VNW Magazin 3 2010

 

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magazin 03 i i vn w n a chri chte n 09 au f u ns i st v erl as s no rdde uts ch e r genossensc haftstag 13 i so m m er der wohnkultur ruh r.2010 ­ e in rundgang vnw-arbeitstagung lübeck 20 bis 22 september 2010 0310 verband norddeutscher wohnungsunternehmen e v in kooperation mit dem vdw niedersachsen bremen

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höherer wohnwert zufriedene mieter attraktivere wohnobjekte mit multimedia1 aus dem kabelanschluss kabel anschluss mehr wohnqualität bei bestandsimmobilien ohne großen kostenaufwand der kabelanschluss macht es möglich er bietet technik fürs leben einfach unkompliziert und alles aus einer hand · digitales fernsehen · schnelles internet1 · günstige telefonie1 · mobil telefonieren und surfen2 erfahren sie mehr über die multimedialen möglichkeiten des kabelanschluss bei ihrem persönlichen geschäftskunden-partner ihr kabelanschluss für fernsehen internet und telefon 1 in immer mehr ausbaugebieten und mit modernisiertem hausnetz verfügbar 2 nur in verbindung mit einem kabel deutschland internet phone vertrag möglich en ternehm ungsun wohn and.de eutschl beld www.ka

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i n halt t ite l f oto wohnenam wa sser dasquartier wa l l st r a s se l Ü be c ke r g e me i n n Ü tzigerba uv e re ineinge tr a g en e genossens c ha ft m a ga z i n 0 3 1 0 02 03 vnw inh alt i i vor wort peter harr y carstensen vnw-nachrichten 09 13 21 26 30 35 38 41 42 thema iiiiiiiii norddeutscher genossenschaftstag ruhr 2010 datenschutz verkehrssicherungspflicht soziales management mietrecht kraft-wärme-kopplung unternehmensporträt rostock-süd eg fachausschüsse revitalisierung 0310 49 vnw i vnw-nachrichten » to l eranz ist d e r ve rdacht kurttuchol sk y 18 9 0­ 1935 dt schriftsteller und journalist d a ss der and ererechthat «

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p ethh arry inne nst en s en l ot e rxxx ca rxxx des l a ndes s ch leswig -hol steiniiminis te rp räs ide n t ma ga z in 0 3 10 der vnw ­ verband norddeutscher wohnungsunternehmen hat in diesem jahr wieder einmal kiel für seinen verbandstag ausgewählt die landeshauptstadt ist ja gleichsam der geburtsort des verbandes der auf eine mehr als 100-jährige erfolgsgeschichte zurückblicken kann und der das wohnen und leben in norddeutschland geprägt hat ­ auch und besonders in schleswig-holstein gerne nutze ich die gelegenheit die verdienste der schleswig-holsteinischen mitgliedsunternehmen der genossenschaften der großen und kleinen wohnungsgesellschaften zu würdigen mit ihren wohnungsbeständen ihren wohnkultur prägenden quartieren mit ihren sozialen serviceangeboten ihrer sorge um gute und sichere nachbarschaften und vor allem mit ihren konstanten investitionsleistungen sind sie ein wichtiger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher faktor für unser land allein in den vergangenen zehn jahren haben sie über 2,5 milliarden euro in den standort schleswig-holstein investiert ­ mittel die nicht nur der wohnungsnachfrage und den modernisierten oder neu entwickelten wohnquartieren zu gute kamen die hohe konjunkturpolitische wirkung der investitionen ­ auch im kontext des wohnraumförderungsprogramms ­ trug erheblich zu wachstum beschäftigung und zur sicherung der sozialen stabilität in den städten und gemeinden des landes bei die leistungsfähigkeit der mitgliedsunternehmen zeigt sich ganz besonders in der sozialen wohnraumversorgung sie sind ein wichtiger partner für das land und die kommunen wenn es darum geht für haushalte mit begrenztem einkommen guten bedarfsgerechten und dabei bezahlbaren wohnraum bereit zu stellen die landesregierung tritt dafür ein dass die unternehmen für diese aufgabe auch zukünftig gute rahmenbedingungen vorfinden folgende ziele gelten für die wohnraumförderpolitik des landes 1 wir wollen den demografischen wandel auf den wohnungsmärkten unterstützen 2 3 wir wollen das klima schützen dadurch wollen wir die soziale versorgung und stabilität in der gesellschaft sichern auch weiterhin wird sich die landesregierung in der wohnraumförderpolitik für die fortführung des erfolgreichen und beispielgebenden klimapakts einsetzen sie wird außerdem für eine stringente umsetzung des gesetzes über die soziale wohnraumförderung sowie für gute investitionsvoraussetzungen sorgen soweit das möglich ist bereits seit einiger zeit steht nicht mehr die rein quantitative versorgung mit wohnungen im vordergrund sondern qualität sowie funktions und bedarfsgerechtigkeit am richtigen standort es geht um angemessene wohnungen mit hoher energieeffizienz die bezahlbar sind und zugleich den bedürfnissen der unterschiedlichen zielgruppen entsprechen z.b der älteren menschen oder der betreuungsbedürftigen haushalte das land unterstützt die kommunen bei der gewaltigen aufgabe einer nachhaltigen und sozial ausgewogenen stadt und ortsentwicklung die den anforderungen des strukturellen und demographischen wandels gerecht wird der neue fokus des handelns muss sich stärker auf die bestandserhaltung und bestandsentwicklung richten deutlich wird dies nicht nur in den ideen zur aufwertung der innenstädte und zur verbesserung des wohnumfeldes gleiches gilt auch für die energetische erneuerung der gebäudesubstanz sowie bei der künftig wichtiger werdenden aufgabe der erhaltung von infrastruktureinrichtungen ich bin davon überzeugt dass kommunen und landesregierung auch in zeiten der globalisierung der finanz und wirtschaftskrise des wirtschaftlichen strukturwandels des demographischen und sozialen wandels sowie nicht zuletzt der knappen öffentlichen mittel auf die mitglieder des verbandes norddeutscher wohnungsunternehmen zählen können ­ zum wohle unseres landes editorial 2

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meravis investiert in blankenese elf millionen euro ma ga z in 0 3 10 m eravis setzen den spatenstich für den schlussstein des bahnhofareals von links mit helm matthias herter geschäftsführer meravis wohnungsbau und immobilien gmbh dezernatsleiter dr reinhold gütter andrei fedorachko bauwens construction gmbh und architekt daniel kinz gössler kinz kreienbaum der bahnhofsplatz in hamburg blankenese ist in den vergangenen jahren zu einem städtebaulichen schmuckstück geworden die letzte perle setzt die meravis wohnungsbau und immobilien gmbh mit den eigentumswohnungen blankeneser promenade geschäftsführer matthias herter kündigte beim baustart am 21 april 2010 an wir bauen drei stadtvillen mit insgesamt 24 exklusiven wohnungen sie sind im kommenden frühling bezugsfertig fast elf millionen euro investiert meravis in die neue wohnanlage nach plänen des hamburger architekturbüros gössler kinz kreienbaum entstehen 2 bis 5-zimmerwohnungen der s-bahnhof hat durch umfangreiche baumaßnahmen und die ansiedlung von büro und ladenflächen ein attraktives gesicht bekommen die drei stadtvillen der meravis wohnungsbau und immobilien gmbh am ende der promenade bilden einen schlussstein und schließen das gesamtvorhaben ab die meravis wohnungsbau und immobilien gmbh ist mit ihren geschäftsfeldern vermietung immobilienverwaltung und bauträgergeschäft ein im norddeutschen raum tätiger dienstleister rund um die immobilie zurzeit werden rund 13.000 eigene und 1.000 fremde wohn und gewerbeeinheiten betreut der immobilienbestand liegt vor allem in hamburg bremen hannover und nordrheinwestfalen meravis steht für den dreiklang aus mensch raum und vision 3

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ma ga z in 0 3 10 dkb mecklenburg-vorpommern gibt startschuss zum rückbau des hochhauses in der max-planck-straße in den letzten zwei jahren hat die dkb mecklenburgvorpommern stetig daran gearbeitet die wohnqualität und das stadtteilimage weiter zu verbessern Über 180 wohnungen wurden nach mieterwünschen modernisiert 177 neue mietverträge abgeschlossen und alternative spielmöglichkeiten für die im physikerviertel in schwerin lebenden kinder geschaffen in enger abstimmung mit der stadt wurde ein konzept für die umgestaltung des wohnumfeldes entwickelt der quartiersgedanke der stadt wurde ebenso übernommen wie der namensvorschlag physikerviertel für den wohnpark teil des konzeptes ist der rückbau des hochhauses in der max-planck-straße 4 5 5a aus städtebaulicher sicht ist der am 6 april 2010 begonnene rückbau des wie ein riegel wirkenden wohnblockes ein gewinn für das gesamte quartier wir sehen den rückbau des elfgeschossers als große chance für unseren wohnpark physikerviertel so stefan lerch geschäftsführer der dkb mecklenburg-vorpommern und vorstand der dkb immobilien ag es entsteht eine neue freifläche die gut in das geplante wohnumfeldkonzept eingebunden werden kann die gewonnene fläche wird nach abschluss des rückbaues gemeinsam mit der stadt schwerin gärtnerisch gestaltet noch in diesem jahr werden wir mit der umsetzung des wohnumfeldkonzeptes beginnen so stefan lerch die schaffung eines quartierangers als zentraler begegnungsstätte ist kernelement des konzeptes mietergärten und spielplätze in den einzelnen wohnhöfen werden das nachbarschaftliche miteinander stärken die realisierung des konzeptes geht bis vor die hauseingangstüren so werden die einzelnen zugangsbereiche neu angelegt und die müllsammelplätze optisch ansprechend integriert vor zwei jahren hat die dkb wohnungsgesellschaft mecklenburg-vorpommern mbh dkb mecklenburgvorpommern rund 850 wohn und gewerbeeinheiten im schweriner stadtteil mueßer holz erworben sie verwaltet zurzeit über 2.400 mieteinheiten an sieben verschiedenen standorten in mecklenburg-vorpommern davon über 900 in schwerin vnw nachricht en die erste platte 4

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ashw fordert verlässliche investitionsbedingungen am 29 april 2010 traf sich im hotel kieler yacht club die in der arbeitsgemeinschaft schleswig-holsteinischer wohnungsunternehmen ashw zusammengeschlossene wohnungswirtschaft zur jahreshauptversammlung gäste der veranstaltung waren u.a der stellvertretende innenstaatssekretär norbert scharbach und vertreter der landtagsfraktionen neben dem klimapakt wohnen und der dichtheitsprüfung privater abwasserrohne bestimmten vor allem die sorge um die landeswohnraumförderung und der kurswechsel bei der neufassung des landesentwicklungsplanes die tagesordnung bis 2020 will die landesregierung einen strukturell ausgeglichenen haushalt erreichen eine haushaltsstrukturkommission überprüft dazu sämtliche landesausgaben auch die landeswohnungsbauförderung ist gegenstand der prüfung nach den worten des ashw-vorsitzenden raimund dankowski läuft die förderung allerdings völlig unabhängig vom landeshaushalt hier steckt kein cent aus dem landeshaushalt drin gefördert wird durch darlehen das geld fließt also zuzüglich zinsen an den fördergeber die investitionsbank schleswig-holstein zurück eine kleine anfrage von bündnis90/die grünen hat ergeben dass allein durch die darlehen des aktuellen förderprogramms in höhe von 250 millionen euro direkte gesamtinvestitionen von 650 millionen euro ausgelöst wurden das geld fließe in den klimaschutz und die quartierserneuerung sichere viele der 52.000 arbeitsplätze im schleswig-holsteinischen baugewerbe und handwerk entlastete die sozialen sicherungssysteme und mehre das steueraufkommen so dankowski er erinnerte an ein von allen politischen parteien im september 2009 gegebenes versprechen zum uneingeschränkten erhalt der wohnungsbauförderung ohne förderung könnten notwendige investitionen wegen fehlender wirtschaftlichkeit nicht stattfinden daher übersteige die fördernachfrage die möglichkeiten der investitionsbank bei weitem in keinem fall hinzunehmen sei eine verminderung der wohnungsbauförderung scharbach unterstrich den stellenwert der wohnraumförderung für die umsetzung des klimapaktes wohnen auch die geplante neuaufstellung des landesentwicklungsplanes sorgt für diskussionen nach den worten dankowskis irritiere dass die landesregierung trotz großer demografischer ökologischer sowie fiskalischer herausforderungen und gegensätzlicher kommunaler einzelinteressen die wohnungsbauentwicklung an die kommunen abtreten wolle die weitere zersiedelung der landschaft wie das ausbluten der städte durch abwanderung auf die grüne wiese seien zu stoppen schon seit längerem zeige sich dass in den städten vor allem sozial schwächere haushalte zurückbleiben dankowski die landesplanung muss regeln für eine faire interkommunale abstimmung bei der wohnungsbauentwicklung definieren eine schrumpfende bevölkerung darf man nicht über die fläche verteilen denn das für die ganze region wichtige infrastrukturangebot in den städten ist vielfach schon unterfinanziert unterbleibt künftig eine sinnvolle siedlungsentwicklung wird vieles nicht mehr zu halten sein ­ zum schaden der standortqualität der stadt und der region nach den worten scharbachs plant die landesregierung zunächst die beibehaltung der wohnungsbauentwicklungsgrenzen des bisherigen planentwurfes mit der aufstellung der regionalpläne solle die verantwortung in die hände der kommunen übergehen ma ga z in 0 3 10 vnw nachricht en norbert scharbach raimund dankowski 5

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die schiffszimmerer tun es wieder ­ erneuerung durch ersetzen aus alt mach neu die wohnanlage am rübenkamp vnw nachricht en s ch o n e in m al hat d i e sc hi ffs zi m merer-gen o s se n scha ftmiteinempr oj ek t na m ens e rn e u e rn durch er s et ze n fÜ r aufsehen g e sorg t dam al sentsc hi edman si ch inha mb u rg a l s ter dorf 2 6 0 w o hn u ngen di e in ih re r qu ali t ät d en heu t i ge n ansprÜ ch e n n ich t m ehr ger ec ht wurd en a bz u re iss e n u nd durch neu b a u ten zu ersetz e n ein emod er nisi er ungd es m a roden b e stan deshät tedeutlichm ehr gek ostet a u ch d ie u m w elt dankte es es en ts ta nd e n h äu serinniedri gen e r gi eb a u wei se ausge stat te tmitso lar a n lage fÜ r di e wa rmwa s se r a u fb ereitung regen wassern u tz u n g sa n l age sowiek on trol li erte woh nungsl Ü ft u n g warum also nicht an diese erfolge anknüpfen dachten sich vorstandsvorsitzender bernd grimm und sein vorstandskollege herbert alfeld als sie über die zukunft einer der größten wohnanlagen der schiffszimmerer am rübenkamp nachdachten diese wohnanlage hat eine bewegte vergangenheit hinter sich 1954 erbaut erfuhren die rund 700 wohnungen bereits nach 14 jahren die umstellung von kohleöfen zur fernwärme weitere 14 jahren später erhielten die häuser eine umfassende fassadendämmung doch was blieb war eine warmwasserversorgung auf strom und gasbasis wohnungen zum teil ohne bad und ein im kasernenstil konzipiertes gesamtbild des quartiers die damals für familien geplanten wohnungen mit kleinen räumen den engen bädern und küchen ihrer hellhörigkeit und den kaum vorhandenen spielflächen sprechen familien von heute nicht mehr an folgerichtig hatten vorstand und aufsichtsrat den beschluss gefasst am rübenkamp größere und komfortablere wohnungen zu bauen die sowohl für kleine als auch große haushalte zeitgemäße grundrisse bieten ein erster bauabschnitt ist bereits im letzten jahr der abrissbirne zum opfer gefallen und der zweite bauabschnitt teilt dies schicksal in diesen tagen der neubau hat begonnen und die schiffszimmerer freuen sich ihren mitgliedern bald modernen und umweltschonenden wohnraum anbieten zu können ma ga z in 0 3 10 6

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bernd grimm feierte 40-jähriges dienstjubiläum h elje me s sf eldt am 1 ap r i l 2 0 1 0 fei erte der vo rsta n d s vo rs it ze nded er s c hi ffs zi m m e rer-geno ssensc haft be rn d gr i m m s ei n 4 0 -j ähr i ges d i enst j u bi lä um in d e n flie ge n d en baut en i n ha m bu rg es traf sich unter der kuppel des viermast-chapiteau alles was rang und namen in der wohnungswirtschaft hat angefangen beim präsidenten des bundesverbandes der wohnungswirtschaft lutz freitag und dem direktor des verbandes norddeutscher wohnungsunternehmen dr joachim wege bis hin zum leiter des bezirksamts mitte markus schreiber sowie der vorsitzende des arbeitskreises hamburger wohnungsbaugenossenschaften ulrich stallmann sie alle sprachen bernd grimm in ihren festreden vor den rund 350 geladenen gästen ihre glückwünsche aus natürlich gratulierte auch der vorsitzende des aufsichtsrates der schiffszimmerer-genossenschaft reinhard stöppler in seiner eröffnungsrede betonte er dass bernd grimm eine bilderbuchkarriere hingelegt hätte tatsächlich begann er am 1 april 1970 seine ausbildung zum kaufmann in der grundstücks und wohnungswirtschaft wie der heutige immobilienkaufmann damals hieß bei der schiffszimmerer-genossenschaft dann stieg er auf der karriereleiter stetig bergauf bis er 1997 in den vorstand und 2007 dann zum vorsitzenden des vorstandes berufen wurde ma ga z in 0 3 10 aufsichtsratschef reinhard stöppler bei seiner laudatio vnw nachricht en bernd grimm mit seiner familie neuwoba soziale stadtteilentwicklung in neubrandenburg am 3.mai 2010 fand bei der neuwoba ein workshop über die quartiersentwicklung im stadtteil datzeberg in neubrandenburg statt rené gansewig vorstand der genossenschaft erläuterte in der geschäftsstelle zunächst die rückbaumaßnamen des quartiers aus technischer und kaufmännischer sicht bevor sich die rund 30 teilnehmer vor ort ein bild machen konnten auslöser für das handlungskonzept waren ein hoher leerstand und eine spürbare soziale segregation mit unterstützung der hochschule neubrandenburg entstand in diesem stadtteil eine bürgerorientierte stadtentwicklung professor johannes boettner stellte die kooperation zwischen hochschule und wohnungswirtschaft im stadtteilbüro vor in dem ein sozialpädagoge der hochschule fest angestellt ist die hochschule nutzt die erfahrungen im stadtteil für lehrzwecke von denen die wohnungsunternehmen profitieren das projekt läuft noch bis 2012 und fand bei den teilnehmern großen anklang johannes boettner erläutert die zusammenarbeit zwischen hochschule und wohnungswirtschaft 7

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wohnungsgesellschaft bützow bundesmodellvorhaben altersgerecht umbauen ma ga z in 0 3 10 d ie s te ig endez ahl ält er er m en s c h en f Ü h rt zuein em zu n ehm en denb edarf a n a lte rs g e rec ht en b zw b ar rierefr ei en wo hn u n g sb e st än d e n d as bundesmini steri u m f Ü r ve rke hr b au unds tad t en twick lu ng b mvb s s ta rteteeinbund es weit es mo d e l lv orh aben umdiese an pas s u ngsm a ss n ah me nandieb ed Ü r fn isse ä lt er er m ensch envor an zu t r ei b en staatssekretär rainer bomba eröffnete am 5 mai 2010 die auftaktveranstaltung in berlin durch die förderung soll die gesellschaft für den intensiveren altersgerechten umbau sensibilisiert werden auf den projektaufruf im 2 halbjahr 2009 gingen mehr als 100 bewerbungen ein von denen 14 im forschungsschwerpunkt altersgerecht umbauen und 6 im forschungsschwerpunkt investitionsoffensive infrastruktur ausgewählt wurden aus unserem verbandsgebiet wurde die bützower wohnungsgesellschaft mbh mit ihrer projektbeteiligung wohnen im klassenzimmer ­ umnutzung und energetische sanierung einer typenbauschule zum altersgerechten wohnzentrum in bützow im schwerpunkt investitionsoffensive infrastruktur ausgewählt geschäftsführerin monika gräning monika gräning geschäftsführerin der bützower wohnungsgesellschaft mbh wir freuen uns auf den start unseres innovativen und anspruchsvollen vorhabens im jahr unseres 20jährigen bestehens im zuge einer ganzheitlichen planung soll modellhaft gezeigt werden wie die vorhandene bausubstanz brachfallender schulgebäude durch die umnutzung zum altersgerechten wohnen umgesetzt werden kann mit der entwicklung eines bedarfsgerechten raumprogramms und der ausbildung eines wohngebietszentrums soll die künftige stadtteilentwicklung vorangetrieben werden der vorhandene innenhof wird überdacht zu einer zwischenklimazone und soll nutzungsbedingte und energetische gewinne erzielen die belastung leerstehender gebäude für das stadtbild sowie die aufwendungen der stadt für den erhalt oder rückbau solcher objekte wird damit minimiert gleichzeitig leistet die weiternutzung einen aktiven beitrag zum umweltschutz 8

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vnw-chef dr joachim wege bei der eröffnung m a ga z i n 0 310 norddeutscher genossenschaftstag in hamburg mehr als 400 teilnehmer norddeu ts cher gen osse n s chaftsta g auf uns ist verlass hamburg wohnungsgenossenschaften verbinden erfolgreich tradition und innovation dies ist die kernbotschaft des norddeutschen genossenschaftstages zu dem sich ende april mehr als 400 vertreter aus politik verwaltung und wirtschaft in hamburg getroffen haben in vorträgen und podiumsdiskussionen wurden lebhaft die anstehenden herausforderungen für wohnungsgenossenschaften diskutiert unterm strich zeigten sich wissenschaftler und unternehmer optimistisch auf fragen des demografischen wandels und des klimaschutzes haben die genossenschaften bereits die richtigen antworten gefunden die veranstalter der zweitägigen konferenz der vnw verband norddeutscher wohnungsunternehmen der verband der wohnungsgenossenschaft sachsen-anhalt sowie der verband der wohnungs und immobilienwirtschaft niedersachsen bremen waren entsprechend zufrieden mit den engagierten diskussionen die weichen sind offenbar gestellt die genossenschaften werden sich auch in zukunft am wohnungsmarkt behaupten sagte vnw-verbandsdirektor dr joachim wege die drei verbände repräsentieren 408 genossenschaften mit 595.000 wohnungen und mehr als 800.000 mitgliedern jährlich investieren die unternehmen mehr als eine milliarde euro in neubau und bestand gegenüber journalisten hob wege das solide geschäftsmodell der genossenschaften hervor das sich gerade in wirtschaftlich turbulenten zeiten erfolgreich behaupte die unternehmen sind gut für ihre mitglieder und für die gesellschaft insgesamt man sollte auf genossenschaften setzen und nicht auf heuschrecken stellvertretend für die unternehmer ergänzte ulrich stallmann als vorsitzender des arbeitskreises hamburger wohnungsgenossenschaften auf uns ist verlass treffend formulierte die presseagentur dpa in ihrem tagungsbericht die wohnungsgenossenschaften sehen sich als gewinner der finanz und wirtschaftskrise empfang im hamburger rathaus 9

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prof theresia theurl verbandsdirektor roland meißner m a ga z i n 0 310 hamburgs senatorin für stadtentwicklung und umwelt anja hajduk lobte beim abendlichen empfang im rathaus die kompetenz der genossenschaften beim klimagerechten umbau der wohnungs und gebäudebestände sie sind wichtige und zuverlässige partner die tagung unter dem titel wohnungsgenossenschaften nachhaltig und innovativ war in vier themenblöcke gegliedert die jeweils mit einem impulsvortrag eingeleitet wurden an die sich dann diskussionsrunden anschlossen professor theresia theurl münster unterstrich in ihrem vortrag die bedeutung strategischer unternehmenskom munikation ­ insbesondere wohnungsgenossenschaften könnten davon profitieren prof jürgen keßler berlin sprach sich für einen intensiven informationsaustausch zwischen vorständen und aufsichtsräten aus ­ miteinander statt gegeneinander sei das gebot der stunde klaus habermann-nieße stadtplaner aus hannover ging in seinem referat auf die immer heterogeneren wohnwünsche ein ­ darin liege die chance für genossenschaften durch ein differenziertes angebot auch neue kundengruppen zu erschließen Über vernetztes wohnen für ein langes leben hat sich prof volker eichener bochum gedanken gemacht ­ für mehr wohn und lebensqualität innerhalb einer intakten nachbarschaft sei technische unterstützung ein zunehmend wichtigerer baustein die erkenntnisse aus den wissenschaftlichen eingangsreferaten wurden danach jeweils von praktikern auf den prüfstand gestellt durch die vielzahl unternehmensindividueller beiträge entwickelten sich muntere gedankenspiele zwischen genossenschaftlern verbandsvertretern und beratern vorträge und diskussionen dazu noch eine informative fachausstellung und zahllose gespräche mit kollegen und geschäftspartnern ­ diese form des genossenschaftstages hat zukunft in zwei jahren trifft man sich in niedersachsen wieder senatorin anja hajduk inmitten der drei gastgebenden verbandsdirektoren fachaussteller 10

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verbandsdirektor bernd meyer in der diskussion 11 m a ga z i n 0 310 norddeu tsch er gen osse n s chaftsta g

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a u s z Ü g e au sderer ö f fn u ng srede vo n d r jo a c hi mwege verba nd sdirek tor d e s vn w gemeinsam sind wir stark dieses motto wurde zu beginn der genossenschaftsbewegung durch raiffeisen schulzedelitzsch und huber geprägt und führte zur gründung unserer verbände es hat bis heute gültigkeit der mensch stand und steht im mittelpunkt auch wenn gemeinschaftliches bauen oder waschen in waschhäusern weniger wird werden nachbarschaftstreffs und gemeinsame aktivitäten wieder gern genutzt verstärkt sehnen sich die menschen wieder nach gemeinschaft und nachbarschaft ­ das macht schließlich wohnen aus viele genossenschaften praktizieren mit geschulten kräften sozialmanagement und ermöglichen so eine positive nachbarschaftsentwicklung sie integrieren menschen ungeachtet ihrer herkunft ­ jung und alt familien und singles ­ zu einer gemeinschaft das ist gerade in der heutigen zeit ein immens wichtiger beitrag zur sozialen stabilisierung unseres gemeinwesens aufgrund der demografischen und gesellschaftlichen entwicklung schrumpfen oder entfernen sich familiäre netzwerke deshalb nimmt die bedeutung von ,ersatzfamilien zu nachbarn und freunde ersetzen oft die familiären strukturen dr joachim wege m a ga z i n 0 310 der mensch ist genossenschaften wichtiger als die rendite genossenschaften sind aber auch wirtschaftlich erfolgreich in punkto nachhaltiger betriebswirtschaft sind die genossenschaften den hedgefonds und neunmalklugen investmentbankern voraus und müssen sich keineswegs verstecken genossenschaften fühlen sich dem grundsatz spekulationsfreier nachhaltigkeit besonders verpflichtet genossenschaften und ihre wohnungen sind für generationen gebaut werden aber ständig modernisiert ergänzt oder auch durch neue ersetzt sie bieten ihren mitgliedern sicherheit und schutz vertrauen und verlässlichkeit durch die mitbestimmung der mitglieder werden sie zugleich auf die sich verändernden bedürfnisse eingestellt und jung gehalten hierin liegt das geheimnis ewiger jugend genossenschaften sind nachhaltig und innovativ und zwar sowohl ökonomisch und sozial als auch ökologisch n orddeu tsch er ge nosse nscha fts tag die einzelnen beiträge sind im internet unter www.vnw.de bzw www.vdw-wohnen.de nachzulesen fot os thies ibold hamburg 12

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an dreaswinkler ruhr 2010 kulturhauptstadt europas im ruhrgebiet steht der sommer der wohnkultur vor der tür m a ga z i n 0 310 ru hr.2 010 essen-margarethenhöhe blick ins publikum bei der eröffnung der kulturhauptstadt europas ruhr.2010 auf dem welterbe zeche zollverein fot o m an fred voll m er mankom mt ni c h t dar u m he r u m e inen te x t Ü b e r da s r uhr gebi et un d s e in e wahl zu r kultu rh a u pt s tad t 2 0 1 0 mite in e m grö n e m ey e r zi tat zubeg in n en t i e f im w e ste n wodiesonnever sta u b t d a is t es s c ho n gar nichtm ehr wichtig da ss he u te imsog en a n n te n po t t e i g entl i ch auch nic htmerk li c h m ehr s tau b i n der lu ft li e gt a ls i n a nd e r en gr o s s st ä dten ­ d as ruhr gebi et wirdnochimmer mi tkohle un d s ta hlin ve rbind un ggeb racht un dder un b e dar f te b e s uc he r e r wa r tet a uc h noc himmerein pa no r am a d a mpfe n de rsch lo te w en nerdie gr e nz e z u de u tsc h l a nd s g r ö s s te mbal lun g s raum Üb ersc hr e itet in wirklichkeit ist das ruhrgebiet heute zwar viel weniger verraucht und viel grüner als manch besucher erwartet hätte es ist aber tatsächlich auch noch in extremer weise von seiner industriellen vergangenheit geprägt sie zeigt sich an der mentalität seiner einwohner ebenso wie an den umrissen seiner städte der verknüpfung seiner nahverkehrsverbindungen ­ und natürlich seiner wohnkultur die typischen zechensiedlungen sind zwar nicht mehr prägend für die region zu finden sind sie aber noch immer an vielen orten an rhein und ruhr inseln der erholung für arbeiter und bergleute nachdem in der zweiten hälfte des 19 jh fast ausschließlich reihensiedlungen später inklusive vor und hausgärten errichtet worden waren begann im frühen 20 jahrhundert der bau von arbeitergartenstädten ­ an deren entstehung und erfolg auch die überall entstehenden wohnungsgenossenschaften entscheidenden anteil hatten das vorzeigeprojekt wurde jedoch nicht von unten sondern von ganz oben initiiert 1906 stiftete margarethe krupp anlässlich der hochzeit ihrer tochter bertha die auf etwa 65 hektar angelegte siedlung sie wurde anschließend von dem architekten georg metzendorf realisiert wer den heute längst unter denkmalschutz stehenden stadtteil besucht wird sich die augen reiben und sich zwangsläufig fragen ob er noch im ruhrgebiet ist ­ besonders dann wenn es ihn im frühling oder sommer in die margarethenhöhe verschlagen hat den gleichen dörflichen charakter besitzt etwa die siedlung dahlhauser heide in bochum die bauform ihrer wohnhäuser auch als heimatstil bezeichnet orientiert sich stark an vorindustriellen vorbildern kein wunder in der extrem verdichteten baulandschaft des ruhrgebietes wurden sie als inseln der erholung angesehen 13

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