VNW Magazin 2 2010

 

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magazin 03 i vnw-nachr ichte n 12 i was macht das woh ne naus schwerpunkt genossenschaften 20 i markt u n dmoral inter views mit lutz freitag und lukas siebenkotten 29 i vern etztes woh ne n vdw-unternehmensbefragung 49 i vnw-nachr ichte n vnw-verbandstag 16 17.juni2010inkiel 0210 verbandnorddeutscher wohnungsunternehmene v.inkooperation mitdemvdwniedersachsenbremen

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höherer wohnwert zufriedene mieter attraktivere wohnobjekte mit multimedia1 aus dem kabelanschluss en ternehm ungsun wohn and.de eutschl beld www.ka kabel anschluss mehr wohnqualität bei bestandsimmobilien ohne großen kostenaufwand der kabelanschluss macht es möglich er bietet technik fürs leben einfach unkompliziert und alles aus einer hand · digitales fernsehen · schnelles internet1 · günstige telefonie1 · mobil telefonieren und surfen2 erfahren sie mehr über die multimedialen möglichkeiten des kabelanschluss bei ihrem persönlichen geschäftskunden-partner ihr kabelanschluss für fernsehen internet und telefon 1 in immer mehr ausbaugebieten und mit modernisiertem hausnetz verfügbar 2 nur in verbindung mit einem kabel deutschland internet phone vertrag möglich.

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i n halt t ite l f oto tr ä umeleben ­ migrationalschance h e i ß tdaspr ojekt des künstlers saeeid dastmalchian d a s 2 0 0 9 vonder el isabeth kleber stiftunggef ö r d e rt wurde hierbei erzählen 15 hamburger pers ö nlichkeitenmitmigrationshintergrundsch ü l e rn eines hamburger gymnasiums ihre erfolgsgeschichte n ä hereszudiesem in tegrationsp rojekt er fahren sie im editorial und im te xtteilunseresmagazins m a ga z i n 0 210 02 03 vnw in ha lt i i vor wort ingo theel v nw-nachrichten 09 12 20 24 29 37 38 42 thema iiiiiiii energiekonferenz wohnungsgenossenschaften inter views stadtentwicklung vernetztes wohnen m arktmieten u nternehmensporträt bwv hildesheim schönheitsreparaturen 0210 49 vnw i v nw-nachrichten

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ingo theel i vo rstandbaugenosse nschaft freiergewerkschafter eg hamburg tr ä umeleben m a ga z i n 0 210 liebe leserin lieber leser für die schülerinnen und schüler der europaschule gymnasium hamm ist es völlig normal dass ihre mitschüler und freunde aus verschiedenen kulturen kommen ­ schüler aus 68 nationen mit 42 muttersprachen werden dort unterrichtet für erwachsene hingegen ist der umgang mit unterschiedlichen kulturen teilweise noch schwierig oder ungewohnt auch in den nachbarschaften unserer wohnanlagen prallen manchmal zwei welten aufeinander und es wird von uns und denen gesprochen doch ist das wirklich richtig bei der baugenossenschaft freier gewerkschafter eg bgfg haben 20 prozent der mitglieder einen migrationshintergrund mit unserer elisabeth-kleber-stiftung eks fördern wir nachbarschaften und die integration von menschen verschiedener kulturen die eks fördert multikulturelle veranstaltungen und feste ebenso wie internationale kochkurse aber auch bildungsangebote die sich speziell an menschen mit migrationshintergrund wenden wir sollten uns vielleicht aber auch einmal die frage stellen wie lange wir eigentlich noch von menschen mit migrationshintergrund sprechen wollen menschen die vor 20 jahren als kind mit ihren eltern zu uns gezogen sind suchen jetzt selbst eine wohnung bei uns sie sind in deutschland aufgewachsen haben oftmals einen deutschen pass und sind deutsche ­ und sie kennen zwei kulturen das ist kein mangel sondern dahinter steckt ein großes potenzial von dem nicht nur sie selbst profitieren sondern die gesamte gesellschaft wir brauchen diese hamburgerinnen und hamburger in unserer stadt und die buntheit der menschen muss normalität werden das gleiche gilt natürlich für andere städte ebenso uns ist es wichtig dass sich die menschen in unseren wohnquartieren verstehen und ein gutes miteinander pflegen ­ egal welche nationalität sie haben das unterstützen wir mit vielfältigen aktivitäten in den nachbarschaften aber auch mit der förderung von außergewöhnlichen projekten wie träume leben von saeeid dastmalchian ingo theel vorw or t »jetzt sind die guten alten zeiten nach denen wir uns in zehn jahren zurücksehnen.« p et e ru st i no v 19 2 1 ­ 2 0 0 4 brit schauspie le r 2

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ashw-klimapakt ­ bilanz nach einem jahr v.l.n.r manfred kaack jochem schlotmann holger zychski sönke struck innenminister klaus schlie raimund dankowski au f b r uch stimmungf ü r m e hr k li m aschutz im wohnungsbau innenminister kl au s s c hl ieziehtpositivezwi sch e nbi lanzna ch einemj ahr klima pak t es gibt eine landesweite aufbruchstimmung für mehr klimaschutz im wohnungsbau und in der stadtentwicklung sagte innenminister klaus schlie am 22 februar 2010 von 160 teilnehmern auf der 2 klimapaktkonferenz in kiel der minister lobte in diesem zusammenhang den vor einem jahr ins leben gerufenen klimapakt wohnen partner des klimapaktes sind das innenministerium die arbeitsgemeinschaft schleswig-holsteinischer wohnungsunternehmen im verband norddeutscher wohnungsunternehmen vnw der landesverband nord des bundesverbandes freier immobilien und wohnungsunternehmen haus grund schleswig-holstein der verband der immobilienverwalter schleswig-holstein und der verband wohneigentum/siedlerbund schleswig-holstein ziel ist es auf freiwilliger grundlage den co2-ausstoß des wohnungsbestandes bis 2020 gegenüber dem ausgangswert von 1990 um 40 prozent zu senken dazu müssen die aktuellen emissionen noch um rund 29 prozent sinken der vorsitzende der arbeitsgemeinschaft schleswig-holsteinischer wohnungsunternehmen raimund dankowski erinnerte an das beim klimaschutz schon erreichte u a zeige die jährliche energiebilanz des vnw dass der wohnungsbestand weit besser sei als von der wissenschaft angenommen das ist vor allem der regen investitionstätigkeit geschuldet viele eigentümer haben im interesse langfristig marktfähiger wohnangebote auf freiwilliger basis und im rahmen ihrer wirtschaftlichen möglichkeiten in die modernisierung bzw den zeitgemäßen neubau investiert in den zurückliegenden 10 jahren waren es allein bei den mitgliedsunternehmen der ashw über 2,5 milliarden euro 700.000 euro tag für tag der minister lobte das engagement der wohnungswirtschaft die investitionsoffensive ist in schleswig-holstein angekommen sagte schlie der minister appellierte an die klimapaktpartner die möglichkeiten zur einsparung von energie und zur senkung der co2-emmissionen noch weiter auszuschöpfen am guten willen der klimapakt-partner mangele es nicht so dankowski das freiwillige bekenntnis zu den ehrgei m a ga z i n 0 210 zigen klimazielen und die gute zusammenarbeit seien klare signale denn einen investitionszwang für mehr klimaschutz gäbe es nicht doch die low hanging fruits seien geerntet die ordnungsrechtlichen vorgaben für das energieeffiziente bauen wirtschaftlich kaum mehr umsetzbar in anlehnung an den sport sieht dankowski die situation so die latte beim stabhochsprung wandert wieder ein stück nach oben die neue höhe sollen wir aber mit einem bislang gerade noch ausreichenden sprungstab meistern viele anläufe werden deshalb scheitern dankowski weiter langfristig rechnet sich klimaschutz für alle allerdings muss er ebenso kurz und mittelfristig bezahlbar sein der schlüssel zur weiteren absenkung der co2-emmissionen liegt in den ordnungsrechtlichen und wirtschaftlichen rahmenbedingungen die pakt-partner haben sich vor diesem hintergrund mit den rahmensetzungen und ihrer vereinbarkeit mit dem klimaschutz auseinandergesetzt das ergebnis ist in einem gemeinsamen memorandum zusammengefasst in dem die pakt-partner eine beschreibung der schwierigen investitionsbedingungen liefern und konkrete lösungsvorschläge machen klimaschutz ist eine aufgabe der gesamten gesellschaft deshalb stellen die pakt-partner auf einer gemeinsamen internetseite das memorandum und weitere informationen zu baulich-technischen themen baulichen standards förderprogrammen und zu projekten veranstaltungen strategien und ansprechpartnern die im bereich bauen wohnen stadt und siedlungsentwicklung von bedeutung sind der interessierten Öffentlichkeit zur verfügung wer wissen will wie man klimafreundlich baut oder wie ganze stadtquartiere gestaltet werden müssen um die folgen des klimawandels zu bewältigen hat jetzt eine neue adresse www.klimapakt.schleswig-holstein.de innenminister klaus schlie schaltete das themenportal im rahmen der 2 klimapakttagung gemeinsam mit den anderen pakt-partnern frei nac hrichten 3

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amvw-fachtagung in rostock s ch on zurtr ad itionsinddiejä hrlic hen themenspezifischen tagungen der arbeitsg emein scha ft m eck le n b ur g i sc h vorpo mm ers c h er w oh nungsunt er nehmene v a m v w inros to ckgewo rd e n die am 10 märz 2010 im trihotel rostock vor 100 teilnehmern durchgeführte veranstaltung widmete sich wichtigen wohnungswirtschaftlichen und rechtlichen themen die vormittagsveranstaltung gestalteten vertreter der kfw mit einem überblick über die wohnungswirtschaftlichen förderprogramme inklusive der anpassungen an die enev 2009 just in time war der abteilungsleiter bau des ministeriums für verkehr bau und landesentwicklung mecklenburg-vorpommern christian schwabe passend zum thema neue akzente in der wohnungsbauförderung 2010 gab er den startschuss für die förderantragstellungen und hatte die antragsformulare für besonders eilige gleich mit dabei am nachmittag drehte sich alles um entschädigungsansprüche nach § 9 grundbuchbereinigungsgesetz sowohl rechtliche grundlagen als auch bisherige praktische erfahrungen konnten zu diesem thema vermittelt werden die vorträge von vnw-verbandsdirektor dr joachim wege andreas böhm wohnungsgenossenschaft dpf eg berlin und thomas möhwald bbt berlin zeigten dass nachverhandeln mit den ver und entsorgern zum erfolg führen kann m a ga z i n 0 210 startschuss für wohnungsbauförderungsprogramm 2010 d e r sta rt schussf ü rdenrun auf die s ich erwied er m e hr fa ch üb er z e ic hneten pr og r am m e d er wohnungs ba uf Örderung 2 0 1 0 i n me c k le n b ur g vorp om m er n ist g e fa llen bis 20 april 2010 können die förderanmeldungen an das landesförderinstitut lfi abgegeben werden das zur verfügung stehende fördervolumen von 11,5 millionen euro soll einem wohnungsbestand von rund 880 wohnungen zugute kommen zunehmend mehr verschiebt sich der focus auf altersgerechte anpassungsmaßnahmen im bestand so stehen durch die wiederauflage eines separaten aufzugsprogrammes 25 anlagen als auch durch ein neues förderangebot förderstruktur 2010 1 modernisierung/instandsetzung 11,5 mio 4,0 mio 2,3 mio 5,2 mio zum barrierefreien oder barrierereduzierenden umbau von miet und genossenschaftswohnungen hierfür insgesamt 4,3 millionen euro programmvolumen zur verfügung hingegen wurde auch aufgrund der zurückgehenden nachfrage das programm der umrüstung von altengerechten bestandswohnungen mit betreuungsangebot von 2,2 euro millionen auf 900.000 euro zurückgefahren die zwingende kopplung des mietvertrags an den betreuungsvertrag ist hier unseres erachtens der hintergrund für das fehlende interesse aus diesem programm förderung in anspruch zu nehmen die veränderung zugunsten des neuen programmteils der barrierearmen umrüstung ist zu begrüßen da der einhalt der din 18025 im bestand vollumfänglich bisher kaum darstellbar war das neue programm stellt lediglich auf die einhaltung bestimmter mindestkomponenten ab u a schwellen und stufenlose erreichbarkeit der wohnung sowie zugänglichkeit der räume innerhalb stufenloser duschplatz das seit zwei jahren existierende aber nicht angenommene neubauprogramm wurde zugunsten der bestandsprogramme beendet 1.1 förderung innerstädtischer wohngebäude 1.2 allgemeines programm mietwohnungen 1.3 altengerechte und barrierefreie wohnungen 4

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100 jahre gartenstadt wandsbek 10 0 j ahr e a lt zu werdenisteingru nd zu f e i ern das dachte sich die hamburger wohnungsbaugenossenschaft gartenstadt wandsbek eg wgw und lud am 29 januar 2010 zu ihrem jubiläum in ihre geschäftsstelle im gartenstadtweg ein mehr als 260 gäste feierten mit unter ihnen hamburgs senator für wirtschaft und arbeit axel gedaschko bezirksamtsleiterin cornelia schroederpiller vnw-verbandsdirektor dr joachim wege sowie alt-bürgermeister dr henning voscherau auch mit ihrem stolzen alter ist die wgw noch agil und knackig sagt axel gedaschko der senator würdigte in seinen grußworte vor allem die stärke ausdauer und den ökologischen gedanken der wohnungsgenossenschaft seit ihrer gründung am 31 januar 1910 ist die wgw als familienfreundlich und umweltbewusst bekannt aus wandsbek kommend fühlt sie sich dem charakter der gartenstadt verpflichtet so bietet die baugenossenschaft m a ga z i n 0 210 christine stehr dr joachim wege hans-peter siebert ihren mitgliedern schönes wohnen im grünen umfeld der gartenstadt mit ihren kleingartenanlagen ländlicher architektur und der lage zur osterbek als geschenke hatte wgw-chef hans-peter siebert sich fledermauskästen gewünscht diese sind mitbewohner der gartenstadt so findet jeder bei uns ein heim erklärt siebert schmunzelnd seine idee nac hrichten xxx wgw-chef hans-peter siebert wirtschaftssenator axel gedaschko alt-bürgermeister dr henning voscherau mitte daneben links bezirksamtsleiterin cornelia schroeder-piller 5

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hamburger wohnungsbaugenossenschaften planen rekordinvestitionen in 2010 diehamb ur g er wohnungs ba u g e no ssen s ch aftenerh Ö heni hr einvestiti onen gegenü b er demvorj ah r u m 9 p r o zent a u f 4 0 6 mi l li onen eu r o dazu teilte der vorsitzende des arbeitskreises hamburger wohnungsbaugenossenschaften e v ulrich stallmann am 9 februar 2010 in hamburg mit in hamburg gibt es einen immer größeren bedarf an hochwertigem und dabei preiswertem wohnraum zudem sind wohnungen in besonders beliebten stadtteilen gefragt unser ziel ist es diese nachfrage mit bezahlbarem wohnraum zu bedienen insgesamt 645 neue wohnungen werden im laufenden jahr fertiggestellt das neue angebot umfasst so zukunftsweisende bauprojekte wie die generationenwohnanlage in poppenbüttel modernität in klassischem umfeld in eilbek oder reihenhäuser für junge familien in langenhorn m a ga z i n 0 210 neubau von reihenhäusern in langenhorn baugenossenschaft fluwog-nordmark eg rund 15.000 wohnungen werden im laufenden jahr modernisiert auf das umweltmanagement und co2 -reduzierende maßnahmen entfallen investitionen von rund 60 millionen euro angefangen von der verbesserten wärmedämmung über begrünungsmaßnahmen bis hin zum einbau von solaranlagen und energieeffizienter heiztechnik aufstockungen in eilbek wohnungsverein hamburg von 1902 eg 51 neubauwohnungen generationenwohnen baugenossenschaft der buchdrucker eg 6

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saga gwg baut mehr neue wohnungen ha jdukundb as sepr äs enti er enneu ba uinit iat iveund en gagementfü rdenkli mas c h u tz um den wohnungsbau für preiswerten wohnraum in hamburg zu aktivieren haben die behörde für stadtentwicklung und umwelt bsu und saga gwg gemeinsam ziele für den bau neuer wohnungen verabredet dies erklärte die senatorin für stadtentwicklung und umwelt anja hajduk bei einem pressegespräch am 4 märz 2010 mit dem vorstandsvorsitzenden von saga gwg lutz basse saga gwg wird in den kommenden jahren verstärkt in den bau neuer wohnungen investieren senatorin hajduk präsentierte folgende zielzahlen für insgesamt 1.230 baubeginne durch saga gwg 2010 rund 230 wohnungen 2011 rund 450 wohnungen 2012 rund 550 wohnungen zur unterstützung des engagements der umwelthauptstadt für den klimaschutz will saga gwg künftig möglichst nur noch im passivhausstandard bauen saga gwg trägt seit jahren mit kontinuierlich durchgeführten energetischen modernisierungen der bestände für jährlich rund 70 millionen euro und den daraus resultierenden co2-einsparungen zu hamburgs klimaschutzzielen bei m a ga z i n 0 210 neustadt 28 we bäckerbreitergang 1 ­ 4 und neustädter straße 56 prof bernhard winking architekten bda on3studio szeibert/türk öffentlich gefördert zwischen 37 m² und 87 m² 1 ­ 4 zi baubeginn ab iii quartal nac hrichten der vorstandsvorsitzende lutz basse begrüßte das vorhaben die durchlaufzeiten in der planungsphase von bauvorhaben zu verkürzen beschleunigte und vereinfachte genehmigungsverfahren werden unter ausschöpfung der förderwege mehr neubauten ermöglichen wilhelmsburg 24 we gert-schwämmle-weg neue straße zur schließung einer baulücke knerer und lang architekten öffentlich gefördert weltquartier-projekt im rahmen der iba wohnungsgrößen zwischen 55 m² und 87 m² 2 ­ 4 zi baubeginn iv quartal passivhausstandard st pauli 9 we marktstraße 31 ecke turnerstraße frei finanziert spengler.wiescholek architekten wohnungsgrößen zwischen 55 m² und 86 m² 2 ­ 4 zi baubeginn ab märz 2010 7

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hofansicht straßenansicht saarlandstraße fluwog richtfest in der wohnanlage ameisenwerk mitten in barmbek m a ga z i n 0 210 am 5 märz feierte die baugenossenschaft f l u wo g no rdma rk egri ch tf estin der saarl an dstras se i n h am b ur g gute verkehrsanbindungen der stadtpark und das wasser sind nah ­ das wohnen zwischen barmbeker stichkanal und saarlandstraße hält vielfältige angebote bereit mit dem neuen speziell für senioren und familien konzipierten gebäude ist der zweite und letzte bauabschnitt der wohnanlage ameisenwerk am barmbeker stichkanal abgeschlossen der quartiersname bezieht sich auf die frühere geländenutzung und entstand aus der abwandlung des straßennamens am eisenwerk ist der hintere teil des quartiers für autofreies wohnen geschaffen worden entsteht mit dem neuen bauabschnitt ein niedrigenergiehaus mit 25 seniorenwohnungen mit service und 4 großzügig geplanten familienwohnungen die seniorenwohnungen haben wohnflächen zwischen 54 m² und 66 m² die familienwohnungen zwischen 92 m² und 114 m² das besondere ist der service für senioren ­ mit regelmäßigen mitgliedertreffen veranstaltungen beratungen vermittlung von hilfsdiensten und vielem mehr alle seniorenwohnungen sind barrierefrei insgesamt investierte die fluwog-nordmarg eg in das quartier ameisenwerk 14,7 millionen euro die hamburger baugenossenschaft fluwog-nordmark eg gestaltet seit 60 jahren das gesicht der hansestadt hamburg mit mit über 4.400 wohnungen bietet sie raum für ihre rund 6.500 mitglieder nac hrichten 8

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xxx xxx podiumsdiskussion mit dr joachim wege vnw-verbandsdirektor von links dr stephan hugo winters staatsrat hamburg dr klaus-dieter clausnitzer bremer energie institut bernd meyer vdw-verbandsdirektor m a ga z i n 0 210 5 norddeutsche energiekonferenz diskussionen um politik und technik en er giekon fere nz der mensch muss mitspielen die wohnungs und immobilienwirtschaft für klimaschutz und wirtschaftlichkeit ­ unter diesem motto stand die 5 norddeutsche energiekonferenz in hamburg eine gemeinschaftsveranstaltung des verbandes norddeutscher wohnungsunternehmen e v vnw des vdw niedersachsen bremen sowie der techem ag im vordergrund der vorträge standen die bisherigen beiträge der wohnungswirtschaft zum klimaschutz die kritik an der enev 2009 und die botschaft den mieter in den energieeinsparungsprozess einzubeziehen ulrike silberberg stellvertretende chefredakteurin des bundesbaublattes aus gütersloh führte vor 170 teilnehmern durch das programm michael neitzel vom inwis forschungsinstitut aus bochum vertritt den standpunkt energieeffiziente modernisierungen überall dort zu ermöglichen wo sie wirtschaftlich sind in seinem vortrag mit dem titel enev 2009 ­ welche mehrkosten entstehen durch die neuen anforderungen gab er einen Überblick über die kosten bei energieeffizienten modernisierungen in der enev 2009 wurden die anforderungen an die höchstwerte für den jahres-primärenergiebedarf um ca 30 euro pro quadratmeter im verhältnis zur enev 2007 verschärft anhand mehrerer beispielfälle erläuterte neitzel wie die art und weise der wärmedämmung die entstehenden kosten und die daraus folgenden einsparungen beeinflussen können er sprach sich für einen perspektivenwechsel in der energetischen modernisierung aus weg vom gebäude hin zur weiterentwicklung der wohnungsbestände in quartieren und stadtteilen wir benötigen einen ganzheitlichen ansatz bei dem alle faktoren berücksichtigt werden ­ die betriebskosten der umweltschutz und der bestandserhalt es sei aber ein sozialpolitisches dilemma dass insbesondere viele privatvermieter die gestiegenen anforderungen nicht mehr erfüllen können wohl auch deshalb müsse die förderung stärker akzentuiert werden der mensch muss mitspielen so die botschaft von reiner kuklinski geschäftsführer der volkswohnung gmbh karlsruhe in seinem vortrag können mieter in den energieeinsparprozess eingebunden werden berichtete er über praktische erfahrungen seines wohnungsunternehmens für das wohnungsunternehmen seien die wirtschaftlichkeit einer energieeinsparmaßnahme und deren umlagefähigkeit auf die mieter von größter wichtigkeit für den mieter sei eine sanierung wichtig es bestehe eine bereitschaft zur kostenübernahme aber nur jeder vierte mieter kenne seine eigenen kosten drei viertel aller haushalte glaubten an einsparmöglichkeiten über 40 prozent würden gern monatlich über ihr verbrauchsverhalten informiert werden deshalb habe das unternehmen eine entsprechende informationsmöglichkeit im internet für seine mieter eingerichtet sein fazit ohne ein mitnehmen der mieter würden energieeinsparungen bei gleichzeitig notwendiger kostensteigerung nicht gelingen 9

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uwe krödel prof dr claudia kemfert peter schleevoigt m a ga z i n 0 210 michael neitzel reiner kuklinski margit gustine in einer podiumsrunde diskutierten dr stephan hugo winters staatsrat der behörde für stadtentwicklung und umwelt der freien und hansestadt hamburg dr klausdieter clausnitzer bremer energieinstitut vnw-verbandsdirektor dr joachim wege und vdw-verbandsdirektor bernd meyer über das thema klimapolitik contra wirtschaftlichkeit die diskustanten waren sich einig dass es schwer sein werde die 40 prozent energieeinsparung bis zum jahr 2020 zu erreichen hinterfragt das neue 40-prozentige gebäudebezogene co2-reduktionsziel bis 2020 meyer sagte mit blick auf den industrie und verkehrssektor sei zu befürchten dass andere bereiche ihr ziel nicht erreichten und die wohnungswirtschaft zusätzliche einsparungen schultern müsse er forderte die wirkung der bestehenden enev im bestand erst zu evaluieren bevor eine neue verordnung beschlossen werde er kritisierte ein dreiklang ordnungsrechtlicher förder und steuerpolitischer lenkung sei kaum erkennbar das steuerrecht stimuliere energetische investitionen nicht sondern hemme sie mitunter winters pflichtete dem verbandsdirektor bei ich würde heute ungern wetten darauf abschließen dass wir das ziel erreichen clausnitzer zeigte sich durchaus etwas optimistischer das ziel ist realistisch in der neuen vahr in bremen wurde von 1980 bis 2005 der energieverbrauch um 45 prozent reduziert das zeigt es geht wege kritisierte dass das deutsche rechtssystem teilweise dem klimaschutz zuwider laufe die wohnungswirtschaft sei ständig auf der suche nach partnerschaftlichen lösungen und habe auf dem weg schon viel erreicht beispielsweise durch umfassende modernisierungs und sanierungsmaßnahmen oder den austausch von energieträgern wege sprach sich für einen klimapakt in hamburg zwischen der wohnungswirtschaft und dem senat aus ziel dürfe es aber nicht sein nur spitzenprojekte zu entwickeln vielmehr sei eine breitenwirkung erforderlich was nützt es dem klimaschutz wenn nur einige wenige die hochgesteckten anforderungen erfüllen können ohnehin stellt sich nach worten weges die frage wer die milliarden für die energieeffizienz bezahlen soll der mieter der vermieter oder der staat alle müssen ran antwortete staatsrat winters nach seiner auffassung hat der mieter ein eigenes interesse daran energiekosten zu sparen auch clausnitzer rief dazu auf die mieter und einfamilienhauseigentümer zu einer verhaltensänderung zu bewegen rechtsanwalt rainer maaß vom vnw beantwortete die frage seines themas behindert das mietrecht energiesparinvestitionen mit ja aber in seinem vortrag verdeutlichte er die komplexität des deutschen mietrechts mietminderung ist ein ganz großes problem und investitionshemmnis beim klimaschutz nach einer umfrage des marktforschungsunternehmens innofact 10

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rainer maaß gunnar schröder m a ga z i n 0 210 en er giekon fere nz v.l.n.r petra oventrop vnw peter gerhardt techem und moderatorin ulrike silberberg staatsrat stephan hugo winters fot os thies ibold hamburg seien mehr als hälfte der mieter bereit mehr kaltmiete zu zahlen wenn dafür ihre wohnung besser gedämmt sei 59 prozent der befragten würden so viel mieterhöhung tolerieren wie sie selbst an energie einsparen nach auffassung von maaß sei es wichtig den mieter bei der modernisierungsmaßnahme von anfang an einzubeziehen prof dr claudia kemfert diw deutsches institut für wirtschaftsforschung in berlin gab in ihrem vortrag zum thema energien der zukunft ­ chancen und risiken einen Überblick über die perspektiven der energieversorgung klimaschutz ist der weg aus der krise so ihre botschaft klimaschutz sei der motor für innovation und wohlstand sie forderte grüne konjunkturprogramme statt abwrackprämien energieeinsparung verbesserung der energieeffizienz weggang von fossiler energie weg vom öl dieses seien gebote der stunde die treibhausgase müssten reduziert werden bis zum jahr 2020 könnten im bereich klimaschutztechnik 1 million neue jobs entstehen vier referenten berichteten über praktische erfahrungen nach auffassung von margit gustine ikub berlin seien 6 bis 25 prozent einsparungen möglich wenn das unternehmen eine alfa-maßnahme durchführen würde alfa ist die allianz für heizungsanlagen nach meinung von gustine sei eine kostengrenze von 5 euro pro quadratmeter nicht immer ausreichend der alfa-prozess führe aber zur mängelaufdeckung die frühzeitige information der mieter sei notwendig die mieter müssten ihr heizverhalten anpassen peter schleevoigt vdi planungsbüro für haustechnik göttingen gab in seinem vortrag regenerative technologien ­ erfahrungen in der bestandsmodernisierung tipps für den einsatz regenerativer technologien in der wohnungswirtschaft wenn der nutzer nicht mitspiele trete der erfolg nicht ein nicht alle maßnahmen seien automatisch wirtschaftlich man könne mit wenig aufwand viel erreichen anhand mehrerer beispiele erläuterte er wie durch den einsatz regenerativer technologien einsparpotenziale realisiert werden könnten die wildauer luft wurde sauberer so uwe krödel wildauer wohnungsbaugesellschaft in seinem vortrag eigenversorgung versus fernwärme ­ einsparungen durch kombiniertes energie und speichermanagement das unternehmen habe die co2-verschmutzung von 765,3 tonnen pro jahr um 38 prozent oder 291 tonnen pro jahr auf 474 tonnen pro jahr senken können abschließend erläuterte gunnar schröder leiter technik vermietung bei der wohnungsgenossenschaft union wismar die erfolge seines unternehmens beim einbau von wärmepumpen im wohnungsbestand die vorträge stehen auf den internetseiten www.vnw.de und www.vdw-wohnen.de zum download bereit 11

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d r -in g k l a us h ab e rm a n n ni e s se i stadtplaner hannover dr ing klaus habermann-nieße ist vorstand und geschäftsführer im institut für wohnpolitik und stadtökologie das als geschäftsstelle für die durchführung des wettbewerbs im auftrag von bmvbs und gdw verantwortlich war sch we rpun kt geno sse n s chafte n m a ga z i n 0 210 gutes wohnen bei genossenschaften ist kein kunststück 12

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zukunft wohnungsgenossenschaften was macht das wohnen aus das wohnen ist etwas persönliches was u a heißt dass man zuhause im eigenen wohn-raum keine maske aufzusetzen braucht man kann sich so geben wie man im schlaf oder eben bei sich selbst ist ­ im französischen heißt zuhause chez nous bei uns die wohnung ist der eigene bereich der ort wo man bei sich und man selbst ist wo man seine persönlichen sachen aufbewahrt gleichgültig ob man alleine lebt oder die wohnung mit anderen teilt ob sie einem gehört ob man zur miete oder zur untermiete wohnt ­ sogar in einem hotel kann man wohnen wenn auch eine bloße Übernachtung noch kein wohnen ist auch nomaden wohnen selbst obdachlose die unter freiem himmel schlafen können irgendwo wohnen unter einer brücke auf einer parkbank guzzoni 1999:20 auch in diesem jahrhundert wird das wohnen im sinne von uta guzzoni ein sich einrichten sein das maß des sich einrichtens und des sich einrichten könnens wird weiterhin soziale kulturelle und wirtschaftliche rahmenbedingungen prägen den raum dafür bietet nicht zuletzt der wohnungsmarkt mit seinem wohnungsangebot und damit kommt die wohnungswirtschaft ins spiel dabei scheinen die tempi der vorstellungen vom wohnen im gesellschaftlichen wandel im zeitalter der informationsgesellschaft stetig an geschwindigkeit und ausmaß zuzunehmen familienstrukturen und arbeitsverhältnisse ändern sich grundlegend werte lebensvorstellungen und -modelle differenzieren sich immer stärker aus und wirken damit unmittelbar auf das wohnen der menschen heute lassen sich zwei ­ scheinbar gegensätzliche trends ­ beschreiben eine hohe oft berufsbedingte mobilität einerseits sowie der verstärkte wunsch danach sich in selbst gewählten nachbarschaften ­ manchmal auch nur für eine begrenzte zeit ­ einzurichten andererseits wohnen wird in zukunft immer weniger von dauerhafter sesshaftigkeit geprägt lebensabschnitte bestimmen die wahl der wohnung der sich abzeichnende wandel der lebensstile erzeugt eine nachfrage nach vielfältigen formen des wohnens die sich mit demografischen faktoren wie einer zunehmende alterung der gesellschaft dem sozioökonomischen wandel zu neuen haushaltstypen den veränderten formen des zusammenlebens und einer verändert einstellung zu erwerbsarbeit erziehungsarbeit etc erklären lassen der wohnwunsch wird immer stärker von unterschiedlichen lebensabschnitten und der stellung im berufsleben geprägt lebensabschnitte oder lebensmuster bedingen aber eine sehr differenzierte angebotsstruktur auf dem wohnungsmarkt angesichts des sich abzeichnenden bevölkerungsrückgangs erhöhen sich der anteil entspannter wohnungsmärkte und damit die chancen der haushalte sich den wohnstandort selbst zu wählen neben den individuellen vorstellungen vom wohnen hat die lage auf den regionalen wohnungsmärkten einen erheblichen einfluss auf die zukunft und die wählbarkeit des wohnungsangebotes angesichts eines zunehmend entspannten wohnungsmarkts erhöht sich die chance zur eigenständigen wohnstandortwahl und damit zum individuellen sich einrichten damit wird das wohnen zunehmend eine selbst gewählte ausdrucksform des sesshaftwerdens des individuums auch wenn in zukunft die voraussetzungen zur freien wohnstandortwahl von sozialen disparitäten geprägt sein werden diese disparitäten zwischen einkommensarmut und wirtschaftlichem wohlstand verweisen auf eine ungleichheit in der ausgangssituation bei der wohnstandortwahl gleichwohl stehen in zukunft allen nachfragegruppen vielfältigere angebote des marktes zur verfügung m a ga z i n 0 210 sch we rpun kt geno sse n s chafte n welche rolle haben die wohnungsgenossenschaften wohnungsgenossenschaften sind personengesellschaften deren mitglieder durch den erwerb von anteilen ein grundsätzliches recht zur nutzung von wohnraum erhalten das von der wohnungsgenossenschaft erwirtschaftete kapital wird ausschließlich für die aufrechterhaltung des unternehmens und für die mitgliederförderung verwendet somit haben sie im gegensatz zu privaten wohnungsunternehmen keine nutzerfremden kapitalinteressen wohnungsgenossenschaften unterscheiden sich darüber hinaus von anderen wohnungsunternehmen durch ihre besonderen konstituierenden merkmale der selbstverantwortung selbsthilfe und selbstverwaltung ihrer mitglieder insbesondere in abgrenzung zu anderen unternehmensformen bestimmen diese prinzipien das selbstverständnis und somit das wesen der wohnungsgenossenschaften und ihres wohnungsangebotes in deutschland gibt es zurzeit rund 2.000 wohnungsgenossenschaften mit fast 2,9 mio mitgliedern bei ca 2,2 mio eigenen und für dritte verwalteten wohnungen umfasst ihr bestand 10 prozent aller mietwohnungen in der bundesrepublik genossenschaftliches wohnen hat in deutschland als dritte wohnform zwischen individuellem wohneigentum und dem wohnen zur miete eine bedeutende position eingenommen 13

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