Mitteilungen-der-Mannheimer-Liedertafel-II-2019/

 

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Neuigkeiten aus der Mannheimer Liedertafel

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Mitteilungen . 85. Jahrgang Nr. 2 Mannheim April/Juni 2019 der Mannheimer Liedertafel e.V. gegr. 1840 Inhaberin der Zelter - Plakette des Deutschen Bundespräsidenten Schubert - Plakette des Badischen Sängerbundes · Schiller - Plakette der Stadt Mannheim Conradin Kreutzer Tafel des Landes Baden - Württemberg Gesellschaftshaus: 1. Vorsitzender: 2. Vorsitzende: Dirigenten: Bankverbindung: K 2, 31/32, 68159 Mannheim · Postf. 12 13 41, 68064 Mannheim, Telefon (06 21) 15 56 32 Justus Voget, Richard-Wagner-Str. 51, 68165 Mannheim Tel. (06 21) 4 31 00 67 · E-Mail: voget@mannheimer-liedertafel.de Dr. Elena Sperk, Römerstr. 2, 67165 Waldsee Tel. (0 62 36) 39 96 83 · E-Mail: sperk@mannheimer-liedertafel.de KMD Jürgen E. Müller, Schlachthausstr. 8, 67098 Bad Dürkheim Andreas Fulda, Meerfeldstraße 11, 68163 Mannheim Sparkasse Rhein-Neckar-Nord · IBAN: DE10 6705 0505 0030 2923 40 · BIC: MANSDE66XXX TERMINE: 05.04.2019 07.04.2019 13.04.2019 13.04.2019 05.05.2019 12.05.2019 18.00 Uhr 16.00 Uhr 10.00-15.00 15.30 Uhr 10.30-11.15 17.00 Uhr 17.05.2019 18.00 Uhr 21.05.2019 19.00 Uhr 02.06.2019 28.06.2019 18.00 Uhr 06.07.2019 Offenes Chorsingen Musikwerkstatt im Probensaal in K 2, 31 Workshop „Pop-Gesang“ in K 2, 31 Offenes Chorsingen in der Kunsthalle Workshop „Mit Kindern Lieder singen“ Liederabend mit Richard Morrison und Rolf Sieren im Probensaal in K 2, 31 Offenes Chorsingen Ordentliche Mitglieder-Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen in K 2, 31 Konzert des Jungen Ensembles „Dancing Duruflé“ in Neustadt Offenes Chorsingen Konzert „Dancing Duruflé in Heidelberg, St. Michael, Kirschgartenstr. 35

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Großer Stellweg 16 68519 Viernheim Telefon 0621 21876 · Telefax 0621 153505 druckerei-hentschel@t-online.de www.druckerei-hentschel.de Beratung · Gestaltung Zoll- und Versandformulare

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Einladung zur 23. Musikwerkstatt der Mannheimer Liedertafel e.V. am Sonntag, den 7. April 2019 um 16.00 Uhr in unseren Vereinsräumen in K 2, 31/32 Unsere Solisten haben ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm für Sie zusammengestellt und erarbeitet. Den Rahmen der Musikwerkstatt nutzen wir für die Ehrung unserer langjährigen Mitglieder. Ein kleines Buffet wird Sie auch kulinarisch verwöhnen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 1

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Die Rheinpfalz vom 29.01.2019 Jürgen E. Müller ist zurück Konzert des ehemaligen Kantors in Wachenheim Vor fast einem Jahr verabschiedete die protestantische Kirchengemeinde Bad Dürkheim ihren langjährigen Bezirkskantor, Kirchenmusikdirektor Jürgen E. Müller, in den Ruhestand. Jetzt war er mit einem Chor– und Orchesterkonzert am Sonntag in Wachenheim auf eine neue, aber gewohnt gute Weise zurück. Es blieben keine Wünsche offen, das Programm gab sich noch einmal weihnachtlich. Seine damalige Absicht, sich in die von ihm geformten Chöre einzufügen und selbst mitzusingen, wurde durch gewisse Umstände vereitelt. Und ab Herbst 2017 hielt er dienstags wieder Chorproben: bei der Mannheimer Liedertafel. Dass das gut so ist, war am Sonntag gleich nebenan in Wachenheim zu erleben: Im evangelischen Teil der Kirche dirigierte Müller ein geistliches Konzert von gewohnter Güte, das einen Tag vorher schon in Mannheim geboten worden war. In gewisser Weise war vieles wie immer: Man traf den Dirigenten einige Minuten vor dem Konzert vor der Kirche, noch eine Zigarette schmauchend drinnen wartete das Heidelberger Kantatenorchester, das Müller schon in Dürkheim oft dirigiert hatte. Die Solisten waren keineswegs unbekannt, und auch die Chorsituation bei der Mannheimer Liedertafel ist ähnlich: Wie es in Dürkheim die Schlosskirchenkantorei und die Kleine Cantorey gibt, so hat die Liedertafel den Gemischten Chor und einen Kammerchor namens Junges Ensemble, dieses aber unter eigener Leitung. Beide waren da und stellten sich erst separat, dann unter Müllers Leitung vereinigt vor. Dieser hatte mit seinem gemischten Chor die Weihnachtsgeschichte nach Lukas von Arnold Melchior Brunckhorst eingeübt, einem Barockkomponisten, von dem man nicht viel mehr weiß, als dass er von 1697 bis zu seinem Tor 1725 in Celle wirkte. Das Stück ist ein in allem kleiner dimensionierter Vorläufer des Bachschen Weih- 2

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nachtsoratoriums in Kantatenform: mit Rezitativen, Arien, Chören und Schlusschoral nicht sehr komplex, aber hübsch in der Erfindung. Schon die ersten einleitenden Töne des Orchesters sind mit Spannung aufgeladen und fesseln. Überdies erfreut warmer, makellos intonierter Wohlklang. Am Cembalo sitzt ein guter alter Bekannter, Stefan Göttelmann, der den Generalbass nuancenreich zu gestalten weiß und damit sehr zum ungemein geschlossenen Miteinander aller Beteiligten beiträgt. Tenor Christian Rathgeber erweist sich als geradezu idealer, kraftvoll und nobel gestaltender Evangelist. Sopranistin Julia Pastor singt leuchtend, klar und leicht. Der Altus Thomas Nauwartat-Schulze, den hier die Oboen wunderschön begleiten, kultiviert eine eher expressive Art zu singen, indes tritt Thomas Herberich als Bass gewohnt souverän auf. Der gemischte Chor ist sicher vorbereitet und in den Frauenstimmen wunderschön strahlkräftig. Die Männerstimmen sind, wie so häufig, schwach besetzt, was die Sänger indes durch beherzten Vortrag wettzumachen wissen. Das Junge Ensemble sang danach unter seinem seit einem Jahr amtierenden Leiter Andreas Fulda das Magnifikat in C-Dur des aus Böhmen stammenden und in Dresden wirkenden BachZeitgenossen Jan Dismas Zelenka. Präzis, wirbelnd, kräftig: Die Orchestereinleitung zu Antonio Vivaldis berühmtem Gloria in D-Dur fesselt. Das ganze Stück macht große Freude wegen seines lebhaften, stets lebendig atmenden, vibrierenden Flusses, der großen, fortlaufenden Linie, die Jürgen E. Müller über die Satzgrenzen hinweg zu spannen weiß, ganz einig mit dem Orchester. Daher braucht er keine hastigen Tempi, er kann den Sängern Zeit lassen, den Klang zum Blühen zu bringen. Der Gesamtchor lässt sich zu Höchstleistungen hinreißen. Der Applaus in der recht gut besuchten Kirche ist dankbar und zustimmend. Roland Happersberger 3

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Der Gemischte Chor singt die Weihnachtsgeschichte von Brunckhorst Das Junge Ensemble singt das Magnificat C-Dur von Zelenka 4

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Mannheimer Morgen vom 15.02.2019 Vivaldis „Gloria“ als besonderes Erlebnis Mit einer überzeugenden Leistung begeistern die Chöre der Mannheimer Liedertafel Die Friedenskirche scheint immer mehr zu einem Ort zu werden, wo sich gute Kirchenmusiker, Orchester und hervorragende Chöre ein musikalisches Stelldichein geben. Das jüngste Konzert mit den Chören der Mannheimer Liedertafel, Solisten und dem Heidelberger Kantatenorchester begeisterte die Besucher. Das Konzert lockte mehr als 150 Besucher in die Pfarrkirche. Das Hauptwerk des Abends war das groß angelegte „Gloria“ von Antonio Vivaldi, ein Stück voll barocker Klangpracht und Spielfreude mit liturgischem Text. Der kontrastreiche Chorsatz wurde von den Chören der Liedertafel unter Leitung von Andreas Fulda stimmgewaltig und harmonisch umgesetzt, wie etwas das „Gloria in excelsis deo“. Begleitet wurde der Chor vom Kantatenorchester Heidelberg und Stefan Göttelmann am Cembalo. In den Solopartien glänzten Julia Pastor mit ihrem strahlenden Sopran und Thomas Nauwartat mit weicher und voller Altusstimme, wie beim Duett „Laudamus“. Meist singen Solisten und Chor nicht gemeinsam, nur bei „Domine Deus“ wechseln sich Altus und Chor ab. Das „Gloria“, im Stil einer konzertanten Messe und in dern Form einer Kantate ist in Abschnitte gegliedert, die sih in Besetzung, Tonart und Takt unterscheiden. Nahezu unbekanntes Werk Zu Beginn erklang die Weihnachtsgeschichte von Arnold Melchior Brunckhorst, die heute nahezu in Vergessenheit geraten ist. Kirchenmusikdirektor (KMD) Jürgen E. Müller und der Stammchor der Liedertafel haben die barocke Kantate des norddeutschen Komponisten aus den Archiven geholt und bestens einstudiert. Imposant und kompakt erstrahlen die Chorsätze, wobei sich Männer– und Frauenstimmen durch ei- 5

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nen angenehm zupackenden, klanglich sehr charaktervollen Duktus auszeichnen. Sorgfältig und stimmig spielt das Kantatenorchester unter dem Dirigat Müllers. Auch mit dem Solistenquartett hat der Dirigent eine gute Wahl getroffen. Mit silbrigem anschmiegsa- mem Klang, glasklar und glo- ckenhell kann Sopranistin Julia Pastor überzeugen. Flexibel in der Stimmgebung und hervor- ragend disponiert ist Altus Thomas Neuwartat. Tenor Christian Rathgeber meistert seinen Part perfekt mit großer stimmlicher wie atemtechni- scher Kapazität, während Bas- sist Thomas Herberich eine hervorragende stimmliche Grundlage, angenehm timbriert und durchaus voluminös bildet. Alle vier Solisten haben eine herausragende Textverständlichkeit gemeinsam. Es folgte das Magnificat in CDur von Jan Dismas Zelenka, eine im modernen konzertanten Stil geschriebene Solokantate für Sopran mit Beteiligung eines Chors - herausragend das Junge Ensemble, das vierstimmig unter Leitung von Andreas Fulda glänzte. Der Solopart wurde von Julia Pastor mit warmem, in der Höhe klarem Sopran gesungen. Leicht und spielerisch erklangen ihre Koloraturen, aber auch in der Mittellage verfügt sie über ein sattes Timbre. Ein lang anhaltender Applaus belohnte die überzeugende musikalische Leistung aller Beteiligten. Sylvia Osthues Stimmgewaltig: Chöre der Liedertafel beim Konzert. 6 Bild: Osthues

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Thomas Nauwartat-Schulze und Julia Pastor Foto: Minna Kettunen Wir planen und führen aus! • ELEKTROINSTALLATION • TELEKOMMUNIKATIONSTECHNIK • EIB GEBÄUDESYSTEMTECHNIK Hermann Stripp G m Elektro b H Anlagen Max-Born-Str. 12 68169 Mannheim Tel.: 06 21/ 75 75 31 Fax: 06 21/ 74 20 48 Mobil: 01 72/ 6 23 20 60 E-mail: info@stripp-elektro.de Internet: Stripp-Elektro.de 7

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Workshop: "Singen wie Madonna, Adele & Co – Einführung in Pop-Gesang" Wann? Wo? Leitung: Kosten: 13. April 2019 von 10.00 bis ca. 15.00 Uhr im Probensaal des Vereinshauses in K 2, 31 Aliena Händel 10.- € Wie kann ich meine Stimme in Popsongs bewusster einsetzen und wie entwickle ich ein Gefühl für eine stilgerechte Interpretation eines Songs? Der Workshop macht Pop-Gesang erfahrbar. Anhand von Stücken verschiedener Künstler werden erste Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Mithilfe verschiedener Übungen und Techniken probieren wir aus, wie im Pop-Gesang – anders als in der klassischen Musik – die Stimme am besten genutzt wird. Dazwischen gemeinsames Mittagessen - Bring and Share. Wir bitten um eine formlose Anmeldung unter kontakt@mannheimer-liedertafel.de oder in einer der Chorproben. 8

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„Akademie für Jedermann“ in der Kunsthalle Liedertafel beteiligt sich mit Offenem Chorsingen am 13. April Im Februar kontaktierte uns Dörte Dennemann, Programmkuratorin und Veranstaltungsmanagerin der Mannheimer Kunsthalle. Sie stellte ihr Projekt vor und lud die Liedertafel zur Mitwirkung ein. „Mit ProgrammPlus vernetzt sich die Kunsthalle Mannheim einerseits im internationalen Diskurs und öffnet sich andererseits in die Stadtgesellschaft. Dabei beziehen wir uns auf Fritz Wichert, der mit der „Akademie für Jedermann“ und dem „Freien Bund zur Einbürgerung der Kunst in die Stadt Mannheim“ ein innovatives Kommunikations- und Bildungsangebot für die Mannheimer Stadtgesellschaft entwickelte. Im Selbstverständnis einer „Stadt in der Stadt“ nimmt das Kunstmuseum die Grundkoordinaten der menschlichen Existenz in den Blick. Themen und Fragen, die unser Leben bestimmen, finden sich in der Kunst, aber auch im Alltag der urbanisierten Gesellschaft. Die Formate des ProgrammPlus rei- chen von akademischen und international besetzten Vorträ- gen in der Reihe „Labor für Weitsicht“ sowie in „Symposien“, über die gesellige „Bar der Gegenwart“ sowie die Konzert- und Performancereihe „Live im Atrium“ bis hin zu Spaziergängen im Stadtraum. Es sind Treffpunkte für alle, die Lust haben, die Kunst, sich selbst und die „Anderen“ besser kennenzulernen und zu verste- hen. Dabei ist uns das Thema Diversifizierung wichtig, weil wir feststellen, dass die Stadtge- sellschaft multikultureller auf- gestellt ist, als es sich in unse- rem Haus auf den Ebenen Sammlung, Programm, Publi- kum, Personal widerspiegelt. Mit der „Akademie für Jedermann*“ am 13. April, einer Reprise des Vortragsprogrammes und Gründungsmottos der Kunsthalle unter Fritz Wichert unter aktuellen und stadtgesellschaftlichen Aspekten, möchten wir das eintrittsfreie Atrium der Kunsthalle zusammen mit Ihnen sowie verschiedenen Gruppen und Akteur*innen der Mannheimer Stadtgesellschaft 9

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als Marktplatz in Anspruch nehmen: verschiedene Aktionen - im Atrium, im Haus - eine Versammlung sowie eine Exkursion sind geplant. Es wäre toll, Sie als ältesten Chor der Stadt Mannheim mit einem ähnlich offenen Konzept, dabei zu haben, vielleicht mit einer Chorprobe oder einer für Sie andersartig interessanten und machbaren Beteiligung.“ Wir konnten Andrea HintzRettenmaier gewinnen, ein Offenes Chorsingen zu leiten. Zeitlich ist vorgesehen, dass sie zunächst um 12 Uhr einen musikalischen Eröffnungsimpuls gibt. Das eigentliche "Offene Chorsingen" beginnt um 15.30 Uhr und wird 30 - 40 Minuten dauern, je nach Resonanz. Das ist eine großartige Gelegenheit für die Liedertafel, öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Dazu braucht es aber auch das Engagement unserer Mitglieder. Am gleichen Tag ist ja der Workshop "Pop-Gesang". Es wäre schön, wenn sich auch möglichst viele Teilnehmer im Anschluss an den Workshop zur Kunsthalle begeben und dort fleißig mitsingen. Je mehr Liedertäfler mitmachen, desto besser kann es gelingen. Justus Voget Brillen sind Vertrauenssache. Wir beraten Sie gerne. ...einfach gute Optik E 1, 14, Planken 68159 Mannheim Telefon 06 21/ 2 11 60 Vogelstangcenter 68309 Mannheim Telefon 06 21/ 70 23 39 Seckenh. Hauptstr.103 Beindstraße 2 68239 MA-Seckenheim 68542 Heddesheim Telefon 06 21/ 47 13 07 Telefon 0 62 03/ 4 63 83 10

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Die Mannheimer Liedertafel lädt ein zum Liederabend Richard Morrison (Bariton) und Rolf Sieren (Piano) interpretieren Lieder von Gabriel Fauré, Claude Debussy, Henri Duparc, Johannes Brahms und Richard Strauss im Probensaal der Mannheimer Liedertafel in K 2, 31 am Sonntag, den 12. Mai 2019 um 17.00 Uhr Der schottische Bariton Richard Morrison gab erstmals 2012 und 2013 einen Liederabend im Probensaal der Mannheimer Liedertafel. Er lebt in Deutschland und hat regelmäßige Engagements an deutschen Opernbühnen. Auch im Konzertfach hat er ein breitgefächertes Repertoire. Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Kosten bitten wir um Spenden 11

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Mannheimer Morgen vom 06.03.2019 Egal, ob ein Ton daneben liegt Erstes offenes Familiensingen der Mannheimer Liedertafel ein Riesenerfolg „Singen macht schlau“ oder „Singen fördert die soziale Kompetenz“ - solche und andere Formulierungen findet man in vielen wissenschaftlichen Studien. Das freut Eltern - viel wichtiger für die Kinder ist allerdings: Singen macht Spaß! Gemeinsam zu musizieren ist für Kinder eine wichtige Erfahrung und oft ein ganz besonderes Erlebnis. Bei der Mannheimer Liedertafel fanden sich jetzt gut 80 Kinder und Erwachsene zu einem ersten offenen Familiensingen zusammen. Gemeinsames Erlebnis „Es soll Familien mit Kindern ein gemeinsames Musikerlebnis ermöglichen“, erklärte die Initiatorin Karolina Münch. Sie hatte deshalb Babys und Kinder bis zum Alter von 6 Jahren mit ihren Eltern, Großeltern und sonstigen Begleitpersonen eingeladen, mitzusingen oder einfach nur zu lauschen. „Bruder Jakob, schläfst du noch?“ oder „Wer will fleißige Handwerker sehen?“: Im Probensaal der Mannheimer Liedertafel wurden bekannte und leicht mitzusingende Kinderlieder angestimmt und von Malte Marbert am Klavier, Sarah Rothfuß mit der Flöte oder Karoline Marbert mit der Bratsche begleitet. Die Kinderlieder machten Kindern und Erwachsenen sichtbar Spaß und eines wurde dabei deutlich: Jeder Mensch kann singen. Als Erwachsene trauen sich die Menschen oft nur noch unter der Dusche, im Auto und wenn sie ganz alleine zuhause sind, ein Lied zu schmettern. Kinder haben da weniger Hemmungen und trällern einfach drauflos. Genau dort setzte Karolina Münch an. Die ausgebildete Sängerin machte es vor, förderte und ermutigte Kinder und Erwachsene nach bestem Können zum Mitsingen. Selbst die Kleinsten konstruierten dabei schon hörbar Töne und spielten 13

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