen der einsatz im gewächshaus findet jedoch meist gezielt gegen thrips statt orius kann sich zusätzlich auch von pollenkörnern ernähren daher der name »blumenwanze« die weiblichen tiere senken ihre etwa 0,6 mm großen eier meist ins blattgewebe oder auch in blütenorgane ein nach ca einer woche schlüpfen 1-2 mm lange hellbraune larven in den nächsten drei wochen werden bis zum erreichen des ca 2,5 mm großen vollinsektes fünf larvenstadien durchlaufen die lebensdauer der adulten beträgt 2 bis 4 monate die fraßleistung liegt bei ca 10 thripslarven pro tag im gegensatz zu amblyseius-raubmilben können raubwanzen auch ältere larvenstadien und adulte thripse aussaugen orius vermehrt sich nur im langtag weshalb ein einsatz von märz bis august zu empfehlen ist häufig fliegen im sommer auch heimische arten »orius spec.« und »anthocoris spec.« zu die dadurch eine bekämpfung der schädlinge im gewächshaus unterstützen ein einsatz von orius kann in gemüsekulturen wie z.b bei gurken oder paprika aber auch bei zierpflanzenkulturen wie z.b cyclamen oder chrysanthemen durchgeführt werden allerdings hat orius den nachteil zuweilen in andere bzw blühende kulturen abzuwandern und sich somit nicht unbedingt fest zu etablieren das auffinden von orius im bestand erweist sich als schwer da das insekt sehr versteckt lebt generell sollte orius nur in kombination mit anderen thripsgegenspielern wie z.b amblyseius-raubmilben eingesetzt werden die anwendung orius-raubwanzen werden als larven und als adulte insekten auf buchweizenspelzen zum versand gebracht das trägermaterial mit den nützlingen wird gleichmäßig über die kulturen ausgestreut pro m² rechnet man mit einer ausbringung von 1-2 tieren empfehlenswert ist eine zweite freilassung nach 10 bis 14 tagen 11
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nematoden gegen der schädling die trauermücke »bradysia paupera« ist dunkel gefärbt und nur 3-4 mm groß sie legt ihre eier oftmals in häufchen bevorzugt in trauer humose feuchte erde ab ihre glasig weißen maximal 5 mm langen larven sind eindeutig an der schwarzen kopfkapsel zu erkennen sie befallen vor mücken allem die wurzeln von sämlingen und stecklingen aber auch junge wurzeln älterer pflanzen die folglich kümmerlich wachsen oder gar absterben der nützling die winzigen ca 0,8 mm kleinen nematoden der art »steinernema feltiae« suchen wirtslarven aktiv auf und dringen durch körperöffnungen in diese ein dort sondern sie ein bakterium ab das die larve zersetzt so daß diese innerhalb der nächsten tage abstirbt die nematoden ernähren sich von der zersetzten larve und vermehren sich auch darin neu herangewachsene dritte larvenstadien der nützlinge wandern aus der toten larve aus und schließen den kreislauf indem sie wiederum trauermückenlarven aufsuchen die anwendung nematoden auf trägermaterial die nematoden werden zusammen mit dem trägerstoff in wasser eingerührt und angesetzt eine lagerung der ungeöffneten packung mit nematoden ist bei 2-6 °c über mehrere wochen möglich 12
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die anwendung eis nematoden die nematoden befinden sich in einer wässerigen lösung auf eis und sind sofort zur ausbringung bereit sie sollten möglichst sofort nach erhalt zum einsatz kommen eine lagerung ist bei 2-6 °c über mehrere wochen zwar möglich allerdings sollten die nematoden dann mittels einer aquariumpumpe belüftet und einmal die woche gespült werden nähere angaben bitte erfragen hierdurch ergibt sich die möglichkeit auch portionsweise nematoden zu beliebigen zeiten abzunehmen beide nematodenformulierungen werden durch gießverfahren per gießkanne oder mittels pumpen über spritzkarren dosatron o.ä ausgebracht die düsenöffnung darf dabei nicht kleiner als 0,8 mm sein und der druck sollte 2,5 bar nicht übersteigen nematoden lieben feuchtes substrat deshalb sollte der boden mindestens noch eine woche nach der anwendung feucht gehalten werden die anwendung ist ab einer bodentemperatur von 12 °c möglich wegen der uv und lichtempfindlichkeit sollte die ausbringung möglichst bei bedecktem himmel oder morgens/abends stattfinden nematoden gegen maul der schädling die 4-5 cm langen maulwurfsgrillen »gryllotalpa und gefärbten körper wurfs gryllotalpa« besitzen gelbliche flügeloder einen braungenannt mit ihren sie werden auch werre erdwolf erdkrebs vorderfüßen die als grabschaufeln dienen wühlen sie sich in den grillen boden ein daher maulwurf während der paarungszeit im april/mai haben die männchen ähnliche lautäußerungen wie grillen so kommt und die namensgebung zustande das verbreitungsgebiet ist überwiegend wiesen im südwesten die tiere sind immer bevorzugt in warmen leichten und tiefgründigen böden zu finden maulwurfsgrillen schädigen durch ihre schnaken unterirdische fraßaktivität besonders an wurzeln saaten und knollen z.b gemüsekulturen getreidepflanzen parkrasen wiesen und wein in der zeit von mai bis juli legt ein weibchen mehrere unterirdische etwa taubeneiergroße nester an die mit je 200-300 gelben 2 mm großen eiern gefüllt sind nach wenigen wochen schlüpfen die larven nach der häutung zum 2 larvenstadium beginnen sie fraßschäden zu verursachen die erste Überwinterung erfolgt als drittes larvenstadium in tieferen bodenschichten die gesamte entwicklungsdauer der maulwurfsgrille beträgt ungefähr 1,5-2 jahre der schädling die wiesenschnake »tipula« legt ab ende august ihre eier bis zu 1.300 stück/weibchen bevorzugt auf rasenflächen ab daraus entwickeln sich graue walzenförmige beinlose larven diese können vor allem nach der winterruhe im april und mai enormen schaden anrichten sie ernähren sich in erster linie von gräserwurzeln kurz unterhalb der bodenoberfläche häufig sind folgeschäden durch krähen und stare zu beobachten die deren larven fressen teilweise schädigen die larven auch oberirdisch an jungpflanzen salat kohl erdebeeren im juni/juli verpuppen sich die larven um dann anschließend ab ca august als erwachsene tiere zu schlüpfen die langbeinigen bis zu 4 cm großen erwachsene schnaken sind weder 13
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gefährlich noch schädlich da sie sich von nektar ernähren da sie jedoch von licht angezogen werden können sie im wohnbereich ganz schön lästig werden der nützling die ca 0,8 mm kleinen nematoden »steinernema carpocapsae« lauern ihre opfer gerne in den oberen bodenschichten auf dann dringen sie durch körperöffnungen ein und sondern ein bakterium ab das die wirtstiere zersetzt so daß diese innerhalb der nächsten tage absterben die anwendung die nematoden werden zusammen mit dem trägerstoff in wasser eingerührt und angesetzt eine lagerung der ungeöffneten packung mit nematoden ist bei 2-6 °c über mehrere wochen möglich anwendungszeitpunkte maulwurfsgrillen april-juli tipula august-september nematoden gegen dick der schädling der gefurchte dickmaulrüssler »otiorhynchus sulcatus« ist 7-13 mm groß die bräunlichen nachtaktiven und flugunfähigen käfer maul fallen besonders durch ihren typischen buchtenfraß an blatträndern auf sie legen ihre eier direkt an den wurzelhals woraus dann die beinlosen rüssler weißlichen und mit einer braunen kopfkapsel versehenen larven schlüpfen diese fressen an den wurzeln der pflanzen die mit wachstumsdepressionen oder gar absterben reagieren nach verpuppung der larve schlüpft ein neuer käfer der bereits nach ca 5 wochen geschlechtsreif ist mit der eiablage beginnt und bis zu 3 jahre alt werden kann unter glas und folie treten mehrere generationen auf darum gibt es hier keine festen jahreszeitlich bedingten zyklen der nützling die nematode »heterorhabditis bakteriophora« ist ca 1-1,5 mm groß sie wird durch ausscheidungen der dickmaulrüsslerlarve angelockt und dringt über körperöffnungen in die larve ein da die nematode nur bis zum 3 larvenstadium bekämpft und das puppenund käferstadium nicht angreift ist der rechtzeitige einsatzzeitpunkt für eine erfolgreiche bekämpfung wichtig wirkungsweise/entwicklungszyklus insektenpathogener nematoden 14
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die anwendung die nematoden werden in einem trägermaterial geliefert einsatz im frühjahr/herbst unter glas ganzjährig eine lagerung ist bei 2-6 °c über mehrere wochen möglich sie werden durch gießverfahren per gießkanne mittels pumpen über spritzen gießwagen oder auch über bewässerungsanlagen siebe entfernen ausgebracht düsenöffnung sollte mind 0,8 mm betragen eine ausbringung ist bereits ab 12 °c bodentemperatur möglich optimal sind 15-25 °c wegen uv und lichtempfindlichkeit sollte die ausbringung möglichst bei bedecktem himmel oder morgens/abends stattfinden bestand nach behandlung mit wasser absprühen um restliche nematoden abzuspülen den boden mehrere tage nach der ausbringung gut feucht halten nematoden gegen garten der schädling der 8-11 mm große gartenlaubkäfer »phyllopertha horticola« wird auch junikäfer oder kleiner rosenkäfer genannt der laubkörper ist relativ flach im vergleich zum maikäfer der kopf und das halsschild sind grün bis schwarz glänzend und die flügeldecken käfer gelbbraun bis rotbraun gefärbt die käfer fliegen ende mai bis ende juni und fressen tagsüber an sträuchern und bäumen reifungsfraß der weibchen die weibchen graben sich zur eiablage in den rasen ein nach ca 4 wochen juli schlüpfen aus den eiern die gelblich-weißen larven bzw engerlinge bis mitte oktober fressen die larven 2 und 3 stadium an den graswurzeln und schädigen somit die rasenflächen wie z.b golfplätze sportanlagen und parkrasen erste sichtbare schäden sind lose grasnarben anschließend bilden sich braune und kahle stellen zur Überwinterung wandern die engerlinge in tiefere bodenschichten ab und verpuppen sich im april um ende mai als käfer zu schlüpfen entwicklungszyklus der gartenlaubkäfer eiablage l1 l2 l3 puppe 15
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