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2 krankheitsträgerstuten und -hengste sind die infektionsquelle für akute ausbrüche während der zuchtsaison kann ein trägerhengst zahlreiche stuten infizienegative bakterium taylorella ren bevor die krankheit überequigenitalis hervorgerufen wird haupt entdeckt wird diese erkrankung erstbeschreibung 1977 in newmarket stellt klinische symptome derzeit weltweit eine bedeutende der erstkontakt mit der krankheit deckinfektion dar unter anderem führt üblicherweise zu unfruchtbei rassen die im natursprung barkeit eine infizierte stute kann nicht aufnehmen oder spontan decken die beim hengst symptomlose abortieren erkennbar an einem verlaufende infektion kann bei frühen wiederkehren der rosse der stute eine endometritis her nach dem deckakt aborte durch vorrufen oft wird aber nur ein die cem sind jedoch selten gehäuftes umrossen und tem hengste haben keine klinischen poräre sterilität beobachtet symptome können aber die bakim hinblick auf die verbreitung terien jahrelang in ihren äußeren der infektion kommt den deck geschlechtsorganen beherbergen hengsten besondere bedeutung und übertragen zu denn ihre genitalschleimhaut kann den erreger jahrelang es gibt drei allgemeine symptomlose beherbergen auch krankheitsgrade bei stuten carrierstuten können jahrelang · akut infiziert bleiben taylorella equigenitalis ist ein die aktive entzündung der gebärsehr empfindlicher keim seine mutter verursacht einen sichtisolierung gelingt nur aus sach baren dicken milchigen und gerecht entnommenen tupfer schleimigen scheidenausfluss 10 proben der nachweis von dem bis 14 tage nach dem deckakt erreger der meldepflichtigen · chronisch kontagiösen pferdemitritis cem die mildere gebärmutterentzünwird durch eine tupferprobenent dung verursacht weniger scheinahme aus der klitoris geführt denausfluss die infektion ist allerdie tupferprobenentnahme ist dings schwieriger zu eliminieren bereits bei einer tragenden zucht · träger stute möglich die bakterien sind im die cem wird üblicherweise geschlechtstrakt etabliert die direkt durch den geschlechtsakt stute obwohl symptomlos ist übertragen sie immer noch infektiös und kann kann allerdings über mehrere monate oder länger auch über vek trägerin bleiben toren wie kontaminierte hände oder die häufigsten instrumente übertragen werden geschlechtskrankheiten ausbrüche finden bei der stute häufig in zuchtein zwei der häufigsten geschlechtsrichtungen statt krankheiten bei stuten werden wo viele pferde von den bakterien klebsiella und zusammen kom pseudomonas verursacht klinisch men unentdeckte sind diese infektionen kaum von cem tupferprobenentnahme bei der zuchtstute von sabine paulsen-mohr praxis für künstliche besamungen beim pferd nkompliziert ist die tupferprobenentnahme während der rosse da der muttermund dann ohnehin geöffnet ist durch die tupferprobenentnahme soll zum einen eine eventuelle infektion des hengstes beim deckakt verhindert werden zum anderen soll das risiko dass die stute nach dem deckakt oder während der gravidität eine entzündung der gebärmutter entwickelt durch eine vorab durchgeführte keimbestimmung und eventuelle behandlung ausgeschlossen werden der nachweis von cem wird hingegen durch eine tupferprobenentnahme aus der klitoris auch bei tragenden zuchtstuten möglich geführt bei der cem handelt es sich um eine hochansteckende genitalinfektion die durch das gram u pe er bl at t0 4 20 11
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gesundheit der cem zu unterscheiden als sicherer beweis der cem gilt der nachweis von taylorella equigenitalis im labor der versand muss in amiestransportmedium mit kohlezusatz erfolgen die dauer von der probenentnahme bis zum anlegen der proben im labor darf 48 stunden nicht überschreiten der versand erfolgt im kühlpaket bitte beachten sie dass eine untersuchung auf cem aus mikrobiologischer sicht 14 tage dauert bis zur herausgabe eines negativbefundes bei auftreten von verdächtigen kolonien kann es auch zu einer verlängerten untersuchungsdauer kommen daher müssen cem-tupfer rechtzeitig vor beginn der decksaison entnommen werden bei stuten können auch mehrere serologische bluttest verwendet werden um antikörper gegen die bakterien zu diagnostizieren bei hengsten werden keine antikörper gebildet da die üblichen desinfektionsmittel gegen cem nicht wirksam sind verwenden ich in meiner praxis ausschließlich ein einmal-spekulum sowie sterile instrumente 3 eingesetzt welche ein negatives sechsmonatiger trächtigkeit zeitestergebnis haben gen sich dann mähne und schweif und das fell beginnt zu wachsen in der nächsten ausgabe schreibe ich über die physiologie der pferde sind von natur aus fluchtgeschlechtsorgane der stute sowie tiere und können es sich daher über die künstliche besamung nicht leisten lange während der beim pferd trächtigkeit schwerfällig zu sein in freier wildbahn ist es für die stute lebenswichtig fit und beweglich zu sein stuten entwickeln deshalb erst im letzten drittel der trächtigkeit einen deutlich von sabine paulsen-mohr sichtbaren bauch das heißt das praxis für künstliche fohlen wächst im letzten drittel besamungen beim pferd der trächtigkeit deutlich die tragende zuchtstute achtung stutenbesitzer führt ein stutenhalter eine stute die als cem-ansteckungsverdächtig oder cem-positiv gilt einem hengst zu ohne den hengsthalter entsprechend zu informieren kann ihn der hengsthalter zivilrechtlich haftbar machen ich empfehle stutenbesitzern ausdrücklich darauf zu achten das der hengst bei einer bedeckung im natursprung ausreichend untersucht wurde · 3x im abstand von 7 tagen · samen penisschaft harnröhre und eichelgrubentupferprobe hengste in der künstlichen besamung werden regelmäßig getestet es werden nur hengste ie trächtigkeitsdauer beträgt beim pferd 335 10 tage die dauer kann jedoch allgemein sehr stark variieren im normalfall wird die geburt ausgelöst durch ein voll entwickeltes fohlen ein reifes fohlen kann bereits ab dem 320 trächtigkeitstag geboren werden in einigen fällen kann es vorkommen das eine stute 360 tage trägt in den allermeisten fällen sollte daher auf eine künstlich eingeleitete geburt verzichtet werden wenn die stute gut frisst und auch sonst keine verhaltensauffälligkeiten zeigt gibt es keine gründe zur besorgnis jede stute hat ihre individuelle tragzeit die dann je nach fohlen geringfügig variiert wenn sie also wissen dass ihre stute schon beim letzten fohlen übertragen hat brauchen sie sich keine sorgen zu machen wenn die stute in der nächsten trächtigkeit wieder überträgt schon lange bevor die trächtigkeit von außen erkennbar wird sind beim pferdeembryo die wichtigsten organe und gliedmaßen angelegt bereits 6 wochen nach der bedeckung besamung sind kopf und beine gut auf dem ultraschallbild erkennbar nach 2 monaten haben sich die hufe gebildet nach 120 tagen bilden sich die späteren tasthaare im bereich der nüstern nach d pe er bl at t0 4 20 11 viel bewegung ist extrem wichtig für die trächtige stute da das fohlen mit zunehmender trächtigkeitsdauer im bauchraum der stute mehr platz einnimmt nimmt das risiko für koliken insbesondere verstopfungen zu durch die regelmäßige und ausreichende bewegung mindestens mehrere stunden pro tag auf einem großen paddock wird die peristaltik angeregt und die verdauung stimuliert durch die bewegungen findet eine bessere durchblutung der gebärmutter der plazenta statt die krankheiten beim embryo und beim fohlen vor der geburt verhindern die bewegung der tragenden stute trainiert natürlich ihren kreislauf das herz und die blutgefäße es gibt vor der geburt eine deutliche reduzierung von Ödemen im bauchraum oder der gliedmaßen die stute ist durch das training und das ständig wache fohlen wesentlich besser für die geburt vorbereitet auch für das ungeborene fohlen ist es extrem wichtig das die mutterstute ausreichend bewegung hat pferde haben einen riesigen verdauungsapparat der in der lage ist energiearme nahrung in hochwertige energien umzuwandeln dieses komplizierte verdauungs-
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4 gesundheit für das wachstum der frucht sondern auch für die milchproduktion nach der geburt des fohlens wichtig sowie für das wiedereinsetzen der rosse spezifische angaben zu der menge bestimmter futtermittel werde ich in diesem artikel nicht machen können da diese angaben bei den unterschiedlichsten rassen insbesondere bei den ponys zum teil erheblich schwanken auch ist jedes pferd anders es bietet sich an den hochtragenden stuten ein zuchtstutenfutter zuzufüttern das sowohl in der hochträchtigkeit als auch nach dem abfohlen zur unterstützung der milchproduktion gefüttert werden kann zu vermeiden ist auf jeden fall ein mastiger futterzustand weil die zusätzliche fetteinlagerung den geburtskanal einengen und es zu schwierigkeiten im geburtsverlauf kommen kann wenn das ungeborene fohlen in der gebärmutter zunehmend mehr platz im bauchraum der mutterstute in anspruch nimmt ist es sinnvoll die tägliche futterration in mehreren kleine portionen zu verfüttern ich füttere meine tragenden ponystuten zusätzlich 1-2 mal pro woche mit warmem mash im austausch zu der kraftfutterration für zuchtstuten die aufstallung der tragenden stute in den geburtsstall abfohlbox sollte spätestens 3-4 wochen vor der geburt erfolgen das immunsystem der stute kann nun während der verbleibenden zeit der trächtigkeit bis zur geburt des fohlens antikörper gegen die stallspezifischen krankheitserregern bilden kolostrum oder auch biestmilch genannt ist die erste milch nach der geburt diese milch ist überlebenswichtig für das neugeborene fohlen das kolostrum enthält viele antikörper abwehrkräfte der mutterstute sie schützt das neugeborene fohlen vor krankheiten das fohlen hat nur ein sehr unvollständig ausgebildetes immunsystem die aufnahme des kolostrums muss innerhalb der ersten 12 stunden nach der geburt erfolgen da die darmwand nur während dieser zeit für die großen antikörpermoleküle durchgängig ist außerdem wird durch die aufnahme der ersten milch die verdauung in gang gesetzt und der mekoniumabsatz gefördert wie oben schon kurz erwähnt kann die qualität des kolostrums positiv beeinflusst werden indem die hochtragende stute spätestens 3-4 wochen vor dem geburtstermin in der abfohlbox aufgestallt wird dieses heißt jedoch keinesfalls das auf die ausreichende tägliche bewegung verzichtet werden darf system ist auf eine ausreichende bewegung des pferdes angewiesen um die transportmöglichkeiten von dabei entstehenden methangasen und anderen abfallprodukten zu verbessern dafür ist es erforderlich dass das pferd sich in allen gangarten bewegen kann und geeignete wälzmöglichkeiten hat das fohlen welches in den voluminösen darmmassen heranwächst benötigt bewegungsmöglichkeiten in form von wenden strampeln und platz schaffen in der gebärmutter das ungeborene fohlen in der mutterstute erfährt nicht nur eine entwicklung im schlaf oder halbschlaf sondern es wird durch den galopp wälz und andere bewegungen der stute ständig wachgerüttelt somit schafft sich das fohlen auch in der gebärmutter und zwischen den futtermassen des verdauungsapparates platz für seine körperliche entwicklung licht ist für die gesunde entwicklung des fohlens bereits im mutterleib von entscheidender bedeutung selbstverständlich ist es für die tragende zuchtstute von höchster wichtigkeit einwandfreies wasser und qualitativ hochwertiges futter zur verfügung zu haben eine grabentränke sollte wegen der botulismusgefahr nicht eingesetzt werden kraftfutter spezialfutter wird je nach bedarf und trächtigkeitsstadium zugefüttert interessant wird es aus fütterungstechnischer sicht ab dem 8 trächtigkeitsmonat ab diesem zeitpunkt steigt der energiebedarf der stute auf das 1,25 bis 1,4-fache des erhaltungsbedarf der bedarf an eiweiß calcium und phosphor ist sogar noch mehr gestiegen das futter muss strukturreich sein tragende stuten haben einen höheren protein mineral und vitaminbedarf ein guter ernährungszustand ist nicht nur pe er bl at t0 4 20 11 auf jeden fall und für alle pferde gilt zwecks reduzierung von wurminvasionen die pferdeäpfel regelmäßig täglich zu beseitigen besonders in den wintermonaten eine regelmäßige wurmkontrolle alle 2 monate und eine anschließende entsprechende wurmbekämpfung sind wichtig tragende stuten dürfen keinesfalls pauschal entwurmt werden denn auch wurmmittel sind giftig es gilt zu beachten das die wurmmittel für tragende stuten geeignet sind tragende stuten müssen im interesse des züchters gegen influenza herpes und tetanus wirkungsvoll geschützt werden um kranke fohlen oder aborte zu vermeiden in der nächsten ausgabe schreibe ich über die physiologie der geschlechtsorgane der stute sowie über die künstliche besamung.
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