Kolping-Intern_2_2019

 

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Intern Diözesanverband Regensburg Ausgabe 2-2019 Diözesanversammlung 2019 Europa im Blick

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Auf ein Wort Liebe Kolpingschwestern, liebe Kolpingbrüder! Im April feiern wir eines der wichtigsten Feste unseres Christentums – das Osterfest. Viele von uns haben sich in der Fastenzeit durch perönlichenVerzicht auf das Osterfest vorbereitet. Die Palette ist lang von den Dingen, auf die die Menschen verzichtet haben. Auch wenn es oft schwer ist, viele haben es geschafft und können darauf mächtig stolz sein. Sie erleben Ostern gleichsam wie den Beginn eines neuen Lebens. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ Lasst mich meine Gedanken schließen mit dem neuen geistlichen Lied von Ludger Edelkötter, das dieses Osterschauspiel gut verdeutlicht: Ein zweiter Gedanke: Wenn wir an Ostern denken, dann erinnern wir uns daran, wie wir beim Osterspaziergang, beim Emmausgang, unsere Osternester suchten. Voller Elan gehen die Kinder ans Werk und ein Lächeln kommt über ihre Lippen, wenn die Nester mit Süßigkeiten gefunden werden. Meist bei den ersten Sonnenstrahlen macht es Spaß uns in der Natur zu bewegen. Die Natur hat begonnen zu grünen und zu blühen. Ein dritter Gedanke: In der Osternacht steht zu Beginn der Liturgie die Segnung des Osterfeuers. Es soll uns daran erinnern, dass Gott im Laufe der Geschichte die Menschen begleitet hat, zum Beispiel beim Auszug aus Ägypten. Für mich heißt dies, Gott lässt uns Menschen nicht im Dunkel, sondern schenkt uns immer wieder sein Licht. Die Osterkerze – Sinnbild für Christus – tragen wir in die dunkle Kirche. Jesus erleuchtet unser Leben. Darauf können wir immer voll Vertrauen hoffen. „Alle Knospen springen auf, fangen an zu blühen. Alle Nächte werden hell, fangen an zu glühen. Knospen blühen, Nächte glühen, Knospen blühen, Nächte glühen.“ So lasst uns weiterhin „das Licht der Osterkerze in unsere Welt hineintragen“. Euer Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt Inhalt Vorwort Diözesanversammlung Josefitag in Abensberg 5 Jahre Kleiderkammer in Nittenau KEBW - Maßnahmen und Termine Kolpingjugend KF-Nachrichten Termine 2019 Kolping Intern Beilage des Kolpingwerkes DV Regensburg im Kolping-Magazin Impressum: Herausgeber Kolpingwerk Diözesanverband Regensburg Obermünsterplatz 7, 93047 Regensburg Tel: 0941-597-2283 E-Mail: info(at)kolping-regensburg.de www.kolping-regensburg.de Redaktion: L. Haindl, S. Wurmdobler, T. Kuber 2

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Diözesanversammlung 2019 Europa im Blick Diskussion über die Kleidersammlungen – KolpingBildungswerk mit über 400 Mitarbeitern – Josefitag erstmals dezentral – 2020 Landeswallfahrt nach Bamberg – Europa-Festival 2019 in Pfeffenhausen Mit der Integration des Verbandsorgans „Kolping-Intern“ im bundesweiten Kolping-Magazin, das in 12.500 Mitgliederhaushalte direkt verschickt wird, erhofft sich das Kolpingwerk eine bessere Mitgliederinformation. Bei der Frage der Kleidercontainer bzw. der Straßensammlung von Altkleidern entstand eine lebhafte Diskussion. Betroffenheit beim Thema “Misbrauch” in der Kirche. Die Tagung der rund 200 Delegierten im Großen Saal des Regensburger Kolpinghauses stand im Zeichen der Information und der Rechenschaftsberichte über die vielfältigen Aktivitäten der Kolpingsfamilien, der Bezirke und des Diözesanverbandes in der Diözese, sowie der Einrichtungen. Im Europawahljahr 2019 sind auch einige KolpingVeranstaltungen zu diesem Thema geplant. Diözesanvorsitzender Josef Sander begrüßte die Delegierten. Sein besonderer Gruß galt Diözesanehrenpräses Prälat Robert Hüttner und dem stv. Landesvorsitzenden Erwin Fath. Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt gedachte zu Beginn seines geistlichen Wortes, in Form einer Morgenandacht, an die verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres, besonder an das erst kürzlich verstorbene Mitglied des Diözesanvorstandes und langjährige Vorsitzende der KF Riedenburg Ingrid Dräger. Erwin Fath überbrachte die Grüsse des Landesverbandes. 2020 ist unter Leitung von Landespräses Christoph Huber eine Landeswallfahrt nach Bamberg mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick geplant. Beim Landesausschuss in Regensburg ist auch ein Europa-Symposium mit Bernd Posselt und der Landesvorsitzenden Dorothee Schömig geplant. Dem neuen Bayer. Landtag gehören 24 Kolpingmitglieder an, sie bekleiden teilweise wichtige Funktionen wie z.B. Ilse Aigner als Landtagspräsidentin. Betroffen zeigte sich Fath vom Missbrauchsskandal: “Auch wir sind Teil der Kirche, wir leiden an diesen schlimmen Vorfällen. Unsere Solidarität gilt besonders den Betroffenen. Wir erhoffen uns auch mutige Entscheidungen dazu für die Zukunft!” Unter der Tagungsleitung des stv. Diözesanvorsitzenden Martin König wurden die Rechenschaftsberichte abgearbeitet, die bereits schriftlich im Vorfeld versandt wurden. Im Kolping-Diözesanverband sind 18.802 Mitglieder in 150 Kolpingsfamilien organisiert. Mit 4.375 Jugendlichen ist Regensburg in Deutschland absolute Spitze. Josef Sander erinnerte an die gelungene Feier zum Jubiläum “50 Jahre Altkleider- und Altpapiersammlung” ein. Die Angebote im Bereich Familienarbeit und Religion werden sehr gut angenommen. Heuer wird eine Berlinfahrt und wieder eine “Schiffstour” von Regensburg nach Straubing angeboten. Der Josefitag findet erstmals dezentral am Sonntag, 24. März, in Abensberg statt. Bischof Rudolf hat sein Kommen zugesagt. Für die Kolpingjugend berichteten Bildungsreferentin Teresa Kuber sowie Diözesanjugendleiter Markus Hölzl. Bildungsreferent Sebastian Wurmdobler zeigte sich erfreut über die mehr als 1000 Teilnehmer, die die Veranstaltungen des KEBW im letzten Jahr besuchten. Nach den Worten von Christine Jäger vom Kolping-Bildungswerk beschäftigt dieses an seinen 13 Standorten rund 430 Mitarbeiter. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf die sprachliche Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund gelegt, damit diese eine Berufsausbildung erfolgreich abschließen können. Auch das Thema Digitalisierung und Mitarbeiterqualifikation stellt eine große Herausforderung dar. Der Leiter des Ferien- und Tagungshauses Lambach, Klaus Butz, berichtete über Belegung, Angebote und Aktionen des Kolpinghauses. Die Vorsitzende des Fördervereins Lambach, Ingrid Eibl, berichtete dass in den letzten 15 Jahren 125.000 Euro bereitgestellt werden konnten. Das Haus erhält nun mit Unterstützung der „PlaymobilStiftung“ wieder ein neues, in der Vergangenheit sehr begehrtes Piratenschiff zusammen mit einer Wasser- und Sandspielanlage, das am 30. Mai (Christi Himmelfahrt) mit einer “Schiffstaufe” eingeweiht werden soll. Heimleiter Hermann Reich informierte über das Kolping-Jugendwohnheim in Regensburg mit seinen 90 Plätzen. Hier finden viele Azubis eine „Heimat in der Fremde“,ein nach wie vor wichtiger Auftrag für das Haus, das seit 1891 besteht. Zur Containerproblematik in Konkurrenz zu den Straßensammlungen äußerte sich Geschäftsführer Andreas Wittmann (Bild ) von der gleichnamigen Firma. Nach ihm machen die Container den Strassensammlungen kaum Konkurrenz, was er anhand von Zahlen verdeutlichte. In den ländlichen Regionen bleiben die Ergebnisse stabil. Rückläufig sind die Ergebnisse in den Städten. Die Firma hat nun mit einigen Lebensmittelmärkten Verträge geschlossen und dabei eigentlich nur andere Anbieter bzw. sogenannte „Wildaufsteller“ abgelöst. Man werde aber mit dem Thema in Zuunft sensibler umgehen, versprach Andreas Wittmann. Diözesansekretär Haindl berichtete über solide Finanzen und die Durchführung der dizesanen Kleider- und Altpapiersammelaktion. Über den Zukunftsprozess „Upgrade“, der von 2020 auf 2022 verlängert wurde, berichtete Ludwig Rechenmacher ausführlich. Diözesanvorsitzender Josef Sander berichtete über ein Kolping-Upgrade, das vom Diözesanvorstand mit den Bezirken und Kolpingsfamilien durchgeführt werden soll. Vorsitzender Michael Wensauer von der KF Pfeffenhausen informierte über das am 23. Juli in Pfeffenhausen stattfindende Europafestival mit prominenten Teilnehmern, die in den Wirtshäusern von Pfeffenhausen über Europafragen diskutieren werden. Die Kolping-Brillen- und die Briefmarkensammlungen werden fortgesetzt. In seinem Schlusswort ermutigte Diözesanpräses KarlDieter Schmidt die Delegierten: „Wir versuchen auch weiterhin zusammen mit euch engagiert die Ideale Kolpings in die Kirche und in die Gesellschaft hineinzutragen. Treu Kolping!“ 3

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Josefifeier erstmals dezentral in Abensberg Kolping und KAB feierten Josefitag mit Bischof Rudolf - Aufruf zur Europawahl Gottesdienst mit Bischof Rudolf – Für Europawahl positioniert - Diözesanbischof war Festprediger und Hauptzelebrant beim Festgottesdienst in der Abensberger Pfarrkirche St. Barbara - Diözesanvositzender Josef Sander erläuterte Positionen des Kolpingwerkes für die bevorstehende Europawahl Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt bedankte sich beim Bischof für die Worte der Ermutigung, denn es sei wichtig, dass der christliche Glaube die Verbände präge und diese so positiv Hineinwirken in die Gesellschaft. Dazu zitierte er das Kolpingwort: „Tue jeder in seinem Kreise das Beste, dann wird’s besser aussehen in unserer Welt!“ Appell zur Europawahl Diözesanvorsitzender Josef Sander eröffnete dann die Begegnung im Pfarrsaal und begrüßte nochmals alle Gäste. In Absprache mit Bischof Rudolf wurde der Josefitag 2019 erstmals dezentral durchgeführt und die Kolpingsfamilie Abensberg hatte die Ausrichtung übernommen. Mit Stolz zeigte Sander die Standarte der KF Abensberg aus dem Jahr 1864, die das Bild des hl. Josef zeigt. Sie wurde vom damaligen Bischof Senestrey geweiht. Sander dankte seiner Heimat-Kolpingsfamilie Abensberg mit Präses Steffen Brinkmann und Vorstand Rudi Tuscher für die Organisation und Vorbereitung dieser Veranstaltung. Mit den Worten „Wir freuen uns, dass sie heute hier bei uns sind,“ begrüßte Stadtpfarrer Georg Birner Bischof Rudolf zur Feier des Josefitages in Abensberg . „Es ist seit einigen Jahren ein schöner Brauch, dass KAB und Kolping gemeinsam den Josefitag feiern und damit ihren Schutzpatron, den hl. Josef, in besonderer Weise ehren!“ so der Bischof. Zusammen mit Dekan Birner, Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt, Kaplan Steffen Brinkmann und Diakon Berthold Schwarzer, zelebrierte der Bischof die Hl. Messe. Für beide katholischen Sozialverbände Kolping und KAB, ist der hl. Josef der Schutzpatron, deswegen wird er auch besonders in Ehren gehalten. Bis 1970 war ja der Josefitag am 19. März in Bayern sogar ein Feiertag. Josef wird als der Nährvater Jesu, als Beistand der Gottesmutter, sowie als Schutzpatron der arbeitenden Bevölkerung verehrt. Bischof Rudolf richtete ein Vergelt‘s Gott an die Sozialverbände für ihren Einsatz, für politische Initiativen, auch für die berufliche Bildung, für die Gemeinschaft und das Einbringen des christlichen Glaubens als gestaltende Kraft im öffentlichen Leben. Die katholischen Sozialverbände hätten zudem viel beigetragen, dass politischer Nachwuchs herangebildet wurde und wird. In den Ortsgruppen der Verbände machen viele, später vielfältig Engagierte, ihre ersten öffentlichen „Gehversuche“ und lernen hier Verantwortung und demokratische Prozesse mitzugestalten. Und der Bischof ermutigte weiter zur Übernahme von Verantwortung: „Wir sind aufgerufen in die Gesellschaft hinein zu wirken und für den Glauben einzustehen, überall dort, wo der Herr uns hinstellt. Dazu gehört, dass wir für die Beachtung menschlicher Werte in der Gesellschaft, in der Berufs- und Arbeitswelt eintreten sowie dafür zu sorgen, dass Europa seine christlichen Wurzeln nicht vergisst. Bild v. l. Bischof Rudolf, Stadtpfarrer Birner, Diözesanpräses Schmidt Vor der am 26. Mai 2019 stattfindenden Europawahl, rief Sander auf zur Wahl zu gehen: Die Europawahll ist eine Schicksalswahl. Hier steht die Zukunft der Werte- und Solidargemeinschaft Europa auf dem Spiel. Die EU wurde in den vergangenen Jahren durch Finanz- und Wirtschaftskrisen, auch von Terroranschlägen erschüttert, sie musste Flüchtlingskrisen bewältigen und wird jetzt nicht zuletzt durch den Brexit auf eine harte Proben gestellt. Aber für Kolping bleibt die Europäische Union ein Garant für Freiheit, Sicherheit, Frieden, Stabilität und Wohlstand, und das für 500 Millionen Menschen, die in der EU leben. Beunruhigend ist derzeit, dass Populisten und Nationalisten demokratische Werte in Frage stellen und die Einheit bedrohen. Bei allen Problemen zwischen den EU-Staaten und bei allem Reformbedarf, darf man aber nicht vergessen, dass uns die EU 70 Jahre Frieden und Freiheit gebracht hat. Das gab es bisher selten in der europäischen Geschichte. Sander dankte am Ende nochmals dem Bischof für sein Kommen und für die Wertschätzung der katholischen Verbände. Bild: Diözesanvorsitzender Josef Sander bei seinem Impulsreferat zu den Europawahlen, im Hintergrund die wertvolle Standarte des damaligen Gesellenvereins Abensberg aus dem Jahr 1864 mit dem Bild des hl. Josef Bild unten: vollbesetzt war der Große Saal im Pfarrheim von Abensberg beim Josefitag 4

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KF Nittenau - 5 Jahre Kolping-Kleiderkammer Die Kolping-Kleiderkammer in Nittenau besteht nun seit fünf Jahren und hat sich zu einer wahren Erfolgsstory entwickelt. Zum Jubiläum waren Ehrengäste gekommen, darunter auch Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt und der stellv. Vorsitzende des Vereins „Zweites Leben“. Beide konnten jeweils eine Spende über 2000 Euro mitnehmen. Vor fünf Jahren schloss die Kleiderkammer der Caritas in Nittenau und schnell wurde klar, dass diese Einrichtung fehlen wird. Elisabeth Bauer schlug vor, dass die Kolpingsfamilie in die Bresche springen könnte. Sie sprach mit Vorstand Werner Weindler und dessen Frau Gabi. Diese wiederum fragte bei ihrer Mutter nach, ob man die Räume ihres früheren Möbelgeschäfts nutzen könne. Sie willigte sofort ein. Die Verantwortlichen waren sich auch einig, dass die Kleiderkammer nicht nur für Bedürftige dienen sollte. Ihre Idee war es, die Kleiderkammer wie einen Second-Hand-Laden zu führen. Dass aber dann die Idee so einschlagen würde, damit hatten sie nicht gerechnet. Mittlerweile reicht ein Raum nicht mehr aus. Seit einiger Zeit wird auch ein Raum im Haus gegenüber genutzt, wo momentan die Sommer-Waren gelagert sind. Im Frühjahr wird umgeräumt, dann kommt die Winterkleidung ins Lager. Der Raum wirkt, trotz eines riesigen Angebots, nicht überladen. Dass immer alles gut aussieht, dafür sorgen mittlerweile zwölf freiwillige Helferinnen. Waren es am Anfang nur Kolping-Mitglieder, so helfen mittlerweile auch Nicht-Mitglieder. Werner Weindler freut sich natürlich sehr über dieses Engagement. Über 40 000 Euro Spenden verteilt Obwohl die Preise nur zwischen einem und fünf Euro liegen, konnten inzwischen rund 40.000 Euro gesammelt und gespendet werden. Das Geld wurde hauptsächlich an Hilfsorganisationen in der Region verteilt. Zum Jubiläum übergab Werner Weindler 2000 Euro an Diözesanpräses Schmidt für das Ferienhaus Lambach. Ebenfalls 2000 Euro erhielt der Verein „Zweites Leben“ . Der Diözesanpräses bedankte sich ganz herzlich für die Spende und betonte, dass es schön ist, dass es die Kleiderkammer gibt. Bertholt Neppel vom Verein Zweites Leben bedankte sich ebenfalls. Den Verein gibt es bald 15 Jahre und er konnte schon viel erreichen. Die Spende wird in das neueste Projekt gesteckt. Es wird ein Wohnhaus für Schädel-Hirn-Verletzte gebaut, damit diese nicht mehr in Alten- oder Pflegeheime gebracht werden müssen. Pfarrer Schöls bedankte sich im Namen der Pfarrei und betonte, dass hier die Erfahrung „wenn ich was gebe, bekomme ich auch was zurück“, spürbar sei. Die Kolping-Kleiderkammer Nittenau ist mittwochs und freitags jeweils von 15.30 bis 17 Uhr geöffnet. Während der Öffnungszeiten können auch Waren anbgegeben werden. Ehrenamtliche Helfer sind herzlich willkommen. 40 000 Euro wurden bisher als Spende an die Tafel, die Unkrainehilfe, an „Spektrum“, an „Kolping-Jugendwohnen“ und an das Kloster Strahlfeld übergeben. Auch die Schulen bekommen Geld, um bedürftigen Schülern die Teilnahme an Ausflügen zu ermöglichen. Bild: Spendenübergabe in der Kolping-Kleiderkammer Nittenau Kleiderkammer als sozialer Treffpunkt Die Kleiderkammer ist an zwei Tagen in der Woche, jeweils eineinhalb Stunden geöffnet, so dass es für die Helfer-innen nicht zu viel wird. Dies bestätigten die Ehrenamtlichen. Mittlerweile hat sich die Kleiderkammer zu einem kleinen Treffpunkt entwickelt. Es kommen nicht nur Kleidersucher, mittlerweile kommen auch Leute einfach mal auf einen Ratsch oder eine Tasse Kaffee vorbei. Für sie ist es eine schöne Abwechslung im Tagesablauf. Die Kleiderkammer ist mittlerweile auch zu einem kleinen Geheimtipp geworden für alle, die Theater spielen oder ein Faschingskostüm suchen. Pfarrer Adolf Schöls bemerkt in diesem Zusammenhang, dass er sich selber schon in der Kleiderkammer eingedeckt habe. Er hatte für einen Faschingsauftritt einen Smoking und eine passende Fliege dazu gefunden. Die fleißigen Helferinnen kommen alle, um etwas Sinnvolles mit ihrer Freizeit anzustellen. „Die Arbeit macht Spaß und ich kann dabei was Gutes tun und da es nur zweimal in der Woche ist, wird es auch nicht zu viel“, sagten die Damen übereinstimmend. „Auf dem Glauben ruht das Leben, das soziale Leben ist der lebendige Ausdruck des Glaubens, mag es beschaffen sein, wie es will!“ A. Kolping 5

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Termine Kolpingjugend Romfahrt Datum: 02.-06.10.2019 Teilnehmer: ab 18 Jahren Kosten: Kolpingmitglied 495 €, Nichtmitglied 595 € Wolltest du immer schon mal die ewige Stadt sehen? Dann komm mit uns auf die Reise und erlebe das antike und moderne Rom! Blicke von der Kuppel des Petersdoms auf die Stadt. Erkunde mit uns den Vatikan und die berühmten Denkmaeler, wie das Kolosseum oder den Trevi-Brunnen. Natürlich hast du auch Zeit für eine eigene Erkundungstour durch die Ewige Stadt. Auf der Reise werden wir von unserem Diözesanpräses begleitet, der uns die spirituelle Seite der Stadt näher bringen wird. Unter anderem sind folgende Programmpunkte eingeplant: • An- und Abreise mit dem Flugzeug • Übernachtung im Hostel (4-Bettzimmer, im Zentrum) • Spirituelles Rom (Führung Vatikan, Vatikanisches Museum) • Antikes Rom (Kolosseum, Palatin,…) • Gemeinsamer Gottesdienst in den Katakomben Sommerkinderwerkwoche Datum: 02. - 07.09.2019 Ort: Haunersdorf Thema: „Hakuna matata“ Teilnehmer: 8- bis 12-Jährige Kosten: Kolpingmitglied 50 €, Nichtmitglied 60 € (jedes weitere Kind einer Familie zahlt 10 € weniger) Löwen, Erdmännchen und Warzenschweine – die Kinderwerkwo- che macht sich auf den Weg in Simbas Königreich! Du möchtest jeden Winkel rund um den Königsfelsen erkunden? Du freust dich, mit den Tieren Afrikas über die Steppen zu streunen? Du willst jetzt gleich König sein? Du traust dich, Scar und seine Hyänen von ihren Untaten abzuhalten? Du hast Lust auf eine Verfolgungsjagd mit Timon und Pumbaa, willst Rafiki im Affenbrotbaum besuchen? Dann auf zur Kinderwerkwoche! Sei bereit für Löwengebrüll und lus- tige Lieder. Mache mit Zazu den Morgenreport. Zeig was du kannst, wenn es heißt: „Hakuna Matata!“ Auf dem Programm stehen neben Bastelangeboten zum Thema „Der König der Löwen“ auch tolle Spie- le, Rätsel, eine Nachtwanderung, leckeres Essen und natürlich jede Menge Spaß und Spannung im Kinderwerkwochen-Königreich. Zeltlager Datum: 05. - 10.08.2019 Ort: Zeltplatz Parsberg Thema: In 6 Tagen um die Welt - Erlebe eine spannende Reise! Teilnehmer: 10- bis 15-Jährige Kosten: Mitglieder 65 €, Nichtmitglied 75 € (jedes weitere Kind einer Familie 10 € weniger) Keine Lust auf noch mehr Fernsehen und Langeweile? Ihr wollt neue Freunde in eurem Alter kennenlernen, den Tag draußen mit Spielen und viel Spaß verbringen? Dann seid ihr im Zeltlager genau richtig! Freut euch auf Spiele im Wald, gruselige Nachtwanderungen, Abkühlung durch epische Wasserschlachten während eines heißen Augusttages, Völkerballturniere oder einfach nur entspanntes Mitein- ander im Zelt mit neu gewonnenen Freunden. Dieses Zeltlager stellen wir unter das Motto „Einmal um die Welt“! Taucht ein in verschiedenste Kulturen, löst beim Strategiespiel span- nende Rätsel, arbeitet als Gruppe zusammen und bestreitet heraus- fordernde Spiele. Egal, ob allein oder mit Freunden: Spaß ist garantiert! Und wenn wir dann den Tag gemeinsam am knisternden Lagerfeuer bei Gitarren- musik und gemeinsamen Singen ausklingen lassen, wird keiner mehr an die Schule und den Alltagsstress denken. 6

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Kolping „Mittendrin“ (für Junge Erwachsene) „Mittendrin“ im Jurasteig Datum: 14.09.2019 Ort: von Etterzhausen nach Pielenhofen Thema: Wanderung von Etterzhausen nach Pielenhofen Teilnehmer: junge Erwachsene (ca. 30 +/- 5 Jahre) Nahe Regensburg verläuft der Jurasteig, einer der bekanntesten Weitwanderwege Bayerns. Zusammen werden wir einen kleinen Teil dieser Tour zurücklegen. Von Etterzhausen, vorbei an der Räuberhöhle, ins malerische Pielenhofen. Die ca. 9 km lange Wanderung führt vorbei an den schönsten Trockenhängen des Oberpfälzer Jura. Unterwegs bietet sich uns die Möglichkeit zu einer Einkehr im Gasthaus Spitzauer in Penk. Die Tour endet im idyllischen Pielenhofen. Von dort gibt es einen Bustransfer zurück nach Etterzhausen. Besonders Sportliche können natürlich den Rückweg auch zu Fuß antreten. „Mittendrin“ in der Hallertau Datum: 20.07.2019 (14 Uhr) Ort: Hüll & Aiglsbach Thema: Dem Hopfen auf der Spur Teilnehmer: junge Erwachsene (ca. 30 +/- 5 Jahre) Kosten: ca. 10-20 € für Brotzeit und Getränke Da die Hallertau das weltgrößte zusammenhängende Hopfenan- baugebiet der Welt und gleichzeitig ein Teil unserer Heimat ist, wollen wir das „grüne Gold“ besser kennenlernen und uns auch mit dem Bierbrauen beschäftigen. Daher laden wir herzlich zu einer Führung durch das Hopfenfor- schungszentrum in Hüll ein. Dort bekommen wir einen Einblick in die Hopfenzüchtung, erfahren, dass es verschiedene Sorten gibt, und auf 82% der deutschen Hopfenanbauflächen Hüller Zuchtsorten kultiviert werden. Danach fahren wir gemeinsam zum Joferbräu nach Aiglsbach, um uns das Bierbrauen in der dortigen Hausbrauerei näherbringen zu lassen. Im Anschluss gibt es eine Bierverkostung mit eigenen Bieren und eine zünftige Brotzeit. Kolpingjugend Bezirk Kelheim Am 09. März fuhr die Bezirksjugend Kelheim zur Ski- und Rodelfahrt nach Söll. 23 Jugendliche von der Kolpingjugend Abensberg und Siegenburg nahmen teil, auch Nichtmitglieder waren gern dabei. Besonders gefreut hat allen die Teilnahme von Diözesanjugendleiter Max Körner aus Dingolfing. Nach einer lustigen Busfahrt gab es im Skigebiet erst einmal Leberkäs-Semmeln zur Stärkung, dann ging es mit Rodel und Ski ab auf die Piste. Nach einem erlebnisreichen Tag gings zur Apres´ Ski Party, wo der gelungene Tag ausklang. Um 18.00 Uhr gings dann wieder zurück, die Busfahrt war natürlich auch noch recht lustig. Gegen 21.00 Uhr waren wir alle wieder heil und wohlbehalten daheim. KF Leonberg Die Gruppenleiter der KF waren in der Adventszeit mit Spendenboxen für die Jugend unterwegs. So wurden mit einem Stand in Maxhütter und in Leonberg Glühwein und Plätzchen gegen Spenden angeboten. Alle Einnahmen sollen der Jugendarbeit in Leonberg zugutekommen. Ein Teil bleibt für die Jugend im eigenen Verein, aber auch andere Organisationen sollen davon profitieren. So wurde in den letzten Jahren z.B. auch die Jugendblaskapelle unterstützt. In diesem Jahr wurden die Ministranten der Pfarrgemeinde ausgewählt. Mit 500 € soll ihre wertvolle Arbeit gefördert und die gemeinsamen Aktionen gestärkt werden. Präses Pfarrer Hans Peter Greimel und der Jugendleiter Otto Hartl übergaben den Verantwortlichen für die Minis, Andrea Mattenschlager die Spende. „Es ist schön, dass sich die Jugendorganisationen untereinander unterstützen!“ freute sich der Leonberger Pfarrer. Die Minis waren begeistert von dem großzügigen Zuschuss, den sie für den nächsten Ministrantenausflug verwenden wollen. Bild: 2. v.l. Jugendleiter Otto Hartl, Pfarrer Greimel (M.), Mini-Leiterin Andrea Mattenschlager (r.) mit Gruppenleiterinnen und Ministranten Kolpingjugend 7

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Kolpingwerk Bundesverband Die AfD ist keine Alternative! Der Bundesvorstand des Kolpingwerkes hat eine Erklärung zur Partei Alternative für Deutschland (AfD) verabschiedet und macht deutlich: Für Kolping ist die AfD keine Alternative! Mit dem Einzug in den Deutschen Bundestag im Herbst 2017 ist die AfD auf allen politischen Ebenen präsent und gehört damit erkennbar zur deutschen Parteienlandschaft. Scheiterte die einstige Anti-EuroPartei bei der Bundestagswahl 2013 noch knapp an der Fünf-ProzentHürde, so gelang ihr im September 2017 mit einem Ergebnis von 12,4 % der Einzug in den Deutschen Bundestag. Dort ist sie als größte Oppositionspartei sogar die Oppositionsführerin und besetzt damit wichtige Ausschussvorsitze. Die AfD ist in den zurückliegenden Jahren vor allem mit bewussten Grenzüberschreitungen in Wort, Schrift und politischer Praxis hervorgetreten. Dies alles verfolgt der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland mit großer Sorge. In der Erklärung macht das Kolpingwerk Deutschland deutlich, dass es fundamentale Unterschiede gibt zwischen dem, wofür die AfD steht und dem, wofür das Kolpingwerk einsteh • Europa geht nicht mit der AfD • Moderne Familienpolitik geht nicht mit der AfD • Klimapolitik geht nicht mit der AfD • Migration und Integration geht nicht mit der AfD • Ein gutes Miteinander der Religionen geht nicht mit der AfD Deshalb kommt das Kolpingwerk zu dem Schluss: Die AfD ist keine Alternative! Es ist nicht Aufgabe des Kolpingwerkes, all jene zu verurteilen, die – vielleicht auch aus Enttäuschung und Frustration – mit der AfD sympathisieren, sie vielleicht sogar wählen. Das Kolpingwerk Deutschland ruft jedoch dazu auf, genau hinzuschauen und die eigene Haltung sowie das eigene Handeln zu hinterfragen. Das Kolpingwerk Deutschland ist davon überzeugt, dass es der falsche Weg ist, den Versprechungen und Verführungen rechter Populistinnen und Populisten zu folgen. Internationales Kolpingwerk Schenken und Gutes tun. Sie suchen ein besonderes Geschenk? Wie wäre es mit einem Huhn? Sie müssen es nicht selbst füttern, denn es lebt in Afrika und hilft einer Familie, die Armut dauerhaft zu besiegen. Sie und der Beschenkte werden damit zum Glücksbringer für Menschen, die unsere Solidarität brauchen. Der Verkauf der Eier bringt tägliche Einnahmen von rund 8 Euro. Und der Hühnermist eignet sich als hervorragender Dünger, der die Ernten verdoppelt. Mit Hühnerhaltung kommt echter Fortschritt! Godberte Mukakarangwa aus Tansania berichtet voller Stolz: „Fünf Hühner habe ich von KOLPING bekommen. Mittlerweile sind es 100 Tiere. Jeden Tag verkaufe ich Eier und kann damit die Schulgebühren für meine Kinder bezahlen. Außerdem unterstütze ich meine ältere Schwester, die krank ist und die Arztkosten nicht bezahlen kann. Es hat sich so viel zum Guten verändert. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Ein Huhn kostet nur 5 Euro! www.kolping-geschenke-shop.net Weitere Geschenkideen gibt es unter: Spendenkonto: DKM Münster IBAN: DE74 4006 0265 0001 3135 00 Weitere Informationen unter 0221 – 77 88 0-39 spenden@kolping.net www.kolping.net Bekämpfung von Fluchtursachen Kolping International hat als eine von wenigen Nichtregierungsorganisationen zur Sitzung der „Commission for Social Development“ der Vereinten Nationen ein schriftliches Statement zur globalen Bekämpfung von Fluchtursachen abgegeben, das vom Generalsekretär António Guterres angenommen wurde. Kolping International hat bei den UN ein Statement zur weltweiten Bekämpfung von Fluchtursachen eingereicht. Die Erklärung geht zurück auf eine Beschlussfassung der Generalversammlung. Mit der Erklärung beschreibt Kolping Int. Fluchtursachen als globale Herausforderung und nimmt sich und die Weltgemeinschaft in die Verantwortung. Grundlage für diese Erklärung ist ein Positionspapier des Bundesvorstandes des Kolpingwerkes Deutschland mit dem Titel „Fluchtursachen bekämpfen als globale Herausforderung unseres Jahrhunderts“. Vorbereitet wurde die Erklärung des Bundesvorstandes vom Kolping-Bundesfachausschuss „Verantwortung für die Eine Welt“. Bereits im Mai 2017 fand dazu eine Fachtagung „Bekämpfung von Fluchtursachen“ statt. Mit der Übergabe seiner Erklärung an die Vereinten Nationen macht Kolping International deutlich, dass alle bei der „Bekämpfung von Fluchtursachen“ gefordert sind. nicht vergessen: Wahl zum 9. Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 Kolping-Regenschirm Mit dem neuen Kolping-Schirm kannst Du selbst dem ungemütlichsten Wetter trotzen. Den automatischen Regenschirm mit Echtholzstab kannst Du ab sofort im Kolping-Shop bestellen. Länge: circa 90 Zentimeter, Durchmesser circa 105 Zentimeter. Artikelnummer: 9378 Preis 13,90 EUR Bei Bestellung bitte die Versandkostenpauschale von 5,95 EUR beachten. Bestellung im Kolping-Shop über www.kolping.de 8

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Goethes „Osterspaziergang“ Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dort her sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende Flur. Aber die Sonne duldet kein Weißes, Überall regt sich Bildung und Streben, Alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlts im Revier, Sie nimmt geputzte Menschen dafür. Kehre dich um, von diesen Höhen Nach der Stadt zurück zu sehen! Aus dem hohlen finstern Tor Dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feiern die Auferstehung des Herrn, Denn sie sind selber auferstanden: Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Gewerbesbanden, Aus dem Druck von Giebeln und Dächern, Aus der Straßen quetschender Enge, Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht Sind sie alle ans Licht gebracht. Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge Durch die Gärten und Felder zerschlägt, Wie der Fluß in Breit und Länge So manchen lustigen Nachen bewegt, Und, bis zum Sinken überladen, Entfernt sich dieser letzte Kahn. Selbst von des Berges fernen Pfaden Blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel, Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein! Johann Wolfgang von Goethe (aus „Faust“ I) 9

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Berichte & Bilder Entspannt erziehen - geht das? Kolping setzt auf kesse Erziehung Seit 2009 hat das Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg e.V. (KEBW) 52 Elternkurse „Kess-erziehen“ durchgeführt. 568 Mütter und Väter haben mit Begeisterung daran teilgenommen. Heuer werden elf Elternkurse angeboten und für 2020 laufen schon die Planungen. Kess-erziehen war auch im Jahr 2018 ein wichtiges Angebot im Programm des KEBWs. Zwölf Kurse und ein Ausbildungskurs zur Kess-erziehen-Kursleitung konnten mit den verschiedensten Kooperationspartnern erfolgreich durchgeführt werden. Eltern erhalten konkretes „Handwerkszeug“ für den Erziehungsalltag. Das Ziel ist doch eigentlich ganz klar: Als Eltern will man seine Kinder so erziehen, dass sie sich zu selbstbewussten und starken Persönlichkeiten entwickeln. Man will respektvoll mit ihnen umgehen und ihre Würde achten. Und trotzdem landen sehr viele im Alltag doch immer wieder beim Herumnörgeln, Schimpfen und Schreien und sehen sich nicht in der Lage, ihr Verhalten zu verändern. Mit dem Konzept Kess-erziehen, das vom Kess-erziehenInstitut für personale Pädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie entwickelt wurde, hat das KEBW eine praktische Erziehungshilfe für Eltern und Erziehende im Angebot. Kess steht als Abkürzung für vier wichtige Grundüberzeugungen des Elternkurses auf denen das Erziehungsmodell aufbaut: kooperativ - ermutigend - sozial - situationsorientiert Nach den jeweils 5 Einheiten zu je 2 1/2 Stunden waren sich die Teilnehmer*innen aller Kurse einig, dass sie in ihrer bisherigen Erziehung schon auf dem richtigen Weg waren, der durch die Inhalte der Kurse Kess-erziehen noch klarer wird. Kess-erziehen vermittelt keine Methode, sondern möchte die Erziehungshaltung neu überdenken und Alternativen anbieten, so dass mancher Konflikt erst gar nicht entsteht. „Ich gehe jetzt viel selbstbewusster an die Herausforderungen des Erziehungsalltags heran!“ so eine Mutter, die nach positiven Veränderungen durch den Kurs gefragt wurde. Nicht nur dass Eltern konkrete Hilfe für die Erziehung angeboten werden konnte, auch für die Kolpingsfamilien boten sich durch Kess-erziehen neue Möglichkeiten. Zum einen gewinnt Kolping an Profil und wird so als kompetenter Partner im Bereich der Familienbildung wahrgenommen und zum anderen entstehen für eine Kolpingsfamilie neue Kontakte zu jungen Familien. Eben, weil in der Familienbildung eine große Chance für die Zukunftssicherung der Kolpingsfamilien steckt, ist das Interesse und die Nachfrage nach den Elternkursen nicht nur bei den Eltern sehr groß. Das Kolping-Erwachsenenbildungswerk hat drei Kurse im Angebot, für die kompetente und motivierte Kess-erziehenKursleiter*innen vermittelt werden können: • Kess-erziehen: Von Anfang an Elternkurs für Mütter und Väter von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren • Kess-erziehen: Weniger Stress - mehr Freude Elternkurs für Mütter und Väter von Kindern im Alter von 3 bis 11 Jahren • Kess-erziehen: Abenteuer Pubertät Elternkurs für Mütter und Väter von Jugendlichen im Alter von 11 bis 16 Jahren In den Kursen werden den teilnehmenden Müttern und Vätern eingefahrene Verhaltensweisen bewusst. Sie bekommen viele Anregungen und Unterstützung, neues Verhalten auszuprobieren, etwa Grenzen respektvoll zu setzen, zur Kooperation zu motivieren und achtsam - vor allem in Konfliktsituationen miteinander in der Familie umzugehen. Die Elternkurse setzen in ihrem Konzept auf ein starkes Miteinander von Eltern und Kindern, ohne dabei jedoch die Verantwortung der Eltern aus den Augen zu verlieren. Viel Wert wird bei den Inhalten der Kurse auf das Verstehen der Handlungsweisen des Kindes bzw. Jugendlichen, aber auch - situationsbezogen - auf das angemessene Reagieren der Eltern gelegt. Durch die Mischung aus einem theoretischen Teil sowie Übungen und Anspiele aus dem Familienalltag, die jeder bestimmt schon einmal erlebt hat, werden die „kessen“ Inhalte vermittelt. Anregungen wie das Schaffen und Erleben von „Edelsteinmomenten“ oder, das „verständnisvolle Zuhören“ sowie die Durchführung eines „Familienrates“ dienen als Ermutigung, im bisherigen Erziehungsstil etwas Neues auszuprobieren. Auch das Thema „Grenzen setzen und was passiert, wenn Grenzen überschritten werden“ kommt nicht zu kurz. Durch das Aufgreifen von Beispielen aus dem Erziehungsalltag werden Alternativen zu Strafen und Schimpfen aufgezeigt. Familienbildung vor Ort Organisation und Durchführung: • Gemeinsam mit Kooperationspartnern wie z.B. die Kolpingsfamilie, die Pfarrei, die Eltern-Kind-Gruppe, den Kindergarten, die Schule, usw. werden diese Kurse vor Ort organisiert und angeboten. • Das Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg e.V. vermittelt für die Elternkurse Kess-erziehen zertifizierte Kess-erziehen-Kursleiterinnen und -leiter. • Die Kooperationspartner kümmern sich um die Werbung (dazu werden Info-Flyer und Plakate zur Verfügung gestellt), nehmen die Anmeldungen entgegen, stellen einen Raum zur Verfügung und begleiten die Gruppe. Teilnahme am Elternkurs Kess-erziehen: Aktuelle Kursangebote unter: www.kess-regensburg.de Kontakt und Ansprechpartner in der Diözese Regensburg: Für konkrete Kurs-Planungen sowie bei Fragen und Interesse bezüglich Kess-erziehen einfach Kontakt mit uns aufnehmen. Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg e.V. Kess-erziehen-Koordinator: Sebastian Wurmdobler Obermünsterplatz 7 . 93047 Regensburg Tel.: 0941/597-2234 . Fax: 0941/94584920 Email: info@kebw-regensburg.de Internet: www.kebw-regensburg.de www.kess-regensburg.de 10

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Termine & Veranstaltungen Von der Kunst des Fotografierens Der Natur auf der Spur Paar-Wochenende Wir tun uns gut - Auszeit für die Liebe vom 24. bis 26. Mai 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Die Natur mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna lädt uns immer wieder zum Staunen ein. Nicht selten erleben wir dabei einen unbeschwerten Moment. Mit unseren Kameras versuchen wir dann, diese stimmungsvolle Atmosphäre einzufangen. Dabei erleben wir, dass die Natur- und Landschaftsfotografie durchaus etwas Meditatives in sich birgt und großen Spaß macht. Doch wir merken auch, dass das Ganze mit ganz eigenen fototechnischen Herausforderungen verbunden ist. Unser Referent und Profifotograf, Georg Schraml, wird Dich bei diesem Fotowochenende wieder ein Stück mehr in die Kunst des Fotografierens einführen und Dich bei praktischen Übungen begleiten. Gemäß dem Motto „Der Natur auf der Spur“ warten bei einer erlebnisreichen Foto-Tour (Furth im Wald) im Japanischen Garten, im Wildgarten und am Drachensee interessante Motive auf DIch, die fototechnisch erfolgreich in Szene gesetzt werden wollen. Du bist herzlich eingeladen, eine weitere kreative Seite des Fotografierens kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Dich! Referent: Georg Schraml, Fototrainer und Gründer von „Fotografieren verbindet“ Leitung: Martin König, stellv. Vorsitzender KEBW-Regensburg e.V. Kosten pro Person: Kolpingmitglieder: 160,- € Nicht-Mitglieder: 175,- € (inkl. 2 Übernachtungen mit Vollpension, Kursprogramm, Arbeitshilfe, Kurtaxe) vom 31. Mai bis 02. Juni 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Soweit die Erde Himmel sein kann, soweit ist sie es in einer glücklichen Ehe. (Marie v. Ebner-Eschenbach) Es gibt Menschen bei denen wir unsere Beine und unsere Seele baumeln lassen können. Wir können einfach nur wir selbst sein, ohne Fassade, ohne Zweifel, manchmal sogar ohne Worte. Diese Menschen sind selten, hat man einen gefunden sollte man ihn festhalten. Diese Erfahrung tut uns gut. Oft nehmen wir sie in unserer Ehe, in unserer Beziehung für selbstverständlich. Vielleicht ist es aber auch einmal Zeit, innezuhalten und sich neu auf die Suche nacheinander zu machen: • liebenswürdige Seiten am Anderen wieder neu entdecken und schätzen lernen • aus der Dankbarkeit füreinander und gemeinsam Erlebten neue Kraft für die Zukunft schöpfen • die Freude aneinander zu vertiefen und auszudrücken • sich im Austausch mit anderen Paaren Anregungen für die eigene Beziehung holen Referenten & Leitung: Regina König, Religionslehrerin im Kirchendienst Martin König, stellv. Vorsitzender KEBW Kosten pro Person: Kolpingmitglieder: 110,- € Nicht-Mitglieder: 120,- € (inkl. 2 Übernachtungen mit Vollpension, Kursprogramm, Kurtaxe) Herzliche Einladung zur Schiffstaufe des Playmobil-Piratenschiffs und zum „anderen“ Vatertag am Donnerstag, 30. Mai 2019 (Christi Himmelfahrt) von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Kolping-Ferienhaus Lambach 11 • Gottesdienst mit anschließender Schiffstaufe • Spieleparcour mit Schatzsuche • Bogenschießen, Upcycling, Zauberschule, Outdoor-Spiele • Andacht rund ums Lagerfeuer • Stockbrot backen • Mittagessen, Kaffee & Kuchen

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Termine & Veranstaltungen Mit der Bibel wandern Den Glauben nähren und nicht verdunsten lassen Von der Kunst des Fotografierens Porträtfotografie vom 20. bis 22. September 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Ohne Nahrung können wir Menschen nicht leben. Und eine ausgeglichene Ernährung erhält auch die Gesundheit. Uns wurde nicht nur das Leben geschenkt, sondern auch der Same des Glaubens wurde in dieses Leben hineingelegt. So konnte im Laufe des Lebens der Glaube mehr oder weniger wachsen. Und beim Glauben ist es wie beim Leben: Er braucht Nahrung. Doch welche Nahrung geben wir ihm? Woher bekommen wir gesunde Glaubensnahrung? Fast unbemerkt kann es aber auch geschehen, dass der Glaube erstarrt oder verdunstet. So ist das Thema unserer diesjährigen Bibelwanderung: Den Glauben nähren und nicht verdunsten lassen. Wir wollen uns dieses Mal auf den nahegelegenen Kaitersberg begeben. Mitten in der Natur werden wir merken, dass Gott durch seine Schöpfung und durch die Gemeinschaft von Menschen, gute Nahrung für den Glauben anbietet. Gönn Dir eine Auszeit und entdecke die Natur als spirituelle Kraftquelle für Deinen Alltag! Referent & Leitung: Albert Steber, Pastoralreferent i.R. Kosten pro Person: Kolpingmitglieder: 140,- € Nicht-Mitglieder: 155,- € (inkl. 2 Übernachtungen mit Vollpension, Kurtaxe) vom 18. bis 20. Oktober 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Menschen zu fotografieren gehört zu den schönsten Bereichen der Fotografie. Um die Persönlichkeit und die Ausstrahlung bildlich darzustellen, braucht es allerdings mehr als das Wissen um die richtige Kameraeinstellung, um gekonnte Lichtführung und gute Bildgestaltung. Natürlich wirkende Porträts erfordern Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen und eine gute Wahrnehmung. Neben dem Technischen wie Kameraeinstellungen, Lichtführung, Blitzeinsatz, Highkey und Lowkey, usw. werden deswegen auch Themen wie Mimik und Posing, Kommunikation, Wahrnehmung und Achtsamkeit besprochen. Unser Referent und Profifotograf, Georg Schraml, wird Dich dabei wieder ein Stück mehr in die Kunst des Fotografierens einführen und Dich bei praktischen Übungen begleiten Du bist herzlich eingeladen, eine weitere kreative Seite des Fotografierens kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Dich! Referent: Georg Schraml, Fototrainer und Gründer von „Fotografieren verbindet“ Leitung: Ingrid Eibl, Vorsitzende KEBW-Regensburg e.V. Kosten pro Person: Kolpingmitglieder: 160,- € Nicht-Mitglieder: 175,- € (inkl. 2 Übernachtungen mit Vollpension, Kursprogramm, Arbeitshilfe, Kurtaxe) Termine vormerken und einplanen: • Lambacher Gesundheitstage vom 23. - 26.09.2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach • Frauenwochenende vom 27. - 29.09.2019 im Exerzitienhaus Cham • Oasentage im Advent vom 09. - 11.12.2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Anmeldung und weitere Informationen: Kolping-Erwachsenenbildungswerk Regensburg e.V. Obermünsterplatz 7 . 93047 Regensburg  0941/597-2234  info@kebw-regensburg.de www.kebw-regensburg.de 12

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Nachrichten aus den Kolpingsfamilien KF Au i. d. Hallertau Seit 2014 gestaltet die Auer Kolpingsfamilie ein Kulturprogramm für die Region: Der KolpingKulturKreis. Dieser organisiert in Kooperation mit den Auer Gaststätten Kulturveranstaltungen mit Musikern, Autoren, Zauberern, Kabarettisten uvm. für die Region. Von jährlich ein bis zwei Live-Musik-Veranstaltungen steigerte sich die Zahl der Kulturabende auf nun bis zu acht Veranstaltungen jährlich: Die Palette reicht von Buchlesung, Kabarett, Tanzabend bis hin zu Livekonzerten oder Vorträgen der Kolpingjugend über Auslandsreisen. Bestbesuchte Veranstaltung 2018 war das Live-Konzert der Band Gin Phonic im örtlichen Schlossbräukeller. Vor kurzem startete der Kolping-Kultur-Kreis mit seiner ersten Veranstaltung 2019, einer musikalischen Reise nach Osteuropa mit der Fünf-Mann-Combo „Gari Gari“ aus München. Die Kolpingsfamilie servierte Zigeunertopf, Wirtin Michaela Schwarz servierte Wein. Aber in diesem Jahr ist auch noch einiges geboten im Kulturkreis. So gastiert am Donnerstag, den 21.03.19 die Familienmusik Servi, die unter anderem von den Wirtshausmusikanten aus dem bayrischen Rundfunk bekannt ist. Lustig wird’s im Mai mit Autor und Kabarettist Werner Gerl, der eine „Mordsgaudi“ verspricht, während er aus seinem Buch vorliest. Unter freiem Himmel und bei Jazzmusik gibt es im Juni einen Kunstausstellung im Bauernhofcafe´ Doblmair oder im November das Mitsingkonzert „VolXgesang“. Mehr Infos zum KolpingKulturKreis unter www.kolping-au.de Bei den Kulturveranstaltungen gilt freier Eintritt. Für die Künstler wird ein „Hut“ gereicht, in dem jeder Betrag willkommen ist. Bild: Live-Konzert der Band Gin Phonic im Schlossbräukeller. KF Riglasreuth Vorsitzender Walter Pirner wurde bei der Generalversammlung im Amt bestätigt, neuer Stellvertreter ist Benedikt Heindl. Die Kasse führt Max Übelmesser, Schriftführer blieb Josef Hösl. Als Präses wirkt weiterhin Pfarrer Josef Waleszczuk. Neu ist die Besetzung der Beisitzer mit Alexander Hörl, Stefan König und Herbert Koller. Josef Märkl und Gerhard Schmid sind die neuen Kassenprüfer. Der Vorsitzende betonte, dass dies die letzte Versammlung in diesen Räumlichkeiten vor der Generalsanierung ist. Im Jahresrückblick berichtete er vom Stärketrinken, den Glaubensseminaren, der Beteiligung am Maibaumaufstellen und am Fronleichnamszug sowie vom Gedenktag und der Waldweihnacht. Abschließend dankte Walter Pirner allen Vereinen für die gute Zusammenarbeit. Dankbar über die Generalsanierung des Kolpinghauses zeigte sich auch Pfarrer Josef Waleszczuk. Sehr glücklich war er über die reibungslosen Neuwahlen. Er sei als Priester froh über die Unterstützung der kirchlichen Vereine. KF Au i.d. Hallertau Kolpingfamilie bildet „Marktführer“ aus: Vom Schloss, dem alten Gefängnis und anderen historischen Gebäuden möchte die Kolpingfamilie erzählen und plant Führungen im Markt. Mit-Initiatorin der Idee war Evi Sachsenhauser, die deswegen auf Kolping-Vorstand Alfred Baur zukam. Gemeinderat mit Bürgermeister Karl Ecker gaben die Zustimmung zur Finanzierung der Erforschung historischer Grundlagen. Die Historikerin Claudia Erdenreich recherchierte dann im Auftrag der KF ein halbes Jahr. Im Herbst fand zudem eine Ausschreibung zur Namensfindung statt, mit einer beeindruckenden Resonanz: Aus über 70 Vorschlägen einigte man sich auf den Namen „Auer Markt-Strawanza“. 15 Bewerber im Alter von 23 bis 63 Jahren, 9 Frauen und 6 Männer, bekamen dann von der Kolpingfamilie eine Zusage und starteten am 08. Januar 2019 ihre Ausbildung. Seitdem wird die Geschichte des Marktes von Claudia Erdenreich studiert, um noch in diesem Jahr historische Führungen anbieten zu können. Speziele Themenführugen sollen folgen. Selbstverständlich prägten der Hopfenanbau und die Lage in der Hallertau den Ort. Das sind wichtige Voraussetzungen sowohl für historische, als auch für Thementouren rund um Hopfen, Bier und Brauerei. Überraschend stellte sich heraus, dass selbst Ludwig der Bayer 1308 den Ort besuchte. Ebenso überraschend war, dass der erste Ortschronist Andreas Sutor ein führender Illuminat war. Das Projekt startet am 5. Mai mit einer ersten Führung für geladene Gäste. Ab Mai 2019 werden dann reguläre Führungen angeboten, jeweils am 2. und 4. Sonntag des Monats, um 15.00 Uhr am Marktplatzbrunnen. Individuelle Gruppenführungen können gebucht werden unter: www.Auer-Markt-Strawanza@Kolping-Au.de KAzEGDeuhuuBrBAsorieDeirSnSnrsüepümkritaetdtegsnnäarcaouMrosantdknKMtreennßitibbieaniosrsrrdoeaailreseccnfiakenrncyecihhüne,kutherk,,eerftÖnhuMfreldsrdesiAep,onkesafpecaiikorücuiw.stkanuäreuhnrEekdpkngietneoeietrnlaearnninse-mjiäcnrnlgateneis,hgshiOnwuhineddtsewecitrerdseeiagneFttethereexieseeaüidotkncermsbuhZreFehhedcmiäiesüsrnsaasenSehueuncphennlmtcBntinhdtellrbthearvssduegeruaMldnereoee.ornneirmelelssDats,eguilscmstleesleG.hnitahtvOineeEnueiGdaneMsldri.,AonirattensnviteodkdlitueseottglsokercetenldlEiueeehnkiBsrrnenitrlsuticeealnlceniktheanniulhwamus,AtGreddutepcdhnibeenhciGriOKadeeeeen,kvaalerlrrlgnkltoiuulphtcsbefOrislühcnseelidnäczerbhrelgruierotlgeizheeersdsdegeelsvciSiteBesieSrceiehneitinchreccrstbeenEhhsllcGlwiisdahnillecthieoerunat.DehteönwdstRzfetreosßeuedenaaierrcer,mletnfiueekgnhenfilniseiaseaunt.nsgnlun!uatdusegnnegndtte. Bild: die neuen Auer Marktführer 13

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KF Sulzbach-Herz Marien „Ich meine, das öffentliche Leben hätte es nie nötiger gehabt auf die Predigt des göttlichen Evangeliums zu hören als in unseren Tagen, zuletzt währt Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit am längsten!“ Diese Worte Kolpings haben heute genauso viel Bedeutung wie 1865, betonte Vorsitzender Hans Schötz. Bei der Jahreshauptversammlung gedachte man der verstorbenen Mitglieder Georg Winter und Paul Markl. Höhepunkt waren die Ehrungen: Adolph Honold bekam für sechs Jahrzehnte Mitgliedschaft Urkunde und Brozeitkorb, die Ehrung für Hans Ostermann und Josef Sippl ( je 65 Jahre ) wird nachgeholt. Viele religiöse Angebote und Veranstaltungen kennzeichneten das Vereinsjahr. Die Palette reichte von der Teilnahme bei der „Ewigen Anbetung“, der Misereor-Brotaktion, Josefifeeier, die Ölbergwache, die Emmauswanderung, Bittgänge oder die Bezirkswallfahrt bis hin zum Pfarreiausflug, dem Weltgebetstag, dem Anna-Fest oder dem Kolpinggedenktag. Die Altpapiersammelstelle und der Container werden gut angenommen. Vom Erlös wurden die Pfarrgemeinde, das Asyl-Café, der Ministrantenausflug, die Aktion „Hilfe für Basti“ und die Laubabfuhr am Annaberg unterstützt. Ein Erfolg war auch die Schuhaktion, die KF St. Marien konnte über 500 Paar Schuhe verschicken. Mit einem vielfältigen Dank schloss Hans Schötz. Nach dem Kassenbericht von Irmgard Reisima-Renner wurde die Vorstandschaft entlastet und die Versammlung mit dem Kolpinglied und dem traditionellen Schinkenessen beendet. Bild: Adolph Honold (2. v. l. ) 60 Jahre Kolpingmitglied. Der Jubilar eingerahmt von der Vorstandschaft mit Inge Lindenthaler, Hans und Gabi Schötz. KF Tirschenreuth Was hat uns der Gesellenvater Kolping heute noch zu sagen?, darüber ließen sich 25 Interessierte im Pfarrsaal informieren. Diözesansekretär Ludwig Haindl tat dies mit viel hintergründigem Wissen. So begeisterte er frei sprechend aus dem Leben Kolpings und dem Kolpingwerk heute die Tirschenreuther Kolpinger. Das Werk Kolpings entwickelte sich vom früheren Gesellenverein zur heutigen generationsübergreifenden Kolpingsfamilie weiter. Die Kolping-Gründung aus dem 19. Jh. ist dadurch kein Museum geworden, sondern äußerst lebendig geblieben. Bis heute stehen die Mitglieder treu zum Banner und zu den Ideen Kolpings. Er motiviert auf der Grundlage des Glaubens bis heute, etwas aus seinem Leben zu machen und sich in Kirche und Gesellschaft einbringen nach dem Motto: „Im Glauben verwurzelt und mitten im Leben.“ Bis heute gibt es weltweit etwa 4.500 Kolpingsfamilien in über 60 Ländern der Erde. Bereits 1884 gründete sich auch in Tirschenreuth ein Gesellenverein und entwickelte sich zur Kolpingsfamilie weiter. Sie kann also 2019 auf das 135-jährige Bestehenen zurückblicken. Ludwig Zapf, Kolpingbruder seit über 60 Jahren, schilderte seine unvergesslichen Eindrücke bei der Ehrenwache am Grab Kolpings in der Minoritenkirche in Köln. In guter Erinnerung bleibt auch der „Böhm-Vater“, der aus Kleinkonreuth bei Tirschenreuth stammende frühere Diözesanpräses Karl Böhm, verstorben 1977. Elmar Pilz, als Vorsitzender der KF dankte dem Referenten für die großartige Information in Wort und Bild. Derzeit stellt sich die Frage, ob die Kolpingidee in Tirschenreuth weiterhin lebendig bleibt, denn es fehlt an Nachwuchs bei den Mitgliedern und im Vorstand. Personelle Erneuerung und Unterstützung ist dringend notwendig, bittet der Vorsitzende. „Die Auferstehung des Erlösers ist sozusagen der Anfang unserer eigenen herrlichen Auferstehtung, die nunmehr über allen Zweifel erhaben ist!“ A. Kolping Bezirk Weiden-Neustadt Bei der Bezirksversammlung in Grafenwöhr wurde der langjährige Vorsitzende Hans Eiszrich zum Bezirks-Ehrenvorsitzenden ernannt. Hans stand 25 Jahre an der Spitze des Bezirks und hat bereits im letzten Jahr aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz an Roland Hoffmann von der KF Neunkirchen übergeben. Auch Bezirkspräses Thomas Jeschner dankte für die Dienste von Hans Eiszrich im Bezirksverband. Diözesansekretär Ludwig Haindl bedankte sich auch im Namen des Diözesanverbandes beim Hans für sein langjähriges Engegement im Bezirk. Roland Hoffmann überreichte ein Geschenk an den Hans und auch Blumen für seine Frau Elisabeth, die die KolpingArbeit immer unterstützte und mitbegleitete. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Andreas Greiner von der KF Grafenwöhr und als Schriftführerin Ulrike Steinhilber von der KF Schirmitz einstimmig gewählt. Kassier bleibt Rudi Kneidl. Beisitzer sind Sepp Ziegler, Georg Schlehuber, Georg Seiser und auch Hans Eiszrich. Ebenfalls einstimmig angenommen wurde eine neue Bezirkssatzung. Die Mitgliederzahl im Bezirksverband ist stabil. Für das laufende Jahr plant der Bezirk eine Fahrt zu den Passionsspielen nach Neumarkt, einen Zoiglabend in Windischeschenbach und in Zukunft jedes Jahr einen Bezirksausflug. Geplant ist ebenfalls eine Busfahrt nach Lambach, zur Einweihung des neuen Piratenschiffs bzw. zum „Anderen Vatertag“. Bild: Hans Eiszrich mit Frau Elisabeth und dem neuen Bezirks-Vorstand 14

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KF Teublitz Aktive Jugendarbeit in der Pfarrei: Im Februar trafen sich 18 Gruppenleiter der Kolpingjugend zu einer Sitzung, um die kommenden Monate zu planen. Mit der „72-Stunden-Aktion“ steht ein größeres Projekt für die Jugendgruppen der Pfarrgemeinde Herz Jesu ins Haus. Vom 23.-26. Mai beteiligen sich die Teublitzer an der bundesweiten Aktion des BDKJ. Ziel ist es in 72 Stunden ein soziales Projekt umzusetzen. Abschluss der Aktion ist die 75. Wallfahrt zum Kreuzberg. Gleich zu drei größeren Ausflügen lud Pfarrer Michael Hirmer seine Gruppenleiterinnen ein. Traditionell findet Anfang Augst der Ministrantenausflug statt. Er führt ins Berchtesgadener Land. Nur für Gruppenleiter gibt es eine Zweitagesfahrt in den Europapark. Gemeinsam mit dem Bayer. Pilgerbüro wird erstmals eine bayernweite Jugendfahrt nach Frankreich zum Mont-St-Michel angeboten. Die Fahrt soll Lebensfreude, spirituelle Erlebnisse und Gemeinschaft zusammen bringen. Am Gründonnerstag wird unter Federführung von Kolpingjugendleiter Dominik Seck nach eine Agape mit Ölbergandacht stattfinden. Nach der Erstkommunion soll wieder eine neue Kindergruppe gegründet werden. Hierfür haben sich Jonas Störtebecker, Sophie Müllner und Raphael Kirchneck als Gruppenleiter bereit erklärt. Sie werden in den nächsten Wochen entsprechende Leitrerkurse besuchen. KF Marktredwitz Betriebsbesichtigungen stehen bei der KF immer wieder auf dem Programm. Diesmal wurde die Fa. Packwell in Höchstädt besucht. Betriebsleiter Richard Malzer und Kundenberater Markus Baumann informierten vorab über die Firmengeschichte und die Produkte. Packwell Höchstädt ist ein Zweigbetrieb der Wellpappe Forchheim. Als Service-Standort der Palm Verpackungsgruppe ist der Standort spezialisiert auf Leistungen, die nicht nur den Einsatz effizienter Maschinen, sondern darüber hinaus viel Handarbeit erfordern. 95 Mitarbeiter entwickeln im Zweischichtbetrieb und produzieren individuell zugeschnittene Verpackungen. Der Standort Höchstädt ist gegenüber dem Markt überproportional gestiegen, deshalb wurde der Betrieb sowohl im Lagerbereich als auch im Maschinenpark stark ausgebaut. Bei der Besichtigung konnte sich die KF ein Bild machen, wie vielseitig die Verpackungsindustrie auf individuelle Kundenwünsche eingehen muss. Bei aller Technik kommt es auch noch auf den Mitarbeiter und seine handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten an. Bild: Betriebsbesichtigung der Marktredwitzer KF Bild: Präses Pfarrer Michael Hirme und seine Gruppenleiter-innen KF Regensburg-Steinweg Bei der Mitgliederversammlung berichtete Vorsitzender Max Steinkirchner über ein vielfältiges Programm. Vorträge zu den Bereichen Glaube und Kirche, Arbeit und Beruf, Ehe und Familie, Gesellschaft und Politik oder auch kulturelle Veranstaltungen wechselten sich ab mit wöchentlichen Wanderungen und dem Monatsstammtisch. Höhepunkte waren das Dreifaltigkeitsbergfest und der Kolpinggedenktag, der vom Orchesterverein Steinweg mit der Haydnmesse beeindruckend umrahmt wurde. Es wurden 20 Mitglieder für langjährige Treue geehrt. Die Teilnehmerzahl bei den 93 Veranstaltungen im Jahr 2018, mit 1.830 Besuchern, erreichte fast das Vorjahresniveau und zeugt von der Konstanz bei Angebot und Zuspruch. Die Kolpingsfamilie zählt derzeit 111 Mitglieder. Von 2.000 Euro Spenden gingen 1.500 Euro an die Pfarrei für die Restaurierung der Altäre; 400 Euro erhielt die Noma-Hilfe in Afrika. Für 10 Jahre Vorstandstätigkeit wurden Kassier Fritz Einert, Schriftführerin Renate Schmatz-Zangl und Beisitzerin Irene Greipl vom Bezirksvorsitzenden Herbert Lorenz ausgezeichnet. Für 25 Jahre Mitgliedschaft konnte Christiane Homhey mit dem silbernen Ehrenzeichen geehrt werden. Stellv. Vorsitzender Eduard Horn stellte das Bildungswochenende in Lambach vor, das heuer bereits zum 33. Mal stattfindet. Es steht unter dem Thema „Gesundheit für Körper, Geist und Seele.“ Bei der Luisenburgfahrt wird die Operette „Ein Walzertraum“ besucht. Im Beiprogramm wird eine Führung im Mittelalterpark Bärnau und im Deutschen Knopfmuseum in Bärnau angeboten. Präses Nikolaus Grüner zelebrirete die vorher die Eucharistiefeier im besonderem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder. Im Schlusswort bedankte er sich v. a. bei der Vorstandschaft und den Mitgliedern für Einsatz und Beteiligung. Bild: die Geehrten mit Herbert Lorenz (l.) und Max Steinkirchner (r.) 15

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