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p. 7
es sollte ein schöner frühlingstag werden die sonne schickte gerade ihre ersten strahlen auf die kleine lichtung um die ein dichter wald wuchs oh wie aufregend ich bin ja so gespannt die kleine hummel lilly hopste ungeduldig hin und her heute war ihr erster tag als pollensammlerin.[close]
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auf der wiese vor dem hummelbau war schon allerhand los bevor sich endlich auch die neulinge ungeduldig zwischen die blumen stürzten lilly war mit unter den schnellsten sie kreiste um den löwenzahn streifte ein paar butterblumen von links und nach einem salto landete sie sicher in einer leuchtend roten klatschmohnblüte.[close]
p. 10
lilly begann eifrig die pollen aufzusammeln fast hatte sie ihren korb voll als es in ihrer nase auf einmal kitzelte sie musste fürchterlich niesen hatschi der klatschmohn wackelte hin und her nanu ganz verdutzt flog sie zur nächsten blüte aber auch dort musste sie niesen in der blume daneben wieder und so ging es immer weiter vor lauter niesen schaffte lilly es nicht auch nur eine polle zu sammeln so flog sie schniefend und niedergeschlagen nach hause was wird nur die königin dazu sagen?[close]
p. 13
mit hängenden flügeln erzählte sie was geschehen war hm du hast eine pollenallergie sagte die königin auch wir insekten können allergien bekommen doch leider gibt es dagegen keine medizin lilly war sehr traurig vielleicht klappte es ja am nächsten tag.[close]
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das jucken hatte über nacht etwas nachgelassen und lilly wagte einen neuen versuch aber schon in der allerersten blume kitzelte es furchtbar sie konnte sich gerade noch festhalten und nieste dann so kräftig dass der ganze pollenstaub durch die luft wirbelte oh je nichts wie weg hier es hatte einfach keinen zweck.[close]
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hab geduld sagte die königin ich werde eine andere aufgabe für dich finden und die kleine hummel war sehr geduldig sie wartete den ganzen frühling hindurch bis der sommer kam doch ihre allergie wurde nicht besser selbst beim `nichtstun musste sie niesen sehnsüchtig sah sie den anderen bei der arbeit zu.[close]
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die pollenspeicher im hummelbau füllten sich allmählich und lilly schniefte jetzt tag und nacht und fühlte sich furchtbar krank zu allem unglück brachte sie mit ihrem hatschi auch noch alle anderen um den schlaf jeden morgen schleppten sie sich gähnend an lilly vorbei und brummten frechheit wie soll man denn bei dem lärm schlafen[close]
p. 20
aber es kam noch schlimmer ein richtiges problem für das kleine hummelvolk der sommer war sehr heiß es hatte lange nicht geregnet und die kleine lichtung war völlig ausgetrocknet der pollenvorrat reichte noch nicht für alle über den langen winter lilly sah wie besorgt die königin war da hatte sie eine idee wie wäre es denn wenn ich eine neue wiese suche auf der es noch genug nahrung gibt das war doch eine aufgabe eilig verließ sie den hummelbau und machte sich auf die suche.[close]
p. 23
ein wenig mulmig war lilly schon zumute um eine neue wiese zu finden musste sie den schutz der lichtung verlassen und den finsteren wald durchqueren das hatten selbst die mutigsten hummeln noch nie gewagt sie erinnerte sich an die worte der königin hütet euch vor gefahren und fliegt nicht in der nacht aber die kleine hummel gab sich einen ruck und verschwand im dunkel der bäume.[close]
p. 25
der abend kam und lilly konnte kaum noch etwas erkennen beinahe wäre sie in ein riesiges spinnennetz geflogen konnte ihm aber noch rechtzeitig ausweichen spinnen warten nur darauf dass insekten in ihren netzen kleben bleiben dann wickeln sie ihre beute schnell ein um sie in ruhe zu fressen aber lilly wollte sich nicht erwischen lassen besser ich suche mir einen platz wo ich sicher schlafen kann[close]
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