Goldman Sachs KnowHow Magazin November 2009

 

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KnowHow, das Anlegermagazin von Goldman Sachs, Ausgabe November 2009. Titel: Brasilien, Russland, Indien und China für jeden Geschmack Strategie: Reservoir-Bonus-Zertifikate auf den Dow Jones Euro Stoxx 50 Interview: Christian Müller-Glissmann über Di

Popular Pages


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ihr goldman sachs anlegermagazin ausgabe 11/2009 knowhow interview 08 scoach-ceo christian reuss über unterschiede im derivatehandel titel 10 breites angebot an warrants auf aktien emerging markets 16 straffere geld und fiskalpolitik in einigen bric-ländern strategie 20 bull-spread als kombination von call-optionen klassiker mit hebel ­ noch grössere auswahl an warrants

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intelligent in rohstoffe investieren mit dynamischen rollprozessen rohstoffinvestitionen optimieren investitionen in rohstoffe erlauben anlegern ihr portfolio zu diversifizieren neben der individuellen sicht auf die zukünftige preisentwicklung von rohstoffen ist die frage nach einer geeigneten umsetzung der anlage vor allem bei rohstoffen entscheidend da die meisten rohstoffe auf terminmärkten gehandelt werden spielt die forwardkurve eine grosse rolle falls rohstoffkontrakte nämlich in contango steigende forwardkurve notieren müssen käufer von open-end-zertifikaten bei jedem rollvorgang rollverluste hinnehmen um die risiken negativer rollrenditen zu reduzieren hat goldman sachs daher strategien entwickelt die rollprozesse optimieren sollen weitere details zu den vor und nachteilen erklären wir ihnen gerne telefonisch unter +41 044 224 1144 oder besuchen sie uns einfach auf unserer webseite www.goldman-sachs.ch rolloptimiert in rohöl investieren open-end-zertifikate auf den s&p gsci® brent crude oil total return a18 strategy index isin gb00b456b296 gb00b456cp97 gb00b456fb66 valor 10216021 10216019 10216020 symbol brusd brqch brqeu ratio 0.1 0.1 0.1 briefkurs usd 149.30 chf 148.10 eur 148.10 aktuelle quantogebühr ­ 3.00 2.50 aktuelle hedginggebühr 1.00 p.a 1.00 p.a 1.00 p.a rolloptimiert in agrarrohstoffe investieren open-end-zertifikate auf den s&p gsci® agriculture total return e28 strategy index isin gb00b2rj8215 gb00b2rj8108 gb00b2rj8546 stand 30.10.2009 valor 3882562 3882563 3882564 symbol ehage ehagu ehagc ratio 0.1 0.1 0.1 briefkurs eur 11.50 usd 11.70 chf 11.55 aktuelle hedginggebühr 2.50 p.a 0.95 p.a 2.50 p.a svsp-kategorie partizipations-produkte www.goldman-sachs.ch oder +41 044 224 1144 garantin the goldman sachs group inc rating der garantin a1 moody s a s&p® art der garantie unwiderrufliche unbedingte zahlungsgarantie emittentin goldman sachs international lead-manager goldman sachs bank ag dieses inserat stellt keinen emissionsprospekt im sinne von art 652a resp 1156 or dar dieses inserat erscheint ausschliesslich zum zweck der information über die im inserat aufgeführten produkte die produkte qualifizieren nicht als anteile einer kollektiven kapitalanlage im sinne des bundesgesetzes über kollektive kapitalanlagen kag und sind daher auch nicht der aufsicht der eidgenössischen finanzmarktaufsicht finma unterstellt die anleger sind dem bonitätsrisiko der emittentin bzw der garantin ausgesetzt anleger sollten vor erwerb eines produktes die ausführungen im termsheet und im offering circular bestehend aus dem programme for the issuance of derivatives www.goldman-sachs.ch/programm und dem jeweiligen pricing supplement zu den chancen und risiken einschliesslich des emittenten und gegebenenfalls produktspezifischen totalverlustrisikos lesen und etwaige fragen mit einem finanzberater besprechen sämtliche angaben sind ohne gewähr goldman sachs bank ag public distribution münsterhof 4 postfach ch-8022 zürich telefon +41 044 224 1144 telefax +41 044 224 1020 www.goldman-sachs.ch e-mail swisswarrants@gs.com standard poor s® and s&p® are registered trademarks of the mcgraw-hill companies inc and gscitm is a trademark of the mcgraw-hill companies inc and have been licensed for use by goldman sachs co wertpapier gmbh the securities including warrants and certificates are not sponsored endorsed sold or promoted by s&p and s&p makes no representation warranty or condition regarding the advisability of investing in the respective security © goldman sachs 2009 all rights reserved.

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editorial 3 zürich den 30.10.2009 warrants im detail der smi® kletterte jüngst über die hürde von 6 400 punkten und markierte ein neues jahreshoch mit einer solchen entwicklung hätten zu jahresbeginn wohl nur wenige marktbeobachter gerechnet schliesslich erwischten viele aktien einen schlechten start ins jahr 2009 ein ausverkauf der bis anfang märz dauerte liess den smi® in richtung 4 300 punkte abstürzen die schwankungsbreite in der fachsprache volatilität genannt ist merklich geringer geworden so ist beispielsweise der vsmi® der die implizite 30-tage-volatilität des smi® misst deutlich gesunken zuletzt ist das schwankungsbarometer unter die marke von 20 prozent gefallen zum vergleich als die finanzkrise im herbst 2008 ihren höhepunkt erreichte schnellte der vsmi® kurzzeitig über 80 prozent danach pendelte der index wochenlang um die 40 prozent ­ die schwankungsbreite war also doppelt so hoch wie aktuell was bedeutet die niedrigere vola nun für investoren zum einen spiegelt sie ein niedrigeres risikoempfinden der marktteilnehmer wider zum anderen hat sie bei derivaten massgeblichen einfluss auf die produktkonditionen bei barrier reverse convertibles beispielsweise führt die geringere volatilität dazu dass die coupons etwas geringer ausfallen als noch vor einigen monaten allerdings scheint auch die gefahr einer barriereunterschreitung geringer bei warrants führt die niedrigere volatilität indes zu günstigeren preisen denn während der käufer eines reverse convertibles indirekt eine option verkauft tritt der erwerber eines warrants als optionskäufer auf goldman sachs hat jüngst seine palette an warrants erweitert wie diese hebelprodukte im detail funktionieren erfahren sie in unserer titelgeschichte ab seite 10 ihr goldman sachs team swisswarrants@gs.com knowhow 11/2009

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4 inhalt 08 10 16 interview rückenwind für transparenz und fairen handel christian reuss ceo von scoach verantwortet den börsenhandel mit strukturierten produkten an den börsenplätzen frankfurt und zürich im gespräch mit knowhow erläutert er gemeinsamkeiten und unterschiede im derivatehandel in deutschland und in der schweiz und fordert eine versachlichung der diskussion um strukturierte produkte titel neue call und put-warrants von goldman sachs mit warrants können anleger mit hebel an steigenden oder fallenden kursen von aktien indizes oder anderen basiswerten partizipieren knowhow zeigt wie diese hebelprodukte funktionieren welche chancen und risiken sie bieten und wie anleger das internet zur produktauswahl und -überwachung nutzen können emerging markets straffere geldpolitik in bric-ländern weltweit verbessert sich derzeit die lage der wirtschaft dabei fällt auf dass sich einige volkswirtschaften schneller erholen als andere aus diesem grund werfen wir einen blick auf die möglichkeiten der geld und finanzpolitik der vier bric-staaten und vergleichen diese mit anderen emerging markets und industrieländern 03 06 editorial news interview 16 markt emerging markets straffere geldpolitik wahrscheinlich service 24 26 frühindikator der produzentenpreisindex des us department of labor finanzwörterbuch was ist mark-to-market-accounting serie expertenrat spot total return und excess return credit default swap-spreads und emittentenrisiko service börse 23 32 34 termine forwardkurven im Überblick anlageklassen im Überblick 28 39 08 christian reuss im gespräch rückenwind für transparenz und fairen handel titel 10 neue call und put-warrants von goldman sachs strategie 20 bull-spread call-optionen mit rabatt knowhow 11/2009

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inhalt 5 20 24 26 strategie mit bull-spread rabatt auf call-optionen der fünfte teil unserer serie zu den optionsstrategien behandelt den sogenannten bull-spread diese kombination aus einem long und einem short-call also einem gekauften und einem verkauften call ist günstiger als ein separater long-call sie eignet sich beispielsweise für anleger die moderate kurssteigerungen eines bestimmten basiswerts erwarten frühindikator der produzentenpreisindex des us department of labor in der serie zum kalender geht es erneut um einen frühindikator der produzentenpreisindex ppi des us-amerikanischen department of labor ­ bureau of labor statistics kommt regelmässig mitte des monats heraus viele anleger beobachten ihn weil sie aus seiner entwicklung schlüsse für ihre investmentstrategien ziehen wollen finanzwörterbuch was ist mark-to-marketaccounting mark-to-market oder fair value bezieht sich auf die rechnungslegungsstandards welche einer position die in einem finanzinstrument gehalten wird einen wert zuweisen dieser wert basiert auf einem aktuellen marktgerechten preis für das betreffende oder ein ähnliches instrument und ist wichtig für anleger und händler 35 36 37 38 rohstoffindizes im Überblick zinskurven im Überblick wechselkurse im Überblick korrelationsmatrix produkte achtung seit januar 2009 erscheint knowhow ohne produkttabellen die gedruckte produkttabelle können sie jedoch weiterhin beziehen einfach unter 044 224 11 44 anrufen oder e-mail mit betreff produkttabelle kh an swisswarrants@gs.com senden hinweise alle angaben im goldman sachs knowhow-magazin dienen ausschliesslich der kundeninformation sie können eine persönliche anlageberatung nicht ersetzen und gelten nicht als angebot zum kauf oder verkauf bestimmter finanzprodukte bitte beachten sie bei allen folgenden charts dass frühere wertentwicklungen kein verlässlicher indikator für künftige wertentwicklungen sind 30 31 40 41 43 hebelprodukte basiswerte im Überblick bonus-zertifikate basiswerte im Überblick risikohinweise index-disclaimer impressum kontakt und ausblick knowhow 11/2009

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6 news aktuelles über märkte und produkte news neue multi-barrier reverse convertibles auf schweizer und internationale aktien goldman sachs startete jüngst die marketingperiode für eine neue palette von multi-barrier reverse convertibles mbrc auf schweizer und internationale aktien diese produkte sind bei schweizer investoren besonders beliebt denn sie bieten eine reihe von vorteilen neben einem attraktiven coupon sind mbrc mit einer teilabsicherung ausgestattet am laufzeitende erhält der investor neben dem coupon eine rückzahlung in höhe des nominalbetrags wenn keiner der basiswerte zu irgendeinem zeitpunkt während der laufzeit unter seine barriere fällt auch nach einer barriereverletzung also einem unterschreiten der absicherungsbarriere ist noch eine rückzahlung in höhe des nominalbetrags möglich allerdings müssen dann sämtliche basiswerte am verfalltag über ihren anfänglichen niveaus notieren ansonsten erhält der investor nach einer barriereverletzung eine bei emission klar definierte anzahl der aktien mit der jeweils schlechtesten performance deren wert dann unter dem nominalbetrag liegt der coupon wird in jedem fall gezahlt multi-barrier reverse convertibles eignen sich besonders für anleger die eine seitwärtsbewegung der basiswerte erwarten sie sind aber auch bei moderaten aufwärts oder abwärtsbewegungen vorteilhaft die tabelle zeigt produkte deren marketingperiode bis zum 29 oktober 2009 läuft neben beliebten schweizer basiswerten wie abb credit suisse novartis oder roche finden investoren auch mbrc auf trios aus dem euroraum beispielsweise den 15 mbrc auf die aktien von bnp deutscher bank und société générale den höchsten coupon bietet ein produkt auf die drei britischen finanztitel barclays lloyds tsb und rbs mit 21.25 neben den aktuellen produkten finden investoren eine vielzahl an mbrc im sekundärmarkt diese derivate sind börsentäglich handelbar auszahlungsprofil multi-barrier reverse convertible rückzahlungswert in chf 1 200 1 000 800 600 400 200 0 30 40 50 60 70 80 90 barriere verletzt barriere unverletzt 100 110 120 130 kurs schlechtester basiswert auf 100 indexiert bei multi-barrier reverse convertibles mit kontinuierlicher barrierebeobachtung sind zwei auszahlungsszenarien denkbar ­ je nachdem ob ein basiswert auf oder unter die barriere gefallen ist oder nicht neue multi-barrier reverse convertibles in der marketingperiode bis 29.10.2009 valor 10559722 10559719 10559720 10559721 10559725 10559723 10559724 10559727 10559726 coupon 19.50 17.25 12.50 12.00 15.00 14.00 12.75 12.25 21.25 barriere indikativ 69%­74 69%­74 74%­79 69%­74 59%­64 69%­74 74%­79 69%­74 59%­64 basiswert swiss life swiss re zurich financial credit suisse swiss re ubs abb novartis roche abb holcim novartis bnp deutsche bank société générale allianz axa generali e.on royal dutch shell rwe dt telekom france télécom telefónica barclays lloyds tsb rbs währung chf chf chf chf eur eur eur eur gbp fälligkeit 05.11.2010 05.11.2010 05.11.2010 05.11.2010 05.11.2010 05.11.2010 05.11.2010 05.11.2010 05.11.2010 barriereüberwachung kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich kontinuierlich die marketingperiode kann im ermessen des emittenten aufgrund sich ändernder marktbedingungen frühzeitig beendet werden die barriere wird in Übereinstimmung mit den marktbedingungen am festlegungstag ermittelt und wird nicht höher sein als die obergrenze der indikativen barriere stand 23.10.2009 quelle goldman sachs international knowhow 11/2009

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news 7 news rückblick 3 strukturierte-produkte-messe in zürich und anlagestrategien mit referaten ausbildungsseminaren präsentationen und roundtables wurde den anlegern ein buntes programm geboten das goldman sachs team hielt unter anderem einen vortrag über dividenden-futures als noch recht junge anlageklasse so waren die neuen dividenden-zertifikate auch eines der hauptgesprächsthemen am goldman sachs stand darüber hinaus zeigten viele besucher interesse an multi-barrier reverse convertibles und an zertifikaten auf rohstoffindizes mit rolloptimierung wie etwa dem s&p gsci natural gas a114 strategy index am 21 und 22 oktober 2009 fand die dritte strukturierte-produkte-messe in zürich statt rund 3 500 institutionelle und private anleger besuchten die veranstaltung die gemeinsam von scoach schweiz ag und dem schweizerischen verband für strukturierte produkte svsp organisiert wurde viele messebesucher informierten sich aus erster hand über neue produkte das motto der diesjährigen messe wissen ist das beste konjunkturpaket war an den beiden tagen programm so wird die dritte strukturierte-produkte-messe auch nicht die letzte bleiben der termin für die vierte ausgabe steht bereits fest sie findet am 20 und 21 oktober 2010 erneut im kongresshaus zürich statt swissquote und goldman sachs durchgängig seit 2002 machen goldman sachs und swissquote ihnen ein besonderes angebot für sämtliche transaktionen über www.swissquote.ch in den an der scoach schweiz ag gehandelten bzw an der swx swiss exchange kotierten goldman sachswarrants und -zertifikaten zahlen sie nur 9.00 franken gewinner smi® index swiss life zurich financial novartis dow jones euro stoxx 50® aegon nv crédit agricole s.a compagnie de saint-gobain dow jones industrial alcoa inc caterpillar inc ibm corp +1.54 +12.23 +9.42 +4.21 +1.76 +15.92 +14.75 +12.42 +2.54 +9.04 +8.14 +6.85 verlierer smi® index julius bär group synthes inc swisscom dow jones euro stoxx 50® volkswagen ag arcelormittal telecom italia dow jones industrial verizon communications inc at&t inc the travelers companies inc ­6.60 ­2.37 ­1.98 ­8.15 ­5.84 ­4.91 ­26.73 ­4.82 ­4.05 gewinner verlierer oktober 2009 performancevergleich der besten und schlechtesten kursentwicklungen aus den verschiedenen indizes im rückblick quelle bloomberg l.p stand daten vom 13 oktober 2009 verglichen mit dem 13 september 2009 knowhow 11/2009

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8 interview im gespräch christian reuss ceo scoach schweiz ag und scoach europa ag rückenwind für transparenz und fairen handel interview mit christian reuss ceo scoach schweiz ag und scoach europa ag seit juni 2009 ist christian reuss ceo von scoach damit verantwortet er den börsenhandel mit strukturierten produkten an zwei der bedeutendsten börsenplätze der welt frankfurt und zürich im gespräch mit knowhow erläutert er gemeinsamkeiten und unterschiede im derivatehandel in deutschland und in der schweiz und fordert eine versachlichung der diskussion um strukturierte produkte knowhow herr reuss sie sind seit einigen monaten ceo von scoach damit sind sie der verantwortliche für den börsenhandel mit strukturierten produkten in frankfurt und zürich zwei der wichtigsten handelsplätze der welt wie unterscheiden sich die beiden märkte aus ihrer sicht voneinander c reuss diese märkte sind in ihren jeweiligen strukturen in der tat recht verschieden während in deutschland primär privatanleger mit strukturierten produkten handeln bestimmen in der schweiz eher institutionelle anleger konkreter gesagt vermögensverwalter und privatbanken die umsätze zudem gibt es in deutschland über 370 000 börsennotierte produkte während es in der schweiz aktuell an die 25 000 produkte sind dies ist meiner meinung nach primär auf relativ geringe ­ vielleicht sogar zu geringe ­ zulassungsgebühren in deutschland zurückzuführen auch ist das handelsmodell ein anderes ­ dem vollelektronischen handel in der schweiz steht das spezialistenmodell in deutschland gegenüber knowhow während scoach in der schweiz als alleiniger anbieter auftritt stehen sie in deutschland im wettbewerb mit der anderen wichtigen zertifikate-börse der euwax in stuttgart denken sie dass der wettbewerb zwischen börsen wie in deutschland oder dass die alleinstellung einer börse wie in der schweiz das effektivere markt-setup bringt c reuss ich denke dass der wettbewerb in deutschland eher zwischen den beiden börsen und dem ausserbörslichen handel stattfindet so vereint der otc-markt aktuell ca 60 bis 70 prozent der gesamten umsätze der wettbewerb zwischen euwax und scoach hat den markt für strukturierte produkte sicherlich entscheidend weitergebracht ob das auch mit nur einer börse geschafft worden wäre ­ oder ob eine börse allein den markt noch weiter gebracht hätte ­ ist schwierig zu sagen sicherlich ist die front gegenüber dem otc-markt bei einem börsenvertreter einheitlicher und wie das aussehen könnte haben wir in der schweiz denke ich recht erfolgreich zeigen können knowhow in deutschland handeln anleger zertifikate und optionsscheine sowohl börslich als auch ausserbörslich die kosten der börslichen order sind ein bisschen höher als die einer ausserbörslichen order welchen vorteil erhält der anleger für diesen mehrpreis c reuss der deutlichste mehrwert ist die strenge neutralität der börse so gewährleistet die handelsüberwachungsstelle einen knowhow 11/2009 fairen und ordnungsgemässen handelsablauf zudem sind emittenten regelmässig zu einer kursstellung verpflichtet womit sowohl in turbulenteren als auch in ruhigeren umsatzschwächeren marktphasen eine maximale liquidität kontinuierlich gewährleistet ist im qualitätssegment scoach premium besteht diesbezüglich sogar eine ausführungsgarantie unter diese fallen alle orders von privatanlegern die unter normalen marktbedingungen 30 sekunden lang ausführbar waren und ein orderbuchvolumen pro preisfeststellung bis zu 10 000 stück bzw einem gegenwert von maximal 10 000 euro haben dies gilt an jedem börsentag sobald der eröffnungspreis in dem entsprechenden wertpapier festgestellt wurde spätestens jedoch ab 15 minuten nach handelsbeginn bis 5 minuten vor handelsende knowhow insbesondere im zuge der wirtschafts und finanzkrise aber auch schon zuvor wird die forderung nach mehr transparenz und offenheit an den finanzmärkten erhoben das ist sicher eine forderung die ihnen als chef der börse entgegenkommt streben sie konkrete verbesserungen an c reuss seit der gründung im januar 2007 hat scoach die transparenz im markt stets erhöht natürlich unterstützt uns das aktuelle marktumfeld dabei und verleiht dem ein zusätzliches momentum -­ auch wenn wir gerne auf diesen rückenwind verzichtet hätten konkret planen wir in deutschland eine erweiterung unseres informationsangebotes unterstützt durch die wahrscheinlich qualitativ hochwertigsten stammdaten im deutschen markt in der schweiz können wir aufgrund der einheitlichen datenlage sogar noch tiefer gehende marktstatistiken erstellen die dabei helfen werden die qualität von umsätzen künftig besser beurteilen zu können knowhow wie hat sich der handelsumsatz an den zertifikatebörsen in zürich und frankfurt entwickelt c reuss in den letzten zwei monaten hat insbesondere der schweizer markt wieder überzeugen können so hatten wir nach einem umsatzhoch im august auch im september rekordumsätze für 2009 und auch die zulassung neuer produkte erreichte jeweils ein jahreshoch in deutschland stiegen die gesamtbörsenumsätze zwar weniger stark bzw blieben stabil jedoch konnten wir bei der anzahl an abschlüssen einen marktanteil von über 40 prozent erzielen womit wir dem gesamttrend entgegenwirken und somit sogar steigende umsätze verbuchen konnten knowhow sehen sie cfd-plattformen die ja ein konkurrenzprodukt zu mini-futures anbieten als bedrohung für ihr unternehmen c reuss aktuell betrachte ich cfds contracts for difference eigentlich als nicht börsenfähiges produkt da mitunter die richtung des abschlusses für den produktanbieter vorhersehbar ist.

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interview 9 in puncto skalierbarkeit innovation marktzugang und flexibilität werden zertifikate derzeit von keinem anderen finanzprodukt übertroffen wenn ein emittent hingegen einen quote für einen mini-future stellt dann weiss er nicht ob er auf der geld oder auf der briefseite ausgeführt wird das macht für mich einen börsenhandel und faire preise aus auch ist die rollenverteilung bei einer börse klarer da es keine Überlappung zwischen marketmaker anbieter und handelsplattform gibt gerade in zeiten der vertrauenskrise müssen finanzprodukte transparent sein und es muss ein fairer handel gewährleistet sein um den markt nachhaltig weiterzubringen knowhow in den letzten jahren ist die anzahl der an der scoachfrankfurt gelisteten produkte immer weiter angestiegen auf aktuell mehrere 100 000 papiere selbst profis müssen sich immer mehr anstrengen um den Überblick zu behalten rechnen sie mit einem weiteren ungebremsten anstieg c reuss ich hoffe es ehrlich gesagt nicht wobei wir nur mittelbar einfluss nehmen können irgendwann müssen sich die emittenten fragen ob ein mehr an produkten auch einen mehrwert für den markt als ganzes bringt grundsätzlich bedeuten mehr produkte auch ein mehr an vergleichbarkeit aufgrund ähnlicher bzw gleicher strukturen und entsprechendem preiswettbewerb unter den anbietern das ist gut und soll auch so bleiben bedenkt man jedoch dass annähernd 70 prozent der gelisteten produkte keine börsenumsätze sehen so ist die frage berechtigt ob das angebot mitunter nicht schon zu gross ist dass viele produkte nicht zwangsweise zu mehr umsatz führen zeigen übrigens auch die asiatischen börsen in korea und hongkong hier gibt es jeweils nur um die 4 000 produkte aber die umsätze übersteigen diejenigen deutschlands und der schweiz um ein vielfaches knowhow zertifikate stehen im wettbewerb mit anderen anlageformen die börsen stehen im wettbewerb untereinander und mit dem ausserbörslichen handel nur wer den besten service bietet wird sich behaupten was wünschen sie sich von der seite der emittenten was können wir besser machen c reuss ich denke dass wir ein jahr nach dem konkurs von lehman in einer entscheidenden phase der neuordnung der welt der finanzprodukte sind es ist der zeitpunkt an dem die diskussion um strukturierte produkte endlich versachlicht werden kann und der blick frei wird auf erkenntnisse im bezug auf alle finanzprodukte so wurden während der krise offene immobilienfonds temporär geschlossen geldmarktfonds machten verluste und auch der physische bezug eines goldbarrens ging mit einer mehrwöchigen wartefrist einher interessant ist dass die meisten eingetretenen risiken ähnlich dem emittentenrisiko bei zertifikaten nicht aus heiterem himmel gekommen sind sondern einfach vor der krise nicht richtig bewertet wurden hier muss man nun ansetzen um anhand der erkenntnisse des realen stresstests der letzten monate die welt der finanzprodukte weiterzuentwickeln christian reuss christian reuss ist seit 1 juni 2009 chief executive officer ceo von scoach schweiz ag und scoach europa ag frankfurt davor leitete er als executive director den bereich public distribution für die länder schweiz deutschland Österreich und italien bei goldman sachs in zürich und frankfurt zuvor war er ebenfalls für goldman sachs in den bereichen equity derivates flow sales sowie institutional research sales in frankfurt und london tätig der neue ceo von scoach besitzt einen abschluss als diplomkaufmann banking corporate finance der johann-wolfgang-goethe-universität frankfurt einen master of business administration banking finance der henry b tippie school of management/university of iowa und ist cfa charterholder der börsenplatz scoach vereint mit frankfurt und zürich den grössten und den ältesten markt für strukturierte produkte in europa die muttergesellschaften six group ag und deutsche börse ag stehen für technologische funktionale und regulatorische kompetenz für innovationsfähigkeit und flexibilität sowie für hohe qualität und solidität scoach eröffnet investoren in ganz europa zu fairen preisen den zugang zu strukturierten produkten auch über nationale grenzen hinweg hohe ausführungsgeschwindigkeit fairness transparenz und sicherheit sind die leitlinien an denen sich scoach seit der gründung orientiert weitere informationen unter www.scoach.com zertifikate haben meines erachtens hierin einen festen platz denn skalierbarkeit innovation die möglichkeit asymmetrische auszahlungsstrukturen abzubilden marktzugang und flexibilität können derzeit in dieser kombination von keinem anderen finanzprodukt geboten werden und genau darum geht es meines erachtens auch für emittenten ­ basierend auf diesem fundament und anhand der neuen erkenntnisse sinnvoll den markt für strukturierte produkte weiterzuentwickeln knowhow herr reuss wir danken ihnen für das gespräch knowhow 11/2009

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10 titel preisentwicklung von warrants grundlagen und einflussfaktoren klassiker mit hebel warrants ermöglichen überproportionale partizipation an kursbewegungen

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titel 11 robert zimmermann cfa private investor products group goldman sachs international zürich mehr als 1 000 warrants bietet goldman sachs aktuell in der schweiz an damit können investoren bereits mit kleinem einsatz an kursbewegungen von aktien indizes rohstoffen oder auch währungen überproportional verdienen sowohl bei steigenden als auch bei fallenden notierungen des jeweiligen basiswerts sind hohe gewinne möglich aktuell sind viele warrants günstiger zu haben als noch vor einigen monaten denn die volatilität vieler basiswerte ist zuletzt gesunken mit geringem kapitaleinsatz hoch gehebelt in aktien rohstoffe oder andere anlageklassen investieren ­ warrants machen es möglich aufgrund ihrer hebelwirkung bieten diese produkte hohe gewinnmöglichkeiten denen aber auf der anderen seite auch erhöhte verlustrisiken gegenüberstehen das geschäft mit den warrants ist grundsätzlich ein schnelles im sekundentakt ticken die kurse der calls und puts so entscheidet über erfolg oder misserfolg der anlage oft ein sehr kurzer zeitraum es ist klar dass warrants nichts für einsteiger sind wer sich in diesen produkten engagiert sollte genau wissen wie sie funktionieren und nicht nur die chancen sondern auch die risiken kennen knowhow erklärt die funktionsweise von calls und puts zeigt welche strategien damit möglich sind und welche parameter den warrantpreis beeinflussen die grundlagen ein warrant verbrieft eine option dabei handelt es sich um ein recht einen bestimmten basiswert z.b eine aktie innerhalb einer bestimmten frist oder an einem bestimmten termin zu einem klar definierten preis dem ausübungspreis oder strikepreis zu kaufen call oder zu verkaufen put mit call-warrants setzen anleger auf steigende notierungen des basiswerts während sie mit put-warrants von fallenden kursen profitieren die abbildungen 1 und 2 zeigen die beispiele eines call und eines put-warrants auf roche da die aktie während der laufzeit fiel verlor der call überproportional an wert während der put überproportional zulegte warrants gibt es im Übrigen auf unterschiedliche basiswerte underlyings goldman sachs bietet in der schweiz aktuell mehr als 1 000 produkte an die sich auf aktien aktienindizes rohstoffe und währungen beziehen ein beispiel soll die funktionsweise verdeutlichen der rochecall valor 4302241 swx rogex hat einen strikepreis von 160 chf am 19 oktober 2009 hatte der call einen geldkurs von 0.59 chf und einen briefkurs von 0.60 chf das heisst anleger konnten den warrant zu 0.60 chf erwerben und zu 0.59 chf verkaufen der call ist amerikanischen typs kann also jederzeit ausgeübt werden die laufzeit endet am 19 märz 2010 das ratio beträgt 0.05 das heisst 20 calls beziehen sich auf eine aktie des pharmakonzerns dieser call wird am laufzeitende übrigens durch physische lieferung physical settlement beglichen wenn die roche-aktie über dem strikepreis notiert goldman sachs hat calls auf schweizer aktien zuletzt meist in dieser form emittiert bei warrants auf ausländische aktien indizes rohstoffe und währungen kommt es meistens zum sogenannten cash-settlement also zur zahlung eines differenzbetrages am laufzeitende abb 1 roche-aktie im vergleich zu roche-call indexiert in 160 140 120 100 80 start 23.01.2008 stand 19.10.2009 abb 2 roche-aktie im vergleich zu roche-put indexiert in 450 400 350 300 250 200 start 11.01.2008 stand 19.10.2009 60 40 20 0 2008 roche-aktie letzter wert 85.69 2009 roche-call letzter wert 0.88 150 100 50 0 2008 roche-aktie letzter wert 79.83 2009 roche-put letzter wert 152.17 emissionsdatum des roche-calls 23.01.2008 emissionsdatum des roche-puts 11.01.2008 seit emission des warrants symbol rogiw am 23 januar 2008 fiel die rocheaktie um 14.31 der call wurde fast wertlos quelle www.goldman-sachs.ch während die roche-aktie seit emission am 11 januar 2008 um 20.17 fiel legte der put symbol roglo um 52.17 zu zeitweise war das plus des put-warrants noch grösser quelle www.goldman-sachs.ch knowhow 11/2009

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12 titel preisentwicklung von warrants grundlagen und einflussfaktoren warrants zeichnen sich durch ihre hebel aus der basiswert um 10 gestiegen ist hat sich der innere wert mehr als vervierfacht von 0.24 chf auf 1.064 chf die hebelwirkung wird an dieser stelle bereits deutlich sie wirkt allerdings in beide richtungen sollte roche um 10 auf 148.32 chf fallen würde der innere wert auf null sinken denn der aktienkurs liegt dann unter dem strikepreis von 160 chf den inneren wert kann man freilich nicht isoliert betrachten von zentraler bedeutung ist die frage in welchen zeitraum sich die kursbewegung vollzieht und wie sich der zeitwert dann ändert während der innere wert sich recht einfach berechnen lässt ist die kalkulation des zeitwerts aus sicht des emittenten weit aufwendiger hierzu sind modelle wie etwa das von black-scholes nötig mehr zu diesem ansatz finden sie beispielsweise in der akademie folge 5 bis 7 die sie auf www.goldman-sachs.ch/akademie herunterladen können der zeitwert von warrants nimmt grundsätzlich während der laufzeit ab und sinkt bis zum fälligkeitstag auf null er wird von verschiedenen faktoren wie der volatilität des basiswerts den zinsen und den erwarteten dividenden beeinflusst um die entwicklung des zeitwerts besser abschätzen zu können stellt goldman sachs auf seiner website den warrants-simulator zur verfügung damit können anleger verschiedene szenarien durchspielen und so die entwicklung des warrants besser einschätzen lernen nehmen wir an im beispiel bleiben zinsen dividendenerwartungen und volatilität unverändert und nur der kurs des basiswerts ändert sich so beantwortet der warrants-simulator die innerer wert und zeitwert bleibt die frage was dieses recht wert ist die aktie der rocheholding notierte am 19 oktober 2009 bei 164.80 chf ein anleger der 20 calls besitzt könnte die aktie jedoch zu 160.00 chf kaufen und hätte einen preisvorteil von 4.80 chf pro warrant läge der preisvorteil bei 4.80 x 0.05 0.24 chf der preisvorteil pro warrant wird auch als innerer wert bezeichnet dieser betrag steht dem anleger am laufzeitende zu der call kostet allerdings 0.59 chf bzw 0.60 chf inklusive des spreads von 0.01 chf denn der warrantpreis setzt sich aus dem innerem wert und dem zeitwert zusammen die differenz von 0.35 chf wird als zeitwert bezeichnet der investor zahlt den zeitwert für die chance dass die roche-aktie weiter steigen könnte und einen höheren inneren wert aufbaut der später einen überproportional hohen gewinn bringen könnte der zeitwert nimmt während der laufzeit grundsätzlich ab und sinkt am fälligkeitstag auf null zudem wird diese komponente von verschiedenen faktoren beeinflusst beispielsweise von der erwarteten schwankungsbreite des basiswerts der impliziten volatilität eine hohe volatilität erhöht den zeitwert denn die chance dass der basiswert einen inneren wert aufbaut vergrössert sich dann der reiz des hebels wer einen roche-call erwirbt rechnet mit steigenden kursen nehmen wir an die titel des pharmaunternehmens kletterten um 10 also auf 181.28 chf dann würde der innere wert des calls auf 1.064 chf 181.28 ­ 160 x 0.05 steigen während knowhow 11/2009 abb 3 rückläufige volatilität macht warrants günstiger in 100 80 60 40 20 0 2005 vsmi® 2006 2007 2008 2009 start 20.09.2004 stand 20.10.2009 während des kursanstiegs am aktienmarkt sank der vsmi der die volatilität des swiss market index misst die niedrigere vola verbilligt die warrantpreise quelle bloomberg l.p.

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titel 13 frage wo der roche-call am jahresende stehen wird würde die roche-aktie dann unverändert bei 164.80 chf notieren würde der call-wert auf 0.47 chf sinken ein anleger der sich dann von dem warrant trennt würde einen verlust von 21.67 erleiden transaktionskosten nicht miteingerechnet allein der zeitwertverlust sorgt also für ein deutliches minus würde die roche-aktie um 10 nachgeben und bei 148.32 chf stehen würde der call auf etwa 0.1025 chf fallen ­ ein verlust von 83.33 sollte der pharmawert indes um 10 auf 181.28 chf steigen würde der call auf 1.12 chf klettern und dem anleger einen gewinn von 86.67 bescheren das beispiel zeigt den hebel der in beide richtungen wirkt und somit hohe chancen und risiken verkörpert wichtige kennzahlen wie gross ist nun der hebel in dem beispiel auf der website www.goldman-sachs.ch wurde ein hebel von 13.73x angegeben der hebel gibt aber keinen aufschluss über die hebelwirkung des warrants er ist eine masszahl zur beurteilung des kapitaleinsatzverhältnisses bezüglich eines warrants im vergleich zum direkten investment in den basiswert Über die entwicklung des warrants im vergleich zum dazugehörigen basiswert gibt dagegen das omega aufschluss es beträgt im beispiel 8.5653x das hiesse im beispiel des roche-calls hätte sich der warrant bei einer 10-prozentigen bewegung der aktie um etwa 85.7 bewegen müssen ­ falls alle anderen preisbestimmenden faktoren unverändert bleiben dass die mit dem simulator errechneten performancewerte nicht exakt zutreffen liegt u.a an rundungsabweichungen das omega erhält man durch multiplikation des theoretischen hebels mit dem delta einer wichtigen kennzahl das delta gibt an um wie viel sich der preis des warrants ändert wenn sich der kurs des basiswerts um eine einheit ändert und alle übrigen einflussfaktoren konstant bleiben das delta kann als absolute zahl oder als prozentzahl angegeben werden es liegt bei call-warrants zwischen 0 und +1 bzw zwischen 0 und +100 bei putwarrants zwischen 0 und ­1 bzw zwischen 0 und ­100 im beispiel des roche-calls beträgt das delta 62.37 das bedeutet ein preisanstieg der aktie um 1 chf führt ­ ceteris paribus ­ zu einem kursanstieg um etwa 0.03 chf beim call ratio 0.05 rolle der volatilität das delta ist einer der sogenannten griechen hierbei handelt es sich um wichtige kennzahlen die aus der black-scholesformel resultieren sie geben an wie sich der warrantpreis verändert wenn sich der jeweilige formelinput wie basiswertpreis restlaufzeit volatilität oder zinsen ändert aus mathematischer warrants auf www.goldman-sachs.ch die produktübersicht zeigt ausstattungsmerkmale kurse und kennzahlen mit dem warrants-simulator können anleger szenarien durchspielen die warrant-matrix hilft anlegern bei der produktauswahl quelle www.goldman-sachs.ch knowhow 11/2009

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14 titel preisentwicklung von warrants grundlagen und einflussfaktoren griechische kennzahlen wie das delta liefern wichtige informationen 0.02 chf zu das vega und damit der einfluss von volatilitätsänderungen ist bei diesem im geld notierenden call sehr gering vor allem call-warrants die am geld oder leicht aus dem geld liegen ­ bei denen sich der strikepreis also auf höhe oder leicht über dem kurs des basiswerts befindet ­ weisen indes ein vergleichsweise hohes vega auf theta und vega im duett können sogar dafür sorgen dass der preis eines call-warrants fällt obwohl der basiswert steigt wenn anleger nach warrants mit hohen hebeln suchen machen sie gelegentlich den fehler dass sie kurzlaufende produkte die weit aus dem geld liegen suchen dann wirkt zum einen der kurz vor dem fälligkeitstag hohe zeitwertverlust theta dem steigenden basiswertkurs entgegen hinzu kommt dass der kursanstieg häufig mit einem rückgang der volatilität verbunden ist dann hat auch das vega einen preismindernden effekt auf den warrant auf www.goldman-sachs.ch finden anleger reichlich information nach eingabe der valorennummer oder des swx-symbols erscheinen sämtliche relevanten kurs und kennzahlen zu dem warrant der warrants-simulator hilft dabei die mögliche kursentwicklung des calls oder puts in bestimmten szenarien durchzuspielen die screenshots auf seite 13 zeigen die kennzahlenübersicht und den simulator darüber hinaus ist die matrix dargestellt ein tool das die auswahl von warrants erleichtert es sortiert warrants auf einen bestimmten basiswert nach strikepreis und laufzeit sicht ist das delta die erste partielle ableitung des optionspreises nach dem kurs des basiswerts weitere bedeutende kennzahlen sind das theta das den zeitwertverlust z.b pro tag misst und das vega das den einfluss der volatilität auf den preis des warrants bewertet es sagt aus um wie viel sich der preis eines warrants ändert wenn sich die volatilität des basiswerts um 1 ändert damit wären wir bei einer der wichtigsten einflussgrössen angelangt denn die erwartete schwankungsbreite implizite volatilität des basiswerts hat massgeblichen einfluss auf den preis von call und put-optionen und somit von call und putwarrants es gilt je höher die implizite volatilität umso teurer sind sowohl call als auch put denn bei stärkeren zu erwartenden schwankungen wächst die wahrscheinlichkeit dass sich der basiswert in die gewünschte richtung bewegt und einen inneren wert aufbaut diese erhöhte chance führt zu einer erhöhten optionsprämie wie abbildung 3 auf seite 12 zeigt ist der vsmi der die implizite 30-tage-volatilität des smi® misst zuletzt deutlich gesunken diese entwicklung schlägt sich auch in günstigeren warrantpreisen nieder anleger können aktuell daher vergleichsweise günstig in warrants einsteigen und ­ sollte die vola später wieder anziehen ­ von diesem anstieg zusätzlich profitieren in unserem beispiel beträgt die implizite volatilität 21.2596 das vega beträgt in diesem beispiel 0.0201 chf sollte die volatilität des eher defensiven pharmatitels um 1 steigen und alle anderen parameter unverändert bleiben legt der call um etwa knowhow 11/2009 die goldman sachs akademie genauere informationen zu warrants bietet die goldman sachs akademie die unter www.goldman-sachs.ch/akademie heruntergeladen werden kann neben währungswarrants akademie 22 oder praktischen hinweisen zum handeln von warrants akademie 27 werden auch die griechen genauer beleuchtet.

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multi-barrier reverse convertible 16.00 auf credit suisse nestlé und swiss re in chf marketingperiode bis zum 12 november 20095 basiswerte indikativer ausübungspreis1 valor 1213853 bloomberg csgn vx valor 3886335 bloomberg nesn vx valor 1233237 bloomberg rukn vx indikative barriere2 credit suisse nestlé swiss re symbol3 valor emittent lead manager chf chf chf 56.45 48.52 42.94 nominal coupon ind barriere2 rückzahlung4 chf chf chf 38.95 ­ 41.77 33.48 ­ 35.90 29.63 ­ 31.78 revio 10559736 goldman sachs international goldman sachs bank ag festlegungstag liberierung fälligkeitstag rückzahlungstag 12.11.2009 19.11.2009 12.11.2010 19.11.2010 chf 1 000 16.00 zahlbar am 19.11.2010 69.00 ­ 74.00 physisch diese auszahlung beinhaltet einen einkommensteuerpflichtigen zinsanteil von 0.51 indikativ weitere multi-barrier reverse convertibles in der marketingperiode bis zum 12 november 20095 basiswerte credit suisse swiss life ubs abb novartis swiss re nestlé novartis roche deutsche bank e.on siemens allianz basf bayer gazprom adr lukoil adr rosneft gdr banco bradesco petrobras vale stand 30.10.2009 symbol3 revin revip reviq revir revis revil revim valor 10559735 10559737 10559738 10559739 10559740 10559733 10559734 coupon 16.75 13.75 8.75 18.75 15.50 19.00 15.25 nominal chf chf chf eur eur usd usd währung chf 1 000 chf 1 000 chf 1 000 eur 1 000 eur 1 000 usd 1 000 usd 1 000 indikative barriere2 74 ­ 79 64 ­ 69 76 ­ 80 74 ­ 79 69 ­ 74 69 ­ 74 69 ­ 74 rückzahlung4 physisch physisch physisch physisch physisch physisch physisch fälligkeitstag 12.11.2010 12.11.2010 12.11.2010 12.11.2010 12.11.2010 12.11.2010 12.11.2010 1 entspricht der indikativen aktienreferenz endgültige fixierung erfolgt am festlegungstag 2 die barriere wird in Übereinstimmung mit den marktbedingungen am festlegungstag ermittelt und wird nicht höher sein als die obergrenze der indikativen barriere 3 es ist vorgesehen die produkte an der six swiss exchange zu kotieren die zertifikate werden im sekundärmarkt inklusive aufgelaufenem coupon gehandelt dirty pricing 4 physische rückzahlung heisst lieferung der aktie mit der schlechtesten performance wenn mindestens ein basiswert die barriere während der laufzeit berührt oder unterschreitet und ein oder mehrere schlussfixierungskurse am verfalltag gleich oder tiefer sind als die bei auflegung festgelegten ausübungspreise ansonsten zahlung des nominalbetrags in cash 5 die marketingperiode kann im ermessen des emittenten aufgrund veränderter marktbedingungen vorzeitig beendet werden svsp-kategorie renditeoptimierungs-produkte www.goldman-sachs.ch oder +41 044 224 1144 garantin the goldman sachs group inc rating der garantin a1 moody s a s&p® art der garantie unwiderrufliche unbedingte zahlungsgarantie emittentin goldman sachs international lead-manager goldman sachs bank ag dieses inserat stellt keinen emissionsprospekt im sinne von art 652a resp 1156 or dar dieses inserat erscheint ausschliesslich zum zweck der information über die im inserat aufgeführten produkte die produkte qualifizieren nicht als anteile einer kollektiven kapitalanlage im sinne des bundesgesetzes über kollektive kapitalanlagen kag und sind daher auch nicht der aufsicht der eidgenössischen finanzmarktaufsicht finma unterstellt die anleger sind dem bonitätsrisiko der emittentin bzw der garantin ausgesetzt anleger sollten vor erwerb eines produktes die ausführungen im termsheet und im offering circular bestehend aus dem programme for the issuance of derivatives www.goldman-sachs.ch/programm und dem jeweiligen pricing supplement zu den chancen und risiken einschliesslich des emittenten und gegebenenfalls produktspezifischen totalverlustrisikos lesen und etwaige fragen mit einem finanzberater besprechen sämtliche angaben sind ohne gewähr goldman sachs bank ag public distribution münsterhof 4 postfach ch-8022 zürich telefon +41 044 224 1144 telefax +41 044 224 1020 www.goldman-sachs.ch e-mail swisswarrants@gs.com © goldman sachs 2009 all rights reserved.

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