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vdw verband der wohnungs und immobilienwirtschaft in niedersachsen und bremen magazin 03 i marktwirtschaft hat zuku nft 29 zwischenahner gespräch 09 i auf u ns ist v erlass norddeutscher genossenschaftstag 13 i sommer der wohn kultur ruhr.2010 ein rundgang 49 i das erfolgreichste jahr gewo ba legt bilanz vor vdw-verbandstag 2010 07 08 september 2010 in celle 0310 zeitschrift des vdw niedersachsen bremen in zusammenarbeit mit dem verband norddeutscher wohnungsunternehmen e v.
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höherer wohnwert zufriedene mieter attraktivere wohnobjekte mit multimedia1 aus dem kabelanschluss kabel anschluss mehr wohnqualität bei bestandsimmobilien ohne großen kostenaufwand der kabelanschluss macht es möglich er bietet technik fürs leben einfach unkompliziert und alles aus einer hand · digitales fernsehen · schnelles internet1 · günstige telefonie1 · mobil telefonieren und surfen2 erfahren sie mehr über die multimedialen möglichkeiten des kabelanschluss bei ihrem persönlichen geschäftskunden-partner ihr kabelanschluss für fernsehen internet und telefon 1 in immer mehr ausbaugebieten und mit modernisiertem hausnetz verfügbar 2 nur in verbindung mit einem kabel deutschland internet phone vertrag möglich en ternehm ungsun wohn and.de eutschl beld www.ka
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inhalt t ite l f ot o sosahesausindeutschen wo hnungen ende der 1970er jahre nachkriegszeit wirtschaftswunderjahre spie ß igkeitundrock n roll popundprotest dies und viel mehr hinterließen ihre spuren in den privaten vier wänden im wo hnzimmerstandenbereitsfarbfernsehger ä t e und kassettenrekorder doch in der küche hinter einem vorhang gab es noch die badewanne a l s ausstellunginderausstellung zeigtderspar und bauverein im historischen museum in hannover noch bis zum augustmehrals 3 0 jahrealteszenenausseinen wohnungen die damals im auftrag des werkbundes aufgenommen worden sind ein besuch lohnt sich f oto g r af th omasde ut schmann hannov er m a ga z i n 0 310 02 03 07 08 vdw inhalt iiii vor wort 29 zwischenahner gespräch 125 jahre spar und bauverein hannover kommentar 09 13 21 26 30 35 38 thema 0310 41 42 iiiiiiiii norddeutscher genossenschaftstag ruhr 2010 datenschutz verkehrssicherungspflicht soziales management mietrecht kraft-wärme-kopplung unternehmensporträt rostock-süd eg fachausschüsse revitalisierung 49 50 51 52 56 vdw iiiii gewob a klimainitiative fachtagung namen und n achrichten impressum
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ca rsten en s i vdw pressereferent m a ga z i n 0 310 turbulente tage für die berliner republik und die ausschläge des politdonners sind insbesondere in der niedersächsischen landeshauptstadt kräftig zu spüren ohnehin scheint hannover auf dem höhenflug die faz schrieb kürzlich vom hotspot deutschlands die welt von der heimlichen hauptstadt der focus von der metropole der stunde kürzlich gerne noch vieldeutig als hangover engl katzenjammer verspottet ist die stadt an der leine mächtig ins rampenlicht geraten erst lena meyerlandrut dann christian wulff mehr prominenz geht zurzeit nicht beide personalien kamen dabei durchaus überraschend war lenas sieg beim schlagerfestival schon kaum vorauszusehen grenzten der rücktritt von bundespräsident horst köhler und die anschließende nachfolgedebatte an eine sensation dass der noch amtierende ministerpräsident wulff als aussichtsreichster kandidaten am 30 juni vor die bundesversammlung treten wird bedeutet für niedersachsen den erneuten abgang einer politischen führungsfigur die liste ist spätestens seit dem ende der kohl-Ära beispiellos einige namen gefällig schröder steinmeier bulmahn zypries gabriel trittin von der leyen rösler nun also christian wulff sein designierter nachfolger david mcallister und die in teilen erneuerte ministerriege stehen vor einem ganzen bündel an problemen wie alle anderen bundesländer auch ächzt niedersachsen unter massivem einspardruck dabei gilt es mit augenmaß vorzugehen so sollten investitionen anreizende ausgaben beibehalten werden wenn sie arbeitsplätze sichern und helfen die lebensqualität in unseren städten und gemeinden zu verbessern doch so weit geht die erkenntnis nicht stattdessen wird nach der rasenmähermethode durch die ressorts vorwor t gewütet auch die städtebauförderung geriet unter das scherblatt was die neue sozialministerin aygül Özkän nach den kabinettsberatungen verkündete war schlichtweg eine enttäuschung auf einen nenner gebracht niedersachsen halbiert seine haushaltsansätze soziale stadt stadtumbau west und andere programmteile sind betroffen 13 millionen euro die vom bund bereitgestellt worden sind werden von niedersachsen nicht abgerufen dabei weisen zahlreiche wissenschaftliche studien nach dass jeder euro den die öffentliche seite in diese programme einsetzt acht euro private investitionen nach sich zieht das land tut sich überhaupt keinen gefallen an dieser stelle zu sparen wichtige impulse für die private wirtschaft bleiben aus dabei benötigen gerade investoren am wohnungsmarkt zumindest mittelfristige planungssicherheit doch die rahmenbedingungen sind alles andere als verlässlich nicht nur das land auch der bund schüttet bei der sparorgie das kind mit dem bade aus die kfw-förderung im bereich der co2-gebäudesanierung wurde in diesem jahr um 700 millionen gekürzt und soll im nächsten jahr um weitere 400 millionen euro gesenkt werden dabei handelt es sich um ein erfolgsprogramm sondergleichen mehr als 18 milliarden euro an investitionen wurden 2009 damit angeregt effekte die auf dem arbeitsmarkt fast 300.000 jobs sichern eine verstetigung der fördermittel ist dringend erforderlich zumal der klimaschutz im gebäudebereich eine wichtige gesamtgesellschaftliche aufgabe ist um noch einmal auf hannover und seinen jüngsten top-star zurückzukommen lena singt davon dass sie wie ein satellit um ihren angebeteten herum fliegt wollen wir hoffen dass die politik sich dieses nicht als vorbild nimmt und probleme nicht nur umkreist sondern angeht » to l e r anz ist de r ve rdacht k u r tt uchol sk y 18 9 01935 dt schriftsteller und journalist dass der ander erechthat « 2
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vdw-chef bernd meyer 4 von links inmitten seiner prominenten gäste von links lutz freitag enak ferlemann christina harland lukas siebenkotten und prof dr jürgen keßler m a ga z i n 0 310 29 zwischenahner gespräch vdw-tagung trotzt sogar der vulkanasche zwis che nahn er gespr äch soziale kompetenz wird zur existenzfrage bad zwischenahn ein jahr vor seiner 30 auflage hat sich das zwischenahner gespräch des vdw niedersachsen bremen so frisch und unverbraucht präsentiert wie eh und je und vor einem heiklen thema ist die traditionsveranstaltung ohnehin noch nie zurückgeschreckt soziale verantwortung in der marktwirtschaft lautete der titel in diesem jahr und nicht nur der parlamentarische staatssekretär im bundesministerium für verkehr bau und stadtentwicklung enak ferlemann war der ansicht passender geht es nicht mein dank an den vdw dieses wichtige thema aufzugreifen gdw-präsident lutz freitag meinte die einen reden über moral die anderen begehen die gleichen fehler schon in seiner begrüßung hatte vdw-verbandsdirektor bernd meyer auf die drängende aktualität von fragen nach der moral angesichts tiefgreifender wirtschafts und finanzkrisen hingewiesen die geschäftsgebaren haben sich trotz der dramatischen ereignisse offenbar nicht geändert alles dreht sich wieder im steigende gehälter und boni mit dem zwischenahner gespräch leiste der vdw einen wichtigen beitrag zum dialog mit der politik und vielen gesellschaftlichen gruppe lobte ferlemann der cdu-politiker aus cuxhaven gab anschließend einen Überblick über aktuelle wohnungspolitische politikfelder vom klimaschutz bis hin zur anpassung der wohnungsstruktur an die bedürfnisse älterer menschen wichtig sei bei allen plänen und vorgaben die wirtschaftliche machbarkeit sagte ferlemann Überzogene anforderungen verhindern notwendige investitionen daher sei die bundesregierung bestrebt die rahmenbedingungen für energetische modernisierungen zu verbessern ohne die sozialen belange des mietrechts zu vergessen ferlemann sprach sich für einen attraktiven mietwohnungsmarkt aus haushalte mit kleineren einkommen dürften nicht ins eigentum gedrängt werden daher sei es auch künftig notwendig ein neubauvolumen von rund 180.000 wohneinheiten pro jahr zu erreichen nur so sei gewährleistet dass bezahlbarer wohnraum nicht knapp werde 3
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m a ga z i n 0 310 im bereich der städtebauförderung sprach sich der parlamentarische staatssekretär für eine engere zusammenarbeit aller beteiligten aus mit blick auf die nächste förderrunde ab herbst forderte auch die wohnungswirtschaft zu mehr kreativität auf lassen sie sich etwas einfallen zum schluss ein dickes lob die wohnungswirtschaft ist eine branche mit immenser bedeutung und es sei doch gut dass ihnen das auch mal ein politiker sagt durchaus kritisch kommentierten gdw-präsident lutz freitag und insbesondere mieterbund-direktor lukas siebenkotten im anschließenden gespräch mit fernsehjournalistin christina harland die wohnungspolitik der bundesregierung siebenkotten sagte bei seiner zwischenahn-premiere wir warten noch auf taugliche rezepte wie der neubau angekurbelt werden kann freitag gab zu bedenken dass viele förderprogramme und vor allem die kfw-mittel zurückgefahren wurden doch auch zwischen den beiden interessengruppen gibt es reibepunkte während der gdw-chef die unter dem dach seines verbandes organisierten unternehmen als pioniere bei der herstellung barrierearmer und altersgerechter wohnungen ansieht heißt es aus sicht des mieterbundes das angebot sei keineswegs ausreichend beim klimaschutz sind sich wohnungswirtschaft und mieterbund ebenfalls nicht in allen punkten einig siebenkotten sagte die modernisierungsumlage sei größer als die dadurch erzielte energieeinsparung an der energetischen sanierung müssten daher dreiteilig vermieter mieter und staat beteiligt werden freitag attestierte schmunzelnd das ist zwar nicht ökonomisch basiert aber es hört sich gut an richtig sei dass die modernisierungsumlage in vielen regionalen teilmärkten gar nicht durchsetzbar ist soziale verantwortung in der wohnungs wirtschaft unter dieser Überschrift leiteten freitag und siebenkotten in kurzen vorträgen anschließend zum eigentlichen tagungsthema über der gdw-präsident berichtete dass die wohnungswirtschaft häufig belächelt wurde weil sie die balance zwischen wirtschaftlichem erfolg und sozialer verantwortung herstellen möchte doch gerade in krisenzeiten habe sich das nachhaltige geschäftsmodell bewährt doch eigentlich ist der markt blind weil er nur über kaufkraft gesteuert wird er belohnt denjenigen der zum besten ergebnis kommt egal mit welchen mitteln daher seien ordnungspolitische eingriffe dringend nötig forderte freitag jedes spiel braucht eben seine regeln 4 wirtschaftsexperte prof dr norbert walter parl staatssekretär enak ferlemann mieterbund-direktor lukas siebenkotten
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moderatorin christina harland im gespräch mit prof dr jürgen keßler verbandsdirektor bernd meyer m a ga z i n 0 310 mieterbund-direktor siebenkotten sagte es sei eine renaissance der moral zu beobachten und ein gleichzeitiger bedeutungsverlust der politik er schränkte jedoch ein eine gute moral liefert nicht unbedingt eine gute politik bezogen auf die wohnungswirtschaft sei eine institutionelle soziale verantwortung erforderlich bei den gdw-unternehmen habe er dahingehend keine zweifel wir brauchen sie als partner und sie tun es auf der anderen seite hätten die verkäufe an internationale fonds erhebliche kollateralschäden angerichtet diese investoren haben ihre historische chance verspielt betonte siebenkotten die soziale kompetenz wird zur existenzfrage für deutschland meinte prof dr rudolf hickel von der uni bremen er sprach sich für eine sozial gebändigte marktwirtschaft aus um perverse fehlentwicklungen wie zuletzt zu verhindern es ist doch fast schon wieder vergessen dass wir 2008/2009 den größten absturz seit der weimarer republik erlebt haben hickel beschrieb den doppelpack der krise eine konjunkturkrise verstärkt durch die krise der finanzmärkte deutschland musste einen einbruch bei den exporten verkraften bei gleichzeitiger stagnation des privaten konsums die schnelle Überwindung der krise schreibt der volkswirt dem staat zu stärkung der öffentlichen investitionen konjunkturprogramme bis hinunter auf die lokale ebene lockerung der geldpolitik die lücken wurden mit liquidität gefüllt das steht in keinem lehrbuch und das fazit die marktwirtschaftliche theorie hat sich bis auf die knochen blamiert die beratungsökonomie hat unglaublich versagt die soziale marktwirtschaft muss scharf abgegrenzt werden vom turbokapitalismus wir brauchen eine ethische fundierung des wirtschaftlichen handelns wir müssen spielregeln so festlegen dass niemand andere über den tisch ziehen kann nach einem launigen abend im ahrenshof erlebten die teilnehmer auch am zweiten tag hochkarätige referenten die mit ihren vorträgen zum nachfragen und nachdenken anregten allerdings musste das programm kurzfristig geändert werden denn die internationale managementberaterin imke keicher konnte leider nicht ans zwischenahner meer kommen weil ihr geplanter flug von stockholm nach bremen aufgrund des vulkanausbruchs auf island gecancelt werden musste zwis che nahn er gespr äch expertentreffen prof dr jürgen keßler links und prof dr rudolf hickel gdw-präsident lutz freitag 5
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gesagt ist gesagt sie sind einer von uns verbandsdirektor bernd meyer zu dem aus cuxhaven stammenden parlamentarischen staatssekretär enak ferlemann heutzutage kennen die leute vor allem den preis und nicht den wert enak ferlemann zitiert oscar wilde die prosa ist schön aber die penunze fehlt gdw-präsident lutz freitag zu der kürzung der kfw-mittel für den klimaschutz aus dem land der dichter und denker ist ein land des dichtens und dämmens geworden gdw-präsident lutz freitag zu den anstrengungen seiner branche in sachen klimaschutz ich gehe nicht in den ruhestand ich scheide nur aus dem amt aus gdw-präsident lutz freitag ach der tugend schöne werke gerne möchte ich sie erwischen doch ich merke immer kommt mir was dazwischen mieterbund-direktor lukas siebenkotten zitiert wilhelm busch es gibt nicht nur mietnomaden es gibt vor allem auch vermieternomaden die auf die cayman-inseln verschwunden sind lukas siebenkotten der sachverständigenrat braucht bildungsurlaub prof dr rudolf hickel schaffen wir den homo oeconomicus ab diese trostlose figur prof dr rudolf hickel seit betttuch mit drei t geschrieben wird schlafe ich unbedeckt prof dr jürgen keßler m a ga z i n 0 310 f ot o s ge rhardsander westerstede zwis ch enahn er gespr äch gewohnt kurzweilig referierte prof dr jürgen keßler von der hochschule für technik und wirtschaft in berlin über corporate governance bei ihrer anmoderation sagte christina harland sie sei doch sehr gespannt wie man diesen begriff mit inhalt füllt daraufhin keßler ich auch doch er tröste sich mit mark twain der gesagt habe wagners musik ist viel besser als sie klingt auf diese weise schaffte es der glänzende rhetoriker keßler ein doch zunächst sehr nüchternes thema vergleichsweise anschaulich darzulegen gleichwohl gab es eine wichtige botschaft das klima hat sich geändert es ist rauer geworden und die regeln für die unternehmensführung werden zunehmend verschärft ich fühle mich als missionar mit diesen worten begann prof dr norbert walter seinen abschließenden vortrag der ehemalige chefvolkswirt der deutschen bank stellte fest dass die marktwirtschaft in verruf geraten sei und der ruf nach dem staat immer lauter werde marktwirtschaft werde gleichgesetzt mit gier bereicherung und sozialer ungerechtigkeit der zeitgeist ist entschlossen gegen marktwirtschaft es heißt diese ordnung ist nichts mehr wir haben ein systemisches problem dieser sichtweise könne er sich nicht anschließen die soziale marktwirtschaft hat eine zukunft die probleme seien vor allem auf die schwäche der marktteilnehmer und der institutionen zurückzuführen ähnlich wie hickel sprach sich auch walter für ein klares regelwerk aus dazu gehörten mehr marktkonforme anreize und weniger gebote und verbote aber eben auch ethische grundsätze die das zusammenleben humaner und letztlich auch effizienter machten marktwirtschaft muss veranstaltet werden sagte walter dann wird sie das erfolgsmodell bleiben im nächsten jahr findet das zwischenahner gespräch zum 30 mal statt der termin steht angesichts der späten osterferien schon fest es ist der 7 8 april 2011 6
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spar und bauverein hannover feiert jubiläum ein erfahrungsschatz von 125 jahren hannover mit einem geballten programm hat die älteste wohnungsgenossenschaft im bereich des vdw niedersachsen bremen ihr jubiläum gefeiert vor 125 jahren gegründet zeigte sich der spar und bauverein hannover beim feiern rüstig und rege wie eh und je eingeladen zu verschiedenen veranstaltungen waren vertreter mitarbeiter geschäftspartner sowie zahlreiche prominente ein kernstück des jubiläums ist die beachtenswerte ausstellung wie gewohnt im historischen museum hannover kuratiert wurde sie von dem historiker dr olaf grohmann mittlerweile haben sich tausende hannoveraner dort über die geschichte der wohnungsgenossenschaft informiert dabei ließen sie sich in das leben der 1920er jahre zurückversetzen denn die ausstellung ist als eine drei-zimmer-wohnung aus dieser zeit hergerichtet mit vielen kleinen sehenswürdigkeiten wie badekessel und holzofen vorstände von links udo fromman rainer fulst und heinz wensing mit abtprimas notker wolf oberbürgermeister stephan weil lobte die bemerkenswerte kontinuität des unternehmens der spar und bauverein sei sich immer treu geblieben und genieße wohl auch deshalb allseitige wertschätzung ihr geschäftsmodell nutzt allen und schadet niemandem wir sind stolz auf den spar und bauverein mit diesen worten beglückwünschte bernd meyer direktor des verbandes der wohnungs und immobilienwirtschaft niedersachsen bremen die älteste wohnungsgenossenschaft im verbandsgebiet tradition vertrauen und zukunft seien die drei stichwörter die er ganz eng mit dem spar und bauverein verbinde sagte meyer entstanden aus der initiative von arbeitern und handwerkern habe die genossenschaft in den jahrzehnten bauliche akzente in hannover gesetzt und damit eindrucksvoll demonstriert wir sind jemand in dieser stadt insbesondere der brüggemannhof sei ein paradebeispiel für diese stolze architektur bis heute biete der spar und bauverein wohnungen für alle generationen meyer betonte das vertrauen in die genossenschaft ist groß das belegen 70.000 sparkonten mit einlagen von mehr als 140 millionen euro darüber hinaus habe das unternehmen themen wie wohnen im alter und klimaschutz frühzeitig umgesetzt der sparund bauverein ist in der zukunft schon angekommen die festrede hielt der abtprimas des benediktinerordens notker wolf wie in seinem orden so gelte auch bei genossenschaften respekt vor dem einzelnen und gemeinsam wachsen zum abschied verteilte der spar und bauverein seinen erfahrungsschatz so zumindest lautet der titel des jubiläumsbuches auf mehr als 250 seiten widmet sich die genossenschaft dem begriff der erfahrung und bekommt dabei unterstützung von 39 mietern und zahlreichen fachleuten das tragebuch erfahrungsschatz m a ga z i n 0 310 125 jah re spa r un d bauverei n ausstellung im historischen museum beim offiziellen empfang im hannoverschen rathaus betonte aufsichtsratsvorsitzender walter richter dass der spar und bauverein integraler bestandteil einer sozialen stadtgesellschaft geworden ist angesichts der verwerfungen auf den internationalen finanzmärkten dürfe man durchaus vom erfolgsmodell genossenschaften sprechen 7
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re n at eszamei tat igesch ä ftsf ü h r erin gewos gmb h babylonische begriffsverwirrung in bremerhaven zuve rl ä ssiged aten zudenw oh n un gsl e e r st ä nd en sc h e in en i n de ut s c h lan d m a ng e lwa rezuse in fÜ rkomm un en in v e sto r en derwohn un gswi rt s c h aft sowie f Ü rbank en ve r s ic h e r un g en undfo ndg e s el lsch af t en st el lt dasf eh l en ei n er v e rl ä s s l ic h en s tati stike in gros ses inves ti ti on s undpla nu ng s he m mni sdar a n m et ho d i sc h en an sä t z en z u r er m i ttlu ng v on w oh nu ng s le e r st ä n d en m a nge lt es nicht nu r fö r d e rn dieseh ö c hst unt ers c hi e dl ic he erge bn issez uta g e w ie die aktuelle diskussion in bremerhaven zeigt ende vergangenen jahres haben techem und empirica ihren alljährlichen leerstandsindex für das bundesgebiet veröffentlicht für bremerhaven wies der neueste index der sich auf das jahr 2008 bezieht einen leerstand von 5,8 prozent aus 2.700 wohnungen dieses ergebnis löste in bremerhaven bei stadtverwaltung und wohnungswirtschaft irritationen aus hatte doch die auswertung der jährlichen stromzähleranalyse einen leerstand von 5.400 wohnungen ergeben der mikrozensus des jahres 2006 weist für die stadt bremerhaven einen leerstand von 5.000 wohnungen aus wie kommt es zu diesen diskrepanzen der techem-empirica-leerstandsindex ist eine hochrechnung auf basis der vom energiedienstleister techem betreuten wohnungen er basiert auf anonymisierten heizkostenabrechnungen in bremerhaven deckt techem drei prozent des geschosswohnungsbestands ab dabei wird jede wohnung in der zum zeitpunkt der heizkostenablesung keine miete bezahlt wird als leer stehend registriert der index bezieht jedoch nur wohnungen mit ein die sich in einem gebäude mit mindestens drei wohnungen und zentralheizung und/oder zentraler warmwasserversorgung inkl fernwärme befinden folglich gehen einund zweifamilienhäuser sowie alle gebäude mit etagenheizungen gasaußenwandgeräten oder ofenheizungen nicht in die statistik mit ein wohnungen ohne zentralheizung und/oder zentraler warmwasserversorgung werden als nicht marktaktiv klassifiziert machen aber auf dem bremerhavener wohnungsmarkt einen anteil von knapp 20 prozent aus dagegen stellen die zuständigen versorgungsunternehmen für die stromzähleranalyse jährlich gebäudescharfe anonymisierte daten zur verfügung sind zum stichtag am stromzähler keine verbräuche zu messen gilt die wohnung als leer im gegensatz zu der untersuchung von techem/empirica basieren die ergebnisse der stromzähleranalyse folglich auf einer vollerhebung aller gebäude in bremerhaven die über einen stromzähler verfügen unabhängig von ihrer gebäudeform und ihrem ausstattungsstandard die bundesleerstandsstatistik die auf der gebäude und wohnungszählung von 1987 für westdeutschland und 1995 für ostdeutschland basiert und regelmäßig durch den mikrozensus fortgeschrieben wird kommt zu einem ähnlichen ergebnis wie die stromzähleranalyse auch der mikrozensus weist eine leerstandsquote bezogen auf alle wohnungen aus basiert dabei aber auf hochrechnungen einer datenbasis aus den 80er bzw 90er jahren die nur alle vier bis fünf jahre durch den mikrozensus aktualisiert werden kann in der gesamtschau lässt sich somit festhalten die unterschiede zwischen von techem/empirica der städtischen stromzähleranalyse und den im mikrozensus ausgewiesenen leerständen in bremerhaven ergeben sich erstens durch eine unterschiedliche bezugsgröße die stromzähleranalyse basiert zweitens auf einer vollerhebung der bremerhavener gebäude während der mikrozensus und der leerstandsindex von techem/empirica auf stichproben von 1 prozent bzw 3 prozent beruhen die die gefahr einer stichprobenbedingten verzerrung der ergebnisse in sich bergen zudem liegen dem erhobenen ,leerstand drittens je nach erfassungsmethode unterschiedliche definitionen zugrunde keine mietzahlungen/kein stromverbrauch/unbewohnt nach äußerem anschein viertens unterscheidet sich die definition von leerstand je nach perspektive der untersuchung während investoren nicht marktaktive bzw -fähige leerstehende wohnungen getrost ignorieren können gilt dies für kommunen nicht eine nicht marktfähige wohnung belastet das stadtbild muss bei der bereitstellung von infrastruktur berücksichtigt werden und erzeugt auf längere sicht potenzielle abrisskosten sachlich begründete methodische unterschiede gehen im medialen getöse schnell unter um keine fehlgeleiteten schlüsse zu provozieren sollten daher auch die städtischen stromzählerergebnisse bremerhavens veröffentlicht und auf methodische unterschiede verstärkt hingewiesen werden nur so kann das spektrum des leerstands je nach perspektive dargelegt werden solange keine belastbareren zahlen vorliegen diese sind erstmals wieder mit dem zensus 2011 die ersten auswertungen also frühestens 2012 zu erwarten komme nta r m a ga z i n 0 310 8
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vnw-chef dr joachim wege bei der eröffnung m a ga z i n 0 310 norddeutscher genossenschaftstag in hamburg mehr als 400 teilnehmer norddeu ts cher gen osse n s chaftsta g auf uns ist verlass hamburg wohnungsgenossenschaften verbinden erfolgreich tradition und innovation dies ist die kernbotschaft des norddeutschen genossenschaftstages zu dem sich ende april mehr als 400 vertreter aus politik verwaltung und wirtschaft in hamburg getroffen haben in vorträgen und podiumsdiskussionen wurden lebhaft die anstehenden herausforderungen für wohnungsgenossenschaften diskutiert unterm strich zeigten sich wissenschaftler und unternehmer optimistisch auf fragen des demografischen wandels und des klimaschutzes haben die genossenschaften bereits die richtigen antworten gefunden die veranstalter der zweitägigen konferenz der vnw verband norddeutscher wohnungsunternehmen der verband der wohnungsgenossenschaft sachsen-anhalt sowie der verband der wohnungs und immobilienwirtschaft niedersachsen bremen waren entsprechend zufrieden mit den engagierten diskussionen die weichen sind offenbar gestellt die genossenschaften werden sich auch in zukunft am wohnungsmarkt behaupten sagte vnw-verbandsdirektor dr joachim wege die drei verbände repräsentieren 408 genossenschaften mit 595.000 wohnungen und mehr als 800.000 mitgliedern jährlich investieren die unternehmen mehr als eine milliarde euro in neubau und bestand gegenüber journalisten hob wege das solide geschäftsmodell der genossenschaften hervor das sich gerade in wirtschaftlich turbulenten zeiten erfolgreich behaupte die unternehmen sind gut für ihre mitglieder und für die gesellschaft insgesamt man sollte auf genossenschaften setzen und nicht auf heuschrecken stellvertretend für die unternehmer ergänzte ulrich stallmann als vorsitzender des arbeitskreises hamburger wohnungsgenossenschaften auf uns ist verlass treffend formulierte die presseagentur dpa in ihrem tagungsbericht die wohnungsgenossenschaften sehen sich als gewinner der finanz und wirtschaftskrise empfang im hamburger rathaus 9
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prof theresia theurl verbandsdirektor roland meißner m a ga z i n 0 310 hamburgs senatorin für stadtentwicklung und umwelt anja hajduk lobte beim abendlichen empfang im rathaus die kompetenz der genossenschaften beim klimagerechten umbau der wohnungs und gebäudebestände sie sind wichtige und zuverlässige partner die tagung unter dem titel wohnungsgenossenschaften nachhaltig und innovativ war in vier themenblöcke gegliedert die jeweils mit einem impulsvortrag eingeleitet wurden an die sich dann diskussionsrunden anschlossen professor theresia theurl münster unterstrich in ihrem vortrag die bedeutung strategischer unternehmenskom munikation insbesondere wohnungsgenossenschaften könnten davon profitieren prof jürgen keßler berlin sprach sich für einen intensiven informationsaustausch zwischen vorständen und aufsichtsräten aus miteinander statt gegeneinander sei das gebot der stunde klaus habermann-nieße stadtplaner aus hannover ging in seinem referat auf die immer heterogeneren wohnwünsche ein darin liege die chance für genossenschaften durch ein differenziertes angebot auch neue kundengruppen zu erschließen Über vernetztes wohnen für ein langes leben hat sich prof volker eichener bochum gedanken gemacht für mehr wohn und lebensqualität innerhalb einer intakten nachbarschaft sei technische unterstützung ein zunehmend wichtigerer baustein die erkenntnisse aus den wissenschaftlichen eingangsreferaten wurden danach jeweils von praktikern auf den prüfstand gestellt durch die vielzahl unternehmensindividueller beiträge entwickelten sich muntere gedankenspiele zwischen genossenschaftlern verbandsvertretern und beratern vorträge und diskussionen dazu noch eine informative fachausstellung und zahllose gespräche mit kollegen und geschäftspartnern diese form des genossenschaftstages hat zukunft in zwei jahren trifft man sich in niedersachsen wieder senatorin anja hajduk inmitten der drei gastgebenden verbandsdirektoren fachaussteller 10
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verbandsdirektor bernd meyer in der diskussion 11 m a ga z i n 0 310 norddeu tsch er gen osse n s chaftsta g
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a u s z Ü g e au sderer ö f fn u ng srede vo n d r jo a c hi mwege verba nd sdirek tor d e s vn w gemeinsam sind wir stark dieses motto wurde zu beginn der genossenschaftsbewegung durch raiffeisen schulzedelitzsch und huber geprägt und führte zur gründung unserer verbände es hat bis heute gültigkeit der mensch stand und steht im mittelpunkt auch wenn gemeinschaftliches bauen oder waschen in waschhäusern weniger wird werden nachbarschaftstreffs und gemeinsame aktivitäten wieder gern genutzt verstärkt sehnen sich die menschen wieder nach gemeinschaft und nachbarschaft das macht schließlich wohnen aus viele genossenschaften praktizieren mit geschulten kräften sozialmanagement und ermöglichen so eine positive nachbarschaftsentwicklung sie integrieren menschen ungeachtet ihrer herkunft jung und alt familien und singles zu einer gemeinschaft das ist gerade in der heutigen zeit ein immens wichtiger beitrag zur sozialen stabilisierung unseres gemeinwesens aufgrund der demografischen und gesellschaftlichen entwicklung schrumpfen oder entfernen sich familiäre netzwerke deshalb nimmt die bedeutung von ,ersatzfamilien zu nachbarn und freunde ersetzen oft die familiären strukturen dr joachim wege m a ga z i n 0 310 der mensch ist genossenschaften wichtiger als die rendite genossenschaften sind aber auch wirtschaftlich erfolgreich in punkto nachhaltiger betriebswirtschaft sind die genossenschaften den hedgefonds und neunmalklugen investmentbankern voraus und müssen sich keineswegs verstecken genossenschaften fühlen sich dem grundsatz spekulationsfreier nachhaltigkeit besonders verpflichtet genossenschaften und ihre wohnungen sind für generationen gebaut werden aber ständig modernisiert ergänzt oder auch durch neue ersetzt sie bieten ihren mitgliedern sicherheit und schutz vertrauen und verlässlichkeit durch die mitbestimmung der mitglieder werden sie zugleich auf die sich verändernden bedürfnisse eingestellt und jung gehalten hierin liegt das geheimnis ewiger jugend genossenschaften sind nachhaltig und innovativ und zwar sowohl ökonomisch und sozial als auch ökologisch n orddeu tsch er ge nosse nscha fts tag die einzelnen beiträge sind im internet unter www.vnw.de bzw www.vdw-wohnen.de nachzulesen fot os thies ibold hamburg 12
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an dreaswinkler ruhr 2010 kulturhauptstadt europas im ruhrgebiet steht der sommer der wohnkultur vor der tür m a ga z i n 0 310 ru hr.2 010 essen-margarethenhöhe blick ins publikum bei der eröffnung der kulturhauptstadt europas ruhr.2010 auf dem welterbe zeche zollverein fot o m an fred voll m er mankom mt ni c h t dar u m he r u m e inen te x t Ü b e r da s r uhr gebi et un d s e in e wahl zu r kultu rh a u pt s tad t 2 0 1 0 mite in e m grö n e m ey e r zi tat zubeg in n en t i e f im w e ste n wodiesonnever sta u b t d a is t es s c ho n gar nichtm ehr wichtig da ss he u te imsog en a n n te n po t t e i g entl i ch auch nic htmerk li c h m ehr s tau b i n der lu ft li e gt a ls i n a nd e r en gr o s s st ä dten d as ruhr gebi et wirdnochimmer mi tkohle un d s ta hlin ve rbind un ggeb racht un dder un b e dar f te b e s uc he r e r wa r tet a uc h noc himmerein pa no r am a d a mpfe n de rsch lo te w en nerdie gr e nz e z u de u tsc h l a nd s g r ö s s te mbal lun g s raum Üb ersc hr e itet in wirklichkeit ist das ruhrgebiet heute zwar viel weniger verraucht und viel grüner als manch besucher erwartet hätte es ist aber tatsächlich auch noch in extremer weise von seiner industriellen vergangenheit geprägt sie zeigt sich an der mentalität seiner einwohner ebenso wie an den umrissen seiner städte der verknüpfung seiner nahverkehrsverbindungen und natürlich seiner wohnkultur die typischen zechensiedlungen sind zwar nicht mehr prägend für die region zu finden sind sie aber noch immer an vielen orten an rhein und ruhr inseln der erholung für arbeiter und bergleute nachdem in der zweiten hälfte des 19 jh fast ausschließlich reihensiedlungen später inklusive vor und hausgärten errichtet worden waren begann im frühen 20 jahrhundert der bau von arbeitergartenstädten an deren entstehung und erfolg auch die überall entstehenden wohnungsgenossenschaften entscheidenden anteil hatten das vorzeigeprojekt wurde jedoch nicht von unten sondern von ganz oben initiiert 1906 stiftete margarethe krupp anlässlich der hochzeit ihrer tochter bertha die auf etwa 65 hektar angelegte siedlung sie wurde anschließend von dem architekten georg metzendorf realisiert wer den heute längst unter denkmalschutz stehenden stadtteil besucht wird sich die augen reiben und sich zwangsläufig fragen ob er noch im ruhrgebiet ist besonders dann wenn es ihn im frühling oder sommer in die margarethenhöhe verschlagen hat den gleichen dörflichen charakter besitzt etwa die siedlung dahlhauser heide in bochum die bauform ihrer wohnhäuser auch als heimatstil bezeichnet orientiert sich stark an vorindustriellen vorbildern kein wunder in der extrem verdichteten baulandschaft des ruhrgebietes wurden sie als inseln der erholung angesehen 13
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