Dokumentation 2018

 

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"Stadt gestalten - Stadt erleben"

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DOKUMENTATION 2018 STADT GESTALTEN – STADT ERLEBEN

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WIR DANKEN ALLEN SPONSOREN UND INITIATOREN! Mit freundlicher Unterstützung von: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sächsisches Staatsministerium des Innern deutsche städte medien Landesverband Sachsen 2

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INHALT 4 » Grußwort 6 » Die Initiatoren & Sponsoren 11 » Neue Partner im Wettbewerb 12 » Prolog 20 » Teilnehmerstädte 21 » Übersichtskarte PREISTRÄGER 22 » Aue _______ Das „Lila Herz“ schlägt 26 » Lugau _______ Vom Jagdrevier ZUM RADREVIER 30 » Oederan _______ „Ab ins Dorfzentrum!“ - Die Ortsteilinitiative Oederan 34 » Reichenbach _______ „REICHENBACH gestalten! – REICHENBACH erleben!“ 38 » Olbernhau _______ Mit Nussknacker, Reiterlein und Pfefferkuchenfrau durch die Stadt 42 » Rodewisch _______ Nachhaltigkeit, App mit Punktesystem, Rabattaktion, grüne Wochen, Markthalle 46 » Zittau _______ Zittau gärtnert - Mitten in der Stadt 50 » Auerbach _______ Erlebnisgarten für die Sinne für Jung und Alt 54 » Kamenz _______ Tanz in die Mitte – Gesunde Seele, vitale Stadt 58 » Brand-Erbisdorf _______ „Schule mittendrin“ – aktiv-vital-relaxt 62 » Die Wettbewerbsbeiträge der Teilnehmer 2018 80 » Werbung im öffentlichen Raum 84 » „Von Äpfeln und Birnen“ – Einblicke in die Arbeit der Jury 88 » Aus den anderen Bundesländern 90 » Meilensteine 2019 91 » Impressum 3

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GRUSSWORT DES STAATSMINISTERS 4 Martin Dulig Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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„Stadt gestalten – Stadt erleben“ 15 Jahre „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ – das ist eine Erfolgsgeschichte für den Freistaat. Auch im Jahr 2018 hat sich wieder gezeigt, dass der Wettbewerb zu spannenden neuen Ideen und gemeinsamem Engagement von Einwohnern, Vereinen, Händlern und Gewerbetreibenden sowie kommunalen Vertretern motiviert. Den Lebens- und Arbeitsraum in den Ortszentren attraktiver und lebenswerter zu gestalten, Vielfalt zu erhalten und das menschliche Miteinander – gerade auch zwischen den Generationen – zu stärken, ist das erklärte Ziel des Ideenwettbewerbs. Bereits zum dritten Mal durfte ich den Wettbewerb als Schirmherr begleiten und die Preisträger auszeichnen. Unter dem Motto „Stadt gestalten – Stadt erleben“ wurden vielfältige, ideenreiche und sympathische Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Regionale Traditionen der Teilnehmerstädte spielten ebenso eine Rolle wie besondere geografische Eigenheiten. Deren sichtbare Verankerung im städtischen Miteinander, zum Teil verknüpft mit touristischen Ideen, zeichneten die erfolgreichen Projekte aus. Immer wieder zu betonen ist auch der besondere „PPP“-Charakter dieses Wettbewerbes: eine Public Private Partnership spiegelte sich erneut in vielen Projektideen wider. Herzlichen Glückwunsch nochmals an alle Preisträger und mein besonderer Dank an alle Sponsoren und Partner dieses Wettbewerbs! Als Wirtschaftsminister ist mir beim Thema „Ab in die Mitte!“ der Blick auf Handel und Gewerbe besonders wichtig. Gerade in kleineren Innenstädten stehen Händler und Gewerbetreibende vor den bekannten großen Herausforderungen. Die gegebenenfalls notwendigen individuellen Anpassungen der Geschäftsmodelle, der betriebsinternen Abläufe oder der Ladengestaltungen, denen sich jeder Unternehmer mit Blick auf die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit stellen muss, sind jedoch nur eine Seite. Zugleich sollte der Blick von Händlern und Gewerbetreibenden auf das innerstädtische Zusammenleben und ihre besondere Rolle in diesem Gefüge gerichtet sein. Ich freue mich daher sehr, dass es im kommenden Wettbewerbsjahr einen „Sonderpreis Einzelhandel“ des sächsischen Wirtschaftsministeriums geben wird. Händler- oder Gewerbegemeinschaften sollen gemeinsam mit ihrer Kommune und weiteren geeigneten Akteuren Projekte initiieren, die ihre spezifischen Probleme vor Ort aufgreifen und hierfür Lösungswege aufzeigen. Es bleibt also spannend bei „Ab in die Mitte!“. Martin Dulig Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr 5

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UNSERE HAUPTSPONSOREN AB IN DIE MITTE! DIE CITY-OFFENSIVE SACHSEN“ IM 15. JAHR GIBT ANLASS ZUM RÜCK- UND AUSBLICK: WAS HAT DIE INITIATIVE BISHER BEWIRKT? Karl-Heinz König Leiter Business Development Deutschland der MK Illumination Handels GmbH Die kritisch-kreative und lösungsorientierte Auseinandersetzung mit der Zukunftsfähigkeit des städtischen Raums. In vielen Fällen interdisziplinär oder im Zusammenwirken zwischen privaten und öffentlichen Akteuren. Oft waren es kleine Projekte, die als Impulsgeber oder Verstärker zur Revitalisierung von städtischen Flächen, Plätzen, Straßen oder Gebäuden beigetragen haben. Gerade für kleine und mittelgroße Städte scheint der Wettbewerb zusätzlicher Motivator zu sein, sich teils mit schwierig erscheinenden Sachverhalten zu beschäftigen und dabei auch Mut zu haben, visionäre Lösungen und Konzepten in den Wettbewerb einzubringen. WAS VERSPRECHEN SIE SICH VON DIESEM WETTBEWERB IN DER ZUKUNFT? Urbane Lebensräume sind von einem stetigen Wandel geprägt. Ursachen liegen u. a. in der Demografie, der Mobilität, veränderten Konsumverhalten oder Nutzungsverhalten der „Stadtbesucher und -bevölkerung“. In Zeiten der digitalen Moderne stehen (Innen-) Städte vor einer weiteren Herausforderung, die die Zukunft und Attraktivität urbaner Lebensräume maßgeblich prägen wird. Das Handeln von Waren hat Städte entstehen lassen, hat diese geprägt. Die Perspektive erfolgreicher Städte – gerade mittelgroßer Städte – wird nicht mehr der Einkauf alleine sein. Multifunktionale Innenstädte, die emotionale Erlebnisse und Aufenthaltsqualität bieten und die die Digitalisierung als Chance und nicht als „Henker“ der Innenstädte verstehen, sind die Zukunftsmodelle. Dies gilt in besonderer Weise für mittelgroße Städte. Hier müssen die Entwicklungs- und Positionierungsstrategien zwingend andere sein als für Großstädte. Mittelgroße Städte können weit mehr sein als „Funktionsstädte“. Hier verspreche ich mir von „Ab in die Mitte!“ Impulse und Wettbewerbsbeiträge, die aufzeigen, welches Potential in den sächsischen Städten gegeben ist. 6

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WAS HAT DIE INITIATIVE BISHER BEWIRKT UND WAS VERSPRECHEN SIE SICH VON DIESEM WETTBEWERB IN DER ZUKUNFT? Nach meiner Einschätzung hat der Wettbewerb in Sachsen vor allem Initiativen hervorgebracht, die sonst nicht zustande gekommen wären. Der Geist, einen Preis zu gewinnen und damit auch Geld als Unterstützung, hat vielerorts dazu geführt, das sich nicht nur Stadtverordnete, sondern auch Vereine, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen zusammen gefunden haben, um etwas in Ihrem Ort zu verbessern bzw. zu verschönern. Es gab aus meiner Sicht in der Vergangenheit sehr viele schöne Projekte, die tatsächlich umgesetzt wurden. Die Städte haben dadurch eine Bereicherung erfahren an Kultur, Sport oder als Touristenmagnet.   WAS VERSPRECHEN SIE SICH VON DIESEM WETTBEWERB IN DER ZUKUNFT? Ich hoffe sehr, dass dieser Wettbewerb auch in Zukunft stattfindet und unterstützt wird. Allein die Tatsache, dass sich viele Städte und Gemeinden wieder und wieder bewerben zeigt, dass „Ab in die Mitte!“ sehr gut angenommen und gebraucht wird. Jedes Jahr kommen neue Städte dazu. Durch die Kontinuität des Wettbewerbs werden immer mehr Städte und Gemeinden darauf aufmerksam. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wird im Wettbewerb 2019 einen weiteren dotierten Preis ausschreiben. Ich wünsche mir sehr, dass es in den kommenden Jahren noch mehr Unterstützer und Sponsoren geben wird, die die Städte und Gemeinden in Sachsen noch attraktiver gestalten. Nancy Schneider Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und Geschäftsführerin der Auto-Schneider GmbH & Co. KG 7

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UNSERE HAUPTSPONSOREN WAS HAT DIE INITIATIVE BISHER BEWIRKT? Als Förderer der City-Offensive schauen wir mit Stolz auf die leuchtenden Projekte zum Beispiel in den sächsischen Städten Stollberg und Mittweida zurück. Die Preisgelder oder auch unser Sonderpreis „Licht“ sind für die Städte und Gemeinden motivierend und machen Mut, sich mit schwierigen Themen auseinander zu setzen. Daher bin ich überzeigt, dass wir auch in diesem Jahr tolle Bewerbungen erhalten. WAS VERSPRECHEN SIE SICH VON DIESEM WETTBEWERB IN DER ZUKUNFT? Dr. Uwe Teichert Geschäftsführer der NEL Neontechnik Elektroanlagen Leipzig GmbH LED- und Lichtwerbung, Neonkunst, festliche Beleuchtung zur Winter- und Weihnachtszeit, Architekturbeleuchtung oder Leit- und Orientierungssysteme gehören zu unserem NEL-Leistungsspektrum. Gerne unterstützen wir die Städte und Gemeinden bei der Umsetzung ihrer Zielsetzungen, die herausgearbeiteten Alleinstellungsmerkmale sowohl den Besuchern als auch den Bewohnern zu kommunizieren. Der Wettbewerb gibt uns die Möglichkeit, Projekte von Anfang an zu begleiten und unseren Rundum-Service unter Beweis zu stellen. Darauf freuen wir uns auch im Jahr 2019. WAS HAT DIE INITIATIVE BISHER BEWIRKT? Ich bin mir sicher, dass nur die Gemeinschaft Großes bewirken kann. Das Netzwerk dieser Initiative stellt eine aktive Allianz aus Vertretern der Wirtschaft, von Institutionen sowie Verantwortlichen der Sächsischen Landesregierung dar. Wir alle profitieren vom Gedanken dieser Partnerschaft „Ab in die Mitte!“ – so konnten wir gerade 2018 in unseren Verkaufsund Gastronomieobjekten in mehreren sächsischen Innenstädten deutliche Umsatzsteigerungen feststellen. Dirk Einert Vertriebsleiter der Bäckerei Emil Reimann GmbH 8

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WAS VERSPRECHEN SIE SICH VON DIESEM WETTBEWERB IN DER ZUKUNFT? Kreative Ideen für neue Projekte zu entwickeln und diese auch praktisch umzusetzen, halte ich für die wichtigsten Punkte, um die Kernziele dieser Initiative zu erreichen. In einer sich ständig und schnell verändernden Welt sollten wir stets mit offenem Blick und Pioniergeist neuen Sicht- und Herangehensweisen gegenüberstehen, dabei aber auch das Erhaltenswerte gekonnt mit einbinden. Die gesunde Mischung aus Tradition und frischen Ideen schafft dabei eine neue Qualität in unserer Gesellschaft. Im Sinne dieses Grundgedankens bietet der Wettbewerb auch in Zukunft eine ideale Plattform, nachhaltige Stadtentwicklungsstrategien zu fördern und zu prämieren. WAS HAT DIE INITIATIVE BISHER BEWIRKT UND WAS VERSPRECHEN SIE SICH VON DIESEM WETTBEWERB IN DER ZUKUNFT? Auch im heutigen Zeitalter prägen denkmalgeschützte Gebäude maßgeblich das Erscheinungsbild sächsischer Städte. Sie verkörpern den Glanz vergangener Tage und erhöhen deren Strahlkraft im Hier und Jetzt. Mit der Initiative „Ab in die Mitte!“ werden für die historisch gewachsenen Städte kontinuierlich neue Impulse gesetzt und ihr gesellschaftlicher Wert dauerhaft gefestigt. Die europäische Leitmesse „denkmal“ ist für die Preisverleihung dieses Wettbewerbs die ideale Plattform. Sie bildet thematisch und kulturell das stimmige Ambiente. So freut uns besonders der große Zuspruch an dieser Veranstaltung. Lob und Anerkennung gebührt den Organisatoren für die gelungene Umsetzung. Markus Geisenberger Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH 9

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UNSERE HAUPTSPONSOREN WAS HAT DIE INITIATIVE BISHER BEWIRKT? Der Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ hat in den vergangenen Jahren ein großes Interesse und außergewöhnliches Engagement in den teilnehmenden Städten und Gemeinden geweckt. Es gab viele kreative und bemerkenswerte Projekte, die Dank der Initiative und mit Hilfe der Preisgelder umgesetzt werden konnten. WAS VERSPRECHEN SIE SICH VON DIESEM WETTBEWERB IN DER ZUKUNFT? Toni Kunze Gesamtleiter Expansion Sachsen/Thüringen der EDEKA Grundstücksgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen mbH Der Erhalt und eine vielseitige Entwicklung der Innenstädte sind und werden immer wichtiger. Daher wünschen wir uns für die Zukunft, dass „Ab in die Mitte!“ den Kommunen in Sachsen eine nachhaltige Plattform bietet, sich aktiv gegen demografische und wirtschaftliche Veränderungen einzusetzen und die Innenstädte attraktiv zu gestalten und zu beleben. 10

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NEUE PARTNER IM WETTBEWERB deutsche städte medien KENNZAHLEN: » Gründungsjahr: 1990 » Mitarbeiterzahl: rund 13.000 » Standorte: mehr als 100 Standorte in Deutschland » Jahresumsatz: Im Geschäftsjahr 2017 hat Ströer einen Umsatz in Höhe von 1,33 Milliarden Euro erwirtschaftet. WESHALB UNTERSTÜTZT IHR UNTERNEHMEN DEN „AB IN DIE MITTE!“-WETTBEWERB? Als Partner vieler sächsischer Städte wollen wir einen Beitrag für diese leisten und freuen uns über attraktive Innenstädte. Die Arbeit in diesem Netzwerk inspiriert uns und schafft neue Ansätze, stadtgestalterische Themen aus verschiedensten Perspektiven zu betrachten.     WELCHE ERWARTUNGEN VERBINDET IHR UNTERNEHMEN MIT DEM „AB IN DIE MITTE!“WETTBEWERB? Der „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb ermöglicht uns die Herstellung und Pflege eines umfangreiches Netzwerks mit vielen interessanten Kontakten aus Bund, Land, Städten und Gemeinden, Handel und Wirtschaft. Gemeinsam können wir nachhaltige Stadtentwicklungsstrategien entwickeln. Maria Garbe, Niederlassungsleiterin Mitteldeutschland 11

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PROLOG EIN JUBILÄUM UND 15 JAHRE „AB IN DIE MITTE! DIE CITY-OFFENSIVE SACHSEN“ 131 sächsische Städte und Gemeinden nahmen bisher teil, viele öfters, manche sogar jedes Jahr. Über 430 Projekte wurden bisher eingereicht. 150 Preisträger wurden gekürt, mit Geldpreisen zwischen 30.000 und 10.000 Euro, mit Sonder- und Anerkennungspreisen. Alles in allem haben die Initiatoren und Sponsoren somit über den gesamten Zeitraum über 2 Mio. Euro in den Wettbewerb eingebracht. Für ca. 1,5 Mio. Euro Preisgelder konnten viele Wettbewerbsideen auch umgesetzt werden. Die Preisgelder dienten dabei oft nur als Anschub zu viel größeren Investitionen, im Rahmen des Städtebaus dann oft in Millionenhöhe. „Ab in die Mitte!“ ist damit in Sachsen zu einem festen Bestandteil kreativer, gemeinsamer Stadtentwicklung geworden. Auftaktveranstaltung am 01.03.2018 in Mittweida 12

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STATIONEN IM AKTUELLEN WETTBEWERBSJAHR Traditionell fand die Auftaktveranstaltung in einer Stadt statt, welche sich bereits durch mehrere Wettbewerbsteilnahmen und Preise dafür auszeichnet: in Mittweida. Die Mittweidaer Oberschule bot mit einer ehemaligen Turnhalle im historischen Baustil ein außergewöhnliches Ambiente. Der Erfahrungs-und Gedankenaustausch in Vorträgen von Initiatoren, Podiumsdiskussion und vielfältigen Pausengesprächen bot ausreichend Möglichkeiten, sich auf den neuen Wettbewerb einzustimmen. Der Rückblick durch den „Ab in die Mitte!“-Film vom vorangegangenen Wettbewerbsjahr und das Grußwort des Schirmherrn, dem sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, mit Verkündung des neuen Jahresmottos motivierten schließlich wiederum, die Beteiligung auch 2018 ins Visier zu nehmen. Während sich die Städte und Gemeinden Gedanken über neue Wettbewerbsprojekte machen, finden sich die Initiatoren und Sponsoren zu verschiedenen Anlässen mehrmals im Jahr zusammen, um über das Engagement, die Inhalte, Ziele, die Öffentlichkeitsarbeit und die Vorbereitung der landesweiten Veranstaltungen zu „Ab in die Mitte!“ zu beraten und zu entscheiden. Daraus hat sich über die Jahre ein fester Rhythmus an Initiativkreissitzungen, einem Sommerabend und einer Jurysitzung im Herbst entwickelt. Staatsminister Dulig verkündet das Jahresmotto Podiumsdiskussion 13

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PROLOG Atelier Fischer-Art Borna Initiativkreissitzung am 22.11.2018 in Borna 14 Initiativkreissitzungen dienen auch dazu, sich Projekte in den teilnehmenden Städten und Gemeinden anzuschauen, mit den Verantwortlichen dazu ins Gespräch zu kommen, oder andere Anlässe und Ereignisse vor Ort damit zu verbinden. So fanden 2018 diese Sitzungen in Kirchberg, in Meißen, in Radeberg bzw. Dresden bei der Fa. Emil Reimann in Verbindung mit dem Sommerabend statt. Ein Höhepunkt im Jahr war die Initiativkreissitzung im neuen Zu Hause sowie gleichzeitig künstlerischem Domizil von Michael Fischer-Art in Borna. Der Sommerabend kann ebenso als ein Höhepunkt gesehen werden. Hier bekommen die Initiatoren und Gastgeber einmal Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre ohne umfangreiches Programm auszutauschen, näher kennenzulernen und vielleicht auch neue Ideen für ein gemeinsames Engagement oder partnerschaftlichen Austausch zu entwickeln. Neben einem angenehmen Umfeld, welches die Fa. Emil Reimann mit dem an ihre Produktionsstätte in Dresden angeschlossenen großzügigen Café als Gastgeber geboten hat, unterstützten die Edeka GmbH und die MK Illumination Handels GmbH die gastronomische Betreuung. Geistigen Input lieferte Anne Hasselbach, Citymanagerin von Kamenz, gemeinsam mit Anne Uhlemann, Wirtschaftsreferentin der Stadt. Dirk Einert von der Fa. Emil Sommerabend am 21.08.2018

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Reimann hat mit seinem Team eindrucksvoll gezeigt, viel mehr als „nur“ die leckersten Dresdner Stollen zu backen. Im Jahr 2018 konnte ein neuer „alter“ Partner zur Unterstützung des Wettbewerbs gewonnen werden. Die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH stiftet einen Sonderpreis zur medialen Vermarktung eines geeigneten Projektes. Die Zusammenarbeit wurde somit neu initiiert. Im Herbst wurde es dann wie alljährlich wieder spannend: welche sächsischen Städte und Gemeinden beteiligen sich? Welche Projektideen wurden entwickelt? Auch wenn keine zu bürokratischen Hürden wie z. B. bei der Beantragung von Fördermitteln genommen werden müssen, gehört zur entwickelten Idee bzw. dem Projekt schon ein gewisses Maß an Aufwand zur Einreichung eines Beitrages. Der vierseitige Fragebogen und die A0-Wettbewerbstafeln sollen inhaltlich und gestalterisch der Jury das Projekt erläutern sowie vor allem überzeugen, dass es herausragend und preiswürdig ist. In einer ganztägigen Jurysitzung befinden dann die Initiatoren über die Preisträger. Jedes Jahr aufs Neue ist dies mit einer intensiven Diskussion über die Kriterien, Maßstäbe und letztlich die Reihenfolge der Auswahl der preiswürdigen Teilnehmer Sommerabend am 21.08.2018 Sommerabend am 21.08.2018 Jurysitzung am 22.10.2018 15

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