Kolping-Intern_4-2018

 

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Ausgabe: 4 - 2018 „Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Heil verheißt!“ Jes 52,7

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Hinweis: Die vorliegende Ausgabe von Kolping Intern ist die vorerst letzte Ausgabe in dieser Form. Ab dem nächsten Jahr erscheint Kolping Intern als Beilage im Kolping Magazin. Damit erhalten es nicht mehr nur Vorstandsmitglieder, sondern alle Bezieher des Kolping Magazins im DV Regensburg. Auf ein Wort Liebe Kolpingschwestern, liebe Kolpingbrüder! Vor euch liegt das neue „Kolping Intern“. Ihr bekommt es in der Adventszeit, kurz vor dem Jahresschluss. Advent – die Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Sie wird begleitet von Ruhe und Besinnung, von Kerzenschein und Glühweinduft. Aber das ist noch nicht alles. Hier noch ein paar Gedanken, die für uns zum Advent dazugehören sollten: - wir können Einkehr halten, uns besinnen, zur Ruhe kommen - früher gingen die Leute bei Dunkelheit zu den RorateÄmtern über eine lange Wegstrecke mit Laternen in den Händen, dies war ein besonderer, ein emotionaler Gottesdienst; gerade in unserer Zeit erleben diese sog. Kerzenmessen eine Renaissance - ruhig mich zu Hause mit der Frau, dem Mann und der Familie um den Adventskranz zu setzen, zu beten und zu singen - früher gab es noch die Gebetsgemeinschaft in den Familien um den Adventskranz, heute ist man froh, wenn man einmal in der Woche beim Essen alle versammelt hat - Advent heißt Ankunft wen erwarte ich eigentlich? wer ist das Zentrale meines Lebens? Will ich überhaupt noch, dass Jesus in mein Leben kommt, mich ganz persönlich anspricht, wenn er kommt und zu mir spricht, dann muss sich was ändern in meinem Leben. Bin ich dazu bereit? - Adventskranz und die vier Kerzen sie deuten auf die Hoffnung hin, die wir in der Menschwerdung Christi feiern, die vier Kerzen zeigen an, dass die Botschaft in alle Himmelrichtungen wirken soll. Das ursprüngliche Rot der Kerzen deutet übrigens schon auf den Tod Jesu am Kreuz hin. - Im Advent bereiten wir uns auf die Begegnung mit Jesus in der Krippe vor. Von hier aus wird Frieden der ganzen Welt verkündet. Das ist eigentlich das schönste Geschenk, das wir uns erbeten und erhoffen können: Friede bei uns in unserer Umgebung und auf der ganzen Welt. So wünsche ich Euch und Euren Familien eine gesegnete, ruhige Adventszeit, verbunden mit dem Wunsch auf ein friedvolles Weihnachtsfest. Lassen wir Jesus durch die Tür, aber noch besser: lassen wir ihn in unser Herz. So verbleibe ich mit einem Treu Kolping, verbunden mit dem Wunsch, dass wir uns alle mit unseren zur Verfügung gestellten Kräften einsetzen, das Werk und die Botschaft Adolph Kolpings in unsere Gesellschaft hineinzutragen. mit adventlichen Grüßen Karl-Dieter Schmidt Diözesanpräses „Jesus Christus, Gottes Sohn, ist die gewaltigste Weltwahrheit, die wir besitzen!“ A. Kolping (Rheinische Volksblätter, 1865) 2

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Koping-Bundesversammlung tagte vom 17.-18. Nov. in Köln Bundesversmmlung wählt neue Bundesvorsitzende - neue Bundesvorsitzende Ursula Groden-Kranich, MdB - neues Kolping-Logo - Kolping Zukunftsprozess - Abgrenzung zur AfD Vom 17. bis 18. Nov. 2018 tagte die Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland in Köln getagt. Rund 370 Delegierten aus allen 27 Diözesanverbänden sowie den Landesverbänden / Regionen waren in Köln vertreten, darunter auch 11 Delegierte aus dem DV Regensburg. Die Bundesversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ des Kolpingwerkes Deutschland. Wichtigstes Anliegen war die Wahl eines-r neuen Bundesvorsitzenden. Der langjährige Vorsitzende Thomas Dörflinger stellte sein Amt zur Verfügung. Zur Nachfolgerin gewählt wurde die Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich (Bild r.). Die neue Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes richtete abschließende Worte an die Anwesenden und ihren Amtsvorgänger. “Thomas, Deine Fußspuren sind groß. Ich habe zwar kleinere Füße, aber höhere Absätze.” Sie dankt den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Es gibt drei neue Mitglieder im Bundesvorstand, und das Kolpingwerk Deutschland hat ein neues Corporate Design. Außerdem wurde Thomas Dörflinger feierlich aus seinem Amt als Bundesvorsitzender verabschiedet. Für alle Anwesenden war es ein Wochenende, das bleibende Eindrücke hinterlässt. Beschluss der Bundesversammlung zu: Zukunftsprozess: „Kolping Upgrade ... unser Weg in die Zukunft“ I. Bis zur Bundesversammlung 2020 werden die bisherigen Ergebnisse und Erkenntnisse des Zukunftsprozesses soweit verdichtet sein, dass zentrale Themenbereiche ausgewählt und beraten worden sind. Auf dieser Grundlage soll die Bundesversammlung 2020 programmatische und organisatorische Richtungsentscheidungen beschließen. Durch den Bundesvorstand wird weiterhin eine breite Beteiligung des Verbandes sowie der Einrichtungen und Unternehmen im Kolpingwerk Deutschland angestrebt. II. Nach der Bundesversammlung 2020 werden die Ergebnisse des Zukunftsprozesses aus den Jahren 2016 bis 2020 zusammengefasst und ausformuliert und münden in eine Fortschreibung des Leitbildes für das Kolpingwerk Deutschland. III. Im Jahr 2022 finden eine Bundesversammlung sowie ein Mitgliederevent statt, die auf den Zukunftsprozess ausgerichtet sind: Im Frühjahr 2022 eine Bundesversammlung – Ablauf wie im Nov 2018 – in der über die Fortschreibung des Leitbildes für das Kolpingwerk Deutschland Beratung und Beschlussfassung erfolgt. Im Herbst 2022 eine bundesweite Großveranstaltung in Köln – unter Beteiligung möglichst vieler Mitglieder – die einerseits das Ende des Zukunftsprozesses darstellt, andererseits aber auch der Startschuss für die Umsetzung der Beschlüsse und einer fortgeschriebenen Programmatik im Verband sowie seinen Einrichtungen und Unternehmen darstellt. Beschluss Kolping-Bundesversammlung 2018 Umgang mit der „Alternative für Deutschland“ Positionierung und Erstellung einer Handreichung zum Umgang mit der Alternative für Deutschland (AfD) Das Kolpingwerk Deutschland bietet der AfD kein Forum zur Eigendarstellung. Der Bundesvorstand wird mit der Erstellung einer Handreichung zum Umgang des Kolpingwerkes Deutschland mit der Alternative für Deutschland (AfD) und ihren Vertretern beauftragt. Folgende Aspekte sollen begründet Berücksichtigung finden: • Welche Aussagen, insbesondere des Grundsatzprogramms der AfD widersprechen den Werten des Kolpingwerkes? • Ob und unter welchen Umständen können AfD-Vertreterinnen zu Veranstaltungen des Kolpingwerkes eingeladen werden? • Der Bundesvorstand wird zudem aufgefordert, innerhalb kurzer Zeit eine Stellungnahme zu veröffentlichen. Neues Corporate Design beschlossen Für das Kolpingwerk Deutschland mit seinen 2.400 Kolpingsfamilien, 27 Diözesanverbänden, 230 Kolpinghäusern, Bildungsunternehmen an 220 Orten sowie sieben Familienferienstätten gibt es jetzt ein einheitliches Erkennungszeichen, das für alle verbindlich ist. Im Kolpingwerk gibt es bisher eine große Vielfalt im visuellen Auftreten in der Öffentlichkeit. Das betrifft Verband und Einrichtungen. Aus diesem Grund hat die Bundesversammlung ein einheitliches Corporate Design beschlossen. Zukünftig gibt es eine gemeinsame Wort-Bild-Marke als einheitliches Erkennungszeichen, die für alle Bereiche verbindlich anzuwenden ist. Der Bundesvorstand hatte die Initiative ergriffen, um ein einheitlicheres Erscheinungsbild zu ermöglichen. Der Bundeshauptausschuss hat dieses Anliegen aufgenommen und die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beschlossen, der Vertretungen aus Personalverband und Einrichtungen angehörten. Eine erste Präsentation erfolgte bereits beim Bundeshauptausschuss vor einem Jahr in Stuttgart. Die vorgelegten Entwürfe stießen auf große Zustimmung. Das Konzept wurde inzwischen soweit entwickelt, dass der Bundesversammlung ein mehr als 90 Seiten starkes Handbuch mit Anwendungsmustern vorgelegt werden konnte. Es beschreibt die Anwendung der Wort-BildMarke und ihres Schutzraumes, der Farben und Schriften und enthält Gestaltungsmodule mit vielen Umsetzungsbeispielen. Die neue Wort-Bild-Marke steht bereits zum Herunterladen auf kolping.de/downloads zur Verfügung, ebenso das vorläufige Handbuch. Bei Neu- und Ersatzbeschaffungen soll das neue Design ab sofort zum Einsatz kommen. Es ist aber unvermeidlich, dass ein Übergangszeitraum nötig ist, um das neue Design umzusetzen. Bis spätestens Ende März 2019 werden nach und nach Umsetzungsmuster für Profi-Anwender sowie Wordund Powerpoint-Vorlagen zur Verfügung gestellt. So wird es Muster-Dateien für Briefpapier, Broschüren, Flyer, Visitenkarten, Anzeigen, Roll-Ups etc. geben. Ab April gibt es außerdem Schulungsangebote und ein ergänztes Handbuch. 3

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Im Glauben verwurzelt - mitten im Leben 70 Jahre Kolping in Schirmitz Die Kolpingsfamilie feierte 70 Jahre, sie ist aber beileibe nicht veraltet, sondern vielmehr ein junggebliebenes Geburtstagskind. Das ist nicht nur ein höfliches Zweck-Kompliment einer euphemistischen Pressearbeit. Das sieht man an der fast 50 Mitglieder umfassenden Kolpingjugendgruppe, das spürte man aber auch bei der Jubiläumsfeier am 11.11.. Und es gab jede Menge ehrlicher und respektvoller Komplimente. Fast schon eine kleine Liebeserklärung war das Grußwort von Präses Thomas Stohldreier. Der Pfarrer schwärmte vom Offensivgeist der Gemeinschaft, der Aufgeschlossenheit, dem Festhalten an Traditionen und von der guten Atmosphäre bei den Veranstaltungen. Dem Lob ihres Präses machte die Kolpingsfamilie beim Jubiläum alle Ehre. Das war nicht zuletzt das Verdienst des langjährigen Vorsitzenden Josef Ziegler, der bereits bei der Jahreshauptversammlung einen amüsanten Blick in die Chronik warf. Anhand verschiedener Persönlichkeiten, ließ er die Jahre Revue passieren. Er erinnerte u. a. an den verstorbenen Ehrenvorsitzenden Ferdl Koller sen., der legendäre Faschingsabende organisierte. Anfang der 70er Jahre nahm die Gemeinschaft erstmals Frauen auf: „Das war ein Segen für unsere Kolpingsfamilie!“, betonte Ziegler und erwähnte die bis heute im Vorstand aktive damalige Jungkolpingführerin Kamilla Krug, mit der er 1976 die erste gemischte Jugendgruppe in Leben gerufen hatte. Er vergaß auch nicht die bereits verstorbene Roswitha Koller, die nicht zuletzt durch die Gründung des Familienkreises in guter Erinnerung bleibt. Dass die bekannte Jakobsklause als Ort für Festivitäten existiert, sei ebenfalls Kolping zu verdanken, erklärte Ziegler. Die Idee für die Umgestaltung der Turnhalle des ehemaligen Kindergartens in ein Mehrzweckgebäude stamme von der damaligen Jungkolpinggruppe. Mit Unterstützung von Zieglers Vorgänger Josef Ermer sei der damalige Präses Pfarrer Josef Schlegl erst in die Planung und den Umbau des Areals eingestiegen. Besonders stolz war der Vorsitzende auf die Wiedergründung der Kolpingjugend vor zehn Jahren. Mittlerweile sei die Gruppe um Kathi Steinhilber und Michi Ziegler auf 47 Burschen und Mädchen angewachsen. Das Leben der Kolpingsfamilie ist nach wie vor von geselligen, kirchlichen und informativen Veranstaltungen geprägt. Das bewies der Vorsitzende mit der Aufzählung der Aktivitäten des vergangenen Jahres. Nichts geändert hat sich auch an der sauberen Kassenführung durch einen Sommer. Thomas hat das Amt nach dem Tod seines Vaters Karlheinz, langjähriger Schatzmeister der Gemeinschaft, übernommen. Amüsant und auf keinen Fall zu lang waren die Gratulationsreden der Ehrengäste. Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt hatte dies bereits vorher angemahnt. Der Geistliche hat schon im festlichen Jubiläumsgottesdienst, den er vor der Jahreshauptversammlung mit Pfarrer Stohldreier in der Pfarrkirche zelebriert hatte, als guter Redner geglänzt. In der Predigt forderte er die Mitglieder auf, im Sinne ihres Gründervaters anzupacken und seine Anliegen in die Wirklichkeit hinauszutragen. Das wiederholte er in seinem Grußwort und appellierte an die Kolpingjugend, sich auf Diözesanebene zu engagieren. „Wir zeigen Flagge“, war Schmidts Motto. Die Kolpingsfamilie sei mehr als doppelt so alt wie er selbst, stellte dann Bürgermeister Ernst Lenk humorig fest und blickte auf die schwere Nachkriegszeit zurück, in der sie gegründet wurde. Er dankte für das Wirken in der Gemeinde und überreichte eine Spende. Bild: Thomas Sommer und Elisabeth Zeiler (sitzend, v. l.), sind seit 25 Jahren bei Kolping, stehend, v. l. stellv. Vorsitzende Ulrike Steinhilber, Präses Thomas Stohldreier, Kolpingjugend-Chefin Katharina Steinhilber, Vorsitzender Josef Ziegler, Bezirksvorsitzender Roland Hoffmann, Bürgermeister Ernst Lenk, Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt. Sitzend, r.: der scheidende Bezirksvorsitzende Hans Eiszrich aus Neustadt.. Der Patenverein, die KF Weiden-St. Josef gratulierte in Gedichtform dem wohlgeratenen Patenkind. „Keine Kritik an Mitgliedern und Führung“, sagte Vorsitzender Karl Zitzmann und ließ die Korken knallen. Er spendierte zum Runden Geburtstag den Ehrengästen und den beiden Vorsitzenden Josef „Mac“ Ziegler und Ulrike Steinhilber ein Gläschen Sekt. „Da sein, um zu helfen, Nöte zu sehen“, diese Textzeile aus dem Lied „Wir sind Kolping“, das auch zum Abschluss des Festgottesdienstes mit Unterstützung des Kirchenchors erklungen war, zitierte der neue Bezirksvorsitzende Roland Hoffmann aus Neunkirchen. „Geht unbeirrt den guten Weg weiter“, forderte er die Schirmitzer auf und überreichte eine Spende. Und auch der Jubilar selbst ließ sich nicht lumpen. Sepp Ziegler überreichte im Namen der Kolpingsfamilie an Diözesanpräses Schmidt 600 Euro für das Ferienhaus Lambach und das Kolping-Jugendwohnheim in Regensburg. Ehrungen: Für langjährige Treue wurden Elisabeth Zeiler, Thomas Sommer, Andrea Helbig, Karl und Roland Zeiler, Thomas Hengl, sowie Hermann Hanauer (65 Jahre) geehrt. Kolping Schirmitz - ein Gewinn für Pfarrei und Gemeinde Das kulturelle, gesellschaftliche und religiöse Leben der Gemeinde hat die Kolpingsfamilie in den vergangenen sieben Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt. Schwerpunkte waren die Mitarbeit in der Pfarrei, Förderung der Familie, Erwachsenenbildung, aber auch Kultur und Freizeit. Darüber hinaus hat der Jubelverein bei vielen Anlässen seine soziale Einstellung bewiesen. Seit Jahren wird die Arbeit des Internationalen Kolpingwerkes in Brasilien mit Spenden unterstützt. Auch die Geselligkeit wird natürlich gepflegt. Große Theater, Zeltlager oder seit 40 Jahren die Weinfeste in der Jakobsklause, sie sind zu festen Einrichtungen geworden. Gut bestellt ist es um den Nachwuchs. Durch sechs Neuaufnahmen im letzten Jahr ist die Mitgliederzahl der Jugendgruppe auf 47 Burschen und Mädchen angewachsen. Leiterin ist seit mehreren Jahren schon Kathi Steinhilber. Herz und Seele des Vereins: Besonderer Dank kommt natürlich dem langjährigen Vorsitzenden Josef „Mac“ Ziegler (Bild r. )zu, der die KF seit vielen Jahren anführt. Bereits als Jugendlicher in Ausbildung wohnte er im Kolpinghaus Regensburg und war eifriges Mitglied im Schulungsteam der Kolpingjugend, damals noch unter Diözesanpräses Wilhelm Schraml. 4

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90 Jahre Kolping in Falkenberg „Bis heute lebendige Gemeinschaft!“ 90 Jahre alt zu werden ist auch für einen Verein etwas Besonderes. Die Kolpingfamilie Falkenberg feiert diesen Jubeltag deshalb ausgiebig mit über 130 Gästen und einem schönen Festgottesdienst. Die Falkenberger hatten sich wie so oft etwas Besonderes einfallen lassen: Ein „Streitgespräch“ mit dem lieben Gott. Für den Beitrag der „Kolping-Kids“ zum Jubiläum gab’s deshalb im Saal des „Goldener Stern“ auch Sonderapplaus. Die Feier begann mit Kirchenzug und Festgottesdienst. Vier Geistliche, Präses Pfarrvikar Franklin Mboma, Pfarrer Max Roebl, Bezirkspräses Martin Besold und Monsignore Harald Scharf aus Regensburg, zelebrierten die feierliche Messe, die vom Kolpingchor unter Leitung von Martina Mark begleitet wurde. Anwesend waren auch die Kolpingsfamilien des Bezirks sowie zahlreiche Vertreter der Falkenberger Vereine. Vorsitzender Karl Schreier begrüßte zahlreiche Ehrengäste und zollte den Vorgängern Respekt für 90 Jahre Vereinsarbeit. 1928 gegründet, musste die katholische Kolpingfamilie im nationalsozialistischen System einiges erleiden. Aber 1948 habe man mit 44 sog. „Wiederaufbelebungsmitgliedern“ aber neu begonnen. Viele Vereinsaktivitäten, darunter die Johannisfeier, eine aktive Mädchengruppe, der ökumenische Kreuzweg, die Broschüre „Kolping-Brisant“ und der Familienkreis seien ins Leben gerufen worden. „Mit Fug und Recht können wir sagen, wie sind ein aktiver und attraktiver Verein“, so der Karl. Viel Freude machte ihm die gute Nachricht an die Gäste, dass man seit zehn Jahren jedes Jahr sechs neue Mitglieder dazu bekommen habe. Ehrgeiziges Ziel des Vereins seien ursprünglich fünf Neumitglieder jährlich gewesen. Besonders stolz präsentierte Schreier dann die „Kolping-Kids“ unter Leitung von Maria Unterstein und Andrea Fichtner. „Wir erleben zurzeit ein echtes Wirken des Heiligen Geistes“, meinte er im Zeichen des allgemeinen Mitgliederschwunds, der auch Kolping schon zum 75. Geburtstag Sorgen bereitet habe. Als Beispiel aktiver Jugendarbeit interpretierten die „Kids“ danach auf der Bühne das „Vater unser“ im Alltagsgeschehen eines gläubigen Christen. Bei einem „Wortgefecht mit Gott“ übten die Kinder auf lustige Weise auch Kritik am Allmächtigen, oder besser gesagt an der Auslegung des Gebets. Nach zünftiger Musik der „Falkenberger Stodlmusi“ gratulierte auch Bürgermeister Herbert Bauer. Selber Kolpingssohn, dankte er für das Wirken in der Gemeinde und wünschte weiterhin eine starke Gemeinschaft bis hin zum 100. Geburtstag. 90 Jahre seien nicht selbstverständlich, betonte Diözesanvorsitzender Josef Sander. In Falkenberg werde bis heute umgesetzt, was Kolping wichtig gewesen ist. Dies verdiene großen Respekt. Harald Scharf sprach in seiner Festrede die personellen Schwierigkeiten in den Pfarreien und christlichen Vereinen an. Aufgrund von Priestermangel sei eine Zusammenlegung der Pfarreien unumgänglich. In Bezug auf den Strukturwandel in den Vereinen forderte Scharf, Netzwerke zu bilden und sich ggf. auch mit anderern zusammenzutun. Die Falkenberger lobte er für ihre Erfolgsgeschichte als beispielhaft. Beim Jubiläum wurden auch drei verdiente Mitglieder geehrt: Christine Kick (28 Jahre Mitgliedschaft), Josef Franz (42 Jahre) und Martina Mark (37) bekamen für ihre Treue Gutscheine für Lambach. Zur Freude von Präses Franklin Mboma wurden weitere Geschenke verteilt: Der Pfarrvikar bekam einen Scheck über 900 Euro. Die Spende dient der Mitfinanzierung eines Schulgebäudes für 300 Kinder in Kibwanga im Kongo, wo Mbomas Familie lebt. Die Bildungseinrichtung in Afrika wird am 27. Oktober eingeweiht. Bilder oben: die „Kolping-Kids“ von Falkenberg unten: die Geehrten v.l. mit Vorstand Karl Schreier, Christine Kick, Martina Mark und Josef Franz Bild oben: Festansprache von Domvikar Harald Scharf unten: Spende für ein Schulprojekt in Afrika 5

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Bischof empfängt Kolping-Vorstandsmitglieder Diözesanpräses übergibt eine Krippe aus Brasilien Bischof Rudolf würdigt die Arbeit der Verbände im Bistum Das Kolpingwerk ist mit seinen 19.000 Mitgliedern und seinen Einrichtungen wie Bildungswerk, Ferienwerk, Kolpinghaus oder Kolping-Jugendwohnen einer der großen katholischen Verbände in der Diözese Regensburg. Für den Bischof sind die Verbände im Bistum ein wichtiges Verbindungsglied innerhalb der Pfarrei, eine christliche Gemeinschaft innerhalb der Pfarreiengemeinde. Sie schaffen aber auch eine Verbindung zwischen Kirche und Gesellschaft und wirken hinein in die Politik. Viele Mandatsträger in den Kommunen und Parlamenten lernen in den Verbänden ihre ersten Schritte hinein in die Öffentlichkeit. Für den Bischof war es überraschend zu hören, dass Kolping sogar Fraktionsstärke im Deutschen Bundestag hätte: Über 40 Abgeordnete, meist Mitglieder der Unionsfraktion, sind Kolpingmitglieder. Bild oben v.l.: Martin König, Markus Neft, Sepp Sander, K.-D. Schmidt, Bischof Rudolf, Franz Greipl, Max Körner unten: Diözesanpräses K. - D. Schmidt und Bischof Rudolf Diözesanvorsitzender Sepp Sander aus Abensberg und Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt stellten den Verband mit seinen 151 Kolpingsfamilien vor. Kolping im Bistum Regensburg ist drittgrößter Diözesanverband in Deutschland und mit einem der jüngsten Durchschnittsalter, etwa ¼ der Mitglieder gehören der Kolpingjugend an. Kolping ist bis heute sehr präsent in vielen Pfarreien der Diözese und eine Stütze für das kirchliche und gesellschaftliche Leben. Aber auch mit seinen Einrichtungen wirkt der Verband hinein in die Gesellschaft. So ist z.B. das Kolping-Bildungswerk mit über 400 Mitarbeitern an 16 Standorten vertreten, vor allem im Bereich der Jugendsozialarbeit und der beruflichen Bildung. Erst im letzten Jahr wurde ein Neubau in Weiden eingeweiht und in Schwandorf ein Anbau fertiggestellt. Über 100 junge Azubis wohnen nach wie vor im Kolping-Jugendwohnheim in Regensburg, darunter auch junge unbegleitete Flüchtlinge. Sie sind dort bestens integriert und Begleitet, viele davon haben mittlerweile einen Ausbildungsvertrag bei örtlichen Handwerksbetrieben. Ein besonderer Schwerpunkt des Verbandes ist auch die Arbeit mit und für Junge Familien in der Diözese, die sich mit ihren Familienkreisen oft im Kolping-Ferien- und Bildungshaus in Lambach zu Familienwochenenden treffen. „Jeder Christ soll als Salz in Ganz im Sinne des die Gesellschaft wirken!“ Gesellenvaters Kolping ermutigte Bischof Rudolf den Verband zur Mitwirkung und Mitgestaltung der Gesellschaft: „Wir dürfen als Kirche nicht nur Innerlichkeit pflegen und um uns selbst kreisen. Jeder Christ soll auch als Salz in die Gesellschaft hineinwirken!“ Er empfahl dabei die Katholische Soziallehre als gutes Leitbild. Besonderes Anliegen ist ihm das Prinzip der Subsidiarität, das Recht der kleineren Einheiten. Sie müssen Vorrang haben. Dies gilt auch für den Schutz der Familien, gegen den Allmachtswahn des Staates. Er wandte sich in diesem Zusammenhang auch gegen die Bildung von riesigen Pfarrverbänden in einigen Diözesen: „Einfach Pfarreien im großen Stil zusammenzulegen, das kann nicht die Lösung sein, wir müssen uns vielmehr fragen: Wie kann ich der Ortsebene helfen?“ Beim Thema „Missbrauch“ zeigte sich der Bischof nach wie vor sehr betroffen. Man spürte, wie sehr ihn dieses Thema belastet. Er betonte aber auch: „Das Thema betrifft die gesamte Gesellschaft. Die Kirche ist derzeit die einzige große Institution, die dieses Thema systematisch aufarbeitet. Ich habe persönlich viel Zeit und Energie darauf verwandt die Probleme zu untersuchen und aufzuarbeiten und ich bekomme hier nicht nur Kritik sondern auch viel Zuspruch!“ Der Regensburger Oberhirte zeigte sich auch aufgeschlossen für die Anliegen der Verbände und versprach sie besser in der Theologen-Ausbildung zu verankern. Der seit einigen Jahren zusammen mit der KAB gestaltete Josefitag ermutigte mittlerweile auch viele Pfarreien den Tag wieder verstärkt ins Bewusstsein zu rufen. Am Ende der Begegnung überreichte Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt und Diözesanvorsitzender Sepp Sander an den Bischof eine aus einem Holzblock geschnitzte Krippe aus Brasilien. Die Krippe wurde von Mariana Thaler aus dem Ort Dreizehnlinden geschnitzt. Ihr Großvater ist in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts von Österreich nach Brasilien ausgewandert. „Dieses seltene und großartige Kunstwerk wird meine Sammlung besonders bereichern!“ freute sich der passionierte Krippensammler. „Das Christentum, das sind keine leeren Worte, sondern lebendige Handlungen. Üben wir´s Christentum rechtschaffen untereinander, tun wir Gutes einander, helfe einer dem anderen zum Guten, hüte einer den anderen vor dem Bösen, dann wird´s schon besser werden in der Welt.“ A. Kolping 6

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Weltmissionssonntag im Regensburger Dom und im Kolpinghaus Äthipische Kirche zu Gast in Regensburg. Viele Initiativen und Verbände stellen ihre Aktionen Und Projekte vor - Kolpingwerk präsentiert 50 Jahre „Aktion Brasilien“ - Entwicklungsminister Gerd Müller: „Katholische Kirche ist größte Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt!“ Er zitierte Papst Franziskus: „Wir müssen die Gleichgültigkeit der Globalisierung überwinden!“ und er forderte: „Wir sollten innehalten und unsere Lebensweise überdenken. Unser Konsumgesellschaft kann den Planeten in den Abgrund führen. Der Erhalt der Schöpfung ist unser Auftrag als Christen. Wir brauchen ein weltweites Umsteuern!“ Dass Äthiopien zu Gast in Regensburg war, spürte man beim Festgottesdienst zum bundesweiten Weltmissionssonntag im Regensburger Dom: Der Chor der äthiopisch-katholischen Gemeinde begleitete den Einzug durch den Mittelgang der Kathedrale in traditionellen farbenfrohen Gewändern mit Trommeln und afrikanischen Gesängen. Ein Vortragekreuz aus Äthiopien führte die feierliche Prozession an. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zelebrierte den Festgottesdienst zusammen mit Kardinal Berhaneyesus Souraphiel, weiteren Gästen aus Äthiopien und Missio-Präsident Msgr. Wolfgang Huber. Millionen von Menschen überleben durch Hilfe der Kirchen Gerd Müller, Bundesminister für wirt- „Globalisierung der Gleichgültigkeit überwinden!“ schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, feierte die Heilige Messe im Dom als Ehrengast mit. In einem anschließenden Festakt betonte der Minister, dass die katholische Kirche die größte Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt sei. Allein Missio leite über 1.000 Projekte in 50 verschiedenen Län- dern. Millionen von Menschen überlebten nur durch die Arbeit der kirchlichen Hilfswerke. Der Staat allein könne diese Hilfe an den Menschen allein nicht bewegen. Jeder von uns solle sein Tun und Denken neu ausrichten, so Dr. Gerd Müller, der sich dabei auf Wor- te in der Predigt von Bischof Voderholzer bezog: „Lasst uns sehen. Lasst uns die Blindheit unseres Wohlstands ablegen. Und lasst uns die Not und das Elend sehen in den Krisengebieten dieser Welt“, hob der Minister hervor. Und weiter: „Wir haben einen christlichen Kompass, der uns zu- grunde liegt. Wir müssen die Schöpfung global bewahren. Unser Konsum und Wirtschaften, wie wir es derzeit praktizieren, insbeson- dere in den Industrieländern, muss neu überdacht werden. Wir sind weltweit dazu aufgerufen, eine Umsteuerung auf ein nachhaltiges Wirtschafts- und Konsummuster einzuleiten.“ Denn die Industrielän- der, so Minister Müller, haben zum Klimawandel und Klimaschock einen wesentlicheren Beitrag geleistet. Bischof Rudolf: Schulen stehen stellvertretend für großes Engagement der Kirche in Äthiopien In seiner Predigt blickte Bischof Rudolf zurück auf seine Pastoralreise nach Äthiopien im Juni. Dort lernte er Land und Leute kennen. Blindheit, nicht mehr, oder vielleicht von Geburt an schon gar nicht sehen zu können, sei ein schweres Kreuz, so Bischof Rudolf. So sei die Sorge um die Blinden in besonderer Weise aufgetragen: „Ich werde nie vergessen, wie wir bei unserer Reise in Gonder von den blinden Kindern und Jugendlichen in der Schule der Schwestern von St. Anna singend begrüßt wurden. Und in Adua, in der Schule der Salesianerinnen, das acht-jährige Mädchen, das ohne Pupillen auf die Welt gekommen war und das die Mutter vor dem Vater bei den Schwestern in Sicherheit gebracht hatte. Blitzgescheit, hatte sie bald mit ihren sehenden Fingern alles Wichtige ertastet und schließlich von mir den Segen erbeten!“ 7

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25 Jahre Kolping in Slowenien Am Samstag, 27. Sept.2018 feierte Kolping Slowenien sein 25 jähriges Bestehen. Im Jahre 1993 wurde das Kolpingwerk in Maribor wieder neu gegründet. An der Gründungsversammlung nahmen damals Hermann Kraus und Eduard Bosser von der KF Vilseck teil. Einen großen Anteil an der Wiedergründung des Verbandes in Slowenien hat die Kolpingsfamilie Vilseck beigetragen. Slowenische Aushilfspriester lernten Kolping in der Pfarrei Vilseck kennen und brachten die Kolpingidee und den Verband nach dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien wieder nach Maribor (ehem. Marburg) und Ljublijana (ehem. Laibach). Belgeitet wurde der Aufbau des Kolpingwerkes auch vom Bezirk Amberg mit zahlreichen Hilfstransporten während der Zeit des Bürgerkriegs und dann auch vom Diözesanverband Regensburg mit Wirtschaftsförderung, Beruflichen Weiterbildungskursen und auch mit Gruppenleiterkursen für die Jugendarbeit. Das Land hat auf einer Fläche von ca. 20.000 qkm etwa 2 Mio. Einwohner und gehört seit 2004 zur Europäischen Union und ist in der Eurozone. Am Weltgebetstag des Internationalen Kolpingwerkes, 27. Oktober 2018 wurde nun das 25jährige Jubiläum gefeiert. Den Gottesdienst zelebrierte Erzbischof em. Dr. Franz Kramberger mit weiteren 7 Priestern, darunter auch Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg aus Köln. In seiner Festpredigt hob er die Bedeutung des Lebens und Wirken des Gesellenvaters Adolph Kolping hervor, dessen Vorbild und Ideal bis heute in Kirche und Welt hineinwirken. Beim Festakt stellte der Generalpräses die Aufgaben des Internationalen Kolpingwerkes in der Welt dar, das heute in 62 Ländern mit 7.329 Kolpingsfamilien vertreten ist. Er würdigte die Verdienste des Verbandes Slowenien, das mittlerweile mit derzeit 40 Kolpingsfamilien in den 4 Diözesen Sloweniens wieder beheimatet ist. Josef Amann, Lydia Bosser und Eduard Bosser von der KF Vilseck nahmen als Vertreter des Diözesanverbandes Regensburg an der Jubiläumsfeier in Slowenien teil. Bild: Hilfstransport der KF Vilseck nach Slowenien Personelles Klaus Richnowski - 25 Jahre Kolpinghaus „Wo Kolping drauf steht, sollte auch Kolping drin sein“ Klaus Richnowski 57 J, - Hotelbetriebswirt, - Buchhalter, -Personalsachbearbeiter und Mitarbeiter im Kultur-und Kongresszentrum Kolpinghaus Regensburg wurde für 25 Jahre Treue und engagierte Mitarbeit geehrt. Am 01. Okt. 1993 ist er als Restaurantleiter und Assistent der Geschäftsleitung in das Unternehmen eingetreten. Das Kolpinghaus war zu diesem Zeitpunkt schon etwas in die Jahre gekommen und hatte ernsthafte finanzielle Sorgen. Die Touristenströme blieben aus, als die Stadt den Busparkplatz ans andere Ende der Stadt verlegt hatte. Die einst so schmucken Säle waren nicht mehr repräsentativ. Auch dank seinem Engagement und seiner Kreativität ist es in Zusammenarbeit mit den Führungskräften und Eigentümern gelungen die Weichen in der Vergangenheit richtigzustellen. Über die Jahre mauserte sich das Kolpinghaus zur attraktiven Veranstaltungslokation. Auch das angegliederte Jugendwohnheim erfreut sich einer großen Nachfrage. Kolpinghaus - Heimat in der Fremde Auch heute noch gilt das Kolpinghaus für viele junge Menschen als das zu Hause in der Fremde. Mehrfach ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb, das Veranstaltungszentrum im Herzen der Stadt, das Pfarrheim der Innenstadt, Hochburg des Faschings, das Kongresszentrum mit hervorragender und herzlicher Dienstleitung, sozial engagiert und Vereinsheim unterschiedlichster Ausrichtung (MGV 1860, Club der Köche Ratisbona, Hildegardkreis, Tischgesellschaften und viel mehr) Hochzeiten, Abiturabschlussveranstaltungen, Sportler Galas, Politische Veranstaltungen, Kongresse für bis zu 500 Personen, Modeschauen, Hobbymärkte. Neben den zahlreichen Veranstaltungen in den Sälen ist das Restaurant St. Erhard im Kolpinghaus Regensburg auch als 1. Adresse für gepflegte und ausgezeichnete Oberpfälzer Schmankerl Küche bekannt. An diesem beachtlichen Werdegang des Kolpinghauses in Regensburg hat Klaus Richnowski einen großen Teil dazu beigetragen. Mitarbeiter wie er sind die Säulen des Erfolgs über so viele Jahre. Im Jahr 2019 kann das Kolpinghaus St. Erhard auf 50 Jahre Gastronomie zurückblicken. Dies soll mit einer Festwoche gefeiert werden. 8

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Kolping- Gesundheitstage Immunsystem stärken mit Kneipp- Anwendungen „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“ diese Weisheit nahmen sich 20 Kolpinger aus dem Diözesanverband zu Herzen und machten sich auf zu den Lambacher Gesundheitstagen, Gemeinsam lernten sie die fünf Säulen der Kneipp`schen Lehre in Theorie und Praxis kennen. Es ging also um Wasser, Bewe-gung, Ernährung, Pflanzen, Kräuter und Ordnung. Von Dr. Wolfgang Vogl, von Kneipp- und Gesundheitstrainerin Bettina Pritzl und von Gesundheitspädagogin Brigitte Nagler ließen sich die Teilnehmer über aktuelle Gesundheitsthemen informieren. Im Wissen „ Es gibt nur eine Gesundheit, aber viele Krankheiten. „ genossen die Kolpingmitglieder , aber auch als Gast, ein paar Wohlfühltage in angenehmer Umgebung. Nach Abendessen, Begrüßung, Kennenlernen stieg die Gruppe mit Referentin Bettina Pritzl und Ruth Lehmeier mit Vortrag, Gespräch und Diskussion in die „Kneipp`sche Lehre“ ein. Das Thema wurde anschließend im Osser- Stüberl vertieft. Von nun an wurde vor dem Frühstück in der Turnhalle Morgengymnastik von einer Therapeutin angeboten. Referentin Bettina Pritzl, diesmal unterstützt von Inge Hartl vertieften dann die Thematik, sprich Immunsystem stärken mit KneippAnwendungen und Atemtechniken. Referentin Brigitte Nagler half dann der Heilkraft heimischer Kräuter auf die Spur zu kommen. Man nahm sich das Thema quasi w;rtlich zur Brust, wurde doch neben einer Tinktur gegen Wespenstiche auch eine Salbe gegen Erkältungskrankheiten oder ein erfrischender Cocktail angesetzt. Bild Teilnehmer/innen an den Gesundheitstagen Der Tagesausklang im Osser- Stüberl wurde jedes mal zum Erlebnis, wenn Friederike Bauer mit ihrer Ziehharmonika aufspielte und zum Mitsingen animierte. Tags darauf wurde eine Fahrt ins Präventionszentrum SINOCUR in Bad Kötzting angeboten. Die Referentinen Bettina Pritzl und Inge Hartl gingen in ihrem Vortrag auf gesunden Schlaf ein und Dr. Vogl informierte, wie das Immunsystem zu stärken ist. Die Einheit „Geistg fit durch den Alltag“ mit Dioezesanvorstand Josef Sander wurde ob des wunderbaren Herbstwetters kurzerhand ins Freie verlegt und eine Runde im Bunten Herbstwald um das Haus gedreht. „Wie der Glaube das positive Lebensgefühl stärkt!“ - das wusste abschließend Diözesanpräses Karl- Dieter Schmidt im Vortag und beim Gottesdienst in der Hauskapelle zu vermitteln. Er gab als Anregung die „Gaben des Heiligen Geistes“ und Lebensregeln von Johannes XXIII. mit auf den Weg, besser bekannt unter „die Zehn Gebote der Gelassenheit“. Die 10 Gebote der Gelassenheit Sie werden dem Konzils-Papst Johannes XXIII. (1881–1963) zugeschrieben und bieten Vorschläge für eine gelassene Lebenshaltung. Erst die letzte dieser Maximen nimmt Bezug auf Gott. Keine dieser Lebensregeln hat zunächst einen direkten Bezug zum christlichen Glauben. So haben auch breite Schichten oder auch Selbsthilfegruppen diese Leitsätze angenommen. 1. Leben Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben - ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen. 2. Sorgfalt Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern, nur mich selbst. 3. Glück Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt. 4. Realismus Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen. 5. Lesen Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele. 6. Handeln Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen - und ich werde es niemandem erzählen. 7. Überwinden Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt. 8. Planen Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit. 9. Mut Nur für heute werde ich keine Angst haben. Besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben. 10. Vertrauen Nur für heute werde ich fest daran glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt. Nimm dir nicht zu viel vor. Es genügt die friedliche, ruhige Suche nach dem Guten an jedem Tag, zu jeder Stunde, ohne Übertreibung und mit Geduld. 9

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Berichte Sternenklar - Du baust die Zukunft! 28. - 30. September 2018 Fahrt des Diözesanverbandes Regensburg nach Frankfurt am Main Am Wochenende vom 28. bis 30. September 2018 fand in Frankfurt ein bundesweites Event der Kolpingjugend statt. Die drei Tage waren geprägt von Begegnung, Austausch und Interaktion zu den Themen Glaube, Europa und Verband. Auch die Kolpingjugend im Diözesanverband Regensburg hatte für interessierte Teilnehmer/innen und Kolpingjugenden eine Fahrt nach Frankfurt organisiert. So kamen wir nach einer problemlosen Fahrt am Freitagnachmittag an unserer Unterkunft an. Nachdem jeder seine Teilnehmerunterlagen und Erkennungszeichen erhalten hatte, konnten sich alle Teilnehmenden in den nächsten Tagen selbstständig aussuchen, welche Workshops sie besuchen, welche Podiumsdiskussionen sie sich anhören und welche Aktionen sie mitmachen wollten. Immer wieder traf man sich zufällig oder geplant an den zentralen Veranstaltungsorten - am Roßmarkt, am Mainhaus oder am Casino-Gebäude der Universität. Insgesamt waren mehr als 1200 junge Leute nach Frankfurt gereist, um sich auszutauschen und sich zu informieren, Gemeinschaft zu erleben und miteinander zu feiern - sowohl bei der Party am Samstagabend als auch im feierlichen Abschlussgottesdienst, der am Sonntagmorgen am Roßmarkt, im Herzen der Frankfurter Innenstadt, gefeiert wurde. Ein bisschen erschöpft, aber auch gestärkt durch die Begegnungen und Erlebnisse, wurde am Sonntagmittag der Heimweg angetreten. Wir blicken zurück auf ein spannendes, „sternenklares“ Wochenende und freuen uns darüber, neue Kontakte zu Kolpingjugendlichen aus ganz Deutschland geknüpft zu haben. Heimat erleben – Regensburg (Kolping Mittendrin) 06. Oktober 2018 Nachdem das erste „Heimat erleben“ im letzten Jahr in München begeistert ankam, ging es heuer in unsere Metropole im Diözesanverband, nach Regensburg. Am 06. Oktober 2018 trafen sich 12 „Mittendrin-Teilnehmer/innen“, die sich zwischen der Jugend und dem Familienverband befinden, um den Dom genauer von oben zu erkunden und sich ein Ritteressen schmecken zu lassen. Leider klappte der Domaufstieg kurzfristig doch nicht, sodass sich die Gruppe bei einem Kaffee ein Ersatzprogramm überlegen musste. Die Wahl fiel auf die Bummelbahn, die in einer Stadtrundfahrt die Sehenswürdigkeiten von Regensburg näherbrachte. Nach der Fahrt wurde der Dom – wenn auch nicht von oben, dann zumindest von innen – besichtigt und bei einem Stadtspaziergang mit leckerem Eis die Steinerne Brücke und der beste Blick auf Regensburg bewundert. Am Abend ging es in den Apostelkeller, um in gemütlicher Runde ein Ritteressen zu genießen. Die Teilnehmenden konnten sich – nur mit einem Messer und mit den Händen – durch fünf leckere Gänge schlemmen und mittelalterliche Atmosphäre erleben. So wurde mit einem Gaukler gesungen, mit dem Trinkspruch „süßes Zeit“ angestoßen und so manch einer musste sich auch bei einem Spiel oder einer Strafe beweisen. So ging leider auch schon ein sehr schöner Tag in Regensburg zu Ende. Die jungen Erwachsenen waren sich einig, dass es ein gelungenes „Heimat erleben“ war und die Dombesteigung im nächsten Jahr nochmals in Angriff genommen werden soll. 10

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Berichte Hüttenwochenende 19. - 21. Oktober 2018 Für 18 Teilnehmer/innen ging es von 19. bis 21. Oktober 2018 wieder auf die Ruhpoldinger Hütte „Waicher Maisalm“, wo gemeinsam ein „griabiges“ Wochenende ganz ohne Handyempfang und Strom verbracht wurde. Nachdem jeder entweder zu Fuß oder mit dem Versorgungsfahrzeug an der Alm angekommen war, wurde gekocht und gegessen, bevor man den Abend gemütlich zusammen ausklingen ließ. Am Samstag konnte jeder nach einem stärkenden Frühstück zwischen verschiedenen Wandergruppen wählen, welche sich unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsstufen vorgenommen hatten. Von einer eher gemütlichen Wanderung zu den Weißbachfällen, welche sich sehr gut versteckt haben, bis zu einer Ganztageswanderung und der Besteigung des 1671 Meter hohen „Rauschbergs“ war für jeden etwas dabei. Nachdem alle sichtlich erschöpft wieder an der Hütte angekommen waren, konnte man sich bis zum Abend ausruhen, bevor dann ein gemeinsamer Gottesdienst mit Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt gefeiert wurde. Anschließend begann wie am Vorabend der gemütliche Teil des Tages mit einem Abendessen und anschließendem Beisammensitzen, Singen, Ratschen. Am Sonntag wurde gestärkt nach dem Frühstück noch die Hütte geputzt und anschließend in der Runde noch das Wochenende kurz reflektiert. Dabei waren sich alle einig, dass es ein erholsames und schönes Wochenende war und man sich nächstes Jahr gerne wieder trifft, wenn der Berg wieder ruft und wir uns wieder auf den Weg von Regensburg nach Ruhpolding machen. Gruppenleitergrundlagenkurs B 26. - 28. Oktober 2018 Vom 26. bis 28. Oktober fand auch dieses Jahr wieder unser Gruppenleiterkurs B statt und stand unter der Leitung von Nicola Chudziak, Korbinian Kroiss und Matthias Raab. In der Jugendbildungsstätte Waldmünchen wurden den insgesamt 21 Teilnehmern im Alter von 14 bis 28 Jahren die Grundlagen für die Jugendarbeit vor Ort näher gebracht. Neben der Vorstellung des Kursablaufs und der gemeinsamen Erarbeitung der Kursregeln stand am Freitagabend natürlich auch ein kurzes Kennenlernen auf dem Programm. Beim Quiz „Eins, zwei oder Drei“ wurden den neuen und angehenden Gruppenleiter/ innen das Leben und Werk Adolph Kolpings sowie der Verbandsaufbau und die Strukturen kirchlicher Jugendarbeit im Allgemeinen spielerisch vermittelt. Außerdem wurden mit den Teilnehmer/innen die zugrundeliegenden Werte erarbeitet. Außerdem standen Themen wie Prävention von (sexualisierter) Gewalt, Jugendschutz, Aufsichtspflicht oder auch Tipps zur Planung einer Gruppenstunde auf der Tagesordnung. Die Inhalte wurden oft spielerisch vermittelt und selbstständig erarbeitet. Das Chaosspiel am Abend sowie viele weitere abwechslungsreiche Gruppenspiele zwischen den Themenblöcken lockerten den Kurs auf und sorgten dafür, dass die Teilnehmer/innen Anregungen und Ideen für die Arbeit und Gruppenstunden vor Ort erhielten. Die beiden Abende klangen im Stüberl bei altbekannten und neuen Brettspielen, Gitarre und Gesang oder einfach nur bei guten Unterhaltungen aus. Am Sonntagvormittag wurde der Aufbau eines Gottesdienstes besprochen. Dabei wurde besonders auf die Möglichkeiten der freien Gestaltung eingegangen und direkt an dem Beispiel „Adventsgottesdienst“ kreativ umgesetzt. Es folgte die Reflexion des Kurses mit der Möglichkeit, dem Leitungsteam Feedback mit auf den Weg zu geben. Dieses zeigte sich außerdem erfreut über die fleißige und kreative Mitarbeit der Teilnehmer/innen über das komplette Wochenende, auch bei teils schwierigen Themen. Es kann auf ein durch und durch erfolgreiches, abwechslungsreiches, informatives und lustiges Wochenende zurückgeblickt werden, bei dem den neuen Gruppenleiter/innen sowohl viel theoretisches Wissen, aber auch zahlreiche praktische Tipps für die Jugendarbeit vor Ort mit auf den Weg gegeben wurden. 11

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Berichte Politische Informationsfahrt nach Berlin 15. - 18. November 2018 Am 15. November 2018 fuhren 14 junge und jung gebliebene Erwachsene von Regensburg aus mit der deutschen Bahn, sogar pünktlich, zur politischen Bildungsfahrt nach Berlin. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es für uns ins ZDF - Hauptstadtstudio unter den Linden um der Fernsehsendung „Maybrit Illner“ als Publikum beizuwohnen. Wir verfolgten eine spannende Diskussion zum Thema „Neustart ohne Merkel – wer wird gewinnen und wer verlieren?“. Zu Gast waren die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey (SPD), der Vorsitzende der Jungen Union Paul Ziemiak (CDU), die Fraktionsvorsitzende des Bündnis‘90/ Die Grünen Katrin Göring-Eckhardt und der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland. Es war sehr interessant, einmal hinter die Kulissen einer Liveübertragung blicken zu können. Am nächsten Morgen besuchten wir zuerst die Bayerische Vertretung in Berlin, wo eine Mitarbeiterin uns zunächst das Gebäude und dann die Arbeitsweisen der Bayerischen Vertretung in Berlin vorstellte. Anschließend besuchten wir auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt (Bündnis’90 / Die Grünen) den deutschen Bundestag. Wir hörten einen Vortrag über die Geschichte des deutschen Bundestages und des Reichstagsgebäudes; anschließend hatten wir in einem sehr interessanten persönlichen Gespräch mit Herrn Schmidt die Möglichkeit, ihm Fragen zur Arbeit eines Bundestagabgeordneten zu stellen. Nach einem Imbiss im Paul-Löbe-Haus stand der Rest des Tages zur freien Verfügung. Am Samstagmorgen ging es für eine geschrumpfte Gruppe (Marcus und Christina mussten uns leider für die Bundesversammlung in Köln verlassen) zur Stadtführung mit dem Titel „Spuren des realexistierenden Sozialismus“. Unser Stadtführer, der selber in der DDR aufgewachsen ist, gab uns interessante Einblicke in das damalige Leben. Auf unserem Weg durch den Osten der Stadt erfuhren wir die Geschichte von der Gründung bis zur Wiedervereinigung. Nach ca. 3,5 Std. endete die Führung an der East Side Gallery. Anschließend war wieder Zeit für eigene Unternehmungen. Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Am Sonntag ging es mit dem ICE zurück nach Regensburg. Alles in Allem war es eine sehr gelungene Fahrt und wir bedanken uns nochmals recht herzlich bei Stefan Schmidt für die Einladung. 22.-24.03.2019 05.-07.04.2019 27.04.2019 03.-05.05.2019 17.-19.05.2019 28.07.2019 05.-10.08.2019 02.-07.09.2019 20.-22.09.2019 02.-06.10.2019 18.-20.10.2019 08.-10.11.2019 Termine zum Vormerken Gruppenleitergrundlagenkurs A Diözesanjugendkonferenz Schulungsteamtreffen I/2019 Teamerwochenende Gruppenleiterkurs C / Erlebnispädagogik Dankefest Zeltlager Sommerkinderwerkwoche Schulungsteamtreffen II/2019 Romfahrt Hüttenwochenende Gruppenleitergrundlagenkurs B in Ensdorf in Ensdorf in Regensburg in Haunersdorf in Lambach in Parsberg in Haunersdorf in Rom in Ruhpolding in Windberg Genauere Infos und das Anmeldeformular sind jeweils unter kolpingjugend-regensburg.de/aktuelle-veranstaltungen/ zu finden. 12

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Termine Gruppenleitergrundlagenkurs A Du leitest eine Jugendgruppe oder möchtest demnächst damit anfangen? Dann bist du hier genau richtig! Bei unserem Gruppenleiterkurs lernst du alles, was für die Leitung einer Gruppe nützlich und praktisch ist. Unsere ausgebildeten Schulungsteamer werden dir Einblicke in die verschiedensten Bereiche der Gruppenarbeit geben und dir folgende Inhalte näherbringen: • der ideale Gruppenleiter und unterschiedliche Führungsstile • wie plane ich eine Gruppenstunde? • Gruppenphasen und gruppendynamische Rollen • die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen (Entwicklungspsychologie) • geschlechtsbewusste Mädchen- und Jungenarbeit • Gottesdienstgestaltung und religiöses Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen • jede Menge Spiele und Methoden, die du für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen brau- chen kannst • Spaß, Gaudi, Ratschen und jede Menge Zeit, um sich auszutauschen Datum: Teilnehmer: 22. - 24.03.2019 ab 15 Jahren Ort: Kosten: Ensdorf MG: 30,- € / Nicht-MG: 40,- € aus den KFs und Bezirken „Zeit wird’s, dass’ Zeit wird“ Die Kolpingjugend Schwarzach präsentierte eine neue selbst geschriebene Komödie Bereits zum dritten Mal legte sich die Kolpingjugend Schwarzach ins Zeug und stellte unter eigener Regie ihr selbstgeschriebenes Lustspiel „Zeit wird’s, dass’ Zeit wird“ auf die Beine. Die Schauspieler und Musiker aus den eigenen Reihen der Kolpingsfamilie Schwarzach spielten bei sechs Aufführungen auf der Bühne der sozialtherapeutischen Siedlung Bühel in Schwarzach vor ausverkauften Rängen. Nach den beiden Theaterstücken „Schauma moi, dann sehngmas scho“ 2015 und „So gehngan de Gang“ 2016 folgte nun das dritte Lustspiel. „Zeit wird’s, dass’ Zeit wird“ spielt in einem lauschigen Schwarzacher Biergarten, der von einer resoluten Wirtin (Lisa Staudinger), ihrer Tochter Lenal (Katharina Fuchs) und dem angestellten Hausl (Lukas Biller) betrieben wird. Diese drei sind sich in der Führung des Wirtshauses nicht immer einig und ein großes Durcheinander ist vorprogrammiert. Die Wirtin findet, dass es „Zeit wird… “. Ihre Lenal braucht einen Hochzeiter. Das tägliche Geschäft mit dem Oiadandler (Tobias Rothammer) und die Neugier der Ratschweiber (Franziska Gilch, Michaela Bartlreiher) wurden ebenfalls im Stück thematisiert. Die aufgeweckten Nachbarskinder (Luisa Falter, Laura Finkl) bringen Abwechslung in den Biergarten. Auch der Schwarzacher Gustl (Peter Hof) scheut nicht den verbalen Schlagabtausch mit den Ratschweibern. Nachdem die Wirtsfamilie in die Zwickmühle zwischen Ratschweiber und einem Hygieneinspektor (Alexander Sötz) kommt, wird dieser kurzerhand in den Keller gesperrt. Voller Verzweiflung bittet die sonst so schlagfertige Wirtin Edeltraud das Universum um Hilfe. Da aber eine überforderte Liebe (Maria Lummer), eine strenge Zeit (Christoph Breu) und der arrogante Tod (Johanna Sträußl) auf das Glück (Paul Sommer) warten müssen, wird das Dilemma nur noch verzwickter. Glücklicherweise kommt das Glück gerade noch rechtzeitig aus dem Mallorca-Urlaub zurück und kann die Sache zum Guten wenden. Mit eifriger Unterstützung durch die Liebe bekommt auch s´Lenal endlich ihren Traummann an die Seite. Instrumental wurde das Stück von Mitgliedern der Kolpingjugend (Anna Lummer, Christina Obermeier) umrahmt. Der Kolpingjugend Schwarzach ist es gelungen, den Gästen nicht nur humorvolle Unterhaltung, sondern auch Nachdenkliches zum Thema Zeit und Leben mit auf den Weg zu geben. Im Alltag sollte man sich Zeit für das Wesentliche und das Miteinander nehmen. Zufriedenheit und Dankbarkeit seien wichtige Elemente, um die Zeit erfüllt zu nutzen – denn ehe man sich versieht, ist sie vorbei… – die eigene Zeit. 13

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Termine 2019 Alle Termine und Veranstaltungen von den Kolpingeinrichtungen im DV Regensburg. Januar Winterkinderwerkwoche (KJ) „Eine Insel mit zwei Bergen...“ vom 02. bis 05. Januar 2019 in Karlstein Februar Fit fürs Ehrenamt: Öffentlichkeitsarbeit 3 (KEBW) Mein Verein in der Presse: Zeitung und Pressetexte am Samstag, 02. Februar 2019 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Kolpinghaus Regensburg Fit fürs Ehrenamt: Rhetorik-Seminar (KEBW) sicheres Auftreten und Sitzungen leiten vom 15. bis 17. Februar 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach März Diözesanversammlung (KW) am Samstag, 16. März 2019 von 09:30 Uhr bis 15:00 Uhr im Kolpinghaus Regensburg Einkehrtage in der Fastenzeit (KEBW) Fastenzeit …da kannst du Osterspuren finden! vom 22. bis 24. März 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Gruppenleitergrundlagenkurs A (KJ) vom 22. bis 24. März 2019 in Ensdorf Bundesweites Zukunftsforum (KW) Upgrade ...unser Weg in die Zukunft! am Samstag, 30. März 2019 von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr in Fulda Mittendrin im Dom St. Peter (KJ + KW) Über den Dächern von Regensburg am Samstag, 30. März 2019 in Regensburg April Mutter-Kind-Woche (FW) Sonnige Freizeiten für Mütter mit ihren Kindern vom 01. bis 05. April 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Seminar im Hochseilgarten für Paare, die heiraten wollen (KEBW) Wir trauen uns vom 05. bis 07. April 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Diözesankonferenz der Kolpingjugend (KJ) Natur pur!? Was machen wir nur... vom 05. bis 07. April 2019 in Ensdorf Kolpingwerk DV Regensburg Obermünsterplatz 7  93047 Regensburg  0941/597-2283   0941/597-2219  info@kolping-regensburg.de Tage der Treue (KW) für Kolpingmitglieder ab 25 Jahre Mitgliedschaft vom 08. bis 11. April 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Mutter-Kind-Woche (FW) Sonnige Freizeiten für Mütter mit ihren Kindern vom 08. bis 12. April 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Mutter-Kind-Wochenende (KEBW) The Best of 10 Jahre Mu-Ki-Wo vom 12. bis 15. April 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Schulungsteamtreffen 1 (KJ) Fort- und Weiterbildung des Schulungsteams am Samstag, 27. April 2019 in Regensburg Seniorenfreizeiten (FW) Sie liegen uns am Herzen vom 29. April bis 03. Mai 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Seniorenfreizeiten (FW) Sie liegen uns am Herzen vom 29. April bis 06. Mai 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Mai Teamer-Wochenende (KJ) vom 03. bis 05. Mai 2019 in Haunersdorf Tag der Ehejubilare (KW) Dank für 25, 40, 50 und mehr Ehejahre am Sonntag, 05. Mai 2019 von 10:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr in Regensburg (Dom & Kolpinghaus) Mutter-Kind-Woche (FW) Sonnige Freizeiten für Mütter mit ihren Kindern vom 06. bis 10. Mai 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Familien(bildungs)wochenende (KEBW) Respektvoll Grenzen setzen vom 10. bis 12. Mai 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Gruppenleiterkurs C (KJ) für Fortgeschrittene vom 17. bis 19. Mai 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Fit fürs Ehrenamt: eVewa3 (KEBW) elektronische Mitgliederverwaltung am Samstag, 18. Mai 2019 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Kolping-Bildungszentrum Regensburg Von der Kunst des Fotografierens (KEBW) Der Natur auf der Spur vom 24. bis 26. Mai 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach

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Der andere Vatertag (KEBW) Ein Erlebnistag für Väter mit ihren Kindern am Donnerstag, 30. Mai 2019 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Kolping-Ferienhaus Lambach Paarwochenende (KEBW) Wir tun uns gut - Auszeit für die Liebe vom 31. Mai bis 02. Juni 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Juni Fahrt nach Berlin (KW) für Vorstandsmitglieder und politisch Interessierte vom 06. bis 08. Juni 2019 Juli Vater-Kind-Zeltlager (KEBW) Upcycling - Kreatives aus Abfall und Müll vom 05. bis 07. Juli 2019 am Zeltplatz Zaar/Kallmünz Das grüne Gold der Hallertau (KJ + KW) Dem Hopfen auf der Spur am Samstag, 20. Juli 2019 in Hüll und Aiglsbach August Zeltlager der Kolpingjugend (KJ) In 6 Tagen um die Welt - Erlebe eine spannende Reise vom 05. bis 10. August 2019 am Lindlberg bei Parsberg September Sommerkinderwerkwoche (KJ) Hakuna matata vom 02. bis 07. September 2019 in Haunersdorf Seniorenfreizeiten (FW) Sie liegen uns am Herzen vom 09. bis 13. September 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Seniorenfreizeiten (FW) Sie liegen uns am Herzen vom 09. bis 16. September 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Mittendrin im Jurasteig (KJ + KW) am Samstag, 14. September 2019 von Etterzhausen über die Räuberhöhle nach Pielenhofen Schulungsteamtreffen 2 (KJ) Fort- und Weiterbildung des Schulungsteams vom 20. bis 22. September 2019 Spiritualität und Natur: Mit der Bibel wandern (KEBW) Den Glauben nähren und nicht verdunsten lassen vom 20. bis 22. September 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Lambacher Gesundheitstage (KW + KEBW) „Ohne Gesundheit ist alles nichts!“ vom 23. bis 26. September 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach www.kolping-regensburg.de www.kolpingjugend-regensburg.de www.kebw-regensburg.de Frauenwochenende (KEBW) Im Einklang sein - seinen Rhythmus finden vom 27. bis 29. September 2019 im Exerzitienhaus Maria-Hilf in Cham Kolping-Schifffahrt (KW) von Regensburg nach Straubing am Samstag, 28. September 2019 Oktober Romfahrt (KJ) der Kolpingjugend vom 02. bis 06. Oktober 2019 Vater-Kind-Wochenende 1 (KEBW) Wir hauen auf die Pauke vom 04. bis 06. Oktober 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Mutter-Kind-Woche (FW) Sonnige Freizeiten für Mütter mit ihren Kindern vom 07. bis 11. Oktober 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Von der Kunst des Fotografierens (KEBW) Porträtfotografie vom 18. bis 20. Oktober 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Hüttenwochenende (KJ) vom 18. bis 20. Oktober 2019 in Ruhpolding Vater-Kind-Wochenende 2 (KEBW) Wir hauen auf die Pauke vom 25. bis 27. Oktober 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach November Orientierungstag für Präsides und Vorstandsmitglieder (KW) am Samstag, 02. November 2019 von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr im Kolpinghaus Regensburg Gruppenleitergrundlagenkurs B (KJ) vom 08. bis 11. November 2019 in Windberg Tagung der Bezirksleiter/innen (KW + KJ) vom 22. bis 24. November 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Dezember Oasentage im Advent (KEBW) Sakramente - Zeichen der Zärtlichkeit Gottes vom 09. bis 11. Dezember 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Adventswochenende für Familien (KEBW) Mitten im Leben vom 13. bis 15. Dezember 2019 im Kolping-Ferienhaus Lambach Adventsfahrt (KW) zu einem Weihnachtsmarkt der besonderen Art am Samstag 14. Dezember 2019

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